All language subtitles for Perfume.S01E05.Herzakkord.720p.NF.WEB-DL.DDP5.1.x264-MZABI_ger

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Original subtitles

[er klingelt nochmals Sturm]

Frau Suchanow!

Frau Suchanow!

[Klopfen]

Frau Suchanow!

Bitte, Sie müssen mir helfen!

Ich, ich habe was getan.

-Ich weiß nicht mehr weiter. -Pst!

-Es ist mitten in der Nacht. -Ich weiß, aber es ist schrecklich!

Was sagte ich über das Verhalten in Krisensituationen?

Keine Entscheidungen treffen, nach Hause gehen, schlafen.

-Richtig. -Aber...

Wir sehen uns morgen in der Früh.

Gute Nacht.

[leise, finstere Musik]

[Telefon klingelt]

Nadja Simon.

[dumpfes Dröhnen]

[unverständliche Stimmen]

[Frau] Noch eine Tüte bitte.

[bedrückende Musik]

Und mehr können Sie uns nicht sagen?

Was passiert jetzt mit Magda und mir?

[Moritz] Es wird gelehrt, ein Parfum entfalte sich linear in der Zeit

und bestehe aus der Abfolge

von Kopfakkord, Herzakkord und Basisakkord.

Welch ein Irrtum.

[sanft-traurige Musik]

Du warst lange nicht hier.

Seit ich 13 bin.

[Moritz] Ein gutes Parfum ist weitaus komplexer.

Es ist ein Prozess,

der durch die Reaktion der Substanzen aufeinander für Spannung sorgt,

Höhepunkte und Tiefpunkte setzt

und mit Intensitätsschwankungen spielt.

Wenn durch das Miteinander der Substanzen ein ganz eigener Klang entsteht,

das ist der eigentliche Herzakkord des Parfums.

[melancholische Musik]

Du musst nicht warten.

Ist ein Freund von mir.

Ich bin niemand, der ein Kind allein großziehen sollte.

Ja.

[Arzt] Schauen Sie, das Herz schlägt.

Sehen Sie? Hier.

Da, ganz klein.

Sie wissen noch nicht, ob Sie es behalten wollen?

Vielleicht nehmen Sie sich eine Auszeit, während Sie drüber nachdenken.

Viel Zeit ist nicht mehr.

[pulsierender Herzschlag]

[er ächzt]

Ist sie da?

-Morgen. -Morgen.

Ist sie da, Ihre Schwester?

Ist weggefahren bis morgen Abend.

Was?

Aber sie hat doch gesagt, dass sie heute...

Hier ist niemand.

-Meine Mutter ist auch nicht da. -Niemand ist da?

Es tut mir leid. Kann ich Ihnen denn irgendwie helfen?

Hasst du mich?

[Rumpeln]

Die habe ich alle aufgehoben.

Habe sie mir manchmal angesehen.

[leise, etwas irritierende Musik]

[Geflüster]

[Butsche] Hey! Was ist los hier?

[bedrückende Musik]

[sie stöhnt erregt]

Gefällt dir das, ja?

Dabei geht meine Mutter so richtig ab.

Warte mal, was?

Sie mag's, wenn du sie leckst? Deine Mutter?

Das war nur ein Witz, Mann.

[K] Hey...

Erzähl mir alles über deine Mutter.

Ich bin raus.

[angespannte Musik]

-Entschuldigung. -[Grünberg] Guten Morgen.

-[alle] Morgen. -Entschuldigen Sie die Verspätung.

Gut.

Was haben wir?

[Brettschneider] Das kam von der Leitstelle.

Und jetzt hat sich die Scheißdatei wieder aufgehängt.

Da kriege ich so einen Hals mit der Scheißtechnik.

Warte mal. So.

[Mann, verzerrt] Kommen Sie ins Flughafenhotel, Zimmer 212.

Da schreit eine Frau.

Diesmal gab es einen Zeugen. Anonym, von einem Prepaidhandy.

Stimme entzerren lassen.

Elena Seliger sagt, sie sei ausgezogen wegen eines Streits mit ihrem Mann.

Und wir haben hier Fotos von Überwachungskameras

aus der Umgebung des Hotels.

Daniel Sluiter

zur Tatzeit vor dem Hotel.

Fahndung läuft. Wir überwachen seine Wohnung und die seiner Therapeutin.

Polizeischutz für Mutter und Kind läuft.

Gut, sehr gut.

Frau Simon, irgendwelche neuen Erkenntnisse?

Ich frage mich, worum es in dem Fall überhaupt geht.

Gut, dann konzentrieren wir uns darauf,

ob Sluiter auch als Täter für die anderen Fälle infrage kommt.

Hoffen wir, dass er bald gefasst wird.

Wenn es sonst keine Fragen mehr gibt, dann bitte weitermachen.

[bedrückende Musik]

[Nadja] Verbinden Sie mich mit der Uniklinik,

Zentrum für Riechen und Schmecken.

"Alles über meine Mutter".

Was für ein ekliger Schund!

Das ist der widerlichste Versuch, einem Rausschmiss zu entgehen,

der mir je untergekommen ist,

Butsche.

"Sehr geehrter Herr Direktor Dr. Verhoeven!

Als ich klein war,

da mochte ich Nutella,

und meine Mutter mochte die Liebe.

Sie schmierte sich Nutella auf die Muschi.

Irgendwie habe ich die Lust auf Nutella verloren.

Dann konnte ich mir Geld für Computerspiele erarbeiten.

Sie sagte, ich bin im Vorteil gegenüber anderen Jungs,

weil ich weiß, wie man es einer Frau besorgt..."

Mir geht's gut. Wie geht's dir?

[Direktor] "...und viel Geld habe.

Es ist trotzdem irgendwie eine Abneigung entstanden.

Zu Hause mit ihren Hängetitten am Tisch,

da sterbe ich vor Ekel.

Bitte behalten Sie mich auf dem Internat.

Ich will nicht zurück.

Ich werde auch Priester, wenn Sie's wollen.

Bitte.

Thomas Butsche."

Der Direktor schmeißt mich raus.

Das tut mir leid, Butsche.

Das verdanke ich deinem Drecksfreund.

Aber das kriegt er jetzt zurück.

Wie denn?

Durch dich.

Komm.

[leise] Butsche, lass sie bitte.

[unheilvolle Musik]

Natürlich bestimmt uns der Geruch mehr, als wir denken.

Es gibt dazu interessante Experimente.

So setzen sich Frauen bevorzugt auf Stühle,

die vorher mit dem männlichen Geschlechtshormon besprüht wurden.

Ich mache das übrigens auch zu Hause mit meiner Frau.

Ich nehme das T-Shirt, in dem ich schlafe, das ist verschwitzt.

Damit reibe ich einen unserer Stühle ein.

Abends setzt sich dann meine Frau auf genau diesen Stuhl,

und ich bekomme den Sessel.

Ja, gut, es klappt nicht immer.

Also nicht, wenn dicke Luft ist.

Apropos "klappt nicht immer"...

Wussten Sie, dass die Libido von Männern schwindet,

wenn sie Frauentränen riechen?

Es muss nicht mal eine Frau anwesend sein.

Es reichen im Raum versteckte Frauentränen.

Wenn wir uns verlieben, sagt uns unsere Nase sehr genau,

welche Person genetisch zu uns passt,

das heißt,

welche Person genetisch möglichst unähnlich ist.

Unähnlich. Genau, ja.

Unähnlich ist.

Zur Vermeidung von Erbkrankheiten eine möglichst bunte Mischung der Gene,

Sie verstehen?

Für Süskinds Grenouille

waren ja die Rothaarigen die begehrenswertesten Wesen.

Was denken Sie, warum?

Warum Rothaarige?

Rothaarige sind den meisten von uns hier in unseren Breiten

genetisch unähnlich.

Deshalb.

Aber Menschen können Gerüche nicht so gut wahrnehmen.

Ach!

Natürlich können Sie das. Sie können sehr wohl Gerüche wahrnehmen.

Sie behaupten nur, dass sie fühlen würden.

Blödsinn. Fühlen, fühlen.

Fühlen ist gar nichts. Hier!

Warten Sie mal.

Ja. Genau.

Wenn Sie zum Beispiel das hier riechen, was fühlen Sie dann?

Mhm.

Die meisten fühlen sich bei dem Geruch von frisch gebackenem Kuchen gut.

Auch wenn sie gar nicht benennen können, was sie da riechen.

Es erinnert sie an früher. Geborgenheit. Kindheit.

Mama.

Gut, dann werde ich eben ein schärferes Geschütz auffahren.

Genau.

So, jetzt... bitte nicht erschrecken

und keinesfalls die Nase drüber halten,

sondern einfach nur so ein bisschen wedeln, ja?

Ach so.

Anosmie.

[angespannte Musik]

[Butsche stöhnt]

[bedrückende Musik]

Richte deinem Freund schöne Grüße aus.

Hausaufgaben.

Ich...

[Köhler] So, Elsie, ich zeige dir ein paar Fotos,

und du sagst mir, ob du einen dieser Männer

schon mal bei Mama auf Arbeit gesehen hast.

Okay?

[Köhler] Mhm.

Und der da.

Der?

Nein, der dahinten.

Der war bei Mama?

Im Puff war der.

Ja, klar. Der hat da ermittelt.

Bist eine sehr gute Zeugin, Elsie. Danke.

-Danke schön. Auf Wiedersehen. -Grüßen Sie Frau Simon.

Wir haben gelesen, dass sie an dem Fall arbeitet.

-Sie kennen Frau Simon? -Ja.

Vielleicht kommt sie ja mal zu Besuch vorbei.

Wir sind alle so stolz auf sie.

Ich verstehe. Ist sie da irgendwo mit drauf?

Nein, nein, das sind nur die von den letzten fünf Jahren.

-Alles klar. Danke noch mal. -Mhm.

-Wiedersehen. -Wiedersehen.

Sehen Sie, sie haben die Hündin ermordet und ihren Duft extrahiert.

Der Direktor sagte, dass sie Junge bekam, kurz bevor sie verschwand.

Sie haben sich ihren Duft aufgetragen, und die Welpen laufen hinter ihnen her.

Hatten Sie schon mal einen Hund?

Welpen laufen jedem hinterher.

Nein, sie haben tatsächlich versucht, Verhalten zu beeinflussen wie...

...dieser Grenouille.

Das hier

ist eine bizarre Mischung

aus Menschenmanipulation und Sexualstraftat,

ganz genau wie in dem Buch.

Wir wissen jetzt, dass Daniel Sluiter der Letzte war,

mit dem Elena Seliger telefoniert hat.

Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

Mit etwas Glück wird der Fall heute aufgeklärt.

Haben Sie heute Nacht geschlafen?

Wir brauchen die Jugendamtsakten von den fünfen.

Viele Sexualstraftäter mit schweren sexuellen Perversionen

haben eine schwerstgestörte Beziehung zu den Eltern.

Wenn das so ist, dann wäre aber Thomas Butsche unser Hauptverdächtiger.

Ich verdächtige alle, selbst Elena Seliger.

Obwohl... schwere Bindungsstörungen bei Frauen

eigentlich nicht zu Sexualstraftaten führen.

-Sondern? -Kindstötung, Misshandlung von Kindern.

Das ist das Spezialgebiet der Frauen.

Selbst bei Menschenaffen ist das so.

Lässt man sie in Isolation aufwachsen, dann misshandeln sie ihren Nachwuchs.

Sie wissen nicht, wie Bindung geht.

Frau Simon.

Lassen Sie sich einige Tage krankschreiben.

Wir schaffen das hier schon.

Es geht mir gut, danke.

Ich spreche mit Grünberg wegen der Akten.

Und das mit dem Hund, das vergessen Sie einfach.

[kaum hörbar] Ja.

Ach so.

[Herzschlag]

[Grünbergs Stimme im Hintergrund]

[Dröhnen]

Danke für die Mühe, ja? Danke. Tschüss.

Sie schauen, ob es die Akten noch gibt.

Danke.

Moment, warte.

Ich habe auch noch was für dich.

Was ist das?

Der Termin zur Schwangerschaftsberatung. Ist ja nicht mehr viel Zeit.

Du musst dich beraten lassen.

Da geht man nicht hin, um sich beraten zu lassen.

Da kriegt man den Schein für die Abtreibung.

Aber du hast doch gesagt, dass du... nicht allein ein Kind großziehen kannst.

Ich will es mit dir großziehen.

[beklemmende Musik]

Ich habe eine Affäre mit Ihrem Mann, seit zwei Jahren.

Jetzt bin ich schwanger.

[dröhnende Musik]

[Tür wird geöffnet]

[Mann] Alles okay bei Ihnen?

Wir haben Sluiter geortet. Er hatte sein Handy kurz eingeschaltet.

[düstere Musik]

[Klappern]

[Knall]

[Husten]

Runter! Runter!

Hände hoch!

[hustet]

-Bitte. -Danke.

-Hallo. Brodmann. -Nadja Simon.

-Kann ich ihn sehen? -Wenn unser Gerichtsmediziner so weit ist.

Danke, dass Sie ihn gefunden haben.

[Frau Brodmann] Merten war sehr... sehr aufgeweckt.

Er wagte sich Dinge.

Nachts weglaufen oder...

...sich allein zum Flughafen durchschlagen mit 11 Jahren.

Er war lieber mit Erwachsenen zusammen als mit Gleichaltrigen und...

...suchte eher den Kontakt zu älteren Schülern.

Kennen Sie Namen?

Nein, er war ja nur ein Dreivierteljahr auf dem Internat.

Und weil er so viel Heimweh hatte,

wies uns der Direktor an, nicht mehr so oft zu telefonieren oder...

...zu Besuch zu kommen.

Ich bin erleichtert, dass Sie ihn gefunden haben.

All die Jahre zu denken,

dass er vielleicht noch lebt und von irgendjemandem gequält wird...

Bin froh, dass er tot ist.

Die Jahre danach habe ich nur überlebt,

weil ich ein Kind in Pflege genommen habe.

Ich dachte, ich liebe das Mädchen so wie Merten.

Aber als sie... erwachsen war oder...

...früher eigentlich,

mit 17, da wurde sie mir so fremd.

Ich glaube, ich habe sie nur benutzt.

Ja, so ist das.

Die Kinder führen uns in die Ecken, wo die Ratten wohnen.

[Tür wird geschlossen]

[irritierende Klänge]

Weißt du noch, als uns die Welpen hinterhergerannt sind,

weil wir so rochen wie ihre Mutter?

Die Sache funktioniert auch umgekehrt.

Wie, umgekehrt?

Denk mal drüber nach.

Wir überwachen die anderen weiterhin. Es spricht zwar einiges für ihn als Täter.

-Aber es ist immer noch möglich, dass... -[Tür wird geöffnet]

[lebhaftes Stimmengewirr]

[man kann ihn nicht verstehen]

Auf unseren Erfolg!

[Kollege] Mach auf, das Ding! Komm, zack.

[Gejohle]

-[Mann] Juhu! -[Brettschneider] Chef.

Danke schön.

Sie haben hart gearbeitet. Zum Wohl.

-[Brettschneider] Dem habe ich's gezeigt. -[Köhler] Was haben Sie gemacht?

-[Brettschneider] So ein Schwein. -[Stimmengewirr]

Du solltest nicht trinken.

[lateinamerikanische Musik aus dem Radio]

[Handy summt]

[Radio] Und hier die neuesten Meldungen aus der Region.

Der Überfall auf eine 33-Jährige in einem Weezer Hotel ist aufgeklärt.

Ein Einsatztrupp der Polizei

nahm heute am Rande eines Wohngebietes einen Verdächtigen fest.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um den 35-jährigen Daniel S.

Ob er auch verantwortlich für die Morde an der Sängerin Katharina Läufer

und der Prostituierten Paula P. ist, ist derzeit ungeklärt.

[düstere Musik]

[Handy summt]

[Summen endet]

[traurig-gefühlvolle Musik]

Ich gehe spazieren.

Wenn es mir schlecht gehen würde,

würdest du mir dann helfen?

Klar, immer.

Ich habe ein Problem.

Und das wäre?

Ich glaube, da ist was drin.

Schwanger?

Von mir kannst du's wohl kaum sein.

Ich wollte das gar nicht.

Wer?

Wer?

Butsche.

Dann sieh zu, wie du damit klarkommst. Verstanden?

[Handy summt]

Lass mich in Ruhe.

Roman, lass mich einfach ein für alle Mal in Ruhe!

[düstere Musik]

Entschuldigung.

Kann ich Ihnen helfen?

Elisabeth Grünberg.

Ich möchte meinen Mann sprechen.

[verzerrt] Kommen Sie ins Flughafenhotel, Zimmer 212.

Da schrei...

Ich war das nicht.

Das mit Elena, das war nur, um sie zu schützen vor ihrem Mann.

Das ist ein...

Der ist...

Er schlägt sie, seit Jahren.

-Sie müssen sie schützen. -Noch nie von Frauenhäusern gehört?

Er will ihr Magda wegnehmen. Das kann er.

Warum?

Weil er weiß, dass sie trinkt.

Ich bitte Sie, bitte.

Bitte lassen Sie das nicht zu.

Er ist brutal.

Wenn Sie das mit Elena Seliger nur vorgetäuscht haben,

wie kommt es dann, dass Ihr Vorgehen dem der Morde entspricht?

Ich habe die Leiche gesehen.

Roman hat uns K gezeigt.

Alles.

Die Wunden unter den Armen,

den Einschnitt der Schnur.

Er sagt, es war eine Angelschnur.

Er hat K ja gefunden. Sie können ihn fragen.

Wir ermitteln auch im Mordfall Brodmann.

Mord?

Haben Sie den gefunden?

Sie waren ebenfalls weg, kurz bevor Merten verschwand.

Fünf Tage Amnesie ohne Kopfverletzung? Das glaube ich Ihnen nicht.

Wir sollen doch eine Lösung für Elena finden, oder?

Ja.

[unheilvolle Musik]

[Zahnlos] Er spionierte uns nach.

Und damit er wegblieb, sagten wir ihm, er müsste dasselbe tun wie ich,

als ich fünf Tagen verschwunden war.

[angespannte Musik]

Wer den Zettel mit dem Kreuz hat,

ist auserwählt,

der neue Grenouille zu werden.

Ich habe das Kreuz.

Glückwunsch.

-Auf Zahnlos. -[Roman] Prost.

Fünf Tage im Dunkeln werden deinen Riechsinn schärfen.

Der neue Grenouille wird geboren. Ich bin stolz auf dich.

-Wir bringen dir jeden Tag Essen. -[Roman] Das wirst du dann wittern.

Und hier, dein Pisseimer.

Na dann... viel Spaß, Zahnlos.

So.

Alles klar.

Elena, komm.

Warum haben Sie das verschwiegen?

Angst.

Schuld.

Wir waren Kinder.

Heute...

Die Schuld treibt mich heute noch um.

Dass wir ihn allein gelassen haben,

das hat vielleicht zu allem geführt.

Aber Elena hat damit nichts zu tun.

Sie kennen sie ja, sie könnte keiner Fliege was zuleide tun.

[Klopfen]

-Grünberg möchte Sie sprechen. -Komme.

[Tür wird geschlossen]

[traurige Musik]

[Schmerzlaut]

[stöhnt]

[Schmerzlaut]

[bedrückende Musik]

[traurige Musik]

Steig ein.

Du rufst meine Frau an?

Nein.

Erzählst ihr von unserem Verhältnis und der Schwangerschaft?

Nein.

[stammelt] Das hätte ich nicht tun sollen. Ich...

Ich bin so durcheinander wegen der ganzen...

Ich weiß.

Du hattest natürlich recht mit dem Sekt.

Wenn du das Kind behalten willst, dann darfst du nicht trinken.

Die Beziehung ist beendet.

Wenn es nicht vorher schon so weit gewesen wäre,

spätestens jetzt wäre ich entschlossen.

Lass mal. Komm, raus.

Raus.

-Raus mit dir! -Bitte, ich...

Raus, verdammt!

Hau ab jetzt.

Raus. Raus mit dir!

Hau ab! Hau ab!

Ah!

[dröhnende Musik]

-[Frau 1] Er ließ sie fast verbluten. -[Frau 2] Wie kann man das nicht bemerken?

[Tür wird geöffnet]

[Frau 1] Heute kannst du reinkommen. Aber deine Freundin sollte wenig reden.

[Tür wird geschlossen]

Wie geht's dir?

Ich komme ins Heim, haben die gesagt.

Ich sterbe, wenn ich ins Heim gehe.

Das weiß ich.

Ich war auch mal im Heim.

Kurz bevor mein Onkel und meine Tante mich geholt haben.

Die Erzieher waren supernett. Wir durften essen, so viel wir wollten.

Da waren nur so ein paar ältere Jungs...

Bitte,

hilf mir.

Ich helfe dir.

Moritz hat gesagt, das... mit den Hunden,

das geht auch andersrum.

[leise, finstere Musik]

[melancholische Musik]

[Aufnahme] Roman hat uns K gezeigt.

Alles.

Die Wunden unter den Armen, den Einschnitt der Schnur.

Er sagt, es war eine Angelschnur.

Er hat K ja gefunden. Sie können ihn fragen.

[Köhler] Ich höre das zum fünften Mal.

Wir müssen uns Sluiters Geschichte vom Ehepaar Seliger bestätigen lassen.

Dann bin ich erst mal am Ende.

Hören Sie mir zu?

Übernehmen Sie das einfach.

Ich habe die Leiche gesehen.

Roman hat uns K gezeigt.

Alles.

Die Wunden unter den Armen, den Einschnitt der Schnur.

Er sagt, es war eine Angelschnur.

Er hat K ja gefunden. Sie können ihn fragen.

[düstere Musik]

Wo ist das Tagebuch?

Was?

Das Buch der kleinen Elena.

[beklemmende Musik]

Ich glaube, ich weiß, wer das war mit dem Jungen.

Es ist schrecklich.

[Elena] Wenn ich eine Mutter hätte, dann wäre alles gut.

Dann müsste ich nicht ins Heim.

Sie würde sich um mich kümmern. Dann wäre ich einfach ihr Kind.

[traurige Musik]

[Roman] Es gab etwas an meiner Frau, das haben...

...wenige außer mir und Moritz bemerkt.

Sie war wie ein Perverser, der um Kinderspielplätze schlich.

Ich verstehe nicht.

-Sie meinen, Ihre Frau ist pädophil? -Nein.

Es waren nicht die Kinder, die sie beobachtet hat.

[düstere Musik]

[düstere Musik]

[düstere Musik]

Trink.

[Zahnlos flüstert] Pscht! Da kommt jemand.

[Elena] Roman?

Roman, wir sind hier unten

und geben ihm zu essen.

Du kannst wieder gehen.

Hättet ihr gleich sagen können, ihr Idioten.

[monotone Musik]

[verzweifeltes Schluchzen]

[monoton-düstere Musik]

Jetzt gehen wir zwei nach Hause.

[monoton-düstere Musik]

[düster-dröhnende Musik]

[Stille]

[man kann Roman nicht hören]

[weint bitterlich]

-Danke. -Bitte.

War es Elena Seliger, die Sie damals aufgenommen haben?

[geheimnisvolle Musik]

Wie heißt du, mein Kind?

[dumpfes Dröhnen]

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