All language subtitles for la_padrona_e_servita_1976

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Original subtitles

Hey Salami, glaubst du, dass wir das leicht finden werden?

Sicher, Signore. Bitte auf.

Noch sind wir richtig.

Wie viel Wasser in diesen Scheißfluss fließt, weil es geht ins Meer, die

Verschwendung. Hey, Salami, ich rede mit dir.

Nein, Signore. Ja, natürlich.

Was meinst du, Affenarsch?

Komm schon, trockne mich ab.

Beeil dich.

Aber Contessa, ich will ihm doch nicht weh tun. Mach dir keine Sorgen, es tut

nicht weh.

Soll ich Lungenentzündung kriegen?

Willst du das?

Ist unten noch alles fertig? Oh ja, sie werden sicher zufrieden sein.

Hey, wenn du dich verfährst, reiß ich dir den Arsch auf. Ja, Signore.

Warum muss ich jedes Mal, wenn ich hier eine Privatmesse lese, unschuldige

Gottesgeschöpfe abmucken? Hier gibt es ja mehr Fliegen als Christen.

Don Antonio.

Guten Morgen, Lena. Hören Sie, meine Mutter wünscht, dass Sie fertig sind,

dieser Herr eintritt.

Oh, Ihre Mutter wünscht, Ihre Mutter wünscht. So wie es in eurer Familie

würde ich wünschen, dass ihr erst denkt, bevor ihr redet. Andernfalls sehe ich

schwarz für euch und eure Zukunft.

Mistfliegen. Olga!

Claudia! Sultana!

Ich komme ja schon.

Jeden Sonntag dasselbe Theater.

Immer muss ich auf euch warten.

Wenigstens eine von euch ist da.

Zieh dich anständig an. Man redet schon genug über euch im Ort.

Oder wollt ihr diesen Poleten vielleicht halbnackt empfangen? Aber Mama...

Claudia!

Ja, ja.

Es ist doch höchste Zeit. Und hör endlich auf, dich vollzustopfen.

Guten Morgen.

Ich kann es nur hoffen, Angela.

Oh, Contessa, Donna Angela, allseits guten Morgen. Wissen Sie eigentlich,

heute der heilige Contarino -Namstag hat? Das ist der, der einem bei den

Geschäften hilft. Ich weiß, er wird unseres segnen.

Wir sind in Ihren Händen, Signor Olivieri. Wir brauchen keinen heiligen

Ja, natürlich, ja, ja. Sie haben doch alles arrangiert, ist das nicht so? Ja,

ich hoffe natürlich. Es ist doch so, Angela. Angela weiß, ich kann nichts

dass wir noch nicht klar sind.

Jedenfalls, wenn Signor Cardona kommt, wird er alles bestens regeln. Nur keine

Sorge. Sie wissen, ich habe allen Grund dazu.

Angelegt der bedauerlichen Lage, in der wir sind, mit diesem ordinären Parvenu.

Komm, gehen wir.

Jetzt erinnere ich mich, obwohl es vier Jahre her sind. Jetzt geht es gleich

links ab. Ja, Signore.

Ach, meine Schwestern im Herrn.

Heute ist ein großer Tag, denn wir feiern den heiligen Contarino, diesen

unbefleckten, frommen Märtyrer, der sich nackt auf die Brennnesseln von

Corvigoro legte, die wegen ihrer ätzenden Blätter berühmt sind. Er tat

er nicht versinken wollte in einem Sündenpool.

Was nun euch dieses Beispiel sagen soll?

Ist etwas, was ihr, meine Schwestern im Herrn, nicht gleich verstehen könnt.

Deshalb muss ich deutlich werden.

Er hat sich gestreit, denn es kamen viele Versuchungen. Ach, so viele.

Denn ihre duftende Haut, ihre prangenden Brüste, alles bot ihm Theodora an. Aber

er kannte die Tücke des Satans, des Bösen, seine Macht. Und deshalb konnten

Theodoras drängen.

Ah, das wird er sein.

Seid doch gefällig, wir sind nicht fertig.

Nicht einmal die Tränen einer Keiterin ihn verführen.

Hey, was ist denn hier los?

Oh, einen Augenblick, Signor Cardona. Ich habe Feuer für Sie, bitte.

Ich rauche nicht, ich kaue Sie.

Kommentator, das ist Cardona. Ich habe keinen Titel, ich heiße Cardona, fertig.

Also gut.

Donna Fanny, Donna Angela, Ihre Schwägerinnen Olga und Lina.

Und Ihre Schwester Claudia.

Aber nehmen Sie doch bitte Platz, Senior, oder hier ist ein Spül. Ich bin

gewohnt, auf meinem Arsch auszuruhen.

In 25 Jahren auf und ab habe ich es mir abgewöhnt. Das kann ich noch, wenn ich

mal abgekratzt bin.

Morgens, wenn man die Augen aufmacht, streiken diese Leute schon.

Oder sie machen blau.

Oder spielen krank.

Die wollen einen freien Tag am 1. Mai? Okay, gut. Und eine Belohnung für

Arbeitsverweigerung? Na, dann verkaufe ich ihnen eben Sandwich, Getränke und

rote Nelken und meine Mäuse kommen wieder zurück.

Das wäre ja noch schöner. Auf die Tour schaffe ich sie.

Geschaltet, kleine Frau.

Können Sie sich vorstellen, was mir mal im Urlaub passiert ist? Fährt doch der

Dezica in Rom an mir vorbei und winkt mir zu.

Ich will ihn fotografieren mit dem ganzen Kolosseum im Hintergrund.

Da, zack, ist meine Kamera im Arsch.

Eine Stunde später gab auch mein Wagen seinen Geist auf. Also musste ich in

einem überfüllten Zug nach Hause fahren.

So war ich eingezwängt. Aber am nächsten Morgen, Sie werden es nicht glauben, wo

ich war. Ich war in der Fabrik. Aus Sohnes gestrichen bei mir. Contessa, Sie

werden sich erinnern. Unser Freund, Signor Cardona, interessiert sich für

Villa. Ja, die Villa.

Die Villa.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Bevor er sie verkaufen konnte, hat uns mein Sohn verlassen.

Ich sage Ihnen was, Contessa. Ich finde das Leben...

Bringt uns Schlechtes und Gutes. Mal so, mal so.

Wir hörten, Sie sind schon einmal in unserem Haus gebeten.

Ja.

Olivieri weiß es. Es war vor ungefähr vier Jahren.

Es ging damals um diese verdammte Fabrik.

Ja, ich war hier.

Olivieri und ihr verblichen. Ja.

Es war am Karfreitag. Und Sie müssen wissen, am Karfreitag macht man keine

Geschäfte. Das bringt Pech. Ihr Mann war am Ende, aber trotzdem ist er nicht zu

mir gefahren. Oh nein.

Ich musste den weiten Weg hierher machen. Und warum? Weil der Herr Conte

gnädig sein wollte, sich Geld von mir zu leihen. Ach so, das stimmt's nicht.

Dann sitzen Sie nicht rum wie eine Mumie, sondern machen Sie das Maul auf.

ungefähr? Er war pleite, total erledigt war er. Er war eine Flasche und deshalb

standen vor dem Haus die Gläubiger Schlangen bis um die Ecke.

Na schön.

Ich hab für ihn gebürgt und gab ihm Geld. Und es war ihm nicht so schmutzig,

Geld von einem Proleten. Aber er bot mir nicht mal ein Glas Wasser an. Darf ich

Ihnen etwas anbieten? Danke.

Aber ich habe ein großes Herz. Alles vergeben und vergessen.

Na ja.

Setzen Sie sich doch. Stehen Sie nicht so rum, als wollten Sie mir ins Gesicht

springen. Danke.

Jedenfalls, ob er mir glaubt oder nicht, als ich hörte, dass er sich umgelegt

hat. Verzeihung von seinem Selbstmord. Da hat es mich direkt gerissen.

Haben nicht Sie ihn so weit getrieben?

Oh nein, Signora, fangen Sie nicht damit an. Ich habe alles in der Kanzlei Ihres

Anwalts geklärt.

Olivieri, ist es nicht so? Also dann, sitzen Sie nicht so beschissen da rum,

sagen Sie es hier. Ich habe den ganzen Weg hierher gemacht, damit wir endlich

einem Ende kommen, und zwar ein für alle Mal.

Und dann ist die ganze Sache erledigt. Ach!

Was habe ich denn schon von der ganzen Bude hier? Kann mir das einer sagen? Ein

paar alte Bilder, ein Ritter mit verbogenem Speer, eine Puppe mit

eine Statue ohne Arme. Immerhin haben wir von allem Expertise. Ach was, Sie

interessieren mich nicht.

Ich will mich jetzt erst mal umsehen, ob dieser ganze Plunder überhaupt was wert

ist. Dann beginnen Sie. Ja, das mache ich auch. Und zwar so gut wie möglich.

Und wer führt mich durch euer Museum? Ich würde es gerne tun.

Darf ich Sie hier ein bisschen rumführen?

Gehen wir? Sicher, also dann.

Sie können doch nicht von mir erwarten, so eine alte Bude zu kaufen, ohne

wenigstens einmal durchzulassen.

Guten Tag.

Guten Tag.

Suchen Sie jemanden?

Ich warte auf meinen Vater.

Wer ist der Vater?

Cardona. Ja, sicher gibt es hier genug Platz für meinen Sohn und mich.

Vielleicht sogar so viel Platz, dass wir uns einsam vorkommen. Der hat Würmer.

Sie und einsam.

Aber wenn Sie mit einem unserer Hausgeister sprechen wollen, meine

ein tolles Medium.

Nein, nein, nein, danke, nein. Ich bringe den toten Blumen mit, aber das

schon das Höchste der Gefühle.

Blumen schenken Sie wohl lieber jungen Damen. Naja, für sowas habe ich meistens

keine Zeit. Was ist denn das?

Mutters Sitzbadewanne. Na, da hat sie schon viel gesehen, die Wanne. Oh, das

aber ein Stück, das mir gefällt. Das ist was.

Sie sind herrlich. Mir etwas anders.

Da staunen Sie was. Als ich noch Polizist war, da habe ich viel gesungen.

Wie heißen Sie denn?

Daniele. Ihr Vater ist drin.

Er besichtigt gerade das ganze Haus.

Aber warum warten Sie denn nicht im Wohnzimmer? Kommen Sie doch rein. Danke.

warte lieber hier draußen.

Ich möchte nichts stören.

Oh, das haben Sie schon gesehen.

Würden Sie mir bitte weiter folgen?

Was meinst du? Ach, was ich meine?

Er scheint ein anständiger Mann zu sein und sein Sohn ist so schön und blond

dazu.

Ich habe nicht vom Sohn gesprochen.

Ich spreche vom Vater, diesem Araber.

Ach, ist denn Signor Cardona kein Italiener? Von Bologna ab nach Süden

Beduinen, alle.

Morgen müssen wir alle Sachen raufbringen, denn sie werden hier unten

Und wir müssen rauf.

Ach, Sultana, mein Gott.

Wer hätte je gedacht, dass ich in meinem eigenen Haus Miete zahlen muss.

Ich habe gehört, dass er während des Krieges bei der Polizei war. Und da soll

den Schwarzhändlern eingeredet haben, ihm ihre Waren zur Sicherheit zu geben.

Und hat sie dann nicht mehr rausgerückt. Der war ausgekocht.

Ein unmöglicher Mensch.

Verkommen.

Er ist auch schuld, dass mein armer Francesco nicht mehr leben konnte.

auf den Schrank auf.

Setz ihn vorsichtig ab.

Machst du ihn gut?

Glaubst du, dass ich dich bezahle, damit du dich am Arsch kratzt, wenn ich mich

abracke? Ich scheiß drauf, wenn dieses Grundstück gehört.

Zahl den Dreckbauer aus. Der braucht kein Grundstück, das ich haben will.

Ja, mit der Steuer einige ich mich schon. Also setz dich gefälligst wegen

Bewilligung in Bewegung.

Dass du fressen, saufen und ficken kannst, hast du nur mir zu verdanken.

Ich brauche dieses Grundstück mit einer Baugenehmigung. Oh, einen Augenblick,

entschuldigen Sie.

Und wenn ich die Genehmigung bis morgen nicht habe, sitzt er im Knast. Du hast

richtig gehört, im Knast.

Du kannst diesem Gangster sagen, dass er von mir zwar einen Wagen bekommen hat,

aber nicht dazu, dass seine verhurt der Frau hinfahren kann.

Ja, und sobald ich ihm den Rücken kehre, zieht er das Messer.

Ach, Staubande.

sind wir also endlich.

Ich hoffe, das Haus bringt mir Glück.

Ich habe drei Bauprojekte ohne Genehmigung gestartet und habe einen

nicht mal pissen kann.

Entschuldigen Sie diesen Ausdruck, aber die wollen mich reinlegen. Mich?

Cardona? Nachdem ich dem zuständigen Referenten ein neues Cabrio geschenkt

Oh, weil Sie gerade da sind.

Ich brauche einen Rat.

Wo soll ich das hinhängen?

Verdammt schwer.

Es hat in meinem Büro gehangen.

Was ist denn drauf? Ich bin es als Radames.

Alles mit der Hand gemalt. Nein, es hat der Maler ohne Arme mit den Füßen

gemalt. Sehr beeindruckend. Sehr realistisch, also wohin soll ich es

Ich weiß nicht so recht.

Mal nachdenken.

Sie haben doch selbst Geschmack. Ja, ja, eigentlich schon.

Über den Eingang, dort drüben.

Als ob Sie selbst jeden Besucher begrüßen.

Genau das ist es, eine blendende Idee.

Komm, Radames, rauf mit dir.

Zeig den Leuten der Wissen.

Im armen Schwein, das den gemalt hat, habe ich einen Job als Nachtwächter

gegeben in meiner Fabrik.

Donna Angela, ich habe gehört, dass Sie arbeiten, übersetzen und Kinder

unterrichten. Eine Dame wie Sie, Sie könnten... Ach, Scheißdreckverfluchter.

nachher.

Warum gehen Sie?

Habe ich was Verkehrtes gesagt?

Nein, ich will nur ein Bad nehmen.

Ich habe mich beim Radfahren erhitzt. Aber Sie können doch jederzeit meinen

Wagen nehmen.

Aber das Radfahren macht mir Spaß.

Lina, gib mir etwas Salat, bitte. Bist du gelähmt? Kannst du dir nicht selbst

nehmen? Danke, es genügt. Danke.

Und das Salz.

Danke.

Wirf's nicht um, du weißt, das bringt Pech. Faul, dumm und abergläubisch. Du

gehörst in eine Gummizelle. Dumme Gammel, wachsinnige Kuh. Du könntest

wenigstens eine Gabel benutzen, Claudia.

Wie bezähmend ist das alles.

Wir müssen hier oben essen und dieser widerwärtige Polet diniert unten wie ein

Fürst. Was fächelst du, Olga? Ich muss meinen Busen kühlen bei dieser Hitze,

bevor er zerschmilzt. Bei dich?

Ist ja gut.

Ich habe heute mit Daniele gesprochen.

Worüber? Nichts Besonderes. Er hat nur nach dir gefragt.

Gib mir bitte den Wein, Olga. Ich wüsste nicht, weshalb. Und was ist sonst heute

passiert? Nicht sehr viel.

Lina stand den ganzen Tag in einer Lauge, weil deine Schwiegermutter Salz

den bösen Blick gestreut hat.

Ja, und Olga...

verbrachte drei Stunden beim Tortenbacken. Sie versuchte, ein Herz zu

Claudia! Und Cardona Superstar hat seine Möbel eingerichtet.

Ich weiß.

Ein Bild hat er auch aufgehangen. Du gefällst ihm. Das kann ja ein Blinder

sehen.

Jedes Mal, wenn er mich ansieht, möchte ich am liebsten baden. Wie dem auch sei.

Jedenfalls hast du einen Volltreffer bei den Cardonas gelandet.

Was wird denn hier gefeiert? Für Sie und den jungen Herrn Daniele. Gefällt sie

Ihnen? Ja, schau mal, was für eine schöne Torte Sultana für uns gemacht

Eigentlich hat sie Contessa Olga gebacken. Wollen Sie sie probieren? Was

mit dir?

Was willst du?

Kaviar und Champagner?

Wer glaubst du eigentlich, dass du bist?

Kannst du mir das vielleicht sagen?

Du arbeitest jetzt für mich über ein Jahr und hast immer noch keine Ahnung

Geschäft.

Ein guter Pfirsich. Probier mal.

Nein. Darf man erfahren, warum du nichts frisst?

Der Wein schmeckt dir nicht, der Reis nicht, der Pfirsich nicht und keine

Es schmeckt mir eben nichts.

Wie kannst du sagen, es schmeckt dir nichts, wenn du gar nichts probierst?

Ich bin eben nicht hungrig.

Ich mag keinen Reis, auch keine Torte und keinen Pfirsich. Sultana!

Ich komme schon.

Was isst bitte, Kommendatorin? Was gibt es denn bei den Damen oben?

Eingemachten Hasen.

Das würdest du lieber essen.

Mit denen da oben würde es dir anscheinend mehr Spaß machen.

Hau endlich ab, rauf zu den Weibern.

Such dir doch da oben einen Rockzipfel.

Nimm ihn mit rauf in den Gänsestall. Ich halte nicht mehr aus, er nervt mich

schon den ganzen Abend.

Das will er nicht und das nicht.

Scheiße. Gelübt, Ola.

Wusste, dass es zwei Konstituierte waren.

Also bitte schließen.

Der junge Herr ist da.

Wer, Daniele?

Wo ist er?

Bitte kommen Sie doch herein.

Welch Glanz in unserer Hütte.

Guten Abend.

Hat sie ihr Vater heraufgeschickt?

Die Party am Freitag. Olga, bring ihm doch ein paar Tänze bei.

Oh, natürlich.

Mit was fangen wir an? Ein Tango, Walzer oder Fox?

Mit etwas Langsamem. Ein Slow?

Da haben wir Lacrimadiluna. Das macht mich immer so traurig.

Komm schon.

Auf was wartest du noch? Komm her und tanzt mit mir.

Allez hopp.

Du hast dir wohl etwas Mut angetrunken. So ist es richtig. Lass deine Hand auf

der Hüfte und halte mich. Und jetzt dreh dich. Die Musik muss unsere Körper

durchriegeln, von Kopf bis Fuß.

Spürst du das? Und halte mich fest.

Fester, fester, enger. Und dann drehen. Gute Nacht.

Gute Nacht, Contessa.

Prima, jetzt tun wir das, was uns Spaß macht.

Komm, enger, enger. Schieb die Hand tiefer. Oh, gut.

Lass mich dich fühlen.

Oh, verzeihung.

Ist schon gut. Fangen wir von vorne an. Du musst ganz eng tanzen. Mit dem

Unterkörper herkommen.

Vorstrecken. Oh, genau so.

Wenn du das so machst, wirst du auf jeder Tat den großen Erfolg haben.

Oh, viel besser machst du das jetzt schon. Ich kann gar nicht glauben, dass

noch nie getanzt hast.

wirklich ein Gefühl dafür.

Wo schaust du denn hin?

Folge dem Rhythmus der Musik und lass dich gehen.

Richtig fallen.

Weißt du, was ich glaube? Du brauchst etwas Brennstoff, sonst streikt dein

Motor. Möchtest du Cognac, einen Schnaps oder noch Wein?

Oh, aber vorsichtig, nicht durcheinander.

So,

und nun wird weitergetankt.

So ist es gut. Jetzt bist du nah. Jetzt spüre ich dich.

Oh, mein Kopf.

Alles dreht sich schon.

Oh nein, bist du stark.

Gefällt dir das so? Nur hin und her wie... Oh, bitte nicht. Ich habe

gesündigt dich. Ich wollte es nicht. Der Teufel kam über mich.

Ich bin alles für dich, aber ich kann nichts dafür.

Oh, die bösen Geister wollen meine Leere. Hör auf, nicht vor mich

Nein, ich komme in die Hölle.

Was ist denn los mit ihr?

Ach nichts, hier ist immer was los. Neulich wollte sich die alte Dame aus

Fenster stürzen, um ihrem Sohn zu folgen. Ein anderes Mal lag Olga mit

Friseur im Bett.

Und dann wollten sich meine Schwester und ihre Schwiegermutter in Stücke

Und dann kommen wieder die Nächte, in denen Lina glaubt, vom Teufel besessen

sein. Das ist meine einzige Unterhaltung.

Willst du einen?

Nein, danke.

Oh Junge, trinkst du immer so viel?

Immer. Wird dir denn nie schlecht?

Nein.

Hey, setz dich zu mir.

Auf dem Fußboden?

Warum denn dahin?

Denk doch mal nach.

Ein hübscher

Teppich. Manche ziehen ein Bett vor, manche ein Sofa.

Ich mache es am liebsten auf dem Fußboden.

Ist das denn bequem?

Gefallen dir meine Füße?

Ja.

Und meine Beine?

Ja, aber sie bewegen mich so komisch.

Was macht ihr denn da unten?

Ich bin zurück.

Tanzen wir weiter?

Ja, ja, Signorina.

Er ist ohnmächtig.

So, so gut.

Sei ein braver Junge.

Lina ist da, um nach dir zu sehen, um dich zu pflegen und dir den ganzen

abzuwischen.

Ja, ich weiß, es ist dir nicht gut, aber bleib ganz ruhig, bleib ganz ruhig,

Daniele.

Nicht zu viel bewegen. Nicht zu viel bewegen, Daniele.

Führe mich nicht in Versuchung, Satan.

Wer ist da drin?

Ich bin es, junger Herr.

Sultana.

Es ist wegen der Moskitos. Ich kann nicht schlafen, weil sie mich beißen.

Und dann lese ich etwas.

Denn bei Tag komme ich ja doch nicht dazu. Schließlich muss ich mich jetzt um

zwei Familien kümmern.

Oh, junger Herr, laufen Sie doch nicht wieder weg.

Ich hole mir nur Wasser.

Aber hey, kommen Sie doch her. Hier ist, was Sie suchen.

Frisches Wasser, direkt von der Quelle.

Das ist die beste Medizin. Trinken Sie.

Dieses Magazin ist ganz gut, wenn Sie wollen. Ich leise Ihnen.

Französische Bildergeschichten, aber übersetzt natürlich.

Aber sehen Sie sich's doch an. Befallen die dir?

Ja, es ist wie ein Film.

Meistens tolle Liebesgeschichten, ein paar sind ganz doof, aber die meisten

heiß. Geschichten, wie sie ihm im Leben vorkommen, die handelt von einem Victor.

Er ist ein junger Mann, der sein Dorf verlässt, um in die Stadt zu ziehen. Er

ist niedergeschlagen und so traurig. Jede Nacht träumt er von seiner Paulette

daheim. Aber dann verliebt er sich in einem Kabarett in diese Tänzerin.

Und vergisst sein Mädchen daheim. Oh, Sie hätten die letzte Nummer lesen

in der die Tänzerin Tanja ihren ersten Striptease machte mit ihrer Schlange.

dann verführt sie ihn.

Von da an ist er völlig hörig. Sie macht ein Geschäft aus ihrer Liebe.

Verstehen Sie?

Nein. Was heißt nein?

Sie nahm Geld von ihm dafür.

Als er sie nackt vor sich sah, begann sein Blut zu kochen und der Saft in

Lenden. Die nackte Tanja kam auf ihn zu.

Victor versuchte an Paulette zu denken, aber die Wolle Tanja steckte ihn an.

Kocht Ihr Blut jetzt auch schon? Meine Leidenschaft überspülte alle anderen

Gedanken an sein armes Mädchen daheim. Und nicht einmal der tiefste Ozean hätte

so viel Wasser gehabt, das Feuer seiner Gier zu löschen.

Die Stellung da auf dem Bild scheint ziemlich unbequem zu sein.

Warum? Man sagt, es ist die französische Stellung.

Die französische?

Ja, mein Freund, der Drogitz, sagt so. Er war in Paris.

Warum probieren wir es nicht? Der Küchentisch ist vielleicht nicht so

aber er ist groß genug.

Komm, lies weiter.

Freu mich in Stimmung. Lies.

Komm nicht weiter, bitte.

Tanjas feuchte Zunge liebkoste seine Mundhöhle, was die Wolle beider noch

steigerte. Viktor fing an, sie zu streicheln. Überall streichelt er sie.

Oh, ich kenne es auswendig.

Viktors Hände glitten abwärts und liebkosten ihre festen, prallen

Er kniete sich nieder und begann sie heftig zu lecken.

Tanja schweizte ihre Beine weit auseinander und seine Begierde wuchs wie

Männlichkeit.

Überleidenschaftlicher küssten sie sich.

Tanja fühlte das Pochen in seinem harten Glied und mit einer leichten Bewegung

nahm sie ihn in sich auf.

Ineinander verschmolzen bewegten sie sich auf und nieder auf einem

Stunden und Stunden und Stunden.

Aber junger Herr, sind sie schon fertig?

Sie sind im Kabarett.

Ja,

Olivieri, jetzt haben Sie es gesehen, was ich auf ein, zwei...

aus dieser Bruchbude gemacht haben.

Erstaunen Sie was?

Ich habe keine Zeit zu verlieren. Ich sagte zu meiner Frau, dass Sie wie König

Mieters sind. Alles, was Sie anfassen, wird zu Gold. Das lässt sich nicht mit

den Zeiten des armen Grafen vergleichen. Guten Morgen, Kommentatoren. Ich habe

keine Zeit zu verlieren. Wir produzieren für Italien und für die Demokratie.

Außerdem habe ich die Arbeiter gern und sie mich auch. Was ist das Geheimnis des

Erfolgs? Erst arbeiten und dann die Steuer bescheißen. Ich wette, dass

Origoni, als er noch diese Fabrik besaß, sich lieber um jeden anderen Scheiß

gekümmert hat, als seinen Laden zu kontrollieren. Er ist zum Selbstmord

getrieben worden und dann, dann ist er von dort oben gesprungen.

Ich betrachte dich im Schlaf. Du bist vielleicht komisch.

Wirfst dich hin und her, redest und stöhnst. Du willst mich wohl bespitzeln.

Wo hast du das Negligé her?

Gefällt es dir? Nein.

Warum nicht?

Weil es nicht deins ist.

Es ist.

Nein, es gehört Angela.

Ach, du kennst es. Also ist es wahr.

Was ist wahr?

Sultane sagt, sie fand einen von Angelas Lips unter deiner Matratze.

Und dann sagt sie noch etwas.

Es interessiert mich nicht. Dass du noch nie mit einer Frau geschlafen hast. Und

weißt du, was ich glaube?

Das wird mir egal.

Dass du nicht einmal weißt, wie eine nackte Frau aussieht. Weißt du es?

Oder weißt du es nicht?

Nein,

du weißt es nicht.

Bestens aus Illustrierten.

Willst du es sehen?

Jetzt siehst du es.

Und jetzt nicht.

Jetzt wieder.

Also gefällt es dir?

Ja.

Was am meisten?

Das Negligee.

Du verdammter Idiot. Du bist ein Trottel, ein Blödiger.

Lass mich los. Lass mich sofort los.

Du bist gemein. Ein gemeiner Hass bist du. Sei doch leise.

Daniele.

Daniele.

Fühlen Sie sich besser heute Morgen?

Ja, gut. Es hat einen großen Krach gegeben und Donna Angela ist dann rauf

den Boden.

Mein neues französisches Magazin ist da. Wollen wir es zusammen lesen?

Hallo.

Daniele, wie hast du mich hier in meinem Versteck aufgestöbert?

Sultana hat mir gesagt, dass Sie hier sind.

Dann wette ich, dass diese Klatschbarte dir auch erzählt hat, dass es zwischen

meiner Schwiegermutter und mir einen Riesenkrach gab.

Nein, nicht, dass ich wüsste.

Was schreiben Sie?

Ich muss etwas übersetzen für einen Mann, der sagt, ich könne kein

Warum sollen Sie es dann machen?

Wahrscheinlich findet er niemand anderes dafür.

Aber hätten Sie denn gern?

Ich muss es.

Ich muss meine Familie ernähren.

Außerdem macht es mir Spaß.

Ist dein Vater noch verreist?

Ja. Er bleibt noch ein paar Tage fort.

Ich bin fertig.

Gefällt es dir hier oben?

Ich weiß nicht. Es ist etwas merkwürdig.

Ich liebe diese Bodenkammer. Ich komme oft hier rauf, um die alten Sachen

anzusehen.

Mein Vater hätte alles weggeworfen.

Wir heben alte Erinnerungen immer auf.

Mein Mann hat oft hier oben herumgestöbert.

Er wollte mich immer dabei haben.

Ich habe lange nicht begriffen, dass all diese Dinge hier oben die besten Tage

seines allzu kurzen Lebens symbolisierten.

Er ist nicht mehr da.

Wenn ich die alten Sachen sehe, werde ich immer ganz traurig.

Vorüber und vorbei.

So, und jetzt zu etwas Amüsanterem. Warte.

Oh, Vegetta? Nein.

Schau, das sind lauter alte Kleider. Manche über 100 Jahre alt.

Schau, ist das nicht fantastisch?

Oh, und hier ist mein Lieblingskleid. Das trug meine Großbruder immer.

Warte, ich ziehe es mal an. Moment, ja?

Bleib, wo du bist. Es dauert nur eine Sekunde.

Hey, was machst du denn? Hast du etwas Interessantes gefunden?

Gleich bin ich fertig.

Bin ich nicht komisch? Oh, nein.

Sie hat ja eine sehr schmale Taille. Ich bringe es nicht zu. Hilfst du mir?

Aber selbstverständlich.

Du musst festziehen.

Zieh, zieh an.

Ach, meine Schuhe.

Entschuldigung.

Nein, sie sind schön.

Wirklich? Ja.

Wir sind verrückt.

Du hast Glück, so jung zu sein.

Was sagst du? Bist du nicht gern jung?

Sag schon.

Bist du es nicht?

Doch. Ich weiß nicht. Ich glaube nicht, dass das für mich so wichtig ist.

Was ist für dich wichtig?

Du bist so blass, weißt du das?

Ich schlafe schlecht. Ich habe Albträume. Durch die Hitze.

Das zeigt, dass du Angst hast.

Mache ich nicht.

Ich habe nur sonderbare Träume, dass ich schwebe und dass mich etwas anzieht.

Und ich kann es einfach nicht erreichen.

Siehst du, du bist noch ein kleiner Junge.

Sowas träumt man nur, wenn man jung ist.

Aber eines Tages wirst auch du erwachsen.

Und deine Träume hören auf.

Sei mein kleiner Junge bis dahin.

Leo, die Bremsen!

Langsamer, verdammt noch mal, langsamer!

Aber warum denn?

Warum? Die Bremsen sind im Eimer!

Mach dir keine Sorgen. Ich fahre wie Faust zu Koppi. Und er ist Weltklasse.

mein Hintern tut... Jetzt

reicht es mir.

Der Look aus.

Also los, komm schon.

Schau, das war mein Ami -Ami -Quartier.

44, die haben sie mit Frauen ausgekannt.

Jetzt ist es unbewohnt. Wer will schon hier wohnen? Jetzt gehört es mir.

Besser gesagt uns. Na, komm schon.

Darin gibt es viel Interessantes zu sehen.

Na, mach schon.

Hier rüber.

Schau dir das an.

Das ist noch eine Konservenbüchse von den Amis.

Aber das ist noch nicht alles.

Es gibt noch mehr.

Zum Beispiel, schau her.

Das ist Whisky.

Scotch Whisky.

Kannst du dir das vorstellen?

Und jetzt zeige ich dir was. Wenn du das siehst, springst du an die Decke.

Lauter Weiber, dicke, dünne, alle scharfe Bienen.

Da, bedien dich.

Nimm einen großen Schluck.

Ist das hier zu stark?

Schau dir die an.

Und die.

Hey, toll.

Mensch, diese Titten nach Spitze.

Die da gefällt mir noch besser.

Die ist geil.

Wer ist da?

Kommt nicht zu mir weg, bevor sie uns bedecken.

Wer ist denn da draußen?

Ich muss erzählen, jammerschön, dass ich auch dabei war. Wir haben Daniele mit

einem anderen Jungen erwischt. Ja, wir waren im früheren Schloss und haben

die Mauer gesehen. Und da haben wir ihn erwischt. Unser junger Mann ist vom

anderen Ufer. Deshalb ist er so schüchtern bei uns Frauen.

Herein. Guten Abend.

Ciao. Kann ich dir helfen, etwas für dich tun?

Oh ja, deine Schleife.

Aber ich kann nicht sehr gut Schleifen binden. Ich werde mein Bestes tun.

Nicht bewegen.

Hast du tanzen gelernt?

Nein.

Warte, hier ist ein Faden.

Hast du denn keine Freundin?

Mädchen interessieren dich wohl nicht, hm?

Oh, nicht so. Doch nicht so.

Oh, was machst du denn? Bist du verrückt? Du tust mir weh. Aber doch

Oh, du zerreißt ja alles. Nicht so wild.

Oh, nein.

Oh, ja.

Ja. Oh, deine Hände.

Oh, Mama.

Halte mich fest.

Oh, du bist aber ein strammer Junge.

Fantastisch. Ich fühle dich. Ich fühle dich. Oh, ja, ja.

Ja.

Oh, dein blöder Vater.

Rein euch, wir kommen bestimmt zu spät.

Statt noch mal.

Wir fangen pünktlich an und ich will pünktlich dort sein, bevor er vorauf

Also los, los, los, beeilt euch, macht schon einsteigen. Nur Spitzer kommt

pünktlich in die Luft. Ach, das geht mich in den Dreck an. Opern sind

geschrieben, damit man sie anhört und ich will keine Note versäumen. Also mach

schon, dass du reinkommst, wird's bald.

Und wenn es brennt, Sie müssen ja nicht die Rechnung bezahlen. Ich

rede

jetzt nicht über Geschäfte. Im Geschäft machst du Millionen.

Wenn da Millionen drin sind, was brauchst du mich noch dazu?

Du bist ein Freund von mir. Ich möchte jetzt hören, wie Sie diese Haare jetzt

sehen. Und wir brauchen Kapital. Apropos Kapital. Wann zahlst du endlich deine

Schulden? Gestern hast du gesagt, ich habe noch eine. Gestern war gestern.

reich die Mäuse auf und zahl.

Warte doch einen Moment. Ich habe eine Idee. Sie ist einmalig und ganz neu. Sie

bringen mich gefälligst nicht auf die Palme. Jetzt kommt Ihre schwerste

Ein volles Ruhestil.

Was ist das für eine Säcke? Was ist das für eine Säcke?

Großartig, aber es gibt ja noch eine Woche.

Oh, jetzt kommt wieder die Meute.

Mensch, ich bin ein Doof.

Da gehört längst eine Klimaanlage her.

Oh, Sie sind auch hier.

Bitte einen Zettel.

Zwei mal eine Säcke einstellen.

Da gab es eben noch Kavaliere.

Sieh dir dieses Kleid mal an. Wo hat die denn nur diesen Fetzen gefunden?

Die hat vor dem Krieg Matratzen gemacht.

Und damit hier offensichtlich Material für das Kleid übrig geblieben sein.

Ja, und die andere hat sicher mit Vorhängen gehandelt. Und muss sich aus

übrig gebliebenen Fetzen ja ein Kleid geschneidert haben.

Schicken Sie mich doch nicht an die Pflege.

Oh,

Angela.

Angela, Liebling, wie geht es dir?

Niemand hat mir gesagt, dass du kommst. Und deine kleine Schwester Claudia.

Schau. Olga, was hast du gemacht, so dünn zu werden? Ist Lina nicht dabei?

Hoffentlich ist mein Posen nicht flach geworden. Hast du gehört, dass Tina

wieder sitzen gelassen wurde?

Und dabei war alles schon für die Hochzeit vorbereitet. Guten Abend.

Wir haben dich lange nicht mehr gesehen. Wo bist du gewesen?

Ach nichts, weißt du, ich hatte so viel zu tun.

Ich habe

viel

für die Oper übrig.

Weil ich selbst singe, aber mit ein bisschen mehr Temperament, mit ein

mehr Kraft.

Nicht so wie dieser Schwule da drin.

Hey, Freund, was ist denn das, die geben mir hierher? Ein völlig verdrecktes

Glas? Ich dachte, das ist ein Feinerladen und kein Scheißladen. Die

in der Besetzung was wird, ist die Kasari. Die hat aber auch eine Stimme.

Später gehe ich hinter die Kulissen.

Ich habe mit dir in Aida gesungen, den Radamesch.

Wissen Sie, dass Ihre Freundin besonders schelmische Augen hat?

Hören Sie, wenn diese muttenzerfressene Opa aus ist, gehen wir zusammen essen.

Ich würde mich sehr freuen, aber ich bin hier mit Enzio.

Enzio? Das ist er.

Ach, er ist Enzio. Hallo, Enzio. Der kommt natürlich auch mit.

Trinken wir jetzt diesen herrlichen Wein, aber nicht auf die Kassari und

schwulen Partner. Ich trinke auf euer Wohl. Ach, das wär's.

Ich habe so gedacht, wir kommen nie mehr an. Ja, ich auch. Erst wegen dem

Platten und dann, wie du fährst. Und dann, weil du und Claudia andauernd

entweder Pipi machen oder kotzen mussten. Naja, ist ja auch kein Wunder.

Kinder, war das ein Abend.

Mein voller Arnert, kann man gut sagen. Gute Nacht. Gute Nacht.

Diese Mariela ist ein super Weib, was?

Immer schlafen. Gute Nacht, Vater.

Salute, Radames.

Ich bin todmüde. Ich fahre gleich hoch. Ich auch.

Ich möchte mit Ihnen reden.

Was ich Ihnen zu sagen habe, ist sehr wichtig, Angela.

Ich weiß, dass ich das nicht bin, was Sie unter einem feinen Mann verstehen,

aber ich bin verackert.

Ich muss dich haben jetzt, oder willst du mich völlig wahnsinnig machen?

Signor Cardona.

Spüren Sie eigentlich nicht, wie lächerlich Sie sich machen?

So, so.

Ich mache mich lächerlich.

Wo waren Sie denn den ganzen Tag?

Na, hier.

Das geht mich auch gar nichts an. Warum fragst du?

Nur so.

Ich habe Sie halt vermisst.

Warum haben Sie sich nie Kinder gewünscht?

Wollten Sie denn keine?

Doch. Warum dann nicht?

Warum fragst du mich das?

Man bekommt nicht immer das, was man sich wünscht, weißt du?

Hat er Sie geliebt?

Und Sie ihn?

Ja.

Ich glaube, ich liebe ihn jetzt mehr als vor seinem Tod.

In den langen Jahren unseres Zusammenlebens ist mir das nicht so

geworden.

Umso mehr liebte ich ihn nach seinem Tod.

Glaubst du an Kontakte mit Toten?

Kann ich mir nicht vorstellen.

Warum lebst du hier mit deinem Vater?

Weil er es verlangt.

Ich war immer nur in Internaten.

Bis zum letzten Jahr.

Immer nur in Internaten.

Und du wolltest nie weglaufen?

Frei sein?

Allein leben?

Doch.

Und?

Ich habe den Gedanken bald wieder aufgegeben, denn... Denn was?

Ich habe einfach nicht gewusst, wohin.

Und deine Albträume hast du immer noch, nicht? Ja.

Und deine Mutter?

Hm, die hat sich nie um mich gekümmert.

Wie fehlt dir?

Versprechen Sie mir nie, Ja zu sagen.

Ja zu was?

Ich weiß, er will Sie.

Er will sie, er will sie.

Wer er?

Mein Vater.

Er ist der Typ, der alles bekommt, was er will.

Er begehrt sich. Er ist dämmungslos.

Nein, da führt kein Weg hin. Er weiß, dass es ihm nicht gelingt. Er wird es

allen Mitteln versuchen.

Findest du nicht übertreibend?

Nein, tue ich nicht. Ich sage ihm, er ist schlecht.

Was ist? Was hast du?

Riech dich nicht so auf.

Ich muss mit Ihnen reden, allein.

Wer hat Ihnen erlaubt, mir Geschenke zu machen? Oder um es deutlicher zu sagen,

ich bin nicht zu kaufen, ist das klar?

Und das Zeug da passt wohl eher zu Ihren Freundinnen. Ich habe jedenfalls den

Eindruck. Aber diese Sachen hat doch Ihre Freundin Mariella für Sie

Wer, Mariella? Ja.

Das darf nicht wahr sein.

Die ist wohl völlig verrückt geworden.

Also Sie beide machen in der ganzen Stadt Einkäufe und erzählen überall, die

Sachen sind für mich?

Eine Frau wie Sie braucht doch klasse Sachen.

Ah, ja?

Woher wollen Sie das wissen, ein Mann der untersten Klasse?

Ist du auch satt geworden?

Hat es Ihnen geschmeckt? Ja, danke.

Heute genieße ich alles ganz Besonderes.

Das Essen, den Wein und das Wetter.

Falls der junge Herr ein Zimmer möchte.

Was hat er dich gefragt?

Ob du ein Zimmer möchtest?

Ich glaube eher, er hat gemeint, dass ich es möchte.

Wo fährst du denn? Hinter mir ist es einfacher.

Bist du müde?

Nein.

Ich gehe nur ins Bad und mache das Licht an.

Auf die Art wird man die Moskitos los.

Sie sehen das Licht und fliegen hin.

Setz dich.

Jetzt ist es so dunkel, dass ich dich kaum sehen kann.

Wie heißt denn deine Freundin?

Maria. Und was macht sie?

Ich weiß nicht.

Warum besucht sie dich hier nie?

Ich weiß nicht.

Wie alt ist sie?

Ich weiß nicht.

Ist sie hübsch?

Ich glaube, ja.

Du hast gar keine Freundin.

Habe ich recht?

Nicht zur Zeit.

Und früher?

Du hattest also noch nie ein Mädchen?

Ich meine, du weißt schon.

Und was ist mit diesem Jungen?

Er ist mein Freund. Ein ganz prima Kerl.

Das ist er.

Und du bist es auch.

Erzähl mir von ihm, während ich mich ausziehe.

Er lebt bei seiner Mutter hier in der Nähe.

Er heißt Leo.

Sein Vater, der ist in Australien. Leo möchte auch hin. Ach so ist das. Ja,

und... Und vor einem Monat hat man ihm den Blinddarm rausgenommen.

Nicht hinschauen, dreh dich um.

Jetzt kannst du wieder herschauen.

Setz dich.

Ich finde das faszinierend, dich nachts so zu unterhalten.

Als ich klein war, saß meine Mutter an meinem Bett und musste mir erzählen, bis

ich einschlief.

An meinem Bett saß nie jemand.

Wenn uns jemand sehen würde, wie wir uns hier unterhalten.

Was der sich wohl dächte.

Über was wollen wir uns unterhalten?

Ich weiß nicht.

Was Ihnen Spaß macht.

Findest du mich nicht so dick?

Dick? Ich hole keine Spur. Findest du mich auch nicht alt?

Nein.

Ich möchte noch mal 20 sein.

Sag, und du?

Wünschst du dir noch immer älter zu sein?

Entschuldigen Sie mich einen Moment.

Wohin gehst du?

Ich trinke dir etwas Wasser. Ich habe Durst.

Wieso hast du so Durst?

Du brauchst aber lang.

Du musst jetzt wirklich gehen, es ist spät.

Krieg ich kein Gute -Nacht -Kuss?

Amen.

Komm in der Tore, hier ist Ihre Milch.

Oh mein Gott, Sie sind ja ein richtiger Athlet, wie man sieht.

Sie werden sich überanstrengen. Hören Sie einen Moment auf und trinken Sie

Milch. Wollen Sie nicht doch?

Also doch.

Scheiße, die ist ja heiß.

Tut mir leid.

Ach, wir laufen wie ein Olympiasieger.

Räumen Sie denn überhaupt mal auf, Signor Cardona?

Schon anstrengend.

Gott sei Dank habe ich diesen Pool bauen lassen.

Manchmal habe ich Lust auf eine Riesenlasagne.

Aber ich tue es nicht.

Ich muss in Form bleiben.

Die Contessa hat recht. Sie hat sie angespornt. Wie viel haben Sie schon

abgenommen? Noch gar nichts. Warum machen Sie es dann? Ich muss es

Ruhen Sie sich eigentlich nie aus? Nie. Und was machen Sie nach?

Das möchtest du wissen.

Sag mal, warum steckst du denn immer was in deinen Mund?

Weil ich drauf stehe.

Du stehst drauf.

Was soll denn das Feigenblatt?

Wie Adam und Eva. Du bist ja direkt gebildet.

Beweg dich nicht.

Da ist eine Biene.

Haben Sie sehr Wischkommandatore?

Was ist los?

Was Interessantes?

Etwas Süßes.

Kommendatore!

Kommendatore!

Ja! Telefon! Ja, gleich!

Bleib so.

Warte auf mich. Ich bin gleich wieder da. Und dann werde ich weitersehen.

Wer ist dran?

Ein Ferngespräch aus Paris.

Ich möchte dich mal was fragen. Danke, nichts mehr.

Wie lange gedenkst du so weiterzuleben, Angela?

Also?

Du mit deiner Intelligenz, deiner Erfahrung. Du bist nicht so gedankenlos,

meine albernen Töchter sind, unglücklicherweise.

Du bist clever und abweisend, glücklicherweise.

Ich bin nicht clever, Mama. Nur eine arme Witwe, die sich durchschlägt. Das

wir beide.

Ich bin auch eine arme Witwe, genau wie du.

Angela, siehst du, dieses Haus gehört uns seit Jahrhunderten. Das Haus gehört

Cardona, Mama.

Es ist sein. Das Haus, ja.

Und wir auch.

Aber meine Karten sagen, dass wir eine Chance haben.

Die Karten. Die Karten. Ja.

Und da ist ein Mann gegen uns fünf.

Er ist nicht aus Eisen.

Hast du gemerkt?

Er dreht durch, ab und zu.

Man muss sein Gleichgewicht wiederherstellen, verstehst du?

Verstehst du? Das müsste möglich sein.

Störe ich, Contessa?

Donna Angela, darf ich Sie sprechen?

Allein, wenn Sie nichts dagegen haben.

So, diese Feigen sind gut, Olga. Probier mal.

Mit seinem blöden Frühsport hat er, wette ich, mindestens zwei Pfund

Wenn Sie mit mir nach Paris fahren können, Sie haben, was Sie wollen.

Ich fahre nicht.

Oh, keinen falschen Verdacht. Ich will Sie nur als Dolmetscherin. Ich kann kein

Wort Französisch. Ich kann dort ein großes Geschäft abschließen und das will

machen. Es ist nur Geschäft.

Warum ausgerechnet ich? Das können doch andere viel besser als ich. Den traue

ich nicht.

Ich zahle was wie verlangt. Oh, tun Sie mir doch den Gefallen. Wenn mich dort

einer reinlegt, unterschreibe ich einen falschen Vertrag und sitze in der Schei,

in der Tinte. Also sagen Sie ja oder nein.

Bitte, Signora.

Ich habe noch nie jemanden um was gebeten.

Helfen Sie mir.

Hier sind die Zeitschriften. Danke.

Und sieh ab und zu in der Fabrik nach.

Oder mach's besser nicht. Ciao.

Was sollen wir dir denn mitbringen?

Nichts.

Warum nicht?

Nur so.

Komm bald zurück.

Ja.

Sieh, wie du enden würdest, wenn du ein Dichter wärst. Er hat sich vor den Zug

gestürzt, weil sie ihn nicht mehr liebte.

Also Vorsicht.

Bonsoir, Monsieur.

Was machen Sie denn da oben? Sie sehen aus wie ein Vogel. Ein Telegramm von

Ihrem Vater und Donna Angela ist gekommen.

Sie bleiben noch eine Woche in Paris.

Was machst du da?

Nichts.

Ich langweile mich.

Ja, Langeweile ist was Schreckliches.

Aber warum bist du denn so sauer?

Früher oder später kommen sie doch zurück.

Ist ja wahr. Sie wollten nur ein paar Tage in Paris bleiben.

Und jetzt ist schon eine Woche um und sie sind noch nicht zurück.

Schau mal da, eine Schlange ist im Wasser.

Siehst du sie?

Hast du sie?

Hier, fang!

Warum rennst du, als würdest du vor was abhauen? Das weiß ich.

Du vermisst sie, ja?

Nein, wieso?

Ich seh's dir an.

Du hasst sie ja nicht alle. Ich weiß, wie du sie vergessen kannst.

Ja? Na, wie denn?

Wir könnten es zusammen tun.

Was tun?

Dreimal darfst du raten.

Du weißt genau, was ich meine.

Wollen wir? Na?

Nein! Ach, du bist wirklich ein Idiot, Daniele. Ein Volltrottel. Meine

ist nicht der Engel, den du in ihr siehst. Hey, was sagst du da? Hör nur

Angela ist kein schutzloses Reh. Sie tut nur so und kriegt, was sie will. Und in

der Liebe spielt sie nur mit Gefühlen.

Sie war auch schuld, dass ihre Ehe mit dem Conte Origoni zerbrochen ist. Und

warum? Weil sie so eiskalt ist. Nicht wahr.

Du kannst dir ja nicht vorstellen, was sie abgezogen hat, dass er sie heiratet.

Als sie ihn endlich soweit hatte, hat sie ihm weisgemacht, dass er sie nicht

befriedigt.

Und danach?

Was war danach?

Danach war der arme Mann einfach fertig.

Er betrank sie, spielte, kaufte ihr, was sie wollte. Aber einfach nichts war gut

genug für sie.

Und sie fehlt dir?

Meine Schwester ist nichts als eine Herrenreiterin.

Ihr

seid

zurück? Wir sind. Wo warst du?

Am Flur.

Mit wem? Mit Claudia.

Na endlich!

Wird auch langsam Zeit, dass du anfängst, dem Weiber nachzulaufen. Ich

nie gesagt, aber ich hatte schon Angst, du wärst schwul.

Komm, setz dich zu mir. Ich möchte mit dir reden.

Wo ist Angela?

Ich hab gesagt, du sollst dich hersetzen.

Ja, ich könnte auch die Schnauze halten und dir nichts davon sagen.

Aber wenn jemand das Recht hat, es zu wissen, dann bist du's.

Was weißt du denn schon, was ein Vater für ein Opfer bringen kann für seinen

Sohn? Ich verstehe kein Wort. Dann hör gefällig zu, verdammt noch mal!

Du unterbrichst mich andauernd. Wo war ich denn? Ach ja.

Meine Schwester hat immer zu mir gesagt, Franco, versprich mir, lass dich nie

allein. Bis jetzt hast du Glück gehabt. Du warst im Internat. Aber jetzt... Aus

was willst du raus?

Ja, wenn du schon alles wissen willst, es ist so, wir werden jetzt nicht mehr

allein sein. Wir kriegen eine Frau ins Haus. Ich habe geratet.

Angela?

Ja, für dich habe ich es getan.

Nur für dich.

Weil meine Schwester gefläht hat, heirate für deinen Sohn. Du weißt genau,

meine Schwester in allem recht hatte.

Aber wäre es nicht für dich gewesen, hätte sie dich geheiratet.

Leo! Leo!

Leo!

Leo ist nicht mehr da. Wo ist er denn?

Er wird auch nicht mehr zurückkommen.

Wieso denn?

Er ist nach Australien.

Er ist schon weg?

Ja, schon letzte Woche.

Er hatte keine Zeit mehr, sich von dir zu verabschieden. Es ging alles so

schnell. Ich soll dich von ihm grüßen.

Er schreibt, wenn er da ist.

Sultana, ist der Kaffee fertig?

Ja, Kommendator. Quatsch nicht, bring ihn.

Du könntest auch mal lächeln.

Ein Lächeln kostet sich nichts.

Was hast du?

Sie hassen mich.

Wer?

Alle.

Weil sie neidisch sind. Ich kann sie doch nicht alle heiraten.

Und dein Sohn? Was ist mit ihm?

Daniele? Der ist in Ordnung.

Du wirst seine Mutter sein.

Guten Abend. Guten Abend, Daniele.

Deine Mutter, ich meine sie, sie hat sich Sorgen um dich gemacht.

Weshalb? Ich habe doch gesagt, ich bin zum Essen nicht da.

Liebling, ich möchte heute Abend früh kommen.

Gute Nacht.

Nacht.

Hermann.

Wohin gehen Sie, junger Herr?

Sie werden bei dem Sauwetter doch nicht ausgehen. Sie werden sich furchtbar

erkälten.

Oh mein Gott.

Ach, Sie sind's, Daniele. Ich dachte, Ihr Herr Vater.

Ich glaube, er kommt heute nicht. Ich würde nicht auf ihn warten.

Ich müsste ihn eigentlich dringend sprechen.

Er war viel vereist in letzter Zeit. Gut, gehen wir in mein Büro.

Ihr Büro, sagten Sie? Ja, mein Vater sagte, es gäbe hier ein Büro für mich.

Selbstverständlich, zeige es ihm.

Wie spät ist es?

Schon nach zwölf. Komm, Baby. Nein, nein, du musst doch müde sein. Wir haben

doch die ganze Nacht.

Aber komm doch, ich bin wieder voll da. Nein, geh jetzt in die Fabrik und mach

deine Geschäfte.

Ach, was interessiert mich die Fabrik und die Geschäfte?

Für was lebe ich?

Daniele, der soll sich einarbeiten. Ich habe mich genug geplagt. Ich weiß nicht,

was mit dir los ist manchmal. Oft bist du wie Feuer und dann wieder eiskalt.

Kannst du mir das erklären?

Da gibt es nichts zu erklären. Das ist eben meine Art.

Mit dir soll man sich auskennen.

Was soll denn dieses ganze Breitbeine zu bedeuten?

Vielleicht gefalle ich dir nicht mehr, weil ich abgenommen habe?

Nein, keine Sorge.

Du bist wunderbar im Bett.

Fast zu perfekt.

Merkst du, wie dir die Mädchen nachschauen? Ja, du merkst es.

Eigentlich, na ja, manchmal.

Ich wette, du weißt es.

Sie sind hinter dir her wie läufige Hündinnen.

Und du?

übersiehst es. Warum eigentlich?

Du meinst also, wenn ich es täte, du würdest nicht... Eifersüchtig sein?

Nein.

Es würde mich eher anregen.

Es würde mich aufregen.

Untertitelung des

ZDF,

2020

denkst du mich? Komm her.

Sie ist so schüchtern, wenn sie gemeint ist.

Sie hat mich entdeckt. Komm, platz schön. Ja, schön, Fett. Sie hat es

Danke, danke. Hörst du den Applaus?

Los, sag etwas.

Du singst doch immer so falsch wie damals, als ich dich entdeckt habe. Oh

sie ist so streng zu mir.

Sultana, Sultana, bring die Briefumschläge. Wo zum Teufel ist sie

Da sind sie. Dann beginnen wir jetzt mit der Schatzjagd. Oh, bitte nicht. Na,

wohin gehst du denn? Du bist die Erste. Du musst einen Umschlag ziehen.

Kommt alle rauf. Alle anderen, kommt her und nehmt euch je einen. Kommt alle

her. Wenn ihr die Regeln befolgt, erlebt ihr die größte Überraschung eures

Lebens. So wahr ich Cardona bin. Ja, hast du deinen?

So ist gut, Signora. Los, los, aber drängt nicht so. Es sind genug da. Jeder

kriegt was.

Ja, ja, Sie auch, Herr Pfarrer. Fangt jetzt an.

Olivieri, was zum Teufel wollen Sie denn? Wie immer zu spät. Es gibt keine

Umschläge mehr. Sie müssen sich an jemanden dranhängen.

Ich dachte,

hier wäre es. Wir müssen weitersuchen.

Wenn du mir keine Chance gibst und die Wechsel nicht prolongierst, bin ich

ruiniert. Ich kann sie nicht einlösen. Bitte gib mir ein paar Wochen Zeit.

Bitte, bitte.

Das höre ich schon den ganzen Sommer.

Der Sommer ist noch nicht vorbei.

Daniela, wie geht es dir?

Nicht schlecht, danke.

Du arbeitest immer.

Das macht mir Spaß.

Dein Vater sagt, dass du sehr tüchtig bist.

Ich glaube nicht, dass dein Mann das beurteilen kann.

Nun hör mal, Stibaldi.

Entweder du löst die Wechsel ein oder es ist aus. Verstanden?

Kommendatore! Kommendatore!

Können Sie mir helfen? Wo soll ich denn nur suchen? Nur einen kleinen Wink. Ja,

halt mal.

Da bin ich, schöne Signora. Ich führe Sie schon auf die richtige Spur.

Teufel, schlag ihn ruhig.

Edwina!

Edwina!

Du und Fessi sind mir eine... Sieh das Höschen aus. Ich trage kein Höschen.

Höschen? Nein.

Was will ich jetzt wissen?

Also mit dem warst du, Edwina. Nein, nein, bitte, ich kann es erklären.

Was willst du erklären, du Notte, du?

So brav.

Trink jetzt noch etwas Tee.

Ciao. Hallo.

Du hast ja einiges geändert.

Ja, ein wenig ausgebaut.

Suchst du irgendjemand?

Nein.

Dich suche ich.

Du arbeitest ununterbrochen, kommst spät heim. Ich sehe dich kaum. Ich sammle

Erfahrungen.

Weißt du, was manche Arbeiter in der Fabrik über dich reden?

Nein, was?

Dass du verrückt bist, dass deine Ideen die Firma ruinieren werden. Dabei wissen

die gar nicht, was ich alles vorhabe.

Willst du mir Angst machen? Nein, aber ein Geheimnis verraten. Ich hasse es,

Siegel zu fabrizieren.

Was willst du dann machen? Etwas anderes.

Was zum Beispiel?

Du wirst schon sehen.

Weißt du schon, dass ich fortgehe?

Fortgehen? Wohin denn?

Nach Amerika.

Ich mache ein Seminar für Business Management.

Es wird ein Jahr dauern. Oder zwei.

Wirklich? So lange?

Es ist nun einmal nötig. Und weshalb?

Was hast du?

Glaubst du auch, dass ich verrückt bin?

Nein.

Ich begreife nur nicht, warum du mir immer aus dem Weg gehst.

nicht mit mir redest.

Wir beide waren doch immer Freunde.

Du hast dich sehr verändert, Daniele.

Du dich auch.

Erst warst du meine Angela.

Und jetzt, jetzt bist du meine Mutter.

Oh,

oh, oh!

Das Jungfrau, sagst du? Eine echte Jungfrau? Das

muss ich sehen.

Nein. Nein.

Herzinfarkt. In seinem Alter ist das doch normal.

Oder nicht?

Oder der Kreislauf hat nicht mitgemacht.

Komm schon.

Reibchen.

Alles in Ordnung?

Alles in Ordnung. Und der junge Herr Daniel ist aus Amerika zurück, ja.

Ich hätte nie geglaubt, dass ein Toti so treffen würde.

Was soll ich schon sagen?

Obwohl ich gestehen muss, dass ein Teil von ihm so gut war.

Olga! Ich komme! Claudia!

Ja? Sultana!

Kommt schon!

Zieh dich ordentlich an, Timmy.

Und du, Claudia, musst du dich immer vollfressen.

Entschuldigung, Prinzessin, ich bin fertig.

Guten Morgen, Angela.

Guten Morgen.

Oh, Olivier. Guten Morgen.

Guten Morgen, Donner Angela. Es tut mir so leid, mein herzliches Beileid. Wie

hieß nur dieser Heilige von damals noch?

Contarino.

Richtig. So, jetzt gehen wir.

Er hat ein völliges Chaos hinterlassen. Wir müssen auf dem Papier ein paar

Verträge zaubern. Sonst frisst uns die Steuer noch die Haare vom Kopf.

Selbstverständlich. Die Ziegelfabrik und die Zuckerraffinerie müssen in

Aktiengesellschaften umgewandelt werden.

Besser so.

Die Reederei und die Transportfirma müssen rote Zahlen ausweisen.

Wir machen Claudia zur Präsidentin der Hotelkette.

Kannst du das in die Hand nehmen?

Übrigens, Olivieri sollten wir lieber feuern. Ja, ist eine Niete. Gut, das

besprochen.

Ach ja, und was die Bankkonten betrifft. Alles, was irgendwie möglich ist, muss

in die Schweiz transferiert werden.

Ja. Wir treffen uns in einer Stunde in meinem Büro. In Ordnung? In Ordnung.

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