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Hallo!
Gib das wieder her.
Selbst wenn es einer aus der Familie gewesen ist. So wie du vermutest, dann
kannst du nicht einfach alle Grundregeln überfahren werden und diese einzigen
Theorien festhalten, okay?
Sie sollten sich einen Anwalt nehmen. Ach, das wissen Sie bestimmt.
Da sind wir endlich.
Hoffentlich warten Sie nicht schon lange.
Detective Crank von der Mordkommission. Detective Archer. Tut mir sehr leid.
Ich weiß, dass es für Sie sehr schwer ist. Aber wir müssen Ihnen einige Fragen
stellen. Eine Routine.
In Ordnung, fragen Sie.
Ihre Frau wurde genau zwischen 2 und 3 Uhr ermordet.
Wo waren Sie zu dem genannten Zeitpunkt?
Ich war mit dem Auto unterwegs.
Und wohin wollten Sie?
Ich hatte mit einem Freund Tennis gespielt und danach bin ich ein wenig
die Gegend gefahren.
Eine ganze Stunde lang?
Ja, genau.
Haben Sie Zeugen? Sie verdächtigen mich doch nicht, oder?
Wir finden es ja nur ziemlich ungewöhnlich, dass Sie eine ganze Stunde
angeblich nur durch die Gegend gefahren sind.
Hatten Sie vorher Streit mit Ihrer Frau?
Nein, wir hatten keinen Streit. Ich finde die Art und Weise Ihres Vorgehens
unmöglich. Unsere Fragen sind reine Routinefragen.
Nein, nein, Sie gehen davon aus, ich bin der Täter und hätte meine Frau
umgebracht. Waren Sie es?
Ich habe meine Frau sehr geliebt.
Ja, viele Männer lieben ihre Frauen.
Und viele Männer töten ihre Frauen.
Wenn man den Statistiken glauben darf, werden zwei Drittel aller Morde von
sogenannten Familienmitgliedern oder Freunden verübt. Was wollen Sie damit
andeuten? Wir wollen Sie von der Liste der Verdächtigen streichen. Das gelingt
uns nur, wenn Sie uns ein Alibi vorweisen können.
Haben Sie irgendwo einen Kaffee getrunken?
Oder vielleicht getankt?
Nein.
Sie machen es uns nicht leicht. Sie sind ein Ex -Baseballspieler.
Man kennt Sie sicher in der ganzen Stadt, oder? Es könnte möglicherweise
jemanden geben, der Sie vielleicht gesehen hat.
Ich weiß nicht, vielleicht ja.
Erzählen Sie uns, was das glaubhaft ist.
Sonst bleiben Sie weiterhin auf unserer Liste. Ich war es nicht. Können Sie das
nicht endlich begreifen?
Ihre Frau wurde mit einer 38er ermordet. Vielleicht kennen Sie jemanden, der so
eine Waffe hat?
Nein.
Sind Sie denn im Besitz einer Waffe?
Nein.
Ich werde meinen Anwalt anrufen.
Werden Sie einen brauchen?
Ich habe meine Frau nicht ermordet. Dann liefern Sie uns schnellstmöglich ein
glaubhaftes Alibi.
Jemanden, der Sie gesehen hat. Jemanden, der bestätigt, dass Sie Dienstag
zwischen zwei und drei Uhr tatsächlich zu Hause waren.
Das wäre ein Alibi. Verstehen Sie?
Sie sollten sich einen Zeugen suchen. Das würde helfen.
Sie können gehen, aber bleiben Sie in der Stadt.
Er legt uns an. Ach, Archer, jeder Mensch legt. Hast du mein Feuerzeug? Ich
es dir zurückgegeben. Es ist in deiner Tasche. Zieh nach.
Willst du einen Kaffee?
Nein, ich werde breit beobachten. Ich verstehe.
Legen von dir schon alle Ergebnisse vor? Ergebnisse von wem? Von der Mordetten.
Er ist reif für den elektrischen Stuhl.
Archer, könntest du mir deine Kreditkarte leihen?
Du hast also wieder vergessen, die Rate zu zahlen.
Ich wollte zahlen, aber dann ist der Scheck geplattet.
Was willst du eigentlich mit dem verdammten Porsche? Der bringt dich noch
Armhaus. Da wohne ich schon seit langer Zeit.
Kriege ich jetzt eine Karte oder nicht?
Oh Mann.
Erste.
Die ist schon abgelaufen. Oh.
Ja, wie sieht sie aus? Vielen Dank, sehr nett von dir.
Habt ihr ihn gesehen?
Wen denn?
Den Cop Detective Crank, heißt er.
Was wollte er?
Ich weiß es nicht. Er und sein Kollege haben mich ausgefragt, wo ich zum
Zeitpunkt des Mordes war. Ob ich ein Alibi habe und so weiter und so fort.
sollte das?
Was wollte er von dir?
Gar nichts. Er hat mich nichts gefragt.
Denkt er vielleicht, du könntest mit dem Tod deiner Frau etwas zu tun haben? Das
ist möglich.
Das verstehe ich nicht. Ich habe angenommen, Sie denken an...
Ein Herumtreiber oder Einbrecher? Das hätte ich auch gedacht.
Anscheinend denkt Detective Crank ganz anders.
Denn statistisch gesehen sind die Familienangehörigen sowieso die
Hauptverdächtigen.
Du hast doch ein Alibi, oder?
Nein.
Fällst du ein?
Du sagst, wir waren zusammen.
Ich bestätige es.
Nein. Ich wüsste nicht, wieso ich nicht die Wahrheit sagen sollte.
Du kannst es dir ja nochmal überlegen.
Hast du darüber nachgedacht, wie es jetzt weitergeht? Noch nicht.
Das Leben geht weiter.
Auch wenn du sie noch so sehr vermisst, musst du auch über deine Zukunft
nachdenken. Ich will nicht, dass du dich in eurem großen Haus verkriechst und zu
einem Einsiedler wirst.
Du solltest wieder unter die Leute gehen.
Eventuell findest du ja eine nette Freundin und du verliebst dich wieder.
Nein, nein, auf keinen Fall. Keine könnte Susan das Wasser reichen.
Ich will nicht, dass du dahinvegetierst.
Ich mache mir um dich Sorgen.
Du solltest das tun, was für dich wirklich gut ist.
Auch wenn es der falsche Zeitpunkt wäre.
Ich weiß.
Ich würde jetzt gerne was trinken.
Dann sag mir, wo du hin willst.
Ich will nach Hause und da was trinken.
Ich will allein sein.
Vergiss nicht.
Du hast viele Freunde.
Oh, Brad.
Meinst du, das wäre jetzt das Richtige?
Ja, das meine ich.
Ich bin volljährig und kein Kind.
Es war eine schöne Zeremonie, so wie es Susan sich gewünscht hätte.
Ich finde, du solltest gehen.
Brad, du hast heute zum ersten Mal seit Susans Tod das Haus verlassen. Sie wird
nicht wieder lebendig, auch wenn du dich zurückziehst.
Das Leben geht für dich irgendwie weiter.
Weißt du, was du als letztes zu ihr gesagt hast?
Nein, wieso auch?
Das letzte, was ich zu ihr sagte, war, vergiss nicht, meine Hemden
Nicht, ich liebe dich oder wir sehen uns heute Abend, Liebling.
Nein, vergiss nicht, meine Hemden mitzubringen.
Warum nur? Ich war solch ein Idiot.
Ich will mir das nicht länger anhören.
Du kannst mich anrufen, wenn du willst.
Brad, wieso willst du nicht mit mir reden?
Wieso lässt du dir nicht helfen?
Ja, doch, ich bin schon da.
Hallo, dies ist der Anschluss von Susan und Brad Lake.
Leider sind wir im Moment nicht zu Hause.
Hinterlassen Sie eine Nachricht und wir rufen zurück. Vielen Dank.
Hallo, Herr Lake.
Hier ist Detective Clank von der Mordkommission.
Da ich später noch ganz in Ihrer Nähe bin, würde ich gerne mal bei Ihnen
vorbeischauen, damit ich Ihnen nochmal über den Mord spreche.
Also dann bis nachher.
Wenn Sie mich zu Hause erreichen wollen, hier ist meine Telefonnummer.
555 -3218.
Bis dann.
Oh, Brett, oh ja.
Schönen guten Tag, Mr. Lake.
Hoffentlich habe ich Sie nicht geweckt.
Nein.
Das heißt ja, Sie haben mich geweckt.
Es war ein langer Tag.
Und das Ganze schlaucht mich.
Das ist verständlich.
Ich weiß nicht, ob Sie meine Nachricht erhalten haben. Ich würde gerne ein
nochmal aufrollen.
Nämlich den Zeitpunkt des Mordes. Ich hätte alles gesagt, was ich weiß.
Glauben Sie, ich könnte Ihnen noch was Neues erzählen?
Ich weiß es nicht.
Sie werden es mir sagen.
Sie verschwenden Ihre Zeit. Ich weiß nichts Neues.
Sie sagten aus ihrer Haustür sei offen gewesen.
Als ich nach dem Tennis nach Hause kam, war die Tür unverschlossen.
Hallo Liebes, bist du da?
Ich lief nach Susan, aber sie antwortete nicht. Was geschah dann?
Ich wusste, dass sie zu Hause war, denn ihr Auto stand vor der Tür.
Also machte ich mich auf die Suche nach ihr.
Liebling, ich bin zurück.
Schatz?
Oh mein Gott!
Sie lag da und war tot.
Ja.
Ich will ganz offen sein, Mr. Lake.
Wenn ich so richtig nachdenke, dann muss der Täter im Familien - oder
Bekanntenkreis zu finden sein.
Sie kennen nicht zufällig jemanden, der Ihre Frau aus dem Weg räumen wollte?
Hören Sie, Crank, ich weiß genau, worauf Sie hinaus wollen. Ich weiß, Sie
denken, ich sei der Täter. Aber da irren Sie sich.
Ich habe meine Frau geliebt.
Und Sie werden sich sehr schwer tun, ihr etwas anzuhängen.
Mr. Lake, um es klarzustellen, ich will Ihnen nichts anhängen.
Mit meinen Fragen versuche ich nur, etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Aber offengestanden finde ich Ihre ganze Geschichte ein bisschen zu glatt. Sie
spielen zwar den liebenden Ehemann,
Aber ich denke, dass Sie etwas von mir verbergen. Ich werde es herausfinden.
ist verdammt sicher.
Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, ich habe noch etwas zu erledigen. Wir
in Verbindung.
Hat er ein Geständnis abgeregt?
Nein, noch nicht.
Aber er hat was zu verbergen.
Gehen wir die Einzelheiten nochmal durch. Vielleicht ergibt das ganz einen
Versuchen können wir's.
Okay, also Brad Lake spielte für Arizona auf der zweiten Bay.
Letztes Jahr hörte er auf mit dem Baseball. Jetzt verdient er Millionen
Frühstücksgetreide und mit Mietwagen.
In der Öffentlichkeit wurde er immer mit seiner Frau gesehen.
Und eines Tages, paff, das war's dann.
Weißt du was?
Das Haus der Licks ist gut gesichert.
Unzählige Sicherheitsvorkehrungen und Alarmanlagen.
Wer hatte den Haustürkurs?
Ehefrau, ihr Mann, Freundin von Ehemann. Jetzt warte mal, habe ich doch was
vergessen. Hat er zugegeben, fremd zu gehen? Das ist unnötig. Wenn ich nur
so gut aussehe wie er und dazu berühmt wäre, dann würde ich mir doch auch jede
leisten können.
Hey, ah, man sagt Sportlern doch nach, dass sie auf Frauen eine tolle Wirkung
ausüben. Oh ja, Frauen stehen auf Sportler.
Okay, gehen wir davon aus, er hat seine Frau betrogen.
Er vergnügt sich mit der einen oder anderen, führt ein schönes Leben. Eines
Tages kommt seine Freundin auf die Schliche und sagt, ich will die
Ja, genau.
Sie will 50 % des Vermögens, das gefällt unserem Freund ganz und gar nicht. Er
entwickelt einen Plan, die Ehefrau kalt zu machen. Genau.
Aber das macht doch keinen Sinn, oder?
Wenn er seine Frau wirklich umgebracht hat, wieso liefert er uns nicht ein
glattes Alibi?
Irgendwas passt nicht zusammen.
Vielleicht war er nicht allein.
Ja, möglicherweise hat er einen Komplizen.
Soll ja vorkommen, nicht wahr?
Also, was sollen wir jetzt tun?
Versuchen, ihn in die Enge zu treiben?
Nein, das ist der falsche Zeitpunkt.
Ich will ihn erst noch eine Zeit lang Tag und Nacht beobachten.
Wir können noch keine Beweise liefern.
Aber ich hoffe, er verrät sich.
Und wenn das nicht der Fall ist?
Du bist ein wahrer Freund.
Ja, ja, ja. Mach schon, zieh das Ding endlich aus.
Ein Geburtstagstrip. Ein spezielles Geschenk für dich.
Dies ist der Anschluss von Susan und Brad Lake.
Leider sind wir im Moment nicht zu Hause.
Hinterlassen Sie eine Nachricht und wir rufen zurück.
Vielen Dank.
Hallo Brad, ich bin's.
Tut mir leid, dass ich so hart zu dir war.
Für uns beide ist es zur Zeit nicht leicht.
Wir sollten uns gegenseitig helfen.
Ich wollte dich nur wissen lassen, dass ich für dich jederzeit da bin.
Ruf mich an, ja?
Ich liebe dich.
Wenn Sie mich zu Hause erreichen wollen, hier ist meine Telefonnummer.
555 -3218.
Hier ist Crank. Ich bin nicht zu Hause. Ich erlasse Sie eine Nachricht.
Hallo, Detective Crank. Hier ist Brad Lake. Ich habe auf meinem Bildschirm
entdeckt, das Sie interessieren wird.
Also dann, bitte rufen Sie zurück oder kommen Sie vorbei.
Sie haben angerufen.
Kommen Sie rein.
Wissen Sie, wie spät es ist?
Kommen Sie, ich werde Ihnen etwas Interessantes zeigen.
Was ist das?
Ihr Geständnis? Nein, nein, nein, ich habe es nicht geschrieben.
Ron, dann der Killer.
Wer ist dann der Mörder?
Das weiß ich nicht.
Deswegen habe ich ja Sie geholt.
Nur mal ganz langsam.
Sie holen mich mitten in der Nacht hierher, damit ich diesen...
Diesen Satz auf Ihrem Computer lesen?
Verstehen Sie denn nicht? Jemand hat den Satz geschrieben.
Es ist ein Geständnis des Mörders meiner Frau.
Sie wissen also, wer es gewesen ist?
Nein, natürlich weiß ich das nicht.
Sie waren doch den ganzen Tag zu Hause.
Ja, aber der Täter hat es nicht hier geschrieben.
Wenn der Täter es nicht geschrieben hat, wie kommt es dann auf den Bildschirm?
Über ein Online -Programm.
Über was?
Durch Datenfernübertragung. Da können Anwender über Computer miteinander
kommunizieren. Man kann sich in ein System einloggen, sofern man das
kennt. Verstehen Sie?
Okay, wie viele Leute in etwa kennen das Passwort? Sind es etwa 10 oder 20?
Ich würde sagen eine halbe Million.
Verarschen kann ich mich allein.
Detective, bitte warten Sie! Wie kann eine halbe Million Leute an das Passwort
kommen? Ich erledige den größten Teil meiner Geschäfte per Computer.
Da kennen natürlich viele Leute das Passwort.
In Ordnung.
Ich habe da noch eine andere Frage.
Wie viele von dieser besagten halben Million...
Hat ein Interesse daran, Ihre Frau zu töten?
Ich weiß es nicht.
Susan war ein feiner Mensch.
Ich könnte mir niemanden vorstellen, der ihr was antut.
Außer vielleicht... Außer vielleicht, Mr. Lake?
Nichts ist schon gut.
Ich meine... Wieso sollte eine von Ihnen auf die Idee kommen, meine Frau zu
töten? Wer ist eine von Ihnen?
Ich muss gestehen, seit einigen Jahren betrüge ich meine Frau. Anfangs nur per
Datenübertragung.
Ich wollte nur ein Pferd sein.
Ein Freund von mir brachte mich auf die Idee.
Er sagte, deine Frau muss es ja nicht wissen und du betrügst sie ja nicht
wirklich.
Anfangs war es nur Spaß.
Ich sollte nur das Programm starten und meine geheimsten Fantasien mit diesen
Frauen teilen.
Das erschien mir alles als harmloser Spaß.
Was geschah dann?
Dann traf ich auf Sascha.
Ich möchte von jemandem beobachtet werden, durch ein Fenster oder durch
offene Tür.
Von einem Fremden, dessen Anwesenheit ich nur spüre.
Diese Vorstellung erregt ihn.
Ich liebe das Gefährliche.
Wer ist er? Wie sieht er aus?
Aber das ist für mich gar nicht so wichtig.
Mein unsichtbarer Verehrer soll mich beobachten.
Ich bin nur für ihn da.
Ich berühre mich überall und spüre, dass es ihn erregt und mein Verlangen noch
steigert. Ich stelle mir vor, wie seine Hände meine Brüste streicheln, sich dann
langsam nach unten tasten und meinen Körper an seinen schönsten Stellen
erforschen.
Ich gehe jetzt einkaufen.
Brauchst du noch irgendwas?
Nein, danke. Hast du alles aufgeschrieben?
Hier ist die Liste.
Ich bin in zwei Stunden wieder zurück.
In Ordnung, ich schaue auf die Uhr.
Die Zeit läuft.
Ab jetzt.
Geh.
Ich bin Sascha. Du kommst hierher?
Und wieso erstaunt dich das? Du warst doch auch schon bei mir.
Ja, aber ich meine, dass meine Frau gerade erst weg ist.
Ich weiß, ich hab sie wegfahren sehen.
Du doch nicht so überrascht.
Du hast mich beobachtet und jetzt beobachte ich dich.
Willst du mich nicht nach rein bitten?
Oh ja, natürlich, aber ja, komm doch rein.
Nettes Häuschen.
Meine Frau hat es richtig gut.
Ein bisschen altmodisch, aber nett.
Bitte setz dich noch.
Das würde mich sehr interessieren.
Hat es dir gut gefallen, was du gesehen hast?
Oh ja, sehr sogar.
Es war irre. Es war richtig aufregend.
Ich wäre gerne ganz nah bei dir gewesen.
Davon war nie die Rede. Wir hatten es vorher so vereinbart.
Ich sagte ansehen, aber nichts von anfassen.
Das verstehe ich nicht. Und wieso bist du dann jetzt hier?
Das gehört zu meinen Fantasien.
Jetzt ist die Reihe an mir.
Ich möchte dich jetzt beobachten.
Also zieh dich aus.
Und was wäre, wenn meine Frau wieder zurückkommt? Das gehört zu den
Die Gefahr.
Die Furcht, vielleicht erwischt zu werden.
Hallo? Oh, hallo, Sam.
Ich wollte dir eine Nachricht auf Band sprechen.
Oh, hallo. Von wo rufst du an?
Ich stehe vor dem Supermarkt. Wolltest du nicht zum Training?
Nein, ich gehe heute nicht zum Training. Es ist eine weite Fahrt und ich finde,
dass meine Glieder ganz steif sind.
Hoffentlich kriegst du keinen Infekt.
Ähm, nein. Wie kommst du auf die Idee, dass ich etwas bekomme?
Es kassiert zur Zeit eine Erkältungswelle. Damit liegst du eine
denke nicht, dass ich so lange flach liegen würde. Ich schätze, es ist nur
wilde, milde Erkältung. Dann ruh dich aus und tu auf keinen Fall was, das dich
anstrengt. Oh ja, ich werde deinen Ratschlag natürlich sofort befolgen.
Ich hoffe jetzt auf deine Vernunft.
Darauf hoffe ich nicht.
Also, wir sehen uns. Bye.
Sie war so wundervoll.
Ich hatte nie daran gedacht, dass so etwas geschehen könnte.
Von da an sah ich wie besessen.
Ich verbrachte Stunden vor dem Gerät und tauschte meine Fantasien mit Frauen
aus. Und wann immer sich die Gelegenheit ergab, habe ich sie getroffen.
Ich weiß nicht wieso, aber ich hatte zahlreiche Affären. Wie viele Affären
Sie in etwa?
Vier feste Beziehungen und noch eine Handvoll One -Night -Stands oder sowas
ähnliches. Hat Ihre Frau nicht bemerkt?
Nein, jedenfalls nicht zu Anfang.
Arbeitest du noch?
Ja, aber ich bin endlich fertig.
Gehen wir nach unten, einverstanden? Ich würde lieber hier oben sein. Nein,
nein. Ich sehe dir gerne bei der Arbeit. Ich bin jetzt fertig hier oben. Unten
ist es doch viel gemütlicher.
Komm.
Komm.
Letztes Mal ist lange her.
Ich hoffe nur, ich weiß noch, wie es geht.
Ich bin sicher, du weißt es noch.
Ich habe vermisst.
Tut mir leid. Ich werde mich ärgern.
Auch wenn dir Albert Spaß macht, sollte man andere Dinge nicht vernachlässigen.
Du solltest mich nie vernachlässigen.
Oh, der ist ganz schön.
Siehst du, du hast nichts verloren.
Vor drei Monaten begann Susan argwöhnisch zu werden. Ich sagte allen
Wiedersehen. Konnte eine der Frauen das nicht verkraften, als Sie auf
Wiedersehen sagten? Nein.
Jedenfalls weiß ich nichts davon. Sie wussten, ich bin verheiratet und Sie
nur meine Geliebten.
Ich meine, für alle war es nur ein Vergnügen, etwas, das das Leben
gestaltet. Nun, offensichtlich hat eine von Ihnen das ganz anders gesehen.
Was gedenken Sie zu tun?
Ich kann eigentlich nicht viel tun.
Es gibt zwei Dinge im Leben, mit denen ich mich...
Leider kein bisschen auskennen. Das sind Frauen und Computer.
Ich weiß, wo die Frauen wohnen und wie sie heißen. Vielleicht kriegen Sie da
einige Tipps.
Die Frauen sind nicht gleich Hauptverdächtige, weil sie mit Ihnen
haben. Zur Zeit sind Sie der einzige Verdächtige, den wir haben.
Wenn Sie glauben, eine Ihrer Affären hätte Ihre Frau getötet, dann sollten
die einzelnen Damen treffen und was herausfinden.
Also, ich werde morgen wieder vorbeischauen. Vielleicht haben Sie bis
etwas gefunden, was uns hilft.
Und wenn ich jetzt gehe...
Dann kaffe ich noch den Rest von Columbo.
Ich nahm mir seinen Ratschlag zu Herzen und rief die Liste der gespeicherten
Namen auf.
Das Ganze erschien mir jedoch völlig absurd.
Wer hat das getan? Wer hätte daran Interesse?
Sie arbeitete als Sachbearbeiterin bei Gericht.
Ihre geheime Fantasie war, im Gerichtssaal einen Strip hinzulegen.
Ich half ihr dabei.
Sag jetzt nicht. Tu es einfach.
Das war echt irre. Ich muss jetzt...
Es
musste eine von ihnen sein.
Taylor!
Julie.
Die Seier.
Die ganz sicher nicht.
Randy, was machst du denn hier?
Ich fahre an den Strand und du wirst mitkommen, okay? Ich weiß, wer sie
hat. Was ist?
Ich weiß es jetzt.
Wer denn? Komm rein, ich werde es dir erklären.
Wendy, was ich dir jetzt erzähle, wird dir ein völlig anderes Bild von mir
vermitteln.
Ich muss dir nicht sagen, wie sehr ich Susan geliebt habe.
Jeder fand sie attraktiv.
Ich verstehe dich gut.
Ich weiß nicht, wieso.
Ich hatte viele Affären.
Es begann alles mit der Datenfernübertragung in diesen
Hast du schon mal davon gehört? Natürlich.
Meine Freundin hat mir davon erzählt.
Tatsache ist, ich habe sie einmal zu einem Typen begleitet, mit dem sie ihre
Daten überträgt.
Wir fuhren also in das alte Hotel.
Hallo. Wie heißt du denn?
Taylor.
Verdienst du dein Geld als Star?
Nein. Bist du Model?
Ja, genau.
Bist du Model für Zeitschriften?
Ja.
Schmutzige Zeitschriften.
Was ist die wildeste Fantasie, die du je hattest?
Als ich 16 war, war ich mal in einem Camp. Ich traf zwei Männer, wir gingen
spazieren und dann endete alles unter einem Wasserfall.
Das hört sich einfach irre an. Aber das lässt sich ja hier leider nicht
verwirklichen.
Was hältst du davon, wenn du dich für mich ausziehen würdest?
Wenn du willst, ja.
Dann fang jetzt an.
Die Formel hat been working for years.
Es tut mir leid, ich muss ganz schnell was erledigen.
Wir holen das nach, ja? Ein anderes Mal.
Dann verschwand er. Er machte sich aus dem Staub.
Wie heißt denn das Hotel?
Das Hotel heißt Filsile.
In dem Hotel war ich auch schon.
Ja, ich weiß. Du hast es geboten? Natürlich.
Das weiß ich nicht. Wieso hast du es nicht deiner Schwester verraten?
Brad, wie du dich vielleicht erinnerst, haben meine Halbschwester und ich zu
jener Zeit nicht miteinander geredet.
Du und ich hingegen.
Wir waren uns immer sehr, sehr nah.
Ich sah keine Veranlassung, dich zu verraten.
Erzähl mir von deinen Affären.
Darüber will ich nicht sprechen.
Ach komm schon, es tut dir gut, riecht sie von der Seele.
Wie kannst du so gleichgültig reagieren? Sie war schließlich deine einzige
Schwester.
Hör zu.
Ja, ich liebte sie.
Wie eine Schwester.
Aber es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich sie wirklich sehr gern
hatte.
Wir waren viel zu verschieden.
Und wenn du mich fragst, dann ist sie selbst daran schuld, dass du sie
hast. Du weißt gar nicht, wieso das überhaupt geschah.
Dann erzähl mir, was geschehen ist. Ich würde es gerne wissen.
Wie hieß Cora?
Sie arbeitete als Stewardess.
Sie wollte sich in unser Haus schleichen und es mit mir machen, während meine
Frau zu Hause ist. Das war eine ihrer Fantasien.
Meine Finger tippten ganz automatisch die Anfang.
Ach.
Du sorgst für den Sex und ich sorge dafür, dass meine Frau
zu Hause ist.
Ich schmuckelte sie durch die Garage ins Haus, während meine Frau einen Imbiss
bereitete. Ich hatte Riesenappetit.
Aber nicht auf den Imbiss.
Wirst du was?
Nein, Liebling, ich gehe wieder nach oben.
Wenn du Hunger hast, bringe ich dir ein Imbiss nach oben.
Nein, das brauchst du nicht.
Du hast jetzt keinen Hunger?
Ich esse später.
Wie du willst.
Ist alles in Ordnung?
Untertitelung. BR 2018
Wohin willst du?
Deine Geschichte hat mich erhitzt.
Ich werde mich jetzt abkühlen.
Ich sehe mir von noch eine Affäre.
Willst du es wirklich hören?
Natürlich, ich will alles wissen.
Zieh dich nicht so, sprich dich auf.
Es wird dir bestimmt gut tun.
Riss nicht alles in dich rein, das ist sehr ungesund. Du scheinst sehr viel
Erfahrung zu haben.
Ich habe tatsächlich einige Erfahrungen.
Gut, wie du willst.
Du willst noch eine hören?
Deine Neugierde kennt keine Kraft.
Ich erzähle dir von der Kleinen aus Vegas.
Sie hieß Julie.
Sie war die Freundin von diesem Widerling Vito Papadopoli. Ihm gehörte
das Strip -Lokal und er war in dunkle Geschäfte verwickelt.
Julie war keine dumme Gampel.
Sie lieferte der Staatsanwaltschaft Beweise über illegale Geschäfte und
Vito und seine Kumpels damit in den Knast.
Ich war von ihr fasziniert und wollte sie sehen.
Also ließ ich alles liegen und stehen und nahm den nächstbesten Flieger nach
Vegas und kam dort an zum Abendessen.
Die sehen köstlich aus.
Das Essen natürlich auch.
Du Scherzkeks.
Also jetzt erzähl mir was von dir.
Und was genau interessiert dich? Ich weiß nicht. Einfach alles.
Von deinen Wünschen.
Was wünschst du dir denn?
Bist du verheiratet?
Nein, und du?
Keine Angst, ich sage ihr nichts.
Wenn du doch verheiratet bist, was willst du denn hier?
Ich weiß nicht. Ich denke, dass ich vielleicht die Monotonie durchbrechen
Monogamie meinst du wohl eher, oder?
Ja, das auch genau.
Willst du mich wirklich?
Ja.
Und wie gefielen dir meine Fantasien?
Sehr gut.
Deswegen bin ich hier.
Oh ja.
Oh ja, ich habe großen Appetit. Sieht verlockend aus.
Vito hatte echt einen guten Geschmack.
Ja, Lachitanen, Baby.
Ich stehe auf knackige Brust.
Du machst mich verreinigt.
Danach haben wir uns noch einige Male gesehen.
Inzwischen ist sie jedoch nach New York gekommen.
Wie wäre es, wenn wir ins Haus gehen?
Wendy, ich finde, du solltest dich jetzt wieder anziehen.
Tu nicht so, du Heuchler.
Zuerst machst du rum mit jeder Computerhure, die du auftreiben kannst.
Und dann spielst du den Unschuldsengel, wenn du deine Schwägerin nackt siehst?
Du hast wohl eine Schraube locker.
davon, wenn du mit mir in den Whirlpool gehst.
Erzähl mir von noch einer Affäre.
Ich finde es nicht mehr lustig. Ich denke, du solltest nach Hause gehen.
Hast du eigentlich jemals für eine dieser Frauen so etwas wie wirkliche
entwickelt? Ich meine natürlich außer der Lust.
War vielleicht eine darunter, nach der du so richtig verrückt gewesen warst?
Bei der Susan den Kürzeren gezogen hätte?
Die Seier.
Sie hat mich ganz schön fasziniert.
Ich wollte sie mehr als alles andere.
Erzähl mir was von ihr.
Da gibt's nicht viel zu erzählen.
Ich weiß so gut wie nichts von ihr.
Ich war gerade in meinem Büro bei der Arbeit, als sie mich über das Internet
anstieb. Natürlich reagierte ich sofort auf ihr sinnliches Angebot.
Du willst mich, du kriegst mich.
Einige Tage später war in meiner Post ein kleines Päckchen von Desire.
Es enthielt eine kurze Notiz. Sie wollte mich sehen.
In ihrem Haus.
Aber ich wollte nicht wissen, wie sie aussieht.
Zu diesem Zweck legte sie einem Parfum gestolpern Pfahl bei.
Vermutlich sollte ich mir vor Betreten ihres Hauses damit die Augen verbinden.
Als ich vor ihrem Haut ankam, wäre ich fast wieder umgekehrt.
Aber schließlich liegt er doch meine Neugierde.
Dieses Wochenende jeden Wunsch erfüllen.
Alles, was du je erträumt hast.
Ich stelle dein Verlangen.
Was soll die Flüchterei? Ich denke, wir sind allein.
Da sind wir.
Ich flüster nur, weil mich das anmacht.
Wieso bist du hier?
Du hast mich eingeladen. Ja, ich weiß.
Wieso bist du tatsächlich gekommen?
Wonach sehnst du dich in Wirklichkeit?
Was kann sie dir nicht geben? Ich will es wissen.
Nein, nicht. Das zerstört die Fantasie.
Woher weißt du von einer See? Ich habe nie gesagt, ich sei verheiratet.
An deinem Finger habe ich einen hellen Streifen von einem Ring gesehen.
Du schuldest mir noch eine Antwort.
Wieso bist du hier?
Ich suche das Abenteuer.
Du suchst das Abenteuer? Ja.
Machst du das nicht nur deiner Frau? Von ihr bekomme ich nur Kopfschmerzen.
Deine Frau muss eine Hexe sein.
Weißt du, ich übertreibe. Ich mache sie schlechter, als sie in Wirklichkeit ist.
Dazu kann ich nichts sagen.
Aber findest du das auch bei ihr?
Nein, das tut sie wirklich nicht.
So etwas würde ich bestimmt nicht so schnell vergessen.
Ich will endlich wissen, wie du auslebst.
Wenn du deine Frau verlässt, dann darfst du mich ansehen.
Nein, das kann ich nicht tun.
Auch wenn es im Moment vielleicht nicht danach aussieht. Aber ich liebe meine
Frau wirklich.
Ganz wie du willst, Geliebter.
Ich genasse ihn, wer da ist. Tu mir einen Gefallen und zieh dir endlich was
Die ganze Sache wird mir langsam zu unbehaglich.
Ganz wie du wünschst, Geliebter.
Hallo, was kann ich für Sie tun?
Ich habe mein Feuerzeug bei Ihnen vergessen.
Es ist doch kein Problem, dass ich unangemeldet vorbeischaue.
Nein, gar nicht. Das geht schon in Ordnung.
Ich werde nachsehen und Ihnen Ihr Feuerzeug wiedergeben.
Sie wollen mich nicht ins Haus lassen?
Davon war nicht die Rede. Aber es war sicher so gemeint.
Warten Sie draußen.
Hören Sie, wenn Sie reinkommen wollen, dann kommen Sie.
Danke, nach Ihnen.
Ich werde oben im Büro nachsehen.
Guten Tag, Detective.
Sie sind Wendy.
Du sind jüngere Schwester.
Oh, Sie sind wirklich ein sehr guter Detektiv. Sie sind auf dem Foto, das auf
Brettschraubtisch steht.
Woran haben Sie mich erkannt?
Mit diesem Knittermantel und dieser einfachen Zigarre.
Könnten Sie entweder ein Cop sein oder ein gut gekleideter Taxifahrer? Sehr
direkt. Genau das mag ich.
Und ich mag Wohlstand. Wir wären also kein gutes Gespann. Was tun Sie
eigentlich, Wendy?
Ihre Kleidung waschen?
Brad ist zurzeit sehr hilflos und einsam und ich versuche ihm so gut wie nur
möglich zu helfen.
Darauf wette ich.
Hier sind sie.
Kennen Sie schon Susans Schwester?
Detektiv, das ist Wendy, meine Schwägerin. Das weiß ich schon.
Hier ist ihr Feuerzeug. Sie hatten recht. Es lag genau da, wo Sie gesagt
Das nenne ich Talent.
Meine Vermutungen treffen immer ein Schwarzer.
Ich muss jetzt gehen. Ruf mich später an. Dann würde ich sehr gerne den Rest
Geschichte hören.
Okay.
Ich wünsche Ihnen viel Glück. Das können Sie brauchen, schätze ich.
Sie wollen mir bestimmt was erzählen. Von ihr.
Was denn? Sie wissen, dass sie meine Schwägerin ist. Ich werde sie ja zum
einladen dürfen. Aber nicht, wenn sie der Hauptgang ist.
Was fällt Ihnen ein? Wie kommen Sie dazu, so etwas zu unterstellen? Ich sage
damit nur das, was auffällig ist.
Sie ist sehr auffällig.
Sie ist sehr temperamentvoll, wissen Sie.
Susan nannte Sie immer die Verrückte aus der Familie. Und wie nennen Sie sie?
Hören Sie, Detective, Sie gehen zu weit. Ich bin nicht der beste Ehemann der
Welt, aber es gibt auch Grenzen. Ich schlafe nicht mit der Schwester meiner
Frau. Eines habe ich in den langen Jahren meiner Laufbahn als Detective
begriffen. Grenzen sind dazu gemacht, durchbrochen zu werden.
Wieso suchen Sie sich nicht einen anderen Verdächtigen, dem Sie die Zeit
stehlen? Nennen Sie mir einen Namen, Brad.
Wer käme dafür in Frage? Wer hat's getan?
Molly.
Molly Warfield.
Von allen Frauen, die ich hatte, war sie die einzige, die Susan kannte. Nur sie
kann's gewesen sein.
In Ordnung.
Setzen wir uns doch, dann könnten Sie mir alles berichten.
Molly war Tennis -Trainerin. Ich, ähm... Ich hab sie auch über das Datennetz
kennengelernt. Ihr Deckname war der Profi.
Wenn Sie Molly über das Datennetz kennenlernten... Woher kannte Sie dann
Frau? Oh, sie lernte Susan erst im Laufe der Affäre kennen.
Oder mittendrin, wenn wir überfallen.
Molly suchte nach dem Match einen weiteren körperlichen Ausgleich. Sie
sofort wissen, dass ihr Tennisspiel auch Liebe beinhaltet.
Ich war sehr gerne bereit, sie mit meinen Bällen zu bedienen, wenn sie
verstehen, was ich meine.
Als ich meine Frau eines Tages mit einer Freundin zum Essen verabredet hatte,
traf ich Molly.
Ich konnte kaum erwarten, ihr meine Rückhand zu zeigen. In meinem Kopf war
noch Platz für drei Worte. Spiel, Satz und Sieg.
Also, damit keine Missverständnisse aufkommen. Zuerst spielen wir Tennis,
vergnügen wir uns.
Hört sich richtig gut an. Fangen wir endlich an. Nur keinen Übereifer,
Sportsfreund. Wir sollten zuerst Aufwärmübungen machen, denn es wird
anstrengend.
Und ich verspreche dir, du wirst dich heute sehr verausgaben.
Hey, zuerst Tennis.
Und errichtest du Tennis als Fulltime -Job?
Zurzeit ja, aber ich würde gern wieder zur Schule gehen und einen Abschluss an
der Sportakademie machen.
Das ist sicher interessant.
Ja, eventuell studiere ich auch noch Sportmedizin.
Sie schien mir sehr gefestigt zu sein, deswegen habe ich sie Ihnen gegenüber
auch nie erwähnt.
Sie war genau der Typ von Frau, der genau weiß, wo es lang geht, deswegen...
Deswegen ergibt es keinerlei Sinn, weshalb ausgerechnet Sie die taten.
Sie sollen mir nur erzählen, was war.
Ich beurteile, ob es einen Sinn ergibt. Sie gesagt, wir machten Aufwärmübungen
und spielten anschließend Tennis.
Oh.
Oh.
Ich sollte mir einen Computer zulegen.
Ich weiß noch nicht, wann sie ihre Frau kennenlernte.
Ich wollte es gerade erzählen.
Los, zeig mir doch mal, wie man aufschlägt.
Für den Aufschlag holst du mit deinem Arm ganz weit aus, siehst du?
Schließlich will ich perfekt werden.
Sieh an.
Hier geht es ja sehr gemütlich zu.
Susan, was... Was machst du denn hier?
Das Essen ist ausgefallen.
Barbara ist Punk.
Oh, das tut mir leid. Ich hoffe, es ist nichts Ernstes.
Das hoffe ich auch.
Susan, das ist Molly. Molly ist meine Tennistrainerin.
Molly, das ist Susan, meine Frau.
Hi. Nett, dass wir uns mal kennenlernen. Ich habe schon viel von Ihnen gehört.
Das kann ich mir vorstellen.
Da Sie jetzt auch hier sind, was würden Sie von der Idee halten, wenn wir alle
zusammen trainieren?
Gute Idee. Was haben Sie meinem Mann denn bisher beigebracht?
Das war also das Ende Ihrer Affäre mit Miss Warfield?
Nein, das war es nicht.
Sondern wir haben uns danach noch einige Male gesehen.
Susan und ich nahmen weiterhin Tennisunterricht bei ihr und Susan und
gute Freunde. Dann beendeten Sie die Affäre?
Sind Sie verrückt? Nein, wie kommen Sie denn auf die Idee?
Nein, vor etwa vier Monaten, da machte sie Schluss.
Sie beendete die Affäre, weil ihr die Freundschaft zu Susan wichtiger war. Und
Sie waren damit einverstanden? Was sollte ich denn tun? Ich hatte keine
Molly ist sehr nett gewesen.
Sie war eine gute Freundin.
Das ist sie heute noch.
Sie war sogar auf der Beerdigung.
Wieso glauben Sie denn dann, dass sie die Mörderin ist?
Das tue ich nicht.
Wieso erzählen Sie mir dann den ganzen Kram?
Weil Sie neugierig sind.
Sie wollten, dass ich einen Namen nenne und Molly war die einzige Frau, die
Susan kennengelernt hatte. Ich meine, sie könnte es getan haben.
In Ordnung, ich gehe der Sache nach.
Wir werden ja sehen, vielleicht finde ich was raus.
Ich werde auf alle Fälle ihr Alibi überprüfen.
Ich will ganz offen zu Ihnen sein, Mr. Lake.
Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg.
Ich bräuchte jetzt nur noch ein paar Beweise.
Ich glaube nicht, dass Sie es gewesen sind.
Das wird allmählich Zeit.
Werden Sie nicht übermütig. Falls Sie es doch waren, werde ich es herausfinden.
Falls Sie es nicht waren, dann will ich Ihnen auch nichts anhängen.
Irgendwas an der Sache verstehe ich nicht. Ich vermisse was.
Crank, von einer habe ich Ihnen noch nicht erzählt.
Ich nannte sie die Fremde. Sie hat mir keinen Namen genannt, weil sie anonym
bleiben wollte.
Ich traf mich mit ihr auf der alten Harris Ranch. Sie wissen schon dort, wo
diese Horrorfilme gedreht werden.
War es leicht, Herr zu finden? Du hast den Weg gut beschrieben.
Ich bin... Nein, nein, keine Namen.
Ich will weder wissen, wie du heißt, noch was betonen. Ich will nichts von
wissen. Wir sind Fremde, okay?
Wenn wir hier sind, bist du du und ich bin ich.
Einverstanden? Einverstanden, was immer du willst.
Ich hoffe, du hast Hunger. Ich bin immer hungrig. Setz dich doch.
Wie hast du diesen Ort hier entdeckt?
Ich fuhr so ganz zufällig hier vorbei.
Seitdem übe ich hier.
Was übst du hier?
Zu schießen.
Kannst du damit umgehen?
Nein.
Ich dachte, alle Männer könnten das.
Was tust du so?
Wir verraten weder Namen noch Berufe, du erinnerst dich.
Entschuldige. Das ist schwieriger, als ich gedacht hätte.
Einfache Sachen sind langweilig.
Also auf uns.
Ja, auf uns.
Jetzt erzähl mir von deinen Fantasien.
Nicht von denen, die du durch die Datenleitung geschickt hast, sondern die
verwirklichten. Oder noch haben wird.
Ja, das können nur Fremde tun.
Mit einem Fremden tust du Dinge, die du nie mit einem Geliebten tun würdest.
Zum Beispiel?
Vor ein paar Wochen, da begann ich eine Affäre mit einer jungen Frau.
Tatsächlich. Erregt dich das?
Ich schlägte sie genauso.
Es hat ihr gefallen.
Amen.
Wie vermisst du es? Hat sich der Anflug für dich gelohnt? Ja.
Willst du mich wiedersehen?
Ja, natürlich.
Was erscheint Ihnen unglaubwürdig?
Die ganze Geschichte. Ich habe mir notiert, Sie hatten Ihre Waffe in der
und haben sie ihr zurückgegeben. Welcher Richter würde das glauben?
Wann haben Sie sie wieder gesehen?
Ich habe sie noch einmal gesehen, um Schluss zu machen.
Was ist passiert?
Wir können... Wir können uns nicht wiedersehen.
Wieso denn nicht?
Ich bin ein verheirateter Mann.
Das weiß ich doch, Brad. Brad? Ich dachte, wir bleiben fremd. Keine Namen.
Genauso wie in der letzten Tango von Paris.
Bist du mal ein Brando?
Ich meine es wirklich ernst.
Ich meine es auch ernst.
Mit dir meine ich es ernst.
Und mit uns.
Ich war von Anfang an dein größter Fan.
Ich erinnere mich noch genau an das erste Spiel mit dir, das ich gesehen
Ich war in der Oberstufe.
Da wusste ich schon, dass ich dich unbedingt wollte.
Ich hatte solches Verlangen.
Meine Frau hat letzte Nacht am Computer rumgespielt. Ich denke, dass sie einiges
weiß. Versuch sie loszuwerden. Das ist nicht so einfach.
Doch, das ist es.
Verstehst du denn nicht?
Ich, ich liebe meine Frau und du und ich, wir, wir hatten eine kurze Affäre.
Keine Namen und keine Hinweise.
Ein reines Vergnügen mit meiner Frau verbindet mich was anderes. Sie ist was
Besonderes.
Willst du etwas sagen? Ich bin nicht etwas Besonderes? Nein, ich wollte nur
sagen, dass ich meine Frau wirklich liebe.
Und jetzt muss ich gehen.
Nein, nicht einfach so.
Ich dachte, uns würde etwas verbinden.
Ja, so war es. Wir hatten eine schöne Zeit miteinander.
Ich muss jetzt wirklich gehen.
Mich lässt man nicht so einfach stehen.
Niemand, hast du? Hast du verstanden, Brad Lake?
Ich werde es allen erzählen. Brad Lake.
Der bekannte Baseballspieler.
Der liebt seine Ehefrau.
Tu, was du für richtig hältst.
Was ich für richtig halte?
Okay. Das werde ich jetzt sofort tun.
Und das war's dann? Soweit ich weiß, ja.
Keinen Namen.
Wie soll ich die finden?
Ich hatte eine Idee.
Von unseren Treffpunkten gibt mir Liste. Vielleicht hilft das.
Einigen steckt über den Kopf.
Ich habe vergeblich nach dem Aschenbecher Ausschau gehalten.
Wir sind nicht Raucher.
Das sind die Orte, an denen wir uns getroffen haben. Vielleicht kommen sie
ihren Namen.
Ja, ja.
Ist mir doch wert.
Oh ja, und ihr Kfz -Kennzeichen ist auch drauf.
Das bringt uns weiter, denn zu der Nummer gibt's nen Namen.
Gibt's was Neues?
Lecker Detective gespielt.
Er denkt, er hat den Täter gefunden.
Oh ja? Und wen?
Eine eifersüchtige Ex -Freundin. Oh, und du glaubst ihm. Er versucht von sich
abzulenken und du fällst darauf rein.
Der Mann hat seine Frau kalt gemacht und der Fall ist erledigt.
Ich sehe die Sache inzwischen ganz anders.
Ich denke, der Mann ist unschuldig. Okay, betrachten wir nochmal die Fakten.
Seine Frau wurde zu Hause aus nächster Nähe erschossen. Wie sollte es seiner Ex
-Freundin gelingen, in das Haus einzudringen?
Denn wir dürfen nicht vergessen, an der Haustür ist doch dieses aufgeklügelte
Sicherheitsding. Woher sollte dieses Ex -Tüppchen denn den richtigen Code dazu
kennen?
Ich weiß es nicht.
Dann sag ich es dir. Er hat ihn ihr gegeben.
Wieso hat er dann kein Alibi?
Hat er inzwischen eines?
Ja, seine Schwägerin.
Sie sagt, Sie seien zu der fraglichen Zeit mit ihm zusammen gewesen.
Was denkst du, baggert er etwa seine eigene Schwägerin an?
Wenn du sie kennen würdest, würdest du sie auch anbaggern.
Lake hat mir das Kfz -Kennzeichen von seiner eifersüchtigen Freundin gegeben.
Ich ziehe ein Foto vom Führerschein und zeige es ihm.
Ich an deiner Stelle würde eine Fotoserie machen, von so drei Frauen
So findest du heraus, ob er sie wirklich kennt und die Wahrheit sagt.
Gute Idee.
Ich habe hier ein paar Fotos mitgebracht.
Stört Sie es, wenn ich rauche?
Könnte ich Sie daran hindern?
Nein. Welches ist die eifersüchtige Ecke? Wissen Sie das nicht?
Ich weiß es, klar.
Ich will sicher sein, dass Sie es wissen.
Die hier, wie heißt sie?
Monika. Das ist sie.
Sie wollten sie umbringen, oder? Wieso hätte ich ihr etwas antun sollen?
Sie hat meine Frau umgebracht und mich vorher bedroht.
Genügt das nicht als Beweis?
Ich denke, sie hat nichts mit dem Tod ihrer Frau zu tun.
Aber ich werde sie mir vorknöpfen.
Detective, gehen Sie sich das mal an.
Der Brief lag am Hintereingang. Er ist von Desire.
Und, was schreibt sie?
Sie schreibt jetzt, nachdem sie tot ist, brauchen wir dies nicht mehr.
Das hört sich für mich wie Geständnis an.
Wo wohnt der Schal für die Schild? Ich weiß ja nicht mal, wie sie aussieht.
ich jetzt ohne Schal mache, werden Sie es bald wissen. Vielleicht ist Monika
gleichzeitig Desire.
Vielleicht handelt es sich um nur eine Person.
Ach, Sie meinen so eine Art Geisteskrankheit?
Das lässt sich leicht feststellen.
Ich gehe zur Monika und fühle auf den Zahn.
Sie werden parallel dazu versuchen, mit Isaiah über ihr Datennetz in Kontakt zu
treten. Rufen Sie mich morgen an.
Könnte ich Sie heute noch erreichen?
Nein, heute ist Bowlingabend.
Hatte ich ganz vergessen.
Komm schon, komm, komm, komm, endlich.
Desire, ich will dich. Wo bist du?
Antworte.
Komm, mach schon, komm, komm, komm.
Los, antworte.
Komm, endlich.
Ich werde ungeteilt.
Wo bist du, Desire?
Wendy, was machst du denn hier?
Komm rein.
Crank und ich wissen jetzt, wer Susan umgebracht hat.
Ach ja?
Desire, ich hab dir von ihr erzählt. Erinnerst du dich?
Ja, ich erinnere mich daran.
Ich bekam heute von ihr einen Brief. Sie legte einen Schal dazu.
Sie muss ganz schön verrückt sein, wenn sie so ein Beweismittel schickt.
Vielleicht ist sie ja gar nicht verrückt.
Vielleicht ist sie ja nur verliebt.
Verliebt? Das ist absurd. Das war eine Affäre und nichts weiter.
Vielleicht war es mehr als eine Affäre. Vielleicht hast du es nur nicht gewusst.
Was redest du von uns?
Möglicherweise hat sie Susan getötet, weil sie wusste, dass sie dir alle deine
Wünsche erfüllen könnte, die Susan dir nie erfüllt hätte.
Vielleicht hast du ihr ja gesagt.
Du willst sie mehr als alles andere.
Vielleicht wollte sie dir geben, wonach du dich sehnst.
Wendy, ich finde, du solltest jetzt wieder gehen. Ganz wie du willst,
Ich verstehe dich.
Desire, das warst du?
Überraschung.
Ein Moment mal, ja, ich verstehe gar nicht. Du Teufel hast deine eigene
Schwester getötet. Was heißt das, du verstehst das nicht?
Ich hätte gedacht, wenn es einer versteht, dann wohl noch am ehesten du.
habe Susan gehasst, schon damals als Kind.
Sie bekam all das, was ich eigentlich wollte.
Den Kaufladen.
Schöne Kleider.
Einen eigenen Wagen.
Und schließlich dich.
Sie bekam alle Dinge, die sie sich nur wünschte. Und wenn sie sie satt hatte,
dann erst bekam ich ihre alten Sachen geschenkt. Oh nein, dann bin ich ja
Vielleicht ja.
Aber du gehörst jetzt mir.
Das denkst du nicht im Ernst, oder? Denkst du wirklich, ich fall dir um den
Hals, weil du Susan getötet hast? Deine Fantasie ist krankhaft. Du gehörst in
der Anstalt. Ich ruf sofort die Polizei.
Das wirst du nicht tun.
Meine Fantasie ist nicht zu Ende, sie beginnt erst.
Komm zu mir.
Ich sagte, komm jetzt her.
Zieh mir sofort die Bluse aus. Das ist ein schlechter Scherz.
Sieht so aus, als würde ich scherzen.
Jetzt werden meine Wünsche erfüllt, Brad.
Wir hätten gemeinsam unsere Fantasien versorglichen können, Brad!
Wendy, tu es nicht!
Ich hatte meinen Feuerzeug vergessen.
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