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Original subtitles

(leise, unheilvolle Klänge)

(leise Paukenschläge)

(düstere Musik)

Der Preis ist zehn Guineen für jeden.

Mit Waffe, Schwert und Keule.

Es ist gezählt.

Öffne die Augen, junger de Lusignan.

Alles, was nötig ist, ist da.

Wann trifft dein Mann ein?

Morgen Nacht.

Und er kommt direkt aus Rochester.

Von mir aus aus der Hölle.

(anfeuernde Rufe)

Töte ihn!

(anfeuernde Rufe)

(Mann 1) Hinterher!

(Mann 2) Ja, genau so!

(Knochen knacken, Schmerzenslaute)

(anfeuernde Rufe)

-(Mann 1) So geht das! -(Mann 3) Sehr gut!

-(Frau) Und jetzt los! -(Mann 2) Beende es, los!

(Mann 3) Los, steh auf!

(Mann 2) Jetzt mach schon!

(Mann 2) Ja, genau so!

(Waffen klirren, Paukenschläge setzen ein)

(anfeuernde Rufe)

Kommt schon, feuert sie an!

(dramatische Musik)

(Knochen brechen)

(Musik stoppt)

Eine Guinee, wenn du ihn tötest!

-(Mann) Ja! -(Frau) Töte ihn!

(alle) Töten! Töten! Töten!

Töten, Töten, Töten, Töten!

Töten, Töten, Töten, Töten!

Töten, Töten, Töten!

(Knochen brechen)

(melancholische Klänge)

(Vogel rufe)

(Paukenschlag, düstere Musik)

Ewan.

- Ja, Vater? - Geh.

(unheilvolle Klänge)

(Paukenschlag)

(melancholische Klänge)

(Krähenruf)

(unheilvolle Klänge)

(Paukenschläge, spannende Musik)

(Kampfschreie)

(Kampfschreie, spannende Musik)

(Schreie)

(Kampfschrei)

(Knochen brechen)

(Mann) Bitte! Gnade!

Gnade?

So wie ihr Engländer sie uns gewährt?

(düstere Klänge)

Dem Weg des Vaters folgt auch der Sohn.

(düstere Klänge)

(Schrei)

(friedliche Musik)

(düstere Klänge)

(Frau) Kommt mein Streithahn wieder ins Bett?

(gedämpftes Gelächter)

Wecken wir sie auf, Mrs. Smith.

- Das wollen wir tun, Mr. Smith. - Aufgestanden!

- Der halbe Tag ist schon rum. -(Mrs. Smith) Wird's bald?

(Mr. Smith) Nicht so lahm! Hoch mit euch!

- Aufgestanden! -(Mann) Schon gut.

(unverständliches Gemurmel)

(Hahn kräht)

(Paukenschläge, unheilvolle Klänge)

(dramatische Klänge)

Wo ist mein Sohn?

(düstere Klänge)

Wir widersetzen uns deinem Vater. Wir sollten zurückgehen.

Dann tu es doch.

(Paukenschlag)

(Kampfschreie in der Ferne)

Zu den Mauern! Zu den Mauern!

(spannende Musik)

(es wird Alarm geschlagen)

(Leute schreien durcheinander)

(Schreie)

Bring die Mädchen in den Turm.

Und Hubert. Sie sollen sich verstecken.

(düstere Klänge)

(düstere Klänge)

Schnell, die Körbe. Milord, sie wollen zum Dorf.

(Lord) Schnell! Beeilung, Smith!

Wo ist mein Sohn? Er darf uns nicht folgen.

(Smith) Verstehe, Milord.

Vater.

(wildes Geschrei)

Alle in die Burg, schnell!

Rein mit euch! Beeilt euch!

(Geschrei und Kampflärm)

Schnell.

(dramatische Klänge)

(spannende Musik)

(dramatische Klänge)

(erstickter Schrei)

(Musik verstummt)

Mein Herr.

(Paukenschläge)

(spannende Musik, wildes Geschrei)

(Mädchen schreit)

(Schreie und Musik verstummen)

(Schrei)

(dramatische Klänge)

(Schwertklingen klirren)

(wildes Geschrei)

Legt Eure Waffen nieder, und ich lasse Gnade walten.

Gnade ist für Feiglinge!

Nein!

(düstere Klänge)

(Schrei, Knochen brechen) Nein!

(unheilvolle Klänge)

Engländer! Zeigt meinen Sohn!

(getragene Klänge)

(unheilvolle Klänge)

(Paukenschlag) (von Ferne) Zeigt meinen Sohn!

(schmerzvolles Stöhnen) (Smith) Vorsichtig.

-(Lady) Schnell. -(Smith) Vorsichtig.

Vorsichtig.

(Lady) Legt ihn hin.

(schreit vor Schmerz laut auf)

(Lady) Verzeih, Liebster.

Tut, was ihr könnt.

(Mrs. Smith) Der Knochen ist zertrümmert.

- Kriegt er Wundbrand? - Er ist gesegnet, wenn nicht.

(Clanführer, von Ferne) Engländer!

(melancholische Klänge)

(schmerzvolles Stöhnen)

(Clanführer) Zeigt meinen Sohn!

(Lady) Ganz ruhig.

(Clanführer) Engländer!

Meinen Sohn!

- Smith, was hast du vor? - Er will seinen Sohn? Kann er kriegen.

(Clanführer) Engländer!

(Lady) Bereit?

Haltet ihn gut fest, Master Hubert.

[Knochen knacken, erstickte Sch me rzenssch reine}

(Mr. Smith) Macht schnell.

(Mrs. Smith) Es ist gleich vorbei, Sir. Schnell!

(Knochen bricht, erstickter Schrei)

Ich glaube, sie haben aufgehört.

Wir hätten nie an diesen Ort kommen dürfen.

Sobald es Vater möglich ist, sollten wir fortgehen.

Entschuldige, Blanche, aber du denkst immer nur an dich.

(Mrs. Smith) Grausame Welt.

Lass das, bitte. Kate.

- Er braucht Ruhe. -(BIanche) Mutter, wir müssen reden.

Hör nicht auf sie. Sie will, dass wir fortgehen.

- Sollen wir uns schlachten lassen? - Genug.

Euer Vater will bestimmt nicht, dass ihr streitet.

-(Lord) Ich höre sie. -Vater.

(Lord) Für einen Tag haben wir genug gekämpft.

Jetzt möchte ich allein sein mit meinem Sohn.

Blanche hat recht. Unsere Feinde sind Barbaren.

Sie werden ewig mit uns um dieses Land kämpfen.

- Wir bieten ihnen die Stirn. - Wie sollen wir das ohne dich tun?

Wir müssen schnell handeln. Wir machen Folgendes:

Dein Vetter, Guy de Lusignan, kennt Männer, die uns helfen können.

- Wo finde ich ihn? - Deine Mutter weiß es.

Er ist ein großer Kämpfer. Du brauchst Geld.

Brich beim ersten Tageslicht auf. Morgen Früh.

Enttäusch mich nicht, mein Sohn.

Finde ihn.

(ernste Klänge)

- Da unten, ich sehe etwas! - Da pirscht sich jemand ran.

(unverständliches Gemurmel)

(melancholische Klänge)

Schneide ihn los.

Wieso hast du nicht gehorcht? Wieso nicht?

(düstere Klänge)

(leise, melancholische Musik setzt ein)

(Sohn des Clanführers) Ja, Vater.

(Clanführer) Ich werde dich rächen, mein Sohn.

(leise, melancholische Musik)

(melancholische Musik)

Nun macht schon, zieht hoch.

(chorale Gesänge setzen ein)

(epische Musik mit choralen Gesängen)

(Kirchenglocken läuten)

(Musik verstummt)

(friedliche chorale Gesänge)

(Mann) Wenn Gott mich nicht bald holt, werden es meine Brüder tun.

- Pater? - Guy de Lusignan ist Euer Vetter?

- Meiner Familie sagte man, er ist hier. - Ja.

Das war er. Er war hier. Auf Ersuchen des Erzbischofs selbst.

- Ihr sagt, er war? - Er kam her, um Ruhe zu finden.

Aber wenn ein Mann das erlebt hat, fällt ihm das nicht leicht.

- Er war kaum einen Monat unter uns. - Wisst Ihr, wohin er ging?

Er ist auf der Suche nach etwas, das er hier nicht finden konnte.

Ein Bruder sah ihn in Kingstown. Vor einer Woche.

- Danke, Pater. - Gott segne Euch, mein Sohn.

(spannungsvolle Klänge setzen ein)

(epische Musik)

(epische Musik mit choralen Gesängen)

(Musik läuft weiter)

(Verkäufer) Frischer Fang! Frischer Fang! Kommt, kommt!

Hey‚ Jungchen. Einen Stall für die Nacht?

- Wie viel? - Nur vier Guineen.

(Musik läuft weiter, Dudelsackklänge)

(Scharfrichter) Bereust du deine Sünden?

(Musik läuft leise weiter)

(Musik läuft weiter, Scharfrichter lacht)

(Mann) Drei Kämpfe, wir haben heute drei Kämpfe!

Tretet näher und platziert eure Wetten.

(Leute rufen durcheinander)

(Mann 1) Letzte Woche tötete er einen. Schafft er es heute wieder?

-(Mann 2) Er gewinnt. -(Mann 3) Ich setze dagegen.

(Mann 2) Er wird es wieder tun.

(anfeuernde Rufe)

(Mann) Ja, macht schon!

(Knochen knacken)

Geh ran!

Ja, kommt schon. Drei Guineen für drei Tötungen hintereinander.

Ja!

- Ja! - Macht ihn fertig!

(anfeuernde Rufe)

-(Frau) Noch eine! -(Mann) Ja, sehr gut.

(begeisterte Rufe)

(Kämpfer schreit)

(begeisterte Rufe)

-(Mann 1) Worauf wartest du? -(Mann 2) Mach ihn fertig!

Ich weiß. Ich weiß.

Glaubt mir, der nächste Kampf wird anders.

Hoppla.

(Scharfrichter singt) Verbrechen zahlt sich nicht aus

Es kostet den Kopf, es kostet den Kopf

Oh 1.3, Oh ja] (lacht)

Wie kann ein Mann nur so kopflos sein

Wenn in den Himmel er geht hinein?

(Scharfrichter) Na, Schönheit, kommst du zu mir?

(Hubert) Sir?

Ich suche Guy de Lusignan.

Und was sollte er von dir wollen?

Er ist mein Vetter.

Oh. Tatsächlich?

Dieser Sohn einer Hure hat eine Familie?

Ich wäre euch verbunden, wenn Ihr nicht so über meine Familie reden würdet.

Du findest dein geliebtes Blut

eine Treppe höher.

Hure.

(leises Kichern)

(leises Stöhnen)

Vetter.

Vetter Guy?

Ich bin Hubert de Vesci.

Der Bengel ist erwachsen.

Wir schaffen alles hinter die Mauern. Was sie nicht mitnehmen, zerstören sie.

Unsere Leibeigenen sind tapfer, aber ohne Vater befürchte ich Schlimmes.

(Guy) Mein Onkel war ein furchterregender Kreuzritter.

Er häufte ein Vermögen an, als er seinerzeit Malta plünderte.

Er verlor bei dem letzten Überfall seinen Arm.

Die Lage könnte nicht schlimmer sein.

Der Sohn des Clanführers wurde beim Kampf getötet.

- Eine persönliche Fehde. Geh doch fort. - Ich will Vater nicht enttäuschen.

Er schickte mich, dich zu finden, weil du uns helfen kannst.

Du hast den falschen Vetter gesucht.

Du kennst andere Männer, die so sind wie du.

Ich habe Geld.

Wir könnten drei gute Männer kaufen, vielleicht mehr.

"Wir könnten kaufen?"

Verstehe. Ich bin dein Geld wohl nicht wert?

Du gehörst zur Familie.

- Es müsste dir eine Ehre sein. - Ich werde dir mal was sagen, Junge.

Ich habe die Schnauze voll von Werten und Ehre.

Männer vergeuden ihr Leben für etwas, das sie nicht mal verstehen.

Das Einzige, was mich jetzt noch in Begeisterung versetzt, ist das hier.

- Du willst, dass ich dich bezahle? - Und ihn.

Dein Freund sagt nicht sehr viel.

Er wird reden, wenn es nötig ist.

Also.

(spannungsvolle Klänge)

Du hast gerade zwei Männer angeheuert.

Keine Bange, sie beißt nicht. Außer sie muss.

(spannungsvolle Klänge)

(unzufriedene Rufe aus der Menge)

Dein Freund hatte eine harte Nacht.

Süße Hure, saures Bier.

Ich dränge dich nicht dazu. Keiner zwingt dich mitzukommen.

Wenn ich etwas schuldig bin, dann bezahle ich auch.

(Mann) Wie viele waren es diese Woche, Mr. Pierrepoint?

Sechs Männer, zwei Frauen und ein Hund.

Knappen und Lakaien, jeder von ihnen.

Aber der Hund war ein echtes Miststück. (lacht)

Schon mal einen geköpft, der sich gewehrt hat?

Lass mich das hier beenden, dann zeige ich es dir.

(Guy) Was hat dieser Mann getan?

Mann?

Das ist Mary, mein Freund.

Hat die Kehlen von zwölf Männern aufgeschlitzt.

Mit der legt man sich besser nicht an, Bruder.

(Guy) Wie viel?

- Sie ist nicht zu verkaufen. -(Guy) Jeder hat seinen Preis.

Die hier nicht. Ihr Kopf ist Gold für mich.

Wir haben, was wir benötigen. Lass uns Iosreiten.

Ich gebe dir zwei Guineen.

Hör zu.

- Vier und sie gehört dir. {enttäuschte Laute aus der Menge)

Seid barmherzig. Lasst mich doch um eine verdammte Seele handeln.

Ich habe mich verzählt. Es sind fünf.

- Du sagtest aber vier. - Das war für ihren Kopf.

Du willst doch auch den Rest van ihr. Fünf Guineen, bis zu ihren Zehen.

(Hubert) Ein mörderisches Geschäft.

Welche Geschäfte betreibt ihr drei, wenn ihr sie begehrt?

Wir werben Männer an zum Kampf.

Mhm. Ach so. Wie bezaubernd.

(Wache) Pierrepoint!

Das ist das letzte Mal, dass du eine Gefangene verk...

Fünf Guineen.

Ihr bekommt zwei zum Preis von einem. Ich komme auch mit.

Der wird immer besser, wenn man sich wehrt.

Wir wollen keinen Ärger mit dem Gesetz.

Ich denke, den haben wir schon.

Wir brauchen noch zwei Männer.

(lacht) Dann sind wir im Geschäft.

- Vier Männer und eine Frau. -(Mary) Drei.

Drei Männer, eine Frau und der Sohn einer dreckigen Hure.

(epische Musik mit choralen Gesängen)

(Musik klingt aus)

Da du mich gekauft hast, soll ich "Herr" zu dir sagen?

Mein Name ist Hubert.

Master Hubert.

Dein Freund ist ein treuer Weggefährte. War er in Rochester dabei?

Sein Name ist Berenger. Im Gefecht rettete ich ihm das Leben.

Seitdem glaubt er, er stünde in meiner Schuld.

(Hubert) Du hast dich nicht nach Mutter erkundigt.

- Ich nehme an, meiner Tante geht es gut. - Den Umständen entsprechend.

Und was ist mit Cousine Blanche? Immer noch die verzogene Prinzessin?

Noch schlimmer, seit sie aus Frankreich ohne Prinzen heimkehrte.

Sie will von der Rebellion hören, und vom Kampf gegen den König.

(melancholische Klänge)

(Berenger) Na los! Heya!

(epische Musik mit choralen Gesängen)

(Musik endet abrupt)

(Paukenschlag)

(Leute schreien) Schnell, in die Häuser!

- Schafft die Kinder weg! - Holt die Waffen! Beeilt euch!

(Smith) Sie kommen. Schnell, auf eure Posten!

Da kommen sie. Werft die Steine hinunter.

(wildes Geschrei)

Bewegung! Auf eure Posten!

(wildes Geschrei)

-(Smith) Die Steine! -(Mann) Uns fehlt Nachschub.

Egal, was ihr habt, her damit!

(wildes Geschrei)

(Guy) Der Angriff kommt zu früh.

- Sie werden uns sehen. - Gibt es einen Nebeneingang?

-(Hubert) Auf der anderen Seite. -Die sind vor uns dort.

Wir sind hier, um zu kämpfen.

-(Guy) Haben eure Leute scharfe Augen? -Scharf genug.

Na dann los, Bruder.

(unverständliches Geschrei)

(Mann 1) Haltet die Leiter fest!

(Mann 2) Pass auf. Hier!

(Mann 3) Los, beeil dich!

(Mann 4) Achtung, da drüben!

(Schrei)

(Mann 5) Zu den Zinnen, es werden immer mehr!

(Smith) Hier, zwei Männer, schnell!

(Kampflärm von Ferne)

(Schreie)

Runter!

(spannungsvolle Musik)

(Hubert) Auf der anderen Seite!

(Geschrei und Kampflärm)

(Clananführer) Ogre.

Sieh.

-(Hubert) Öffnet die Tür! -(Mann) Es ist Hubert.

(Hubert) Öffnet den Nebeneingang!

Scharfrichget} Da sind sie: {Hubert} Öffnet die Tür:!

(Guy) Öffnet die Tür!

(Mann) Lasst sie nicht durch!

(spannende Musik)

Macht die Tür auf!

- Macht auf, schnell! - Es ist Master Hubert!

(Geschrei und Kampflärm)

(leise Dudelsackklänge)

Schnell, aufmachen!

(Hubert) Macht auf!

(Scharfrichter) Du gehörst immer noch mir.

(Guy) Geh rein!

(Hubert) Kommt schon!

(spannende Musik)

Komm endlich, Scharfrichter!

Kommt schon, rein mit euch!

(Musik wird dramatischer)

(Musik stoppt abrupt)

Verriegel die Tür.

(Leute rufen durcheinander)

Kommt schon!

Master Hubert!

(Krachen) Wir brauchen euch an den Mauern.

(Geschrei und Kampflärm)

(Krachen)

(Guy) Kommt, Männer! Schlagt zurück!

(Guy) Wehrt sie ab!

(Schrei)

Kommt, Leute! Angriff!

(stöhnt vor Schmerzen)

Nein! Vater, bitte, tu das nicht.

- Ich muss da raus. - Vater‚ ich flehe dich an.

(Guy) Kämpft, Männer, kämpft!

(Guy) Werft sie über die Mauern!

(dramatische Musik)

Ich liebe es!

(Guy) Werft die Steine runter!

(dramatische Musik mit Dudelsackklängen)

(Mann 1) Rückzug! Zieht euch zurück!

(Mann 2) Die Schotten ziehen sich zurück!

(Paukenschlag)

(Paukenschlag)

(stumme Szene zu ernsten Klängen und mystischem Gesang)

(Musik und mystischer Gesang werden lauter)

(Gesang verstummt)

(melancholische Musik)

(Musik endet abrupt)

Gut gemacht.

Smith.

Wie geht es Vater?

(Lady) Willkommen zurück.

- Sei behutsam. Er braucht Ruhe. - Ja.

- Willkommen, liebster Neffe. - Tante.

Ich habe Vetter Guy gefunden.

Das hast du gut gemacht.

- Sind noch andere dabei? - Drei.

Vorn Teufel höchstpersönlich.

Dann müssen sich unsere Feinde in Acht nehmen.

Komm.

- Onkel. - Ich bin froh, dass du gekommen bist.

Ich hätte mir nur bessere Umstände gewünscht.

Mir ist sehr wohl bekannt, was hier vorgefallen ist.

Ein paar dahergelaufene Männer können dieses Haus nicht stürzen.

Seit drei Generationen gehört es meiner Familie.

Und was auch immer mir zustoßen wird,

wir geben nicht auf!

(Lady) Er muss sich ausruhen.

Schon gut.

- Sein Zustand gefällt mir gar nicht. - Ich sah schon Schlimmeres.

Sieh an.

So hübsch ist die verzogene Prinzessin geworden.

Das kann man über meinen Vetter nicht sagen.

Und scharfzüngig ist die Gute auch noch.

Überraschend, dass er das erkennt in seiner Blindheit.

Bitte entschuldigt mich.

Keine Sorge.

Du bist nicht der Einzige, den sie so behandelt.

(ruhige Musik)

(Leute reden durcheinander)

(Guy) Sie schlugen sich wacker.

Ich sagte ja, es sind tapfere Männer.

Vetter.

Ich erinnere mich an diese Schönheit.

Als ich dich das letzte Mal sah, trugst du Strampelhosen.

Erzähl von der Rebellion und dem Kampf gegen den König.

Ein andermal mache ich das gern.

Wir brauchen so viele Männer wie möglich an den Mauern.

(Magd) Das wird schon wieder.

(Leute reden durcheinander)

(Scharfrichter) Du und dein Freund,

ihr habt Freude an der Arbeit.

Wir haben genug Übung.

Manch einem liegt es nicht.

Aber mein geliebter Vater pflegte früher immer zu sagen:

"Es ist ein Gewerbe, mein Sohn. Sei stolz, wenn sie vor dir knien."

Wir haben uns noch gar nicht vorgestellt.

Charles Montserrat de Pierrepoint. Der Dritte.

Guy de Lusignan.

- Ihr seid der Stolz Eures Gewerbes. - Habt vielen Dank.

(Hubert) Wir brauchen dich an den Mauern.

Ist das alles, was mein Master braucht?

(Hubert) Nein.

Nein, nein. Tu es nicht.

(Hubert) Hey‚ hey/ (Mary stöhnt)

(Hubert, leise) Nein...

(Hubert stöhnt abwehrend)

(Mary) Sch, sch.

(Mary stöhnt leise)

(Hubert stöhnt auf)

(lustvolles Stöhnen)

(unheilvolle Klänge)

(lustvolles Stöhnen)

(unheilvolle Klänge)

(Hubert stöhnt auf)

(Gescheppef)

(beide stöhnen auf)

(melancholische Klänge)

(Mann 1) Schleifi: die Schwerter.

(Mann 2) Dreckspack. Wie lange warten wir noch?

- Greifen wir an, am besten morgen. -(Mann 3) Ja, morgen!

-(Mann 4) Sie haben Kämpfer angeheuert. -(Mann 3) Söldner, ja.

(Mann 2) Wir verlieren zu viele Leute. Werft sie den Hunden vor.

-(alle) Aye! -(Mann 3) Werft sie den Hunden vor.

Jeder von uns leidet mit Euch.

- Wir werden sie töten. -(Mann 2) Ja, wir bringen sie alle um!

Wie viele Brüder und Schwestern willst du opfern für einen toten Sohn?

(Clanführer) Wie viele?

Meine Frau,

meine Töchter

wurden von den Engländern vergewaltigt und getötet.

Mein Sohn musste ihnen folgen.

- Der Letzte meines Blutes. -(Mann 2) Tötet sie!

Wie vielen von euch ist das Gleiche widerfahren?

(Paukenschläge, unheilvolle Musik)

(Clanführer) Wir werden euch Engländer bekämpfen,

so wie ihr uns bekämpft habt.

(erstickter Schrei, düstere Klänge)

Und ihre Augen werden das Feuer sehen.

- An dieser Hand klebe englisches Blut! -(begeisterte Rufe)

- Was sagt mein Volk? -(begeisterte Rufe)

(düstere Klänge)

(Lord) Ich... muss...

Bring Hubert und Guy hierher.

Ja, Ma'am. (zu sich) Es geht zu Ende.

Master Hubert, Eure Mutter will Euch sehen.

Und Euren Vetter.

Vater.

Ich werde den Morgen nicht erleben.

Hör zu.

Die Zeit drängt.

Diese Burg ist nicht nur unser Zuhause.

Sie gewährt jeder Seele, die sich hier aufhält, Schulz.

Gebaut mit Energie und Schweiß,

in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Und wenn Gott uns das nicht geben kann,

sind diese Mauern so etwas wie unser Schild.

Unser Zufluchtsort vor der Gefahr.

Sie schützen uns, wie der Stahl eines Schwertes.

Mein Großvater stammte von normannischem Blut ab.

Aber mein Sohn hat englisches Blut.

Sei stolz darauf.

Ich.

Lord Gilbert de Vesci,

gebe nun mein Land und den Titel

dir, mein Sohn.

Versprich mir,

diese prächtige Burg deinem Sohn zu Vererben.

Im Beisein deines Vetters,

schwöre es.

(spannungsvolle Klänge)

Ich werde dieses Land mit meinem Leben verteidigen.

Dieses Haus und die Titel werden auf meinen Sohn übergehen.

So soll es sein.

(ruhige Klänge)

(Paukenschläge)

(Schnarchen)

(Mary) Warte nur.

-(BIanche) Vater stirbt, nicht wahr? -Das tun wir alle.

Verzeih mir, meine Begrüßung war nicht...

Entschuldige dich nicht dafür, zu sagen, was du denkst.

Was ist mit dir passiert, Guy? Unser fröhlicher, junger Vetter.

Was hat dich so verbittert?

(Mary) Hat dir das eine Hure zugefügt?

Ein Franzose.

- Hat sicher sehr geschmerzt. - Ich habe ihm mehr zugefügt.

Wenn du ein Bier möchtest, es ist im Turm.

Hm.

Deine vergnügten französischen Prinzen, ich kenne sie:

Sie sind Lügner und Halsabschneider, bis zum letzten Mann.

Wenn du deine kostbare Jungfräulichkeit ihnen schenkst, viel Glück.

Seit wann hat denn meine kostbare Jungfräulichkeit etwas mit dir zu tun?

Hat sie nicht.

Ich bin aus dem Grund hier, aus dem ich nach Frankreich ging:

Englands Geldbörse.

Dein Bruder ist ein großzügiger junger Mann.

Er bezahlt dich?

Wenn deine Kämpfe das aus dir gemacht haben,

haben sie noch etwas anderes angerichtet.

Wenn du denkst, das Schwert hätte dir die Augen geöffnet,

da irrst du dich.

Du bist heute blinder als je zuvor.

Blanche, komm schnell.

(traurige Musik setzt ein)

(stumme Szene zu trauriger Musik)

(traurige Musik läuft weiter)

(traurige Musik verstummt)

(Vogel rufe)

(Hahn kräht)

Nach dem Stand der Dinge haben wir genug Essen für einen Monat.

(Guy) Kann das Wasser vergiftet werden?

Nein. Die Quelle ist in den Bergen. Ein unterirdischer Flusslauf.

Da kommen sie nicht ran.

(Hubert) Hier wurde sein Sohn getötet.

-(Berenger) Von wem? -(Smith) Von mir.

-(Guy) Haben wir Pech? -(Smith) Ist aufgebraucht.

Und die Steine gehen auch langsam zur Neige.

-(Guy) Wir können die Pfeiler einreißen. -(Smith) Wer gibt hier die Anweisungen?

Mein Vetter gibt die Befehle. Teilt das auch den anderen mit.

(Smith) Master.

- Du hast ihm das Familiengeld gegeben? - Sonst wäre er nicht mitgekommen.

- Du hättest andere mitbringen können! - Nein, konnte ich nicht.

Ich hatte keine Wahl. Und Vater ist nicht mehr da!

Du bringst uns Ratten aus der Gosse, die uns retten sollen.

- Ich sagte doch... -(Lady) Genug!

- Euer Vater ist tot. - Er hat...

Ich habe meine Kinder besser erzogen.

Er gab unserem Vetter Vaters Geld, damit er kommt.

Hast du das gewusst?

Es war die Entscheidung deines Bruders. Er ist jetzt der Master.

Nein. Er wird nie mein Master sein.

(es wird Alarm geschlagen) (Mann 1) An die Scharten!

-(Mann 2) Schnell, rauf! -(Mann 3) Sie sind da?

Was soll das werden?

(laute Schreie des Gefangenen)

Kommt und kämpft gegen uns, ihr Mistkerle!

(Peitschenschläge und Schreie)

(Peitschenschläge und Schreie)

(Mann) Wir können das noch eine Weile machen.

(spannungsvolle Klänge)

(unheilvolle Klänge)

(leise, spannungsvolle Klänge)

Das verschafft Euch Linderung. Haltet durch.

(Mann hustet)

(spannungsvolle Klänge)

(spannungsvolle Klänge steigern sich)

(Tür wird eingetreten)

Lauft, Miss Kate, lauft!

(spannungsvolle Musik)

(Schrei)

- Sie sind im Turm! -(Guy) Nein.

Sie wollen, dass wir die Mauern verlassen. Bleibt!

(spannende Musik)

(Musik läuft weiter)

(eine Frau schreit)

(Musik stoppt abrupt)

(leise, unheilvolle Klänge)

(lautes Kreischen)

(leise, unheilvolle Klänge)

(lauter Schrei)

(spannungsvolle Musik)

(angestrengte Kampflaute)

(erstickter Laut)

(Kreischen eines Vogels)

(spannungsvolle Musik läuft weiter)

(düstere Musik)

(düstere Musik stoppt)

(Geschrei aus dem Burghof)

(unheilvolle Klänge)

(unheilvolle Klänge steigern sich)

(Paukenschlag, dramatische Musik)

(Blanches Schreie von Ferne)

(Blanche schluchzt, dramatische Musik)

(Guy) Lass sie los!

(dramatische Musik)

(Blanche, schluchzend) Bitte, lasst mich. Bitte!

Bitte!

(dramatische Musik)

(Guy) Lass sie gehen und du wirst leben!

(dramatische Musik verstummt)

(ruhige Klänge)

(Klänge verstummen)

(schmerzvolles Ächzen)

(Paukenschläge)

(dramatische Klänge)

Engländer!

(melancholische Klänge)

(melancholische Musik)

(melancholische Musik verklingt)

(Clanführer) Ogre.

Bereite den Angriff vor.

(Paukenschläge)

(Ogre) Wir greifen an!

(dramatische Musik)

Es müssen Männer an die Tore!

Kommt, kommt!

(traurige Musik)

Was ist denn?

(stumme Szenen zu trauriger Musik)

(stumme Szenen zu trauriger Musik)

(stumme Szenen zu getragener Musik)

(Musik läuft weiter)

(Musik steigert sich)

(Musik verklingt)

(melancholische Klänge)

(Klänge ebben ab)

Du weißt, du kannst gehen.

Falls es eine Schuld gab, ist sie beglichen.

(Berenger) Noch nicht.

Es gibt noch den Jungen, der mich bezahlt, hier zu kämpfen.

Was ist ein Söldner ohne sein Wort?

Ein Mann, der nicht mehr angeworben wird.

Das hat uns Frankreich gelehrt.

Das haben wir erfahren müssen, Bruder.

Bezahke Schwerter,

hier und da wird bisweilen ein Becher Blut vergossen.

So viel zu mir.

Aber was hält dich hier?

Wie schon gesagt: Was ist ein Söldner, der sein Wort nicht hält?

Vielleicht ist es die Tochter, deretwegen du nicht gehst.

- Sie hat eine gewisse Ausstrahlung. - Was weißt du schon davon?

Ich hatte ein paar außergewöhnliche Huren.

Ist das alles?

Da gab es eine.

Ich war noch ein Junge.

Ich lief den weiten Weg nach Bicknor County, um sie zu sehen.

Aber sie starb, bevor ich mein Ziel erreichte.

(Scharfrichter trällert vor sich hin)

Es tut mir Ieid wegen Eurer Frau.

Die Beste, die man haben kann.

Ich sagte ihr, dass ich sie liebe.

"Natürlich tust du das, du alter Mann", sagte sie.

Wenn du je so eine Frau findest,

dann halt sie fest ein Leben lang.

(Scharfrichter trällert vor sich hin)

Was haltet Ihr von ihm, unserem singenden Scharfrichter?

Scharfrichter? Ich scheiße auf sie.

(Scharfrichter lacht schallend)

-(Mann 1) Auf Position! -(Mann 2) Alles in Ordnung hier drüben!

(Mann 3) Hier auch!

(melancholische Klänge)

Wenn den Zurückgelassenen so viel genommen wird, ist es,

als würde man selbst jedes Mal ein wenig sterben.

Und was übrig bleibt, hat einen bitteren Geschmack.

Das Leben hält viele Entscheidungen für einen bereit.

Du warst temperamentvoll, als du ein Knabe warst.

"Zum Ärger geboren", pflegte deine Mutter zu sagen.

Trotz der kurzen Zeit, die ihr hattet,

kannte sie ihren Sohn ziemlich gut.

Vielleicht nicht gut genug. Sie starb, als ich sieben war.

Dann trägt sie keine Schuld daran, was aus dir geworden ist?

Was ist aus mir geworden?

Sieh dich an, liebster Neffe,

und sag mir, welcher Teil von dir nicht gestorben ist.

(melancholische Klänge)

verzeiht, Masten". Entschuldigt, wir gehen sehen.

(Frau) Warte auf mich.

(leises Stöhnen)

(Tür wird geöffnet)

Nun?

Was willst du?

Zahlt dir mein Bruder nicht genug?

Deshalb bist du doch hier.

- Ich kam um meinetwillen. - Ach ja?

- Um die Familie zu retten oder für Geld? - Was weißt du schon davon?

Wie kannst du es wagen, so zu sprechen? Du bist ein Söldner!

Du hast nur zu tun, was wir dir sagen.

Das denkst du also von mir?

Wo sind die lieblichen Worte und die süßen Versprechungen von einst?

Damals war ich jung. Und töricht.

Dann sollte ich Euer Geld nehmen und Euch diesen Hunden überlassen.

Geld? Du hast bereits alles, was wir hatten!

Dann bezahl mich... mit etwas anderem.

Wie kannst du es wagen?

Dein Bruder mag mich bezahlen, nur deshalb bin ich nicht gekommen.

(düstere Klänge)

Was seht Ihr?

Das Gesicht meines Sohnes.

Die Nacht, in der er geboren wurde.

Ich sehe ein großes Feuer.

Ein Haus aus Stein, vom Blut meines Sohnes schwarz gefärbt!

(düstere Klänge)

(düstere Klänge steigern sich)

Rieche ich da die Bitte um Gnade?

Genau wie deine Mutter und dein Vater, der dich zeugte: Hure und Mörder.

Sie haben um Gnade gewinselt. Hat ihnen aber nicht geholfen.

- Wie der Gemahl, den du gemordet hast. - Dreckskerl!

(lacht) Du sollst ihn schön aufgeschlitzt haben.

Von hier bis da oben.

- Er hatte es verdient. - Aber seine arme Gemahlin nicht, hrn?

Was ist dein Preis?

Naturalien.

Du weißt, was ich brauche.

(dramatische Klänge)

(angestrengte Kampflaute)

(düstere Klänge)

(Horn wird geblasen)

Wo ist der Scharfrichter?

(Guy) Wasser! Sofort, an die Mauern!

- Sie kommen durchs Tor. - Hoffentlich nur das.

-(Smith) Wasser zum Tor! -Helft alle! Benutzt, was ihr findet!

Achtung, sie sind da!

(Paukenschläge)

Haltet euch bereit!

- Sei tapfer, Junge. - Für meinen Vater.

(dramatische Musik)

(düstere Klänge)

(dramatische Musik mit Dudelsackklängen)

-(Mann) Wasser! -(Smith) Löscht das Feuer!

(unverständliches Geschrei)

(Mann) Löscht das Feuer!

(Leute schreien durcheinander) Wasser! Mehr!

- Noch mehr Eimer! - Gib her!

(dramatische Musik)

Gib her!

(Schrei)

(Leute schreien durcheinander) Auf die Mauer!

- Beeilung! - Noch mehr Fackeln!

(Kampfschrei, dramatische Musik)

(Schrei)

(dramatische Musik läuft weiter)

(Kampfschreie)

(Schrei)

(Schrei)

Helft mir! Wasser!

Helft mir!

(dramatische Musik mit choralen Gesängen)

Wir brauchen mehr Wasser!

(dramatische Musik läuft weiter)

(Kampfschrei)

(dramatische Musik läuft weiter)

(Mann) Kommt nur!

(düstere Klänge)

(düstere Musik mit choralen Gesängen)

(Musik wird dramatischer)

(Paukenschläge)

Ja!

Zu den Mauern!

(Musik verstummt)

(getragene Musik)

(stumme Szene zu getragener Musik)

(Schläge gegen das Tor)

(Schläge gegen das Tor)

(getragene Musik läuft weiter)

Wir müssen uns in den Turm zurückziehen.

Los. Los!

In den Turm!

(getragene Musik läuft weiter)

(Mann) Engländer!

(Schrei)

(getragene Klänge)

(Clanführer) Komm her, Söldner!

Endlich ist es so weit.

(getragene Klänge)

(Clanführer ächzt)

(getragene Klänge)

(Klänge werden dramatischer)

(dramatische Klänge)

(Kate) Sie kommen durchs Tor!

(Paukenschläge, Kampfschreie)

(wildes Geschrei, dramatische Klänge)

(spannungsvolle Klänge)

Blanche. Komm, Guy!

(dramatische Musik)

(wildes Geschrei)

(Musik wird dramatischer)

(düstere Klänge)

(dramatische Musik)

(Schreie)

(Smith schreit)

Smith! Komm schon!

(düstere Musik)

(getragene Klänge)

(dramatische Musik)

(Musik steigert sich)

(Musik stoppt, wildes Geschrei)

Engländer!

Wo ist Mutter?

Geh mit ihr. Geh.

Schnell.

(Aufschlag hallt nach)

Brenn es ab.

(Frau) Brennt es ab! Legt Feuer!

(Hubert) Was sollen wir machen?

Ich gab ein Versprechen.

- Ich kämpfe bis zum letzten Atemzug. - Wie nobel von dir.

Nichts ist nobel, wenn es ums Töten geht.

Nicht für die Freiheit, nicht für Gott und auch nicht für Geld.

Das erzählte mir schon mal jemand. Aber erließ das Geld weg.

Es geht dir nicht um Geld. Du willst das Richtige tun!

- Woher weißt du das? - Blut verbindet. Wir sind eine Familie!

(Krachen) Bring deine Schwestern nach oben.

- Nein. - Keine Zeit zum Streiten!

- Deswegen gehst du mit ihnen. - Ein Master verteidigt seine Burg.

Brecht es auf.

(GUY) Weg da!

(Blanche) Was haben sie vor?

Wir hätten bei Hubert bleiben sollen.

(Krachen)

(dumpfe Schläge)

(Mary ächzt)

(Schreie und Kampflärm von draußen)

- Was du bei mir und Berenger sahst... - Sei still.

Ich hätte dich nicht herbringen dürfen.

(lautes Klirren und Krachen)

Komm schnell.

- Ich will zu Hubert zurück! - Das geht jetzt nicht. Ganz ruhig.

Ganz ruhig. Du und ich...

Und unser geschätzter Vetter...

(Klirren)

(Klirren)

(Schreie)

(Hubert) Geh da rein.

(Paukenschlag)

(leise, düstere Klänge)

(leise, düstere Klänge)

Ich wollte nicht so zu dir sein, Guy.

Sie haben Hubert.

Oh Gott.

- Oh Gott, nein! Warum tun die das? - Kate‚ beruhige dich!

-(Kate) Sie töten ihn. -(BIanche) Schau nicht hin.

(stumme Szene zu düsteren Klängen)

Hängt sie!

Nein! Nein!

Nein!

(düstere Klänge)

(Hubert) Nein!

Nein!

(düstere Klänge)

Wir müssen was unternehmen.

(Clanführer) Söldner!

(Guys Stimme) Vetter und vom Blut' der de Vesci.

Vetter und vom Blut der de Vesci!

Vetter und vom Blut der de Vesci!

(Mann) Jetzt kommt er dran.

(Guy) Meine Familie!

Das ist meine Familie und mein Zuhause!

Kämpft gegen mich!

Kämpft gegen mich!

Kämpft gegen mich! An dieser Stelle starb Euer Sohn.

Lasst keinen mehr in seinem Namen sterben!

Ihr seid doch nichts als ein Söldner!

Ein Hund, der für Geld kämpft!

Wieso seid Ihr hier?

Bringt mir die Töchter des Lords, dann dürfi: Ihr gehen.

Das ist meine Familie und unsere Burg!

Wenn Ihr Euren Sohn ehren wollt, Euer eigen Blut,

dann kämpft gegen mich!

Lasst uns das unter uns klären!

(düstere Klänge)

Warte.

(sanfte Klänge)

(leise, gefühlvolle Musik)

(gefühlvolle Musik)

(Musik steigert sich)

(dramatische Paukenschläge)

(Paukenschlag, Musik stoppt)

Ein Hund, der seinen Weg nach Hause findet,

ist bei Weitem noch kein Sohn.

Noch macht Blut allein einen Vater.

(dramatische Klänge)

(düstere Musik)

(dramatische Klänge)

(düstere Musik)

(Musik klingt aus)

(spannungsvolle Klänge)

(unheilvolle Klänge)

(dramatische Musik)

(Musik läuft weiter)

(Musik steigert sich)

(Musik ebbt ab) Halt!

(dramatische Musik mit choralen Gesängen)

(Musik verstummt)

(düstere Klänge)

(dramatische Gesänge)

(dramatische Musik)

(Musik läuft weiter)

Nein!

(dramatische Paukenschläge)

(Clanführer) Vyla, töte sie!

(dramatische Paukenschläge)

(Blanche schreit)

(dramatische Musik)

(dramatische Klänge)

(dramatische Klänge, Schwertklinge sirrt)

(düstere Klänge)

(dramatischer Paukenschlag)

(getragene Musik)

(Hubert) Der Clan zog sich zurück, und wir lebten einige Zeit in Frieden.

Doch dauerhafter Frieden sollte nur schwer zu erlangen sein.

Burgen würden aufsteigen und untergehen, so wie die Familien, die sie erbauten.

Guy verließ im Hundertjährigen Krieg in Frankreich einen Kampf,

wo Armeen von Söldnern geboren wurden.

Denn es gibt stets Männer, deren Ehre gekauft werden kann.

(epische Musik mit choralen Gesängen)

Untertitel: Sabine Meister u. a. Eurotape Media Services 2014

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