All language subtitles for Perfume.S01E02.Skatol.720p.NF.WEB-DL.DDP5.1.x264-MZABI_ger

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian Download
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian Download
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish Download
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish Download
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

[Glasfläschchen klirren]

[mysteriöse Musik]

[französisch] Man sagt, Sie seien ein Meister.

Ihre Hand.

Ihr Hals.

Sie sind einsam.

Sehr, sehr einsam.

Dabei so leidenschaftlich.

Eins, zwei,

drei...

...vier.

Wie ungerecht.

[sphärische Klänge]

Ohne den Duft Ihrer Haut ist dieses Parfum nichts.

Genau wie Sie ohne das adäquate Parfum.

[dumpfes Dröhnen]

[Moritz] Es ist nicht das Fremde, was uns anzieht.

Es ist das Vertraute, was uns fesselt.

In kleinen Mengen dem Parfum beigesetzt,

wirkt Skatol wie das Winken einer vertrauten Person,

wie die Ahnung einer Heimkehr.

[monotone Klänge]

[atmet tief durch]

Erst der Geruch einer höheren Konzentration offenbart,

dass wir in der Tat

unseren engsten Vertrauten seit Geburt riechen:

Skatol ist das Duftsubstrat des Menschenkots.

Wir lieben, was uns bekannt ist, ob gut oder schlecht.

Zumindest bis zu dem Moment des wahren Erkennens.

[Handy summt]

Ist das die Vermisstenmeldung?

Die Vermisstenmeldungen.

Merten Brodmann ist nicht der Einzige, der aus dem Internat verschwunden ist.

Das ist Daniel Sluiter.

1997 fünfzehn Jahre alt.

Einer der geladenen Gäste auf Katharina Läufers Beerdigung.

Brettschneider hat das durchgegeben.

1997 verschwand dieser Daniel Sluiter für fünf Tage aus dem Internat.

Konnte sich danach an nichts erinnern.

Er hatte aufgeschürfte Knie und Hände und eine Beule auf dem Kopf.

Wo er war, haben sie nicht rausgefunden.

Dann ist Merten Brodmann verschwunden.

[düstere Musik]

-[Butsche] Was hast du mit ihr gemacht? -[Moritz, hustend] Ah...

-Was hast du mit ihr gemacht? -[Röcheln]

Hör auf!

Roman.

-Roman. -[Röcheln]

Du weißt schon, dass er dich anzeigen kann, Butsche?

[Röcheln]

Magda.

Magda, was machst du hier?

[Elena, leise] Magda.

Komm her. Komm her.

Ist alles gut, nur ein Spaß. Schön, dich wiederzusehen.

Komm.

Nicht wahr, Jungs? Ihr habt nur ein bisschen rumgealbert.

Hast du damit meinen Papa umgeschlagen?

Mit der Uhr

besiegst du jeden.

[bedrückende Musik]

[Mann] Es ist 20 Jahre her, dass Merten Brodmann verschwand,

und ich erinnere mich an jede Minute

und an jede falsche Entscheidung, die wir getroffen haben.

Ich habe gehofft, dass der Fall noch mal aufgerollt wird.

Niemand von uns hat sich verziehen,

dass wir das nicht ernst genug nahmen.

Dass ein Kind verschwand, nahmen Sie nicht ernst?

Wir kannten Merten Brodmann.

Rannte immer weg aus dem Internat.

Wollte zu seiner Mutter. Singapur.

Wir fanden ihn immer. Am Bahnhof.

Flughafen.

[Köhler] Irgendeine Ahnung, wovor er weglief?

-Ja ich weiß nicht, wovor er weglief. -Vor dem Alleinsein ohne Eltern.

Jedenfalls als er zwei Monate später wieder verschwand,

haben wir alles gemacht wie immer.

Als er nach fünf Tagen noch immer nicht gefunden war,

haben wir sogar die Fluglisten nach Singapur überprüfen lassen.

-Wir haben mit Hunden nach ihm gesucht. -Haben Sie mit Leichenspürhunden gesucht?

Nach zehn Tagen war auch uns Idioten von der Dorfpolizei klar,

dass ein Kind, das nirgendwo gefunden wird...

Wir haben zuerst auf dem Internatsgelände gesucht.

Die Hunde haben wie verrückt angeschlagen.

Und dann haben wir die Fettleichen entdeckt.

[Priester] "Ja, du bist heilig, großer Gott,

du bist der Quell aller Heiligkeit."

[Orgelmusik]

"Darum bitten wir dich:

Sende deinen Geist auf diese Gaben herab

und heilige sie,

damit sie uns werden Leib..."

Roman.

Butsche hat gesagt, dass sie sich auch mit ihm verabredet hat.

Sicher.

Nimmst du mich mit, wenn ihr weggeht?

Klar.

Ich will auch nur zusehen.

Bist du pervers?

[Priester] "...reichte es seinen Jüngern und sprach:

-Nehmet und esset..." -Sie ist da.

"...alle davon:

Das ist mein Leib..."

-Komm. -"...der für euch hingegeben wird."

[heller Glockenklang]

[Priester] "Ebenso..."

[Butsche flüstert] Heilige Maria Magdalena, bete für mich.

Du weißt, dass ich immer fand, dass du die schönste der Heiligen bist.

Denn du bist auch die einzige, die weiß, was wahre Liebe bedeutet.

Katharina ist so weich.

Ich weiß das, weil...

Ich habe sie berührt, am Hals.

Wenn du machst, dass Katharina mich liebt, dann... dann trete ich ins Kloster ein.

Und dann besuche ich dich jeden Tag.

-Bis ans Ende meines Lebens. -Pst!

[heller Glockenklang]

[schwermütige Musik]

Ich hatte einen Notfall in der Klinik.

Als ich nach Hause kam, war sie wohl schon tot.

Elena war bei Magda. Moritz, wo warst du?

-Was? -Wo du warst.

Seid ihr jetzt alle völlig bekloppt geworden?

Donnerstag?

Zu Hause.

Hatte Besuch sogar.

Emilie.

Übrigens rothaarig.

Kannst gerne ihre Nummer haben. [lacht]

Butsche.

-Ist das jetzt ein Verhör? -Mann, schaut sie euch an!

Was willst du von mir? Ich habe die ganze Nacht gearbeitet.

-Wo warst denn du, Zahnlos? -Zu Hause.

-[Moritz] Allein? -Ja, verdammt.

[Moritz] So, bist du zufrieden, Roman?

Hey.

Hast du es immer noch nicht hingekriegt?

Sehr witzig, Butsche.

[Butsche] Zahnlos ist noch immer Jungfrau. [lacht schallend]

Und wieso heißt du Zahnlos?

Oh Gott, das ist ja widerlich.

-[Butsche] Sag mal, was ist los mit dir? -Ist das schön, euch alle wiederzusehen.

Wahrscheinlich ist sein Pimmel auch eine Prothese.

Komm, Zahnlos. Es ist doch wie früher.

[sanfte Musik]

[Jauchzer]

Hat sie es gesehen?

Hey!

Was machst du denn?

Thomas Butsche, ich habe dich schon vermisst.

Jetzt bin ich ja da.

[Butsche] Hey, warte!

So ein Arschloch.

[düstere Musik]

[beklemmende Musik]

Da liegen die Leichen unversehrt, wie Sie sie auf dem Foto gesehen haben.

Das liegt an dem Boden.

Tonhaltig,

sehr feucht.

Wenn man sie beerdigt,

werden die Leichen von einer Fettschicht überzogen.

Sie faulen,

aber sie verwesen nicht.

Solange die Leichen nicht verwest sind,

kann man die Gräber nicht räumen.

Wir haben trotzdem jedes Grab geöffnet.

Hätte ja sein können, dass Merten da drin liegt.

Kann uns jemand im Internat über die Zeit, als Merten verschwand, Auskunft geben?

Der alte Schulpedell.

Ich habe ihn drüben auf dem Feld gesehen.

[melancholische Gitarrenmusik]

So ein Gerät macht doch ein Geräusch, wenn eine Nachricht kommt, oder?

Das kann man überhören. Das wäre ungünstig bei dem Fall.

Sie sind ja mit Leib und Seele dabei.

Klar. Und Sie so?

Privatleben,

Hobbys, Frau, Kinder?

Ich habe eine Tochter.

Die lebt aber in Bayern.

Schon seit Langem.

Der Merten Brodmann? Der hatte keine Freunde.

Ist Ihnen irgendetwas von Merten in Erinnerung geblieben?

Dass er verschwand.

Deswegen ist er in Erinnerung geblieben.

Ansonsten war das ein Junge wie jeder andere.

Sagen Ihnen die Namen Roman Seliger, Moritz de Vries,

Thomas Butsche und Daniel Sluiter irgendwas?

Ja.

-An die können Sie sich auch erinnern? -Oh ja.

Ich kann mich sehr gut daran erinnern,

dass meine Tochter einen von denen geheiratet hat.

-Wen hat Ihre Tochter denn geheiratet? -Den Seliger.

Hält sich jetzt für was Besseres, die Tochter.

Kannten Sie Katharina Läufer?

Hm... Wer kannte die nicht?

Kam immer auf Besuch.

Hat jedem hier schöne Augen gemacht.

Rausprügeln hätte man es aus ihr sollen.

Schön war die, und das wusste sie auch.

Von so einer muss man sich fernhalten.

Jetzt wollen die Schüler,

dass auch Mädchen in unser Internat aufgenommen werden.

Das bringt nur Ärger.

Warum?

Für die sind wir Männer nur Wanzen.

Können Sie uns einen Mitschüler der vier nennen,

der sie vielleicht besser kannte?

Da gab es einen.

Ist hier in der Gegend geblieben. Getränkegroßhandel.

Fragt mich jedes Mal nach Seligers,

wenn er einmal im Jahr zum Alumni-Treffen kommt.

Wie wenn ich was von denen wüsste.

[Moritz] Tabak.

Kernseife.

-Lakritze. -[Butsche] Wham!

-Dass du immer noch Messwein klaust. -Das ist noch nicht Jesu Blut.

Das habe ich dir schon mal erklärt. Das passiert erst bei der Messe.

Transsubstantiation.

Tabak,

Kernseife,

Lakritze

und ein Hauch

von süßem Grießbrei.

Mein Vater.

-Punkt für Elena. -[sie lacht]

[Elena] Okay. Mh...

[Klaps]

[sie lacht]

Gut, also, ähm...

Er roch immer ganz weich nach, äh... Butter

und Ohrenschmalz,

und da drüber lag immer Moschusparfüm.

-[alle] Schleimaal! -Ja!

-[Roman] Schleimaal. -Hat er gesagt.

Den hätte ich fast vergessen. Wie hieß der?

Hendrik Ahlers.

[düstere Musik]

Hendrik Ahlers?

[Hendrik, genervt] Wunderbar.

-Wartet kurz. Tut mir leid. -Guten Abend.

Entschuldigen Sie die Störung. Kriminalpolizei.

Ihre Sekretärin hat uns gesagt, dass wir Sie hier finden.

Kriminalpolizei?

Ah, wegen dieser... dieser K.

Wir können mit meinem Anwalt für nächste Woche einen Termin machen.

-Wir ermitteln in einem Mordfall. -Und ich spiele Tennis.

Wenn Sie die Ermittlungen behindern, kann das Konsequenzen haben.

Anwalt. Termin. Danke, auf Wiedersehen.

Wir ermitteln auch im Fall des Verschwindens von Merten Brodmann.

Im Internat wurde uns gesagt,

wenn uns jemand etwas über Roman Seliger und seine Freunde erzählen kann,

dann wären Sie das, Herr Ahlers.

Ich habe einen Artikel geschrieben

über den Marktwert, den jeder in einem Internat hat.

-Marktwert? -Ja.

Der bestimmt, wer etwas mit einem zu tun haben will,

und er berechnet sich aus dem Quotienten verschiedener Faktoren.

-[Handysignal] -Noten.

Elternhaus. Selbstbewusstsein.

Charisma. Aura.

Aussehen auch.

Hat einer nun einen niedrigen Marktwert,

so kann er dankbar sein, wenn jemand mit ihm spricht.

Der Marktwert lässt sich erhöhen, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Eventuell haben auch Sie schon etwas davon gehört.

So, Roman, Moritz und Butsche haben überhaupt kein Angebot an andere gemacht.

Die waren mehr so für sich.

Warum sie nun dieses Nichts ohne Zähne,

einer mit einem Marktwert von 0,0, das können Sie mir glauben,

warum sie den aufgenommen haben, das hat niemand verstanden.

Da hätten Sie dann wohl eher dazu gepasst, oder?

Und Merten Brodmann, was war das für einer?

Hm, der... das...

Die hatten überhaupt kein Interesse an dem.

Die waren mehr an dieser K interessiert.

Die sind zu jedem Konzert hingegangen, das sie gegeben hat.

Oder sie haben bei dieser Ruine abgehangen.

Haben da so eine Art Geheimklub gegründet.

Worum ging es da?

Ums Riechen.

-Riechen? -Ja. Kindisch.

Ich erinnere mich an eine... eine Party,

die wir gemeinsam mit den Mädels vom Mädcheninternat bei Düsseldorf gaben.

Die Mädels kamen in Bussen zu uns.

Da war was los.

Roman, Moritz und Butsche stiegen auf die Bühne,

die Mädels haben ihre BHs ausgezogen.

Es war eine Wette.

Ob es ihnen gelingt, am Geruch des BHs das entsprechende Mädchen zu erkennen.

-Haben sie es geschafft? -Ja, jeder Versuch ein Treffer.

-Wie hieß die Ruine, wo sie rumhingen? -Horo. Wasserschloss Horo.

Das waren noch Zeiten.

Wir wollten alle hoch hinaus.

Also dann.

Wasserschloss Horo, das schauen wir uns an.

Wozu das denn?

Der Junge wurde entlang der Strecke zum Flughafen gesucht,

aber nicht bei der Ruine.

[Köhler] Wenn Sie das sagen.

[Butsche] Roman!

[Gitarrenklänge]

Warte.

[unverständliche Stimmen]

[melancholische Musik]

[monotone Musik]

[Moritz] Ich frage mich, was K und der Primaner gerade machen.

[erregtes Atmen]

[stöhnt]

[düstere Musik]

-[Moritz] Gib mal her. -Hm?

Gib mal her.

Frauen sind scheiße.

Hey.

[Butsche] Wen haben wir denn da?

[düstere Musik]

[Instrumentalmusik im Hintergrund]

Sag mal, wie läuft es eigentlich mit dir und Elena?

Hm?

-Fickt sie noch gut? -Halt den Mund.

Also nicht.

Ich habe euch eingeladen, weil K tot ist.

-Geht das in deinen Schädel rein? -Mhm.

Meine Frauen machen alles, was ich sage.

Die ficken jeden, nur für mich.

Ja, wahrscheinlich wegen deiner Mitleidsnummer.

Die hat doch bei K so gut funktioniert.

Armes kleines Opfer.

Ein Wort davon

zu irgendwem, und ich bringe dich um.

[Instrumentalmusik]

[Zahnlos unterhält sich flüsternd mit Elena]

Wie sie ihre Haare immer so zurückgeworfen hat.

-Wer? K? -[Moritz] Mhm.

Das wollte man doch eigentlich immer nur noch mal sehen.

Und dann noch mal.

Dann zurückspulen...

...und noch mal.

[Butsche] Hey.

-Hey, kleine Elena. -Butsche...

[sie lacht]

[Elena redet leise mit Butsche]

[Lachen]

Und dann ihre langen nackten Beine,

die waren schon irgendwie fast arrogant, oder, Roman?

Da wollte man doch einfach nur reinbeißen.

Ja, wollte man.

Zahnlos.

Zum Wichsen. [lacht]

Du kannst ja lachen mit deinen neuen Zähnen, zeig mal.

Zeig doch noch mal, lach doch noch mal.

[leises Lachen]

Ich bin müde, ich gehe ins Bett.

Kommst du?

Die kleine Elena soll zu Papa ins Bettchen kommen.

-Gute Nacht. -Gute Nacht.

Ihr könnt hier auf den Sofas schlafen.

Macht's euch gemütlich, ja?

Gucken wir bei Elena und Roman durchs Schlafzimmerfenster wie früher?

Ist doch langweilig.

Dann gute Nacht.

Bisschen wie früher, oder?

[leise, angespannte Musik]

[Nadja] Das muss durchsucht werden.

[Köhler] Die ganze Gegend großräumig durchbaggern?

Ohne einen konkreten Hinweis?

Das wird Grünberg sicher großartig finden.

[Nadja] Ja,

das ist wirklich eine hirnverbrannte Idee.

Den Wald dahinten muss man auch durchsuchen.

Da können Sie gleich den ganzen Niederrhein absuchen.

Völliger Schwachsinn.

Na?

Hallo.

[Handy klingelt]

Entschuldigung.

Ja?

Finden Sie das nicht zu weit hergeholt, Frau Simon?

Ich sehe keine Grundlage für so ein...

Sie unterbrechen mich nicht.

Und nein, wir graben nicht 2000 Hektar Land um.

Nein, Frau Simon.

Mann.

Warum hat Frau Simon diese Nummer?

Bei so einer Ermittlung muss man sich eben austauschen.

Das ist dein Privattelefon.

Dann habe ich ihr die Nummer wohl mal gegeben.

Was liest du?

Anna Karenina.

Mhm.

[Handy klingelt]

[Klingeln endet]

Die Bestseller,

die ein paar Wochen lang die Regale füllen,

die liest du doch auch gerne.

Aber die Klassiker sind es, zu denen du immer wiederzurückkehrst.

Immer wieder.

Das ist wahre Liebe.

Du wirst in der Hölle enden, Grünberg.

[Ansage] Ihr Gesprächspartner ist derzeit leider nicht erreichbar.

[leise] Fuck.

Er geht nicht mehr ran.

Wir reißen uns den Arsch auf, und er macht auf Familie.

Geben Sie das her.

Entschuldigung.

Was?

Lehm.

Habe ich ganz vergessen.

Fettleichen. Wie der alte Polizist gesagt hat.

Verstehen Sie, was das heißt?

Das heißt, wir brauchen keinen Bagger. Wir brauchen nur Hunde rüberschicken.

Was hier vergraben liegt, das verwest nicht.

Ein paar Leichenspürhunde, und wir sollten in zwei Tagen durch sein.

Grünberg?

Fuck Grünberg.

[Roman] Hey.

Was liest du?

Der Vampirmörder.

Ich lese am liebsten was mit Mord und so.

Du hast keine Angst, dass dir mal was passiert?

Lies mal was vor.

"Ohne das Blut der anderen konnte er nicht existieren.

Er liebte es, seine Zähne in die warme Haut des Opfers zu schlagen.

Und vor allem liebte er das Zucken.

Dieses letzte Sich-Wehren..."

Hey. Lass das.

-Weißt du, wie man das hier nennt? -Klar.

Zunge.

Zeig mal deine Zunge.

Ihr seid ja bekloppt.

Und weißt du auch, was man mit Zungen macht?

Ich muss jetzt nach Hause.

Ihr seid so kindisch.

[angespannte Musik]

[düstere Musik]

[Roman] Macht es dir Spaß, mich zu demütigen?

Bitte nicht, Roman.

Ob es dir Spaß macht, mich zu demütigen, habe ich gefragt.

Die anderen sind im Haus.

[sie weint]

Und was?

[leise, bedrohliche Musik]

[schwermütige Musik]

[schwermütige Musik]

[weint]

Warum zwingst du mich immer dazu?

Manchmal glaube ich, du bist der Teufel.

[schwermütige Musik]

[unverständliche Stimmen]

[Mann] Die Kollegen müssten da sein.

[stöhnt]

Hallo?

[Tür wird geschlossen]

Elena?

[Klopfen] [Zahnlos] Elena?

Ich weiß, dass du da bist.

Wieso versteckst du dich denn vor mir?

Bitte, Elena, rede mit mir.

[Elena] Ich bin krank.

[Zahnlos] Ich habe auch zu viel getrunken.

Es war die Angst, euch zu treffen.

Hast du die Mutter jemals wiedergesehen?

-Lass mich in Ruhe, Zahnlos. -Ich träume jede Nacht davon.

Ich werde noch verrückt.

Mit offenen und mit geschlossenen Augen, dann sehe ich wieder vor mir, wie...

Halt den Mund.

-Dann sehe ich den Keller und... -Halt den Mund!

Geht das die ganzen Jahre so?

Er meint das nicht so.

[stammelt] Das meint er nicht so?

Du könntest es viel besser haben mit einem Mann, der dich liebt.

Du hast doch keine Ahnung. Er liebt mich.

Das ist es ja.

Und deiner Tochter, weißt du, was du der antust?

Bei meiner Mutter, wenn die mal wieder einen Neuen hatte,

Drogendealer, Zuhälter,

irgendwann wurden die alle brutal mit ihr.

Und glaube mir, das war das Schlimmste.

Ja, weil du zusehen musstest, Zahnlos.

Magda ist nie dabei, wenn es passiert.

Roman ist sehr verantwortungsvoll.

Verantwortungsvoll?

Gott! Elena, kapierst du nicht, er behandelt dich wie ein Stück Sch...

Es lag an K.

Jetzt ist sie tot. Ab jetzt wird alles besser.

Ja, das sieht man.

Damals, wie du ihn kennengelernt hast,

die Geschichte, die du mir erzählt hast, von der Ruine...

Die drei wären eingebuchtet worden, hättest du sie angezeigt.

Magst du uns noch?

Du magst uns doch noch, oder?

Weißt du,

das war...

...weil wir dich mögen, verstehst du?

[sie schnieft]

Warum weinst du denn?

Jetzt komme ich zu spät nach Hause

wegen euch.

Mensch, Roman, du kennst doch ihren Vater.

Soll ich dich nach Hause bringen?

Mir fällt schon was ein.

[sie schnieft]

Ich helfe dir.

Nein.

Nein, Zahnlos, das tust du nicht.

Nie wieder will ich, dass du mir hilfst.

Nie wieder will ich das.

-Aber ich... -Hau ab.

Aber ich wäre...

-Hau ab. -Elena.

Hau ab, hau ab, Zahnlos!

Verschwinde!

[beklemmende Musik]

[Köhler] Das Gelände wird jetzt durchsucht.

Hoffen wir nur, dass Grünberg keinen Wind davon bekommt.

De Vries hat eine Parfümerie in Frankreich, und, äh...

Seliger ist einfach nur ein Affenarsch.

Eine Parfümerie?

Nur Männer.

[Brettschneider] Wir haben mit einigen davon gesprochen,

gefragt, woher sie Katharina Läufer kennen.

Die meisten sahen sie nur mal bei einem ihrer Auftritte.

Soll... einfach total sexy gewesen sein.

Ich habe mit ihrem Agenten gesprochen.

Bei kleinen Veranstaltungen kam sie wohl toll rüber,

bei großen Konzerten ging nicht so viel.

Sie haben es zweimal probiert, mit schlechtem Erfolg.

Fuck! Schmeckt ja wie Leichenpisse!

Dann ist die Milch hinüber.

Wie können Sie das trinken?

Bin eben nicht so eine Memme wie Sie.

Sie sind doch kein normaler Mensch.

Frauen! [er spuckt noch mal aus]

Wir trafen auf der Beerdigung drei Männer,

die Unterhalt für den Sohn von Katharina Läufer bezahlt haben.

Wahrscheinlich gibt's noch viel mehr.

Jetzt wissen wir wenigstens, woher das ganze Geld kommt.

Brettschneider.

Haben wir den hier noch mal in größer irgendwo? Den Alten?

Kenne ich doch.

Ja, genau.

[angespannte Musik]

[beklemmende Musik]

[düstere Musik]

Bist du jetzt mein Freund?

[finstere Musik]

Hallo.

Hallo.

Herr Sluiter.

[ein Auto nähert sich]

[angespannte Musik]

Gib mir den Koffer.

-Ich werde dich verlassen. -Danke für deine Erklärung.

Mit meinem armseligen Verstand hätte ich das alleine nicht kapiert.

Vergewaltigung nennt man das, was du tust.

Frigide nennt man das, was du bist.

Ich kann das anzeigen.

Liebesunfähig.

Weißt du, wie es ist, wenn du dich von Butsche betatschen lässt,

während du deinen Mann wegstößt!

Es tut mir leid.

Magda nehme ich mit.

Das meinst du nicht ernst.

Wenn du mich schlägst, dann gehe ich zur Polizei.

Es gibt da etwas, was ich über dich weiß.

Darüber werden wir jetzt eine Unterredung führen.

Wenn du dann immer noch gehen willst...

[bedrohliche Musik]

Frau Simon.

-[Köhler] Das war's dann wohl. -Weitermachen.

Joachim.

Kannst du mir erklären, was das hier soll?

Die Dorfpolizei kam mit dem Leichenhund. Es gibt Hinweise, dass Merten...

Die Dorfpolizei hatte einfach so die Idee mit dem Hund?

[Köhler] Frau Simon.

-Kommen Sie mal, schauen Sie sich das an. -Vorsichtig.

Danke, Kollegen.

Darum hat der Leichenhund angeschlagen.

Da liegt ein Hund begraben.

Herr Staatsanwalt.

-Sehen Sie sich das an. -Ein toter Hund interessiert uns nicht.

Das hier interessiert Sie garantiert.

[düstere Musik]

Das gesamte Gelände wird sofort durchsucht.

Mit allen verfügbaren Leichenhunden.

Jeder einzelne Quadratzentimeter.

[spannungsvolle Musik]

[dumpfes Dröhnen]

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.