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Es ist ein Wunder, dass sie noch atmet, aber sie überlebt.
Sie braucht viel Pflege.
Ich schaue nach Infektionen.
Achten Sie auf ihre Schmerzen.
-Morphium? -Gehen Sie vorsichtig damit um.
Es ist nach dem Gott des Schlafes benannt, verlangsamt Atem und Herzschlag.
Der Entwickler hätte bei einem Test fast seine Familie getötet.
Wie geht es der Patientin?
-Jemand wollte sie töten. -Wir finden den Schuldigen.
Was tun Sie denn da?
Ich muss sie befragen.
Wie soll das arme Ding antworten? Sie kann kaum ihren Mund öffnen.
Vielleicht kann sie es aufschreiben.
Sie hat eine Schädelfraktur. Sie weiß vielleicht nichts mehr.
Ich muss es doch versuchen.
Miss.
Ich bin Sheriff Giles.
Sie können zwar nicht reden,
aber dafür schreiben?
Braves Mädchen.
Wie heißen Sie?
WEISS NICHT
Woran erinnern Sie sich?
Irgendwelche Gesichter oder Namen?
ALLES SCHWARZ
Sie wissen nicht, wer Sie sind oder woher Sie kommen?
-Da muss etwas sein. -Das reicht.
-Sie muss erst genesen. -Dann finden wir den Täter nie.
Was bleibt uns übrig?
Sie bleibt hier.
Etwa mit uns? Allein?
Ein Transport wäre zu riskant.
Ich kümmere mich um sie.
Meine Frau schaut nach ihr.
Nur Ruhe und Zeit werden ihre Wunden heilen.
Sie müssen einen Bericht ausfüllen.
Nur ein wenig. So kommen Sie zu Kräften.
So ist gut.
Ihnen geht es bald besser.
"Du meine Güte. Wie seltsam heute alles ist.
Und gestern ging noch alles wie gewöhnlich vor sich.
Bin ich in der Nacht vertauscht worden?
Lass mich nachdenken.
War ich heute Morgen beim Aufwachen dieselbe?
Ich kann mich fast daran erinnern, mich anders zu fühlen.
Aber wenn ich nicht dieselbe bin…
…stellt sich die nächste Frage.
Wer in aller Welt bin ich?"
TEIL ZWEI CATHY
Cathy soll also die Highschool in Amesbury besuchen.
-Ein Luxus für ein Mädchen. -Ja, aber Cathy möchte Lehrerin werden.
Tja, das wird sie nicht lange sein.
Nicht mit diesem Gesicht.
Sie wird eine tolle Ehefrau abgeben.
Ich backe schon mal die Kuchen für das Wohlfahrtspicknick.
Nein, das mache ich doch.
Deine Hände quälen dich doch so.
Lass mich helfen.
Wie reizend.
Solch ein Engel.
Ja.
Miss Ames.
-Sie haben etwas verloren. -Oh.
Danke. Ich verliere mein Taschentuch ständig.
Und…
Hier.
Zum Festmachen.
-Nein, sie ist zu kostbar. -Darf ich?
STURMHÖHE
Du hast also noch mehr Schmuck gefunden.
Ja. Auf dem Heimweg.
Ich hielt es für eine Münze im Staub.
Ich inseriere eine Anzeige, um den Besitzer zu finden.
Natürlich, Vater.
Ich hoffe, diesmal erhältst du eine Antwort.
Mädchen lernen schnell.
Die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts ist unvermeidbar.
Jungen und Männer fühlen sich selbst zu einer gewöhnlichen Frau hingezogen,
das ist so sicher wie dass ein Fluss abwärts fließt.
Aber das macht Mädchen nicht hilflos.
Mit etwas Übung können sie lernen,
ihre Aufmerksamkeit für ihre Zwecke zu nutzen.
Wird ein Fluss gekonnt umgelenkt, kann man Energie erzeugen.
Miss Ames.
Sie wohnen doch bei Merrimac, nicht wahr?
Darf ich Sie begleiten?
So was lässt sich schwer verbergen.
Kriege ich meine Medizin?
Dieses Zeug…
…hilft dir beim Schlafen?
Es lindert den Schmerz.
Dein Kindermädchen hat jede Dosis aufgeschrieben.
Wie aufmerksam von ihm.
-Adam kümmert sich gut um mich. -Ja, er weicht kaum von deiner Seite.
Genießt du seine Gesellschaft?
-Kennen wir uns irgendwoher? -Ich habe Sie nie gesehen.
Woher willst du das wissen?
Wenn du dich nicht erinnerst.
Meine Medizin bitte.
Trink nicht zu viel.
Die Suppe ist gut.
Das habe ich mir von meiner Stiefmutter abgeschaut.
Sie scheuchte mich immer aus der Küche.
Weil es nicht männlich ist, vermute ich.
Das finde ich nicht.
Seltsam, Sie verlassen das Zimmer kaum und hellen doch das ganze Haus auf.
Was haben Sie?
Sie sind so nett zu mir.
Und ich bereite Ihnen nur Ärger.
Was meinen Sie? Was für Ärger?
Ich erinnere mich noch an alles.
Was?
Wenn jemand, den Sie lieben, etwa Ihr Vater, in Schwierigkeiten wäre,
würden Sie nicht alles tun, um seinen Untergang zu verhindern?
Sie wissen, wer Sie verletzt hat.
Ihr Vater?
Es tut mir leid, ich… kann nicht mehr sagen.
Sie erzählen es doch keinem?
Bitte, nicht mal Charles. Ich kann nur Ihnen trauen.
Sie haben mein Wort.
Sagen Sie mir Ihren Namen?
Wählen Sie doch einen anderen, den wir Ihnen geben können.
"Das Mädchen"…
…tut es nicht für immer.
Nennen Sie mich Cathy.
Ich verstehe das nicht, Cathy.
Meine Briefe machen dich doch glücklich.
Das tun sie auch.
-Aber du schickst sie so oft. -Ich kann nicht anders.
Ich denke nur an dich und ich kann so selten mit dir reden.
-Wir gehen jeden Tag zusammen heim. -Eine Stunde! Eine Stunde ist nichts.
Bitte, James.
Ich bin fast daheim. Man sieht uns noch.
Wenn du nicht mehr meine Schülerin bist,
sind wir sorgenfrei.
Wie alle Naturkräfte
ist die Zuneigung eines Mannes nur begrenzt kontrollierbar.
Er könnte das Interesse verlieren, ja, aber das ist nicht die wahre Gefahr.
Wird aus der Beachtung eines Mannes Liebe, oder Schlimmeres,
wird er unberechenbar.
Entschuldige die Verspätung.
Der Schulleiter hat mich aufgehalten.
Das kann so nicht weitergehen.
Bald kann ich mit deinem Vater sprechen.
Nein, du verstehst mich nicht.
Ich beende unser Arrangement.
Was?
Habe ich was falsch gemacht?
Ich liebe dich, Cathy.
Und du mich mit Sicherheit…
Du liebst mich sicher auch.
Kommen Sie mir noch einmal zu nahe, Mr Grew, und ich erzähle es allen.
Ihre Briefe sind der Beweis.
Cathy.
-Mr Grew? -Mr Ames, auf ein Wort.
-Um Mitternacht? -Sofort. Es geht um Ihre Tochter.
Sind Sie des Wahnsinns, hier einfach aufzutauchen?
-Noch einmal und ich melde Sie. -Mr Ames… Mr Ames!
Nein, Sir, ich muss mit Ihnen reden, bitte!
Bitte machen Sie auf!
Machen Sie auf!
Bitte!
Er soll Gebetsbücher benutzt haben, um die Schrotflinte aufzustützen.
-Das glaube ich nicht. -Es ist wahr.
Sie fanden ihn vor dem Altar. Alles war voller Blut.
Was ist passiert?
Weißt du es nicht?
Mr Grew hat sich erschossen.
Er wurde heute Morgen gefunden.
Er benutzte einen Stapel Gebetsbücher, um die Schrotflinte aufzustützen.
Bill,
der Betrunkene, der gestern hier war, war das Grew?
Natürlich nicht.
Er sah ganz anders aus.
Er hatte einen Vollbart.
Cathy, war dir etwas an Mr Grew aufgefallen?
Wirkte er…
…niedergeschlagen im Unterricht?
Er sah schon bleich aus.
Und heute in der Schule sagte jemand, Mr Grew hätte Ärger in Boston gehabt.
Ja. Das kam mir auch zu Ohren.
Es ist traurig.
Wir alle mochten Mr Grew.
Was war zwischen dir und Mr Grew?
Ich bin dein Vater.
Gott gab mir die Macht über dich. Du bist mein Eigentum.
Verstehst du das?
Befleckst du dich, befleckst du mein Eigentum.
Ich bestrafe dich, wie es mir passt.
Jetzt sag mir, was passiert ist.
Du hast dem jungen Mann etwas angetan.
-Hältst du mich für einen Narren? -Nein! Niemals!
Meine Tochter verhält sich nicht so!
Erinnere dich daran, wer du bist.
Und vergiss nicht, was ich bin!
Ich vergesse es nicht.
MEINE LIEBSTE CATHY
Zunächst werden sie denken, alle wären umgekommen.
Ein furchtbarer Unfall.
Aber wenn sie die Asche durchstöbern,
werden sie nur die Eltern finden.
Keine Spur von dem Mädchen.
Dann werden sie im Kutschhaus
Zeichen eines Kampfes finden.
"Armes kleines Ding", werden sie sagen.
"So jung."
"Möge sie in Frieden ruhen."
"Aber Kain und sein Opfer sah er nicht an.
Da ergrimmte Kain und senkte den Blick.
Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du?
Und warum senkst du deinen Blick?
Wenn du fromm bist, so kannst du den Blick erheben.
Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür."
Darf ich auf mein Zimmer?
Ich habe eine Geschichtsprüfung und brauche Ruhe.
Natürlich, Schatz.
-Gute Nacht. -Gute Nacht.
Vater.
Wusste ich es doch.
Sie brauchte nur etwas Strenge.
Schau nur, wie geschickt sie mit nur einer Hand nähen kann.
Sie laufen mir nicht mit Löchern in den Socken herum.
Wenn Sie zum Stopfen in der Lage sind,
benötigen Sie sicher nicht länger unsere Gastfreundschaft.
Wir wollen sie nicht hetzen.
-Das könnte sie überlasten. -Darüber ist sie hinweg.
Er hat recht. Ich möchte Sie nicht ausnutzen.
-Sie gehen schon zu Bett? -Ich ermüde noch schnell.
Gute Nacht.
-Musst du so unfreundlich sein? -Benutz deinen Kopf.
Zwei unverheiratete Männer und ein Mädchen.
-Sie wäre fast gestorben. -Und jetzt ist sie gesund.
Sie hat immer noch starke Schmerzen.
-Adam, was auch immer sie getan… -Sie hat nichts getan.
Hier stimmt etwas nicht.
Ein Mädchen wie… wie sie fällt nicht einfach vom Himmel.
"Ein Mädchen wie sie"?
-Du kennst sie gar nicht. -Und du etwa schon?
Du denkst, du kennst sie?
Das gefällt mir nicht.
Nicht in meinem Haus.
-In deinem Haus? -Unserem Haus.
Unserem Haus.
So denkst du also?
Dann gehe ich eben.
Was redest du da?
Kalifornien soll ein Paradies sein.
Sei kein Narr.
Ist es närrisch, Glück zu suchen?
Willst du etwa so weitermachen?
Wir sind reich und du lässt uns kein Wachs verschwenden.
Zu sparen ist keine Sünde.
Wenn du bis zum Tod in diesem kalten Haus leben willst,
dann nur zu.
Ich will es nicht.
Tu, wonach dir ist.
Aber das Mädchen?
Das Mädchen bleibt nicht hier.
Nun?
Ich habe Essen gebracht.
Tja, wenn ich hungrig bin, kann ich mich selbst versorgen.
-Ich will nur helfen. -Ich brauch deine Hilfe nicht.
Finden Sie mich so abstoßend?
Du hast vielleicht Adam den Kopf verdreht, aber…
Er besinnt sich noch.
Zur Not verprügle ich ihn.
Könnten Sie das denn?
Er ist ein starker Mann.
Frag doch ihn, wozu ich in der Lage bin.
Weißt du…
Als du voller Schmerzmittel warst,
hast du im Schlaf viel geredet.
Jeder träumt mal schlecht.
Hey,
kurz nachdem du hier aufgetaucht bist,
fand ein Mann die Straße runter einen Koffer
mit etwas Geld darin.
Und Schmuck.
Weißt du darüber zufällig etwas?
Natürlich nicht.
Womit habe ich Ihr Misstrauen verdient?
Vielleicht erkennt man seinesgleichen einfach.
Entschuldigen Sie.
Schon gut.
Bitte.
Was… Was stimmt nicht?
Ich glaube, ich muss gehen.
Umgehend.
Ich weiß nicht, wo ich sicher bin, aber ich bin hier nicht mehr willkommen.
Sie sind hier willkommen.
Was ist mit Charles?
Der Hof gehört zur Hälfte mir.
Wenn ich es sage, bleiben Sie.
Sie sind sehr gütig.
Aber Charles wird alles in seiner Macht Stehende tun,
um sich meiner zu entledigen.
Cathy, heiraten Sie mich?
Sagen Sie es mir nicht jetzt. Denken Sie darüber nach.
Ich kann Sie glücklich machen.
Und Sie mich.
Und würden Sie mich heiraten, könnte ich Sie beschützen.
Niemand könnte Sie verletzen.
Nicht mein üblicher Kunde.
Was kann ich für dich tun?
Bringen Sie mir Ihr Geschäft bei.
Wenn du eine Anstellung suchst, red besser mit der Madam.
Ich muss erst die Arbeit lernen.
Eine hübsche Hure kann eine Bürde sein.
Sie riskiert es vielleicht nicht.
Das würde sie sicher.
Mit Ihrer Empfehlung.
-Wissen deine Eltern, dass du hier bist? -Ich habe keine.
Ich muss mich selbst versorgen.
Bist du noch Jungfrau?
Nicht wirklich.
Niemand Junges wird jemals alt.
Wir denken alle, Alter wäre das Problem anderer.
Aber ein Mädchen ist nicht ewig ein Mädchen.
Jedes Jahr pflanzen sie eine neue Saat.
Wenn also jemand so Junges
und Hübsches um Unterricht bittet…
Nur ein Narr würde sie umsonst hergeben.
Was verlangen Sie?
-Die Hälfte deines Verdienstes. -Zehn Prozent.
Schätzchen.
Huren sind in Lowell verpönt.
Die Hälfte deines Verdienstes. Und das ist großzügig.
Danke für Ihre Großzügigkeit.
Trink das.
Das macht den Rest leichter.
Ich schicke meine Mädchen aus Sicherheit zu zweit los.
Werden sie schwanger, haben sie eine Wahl: gehen oder es loswerden.
Die meisten wählen Letzteres.
Ich verstehe, warum.
Für einen Mann wie Sie arbeitet man gern.
Nun, ich verliere selten ein Mädchen.
Aber ich kann dich nicht aufnehmen.
Oh.
-Sie finden mich ungeeignet. -Du bist zu hübsch.
Mr Edwards, ich würde Ihnen keinen Ärger machen.
Ich will nur arbeiten.
Wie lautet dein Name doch gleich?
Catherine Amesbury.
Arbeitest du schon lange in diesem Beruf oder…
Ich habe…
…in Lowell ein wenig gearbeitet.
Aber es verlief unglücklich.
Und Sie sollen gütig sein.
Warum will ein Mädchen wie du…
Mein Vater richtete vor seinem Tode alles zugrunde.
Wir wussten nicht, dass er Schulden hatte.
Und die Bank darf meiner Mutter den Hof nicht nehmen.
Ich dachte, na ja…
Wenn ich genug Geld verdiene, um die Raten zu bezahlen…
Entschuldigen Sie.
Meine Liebe.
Meine Liebe.
Besprechen wir das.
Vielleicht finden wir eine Lösung für dich.
Nun?
Es war gut.
Nur gut?
Ich glaube, am Dienstag gefiel es mir besser.
Aber am Dienstag warst du doch nicht zufrieden.
Sag mir, wie ich dich befriedigen kann.
Aber du befriedigst mich doch.
Aber nicht genug.
Es ist nun mal so…
Manchmal,
in der Vergangenheit, da…
…war mein ganzer Körper…
…von solch einer Reaktion erfüllt, dass du es nicht glauben würdest.
Etwa mit anderen Männern?
Ich schätze schon.
Aber was du machst, gefällt mir.
Oh, fast vergessen.
Ich habe eine Lebensmittelrechnung.
Sie ist diesmal leider etwas höher.
Ich könnte schwören, ich hätte meine Geldklammer dabei.
Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht.
Du hast mich ruiniert.
Sei kein Narr.
Nach 20 Jahren im Geschäft tappe ich in die älteste Falle.
Der Hurenhalter, der sich in seine Hure verliebt.
Aber ich bin keine.
-Aber ich arbeite gern, wenn du… -Das will ich nicht.
Eher sterbe ich, als dich…
Meine Frau fand mich neulich weinend auf der Toilette.
Ich habe es auf den Stress geschoben.
Erwartest du wen?
-Nein. -Warum schaust du auf die Uhr?
Ich muss einkaufen, bevor der Laden schließt.
Triffst du andere Männer?
Wie kannst du mich das fragen?
Du bist nie daheim.
Wo ist der Rubinring, den ich dir geschenkt habe?
-Wie gesagt, ich habe ihn verlegt. -Ich…
-Das weißt du. -Ich dulde das nicht, Catherine.
Keine Männer in meinem Haus.
Du hast es in meinem Namen gekauft.
Treib keine Spielchen mit mir!
Thomas, du tust mir weh.
ZEITUNGEN
Schon gut.
Hast du das Schloss ausgetauscht?
Mein Schlüssel ist weg. Ich lasse dir einen machen.
Feiern wir etwas?
Weißt du es nicht?
Heute sind wir seit einem Jahr zusammen.
Alles Gute zum Jahrestag.
Du weißt, ich trinke nicht.
Sei nicht so. Trink ein Glas.
Thomas, ich will nicht.
Es ist unhöflich von dir, nicht mit mir anzustoßen.
-Willst du mich wütend machen? -Mir wird schlecht davon, das weißt du.
Trink ihn.
-Nein. -Trink.
-Ich will nicht. Thomas! -Trink ihn.
Siehst du?
Er ist gut.
Komm her.
Komm her!
Den sollte man eigentlich genießen. Das ist teures Zeug.
Ich wollte ihn nicht. Vergiss das nicht.
Vielleicht belässt du es dabei.
Jetzt ist es zu spät.
Für manche ist es wie Gift, weißt du?
Du musst mich wirklich hassen, wenn du mich vergiften möchtest.
Ich hasse dich nicht, ich liebe dich.
Catherine, hör auf.
Ich kann jeden widerlichen Gedanken lesen, den du je hattest.
-Du widerlicher Schleimer. -Catherine…
Du wolltest, dass ich trinke, um mich zum Reden zu bringen.
Nun, jetzt rede ich.
Du fragst dich, wie ein Mädchen wie ich seine Tricks gelernt hat?
In Hurenhäusern.
Du kannst dir nicht vorstellen, wo ich schon war.
Da wurde ich ausgebildet.
Das ist Unsinn. Du bist hysterisch.
Bin ich das?
Catherine.
Ich kenne jeden Nerv in deinem widerlichen Körper.
Du kannst dir nicht mal vorstellen, was ich dir antun könnte.
Soll ich es dir zeigen?
Dein Angestellter folgt mir seit Wochen.
War das ein Geheimnis?
-Ca… -Er sollte sich mehr Mühe geben.
Selbst eine Hure ist subtiler als er.
Aus welchem Grund misstraust du mir?
-Aus keinem. -Keinem?
Überhaupt keinem.
Du hast recht.
Ich war nur hysterisch.
Komm.
Ich habe eine Überraschung für unseren Jahrestag.
Gehst du schon?
Ich muss heimgehen.
Ich erinnere mich kaum an gestern.
Ich bin wohl etwas wild geworden.
Ich…
Ich sagte, ich sollte nicht trinken.
Nächstes Mal denke ich daran.
Gehst du wo hin?
Wohin gehst du?
Ich besuche meine Mutter.
Deine Mutter?
Nur für ein paar Tage. Ihr ist unwohl.
Wie witzig.
Ich hatte gedacht,
wir könnten einen Ausflug machen.
Ich habe Geschäfte in einer Kleinstadt in Connecticut.
Du wolltest doch arbeiten.
Also gebe ich dir Arbeit.
Ich will nicht gehen.
Zwing mich nicht.
Du gehst wohl lieber zu deiner Mutter. In Amesbury, nicht wahr?
Weißt du noch von dem Feuer dort vor ein paar Jahren?
Es war in der Zeitung. Furchtbare Geschichte.
Die Eltern starben, aber das Mädchen wurde nie gefunden.
-Lauf weiter. -Was?
Nein!
Du bist Abschaum!
Nein!
Nein!
Nein! Bitte!
Bitte!
…zu achten und zu ehren…
…zu achten und zu ehren…
…zu achten und zu ehren…
…solange Sie beide leben mögen.
…solange wir beide leben mögen.
…solange wir beide leben mögen.
-Du Neider! -Sie ist eine Hure!
Ich würde ihr keinen Pfennig anvertrauen!
So sprichst du nicht über meine Frau!
Deine Frau? Du meinst wohl Straßenkatze.
-Ich teile kein Haus mit ihr. -Dann zahl mich aus!
-Wir gehen und du verrottest hier! -Hör zu!
-Verrotte, Charles! -Werd sie los. Hörst du mich?
Du musst sie loswerden.
-Charles, hör auf… -Hör mir zu.
Du musst sie loswerden und rauswerfen, denn sie wird dich in Stücke reißen.
Sie wird dich zerreißen, und ich sehe es nicht mit an.
Ich sehe es nicht mit an.
Verstehst du?
Ich glaube, das war ein Fehler.
-Ich muss gehen. -Nein, wir gehen beide.
Ich kaufe Fahrkarten nach Kalifornien.
-Da will ich nicht hin. -Wir fangen von vorn an.
Ich will nicht nach Kalifornien gehen.
Du wirst glücklich sein.
Charles geht zur Wirtschaft.
Er trinkt und beruhigt sich.
Und wir haben das Haus für uns.
Ich kann dir keine Frau sein, bis ich gesund bin.
Dann warte ich.
Bleibst du bei mir?
Bis ich einschlafe?
Ich habe Angst vor Charles. Er hasst mich so.
Ich kann auf dem Boden schlafen.
Dann kannst du nachts nach mir rufen.
-Adam? -Ja?
Trinken wir Tee?
Ich hätte klopfen sollen.
Aber wozu denn?
Du bist im Nachthemd.
Wir sind jetzt verheiratet.
Du hast recht.
Oh, Adam, könntest du mir ein, zwei Kekse bringen?
Seit Charles weg ist, habe ich mehr Appetit.
-Ich finde etwas. -Danke.
Bitte schön.
Ein Picknick.
Danke.
Auf meinen Ehemann.
Auf meine Frau.
Ist er dir zu stark?
Ich mag ihn stark.
Wurdest du jemals fotografiert?
Noch nie.
Wir könnten uns fotografieren lassen,
vor Kalifornien.
Ein Hochzeitsporträt.
Schmeckt der Tee nicht seltsam?
Lass mich probieren.
Adam.
Das ist die falsche Tasse. Da ist meine Medizin drin.
Oh.
Tja…
Das schadet mir nicht.
Und wenn ich dich nachts brauche? Du wirst nicht aufwachen.
Oh nein.
-Ich spüre sie schon. -Oh nein.
Das Zeug ist stark.
-Armer Adam. -Nein.
Du bist sie nicht gewohnt. Setz dich.
Was willst du?
Rutsch etwas rüber.
Wo ist dein Ehemann?
Er hat aus Versehen meine Medizin getrunken.
Ich hatte heute schon eine Hure.
Und?
Der arme Mistkerl.
Untertitel von: Benjamin Weidelener
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