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[Würgen und Husten]
-Verpiss dich, Elsie. -[Fernseher oder Radio läuft]
[Rockmusik]
Verpiss dich, Elsie.
[melancholische Musik]
[Gewitterdonner]
[schlaftrunken] Verpiss dich, Elsie.
[traurige Musik]
[dumpfes Dröhnen]
[Moritz] Es ist leicht, einen Duft zu entdecken, den man liebt.
Ein Rosenblatt,
das Haar eines Kindes,
Waldboden im Sommer.
Doch schwer ist es, den Duft von der ihn umgebenden Materie zu trennen.
Er lässt sich nicht herauslocken,
er lässt sich nicht mit Gewalt lösen.
Der Parfümeur nutzt Alkohol, um die Duftwachse vom Körper zu lösen.
Mit Benzol trennt man dann den Duft von dem Wachs.
Eine Trennung vollzieht sich nicht zwischen zweien allein.
Es braucht dazu eine dritte Substanz.
[Gerichtsmediziner] Es handelt sich sehr wahrscheinlich um Merten Brodmann.
Erstochen.
Kein professionelles Werkzeug.
Kann ein Küchenmesser gewesen sein.
Bei Katharina Läufer war es eine Angelschnur.
Stümperhafte Schnitte.
Kein Vergleich zur professionellen Schnittführung
bei Katharina Läufer.
In der Durchführung so etwa wie bei dem Hund.
[düstere Musik]
[düster-monotone Musik]
[Stille]
[sanfte Klaviermusik]
Na, Roman. Habt ihr noch ein Bier übrig?
[Butsche] Hey.
Und der ist dein neuer Liebling, oder was?
Wegen diesem Opferscheiß?
[angespannte Musik]
-Das Nachtgeschäft macht mich fertig. -Was?
Das nennst du rasiert?
Meine Geduld als Mentor ist beschränkt.
Entweder du strengst dich ein bisschen an, oder das war's mit uns.
[flüstert] Hey.
Wenn du dich benimmst, dann bist du mein bestes Mädchen.
Ich setze dich nur noch im Tagesgeschäft ein.
-Okay. -Okay?
Geht doch.
[bedrückende Musik]
[beklemmende Musik]
Elsie!
[Elsie schreit] Lass mich!
[traurige Musik]
[Stimmengewirr]
Das kann doch nicht sein.
Ich habe das gemacht, was auf deinem Spickzettel stand.
[Raunen]
[alle im Saal verstummen]
[düstere Klänge]
Der Direktor wäre jetzt so weit.
[Köhler] Okay. Danke.
Das Taschentuch vom Direktor...
Ja?
Die DNA-Probe stimmt mit Spermaspuren auf Katharina Läufers Matratze überein.
[düstere Musik]
Es ist nicht mal eine Woche vergangen.
Die gleiche Vorgehensweise wie bei Katharina Läufer.
Weiß Grünberg schon Bescheid?
[Köhler] Ich rufe ihn an.
-[es klingelt Sturm] -[Radio läuft]
[Radio] Die Polizei hat angekündigt,
die Schwerpunkteinsätze im Rahmen der landesweiten Aktion...
Elena, ich brauche...
-Ich brauche Hilfe. -Lass mich in Ruhe.
-Von einer richtigen Mutter. -Hau ab, Butsche!
[klopft und klingelt] Was ist los mit dir?
Ich habe hier ein kleines Mädchen!
Fuck!
[Radio] ...dass es einen Zusammenhang
zwischen der ermordeten Sängerin und dem heutigen Opfer geben könnte.
[Elsie] Mama! Mama!
[Radio] Die grausame Tat spiegelt sich im Verletzungsbild.
[heftiges Klopfen]
Komm.
-Komm jetzt. -Nein!
Sch! Sch! Sch!
Hey, komm.
Elena, bitte!
Sch! Sch!
[traurige Musik]
Sch, sch.
[Elena] Halt sie fest.
Du, ich brauche den Mund. Komm, mach auf.
[Butsche] Danke.
Schlucken.
[man kann die beiden nicht hören]
Hallo.
Können Sie mal rausgehen, beide?
Danke schön.
Mach dir keine Sorgen.
Ich regle das.
Was? Was regelst du?
Na ja...
Die Abtreibung.
Was ist der Unterschied zwischen meinem Kind und ihren Kindern?
Ich zahle dir Unterhalt, wenn du es behalten willst.
Toll.
Spiel dich hier bitte nicht als Opfer auf.
Erzähl mir nicht das Märchen von der Pillenpanne.
Also wie gesagt, ich...
Ich unterstütze dich dabei finanziell.
[pulsierende Musik]
Es muss nur unauffällig sein. Darum würde ich dich bitten.
Es darf keiner mitkriegen.
Okay?
[dröhnende, pulsierende Musik]
[Tür knallt zu]
[französisch] Man fängt den Geruch mit in Fett getränktem Stoff ein,
den man über den Körper legt.
Nebeneffekt:
Die Haut ist hinterher so geschmeidig wie nach einer Verjüngungskur.
-Das haben die anderen Frauen mitgemacht? -Aber ja.
Aber das ist nichts für mich.
Ich habe genug Probleme mit dem Jeté battu.
Das reicht mir.
Nebeneffekt zwei:
Ich kann zu deinem Eigengeruch ein Parfum kreieren,
das richtig gut zu dir passt.
Für mein Publikum zählt nur, wie ich mich bewege.
Ich stimme zu.
Wozu macht sich eine Dame schön?
Wozu legt sie Schmuck an oder schöne Kleider?
Doch für ihr Publikum.
Und schließlich für die Liebe.
Ja.
Jeder möchte geliebt werden.
Jeder.
-Sind da Oliven in dem Risotto? -Mhm.
Möchtest du?
Nein.
Nein danke.
Ich will ehrlich mit dir sein.
Dein Geruch fasziniert mich.
Ich will ihn haben.
Und ich biete dir im Gegenzug etwas:
ein Parfum,
das deinen Hunger reduziert, wenn du es trägst.
Mit Skatol, Indol und einigen anderen Substanzen in der Nase
sollte der Appetit vergehen.
Einfach so. Es ist ganz einfach.
Und du bist kein Jack the Ripper oder so was?
Würde Jack the Ripper dir seine Visitenkarte geben?
Ich zeige dir auch meinen Ausweis,
du kannst meinen Namen per SMS an eine Freundin schicken, wenn du willst.
Hm?
[triste Musik]
Wir müssen die Polizei rufen.
Aber beeil dich. Roman ist gleich hier.
Elsie.
Setz dich mal hin, Elsie.
Ich ziehe bei Butsche ein.
Nein, bestimmt nicht.
Der mag mich.
Hat er dir wehgetan?
Mögen.
Noch nie gehört?
Der Thomas Butsche, der ist gefährlich, Elsie.
Ein Mädchen wie du sollte nicht allein mit ihm bleiben, okay?
Superlieb ist der.
[Elena, leise] Nein.
Sie schicken jemanden.
Gut.
Ich will Pizza und Cola.
Frutti di Mare?
Die von Pizza-Kater.
[Elsie, Butsche] Das ist die allerbeste.
[Frau] Die Frau Perlmann ist eine Prostituierte.
Auch sonst macht sie sich gerne ein flottes Leben.
[Köhler] Sie haben gestern jemanden gesehen?
[Frau] Gesehen und gehört.
Die Tür quietscht, aber die Dame will sie ja nicht ölen.
Ich höre sehr genau, wann Frau Perlmann ihre Besuche empfängt
oder heimkehrt.
Gestern Abend also ging gegen halb elf die Tür
und dann noch einmal eine Viertelstunde nach Mitternacht.
Zwischen halb elf und Viertel nach 12 war jemand bei Frau Perlmann?
Und vorher hatte sich auch noch ein Herr nach ihr erkundigt, am Abend.
Der wusste gar nicht, wohin. Denn die Dame hat ja kein Türschild nötig.
Er sah zur Abwechslung mal recht ordentlich aus.
Gepflegte Zähne, keine Tätowierung.
Er brachte sogar Blumen.
Ja.
Ein anständiger junger Mann.
Das ist die beste Pizza der Welt.
Die mit dem Kater.
[Klingeln]
[Elena] Magda, komm. Wir schauen, wer da ist.
Komm.
Ich will bei dir bleiben.
Im Puff, oder wie?
Ich gehe auch auf den Strich für dich.
Im Heim ist es besser als zu Hause.
Aber die Kinder sind da schrecklich.
Ich komme dich auch besuchen.
Komm mit.
Komm.
Ah...
Brauchst gar nicht zu kommen, du Arschloch.
[Frau] Den Rucksack nehme ich.
Komm, steig ein.
[traurige Musik]
Verschwinde endlich, Butsche.
Ich bin also gefährlich?
Elena, warte mal.
Hey.
Ich dachte damals, du wärst schon eine Frau.
Das war eine komische Zeit.
Damals dachte ich noch, ich werde ein Heiliger oder so.
[Tür wird geöffnet]
Was an "Lass meine Frau in Ruhe" hast du nicht verstanden?
[Reißverschluss wird geöffnet]
Schönen Tag noch.
[lacht]
[Elena] Ich liebe dich, Roman. Ich liebe dich doch.
-[Schlag] -[Elena] Ah!
[Elena weint]
Hör auf! [schlägt Roman]
[traurige Musik]
Schluss.
Magda,
Mami ist nur gestürzt, okay?
Okay?
[weinend] Setz dich hin.
Hast du deshalb Butsches Uhr genommen?
Weil er gesagt hat, dass man damit jeden umhaut?
Ich haue Papa um, immer wenn er dich haut.
Mama verspricht dir, dass alles wieder gut wird, okay?
Mama macht, dass alles wieder gut wird, versprochen.
Komm her. Komm her.
Wir gehen hoch.
[traurige Musik]
[traurige Musik]
Carl, hier ist Roman.
Der Zuhälter, über den ihr schreibt,
der den Puffneubau am Bahnhof plant...
Thomas Butsche, ja.
Ich hätte eine interessante Information über ihn.
[schniefend] Nein, nein.
Eine Information aus der Vergangenheit des großen Zuhälters.
[dramatische Musik]
Ich bin der Leiter eines katholischen Internats,
verheiratet,
drei Kinder.
Dann hat jemand anderes Ihr Sperma auf Katharina Läufers Matratze ausgekippt?
Das kann man nachweisen.
Man kann auch nachweisen, ob Sie der Vater des Jungen sind.
Sie stand da an der Bühne.
Sie lachte mich aus.
Sie lachte über meine Treue,
meine Gewissenhaftigkeit.
Darüber,
dass ich oft nicht schlafen konnte wegen all der Probleme im Internat.
Sie lachte.
Und ich dachte zum ersten Mal,
vielleicht ist es das alles nicht,
dieser ganze Zwang.
Immer alles korrekt.
Immer korrekt.
Ich habe gewartet, bis sie 18 ist.
Erfährt es meine Frau?
Wer ist der Vater von Katharinas Kind?
Ich,
dachte ich.
Dabei habe ich ja nur ein Mal, ich habe ja nur...
Wir haben mehrere Spuren von Ihnen gefunden.
Ich habe so gehofft, dass ich der Vater bin.
Sie wollte vielleicht, dass Sie sich trennen,
dass Sie zu ihr ziehen.
Ja, das hätte mich natürlich endgültig meinen Job gekostet. Ich meine...
Ein geschiedener Leiter eines katholischen Internats...
Ich hätte es sofort getan.
Sie hat Sie gedemütigt.
Sie waren einer von vielen.
Und Sie hätten alles stehen und liegen gelassen...
Warum?
[verriegelt die Tür]
[sanft-melancholische Musik]
[sanft-melancholische Musik]
[sanft-melancholische Musik]
[sanft-melancholische Musik]
[französisch] Den deutschen Kollegen geht es um Haar, Gewebepartikel
oder Geruch des deutschen Mordopfers Katharina Läufer, genannt K.
-Geruch? -Ja.
Irgendwie konservierter Geruch.
Du schaust hier nach.
[düstere Musik]
"Fessel".
"Bedauern".
"Kummer".
Erinnert mich an meinen Ex.
Riecht nach gar nichts.
[Moritz, französisch] Nennen wir's "Schmerz", dein Parfum?
[Frau] Nein.
"Glück".
[Moritz] "Schmerz und Glück".
[mysteriöse Musik]
"Cécile", "Lily", "Sabrina".
Das muss sofort auf menschliches Material untersucht werden,
die Parfums mit den anderen Namen auch.
[beklemmende Musik]
Gut, die Hausdurchsuchung in Paris läuft.
Außerdem Hausdurchsuchung bei...
...Butsche, dienstlich und privat,
bei Sluiter, erneut bei den Seligers
und bei allen Männern, deren Spermaspuren wir sicherstellten.
Besonders beim Direktor.
Besonders beim Direktor.
Ich habe das Tagebuch von der Seliger gelesen.
Stand nichts drin über Merten Brodmann oder das Parfüm.
[Köhler] De Vries hat ein Haus am Niederrhein.
[Grünberg] Wird durchsucht.
Zeit für ein Experiment.
Sie fangen an.
Ja, was?
Das mit dem Riechen funktioniert unbewusst.
Überlegen Sie also nicht, welcher BH am besten riecht, sondern...
...mit wem Sie am liebsten ausgehen würden.
Eins.
Zwei.
Drei.
Die hier.
Der Nächste.
Den da.
Ja. Der ist es.
Der hier.
Jetzt Sie.
Hoffen wir, dass Ihr kleines Experiment irgendeine Erkenntnis bringt.
[Nadja] Das wird es.
[angespannte Musik]
[atmet tief ein]
Vier von fünf Männern haben diesen BH gewählt.
Das ist der BH von Katharina Läufer.
Und was haben wir von dieser Erkenntnis?
Wir wissen jetzt, dass Katharina besonders gut roch.
Das kann ja sein...
Wir müssen überprüfen, ob Paula Perlmann auch besonders roch.
Am besten schnüffeln wir noch an der Unterhose von der Nutte.
Der Geruch der Opfer, das könnte das Motiv des Täters sein.
Gut.
Ab morgen werden Butsche, de Vries,
Sluiter, die Seligers und der Internatsdirektor überwacht.
Auch wenn einige von ihnen ein Alibi haben für die Taten,
könnten sie diese gemeinschaftlich begangen haben
und, oder sich gegenseitig decken,
damals und heute.
Vielen Dank, Frau Simon, für den kleinen... Unterhaltungshöhepunkt.
[melancholische Musik]
Grünberg ist manchmal ein bisschen hart zu Ihnen.
Ich gehe nicht mit Ihnen aus.
-Verlangt ja auch keiner. -Nee, klar. Und Dienst bleibt Dienst.
Können Sie mich denn riechen?
Ich habe keine Ahnung, wie Sie riechen.
[melancholische Musik]
[melancholische Musik]
Wo waren Sie gestern zwischen halb elf und halb eins?
In einer Hotellobby.
-Zwei Stunden? -Ja.
Das mache ich oft.
Da sitze ich lange und halte Ausschau nach interessanten Gesprächspartnern.
Sind darin Ihre letzten... interessanten Gesprächspartner?
Ah.
K.
Amelie.
Grietje.
Lily.
In der Tat enthalten alle Flaschen Spuren menschlichen Materials.
Mhm.
Und Sie fragen sich, wie es dort reingekommen ist?
Gut, ich erklär's Ihnen.
Man bestreicht die Damen mit Rinder- und Schweinefett.
Am besten ist das Mischverhältnis 30, 70. 30 Schwein, 70 Rind.
Man wickelt saugfähiges Material darum.
So kann man das geruchsgetränkte Fett langsam von der Dame wieder abziehen.
Insbesondere von Katharina Läufer.
Ja. Die habe ich bestimmt zehnmal eingefettet.
Weniger reichte auch nicht.
Die lag bestimmt 20 Stunden in den Binden, hat gemault, gemeckert.
Ich las ihr aus Klatschzeitschriften vor. Was macht man nicht alles für die Kunst.
Sie riechen übrigens auch sehr interessant.
In Flaschen gefüllter Duft erregt Sie?
Ist das Ihre Vorstellung von Nähe?
Haben Sie schon mal selbst Liebe gefühlt, Eifersucht, Sehnsucht?
Ja, das fühle ich gerade jetzt.
Genau die drei Gefühle dünsten Sie mit jeder einzelnen Pore aus.
Verlassenheit.
Ein schöner Name für ein Parfum.
[angespannte Musik]
-Wie sieht's am Freitag aus? -Da habe ich nichts.
Was bewahren wir denn da in unserem Büro auf?
Wir bewahren eine Locke von Katharina auf, die sie mir geschenkt hat.
Was ist mit Ihrer DNA bei der Prostituierten?
Ich war da. Ich habe sie gefunden.
Ich gehe dann jetzt.
Wo waren Sie gestern Nacht zwischen halb elf und halb eins?
Hm?
Da war er mit mir zusammen.
Das möchte ich von Ihnen allein hören.
Na los.
Ja, ich war gestern bei dieser wunderbaren Frau.
Sie war aber nicht da.
Ich wusste nicht, wohin.
In solchen Fällen gehe ich immer zu meiner Psychologin.
Abends um neun
hatten Sie einen spontanen Termin bei Ihrer Psychologin?
Ja.
Sie ist immer für einen da.
Na, das überprüfen wir noch.
Der Herr Butsche war den ganzen Abend da, und die ganze Nacht.
Das Mädchen schlief in dem einen Zimmer und Herr Butsche mit mir in dem anderen.
Das war nach dem Dienst ab vier.
Davor war er in seinem Büro.
Den Quatsch soll ich dir glauben?
Ja. Sie notieren das jetzt, und dann unterschreibe ich.
So läuft das doch immer.
Sie wissen schon, was Meineid ist?
Mein Eid jetzt oder Ihrer?
Du bist ab sofort im Tagesgeschäft.
Dieser Parfümeur, der hat definitiv einen Geruchsfetisch.
Er ist gefährlich.
Aber er hat Alibis.
Daniel Sluiter war gestern Abend bei seiner Psychologin.
Das hat sie bestätigt.
Sie sagt sogar, dass er länger da war, als er gesagt hat.
Wenn sie sich nicht täuscht,
kann er es kaum bis halb elf zu Paula Perlmann geschafft haben.
Bei den Hausdurchsuchungen auch nichts.
Es wird noch einen Mord geben.
Und die Überwachungsmannschaft aus Krefeld kommt morgen, vielleicht.
Es macht wirklich Spaß, mit Ihnen zu Abend zu essen.
Man hat Sie in der Hotellobby gesehen.
Über Stunden.
In der Zeit des Mordes an Paula Perlmann.
Auch Ihr Alibi in der Nacht des Mordes an Katharina Läufer wurde bestätigt.
Hm.
Was verschafft mir dann die Ehre,
weiterhin in Ihrer Gesellschaft bleiben zu dürfen?
Erzählen Sie mir noch was über den Geruchssinn.
Der Geruchssinn ist ein außergewöhnlicher Sinn.
Alle anderen Sinne sind im Hier und Jetzt verhaftet.
Wir sehen, was gerade passiert. Wir hören, was im Moment gesprochen wird.
Aber der Geruchssinn, der reicht weit in die Zeit.
Er erzählt vom Davor und Danach.
Was war denn danach?
Nachdem Sie die Hotellobby verlassen haben.
Nach den Morden.
Da habe ich geschlafen.
Allein.
Kein Alibi.
Aber wozu auch?
Sie überreden Frauen, sich von Ihnen einfetten zu lassen.
Was, wenn Sie jemanden überredeten, die Morde zu begehen,
damit Sie im Anschluss ein Parfüm aus den Leichen herstellen können?
Wer sonst wäre dazu in der Lage?
Sehen Sie, das ist das Interessante an den polizeilichen Ermittlungen.
Uns beschäftigt auch das Davor und Danach.
Wer?
Wer begeht für Sie die Morde?
Sie bringen mich da auf eine ausgezeichnete Idee.
Sagen Sie, wären Sie bereit für einen kleinen gemeinschaftlichen Mord?
[er lacht]
Einen schönen Abend.
[Tür wird geöffnet und fällt krachend ins Schloss]
[mysteriöse Musik]
[startet den Motor]
[düster-mysteriöse Musik]
[unheimliche Musik]
Es gibt einen Ort, an dem Roman mich nicht suchen würde,
aber...
Denkst du wirklich,
dass die Polizei mir glaubt, dass Magda in Gefahr ist?
Hauptsache, du bist weg von Roman.
Wenn das alles vorbei ist,
die Ermittlungen,
könnten wir auch ins Ausland.
Mit Magda.
Die glauben mir das niemals.
Die sind viel schlauer als wir.
Ich habe dir doch schon einmal geholfen, und es hat geklappt.
Elena, bitte. Was willst du denn sonst machen?
Magda allein mit Roman lassen?
Sie weiter zusehen lassen, was er mit dir macht?
[monotone Musik]
[angespannte Musik]
[düstere Musik]
[düstere Musik]
Elena?
[Männerstimme raunt] Sheeted Memories of the Past-
Elena?
[Männerstimme] Shrouded forms that start and sigh
As they pass the wanderer by-
[düstere Musik]
Ich rette dich.
[Männerstimme raunt] White-robed forms of friends long given,
In agony, to the Earth - and Heaven.
[brüllt] Elena!
[dumpfes Dröhnen]
Can't find what you're looking for?
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