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Zulu
Bitte!
Ich brauche Hilfe!
Hilfe!
Helft mir!
Was ist passiert?
Ich weiß es nicht. Ich habe sie im Wald gefunden.
- Sie ist völlig dehydriert... - Kümmern Sie sich um sie.
- Haben Sie ihre Finger? - Ihre was?
- Ihre Finger? - Nein!
Na los, fahrt sie rein.
Junger Mann?
Wie heißt Ihre Freundin?
Laurène. Laurène Weiss.
- Und Sie sind? - Bertrand Steiner.
Verdammt!
Scheißding!
Das Baby ist höchstens eine Woche alt.
Es atmet normal,
seine Reaktionen sind gut, keine Unterkühlung.
Auf der Box ist Blut.
Ja, seines. Aber es scheint okay zu sein.
Er muss ins Warme.
Gehen wir.
Ein Baby in einer Box zu finden, kann nur dir passieren.
Zum Glück hat der Wolf ihm nichts getan.
Welcher Wolf?
Ein Wolf stand neben dem Karton,
knurrte, um es zu schützen. Er hätte mich beinahe angegriffen,
ist dann aber doch weggegangen.
Haben die Bauern den letzten nicht vor Jahren getötet?
Nein, das muss ein großer Hund gewesen sein, kein Wolf.
Wenn ich's euch sage, es war ein Wolf.
- Was? - Nichts.
Ein deutscher Maler der Romantik...
Kunst ist nicht meins, aber das erinnerte mich an Villefranche.
Es ist interessant.
Unheimlich.
Deswegen bist du aber nicht da, oder Papa?
Nein.
Da das Sägewerk jetzt Geschichte ist,
kommen wir gleich zum Geschäft.
Ich kann das alleine regeln.
Die Leute sind noch erschüttert,
sie müssen sich erst daran gewöhnen.
Dafür ist keine Zeit.
Wir kriegen die Autorisierung des Präfekts.
Da war jemand aber großzügig mit dem Scheckverteilen.
Léa,
du musst keinesfalls zeigen, wie froh du bist, mich zu sehen...
Keine Sorge, Gérald.
Ich überlasse euch beide euren Intrigen...
Wieso ist sie hier?
Ihr geht's nicht gut.
Es lenkt sie ab, wenn sie hier arbeitet.
Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann...
Noch nichts Neues von Marion?
Nein.
Ich denke oft an euch...
...an sie.
Ich hörte, es gibt einen neuen Bezirksstaatsanwalt.
Ich bin dran, keine Sorge.
Du weißt, wir dürfen uns keine Fehler erlauben.
Ich sagte, ich bin dran.
Es kann ja nicht schwieriger sein als mit den anderen.
Ich habe Villefranche vermisst.
Danke.
Also, das Säuglingsheim ist voll.
Wir müssen ihn behalten, bis uns ein Platz zugewiesen wird.
Ja, ich weiß. Was kann ich tun?
Was tust du da? Aber ich weiß nicht, wie...
Hier bitte. Er wird sich beruhigen. Er hatte gerade sein Fläschchen.
Wir müssen uns rund um die Uhr um ihn kümmern?
Ich habe alle Brigaden gewarnt...
- Was ist mit Krankenhäusern und Kliniken? - Nein.
- Ich übernehm das. Halt mal. - Nein!
Hoffen wir, dass das Sozialamt in die Gänge kommt.
Hallo, hier ist das Polizeirevier Villefranche...
Du magst keine Kinder?
Doch, wenn sie schlafen.
Oder auf Bildern. Nein, ich habe immer...
Verdammt, das Telefon... Hier, bitte.
Hermann.
Bitte schön! Oh ja.
Aber... Was?
Dieser Strampler ist aber auch hässlich, ja, wirklich...
Okay, danke. Ja, danke.
Die Radarkontrolle hat einen dunkelgrünen Range Rover geblitzt,
der letzte Nacht hier ankam.
Aber das Kennzeichen ist nicht zu lesen.
Von denen gibt es hier sicher einige.
Es gibt nur einen grünen in der Stadt.
Die Leute halten es allmählich für einen Witz.
Manche Leute hier sind nicht so helle.
Vielleicht haben sie recht. Ich weiß nicht, was ich gehofft habe...
Lass dich nicht entmutigen, Cora.
Sechs Monate ohne Neuigkeiten.
Sie ist keine Ausreißerin.
Sie hätte mich angerufen. Irgendetwas ist passiert.
Glaubst du, sie ist dort drüben?
Der Wald nimmt sich, was er will.
Manchmal aber gibt er etwas zurück. Schau dir deine Mutter an.
Bei Mama war es nicht dasselbe. Sie war drei Tage verschwunden.
Es hat sie nur noch mehr vermurkst.
Sei nicht zu streng mit deiner Mutter.
Mein Vater wäre nicht weggegangen, wäre sie normal.
VERMISST
Laurène?
Hallo, Emma.
Was ist los?
Können wir drinnen drüber reden?
Entschuldige die Unordnung. Ich wollte gerade unter die Dusche.
Warst du kürzlich im Wald?
Nein. Wovon sprichst du?
Das weißt du genau.
Sonst müsstest du dir um deinen Mann Sorgen machen.
Ist er wieder auf Geschäftsreise?
Ja, die ganze Woche.
Und da hurst du mal ein bisschen herum? Wie süß.
Du hast dich seit der Schule nicht verändert.
Ausgerechnet du hältst mir eine Strafpredigt?
- Hast du nicht damals... - Ich meine es ernst.
Deine Liebeleien interessieren mich nicht.
Ich will Folgendes wissen: Hast du letzte Nacht
im Wald etwas gesehen oder gehört?
Gegen 22 Uhr haben ein Freund und ich
an einem ruhigen Plätzchen angehalten...
Nach einer Weile ging eine Frau vorbei.
Wie sah sie aus?
Ich war von ihr abgewandt.
Also, ich war oben, du weißt schon, was ich meine.
Lieber nicht.
Sie rannte und hielt einen Karton in den Händen.
Sie blieb stehen, stellte ihn ab, und dann ging sie.
Hat höchstens fünf Sekunden gedauert.
Wir sind nach ihr gegangen.
Ohne den Inhalt des Kartons zu überprüfen?
Nein... Da waren Schüsse. Wir bekamen Angst.
Weil Schüsse zu hören waren?
Ja. Keine Ahnung, wo die herkamen.
Im Wald tragen Klänge weit...
Ich muss jetzt aber gehen.
Du und dein... Freund,
kommt vorbei, dann nehmen wir eure Aussagen auf.
Emma, wenn du nächstes Mal eine Schießerei miterlebst,
ziehst du dir dein Höschen an und rufst mich an, verstanden?
Was war in dem Karton?
Hallo, hier ist das Polizeirevier von Villefranche.
Ich wollte nachfragen,
ob ihr ein Baby vermisst?
Ja, ein Baby.
Nein, ich kann nicht lauter sprechen.
Hallo, das Jugendamt hat mich hergeschickt.
Da haben wir's wieder.
Herrgott noch mal!
Der Bürgermeister sagte, ich soll Ihnen die besten Häuser zeigen.
Na ja, mit etwas Putz, einem Zaun,
einem hübschen Tor, einem gemähten Rasen, wird das schon.
Natürlich finden wir eine Lösung wegen der Miete.
Schließlich sind Sie ein Freund des Bürgermeisters.
Natürlich.
Außerdem ist es nagelneu.
Das heißt, es ist noch niemand darin gestorben.
- Ihre Schlüssel. - Danke.
Sehr gerne.
Sieht doch ganz gemütlich aus.
Ziehen Sie ein?
Ich muss es mir noch überlegen.
Haben Sie die Eltern des Babys gefunden, Major?
Noch nicht. Wir haben es dem Jugendamt übergeben.
Zeugen sahen eine Frau, die es im Wald ausgesetzt hat.
Sie wurde beschossen.
Meinen Sie, es war die Mutter?
Das würde Sinn ergeben.
Sie ließ es zurück, um es zu schützen.
Camille an Major.
Ja, ich höre.
Das Krankenhaus hat angerufen.
Gestern Nacht wurde ein Baby entführt.
Hilfe!
Bitte!
Ihre Finger!
Das Sozialamt wird Ihren Sohn so bald wie möglich herbringen.
Es geht ihm gut, glauben Sie mir.
Was ist passiert?
Er sollte im Babyzimmer schlafen.
Die Schwester, die letzte Nacht hier war,
arbeitet nicht in diesem Krankenhaus.
Sie sagte, er würde nur die Nacht dort verbringen.
Ich war so erschöpft, dass ich es nicht ablehnen konnte.
Ich hätte das nicht wissen können.
Sind Sie sicher, dass Sie sie noch nie gesehen haben?
Nein, nie.
Normalerweise geht es diesen Leuten um Aufmerksamkeit.
Ihr Zimmer liegt dem Eingang am nächsten.
Sie waren ein leichtes Ziel.
Nun, ich muss gehen.
Niemand hat sie erkannt.
Hier kann man nach Belieben ein und aus spazieren.
Denkst du, sie lebt noch?
Man kann im Wald mehrere Tage überleben.
Selbst wenn man verletzt ist.
Der Karton stand dort.
Genau hier.
Sie kann von hier aus überall hingegangen sein.
Keine Angst,
er wird die Spur der Dame schon finden.
Braver Junge! Wer findet sie?
Braver Junge!
Rocky! Er spürt am besten Blut auf!
Halten Sie ihn von mir fern.
Hör nicht auf ihn.
Was ist los?
Was ist? Los, such! Such!
Was ist das?
Das hat mir ein befreundeter Tierarzt gegeben.
Dann glaubst du doch an den Wolf.
Nein, aber die Ökofreaks machen Probleme genug.
Da müssen wir nicht den letzten Wolf in der Gegend erschießen.
Hier drüben ist etwas...
Rudy,
wonach sieht das aus?
Keine Ahnung.
Es sieht aus wie eine Hand...
...oder ein Oktopus.
- Eigentlich sieht das nach nichts aus. - Doch!
Ich kenne dieses Symbol.
Schau mal her.
Na, komm schon!
Dieses Bild haben wir aufgenommen,
eine Woche, bevor sie verschwand.
Sieh dir dieses Graffiti an.
Ist doch das gleiche Symbol, oder?
Verzweigt, in der Form eines "A"!
- Siehst du das nicht? - Ist ganz schön weit hergeholt...
Reg dich deswegen nicht so auf.
Dann scheißt du also auf Marion?
Nein, das ist nicht wahr.
Aber deine Kritzeleien sind Blödsinn.
Denk an etwas anderes...
Du weißt, dass dein Herzschrittmacher hier verrücktspielt.
Das hält mich nicht davon ab, zu meinen Wurzeln zurückzukehren.
Geht's dir gut, Sabine?
Mir geht's gut.
Mein Herz schlägt ohne Hilfe.
Wie läuft das Geschäft?
Wir stecken in den roten Zahlen.
Aber da das deine Bar ist, weißt du das.
Ich wollte nicht die Stütze der Gesellschaft hängen lassen.
Was suchst du hier, Gérald?
Selbst Globetrotter...
...kehren dorthin zurück, wo ihre Reise begann.
Braver Junge, oh ja!
Isabelle Larrieux.
Zumindest haben wir ihren Namen.
Was hat er denn?
Ruhig! Ruhig!
- Ihr Köter soll die Klappe halten! - Hey!
Rocky ist kein Köter!
Ich weiß nicht, was er hat.
Ruhig. Ruhig.
- Scheiße, was war das? - Keine Ahnung.
Zum Teufel mit diesem Scheiß!
Scheiße, Rocky! Scheiße!
Mama!
Mein Schatz!
Wir haben drei Tage lang überall nach dir gesucht.
Sie sagen, du wirst sie noch gebrauchen können.
Was ist passiert, mein Schatz? Sag es uns.
Ich kann mich nicht erinnern.
An gar nichts.
Laurène?
Laurène?
Bist du okay?
Du warst eine Stunde lang im Traumland.
Mir dreht sich der Kopf.
Ja, das ist das Beruhigungsmittel.
Für Menschen ist es ungefährlich,
aber du könntest noch eine Weile die Nebenwirkungen spüren.
Gut gemacht, Nounours, direkt ins Schwarze getroffen.
Das muss nicht jeder erfahren.
- Es ist nicht schlimm... - Nein, aber...
...es tut mir wirklich leid.
- Okay. - Sei vorsichtig.
- Heilige Scheiße. - Alles okay?
Ja.
Hast du die Leiche untersucht?
Was denkst du denn? Ich hab gearbeitet, während du schliefst.
Eine einzige Wunde.
Die Kugel ging durch die Schulter und traf eine Arterie.
Sie ist verblutet.
Was wissen wir über sie?
Geschieden, drei Kinder. Arbeitete Teilzeit an einer Tankstelle.
Nicht die Art Frau, die irgendein Kind entführt.
Diese Person möchte mit Ihnen sprechen.
Ich bin die Sozialarbeiterin von heute Morgen.
Ich wurde überfallen, und...
...jemand hat das Baby genommen.
Das Baby wurde entführt.
Ein Mann, arbeitet alleine, trägt einen grünen Parka.
Sie hat sein Gesicht nicht gesehen.
Wie hat er sie gefunden?
Er ist ihr von hier gefolgt.
Also ist der Verne-Junge das Ziel.
Denkst du, der Kerl hat Isabelle Larrieux erschossen?
Könnte sein, aber wir haben noch kein Motiv für die Entführung.
Nounours ist zur Schwester von Larrieux gefahren,
vielleicht erfährt er von ihr etwas.
Bürgermeister Steiner.
Ich habe die Vernes gerade informiert, ihr Kind wäre erneut entführt worden.
Zum zweiten Mal...
Wie lautet der Plan?
Wir lösen einen Entführungsalarm aus.
Und ich habe den Such- und Rettungsdienst eingeschaltet.
Das ist gut.
Bei meiner Tochter haben die verdammt gute Arbeit geleistet.
Sie sind kein Gendarme, Herr Bürgermeister.
Nein, aber ich bin der Bürgermeister.
Und alles, was in meiner Stadt los ist, geht mich etwas an.
Wie das Haus, das Sie mir vorgesetzt haben.
- Was erwarten Sie als Gegenleistung? - Gefällt es Ihnen nicht?
Sie sollen sich dort wie daheim fühlen.
Sie können aber auch ein anderes haben.
In Ordnung.
Tja, also,
schön, dass ihr euch anfreundet. Entschuldigung.
Tut mir leid.
Wenn es euch nichts ausmacht,
möchte ich, dass wir dieses Kind finden.
Und Ihre Schwester hat die Vernes sicher nicht erwähnt?
- Nein. - In Ordnung.
Isabelle bat mich, zwei Tage lang auf die Kinder aufzupassen.
Ich hatte keine Ahnung, was sie plant.
Und diese Briefe vom Gerichtsvollzieher?
Sie hat sich schon lange abgemüht.
Wie kommt man mit drei Kindern bei halbem Gehalt über die Runden?
Konnte der Vater nicht helfen?
Der hat schon seit Jahren keinen Unterhalt gezahlt.
Er ist weggezogen.
Könnte ich bitte Namen und Anschrift haben?
Ich hätte es sehen müssen...
...als sie mir sagte, sie hätte einen Weg gefunden, ihr Haus zu behalten.
Die ganzen Spielsachen für die Kinder...
Ich habe ihnen noch nicht gesagt, dass sie tot ist.
Ein Kind ist entführt worden.
Dies ist ein Entführungsalarm des Justizministeriums.
Handeln Sie nicht im Alleingang.
Sollten Sie Informationen haben, die uns helfen könnten, ihn zu finden,
rufen Sie die Nummer an, die angezeigt wird...
Sie vergaßen zu erwähnen, dass er zweimal entführt wurde.
Herr Verne, wir bedauern, was vorgefallen ist.
Wir sollten versuchen, ruhig zu bleiben.
Soll ich Ihnen stattdessen gratulieren?
Die Frau aus dem Krankenhaus hatte Schulden.
D. h. sie hätte Lösegeld gefordert.
Und das ist ein gutes Zeichen.
"Ein gutes Zeichen"? Aber natürlich.
Wollen Sie mich verarschen?
Das bedeutet, sie werden Ihrem Sohn nichts tun,
und sie könnten Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Und wie sollen wir das bezahlen?
Ein Psychiater und eine Rathausangestellte sind keine Goldesel.
Wir finden eine Lösung.
Du kannst nicht alle beschuldigen.
Stimmt.
Du warst diejenige, die unseren Sohn weggegeben hat.
Was machen wir denn jetzt?
Wir warten.
Hi, das ist die Mailbox von Cora.
Hinterlasst eine Nachricht, und ich ruf zurück... Vielleicht...
Ja, ich bin's.
Ich komme heute Nacht nicht nach Hause.
Ich weiß nicht, wo du bist, hoffe aber, dass alles okay ist.
Wie geht's?
Du machst das immer noch?
Ja,
das Jagen ist das einzige, wobei ich entspannen kann...
Zum Wohl.
Du hast keine Kerze für das Baby angezündet?
Für Marion hat das auch niemand getan.
Aber das ist etwas anderes.
Natürlich.
Wir wären zusammen, hättest du dich um sie gekümmert.
Was ist los?
Nichts.
Alles okay?
- Ja. - In Ordnung.
Laurène.
WENN SIE IHR KIND ZURÜCK WOLLEN,
WERFEN SIE 100.000 EURO UM 12 UHR IN DEN MÜLLEIMER IM RUSTELLE-PARK
100.000 Euro. Um 12 Uhr.
Das ist doch verrückt. Wir haben dieses Geld nicht.
Kennen Sie die Stelle?
Es ist in der Nähe des Wasserfalls, 10 km von hier.
Uns bleibt nicht viel Zeit, den Ort auszukundschaften.
Wieso weiß er nicht, dass Sie nicht zahlen können?
Es sei denn, Sie hätten irgendwo Geld versteckt.
Was soll das heißen?
- Für wen halten Sie uns? - Kein Grund, gleich sauer zu werden.
Wir müssen alle Möglichkeiten abwägen.
Es wird schwer, so schnell 100.000 Euro aufzutreiben.
Ich kann es.
Hallo. Danke fürs Benachrichtigen, Major.
Bitte schön.
Das ist für das Kind. Ich will Sie nicht bestechen.
So läuft das nicht, Herr Steiner.
Doch, hier schon.
Nehmen Sie das Geld, und machen Sie Ihre Arbeit:
Finden Sie das Kind.
Wissen Sie, ich hätte gern eine Lösegeldforderung
im Briefkasten. Dann könnte ich meine Tochter wiedersehen...
Nur Mut, Frau Vernes.
Wir müssen herausfinden, wer der Komplize ist.
Wir müssen etwas übersehen haben.
Da ist nichts.
Ihr Ex hat ein Alibi,
und ich überprüfe schon seit Stunden ihre Telefonrechnungen.
Und ihre Kreditkartenabrechnungen?
Es gibt keine.
Ihre Karte wurde gesperrt, sie besaß kein Scheckbuch...
Laurène, bist du okay?
Hallo?
- Mir geht's gut. - Sind Sie sicher, Major?
Ja...
Treib etwas auf, Hermann.
Das Baby...
...irgendwas ist passiert.
Hältst du das für ein gutes Zeichen?
Weiß nicht.
Warte mal.
Denkst du immer noch, das wäre nichts?
Es ist nur ein Gehirnfurz eines Straßenkünstlers.
Nein. Das ist ein Haufen Bäume, Rudy.
Ist alles okay?
Mir geht's gut.
Er hat das Geld deponiert.
Wollen Sie mal sehen?
Nein.
Jetzt müssen wir nur warten.
Wieso hat er die Stelle ausgewählt?
Er kann das Geld nicht holen, ohne gesehen zu werden.
Das heißt, er ist kein Profi.
Er könnte mit uns spielen.
Nounours, hast du etwas?
Nichts. Aber er sollte sich beeilen, mir ist eiskalt.
Hermann an Laurène.
Ich höre.
Wir haben vielleicht etwas über das Spielzeug der Larrieux-Kinder.
Es ist aus dem Kaufhaus, aber sie hat es nicht bezahlt.
Die eingesetzte Kreditkarte gehört Maxime Pierrat.
- Pierrat. Bist du sicher? - Ich hab's dir grad gesagt.
Wer ist er?
Vor drei Jahren hat er seine Frau und sein Baby verloren.
Alle waren erschüttert.
Gibt es eine Verbindung zu Isabelle Larrieux?
- Nicht, dass ich wüsste. - Ich kenne ihn.
Seine Frau kam zu mir in die Praxis nach der Geburt.
- Bitte? - Sie hatte Angst.
Ich hielt es nur für eine postnatale Depression.
Baby-Blues?
Damals arbeitete ich zu viel.
Sie sprang mit ihrem Baby aus dem Fenster.
Hasste Sie der Ehemann dafür?
Ich weiß es nicht. Wir haben uns nie gesehen.
Das ist alles meine Schuld.
Pierrat ist das Lösegeld egal.
Er will Rache.
Er will, dass wir ihn sehen.
Das wissen wir nicht. Wir gehen kein Risiko ein.
- Scheiße, jemand ist da oben! - Sie sind zu schwach!
Dort oben, verdammt!
Major!
Laurène? Laurène, geh nicht da hin! Um Himmels willen, Laurène!
Pierrat, tun Sie das nicht!
Warten Sie! Halt!
Ich hoffe, der Psychiater ist da, um das zu sehen!
Was wollen Sie denn tun? Seien Sie doch vernünftig!
Vernünftig?
Weiß er denn, wie es sich anfühlt, nach Hause zu kommen
und zuzusehen, wie Feuerwehrmänner ihre Frau retten wollen?
Die in einer Blutlache liegt?
Pierrat!
Und zwei Meter von ihr,
unter einem Laken, liegt meine Tochter...
Mein kleines Mädchen... Meine süße Elise...
Hören Sie mir zu!
Wir alle haben Ihre Frau getroffen, das konnte keiner erahnen. Hören Sie auf!
Was haben Sie denn vor? Denken Sie nochmal darüber nach!
Das heißt, dass ihr alle schuld seid!
Halt! Nein, stopp!
Halt! Tun Sie das nicht! Nein!
Sie müssen das nicht tun! Warten Sie! Halt!
Stopp! Nein!
Stopp!
Nein!
Sie sagen, deine Amnesie käme durch den Schock,
deine Verletzung und die Angst.
Manches kommt vielleicht zurück.
Ich hätte dich nie dorthin gehen lassen dürfen.
Der Unfall ist meine Schuld.
Ich glaube nicht, dass es ein Unfall war.
- Du sagtest, du erinnerst dich nicht. - Ich weiß, aber...
Ich habe das Gefühl, dass jemand dort war.
Laurène.
Du hast dich wahrscheinlich selbst an einem Fels verletzt,
an einem Baum, den ein Blitz entzweit hat, oder an einem Stacheldraht.
Wir reden später darüber.
Aber du musst stark sein,
du darfst niemandem erzählen, was vorgefallen ist.
- Aber... - Es ist sehr wichtig.
Vor allem für deine Mutter.
Diese Testergebnisse sind nicht gut, sie soll sich nicht zu sehr sorgen.
Du musst dich jetzt ausruhen.
Du bist zurückgekommen, mein Schatz. Das ist das Wichtige.
Okay, verstanden.
Wir müssen los, das Team ist in Position.
Die Feuerwehr wird den Fluss absuchen,
aber der Körper könnte mehrere Kilometer flussabwärts sein.
Er ist so leicht.
Das ist nicht Ihre Schuld, Laurène.
Das konnte niemand wissen.
Vor einer Woche hat er seinen Mietvertrag gekündigt. Er hat alles geplant.
Straßensperren bringen nichts, wenn er in den Wald verschwunden ist.
Und all die Wege, die er von hier einschlagen kann...
Wir müssen die Fahndungsmaßnahmen durchgehen.
Wir werden ihn nicht entkommen lassen.
Gehen wir, Major?
Ich muss alleine sein.
Sollten wir sie nicht zu einem Arzt bringen?
Vergessen Sie es.
Was willst du denn noch?
Ist das nicht genug?
Komm schon! Hau jetzt ab!
Geh zurück in deinen Wald!
Oh, du kannst mich hören?
Du denkst, der Wald kann sich nach Belieben alles nehmen?
Na los, verschwinde!
Hau ab!
Was geht hier vor?
Was machen wir hier?
Also...
Wir haben Straßensperren aufgestellt, hier und hier,
und alle haben die Beschreibung von Maxime Pierrat.
Danke, Laugier.
- Hallo? - Er lebt!
- Major Weiss? - Hören Sie mich?
Das Baby! Es lebt!
Was?
Ich habe auf dem Boden Spuren von Milchpulver gefunden.
Wo sind Sie? Ich verstehe Sie kaum.
Ich muss nach Osten gelaufen sein.
Zum Col de Couvet, glaube ich.
Er ist nicht ins Wasser gefallen. Er muss ihn
in den Rucksack gesteckt haben. Ich habe einige Fußabdrücke gefunden.
- Sie fliegen wieder aus der Leitung! - Hallo?
- Ich kann Sie nicht hören... - Fußabdrücke!
Er lebt. Das wollte der Wolf mir sagen!
- Hallo? - Hallo?
- Ich hab sie verloren. - Also...
Sie sagte, das Baby lebt.
Sie erwähnte einen Wolf und den Col de Couvert.
Col de Couvet, Col de Couvet... Da ist es!
- Aber es gibt keine Straßen... - Nichts.
Kein Haus, in dem man sich verstecken kann?
Es gibt mehr als genug Jagdhütten.
Wo könnte er das Baby verstecken?
Sofern es noch lebt.
Elises Hütte.
Leg die Hände auf den Kopf!
Wo ist er?
Wo ist er?
Na los, beweg dich!
Immer weiter!
Auf die Knie! Wird's bald!
Keine Bewegung!
Wo ist er?
Wo ist er?
Wo ist er?
Ich konnte es nicht tun...
Es ist vorbei.
Das Baby ist wieder bei seinen Eltern.
Gut.
Warte, leg nicht auf.
Der Bezirksstaatsanwalt sagte, ich soll Ihnen diese Schlüssel geben.
Sie würden es verstehen.
Warte nicht auf mich, es wird spät.
Ja, natürlich.
- Bis später. - Ich liebe dich.
Gibt's ein Problem?
Nein, kein Problem.
Was gefällt dir nur so sehr an diesem Gemälde?
Ich seh mir den Mann im Wald an.
Was denkst du?
Genießt er seinen Abendspaziergang?
Oder hat er Angst,
weil er sich verlaufen hat
und er weiß, dass es bald Nacht wird?
Kann er spüren, dass es eine echte Gefahr gibt?
Die im Schatten der Bäume lauert...
Untertitel von: Irene Fried
Can't find what you're looking for?
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