All language subtitles for Clarissa.History.of.a.Young.Lady.German.1991.Teil3.DVDRiP.XViD-GVD

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Original subtitles

Sie möchte in die Kirche gehen!

In die Kirche?

Sie gehen aus, Madam?

In die Kirche.

Sie erlauben mir wohl, Sie begleiten zu dürfen?

Danke, ich komme allein zurecht.

Ich bestehe darauf. Gerade habe ich eine Kutsche bestellt.

Ich gehe lieber zu Fuß.

Zur St. James-Kirche?

Ich will zur nächstgelegenen gehen.

Oh, nicht zur St. Anne, Madam. Wenn ich Ihnen empfehlen darf, nicht die St. Anne.

Der Pfarrer dort ist ein gehässiger Prediger, so ordinär.

Beinahe ein Methodist.

Gehen Sie auch nicht zur St. George. Ein grässliches kleines Haus.

So wenig herrschaftlich.

Ich gehe nicht in eine Kirche um der Architektur willen.

Madam, wenn Sie nur einen Augenblick warten würden...

Mrs. Sinclair, Würden Sie diesen Herrn bitte fragen, ob ich die Freiheit habe,

ohne seine Erlaubnis auszugehen oder nicht? Was ist nun?

Die Kutsche ist da.

Kommen Sie schon! Sonst verpassen wir noch die Predigt.

Da sprach Gott, der Herr, zu der Frau: "Warum hast du das getan"?

Und die Frau sprach: "Die Schlange betrog mich, dass ich davon aß."

Und Gott, der Herr, ging zur Schlange und sprach:

"Weil du das getan hast, seiest du verstoßen von allem Vieh

und allen Tieren auf dem Felde.

Auf deinem Bauche sollst du kriechen und dich vom Staub ernähren,

alle Tage bis an dein Ende. Und Gott, der Herr, sprach wieder zu der Frau:

Warum hast du das getan" Und die Frau sprach:

"Die Schlange betrog mich, dass ich davon aß."

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.

Nimm dies zum Gedächtnis, dass Christus für dich gestorben ist,

und genieß ihn in deinem Herzen durch Glauben mit Danksagung.

Amen.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.

Nimm dies zum Gedächtnis, dass Christus für dich gestorben ist,

und genieß ihn in deinem Herzen durch Glauben mit Danksagung.

Amen.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.

Nimm dies zum Gedächtnis, dass Christus für dich gestorben ist,

und genieß ihn in deinem Herzen durch Glauben mit Danksagung.

Amen.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.

Nimm dies zum Gedächtnis, dass Christus für dich gestorben ist,

und genieß ihn in deinem Herzen durch Glauben mit Danksagung.

Amen.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.

Nimm dies zum Gedächtnis, dass Christus für dich gestorben ist,

und genieß ihn in deinem Herzen durch Glauben mit Danksagung.

Amen.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.

Nimm dies zum Gedächtnis, dass Christus für dich gestorben ist,

und genieß ihn in deinem Herzen durch Glauben mit Danksagung.

Dorcas!

Kommen Sie! Keine Sorge! Uns ist gewiss niemand gefolgt.

Ich habe Will gesagt, er soll die Gegend beobachten.

Wenn James Harlowe sich dem Haus bis auf eine Meile nähert,

will ich davon wissen.

Ach, Dorcas, hast du vielleicht so etwas wie ein Glas Likör im Haus?

Mrs. Lovelace fühlt sich ein wenig unwohl.

Ja, Sir. Hat der Pfarrer wieder vom Höllenfeuer gepredigt?

Ich habe versucht, Sie zu warnen. Kirchen sind derart belebte Orte.

Wenn der Herr doch nur wählerischer bei der Auswahl seiner Gläubigen wäre.

Wieso lässt er mich nicht zufrieden?

Wäre ich nicht bei Ihnen gewesen, nicht auszudenken, was...

Werde ich niemals frei sein?

Sie müssen ruhen!

Dorcas, bring Mrs. Lovelace bitte nach oben.

Keine Sorge! Hier sind Sie sicher.

Gut gemacht, Joe.

Vielen Dank, Mr. Lovelace.

Allein von meinem Anblick erbebt sie schon innerlich.

Jeder Zoll ihres Körpers ist heilig.

Wurde ihre Tugend je bewiesen, hm?

Wurde sie je auf die Probe gestellt?

Nicht, dass ich wüsste. Ich nehme einen Test vor.

Ich werde ihre Tugend einer Prüfung unterziehen. Ihre Ehre oder meine.

Und wenn sie besteht?

Tja, wenn. Dann wird sie vermutlich meine Frau.

Ja, genau. Dann lässt du dir die Fesseln der Ehe anlegen

und dankst den Göttern für solch ein Engel von Ehefrau.

Wenn ich sie auch ohne die Ehe haben kann...

Wer will mir den Versuch verdenken?

Noch nie traf ich eine Frau,

die sich länger als einen Monat ihre Tugend bewahrte.

Das nächstes Mal.

Es muss kein nächstes Mal geben! Vater hat seine Entscheidung getroffen!

So ist es besser als mit Solmes. - Bist du dir sicher?

Ich habe die Papiere gesehen. Es gibt jetzt kein Zurück mehr.

Wir haben sie doch genau da, wo wir sie haben wollten.

Sie hat sich ihr Grab geschaufelt.

Und je mehr sie strampelt, ja, umso tiefer versinkt sie darin.

Herein!

Mit besten Grüßen Ihres Mannes, Madam. Fürs Fest heute Abend.

Für was für ein Fest?

Die Feier. Hat er es nicht gesagt? Heute hat Miss Sally Geburtstag.

Er hat alle Freunde eingeladen.

Danke, Dorcas.

Was für ein Jammer, dass Ihre Frau so sehr daran gehindert wird zu gehen,

wohin sie möchte. Ehefrauen lassen sich nicht gerne an die Leine legen.

Wie ein Schoßhund.

Kann sie mich nicht zu meinem Schneider begleiten? Sie hat so ein feines Auge.

Ich würde auf ihr Urteil eine Menge geben.

Wenn sie nur könnte. Bitte glauben Sie, ich spiele nicht gern den Tyrannen.

Aber ihre Familie. Können Sie den Mund halten?

Ihr Bruder James, sollte er uns ausfindig machen,

sind wir unseres Lebens nicht mehr sicher.

Dieser Mann schreckt vor nichts zurück.

Verzeihen Sie! Ich liebe sie so sehr...

Wenn ihr ein Haar gekrümmt würde, es bräche mir das Herz.

25. - Und? Kaufst du es mir?

Du musst vorerst verzichten.

Sie hat ihr eigenes Geld. Ich bezahle es nicht.

Außerdem hat sie genug Kleider, in denen sie ihre Gäste empfangen kann.

Sie braucht nicht noch mehr.

"Meine Liebe, ich dachte, Sie hätten gern Gesellschaft."

Daraufhin sagt die Dame:

"Wenn Sie es wünschen, Sir, dann will ich den Affront klaglos hinnehmen."

Deine gnädige Frau ist nicht belustigt.

Vielleicht hat sie den Scherz nicht ganz verstanden.

Ich verstehe diese Art von Humor nur nicht, Sir.

Nur die schlichtesten Gemüter finden Gefallen,

die Ohren einer Frau zu beleidigen.

Nach meiner Erfahrung, Madam, sind die Ohren einer Frau

oft der Körperteil, der am sittsamsten ist.

Sagen Sie, Mrs. Lovelace, was ist für Ihren Geschmack ein Witz?

Für meinen Geschmack? Ich will es mit einem Dichter sagen.

"Der Witz ist wie eine üppige Rebe:

Doch dient er nicht als Stütze der Tugend, standhaft und aufrecht,...

...von schönen Blättern und herrlichen Früchten umrankt,

so ist er an geschmackloser Fäulnis erkrankt."

Wir wussten gar nicht, Bob, wie gelehrt deine Frau daherkommen kann.

Eine Frau ist gelehrt genug,

wenn sie den Unterschied zwischen dem Bett ihres Mannes

und dem eines anderen kennt. Meinen Sie nicht, Mrs. Lovelace?

Ich bin soeben der unangenehmsten Gesellschaft entflohen,

die ich je erdulden musste. Achte gut auf die Siegel meiner Briefe.

Mr. Lovelace ist dermaßen durchtrieben und fintenreich,

dass ich ihm beinahe jede Schandtat zutraue.

Und? Was für Beweise willst du noch?

Alles an ihr war echt. Wie sie geguckt hat, wie sie gesprochen hat...

Und an dir, wie du sie begafft hast.

Herrgott noch mal, nimm sie zur Frau oder lass von ihr ab.

Vorausgesetzt, sie will dich überhaupt.

Frag Miss Harlowe! Ob ich als Mann für sie schon genug geläutert bin.

Ich beschäftige mich erst mit der Ehe, wenn ich mich an den Schwur halten kann.

Dann lass sie laufen! Es gibt genug andere.

Keine wie sie. Ich kann sie nicht laufen lassen.

Du weißt doch, ich will ihre Tugend auf die Probe stellen.

Das letzte Urteil ist noch nicht gesprochen. Die Geschworenen beraten noch.

Das ist eine Inquisition, keine Urteilsfindung.

Stimmt, Jack. Etwas Grausamkeit kann unumgänglich sein.

Und was dann? Was hättest du für einen Sieg errungen?

Den größtmöglichen. Im Kampf kann Zustimmung liegen,

im Widerstand auch Unterwürfigkeit.

Ich habe einmal einen Vogel verhungern und vor Kummer sterben sehen,

weil er im Käfig eingesperrt war.

Aber noch keine Frau, die so dumm gewesen wäre.

Oh, sie mag drohen, sie mag toben, sie mag heulen: "Du Verräter! Du Scheusal!"

Aber mit der Zeit findet sie an ihrem hübschen Käfig Gefallen.

Madam?

Sagen Sie mir, in welches Haus Sie mich hier gebracht haben?

Welches Haus?

Wenn Sie nicht antworten, dann wohl deshalb, weil Sie es nicht wagen!

Über das Haus weiß ich so viel wie Sie. Es war Ihre Wahl, nicht meine.

Hat jemand Ihren Anstoß erregt? - Sie erregen meinen, Sir!

Ich? Errege Ihren?

Ich stelle Ihnen mein Leben zur Verfügung.

Ich lege meine Hoffnung auf Erlösung in Ihre Hände.

Und was ernte ich von Ihnen dafür als Lohn? Verachtung! Und Hohn!

Und Beschuldigungen. Ich bin ein stolzer Mann, Madam.

Ist das ein Geständnis oder Prahlerei?

Habe ich das verdient?

Nur Gott weiß, was Sie verdienen. Das ist nicht meine Sache.

Ich verlasse dieses Haus morgen früh. Sie werden mich nicht aufhalten.

Wohin wollen Sie?

Das muss nicht Ihre Sorge sein. Ich bin und bleibe ein Fräulein.

Das habe ich Ihnen gesagt. Sie mögen leben, wie Sie wollen.

Und wenn ich mit Ihnen leben will?

Das ist wohl nicht möglich.

Es muss möglich sein! Wir sind füreinander bestimmt!

Sie müssen die meine werden! Selbst wenn es mein Verderben bedeuten!

Tomlinson?

Er hat nach Ihnen persönlich verlangt.

Den Teufel hat er.

Mr. Lovelace, nehme ich an?

So nennt man mich.

Ich habe etwas mit Ihnen zu besprechen.

Wo gehen Sie hin, Madam? Soll ich eine Kutsche holen? Wohin soll ich sagen?

Man schickt mich, um Sie zu fragen, ob Sie sich unter ehrenvollen Bedingungen

mit einem Gentleman namens Harlowe versöhnen würden.

Die Familie hat mir ausgesprochen Übles gewollt.

Sie haben meinen Ruf ziemlich beschädigt.

Sind Sie und Miss Clarissa Harlowe verheiratet?

Sie sind wirklich sehr direkt, Sir.

Der Ruf einer Dame, Sir, verträgt keine Mehrdeutigkeiten.

Ich denke, ich weiß so gut wie Sie, was der Ruf einer Dame verträgt.

Sie antworten nicht.

Wenn ich wiederkomme, möchte ich eine Antwort haben.

Wo Ihre Lügen hinführen! Sie verweigern die Antwort.

Ein redlicher Mann mit einer redlichen Frage, und Sie verweigern die Antwort!

Was soll ich sagen?

Die Wahrheit! Diesem Mann die Wahrheit sagen.

Denken Sie, ich würde meine Familie belügen?

Die Wahrheit wollen sie doch gar nicht hören.

Sie wollen hören, dass wir vermählt sind. Ach, wären wir es doch bloß.

Dann könnte man sich aussöhnen. Aber Sie wollen die Koffer packen.

Mich verlassen.

Haben Sie es ihm gesagt?

Er wird es merken, wenn er wiederkommt und Sie fort sind.

Ich weiß, unser beider Glück ist mit Händen zu greifen, Liebste.

Du schreibst, es gäbe keine Hilfe. Ich bin mit meiner Reserviertheit am Ende.

Ich muss nun dieses letzte Opfer bringen.

Ihr Onkel wünscht sich lediglich, dass Sie glücklich werden.

Und mein Vater?

Die Zeit heilt alle Wunden. Ihr Onkel wird zu Ihren Gunsten keine Mühe scheuen,

sobald Sie vermählt sind.

Es ist bloß schade, dass Sie es immer noch nicht sind.

Mr. Lovelace hängt ein gewisser Ruf an.

Sir, ich schwöre Ihnen, dass...

Schwüre sind nicht nötig. Die helfen da gar nichts.

Jedenfalls nicht Ihre Schwüre.

Madam, Ihr Onkel hat Ihnen einen Vorschlag zu machen,

dessen Inhalt ein wenig delikat ist.

Er besteht auf Geheimhaltung der Tatsache, dass Sie noch unverheiratet sind.

Allerdings, wenn Sie die Zeremonie schnell über die Bühne bringen,

wird er behaupten, dass Ihre Vermählung schon länger zurückläge.

Mein Onkel macht Vorschläge solcher Art?

Aber es darf keinen Verzug mehr geben.

Ich soll meinen Vater und meine Mutter täuschen?

Lediglich im Interesse einer allgemeinen Aussöhnung.

Ist das von Belang? Ein Tag früher oder später...

Wenn es so belanglos ist, warum dann lügen müssen?

Er fürchtet, Ihr Vater betrachtet es vielleicht als weniger belanglos.

Sir, also werde ich den Segen meines Vaters bloß mit einer Lüge bekommen.

Was ist das für eine Art von Verzeihung?

Ihr Onkel bittet Sie, nicht wegen eines Skrupels in Bezug auf ein Datum

die Hoffnung auf das Glück Ihrer Familie zu zerstören.

Er warnt eindringlich vor Ihrem Stolz und Ihrer Verbohrtheit.

Dass Sie Ihren eigenen Willen nicht über das Interesse der Familie stellen mögen.

Und er denkt ernsthaft, mein Vater sei wirklich bereit dazu, mir zu verzeihen?

Er ist davon überzeugt.

Wirklich, ja?

Wirklich.

Oh, mein Engel...

Aber nicht vergessen! Unverzüglich heiraten!

Nun, da unser Zauber wirkt,

sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Nun, da unser Zauber wirkt,

sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Von den Nymphen, den Nymphen Karthagos,

von den Nymphen, den Nymphen Karthagos.

Zu unserem Gefallen, zu unserem Gefallen.

Sie sollen alle tanzen zu unserer Zerstreuung.

Nun, da unser Zauber wirkt,

sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Nun, da unser Zauber wirkt,

sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Sei ein heiterer Tanz aufgeführt.

Sei ein heiterer Tanz aufgeführt...

Gedenke meiner.

Gedenke meiner.

Doch ach, vergiss mein Schicksal.

Gedenke meiner.

Doch ach, vergiss mein Schicksal.

Gedenke meiner.

Gedenke meiner.

Doch ach, vergiss mein Schicksal.

Gedenke meiner.

Doch ach, vergiss mein Schicksal.

Das war mein schönster Tag, seit ich das Haus meines Vaters verließ.

Es war nicht schwierig.

Ist sie oben?

Dann kann ich die Maskerade ablegen. Gott sei Dank!

Nehmen Sie das lieber in sichere Verwahrung!

Es geht so manches verloren.

"Achte gut auf die Siegel meiner Briefe."

Ihre Briefe!

"Oh, meine Liebe! Der Mann ist ein Schurke!"

Ein Schurke?

"Frag ihn mal nach Miss Betterton."

Los, her damit!

Ich bitte Sie! Worauf warten Sie eigentlich noch?

Sie ist dort oben, ganz allein.

Liegt in ihrem Bett und denkt an Sie.

Sollen wir sie für Sie entkleiden?

Wir könnten sie ausziehen, bis sie entblößt ist.

Würde Ihnen das gefallen? Zum Heißwerden, Sir?

Armer, alter Mann. Haben Sie das schon nötig?

Sollten Sie auf einmal so schüchtern sein?

Lieber Mr. Lovelace. Ich bin heute Abend so glücklich.

Es ist etwas Herrliches, sich als Frau zu fügen, wenn man verheiratet ist.

Ein stürmischer Geist kann das nicht beurteilen.

Trotz allem, was zwischen uns geschah, weiß ich, dass ich Sie lieben kann.

Feuer! Feuer! Das Haus steht in Flammen!

Mrs. Lovelace! Kommen Sie!

Das Haus steht in Flammen!

Kommen Sie!

Lassen Sie mich los!

Haben Sie keine Angst! - Mr. Lovelace!

Ich verspreche Ihnen, morgen sind wir verheiratet.

Lassen Sie mich los! - Liebste!

Zurück! Sie sind ein Schurke!

Bin ich ein Schurke?

Ja, wirklich? - Oh ja! Ja!

Lassen Sie mich! Gott, der Allmächtige, wird Erbarmen mit Ihnen haben!

Verzeihen Sie mir!

Bitte gehen Sie! Lassen Sie mich allein.

Nur wenn Sie mir das verzeihen. Sie müssen mir sagen, dass Sie mir verzeihen.

Und dass Sie morgen so tun, als sei das alles hier nicht passiert. Tun Sie das?

Ja, ja, ich verzeihe Ihnen. - Ganz ehrlich?

Ja, ganz ehrlich. - Freiwillig?

Freiwillig. - Auch bei Ihrer Ehre?

Sagen Sie, bei Ihrer Ehre.

Auch bei meiner Ehre.

Die Vergebung besiegelt ein Kuss.

Verdammt noch eins!

Madam?

Geh weg!

Ich gestehe, dass meine Leidenschaft mich wohl über die Grenzen

des Anstands hinausgetragen hat.

Ich kümmere mich heute um die Heiratserlaubnis und hoffe,

heute Abend der glücklichste Mensch zu sein.

Dorcas? Wo ist Mr. Lovelace?

Ein Termin bei seinem Anwalt, Madam.

Ist viel zerstört worden, Dorcas? Bei dem Brand?

Nur in der Küche, Madam. Wir hätten alle verbrennen können.

Mrs. Lovelace. Beehren Sie uns?

Oh! Ich habe mein Buch oben vergessen. Würdest du?

"Tillotsons Andachten." Es liegt neben meinem Bett.

Ja, gut.

Ist die Butter frisch?

Frisch wie deine rosigen Wangen.

Frage Mr. Lovelace! Er kennt die Meiereimädchen persönlich.

Liebste?

Mein Engel!

Mein Gott! Wo ist sie?

Es ist nicht meine Schuld!

Geht Sie suchen!

Notfalls müsst ihr jede Kutsche anhalten, die durch London fährt.

Ihr Gesicht wird sie verraten.

"Miss Clarissa Harlowe, bei Mr. Osgood, Soho Square, London, persönliche Übergabe."

Meine teuerste Freundin Clarissa.

Es steht fest, dass deine Londoner Unterkunft

sich in einem teuflischen Haus befindet.

Du wirst grausam hintergangen.

Das Haus ist verwerflich, und die Frau das Verwerflichste überhaupt.

Ihr Name ist weder Sinclair noch ist ihr Haus in der Dover Street.

Ich hab ihn, Mr. Lovelace! Er fuhr sie nach Hampstead.

Hampstead? Haben Sie sie selbst hingefahren?

Ja, Sir.

Will!

Meine liebste Anna.

Endlich bin ich London und den Fängen von Mr. Lovelace entflohen.

Zurzeit bin ich bei einer Mrs. Moore in Hampstead.

Kitty? Würdest du bitte den Brief für mich aufgeben?

Ja, Ma'am.

Einfache Kost. Meine Frau verträgt nur einfache Kost.

Auch ich mag keinen Schnickschnack.

Ich nehme an, Ihre Küche kann ein paar einfache Gerichte zubereiten, nicht wahr?

Verzeihen Sie, bitte! Verdammte Kurpfuscher!

Und die Treppe schaffen Sie allein hinauf?

Ich kann noch humpeln, Madam. Ich kann noch humpeln.

Ist das Zimmer hier schon belegt?

In ein paar Tagen wird es frei.

Dürfte ich es mir mal ansehen?

Meine Frau ist sehr wählerisch, was das Mobiliar angeht.

Äh, die Lady will nicht gestört werden. Ich kann sie fragen, ob...

Oh nein, nein, nein. Wenn sie nicht gestört werden möchte...

Ich bitte Sie, Mrs. Moore. Zeigen Sie dem Gentleman das Zimmer.

Ich zieh ja bald wieder aus.

Woraus sind die Vorhänge, Madam?

Aus Damasttuch, Sir.

Sieht sehr schön aus, wirklich. Gefällt mir besser als Seide.

Hält wohl auch mehr die Kälte ab. Passt besser zu dem ländlichen Stil.

Und dem Geschmack älterer Gäste.

Haben Sie keine Angst! Ich bin es nur!

Bringen Sie ihr ein Glas Wasser! Schnell!

Clarissa.

Er soll verschwinden! Der Kerl soll mich nicht anfassen!

Ich weiß nicht, was Sie ihr getan haben,

aber jedenfalls erträgt nicht sie Ihren Anblick.

Noch so ein Anfall, und es ist vermutlich um sie geschehen!

Was soll ich denn tun? Ich bin ganz verzweifelt! Sie ist meine Frau!

Tatsächlich?

Sowohl vor Gott als auch vor dem Gesetz.

Aber sie hat mir einmal den heiligen Schwur abgenommen,

getrennte Gemächer zu haben, bis diese verfluchte Fehde zwischen ihr

und ihrem maßlosen Vater am Ende gütlich beigelegt worden ist.

Das ist keine einfache Situation. - Nein.

Oh, wie sie mich damit quält. Was meinen Sie? Ganz ehrlich.

Wie lange soll ich mir selbst solch einen unnatürlichen Zustand antun?

Sollte nicht ein einziges Bett reichen, wenn Mann und Frau sich zur Ruhe begeben?

Streng genommen, sollte das heilige Ehegelübde

über jeder wie auch immer gearteten Verpflichtung stehen.

Sie müssen ihr helfen, bevor es zu spät ist.

Hieran erkennt man, wie der Mann sie hintergangen hat.

Das Haus ist überhaupt nicht dort, wo er behauptet hat.

Sagten Sie nicht, dass Sie keine Ahnung hätten, wo sie wohnt.

Es ist ein zwielichtiges Haus!

Es ist berüchtigt und höchst verwerflich. Es ist nämlich ein Hurenhaus.

Sie hat selbst entschieden, was sie tut,

und hat entsprechend die Folgen zu tragen.

Ihr Schicksal ist nicht mehr von Belang, für die Familie, die sie verraten hat.

Was immer sie erleiden oder erdulden muss, ist nichts im Vergleich zur Schande,

die sie über den Namen Harlowe gebracht hat.

Aber Sie werden doch...

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Engel. Geht es Ihnen besser?

Bleiben Sie weg! Mit welchem Recht stellen Sie mir so unverschämt nach?

Mit welchem Recht?

Jetzt antworten Sie schon! Vor diesen rechtschaffenen Zeuginnen.

Legen Sie Ihre Hand aufs Herz und sagen Sie mir,

ob ich Ihre angetraute Ehefrau bin?

Mein teuerstes Herz! Was für eine Frage?

Wollen Sie dadurch Ihre oder meine Ehre in Zweifel ziehen?

Antworten Sie mir! Sind wir verheiratet oder nicht?

Was macht die Verbindung aus?

Wenn die Ehe die Einheit zweier Herzen ist,

dann sind wir leider nicht verheiratet.

Ist es der eheliche Vollzug, sind wir es leider auch nicht.

Aber fragen Sie Ihren eigenen Onkel. Oder den guten Captain Tomlinson.

Oder meine Tante, Lady Betty, oder meine Cousine Charlotte.

Fragen Sie alle diese ehrenwerten Leute, die uns ihre Glückwunsche

zu unserer Hochzeit übermittelten.

Sie Schuft! Ist das die Antwort?

Sie und ich, wir kennen die Wahrheit.

Bitte verschwinden Sie jetzt!

Wie Sie wünschen, Madam.

Der Herr im Himmel erlöse mich von diesem Mann.

Hier haben Sie nichts zu fürchten. Ich gebe Ihnen mein Wort darauf.

Essen Sie unten?

Isst er dort auch?

Nein, dann kann ich es nicht.

Was hat sie Ihnen überhaupt vorzuwerfen?

Ach, Gnädigste! Nur ein harmloses Techtelmechtel.

Also, ehrlich gesagt, habe ich mich schon größerer "Vergnügen"

mit höchstangesehenen Damen schuldig gemacht.

Und das alles mit einem Lächeln.

Die Bluse gerichtet, mit einer Bürste den Unterrock glatt gestrichen.

Aber mit meiner eigenen Frau, da...

Sie beharrt darauf, Sie seien nicht verheiratet.

Was soll ich sagen?

Ich weiß, sie würde im Leben nicht absichtlich die Unwahrheit sagen.

Es ist der Schwur, der mich bindet.

Wie außergewöhnlich! - So etwas ist mir noch nie untergekommen.

Nicht ein Ehemann unter tausend würde so weit gehen.

Keine Kritik daran! Ich bitte Sie! Mein Engel.

Ihr einziger Fehler ist nur ein bisschen zu viel Taktgefühl.

Den Wert eines Ehemanns erkennt man erst, wenn er verloren ist.

In der Tat.

Nun hab ich sie beide. Leere Bögen für die peniblen Ladys.

Welche soll ich zuerst bedienen? Miss Harlowe? Oder Miss Howe?

Zahl hat gewonnen! Miss Harlowe.

Oh, meine teuerste Freundin Clarissa!

Es steht fest, dass deine Londoner Unterkunft

sich in einem teuflischen Haus befindet.

Es freut mich sehr, dass deine neue Unterkunft ein frommes, schönes Haus ist.

Meine teure Anna!

Verzeih mir die ungelenke Handschrift!

Meine Rabenfedern sind schon abgenutzt bis auf den Stumpf.

Die Ladys schreiben immer mit Rabenfedern.

Mein Onkel drängt mich, ich solle die einmalige Chance

zu einer solch ehrenhaften Versöhnung nutzen.

Madam.

Danke, Will.

Meine teuerste Freundin Clarissa.

Es freut mich sehr, dass deine neue Unterkunft ein frommes, schönes Haus ist.

Dein Onkel drängt dich, du sollst die einmalige Chance

zu einer solch ehrenhaften Versöhnung nutzen.

Bitte gehen Sie nicht, meine Damen!

Mr. Lovelace mag Geheimnisse haben, ich aber nicht. Captain Tomlinson.

Ich befürchte, man hat Sie vergeblich bemüht.

Madam...

Ich hoffe nicht, um Ihres Onkel willen. Ein Wort unter vier Augen?

Nein, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich habe mir meine Meinung gebildet.

Nur auf ein Wort.

Mein Onkel drängt mich, ich solle die einmalige Chance

zu einer solch ehrenhaften Versöhnung nutzen.

Sehen Sie? Herzliche Glückwünsche von allen Seiten.

Lady Betty, Ihr guter Onkel, meine Cousine Charlotte.

Und falls Zeugen nötig sein sollten...

Meine Cousine könnte morgen hier sein. - Ist das eine neue List?

Madam!

Verzeihen Sie mir! Ich bin normalerweise nicht misstrauisch.

Aber die Erfahrung und Mr. Lovelace haben mich verändert.

Ihr Auftritt, Sir, kommt so gelegen...

Sie glauben doch hoffentlich nicht...

Mr. Lovelace, nicht mir. Die ganzen Briefe, Versprechen, Zureden...

Sie sagen mir, dass mein Onkel, ein Mann, der sein Leben lang nie log,

von mir verlangt, ich solle nach außen so tun,

als ob ich längst verheiratet wäre? - Sie zweifeln an mir?

Würden Sie die Hand heben und auf Ehre und Gewissen schwören?

Sehen Sie mich an, Sir. Nicht ihn!

Kommen Sie aus meinem Rücken weg und hier vor!

Einen Schritt, damit ich Sie sehen kann.

Können Sie nun schwören, dass alles, was Sie gesagt haben, die Wahrheit ist?

Die ganze und absolute Wahrheit?

Ich, ähm, Madam! - Schwören Sie es?

Ja, ich schwör es.

Oh, teuerstes Wesen. Ich möchte Sie um die versprochene Vergebung bitten!

Meine Familie kann für mein Wohlverhalten bürgen.

Wir dürfen uns vor ihnen nicht uneins zeigen.

Wir sind uns uneins. Mein Herz ist nicht bei Ihnen.

Es ist gegen Sie, Mr. Lovelace.

Erlauben Sie mir, bitte, gnädiges Fräulein. Ich verfolge keine eigenen Absichten.

Ich würde mir bloß wünschen, an Ihrem eigenen Glück mitwirken zu können,

und an dem Ihres Onkels und Ihrer Familie.

Oh Captain Tomlinson! Wozu diese Uneigennützigkeit?

Ich habe keine Freunde, die mich beraten. Mr. Lovelace hat den Kniff raus,

sich viele Freunde zu machen.

Meine ganze Familie soll Ihnen Freund sein.

Bitte warten Sie noch einen Tag auf sie! Sie sind morgen da!

Dagegen werden Sie doch nichts einwenden wollen? Oder?

Lassen Sie Miss Howe kommen! Sie kann Ihre Trauzeugin werden.

Ich möchte nichts mehr hören!

Erzählen Sie mir nicht, was ich zu tun oder zu lassen habe.

Tun Sie, was Sie für richtig befinden.

So halt ich es auch.

Captain Tomlinson, ich empfehle mich.

Bitte sagen Sie meinem Onkel, er möge mir gnädig sein.

Was ich nicht verzeihen kann, ist ihre Tugendhaftigkeit.

Hör damit auf!

Lass sie laufen!

Gesteh es dir ein: Sie ist zu groß für dich.

Bob, hör damit auf! Ehe du etwas tust, das du bereust.

Zu spät für einen Rückzug, Jack.

Ich bin so weit gegangen, dass es meine Kräfte weit übersteigt,

um ehrlich zu sein.

Es sind bloß noch meine Reflexe.

Weg mit dem Gewissen! Adieu!

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