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Original subtitles

*Türglocke bimmelt.* Hey, Delilah.

Hi, Greg. Ohne Uniform hätte ich dich fast nicht erkannt.

Ja, ich hab frei. Wie läuft's? Geht's Pete besser?

Danke, dass du fragst. Viel besser. Und Cathy? Wann kommt das Baby?

Wenn alles gut geht, in sechs Wochen. - Das geht schneller, als du denkst.

Ja. - Kinderzimmer fertig? - Die Farbe ist seit gestern trocken.

Du bist sicher aufgeregt. - Ich bin überglücklich.

Cathy ist gerade beim Arzt. Ultraschall. Ich will sie überraschen.

Ich hab gedacht, ich schenke ihr ein paar Blumen. - Ich hab das Richtige.

Ich weiß genau, dass sie Lilien mag.

Dee, du bist wunderbar. - *Delilah lacht.*

Ja, gute Idee.

*dramatische Musik* - (Greg:) Cathy!

Oh! Greg! - Weiter!

Greg! - Cathy? - Los! Kommen Sie!

Stehen bleiben! - (Mann:) Nicht stehen bleiben! - Anhalten!

Er hat meine Frau! - Weiter! - Hey!

Rein ins Auto! Rein!

*Schmerzenslaute*

*Die Reifen quietschen.*

*Titelmusik*

*Popmusik*

Damit du's weißt, diesmal halte ich mich nicht zurück.

Ist das so, ja? - Das ist so.

Beim ersten Mal hab ich dich geschont.

Du wirst das nicht gern hören, aber ich hab dich geschont. - Ja? - Ja.

*Kampflaute*

Aber hallo! - Guten Morgen.

*Bishop lacht.* Alles klar?

Alles klar. - Schön auf die Mitte aufpassen.

*Kampflaute*

*Schmerzenslaut* - Geht's? Wieso warst du...

so unkonzentriert?

*Kick seufzt.* Ähm...

heute ist mein Jahrestag. - Ich weiß.

Du bist vor 15 Jahren befreit worden, und das macht dich... depressiv?

Warum köpfst du nicht 'ne Flasche Champagner?

Ach, ich, ähm... Ich denke,

dass wieder 'ne Menge hochkommt.

Ich will das vergessen, und die anderen wollen immer wieder darüber reden.

(Moderatorin:) Paula, wie geht es Kit denn jetzt?- Meine Tochter

gibt nicht so schnell auf, Jean. In den vergangenen 15 Jahren

hat sie bewiesen, dass sie eine Kämpferin ist.

Kick? - *Kick seufzt.* - Weißt du,

wie sehr viele Familien den Tag begehen, an dem man ihr vermisstes Kind fand?

Sie legen Blumen auf ein Grab.

Mir ist klar, dass du dir das nicht ausgesucht hast,

aber... du bist hier.

Stimmt's?

Du boxt dich durch... so gut es geht.

Oder... lässt dich durchboxen.

Krieg ich sofort 'ne Revanche?

Sorry, ich will nicht stören. Aber Frank will,

dass wir zum Flieger kommen. - Okay. - Ich glaube,

wir müssen den "Rumble in the Jungle" verschieben. - Glaub ich auch.

Bang! James, komm mit.

Kit Lanigan!

Wo geht's hin am Jahrestag? - Das ist Privatgelände. - Äh,

sieht aus wie 'ne öffentliche Straße, würde ich sagen.

Glückwunsch! Sie haben ein Foto von mir mit einem Bagel.

Geben Sie die 50 Mäuse, die Sie dafür kriegen, nicht auf einmal aus.

Okay, ich fang die Sache mal anders an. Wie heißen Sie? - Neil.

Neil, ich hab 'ne genaue Vorstellung von meiner persönlichen Distanzzone,

und Sie dringen gerade massiv ein.

Kick... *Schmerzenslaut*

Hör auf! Her mit dem Schlüssel! Ich fahre.

*Schmerzenslaut* - Komm mit.

Soll das 'n Witz sein?

Du kannst ihn nicht einfach schlagen. - Er kann mich nicht einfach anfassen.

Ja, klar. Aber ich hinterlege nicht nochmal 'ne Kaution für dich.

*Fluglärm*

Das ist Cathy Kleckner.

Wurde in Brookhaven auf offener Straße entführt.

Vor den Augen ihres Mannes und zwölf anderen Leuten.

Der Entführer fuhr mit ihr in einer grauen Limousine weg.

(Bishop:) Gab es Überwachungskameras? - (Frank:) Nein.

Sie kam aus einer Frauenarztpraxis. - Was wollte sie da?

Sie ist im siebten Monat schwanger.

Tja... Was ist denn da passiert?

Oh, äh... Ich hab 'nen neuen Punchingball.

Einen neuen Punchingball? - Ja.

War der vielleicht aus Beton?

James! Zeig's ihr. - Hab dich lieb.

Moment, was soll das?

*Kick seufzt.* - (Frank:) Okay,

lasst mich alle mit Kick 'ne Minute allein.

Macht euch fertig, wir landen gleich.

Ist nicht auf meinen Mist gewachsen. - Verlass mich jetzt nicht...

Was soll denn das, Kick? Du verprügelst so ein Würstchen von Fotografen.

Bring dir das was? - Ich hab mich danach viel besser gefühlt. - Hör zu:

Kampf oder Flucht. In 90 Prozent aller Fälle

ist Flucht besser. Es hält dich am Leben

und raus aus den Medien. - Aber es hält mir nicht solche Penner vom Hals.

Heute ist kein leichter Tag für dich. Brauchst du 'ne Auszeit? - Nein.

Mir geht's gut. Ehrenwort.

Okay.

*Frank pustet.* Kein schönes Bild. - Mir gefällt es.

(Bishop:) Sahen Sie das Kennzeichen? - Der Typ hatte es abgenommen.

Mit meiner Dienstwaffe hätte ich ihn womöglich stoppen können.

Du hast getan, was du konntest, Greg. - Können Sie uns sagen, wie er aussah?

Lateinamerikanischer Typ, 1,90. Etwa 100 Kilo.

Trug eine Kapuze. Gesicht konnte ich nicht erkennen.

Und? Was hatte Ihre Frau gestern an?

Ein blaues Oberteil und einen Schal.

Gab es jemanden, der Cathy schaden wollte?

Nein.

Nein, sie ist die bezauberndste Frau, die es gibt.

Aber Sie als Polizist haben sich vielleicht nicht nur Freunde gemacht.

Na ja, ein paar Meth-Junkies auf der Route 9.

Die können sich nicht mal die Schuhe zubinden. Der Typ wusste, was er tat.

(Kick:) Was ist mit Freunden?

Die meisten werden von Leuten entführt, die sie kennen,

die sie mögen und lieben.

*Greg seufzt.* Cathy ist schüchtern. Sie hat nicht viele Freunde.

Ähm... ein paar aus der Geburtsvorbereitung.

Überprüfen Sie die. Ich glaube nicht, dass einer von denen

irgendwas damit zu tun hat. - Wie ist Ihre Ehe?

Äh... alles bestens. Gut.

Probleme hat doch jeder.

Äh... Glauben Sie ernsthaft, ich ließ meine Frau von jemandem entführen?

Das hab ich nicht gesagt.

Ich liebe meine Frau, und ich habe mit der Sache nichts zu tun.

Erledigen Sie einfach Ihren Job. Ich will Cathy und Jake

nur zurück haben. - Jake? - *Greg seufzt.* Ja, unser Sohn.

*Er räuspert sich.* Es wird ein Junge.

*Greg schnieft.*

Wir melden uns. Hi.

(Frau:) Hallo, Greg.

Was denkst du?

*Tür fällt zu.* - Wenn die Frau verschwindet,

seh ich mir erstmal den Mann an. - Hm. Und ich dachte, ich wär zynisch.

*spannungsvolle Musik*

Gregs Konto ist unauffällig. Keine großen Abhebungen,

er hat wohl niemanden dafür bezahlt. - Die Nachbarn haben keine Ruhestörungen

oder Streitigkeiten gemeldet. - (Frank:) Wie wirkte er? - Aufgelöst,

er will seine Frau zurück. Man sah, dass er geweint hat.

Er ist fix und fertig. Wütend. - Hm...

Was war an dem Morgen, als es passierte?

Laut Polizeibericht hat Greg Cathy kurz vor der Entführung Blumen gekauft.

Dann geh zu dem Blumenladen. - Gut.

Ich mag Gardenien, wenn ihr schon mal da seid. - (Bishop:) Sonst noch was? - Hm.

Wir haben ein paar Minuten geredet. Er hat sich so auf das Baby gefreut.

Kam er Ihnen nervös vor? Hat er auf die Uhr gesehen?

Nein, er war wie immer. Entspannt und fröhlich.

Danke. Wiedersehen. - Gern geschehen. Wiedersehen.

*Delilah seufzt.*

Und? Ist Ihr Glaube an die wahre Liebe wieder hergestellt? - Erstmal.

Ein bisschen.

Nicht ganz.

Sheriff Rush! Ich fürchte, wir können nicht mit Neuigkeiten dienen.

Ich komme nicht wegen des Kleckner- Falls. So leid es mir tut, es muss sein.

Was ist das?

Wie's aussieht, liegt ein Haftbefehl aus Pittsburgh gegen dich vor.

Katherine Lanigan,

ich nehme Sie wegen des Angriffs auf Neil Pruitt in Gewahrsam.

Ich hab 'ne Waffe.

Sie haben das Recht zu schweigen. Alles, was Sie... - Ist das nötig?

Meine Pflicht. Was Sie jetzt sagen, kann man vor Gericht gegen Sie verwenden.

Sie haben das Recht auf einen Anwalt.

*Klingeln* - *Eine Tür geht auf.*

*Kick seufzt.* - *ruhige elektronische Musik*

Für deine Hand. - Unnötig.

Ich glaub, dieser Idiot braucht das eher für sein Gesicht. - *Frank seufzt.*

Seine Familie wird keine Anzeige erstatten,

also... - Da wird meine Mutter erleichtert sein.

Huh... fünf Jahre.

*gefühlvolle Musik* - Heute sind's fünf Jahre.

Kommt mir vor wie gestern. - Ja, dir vielleicht.

Tut es. Tut mir leid, ich hab mich in letzter Zeit selten blicken lassen.

Ist nicht dein Job. Du bist nicht mein Dad. Was willst du hier?

Ich will dir helfen. - Aber ich will keine Hilfe mehr. Reden,

Medikamente, Hypnose... Ich hab alles durch.

Egal was. - Ja.

Ich hatte da eigentlich an was anderes gedacht.

Wenn du dich so gerne prügelst, solltest du lernen, wie man das richtig macht.

(Frank:) Mitkommen.

*ruhige elektronische Musik* - *Kick seufzt.*

*Die Tür wird geöffnet.*

Sie können gehen, Miss Lanigan. Jemand hat die Kaution gestellt.

*Türsummer*- Hey! Ich hab einen "Wieder auf freiem Fuß"-Burger

und Pommes Frites. Das war doch dein Lieblingsgericht. - *Polizeisirene*

Rief Frank dich an? - Der wollte dich im Knast schmoren lassen.

Es war der andere. Der Mann mit nur einem Namen. - Bishop?

Wie ist das jetzt? Arbeitest du jetzt für Frank?

Ich helf ihm nur ein wenig. - Bei Entführungen? Willst du dir das antun?

Ich... ich will dich nur beschützen.

War es das, was du gestern Vormittag im Fernsehen getan hast, mich beschützen?

*Die Reifen quietschen.* - *Paula seufzt.*

Hey, Paula.

Hast du eine neue Frisur? - Ich versuch immer, gut auszusehen.

Bye, Mom.

*spannungsvolle Musik*

Neue Theorie: Cathy hat keine Feinde, es gibt keine Lösegeldforderung.

Was wäre, wenn Cathy gar nicht das Ziel ist?

Vielleicht geht's um ihr Baby. - In diesen Fällen gibt es zwei Motive:

Typ 1: Motiv Profit. Die Schwangere wird an einen abgelegenen Ort gebracht,

ein anderer Bundesstaat, ein anderes Land...

Sie kriegt das Kind, wird womöglich freigelassen.

Das Baby wird mit Gewinn verkauft. Oft an ein Paar mit viel Geld ohne Skrupel.

Und das andere Motiv? - Bei Typ 2

ist es was Persönliches. Die Täter sind oft Frauen,

die ihr Baby verloren haben. Mit gebrochenem Herzen tut man dumme Dinge.

Frag mal meinen Verflossenen. - Oder meinen.

Wir vermuten in zwei Richtungen. Kümmern wir uns um beide.

Lass gut sein. - Alles klar.

Mein Name ist John Bishop, FBI.

Ich möchte die Personalakten Ihrer Angestellten der letzten fünf Jahre.

Kann ich sie Ihnen auch mailen?

Das wär perfekt.

Cathy kam mir gestern etwas nervös vor.

Aber sie ist ja auch im siebten Monat schwanger.

Ähm, ich muss das fragen, äh...

Gibt es hier Mütter, die vor kurzem ihr Kind verloren haben?

Kurz vor der Entbindung?

Wir hatten Glück. In den letzten Monaten nur Charlene.

Hm. Und kennt Charlene Cathy Kleckner? - Sie sind Freundinnen.

Cathy war für sie da, als sie ihr Baby verloren hat.

(Bibliothekarin:) Wenn du fertig bist, bring die Bücher zurück.

(Bishop:) Entschuldigung, wir wollen zu Charlene Mayfield.

(Bishop:) Haben Sie eine Ahnung, wer Cathy entführt haben könnte?

Cathy ist so ein guter Mensch. Ich wüsste nicht, wer das tun sollte.

Wir waren vorhin in der Praxis.

Der Arzt sagte, dass Sie und Cathy Freundinnen sind. - So seit einem Jahr.

Sie ist hergekommen und suchte im Computer

nach Babybüchern. Ich hab ihr gesagt, dass ich auch schwanger bin.

Wir haben uns gut verstanden.

Von mir kennt sie auch den Arzt. - Wir wissen,

dass Sie Ihr Baby verloren haben.

Das muss schlimm sein,

denn Sie verlieren Ihr Kind, aber Ihre Freundin bekommt eins.

Denken Sie... ich habe etwas damit zu tun?

Dass ich ein schlechter Mensch bin, weil ich mein Baby verloren habe?

Das denken wir nicht. Aber wir stellten fest,

dass Ihr Mann ein paar Mal mit dem Gesetz in Konflikt geriet.

Ich habe keinen Mann mehr. Er hat mich verlassen, nachdem unser Baby...

Er hat mir die Schuld dafür gegeben, was passiert ist.

*Charlene schluchzt.*

Es tut mir sehr leid.

War das wirklich nötig? - Ihr eine Frage zu stellen?

Wunden aufzureißen. - Glaubst du, ich verletze sie gerne?

Cathy ist verschwunden, die Uhr tickt. Der Rest ist mir egal.

Charlenes Mann zog vor zwei Monaten wieder nach Tampa.

Er arbeitete da gestern den ganzen Tag.

Wenn es Charlene war, hat ihr jemand anderes geholfen.

Ich hab was. Ich jagte die Details von Cathys Fall durch die Datenbank,

um zu sehen, ob es Vergleichbares gibt.

Genau dasselbe passierte vor zwei Jahren einer Schwangeren in Delaware.

Der Entführer war auch Latein-Amerikaner.

Daniel Agosto war damals bei ihrem Frauenarzt angestellt.

Die Frau blieb verschwunden. Agosto wurde nie verdächtigt.

Sag nicht, dass der Typ für Cathys Arzt arbeitet.

Daniel Agosto nicht. Aber bis letzten Monat ein Daniel Ramos.

(Frank:) Na, sieh mal einer an. - (Kick:) Mhm.

Das ist der gleiche Kerl.

(Bishop:) Was wissen wir über ihn? - Ramos wurde in Monterey,

Mexiko, geboren. Doppelte Staatsbürgerschaft, reist hin und her.

Babyhandel ist in Mexiko leider nichts Ungewöhnliches.

Die letzten fünf Jahren arbeitete Ramos in drei Frauenarztpraxen.

Gutes Jagdrevier, wenn man es auf Babys abgesehen hat.

Der Fall in Delaware... Die Frau, die aus der Praxis entführt wurde...

Die Cops denken, sie lernte den Mann über eine Babybekleidungsanzeige kennen.

Vielleicht hat der Kerl Cathy auf dieselbe Weise geködert.

Wir brauchen Cathys Computer.

Das ist Cathys Laptop. - (Kick:) Gut. - Und? Gibt es etwas Neues?

Ähm... Unsere Ermittlungen laufen bisher wie erwartet.

Äh, was soll das heißen? Ich bin Polizist, sagen Sie's mir.

Tut uns leid, Greg. Zu laufenden Verfahren

dürfen wir Ihnen nichts sagen. - Wir wissen, was Sie durchmachen.

Wenn es Neuigkeiten gibt, sind Sie der Erste,

der es erfährt. - Tja... Als Polizist sagt man das den Familien der Opfer oft.

"Ihr Mann wurde erschossen, Ihr Kind wurde angefahren.

Tut uns leid. Wir wissen, was Sie durchmachen."

Aber das... wissen wir nicht.

Nicht so genau.

Na ja, Sie schon. Sie wissen das, oder?

Ich hab Sie im Fernsehen gesehen.

*gefühlvolle Musik* - *Bishop seufzt.* Vielen Dank, Greg.

(Bishop:) Bringen wir den Laptop gleich zu James.

*Kick seufzt.*

Verfolgen Sie mich? - Wir hatten einen schlechten Start. Meine Schuld.

Wer ist der Kerl? - Neil Pruitt.

Ich sage das nicht noch einmal: Lassen Sie mich in Ruhe.

Sie könnten mich mit bloßen Händen auf zehn verschiedene Arten umbringen.

Wenn das reicht. - Problem ist, ich zeigte Sie

wegen Körperverletzung an. Und nach Ihrer langen Haft

würde ich Sie ungern hinter Gittern sehen.

Ich würde meine Anzeige zurückziehen,

wenn Sie mir ein Exklusiv-Foto erlauben.

Verziehen Sie sich besser. - Alles unter Kontrolle.

Sie sollten jetzt schleunigst verschwinden.

Oh, bitte. Wie Sie wollen.

Wenn Sie aber von Ihrem hohen Ross runtergekommen sind,

sagen Sie Bescheid.

*stimmungsvolle Musik*

Boss! Sie haben Besuch bekommen.

Ist es die Steuerfahndung, soll sie sich an meine Ex-Frau wenden.

Ist nicht die Steuerfahndung. - Soll reinkommen. - Hm.

Kommen Sie, Miss Lanigan!

Viel Glück.

Paula...

Entschuldige, dass ich hier reinplatze. Unser letztes richtiges Gespräch

ist 'ne Weile her. - Da war Bush noch Präsident. Ein Drink? Bar ist eröffnet.

Was soll das hier werden? Willst du sie töten oder wieder einsperren?

*Frank seufzt.* O Mann, geht das wieder los?

Sie hat sich gut entwickelt. Willst du das wegen eines Falls zunichte machen?

Sie hat zwar Fortschritte gemacht, aber die genügen noch nicht.

Wie lange arbeitet sie für dich? War das ihre Idee?

Was spielt das für eine Rolle? - Ist das dein Ernst?

Eine große. Ich bin ihre Mutter! Sie redet nicht darüber!

Paula, bitte. Du solltest etwas trinken.

*Paula stöhnt.* - Hier.

Wir müssen diese Anklage aus der Welt schaffen, Frank.

Sie darf nicht ins Gefängnis. - Kein Richter steckt sie ins Gefängnis.

Ein Entführungsopfer, das einen Presse-Fuzzi verprügelt hat.

Das kannst du nicht wissen.

Warum gehst du ein Risiko ein? Nur, damit sie was lernt?

Was lernt sie von dir? Dass Mom und Dad sie überall raushauen werden?

*Paula seufzt.* Du bist nicht ihr Vater, Frank.

*Frank seufzt.*

Paula... An diesen Fällen zu arbeiten

und sich ihren Dämonen zu stellen, braucht sie. - Ja. - Ich lasse nicht zu,

dass sie wieder zu dem aggressiven unbeherrschten Mädchen wird.

Ich hab auch Opfer gebracht.

Hatte auch Wünsche, aber hab sie zurückgesteckt,

damit es meiner Tochter gut geht.

Okay, sag mir, was du willst.

Wie gut sind deine Kontakte zur Polizei von Rhode Island?

*Polizeisirene*

*undeutliche Männerstimme per Funk*

Hi, Neil. Paula Lanigan. Ich bewundere Ihre Arbeit.

Äh... gleichfalls.

Ich sage Ihnen, wie das läuft. Sie nehmen die Anzeige gegen Kit zurück,

anderenfalls... wird Officer Moffitt dahinten,

netter Typ, Sie pusten lassen.

Und Ihren Wagen durchsuchen.

Ich hatte nur einen Drink. Mir passiert nichts.

Werden wir sehen. Aber die offene Flasche Whisky unterm Sitz

macht keinen guten Eindruck. Sie sollten Ihren Wagen abschließen,

besonders wenn Sie sich irgendwo einen Drink genehmigen. - Sie Miststück!

Die haben Sie versteckt! - O Gott! Jetzt sind Ihre Fingerabdrücke drauf.

*Neil seufzt.* - Sind wir uns einig, Neil?

Was ist auf Cathys Laptop? - Nichts, was auf den Entführer hinweist.

Dann erinnerte sich Kick an Cathys Freundin Charlene.

Die Bibliothekarin?

Sie sagte, Cathy benutzte manchmal den Computer in der Bibliothek.

Ich war da. Merkwürdige Einrichtung. Die haben Bücher.

An so einem Computer arbeitete Cathy. Jedes Museum würde ihn mögen.

Laut Verlauf loggte sich in letzter Zeit eine Cathy K. ein Dutzend Mal ein.

Du siehst gut aus. Wie geht's dir? - Gut. Gut.

Der Computer ist frei. - Okay. Wirklich? Danke schön. - Ja.

*stimmungsvolle Musik*

Einige Online-Einkäufe, Umstandskleider, eine Yogamatte, so ein Zeug...

Jetzt wird es interessant.

Sie loggte sich bei "Novo Diem" im letzten Monat sechs Mal ein.

"Novo Diem"? Kennt das jemand? - Ist eine virtuelle Welt im Internet,

wo die User Avatare benutzen und anonym miteinander chatten.

Was? Das hab ich gehört.

Cathy chattete einige Male mit jemandem. Ein Kerl namens, haltet euch gut fest,

"Danny X." - Danny Ramos.

*spannungsvolle elektronische Musik*

(James:) Ich durchleuchtete all ihre Aktivitäten.

Wissen wir, worum es geht? - Nein.

(James:) "Novo Diem" archiviert die Unterhaltungen ihrer User nicht,

aber Cathy machte einige Überweisungen an eine Gruppe namens "Rising Sun".

"Danny X." ist der Admin der Gruppe.

Was für Überweisungen? - Bei PayPal läuft es unter "gemeinnützige Spenden".

"Rising Sun"... Findet raus, was dahinter steckt.

Genau. "Rising Sun". Wir brauchen eine Liste der Mitglieder.

"Rising Sun" ist nirgends eingetragen als gemeinnützige Organisation.

Kara Lynn Mounts und Jocelyn Reyes.

Ich hab eine Liste der Frauen, die denen mit PayPal oder e-check Geld überwiesen.

Kara Lynn Mounts wird seit 2013 vermisst, sagt der Sheriff.

Seit drei Jahren vermisst man vier Frauen, die an "Rising Sun" spendeten.

Erst hat er sie ausgenommen, dann entführt. - Damit wäre die Theorie

vom organisierten Babyraub plausibel.

Es gibt nur ein kleines Problem. Zwei der Frauen waren nicht schwanger.

Was will er mit denen? - Danny Torres,

den Namen benutzt Danny Ramos jetzt. Ich knackte sein PayPal-Konto.

Letzten Monat mietete er zwei Meilen von hier ein Büro. - Schick die Adresse.

*Reifen quietschen laut.*

*undeutliches Stimmengewirr*

*spannungsvolle Musik*

FBI!

*Bishop und die Reinigungskraft sprechen Spanisch.*

*Die Frau spricht Spanisch.*

*dramatische Musik*

*unverständliche Männerstimme per Funk* - Gesichert!

*Die dramatische Musik erklingt weiter.*

Hier sind Führerscheine.

*Polizeisirene*

Die vermissten Frauen.

Da ist Cathy.

*Kick stöhnt leise.* - Trophäen...

Es sind mehr, als wir dachten. Vielleicht ist Danny ein Serienmörder.

*spannungsvolle Musik*

Die Verpackung einer Prepaid-Karte. Hoffentlich können wir ihn orten.

*Telefon klingelt.* - Joe's Bar and Grill.

Ich hab die Verpackung einer SIM-Karte, ohne Nummer. Kannst du das Handy orten?

Ja. Sieh dir die Rückseite der Packung an.

Die Seriennummer müsste drauf sein.

5-8-7-7-1-2-2-1-6-7.

(James:) Wird erledigt. - Nicht trödeln.

Hier.

(Kennedy:) Das sieht doch aus wie... - Cathy.

Bishop!

Hier.

Kendra Mayfield. Noch ein Opfer?

Sehen Sie genauer hin. Das ist Cathy.

(Kennedy:) Er hat ihr Aussehen verändert. - (Kick:) Warum?

Warum macht er das? - Na ja, das würde zum Babyraub passen.

Er pendelt zwischen den USA und Mexiko. Will sie über die Grenze bringen.

Du kannst hier nicht rein! - Lass mich!

Greg! Verschwinde von hier!

Ich hab ein Recht darauf zu erfahren, was los ist!

Das ist Cathy! Das ist Cathy!

Was hat der Kerl mit ihr gemacht? - Lass es!

(Kennedy:) Mr. Kleckner. Beruhigen Sie sich.

Mr. Kleckner, alles in Ordnung. Kommen Sie! - Cathy!

Kommen Sie mit. Bishop, ich mach das. - Bringen Sie ihn raus.

*Bishops Handy klingelt.*

Ja? - Ich kann euch sagen, wo sich das Handy befindet, das ihr sucht.

*ruhige spannungsvolle Musik*

Sie können.

Die Wasserwerke!

*Ein Hund bellt.* - Nochmal.

*Die Musik wird bedrohlich.*

*leises Scheppern*

(Kick flüstert:) Da ist jemand drin. - *Bishop lautlos*

*Der Hund bellt weiter.*

*Knarren*

FBI!

Verschwinden Sie! - Runter damit!

Ich ruf die Polizei! - Wird sind die Polizei! Alles klar,

beruhigen Sie sich. Ganz ruhig.

Sie legen jetzt den Schläger hin. Einverstanden?

Klar? Wo ist Danny Ramos? - Machen Sie lieber,

dass Sie sofort verschwinden. - Wie heißen Sie?

Rachel. - Rachel, legen Sie den Schläger weg, okay?

Sie... sind Lily Andover. - Ich geh nicht wieder zurück.

Hier.

Sie... Sie haben eine andere Frisur, aber das sind Sie! - Nein,

mein Name ist Rachel. - *Kick seufzt.*

Lily,

das hier sind Sie.

Sie haben blaue Flecke auf den Armen. Jemand hat sie geschlagen.

Aber nicht Danny Ramos? - Danny sagte, ich darf nichts sagen.

Nicht einmal der Polizei. - Danny Ramos hat Ihnen geholfen.

Er hat Ihnen eine neue Identität besorgt.

Nachdem mein Mann mich fast totprügelte.

Danny hat den Frauen einen Neuanfang ermöglicht.

Holte sie von ihren brutalen Männern weg.

*Kick stöhnt.*

Er hat Cathy geholfen.

(Bishop:) Alles wäre gut gegangen... - *Cathy schreit.*

... aber Greg wollte sie mit Blumen überraschen. - Hey! Anhalten.

*gefühlvolle Musik*

Cathy hat die Misshandlungen nicht der Polizei gemeldet,

weil Greg selbst Polizist ist. - Das hätte doch auch nichts gebracht.

Mein Mann prügelte mich krankenhausreif, trotz zweier Kontaktverbote.

Sie benutzte den Bibliothekscomputer, damit Greg nicht merkt,

dass sie weg will. - Die Spenden waren ihr Startkapital für ein neues Leben.

Danny hat mich gerettet. Er hat meine Mietkaution bezahlt,

ein neues Handy besorgt, einen Ausweis, einen Führerschein...

Darum die anderen Namen. Diese Ehemänner würden Ramos

sicher gern den Hals umdrehen.

Lily, wissen Sie, wo Danny gerade ist? - *Lily stöhnt.* Er wollte jemanden

zum Flughafen bringen. - Sicher Cathy.

Danke für Ihre Hilfe.

*schnelle stimmungsvolle Musik*

*per Funk:* Flughafensicherheit, Sie sprechen mit Officer LaForte.

Hier ist John Bishop vom FBI. Brauche Hilfe bei einer Strafverfolgung.

Sagen Sie mir, ob eine Kendra Mayfield heute abfliegt, und wenn ja,

mit welcher Airline. - Riefen Sie nicht vorhin schonmal an?

Wie bitte? - Vorhin hat sich schonmal ein Beamter

nach diesem Passagier erkundigt.

Moment.

Greg hat Dannys Laptop gesehen. Weiß, welchen Namen Cathy annahm.

Ja. Beeilen wir uns.

*spannungsvolle Musik*

Okay. Die Sicherheitskontrolle ist gleich da oben. - Mhm.

Ich glaube, von hier an schaffe ich es alleine. Danke.

Sicher? - Ja, aber klar.

Ich habe alles, Danny. Das verdanke ich Ihnen.

Alles Gute... "Kendra".

Danke, Danny. - *gefühlvolle Musik*

Vielen Dank.

*Cathy seufzt.*

*Die gefühlvolle Musik erklingt weiter.*

*Die Musik wird dramatisch.*

Greg... *Cathy seufzt.*

Greg wird verhindern wollen, dass Cathy ins Flugzeug steigt.

Moment! Greg, ihr Ehemann? - Ja, er hat sie misshandelt.

Cathy wollte von ihm loskommen. Danny Ramos hat den Frauen geholfen,

ein neues Leben zu beginnen. - Er ist sowas wie ein Fluchthelfer.

Der Flughafen weiß das. Cathy veränderte ihr Aussehen. Wir brauchen zehn Minuten.

Nein. Wir sind da. Wir treffen uns am Terminal.

*dramatische Musik*

Welche bekomme ich? - Schon mal geschossen?

Zählt "Call of Duty"? - Nein.

Okay, du fährst da rauf, ich geh da hoch. Alles klar?

James, hör zu. Du unternimmst nichts.

Wenn du Greg siehst, hältst du die Füße still. Verstanden? - Verstanden.

Können wir nicht darüber reden?

*Klingelton*- *Männerstimme:* Letzter Aufruf für die Passagiere

vom Flug 3864 nach Salt Lake City...

Hey. Okay. Oh...

*spannungsvolle Musik*

Verzeihung. Entschuldigung. - War nicht leicht, dich zu finden, "Kendra".

Das FBI ist nicht mitteilsam.

*Cathy stöhnt.* Wie hast du mich gefunden,

Greg? - Du drohtest immer, abzuhauen. Aber jetzt machst du Ernst?

Glaubtest du, ich lasse zu, dass du wegläufst und mir meinen Sohn wegnimmst?

*Die Musik steigert sich.*

Ähm, Verzeihung. Ich glaub, der gehört mir. - Sie irren sich.

Das ist bestimmt mein Koffer. - Lassen Sie ihn los.

Lassen Sie den Koffer los! - Die Polizei hilft sicher. Officer!

Loslassen! Sofort! - (Cathy:) Greg, bitte!

Weg mit der Waffe! - Zurück! Verschwinden Sie!

Weg mit der Waffe! - Hauen Sie ab!

(Bishop:) Greg! Wir bekommen das hin!

Keiner muss verletzt werden.

Bleiben Sie, wo Sie sind! Verstanden? - Jake... Denken Sie an Ihr Baby.

*Cathy wimmert.* - Dem soll doch nichts passieren.

(Bishop:) Legen Sie die Waffe weg. - Hören Sie auf!

Bitte nicht. Bitte!

*Kick keucht.* Ich weiß, was in Ihnen jetzt vorgeht!

Kämpfen oder fliehen? - Klappe halten! - Hören Sie zu:

Flucht... ist meistens die bessere Wahl.

*Cathy stöhnt.* - Flucht kann uns das Leben retten.

(Kick:) Aber manchmal muss man kämpfen. - Hören Sie schwer? Klappe halten!

Sie waren gar nicht gemeint.

*Cathy keucht.* - *Schmerzenslaut*

Auf den Boden! Auf den Boden!

(Bishop:) Kümmer dich um sie.

Kommen Sie.

Hast du ihn? - Geht's Ihnen gut? - Ja.

(Kick:) Geht's Ihnen gut? - (Frank:) Es gibt nichts zu sehen. Weitergehen.

(Kick:) Alles wird gut.

*Greg stöhnt vor Schmerzen.* - (Bishop:) Treten Sie zurück.

Sie sind in Sicherheit. Wir kümmern uns um Ihren Mann.

Ich hab so viele Jahre einfach ertragen, was er mir angetan hat,

aber ich... ich wollte das Jake nicht auch noch antun.

Ich hab es mir leichter vorgestellt, die Vergangenheit hinter mir zu lassen.

*Kick seufzt.* Das ist nie... so leicht.

*Polizeisirene* - Und was wird jetzt?

Ich meine, was mache ich? Soll ich wieder die alte Cathy sein?

Nein.

Es liegt bei Ihnen, wer Sie sein wollen.

Gehen wir.

Danke.

*ruhige stimmungsvolle Musik*

*undeutliche Männerstimme*

*undeutliche Männerstimmen*

Bereit für Häftling. - Danke, Sir.

*Türsummer*

Danke. - Na, klar doch. - Guten Abend.

Ich bin Schwester Helen Ross. Ich bin Ihr neuer geistlicher Beistand.

*gefühlvolle Musik*

Ich weiß, dass.... das gerade eine schwierige Zeit für Sie ist.

Sie haben Ihre Frau verloren. - Meine ganze Familie.

Stimmt, das waren, ähm...

Das waren keine schönen Jahrestage in der Vergangenheit. Ich war erfüllt...

von Wut und...

sehr viel Hass... auf die Menschen, die mir meine Familie genommen haben.

Und heute?

Heute sage ich: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

*Fluglärm*

Die anderen Frauen, denen Danny half, sind noch verschwunden.

Was sagen die Vorschriften?

Sie gelten offiziell noch als vermisst, oder?

Sagen wir's der Polizei?

Scheiß auf die Vorschriften.

Wir machen nichts.

Seid ihr soweit? Hier ist ein Proteinshake.

Und das ist mein Proteinshake.

Hast du einen Proteinshake? - Das ist meiner.

15 Jahre.

Bin stolz auf dich.

Ich hörte von der Polizei in Pittsburgh, Pruitt hat seine Anzeige zurückgezogen.

Danke. Ich könnte mir vorstellen, dass ihm da jemand gut zugeredet hat.

Na ja, bei mir musst du dich nicht bedanken.

Aber ich kenne jemanden, bei dem du es kannst.

*gefühlvolle Musik*

*Paula keucht.*

*Paula keucht.* Kit...

Hi! - Was machst du hier? - Ich weiß, du joggst hier sonntags morgens. - Ja.

In der Kirche verbrennt man so wenig Kalorien. - Stimmt.

Ach, ähm... ich hab hier was für dich.

Oh!

Mach es auf. - Hm.

*Paula seufzt.* - Ich hab nachgesehen. Ähm...

Kristall ist das traditionelle Geschenk beim 15. Jahrestag.

Soll auch heilsame Kräfte haben. - *gefühlvolle Musik*

Ich liebe es sehr. - Hab ich mir gedacht.

Und wieso? - Weil ich es scheußlich finde.

*Paula seufzt.*

Und, ähm... hättest du vielleicht Lust

auf Mittagessen? - Ähm, ich... ich geb noch Unterricht,

der bald anfängt. Ich muss los.

Ein andermal vielleicht.

Gut.

*Die gefühlvolle Musik erklingt weiter.*

*Schlussmelodie*

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