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Original subtitles

Wir sind da.

Bald ist Ihr Urlaub. - Bald im Schnee, ja.

Und dann war sie weg. Einfach so.

Und so kam ich vom Regen in die Traufe.

Oder in die soziale Isolation, wie man sagt.

Als Patrick mir das Programm nahegelegt hat, dachte ich erst: Mannsein 2.0.

Ach du meine Güte, was werden meine Brüder dazu sagen?

Sie haben doch auch Brüder, oder? - Ja, ja.

Sie können einen echt verrückt machen. Hm?

Genau.

Aber jetzt, wo ich jede Woche mit euch spreche.

Über Dinge, die ich noch nie jemandem erzählt habe, geht es mir besser.

Ich merke, dass es wieder bergauf geht.

[flüstern]

Ich kann wieder ich selbst sein. Ich treffe mich mit Freunden.

[Intro]

Ich finde diese Neugier fantastisch.

Vor kurzem kam sie zu uns und fragte aus dem Nichts, wo die Babys herkommen.

Wir haben also versucht, ihr das möglichst pädagogisch zu erklären.

Und mit vollkommen ernster Miene sagte sie dann: "Papa, Mama, könnt ihr das mal

vormachen? - Tja, wir haben das einfach gemacht.

Also das Vorführen. - Ach ja?

Ist das verrückt?

Wisst ihr, was ich kaum erwarten kann?

Meinen Mädchen mehr von der Welt zu zeigen.

Die erste Reise in die Wüste oder zum Grand Canyon.

Erinnert ihr euch an den Tafelberg?

Als Papa uns das erste Mal mitgenommen hat?

Und wir alle drei so: "Wow"

Also, von mir aus dürfen Sie noch eine Weile bleiben.

Ja, du läufst ja auch so gerne mit dem Kinderwagen rum.

Super, dann können wir die Kinder immer bei Alex abgeben.

Ja, genau.

Nein, Ich freue mich auf die Zeit, in der sie eine eigene Meinung entwickeln,

man ein Gespräch mit Ihnen führen kann. Und sie mit dir diskutieren.

Zu sehen, wie sie ihre Talente entwickeln.

Oh Gott, Talententwicklung.

Muss nervig sein, so einen Vater zu haben.

Vor kurzem musste ich mal wieder ein paar Bänder durchschneiden.

Ich hatte noch keine Minute mit dem Bürgermeister gesprochen, schon zeigte

ich ihm Fotos. - Na ja, so geht's mir auch.

Du bist also doch ein ziemliches Weichei?

Irgendwie schon.

Das wird mir sonst immer nachgesagt, aber ihr seid genauso.

Auch du mit deinen Töchtern. Ich krieg's mit.

Hast du genug gegessen? Ist dein Reißverschluss zu?

Ja, aber du weißt ja, wie das mit Töchtern so ist.

Ich hoffe bloß, dass sie nie einen Typen wie dich mit nach Hause bringen.

Haben Sie vielen Dank. Das hat mich gefreut.

Ja. Machen Sie's gut.

Auf Wiedersehen.

Soeben haben wir erfahren, dass Seine Königliche Hoheit, Prinz Friso Van

Oranje, heute Morgen im Skigebiet von Lech in eine Lawine geraten ist.

Der Prinz wurde schnellstmöglich in die Universitätsklinik von Innsbruck

gebracht, wo er auf der Intensivstation aufgenommen wurde.

Seine Frau, Prinzessin Mabel und Königin Beatrix, sind inzwischen im Krankenhaus

eingetroffen.

Die behandelnden Ärzte bezeichnen den Zustand des Prinzen als stabil, aber er

ist nicht außer Lebensgefahr.

Ich liege selbst schon nächtelang wach deswegen.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie das für Amalia ist.

Ja, aber sie wird das ganz toll machen.

Ja, die Oranjes, das sind weiche Männer, aber starke Frauen, weißt du doch.

Vielleicht sollten wir für die Thronfolge eine Generation überspringen.

Ja, bitte.

Ja, aber für sie wird es anders werden.

Viel heftiger.

Bei uns lagen die nicht im Gebüsch rum, um Fotos zu machen.

Ja, das stimmt.

Und durch das Internet wird das alles nur noch schlimmer.

Also, ich bin vielleicht ein Weichei, aber meine Mädchen sollen erstmal nur

meine Mädchen sein. - Ah, das ist süß von dir.

Aber seien wir ehrlich, das dauert noch, bis du mit diesem fetten Pelz in die

Nieuwe Kerk reinläuft. - Da wird Amalia schon in Rente sein.

Lasst uns vereinbaren, dass wir mit unseren Kindern jedes Jahr etwas Schönes

unternehmen. - Was meinst du?

Einfach, damit wir noch möglichst viel von ihnen haben.

Mann, bist du egoistisch? - Wieso?

Das ist eine tolle Idee. Vielleicht ein Fußballturnier.

Wir haben ja schon fast eine Elf zusammen.

Kannst du nicht noch ein paar mehr machen?

Ja. - Ich bin doch nicht Bernhard.

[lachen]

Hier.

Aha. - Das Allerneueste.

Das ist ein Kompass, ein Thermometer und eine Pfeife.

Schön. - Na ja.

Der Mann hat wieder ein neues Spielzeug. - Das muss sein.

Klar, dass man mit euch mal wieder nichts anfangen kann.

Aber du magst uns trotzdem.

Naja, gerade so.

Alex.

Das Flugzeug ist jetzt fast so weit.

Warum dauert das um Himmels willen alles so lange?

Entschuldige. Du kannst nichts dafür.

Mir ist gerade eingefallen, dass er so ein.

So ein Ding dabei hatte. So...

so eine Art Pfeife. Hast du was von Mama gehört?

Wir können nicht über Innsbruck. Das Wetter ist zu schlecht.

Wir müssen über die Schweiz. - Verdammt noch mal!

Scheiße!

Warum mussten Sie unbedingt früher fahren?

Daran können wir jetzt nichts mehr ändern, Schatz.

Und dann?

Was machen wir, wenn wir in der Schweiz gelandet sind?

Wir nehmen ein Auto.

Können wir nicht einfach einen Hubschrauber nehmen?

Mabel ist völlig außer sich. - Ja.

Ich werde sehen, was ich organisieren kann.

Ja.

Willst du dich hinsetzen? - Ja.

Kann ich dir was bringen? - Nein.

Ich kann nicht mehr.

Ich werde auch nicht jünger, Leute. - Ja, ich merke es auch.

Aber ein bisschen fahren wir noch, oder?

Nein, ich fahre jetzt runter. - Ach komm, hör auf zu jammern.

Wir laufen hier nach oben. Von da aus gibt es eine schöne Abfahrt.

Constantijn läuft keinen Schritt mehr. - Ja, für mich ist Schluss.

Oh mein Gott.

Hier. - Danke.

Hier. - Oh ja.

Hey.

Ja, ich kann Ihnen versichern, dass Ihr Sohn derzeit keine Schmerzen hat.

Und wie wir hoffen, dass die Unterkühlung dazu beiträgt, dass das

Gehirn in der Zeit nicht stillgestanden ist und weniger Schaden...

Nach längerer Reanimation am Unfallort wurde Prinz Friso in die Innsbrucker

Klinik eingeliefert.

Durch die lange Zeit unter dem Schnee wurde das Gehirn nicht mit genügend

Sauerstoff versorgt.

In der Folge kam es zu einem Herzstillstand der etwa 50 Minuten

dauerte.

In diesem gesamten Zeitraum musste der Patient reanimiert werden.

50 Minuten Reanimationszeit sind sehr, sehr lang.

Man kann auch sagen zu lang.

Auf jeden Fall wird eine neurologische Rehabilitation Monate, wenn nicht Jahre

in Anspruch nehmen. [Monitor piept]

Erinnerst du dich an das eine Mal, als er gegen Bernard rebelliert hat?

Die Sonntag-Abend-Tradition.

Filmabend ins Soestdijk. - Soestdijk, ja.

"Jungs, der Film fängt an.

Ja, aber ihr wolltet lieber den Sportkanal gucken.

Ich werde niemals seinen enttäuschten Blick vergessen.

Ja, und ich habe dann Titanic alleine mit ihm geschaut.

[lachen]

[Constantijn weint]

Hey.

Ist ja gut.

Scheiße.

Ich vermisse ihn.

Ja.

Noch ist er da.

Ja.

Ja.

Sie haben einen Platz in London.

Ich nehme ihn mit nach Hause.

Mir wurde mitgeteilt, dass es einige Aufgaben gibt, die Sie von Ihrer

Majestät eventuell übernehmen könnten.

Jetzt, wo sie so viel Zeit in London verbringt.

Wenn Ihr Terminplan es zulässt natürlich.

Und von den-

Warten Sie kurz. - Ja.

Ja.

Guten Morgen.

Es ist lange her. - Ja.

Geht es Ihnen besser?

Ja.

Ich habe meine Fahrkünste verbessert.

Es tut mir leid.

Ich weiß, es kommt spät. Zu spät.

Ihre Steaks sind wirklich großartig.

Sie erinnern mich an zu Hause. An die Sonntage von früher.

An unsere Asados.

Hm. - Köstlich.

Ich...

Ich habe hier früher mit Friso Fußball gespielt.

Als er sieben oder acht Jahre alt war.

Da hatte ich gerade als Metzger angefangen.

Er war ein netter Junge.

Fröhlich und klug.

Echt blitzgescheit.

Er hat ständig irgendeinen Unfug gemacht mit seinen Brüdern.

Ich hoffe, dass er sich bald wieder erholt.

Ja. Ja, wir auch.

Danke sehr.

Königliche Hoheit. [ruhige Musik]

Einen herzlichen Gruß an alle unsere Zuschauer.

Wo auch immer Sie sich auf der Welt befinden und unserem Publikum hier im

Olympiastadion.

Ein herzliches Willkommen zu den Olympischen Spielen 2012 in London.

Ich bin auch kein großer Fan vom Schwimmen.

Charles. - Es ist schön, Sie hier zu treffen.

Bitte setzen Sie sich. - Danke.

Das nehme ich ab. - Ja, sicher.

Dann besorgen wir Ihnen einen anständigen Drink.

Meine Mutter hatte uns nichts von ihrer Geschichte mit Daniel Craig erzählt.

Unsere Reaktion bei der Eröffnungsfeier waren also echt.

Das war großartig. - Wer könnte da widerstehen?

Es ist James Bond. - Ja, das stimmt.

Und wie geht es Ihrem Bruder?

Unveränderter Zustand. Äh, ja.

Wissen Sie, ich würde alles dafür geben, noch einmal eine seiner zynischen

Bemerkungen zu hören oderder bloß einen seiner dummen Witze.

Sie können immer noch zu ihm sprechen. Erzählen Sie ihm, wie Sie sich fühlen.

Wie sehr Sie ihn vermissen.

Und wie schrecklich seine Witze waren.

Es tut mir so leid für Sie, Alex.

Und für Ihre Mutter.

Und dann ist ja da auch noch das... das Ding, das über Ihrem Kopf schwebt.

Wie gehen Sie damit um? - Das Ding?

Die Krone.

Ah, das Ding.

Mein ganzes Leben lang hatte ich nicht dieses greifbare Gefühl, das mich nie

verlassen wollte.

Wie eine lästige Mücke, die man versucht zu erwischen, aber nie fängt.

Was, wenn sie mich überlebt?

Man sagt, 80 % der Dinge, die man fürchtet, treten niemals ein.

Ja. Wir sagen bei: [spricht niederländisch.

"Bitte nicht um einen Vorschuss auf deine Probleme".

Meine Güte. Eure Sprache ist nicht einfach.

Aber Sie haben recht, denke ich.

Ich fürchte mich manchmal davor, mich selbst zu verlieren.

Verstehen Sie?

Täglich in diesem absurden Theaterstück mitzuspielen.

Mich einer idealisierten Vorstellung eines Königs anzupassen.

Aber wer sind wir wirklich hinter alledem?

Die Spannung war fast unerträglich. Und Epke?

Der war großartig.

Ja, alle Augen waren auf ihn gerichtet, und durch das ganze Stadion dröhnte es.

"Flying Dutchman" riefen alle.

Niemand hat erwartet, dass er es schafft.

Und niemand kann das auf der ganzen Welt.

Wusstest du das? Das ist absurd, oder?

Dass man etwas kann, was niemand anderes kann.

Er turnte alle drei Kombinationen hintereinander weg, fehlerfrei, und

sprang ab mit einem doppelten Salto.

Das war unglaublich. Und alle flippten aus.

Alle am Klatschen, Jubeln.

Epke, Epke! Standing Ovations.

Friso?

Friso?

Friso?

Friso.

Hallo. Hallo.

Ist da jemand? Hallo.

Ich muss Ihre Erwartungen leider etwas dämpfen.

So etwas kommt bei Komapatienten häufig vor.

Betrachten Sie es als ein Geschenk von ihm, aber machen Sie sich keine

Hoffnungen.

Er liegt einfach nur da. Regungslos.

Es fühlt sich inzwischen fast normal an.

Meine Mutter will mit uns reden.

Wirklich? - Heute Abend.

Im Hotel. [Musik]

Danke vielmals.

So.

Nun, ich habe euch natürlich nicht nur wegen dieser Törtchen eingeladen.

Meine Lieben, ich bin müde.

Mama.

Es war schwer, als dein Vater gestorben ist.

Sehr, sehr schwer.

Aber ich rappelte mich wieder auf und fand die Energie, weiterzumachen.

Aber jetzt?

Wisst ihr...

ich bin in erster Linie immer erst mal Königin gewesen.

Und in zweiter Linie erst Mutter.

Aber jetzt möchte ich wirklich nur noch Mutter sein.

Also. .

die Zeit ist gekommen.

Ich bin mir sicher, dass ihr dafür bereit seid.

Ich trete an euch ab.

Wie Sie alle wissen, hoffe ich in wenigen Tagen meinen 75. Geburtstag zu

feiern.

Außerdem gedenken wir am Ende des Jahres der Tatsache, dass unser Land vor 200

Jahren ein Königreich wurde.

Das Zusammenkommen dieser beiden besonderen Ereignisse habe ich jetzt zum

Anlass für die Entscheidung genommen, dass ich in diesem Jahr von meinem Amt

zurücktreten werde.

Ich trete in der festen Überzeugung zurück, dass die Verantwortung für unser

Land nun in den Händen einer neuen Generation liegen muss.

Mit dem allergrößten Vertrauen werde ich am 30. April dieses Jahres die

Regentschaft übergeben an meinen Sohn, den Prinzen von Oranje.

Er und Prinzessin Máxima sind bestens auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet.

Sie werden unserem Land mit Hingabe dienen und der Regentschaft mit all

ihren Talenten ihren eigenen Stempel aufdrücken.

Ich bin Ihnen zutiefst dankbar für das Vertrauen, das Sie mir in den vielen

schönen Jahren, in denen ich Ihre Königin sein durfte, entgegengebracht

haben. [Musik]

Na ja, ich dachte, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen.

Und jetzt ist der einzige Gedanke, den ich habe: Worauf habe ich mich da bloß

eingelassen? - Kalte Füße.

Bin ich wirklich bereit dafür?

17 Millionen Menschen zu dienen? - Natürlich sind Sie das.

Ich weiß es nicht.

Früher dachte ich, ich könnte es mit der ganzen Welt aufnehmen.

Aber jetzt.

Aber?

Das war, bevor die Kacke am Dampfen war.

Einfach schwimmen. Schwimmen.

Findet Nemo.

Wissen Sie, weshalb ich so viel über Filme weiß?

Ich komme aus einer Familie, in der alle sehr von sich überzeugt waren.

Alle waren phänomenal.

Angst und Unsicherheit, die gab es nicht.

Zweifel kamen nicht in Frage.

"Nicht quatschen, sondern machen" sagte man bei uns.

Solche Weisheiten gab es gratis dazu.

Aber im Gegensatz zu meinen älteren Brüdern war ich total unsicher.

Ich war langsam, zu dick und viel zu sensibel.

Ich hatte eine riesen Panik, wenn ich allein zur Schule radeln musste.

Ich hatte Angst davor, dass ich in einen Graben fallen oder unter einen

Lastwagen geraten könnte. Angst davor, geärgert zu werden.

Also flüchtete ich mich in die Filme.

Endlos habe ich meinen Filmhelden zugeschaut, weil ich wissen wollte, wie

sie das nur schaffen.

Das Leben.

Und witzigerweise stellte ich fest, dass sie auch total unsicher waren und

ordentlich Kacke am Dampfen hatten.

Es braucht Mut, das zu überwinden.

Allein schon die Tatsache, dass Sie sich fragen, ob Sie es auch können, lässt

mich vermuten, dass Sie mit den Beinen fest auf dem Boden stehen.

Und dass Sie perfekt für diese Aufgabe geeignet sind.

Eventuell. Ja.

Okay.

Wovor haben Sie am meisten Angst? - Spinnen.

Meine größte Angst ist...

dass eines Tages meine meine Töchter zu mir kommen, mich anschauen und sagen:

"Meine Güte, Mama.

was hast du dir nur dabei gedacht?

Wieso hast du uns bloß in diese Welt gesetzt, obwohl du wusstest, dass-"

Obwohl du wusstest...

Wissen Sie, die Kinder, die fragen: Wieso?

, sind diejenigen, die die Welt verändern werden.

Ich bin im Mittelalter.

Ich befinde mich mitten im Frankreich des 13. Jahrhunderts, sagte er zu sich.

Aber es war fast nicht zu glauben.

Gerade als er den weiteren Abstieg beginnen wollte, bemerkte er etwas

hinter sich.

Weit entfernt hörte er Hufgetrappel, Geschrei, Lärm.

Ängstlich schaute er sich um, aber er sah nichts.

Die Kurve nahm ihm den Blick auf den höher gelegenen Teil der Straße.

Danke, meine Liebe. Noch mehr Geschrei und Waffengeräusche.

Ich möchte ein König für alle sein. Für den Bäcker um die Ecke.

, für den Zahnarzt, der auch- - Alex, das ist so klischeehaft.

Ja, aber das... Ich kann das nicht.

Ich will das nicht und ich mache es nicht.

Es muss persönlich sein. Und trag dein Kinn nicht so hoch.

Du wirkst sonst arrogant. - Ja.

Ich gebe die Fragen einfach an dich weiter.

Nein.

Du musst dir vielleicht ein gutes Motto überlegen.

Oder ein Slogan. - Ja, genau.

Willem vier für ein königliches Plaisir. - Komm schon.

Drei starke Schlagworte.

Willem vier, Ballons, Bitterballen und Bier.

Okay, noch mal. Sie wissen schon sehr lange, dass Sie-

Einmal König werden. Jetzt ist es so weit.

Was für ein König möchten Sie sein?

Ich möchte ein König sein, der in erster Linie die Tradition fortsetzt,

aufbauend auf der Tradition meiner Vorgängerinnen und Vorgänger.

Jemand, der für die Kontinuität in diesem Land, aber auch für die

Stabilität steht.

Zudem ein König, der im 21. Jahrhundert die Gesellschaft zusammenhalten,

vertreten und ermutigen kann.

Zusammenhalten, vertreten und ermutigen.

Wie sieht das in der Praxis aus? - Einfach mal nachdenken, Rick.

Nun, indem man dort ist, wo man denkt, dass die Menschen Zuwendung oder

Unterstützung brauchen.

Indem man guten Veranstaltungen durch Anwesenheit zusätzliche Aufmerksamkeit

verschafft.

Indem man Menschen unterstützt, die Hilfe brauchen.

Die Niederlande und das Volk stets gut vertritt, auch im Ausland.

Ja, in vielerlei Hinsicht versucht das verbindende Element in der Gesellschaft

zu sein. Der Gesellschaft zu dienen.

Genau.

Das Wichtigste ist, dass man authentisch bleibt.

Wenn man nicht authentisch ist, dann kann man, denke ich, diese Funktion auch

nicht gut erfüllen.

Ihre Mutter- Ja?

Ich.

Ich denke, er war bisher stets so, wie er ist und das wird sich auch nicht

ändern. Denn...

Denn er ist jemand, der sehr nahe bei den Menschen ist.

Der gerne Kontakt zu den Menschen hat. Und daraus holst du deine Inspiration.

Und das wird auch immer so sein.

Máxi.

Ich bin so stolz auf dich. [Kussgeräusche]

Bist du froh, dass du König wirst?

Ich bin schon ein bisschen zwiegespalten.

Es ist natürlich eine Ehre, dem Land dienen zu dürfen.

Aber es ist auch harte Arbeit, weil jeder ständig eine Meinung dazu hat.

Es ist eigentlich wie beim Fußball.

Wenn das Team gewinnt, halten alle den Trainer für einen Helden.

Doch wenn das Team verliert, gibt es 17 Millionen Nationaltrainer im Land und

alle wissen es besser.

Manchmal habe ich Angst, dass ich was Falsches sage oder mache.

Verstehst du mich? - Ja.

Mama hat gesagt, man muss über die Sachen reden, vor denen man Angst hat.

Und das Angst haben auch zum Leben gehört.

Ich finde es schon auch toll.

Dann kann Papa ein bisschen Chef spielen.

Das kann er gut, oder? Ein bisschen das Zepter schwingen.

Und du darfst dann immer auf die VIP- Tribüne.

Ja, das auch. - Und wie lange bleibst du König?

Äh, wieso?

Willst du dir schon den Tag im Kalender anstreichen, hm?

An dem du loslegen kannst?

Hier. Hören Sie sich das an.

"La Repubblica" aus Italien.

"Die Ehefrau des Kronprinzen ist die Tochter eines ehemaligen Mitglieds der

Regierung unter der grausamen Militärdiktatur von Jorge Videla".

Da wären wir wieder. - Ja.

Alexander Pechtold hat auch schon eine Anfrage im Parlament gestellt.

Ich will das nicht schon wieder.

Noor, ich möchte für das beurteilt werden, wofür ich in den letzten Jahren

gekämpft habe. Dafür wer ich bin.

Ich liebe meine Familie, aber sie können nicht anwesend sein.

Bei der Krönung. Es ist, wie es ist.

Also, Sie kommen dann von dort, halten hier an und machen eine Vierteldrehung.

Danach werden Sie- - Dürfte ich kurz?

Oh, ja. Ich würde liebend gern auch einmal.

Ja. Natürlich.

Es ist Ihre Krone. - Ja.

Na los. Du darfst zuerst.

Ja, das... das musst du fühlen.

Hier, fühl mal.

Gott sei Dank muss niemand die Krone wirklich auf seinen Kopf setzen.

Mama.

Schön, dass du da bist. - Hallo, mein Lieber.

Majestät.

Darf ich mir Ihren Sohn noch einmal kurz ausleihen?

Selbstverständlich. - Hallo.

Claus hat oft gesagt: "Die Krone ist in der Realität genauso schwer wie im

übertragenen Sinne". - Das stimmt.

An dieser Stelle müssen Sie sich einander leicht zuwenden.

Bist du erleichtert?

Ja, ich freue mich sehr darauf, in meinem Atelier zu arbeiten und Friso

vorzulesen, wenn er wieder zu Hause ist. - Ja.

Ich bin sehr froh, dass Alexander so gut auf seine Aufgabe vorbereitet ist.

Sie setzen sich dann hin.

Und dafür habe ich dir zu danken, Máxima.

Ich bin so stolz auf dich.

Genau. - Vielen Dank.

Das bedeutet mir viel.

Ich wollte das nur noch mal durchgehen.

Ich verstehe wirklich, dass es nicht einfach für dich ist, an so einem

wichtigen Tag ohne deine Familie zu sein.

Aber wir sind auch deine Familie. - Nun müssen Sie zunächst nur zuhören.

Das weiß ich.

Sehr gut.

Wird der Priester dann dort hinten stehen, oder?

Bitte nicht anlehnen. Der färbt ab.

Das merke ich mir. - Das war ein Witz.

Bloß ein Scherz.

Heute mache ich Platz für eine neue Generation.

In diesem Sinne werde ich nun die Regentschaft an meinen Sohn

Willem-Alexander übertragen, der die Verantwortung für diese schöne Aufgabe

übernehmen wird.

Majestät. [Musik]

Seid ihr soweit? - Ja.

[Jubeln und Applaus]

Jetzt winken wir. [Jubeln]

Wink zu. Hm?

[Musik]

Mit Zuversicht wage ich es von mir selbst und der Welt auszusprechen: Ich

nehme dieses Amt mit Überzeugung an.

Dabei bin ich unglaublich dankbar für die Unterstützung meiner Frau.

Máxima.

Sie ist sich bewusst, dass ihre Position zuweilen persönliche Einschränkungen

von ihr verlangt.

Sie hat unser Land umarmt und ist Niederländerin unter Niederländern

geworden.

Sie ist voll und ganz bereit, ihre vielen Fähigkeiten in den Dienst meiner

Regentschaft und unser aller Königreich zu stellen.

Abgeordnete des Parlaments, heute bekräftigen wir gegenseitig unsere

Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen des Königreichs und...

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