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Original subtitles

Was tun Sie da? He!

Was soll das?

Was machen Sie? - Die Raten wurden nicht bezahlt.

Warten Sie, stopp!

Das muss ein Fehler sein.

Mist, die Familie kommt! - Ist schon gut.

Sie kommen! - Ihr müsst nicht gehen!

Ich darf Freunde einladen.

Wir müssen gehen.

Warten Sie!

Warten Sie, das muss ein Fehler sein.

Kein Fehler, lesen Sie's. - Warten Sie einfach.

Stopp!

Das gehört uns, das können Sie nicht mitnehmen!

Ich brauch Hilfe mit dem Gepäckträger. - Ben, tu was!

Lass ihn seine Arbeit machen. - Hören Sie auf.

Wenn Sie mein Auto mitnehmen...

platzt mir der Kragen!

Ben, tu doch was! - Helfen Sie mir mit dem Gepäckträger?

Oh Gott!

Tut mir echt leid.

So viel zum Wochenende zu zweit. - Ich hab meine Freunde gern um mich.

Ich bin gern mit dir allein.

Weißt du, dass Carlos auf dich steht?

Klar, ich hab ja auch Brüste.

Es ist mehr als das.

Ben will dich auch. - Ben ist mein Chef.

Jeder verliebt sich in dich.

Bist du eifersüchtig?

Nein.

Ich weiß, du bist mein Mädchen.

Dann entführ mich!

Lass uns wegfahren.

Wohin soll's gehen?

Nach Paris?

Nach Tokio?

Oder Shanghai?

Wie wär's mit Hamilton?

Heirate mich.

Was?

Ich will dich heiraten.

Bist du schwanger?

Wir sind erst seit 5 Monaten zusammen.

Es sind 6 Monate.

Ich hab frei. Wir könnten ins Kino gehen.

Willst du heiraten oder ins Kino? - Wir gehen nie aus.

Du bist immer auf Abruf.

Hast du eine andere? - Nein.

Warum gehen wir nie zu dir oder machen was mit deinen Freunden?

Ich kenn ja nicht mal deine Familie.

Wissen sie, dass du lesbisch bist? - Natürlich!

Und dass ich aus Mexiko bin? - Ach, komm.

Wissen sie, dass ich Kindermädchen bin?

Hallo, Mali. - Kannst du uns kurz allein lassen?

Warum musstest du auch mit Aktien handeln?

Du bist Zahnarzt, Mann!

Schieb's auf die Krise, auf Amerika, aber nicht auf mich!

Ich will uns aus dem Finanzloch rausholen!

Und was machst du? Pilates?

Spinning, Joga? Dann sieht's wenigstens so aus, als hätten wir Kohle.

Gail, bitte...

Hallo, Dr. Martin. - Hallo, Jane.

Wie war dein freier Tag? - Ihr wart 6 Stunden weg.

Was ist mit dem Abenteuer-Trip passiert? - Es gab keinen Schnee.

Ich gehe dann mal.

Hi, Dr. Lawson. - Hi, Jane, nenn mich Ben.

Wir sprechen später, okay?

Kannst du auf Mali aufpassen? Ben und ich müssen reden.

Oh, Gott.

Komm her.

Warum ist deine Mutter so aufgebracht? - Keine Ahnung.

Sie ist verrückt.

Ach, nein. - Sie ist verrückt.

Ein bisschen.

Tut mir leid wegen dem Wochenende. - Ach, ich bin's gewöhnt.

Ich kapier's nicht. Wir arbeiten wie verrückt und ertrinken in Schulden.

Ich weiß, furchtbar, verrückt, aber...

Woher hast du das?

Weißt du noch, das erste Date? - Zünde das bloß nicht an.

Das Auto wurde beschlagnahmt, die Kreditkarten sind überzogen

und du hast die Rücklagen verspielt!

Übertreib nicht! Ich hab nur 20.000 verzockt.

Unsere Rücklagen... haben sich selbst aufgelöst.

Und Kiffen löst unsere Probleme? - Vielleicht eins.

Ich brauche keine Buckelpiste, um Spaß zu haben.

Das war doch nur, um mit Mali Zeit zu verbringen.

Um sie aufzubauen, sie für die Natur zu begeistern!

Schatz...

Ich hasse Skifahren,

aber deinen Ski-Anzug find ich so richtig heiß!

Hörst du mir zu? - Klar hör ich zu!

Das machen so geile Bären wie ich! Wir hören zu!

Jane benimmt sich idiotisch. Du solltest ihr den Laufpass geben.

Nein, Anwälte engagieren Nannys, sie verabreden sich nicht mit ihnen.

Sie ist doch erst im zweiten Jahr, und sie fliegt wohl durch.

Sie wird Anwältin und ich bleibe Kindermädchen.

Margarita, du bist schlauer als sie.

Du hast in Rekordzeit Englisch gelernt. - Dank dir, meine Kleine.

Du könntest alles sein, was du willst.

Ich koche, helf dir mit den Hausaufgaben, bring dich ins Bett...

Ich werde nicht immer 14 bleiben.

Wir könnten zusammen auf die Uni gehen.

Machen wir 'ne Radtour!

Du hast frei. Bestellen wir Pizza!

Und wenn es der letzte Tag vor dem großen Sturm ist?

Komm, ich jag dich durch den Park!

Was sollen wir tun?

Alles verkaufen und auf eine einsame Insel ziehen?

Wir gehen Speerfischen, trinken Kokosnüsse

und machen die ganze Zeit Tantra-Sex. Das würde mir gefallen.

Dann brauchen wir dringend einen Plan B.

Wir haben für das Haus viel zu viel bezahlt.

Die Adresse sicherte Mali den Platz in der Schule.

Wir hätten besser in 'ne Privatschule investiert.

Aber du wolltest den elitären Snob spielen.

Plan C.

Deine Patienten... Sie sind zu alt und zu krank.

Sie brauchen mich.

Du wirst nur für 'ne Kurzvisite bezahlt. Du bist nicht Mutter Teresa.

Und Schönheitschirurgie?

Nein, Haartransplantationen und Brustvergrößerungen? Plan D!

Ich bleiche den Reichen die Zähne!

Ich hab mich schon vor Jahren verkauft.

Pizza wäre besser gewesen als diese Radtour!

Sei nicht so faul, und pass auf die Buckel auf.

Ja, gut.

Wir steigen vor dem Hügel ab.

Der ist zu vereist.

Also, Plan M?

Sie ist 14 und auf der High School!

Margarita ist seit 6 Jahren bei uns. Sie gehört zur Familie.

Schicken wir unsere Tochter zu einer Pflegefamilie, das spart Geld.

Das wäre dann leider Plan N.

Die Pläne gehen uns aus.

Wann wirst du es ihr sagen? - Ich?

Ich? Du hast sie doch engagiert.

Das ist nicht richtig. Das fühlt sich falsch an.

Mali ist doch jetzt auf der High School!

Ja, eben: Alkohol, Drogen, Sex!

Das waren noch Zeiten.

Also gut, dann sagen wir's ihr zusammen.

Ja, okay. - Gut.

Cheerleader, nein. Schülervertreter, auch nicht.

Ein Vampirclub vielleicht? - Ich hasse diese Gruppen.

Guten Morgen, Margarita. - Morgen, Mali.

In diesem Aufzug kannst du nicht zur Schule gehen.

Einmal Blaubeere und Gerste für Dr. Che Guevara,

Energie für die Front.

Und Karotte und Tofu, damit deine Front sich nicht ausdehnt.

Fitnessstudio bringt nichts, wenn du nicht hingehst.

Margarita, wegen Carlos und der Dachrinne...

Das muss bis Frühling warten.

Und dann kann Carlos auch den Abfluss reinigen.

Verstehe, Sie wollen zwei Jobs zum Preis von einem Latino?

Ben, wo ist mein neuer Laptop?

Was ist mit "Dad"?

Ich hab deinen alten wieder auf Trab gebracht

und den Arbeitsspeicher erweitert.

Er läuft perfekt. - Sie hat ihn repariert.

Du hast uns Mittagessen gemacht? - Fünf pro Woche.

Zu je 10 Dollar, das sind 5000 im Jahr und ein Viertel meines Gehalts.

Können wir gehen?

Es sind nur 10 Blocks bis zur Schule. - Du fährst immer mit.

Wir müssen mit ihr reden... - Macht das ein andermal.

Vielleicht sollte sie sie begleiten.

Du musst erwachsen werden, meine Kleine.

Ich bin erst 14.

Tschüs! Einen schönen Tag!

Was? Sie ist doch erst 14.

Ich bin mit fünf allein zur Schule gefahren.

Gut, ich rufe uns ein Taxi.

Die letzten 20 Dollar kriegst du nicht.

Dann fahren wir mit der U-Bahn.

Die nächste Station ist in die Richtung. - Nein, in die Richtung.

Wir sagen ihr's heute Abend. - Aber ich hab AIDS-Sprechstunde.

Du arbeitest ja jeden Abend.

Deswegen haben wir eine Nanny. - Ich mach früher Schluss und sag's ihr.

Dann erwische ich sie noch beim Knutschen mit Jane. - Ja, träum weiter.

Ben! - Du reparierst die Dachrinne?

Morgen ersetz ich noch die kaputten Dachziegel.

Unfassbar, was das Haus gekostet hat. - Unfassbar, was du machst.

Warum bist du schon zurück?

Ach, nichts, einfach so.

Papiere durchgehen.

Margarita, mach 'ne Pause. - Du kommst zu spät.

Für einen Brasilianer gerade richtig.

Die Staatsbürgerschaft kriegst du so nicht.

Also, trinken wir ein paar Bier, vergnügen uns im Pool?

Tanz mal rüber und bring mir den Schraubenzieher, du Faulpelz!

Das war leicht. Ich brauch dich gar nicht.

Liebste, wer hat dir das beigebracht?

Und das Gärtnern, das Begrünen und Malern?

Schenk mir dein Herz und ich bring dir alles bei.

Wie kann ich dir bloß widerstehen? - Das weiß ich nicht.

Kardamom? - Und...?

Geröstetes Kumin. - Bravo.

Wie war's in der Schule? - Ich hab überlebt.

Jemanden kennen gelernt? - Die sind alle wie Jane.

Lauter große, schöne, lesbische Blondinen?

Nein, spießige Schlampen. - Nicht dieser Ausdruck!

Außerdem liebe ich Jane.

Ich hab gezählt, wie viele Scheine ich noch brauche.

Wenn du sagst, das ist die beste Zeit meines Lebens, nehm ich Crack.

Was war das Beste heute? - Ich bekam die Zwischenprüfungen zurück.

Ich soll wohl kein Neunte-Klasse-Mathe machen.

Aber wir haben doch so geübt! Was ist passiert?

Ich hab die Prüfung geknackt. Ich soll ein Jahr überspringen.

Mach die Hausaufgaben.

Wir haben dich eingestellt, als du 24 warst, oder?

Du warst noch ein Kind.

Und jetzt bist du diese Latino-Göttin.

Margarita, du bist gefeuert.

Du hast richtig gehört, pack deine Sachen!

Adios, los, raus mit dir!

Das wird nichts.

Denk dran, zwei negative Werte kürzen sich weg.

Wenn du -3 hast, kommt also -18 raus.

Hallo. - Hallo, Gail.

Sag's deiner Mom.

Hallo, Gail.

Ist alles gut?

Das Essen ist im Ofen. - Wo ist Ben?

Er hat sein Zimmer nicht verlassen. - Wirklich?

Was machst du? - Plan Z...

Du gibst Botox und saugst Fett ab.

Alle würden gern so aussehen!

Du hast es ihr nicht gesagt!

Sie war an der Rinne und macht das Dach. - Und sie kostet 1800 Dollar pro Monat.

2000 Dollar. Wir haben ihr Gehalt erhöht.

Und gib mir die Kreditkarten. - Die benutz ich nicht.

Kannst du auch nicht, der Finanzberater hat sie alle gesperrt.

Und wir sollen das Haus vor dem nächsten Crash verkaufen.

Ich konnte es ihr nicht sagen.

Sie wird's verstehen. - Das tut sie immer.

Sie kann alles, ist verlässlich, klug und hübsch.

Sie ist wie eine Tochter, na ja, fast.

Bist du scharf auf sie? - Nein, das ist lächerlich.

Männer verlieben sich oft in Kindermädchen.

Die Frau ist arbeiten, kein Abendessen...

Er ist allein, sie ist jung, hübsch... - Und lesbisch.

Sie würde eher mit dir Sex haben. - Das ist lächerlich.

Tschüs! - Bis später!

Das ist meine Hosentasche. Die gehört da hin!

Ich schmelze.

Ja, hier! - Margarita!

Ich überspring die 9. in Mathe. Unterschreibst du?

Deine Eltern müssen das unterschreiben.

Dann schickt mich Gail in 'ne Mathe-Gruppe.

Mom, sag Mom zu ihr.

Vielleicht gibt's da einen netten Typen.

Im Mathe-Club? Da sind doch nur Langweiler.

Du bist zu voreingenommen.

Jedenfalls fehlen mir nur noch 23 Scheine.

Wenn ich einen Sommerkurs mache, bin ich in 3 Jahren fertig.

Dann gehen wir zusammen zur Uni.

Ich hab keinen Schulabschluss.

Du gehst zur Abendschule, und zusammen sind wir im Nu fertig.

Dann gehen wir zur Uni und bereisen die Welt.

Das ist ein schöner Traum.

Ein Glas Wein?

Einen Côtes du Rhône? Ein guter Tropfen mit süßem Abgang.

Der ging weg, als das Auto abgeholt wurde, aber ich hab einen anderen.

Der kostet 50 Dollar.

Das ist ein Restbestand. Ich bekam zwei Flaschen für 25.

Ihr werdet vom Wein-Club ganz schön ausgenommen.

Schlaf gut, kleine Zapatistin.

"Ein vereintes Volk

wird nie besiegt werden!"

Ob man Kuscheln und radikale Politik vermischen sollte?

Es ist eine gewaltlose Revolution.

Also...

Mali ist jetzt 14...

... und sie kann allein auf sich Acht geben.

Und du bist so begabt.

Du kochst, du reparierst Dinge...

... und kriegst Computer wieder hin.

Habt ihr euch eine Nanny-Cam besorgt?

Wir finden es nur unfair, wenn wir dich von etwas abhalten.

Wollt ihr mich feuern? - Feuern? Nein!

Das klingt so brutal. - Das könnten wir nie!

Aber du bist schon so lang bei uns...

Dir muss doch langweilig sein.

Du könntest aufs College gehen, eine tolle Köchin werden oder...

... Tischlerin.

Wir haben Geldprobleme.

Es ist nichts Ernstes, aber wir müssen einsparen.

Wir fühlen uns schrecklich. Du gehörst zur Familie. - Familie?

Aber in Mexiko feuern wir die Familie nicht.

Mali soll nichts von den Problemen erfahren.

Der Umzug, das ist eine Umstellung... - Eine "Umstellung".

Tischlerin?

Sie ist handwerklich begabt.

Wie oft hab ich dir gestern gesagt, dass ich dich liebe?

50 Mal.

Du hast es mir nur einmal gesagt. - Aber ich hab's so gemeint.

Ich will jeden Morgen so aufwachen

und mit dir Kaffee trinken,

zur Uni, zur Arbeit gehen, richtig zusammenleben.

Du schleichst dich hier rein,

als wäre unsere Beziehung schmutzig.

Meine Welt steht Kopf, aber wir kennen uns erst seit 5 Monaten.

Deine Welt hat sich nicht verändert.

Dein Jurastudium, deine Mitbewohner, deine Eltern.

Sie wissen nichts von mir, oder? - Wir leben in zwei Welten.

Respektier mich und lebe mit mir oder lass es.

Ich warte nicht, bis du deinen Klassenkampf geregelt hast.

Du willst doch wohl nicht ernsthaft heiraten?

Wir sind 24, wer heiratet da schon? - Mexikaner.

Ich liebe dich.

Ich verstehe diese Liebe nicht.

Das gehörte meiner Mutter.

Es muss furchtbar sein, seine Eltern zu verlieren.

Wann bist du zu deiner Oma gezogen? - Sie lebte immer bei uns.

Ich weiß kaum etwas über dich.

Bitte, geh nicht.

Lass sie das Frühstück machen und komm wieder ins Bett.

Ich kann nicht länger auf dich warten.

Vergiss das nicht.

Bitte, komm nicht zurück.

Wo ist sie? - Im Krankenhaus arbeiten.

Nicht Gail, Margarita. - Was soll das mit den Vornamen?

Warum ziehst du dich so schäbig an? - Was kümmert's dich?

Wenn sich meine Tochter wie 'ne Nutte anzieht?

Wie hast du mich genannt? - Ich hab's nicht so gemeint.

Ich such Margarita. - Sie braucht heute ihren Freiraum.

Ich geh mit dir. - Du willst 'ne Nutte zur Schule bringen?

Perversling.

Tut mir leid, ich wollte nicht hier schlafen.

Bei Margarita würde ich auch nie aus dem Bett kommen.

Das klang blöd, oder?

Wo ist sie? - Sie macht Frühstück, oder?

Das ist alles unsere Schuld.

Was? - Wir wollten sie nicht entlassen.

Sie haben sie gefeuert? - Mali ist jetzt 14...

Und wir dachten, sie wäre...

Was für ein Haufen Unsinn.

Margarita ist toll, aber wir versinken in Schulden.

Ich sollte mich anziehen...

Ja, natürlich, nur zu.

Ja, kapiert.

Hallo, Alberto.

FREIE STELLE

Carlos. - Super-Nanny.

Chlor! Bromid! Reiniger!

Guter PH-Wert.

Perfekt.

Es ist keine Kunst, einen Pool zu reinigen.

Sag's nicht den anderen Nannys.

Heirate mich.

Bitte, das ist schon das 100. Mal. Heirate mich.

Wurdest du über Nacht kanadischer Staatsbürger?

Ist Liebe nicht genug?

Sie haben mich gefeuert.

Was?

Sind die bescheuert? - Sie sind pleite.

Pleite?

Das versteh ich nicht. Sie haben so viel Zeug.

Aber kein Geld.

Ich gehe zur Abendschule und mache meinen Abschluss.

Ich kann das.

Klar, du bist klug, aber... Was dann?

Ich geh auf die Uni, such mir einen guten Job.

Hast du ein Arbeitsvisum? Nein.

Aufenthaltstitel? Staatsbürgerschaft?

Wie willst du studieren und Arbeit finden?

Hilfst du mir?

Seit 6 Jahren arbeitest du illegal und jetzt willst du einen Pass?

Sag's doch gleich allen! - Bitte...

Arbeite mit mir.

Pool- und Rasenpflege, Renovierungen, wir mischen den Schwarzmarkt auf.

Wir werden reich, kriegen viele Kinder.

Ich will mich nicht mehr verstecken.

Ich will hier leben wie jeder andere auch.

Das ist unmöglich, Liebste.

Bitte, hilf mir.

Morgen ist "Karriere-Tag".

Jeder geht mit den Eltern zur Arbeit. - Geh mit deiner Mom.

Ich geh mit dir.

Nein.

Die Eltern der anderen sind alle Ärzte oder Anwälte.

Alle werden das Gleiche schreiben.

Was ist an meinem Job so interessant?

Alles.

Ich mache Toiletten und Öfen sauber.

Du machst voll leckere Guacamole.

Und? - Du musstest nicht mal zur High School.

Dein Job ist es, auf Kinder aufzupassen.

Wir sind Freunde. Du hängst mit Freunden rum und wirst dafür bezahlt.

Und du kannst das überall machen. Du kannst reisen und kriegst Geld dafür.

Mach du doch heute das Abendessen.

Ich leg mich hin, bin müde.

Was soll ich kochen? - Überrasche mich.

Alles, was ich will? - Klar.

Das Essen ist im Ofen.

Super, danke.

Du weißt, du musst das nicht machen, oder?

Meistens bekommt man eine Abfindung.

Das dachte ich mir, deshalb rechne ich das in Zeit ab.

Ich brauche ein paar Wochen, um alles zu regeln. - So viel du willst.

Hast du es schon Mali gesagt?

Das ist dein Job, Mom.

Wo ist sie? - Weiß ich nicht.

Sie ist wohl alt genug, um allein auf sich Acht zu geben.

Es ist blöd, ihr das jetzt zu sagen, wenn sie ins Bett geht.

Das muss ich machen, oder?

Die emotionale Arbeit bleibt immer an mir hängen.

Wie bitte?

Margarita übernahm die Elternrolle, weil du die Welt retten willst.

Ich will ein Vorbild für unsere Tochter sein

und nicht nur Zähne bleichen. - Das bringt aber Geld!

Hättest du was beigetragen, wär's nicht so weit gekommen.

Ich trage nichts bei? - Nein, tust du nicht!

Du hast mich ermutigt, Medizin zu praktizieren.

Ich dachte nicht, dass du jeden Abend ehrenamtlich arbeitest!

Es sind nur zwei Abende die Woche!

Was ist mit deiner Sucht?

Welche Sucht? - Die dummen Kapitalanlagen?

Platten sammeln? - Was soll ich sonst allein abends tun?

Mit den Jungs einen trinken gehen? Eine Affäre haben?

Du bist süchtig! Nach Arbeit!

Sie bringt uns nur nichts!

Ich wollte zu Ärzte ohne Grenzen,

aber du meintest, ich könnte hier was verändern!

Und du, großer Zahnarzt,

du Großverdiener, wolltest uns finanzieren,

während ich medizinisch wertvolle Arbeit leiste.

Ich wollte eine Tochter...

... und mit dir zusammen sein.

Das gehörte auch dazu!

Wir wollten unser Leben zusammen verbringen.

Gail, wir haben uns ja kaum noch gesehen.

Wir wollten Ferienarbeit in Afrika machen.

Du wolltest in Mali leben.

Wenigstens hat unsere Tochter einen schönen Namen.

Bedauerst du, wie alles gelaufen ist?

Bedauerst du's? - Es ist, als würden wir Schlafwandeln.

Warum hasst uns Mali? - Sie hasst uns nicht.

Für einen Teenager ist sie ganz normal.

Ich hasse es, wenn sie mich Gail nennt. - Ich weiß.

Ich weiß.

Können wir das vernünftig regeln?

Ruf mich an, ich liebe dich.

Bereit, um zur Arbeit zu gehen?

Warum machen wir keine Nanny-Party?

Glaubst du, ich feiere den ganzen Tag Partys?

Komm.

Der Klo-Sitz ist voller ekliger Po-Bazillen.

Verrührst du sie oder entfernst du sie?

Gail und Ben merken das nicht. - Ich schon.

Beeil dich, es wartet noch viel Arbeit. - Du bist ein Kindermädchen.

Du musst das nicht alles machen.

Stimmt, aber es wird trotzdem von mir erwartet.

Das ist nicht fair. - Stimmt auch.

Saug dann den Flur. - Machen wir das nicht zusammen?

Wir arbeiten allein. Ich will, dass du einen unverfälschten Einblick bekommst.

Wolltest du nicht die Einfahrt erneuern?

Oh Gott! - Die Sozialversicherungsnummer

und die Krankenkarte, das reicht für die Uni, aber nicht zum Verreisen.

Wie viel? - Für die schönste Nanny der Welt?

Umsonst. - Carlos!

IDs für Mexikaner sind billig. Ihr seht alle gleich aus.

Danke, du Schatz! - Gern geschehen.

Mali ist da, ich muss wieder rein.

Was machst du? - Jetzt verstehe ich alles.

Was verstehst du? - Dass du dich hier um alles kümmerst.

Und das hat nichts mit deinem Job zu tun.

Ich schreibe einen Aufsatz über den Missbrauch von Nannys.

Bist du bisexuell? - Carlos und ich sind nur Freunde.

Bisexuell sein ist cool, da hat man mehr Auswahl, oder?

Leider bin ich nur lesbisch.

Kaum zu glauben... Warum ziehst du Jane Carlos vor?

Das ist seltsam. - Du bist eben hetero.

Wie deine Eltern.

Ich werde nicht hetero, sondern bi.

Es kommt, wie es kommt...

Wie ist es?

Na ja...

Ich werde für 40 Stunden bezahlt, arbeite aber 80.

Am Wochenende habe ich frei, aber ich bin immer auf Abruf.

Ich habe 2 Wochen Urlaub: an Weihnachten und im März...

... mit dir.

Umgerechnet kriege ich einen Dollar die Stunde.

Und wir bekommen das schlechteste Zimmer.

Ich meinte Sex. Wie ist es?

Es wird Zeit, den Ofen zu putzen. - Danke.

Aber ich habe jetzt genug Material.

Ich könnte fast selber Nanny werden.

Das ist mein Leben, Mali.

Ich bin nicht Mary Poppins.

Du hast die Wahl.

Du kannst später machen, was du willst.

Was ich will, bekomme ich eh nicht.

Das stimmt nicht.

Gail und Ben werden sich trennen. - Nein, tun sie nicht.

Ich habe sie gestern wieder streiten hören.

Gail wäre lieber nach Mali gegangen als mich zu kriegen.

Und Ben sagte, sie könne gehen.

Irgendetwas geht hier vor.

Es geht um mich.

Ich kann nicht immer Nanny bleiben. - Das wirst du nicht.

Wir studieren, suchen uns coole Jobs und reisen durch die Welt.

Ich liebe dich wie meine kleine Schwester.

Aber leider verlassen die großen Geschwister zuerst das Haus.

Nein. - Ich muss gehen.

Du kannst mich nicht hier zurücklassen. - Deine Eltern lieben dich.

Warum sind sie dann nie hier?

Ich weiß, es ist schwer.

Ich will, dass du für mich glücklich bist.

Ich habe durch den Umzug alle Freunde verloren.

Und jetzt gehst du auch!

Ich verlasse ja nicht das Land.

Wir können uns trotzdem treffen, wir bleiben Freunde.

Ich muss was besorgen. - Ich komm mit.

Du schreibst jetzt über die Ausbeutung von Nannys, meine kleine Zapatistin.

Komm rein, wir legen dich auf die Couch.

Schön bequem.

Komm.

Ich hab's schon. - Bequem so?

Ist nur verstaucht, und eine leichte Gehirnerschütterung.

Es hätte schlimmer sein können. - Ja?

Das kostet uns 3000 Dollar.

Und die Ausländerbehörde prüft uns, weil sie illegal arbeitet!

Werd jetzt nicht hysterisch. - Reiß dich zusammen, du bist schuld.

Wieso bin ich schuld? - Du hast sie gefeuert.

Wir beuten 'ne illegale Immigrantin aus. - Machst du Witze?

Sie bekommt 20.000 im Jahr und wohnt hier!

Immer deine Schuldgefühle! - Die hattest du auch mal.

Die Steuerzahlungen haben sie mir ausgetrieben.

Hast du ihr Gehalt von den Steuern abgesetzt? - Das ist legal.

Nicht, wenn sie illegal arbeitet.

Wir sind im Arsch! - Haltet beide die Klappe!

Spar lieber für die Uni! Ich werde wohl Steuerschulden abzahlen!

Ich schmeiß die Schule hin! - Das ist lächerlich.

Sie sind Idioten.

Nein, sind sie nicht.

Hätten sie nicht versprochen,

mir ein Ticket nach Mexiko zu bezahlen, wäre ich jetzt im Gefängnis.

Das ist verrückt.

Sie können dich nicht wegschicken. - Doch, können sie.

Und dann darf ich nie wieder einreisen.

... nicht so laut.

Schatz, wegen der Uni... Du musst dir keine Sorgen machen.

Worüber redet ihr?

Sie wird ausgewiesen!

Seit 6 Jahren macht sie alles hier!

Sie war eure Sklavin!

Sklavin? - Sie kriegt einen Dollar die Stunde!

Wohl kaum.

Mali, wieso warst du nicht in der Schule?

Wir sollten heute mit den Eltern zur Arbeit gehen.

Warum bist du nicht mitgekommen?

Weil ihr eure Jobs hasst. - Ich liebe meine Arbeit.

Woher soll ich das wissen?

Ihr seid nie da!

Ihr trefft Entscheidungen, die mein Leben ruinieren!

Du bist wütend, aber... - Wieso habt ihr sie gefeuert?

Sie war wie eine Schwester! - Du kennst das doch!

Sie bleiben nicht ewig hier!

Weil sie Kindermädchen sind! Es ist nicht ihr Job, sich um euch zu kümmern!

Ich geh mit ihr nach Mexiko.

Das ist lächerlich. - Ich weiß, wie man als Nanny arbeitet.

Du gehst nicht nach Mexiko und wirst sicher keine Nanny!

Ach, ja?

Warum nicht? Dann kannst du endlich nach Mali gehen!

Riecht mexikanisch.

Schatz? - Was?

Sieh mal, sie führt ein Haushaltsbuch.

Lebensmittel, Deckenventilator, Dachrinne, Farbe,

Küchenfliesen... Und es sind immer noch 500 Dollar in der Haushaltskasse.

Sie ist ein Engel.

Und wie schön diese Fliesen sind.

Hat sie nicht Muster zur Ansicht mitgebracht?

Ich hab sie mir nie angesehen. Du?

Ich weiß nicht, nein.

Sie hat das Haus hergerichtet und wir haben es nicht bemerkt.

Wie eine perfekte Ehefrau. - Bitte?

Hast du jemals 'ne Glühbirne gewechselt? - Und du gekocht?

Diese Rollenverteilung lehnen wir ab! - Wir lehnen jede Rolle ab!

Kannst du die Smoothies machen? - Soll ich jetzt doch Nanny werden?

Na, gut.

Ich kann das auch.

Ben, es schleift!

Ich hab's auch gehört. - Gib Joghurt dazu.

Gut, dann geb ich eben Joghurt dazu.

Reicht das, ja? - Ja, ich weiß auch nicht.

Es hängt fest. Ich vermische es ein bisschen.

Beruhig dich. - Ich bin ruhig.

Da hängt was fest! - Du kriegst einen Herzinfarkt.

Ja, und du machst es nur noch schlimmer!

Hast du Selbstmordgedanken? - Fordere es bloß nicht heraus!

Mann im mittleren Alter, Geldprobleme...

Ja, weck mich, wenn alles vorbei ist!

Jemand muss Margarita versorgen, wegen ihrem Kopf!

Ich mach das. - Nein, dann versäumst du zu viel.

Ich könnte ein Jahr versäumen und immer noch voraus sein. - Was?

Ich hab in Mathe ein Jahr übersprungen. - Aber du hasst doch Mathe!

Margarita hat mir Mathe erklärt und dann hat's mir Spaß gemacht.

Ich bleibe zu Hause. - Ach, ja?

Und deine Sozialfälle? - Die kommen morgen wieder.

Ich brauch einen Tag frei.

Dann ab mit dir in die Schule! Du findest alleine hin, nicht wahr?

Wildkatze! Wie wär's mit einer Pool-Session heute Nachmittag?

Ich hab ein Seminar, das kann ich absagen.

Hast du noch was von dem Gras?

Ich hab was für medizinische Zwecke. Ich bin schließlich Arzt.

Heirate mich.

Brauchst du was? - Nein, danke.

Sicher? - Ja.

Warum bist du aufgestanden? Ich hab alles im Griff.

Ich mache Tee. - Ich mach das.

Ist schon gut. - Geh wieder ins Bett.

Gail!

Wo ist mein Tiger?

Machst du nie 'ne Pause?

Dann chlore ich den Pool wohl später.

Margarita, deine Hand!

Was ist passiert? - Ein Unfall.

Die Polizei hat die Ausländerbehörde informiert. Sie weisen mich aus.

Gehen wir weg. Fangen wir neu an!

Vergeude deine Zeit nicht mit Jane. Sie liebt dich nicht so wie ich.

Komm mit. - Ich will mich nicht mehr verstecken.

Ich kümmere mich um dich. - Ich will ein normales Leben.

Das wirst du haben, ich...

Ich habe Verwandte in Kalifornien, sie helfen mir.

Wir ziehen dorthin, heiraten,

werden Amerikaner.

Ich habe nur auf dich gewartet.

Ich liebe dich.

Ich hol dich morgen ab. - Carlos.

Ich bin lesbisch.

Das können wir ändern. - Nein.

Das geht nicht.

Ich liebe dich auch.

Aber nicht auf diese Weise.

Machst du noch den Filter sauber?

Hab ich Ihnen jemals die Garten- und Poolarbeiten berechnet?

Nein, weil Margarita Ihnen Kosten erspart.

Aber anstatt sich zu bedanken, feuern Sie sie.

Dumme Gringos.

Ich reinige den Pool bis es dir besser geht.

Die können nicht mal die Chemikalien mischen! Ich tu's für sie!

Nicht für Sie!

Hallo, Carlos. - Jane.

Du bist verrückt, wenn du sie gehen lässt.

Willst du heute Abend ins Kino gehen?

Sie wird ausgewiesen.

Wir müssen sie innerhalb von 6 Tagen nach Mexiko schicken.

Was ist passiert? - Ein Autounfall.

Mit dem Rad. Wir wussten nicht, dass sie keine Arbeitserlaubnis hat.

Bist du nicht im Einwanderungsprogramm für Nannys?

Nein.

Warum nicht?

Mein Cousin brachte mich als Tourist hierher, um Arbeit zu suchen.

Ich konnte kaum Englisch.

Ich wusste nichts von diesem Programm und mein Visum war bereits überzogen.

Ich war 18. - Du warst 18, als wir dich einstellten?

Du hast gesagt, du bist 24. - Du bist jetzt 24?

Sonst hättet ihr mich nicht eingestellt.

Warum hast du nichts gesagt?

Du hast nie gefragt. - Ja, aus Rücksicht.

Die Erinnerung an deine Familie, deine Vergangenheit...

Hast du mir nicht vertraut?

Voll und ganz, als ich dich bat, mich zu heiraten.

Hast du mich wegen der Papiere gefragt?

So hab ich das nicht gemeint, tut mir leid.

Das spielt keine Rolle mehr. Ich gehe zurück nach Mexiko.

Sie darf nicht wieder zurückgehen.

Sie hat dort nichts. - Das weißt du nicht.

Warum ist sie dann hier?

Ein Verfahren können wir uns nicht leisten.

Wir sind nicht verheiratet. - Nein.

Weil dir die Ehe zu "hetero-sexistisch" war.

Weil du die Kirche raushalten wolltest.

Weil du dich jeden Tag frei entscheiden wolltest.

Willst du heiraten? - Ben, du musst Margarita heiraten!

Was?

Dann kann sie bleiben! - Ich bin 30 Jahre älter als sie!

Und ein haariger Mann! - Das ist nur Mittel zum Zweck.

Die Behörden wissen nicht, dass sie lesbisch ist.

Sie halten dich für einen alten Sack, der eine arme Nanny ausnutzt.

Und mein Ruf? - Ach, was!

Du machst Zähne wieder weiß!

Vorsicht! Da kann noch Strom drauf sein.

Hallo! Was macht ihr da?

Der Motor ist durchgebrannt. - Er ist explodiert.

Das... - Ist gut, wir richten es.

Gail meint, wir sollten heiraten, damit du bleiben kannst.

Zwei Frauen, das ist illegal.

Sie sind nicht verheiratet. - Wir leben in wilder Ehe.

Wir müssen uns nicht mal scheiden lassen.

Zieh die Schraube nach.

Es wäre ein geschäftlicher Vertrag.

Du bleibst in Kanada und wohnst hier. - Ihr stellt mich wieder ein?

Ohne dich sind wir aufgeschmissen.

Also... Wie repariert man einen durchgebrannten Motor?

Die Nachbarn haben einen Mixer weggeworfen.

Ich hab den Motor da eingebaut. - Du hast ihren Müll durchsucht?

Willst du trotzdem noch heiraten? - Ja, wollen wir!

Wir?

Ja.

Das ist sehr großzügig.

Das kann ich nicht annehmen.

Ich habe Kopfweh.

Warum heiratet sie dich nicht? Sie ist in einer verzweifelten Lage.

Danke.

Du hast sie beobachtet.

Du stehst auf sie, oder? - Du machst mir Angst.

Können wir mal über was anderes reden?

Sie ist klug, witzig...

... und schön.

Hast du das nicht bemerkt?

Ja, manchmal. - Du Idiot!

Was? Du hast es doch gesagt!

Sie hat sich zu einer Göttin entwickelt.

Göttin? Du hast gesagt, sie ist klug und sexy!

Mir blieb unsere mexikanische Venus auch nicht unbemerkt.

Gail, du bist nicht lesbisch.

Wer weiß das schon, wenn man es nicht ausprobiert?

Gleichgeschlechtliche Ehen sind legal.

Ich heirate sie.

Dann ist sie meine Ehefrau

und mein Ehemann, den ich nie hatte.

Die Hochzeit bezahle ich nicht.

Gail! - Kein Ding!

Ich sehe ständig nackte Körper.

Und ich untersuche mehr Vaginas, als mir lieb ist.

Es ist eine Schande, aber...

Du bist seit 6 Jahren hier und ich weiß nichts über dein Leben in Mexiko.

Wie sind deine Eltern gestorben? - Motorradunfall.

Wie alt warst du? - Spielt das eine Rolle?

Ich war acht.

Meine Oma sorgte für mich.

Sie wurde krank, konnte nicht mehr arbeiten.

Ich hatte kein Geld, um ihr zu helfen, also kam ich hierher.

Und sie ist gestorben, oder? - Letztes Jahr.

Und du hast gesagt, du willst nicht zurück.

Aber eigentlich war es wegen des Visums.

Ich hab dir nicht mal frei gegeben.

Jetzt geh ich zurück. - Nein, bitte.

Ben zu heiraten ist komisch,

für dich als Lesbe.

Das klingt jetzt vielleicht noch verrückter...

Es wäre glaubwürdiger, wenn wir sagen, wir hätten uns verliebt.

Was? - Wer würde sich als Lesbe ausgeben,

nur, um jemandem zu helfen, im Land zu bleiben?

Wir sagen, wir haben eine Affäre.

Und bei unseren heimlichen Treffen hat uns Ben erwischt.

Ich soll lügen? - Ich sag, ich kann ohne dich nicht leben.

Das stimmt! Und wenn sie dich trotzdem ausweisen wollen,

drohe ich, mich umzubringen. Das riskiert keiner.

Es gibt zu wenig Ärzte in Kanada.

Also?

Auf zum Standesamt! - Wozu?

Wir heiraten! Margarita!

Sag "ja" oder erklär mir, warum nicht.

Das Wasser wird kälter werden. - Das ist Folter.

Ich will nur aus Liebe heiraten.

Du bist so jung.

Wir wollen einen Weg finden, damit du hier bleiben kannst.

Wir alle lieben dich, Ben, Mali und ich.

Deine Familie ist hier. - Danke...

Sieh es als Vertrag, als Familienvertrag oder als Probe-Ehe.

In ein paar Jahren lassen wir uns scheiden

und du kannst heiraten, wen du willst.

Danke.

FLUGROUTE

Was machst du? - Morgen fliege ich nach Hause.

Aber... Mom sagte, ihr heiratet, damit du hier bleiben kannst.

Mexiko ist mein Zuhause.

Nein, geh nicht. Ohne dich sterbe ich hier.

Dank dir weiß ich, dass ich alles tun kann, was ich will.

Ich studiere, such mir einen guten Job.

Willst du nicht, dass ich frei entscheiden kann wie du?

Dann komm ich mit.

Mali, das kannst du nicht.

Das ist dein Zuhause, hier bei deinen Eltern.

Du kannst mich in Mexiko besuchen.

Das kannst du mir nicht antun.

Nein!

Ich hasse sie! - Du hasst sie nicht.

Schatz, das Mittagessen ist fertig.

Das ist kein Essen! - Hey!

Das ist ein Masthuhn aus der Hühnerfabrik!

Margarita geht's bald besser und dann ist alles wie früher.

Sie fliegt morgen nach Mexiko.

Schatz, wir haben alles besprochen.

Ich heirate sie...

Ihr versteht es nicht.

Sie will nicht, dass alles wie früher wird.

Wer möchte schon Sklave sein?

Was?

Margarita, ich verstehe das nicht.

Ich konnte mich zwischen euch nicht entscheiden.

Wen du heiratest, ist egal. Wichtig ist, dass du bleibst.

Du kannst auch studieren, woanders arbeiten...

Heiraten ist vielleicht komisch, aber wir wollen es so.

Ich war gern bei euch und Mali, aber ich bin 24.

Als ich mich um euch kümmerte, merkte ich,

dass ich mich um mich selbst kümmern kann.

Hallo, Jane.

Ich fliege nach Hause.

Es ist nicht wegen dir. Es geht um mich. Ich muss nach Hause.

Ich wünschte, es ginge. Ich liebe dich. Aber es geht nicht.

Nein, tut mir leid.

Vielleicht kannst du mir zeigen, wie man kocht.

Wir müssen das Haus verkaufen und etwas kürzer treten.

In einer Wohnung wären wir uns viel näher.

Unser Auto ist weg, also...

Wir müssen zusammen U-Bahn fahren.

Das wäre lustig.

Ich kann an deiner Schule aushelfen.

Auf der High School müssen Eltern nicht mehr aushelfen.

Damit kommst du zu spät.

Ach, ich wäre eine dieser widerlichen Supermütter gewesen.

Ja.

Schlaf jetzt.

Ich hab dich lieb.

Okay.

Heirate mich.

Wir können die Heiratserlaubnis abholen.

Meine Oma gab mir ihren Ring.

Sie hätte dich gern gehabt.

Ich liebe dich.

Heirate mich.

Fühlst du dich nicht zu jung dafür? - Ich liebe dich.

Was ist mit deinen Eltern?

Du schämst dich für mich. - Nein, ich hab's genossen, hier zu sein.

Das ist mir nicht genug. - Ich will nicht, dass du gehst.

Ich hab das Ticket schon gekauft.

Die Einstellung ist beantragt.

Heirate mich und du kannst hier bleiben.

Lass mich gehen!

Ich kümmere mich um das Juristische.

Du musst mich nicht mal sehen, wenn du nicht willst.

Du liebst sie. Warum sagst du's ihr nicht?

Mali, das geht dich nichts an.

Du kümmerst dich um alle anderen,

aber lässt es nicht zu, dass sich jemand um dich kümmert!

Liebst du mich?

Denn ich liebe dich wirklich.

Heißt das "ja"?

Ja.

Ja.

Du bist zu alt, um eine Nanny zu haben.

Ich weiß.

Dann müssen wir beste Freundinnen sein.

BABELFISCH TRANSLATIONS Ingo Brauner

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