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Original subtitles

Malta, Syrakus, Messina, Neapel...

Porto d'Ercole, 18. Juli 1610.

Vier Jahre Flucht, viele Gepäckaufschriften,

kaum ein freundliches Gesicht.

Immer in Bewegung auf dem boshaften blauen Meer,

unter der Julisonne...

Wind und Wellen preisgegeben.

Salzwasser rinnt herab

und hinterlässt im Sand eine Spur winziger Tränen.

Die Fischer tragen mich auf den Schultern.

Ich höre dich schluchzen, Jerusaleme.

Raue Hände wärmen meinen sterbenden, aus der kalten See gefischten Körper.

Sie rudern mich zurück ins Dorf.

Ihr Atem wärmt meine blauen Lippen.

Ich sterbe im Takt ihrer platschenden Ruder.

Wenn solch starke Arme mich in meinem Leben umarmt hätten...

Da unsere Freundschaft hier enden soll,

in diesem kalten weißen Raum, so weit weg von zu Hause...

Die Sterne sind die Diamanten der Armen..

Die Reichen verstecken ihre Diamanten.

Sie scheuen sich, sie mit den Schätzen

des Herrn zu vergleichen, die am Himmel funken.

Dieser Herr erweist unserer Familie eine große Ehre.

Sei gewissenhaft und ehrlich wie die Männer unseres Landes.

Armer, stummer Jerusaleme, als Hirte taugtest du nichts.

Du sahst aus wie Johannes der Täufer.

Ich brachte dir die Farbenlehre bei.

Zinnober und Grünspan in Mohn und Leinsamen zerrieben.

Die Kunst des Grundierens mit weichen Eichhörnchenpinseln...

Ein Geselle in meiner Einsamkeit.

Nun zähle ich die Schafe dort hinter unserem Haus

Pasqualone hilft mir manchmal zählen.

Er teilt mein Haar wie Wellen auf dem Meeresgrund.

Weit unten schwenkt Mutter ein weißes Laken.

"Michele, Schlafenszeit! Michele! Michele!"

Ihre Stimme schwebt wie ein Messglöcklein in der Abendluft.

Mein Liebling Pasqualone lacht: "Schlafenszeit, Michele der Schatten."

Wir gehen nach Hause, die Steine knirschen unter unseren Füßen.

Das Laken wird vom Zwielicht verschluckt.

Pasqualone! Pasqualone! Das Echo vom Berg.

Dann kommt die Dunkelheit.

- Wie viel? -50.

Teuer!

Hast du zu Hause noch mehr?

Das kostet Sie etwas.

Das heißt, mein Freund:

Ich bin ein Kunstgegenstand und sehr, sehr teuer.

Du hast was für dein Geld bekommen.

Ich schuf meine Welt als göttliches Geheimnis,

fand den Gott im Wein und schloss ihn ins Herz.

Ich malte mich als Bacchus und übernahm sein Schicksal,

wilde, orgiastische Zerstückelung.

Ich erhebe das zerbrechliche Glas, trinke auf das Wohl des Publikums.

Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Warum hast du das Fleisch so grün gemalt?

Ich war im Sommer krank, Exzellenz.

Es ist lebensnah.

- Und die Kunst? - Es ist nicht Kunst.

Ich verstehe. En höchst interessanter Gedanke.

- Wie heißt du? - Michelangelo da Caravaggio.

Keine Hoffnung, keine Furcht.

Ein ziemlich externes Motto, und das Messer ist verboten.

Der Preis des Bildes ist das Messer.

Ich verstehe.

Zeig mir das Bild.

Was hast du aufs Notenblatt geschrieben?

Du weißt, dass ich dich liebe.

... und überaus sicher.

Glaube... dass nichts...

unmöglich ist...

für dich.

Halte dich...

für unsterblich...

und fähig...

alle Künste... zu verstehen...

Alle Wissenschaften...

Die Natur...

alles Lebendigen.

Steig höher hinauf...

als bis... zur höchsten Höhe...

Tiefer hinunter... als...

bis zur tiefsten Tiefe.

Heraklit drückt sich anders aus:

"Der Aufstieg und der Abstieg sind ein und dasselbe."

Bruno wiederholt eine alte Wahrheit in einer neuen Sprache.

Das ist die Aufgabe.

Einfach, wirst du vielleicht sagen.

Aber nichts ist schwieriger als Einfachheit.

Die Materie des Lebens...

Gott, all diese Zitate, damit kann man ja den Turm zu Babel bauen.

Vielleicht redet er, bis er einschläft.

Atome, die in Bewegung sind wie der Staub in einem Sonnenstrahl.

Das ist natürlich eine Häresie.

Brunos Feinde sagen, solche Ideen bewirken,

dass Aristoteles' an den Himmeln befestigte Sterne herunterfallen

und dass die Welt umherwandert,

sich um ich selbst drehend, wie ein benommener Junge.

Es ist Zeit!

Macht eine Pause.

Schaffst du's?

Ein Kinderspiel.

Dir geht's gut.

Kann nicht klagen.

- Wie lange bist du schon hier? - In Rom? Vier Jahre.

Was sucht dieser Kardinal?

Der? Billigen Nervenkitzel.

- Was noch? - Du machst wohl Witze.

Und sein Geschmack in Sachen Musik?

Konservativ.

Ranuccio!

Bei dem erreichst du nichts.

- Du hat's bemerkt. - Ich hab's bemerkt.

Wie heißt er?

Ranuccio.

- War noch nie hier, oder? - Du bist verwirrt.

- Du willst das Unmögliche. - Du nicht?

- Male ihn. - Du meinst, es sei leicht.

Es ist nicht das erste Mal.

- Der Wein ist gratis. - Und?

Du willst zahlen?

Nein, Davide, ich will nicht zahlen.

Also wahre liebe. Liebe auf den ersten Blick.

- Du hast es mir ausgeredet. - Tut mir leid.

Ach, Scheiße... Was hast du vor?

Nicht viel.

Was macht die Arbeit?

Die Arbeit? Willst du's wissen?

Gescheitert. Der heilige Matthäus könnte sie nicht retten.

Das erfolgreichste Desaster von Rom.

Ich hätte die Staffelei im Kolosseum aufstellen sollen.

- Was machst du nachher? - Ich gehe mit dir zurück.

Ihr wurdet fürs Stillsein bezahlt!

Ein kalter, blauer Zweifel, eine unendliche Ungewissheit.

Die schwarze Flut mit Schaumkronen aus Arsen.

Die Dunkelheit dringt ein.

En Versuch des Geistes in die violette Seele zu tauchen

Euer Meister isst mit Sündern.

Der Gesunde braucht keinen Arzt, nur der gelbsüchtig Kranke.

Und die Götter? Die Götter sind zu Krankheiten geworden.

Gedanken ohne Bild.

Verloren in der Farbe, gefangen in formlosen Umbra-Abfällen.

Das 16. Jahrhundert ist zu Ende!

Läutet das neue ein!

Es lebe das 17. Jahrhundert!

Ungewissheit und Zweifel.

Es lebe der Zweifel.

Durch Zweifel kommt Einsicht.

Auf meinem Lager, nächtlicherweile, suchte ich ihn, den meine Seele liebt.

Ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht.

Ich rief ihn, aber er gab keine Antwort.

So will ich die Stadt durchwandern,

die Straßen und Plätze, will ihn suchen, den meine Seele liebt.

Ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht.

Blutsbrüder.

- Du liebst ihn! - Sein Geld!

- Du liebst ihn! - Er hat mich noch nicht gefickt.

- Zahl deine Spielschulden! - Schnauze, ich zahl die Rechnungen.

Du? Du zahlst die Rechnungen?

Prinzessin.

Er liebt mich, er liebt mich nicht.

Er liebt dich nicht.

Mit der Wunde wird die Frage beantwortet.

Alle Kunst ist gegen das Erlebte, gegen die Erfahrung.

Wie kann man Fleisch und Blut mit Öl und Grundfarbe vergleichen?

Der Raum dreht ich langsam.

Ich beruhige mich, starre in die blaue Leere.

Büschel träger Fliegen

hängen wie verfaulte Trauben an der irisierenden Sonne.

Die Sonne hält den Takt der alten Uhr tief in der Kirche...

Die Uhr ist so alt wie die Zeit...

Pasqualone sagt,

Die alte Mutter Zeit schneide ihre Räder aus einer Zeder im Garten Eden.

Die Fliegen zerstreuen sich, als mein Schalten auf sie fallt.

Die tote Ratte schneidet Grimassen.

Die Zeit bleibt für keinen stehen, sagt Pasqualone.

Gleichgültig spielt die Ratte das Leben auf den Rädchen der Uhr zu Ende.

Die Zeit bleibt nicht stehen, nicht mal für die Sonne, sagt Pasqualone.

Mein Schatten geht vorüber, die Fliegen bewegen sich zurück.

Pasqualone gähnt in den blauen Himmel.

Ich liebe Erdbeeren.

Man kommt sich dabei so dekadent vor.

Haben Sie nie Pfeffer probiert, lieber Freund?

Pfeffer!

- Teuer, aber ausgezeichnet. - Welch extravagante Idee!

Manchmal sind unvereinbare Subjekte de besten Freunde

Ich war heute Morgen im Vatikan.

Sie sind beunruhigt über Ihr neues Darlehensangebot

- Die Bedingungen sind übertrieben. - Wie Caravaggios Honorare!

Der heilige Matthäus macht sich gut in der Galerie...

Ein Glück, dass die Priester ihn verabscheuten.

Ich gebe dieses Mal etwas ganz anderes in Auftrag.

Siegreicher Amor, das Sujet

für unser Genie.

Michele hat mich zur Enthüllung eingeladen.

Euch auch.

- Uns beide? - Du hat's gehört.

Sie erwarten den Papst!

- Tatsächlich? - Tatsächlich.

In ausgefallenen Kleidern.

Da kannst du ja so bleiben.

Michele kauft dir ein Kostüm.

Was willst du mehr?

Mehr, als du dir vorstellen kannst.

Ich war auf so einer Party, ein Talentsucher hat mich mitgenommen,

eine üble Tunte namens Ambrogia.

Ich dürfe zu niemanden ein Wort darüber sagen,

sonst sei mein Leben keinen Spaghettifaden mehr wert.

Um Mitternacht kommt der Heilige Vater,

verkleidet als haariger Satyr, mit dem dreifachen Tiara auf dem Kopf.

Guten Abend, Eure Heiligkeit!

Nimm deine dreckigen Pfoten weg!

Darf ich Ihnen den Helden der Stunde vorstellen: Michelangelo Caravaggio.

Sie sind aber nicht verwandt, oder?

Die gnädige Frau verehrt Michelangelo.

Er ist so süß. So geschickt mit den Händen.

Eiscreme...

Eine Party wie jede andere, Johnny. Eine Party wie jede andere.

Scipione, darf ich dir meine reizende Freundin Lena vorstellen?

Der Neffe unseres lieben Papstes.

Merkur erfand die Künste durch einen Diebstahl.

Um einen Dieb zu fangen, braucht's einen Dieb.

Gib mir deine Hand. Los!

Für die Ewigkeit und einen Tag.

Königin des Himmels!

Die Qualen der Mode...

Hässlich, nicht?

Hübscher Rahmen.

Hervorragend. Nur so weiter!

Jungfrauen sind teuer.

Du bist mein Johannes der Täufer

und das ist unsere Wüste.

Da ihn sein Kardinal unterstützte...

Da sein Kardinal mit ihm unter einer Decke steckte,

stahl dieser zweite Michelangelo den Auftrag für die Matthäus-Gemälde.

Die Kirche konspiriert mit der Gosse. Gut

Alle Kunstliebhaber sollten wissen, dass ein Gift

in den Körper der Renaissance eindringt wie eine Droge.

Die Schatten in seinen Bildern sind so heimtückisch

wie die, die seine Ignoranz und Lasterhaftigkeit verhüllen.

En trauriges...

Spiegelbild...

unserer Zeit.

Pasqualone gähnt in den blauen Himmel.

Die Zeit bleibt für keinen stehen, sagt er, sich streichelnd.

Ich schaue auf die Welle in seiner Hose.

"Kann ich meine Hand hineinstecken?" Die Worte stürzen verwirrt heraus.

Pasqualone seufzt und nimmt die Hand weg, ohne aufzusehen.

Ich knie neben ihm und greife mit der Hand scheu ins Dunkle.

In seiner Tasche sind Löcher, meine Hand schlüpft hinein.

Sein Schwanz wächst warm in meiner Hand.

Pasqualone sagt, sein Mädchen Cecilia halte ihn fester. Fester, Michele.

Die Luft zischt durch die Lücke seiner Goldzähne.

Fass meinen an! Fass meinen an!

Aber mein Mund ist trocken, und die Worte streiken.

Eine eiskalte Schweißperle rieselt mir den Rücken hinunter.

Der Samen spritzt heraus, sein Körper strafft sich, er schlucht.

Fester, Michele, fester.

Die Worte fliegen wie de Marmorsplitter

in der Werkstatt meines Vaters, und stechen mir in die Wange.

Tu's... tu's jetzt.

Eine Pause?

Lena...

Bring Wasser.

Was ist los mit meiner Magdalena?

Mein Kind...

Ich bin schwanger.

Sie ist schwanger.

Verdammt noch mal...

Du Gauner! Das wird dich was kosten.

Hoffentlich störe ich nicht.

Du bist zurück!

Nicht zurück. Nur auf Besuch.

Wessen Kind ist das? - Meins.

Und wir?

Nun, du hast Michele

Ich habe Scipione.

Und das Kind...

Das Kind...

wird reich sein...

und erhaben über den Geiz.

Dein Haar strömt heraus, dunkel wie Medusensträhnen.

Deine Finger sind kalt. Die Kälte dringt ein.

Dein Blut fließt langsam.

Dein Leben wird weggespült. Das Schloss eines Kindes, das im Schaume treibt.

Mir stockt das Herz.

Ich starke die Hand aus, Magdalena,

ertränkt in der Vergessenheit.

Michele!

Keinen Frieden für den Basen.

Michele!

Francesco!

Und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.

Es wird keinen Tod mehr geben,

weder Kummer noch Weinen.

Es wird auch keinen Schmerz mehr geben, denn das Frühere ist vergangen.

Ich bin unschuldig! Er hat sie getötet!

Ich hab sie nie angerührt!

- Scipione ist der Mörder! - Lasst ihn!

Scheißkerle!

Ich bin unschuldig! Dieser Schweinehund hat sie umgebracht!

Sieh! Sieh! Wieder allein.

In die Rückseite des Schädels.

Vorstellungen und Träume, und jenseits des Rahmens, Finsternis.

Das Endringen der schwarzen Nacht.

Der Ruß der Kerzen verdunkelt den Firnis,

kriecht durchs leere Atelier, umgibt die wunden Gemälde,

qualmt hinaus ins Zwielicht.

Scharfe Messer, die in die Leiste stechen,

so dass du keuchend nach Luft ringst.

Deinen letzten Atemzug aus den Sternen reißt,

wie der Samen, der in die Laken fließt.

Du stürzt in die Nacht hinunter.

Ich treibe auf der glasigen Oberfläche des dunklen Sees.

Lampenschwarz in der Nacht, schweigsam wie ein Echo,

ein Stäubchen in deinen Augen.

Machst Wirbel, du blinzelst im werde verschluckt.

Ich schieße durch die violetten Tiefen.

Das unaussprechliche Schweigen dieser Wasser.

Eine Träne bildet sich und fällt hinunter.

Kleine Wellen breiten sich aus, weit hinaus,

über die Materie hinaus, Fünkchen, Stern.

Ich liebe dich mehr als mein Augenlicht.

Ich habe reinen Geist in die Materie gebannt,

und was keinen Wert haben und wie die Lilien auf dem Felde wachsen sollte,

wird auf schreckliche Weise pervertiert

und wie zum Horn hoch oben auf Roms Altäre gestellt.

Gott verfluche dich! Dich!

Als wir uns vor Jahren begegneten,

träume ich von Gemälden, die ich lieben könnte.

Der Kardinal sollte ihm Weinberge kaufen.

Noch etwas Wein, Michele?

Lambrusco, Frascati, Lacrimae Christi, Weine von Venetien, aus Sizilien...

Aber für die Urteilskraft

kräftiger als die Julisonne, reicher als der Vatikan:

der Wein des Hauses "Vino del Moro"!

Diese Scheißartischocken schwimmen in ranzigem Öl.

Eminenz.

Der Heilige Vater und ich sind bereit, vor Sodom die Augen zu verschließen.

Vorausgesetzt, du bringst den Pöbel zur Kirche zurück

und lehrst sie die Achtung vor dem Heiligen Vater,

der hier auf Erden allein befugt ist, das Leben unseres Herrn auszulegen.

Und... Michele, im muss dm warnen:

Die gegen mich persönlich gerichteten Verleumdungen müssen aufhören!

Sie reden ihn mit "Eure Heiligkeit" an

und küssen seinen Ring, ohne ihn zu berühren, wenn er die Hand ausstreckt.

Eure Heiligkeit...

Du sollst ein Schuft sein, ein Familienmitglied.

Scipione sagt, dass du schnell malst.

Je schneller, desto besser.

Ich habe einen verdammten Krieg auf dem Halse.

Das hab ich mir gedacht.

Die verfluchte Tomasoni-Affäre.

Die Prostituierte im Tiber.

Du hast das Gerücht verbreitet mein Neffe habe sie reingestoßen.

Ist das Porträt gut, kriegst du ihn. Viel Guck!

Revolutionäre Gesten in der Kunst können uns von großem Nutzen sein.

Aber daran hast du nicht gedacht, du Knülch.

Das Quo bleibt im Status.

Eine mit Malpinseln gemachte Revolution, nie gehört.

Du bist frei!

Du hast's geschaukelt. Verdammt schlau.

Wir haben sie reingelegt.

Wieso?

Reingelegt?

Bist du blind?

Ich hab's für dich getan!

Aus liebe.

- Aus was? - Liebe!

- Du hast sie ermordet? - Für dich.

Für uns.

Mörder!

Das erste Tageslicht fällt durchs Fenster.

Eine Schwalbe schießt

wie ein Pfeil den Strahl entlang,

landet mit Flügeln, schwarz wie ein Kruzifix, an der Wand.

"Itys, itys, itys", wispert die Schwalbe.

Die Staubwolke wirbelt in der Luft umher.

Ich liege, die Augen zur Decke gewandt, auf dem hölzernen Bett,

welches die Barke ist, die mich durch die Nacht trägt.

Ich grabe mich ins Kissen und träume von meinem Geliebten Pasqualone.

Ich rudere über den dunklen Ozean zu dir.

Du entgleitest meinen Blicken wie ein Delphin und lachst.

Delphine fängt man nicht durch Lächeln, sondern grausam, mit Haken.

Eines Tages wirst du lernen, grausam zu sein.

Michele! Wach auf! Cecilia steht in der Türöffnung.

Sie hält ihren Staubwedel an der langen Bambusstange in der Hand.

Sie springt nach der Schwalbe,

ihr Besen saust durch die Staubsterne wie eine Palme im Schirokko.

Der Bann ist gebrochen.

Pasquale steht am Fenster und lächelt.

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