Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Corsican
Czech
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
[taktgetriebene, verwegene Popmusik]
[Handy summt]
[Handy summt weiter]
[Musik setzt sich fort]
[Frauenstimme] Jeder Mensch hat eine Welt voller Möglichkeiten verdient.
Zu träumen, wovon er will.
Zu sein, wer er will. Zu lieben, wen er will.
Wir alle haben die Macht, unser Schicksal selbst zu formen.
Ob wir sie nutzen oder nicht.
[Musik setzt sich fort]
Mailbox von James Beaufort. Hinterlass 'ne Nachricht.
[Frauenstimme] James, ich hab richtig Scheiße gebaut.
Dad wird ausrasten.
Bist du noch bei Cyril? Ich weiß nicht, was ich machen soll.
[Musik verklingt]
[Männerstimme] Und da kommt er!
Der Mann des Abends.
The Greatest.
Der Schönste.
Und der Traum aller Frauen.
James... Beaufort!
Und? War sie so gut, wie sie aussieht?
Fickt euch beide und redet nicht so über meine Schwester, Mann.
-Oh... -[verhöhnend] Buh, Buh, Buh.
-Komm mal wieder runter, Alistair. -Jetzt reicht's!
-Oh, shit! -Whoa!
[freche Hip-Hop-Musik]
[Musik klingt aus]
Hey Lydia, wir haben dich gestern Abend vermisst.
Hey James, deine Schwester ist da. Und sie hat schlechte Laune mitgebracht.
Lydia?
Hey, was ist los?
Versuch zu atmen.
[er lacht schelmisch]
Das ist nicht dein Ernst, oder?
Hey. Was ist passiert?
Sie ist einfach reingeplatzt.
Ohne Vorwarnung.
Wer?
Ruby. Ruby Bell.
Die Presse macht mich fertig.
Noch so ein Skandal wird Dad mir nie verzeihen.
Tief durchatmen.
Und jetzt noch mal ganz ruhig. Was ist passiert?
Und wer ist diese Ruby Bell?
[ruhige Gitarrenmusik]
-Wollen Sie sich setzen? -Gerne, danke.
Hallo, Mr. Sutton.
Ruby. Hatten Sie schöne Ferien?
Ich hab alle Bücher von der Oxford-Leseliste gelesen. Zweimal.
Also, ja.
Und jetzt sind Sie dran.
Das ist genug Stoff für eine Biografie.
Da wird ein kleines Empfehlungsschreiben sicher kein Problem.
[taktgetriebene Musik]
[Ruby] Jeder Mensch hat eine Welt voller Möglichkeiten verdient.
Und wenn es einen Ort gibt, an dem alles möglich ist,
dann ist es die Oxford University.
Wer dort studiert hat, dem steht die Welt offen.
Und wenn in diesem Term alles läuft wie geplant,
werde ich in weniger als 365 Tagen dort sein.
Das Maxton Hall College ist meine Eintrittskarte.
Es ist nicht einfach eine Schule. Es ist eine "der" Schulen.
[Musik setzt sich fort]
[lautes Hupen]
So 'n Mist.
[Ruby] Ich habe Monate am Schreibtisch verbracht,
um mich für das Stipendium zu qualifizieren.
Das gilt natürlich für die wenigsten hier.
Familien wie die Beauforts haben seit Generationen mehr Geld und Macht
als so manches Königshaus.
Für sie stehen alle Türen weit offen.
Britischer Hochadel, Sohn des Trainers von Manchester United,
Cousine des Emirs von Dubai, sie sind alle hier.
Sie feiern auf den gleichen Partys, landen in den gleichen Jobs,
heiraten die gleichen Leute, ein millionenschwerer Mikrokosmos.
Ach ja, außer Geld und Einfluss
haben meine Mitschüler noch eine Sache gemeinsam.
Ich bin für sie unsichtbar.
Ich hab sofort erkannt, was für eine Superkraft das ist.
Wenn ich in etwas weniger als einem Jahr studieren will,
darf ich mir keinen Fehltritt leisten.
Schon gar nicht vor so einem Publikum.
Je weniger sie über mich wissen, desto besser.
-Und? Hast du's abgegeben? -Gerade eben.
Ich wünschte, ich hätte auch Mr. Sutton nach dem Empfehlungsschreiben gefragt.
Mrs. Campbell ist mindestens genauso gut.
-War sie nicht Jahrgangsbeste in Oxford? -Ja, 1890.
[Ruby] Lin war vor dem Karriere- und Eheaus ihrer Eltern vor einem Jahr
noch eine von denen.
Wie sie das ausgehalten hat, ist mir schleierhaft.
[Schüler] Das ist zumindest das, was meine Internetrecherche ergeben hat.
Aber die Sammlung gerechtigkeitstheoretischer Schriften,
die Sie uns empfohlen haben, bilden die Inhalte der Grundlegung
zur Metaphysik der Sitten
und der Kritik der praktischen Vernunft am besten ab.
[Mr. Sutton] Danke. Ja, ganz genau.
Und deshalb sage ich ja auch immer:
Das hier,
das ist das Google eurer Großeltern.
[Gelächter]
Aber zurück zu Kant. Mr. Smith, was denken Sie?
Kant sagt doch einfach nur:
"Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu."
Das ist die Bibel, nicht Kant.
Vielleicht will Kant uns mit dem kategorischen Imperativ auch sagen,
dass wir die Konsequenzen unserer Handlungen ignorieren sollen,
wenn es sich für uns nur richtig anfühlt.
Miss Bell?
Für Kant steht bei Menschen die Vernunft im Mittelpunkt,
nicht das Gefühl.
Dann ist Kant vielleicht weniger relevant, als wir denken.
Menschen sind zwar vernunftbegabt,
aber handeln die meiste Zeit aus Gefühlen heraus.
Das macht es ja so interessant.
Gerade der Fakt, dass wir uns anders entscheiden könnten,
macht unsere moralische Stärke aus.
Ja, gut gesagt.
Okay, dann wollen wir doch zum nächsten Kapitel.
[Lin] Ich fass es nicht, dass die Begrüßungsfeier übermorgen ist.
Ich habe die Hälfte der Sommerferien damit verbracht,
mit Elektrikern und Caterern zu diskutieren.
Vergiss nicht die Auswahl vollgekiffter DJs.
-Den nüchternen müssen wir heute zusagen. -Was tut man nicht alles fürs Curriculum?
Verdammt.
[Lin] Was?
Ich hab was vergessen. Ich muss zu Mr. Sutton.
[sie ruft] Ich komm gleich nach.
Okay.
[ruhige Gitarrenmusik]
Entschuldigen Sie...
[düstere Musik]
Ruby, ich...
Ruby, ich, ich...
Ich kann das, ich kann das erklären... Es ist wirklich nicht so, wie's aussieht.
Äh, Ruby!
[sie atmet panisch]
[spannungsgeladene, düstere Musik]
Sie können hier warten, Percy. Wird nicht lange dauern.
[Musik verklingt]
Ruby, alles okay?
[lauter] Ruby?
Okay, die erste Sitzung des Veranstaltungskomitees
im neuen Term ist hiermit eröffnet.
Ähm, wie sieht's aus mit der Begrüßungsfeier übermorgen?
-Äh, die Plakate hängen bereits. -Perfekt.
Ich hab die Security-Firma erreicht, mit den Technikern gesprochen.
Sie kümmern sich auch um Leinwand und Projektor für das Maxton-Hall-Promovideo.
Kieran?
Ah, ich bin dran. Äh, ich hab 'n paar coole Drohnen-Shots eingebaut.
[alle lachen]
Lexington möchte,
dass wir die Lacrosse-Mannschaft mit ins Promovideo aufnehmen,
wegen dem dritten Titel in Folge. Und ich werde mich um die Fotos kümmern.
Dann wird die Promo dieses Jahr mal sehenswert.
James Beaufort, verschwitzt und in Übergröße.
-[alle kichern] -[jemand murmelt] Ist doch so.
[Tür öffnet sich]
[spannungsgeladene Musik]
-Was? -James Beaufort starrt dich an.
Tut er nicht.
Äh... doch.
Er kommt jetzt auf dich zu, Ruby.
[Ruby] James Beaufort verkörpert alles, was an der Welt der Reichen nicht stimmt.
Überdimensioniertes Privileg, Arroganz und Ignoranz.
Hey.
Bisher hab ich es immer geschafft, dass ein Raum voll Menschen zwischen uns liegt.
Dürfte ich eure Freundin kurz entführen?
[Lin] Klar.
[Musik spitzt sich zu und setzt aus]
[Uhrenticken]
Okay.
-[lautes Reißen] -[alle lachen]
[spannungsgeladene Musik]
Robin, richtig?
Ruby.
Tut mir leid. Ich wusste irgendwas mit "R".
Du weißt, wer ich bin.
Ich kenne deinen Namen, wenn du das meinst.
Ich bin Lydias Bruder.
Sie ist in deinem Philosophie-Kurs.
Ich möchte, dass du das hier nimmst...
...und dir Folgendes merkst:
Was du in Suttons Büro gesehen hast, ist nie passiert.
[Musik setzt sich fort]
Mehr als 10.000 sind nicht drin.
Aber wenn du bis Ende des Schuljahres dichthältst, verdoppeln wir es.
Wow...
Du bist ein noch größerer Arsch, als ich dachte.
Warte, warte... Wir sind hier noch nicht fertig.
Wolltest du noch 'nen Maserati und 'n Fabergé-Ei drauflegen?
Ich weiß, dass du das Geld gut gebrauchen könntest.
Für 'nen neuen Rucksack vielleicht.
Ich habe aktuell 17 Pfund und 28 Pence in meinem Geldbeutel.
Das ist mehr, als ich brauche.
Soll ich dir was für die Kantine wechseln?
Hm?
Nein?
Okay, dann kannst du das gerne wieder zurück in deinen Treuhandfonds stecken.
Das ist dein Ernst?
[Musik verklingt]
[spannungsvolle Musik]
[Musik klingt aus]
[kurzer Klingelton]
"Was war das bitte vorhin? Was wollte er?"
[Ruby] Mich demütigen? Aber ich brauche sein Geld nicht.
Ich verdiene mein eigenes.
Wir ergänzen uns als Schwestern perfekt. Du bist reich und ich bin schön.
Hattest du nicht Mathe bis vor 'ner Viertelstunde?
Ms. Wansey hatte 'nen Nervenzusammenbruch, weil Victor in ihrem Namen ein Tinder-Date
in die Klasse bestellt hat. Also hatten wir früher Schluss.
Ich weiß, da vermisst du deine alte Schule gleich, wenn du das hörst.
[ruhige Musik]
-Und? -Wie gesagt, war witzig.
-Hey. -Na, ihr zwei Elfen.
[Ember] Gib mir zwei Minuten, ich muss mich umziehen.
Und nicht abhauen, wir kochen gleich.
[Musik klingt aus]
[dynamische Musik]
Ah!
[Musik setzt sich fort]
[Musik verklingt]
Und?
Ich fand's toll. Traurig, aber toll.
[Angus] Als ich das gelesen hab, da hat sich meine Welt neu geordnet.
Wie läuft's mit Death Note?
Du bist erst in der Mitte?
Hallo? Ich hab 'nen Monat gebraucht, um zu begreifen, wie man das Ding liest.
Dafür bin ich ganz schön weit.
Nach James Joyce solltest du dankbar sein, dass es unter 1000 Seiten hat.
[trällernd] Tada.
-Wow. -Ember, du siehst ja toll aus.
Ja, von Geburt an. Aber was ist mit dem Kleid?
Megaschön.
Ich bin noch nicht fertig, aber vielleicht mit ein bisschen Spitze...
Mo, mo, mo, mom...
-Das ist meine Bluse. -Du hattest sie 15 Jahre lang.
Und ich finde, es ist nur fair, wenn du sie jetzt weiter vererbst.
[Mutter] Okay.
Ein Toast auf unsere diebischen, talentierten Töchter.
Wie sind wir nur so toll geworden?
[ruhige, melancholische Musik]
[Ruby] Dad war seit Jahren nicht mehr im Obergeschoss.
Der von der Krankenkasse gestellte Treppenlift
ist schon ein paar Monate nach dem Unfall kaputtgegangen.
Es muss ihn wahnsinnig machen, aber er verliert nie ein Wort darüber.
Deswegen weiß er auch nicht, dass ich für einen neuen spare.
[Musik setzt sich fort]
[Musik verklingt]
Ich bräuchte die Unterlagen für das Empfehlungsschreiben zurück, Sir.
Klar, natürlich.
Ich hab das Schreiben auch schon dabei.
Nur die Unterlagen, bitte.
Hier... hier steht nichts drin, was nicht wahr wäre.
Es geht mich nichts an, was Sie privat machen.
Aber wenn jemand von der Sache erfährt...
ist Ihre Empfehlung wertlos für mich.
Ich finde jemand anderen.
Warum gehst du nicht noch mal zu Sutton...
Ich hab die Unterlagen vertauscht. Jetzt reicht ihm die Zeit nicht mehr.
-Das ist doch Quatsch. -Es war mein Fehler.
Seit der Sache mit Beaufort bist du neben der Spur.
Was ist zwischen euch abgegangen?
Gar nichts. Absolut gar nichts.
So lebensmüde, Rektor Lexington nach dem Empfehlungsschreiben zu fragen,
war wahrscheinlich noch niemand.
Genau darauf setze ich.
[hoffnungsvolle Musik]
[Musik setzt aus]
Wir verhandeln jetzt neu.
Wird das jetzt 'n tägliches Ritual?
-Wenn du mir jetzt wieder Geld... -Hör auf mit der Mutter-Theresa-Nummer.
Sag mir, was du von meiner Familie willst.
Jetzt gerade würde ich mich mit 'ner einstweiligen Verfügung zufriedengeben.
Und Mutter Theresa hätte das Geld genommen und an Bedürftige verteilt.
Ich sag's nur.
Findest du lustig?
Jeder Mensch hat einen Preis.
Was ist deiner?
Was wird das?
Dein Abenteuer mit dem begehrtesten Single der Schule.
[spannungsvolle Musik]
Ist es das erste Mal, dass du dich prostituierst?
Oh, ich wollte nicht gleich Geld nehmen.
Ich weiß ja, du bist 'n bisschen knapp bei Kasse.
Fahr zur Hölle, Beaufort.
Ist das deine Vorstellung von Dirty Talk?
[flüsternd] Wenn du noch einen Schritt näher kommst...
[lauter] ...tret ich dir in die Weichteile.
-Dann komm mal endlich zum Punkt, Robin. -Ich heiße Ruby, verdammt.
-Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit. -[Tür quietscht]
[entfernte Stimmen]
Auch wenn du deine Meinung geändert hast,
ich weiß nicht, ob ich jetzt noch in Stimmung bin.
Hey, ich sag dir meinen Preis.
Halt dich fern von mir.
Du kannst davon ausgehen, alles unter zwei Metern ist zu nah.
[flüsternd] Ich will auf keinen Fall noch mal mit dir gesehen werden.
[Musik setzt sich bedrohlich fort]
[bedrohliche Klänge]
[kurzer Klingelton]
[Musik wird taktgetriebener]
[Stimmengewirr]
-Wer sind die Besten, häh? -Maxton Hall.
Auf geht's, Mann, komm!
Letztes Mal haben wir sie auch fertiggemacht.
Jungs, kommt mal alle zusammen hier.
[laut] Da ein Großteil von euch nächstes Jahr nach Oxford und Cambridge abzischt,
ist das hier eure letzte Chance, für Maxton Hall Geschichte zu schreiben!
[alle rufen] Ja!
Beaufort, mein Junge hier, hat in den letzten zwei Jahren dafür gesorgt,
dass dieses Team einen Ruf zu verlieren hat!
-[alle rufen] Ja! -Also geht da raus und macht sie kaputt!
Habt ihr's verstanden?
-Let's go, Maxton... -...Hall!
-[James] Maxton! -[alle] Hall!
[sie wiederholen den Schlachtruf mehrfach]
[energische Rufe]
Denk nicht, dich irgendwie an McCormack rächen zu müssen, okay?
-Get out there! -[alle jubeln]
Lass es einfach.
[alle grölen]
[dynamische Musik]
[Sprecher] Willkommen zum Rückspiel Maxton Hall gegen Eastview College.
Nach dem letzten desaströsen Match für Eastview stellt sich allein die Frage,
wird es dem Team von Maxton Hall rund um...
[Musik setzt sich fort]
[Menge tost] Maxton Hall! Maxton Hall!
[Jubelrufe]
Tempo! Tempo!
Schieß jetzt!
Yes!
[Sprecher] Eins zu null für Maxton Hall.
[Pfeife schrillt]
[Musik setzt sich fort]
Yeah!
Woo, woo, woo!
[Sprecher] Seit dem Führungswechsel
hat das Team einen gigantischen Sprung nach vorn gemacht.
Coach Freeman kann stolz sein auf seine Jungs!
[James] Alistair! Nein!
[er stöhnt]
[Pfeife schrillt]
[schmerzerfüllt] Ah...
-Ey, was sollte das denn? -[Pfeife schrillt]
McCormack, du Pisser.
[Pfeife schrillt]
[aufgewühlte Menge]
[Pfeife schrillt]
Ey! Komm runter! Komm runter!
[Sprecher] ...schießt er klar übers Ziel hinaus.
[James] Was hab ich dir gesagt? Was hab ich dir gesagt? Häh?
Was soll die Scheiße?
Er hat Kesh beim letzten Spiel fast das Genick gebrochen!
Ist nur fair, wenn ich den Gefallen erwider.
Rauf auf die Tribüne mit dir! Sofort!
[Stimmengewirr]
[Sprecher] McCormack wird verarztet. Ellington muss vom Platz.
Die Gemüter scheinen sich wieder beruhigt zu haben. Es geht weiter.
Alistair, komm!
[Menge applaudiert]
[Sprecher] Wir sehen hier eine neue Aufstellung...
[Menge ruft] Maxton Hall! Maxton Hall!
Falls du das Spielfeld suchst, das ist hinter dir.
Danke. Aber ich war eh nur fürs Wrestling da.
Ich hätt McCormack gern noch mehr gegeben, aber die Schiedsrichterin war zu schnell.
Wenn sie für Eastview spielen würde, hätten sie vielleicht 'ne Chance.
[Menge schreit entsetzt]
[dumpfe Stimme] Zieh, Beaufort!
[taktgetriebene, dumpfe Musik]
Alistair.
[aufgeregte Rufe]
Ich merk schon, du bist ein eingefleischter Lacrosse-Fan.
Oh ja, ich war bisher bei allen euren Spielen.
Hast du mich nie gesehen?
Ich bin immer ein bisschen beschäftigt da draußen.
Klar, Mannschaftsgegner verprügeln und so.
[Sprecher] Eastview muss sich den Sieg holen, sonst scheiden sie aus.
Ähm, wollen wir direkt die Fotos machen? Vielleicht direkt hier?
Hat mich gefreut, Alistair.
[Kamera klickt]
[Lin] Super. Gerne noch einmal...
-Sir, hätten Sie einen Moment Zeit? -Wie Sie sehen, bin ich beschäftigt.
Es dauert nur zwei Minuten, versprochen.
Ich wollte Sie fragen, ob Sie mir eine Empfehlung für Oxford schreiben könnten.
Das müssten Sie doch schon längst in die Wege geleitet haben.
Sie sind die beste Referenz, die diese Schule hat
und ich dachte, ich versuche es wenigstens.
Dass Sie eine sehr gute Schülerin sind, wissen wir ja beide.
Nur reicht das nicht für ein aussagekräftiges Schreiben.
Nicht für Oxford.
Wenn ich es mir recht überlege,
habe ich in den letzten Jahren gar nichts von Ihnen mitbekommen.
Haben Sie eine Ahnung, woran das liegt?
Ich leite seit diesem Jahr das Veranstaltungskomitee mit Lin Wang.
Ach, richtig, richtig.
Wie steht es um die Begrüßungsfeier zum Schulstart?
Die Vorbereitungen laufen.
Diese Feier bildet den ersten Eindruck, den unsere neuen Schüler
und ihre Eltern sich von der Schule machen,
die ihnen jährlich mehrere zehntausend Pfund vom Konto abzieht.
Dieses Jahr haben wir ein paar besonders prominente Neuzugänge.
-Wichtig ist, dass alles glattgeht. -Das verstehe ich, Sir.
Wenn Sie sich als Teamleitung gut schlagen und alles läuft wie erwünscht,
sehe ich nicht, was gegen eine Empfehlung sprechen würde.
Miss Bell.
Tun Sie mir einen Gefallen?
[Coach] Vorsicht!
Gehen Sie mir aus dem Bild.
Weiter, weiter, weiter!
[hoffnungsvolle Musik]
Okay, einmal hier.
Was wolltest du von Alistair?
Gar nichts.
Wieso?
Keine Ahnung, was du vorhast, Bell.
Aber das ist mir inzwischen auch egal.
Jemand wie du kann jemanden wie uns nichts anhaben.
Du bist ein Niemand aus einem namenlosen Kaff.
Ohne Geld und ohne Beziehungen.
Also tob dich ruhig aus.
[spannungsgeladene Musik] [gedämpftes Grölen der Mannschaft]
[Donnergrollen]
[traurige Klaviermusik]
[Musik verklingt langsam]
Sind Sie heimlich ins Rugby-Team gewechselt?
Elf zu fünf.
"Messen Sie Erfolg nicht an den Siegen, sondern daran, ob Sie besser werden."
-Platon? -Tiger Woods.
Was weißt du über Ruby Bell?
Gar nichts, außer dass sie dieses dämliche Veranstaltungskomitee leitet.
Das, was die Schulpartys organisiert?
Hält Sutton die Füße still?
Ja.
Es ist, als hätte es mich nie gegeben.
Hat es auch nicht.
[melancholische Streichmusik]
[Musik wird poppiger]
[Ruby] Der Elefant ist eins der stärksten Tiere der Welt.
Und gerade deswegen hat die Metapher vom Elefanten mit der Fußfessel
mich schon immer fasziniert.
Der Elefant könnte das Stöckchen, an dem seine Kette hängt,
problemlos aus der Erde ziehen.
Aber egal wie groß und stark er ist,
seine Überzeugung, machtlos zu sein, hält ihn an Ort und Stelle fest.
[Musik setzt sich fort]
[Ruby] Wir Menschen sind nicht anders.
Wir lassen uns viel zu leicht von Vorurteilen und Ängsten
davon abhalten, unser volles Potenzial zu leben.
Unseren Träumen nachzujagen.
Ich habe Glück. Ich weiß, dass es nur ein kleiner Stock ist, der mich hält.
Und ich bin dabei, ihn aus der Erde zu ziehen.
Stück für Stück. Jedes Jahr ein bisschen weiter.
[Ruby] Ich lasse mich nicht zurück an meinen Stock fesseln.
Schon gar nicht von jemanden wie James Beaufort.
[jazzige Abendmusik]
[Stimmengewirr]
-Ja. -Hey...
[Musik setzt sich fort]
[̇Stimmengewirr]
[Ruby] Zwischen mir und meiner Empfehlung für Oxford steht nur noch diese Nacht.
Und ich werde dafür sorgen, dass alles, und ich meine alles, glattgeht.
[Musik setzt sich fort]
Schönen Abend noch.
Was 'ne lame Veranstaltung. Wollen wir hoch, Leute?
Ja, nichts wie weg.
An alle meine Fans: Wir sehen uns!
[unverständlich]
[Musik setzt sich fort]
Kann ich...
Kann ich kurz mit Ihnen reden?
[heitere Stimmen und Gelächter im Hintergrund]
Was Sie gesehen haben, war... absolut inakzeptabel.
Oh.
Ich wusste, dass du heimlich auf Brünette stehst.
Es ist nicht so, wie Sie denken.
Miss Beaufort und ich haben uns nicht als Lehrer und Schülerin kennengelernt.
-Wir kannten uns schon, bevor ich... -Sir, es geht mich nichts an.
Was Sie gesehen haben, kommt nie wieder vor.
Aber ich wollte, dass Sie wissen, dass es mir wahnsinnig leidtut,
Sie in so eine Situation...
Miss Bell!
Mein Kompliment.
Genau so hatte ich mir das vorgestellt.
[Jazzmusik verklingt]
Danke, Sir.
[rhythmische Popmusik]
[Musik setzt sich dramatisch fort]
[Musik setzt sich fort]
So. Danke, das reicht.
Ruby!
Hey! Mach die Musik aus. Musik aus!
[Musik verstummt]
-[Getuschel und Gelächter] -[Schüler] Die Party ist kaputt. Scheiße.
Kommt, Boys.
[Lin] Ähm, ja, super, das war superinteressant...
Oh!
Hi, Robin! Na, alles klar?
Ist dir klar, wie viele sich den Arsch aufgerissen haben für diese Feier?
Du wolltest ja kein Striptease von mir. Da hab ich mir gedacht,
vielleicht ist einer der Typen mehr dein Geschmack.
[er flüstert] Wenn ich nicht dafür sorgen kann, dass du die Klappe hältst,
dann wenigstens dafür, dass niemand dir glaubt, wenn du den Mund aufmachst.
Hey.
Lexington möchte Sie sprechen.
Beide.
[Lexington] Sie haben mich heute Abend beide...
...schwer enttäuscht.
Ihre Selbstgefälligkeit können Sie sich sparen, Mister Beaufort.
Jemand hat gesehen, wie Sie den DJ bezahlt haben.
Ups.
Sie sind mit sofortiger Wirkung vom Lacrosse-Team suspendiert.
Und Ihr Empfehlungsschreiben, Miss Bell, ist gestrichen.
Ich würde Ihnen gerne zutrauen, ein Event im Griff zu haben,
als Leitung des Veranstaltungskomitees.
Aber dank Mister Beauforts Scherz,
habe ich nichts Schmeichelhaftes über Ihr Organisationstalent zu vermelden.
Es sei denn, es gibt noch etwas,
was ich über diese Situation wissen sollte.
Über Sie. Oder Mister Beaufort.
[spannungsvolle Musik]
[Musik verklingt]
Nein, Sir.
Ich sehe, dass es Verbesserungsspielraum gibt, und ich nehme das sehr ernst.
Was bedeutet, dass Sie bei der Spendengala voll auf mich zählen können
und eine zweite Chance bekommen,
sich eine Meinung über mein Organisationstalent zu bilden.
So eine Katastrophe darf Ihnen nicht noch mal passieren.
Ein Chaos wie das heute wird sich nicht wiederholen.
Nicht unter meiner Aufsicht.
Wenn das so ist, wird Mister Beaufort seine dazugewonnene Zeit
in das Veranstaltungskomitee investieren, um seinen Fehltritt wiedergutzumachen.
Und Sie beide rücken mit einer
bis ins kleinste Detail perfekten Spendengala den Ruf dieser Schule,
den Sie eben ruiniert haben, wieder gerade.
Dann sehen wir weiter wegen Ihrer Empfehlung, Miss Bell.
-Ich kann ihn nicht gebrauchen. -Sie hören von...
-Er ist unzuverlässig und arrogant. -...fucking Partys zu planen.
-Ich hoffe, du bist zufrieden mit dir. -Amüsiert trifft's eher.
Als ob ich mir von jemandem wie dir Befehle erteilen lassen werde.
-Weil du ein Beaufort bist, ja? -Ganz genau.
Du kannst hier so rumtönen, wie du willst. Ich habe keine Angst vor dir.
Ich mach 'nen verdammt guten Job in diesem Komitee
und ich werde nicht zulassen, dass du mir meine Chance auf Oxford versaust.
Also...
...tob dich ruhig aus.
[spannungsgeladene Musik]
[James] Du willst Krieg, Ruby Bell?
Kannst du haben.
[Musik verklingt mit einem Schlag]
[melancholische Popmusik]
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.