All language subtitles for maxima.s02e04.german.dl.720p.web.x264-wayne_Track04

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Majestät. Wie gefällt Ihnen unser Land?

Oh, ich liebe Ihr Land. Es ist wunderschön.

Obwohl das Wetter zurzeit etwas enttäuschend ist, finde ich.

Haben Sie vielen Dank. Máxima.

Máxima, wie fühlt es sich an, wieder zu Hause zu sein?

Ich bin sehr glücklich. Ja.

Werden Sie während Ihres Aufenthalts Ihre Familie besuchen?

Warum ist Ihr Vater nicht hier?

Ich werde versuchen, Sie so oft wie möglich zu sehen.

Vielen Dank. Gracias, Máxima.

Das waren Máximas Worte.

Sie hat uns verraten, dass Sie bald ihre Familie besuchen wird.

Sicherlich schon in den nächsten Tagen.

Die Mütter der Plaza de Mayo verlangen von der Junta Erklärungen für das

Verschwinden ihrer Kinder.

Der Beginn ihres Protests war nicht vorsätzlich.

Verzweifelt, weil sie vom Videla Regime keine Antworten bekamen und getrieben

von dem Wunsch, ihre Kinder zu finden, hofften sie so Videlas Aufmerksamkeit

auf sich zu ziehen, indem sie auf die Plaza de Mayo gingen.

Beim ersten Mal, am 30. Mai 1977, kamen nur 14 Frauen zusammen.

Nach und nach schlossen sich ihnen weitere Mütter an.

Eines Tages kam ein Polizist auf sie zu und sagte ihnen, dass sie dort nicht

herumstehen dürften, weil Versammlungen durch den Ausnahmezustand verboten

Deshalb begannen die Mütter im Kreis zu laufen.

Genauer gesagt liefen sie um das Wahrzeichen der Plaza de Mayo herum.

Und so begannen die Rondas de las Madres de la Plaza de Mayo.

Der Mann, den Sie hier sehen, ist der Friedensnobelpreisträger und politische

Aktivist Adolfo Perez Esquivel, der uns heute besucht.

Oh, es ist mir eine Ehre, Senor Perez.

Und mir ein großes Vergnügen. - Senor Perez.

Ich fühle mich geehrt, Sie kennenzulernen.

Sehr erfreut. Ah, die Prinzessin Máxima.

Hallo, Prinzessin. - [spricht Spanisch]

Die Freude ist ganz meinerseits. Darf ich Ihnen ein Küsschen geben?

Ja, natürlich.

Die Großmütter der Plaza de Mayo wollen sie kennenlernen.

Ohne ihren Vater, versteht sich.

Hallo, wie geht es Ihnen?

[Intro]

Du weißt schon, dass Erdnussbutter heute im Angebot ist?

Drei zum Preis von zwei.

Okay, dann musst du die aber noch einscannen.

Hey, das hier hast du vergessen. - Ja.

Tschuldigung. Wieder was vergessen.

Alex?

Was machst du da? - Da ist sie.

Bitte umgehend jemand zur Kasse zwei. Kasse zwei, bitte.

Um Gottes willen, Alex, es ist 09:30. - Komm, spiel mit.

Kostet 33. - Ja, es kostet 33 ¤.

Mama, hast du noch ein paar Cent?

Nein, nein, ich würde sehr gern, mi amore.

Aber Mama muss zur Arbeit. - Das kostet auch so viel.

Und Papa ebenso. - Ach komm, mach mit.

Du hast ein Meeting und hast versprochen, du hilfst mir.

Hab's abgesagt.

Wieso? - Sie hatte heute Morgen etwas Fieber.

Alex. Fieber kommt und geht.

Das weißt du. - Mich kriegst du hier nicht weg.

Oh, und die Mandarinen? Hier, bitte.

Gut. Wie viele?

Noor sagt, dass ich aufpassen muss. - Und willst du die auch?

Du kannst das.

Du musst Jeroen einfach selbst um den Finger wickeln, hm?

El Camino Argentino.

Ja. - Bitte schön.

Der Salat, meine Dame. Guck mal, die Mama geht.

Sag Tschüss. Viel Erfolg.

Doei, doei. - Doei.

Spielt schön. - Milch kostet 33

33? - Ja.

Was für eine teure Milch. Mal sehen.

Die Pizza, ist die noch im Angebot? - Ja, aber nur kurz.

Wie besprochen, gibt es Richtlinien, auch bei den Fragen, die vereinbart

sind. - Natürlich.

Daran erinnern Sie sich bestimmt. Ah, da ist sie ja.

Super. - Königliche Hoheit.

Herr Pauw. Es ist mir eine Freude.

Schön, Sie kennenzulernen. Sie sehen bezaubernd aus.

[niederländisch] - Ich habe eine Kleinigkeit für Sie.

Ein Wein aus Argentinien. - Oh, sehr nett.

Werden wir aufheben. - Königliche Hoheit.

Herzlich willkommen, obwohl ich eigentlich bei Ihnen zu Besuch bin.

Und haben Sie sich inzwischen schon langsam hier eingelebt?

Eingelebt. Was heißt das eigentlich?

Ich denke, dass ich mich inzwischen hier zu Hause fühle, und das ist schon sehr

wichtig. Aber das war auch ein Prozess.

Ich habe Orte erkundet und naja, die niederländische Sprache studiert und die

Niederländer kennengelernt. Das kann ich schon sagen.

Ja. Und außerdem sind Sie schwanger.

Ja. Ja, das stimmt.

Ja. Glückwunsch.

Vielen Dank. - Was ist eigentlich Ihr Job?

Was ist der Job einer Prinzessin?

Ich bin Mitglied und sehr aktiv in der PaVEM-Kommission, die sich für

Migrantinnen in diesem Land einsetzt, für die Verbesserung ihrer

Lebenssituation.

Außerdem bin ich auch Beraterin der UNO für Mikrokredite.

Also, ich denke das... Na ja, das ist das, was ich tue.

Ich kann mich schlecht dazu äußern, was der Job einer, einer, einer, einer

Prinzessin wirklich ist.

Abgesehen von Pflichten, wie natürlich dabei zu sein.

Staatsbesuche, also dem offiziellen Teil.

Aber das ist auch eine persönliche Interpretation.

Integration und soziale Angelegenheiten sind sind Themen, die mich sehr

interessieren.

Darüber wird viel diskutiert, über Integration.

Uber das Wir oder die.

Muslime Nichtmuslime.

Das scheint mir ein schwieriges Gebiet zu sein für eine Prinzessin.

Fühlen Sie sich wohl auf dem Terrain? - Warum ein schwieriges Gebiet?

Zum Beispiel, weil sehr genau auf ihre Worte geachtet wird.

Ja, aber ich kümmere mich nicht um meine Einschränkungen.

Ich glaube, durch meine Situation habe ich einen gewissen Freiraum und darf

unpolitisch sein.

Ich mache meine Arbeit und bleibe der Politik fern.

Und ich bin ja auch eine Migrantin.

Aber jetzt, da sich Ihre Familie weiter vergrößert, könnte das bedeuten, dass

Sie sich mehr auf die Familie konzentrieren und weniger auf die

Prinzessin. Also mehr auf das Hausfrauendasein?

Eher nicht. Nein.

Wahrscheinlich will ich das Unmögliche. Ich will alles.

Aber es muss noch viel getan werden.

Viele Frauen hier haben noch nicht die Ressourcen um sich...

haben noch keinen Zugang zu den Ressourcen, dem Wissen oder den

Netzwerken, die sie bräuchten, um diese Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

Hallo.

Hi. - Alles okay hier?

Ja. Ja ja.

Alles gut.

Ich könnte den anschließenden Empfang absagen, wenn Sie möchten.

Wenn Sie zu müde sind. - Nein, nein, nein.

Alles gut. Es geht mir gut.

Sicher? - Ja.

Ja. - Okay.

Danke.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die wirtschaftliche Stärkung von Frauen,

ganzen Gemeinschaften und sogar Ländern zugutekommt.

Hey. - Hey.

Wie geht's euch? - Ich vermisse dich.

Ja, ich vermisse dich auch.

Und neben mir sitzt jemand, der auch was zu sagen hat.

Hola Mama!

Hola mi amor. - Mama, wo bist du?

Wann kommst du nach Hause? - Ja.

Wann kommst du wieder nach Hause? - Bald.

Ganz bald.

Mama muss noch ein paar Sachen erledigen, mein Schatz.

Papa! Alexia weint.

Ja, ich gehe kurz zu ihr. Sprich du mal weiter mit Mama.

Mama, kannst du mir eine Geschichte vorlesen?

Von Anansi, der Spinne? - Na klar.

Mal sehen, was die Spinne Anansi heute so vorhat.

Hm. - Mama?

Eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin. - Ja.

Die Spinne Anansi ist sehr beschäftigt mit der Ernte in ihrem Garten.

Sie mag die Arbeit nicht, weil sie sich viel zu sehr anstrengen muss.

Lassen Sie uns bitte weitermachen.

Ich verstehe durchaus, was Sie meinen, aber hier wurde vermerkt, dass Herr Van

der Bent in der Zeitspanne, in der er wegen des Unfalls nicht arbeiten konnte,

beträchtliche Einkommenseinbußen hinnehmen musste.

Ja. 50.000 ¤.

Und das sind noch nicht mal die Unkosten dabei.

Herr Van der Bent. Dies ist die allerletzte Verwarnung.

Ja. Prima.

Frau Richterin, das gehört nun einmal zu den Risiken eines selbstständigen

Unternehmers.

Dass der Herr keine Arbeitsunfähigkeitsversicherung

abgeschlossen hat, kann der Prinzessin nicht zur Last gelegt werden.

Wissen Sie, was so eine Versicherung kostet?

Herr Van der Bent! - Ja.

Das Gericht hält fest, dass Herr Van der Bent Vorfahrt hatte.

Der Weg, auf dem Prinzessin Máxima fuhr, wird vom Gericht als Ausfahrt

eingestuft.

Somit hätte Prinzessin Máxima Vorfahrt gewähren müssen.

Das Gericht ist jedoch der Meinung, dass Herr Van der Bent nicht ganz schuldfrei

Er fuhr auf einer Straße, die nur für Anlieger erlaubt ist, überschritt zudem

die Höchstgeschwindigkeit und trug keinen Sicherheitsgurt.

Das Gericht kommt zu dem Urteil, dass 75 % des Schadens, den der Kläger erlitt,

dem Herrn Van der Bent anzulasten sind.

Die restlichen 25 % des Schadens müssen von Prinzessin Máxima übernommen werden.

So läuft das also. - Die Sitzung ist geschlossen.

[Geflüster]

[Musik]

Es ist so. - Grau.

Düster.

So öde, oder?

Niederländisch. - Ja.

Fahren wir nach Hause? - Nein.

Zur Schule. - Zur Schule?

Ach ja, die Läuseuntersuchung. - Ja.

Morgen beginnt die Planung für den Staatsbesuch in Argentinien.

Der ist im März.

Werde ich genügend Zeit haben, um mich vorzubereiten?

Ja.

Sie werden mich auf Schritt und Tritt beobachten.

Ich möchte den Ablaufplan in allen Details auswendig kennen.

Und ich möchte eine Liste mit Fotos von allen, die dort sein werden und mit

denen ich sprechen werde.

Ich sorge dafür, dass Sie die kriegen.

Ich will Hintergrundwissen, Insiderinformationen.

Und keine alten Geschichten herauskramen.

Keine Fragen über meinen Vater.

Ja, natürlich.

Keine Überraschungen, bitte.

Herr Präsident, Ihr Land hat einige sehr schwierige Jahre hinter sich.

Die Zeit der Militärdiktatur unter Videla mit all ihrem Horror und den

Menschenrechtsverletzungen hat damals eine tiefe Betroffenheit in unserem Land

ausgelöst.

Argentinien leidet immer noch unter dem Erbe dieser dunklen Jahre.

Sie haben dieses Problem erkannt und es tapfer zu einer öffentlichen Thematik

erklärt.

Ihre Regierung versucht jetzt, Gerechtigkeit für die Opfer walten zu

lassen, in der Überzeugung, dass die Aufarbeitung der Vergangenheit die

Voraussetzung für den Aufbau einer stabilen Gesellschaft ist.

Argentinien und die Niederlande liegen sehr weit voneinander entfernt.

Nimm das nicht persönlich. [Musik]

Auf euch.

Wie kriege ich dich dazu, in die Niederlande zu reisen?

Was soll ich denn da? - Wir könnten gemeinsam in die...

Im Sommer gibt es eine Menge Konzerte. Madonna kommt im September.

Da könnten wir zusammen hingehen, oder? - Nein, ich weiß nicht.

Vielleicht, wenn Amy Winehouse auftritt. - Dann gehen wir dahin.

Du wohnst natürlich bei uns.

Amelia liebt es, mit dir Spanisch zu sprechen.

Gut. Wir schauen mal.

Da vorne ist Der Kulturminister. Ich habe ihm schon von dir erzählt.

Er leitet ein paar Programme für ausländische Studenten, die genau auf-

Máx! Nein.

Na los, na los. Ines, komm schon.

Ganz kurz. Na los.

Máx! Bring mich nicht in Verlegenheit.

Ich möchte nicht, im Ernst.

Lass sie.

Findest du nicht auch, dass es von hier aus so wirkt wie eine Cola Werbung, wie

die alle so lachen?

Na, zum Glück hast du ihre Rede heute Morgen nicht gehört.

Manchmal verstehe ich sie nicht.

Immerhin lacht Papa jetzt ein bisschen.

Was meinst du damit?

In letzter Zeit war er unmöglich.

Gut, dass Mama da ist, um die Wogen etwas zu glätten, sonst wäre es

unerträglich mit ihm.

Seit du geheiratet hast, ist es kompliziert.

Es ist einfach nichts mehr wie früher. [emotionale Musik]

Ist ja gut.

Versteckst du dich hier?

Nein, ich stalke.

Irgendjemand bestimmten?

Eine mysteriöse Prinzessin.

Hast du eine Strategie?

Ich versuch einfach mein Glück.

Tja, ich habe gehört, sie ist schon vergeben.

Ach, wirklich? - Ja.

Hm. Jeder Nachteil hat auch einen Vorteil.

Ist das von Hazes?

Cruijff.

Wäre es nicht schön, einen Ort nur für uns zu haben?

Nicht hier, nicht in den Niederlanden. Vielleicht irgendwo anders.

Weit weg.

Nur für uns. Für unsere Familie.

Wo wir ganz wir selbst sein können, ohne belästigt zu werden.

Rede weiter.

Irgendwo im Warmen.

Wo es sonnig ist. Vielleicht am Meer.

Wie wär's mit Spanien?

Das ist eine wundervolle Idee.

Wir sind auf der Suche nach einer weiteren Kinderbetreuung, die Paz etwas

entlasten kann.

Am Donnerstag hat Amalia ihren Impftermin und am Freitag gibt es ein

Abendessen bei Ihrer Majestät, der Königin.

Aber das könnten Sie auch einmal ausfallen lassen.

Nein, nein, nein. Ich möchte dabei sein.

Und auch bei der Impfung. - Okay.

Dann fliegen wir nach Thailand, zum Jubiläum des Königs.

Danach geht es nach Basel, für die UN- Grundsatzrede auf dem Kongress der

Finanzbranche. - Werde ich die erste Rednerin sein?

Ich möchte in den Diskussionen die Initiative ergreifen.

Ja, Sie werden die erste Rednerin sein. Ich werde einen Entwurf erstellen.

Und dann, am Mittwoch, gibt es eine Anprobe bei Jan Taminiau und einen

Termin mit einem Architekten?

Ja. - Okay.

Als nächstes eine Anfrage vom wissenschaftlichen Beirat der Regierung,

ob sie bei der Vorstellung des Berichts "Identifikation mit den Niederlanden"

eine Rede halten möchten.

"Identifikation mit den Niederlanden"? - Mhm.

Denken Sie, ich bin die richtige Person dafür?

Na ja, Sie haben die doppelte Staatsbürgerschaft.

Sie sind also Expertin.

Und die Großmütter der Plaza de Mayo haben eine Anfrage geschickt.

Schon wieder.

Nein.

Denken Sie drüber nach.

Wow.

Mozambique. - Gefällt es dir?

Ich finde, es ist perfekt.

Wenn wir unterschreiben, können sie bald schon mit den Bauarbeiten anfangen.

Okay. - Es ist ein Community Projekt.

Der Architekt ist absolut begeistert.

Er sagt, dass es eine einmalige Gelegenheit ist.

Und es ist Afrika.

Mein Vater hätte es geliebt.

Es ist perfekt. Es ist nah am Wasser, es ist...

ein Traum für eine fünfköpfige Familie.

Wirklich? Wie fühlst du dich?

Geht's dir gut?

Was um alles in der Welt kann man mit 140 Zeichen ausdrücken?

Tja, du nichts. Du bist ja eher langatmig.

Aber das macht es gerade so spannend.

Alle fassen sich kurz und kommen gleich auf den Punkt.

Ja. "Ich sitze auf dem Klo.

Wen interessiert der Blödsinn, mit dem sich irgendjemand gerade beschäftigt?

Das ist doch schön. Es verbindet.

Ich finde es spannend. - Okay, warte mal.

Du liest also den ganzen Tag, was andere Leute so sagen?

Ja. - Völlig unbekannte Menschen?

Natürlich nicht.

Du kannst dir aussuchen, wem du folgen willst.

Ja, du und ich, wir würden zum Beispiel Clinton folgen.

Und Alex Huntelaar. - Oder Kim Jung-il.

Dann kannst du doch schön deinen Senf dazugeben.

Wie bitte? Ich verbrenne mir doch nicht die Finger.

Und ihr? Werdet ihr auch tweeten?

Twittern.

Da musst du schon etwas aufpassen, Laurentin.

Friso.

Und du, Mama? Wird die Königin twittern.

Auf gar keinen Fall. - Wisst ihr, wer twittern wird?

Wilders. - Partei für die Freiheit.

Bei dem Namen war er nicht gerade kreativ, oder?

Ach, diese Ein-Personen-Parteien.

Die haben nur einen Vorteil, nämlich dass alles gesagt werden kann, ohne sich

an eine Parteilinie zu halten.

Dann werden sie kurz populär, können aber nicht genug fähige Leute finden, um

das Land zu regieren. Und dann jagen sie sich selbst ins Aus.

Wie bei Pim Fortuyn. Nein, die werden nicht weit kommen.

Und außerdem, Demokratie ist nichts für Feiglinge, finde ich.

Friso, ich esse noch.

Darfst du.

Deine Arroganz ist verstörend, weißt du?

Du hast wirklich keine Ahnung, worüber du da sprichst.

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen, in Argentinien, wie schnell sich die

Dinge ändern können.

Politische Umstürze passieren oft, wenn latente Überzeugungen und Werte

aktiviert werden.

Nicht, weil die Leute plötzlich von neuen Ideen oder Positionen überzeugt

sind. Populismus ist nicht bloß ein Hype.

Er hat ein ziemlich großes und stabiles Potenzial, das nur darauf wartet, von

Typen wie Wilders ausgeschöpft zu werden.

Er weiß genau, wie groß dieses Potenzial tatsächlich ist.

Er braucht sich vielleicht bloß einen kleinen Teil davon zunutze zu machen, um

einen großen Wahlsieg einzufahren.

Ich glaube also nicht, dass es darum geht, kein Feigling zu sein.

Vielmehr darum, sich endlich der Tatsache bewusst zu werden, dass viele

Menschen sich nicht für Demokratie oder oder das Wohl der Gemeinschaft

interessieren.

Sie sind besorgt, dass ihre Kultur und und ihre Werte übergangen werden.

Das waren mehr als 140 Zeichen. [Laurentin lacht]

Ansonsten großartige Rede.

Ihr Land hat einige sehr schwierige Jahre hinter sich.

Es ist einfach nichts mehr wie früher.

Argentinien leidet immer noch unter dem Erbe dieser dunklen Jahre.

Die Großmütter der Plaza de Mayo wollen Sie kennenlernen.

Denken Sie drüber nach.

Königliche Hoheit? - Ich gehe hin.

Aber nicht ohne Sie. - Sehr gut.

Ich rufe den Botschafter an und leite es in die Wege.

Okay. Wir sehen uns gleich.

Kommen Sie. Wer als Erstes zu Hause ist.

Danke, dass Sie so schnell hier sein konnten.

Gut, wollen wir? - Ja.

Ach ja, bevor wir die weitere Planung angehen.

Der Metzger...

Das ist ja jetzt abgehakt.

Aber ich habe mir überlegt, dass es eine gute Idee sein könnte, sich mal dort zu

melden. Für einen schlichtenden Abschluss.

Warum sollte ich das tun? - Als kleine Geste, nichts weiter.

Schaden kann es nicht.

Ich finde, es reicht aus, dass wir ihm die 25 % bezahlen.

Okay, prima.

Unsere Töchter waren schwanger, als sie entführt wurden.

Nach der Geburt nahmen sie ihnen die Babys weg und ermordeten die Mütter.

Unsere Enkelkinder wurden zur Kriegsbeute.

Sie wurden dann einfach registriert als Babys der Soldaten.

Sie raubten ihnen die Identität.

Und wir Großmütter begannen uns zu versammeln, weil wir zwei gemeinsame

Ziele hatten.

Unsere Töchter zu finden und unsere Enkelkinder zurückzubekommen.

Weiß man, wie viele Babys gestohlen wurden?

Wir schätzen, dass etwa 500 Kinder während der Militärdiktatur entführt

wurden.

Alba. Meine jüngste Tochter.

Sie war gerade 18 Jahre alt geworden.

Sie war so ein tolles Mädchen. Fröhlich, unheimlich intelligent.

Sie studierte Medizin, sagte, es sei, um anderen Menschen zu helfen.

Sie hatte sich verliebt und war schwanger.

An diesem Morgen stand sie wie immer auf und gab mir einen Kuss.

Bevor sie ging, sagte sie noch zu mir: "Mama, wenn das alles vorbei ist, fahren

wir in deine Berge".

Sie wusste, wie gerne ich meine Berge wiedersehen wollte.

Die, in denen ich aufgewachsen bin. Da, wo ich geboren wurde.

Können Sie das fassen?

Ich gab ihr einen Kuss.

Und habe sie seitdem nie wieder gesehen.

Ich weiß nicht, wo Albas Leiche ist.

Und das... das bricht mir das Herz.

Aber zum Glück haben wir Großmütter eine DNA-Datenbank gründen können.

Und ich habe tatsächlich meine Enkelin gefunden.

Sie sind Mutter oder?

Ja.

Ja, von zwei Töchtern.

Und eine Weitere ist unterwegs.

Mein Vater- - Máxima.

Was er getan hat, ist nicht Ihre Verantwortung.

Dafür muss nur er allein geradestehen.

Wir sind einfach nur glücklich, hier zu sein.

Und dass Sie Ihre Augen geöffnet haben. Dass Sie uns zur Seite stehen.

[Musik]

Das wird aber knapp.

Es muss sein.

Ines. Mach auf, ich bin's.

Was ist los? - Hier wohnt meine Schwester.

Sie macht die Tür nicht auf. - Verdammt noch mal!

Muss das sein? Immer ist irgendwas.

Nachts klingt es, als würde sie die Wohnung zerlegen und tagsüber volle

Pulle Musik.

Was machst du hier? - [Musik]

Überraschung.

Ja. Setz dich, wenn du willst.

Ich komme gleich.

Eine schöne Wohnung. - Danke.

Willst du einen Kaffee? - Nein, nein, danke.

Ich bleibe nur kurz.

Ohne Kaffee funktioniere ich nicht.

Ich will dich etwas fragen. - Was?

Möchtest du die Patin meiner dritten Tochter sein?

Ernsthaft?

Ja.

Du bist wieder schwanger? - Ja.

Und ich...

ich habe mir gedacht, dass du vielleicht zu uns ziehen könntest.

Ein zusätzliches Kindermädchen würde uns echt weiterhelfen.

Nein, Máx. Ich will für keinen die Nanny sein.

Mir geht es hier gut.

Ich habe mein Leben, meinen Kram, meine Wohnung.

Nein, ich habe keine Lust, in ein anderes Land umzuziehen.

Okay?

Wenn du keinen Kaffee willst, kann ich dir was anderes anbieten.

Ines, es würde dir gut tun, hier mal rauszukommen, einen Tapetenwechsel zu

erleben, neue Leute kennenzulernen, nicht immer alleine zu sein.

Ich will nicht. [Handy klingelt]

Ich bin gleich unten. Ja, wirklich.

Ja. Danke.

Die Pflicht ruft.

Geh schon.

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Ah, Mozambique. - Ja.

Noch sieht es nicht wirklich danach aus, aber es wird großartig.

Ist das eigentlich eine gute Idee? So eine große Villa in einem armen Land?

Es ist ein soziales Projekt.

Wir schaffen Arbeitsplätze, bauen eine Schule.

Wir geben den Menschen, die am Projekt beteiligt sind, eine Zukunft.

Na ja.

Also, ich habe das Gefühl, dass solche sozialen Projekte manchmal mehr Schaden

anrichten als Gutes tun. - Sollen wir anfangen?

Ja.

Nach Angaben der Vereinten Nationen leben auf der Welt 175 Millionen

Menschen in einem Land, in dem sie nicht geboren wurden.

Ich bin eine von diesen 175 Millionen.

Ist das eine gute Formulierung? - Ja, sicher.

Sehr gut. Sehr gut.

Ja. Ja.

Vor unserem Haus steht ein Wegweiser.

So eine Art Orientierungspfahl für Radfahrer.

Auf diesem Wegweiser stehen die Koordinaten meines Lebens.

Buenos Aires, New York, Brüssel, Den Haag, Wassenaar.

Identität ist ein Thema, das sehr viele Menschen in unserem Land beschäftigt.

[spricht niederländisch] - [spricht niederländisch]

Nicht nur in der Wissenschaft oder in der Politik, sondern in fast jedem

Bereich. [spricht niederländisch]

Dies sind die Gründe, weshalb ich mich mit den Niederlanden verbunden fühle,

und mich trotz meiner Herkunft mit diesem Land identifiziere.

Und es gibt so viele Menschen, die genauso...

Vor ungefähr sieben Jahren begann meine Suche nach der niederländischen

Identität.

Ich hatte das Privileg, viele Menschen kennenlernen zu dürfen.

Viel zu sehen, zu hören und von der niederländischen Küche zu kosten.

Aber die niederländische Identität?

Nein, die habe ich nicht gefunden.

Die Niederlande sind viel zu vielfältig, um einem Klischee gerecht zu werden.

"Den Niederländer" gibt es nicht.

Als Trost kann ich Ihnen versichern, dass es "den Argentinier" auch nicht

Deshalb finde ich es sehr interessant, dass der Titel dieses Berichts des

Wissenschaftlichen Beirates nicht lautet "Die niederländische Identität".

Aber "Identifikation mit den Niederlanden.

Das lässt Raum für Entwicklung und für Diversität.

[Applaus]

Vielen Dank.

Haben Sie gesehen, was geschrieben wurde?

In der Zeitung und auf Twitter?

Ich habe es zur Kenntnis genommen, ja. - Es ist überall in den Nachrichten.

Sowohl der Ministerpräsident als auch zwei Minister haben die Ansprache

angeschaut und genehmigt.

Es sieht ganz danach aus, dass die Opposition und vor allem Wilders sie nun

für ihre Zwecke nutzen. - Für ihre Zwecke nutzen?

Die zerreißen mich.

Die gesamte zweite Kammer macht deshalb eine Szene.

Ich habe es als Kompliment gemeint.

Ich wollte die Vielfältigkeit des Landes unterstreichen.

Dass jeder Mensch einzigartig ist, dass es nicht nur einen richtigen Weg gibt.

Es ist nicht fair und ein absolut schmutziges Spiel.

Da stimme ich Ihnen zu. - Es war Ihre Idee.

Sie haben es mit mir verfasst. - Alles wird gut.

Ich habe Ihnen vertraut. Sie haben mich überredet.

Mich ins offene Messer laufen lassen.

Bis später.

Tja, jetzt hassen mich wohl alle.

Das stimmt nicht, mein Schatz.

98 % der Menschen haben deine Rede geliebt.

Und es gibt nur 2 %, die zufällig einen Presseausweis haben und irgendwas

schreiben müssen. Das ist absolut lächerlich.

Ich weiß nicht.

Deine Mama ist ein bisschen gestresst. Sag ihr, sie soll sich beruhigen.

Denn auf mich... auf mich hört sie nicht.

Voller Stolz kann ich verkünden, dass eine weitere Prinzessin geboren wurde.

Es gab ein paar Komplikationen, aber es geht sowohl der Mutter als auch der

Tochter soweit gut.

Und wie lautet der Name unserer neuen Prinzessin?

Ariane Wilhelmina Máxima Inés.

Wir nennen sie Ariane.

Wir wollten das Triple-A-Rating schaffen.

Prinzessin Ariane, die jüngste Tochter von Prinz Willem-Alexander und

Prinzessin Máxima, wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Prinzessin ist vor drei Wochen in Den Haag zur Welt gekommen.

Wie es heißt, hat sie einen Atemwegsinfekt.

Und? - Es geht in die richtige Richtung.

Das Antibiotikum beginnt zu wirken.

Die Lungenentzündung ist unter Kontrolle.

Kinder fangen sich schnell etwas ein, gerade so kurz nach der Geburt.

Da sind sie noch sehr empfindlich. - Okay.

Ich würde sie dennoch gerne noch ein paar Tage hier behalten.

So haben Sie auch etwas mehr Zeit, zur Ruhe zu kommen.

Okay. Ja, das ist gut.

Hm. Schön.

Ja. Ja, okay.

Ja. - Darf ich Sie davor noch sehen?

Natürlich. - Ja.

Zu hoher Blutdruck, schlechter Schlaf.

Es ist wirklich wichtig, dass Ihre Frau sich etwas erholt und nicht gleich

wieder 200 % gibt. - Ich verstehe.

Das wird nicht leicht werden. Aber ich werde mit ihr reden.

Ja. Okay.

[Musik]

Überraschung. Schau mal, wer ist denn da?

Überraschung.

Guck mal!

Sie hatte keine Lust mehr aufs Krankenhaus.

Hallo.

Sie ist so hübsch wie ihre Mama. - Nein.

Viel hübscher.

Ich habe noch eine Überraschung für dich.

Ines.

Hi. - Ich glaub es nicht.

Wann bist du gelandet? - Vor ein paar Stunden.

Sie ist so hübsch. Hallo.

Wunderschön.

Ihr seht toll aus. Ines, möchtest du einen Tee?

Hm? - Wieso nicht?

Ja, danke.

Das ist Ines. Sie ist deine Patin.

Hallo.

Ich bin so froh, dass du gekommen bist.

Um nichts in der Welt hätte ich das verpassen wollen.

Und es wirkt besser als jede Therapie.

Du hast ihr meinen Namen gegeben. Danke.

Das ist wirklich ein Geschenk für mich.

Kein Name auf der Welt hätte besser gepasst.

Na komm. Willst du zu deiner Tante?

Ja. - Hallo.

Gut so.

Ja.

[Musik]

Ich taufe dich Ariane Wilhelmina Máxima Ines.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[Musik]

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.