All language subtitles for The.Tenant.of.Wildfell.Hall.1996.Part.03.DVDRip.XviD-SFM

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Original subtitles

Mach schon, Fergus!

Was ist mit dir los? Du bist sonst nicht so erpicht darauf, in die Kirche zu kommen.

Fühlen wir uns sündig, ja? Gibt es was zu beichten?

Oder willst du vielleicht jemanden sehen?

Reverend Millward.

Konntest du dir kein sauberes Hemd anziehen, Fergus?

Was soll man über uns denken?

Und die Gerechten sollen sie richten nach dem Recht,

das für Ehebrecherinnen gilt, und nach dem Recht,

das für gemeine Mörderinnen gilt. Denn sie sind Ehebrecherinnen,

und ihre Hände sind voller Blut.

Auch die, die ihren Mann verlassen. - Meinen Sie Mrs. Graham?

Sie ist zu ihm zurückgekehrt.

Sollen die Leute sie steinigen mit Steinen und sie erstechen

mit ihren Schwertern. Und sie sollen deren Söhne und Töchter erschlagen

und deren Häuser mit Feuer niederbrennen.

Er will es nicht hören.

Helen!

Helen!

Markham! Was wollen Sie von mir? Wollen Sie mir den Rest geben?

Ich konnte ihn nicht aufhalten. Er hat mich weggeschubst.

Schon gut, Anne. Ich glaube nicht, dass Mr. Markham mich ermorden kommt.

Oder, Markham?

Es ist gut. Ihr könnt gehen.

Ist es wahr?

Ist was wahr?

Helen. Ist sie fort?

Ja. Ja, das ist wahr.

Sie lügen.

Angesichts der Umstände, Markham, will ich über diese Unhöflichkeit hinwegsehen.

Sie würde nie zu ihm zurückkehren!

Im Gegenteil. Sie ist gestern Abend nach Grassdale aufgebrochen.

Wieso? Sie ist ihm nichts schuldig.

Mr. Huntingdon ist krank. Er wollte seinen Sohn sehen.

Meine Schwester hat, wie Sie wissen,

einen feinen Sinn für ihre moralischen Pflichten.

Was sind Sie bloß für ein Bruder?

Oh! So ein Schweinestall!

Mr. Huntingdon ruht sich aus. Ich glaube kaum, dass es klug wäre,

ihn jetzt zu stören. Ihr Zimmer ist vorbereitet.

Sie können mich nicht leiden, nicht wahr?

Jüngste Ereignisse haben meine Zuneigung für Sie kaum steigern können.

Und schließlich bin ich auch nur ein kleiner Farmer.

Wohl kaum gut genug für Ihre Schwester.

Arthur.

Reine Zeitverschwendung, wenn wir hier nicht bleiben.

Oder spielen Sie etwa mit dem Gedanken, zu bleiben?

Ich weiß es nicht.

Danke, Miss Myers.

Ich glaube aber nicht, dass Wein den Zustand meines Mannes bessern wird.

Ich mache das.

Du bist es!

Ich hatte so seltsame Fantasien. Ich dachte, es sei ein Traum gewesen.

Ja, Arthur, ich bin es.

Ich wusste, du kommst zurück. Und sei es aus Schadenfreude.

Ich kam, weil du mir keine Wahl ließest.

Ich wollte den Jungen noch mal sehen. Und nicht dich,

mit deiner christlichen Nächstenliebe, in der Hoffnung auf einen schöneren Platz

im Himmel, in dem du meine Grube tiefer gräbst. Wo ist er?

Was hast du mit ihm gemacht?

Er ist da. Du kannst ihn sehen, wenn es dir besser geht.

Er ist mein Sohn! Ich will ihn jetzt sehen!

Nein.

Du genießt es, nicht wahr? So einen glorreichen Sieg hättest du dir nie erträumt.

Die innere Entzündung ist weit fortgeschritten.

Ich kann nicht sagen, dass es mich überrascht.

Werden Sie es nie lernen, Mr. Huntingdon?

Ich dachte es mir. Ab sofort darf es nichts mehr davon geben.

Der verfluchte Wein ist das Einzige, das mich am Leben erhält!

Wenn Sie das weiterhin glauben,

dann bin ich fertig und der Totengräber kann kommen.

Miss Myers! Wohin wollen Sie mit ihm?

Mr. Huntingdon bat ausdrücklich darum, seinen Sohn zu sehen.

Ich befinde darüber, wann Mr. Huntingdon seinen Sohn sehen kann und wann nicht.

Geh draußen spielen, Arthur.

Da ich jetzt hier bin, glaube ich kaum, dass Mr. Huntingdon

zwei Krankenschwestern braucht. Sie etwa? Und schon gar keine,

die sich mehr um seine Launen kümmert, als um sein Wohlergehen.

Ich kann es nicht lesen. Was steht da?

Du weißt schon, was da steht.

Du willst mir noch einmal meinen Sohnes stehlen, nicht wahr?

Verfluchtes Ding!

Es hilft nichts. Ich bin zu krank. Ich kann nicht.

Wer zu krank ist, kann seinen Sohn nicht sehen.

Oh, du bist fest entschlossen, feurige Kohlen auf mein Haupt zu streuen.

Wo muss ich unterschreiben?

Das ist pure Erpressung.

Wo ist deine christliche Nächstenliebe geblieben?

Mich zu zwingen, auf das Sorgerecht für den eigenen Sohn zu verzichten.

Bist du jetzt zufrieden?

Lässt du ihn jetzt zu mir?

Arthur!

Bist du es?

Komm her, mein Junge!

Hierher, wo ich dich sehen kann.

Weißt du noch, wer ich bin?

Ja, Sir.

Und, wer bin ich, Arthur?

Der Papa.

Richtig. Ja, richtig, Papa.

Ich bin dein Papa.

Und, freust du dich, mich zu sehen, mein Junge?

Ja, Sir.

Oh nein, du hast ihm beigebracht, mich zu hassen.

Wie kannst du das tun?

Er ist mein eigener Sohn!

Ich habe ihm nicht beigebracht, dich zu hassen.

Lügnerin! Das sehe ich ihm doch an.

Ich habe ihn vielleicht ermutigt, dich zu vergessen.

Mich zu vergessen? Mich zu vergessen?

Komm, lass dich anschauen!

Du bist mein kleiner Mann, nicht wahr?

Doch.

Schon groß?

Er war so betrunken, dass er den Hauswirt fragte, ob der ihm...

So begann das letzte Kapitel unserer Ehe. Die Monate vergingen langsam,

und ich wurde dieses Lebens überdrüssig. Die größte Quelle des Unbehagens

in dieser Zeit der Prüfung war mein Sohn, dessen Vater sämtliche Laster förderte,

die ein Kind nur haben kann, um kurzum einen Mann aus ihm zu machen.

Das wird ihm gewiss nicht schaden. Ich sage euch...

Aber er sieht doch noch so unschuldig aus. Muss das wirklich sein?

Er soll ruhig mitbekommen, was richtige Männer treiben,

wenn ihre Frauen nicht dabei sind.

Aus dem Jungen muss ein richtiger Mann werden.

Der Junge muss Fluchen lernen! Aber...

Komm! Komm her!

Hör genau zu! Tilly Tits hat einen Schlitz.

Los, hör schon zu!

Sei still, Hargrave! Sag schon, Junge!

Tilly Tits hat einen Schlitz.

Und manch einer, heißt es, riecht ihn.

Huntingdon, ich glaube nicht, dass ein Kind so etwas...

Niemanden interessiert, was du glaubst, Hargrave. Halt schon deine Klappe!

Und manch einer, heißt es, riecht ihn.

Da lief ihr etwas aus der Ritz.

Worauf die Blinden "Fisch" schrieen!

Na los, mein Junge!

Sag schon!

Na los, sag es schon, Junge!

Den ganzen Vers.

Komm, wir sagen es alle zusammen!

Tilly Tits hat einen Schlitz, und manch einer, heißt es, riecht ihn. Da

lief ihr etwas aus der Ritz. Worauf die Blinden "Fisch" schrieen.

Bravo! Und jetzt trink, mein Junge! Trink! Trink!

Los, damit du auf den richtigen Geschmack kommst.

Arthur!

Da lief ihr etwas aus der Ritz. Worauf die Blinden "Fisch" schrieen.

Er ist dein Sohn, Huntingdon. Daran besteht kein Zweifel.

Warum lachst du nicht, Mama?

Bring sie zum Lachen, Papa! Bring sie zum Lachen!

Arthur! Wie kannst du nur?

Rühr dich nicht!

Du bleibst schön da!

Ich lasse nicht zu,

dass du jeden Sonnenstrahl aus seinem Herzen verjagst, bis er so kalt

und so trübsinnig wie seine Mama ist. Er ist mein Sohn.

Ich werde einen Mann aus ihm machen, hast du verstanden? Einen Mann!

Ich war Sklavin und Gefangene in diesem Haus. Wir lebten wie Fremde zusammen,

im gegenseitigen Einvernehmen, dass es keinerlei Liebe,

Freundschaft oder Zuneigung mehr zwischen uns gab.

Arthur, komm und lies mir vor!

Die Erziehung meines Sohnes war die einzige Freude meines einsamen Lebens.

Ich war entschlossen, ihm die schlechten Angewohnheiten

seines Vaters wieder auszutreiben.

Da oben?

Ah ja.

Du liebe Güte, komm hierher ins Licht, damit ich dich ansehen kann.

Schließlich gingen sie gemeinsam ins Haus und setzten vorsichtig den...

Es bedeutet ganz winzig. - Gnomhaft...

Gnomhaften.

Gnomhaften. Gnomhaften Däumling auf dem Tisch, der dort stand, ab.

Wie groß er ihm vorkommen musste. Und dann...

Oh, verzeih mir, meine Liebe! Arthur! Ich möchte dir jemanden vorstellen.

Komm, mein Junge!

Arthur!

Arthur, warte!

Ich sage es ungern, aber ich fürchte, du eignest dich nicht,

einem aufgeweckten Jungen etwas beizubringen.

Arthur, das ist Miss Myers. Deine neue Gouvernante.

Hallo, Arthur.

Kein Grund zur Sorge. Miss Myers ist eine fromme, junge Person.

Ihr Vater war ein Geistlicher. Nicht wahr?

Ich lasse euch allein.

Arthur, sei schön brav! Gehorche Miss Myers!

Dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten.

Arthur!

Arthur! Arthur!

Arthur, bitte!

Tu mir das nicht an!

Meine Liebe, du bist von deinen ehelichen Pflichten zurückgetreten.

Du bist eine unzulängliche Haushälterin und hast dich als Mutter

nicht gewachsen gezeigt, deine Pflicht zu erfüllen.

Ich glaube kaum, dass es dir zusteht, Forderungen zu stellen.

Nach der Ankunft von Miss Myers durfte ich nur noch selten

mit meinem Sohn allein sein. Der Unterricht und die Bücher

wichen der Jagd und den Waffen. Ich träumte immer mehr davon, zu fliehen.

Ich konnte nicht länger zusehen, wie mein Kind dem Verderben ausgesetzt war.

Bei weitem besser würde er bei einer liebenden Mutter in Armut

und unbeachtet leben, als in Luxus und Überfluss bei solch einem Vater.

Mir ist danach, Vögel zu metzeln. Komm, mein Junge!

Gott, der Herr, gab dem Menschen die Herrschaft über die Vögel in der Luft,

die Fische im Wasser und jedes andere krauchende und krabbelnde Viehzeug,

das über die Erde kreucht und fleucht. Das steht in der Bibel.

Frag deine Mutter! Sie wird es dir auch sagen. Gewehr!

Heute führen wir Krieg mit dem Fasan.

Komm her, mein Junge! Hier!

Bleib hinter mir! Wenn du einen Vogel siehst, rufst du "Feuer".

Feuer.

Hargrave! Vogel her!

Mach schon! Wirf her!

Wir machen jetzt einen Jäger aus dir.

So! Jetzt gehst du rein und zeigst es deiner Mama, ja?

Arthur!

Was hast du dir dabei gedacht!?

Auf den jungen Weidmann!

Ich wusste, wir machen einen Jäger aus ihm.

Nennst du das Jagd? Einen Vogel im Käfig zu töten?

Sogar George brächte das fertig!

Nein, das ist Instinkt. Er hat den Instinkt. Nicht wahr, mein Junge?

Was für ein Instinkt soll das sein?

Der Instinkt eines Mannes!

Noch mehr Wein, Benson! Es ist zu wenig!

Bitte, mein Junge!

Trink davon, mein Junge! Komm!

Nun mach schon! Was ist mit dir los? Trink schon!

Wenn er nicht trinken will, zwing ihn nicht.

Sei still!

Das ist nur dein Werk!

Was hast du mit ihm angestellt?

Trink schon!

Du sollst trinken!

Setz dich hin!

Benson, machen Sie das!

Beeilung!

Ich bleibe nicht eine Nacht länger hier. Ginge es nur um mich, ich hielte es aus,

aber meinem Sohn kann ich es nicht mehr zumuten.

Was wollen Sie denn jetzt tun?

Es tut mir leid, Rachel. Geh wieder heim und such dir andere Arbeit.

Es gibt kein Zuhause außer ihrem.

Gehen Sie schon! Gehen Sie! Man vermisst Sie schon.

Meine Entscheidung war gefallen.

Ich beschloss, nach Wildfell Hall zurückzukehren, dem Ort, wo mein Bruder

und ich zur Welt kamen. Um nicht entdeckt zu werden

und keinen Verdacht zu erregen, nahm ich den Mädchennamen meiner Mutter an

und verkleidete mich als Witwe.

Hör doch! Hör mir doch zu!

Du hast keine Ahnung, wie mir das zu schaffen macht. Ich bin am Ende!

Ich bin ruiniert!

Mach dir keine Sorgen, alter Knabe. Die können dir nichts anhaben.

Du bist ein Lord!

Schnell, öffne das Tor, Arthur!

Als ich von dort Abschied nahm, wo sich so viel Schuld

und so viel Unglück ereignet hatte, kam mir kein Hauch von Reue,

dem Mann gegenüber, den ich zurückließ. Nichts trübte meine Freude,

außer der Furcht, entdeckt zu werden. Und mit jeder Meile, die wir zurücklegten,

verringerte sich diese Gefahr.

Ihr Gepäck!

Weiter!

Was wollen Sie denn hier?

Sie sagten, wenn ich das hier gelesen hätte, würde ich anders darüber denken.

Sie hatten Recht. Wieso sind Sie wieder zu ihm zurück?

Ich hatte keine Wahl.

Es gibt immer einen Ausweg, Helen.

Mein Mann ist aber sehr krank. Ich bin seine Frau.

Ich muss tun, was meine Pflicht ist.

Aber er hat jedes Recht verwirkt, sich als Ihr Mann zu bezeichnen.

Ist es das, was Sie mir sagen wollten?

Ich liebe Sie. Das wollte ich Ihnen sagen. Ich liebe Sie, Helen.

Bitte nicht!

Glauben Sie! Glück ist keine Sünde.

Gott entscheidet, was eine Sünde ist, Mr. Markham.

Wir alle würden nur zu gerne denken, dass unsere Freuden gesegnet sein müssen,

Anscheinend wollen Sie mich unbedingt missverstehen, Mrs. Huntingdon.

Verzeihen Sie mir! Ich hätte nicht kommen sollen.

Du hast mir nie etwas von deinem geheimnisvollen Mr. Markham erzählt.

Vielleicht habe ich dich falsch beurteilt?

Du bist vielleicht doch nicht so kaltherzig, wie ich dachte?

Mr. Markham hat eine Farm nahe Wildfell. Wir waren Nachbarn.

Wie nachbarschaftlich von ihm, so weit zu fahren, um dich zu sehen.

Er war sehr freundlich zu Arthur.

Etwa nur zu Arthur?

Du enttäuschst mich sehr, meine Liebe. Du kannst dir nicht vorstellen,

wie es meinem sündigen Geist neuen Auftrieb gäbe, wenn ich wüsste,

du hättest auch ein sündhaftes Geheimnis.

Hargrave, schenk mir von dem Wein ein!

Arthur!

Weißt du, wenn einer nie aufgibt, dann meine Frau.

Erhofft immer noch Rettung für mich.

Erzählt mir immer noch, dass wir uns im Himmel wieder sehen könnten.

Du, im Himmel?

Ja, unvorstellbar, nicht? Womit sollte ich mich da beschäftigen?

Aber wisst Ihr, ich stelle mir lieber vor, wieder ganz gesund zu werden.

Was würdest du dann tun, meine Liebe? Würdest du mir dann noch einmal weglaufen?

Das hängt wohl bloß von dir ab.

Ich will lieb zu dir sein.

Arthur!

Arthur!

Helfen Sie mir! Fassen Sie bitte mit an! Komm!

Öffnen Sie die Tür! Komm!

Du bist jetzt so aufmerksam mir gegenüber. Aber die Zeit wird kommen,

da bist du sicher oben im Himmel, und ich bin dort unten

und schreie im Höllenfeuer. Du wirst nicht mal eine Fingerspitze

ins Wasser tauchen, um meinen Durst zu lindern.

Hol mir was zu trinken!

Etwas Richtiges, um Himmels willen! Auf ein Glas mehr

kommt es auch nicht mehr an. Ich bin jetzt schon in der Hölle.

Quäle mich nicht mit deinen Predigten! Geh!

Helen.

Mr. Hargrave.

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

Wie Sie sich um ihn kümmern, nach allem, was er getan hat.

Sie sind halb Mensch und halb ein Engel.

Ich fürchte, Sie übertreiben meine Tugenden.

Wirklich? Ich bin nur ein gewöhnlicher Sterblicher,

aber darf dieser gewöhnliche Sterbliche Sie etwas fragen?

Denken Sie nie an Rache?

An Rache?

Helen, ich weiß, Sie sind nicht das eiskalte Wesen, das Sie allen vorspielen.

Ich weiß, dass in Ihrem Innern Gefühle schlummern,

die noch nie geweckt wurden. - Bitte nicht.

Warum die ständige Zurückhaltung, Helen? Möchten Sie etwa für immer

seine Sklavin zu sein? - Lassen Sie mich los!

Warum wollen Sie sich der Möglichkeit der Liebe verweigern?

Sofort hören Sie auf! - Es ist für Sie vielleicht der Glauben.

Oder unmoralisch, aber für mich ist es stürmischer Fanatismus.

Lassen Sie los! Kein Mann hat je gewagt, mich so zu beleidigen, wie Sie.

Ich beleidige Sie doch nicht, Helen. Ich bete Sie an!

Mein Ehemann mag eine Menge Laster haben, Mr. Hargrave,

aber Heuchelei zählt nicht zu den Eigenschaften.

Er erhebt Eigennützigkeit nicht zur Kunst, wie Sie es offensichtlich tun.

Oder verbrämt sie mit erkennbar vorgetäuschter Heiligkeit.

Jetzt hinaus mit Ihnen! Verlassen Sie sofort das Haus!

Armer, alter Hargrave.

Er hat es nie verstanden, den richtigen Augenblick abzupassen.

Es ist schon gut, mein Liebling.

Ich bin nicht beleidigt.

Ich habe ihn fortgeschickt.

Das freut mich zu hören, meine Liebe. Du verdienst etwas Besseres als Hargrave.

Es ist erstaunlich.

Wie wir immer wieder dazu neigen, die unpassendsten Menschen zu lieben.

Findest du, ja?

Ein Jammer, oder nicht?

Oh Helen! Ich wünschte, ich könnte dich mitnehmen.

Als meine Fürsprecherin.

Behältst du mich im Auge?

Nein.

Hast du sie getroffen?

Ja.

Und?

Es ist wahr. Sie ist zu ihrem Mann zurückgekehrt.

Liebt sie ihn denn?

Wer weiß? Keine Ahnung. Ich glaube, sie weiß es selbst nicht.

Aber das ist nicht mehr meine Sorge.

Oh, Gilbert.

Du kriegst mich nicht! - Krieg dich wohl!

Kriegst mich nicht! - Krieg dich wohl!

Das schaffst du nicht. - Gleich habe ich dich!

Gleich habe ich dich! Und dann fresse ich dich!

Gar nicht.

Achtung, ich komme. Und schon habe ich dich!

Herum und herum...

Nicht so schnell. Mir wird schwindelig.

Ich bin mit Arthur weggefahren, um die Seeluft von Scarborough zu genießen.

Ich kann noch nicht nach Grassdale zurück.

Es gibt zu viele schmerzliche Gedanken.

Oh Frederick,

ich empfinde solche Verbitterung über sein Leben und seinen Tod.

Solch ein Mitleid für die Leere seiner ganzen Existenz.

Ich hoffe, die Zeit wird diese Schmerzen lindern.

Ich weiß, dass ich mir ein neues Leben aufbauen muss.

Gilbert? Oh Gilbert, Sie werden es nicht glauben! Mein Vater hat ja gesagt.

Ja zu dem Kleid. Ja zu der Feier. Und ja zum Flussufer und zu der Kutsche.

Das wird der schönste Tag aller Zeiten!

Ich habe schon einige Hochzeiten miterlebt, aber ich glaube,

die Hochzeit heute wird alles Bisherige übertreffen.

Das Hochzeitskleid darf nicht zu eng anliegen. Es muss luftig sein

und zum Boden fallen. Aber ich bin mir sicher, das wird es.

Bist du endlich fertig? Wir müssen vor der Braut da sein.

Da, Mama. Da wohnt Mr. Markham.

Was ist da los?

Ein schöner Schluck Bier täte jetzt gut!

Nein, wirklich? Ist das wahr?

Ja, sie führt das Zepter im Haus. Und das schon seit Jahren.

Mrs. Markham, Gilbert. Ich wollte es Ihnen vorhin schon sagen.

Wissen Sie, wen ich an der Kirche vorbeifahren sah? Mrs. Graham.

Oh nein, Gilbert, ich bitte dich. Oh nein, nicht nur das. Ich beschwöre dich!

Du musst diese Frau ein für alle Mal vergessen.

Hallo, Mr. Markham. Bin ich nicht wieder gewachsen?

Gewachsen? Aber auf jeden Fall!

Bald bin ich so groß wie Sie. Vielleicht fast so.

Größer.

Zurückgekommen?

Ja.

Und ihr Mann?

Arthur, möchtest du nicht versuchen, das Schiffchen einzufangen?

Er ist vor drei Monaten gestorben.

Ah ja.

Mein Beileid.

Wollen Sie länger auf Wildfell bleiben?

Das weiß ich nicht. Vielleicht.

Ich hatte es erst vor.

Was hat sich geändert?

Ich fürchte, alles.

Herzlichen Glückwunsch.

Wozu?

Ich hoffe, Sie werden beide glücklich miteinander.

Oh Helen.

Sie dachten, ich...

Eliza hat sich mit Richard Wilson trauen lassen.

Und schwebt jetzt oben in den Wolken.

Und Sie?

Ich habe noch meine Träume.

Gäben Sie mir Ihre Hand, wenn ich darum anhielte?

Die zweite Ehe, nach Dr. Johnsons Beschreibung,

ist "der Triumph der Hoffnung über die Lebenserfahrung".

Haben Sie die Hoffnung verloren?

Nein. Aber ich habe an Erfahrung gewonnen.

Fragen Sie mich wieder, wenn ein Jahr um ist. Wenn Sie noch dasselbe empfinden.

Ein ganzes Jahr!

Wo ist Ihre Hartnäckigkeit?

Oh, ich lasse mich nicht abschütteln, aber wie wäre es im Frühling?

Nein, nein. Vielleicht im kommenden Herbst.

Also dann im Sommer.

Gut, zum Ende des Sommers. Und jetzt sei endlich zufrieden!

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