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Original subtitles

1912: Die erste Kung-Fu-Schule in Tianjin wird gegründet.

Jede Streitigkeit im Umkreis von 100 Yards wurde unterbunden.

1920: Musikhallen und Tanzsäle erobern Tianjin.

Eine neue Generation von Kampfkünstlern versucht, ihr Territorium zu erweitern.

- Wie geht's dem Meister? - Gar nicht gut.

Euer gelehrigster Schüler ist zurück.

Ich will, dass ihr kämpft.

Setzen Sie sich. Wir dürfen nicht zusehen.

- Hey, dein Kung Fu ist besser geworden. - Du warst ein guter Lehrer.

Wenn du ihn nicht besiegst, wird er nicht erkennen können,

was ich dich gelehrt habe. Dann wird er irgendwann anderen unterliegen.

So ist es schon besser.

Meister!

Der Meister ist von uns gegangen. Lasst uns nun Zeugnis ablegen.

Statt seines Sohnes folgt ihm sein bester Schüler nach.

Er hat von nun an das Sagen.

Vater war ein kultivierter Mann. Während ich aufwuchs,

verlor er nie die Beherrschung.

Eines Tages, da hat er nach mir geschlagen.

Ich wusste, damit war unsere Vater-Sohn-Beziehung zu Ende.

Ebenso wusste ich, dass er nicht mehr lange da sein würde.

Denkt ihr,

dass ich noch gewinnen kann?

Egal ob du gewinnst oder nicht,

die Akademie gehört Quan.

Die kann er haben.

Aber ich will noch mal kämpfen.

Vaters Worte, dass sein Schüler all sein Können hat und nicht sein Sohn,

die haben sich verbreitet.

Demütigend ist das.

Dein Vater hatte die Hoffnung, dass du den Zirkel verlassen würdest.

Er hat dir Arbeit in der Bank besorgt, aber das wolltest du nicht.

Er wollte dich einfach schützen, denke ich.

Ich bin ein begnadeter Kampfkünstler. Täte ich etwas anderes,

wäre das reine Verschwendung.

Du denkst, du hast die Fähigkeiten deines Vaters?

Einst hat man auf uns Kampfkünstler herabgesehen.

Wir galten als vulgär und skrupellos.

Heute haben uns die Mächtigen zu einer Art Zirkusattraktion gemacht.

Dein Vater hat für die Stelle in der Bank all seine Verbindungen spielen lassen.

Unser Zirkel von Kampfkünstlern wird es niemals leicht haben.

Ergreife diese Chance, dann kannst du aufsteigen.

Blicke niemals zurück.

Deine Kinder werden dir dafür einmal dankbar sein.

- Nach dem Kampf trete ich die Stelle an. - Es wird keinen Kampf geben!

Kein Richter, kein Zeuge oder sonst irgendwer wird auftauchen.

Sprich mir nach: Es gibt keinen Kampf.

"Es gibt keinen Kampf."

Gegen vier Uhr morgens geht's mit den Geschäften los.

Dann tauchen auch die Ganoven auf.

Wenn Vater hier auf den Markt ging,

haben sie sich zurückgehalten. Danke, dass du die Tradition

- unseres Zirkels fortführst. - Das versteht sich.

Du kennst drei unserer Familientaktiken. Interessiert dich auch die Vierte?

Gibt es denn eine?

Ja, die hier.

Junger Herr, hört bitte auf.

Wir versuchen, hier zu arbeiten.

Das waren nur Lehmkugeln.

Wenn Sie weitermachen wollen,

nehmen wir Eisenkugeln.

Kampfkünstler kämpfen nicht auf der Straße.

Das machen nur die Ganoven.

Wir werden hier zum Gespött.

Entschuldigt, Bruder Wu.

Shen An.

Guiying!

Nicht lachen, ich trete im Rathaus auf! Keine Zeit zum Reden...

Was hast du mir versprochen?

Dass es keinen Kampf geben wird. Wir haben nur über Taktiken geredet.

Spiel nicht den Klugscheißer. Sonst hältst du nie durch.

Die Leute sind ganz verrückt nach uns Kampfkünstlern. Sie provozieren uns,

nur um zu sehen, wie gut wir sind.

Wir können nicht alleine vor die Tür gehen,

ständig sind Leibwächter um uns herum.

Du musst immer auf der Hut sein, weißt nie, aus welcher Ecke was kommt.

Das macht dich schnell verrückt.

Willst du wirklich so ein Leben führen?

Arbeite für die Bank und lass dich nicht weiter belästigen.

Ho!

Der junge Herr ist ausgetreten.

Ihr alle untersteht nun

dem neuen Leiter der Akademie. Bleibt weg von Shen,

es sei denn, ihr wollt auch aussteigen.

Wir verabschieden uns von Euch.

Du hast Besuch.

Er wollte sich nicht setzen.

Der Junge wollte sich einfach nicht setzen.

Qi Quan hat mich geschickt. Ich habe Sie auf dem Markt bloßgestellt.

Dieser gebrochene Knochen ist meine Entschuldigung. Akzeptiert Ihr sie?

Die Teekanne ist intakt, dein Knochen ist entzwei.

Wäre die Teekanne nicht intakt, wäre ich ungeschickt gewesen.

Ja, so ist es.

Ich dachte immer, mein Vater wäre eine Gefahr für euch.

Doch inzwischen weiß ich,

dass ihr eine Gefahr für ihn wart. Ihr hättet ihn jederzeit töten können.

Er ist nicht jeden Tag zum Markt gegangen.

An fast allen Tagen konntet ihr die Händler nach Belieben ausquetschen.

"Rächer der Unterdrückten" -

das war doch nur Show.

Wir spielen alle Theater.

Wegen Ihres Vaters haben wir etwas weniger verdient,

doch grundsätzlich hat der Markt funktioniert.

Shen An, der Direktor erwartet Sie.

Das ist ein alter Freund von mir.

Er behauptet, seine Leibwächter seien außerordentlich gut.

Ich sagte, ich kenne auch einen guten Kämpfer.

Versuchen Sie's doch mal.

Es braucht zwei Wochen intensives Training vor einem Duell,

um Höchstleistungen zu ermöglichen.

Diese Kampfkunst hilft in außergewöhnlichen Situationen, oder?

Sehen Sie dies einfach als eine außergewöhnliche Situation an.

Sollten wir kämpfen, dürfen Sie nicht zuschauen. Ein öffentliches Duell

beleidigt unsere Vorfahren.

Ein abgeschlossener Raum, dann werde ich kämpfen.

Wir werden sehen, wer da heil rauskommt.

Oh, Sie haben einfach viel zu viele Ausreden.

Was denn, was ist los mit Ihnen?

Entschuldigen Sie. Ich mache das nicht.

Der Bursche geht einfach, er will nicht kämpfen.

- Was halten wir davon? - So ein Feigling.

Oh, das haben Sie jetzt gesagt. Ich würde das ja nie tun.

Warum lachen Sie?

Mein lieber Shen An...

Ich kämpfe.

Keine Fußtritte mehr, ja?

Er kann mich nicht treten, ich habe längere Arme als er Beine.

Na los!

Ich brauche Sie nicht zu treten.

Kevin!

Ich wollte einfach gute Arbeit leisten. Aber Sie sehen nur den Kampfkünstler.

Einen Brief spare ich mir.

Ich kündige hiermit.

In Tianjin wird jeder einzelne Kampf

von uns organisiert.

Ja, von uns.

Ganz gleich, ob es Mannschaftskämpfe sind oder Kämpfe Mann gegen Mann.

Wir mischen uns in Dispute nicht ein, versuchen Gewalt zu vermeiden.

So steht es geschrieben.

Und was macht er?

Rekrutiert irgendwelche Hafengangster.

Müssen sie vor Ihnen knien? Bilden Sie sie aus?

Da könnte ja jeder kommen.

Unser Zirkel hat sich niemals mit Ganoven eingelassen.

Geht die Balance verloren, endet alles im Chaos.

Entschuldigen Sie sich für Ihr Fehlverhalten!

Entschuldigen Sie sich!

Er leitet jetzt die Akademie. Wir können ihn nicht wie ein Kind behandeln.

Sie irren sich. Das tat ich auch.

In dieser Stadt gleicht unser Zirkel einem Stück Holz -

eingeklemmt zwischen einem Balken und einer dicken Säule,

verantwortlich für das Gleichgewicht. Wir können nicht größer werden.

Herrscht bei uns Chaos,

- herrscht Chaos auf den Straßen. - Ich habe das Gleichgewicht nicht gestört.

Banken, Handelskammern, Fabriken und Werften -

sie tragen Schuld daran.

Das Chaos ist längst real, wir müssen uns anpassen.

Ich werde Türsteher aus Clubs rekrutieren,

Sportlehrer aus Schulen, Rikschafahrer von der Straße,

Bauarbeiter, Jugendliche, die Basketball spielen.

Die kann ich alle anführen.

Sie kann das nicht.

Was reden Sie da? So ein Unsinn!

Wer weiß das schon? Wir können nicht sagen, was richtig oder falsch ist.

Für solch neue Ideen würden ihm unsere Altvorderen

zwei Jahre Zeit geben und sehen, wie sich die Sache entwickelt.

Zwei Jahre Zeit, um seine Ergebnisse zu sehen.

So wird es gemacht. Wer stimmt zu?

Nun, wir werden ja sehen...

Aber noch etwas!

Wer auch gewinnt, solch ein Kampf ist ein Gottesurteil.

Auch wenn Sie nun die Akademie führen, der Sohn des Meisters hat ein Anrecht darauf.

Wenn er verliert, kriegen Sie die zwei Jahre.

Verlieren Sie, verlassen Sie den Zirkel.

Warum so streng? Er könnte es anders wiedergutmachen.

Warum ihn zwingen zu gehen?

Der nächsten Generation fehlt Talent, doch wir sollten sie wertschätzen.

Akzeptieren Sie?

Natürlich.

Ich will nicht gegen ihn kämpfen, das ist doch sinnlos.

Auf dem Markt,

da konnte ich nicht mal den Lehmkugeln ausweichen.

Meine Fähigkeiten sind nutzlos.

Vater dachte, die Gangster hätten Respekt, doch die nahmen ihn gar nicht ernst.

Unbewaffnet wagen sie es nicht, etwas zu unternehmen.

Sie wissen ganz genau, dass jede Akademie Waffen hat.

Frühere Generationen unseres Zirkels transportierten häufig Wertgegenstände.

Zum Schutz vor Banditen hatten sie Waffen bei sich.

Als die Akademie gegründet wurde, haben sie sie behalten.

Unsere Kunst ist nach wie vor nützlicher als Schusswaffen.

Wenn alle Waffen haben, werden die Konflikte heftiger. Dann gibt es Tote.

Nur unsere Kampfkunst kann Streitigkeiten lösen.

Du machst den Zirkel von mir abhängig. Glaubst du, ich kann gewinnen?

- Benutz die vierte Faustkampftaktik. - Die existiert nicht.

Ich wollte nur, das Qi Quan gegen mich kämpft.

Oh doch. Sie existiert.

Vorwärts!

Diese Gesellschaft

lässt Frauen nichts erreichen.

Dein Vater war ein wirklich guter Mann.

Er hat mich unterstützt.

Hör auf seine Worte, dann wird alles gut.

Halte dich einfach raus, meide das Chaos. Versuche nicht, dich zu rächen.

Vergiss, was heute geschah.

Meine Arbeit hier ist getan, ich bin fertig.

Meine Schuld ist nun getilgt.

Euer Vater hat uns das gelehrt.

Für Euch wird es hier kein Durchkommen geben.

Die Klinge ist nicht geschärft.

Seht Ihr denn nicht, dass alle Euch milder behandeln?

Wäre es ernst, hättet Ihr keine Chance.

Bruder Wu,

sogar Ihr seht mich so?

Wisst Ihr stets, was richtig ist?

Ich rede nicht mit dir. Die Ältesten werden bald hier sein.

Werden wir wirklich gegeneinander kämpfen?

Es war die Idee der Vorsitzenden Meng.

Aber sie ist von uns gegangen. Wir wollen das nicht.

Der Tod der Vorsitzenden Meng wird untersucht.

Ihr verdächtigt Quan, weil Ihr den Zirkel nicht versteht.

Euer Vater hat Euch nachlässig ausgebildet.

Wir sind der Ansicht, dass er es nicht gewesen ist.

Sein Verhältnis zur Vorsitzenden war sehr gut.

Los, sagen Sie schon was.

- Ich schwöre bei Gott, dass... - Das ist viel zu einfach für mich.

Die Zeit ist reif für einen Kampf.

Wird die Sache nicht aufgeklärt, regeln wir es mit einem Duell.

Und wenn er gewinnt,

- akzeptiere ich seine Unschuld. - Und wenn er verliert?

Nun, dann wird es Vergeltung geben.

Für diesen Kampf verwenden wir Waffen.

Ich war 15, als ich das erste Mal herausgefordert wurde.

Ich war wie gebannt,

als ich die Forderung aus dem Umschlag herauszog.

Dein Verhalten ist unvernünftig,

aber es fasziniert mich.

Also einverstanden.

Ich werde es dir erklären.

Aber ich möchte gerne, dass du dich hinsetzt.

Es gab ein Mädchen, mit dem ich aufgewachsen bin.

Ihr Vater und mein Vater waren Freunde.

Alle dachten, ich würde sie heiraten.

Sie dachte das auch.

Als wir beide zusammenkamen, dachte ich, dass mein Vater wütend würde.

Aber er hat nie etwas gesagt. Irgendwann erfuhr ich,

er wollte, dass ich die Kampfkunst aufgebe.

Ich hätte nie ein Mädchen aus dem Zirkel heiraten dürfen.

Doch nun ist alles anders.

Ich muss wieder zurück.

Es tut mir leid.

Das mit uns war nichts von Dauer.

Ich wollte nur Spaß haben.

- Wirst du nach ihr suchen? - Nein, werde ich nicht.

Aber sie ist die Auserwählte.

Kampfkünstler heiraten nun mal andere Kampfkünstler.

Außenseiter können uns nicht leiden,

wir können Außenseiter nicht leiden.

Ich werde nie vergessen, wie gut du zu mir warst.

Bist du mal in Schwierigkeiten, finde mich.

Ich werde dir helfen.

Ich habe dir auch noch was zu sagen. Triff mich heute Abend in der Tanzhalle!

Da komme ich nicht rein.

Lass dir was einfallen.

Du siehst gut aus. Hast dich für den Abschiedstanz richtig aufgetakelt, was?

Alle Tanzlokale in Tianjin versuchen, diesen Ort zu kopieren.

Die Botschaftergattin ist hier, der Sohn des Feldherrn,

die Mätresse des Magistraten.

Ich bin die uneheliche Tochter des Bankdirektors.

Bis ich 15 war, hat er mich völlig ignoriert.

Ab dann aber hat er mich erzogen und benutzt,

um an Leute heranzukommen.

Ja, genau. Deine Anstellung in der Bank

kam durch mich zustande.

An dem Tag, als du mich auf der Straße aufhalten wolltest,

fand ich dich interessant, aber ich dachte nicht an eine Affäre.

Einen Tag danach suchte mich dein Vater auf.

Ich sollte dich aus dem Zirkel locken.

Sein Angebot konnte ich einfach nicht ablehnen.

Du bist die einzige Person, die ich kenne,

die hier eigentlich keinen Zutritt hat.

Wir beide sind uns doch eigentlich nichts schuldig.

Auch ich will nur Spaß.

- Wie bist du reingekommen? - Nicht durch den Haupteingang.

Dann geh über den gleichen Weg auch wieder raus.

Hey, das ist unhöflich. Kein Lebewohl?

Nichts ist so, wie es zu sein scheint.

Glaube nicht alles, was du siehst.

Mein jetziges Ich ist Fassade. Eines Tages wirst du mein wahres Ich kennenlernen.

Qi Quan hat die Türsteher des Tanzsaals rekrutiert.

Ich habe ihn

um einen neuen Job gebeten.

Gibt es ein Problem?

Alles gut.

Wir versuchen doch irgendwie alle aufzusteigen.

Qi Quan hat mein Leben verändert. Tust du ihm weh,

dann bringe ich dich um.

Keine Sorge, in fünf Minuten wacht er wieder auf.

Es war sein Fehler. Er hat mich vor den Westlern bloßgestellt.

Für jemanden wie mich ist es schwer, bei den Westlern aufgenommen zu werden.

Ich verachte diesen Typen.

Wie auch immer, du hast die Regeln gebrochen.

Entschuldige dich dafür.

Meine Hand ist gerade erst verheilt.

Geh schon.

Danke.

Qi Quan hat uns aufgetragen, dich bis zum Duell zu beschützen.

Haben wir eine vierte Faustkampftaktik?

Nein.

Warum bist du hergekommen?

Wir hatten eine Abmachung, du kannst nicht einfach so auftauchen.

Los, verschwinde!

Papa, ich habe dich kennengelernt mit 15.

Was du redest, verstehe ich leider nicht.

Meine Liebe, ich habe jetzt eine Familie.

Wir haben vereinbart, dass du dich nicht in mein Leben einmischst.

Vater,

ich habe so viel für dich getan.

Ich bin kein kleines Kind mehr. Du musst dein Versprechen halten.

Wenn der Tag da ist, an dem ich aufhöre, für dich zu arbeiten,

werde ich reichlich belohnt. Das hast du versprochen.

Welches Arschloch hat dir das Herz gebrochen, Cheyenne?

Shen An ist verschwunden. Weißt du, wo er sich aufhalten könnte?

Ihr steht vor einem Kampf. Sicher bereitet er sich darauf vor.

Ja, so wird es wohl sein.

Ich weiß, eure Familien sind befreundet.

- Haben sie eine vierte Kampftaktik? - Oh nein, auf keinen Fall.

Sind es Kurzsäbel?

Er will Waffen benutzen, weißt du?

Als ich noch Schüler war, da gab es ein Gerücht.

In jungen Jahren hat sich der Meister während eines längeren Warentransports

Hals über Kopf in eine Gaunerin verliebt.

Als sich ihre Wege trennten, lehrte sie ihn eine Taktik mit Kurzsäbeln.

Eine Überlebenstaktik,

um aus dem Hinterhalt zu kämpfen.

Glaubst du das?

Wenn ich an des Meisters Persönlichkeit denke, würde ich sagen: nein.

Es gab weder eine Banditin noch eine Kurzsäbeltaktik.

Als der Meister sehr krank war, verbrachte er zwei Monate bei euch.

- Hat er dir da die Taktik gelehrt? - Mein Vater hat ihn nur gesund gepflegt.

Wiedersehen.

Qi Quan, bist du das?

Ich habe die Kurzsäbeltaktik beim Meister gesehen. Warum hast du gelogen?

- Ich musste ein Geheimnis bewahren. - Das verstehe ich.

Kein Vorwurf von mir.

Lass mich raten, was Shen An vorhat.

Diese Kurzsäbeltaktik soll gegen mich eingesetzt werden.

Wenn ich die Akademie gut führe, wird es nie nötig sein, sie anzuwenden.

Aber wenn nicht,

kann sie gegen mich verwendet werden.

Ganz falsch.

Shen An hätte den Zirkel nicht verlassen, wäre ihm die Taktik beigebracht worden.

Also hat der Meister dich darin unterrichtet.

Du warst die Schwiegertochter, das kam aufs Gleiche raus.

Um mich aufzuhalten, hättest du sie Shen An beibringen können.

Der Meister hat sie dir nicht beigebracht, weil es eine Banditentaktik war.

Nicht im Sinne des Kampfkunstzirkels.

Du bist sein Nachfolger.

Er hat dir gar nichts vorenthalten.

Alles Wichtige wurde dir beigebracht.

Gab es diese Banditin wirklich?

Ich war nicht seine Schwiegertochter in spe. Das haben nur alle gedacht.

Der Sohn des Meisters sollte den Zirkel verlassen. Er hätte mich nie gewählt.

Der Meister hat mich nur unterrichtet, weil mein Vater sein Freund war.

Deshalb wollte er diese Kampftechnik an meine Familie weitergeben.

Ja, das geschah in guter Absicht.

Doch das Ergebnis bleibt gleich.

Du hörst, der Sohn des Meisters will mit Waffen kämpfen, und unterrichtest ihn.

Ich verliere und höre mit dem Kampfsport auf.

Und so schließt sich der Kreis,

des Meisters Technik wird gegen mich eingesetzt.

Nur schlechte Menschen denken so negativ.

Doch das ist nicht sehr hilfreich.

- Ich bin also der Bösewicht? - Bist du's nicht?

Ich will den Zirkel verändern, meine Arbeit ist noch nicht getan.

Ich darf den Kampf nicht verlieren.

Shen An suchen und ihn aus dem Hinterhalt angreifen,

das darf ich nicht tun.

Ich kann dich aber davon abhalten, ihn zu unterrichten.

Die Kurzsäbeltaktik ist ein Denkprozess. Streng deine grauen Zellen an,

vielleicht lernst du sie ja dann.

Es gibt noch einen Weg.

Du bringst sie mir bei.

Das kannst du vergessen.

In unserem Zirkel gibt es viele Geheimnisse.

Außenstehende mögen uns nicht.

Wir heiraten stets innerhalb der Gemeinschaft.

Du hast nicht viele Optionen. Eine ist Shen An,

die Andere bin ich.

Hier komme ich her, um nachzudenken.

Unsere Vorgänger lehrten in der Stadt Kampfsport.

Wenn es Probleme gab im Umkreis von 100 Yards,

kümmerte man sich darum. So entstand der Kampfkunstzirkel.

Der Meister hat die 100-Yards-Zone um zwei Blocks erweitert.

Wenn ich auf das Tor blicke, frage ich mich oft,

wie weit ich wohl komme.

Finde es für mich heraus.

Du lässt mich wirklich gehen?

Du hast mich auserwählt, Guiying, ich muss dir vertrauen.

Hey!

Es geht richtig weit, Qi Quan.

Keine Schläge auf den oberen und unteren Teil des Torsos.

Nur in die Mitte, ist das klar?

Die Waffen sind nicht geschärft.

Aber ihr beide seid erfahren genug, um euren Gegner zu verletzen.

Dieses Duell ist ein Gottesurteil. Keine Tötung.

Ist das klar?

Keine Kurzsäbel?

Warum sollte ich? Mein Vater liebte den Schwertkampf.

Ja, richtig. Darin fühle ich mich ihm sehr nahe.

Das reicht!

- Aufhören! - Stopp!

- Unerhört! - Nicht, Qi Quan!

Was tun Sie? - Absolut unangebracht!

- Lassen Sie das! - So nicht!

- Schluss damit! - Los, weiter.

Der Hohe Rat sieht dies nicht länger als ordentliches Duell an.

Nein!

Guiying!

Es ist inoffiziell, da wir auf dem Boden sitzen.

Nichts hiervon darf an die Öffentlichkeit gelangen.

Niemals.

Die Sache ist bereits außer Kontrolle. Der Tod der Vorsitzenden Meng,

das ist erledigt.

Es sterben viele Menschen jedes Jahr durch alle möglichen verrückten Unfälle,

die nie aufgeklärt werden.

Und auch wir werden daran nichts mehr ändern.

Also, lasst es gut sein. Eure Generation muss noch viel lernen.

Qi Quan bleibt weiter Leiter der Akademie.

Du übernimmst den Platz der Vorsitzenden Meng als unser Wortführer.

Und der Rest von uns wird euch unterstützen.

Du hast verloren. Was wirst du tun?

Die Verantwortung für den Tod von Meng übernehmen

und den Zirkel verlassen.

Ja, tu' das.

Ich fordere alle auf zu bezeugen, dass ich den Zirkel verlasse.

- Das ist doch nicht nötig. - Dieser Zirkel braucht Sie.

- Das ist ganz unnötig. - Ihr sollt wissen,

ich habe mehr als genug Leute,

um meinen eigenen Zirkel zu gründen.

Nun, dann ist dir

einfach nicht zu helfen.

Also, dann erheben wir uns wieder.

Vierter Ältester, ich bin beeindruckt.

Ich möchte Ihnen etwas sagen.

Unser alter Meister hat mich vor 10 Jahren nach Kanton geschickt,

ich sollte Westler rekrutieren.

Unsere Geheimnisse an Westler weiterzugeben, war ein großer Fehler.

Hätten Sie's erfahren, hätten Sie es niemals akzeptiert.

Ich musste meinen eigenen Zirkel gründen.

Ich bin absolut sprachlos.

Shen An, das war ein guter Schachzug. Du hast mich ausgetrickst.

Du weißt alles, was ich weiß. Was für ein Trick sollte das sein?

Guter Schauspieler.

Passierst du dieses Tor, dann wirst du nicht länger zu uns gehören.

Du stirbst da draußen. Es führt kein Weg zurück.

Ich akzeptiere das. Doch fair ist es nicht.

Komm runter, kämpfen wir noch eine Runde.

Auf keinen Fall.

Nur Ganoven kämpfen auf der Straße.

Dir fehlt der Mut.

Nein.

Ich werde meinem Vater zeigen,

dass ich der Akademie würdig bin.

Schließt das Tor.

Ich werde zurückkehren.

- Boss. - Boss.

- Hier, nehmt das. - Und dann geht nach Hause.

- Das Obst ist für eure Familien. - Verschwindet jetzt nur von der Straße.

Na los, geht.

- Entschuldigen Sie. - Danke für Ihre Hilfe.

Zeit zu verschwinden! Hier hast du noch was.

Ich habe einen Job zu erledigen. Danke für Ihre Hilfe.

Du kannst damit kämpfen.

- Ich weiß nicht wie. - Ach, das weißt du nicht?

Ich habe wegen der Dinger verloren. Wichtig ist dein Geist.

Die Kurzsäbeltaktik hat ein Mann erfunden. Und du bist auch ein Mann,

also erfinde eine eigene Taktik.

Benutze sie

oder du kriegst 'ne Runde mit den Steinschleudern ab.

Ich bin wegen dir hier und du kämpfst nicht?

Dass wir kämpfen, ist nicht angebracht.

Diese Taktik wurde entwickelt, um einen Hinterhalt zu überleben.

Sie ist keinesfalls für ein Duell gedacht.

Was soll der Scheiß, hm?

Ein kleiner Trick. Entweder du trickst mich aus oder ich trickse dich aus.

Ich kann das nicht.

Nicht schlecht.

Sehr geschickt.

Ich wünsche euch viel Spaß.

Ich kann das nicht!

Aufhören! Trennt sie!

Boss.

Er hat sich mal für mich eingesetzt. In seinem Namen bitte ich Sie,

lassen Sie ihn weiterkämpfen. Bitte.

Ich krieg' den Dreh schon raus. Los, weiter!

Gegen einen fairen Kampf habe ich nichts.

Aber so?

Das geht nicht.

Wendet ihr euch gegen mich?

Ja, allerdings! Jungs, wir nehmen die Eisenkugeln! Schießt!

- Wer hat geschossen? - Warst du das?

Ich dachte, du hättest geschossen.

- Wer war es dann? - Keine Ahnung.

- Du musst es gewesen sein. - Alle die Klappe halten! Ruhe!

Ein Schuss ist gefallen. Die Polizei wird gleich hier sein.

Wir wechseln den Austragungsort.

Die Post tut nur ihre Arbeit. Ich rede mit ihr.

Junge Frau! Das können Sie nicht tun. Er ist sehr wichtig für uns.

Hey, sofort runter vom Rad! Na los...

Runter!

Hat nicht funktioniert.

- Denk dir was aus für die Polizei. - Natürlich.

Du bist mutig.

Ich konnte dich nur allein retten, sonst hätte ich sie provoziert.

Dann hätte ich dich nie da rausgekriegt.

Clever.

Man sagt, dass Mischlinge sehr klug sind.

Doch was nützt es, klug zu sein? Es gibt viele Mischlinge in Tianjin.

Die meisten von ihnen sind wie ich ohne Vater aufgewachsen.

Die Gewissenhaftesten kriegen vielleicht einen Job bei der Post.

Und keiner legt sich mit der Post an. Man sieht in uns so was wie Westler.

Aber wir sind weder hier noch in der westlichen Gemeinschaft willkommen.

FRANZÖSISCHE POST

10 Jahre im Tanzsaal.

Jetzt ist es endlich meins, seit fünf Tagen.

Ganz ruhig, Waffen runter!

Waffen runter, sag' ich! Es sei denn, ihr wollt kämpfen.

Ihr seid in der Unterzahl.

Junger Meister, wir warten auf Sie.

Es ist nicht weit, nur ein paar Schritte.

Das ist nicht fair.

Ich kann das nicht.

Wollen Sie die Waffe wechseln? Ja? Ich frage nach.

Er ist verwundet. Ich will ihm drinnen nur etwas Wasser geben.

Wasser kann er auch hier draußen haben.

Damit kämpfst du. Ich habe sie schon in unserem Duell benutzt.

Der Fairness halber werde ich's dir zeigen.

POST Ist ganz einfach,

wird aber von den meisten übersehen.

Es sind drei Schläge in einem.

Dein Gegner mag den Ersten blockieren, aber nicht den Zweiten oder den Dritten.

Ein Schlag ist ein Schlag. Wie kann es drei in einem geben?

Das Geheimnis deiner Familie.

Er wird nicht weglaufen.

Er kann nicht sein ganzes Leben lang davonlaufen.

Ab morgen wirst du nicht mehr belästigt.

Hey, du klingst wie ein Gangster.

Ich warte auf dich.

Dein Vater wollte unbedingt, dass ich dich aus dem Zirkel hole.

Er bot mir dafür kein Geld, sondern einen Koffer aus Holz.

Darin waren 40 ledergebundene, blaue Büchlein.

Es war euer Stammbaum.

Und im letzten Büchlein stand mein Name drin.

Das konnte ich nicht ablehnen.

Ich wusste, ich könnte deine Frau sein, und verliebte mich in dich.

Diese Männerspielchen sind erbärmlich. Geh nicht!

Du verabschiedest dich nicht?

Noch kannst du fliehen, ich werde dir helfen.

Hör auf, mir nachzulaufen. Das irritiert nur.

Vertrau mir. Die Kurzsäbeltaktik wird uns beschützen.

Kämpfen wir richtig.

Wackelt nicht so! Festhalten!

Los, vorwärts!

Zeig's ihm!

Na warte!

Lasst mich!

Eins-gegen-Eins.

Eins-gegen-Eins.

Shen An.

Angriff - Gegenangriff.

- Was soll das werden? - Angriff - Gegenangriff.

Ich weiß nicht, wie ich dich besiegen soll.

Klar. Wer sich zurückzieht, begibt sich in Gefahr.

Geh zwei Schritte zurück und du bist tot.

Dann drei.

Ich stehe noch.

Das war bloß Glück.

Du warst zu langsam.

Was war dein Plan, hm?

Netter Schachzug, nur nicht zu Ende gebracht.

Ich bin besser als du.

Na los.

Ich habe große Pläne. An meinen Händen darf kein Blut kleben.

Los, geh.

Wir werden uns niemals wiedersehen.

Kreuzen sich unsere Wege doch, geh mir aus dem Weg.

Eine Runde noch.

Wir sind hier fertig.

Ich hatte Angst, dass du stirbst.

Schreckliche Angst hatte ich.

Auf die Beine!

Vorsicht!

Verschwinde für drei Jahre. Dann reden wir vielleicht noch mal.

Unser Zirkel ist wie ein Stück Holz

eingeklemmt zwischen einem Balken und einer Säule, um Reibung zu verhindern.

Du bist heute zu weit gegangen.

Wenn es ein Ungleichgewicht gibt, dann ist das für niemanden gut.

Wir schicken dich fürs Erste weg.

Das ist das Beste für dich. Verstehst du das?

Dort möchte dich jemand sehen.

Shen An zu helfen, war richtig.

Mein Versprechen an dich gilt nach wie vor.

Du könntest mich mitnehmen.

Nein, Guiying.

Ein Mann, der alles verloren hat, kann besser lernen.

Etwas interessiert mich.

Kennt Shen Ans Familie die Kurzsäbeltaktik?

Ich glaube nicht. Sie gehört meiner Familie.

Mein einziger Fehler war, dass ich dich nicht längst geheiratet habe.

Das hätte mir am meisten geholfen.

Kehre nicht zurück. Und trauere nicht.

DREI JAHRE SPÄTER

Du kommst zurück und willst nicht mal Hallo sagen?

Ich war sicher, du würdest es schnell erfahren.

Die Polizei hat den Tod der Vorsitzenden Meng aufgeklärt.

Sie wurde in einem gehobenen westlichen Wohnviertel erschossen.

Zwei Brüder, damals acht und zehn Jahre alt,

fanden das Jagdgewehr ihres Vaters.

Sie haben dann aus Spaß gezielt und geschossen.

Dass das Gewehr geladen war, wussten Sie nicht.

Ist das echt so passiert?

Das ist die offizielle Version.

Du fragst gar nicht nach den Ältesten Vier und Sieben.

Wie geht es ihnen?

Sie sind in den Jahren stark gealtert, wollen die Verantwortung abgeben.

Sie sagen unentwegt, wir hätten nicht genug Talente.

Sie sagen, du und Qi Quan, ihr seid große Talente.

Sie bedauern es sehr, dass sie euch nicht behalten konnten.

Ich habe über die Akademie deines Vaters gewacht,

damit du sie übernehmen kannst.

Nein, danke. Ich habe schon einen Job in Aussicht.

Hey, hey! Vorsicht! Was...was denn?

Ein Job bei der Post?

Dann bist du der erste Chinese in Tianjin, der für die Post arbeitet.

Und wir sind dann alle sehr stolz auf dich.

Ich kam zurück, um bei meiner Frau zu sein.

Ich will nicht streiten.

Viel Glück.

FRANZÖSISCHE POST

Was ist die weiteste Entfernung für ein Paket?

Paris.

Der berühmteste Mensch in Paris?

Picasso.

Schick sie ihm.

Nein, die behalte ich selber.

Ich will Frieden im Umkreis von 100 Yards um dieses Postamt.

Eine konfliktfreie Zone.

Im Umkreis von 100 Yards? Das ist der Beginn eines Kampfkunstzirkels.

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