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Original subtitles

NETFLIX PRÄSENTIERT

Das macht 8.120 Kronen.

Kann ich 6.500 mit Karte bezahlen und den Rest bar?

Gern.

Es fehlen noch 229 Kronen.

Es fehlen immer noch 59.

-Ich kann das übernehmen. -Danke, schon okay.

Ich zahle den Rest mit Karte.

Abgelehnt.

-Wir machen ihn fertig. -Ich will Grün sein.

Möchtest du Blau sein?

Ja, den machen wir fertig.

Komm, Schatz, zieh deine Jacke an.

Eldar, wir müssen uns beeilen.

-Das ist nicht meine. -Bist du sicher?

Doch, du Dummerchen. Das ist die richtige.

-Versteckst du sie vor mir? -Erwischt.

Zieh deine Schuhe an.

Komm.

-Weißt du es noch? -Was denn, Schatz?

-Hast du es vergessen? -Was?

Ach ja. Wollten wir das heute machen?

Du hast es versprochen.

Warum müssen sie in Käfigen leben?

Keiner kümmert sich um sie.

Können sie denn nicht selber für sich sorgen?

-Das dürfen sie nicht. -Und warum nicht?

Das hat jemand so entschieden.

-Und wer? -Ich habe keine Ahnung, Schatz.

Seltsam, in einem Käfig leben zu müssen, findest du nicht?

Also, welche Katze möchtest du retten?

18.000?

Für das armselige Vieh?

Plus die Kosten für die Wurmkur, die Anmeldung und die Impfungen.

Ich dachte eher, man würde den Leuten etwas für ihre gute Tat zahlen.

Tja...

Das sollte man meinen.

Eldar, Schatz, wir machen das lieber ein andermal.

Warten Sie.

Das mit dem Geld kann warten.

Wir nennen ihn...

...vielleicht am besten...

Wie soll Papa dich nennen, Músi?

Músi.

Hab keine Angst, Músilein.

Ich zeige dir alles, damit du dich hier zurechtfindest.

Komm.

Mama, wir haben gestern die Post vergessen.

Und vorgestern auch.

Ja, aber das ist jetzt nicht so wichtig.

Gibst du mir den Schlüssel?

Schatz, wir haben jetzt keine Zeit. Du bist schon spät dran.

Bitte, Mami.

Eldar.

Sitz.

Músi, sitz.

MOTUS INKASSOBÜRO

Músi.

Komm schon.

-Die wollten doch eine E-Mail schicken. -Was?

Was ist denn, Mama?

POLIZEIDIENSTSTELLE SUDURNES

Wollt ihr mich verarschen?

Hast du etwa im Lotto gewonnen?

Nein, das nicht.

Allerdings...

Du siehst hübsch aus, Mama.

Findest du?

Ja, und deine Haare glänzen toll.

Findest du nicht auch, Músi?

Einreisende in das Schengen-Gebiet

müssen ihren Reisepass bei der Passkontrolle

im ersten Einreiseland vorzeigen.

Danach erfolgen keine weiteren Kontrollen,

bis sie das Schengen-Gebiet verlassen, um z. B. in die USA einzureisen.

Dann wird erneut kontrolliert.

Irgendwelche Fragen?

Wie Sie wissen,

wird Ihnen am Ende dieser Schulung mitgeteilt,

wer als Vollzeitkraft übernommen wird.

Ihre Leistungen hier sind für die Auswahl natürlich maßgeblich.

IHR ANTRAG AUF EINE ERHÖHUNG IHRES DISPOS WURDE ABGELEHNT

Wie Sigvaldi bereits erläutert hat,

verlassen die Leute hier das Schengen-Gebiet,

oder sie nehmen Anschlussflüge in die USA oder nach Kanada oder Großbritannien.

Wir müssen ihre Pässe also sorgfältig prüfen.

Der Nächste. Ihre Bordkarte und Ihren Pass, bitte.

Sehen Sie sich immer ihr Profil und ihr Foto an.

Legen Sie den Pass auf den Scanner.

Damit rufen Sie die Datenbank auf.

Falls irgendetwas auffällig ist, überprüfen Sie den Pass mit dem UV-Gerät.

Das ist ein französischer Pass. Man sieht das an der Leuchtschrift.

Und er fühlt sich auch etwas anders an.

Denken Sie immer daran, alle nötigen Checks durchzuführen,

um sicherzugehen, dass der Pass echt und gültig ist.

-Danke und gute Reise. -Danke.

Bitte, Mama, darf er mitkommen?

-Und was sagt seine Mutter dazu? -Sie sagt garantiert Ja.

-Sie hat es erlaubt. -Super!

Kolbrún hat Ja gesagt.

Ist das nicht Katzenfutter?

Ja, aber was Músi isst, das kann ich auch essen.

So richte ich ihn ab.

-Aber das geht doch nicht. -Doch.

-Willst du mal probieren? -Ja.

Das mag ich nicht.

GARDAR K. VERMIETER

Ihren Pass, bitte.

-Danke. Wohin reisen Sie? -Nach Montreal.

Bitte sehr.

Guten Flug.

Der Nächste.

Ihren Pass und Ihre Bordkarte, bitte.

Danke.

-Wohin reisen Sie? -Nach Toronto, Kanada.

-Okay. Guten Flug. -Danke.

Der war doch gelb, oder? Sollte der nicht blau sein?

Verzeihung, Ma'am. Kann ich Ihren Pass bitte noch mal sehen?

Ja, Sie haben recht.

-Gut aufgepasst. -Danke.

Die Bordkarte, bitte.

Danke.

Treten Sie bitte zur Seite.

Bitte treten Sie zur Seite.

Würden Sie sie bitte nach oben zu Arnar bringen?

-Ich? -Ja.

Natürlich.

Sigvaldi ist oben.

Er übernimmt für Sie.

Der Nächste.

Ihren Pass und Ihre Bordkarte.

-Wohin reisen Sie? -Nach Stockholm.

Guten Flug.

Der Nächste.

Wollen Sie nicht bleiben? Beim Zusehen können Sie viel lernen.

Eine Frage: Wird das lange dauern?

Ihren Namen, bitte.

Der steht doch in meinem Pass.

Ihren Namen, bitte.

Adja Sindjakan.

Staatsbürgerschaft?

Französisch.

Ihr Reiseziel...

...bitte?

Toronto, Kanada.

Reisen Sie allein?

Ja.

Ich bin allein.

Ich reise allein.

Woher haben Sie diese Dokumente?

Und, waren Sie schon mal in Island?

Oder ist das Ihr erster...

...Besuch?

Öffnen Sie die Tür.

Haben Sie das Spiel gesehen?

Welches Spiel?

Keflavik hat ÍR in den letzten Sekunden der Nachspielzeit geschlagen.

Aha.

Das Spiel ist online. Ich kann es Ihnen nachher zeigen.

Okay.

Also...

Wie lange muss sie hierbleiben?

-Wer? -Die Frau.

Ach so. Ich bin nicht sicher.

Sicher nicht lange.

Sie wissen, dass sie gegen das Gesetz verstoßen hat?

Sicher.

Sie gibt sich als jemand aus, der womöglich gar nicht existiert.

Genau.

Wir wissen nichts über diese Leute. Vielleicht arbeiten sie für...

Was weiß ich.

Wir wissen es nicht.

Stimmt.

Absolut.

DU FEHLST MIR

WANN FÄNGT DER SCHWIMMKURS DER KINDER AN?

Ist gut gelaufen gestern, oder?

Ja. Also das heißt... ich glaube schon.

Zum Verfahren gegen Adja Sindjakan.

Das Gericht ist nach der Prüfung der Dokumente 1 bis 4

zu folgendem Urteil gelangt:

Die Beschuldigte Adja Sindjakan,

geboren am 10. April 1983, Staatsbürgerin von Guinea-Bissau,

wird zu 30 Tagen Haft verurteilt.

Die Beschuldigte trägt zudem die Rechtskosten

in Höhe von 102.300 Kronen,

die der Gebühr ihrer Strafverteidigerin Asgeir Finnbogason entsprechen.

Wie wäre es mit einem Torres Salmos? Ist der nicht spanisch oder italienisch?

Nimm ihn raus. Der muss Zimmertemperatur haben.

Okay, Liebling. Ich rufe noch mal an.

Nein, nicht nötig. Die Regierung stellt die Rechnung.

Sie müssen sicher nur die Hälfte absitzen.

Und was dann?

Wir müssen diese Dinge einbehalten.

Darf ich das hier behalten?

Es hat keinen Wert.

Scharfe Gegenstände sind nicht erlaubt.

Aber es ist doch einfach nur...

Tut mir leid. Das sind die Vorschriften.

-Mama... -Ich komme, Schatz.

Und wie lange dauert das, Mama?

Das ist ein Überraschungs-Abenteuer.

Du sollst vorher nichts wissen, weil dir das den Spaß verderben würde.

Aber ist es ein Kinder-Abenteuer?

Ein Abenteuer, das Kinder mögen?

Ich glaube, es ist ein Abenteuer für alle möglichen Leute wie uns.

Ach so.

Und gehe ich morgen zur Schule?

Ja.

Natürlich gehst du morgen zur Schule, Schatz.

Aber es ist ein geheimes Abenteuer.

-Ein geheimes? -Es darf niemand davon wissen.

Warum nicht?

Bist du brav und begleitest Mami bei dem geheimen Abenteuer?

Aber vergiss nicht, niemand außer uns darf davon wissen.

-Und Músi. -Ja, und Músi.

Das ist das Wohnzimmer.

Das ist die Küche.

So, und nun hier links.

Ich denke, Sie werden es hier bequem haben.

Hier die Info-Broschüre.

Man wird Ihnen die Abläufe noch im Einzelnen erklären.

Das ist Ihre Guthaben-Karte.

Da ist ein kleiner Betrag drauf, sodass Sie Essen kaufen können.

-Es ist aber nicht viel. -Danke.

Muss mich jemand begleiten?

Nein, Sie sind nicht mehr im Gefängnis.

Zumindest nicht mehr in einem mit Gittern.

-Darf ich fragen... -Ja?

Wissen Sie, wie lange ich hierbleiben muss?

Nein, das kann ich Ihnen nicht sagen.

So funktioniert das System nun mal.

Aber ich wünsche Ihnen viel Glück.

Danke.

-Fertig? -Ja.

Schatz?

Schon gut, komm.

Wie lange sollen die Sachen eingelagert werden?

Ich melde mich.

Ich weiß nicht genau... wann ich in die neue Wohnung kann.

Okay.

Also dann.

MAMA IN NORWEGEN

Hat das Abenteuer jetzt angefangen, Mama?

Wir werden jede Menge Spaß haben.

Hey, Schatz, könntest du kurz hier draußen warten?

-Wieso? -Es dauert nicht lange.

-Ist gut. -Ja?

-Hallo, Lára. -Hi.

Willst du reinkommen?

-Das ist echt ewig her. -Ich weiß.

-Wo bist du gewesen? -Ach, mal hier, mal da.

Und...

-Ist alles okay? -Ja.

-Und dem Jungen geht es gut? -Ja.

-Du hast ihn also zurück? -Ja.

Gut.

Ich hatte...

Ich hatte mich gefragt...

...ob mein Zimmer...

Du weißt schon, mein altes Zimmer. Ist es vielleicht...

Oh, verstehe.

Also das ist... Mist.

Mein Kumpel Keli ist quasi eingezogen und hat es übernommen.

-Verstehe. -Ich wusste nicht, dass du...

Ich dachte, ich schaue mal vorbei.

Aber das Sofa...

Das Sofa ist echt gut. Es hat sich noch niemand beklagt.

Verstehe. Der Junge also auch?

Na ja, uns fällt schon was ein.

Nein, kein Problem. Ich wollte nur mal reinschauen.

Doch...

-Wir finden eine Lösung. -Nein, alles gut.

-Wirklich, es ist kein Problem. -Schon gut.

Ich komme klar.

Sicher?

Wie heiß wird es in den Ländern, wo die Flugzeuge hinfliegen, Mama?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht 40 oder 45 Grad.

Ist das viel?

Ich glaube schon.

Glaubst du, man muss da Shorts anziehen?

Wahrscheinlich.

Was war das für dich schönste Land, in dem du Shorts tragen musstest?

Atlavík.

Das ist kein Land.

Ich meine ein fremdes Land.

Ach Schatz.

Ich war noch nie in einem anderen Land.

Wenn ich groß bin, dann fliegen wir alle nach Benidorm,

wo wir den ganzen Tag in Shorts herumlaufen können.

Músi kommt auch mit.

Ja, Schatz.

-Das wird sicher toll. -Ja.

Músi, bist du sicher, dass du Pipi musst?

Na dann komm.

Aber lauf nicht zu weit weg, Músi.

Músi?

Músi?

Músilein.

Músi?

Músi?

Músi, bist du hier?

VORGESETZTER

Scheiße.

Eldar, Schatz?

Eldar?

Eldar!

Eldar!

112, Notruf.

Notruf, wie kann ich Ihnen helfen?

Hallo?

Wo ist Eldar?

Eldar?

Hi, Mama.

Wo, zum Teufel, bist du gewesen?

Komm jetzt.

Sie hat Músi gerettet.

Wir müssen los, Schatz. Wir sind schon viel zu spät dran.

Für was denn?

Músi.

Músi.

Willst du die Frau denn nicht mitnehmen?

Sie hat Músi gerettet.

Vielleicht...

...kann ich Sie irgendwo hinfahren?

Nein, nicht nötig. Danke.

Leben Sie hier?

-Leben? -Ich meine, haben Sie eine Unterkunft?

Ja.

Passen Sie auf Ihren Jungen auf.

-Mach's gut, Kleiner. -Tschüss.

Hier wohnt sie?

Das Haus ist ganz schön schmutzig, findest du nicht auch?

Vielleicht sollten sie es mal streichen.

Ja.

Vielleicht wohnen da ja auch Kinder.

Was meinst du, Mama? Ob sie wohl auch Kinder hat?

Keine Ahnung.

Was ist der Zweck Ihrer Reise?

Ich besuche Freunde.

Antrag abgelehnt.

Wo schicken sie sie hin?

Bei ihr weiß ich es nicht.

Aber er wird über Norwegen in den Irak abgeschoben.

Und warum mitten in der Nacht?

Was denkst du denn?

So ist es am einfachsten für sie.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Guten Morgen, ist eine Zahlung auf mein Konto eingegangen?

Ihre Sozialversicherungsnummer?

Sozialversicherungsnummer: 100683-4279.

Einen Moment.

-Die Zahlung ist bereits erfolgt. -Aha.

Danke. Vielen Dank.

-Wurden Sie hier schon eingewiesen? -Teilweise.

Wie Sie wissen, kommen auffällige Pässe zur weiteren Überprüfung hierher.

Wir schicken sie dann raus, in der Regel für Gerichtsverfahren.

Aber am Ende landen die meisten wieder hier.

-Sind die alle gefälscht? -Das ist ganz verschieden.

Manche sind echt und wurden gestohlen.

Andere sind vollständig oder teilweise gefälscht.

Es gibt alle möglichen Varianten.

Verstehe.

DIE SCHULE IST DONNERSTAG UND FREITAG GESCHLOSSEN

-Wo hast du ihn gelassen? -Weiß ich nicht.

Steig ein, Schatz.

Das ist eine schärfere Soße. Die hier ist milder.

Ich glaube, ich mag die milde lieber. Vielen Dank.

Guten Tag.

Wir stellen heute dieses leckere Hühnchen vor.

Wir haben zwei verschiedene Soßen.

-Dürfen wir mal probieren? -Sicher. Es ist Bio-Huhn.

Von glücklichen, freilaufenden Hühnern, soweit ich weiß.

-Darf ich noch zwei mehr nehmen? -Natürlich.

-Die anderen Kinder warten im Auto. -Verstehe.

Nehmen Sie so viel, wie Sie wollen.

Sie wissen ja, wie neidisch Kinder wegen Kleinigkeiten sind.

Natürlich, kein Problem. Ich wünsche guten Appetit.

Okay, Schatz, deine Brüder warten im Auto.

-Welche Brüder? -Das war nur ein Witz.

Das ist ein Abenteuer. Wir machen lustige und geheime Sachen.

Jetzt gerade auch? Hallo.

Kommen Sie mit auf unsere geheime Abenteuerreise? Das ist doch die Frau, die Músi gerettet hat.

Músi ist in einem Katzenhotel, während wir auf der Abenteuerreise sind.

Er ist in einem Käfig, aber Mama sagt, es gefällt ihm gut.

Ich schwimme nach Kanada, das garantiere ich euch.

Auch wenn sie mich ablehnen, ich gehe auf keinen Fall zurück.

Viel Glück.

Er ist auf dem Weg nach draußen.

Was heißt das?

Dass sie ihn abholen?

Nein.

Wurde ihm Asyl gewährt?

Nein.

Karibik-Kreuzfahrt.

Nicht wirklich.

Hast du Interesse?

Ich will nur helfen.

Wie lange?

Das kommt darauf an.

Manchmal Monate...

...manchmal ein Jahr.

Gibt es noch eine andere Möglichkeit für mich?

Hierzubleiben?

Nein, auszureisen.

Ohne Pass nicht.

Nein.

Anderenfalls würde man Sie abschieben.

Kann ich in Kanada Asyl beantragen?

Nicht von hier aus. Das ist unmöglich.

-Haben Sie dort irgendjemanden? -Wie lange, sagten Sie?

Ich... weiß es nicht.

Ich... Sie müssen sich gedulden und abwarten.

Holst du sie mal ans Telefon?

Oh, mein kleiner Liebling.

Du klingst schon wie ein großes Mädchen.

Nein...

Es ist alles in Ordnung, keine Sorge.

Mama... muss nur ein paar Dinge regeln.

Aber Mama findet ganz schnell eine Lösung.

Ja.

Willst du das wirklich?

Nur damit du es weißt: Die Sache ist riskant.

Das ist dir klar?

Ja.

Eldar?

Eldar, Schatz?

Ich nehme ihn.

Nein.

Schon in Ordnung.

Eldar.

Ich kann ihn nehmen.

Sie wissen nicht, wo er hin muss.

Ich finde es schon.

-Sicher? -Ja, natürlich.

Wo ist meine Mama?

Beit.

Ar-beit.

Eldar... Schule.

Du meinst, ich muss zur Schule.

Adja... dumm.

Ja.

Kannst du sie so kämmen, dass sie hochstehen?

So?

Telefon.

Ich komme wieder.

Morgen.

Und am Telefon können Sie mir die Entscheidung nicht mitteilen?

Der Nächste. Bordkarte und Pass, bitte. Danke.

Wohin reisen Sie?

Hallo?

Bitte sehr. Der Nächste, bitte.

Danke.

Ihr Sohn brachte die mit zur Schule.

Wir hatten natürlich angenommen, dass sie Ihnen gehören.

Wir waren drauf und dran, die Behörden zu informieren.

Aber Ihre Freundin sagt, es seien ihre.

Sie sollten vorsichtig sein, wem Sie Ihr Kind anvertrauen.

Ja.

Das hätte böse enden können.

Ja.

Ich lasse sie entsorgen.

Danke.

Wir wollten die Polizei informieren.

Aber ich überlasse das Ihnen.

Und das bleibt unter uns.

Es ist nicht so, wie Sie denken.

Nur damit Sie es wissen.

Ich mache so was nicht.

Nicht mehr.

Aber Sie haben das Zeug behalten.

Für alle Fälle?

Vielleicht brauchen Sie irgendwie Hilfe.

Ich?

Welche Art von Hilfe?

Nein. Ich denke, ich komme zurecht.

Danke.

Warum sagen Sie das?

Tut mir leid, dass Sie hier sind.

Ich meine... ich bin dankbar, dass Sie hier sind.

Es waren noch andere bei Ihnen.

An dem Tag.

Ich sah sie.

Wer war das?

Meine Tochter.

Und meine Schwester.

Das tut mir leid.

Wissen Sie, wann Sie sie wiedersehen?

-Kann er wirklich mit dir kommen? -Natürlich.

-Viel Glück heute. -Danke.

Wer ist das?

BRINGT SEIN VERMÖGEN NACH HAUSE!

Heute Abend?

Wo?

Vielleicht...

Kann ich vielleicht später drankommen?

-Adja Sindjakan. -Ich muss auflegen.

Sie glaubten mir nicht?

Sie wollten mehr Beweise.

-Aber Sie haben ihnen die Lage erklärt? -Natürlich.

Basierend auf Ihren Aussagen.

Was für Beweise?

Beweise dafür, dass Sie in Gefahr sind.

Dass Ihr Leben in Gefahr ist.

Dass Sie aufgrund Ihrer Sexualität gefährdet sind.

Und was wollen sie?

-Ein Video? -Adja.

Es tut mir leid. Ich habe die Vorschriften nicht erlassen.

Das heißt dann...

Dass Sie...

...abgeschoben werden, fürchte ich.

Tut mir leid.

Das ist die normale Vorgehensweise.

Es tut mir leid, Adja.

Ich hatte sehr gehofft, man würde zu Ihren Gunsten entscheiden.

Ich weiß nicht.

Wie auch immer...

Trotzdem vielen Dank.

Und wie lange...

Das ist unterschiedlich. Vielleicht 48 Stunden.

Je nachdem.

Das bist du.

Ist das deine Freundin?

Sie ist hübsch.

Ein Engel...

Ich hatte mal eine Katze, aber sie ist gestorben.

Dann habe ich eine neue bekommen.

Totgeschlagen.

Vielleicht findest du ja hier in Island eine neue Freundin?

Kommen Sie rein.

Waren Sie in letzter Zeit müde?

Nein.

Na ja, vielleicht etwas.

Sie wissen ja, dass die Beurteilung für die letzten Wochen ansteht?

Ich habe die Ergebnisse erhalten.

Und es sieht alles

ziemlich gut für Sie aus.

FLUCHT UND FREIHEIT

Sie hat heute geweint.

Adja?

Wie war das Gespräch mit der Anwältin?

Okay.

Ich werde abgeschoben.

Schatz?

Wir machen einen kleinen Ausflug.

Ihr habt drei Minuten, bis der Wachdienst kommt.

Denkt an die Kamera, die ich erwähnt habe.

Adja!

Das ist scheißgefährlich.

Ich muss irgendetwas tun.

Músi, spring.

Músi, spring!

Kannst du dich um dich selbst drehen?

-Darf ich mal kurz auf die Toilette gehen? -Klar.

Hallo.

Der Nächste.

Ihren Pass. Und Ihre Bordkarte, bitte.

-Wohin reisen Sie? -London.

Gute Reise.

Der Nächste.

Ihren Pass und Ihre Bordkarte, bitte.

Hatten Sie einen schönen Aufenthalt?

Ja.

Danke.

Danke.

Der Nächste.

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