All language subtitles for Midnight.At.The.Pera.Palace.S02E04.1080p.NF.WEBRip.DDP5.1.X264-TURG

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Original subtitles

FRAUENFEIND

Ein Unbekannter hat in diesen tragischen Zeiten

unseren Frauen und den Reformen Atatürks den Krieg erklärt.

Dieser Frauenfeind begreift die folgende Realität nicht:

Die Rechte, die Atatürk Frauen

noch vor vielen europäischen Ländern zugestanden hat, sind nicht widerrufbar.

Wer sich nach den alten Zeiten sehnt, muss erkennen,

dass Frauen sich nicht auf Heim und Herd reduzieren lassen.

Wie Atatürk treffend vorausgesagt hat,

wird es diese Mentalität auch in 100 Jahren noch geben.

Es ist unsere Pflicht, uns zu wehren.

Wir müssen die Rechte,

die Atatürk Frauen gab, um jeden Preis verteidigen.

MITTERNACHT IM PERA PALACE

Das ging aber schnell. Sehr gut.

Die Zeit drängt.

Was hast du vor?

Deine Schlagzeile ist darauf angelegt, den Täter zu provozieren.

Soll ich dich um Erlaubnis bitten?

Ich schreibe hier die meisten Artikel. Aber mach nur.

Was ist denn? Hast du Angst vor Konkurrenz?

Konkurrenz? Bist du meine Konkurrenz?

Ich würde gern den Artikel lesen.

Entschuldigung.

Der Artikel wird unsere Antwort auf diese Impertinenz.

Der Brief könnte ein Beweis sein.

Überbring ihn persönlich dem Kommissar.

Natürlich.

Ich komme mit. Ich verstehe mich gut mit dem Kommissar.

Dann findet gemeinsam heraus, was das Symbol darauf bedeutet.

Ich übernehme das Symbol. Diese Anfängerin wird nur im Weg sein.

Diese Anfängerin brauchte einen Tag für Elenis Haus, du einen Monat.

Ihr arbeitet zusammen.

- Aber… - Bitte…

Oder ich schicke euch zum Spiel zwischen Beşiktaş und Kayseri Sümerspor.

Verstanden?

- Warum wurde Hr. Halit abgeholt? - Der Kommissar ist ein Freund von Halit.

- Keine Spekulationen. - Natürlich nicht, ich war nur neugierig.

Ich begleite Sie zur Villa von Hrn. Mümtaz.

Hoffentlich haben Sie Erfolg.

Ja, hoffentlich.

- Hier entlang. - Gut.

Du kannst nicht einfach versuchen, mich zu ersetzen.

Oh Gott. Was ist dein Problem mit mir?

Du willst meinen Fall. Denkst du, ich merke das nicht?

Wäre das wahr, hätte ich ihn dir längst abgeluchst.

Ich bin da seit Monaten dran. Vergiss es.

Bist du paranoid?

Eines Tages werde ich Erfolg haben. Und du willst daran teilhaben?

Das lasse ich niemals zu.

Ich suche nur meine Mutter.

Wer ist deine Mutter?

Wer ist sie?

Vergiss es.

Warte mal.

Keine der entführten Frauen ist alt genug, um deine Mutter zu sein.

Was erzählst du mir nicht?

- Guten Morgen, Madam. - Ja?

Ich bin Alfred, der neue Steward.

Aus Hampshire. England.

Kommen Sie.

Danke schön.

Es tut mir leid.

Ich verlor die Beherrschung.

Fr. Sabiha hat recht.

Wir müssen einander unterstützen.

Wenn…

Wenn du über deine Mutter reden willst, bin ich da. Ok?

Halit?

Was machst du hier?

Hr. Kadri hat mich wegen einer haltlosen Anschuldigung verhört.

Anschuldigung?

Irgendwie erwecke ich zurzeit kein Vertrauen.

- Was machst du hier? - Nun…

Entschuldigen Sie.

Erzähle niemandem von dem Brief. Komm.

Interessant.

Wie meinen Sie das?

Ist das alles?

Wie Sie schon sagten, der Brief ist anonym.

Es könnte sogar ein Kinderstreich sein.

Ein Kind kann schlussfolgern, dass es dieselbe Person ist,

aber Sie nicht? Richtig?

Ihr Journalisten wisst alles,

aber eure Grenzen kennt ihr nicht, was?

Wie schön.

Würden Sie bitte gehen?

Finden Sie heraus, wer den Brief geschickt hat.

Jetzt bringen Sie mir noch meine Arbeit bei?

Gnädige Frau.

Ich bitte Sie. Bitte gehen Sie jetzt.

Komm.

Gott, gib mir Kraft und Geduld.

Alfred.

Sir.

Unterhalten wir uns.

- Bitte, setzen Sie sich. - Nicht nötig, Sir. Danke.

Gut.

Sie haben hervorragende Empfehlungen, Mr. Alfred.

Aber ich würde gern mehr über Sie erfahren.

Natürlich. Aber zuerst, Sir, das habe ich auf dem Boden gefunden.

Ich werde Ihre Wertgegenstände ab sofort sicher aufbewahren.

Man kann nie vorsichtig genug sein.

Lass Alfred servieren.

Natürlich. Danke.

Sagen Sie, Alfred…

Wer wird diesen Krieg gewinnen?

Es steht mir nicht zu, mich darüber zu äußern.

Ich bin da, um Ihnen zu dienen.

Wirklich?

- Woher kommen Sie genau? - Hampshire, Sir.

Prof. Anstock kennt das Symbol vielleicht.

Er zählt zu den wenigen Experten für antike Symbole.

Ich lernte ihn bei Recherchen kennen.

Er ist deutscher Jude.

Als die Nazis an die Macht kamen,

musste er alles in Deutschland zurücklassen.

Es ähnelt Iris, der Götterbotin, aber das ist sie nicht.

Das Horusauge scheint mit dem von Iris verschmolzen zu sein.

Ich sah es noch nie in der griechischen oder ägyptischen Mythologie,

und auch sonst nirgendwo.

Ich will mich nicht einmischen, aber…

Vielleicht haben Sie es mit einer Art Organisation zu tun.

Diese Symbole bedeuten sicher etwas.

Das Auge und der Flügel.

"Wir sehen alles, und wir sind überall.

Wir sind nicht allein, wir sind viele."

Oder: "Wir sind viele, aber in Wirklichkeit sind wir eins."

Ich glaube, dieses Symbol steht für jemanden,

der von Macht und Herrschsucht besessen ist,

aber gleichzeitig einen versteckten Minderwertigkeitskomplex hat.

Wenn du mich noch mal schlecht machst,

halte ich mich nicht zurück.

Verstanden?

Verstanden?

Hr. Halit?

Wirklich?

Wer behauptet das?

Hr. Halit, oder?

Ok, Suat. Vielen Dank.

Ja, ich schulde dir ein Essen. Danke für die wertvollen Infos.

Bis dann.

- Warum belauschst du mich? - Was ist mit Halit?

Das erfährst du in meinem Artikel, Partnerin.

Nehmen Sie das Geld und folgen Sie dem Wagen.

- Wo liegt Herr Naim? - Das Zimmer da drüben.

- Danke. - Gern geschehen.

Hallo, Hr. Naim. Wie geht's? Gute Besserung.

Wer bist du?

Eine Reporterin. Ich habe ein paar Fragen.

Raus. Behalte sie für dich und lass mich in Ruhe.

Keine Sorge, ich störe Sie nicht. Nur ein paar Fragen.

Raus. Um dich kümmere ich mich später.

Gütiger Himmel.

Naim Effendi, was hat Halit dir angetan? Was hat er getan?

Ich habe den Sensenmann überzeugt, dir mehr Zeit zu geben.

- Was hat Halit getan? - Im Namen Allahs…

Er sagte der Polizei, dass Halit Leyla entführt hat.

Das hat mir ein guter Freund im Vertrauen gesagt.

Er sah es, also wollte ich ihn fragen.

Stimmt das?

Trinken wir auf unseren Erfolg.

- Hoffentlich finden wir die Schlüssel. - Hoffentlich.

Warum kam die Polizei?

Ich helfe ihnen bei einer Sache.

Was genau?

Hr. Ahmet…

Im Moment sitzen acht Männer und drei Frauen an der Bar.

Spione aus verschiedenen Nationen.

Und alle wollen dasselbe.

Ist das zu stark für Sie?

Nein, schon gut.

Ich gehe besser.

Jemand bringt Sie später zurück.

Naim Effendi sah Halits Auto in der Nacht, in der Leyla entführt wurde.

Ich weiß nicht, ob er die Wahrheit sagt. Er könnte die Schlüssel noch haben.

Vielleicht beauftragt er Mümtaz, um mich zu beseitigen.

Extrablatt! Lesen Sie alles über den Frauenfeind!

Extrablatt! Lesen Sie über den Frauenfeind!

DER FRAUENFEIND

TAN-ZEITUNG

- Wieso geht niemand ans Telefon? - Nicht.

Nicht rangehen.

Fr. Sabiha hat es verboten.

- Warum? - Wegen deines Artikels.

Die Telefone klingeln seit heute früh.

Ununterbrochen.

Ist das nicht gut? Vielleicht finden wir ihn ja.

Das wächst uns über den Kopf. Wer soll all diese Hinweise abarbeiten?

So groß sind wir nicht.

Such lieber Hrn. Halit, statt hier rumzustehen.

Wäre er mein Verlobter, hätte ich ihn längst erwischt.

HOTEL PERA PALACE

Beeilt euch. Die Renovierung soll nächste Woche fertig sein.

- Meister Kadri, wir müssen uns beeilen. - Wir tun unser Bestes.

Ich habe Sie gesucht, Miss.

Ich würde gern mit Ihnen reden.

Allein. Vielleicht auf einen Drink?

Sie sind nicht mehr willkommen.

Wow.

Was tust du da? Du kannst Hitchcock nicht rauswerfen.

Er flirtet mit dir. Er hat Glück, dass er lebt.

Halit?

Können wir reden?

Eine Person zu kennen,

ihr zu vertrauen…

Wie lange dauert das?

Ich weiß nicht.

Wirklich nicht.

Ich habe so was…

Ich habe so was noch nie erlebt.

Ein kurzer Augenblick.

Ein kurzer Augenblick genügt.

Weißt du, warum?

Warum?

Weil wir uns nicht hier trafen.

Wir begegnen uns nur.

Wir erinnern uns aneinander.

Ich kenne dich seit Ewigkeiten.

Aber du zweifelst, als ob du mich nicht kennst.

Wegen des Portals der Wahrheit.

Täusche ich mich?

Du verhältst dich nicht immer so normal.

Das Portal…

Es verstärkt alles, was du in dir trägst.

Ich trage nur meine Liebe zu dir in mir. Versteh doch.

Was fühlst du?

Denk nach.

Ist deine Antwort die gleiche,

komm heute Abend.

- Hast du den Artikel in der TAN gelesen? - Natürlich.

- Ist das nicht mutig? - Ich hätte es nicht gewagt.

Ich auch nicht, vor allem jetzt nicht.

Halime.

Was, wenn ich sage, dass ich Cahides Entführer sah?

Was?

Ja, ich sah ihn.

Ich habe Angst, zur Polizei zu gehen. Was, wenn er auch hinter mir her ist?

- Ich habe Angst vor dem Frauenfeind. - Alfred?

Madam.

Danke, Alfred.

Das war alles.

Und, Lili?

- Lili, und? - Was?

- Wie sahen die Person aus? - Wer?

Na der Entführer.

Ach so…

Das habe ich ja ganz vergessen.

Mein Rendezvous im Turkuaz.

Könnte der Butler mich vielleicht hinfahren?

Wäre das machbar?

Madam.

Danke, Alfred.

Entschuldigen Sie die Umstände, Hr. Ahmet.

Oh, tut mir leid.

Alfred.

Sind Sie ein Spion?

Halimes Mann, Mümtaz. Ich hörte, er verkauft Chrom an die Nazis.

Deshalb haben Sie sich eingeschlichen, oder?

- Kann das unter uns bleiben? - Natürlich.

Selbstverständlich.

Halime ist eine alte Freundin.

Aber ihren Mann Mümtaz… Oh, den kann ich nicht riechen.

Halime wäre sicher glücklich, wenn sie ihn loswerden könnte.

Das habe ich nicht gehört.

Sie sahen Cahide Sonkus Entführer?

Entführerin.

Eine Frau?

Ihr Gesicht sah ich nicht.

Aber ihr langes, gewelltes rotes Haar war unverkennbar.

Sie drückte Cahide ein Taschentuch ins Gesicht und zerrte sie in ein Auto.

- Haben Sie das Kennzeichen? - Leider nein, ich stand unter Schock.

Ich erinnere mich nicht an das Auto.

Nur an die Farbe.

Es war blau.

Wir müssen zur Polizei.

Oje.

Bitte.

Na gut.

Dann los.

- Lili, vielen Dank. - Ja.

Ich hoffe, es hilft ihnen.

Ich begleite dich nach Hause.

Das wäre nett.

Esra…

Ja, ich…

Ok. Sei vorsichtig.

Ok. Keine Sorge.

Ich meine, sei jetzt vorsichtig.

- Fühl ihm nicht auf den Zahn, indem du… - Ahmet, ok. Bitte!

So schwach bin ich auch wieder nicht.

Ok?

Du bist so schön.

Dann…

Noch ein Glas.

Zum Wohl.

Zum Wohl.

Ich sollte gehen.

Warum?

Kannst du nicht bleiben?

Warum fühle ich mich dir so nahe?

Äh, Lili…

Ich sollte gehen.

Ich muss gehen.

Aber wieso?

Weil ich Angst habe.

Muss man sich vor mir fürchten?

Nein, im Gegenteil, du bist eine sehr schöne Frau.

Wovor hast du dann Angst?

Dass das Unmögliche möglich wird.

Sind wir unmöglich?

Ja.

Nein.

Ich kann es jetzt nicht erklären, aber…

- Zeit… - Ich verstehe.

Ok, geh.

Tut mir leid.

WIRD ZEIT, DASS DIE DINGE ANS LICHT KOMMEN

Esra?

Esra?

- Sollen wir es melden? - Fr. Sabiha.

Was ist passiert?

Das kam für dich.

"Fr. Esra,

ich habe Ihren Artikel gelesen.

Ich dachte, Leyla sollte Ihnen meine Antwort persönlich liefern.

Kommen Sie vor Sonnenuntergang zur unten genannten Adresse."

POLIZEI

Leyla?

Leyla?

Leyla?

- Schnell! - Hier entlang!

Untertitel von: Gabi Krauß

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