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Hier.
So, meine Hübsche.
Mach den Mund auf.
Easy.
Schon gut.
Schon gut.
Das wird schon wieder.
- Scheisse, ist das kalt! - Das hast du vergessen, was?
Okay.
Ich habe einen Tomme,
Greyerzer und einen Saucisson mitgebracht.
Und ich habe Suppe gekocht. Sie ist im Kühlschrank.
- Die Plastikdose? - Ja.
Danke.
Alles klar?
- Ja. - Hier, Champagner. Das müssen wir feiern.
Warte, ich mach sie auf.
Komm schon, nur ein Glas, um mit der Familie anzustossen.
So.
Willkommen zu Hause, mein Junge.
- Sag mal... - So.
Danke, Mama.
Dann wärm ich mal die Suppe auf.
Ich gehe zu Cajou.
Du hast deinen Bruder drei Jahre lang nicht gesehen.
Gib dir doch ein wenig Mühe.
Wie hoch ist das Fieber?
39,8.
Hast du ihr was gegeben?
Bolus.
Käut sie wieder?
Sie hat seit zwei Tagen nichts mehr gefressen.
Zeigst du mir deinen Lieblingswurf?
Kommst du mit?
Die Rechte ist da.
- Okay? - Ja.
Okay, die Rechte da.
- Und jetzt ein Kurz. - Was ist das schon wieder?
Ich zeig's dir. Dein Kopf... Hast du gesehen?
Jetzt du.
Okay.
Jetzt mein Kopf.
Und die Beine. Du musst stossen.
Und jetzt drücken. Mehr, stärker!
Ich habe gewonnen!
Hast du nicht etwas vergessen?
Der Rücken.
Man wischt immer den Rücken des Gegners ab.
Gut so.
In unserem Sport ist es sehr wichtig, Respekt vor dem Verlierer zu haben.
Mein Vater sagte immer, dass das der Unterschied zwischen Mensch und Tier sei.
Hopp!
Hopp, Matthias!
Gut. Hopp, Matthias!
Los, jetzt!
Super, bravo!
Jetzt bist du dran.
- Hopp, mein Junge! - Hopp, Steve!
Hopp, hopp!
- Hopp, Steve! - Hopp!
Zeig's ihm, Bruderherz!
Wie beim Training.
Langsam, nicht zu schnell!
Hopp, Steve!
Los, mach ihn fertig!
Immer mit der Ruhe, nicht zu schnell!
Da ist er ja, unser Champion!
Mein Sohn, der Champion!
Bravo, das war super.
Bravo, Bruderherz.
Super, ich freue mich sehr.
- Ich bin stolz auf dich. - Danke.
- Alles gut? - Und bei dir?
Das war stark.
- Da, Champion, für dich. - Die ist aber schön!
Du kannst sie behalten.
- Ist das echtes Gold? - Nein, aber ist trotzdem cool.
Was gibt es beim Eidgenössischen zu gewinnen?
Einen Stier.
So ein Schwindel.
- Hallo. - Fünf Becher Bier, bitte.
Schön, dich wiederzusehen, Joël.
Ja.
Tut mir leid wegen deinem Vater.
Es ist vor allem für Mama und Steve hart.
Ja.
Warte, ich helfe dir.
Danke.
Ich kann nicht mehr. Ich muss mich setzen.
Was soll das?
Was soll das, du Arschloch?
Komm her!
Verpiss dich!
Du wirst schon sehen!
Du nervst, Joël!
Der Typ ging auf Mama los. Ich musste was tun.
Was ist mit Mercier?
- Papa hat von ihm Geld geliehen. - Verdammt.
Wie viel?
Keine Ahnung.
- Er war bis zu seinem Tod ein Idiot. - Halt den Mund!
Wie willst du das Geld zurückzahlen?
Indem du in einem halben Jahr einen Stier gewinnst?
Wärst du nicht da gewesen, hätten sie mich gelyncht.
Weisst du noch, als Papa uns hier immer gemessen hat?
Er hat den Hof zugrunde gerichtet.
Was willst du jetzt machen?
Ich trainiere weniger
und gehe extern arbeiten.
Meinst du wirklich, dass das reicht?
Ich habe einen Plan.
In Frankreich, direkt nach der Grenze...
Vergiss es.
Du musst nichts weiter tun als kämpfen.
Ich organisiere alles. Einfach verdientes Geld.
Dein Scheiss interessiert mich nicht.
Denk trotzdem darüber nach. Das Heu hier reicht nämlich nicht für den Winter.
Denk darüber nach!
Danke.
Am Abend nehme ich dann den Bus.
Mama...
Ich kann auch arbeiten gehen.
Du kümmerst dich um die Tiere und ums Schwingtraining.
Alles andere mache ich.
Joël wird uns helfen.
Das wird schon.
Und?
Haust du wieder ab?
Ich weiss nicht.
Wieso nicht?
Hier gibt's doch nur Probleme.
Wieso sollte ich bleiben?
Wie geht's dir?
Na?
Ich will nur deine Temperatur messen.
Wie ist es dir seit heute Morgen ergangen?
Schau mich an.
Was ist nur mit dir?
Komm her, komm zu mir.
- Alles klar? - Und bei dir?
Geht so.
- Wie lange blutet sie schon? - Höchstens ein paar Stunden.
- Heute Morgen war noch nichts. - Okay.
Alles gut, Mathilde?
Da geht gar nichts mehr.
Sie ist ganz kalt.
Ihr Bauch ist total hart.
Es tut mir leid.
Hallo.
Was willst du, Jean-Luc?
In diesem Schuldschein
zwischen dem Gläubiger Jean-Luc Mercier
und dem Schuldner Christian Chapuis steht,
dass bei verspäteter Rückzahlung der Gläubiger berechtigt ist,
die vollständige Rückzahlung des geschuldeten Betrags zu verlangen.
Das wären in diesem Fall 80'000 Franken in drei Monaten.
Jean-Luc, das kann nicht dein Ernst sein.
Das kannst du uns nicht antun!
Wir können das nicht zahlen!
Da Sie wohl kaum in der Lage sind, den Vertrag zu erfüllen...
Christian war dein Freund!
...macht Ihnen Jean-Luc Mercier den Vorschlag, Ihnen den Hof abzukaufen.
Wir erwarten Ihre Antwort innerhalb von 30 Tagen.
Meine beiden Söhne sind da. Sie werden mir helfen.
Jean-Luc, gib uns mehr Zeit!
Bist du jetzt zufrieden?
Bist du jetzt zufrieden, Arschloch? Verpiss dich!
Hau ab, du Arschloch!
Wir sind ihm doch egal, was soll dann das Ganze?
So ein Idiot.
Wir dürfen den Hof nicht verlieren.
Wir verlieren den Hof nicht.
Mama.
Wo sollen wir denn leben, wenn wir den Hof nicht mehr haben?
- Was willst du? - Er will kämpfen.
Okay. Ihr seid die Nächsten.
Ich setze 500 auf ihn.
Ich will das nicht.
Das will niemand. Aber wir haben keine Wahl.
- Ich kann nicht kämpfen. - Klar kannst du kämpfen.
Das machst du doch jeden Tag.
Aber nicht so.
Du bist bereit.
Hopp, hopp!
Hopp!
Deckung!
Hopp, Steve! Hopp!
Hopp!
Los, mach schon!
Das ist nichts. Los!
Komm her, ich schlag dir den Schädel ein!
Hopp!
Wir haben gewonnen!
Steve!
Wir haben gewonnen!
Du hast gewonnen, Bruderherz!
Du hast gewonnen!
Mann!
Ja! Ja! Ja!
Ja! Ja!
Oh, Mann!
Ich sagte doch, dass es funktioniert!
Du bist der Beste, Bruderherz.
Alles gut?
Wir sagen Mama nichts von diesem Geld.
Ich möchte nicht, dass sie sich Sorgen macht.
Dann lass dich nicht mehr ins Gesicht schlagen.
Bin gleich wieder da.
Verzeihung.
- Darf ich mir ein paar Nüsse nehmen? - Ja klar, bedien dich.
Ich weiss nicht, wieso wir keine haben.
Eine gute Ausrede, um uns anzusprechen.
Ich wusste nicht, was ich sonst sagen soll.
- Gute Anmache. - Ja,
- nicht schlecht. - Tatsächlich.
Wer ist das da?
- Der, der zu dir schaut. - Das ist mein kleiner Bruder.
- Klein? - Ja.
- Ihr seht euch überhaupt nicht ähnlich. - Ich weiss, er sieht aus wie unser Vater.
Ich sehe aus wie unsere Mutter.
- Er soll mit uns was trinken. - Ja?
Wo wart ihr?
Wir sind ausgegangen. Joël und ich mussten mal Dampf ablassen.
- Ist alles in Ordnung? - Ja, keine Sorge.
Ich gehe in den Stall.
Weg da.
- Bringst du Mama in die Fabrik? - Okay.
Hü, hopp.
Los, Jungs, nicht nachlassen.
Noch einmal eine Dreier-Serie. Hopp!
Wir trainieren die Arme. Noch einmal, hopp.
Gut. Macht kurz Pause.
Bist du wo gegengelaufen?
- Ja, heute Morgen gegen den Tisch. - Okay.
Damit gehst du nicht ins Sägemehl.
Gut.
Hallo, Steve.
- Mimi, ich komme gleich. - Ja.
- Alles gut? - Ja.
Was ist mit Mercier? Ist eine Lösung in Sicht?
Ja, es kommt gut.
Was ist das?
- Nichts. Ich bin wo gegengelaufen. - Ach ja?
Ich bin wo gegengelaufen.
Ich schaue Mimi zu.
Es ist ganz einfach.
Deckung, links, Kick.
Jetzt du.
Nicht schlecht. Ich halte fest, los.
Ja, mehr Hüfte.
Jawohl. Dreh die Hüfte weiter.
Locker in den Beinen und in der Hüfte.
Dreh dich mehr auf dem Fuss. Nimm den Fuss höher.
Noch einmal.
Ja.
Gut so.
Jawohl.
Atme. Atme!
Moment.
Übermorgen.
Los!
Gib mir bitte ein Stück Käse.
- Greyerzer? - Ja.
- Mama, Käse? - Was feiern wir überhaupt?
Nichts.
Der Käse war Aktion. Und er hält sich ja lange.
Ist beim Joggen passiert.
Erzähl keinen Quatsch.
Wir haben eh schon genug Probleme.
Ich schwör's, Mama.
Und du?
Du schwörst sicher, dass du nichts damit zu tun hast.
Ja.
Ich schwör's.
Nein, schon gut, Mama.
Wenn du morgen gewinnst, wischst du den Rücken deines Gegners nicht ab, okay?
Mach ihn fertig!
Mach ihn fertig!
Mann!
Ja!
Alles gut?
Drück auf die Wunde.
Du solltest den Rücken des Gegners doch nicht abwischen. Das ist nicht Schwingen!
Gib mir das.
Ich kümmere mich darum. Atme.
Gib mir das.
Schon gut, ich helfe dir.
Okay.
Atme. Atme!
Ich reinige die Wunde jetzt.
Es wird sich kalt anfühlen.
Das war's schon.
Ziemlich tief.
Das muss ich nähen.
Ich spritze dir ein Anästhetikum, dann kümmere ich mich um dein Gesicht.
Hast du Schmerzen?
Es pikst ein wenig, aber es geht schon.
Danke.
Was ist gestern Abend passiert?
Hat dein Bruder das eingefädelt?
Nein, es ist nicht, wie du denkst.
Dann erklär's mir.
Wer hat dir das angetan?
- Keine Ahnung. - Wie bitte?
Wieso hast du dich geprügelt?
Was meinst du?
Ich weiss es nicht. Sag's mir.
Ich habe für Geld gekämpft.
Steve...
Hast du eine bessere Idee?
Und wie siehst du nächstes Mal aus, wenn du bei mir klingelst?
Steve?
Ich weiss es nicht.
Danke für das Bier.
Spinnst du?
Beruhige dich. Wir trainieren doch nur.
- Alles klar? - Ja.
- Was ist los? - Ich habe mich kurz vergessen.
Thomas, setz dich hin.
Was soll die Mütze?
Ist dir kalt? Soll ich die Heizung aufdrehen?
Was soll das?
- Her mit der Mütze. - Nein, antworte mir.
Red nicht so mit mir.
Sag mir, was los ist.
Pass auf, Steve. Wenn du so weitermachst, endest du noch wie dein Bruder.
Und was ist das?
Verpiss dich.
Und dein Scheisszeug.
Ja, hau doch ab!
Du hast hier nichts mehr zu suchen!
Los, weiter!
Los, alle!
- Wer von euch ist Joël? - Ich.
Kommt mit. Du bist der Nächste.
- Kennt ihr die Regeln? - Ja.
Hopp!
Ja, gut so!
Warte.
Los, kommt. Hier lang.
Alles gut.
Los, komm schon!
Komm schon! Hast du Angst?
- Willst du mich verarschen? - Wie meinst du das?
Komm zurück!
- Was ist los? - Steve!
- Steve, spinnst du? - Was ist dein Problem?
- Bist du bescheuert? - Du lässt Kinder kämpfen?
- Ja, lies mir die Leviten. - Beruhigt euch mal.
Alles gut?
Haut ab.
Was sollte das?
- Antworte mir! - So was mach ich nicht.
Wir haben keine Zeit für Gewissensbisse. Wir brauchen die Kohle!
Ich lasse mich verprügeln.
- Und was machst du? - Ich mache Papas Dummheiten wieder gut.
Weisst du, wieso ich nicht bei der Beerdigung war?
Weil er nichts von mir hielt.
Ich war für ihn zu klein zum Schwingen und zu dumm für den Hof.
Komm, lass uns wieder reingehen.
Papa hatte recht.
Du bist nur ein Stück Scheisse.
- Bist du nicht in der Fabrik? - Wo wart ihr?
In der Stadt.
Und dein Bruder ist nicht bei dir?
Nein.
Ich weiss nicht, wann er nach Hause kommt.
Was ist passiert?
Nichts.
Du kennst ihn ja. Er bleibt nirgendwo lange.
Das wird schon wieder.
Du lügst deine Mutter an.
Dein Bruder macht sich mal wieder aus dem Staub.
Wie kannst du nur sagen, dass das schon wieder wird?
Ja, ich spüre nichts mehr.
Ja, genau.
Ich wollte mit dir reden. Du hast wirklich grosse Fortschritte gemacht.
Du trainierst seriös und regelmässig. Ich glaube,
dass du mit ein wenig mehr Training
- die Chance auf eine Qualifikation hast. - Meinst du wirklich?
Ja. Mit täglichem Training könnten wir es schaffen. Du hast das Potenzial,
- ein grosser Schwinger zu werden. - Okay.
Und ab sofort konzentriere ich mich voll und ganz auf dich.
- Auf das Eidgenössische! - Auf das Eidgenössische.
- Prost. - Prost.
- Schmeckt gut. - Ja, vor allem nach dem Training.
Jetzt müssen wir uns auf die Qualifikation konzentrieren.
Du erzählst mir immer das Gleiche. Was soll ich denn machen?
Ich kann doch nichts dafür.
Mathilde...
Du weisst, dass ich nichts gegen dich habe.
Es tut mir leid. Aber ich kann nicht länger warten.
Ich behandle sie seit zehn Jahren.
Ich kenne sie. Das ist meine Kuh.
Ja, aber das war nicht das erste Mal.
- Sie wissen ja, wo's rausgeht. - Ich bezahle diese Rechnung nicht.
Es tut mir leid, dass es nicht gelaufen ist, wie Sie es sich vorgestellt haben.
- Das ist Ihnen doch egal! - Wie bitte?
- Gibt es ein Problem? - Nein, geht schon.
Ich rate Ihnen, den Beruf zu wechseln.
Und ich rate Ihnen, meine Rechnung zu zahlen.
Hallo.
Es stört sie, dass der Tierarzt eine Frau ist.
Sie vertrauen mir im Umgang mit ihren Tieren nicht.
Früher riefen die Leute Vincent an,
um sich abzusichern.
- Tut's weh? - Nein, geht schon.
Das ist der Letzte.
Danke.
Sag mal...
Hast du an Weihnachten etwas vor?
Ich wollte dich und Milo zu uns einladen.
Wir feiern mit seinem Vater.
Es ist das erste Weihnachten seit der Scheidung. Deshalb machen wir es so.
Ja.
Aber danke für die Einladung.
- Gerne. Ich danke dir. - So, fertig.
- Meine Hunde warten auf mich. - Ja.
Hallo, Joël. Ich bin's, Mama.
Ich hoffe, dass es dir gut geht.
Ich rufe an, um dir frohe Weihnachten zu wünschen.
Melde dich mal. Ich habe dich lieb.
Sehr sogar.
Danke.
- Frohe Weihnachten. - Frohe Weihnachten, mein Sohn.
Frohe Weihnachten!
Das ist aber lieb, danke!
Frohe Weihnachten!
Das darf ich heute noch sagen, oder?
Kommst du runter? Ich habe was Kleines für dich.
Danke.
So gefällst du mir besser.
Mama, Steve!
Kommt, wir müssen uns fertig machen.
Mathilde will mir die Krippe zeigen, bevor es losgeht.
Ja.
Mercier macht uns ein gutes Angebot.
Er sagte, dass du für ihn arbeiten kannst, wenn du willst.
Du wirst schon sehen, alles wird gut.
Na also.
Ich bin froh, dass du wieder da bist, mein Sohn.
Ich will dir was zeigen.
- Was machen wir hier? - Das wirst du schon sehen.
Ich bin sicher, dass es dir gefällt.
Mach die Taschenlampe aus!
Schau.
Siehst du?
Das ist die Zukunft unseres Hofs.
Steve!
Hör mir zu.
Wir investieren in Bisons. Vertrau mir.
Die Milchwirtschaft kannst du vergessen, okay?
Ich habe jemanden kennengelernt. Er hat mir alles erklärt:
Marktanalyse, Finanzierungsplan, Chancen, Risiko, alles.
Die Bisons sind die Zukunft unseres Hofs.
Nur haben wir keinen Hof mehr.
Mercier war da für eine Schätzung.
Wir warten auf sein Angebot.
- Du willst verkaufen? - Nein, ich will nicht verkaufen.
Dann verkaufen wir nicht!
Ich habe einen Kontakt in Marseille.
In zwei Tagen findet ein grosser Kampf statt.
Mit dem Preisgeld könnten wir Papas Schulden bezahlen.
- Bisons passen gut auf unseren Hof. - Ja, klar.
Das tut dir gut.
Wir sollten mal mit Mama hierherkommen.
Ja, es würde ihr gefallen.
Wir sind gleich da.
Wie hast du mich erkannt?
Das Schweizer Nummernschild. Und Fredo sagte, dass du wie ein Barsch aussiehst.
Alles klar?
- Alles klar? Bist du fit? - Ja.
- Wollt ihr ein Bier? - Ich gerne.
- Wo ist Fredo? - Nebenan.
Und du willst keins?
Hallo, Fredo.
Jo!
Mach das weg.
Bruder.
- Alles klar? - Ja, Bruder.
- Alles gut? - Ja. Ich freue mich.
- Das ist also dein kleiner Bruder? - Ja.
Der kleine Bruder. Eine richtige Maschine, was?
- Wie war die Fahrt? - Lang.
Ziemlich lang.
Hast du alles dabei? Kommen wir gleich zum Geschäft?
Ja klar.
- Es eilt nicht. - Nein, schon gut.
Keine Sorge.
- Rudy, schau ihn dir an. - Moment.
Rudy, beim Kopf meiner Mutter.
Sag das noch einmal, und ich ficke dich, verstanden?
- Das ist verrückt! - Ich musste was regeln.
Ich will morgen auf ihn setzen.
Ich will sehen, was er wert ist. Wärme ihn ein wenig auf.
Aber pass auf.
- Ich will sehen, wie er sich bewegt. - Komm schon, Fredo, nicht hier.
Ich will sehen, worauf ich mein Geld setze.
- Das ist keine gute Idee. - Kannst du gut einstecken?
Ein Überflieger, Jungs. Hübsches Kerlchen.
- Los, Rudy. - Nein, er gefällt mir.
Rudy, was soll das? Willst du ihn verführen?
- Leg ihn flach! - Die Schweizer sind langsam.
Man muss schnell zuschlagen.
Damit hast du jetzt nicht gerechnet, was?
Wieso schaust du ihn an? Ich habe dich geschlagen.
- Verstehst du nicht, was ich will? - Keine gute Idee.
Weisst du, wer ich bin? Ich bin hier der Boss.
Na, du Schwuchtel?
Hebt ihn auf, lasst ihn nicht da liegen.
- Der hat's dir ganz schön gezeigt. - Er hat mich überrumpelt.
Dein Bruder hatte recht.
Du kannst hier ganz schön Kohle machen.
Es ist besser so.
Was ist hier los?
Mathilde hat den Vorvertrag unterzeichnet.
Sie wusste nicht, wo ihr seid.
Sie rief mich an. Ihr habt nicht auf ihre Nachrichten reagiert.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Redet mit ihr.
Seit wann schaust du dabei zu, wie sich dein Bruder verprügeln lässt?
Euer Vater und ich haben euch nicht so erzogen.
Ab jetzt sagen wir uns alles.
Das Gute und das Schlechte.
Ich habe genug vom Schweigen, das einem langsam tötet.
Euer Vater hat euch beide geliebt.
Er sagte es euch nie, aber ich weiss, dass es so ist.
Meint ihr wirklich, dass wir den Hof retten können?
Ja.
Ich habe mit dem Bison-Typen geredet. Alles gut.
Er reserviert uns sechs Kühe und einen Bullen.
Aber er will nächste Woche eine Anzahlung.
Ist das die Stelle, die wehtut?
Tut mir leid, dass ich dir das alles angetan habe.
Keine Sorge. Ich hab's aus gutem Grund getan.
Nein, ich meine...
Es tut mir leid, dass ich abgehauen bin.
Dass ich dich mit Mama und Papa alleingelassen habe.
Er hat sich in dir getäuscht.
Ich...
Ich wünschte, er hätte es gemerkt.
Schön, dass ihr eure Meinung geändert habt!
Alles klar?
Alles gut, Bruder?
Fühlt euch wie zu Hause. Kommt mit.
Willkommen in der Zukunft!
Los, es ist heiss hier. Auf die Sieben!
Her damit.
Jawohl!
- Was soll das? - Wieso?
Er ist der Favorit. Ist doch klar, dass es dann weniger gibt.
Scheisse.
Sind 15'000 Euro nicht gut? Dann sag's jetzt.
Das reicht nicht. Wir brauchen 10'000 mehr.
Was ist?
Nichts. Komm, wir müssen uns fertig machen.
Nach diesem Kampf können wir etwas tun. Also los!
Fredo!
Er soll sich bereit machen. Ihr seid gleich dran.
Alles gut.
Komm, du bist gleich dran.
Mach deinen Job.
Alles gut.
Mach deinen Job.
Das ist der letzte Kampf.
Hopp!
Joël!
Lass mich in Ruhe! Joël!
Joël!
Joël!
Joël!
Seid ihr da?
Sehr gut, denn gleich erwartet euch der letzte Kampf!
Dieses Mal ist es ein etwas anderer Kampf.
Da, ein Anfänger.
Er bietet 10'000 Euro!
Er kämpft gegen den, der will!
Er hat sich im Gefängnis zwei Jahre lang ganz allein durchgeschlagen!
Ganz allein!
Also, wer will?
Wo seid ihr?
Joël, was soll das?
- Was machst du da? - Wir haben nicht genug.
- Was? - Wir haben nicht genug für die Bisons.
- Dann lassen wir das mit den Bisons. - Nein, das ist auch mein Hof!
Und ich will Bisons!
Mach dir keine Sorgen!
Wer will? Wer ist heiss?
Wer ist heiss?
Da, jawohl!
Das ist für ihn. Wie heisst du?
- Mike. - Mike, komm zu mir.
Jetzt geht's gleich los.
Alle vor, die eine Wette abgeben wollen!
Schlagt ein.
Hinter dir!
Ich gebe das Startzeichen.
Los!
Hopp, Joël!
Fight!
Hopp, Joël!
Los, Joël!
Deckung. Deckung!
Joël!
Joël!
Verteidige dich, los!
Scheisse!
Bleib da.
Fast.
Alles gut.
Jungs, schon gut. Danke.
- Soll ich dich ins Spital fahren? - Geht schon, keine Sorge.
Da.
Dein Bruder ist ein guter Mann.
Gut.
Gut gemacht, wie immer.
Passt auf euch auf.
Ich habe gewonnen, Bruderherz.
Aber es tut trotzdem weh.
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