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Original subtitles

* Schreie *

(Frau) Viens.

Alles, was wertvoll ist, einpacken. Pelze und Gold zuerst.

Eure Majestät, uns läuft die Zeit davon.

Ich weiß, ich rede mit ihm. Chéri, du musst dich beeilen.

Sie stehen schon vor den Toren. Wir müssen sofort los.

Einen Moment, mon amour.

Gott steh mir bei, nur ein paar Tropfen, nur ein paar Tropfen.

* Klopfen * Chéri!

Merde. (stöhnt)

Hast du nicht gehört? Wenn du nicht rauskommst... * Klirren *

(Menge skandiert) Liberté, liberté, liberté, liberté, liberté.

Liberté, liberté, liberté, liberté, liberté.

Mon Dieu.

* Schreie *

Na los, Mädchen. Nicht trödeln, schafft meine Kleider

und den Schmuck runter zu den Kutschen, zack!

Und bildet euch nicht ein, dass ihr diesen Raum verlassen dürft, solange

nicht sämtliche meiner Kleider und der Dienststände in Sicherheit sind.

Hey du.

Kammerzofe. Das hab ich gesehen. Dafür wirst du gehängt.

(Soldat) Attention. Attention.

* Schrei *

* Musik *

Schneller, sonst holen sie uns ein.

Du links, ich rechts. Allez.

(Soldat) Hey.

* Musik *

Wo ist sie hin? - Sieht sie noch jemand?

Hast du sie abgehängt?

Los, schnell.

Komm. (Sisi lacht)

* Musik *

Majestät?

Das haben wir schon viel zu lang nicht mehr gemacht.

* Musik *

* Wasserplätschern *

Majestät.

Eure Majestät.

(hustet) Eure Majestät.

Bitte verzeiht. Ich muss leider stören.

Napoleon wurde gestürzt.

* Musik *

(Wache) Kronprinz.

Prinz Rudolf, wo seid Ihr?

Hey, nicht schauen. - Hey.

Gib mir den Hasen. - Hol ihn dir doch.

Gib ihn mir wieder.

(Grünne) Napoleon ist geflohen.

Die französischen Revolutionäre haben die Republik ausgerufen.

In den Straßen herrscht Krieg.

Was ist mit Kaiserin Eugénie? - Wissen wir nicht.

Beide sind untergetaucht.

Das bedeutet das Ende des französischen Kaiserreichs.

Keine Sorge, Franz. Wien ist nicht Paris.

Gibst du auf, Schwächling? - Ja, ich geb auf, ich geb auf.

Danke, das wärs.

Wenn du gehst, schickst du mir den Kronprinzen rein?

Kannst du Rudolf und mich für einen Moment allein lassen? Bitte.

Papa möchte nur kurz mit dir sprechen.

* Musik *

Na, kleiner Mann? Jetzt bist du schon fast erwachsen.

Was würdest du machen, wenn ich dich hier und jetzt angreifen würde?

Ich würde dir sagen, dass du mich nicht angreifen sollst,

weil du mein Papa bist.

Na los. Zeig mir mal, wie stark du bist.

Hau zu, so fest du kannst.

Fester.

Fester.

Rudolf, fester. Komm schon. Greif richtig zu. Hau zu. Hau richtig zu.

Fester. Los, greif mich an. Du sollst so.

Hier. Pass gut auf ihn auf.

Weißt du, du musst lernen, stark zu sein

und deinen Gegnern immer einen Schritt voraus.

* Glockenläuten * (Mann) Hey.

Mittagspause. - Mittag.

Pause. - Kommt, Leute.

15 min Mittagspause.

Keine Minute länger. Dann zurück an die Arbeit.

Bei mir war nicht eine einzige Kartoffel drin.

Hier, Bub, nimm meine. Bist ja nur noch Haut und Knochen.

Vater, du musst selber was essen. - Hab genug.

Gib her. Ich hol dir noch was. Und du isst deine Suppe, Vater.

Wirst nix mehr bekommen. - Das werden wir ja sehen.

* Musik *

Du hast schon Suppe gehabt. - Da war nicht eine Kartoffel drin.

Nicht mein Problem.

Nicht mein Problem. Aber unser Problem.

Du machst jetzt die Schüssel voll, und zwar mit Kartoffeln. - Hey!

Lass ihn los, Maurer.

Eine warme Mahlzeit habt ihr uns versprochen.

Die Suppe gibts zusätzlich zu eurem Lohn.

Wenn es denn Suppe wäre und kein gesalzenes Wasser.

(Mann) Recht hat er. Es ist bloß Wasser. Wir haben Hunger.

Die Firma Wertheim gibt es fast 50 Jahre.

Noch ist kein einziger Arbeiter verhungert.

Dann schau genauer hin.

Manche von uns können kaum noch die Kelle halten, oder? - Ja!

Ihr seid nicht gezwungen hierzubleiben. Ihr könnt gehen.

Verschwinde.

Friss deinen Scheiß doch selber.

Drecksau.

* Musik *

Wir haben Girlanden, Luftballons, abends ein Feuerwerk.

Wir haben Feuerspucker. Hoheit?

Tut mir leid, ich war mit den Gedanken woanders.

Bei den Geschehnissen in Frankreich oder bei Eurem Sohn?

Ach, nichts.

Nun gut. Rudolfs Geburtstagsfest.

Er freut sich schon auf die Reise.

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen? - Jawohl.

Am Morgen nach der Feier geht es nach Triest.

Dann mit dem Segelschiff nach Korfu. - Und die Torte?

Schmückt ein prächtiges Boot aus Marzipan mit weißen Segeln.

(Minister) "Paris in Schutt und Asche.

Die Republik führt Frankreich in den Abgrund."

Diesen Wortlaut sollen die Zeitungen drucken, auf allen Titelseiten.

Eure Hoheit, was, wenn es in Österreich zu etwas Ähnlichem...

Ihr könnt wegtreten.

Eure Majestät. Auf dem Gelände der Weltausstellung droht ein Aufstand.

Jetzt wollen sie noch mehr Lohn. - Dann zahlt mehr Lohn.

Kann ich nicht. Die Materialpreise haben sich fast verdoppelt.

Ich kann Euch nur raten,

das Messegelände im vorgesehenen Zeitplan fertigzustellen.

Die größte Kuppel der Welt. In Wien.

An dieser Weltausstellung hängt mehr, als ihr Euch vorstellen könnt.

Wenn nicht mehr Geld, gebt mir Soldaten.

Du Scheißkerl, gerechter Lohn für unsere Arbeit!

Ihr sollt Eure Soldaten bekommen.

(Mann) Lass ihn los.

Was soll denn das?

Hey. Endstation war Wien Stadtmitte.

Tut mir leid, da vorne ist kein Durchkommen mehr. - Mist.

(Mann) Gebt uns Brot, gebt uns Arbeit.

Na warte, du Dreckskerl.

Ganz schön rabiat für so eine feine Dame.

Darf ich dir einen Schnaps spendieren?

Du mit deinen Lumpen? Vergiss es.

Komm schon. Gib dir einen Ruck. Wie ist dein Name? Meiner ist Gustav.

Finger weg.

Du hast doch nie im Leben blaues Blut.

Ich glaubs nicht.

Pass auf!

Sisi. Können wir den Garten jetzt immer so lassen?

Was ist passiert?

Nicht der Rede wert.

Deine Eltern kommen bald an.

Dann werden wir sie wohl gebührend empfangen.

Gräfin, holt bitte die Kinder. - Ah.

Opi!

(lacht) Grüß euch Gott, ihr Lieben. Gisela, bist du gewachsen.

Na, mein Großer? Bereit für deinen Ehrentag? - Ja.

Wie alt wirst du denn?

Das weißt du nicht?

Ich will es von dir hören. (beide) 9.

Für dich. -Aber, Opa, Geschenke vor dem Geburtstag bringen Unglück.

Dann willst du es also nicht haben? - Doch.

* Musik *

Was ist das? - Ein Sextant.

Für deine große Reise nach Korfu.

Damit kannst du an den Sternen berechnen, wo ihr seid.

Und ob der Kapitän den richtigen Kurs hält.

Gut schaust aus, Sisi.

Wo hast du Mama gelassen?

Die Ärmste. Eine Mordsmigräne. Du weißt schon, das Wetter.

Und, wo ist Eure Mutter, die Erzherzogin? Immer noch zerstritten?

Vielleicht auch besser so.

Auf der Fahrt durch Wien habe ich mir denkt,

es geht fast schon so zu wie in Paris.

Aufstände auf dem Prater? Wieso hast du mir das nicht erzählt?

Franz, sprich mit mir.

Ich habe verfügt,

dass Rudolf dieses Jahr die militärische Ausbildung beginnt.

Wir hatten gemeinsam beschlossen, noch ein Jahr zu warten. - Ja.

Aber ich habe von diesem Weg profitiert.

Und war deutlich jünger als er.

Können wir das nach der Reise entscheiden? - Sisi.

Ich war nie ein großer Freund dieser Reise nach Korfu.

Du willst alles absagen.

Die Sinne unseres Sohnes sollten nicht in die Ferne schweifen.

Vielleicht wird Rudolf früher als uns lieb ist

vor brennenden Barrikaden stehen oder auf einem Schlachtfeld.

Ist es auf der Baustelle so schlimm gewesen?

Ich habe meine Entscheidung getroffen.

Scheiße.

* Musik *

(Soldat) Hof gesichert.

Nicht stehen bleiben. Weiter. Weiter. Weiter.

Und Gefangene, Halt.

Keiner rührt sich von euch, ihr Bastarde.

Ihr arbeitet für den Kaiser.

Aufwiegler wie euch können wir in diesem Land nicht gebrauchen.

Diese Männer sind von ein und derselben Baustelle?

D.h. sie sind organisiert. - Das wissen wir nicht.

Was sollen wir mit ihnen tun?

Ist es sehr blutig hergegangen auf dem Prater?

Nachdem unsere Reiterstaffel eingegriffen hat, ja.

Lass sie laufen. - Ich soll was?

Siehst du den da unten mit der dunklen Kappe?

Folge ihm.

Misch dich unter seine Leute.

Ich will wissen, was sie denken, was sie fühlen

und ob sie einen Anführer haben.

Napoleon hat die revolutionären Kräfte unterschätzt.

Ich will nicht denselben Fehler begehen wie er.

* Musik *

Und? Könnt Ihr ihr helfen?

Ich kann nichts für sie tun. - Ich habe dir 50 Kreuzer gezahlt.

Du hast sie nicht richtig untersucht.

Der Herr gibt und der Herr nimmt, junger Mann.

Außerdem ist bei euch armen Leut eh nix zu holen.

Abschaum. - Vielleicht hilft dir das hier auf die Sprünge, Doktor.

Erst, wenn du ihr geholfen hast.

Das ist gegen die Entzündung.

Ich kann dir nichts versprechen, aber vielleicht hilfts.

* Musik *

(Frau) Paris in Schutt und Asche.

Die Republik führt Frankreich in den Abgrund. Paris in Schutt und Asche.

Die Republik führt Frankreich in den Abgrunde.

Paris in Schutt und Asche.

* Glockenläuten *

Stimmt das, dass Napoleon geflohen ist? - Napoleon ist ein Feigling.

Napoleon war krank. Diese Krankheit hat ihm den Mut geraubt.

Und was hatte er denn? - Blasenschwäche.

Blasenschwäche?

Was ist das?

Er hat nicht mehr pillern können, wann er wollte. - Papa.

Und deshalb hat Napoleon den Thron verloren?

So ungefähr.

Dein Vater und ich haben eine Neuigkeit für dich.

Gehts um meine Geburtstagreise? - Es geht um deine Zukunft.

Wir haben beschlossen, dass du deine militärische Erziehung beginnst.

Und Korfu? - Korfu holen wir nach, mein Schatz.

Sisi. Und das heißt du gut?

Ich hätte gedacht, du hättest gelernt,

dich gegen diesen erzkonservativen Knochen durchzusetzen.

Max. Genug jetzt.

Sag dem Koch, es liegt nicht an den Rouladen.

Mir ist bloß der Appetit vergangen.

* Musik *

* Musik *

* Schluchzen *

* Musik *

Hast du einen bösen Traum gehabt?

Bitte sags dem Papa nicht.

Natürlich nicht, mein Schatz.

Werde ich...

Werde ich bei der Armeeausbildung jemanden töten müssen? - Nein.

Wer sagt denn so etwas?

* Musik *

* Musik und Rufe *

Du stehst gut im Futter. - Meine Frau kocht gut.

Na dann. Zu den Gerüstbauern.

Aber ich bin gelernter Maurer.

Du willst zu den Querulanten?

Ich will die Arbeit machen, die ich kann.

Wenn ihr rechtzeitig fertig werden wollt, braucht ihr jeden Mann.

Na gut. Du wirst heute mit den Maurern arbeiten.

Aber wenn du Sperenzchen machst, fliegst du. Verstanden?

Und Suppe bekommst du keine. Hast genug Fett auf den Rippen.

* Musik *

* Schnarchen *

* Musik *

(pfeift)

Suchst du das hier?

Gib das her. - Was ist denn das?

Da steht was von... (räuspert sich)

E. E, I. Ei...

Ein...

Gibs mir, dann verrate ich es dir.

Verrats mir, danach geb ich es dir.

Ist eine Einladung. - Habe ich doch gesagt. Und wohin?

Zum Hofball des Kaisers. (er pfeift)

Kaiserhof. Was willst du denn da?

Das geht dich nichts an. Außerdem ist die Einladung wertlos ohne...

Wo ist die Brosche? - Habe ich eingetauscht. - Wofür?

Medizin?

Rindvieh.

* Tür wird zugeknallt *

* Musik *

Du wirst wunderbar aussehen.

Wenn ich zum Militär muss, wo werde ich dann wohnen?

In der Kaserne. Wie die anderen Jungen.

Aber ich will doch bei euch wohnen.

Möchtest du dir die Kaserne einmal anschauen?

Deine Großmama Ludovica sagt immer:

"Dinge, die man kennt, verlieren ihren Schrecken.

Nur vor dem Unbekannten hat man Angst."

Also fahren wir in die Kaserne?

Dann am besten gleich. - Verzeiht, Hoheit, aber Ihr könnt nicht...

(Sisi) Warum nicht? Ich bin die Kaiserin. - Jawohl, Hoheit.

* Musik *

(Mann) Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois. Coupez.

Ist das alles, was ihr draufhabt, ihr Schwächlinge?

Schlagt härter zu. - Wer ist dieser Mann?

Er unterrichtet die Jungen, damit sie Soldaten werden.

(Junge schreit)

Was ist mit dir?

Nimm deinen Säbel und steh auf.

Wenn du auf dem Schlachtfeld nicht weiterkämpfst, bist du tot.

Du sollst aufstehen. Los.

Wehr dich!

Na also.

Was ist mit euch. Was starrt ihr so?

Weiterkämpfen, los.

Eure Majestät. Welch Freude, Euch hier zu sehen.

Das ist mein Sohn. Rudolf.

Schön, Euch kennenzulernen, Majestät.

Ich werde mich persönlich um Eure Ausbildung kümmern.

Lass uns darüber nachdenken, ob es einen anderen Weg gibt.

Diese Ausbildung ist nicht das Richtige für ihn.

Hat dein Vater dir diesen Floh ins Ohr gesetzt?

Mit meinem Vater hat das nichts zu tun. Bitte, Franz.

Rudolf ist so ein sensibler Junge.

Er ist noch nicht bereit fürs Militär.

Österreich-Ungarn braucht einen starken Kaiser.

Der Junge hat Angst, seit er...

Du hast entschieden, mit ihm dahinzufahren!

Die Ausbildung beginnt für ihn morgen. - Franz.

Bitte, mach es nicht noch schwerer, als es ohnehin schon für mich ist.

* Tür wird geöffnet *

Hoheit. Die Torte für den Kronprinzen ist fertig.

Alles ist für morgen bereit. Ich bin sicher, wir werden...

* Musik *

* Musik *

Na los, lauf runter und blas die Kerzen aus.

Alle auf einmal. Das bringt Glück.

* Applaus *

Früher hatte ich vor Auftritten auch immer Lampenfieber.

Als ich erfahren habe, dass ich den Thron besteigen soll,

hab ich mich stundenlang übergeben.

Franz, bitte. Lass einen Arzt die Sache mit der Armee entscheiden.

(Max räuspert sich) - Papa, bitte halt dich da raus.

Ich hab nix gesagt. Aber wenn ihr wissen wollt, was ich denk...

Danke Max. Wir wissen, was du denkst.

Na gut. Lassen wir ihn untersuchen.

Wie? Jetzt? - Rudolf. Komm.

Holt den Doktor. - Mama.

* Musik *

(Rudolf) Ah.

Körperlich scheint mir alles in bester Ordnung, Hoheit.

Und...

Und seelisch?

Was ist mit der seelischen Verfassung? Ist er bereit für...

Leidet Ihr unter auffälligen Empfindungen, Hoheit?

Antworte, Rudolf. - Möchtest du alleine mit dem Doktor reden?

Nein.

Übermäßige Melancholie?

Der Arzt meint, ob du oft traurig bist.

Oder ob du Angst hast und dir große Sorgen machst.

Albträume?

Antworte dem Doktor ehrlich, mein Schatz.

Niemand kann etwas für seine Träume.

Nein, keine Albträume.

Mir geht es bestens.

Ich kann Euch beruhigen, Kaiserliche Majestät.

Einer militärischen Ausbildung steht nichts im Wege.

Vielen Dank Herr Doktor.

Komm.

* Musik *

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Rudolf.

Heute vor 9 Jahren bist du auf die Welt gekommen

und hast mich zur glücklichsten Mama der ganzen Welt gemacht.

* Musik *

* Musik *

* Donnergrollen *

Hey Doktor.

* Musik *

Woher hast du gewusst, dass du mich hier findest?

Wien ist ein dreckiges Rattenloch und das die ranzigste Kaschemme.

Bist ja ein ganz Schlauer. Was willst du hier?

Kriegst du erst, wenn du mir sagst, was du hier treibst.

Ich bin doch nicht blöd.

Das ist doch irgendein Wappen.

Was Französisches?

Paris.

Warst du da mal Dienerin? - Dienerin?

Ich war Kammerzofe bei der Familie des österreichisches Attachés,

den Metternichs.

Und die Sachen da?

Habe ich meiner Herrin geklaut. Genau wie die Brosche da.

Und die Einladung zum Hofball. - Was willst du in der Hofburg?

Abstauben so viel ich kann. - Gut.

Dann ziehen wir das zusammen durch. - Pff, vergiss es.

Die Einladung ist für

Antoinette Pascalina Gräfin Metternich Sándor-von Winneburg.

Jeder weiß, die ist nicht verheiratet.

Schade eigentlich.

Aber vielleicht...

...hat sie ja neuerdings einen Verlobten.

* Musik *

(Franz) Lehrt meinen Sohn alles,

was er als oberster Feldherr der Krone wissen muss.

Zeigt keine Gnade, denn auch mein Amt kennt Gnade nicht.

Jawohl, Majestät.

* Musik *

Tor auf.

Seine Majestät, Kronprinz Rudolf.

Achtung.

* Musik *

Hoheit?

Kann ich irgendetwas für Euch tun?

Helft mir, meinen Sohn zu befreien.

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