All language subtitles for Meine.glueckliche.Familie.2017.German.DVDRip.x264-DOUCEMENT

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish Download
pt-BR Portuguese (Brazil) Download
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish Download
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE

(Autohupen)

Haben Sie das Anzeigenblatt von heute?

Ja.

Ich nehme eins.

Hier.

Danke. Wiedersehen.

(Autohupe)

Na los, schneller.

- Wird der Aufzug bald repariert? - Selbstverständlich.

Denkst du, ich lüge dich an?

Nein, so hab ich das nicht gemeint.

So viele Leute leben hier, die werden doch nicht alle Treppen steigen.

Hier wohnt sogar ein hoher Funktionär.

Der Strom ist abgestellt. Egal.

Die Rechnung war bestimmt fällig.

Bevor du einziehst, bezahle ich, und dann gibt es wieder Strom.

Sie steht seit zwei Monaten leer, aber davor war sie immer vermietet.

Sieh dir diesen Balkon an! Das ist das Sahnehäubchen der Wohnung.

Sehr sonnig hier.

Bei zu viel Sonne stellst du einen Sonnenschirm auf, also alles paletti.

Komm hier rüber und schau dich um. Du kannst es dir in Ruhe überlegen.

Wie das hier aussieht...

Ich brauch dringend 'ne Putzfrau, um hier Ordnung zu schaffen.

Übrigens, die Vormieter hier waren alle sehr glücklich.

Die Wohnung hat allen Glück gebracht!

Danach zogen sie in bessere Häuser...

Das ist hier so eine Wohnung...

Die bringt eben Glück. Glaubst du ans Glück? Ich schon.

- Ist dort die Küche? - Die Küche ist hier.

Hier ist das Bad.

Bad und Toilette. Zeig ich dir, meine Liebe.

(Wasserplätschern)

Siehst du, alles bestens. Schau mal, hier ist die Küche.

Ist gut, was?

Da kann man nicht meckern.

Hier ist der zweite Balkon.

So einen tollen Schnitt findet man nicht so einfach!

Für diesen Preis schon gar nicht! Das verspreche ich dir.

Hast du Familie?

(Radiomusik)

(Lamara) Was soll das, Manana?

- Ich hab gekocht und du isst Torte? - Ich hab keinen Hunger.

Du kannst doch erst mal was Richtiges essen und danach die Torte.

Immer dasselbe.

Schau dir das mal an.

- Wie die vor sich hin gammelt! - (Lasha) Lass das...

"Lass das"? Mehr fällt ihm nicht ein!

Wir haben uns den Arsch aufgerissen, um seinen Unterricht zu bezahlen.

So viel Geld für seine Launen vertan.

(Lamara) Ich glaube nicht mehr, dass er jemals vom Computer weg kommt.

Wollen wir essen? Ja?

(Lamara) Was stehst du hier rum und glotzt die Kinder an?

Lass sie doch, sie sind halt jung. Geh lieber zum Tisch und iss was.

Wieso gehen sie denn nicht in ihr Zimmer?

(Lasha) Was sollen sie nur tun, Otar? Sie lieben sich eben.

(Soso) Sei nicht albern, Lasha.

(Lamara) Meine Güte...

(Lasha) Übrigens, Lamara,

du und Otar solltet euch ein Beispiel an ihnen nehmen.

Soso und Manana, ihr auch.

Es ist nie zu spät.

Halt die Klappe und platz nicht vor Neid!

Wenn du Eier in der Hose hättest, würdest du auch eine abkriegen.

Was für Eier? Entweder pennt er den ganzen Tag oder hockt vorm Computer.

(Lamara) Was soll das? Hört doch jetzt auf.

Manana, wir warten auf dich.

- Willst du? - Ja.

- Guten Morgen. - (Lamara) Morgen.

- Heute ist Mananas Geburtstag. - Ich weiß, Lamara.

(Lamara) Da bin ich froh, dass du das weißt.

Außer mir vergisst sonst jeder alles in diesem Haus.

Herzlichen Glückwunsch.

Danke.

- (Lamara) Mach das Glas da weg. - Das hier?

Manana, hast du das gesehen?

Er kann es einfach nicht lassen direkt aus dem Kühlschrank zu essen!

Löffelt Kirschen direkt aus dem Glas. Kleckert alles voll und geht!

Wer soll das wegputzen? Immer das Gleiche, jeden Tag.

Ist ihm halt sowieso egal!

Was ist mit dir? Bist du fertig geworden?

Fertig geworden?

Sie hat gar nicht geschlafen. Hat die ganze Nacht durchgemacht.

(TV-Sprecher) Glücklich ist die Familie,

deren Mutter friedfertig ist,

sich für ihre Familie aufopfert, die Kinder großzieht...

Heute bringen wir ihnen bei, wie sie sich einen Namen machen.

Vakho, ich komm schnell mit rein, muss meine Sachen holen.

Ich will Nino nicht aufwecken.

(lautes Türknarzen)

(Nino) Vakho, bitte sei leise...

(Soso) Wo ist meine Jacke?

Bist du soweit?

Manana, geh nach der Arbeit auf den Markt.

Kauf mir etwas Dill und Frühkartoffeln, Käse für Khachapuri.

Und noch ein Hähnchen. Ich brate das dann heute Abend.

Soso bringt Wein mit.

Ich plane nicht meinen Geburtstag zu feiern und jemanden einzuladen.

Ich habe keine Lust auf Leute.

Ja, aber...

Wenn jemand kommt, sollen wir etwa mit leeren Händen dastehen?

Das gibt's doch nicht!

Rezo kommt, Bela kommt und die Kinder.

- Soll ich kein Khachapuri backen? - Jetzt nicht, wir sind spät dran.

(Autoalarm durch Türöffner)

(Autohupe)

(summt ein Lied)

- Soso, willst du Wein kaufen? - Klar, warum nicht?

Ich bin nicht in der Stimmung meinen Geburtstag zu feiern.

Dann feier ihn nicht.

- Die Leute kommen trotzdem. - Was für Leute?

Keine Ahnung...

Dein Bruder Rezo vielleicht.

Bela kommt, vielleicht die Kinder. Irgendjemand kommt vorbei, ist so.

Kauf bitte keinen Wein.

Wenn wir nichts da haben,

dann reden sie nur ein bisschen.

Wenn wir ein Festessen und Wein haben, bleiben sie bis morgen früh.

Wenn jemand kommt, sollen wir ihn an einen leeren Tisch setzen?

Du redest jetzt wie Lamara.

Ich lad doch niemanden ein! Wieso müssen wir ein Fest feiern?

Warum kann ich meinen Geburtstag nicht so verbringen, wie ich will?

Klar kannst du das. Keiner hält dich davon ab.

(Lehrerin) Ist "Das Martyrium der Heiligen Shushanik" ein Familiendrama?

Ja, aus heutiger Sicht schon.

Trotzdem muss man sagen, dass der Ursprung des Konflikts

in der Religion liegt, jenseits der Grenzen eines Familiendramas.

Gut. Reden wir das nächste Mal weiter.

Schreibt einen Aufsatz über Prinz Varsken,

gemäß den Anweisungen an der Tafel.

- (Schüler) Alles klar, Wiedersehen. - (Lehrerin) Wiedersehen.

(Schülerin) Warte auf mich.

- (Lehrerin) Wiedersehen. - (Schüler) Wiedersehen.

Hat einer von Chigogidze gehört?

- Sie fehlte auch in anderen Stunden. - Sie hat zu viel versäumt.

Sag ihr, ich kann ihr dieses Halbjahr keine Note geben.

- Ich werde es ihr sagen, Tschüss. - Gut. Wiedersehen.

(Nino) Bleib mal kurz dran.

- Mama, alles Gute zum Geburtstag. - Danke. Vorsicht, die Tüten...

(Lamara) Wenn ich dieses Huhn nicht sofort in die Pfanne schmeiße,

weiß Gott allein, wann es fertig wird. Weg mit dir.

Geh weg da!

- Ist jemand da? - (Lamara) Ja, deswegen die Eile!

- Wärst du bloß früher gekommen. - (Nino) Wart mal kurz.

Mama, ich wollt dich um was bitten.

Kannst du deine Klamotten am Abend vorher aus meinem Zimmer holen?

Der Schrank macht so viel Krach. Ich kann dann nicht mehr schlafen.

- (Manana) Gut. - (Lamara) Was ist das denn?

Ich wollte doch Dill, wieso bringst du Fenchel?

Kannst du denn als erwachsene Frau Dill nicht von Fenchel unterscheiden?

Keine Ahnung, Mama. Ich hab nach Dill gefragt.

- Mama, herzlichen Glückwunsch! - Lasha, wer ist alles da?

Sosos Ärzte. Und noch Vater und Sohn von Samkharadze.

Ich hab leider kein Geschenk.

Aber wenn ich erst mal arbeite, kaufe ich dir alles, was du willst.

Ich hab Hunger. Ist das Essen bald fertig?

(Lamara) Ich hoffe, du kommst dann für deine Familie auf.

- (Lamara) Sie braucht nichts. - Sie meckert immer rum.

(Lamara) Den ganzen Tag hockt er am Computer. Sobald er wach ist schon.

- Tu ich irgendwem weh damit? - (Lamara) Ja, dir selbst.

Nimm sofort ein Glas und stell das wieder dahin!

Der ganze Kühlschrank ist vollgekleckert!

Lamara, bitte! Stress doch nicht so rum!

- (Nino) Hey, mach die Augen auf! - (Soso) Ich? Du rennst hier rum!

Lass dir lieber die Haare schneiden, du siehst ja gar nichts.

Da bist du ja!

- Komm, alle warten schon auf dich. - Auf mich?

Auf wen denn sonst? Wer hat denn heute Geburtstag?

Lamara, kannst du das bitte ausspülen?

Für dich.

- Danke. - (Lamara) Wo er sie versteckt hat.

- Brauchen die kein Wasser? - Komm jetzt.

- Ich? - Na klar, du.

Nein, ich kann nicht.

Sie fragen schon nach dir. Mach mich nicht verrückt.

Lamara kümmert sich um die.

- Komm jetzt. - Bitte, ich kann nicht.

- Unser Geburtstagskind ist da. - (Gast) Alles Gute!

- (Manana) Danke, wie geht es dir? - (Gast) Herzlichen Glückwunsch.

(Gäste singen) Wie habe ich es ohne dich ertragen?

Wie habe ich mein Leben ausgehalten?

Ohne dich war es gar nicht leicht.

Dann kam ich zu dir und schwebte auf allen Wolken.

Ich schwebte auf allen Wolken

und verlor meinen Verstand.

(Türklingel) (Manana) Ich mache auf.

(Soso) Lass doch Nino aufmachen! Wo willst du denn hin?

Herzlichen Glückwunsch!

Alles Gute!

(Manana) Schau mal, wer da ist. Meine Schätzchen.

(Soso) Wie geht es euch?

(Manana) Wie läuft es bei euch? Wie geht es euch?

(Lamara) Meine Lieben.

(Soso) Ah, da seid ihr ja. - (Bela) Ja, Liebes.

(Bela) Lamara... - (Lamara) Rezo, mein Lieber.

Wo hast du denn so lange gesteckt?

Schau mal, wer da ist.

Und wie läuft's mit den Kindern?

- (Bela) Das ist für dich. - (Manana) Das war doch nicht nötig.

- Gern geschehen. - Vielen Dank, freut mich.

Wer ist alles da? So viele Gäste hier.

(Gäste singen)

(ruhige Gitarrenklänge mit Männergesang)

(Keso) Kein Wort darüber, ok?

(Gast singt) Ich bleib von dir fern, sage ich mir,

und bin trotzdem unterwegs zu dir.

(Rezo flüstert)

Es gab Zeiten, da hörtest du, wie mein Herz schlug.

(Bela) Lass uns gehen, sie sind müde.

- Ich bin nicht müde! - Keso!

- Sie haben morgen Schule. - Bela, lass mich, bitte.

- Rezo! Es ist spät. - Gut, alles klar.

Moment mal! Trinken wir nicht mehr, oder was?

Goga, schenk mir ein, bitte.

David, hör bloß nicht auf. Ich will auf meine Schwester trinken.

Die Beste, die Schönste und der herzlichste Mensch auf der Welt!

Ich kenne keine Zweite wie sie.

Damals, heute und jemals. Was soll ich noch sagen?

Auf unsere Manana!

(Soso) Bitte komm doch zu uns, nur dieses eine Mal.

Ist es so schlimm, dass sie da sind? Sind doch alles gute Jungs.

Setz dich nur eine Viertelstunde zu mir. Mehr verlang ich gar nicht.

Die bleiben doch nicht die ganze Nacht.

Wie oft muss ich dich noch bitten?

- (Rezo) Soso, wo bist du? - Ja, gleich!

Komm doch, Rezo zuliebe. Deinem Bruder zuliebe.

Ich schwöre auf Lasha und Nino.

In einer Stunde schicke ich alle weg, keiner wird mehr da sein.

Setzt dich einfach eine Viertelstunde lang zu uns und dann bist du frei.

- Gut. - (Soso) Gut?

Nichts. Sie rufen nach dir, geh schon.

Ah, was soll das? Verstehe ich nicht.

(Soso) Du kommst genau richtig, bravo.

(Lamara) Warum nicht fünf Minuten früher?

Das Huhn war so lecker. Hätte auch für dich gereicht.

- Und wir müssten uns nicht schämen. - (Nino) Noch was da? Ich hab Hunger.

(Lamara) Hunger? Warst du nicht da? Warum hast du nichts gegessen?

(Manana) Sind Nino und Vakho im Bett?

(Lasha) Ja, die schlafen schon.

Eins frage ich mich...

Meine Freunde, die da waren... was sollen sie jetzt über mich denken?

Sie kamen voller Respekt, sangen Lieder für dich.

Und du hast sie gehen lassen ohne dich zu verabschieden.

- Findest du das in Ordnung? - Ich hab die Leute nicht eingeladen.

Derjenige, der einlädt, sollte sich auch um die Gäste kümmern.

Ach, wirklich?

Was für Gäste? Ist dein Bruder ein Gast in diesem Haus?

War Rezo etwa alleine da?

Du hast 20 Leute hierher geschleppt, obwohl ich das nicht wollte.

20 Leute? Jetzt übertreibst du.

Rezo wird schon irgendwie verstehen, wenn ich nicht in Feierstimmung bin.

Warum eigentlich nicht? Was ist passiert? Ist jemand gestorben?

Manana, heute ist dein Geburtstag. Freu dich ein bisschen.

(Nino) Es ist nicht mehr Mananas Geburtstag. Es ist schon nach Zwölf.

Darum geht es doch nicht! Schau nur, wie er mit mir redet.

- (Lamara) Er will mich nur ärgern. - (Lasha) Komm schon, Lamara!

- (Lamara) Lass dich nicht ärgern. - (Manana) Das ist so einfach, ja?

Manana, siehst du, dass du aus dem Nichts Probleme schaffst?

Wie machst du das? Genießt du das?

(Manana) Ich kann mit euch nicht leben. Ich will raus aus der Wohnung.

Ach so?! Wir scheinen ja echt böse und fiese Menschen zu sein.

- (Lasha) Soso, bitte. - Warte, Lasha, lass mich das sagen.

Wir sind so fies, wir zwingen sie wegzugehen!

- Was droht sie uns überhaupt damit? - (Lamara) Ruhig, Soso, mein Lieber.

Lass sie in Ruhe.

Lass sie nur.

Du weißt, von wem sie das hat.

Ich verstand nie, was meinen Mann glücklich gemacht hat und was nicht.

Das kriegst du nicht raus.

- (Schüler) Auf Wiedersehen. - (Manana) Wiedersehen.

(Schüler unterhalten sich)

Auf Wiedersehen. - Chigogidze?

Ja, Frau Lehrerin.

Komm mal kurz her.

Wieso hast du so viel gefehlt?

Bitte sag es mir.

Ich hatte Probleme, Frau Lehrerin.

Was für Probleme kann eine Siebzehnjährige haben,

dass sie es einen Monat lang nicht einmal zur Schule schafft.

Warst du krank?

Erzähle es mir.

- Ich habe mich scheiden lassen. - Scheiden lassen?

Wann hast du geheiratet?

Im letzten Halbjahr, Frau Lehrerin.

Warte mal.

Komm, setz dich.

Komm.

Wie geht es dir jetzt?

Gut.

Ist etwas vorgefallen? Warum hast du dich von ihm getrennt?

Ach, was weiß ich... wir haben uns nicht verstanden.

Wir sind eben unterschiedlich.

Es hat einfach nicht funktioniert.

Wie alt ist er?

Er hatte vorgestern Geburtstag, er ist 21 geworden.

Habt ihr zu zweit oder mit jemand zusammen gewohnt?

Zuerst waren wir bei seiner Mutter.

Dann haben wir eine Wohnung gemietet.

Aber es klappte immer noch nicht.

Wenn ich was wollte, wollte er es nicht.

Wenn er was wollte, wollte ich es nicht.

Dann hab ich ihm gesagt, dass es nicht geht und bin gegangen.

Was hat er dazu gesagt?

Es zählt nur eins, Frau Lehrerin. Wer nein sagt, sollte dabei bleiben.

Man sollte nicht unsicher rüberkommen.

Sonst kann man es gleich lassen.

Ich kenne so viele Mädchen, die jeden Tag Schluss machen.

Am Tag darauf sind sie wieder zusammen.

Wenn du es einmal sagst, solltest du es auch durchziehen.

So denke ich halt.

Sind Sie nicht der Meinung?

Doch.

Gut.

Wir haben den Stoff hier gemacht. Lern ihn für die Prüfung!

Und verpass keine Stunden mehr, ok?

- Vielen Dank, Frau Lehrerin. - Nichts zu danken.

(Volksmusik aus Radio)

Ist das Dill oder Fenchel?

(Verkäuferin) Erkennen Sie das nicht? Das ist Dill, echter Dill.

Hab ja nur gefragt. Kann ich bitte eine Tüte haben?

(Frau) Was kosten die Gurken?

Wo sind die her, aus Lagodekhi?

Geben Sie mir ein Kilo.

- (Frau)Tomaten auch. - (Manana) Verzeihen Sie...

(Verkäuferin) Nehmen Sie die nicht?

Mama, hat dich jemand verärgert?

(Manana) Nein.

Papa, kannst du uns vielleicht erklären was los ist?

(Lasha) Mama, quäle uns nicht damit. Sag uns was los ist.

(Nino) Mama, wenn du nur eine Weile weg willst oder

dich von uns erholen willst, sag es bitte.

- (Manana) Ich gehe nicht kurz weg... - (Nino) Du kannst es uns sagen.

(Manana) Ich geh für immer weg, hab ich euch doch schon gesagt.

(Lasha) Hast du wirklich eine Wohnung gemietet?

Du willst alleine in einer Mietwohnung leben?

Was gefällt dir hier nicht, das verstehe ich nicht.

Mama, sag bitte, wer das war.

- Soso, warst du's? - (Soso) Lass mich jetzt in Ruhe.

(Lasha) Vakho, hast du sie vielleicht verärgert?

- (Vakho) Warum sollte ich? - (Lasha) Keine Ahnung.

(Vakho) Oder war ich das?

Nein.

(Nino) Was dann, Mama, warum sprichst du nicht mit uns?

Mama, ich hab dich was gefragt.

(Otar) Vielleicht will sie nichts dazu sagen.

Lasst sie, das ist ihre Privatsache.

(Lamara) Dieser Mann macht mich verrückt mit seiner Ruhe.

Eine Frau verlässt ihre Familie,

ihren Ehemann und die Kinder, und er redet von ihrer Privatsache!

Er treibt mich in den Wahnsinn.

Ich kann einfach nicht mehr.

Gut, du respektierst nicht deine Eltern, oder deine Kinder.

Sag doch wenigstens deinem Mann, warum und wohin du gehst.

Haben wir nicht das Recht es zu wissen?

Ich hab euch doch gesagt: Ich habe eine Wohnung in Varketili gemietet.

Und heute ziehe ich um. Ich will nicht mehr mit euch zusammenwohnen.

Sie sind jetzt erwachsen und können auf sich selbst aufpassen.

- (Lamara) Na super. - (Nino) Was sollen wir sagen?

Dass unsere Eltern sich scheiden lassen?

Nino, wach auf! Wie alt bist du?

Beschäftige dich mit deiner eigenen Familie, nicht mit deinen Eltern.

(Lamara) Lasha, ruf Rezo an.

Ist Rezo mein Chef? Er soll sich um seine Familie kümmern.

- (Lamara) Ruf ihn an. - Er kann mir nichts vorschreiben.

(Lasha) Da mische ich mich nicht ein.

Ich bin eine erwachsene Frau, hört auf, mir Unterricht zu erteilen.

(Lamara) Ruf sofort Rezo an.

Meinst du etwa, ich kriege Angst, wenn er kommt?

(Lamara) Warte! Ich will dir was sagen. Manana!

Ich verstehe nicht.

Ich frage mich einfach,

warum und wohin du gehst.

Manana! Erkläre es.

Ich bin dir keine Erklärung schuldig. Ich werde es Soso erklären.

- Also lass du mich zufrieden. - (Lamara) Was willst du Soso sagen?

Dass du ihn und die Kinder verlässt?

(Lamara) Und dann lässt du deinen Mann bei seinen Schwiegereltern?

Wenn er gehen will, soll er gehen! Ich halte ihn nicht auf, oder?

- (Soso) Ja, ich gehe, keine Sorge! - (Manana) Siehst du, er schafft es.

(Soso) Ich werde schon irgendwie meinen Weg finden!

(Lamara) Was gefällt dir nicht an deinem Ehemann? Sag es mir bitte.

Er ist kein Säufer. Er trinkt nicht viel.

Und wenn er trinkt, dann nur in Maßen.

Mama, hör bitte auf!

Er ist kein Dieb, kein Räuber, kein Verbrecher.

Was willst du denn noch? Er liebt seine Kinder.

Er hat dich nie geschlagen. Du solltest mal andere Ehemänner sehen!

- Andere Ehemänner sind mir egal. - Warum auch?

Dir wurde alles in den Schoß gelegt. Du weißt nichts zu schätzen.

Du hattest alles, was du wolltest.

Geheiratet hast du, studiert, gearbeitet.

Keiner hat dich an was gehindert. Du hast Kinder bekommen.

Du hattest von nichts eine Ahnung, weder vom Haushalt noch von Kindern!

Ich war deine Dienerin, mein ganzes Leben lang.

(Manana) Hab ich dich darum gebeten?

- Hab ich das? - (Soso) Leute, das reicht jetzt.

Mama, lass mich jetzt in Ruhe.

Du hättest sehen sollen, was für ein Ehemann dein Vater war!

- Davon hast du keine Ahnung. - Lass mich in Ruhe!

Lass mich einfach in Ruhe.

- Euch habe ich mit Mühe großgezogen. - Lass mich in Ruhe.

Nein, ich lass dich nicht in Ruhe.

Ich lass dich nicht gehen! Du gehst nirgendwohin.

(Manana) Doch, du hältst mich nicht davon ab.

(Nino) Bitte, lass sie los.

(Lasha) Lass sie in Ruhe.

(Nino) Bitte, lass sie in Ruhe. Wir reden später mit ihr.

- (Lasha) Misch dich nicht ein. - (Nino) Hör auf, schrei nicht.

(Streit im Nebenzimmer)

Manana! Was ist mit dir los?

(Lamara) Du blamierst deinen Mann, deine Eltern und deine Kinder!

Du bringst Schande über uns alle!

Du blamierst uns vor den Nachbarn. Lasst mich los.

(Gespräch unter Männern)

- Das ist für Sie. Danke. - Gern geschehen, Wiedersehen.

Wiedersehen.

(Vogelgezwitscher)

(Kinder im Hintergrund)

(Gespräche im Hintergrund)

(Geschirrklappern)

Bitte glaube mir. Ich meine es nur gut.

Rezo, ich bin kein Kleinkind. Ich weiß, was ich tue.

- Du glaubst, so geht es dir besser? - Ja.

Denkst du nicht an Soso?

Findest du es ok, Soso mit Lamara und Otar alleine zu lassen?

Er kann doch auch woanders leben. Bat ich ihn, bei ihnen zu leben?

Nein, das geht nicht.

Ich will einfach nicht, dass alle über meine Schwester reden.

Willst du, dass ich jemanden umbringe?

Rezo, ich verstehe nicht, wieso mein Auszug dir Probleme bereitet.

Wie kommst du bloß auf diesen Bezirk? Er ist wirklich am Arsch der Welt!

Ich miete wofür mein Geld reicht, ok?

Ok.

Eins würde ich gern wissen.

Was kostet die Wohnung und wie hoch ist dein Gehalt?

Rezo, ich werde nicht verhungern. Ich könnte auch Nachhilfe geben.

Ich hatte sehr viele Anfragen von Abiturienten dieses Jahr.

- Unterstützt dich jemand finanziell? - Wie bitte?

Wer soll mir bitteschön helfen?

Keine Ahnung, eine Freundin, ein Freund, hast du wen kennengelernt?

Jemanden kennengelernt? Wovon redest du?

Wer war denn dieser komische Mann, eben im Klassenzimmer?

Wieso redest du so mit mir?

Das war mein Kollege Gogi Sekhniashvili,

Lehrer für georgische Sprache und Literatur.

Du behandelst mich wie ein kleines Mädchen.

Ich brauche keinen Beschützer. Ich bin eine erwachsene Frau.

Kümmer du dich um dich selbst und deine eigene Familie.

Und lasst mich alle in Ruhe.

Ok, alles klar.

Soll ich dich nach Varketili fahren?

Nein, ich geh noch nicht nach Hause.

(Rezo) Ich wollte euch am Sonntag besuchen.

Komm doch auch, wir setzen uns zusammen und reden in Ruhe.

Rezo, wir haben genug geredet.

Ich muss dafür nicht nach Hause. Jetzt sind sowieso alle gereizt.

Ich bitte dich, tu mir den Gefallen.

Lass uns einmal zusammensetzen und in aller Ruhe darüber reden.

Wenn du mich respektierst,

tu es bitte für mich,

und ich schwöre, ich wäre der Letzte, der dich danach noch belästigt

und nicht in Ruhe lässt.

(Türklingeln)

(mehrfaches Türklingeln)

(Türklingeln)

- (Manana) Wer ist da? - (Frau) Gasablesung.

Ach so. Sie wohnen jetzt hier.

Sind Sie eine Verwandte von Miranda?

Nein, ich bin gerade erst eingezogen.

Ich dachte, vielleicht ihre Schwester oder eine Verwandte.

- Kennen Sie Miranda überhaupt? - Nein.

War übrigens ein sehr gutes Mädchen.

Aber was sie hier angestellt hat. Wissen Sie, was hier passiert ist?

Sie wollte sich mit Gas umbringen. Hier war die Hölle los.

Schrecklich!

Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen, alles drum und dran.

Armes Ding, ihre Nerven lagen blank.

(Manana) Danke.

(Autohupe)

Komm, steig ein.

Nino, ich bin's. Wie geht es dir?

(Nino leise zu hören)

Wo bist du, geht es dir gut?

Nein, hab einfach so angerufen.

Ja klar, geh ruhig, kein Problem.

Ich dich auch.

Manana, Manana!

Wie geht's dir?

Was gibt es, Vakho?

Kann ich kurz mit dir sprechen, falls du Zeit hast?

- Gut, ich höre zu. - Hier drüben, bitte.

Tut mir echt leid, dass ich hier aufkreuze, um mit dir zu reden.

Aber zuhause geht es nicht. Ich wusste nicht, wo sonst.

Was du da neulich gesehen hast, ist echt nicht so, wie...

Du bist mir überhaupt keine Erklärung schuldig.

Dann lass es uns bitte für uns behalten. Sag Nino nichts davon, ok?

Warte einen Moment.

Ziehe mich da bitte nicht mit hinein! Regle es selbst.

Mir wäre es auch nicht recht, würde sich meine Mutter da einmischen.

- Also geh zu Nino und rede mit ihr. - Ja klar, mache ich.

Aber sag du ihr bitte nichts. Ich werd ihr alles erklären.

Versuch nicht, das mit mir zu regeln.

Ich kann dir keine Hoffnungen machen oder etwas garantieren.

- Geh und rede mit Nino. - Ok.

- Ich muss jetzt los. - Ok, aber sag ihr bitte nichts.

(Gast) Ah, Manana. - (Manana) Tag.

- (Gast) Wie geht es dir? - (Manana) Danke, gut.

Manana!

(Manana) Wo ist Soso? - (Rezo) Der kommt noch.

Hallo zusammen.

Hallo. - (Manana) Wie geht es euch?

Papa, wie geht es dir? - Ja, ja...

Was ist los, alles ok? Ihr seht aus, als wäre jemand gestorben.

(Lamara) Das ist schlimmer als der Tod.

- Mama, geht es dir denn nicht gut? - Ganz und gar nicht.

Wenn es ihr schlecht geht, ruft einen Arzt und nicht die Familie.

- Ich habe sie alle hergebeten. - Ach ja...

Wir wollen einfach mit dir reden.

- Schließlich sind wir eine Familie. - Du willst mit mir reden?

Gut. Ich bin hier und höre aufmerksam zu.

Wieso denkst du eigentlich, dass wir dir alle übelwollen?

- Das denke ich gar nicht. - Sieh dir Dato an.

Als er das von dir und Soso hörte, konnte er zwei Nächte nicht schlafen.

Komm schon, Rezo. Dato, hast du dir Sorgen gemacht?

Manana...

Für mich bist du wie eine ältere Schwester.

- Wir sind zusammen aufgewachsen. - Ich weiß.

Es ist mir etwas peinlich mich hier einzumischen.

Soso respektiere ich voll und ganz, aber ich will dir eins sagen:

Wer dir weh tut, dem Gnade Gott.

(Rezo) Dato, mein Lieber, Soso ist wirklich nicht so einer.

Dato, nein. Vielen Dank, aber das ist wirklich nicht der Fall.

- Ihr macht euch unnötig Sorgen. - (Gast) Herrgott, Dato! Setz dich!

Und spring nicht so hin und her.

Keiner tut hier Manana was an und hör auf Intrigen zu schüren.

(Rezo) Das sind ältere Leute hier.

Ich bitte dich, höre sie an. Vielleicht sagen sie dir etwas Gutes

und Sinnvolles.

Wenn nicht, vergiss es einfach! Und wir lassen dich in Ruhe.

Gut, ich bin bereit.

Manana, sei nicht sauer auf Rezo.

Es war richtig, uns zusammenzurufen.

Hätte er das nicht tun sollen?

Du weißt, uns könnt ihr immer anrufen.

Schließlich ist es unsere Pflicht einander zu helfen.

Onkel Zaur, ich bin in keinerlei Not. Mein Mann auch nicht.

Und macht euch bitte keine Sorgen.

Liebes, Soso ist am Boden zerstört. Das sieht man ihm auch an.

- Dass du das nicht siehst! - (Neffe) Mama!

Lass mich ausreden!

Ich will dir eins sagen.

Ich bin kürzlich 79 geworden.

Ich hab schon viel erlebt im Leben.

Eins kann ich dir garantieren.

Manana.

Nirgendwo auf der Welt gibt es eine Familie ohne Probleme.

Probleme gibt es immer. Das ist normal.

(Vakho) Möchten Sie, Herr Vazha?

Das geht mich hier eigentlich nichts an,

aber die Lage ist ganz schön komplex.

- Was ich dir damit sagen wollte... - Ja, bitte.

Denk noch mal gut darüber nach.

Denk noch mal sehr gut darüber nach.

Manana, ich will dir dasselbe sagen. Denk gut darüber nach.

Bedenke jeden einzelnen Schritt.

Es ist beschämend für deine Familie.

Komm schon, Onkel Zaur, das reicht!

Manana, Liebes!

Ihr solltet jetzt bald ein Enkelkind kriegen,

was sollen diese Zankereien in eurem Alter?

Tante Meri, es geht nur mich was an, mit wem ich zanke oder mich versöhne.

Und Onkel Zaur, verrate mir bitte,

was so beschämend ist an meinem Verhalten.

- (Zaur) So meinte ich das nicht. - Dann verstehe ich es nicht.

- (Rezo) Moment. - Rezo, wart mal, ich rede mit ihr.

(Meri) Manana!

- Was gibt es, Tante Meri? - Was ich einfach wissen möchte,

warum verlässt du deine Familie?

- Das interessiert mich! - Tante Meri, das spielt keine Rolle!

Mag sein, dass ihr euch das fragt, aber ich werde es nicht erklären.

- Schau dir Ketino an. - Was ist denn mit mir?

- Sie ist nicht geschieden. - Und?

Sie hat keine Kinder, ist gebildet.

Wissen wir.

Sie hat zwei Abschlüsse.

Und ein tolles Mädchen, aber sieh mal, sie hat nicht geheiratet.

Weil es schwierig ist, meine Liebe.

Und du hast so einen tollen Ehemann!

Mir war nicht klar, dass mein Mann so viele Fans in meiner

Verwandtschaft hat.

(Meri) An Soso gibt es nichts auszusetzen.

Manana, Liebes, ich fasse es nicht. Du bist einfach undankbar!

- (Lasha) Meri, hör auf damit! - Ich bin undankbar?

- (Lasha) Meri, hör jetzt auf! - (Manana) Lasst mich doch in Ruhe!

(Meri) Ich frage mich, warum sie in ihrem Alter ein neues Leben beginnt

und mit wem überhaupt?

(Lasha) Wovon redest du? Jetzt bildet ihr euch alle was ein!

(Meri) Ich sage euch, passt gut auf Soso auf.

Der in seiner Ehre verletzte Mann ist zu allem fähig.

Soso kümmert sich schon um sich selbst. Er braucht euch nicht.

(Zaur) Man darf einen Mann nicht so weit treiben, dass er durchdreht.

(Lasha) Seid ihr jetzt alle verrückt geworden? Wovon redet ihr?

- (Manana) So ein Unsinn! - (Lasha) Meri und Zaur, hört auf!

(Nino) Dreht hier nicht so auf und terrorisiert nicht die Leute!

Lasst die zwei einfach in Frieden. Sie kommen allein zurecht.

(Meri) Moment, heißt das etwa, wir hätten hier nichts zu melden?

(Lasha) Darum geht es nicht!

Lasst sie doch in Frieden! Sie hat euch zugehört und jetzt ist gut.

Lasst sie in Frieden.

(Vazha) Ihr seid noch Kinder und habt noch nicht so viel Ahnung.

(Lasha) Ich verstehe nichts und Meri, Vazha und Zaur wissen alles, ja?

(Zaur) Junge, ich bin nicht dein Zaur! Einfach unerzogen, respektlos!

Hört alle auf damit!

Vielen Dank für eure Mühe, aber ich muss jetzt los.

(Meri) Manana, sei jetzt nicht beleidigt.

Bitte, keinen Streit mehr.

Mir geht's gut, macht euch keine Sorgen.

(Nino) Bitte ruf mich an.

(Klaviermusik)

(Klaviermusik nun lauter)

Einen Bund Koriander, Spinat und Estragon, bitte.

- Nehm ich. - (Verkäuferin) Gerne.

Danke.

Das Stück hier, bitte.

- Manana! - Nato!

Hey, wie geht es dir?

Meine Liebe!

Wir haben uns ewig nicht gesehen!

Mensch, wie toll du aussiehst!

- Du siehst klasse aus. - Ach, komm.

Meine Schulfreundin. Hab sie ewig nicht gesehen.

Wie läuft es? Wohnst du noch in Vedzisi?

Nein, haben wir schon längst verkauft. Komm, lass uns reden.

- Warum habt ihr denn verkauft? - Mein Mann hatte sich verschuldet.

Es war keine gute Zeit für mich, aber jetzt hab ich es hinter mir.

- Wo wohnst du jetzt? - Jetzt? Ach, ich hatte so ein Glück.

- (Kundin) Entschuldigung. - (Nato) Ja?

- (Kundin) Ich hätte gern den Käse. - Frag lieber drüben, meine Liebe.

- Sie hat auch guten Käse. - Du hast zu tun.

- Nicht doch, lass uns lieber reden. - Und? Was hast du dann gemacht?

Wir standen ohne Wohnung da, also ging ich nach Lilo.

Ich kaufte Land und ein Haus. Ich betreibe ein bisschen Landwirtschaft.

- Hab mich ins Business gewagt. - Das ist ja toll.

Man kann hier einfach nicht reden!

Mittlerweile geht es mir gut. Mein Mann ist vernünftiger geworden.

Er hilft mir so gut er kann. Und was ist mit dir?

- Arbeitest du? - Ja, immer noch in der Schule.

Wie geht es den Kindern? Keinen Kaffee, danke.

Meine Tochter hat geheiratet.

Mein Sohn studiert, er ist erst 20.

Ich traf Dalakishvili und Khoshtaria.

- Echt? - Ja, sie haben nach dir gefragt.

- Sie wollten deine Telefonnummer. - Meine Nummer?

Ja, sie wollen ein Klassentreffen in Tskneti organisieren.

- Bei Museridze. - Das ist ja toll.

Weißt du, wie lang das her ist, dass wir die Schule verlassen haben?

- Keine Ahnung... - 35 Jahre.

Das gibt es nicht! So viele Jahre sind vergangen.

- Wie geht es den Mädels? - Einfach super.

Lebten ja schon immer in Saus und Braus.

- Müssen nicht hier stehen wie ich! - Ach komm!

- Aber ich bin sehr glücklich. - Das ist gut.

Natürlich.

Kannst du mein Telefon hier aus der Tasche ziehen?

Meine Hände sind schmutzig. Wähl deine Nummer, dann hab ich sie.

- Rezo, alles in Ordnung? - Wie geht es dir?

Gut und dir?

Ich dachte, du bist sauer auf mich und besuch dich mal.

Außerdem wollte ich sehen, wo du bist, wie du lebst, wenn ich darf.

Ja, natürlich.

- Zeigst du mir die Wohnung? - Ja, komm mit.

Hier ist es.

Vierter Stock.

Sei mir nicht böse, aber

findest du's eine gute Idee am Arsch der Welt zu wohnen?

- Ach komm, fang nicht damit an. - Wie kommst du von hier zur Arbeit?

Ganz einfach, ich nehm den Bus.

Ist ein gutes Viertel.

- (Rezo) Ja, ganz toll! - Ist so.

Die Luft ist hier besser als drüben.

Ich muss was kaufen, ok?

(Rezo) Merk dir meine Worte, bald wirst du von hier fliehen.

Alles klar.

(Nachbarin) Guten Tag.

- (Rezo) Kusho, was treibst du? - (Kusho) Rezo, wie geht es dir?

Guter Mann.

- Wohnst du hier? - (Nachbar) Ja, ich bin hergezogen.

- (Rezo) Wie läuft es so? - (Nachbar) Mal so mal so.

Ist ein guter Mann, Rezo.

- Wie geht es den Kindern? - (Rezo) Denen geht es gut.

Guter Mann. Freut mich, dich zu sehen.

Hast du eine Minute? Entschuldigt.

- Passt alles? - Ja, alles klar.

Meine Schwester ist hierhergezogen. Du kennst bestimmt die Leute hier.

- Ja klar. - Sie wohnt jetzt alleine.

Sie hat ein paar Familienprobleme.

Mein Schwager ist klasse, super Typ!

Das renkt sich schon wieder ein.

Es laufen aber so viele Dreckskerle und Wichser herum.

Ich will nicht, dass jemand sie belästigt, nur das macht mir Sorgen.

(Manana) Rezo komm, der Kaffee ist fertig.

Probier mal, die Torte ist super lecker.

Ich bin mir sicher, bald langweilst du dich hier zu Tode.

Ach komm, wünsch mir doch was Gutes.

Mir gefällt es hier.

Wie du wünschst, Manana.

- Aber eins solltest du wissen. - Was?

Sobald du Bescheid sagst,

komme ich, packe alles wieder ein und bringe alles wieder zurück.

Und ich werde kein einziges Wort darüber verlieren.

Gut.

Wenn ich hier raus will, sag ich dir Bescheid, aber das hab ich nicht vor.

Es geht mir hier wirklich sehr gut.

(Manana) Entschuldigung.

Verzeihung, wo finde ich Gitarrensaiten?

- Da unten. - Danke.

- Hat die sieben Saiten? - (Verkäufer) Ja.

Ich brauche eine siebte Saite.

- Die hier? - (Verkäufer) Ja, und die noch.

Ich schau mal.

Ganz gut.

- Was kostet die? - (Verkäufer) Zwei Laris.

Vielen Dank.

Also, kein Grund zur Sorge. Alles ist in Ordnung.

Diese Kinder machen mich verrückt, völlig unnötig, diese Sorgen.

Also, weiter einnehmen...

Bitte bring sie rein.

Also, weiter Folsäure.

Eine Tablette.

Einmal am Tag.

Gesund leben. Also, da müssen wir uns einig sein:

Gesundes Essen, frische Luft...

(Nino) Ist es normal, dass ich seit einem Jahr nicht schwanger werde?

Ist es vielleicht die Psyche?

(Manana) Ach komm, mach doch kein Problem daraus.

Warum die Eile? Das passiert schon.

(Nino) Wie lang hat es bei dir gedauert nach der Heirat?

(Manana) Ungefähr sechs Monate.

(Nino) Ich sage es doch, etwas ist nicht in Ordnung bei mir.

(Manana) Es ist alles gut bei dir, was soll schon nicht in Ordnung sein?

Sieh es mal von der anderen Seite.

Vielleicht ist es gut, dass du nicht schwanger wirst.

(Nino) Wieso denn?

Du bist jung.

Du könntest irgendwohin, studieren oder einfach reisen.

Es kostet nicht alles viel Geld.

Du hast noch ganz viel Zeit für ein Baby.

In der Zwischenzeit...

lernen du und Vakho euch besser kennen.

Und ihr werdet rausfinden,

ob ihr füreinander geschaffen seid oder nicht. Das dauert.

Mama, zweifelst du etwa daran?

- Nein... - Weißt du was,

nur weil du mit Papa Probleme hast und ihn verlässt,

heißt es nicht, dass es bei mir genauso aussieht, ok?

- Das habe ich nicht gemeint. - Du projizierst auf andere.

- Deshalb denkst du so. - Gut, beruhig dich.

Wir leben ein Jahr zusammen, ich muss ihn nicht besser kennenlernen!

Bitte, sei nicht böse.

Misch dich einfach nicht ein, ok? Zum Arzt kann ich auch alleine.

Du bist sehr negativ und destruktiv. Genau wie Otar.

Nino, was ist denn los mit dir? Ich will doch nur das Beste für dich.

- Bitte, sei mir nicht böse... - Schon gut.

Erzähl du mal, wie läuft es?

Wie ist die Wohnung? Schon eingerichtet?

Kommt schnell.

(Grillen im Hintergrund)

(Manana singt) Es blühte der Mandelbaum,

die Sonne schien glühend rot

ins Herz der Mandelblüten.

Da kamst du

und liebkostest mich.

Jedoch glaubte ich nicht

an meine Liebe.

Schau wie der Mandelbaum blüht in meinem Herzen, als wäre es gestern.

(Grillen)

(Nato) Danke.

(Lachen)

(Manana) Hier muss es irgendwo sein, oder?

- (Nato) Die Luft riecht so herrlich! - (Manana) Nein, hier ist es nicht.

Sind wir zu früh ausgestiegen?

Nein, es muss da drüben sein. Lass uns laufen.

- (Nato) Es ist so schön, Manana. - (Manana) Und schon so lange her.

- (Nato) Mein Herz klopft richtig. - (Manana) Das glaub ich.

- (Nato) Manana? - (Manana) Ja?

(Nato) Kann ich dich um was bitten?

Erzähl keinem was vom Markt.

- (Manana) Was ist denn schon dabei? - (Nato) Nichts, aber trotzdem.

(Manana) Ach komm. Nein, wie du magst.

- (Nato) Ob sie alle gefragt haben? - (Manana) Ja, wahrscheinlich schon.

- Hey, Mädels. - (Frau) Da sind sie, sie sind da!

Mkheidze und Ebanoidze.

Meine Güte...

Manana, mein Schatz! Wie ich dich vermisst habe.

Du siehst so schön aus.

Hör auf! Runter mit ihr!

Jetzt bin ich dran, wenn du so toll bist!

Die Klasse 10b, sie lebe hoch!

Hoch!

- Hoch! - Hoch!

- Hoch! - Hoch!

Ihr habt gerade auf mein Wohl getrunken.

Jetzt möchte ich auf euch trinken.

Leider sind ein paar

eurer Klassenkameraden heute nicht unter uns.

Leider Gottes.

Asatiani, Abuladze, Adamia...

- Okruashvili. - (Frau) Uchava.

Uchava, meine Lieben.

Jetzt will ich auf euer Wohl trinken.

Und den Verstorbenen gedenken.

Wir wollen sie hochleben lassen und ihnen zu Ehren anstoßen.

Ein glückliches, langes Leben wünsch ich euch! Auf euch, Kinder.

- Prost. - Prost!

Diese Jungs, sie waren nicht wie alle,

im Sog des Lebens nicht mitgehalten,

den Gipfel unbestiegen gelassen

und einfach so von uns gegangen.

Gott habe sie selig.

(Männer singen) Mich mag das Pech befallen,

mich mag das Schicksal schlagen,

mein Lied lass ich trotzdem erklingen,

mein Herz wird weiter schlagen.

Lieber ein Lächeln auf den Lippen als das Leid im Herzen.

Kein Mann lässt sich dem Leid...

(Frau) Toller Wein.

- Ich hab genug, ich bin betrunken. - Ich auch.

Ihretwegen! Sie wollte immer mehr! Du bringst mich nach Hause.

- Aber natürlich! - Sag mal, wie geht es dir?

- Wie geht es dir, den Kindern, Soso? - Uns geht es gut.

War Soso sauer, dass wir uns ohne Partner treffen?

Kein Ding. Er feiert genug.

- Ah, die Männer... - Wie die Kleinkinder.

- Ist Nino verheiratet? - Ist sie.

- Wie alt ist sie? - 23.

- Kaum zu glauben! - Aber ich bin noch nicht Oma.

Das kann doch warten mit dem Oma sein!

Der Junge ist 20, er studiert.

Ich hab mich vor kurzem von Soso getrennt.

Bin ausgezogen und lebe jetzt allein.

Manana, ich fass es nicht!

- Was erzählst du da? - Ohje, nur schlechte Nachrichten.

Ich fass es einfach nicht!

Wart mal, wohin? Ihr habt doch bei deiner Mutter gewohnt?

Ich wohne da nicht mehr. Ich habe jetzt eine eigene Wohnung.

Also Soso hat sie gekauft?

Nein, er wohnt bei meinen Eltern. Ich wohne zur Miete.

Er ist bei ihnen geblieben.

Warum überrascht dich das so?

Ihre Eltern haben Soso wie ihr eigenes Kind großgezogen.

Aber mir geht es echt prima, Mädels. Ich wollte schon immer alleine leben.

Fühlt sich wirklich gut an.

Ihr vertragt euch wieder, ganz sicher.

- Nein, Nato... - Komm schon, so was kann passieren.

- Wart mal. Arbeitet Soso zur Zeit? - Ja, er arbeitet.

- Hattet ihr denn viel Streit? - Nein, eigentlich nicht.

Keinen Krach und Streitereien.

War er etwa gewalttätig?

- Nein, absolut nicht. - Komm schon, ich kenne Soso gut.

War denn beim Sex alles in Ordnung? Hat er vielleicht Analsex verlangt?

Wovon redest du? Bist du verrückt geworden?

Verrückt? Noch nie was davon gehört?

Ich kenne viele Frauen, die von den Ehemännern damit belästigt werden.

Hat sich Dunduna nicht deswegen von ihrem Mann scheiden lassen?

Das gibt es nicht!

- Mädels, habt ihr Museridze gesehen? - Nein!

- Draußen ist er. - Nein, jetzt ernsthaft.

- Bitte geh kurz raus, wir reden. - Wieso denn?

- Sag mal, geht es Soso gut? - Musst du dir jetzt Sorgen machen?

Soso geht es gut. Er gewöhnt sich dran.

Jetzt mal ehrlich. Manana. Lange genug hast du das alles ertragen.

- Seh ich auch so. - Viele Frauen wären da ausgestiegen.

Was genau meinst du?

Stell dir das doch bloß vor. Ich hätte das nicht hingenommen.

Sei mir nicht böse, Manana,

aber einen Mann wie Soso hätte ich nicht akzeptiert.

- Also Respekt! - Nein, ganz so ist es nicht.

- Wie ist es dann? - Na, da ist die Familie

und bis die Kinder groß werden... Die Finanzen spielen auch eine Rolle.

Moment mal bitte. Wovon redet ihr?

- Weiß sie von nichts? - Wovon?

Was erwartest du denn? Sie schwebt in den Wolken.

Bist du eigentlich vom Mond?

Hörst du zum ersten Mal, dass Soso mit Tewdoradzes Cousine was hatte?

Nein!

Ist schon eine Weile her. Sie bekam einen Jungen von ihm.

- Nein! - Er muss jetzt 13 Jahre alt sein.

- 14 so in etwa. - Oh mein Gott.

Tja.

Haben denn die Kinder Kontakt miteinander?

Ich schwöre, ich hatte keine Ahnung.

Hör doch bitte auf, du musst hier kein Beileid aussprechen.

Sie hat sich jetzt scheiden lassen, basta!

Und es ist ihr jetzt völlig wurscht, mit wem sich ihr Mann rumtreibt.

- Mein Neffe ist in seiner Klasse. - Und?

Er sieht Soso so ähnlich. Ein lieber Junge, bisschen pummelig.

- Der Junge kann doch nichts dafür. - Was soll Soso auch machen?

Er kümmert sich so gut er kann um den Jungen.

- Die hat er schon lange verlassen. - Und dann?

Ganz schönes Luder. Sie stellte ihn vor die Wahl: Sie oder seine Frau.

Da hat er sie verlassen.

Was musstest du alles durchmachen!

Soso war echt verknallt in diese Frau.

Erinnerst du dich nicht? Sie kam oft bei den Tewdoradzes vorbei.

- (Nato) Nein, keine Ahnung. - (Frau) Eine große Brünette.

- (Frau) Sie war hübsch. - (Frau) Ich fand sie nicht hübsch.

- (Frau) Warum? - (Frau) Ich hab sie nie gemocht.

(Frau) Und du, mach keine Panik, schenk lieber nach.

(Nato) Lass uns jetzt auf Manana anstoßen.

- (Frau) Ja, lass uns anstoßen. - (Alle Frauen) Auf Manana.

- (Nato) Manana, wird es gut gehen. - (Frau) Alles wird prima sein.

(Frau) Oh Mädels, ich muss euch von Chikovani erzählen.

Ihr kriegt einen Schock!

Wusstest du davon, Manana?

Mädels... Gnädiges Fräulein, Sie haben mir ein Lied versprochen.

- Nein, ich kann jetzt nicht singen. - Was?

Auf geht es.

Los!

David, komm.

Gib her.

Vater, segne uns.

Auf geht es.

Verzeihen Sie.

Meine Damen und Herren.

Liebe Freunde.

Eure Aufmerksamkeit, bitte.

- Jetzt... - Ich kann nicht.

- singt unsere werte Musterschülerin. - Ich kann nicht.

- Manana Mkheidze! - Ich kann jetzt nicht singen.

Ich kann nicht.

Bitte sing.

- Wir haben dich ewig nicht gehört. - Nimm sie schon, Manana.

- (Frau) Lass uns deine Stimme hören. - (Mann) Ein Lied, meine Güte!

Na los, meine Liebe, nur zu.

Nein, ich kann nicht.

- (Frau) Bitte. - (Mann) Einfach los!

Ruhe, bitte.

Ja, du kannst es! Hut ab!

(Manana singt) Ach, wie sehr er dir steht,

der Leberfleck auf deiner Wange. Komm, setz dich zu mir

und schmück meine Seite. Oh, wie gut du bist.

Voller Leidenschaft und Feuer. Liebste, wenn ich sterbe,

sei mein Grabstein.

Früher warst du meine Rose, jetzt bist du mein Kummer und Getöse.

Wo willst du hin, so fern?

Sag es mir,

wo sind die Besseren als ich?

Feuer flammt nicht ohne dich.

Ohne eine Ahnung von Liebe. Wärst du lieber fern geblieben,

gingst nachts nicht durch meine Straße.

Ach, wie dir doch der Kittel mit den Streifen steht.

Junge, schlag dir ja das Fremdgehen aus dem Kopf.

Oh, wie gut du bist.

Voller Leidenschaft und Feuer. Liebste, wenn ich sterbe,

sei mein Grabstein.

(Donner)

(Datuna) Wer ist da?

- (Manana) Gasablesung. - (Datuna) Wer?

(Manana) Gas ablesen.

(Manana) Darf ich rein?

- Wo ist der Gaszähler? - (Datuna) Hier durch.

- () Datuna, wer ist das? - Nichts, jemand zum Gas ablesen.

Ach so.

Da drüben.

- (Mädchen) Hey! - (Junge) Kommst du nicht runter?

- (Datuna) Keine Lust. - (Junge) Was bist du für einer?

(Manana) Danke, Wiedersehen.

() Wart mal kurz.

Hallo, warten Sie!

- Meinen Sie mich? - Klar, wen denn sonst?

Muss ich nichts unterschreiben?

Nein, nicht du. Hier ist jemand zum Gasablesen.

Also was ich mich frage, wer so seine Freunde sind.

Was weiß man denn sonst über ihn? Ich frag mich, was er wollte.

Hier bitte.

Was?

Wo?

Nicht dein Ernst.

Und dann?

Nein, ich hatte keine Ahnung davon.

Ja, verstehe...

Ok, warte mal kurz.

Ja.

Moment. Was machst du da?

Leg das Brot und die Schokolade weg und hör sofort auf so was zu essen.

(Datuna) Ich hab aber Hunger!

Es gibt gleich Bratkartoffeln. Iss die, wenn du Hunger hast.

- (Datuna) Lass mich doch. - Bring erst mal die Frau zur Tür.

Nein, er treibt mich in den Wahnsinn. Ich könnte die Fassung verlieren.

Ich muss mit ihm einfach zur Diättherapie oder zum Psychologen.

Ich muss was unternehmen.

Bald wiegt er 100 Kilo. Was mach ich dann?

- Mach es gut. - (Datuna) Wiedersehen.

Ja, Lasha.

Ja, zuhause. Alles gut. Wie geht es dir?

Nein, ich kann jetzt nicht vorbeikommen. Was ist los?

Ich kann nicht, mir geht es nicht gut. Sag, was passiert ist.

Sind sie zuhause?

Gut, ich komme.

Was ist passiert? Was ist los?

Vater, was ist denn mit dir?

Was ist passiert?

Sagt mir einer, was hier los ist?

(Lasha) Nino warf eine Pfanne nach Vakho.

Vakho wich aus und die Pfanne traf Otar.

- Bist du schlimm verletzt? - Nein, überhaupt nicht.

Woher willst du wissen, ob ich schlimm verletzt bin oder nicht?

Wieso erlaubst du dir eigentlich für andere zu sprechen?

(Manana seufzt)

- Schon gut. - Die Kommunisten habe ich überlebt.

Als der KGB uns holen kam,

habe ich als Einziger von meiner Familie überlebt.

Ich habe so viele beschissene Regierungen überlebt.

Jetzt dulde ich diese Regierung

und meine eigene Enkelin bringt mich um.

Beruhig dich doch, sie wollte es nicht. Es tat ihr doch leid.

- Sie ist schon fix und fertig. - Bin ich etwa nicht fix und fertig?

Du hast so oft gesagt, du willst sterben, jetzt hat er dich bestraft.

Ich flehe Gott an, dass er mich holt.

Ich habe nie gesagt,

dass mir meine Enkelin den Schädel einschlagen soll.

Mama, wo sind die Gläser?

Sie hat sie da drüben hingeräumt.

Hier.

Wie geht es dir?

Es geht.

Hast du dich ein wenig von mir erholt?

Hast du dich eingelebt?

So weit es ging.

(Plätschern)

Die Wohnung ist gut. Ich muss noch Regale aufhängen.

Alles liegt noch am Boden verstreut.

Und du? Wie geht es dir?

- Will jemand Eis? - (Lamara) Mach ein oder zwei mit.

Wie es mir geht?

Was weiß ich denn, wie es mir geht?

Trinkst du?

- Soso, pass auf dich auf. - Nein, mir geht es prima.

Gesundheitlich alles top.

Sehr gut.

Manana, hör mal.

- Ich kann dir die Regale aufhängen. - (Manana) Ach, nein...

Hör mal...

Wenn du willst, mach ich das, kein Ding.

(Manana) Nein, Soso, passt schon.

(Manana) Schon gut. Schon gut, mein Mädchen.

Setz dich.

Mach dir keine Sorgen. Alles wird gut, du wirst sehen.

Trink einen Schluck Wasser und wein nicht mehr, bitte.

Hier, bitte.

Wäre ich jetzt schwanger, wäre doch alles viel besser.

Bitte sag so was nicht.

Ist ja gut.

Du weißt, ich hätte mich sehr gefreut.

Aber das macht doch nichts.

Jetzt denkst du so, aber mit der Zeit wirst du die Dinge anders sehen.

Alles wird gut.

Du bist so schön,

ein tolles Mädchen,

so jung und schön.

Du wirst so viele Verehrer haben.

Du wirst dich wieder verlieben und ein Baby wirst du auch bekommen.

Komm her.

(Klaviermusik)

(Kiste wird abgestellt)

Lass mich mal durch.

- Papa, hilf mit! Sie kommen gleich. - Ja, ich komm gleich.

- (Otar) Lamara, wohin damit? - (Lamara) Auf meinen Kopf?

Nimm sie mit in dein Zimmer und leg sie in eine Schublade.

- (Otar) Nino... - (Nino) Was willst du, Otar?

Wie kann ich euch helfen?

Komm Soso, denk ein bisschen nach. Schau mal rechts und links

und was unordentlich rumliegt, das räumst du weg.

(Soso) Ach, wirklich?

(Türklingel)

- Macht die Tür auf. - Ich geh schon.

Lamara hat angerufen. Ich soll sofort kommen.

- Alles gut, beruhig dich. - Sag sofort.

Lasha heiratet.

Schöne Überraschung... - Ach ja...

- Ist er da? - Noch nicht.

Komm.

Das Schloss ist kaputt. Es ging nicht mit dem Schlüssel.

Nicht kaputt, wir haben es ausgetauscht.

Warum das?

Vakho hatte wohl einen Schlüssel, Nino wollte nicht, dass er rein kann.

Deswegen haben wir es ausgetauscht.

- Es gibt einen Schlüssel für dich. - (Manana) Schon gut.

(Lamara) Au weia!

Ich frag mich, ob das Mädel Eltern hat.

Eine Mutter, sie ist ein Einzelkind.

Eine Mutter?

Wer ist sie, was hat sie vorzuweisen, ist sie überhaupt anständig?

(Nino) Was meinst du mit anständig?

Mit anständig meine ich anständig.

Sie ist Krankenschwester.

Sie arbeitet mit Tsamalashvilis Schwägerin zusammen.

- Richtig? - (Nino) Ja.

- Kennst du das Mädchen nicht? - Woher denn?

- Weiß nicht... - Wieso nicht?

- Wieso Lamara, kenn ich jeden? - Na klar.

Du hast mich so erschrocken, Mama.

Ich dachte, es wäre jemand gestorben, bin den ganzen Weg gerannt.

Ist das denn nicht zum Erschrecken?

Mein Herz stockt, wenn ich daran denke, wer da der Familie beitritt,

aber ihr ist es offensichtlich egal.

- Tür zu und Schluss! Wie schön. - Gut, streitet doch nicht.

Hör auf, das passt grad gar nicht!

- Hüte deine Zunge. - Lass das.

- Sie sind da. - Wer macht auf?

- Ich geh schon. - Mama, nein...

Nino soll aufmachen. Ist besser so.

- Sie soll aufmachen. - Was ist so schlimm daran?

Nichts, Mama, nur...

(Lasha) Hi, Nino. Das ist Kitsi!

- (Kitsi) Freut mich. - (Nino) Komm rein.

- (Lasha) Das ist Kitsi. - (Kitsi) Hallo.

Freut mich.

Hallo, ich bin Kitsi.

- (Nino) Mama. - Hallo.

- Hallo, ich bin Kitsi. - Lamara.

Warum steht ihr denn alle? Lasst uns setzen.

Kitsi, setz dich.

Gib mir deine Tasche, ich leg sie hier rüber.

Danke.

Es war die Hölle! Wir standen eine Stunde im Stau.

Ja, es war der Albtraum.

Warum hast du denn nicht angerufen? Bin doch da...

Kein Ding, passt schon.

Ich bin jetzt etwas verwirrt.

Ihr seid nicht wenige und ich muss noch die Namen zuordnen.

Alles gut, das hat Zeit.

- Sie sind Soso, richtig? - Ja.

Ich bin die Mutter, Manana.

- Die Oma. - Frau Lamara.

Ich weiß: Otar.

Nino, du kommst mir so bekannt vor.

Das hab ich auch gedacht,

- aber woher, weiß ich nicht. - Das frag ich mich auch.

- Darf ich? - Selbstverständlich.

Bedien dich. So viel du willst.

Ich habe eine Frage, wenn ich darf.

Lamara, bitte.

- Wieso denn? Lass mich doch reden. - Fragen Sie, was immer Sie wollen.

Ist Kitsi dein richtiger Name?

- Nein, eigentlich "Tamuna". - Gott sei Dank.

"Tamar" um genau zu sein. Aber ich hasse diesen Namen.

Wenn du mich mit Tamuna oder Tamar ansprichst, reagiere ich nicht.

Warum denn, mein Kind?

Ich meine es ernst.

(Nino) Das wird das Schlafzimmer von dir und Lasha.

Ist nicht so ideal, aber...

(Kitsi) Wieso denn, ist doch super.

Das einzig Blöde an dem Zimmer ist der Schrank.

Wir konnten ihn nicht bewegen, also sind die Klamotten von allen darin.

- Darf ich meine Sachen drin lassen? - (Kitsi) Klar. Kein Ding.

(Nino) Ich freue mich so, dass es hier bald ein Baby geben wird.

(Kitsi) Das freut mich.

(Nino) Du hast so einen süßen Bauch.

(Nino) Wer ist dein Arzt? Wohin gehst du?

(Kitsi) Sie ist voll in Ordnung.

- (Lamara) Manana. - Was ist denn?

Ich brate ein paar Kartoffeln an, mache einen Salat.

Und backe Khachapuri. - Sehr gut.

Ich hab ein Hähnchen, noch gefroren, und das dauert bestimmt.

- Lass uns was im Laden kaufen. - Nein, es ist doch genug.

- Ist doch peinlich. - Mach dir keinen Kopf.

- (Otar) Wann ist es denn so weit? - (Kitsi) Es soll im August kommen.

Ich hoffe es wird ein Löwe und keine Jungfrau.

Hier ist etwas Wassermelone.

(Gast) Guck mal, Lasha. Die hat er schon Jahre nicht gespielt.

Lasha, was wird das?

(viele parallele Gespräche)

(Soso) Hier bist du.

Hättest du das gedacht? Wir haben bald ein Enkelkind.

(Männer singen) Die Kirschen

wurden reif.

Frischer Saft

tropfte vom Farn.

Mädchen, damals begriff ich nicht

das Beben in deinem Körper.

Deine funkelnden Diamantenaugen, deine scheuen Schritte zur Seite.

Ich rupfte den Farn, du schautest mich an.

Ich rupfte den Farn,

du schautest mich an...

(Männer singen weiter)

(Lamara) Gehst du schon?

(Soso) Manana.

Du gehst schon?

- Ja, Soso. - Du bist gegangen, ohne ein Wort.

Ich muss morgen früh raus.

Lasha wusste, dass ich nicht lange kann.

Ich fahr dich heim. Komm, bleib ein bisschen.

Alle sind glücklich, wenn du da bist. Später fahr ich dich heim.

Du fährst mich heim? Du hast doch getrunken.

Nur zwei Gläser.

- Nein, ich nehme ein Taxi. - Warte.

Mit dem Taxi kannst du auch später fahren.

Bitte komm mit.

Ich begleite dich im Taxi und bring dich heim.

Ist es so schlimm bei uns, dass du schon gehen willst?

Ich schwöre, wenn es spät wird, begleite ich dich im Taxi

und fahr sofort wieder heim.

Nein, wieso begleiten, ich hab doch keine Angst.

Ich weiß.

Du bist ein starkes Mädchen. Du hast vor nichts Angst.

Ich gehe jetzt.

(Soso) Manana, bitte warte.

Weißt du, ich frage mich...

- Ja, was? - Wann kommst du zurück?

Schau mal, ich sag ja nichts,

ich halte den Mund und warte auf dich.

Aber, weißt du, das ist nicht einfach.

- Wartest du auf mich? - Natürlich.

Soso, ich habe mein eigenes Zuhause und ich komme nicht zurück.

Und ich? Wo ist mein Zuhause?

Wo gehöre ich hin?

Nein, ich kann ja gehen.

Kein Problem. Ich kann woanders leben, überall, jederzeit...

- Ich weiß. - Aber...

bis jetzt dachte ich, hier wäre mein Zuhause, hier gehöre ich hin.

Dass du mein Zuhause wärest, und auch Lasha, Nino, Lamara und Otar.

Dann geh heim. Sie warten auf dich.

Manana, wieso verdrehst du bloß alles?

Ich verdrehe nichts.

- Ok, ich halt die Klappe. - (Manana) Bitte, ich muss früh raus.

- Geh bitte zurück. - (Soso) Ich bring dich zum Taxi, ok?

Ja gut.

Bruder, wir wollen nach Varketili.

- Ok. - Hier, bitte.

Manana.

- Was? - Was ist mit den Regalen?

- Welche Regale? - In deiner Wohnung.

Ach die... hänge ich später auf, wenn ich Zeit hab.

Gut, ich fahr jetzt. Macht es gut.

(Vogelgezwitscher)

(Quietschen)

(Türklingel)

- (Manana) Du bist es, komm rein. - Wie geht es dir?

- (Manana) Es geht. Und dir? - Gut.

- Hast du es gut gefunden? - Klar.

- Deine Jacke? - Nein... das ist für dich.

War doch nicht nötig.

Komm rein.

Du musst mir sagen, wo du es haben willst.

Hier. Oder etwas tiefer. Das würde auch gehen.

Ich finde es da drüben besser.

Na gut, dann...

Ok, dann fange ich mal an.

Moment, komm erst mal an. Oder bist du in Eile?

- Nein, ich bin nicht in Eile. - Komm, ich zeig dir die Wohnung.

Das ist das zweite Zimmer.

Ich räum das mal weg...

Echt nett hier.

Ja, ich hab mich dran gewöhnt.

Ist nicht groß, aber gemütlich.

Ich zeig dir die Küche.

Das sah hier aus, als ich einzog. Hab seitdem nicht aufgehört zu putzen.

Langsam sieht es etwas besser aus.

Was ist das?

Ein Hauswein, die Jungs haben ihn mir geschenkt.

Ein junger Wein. Ich dachte, er schmeckt dir vielleicht.

Danke.

Was ist das da?

Tomaten, ich hab sie eingepflanzt und jetzt wachsen sie.

Das ist toll.

Hast du Hunger? Isst du was?

Wenn du was hast, gerne.

Ich hab was gekocht. Nichts Besonderes.

Ich war den ganzen Tag zuhause

und hab was gekocht.

Riecht gut.

Ist bald fertig.

- Dann fang ich mal an. - Ok.

(Starker Wind)

Soso! Ist fertig.

- Was für ein Festmahl. - Nee, gar nicht.

- Hier, für dich. - Danke.

Auf dich.

Wo auch immer du bist.

Danke.

Prost.

- Nicht schlecht der Wein, oder? - Sehr guter Wein.

Bedien dich.

Sollte eigentlich schmecken.

Hier das Maisbrot.

Das auch.

Vielleicht nicht so perfekt wie das von Lamara, aber...

Es schmeckt super.

- Ja? - Ja, wirklich.

Wie läuft es zuhause?

Wie geht es Lamara und Otar?

Ja, es geht.

Lamara geht es gut.

Otar redet nicht mehr so viel vom Sterben.

Er freut sich auf seinen Urgroßenkel.

- Es geht ihm ganz gut. - Schön.

- Lasha und Kitsi? - Denen geht es auch gut.

Hör zu...

Kitsi ist ein tolles Mädchen.

- Ja, sie ist echt toll. - Ja.

Manchmal frage ich mich, warum sie diesen Vogel geheiratet hat.

Vielleicht ist er besser, als du denkst.

Klebt er immer noch vorm Rechner?

Nicht mehr so viel. Er geht auch raus.

Ich glaub, er sucht Arbeit. So ganz blick ich da nicht durch.

Er erzählt nie was. Von Kitsi hab ich das erfahren.

Wie geht es Nino? Ist sie drüber hinweg?

Ja, ich denke, sie hat sich beruhigt.

Kitsi war auch dabei. Sie haben gefeiert.

Kitsi war auch dabei. Sie hatten echt Spaß.

- Ist Vakho aufgetaucht? - Vakho?

Ich schlage ihm die Fresse ein, wenn ich ihn noch mal sehe.

Schon gut, Soso.

Wird endlich kühler.

Wie geht es dir denn, Manana?

Wie ist dein Leben so?

Was soll ich sagen... (Türklingel)

- (Nachbar) Hallo. - Hallo.

- (Nachbar) Entschuldigung. Könnten Sie Ihren Gast herbitten?

Wir sind Ihre Nachbarn.

- Guten Abend. - Hallo.

- (Nachbar) Entschuldigen Sie die Störung.

- Habe ich euch zugeparkt? - (Nachbar) Ja.

Dann park ich mal um. Warte kurz. Bin gleich...

- Entschuldigen Sie. - Schon gut.

- Musstet ihr mich lange suchen? - Mit dem Auto gibt es kein Problem.

Ja? Was ist denn los?

Hör zu, Bruder, tu uns einen Gefallen.

Was gibt es?

Ich will nicht, dass du diese Dame noch mal belästigst.

Was?

Was lachst du, Mann?

- Wie heißt du? - Irakli.

Irakli, suchst du Ärger?

Hör zu, Bruder.

Die Frau da drin ist verheiratet.

Sie hat einen Mann und eine Familie. Wusstest du das?

Ja, weißt du was davon?

Weißt du denn, wie putzig du bist?

- Nimm die Hände weg! - Sonst was?

Du Trottel, zeig mehr Respekt, wenn du mit Erwachsenen redest!

Halt die Klappe! Wer seid ihr überhaupt?

- Was soll das? Was ist hier los? - Ich mach das schon.

- Was wollen Sie von meinem Mann? - Das ist Ihr Mann?

Ja, das ist mein Mann.

Bist du Rezos Schwager?

Der super Typ?

- Hat Rezo euch geschickt? - Habt ihr Leute keinen Anstand?

Der spinnt ja wohl!

- Was zur Hölle? - Tut uns leid.

Ja, dann ist ja alles gut.

- Klopft nie mehr an meine Tür! - Lass uns gehen.

Rezo bat mich, auf Sie aufzupassen.

Auf mich muss keiner aufpassen! Bin ich ein Kind mit schlechtem Benehmen?

Jetzt ist klar, wer wer ist.

Ok, macht es gut.

Wenn Rezo dir sagt, spring in den Fluss, machst du das dann auch?

Tut uns leid.

- Kannst du nicht selbst denken? - Ok, packen wir es.

Was zum Teufel will Rezo von mir? Was fällt ihm ein, mich so zu behandeln?

Was fällt ihm ein, mit diesen Deppen über mich zu reden?

Er spielt den Superhelden. Was mischt er sich ein?

Das ist ja wohl nicht zu fassen.

- Ok, beruhig dich. - Wie soll ich mich da beruhigen?

- Findest du, dass das ok ist? - Nein, finde ich nicht.

Hast du gehört, was die gesagt haben? Auf mich aufpassen?

Das kann doch nicht wahr sein!

Ich wollte mich nicht aufregen. Ich rede lieber mit Rezo darüber.

Ich bin es so satt, Soso. So eine Familie brauche ich nicht,

und so einen Bruder schon gar nicht.

Ach komm, Manana, du kennst ihn doch.

Er hat seine Welt, seine Ansichten, so hat er nun mal sein Leben gelebt.

Du verstehst ihn voll, nicht wahr? Lass mich durch.

Ich meine nur, du sollst dich nicht so darüber aufregen.

- Beruhige dich. - "So hat er sein Leben gelebt."

Na und? Was geht mich das an!

- Und du? - Ich?

Wie hast du dein Leben gelebt?

Weißt du das überhaupt?

Wer bist du eigentlich?

(Windrauschen)

(Stille)

(Mann beginnt zu singen, begleitende Gitarrenmusik)

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.