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Das fliegende Klassenzimmer (2003) dTV - 3sat - 8. April 2012
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"Mein Adoptivvater, der Kapit�n, schickte mich nach Leipzig."
"Meine Geschichte beginnt an dem Tag."
"Das Internat des Thomaner-Chors hatte mich als Sch�ler angenommen."
"Ich sollte mich freuen."
"Der Thomaner-Chor ist exklusiv. Aber ich freute mich gar nicht."
"Ich hasse Internate. Ich hatte bereits sechs Schulen hinter mir."
"Ich flog immer wegen einem Bl�dsinn."
"Ich wusste: Leipzig war meine letzte Chance."
Jemand hat dich sitzen lassen.
Glaub mir, Kleiner: Ich wei�, wie du dich f�hlst.
Musik
Ruhe! So, Freunde! Ihr verlasst jetzt den Bus.
Einige sollten die Socken wechseln.
Auch du noch mal zur�ck auf den Platz, Matz.
Ich m�chte noch mal �ber das zur�ckliegende Konzert reden.
So nicht! Alle Tempi waren verschleppt.
Das "Buxtehude" ist leicht. Aber der Einsatz hat nicht geklappt.
Man muss viel h�ren, bevor einem die Ohren abfallen.
Seht doch vorher ins Notenheft! Sonst war der Auftritt gelungen.
Aber ihr m�sst morgen toll sein.
Bei der Fernsehaufzeichnung des Weihnachtsoratoriums.
Alles klar, Thomaner?
(alle) Ja, Dr. B�kh! Dann rein in die Klasse!
Mist! Die Externen! Was wollen die hier?
Die haben zu wenig zu tun.
Die haben nur ihre letzte Niederlage noch nicht verdaut.
Es ist gleich Probe f�rs Weihnachtsst�ck.
Hier der zweite Akt. Ich habe dir Texte rausgestrichen.
Ich brauche dringend etwas zu essen.
Oder ich kann nicht K�nig "Balsar" spielen. - Er hei�t Balthasar.
Leih mir einen Euro! Ich habe nichts. Frag Uli!
Sieht Theo das, sagt er es Kreuzkamms Vater.
Ich kann nichts daf�r, dass mein Vater hier Direktor ist. Okay?
He! Der Kreuzkamm kommt da! Kippe aus!
Guten Tag, Herr Direktor Kreuzkamm!
Hallo, Theo! Alles klar?
Irgendwelche Vorkommnisse?
Alles wie immer 100-prozentig im Griff!
(alle) Tag, Herr Direktor! - Tag, Jungs!
Ich erwarte eine tolle Auff�hrung. ... Kreuzkamm! - Ja, Herr Direktor?
26., 16 Uhr: Zusammenf�hrung der Familie Kreuzkamm.
Anwesenheitspflicht. Keine Ausrede. Notiert. Bitte Taschengeld!
Verstehe! Bank�berfall notiert.
Danke, Herr Direktor! �brigens! Ja, Kreuzkamm? - Coole M�tze!
Die Jungen lachen.
Diskomusik 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8!
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8!
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8!
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8!
Vor! Zur�ck! Vor! Zur�ck!
1, 2, 3, 4, 5 ...
Sie stoppt die Musik. Mona! Was war wieder?
Tut mir leid, ich bin zu sp�t. Meine Uhr ist kaputt.
Die Auff�hrung ist in zwei Wochen. Wir proben heute im Kost�m.
Ich habe es vergessen. Hast du Probleme?
Soll ich dir etwas leihen?
Nein. Ich wei� nicht, ob ich mitmachen will.
Ich mag dieses M�dchenzeug nicht.
Der Hund bellt.
Wenn mich jemand erkennt, werde ich die n�chsten drei Jahre ausgelacht.
Mein Vater nimmt mich dann von der Schule.
Sie spielen einen Tango.
Ich m�chte euch bitten aufzuh�ren.
Der Abschlussball unserer Tanzschule ist morgen... Drei, vier!
Justus erlaubte uns, jeden Tag von 16 bis 17 Uhr zu proben.
Verschwindet!
Du redest mit mir, mit Theo. Deinem Stuben�ltesten.
Und drei, vier!
Sie spielen wieder einen Tango.
Du musst dich an die Bestimmungen halten.
Auch wenn du �lter bist als wir. Beschwer dich bei Justus!
Aber verlasst jetzt sofort den Musiksaal!
Warte es ab, du Zwerg!
Das bekommst du zur�ck.
K�nnen wir anfangen?
Musik
He! Bleib stehen!
Alarmton
Diebstahl!
Sie hat etwas gestohlen!
Weg da!
Bleib stehen!
Aua!
Halt! Stehen bleiben!
Wir folgten dem Morgenstern. Er sinkt nieder durch die Luft.
Man h�rt die Engel singen.
Die Hirten h�ren Balthasars Ruf. - Matz!
Schafdingens! Schafk�pfe!
Genug! Ich mache erst weiter, wenn Matz seine drei Zeilen kann!
Kein normaler Mensch kann sich das merken.
Das St�ck ist Mist. Wer schrieb es?
Kreuzkamms Vater! Wir spielen es ewig so.
Ich kann nichts daf�r ... He! Seht mal!
(alle rufen) Wawerka! Wawerka!
(alle) Wawerka! Wawerka!
Wie ist die Luft da oben?
Ich kann nicht hinsehen. - Das ist nur Wawerka.
Ein Externer. Kein gro�er Verlust f�r die Welt.
Er f�llt sechs Meter, wenn er abst�rzt.
Geschwindigkeit: 10,85 Meter pro Sekunde. Aufprall nicht abgefedert.
Mir wird schlecht. - Iss etwas! Essen hilft gegen alles.
Beifallrufe, Applaus
Die Vorstellung kostet einen Euro pro Kopf.
Kleine Spende! - Spinnst du? Wir finanzieren nicht unsere Feinde!
Ich h�tte einem Externen nicht so viel Mut zugetraut.
Komm, Hacke! Los! - Wawerka!
Was ist hier los? - Nichts! Wawerka sollte ...
... aus dem Fenster sehen.
Uli wollte nicht glauben, dass er eine neue Brille hat.
Genau! Spinnst du?
Ich beobachte dich, Theo.
Komm!
Sei jetzt ruhig! Tiere sind hier streng verboten.
Ich darf nicht wieder fliegen.
Ich habe es dem Kapit�n versprochen.
Abtauchen und Schnauze halten! Okay?
Es sind noch genau drei Wochen bis Weihnachten.
Das bedeutet f�r uns elf Auff�hrungen in 21 Tagen.
Bem�ht euch auch um schulisches Vorankommen.
Morgen die TV-Aufzeichnung in der Thomas-Kirche.
Pickel abdecken und Make-up beim sch�nen Theo! Alle lachen.
Sehr witzig!
Der Hund bellt.
Leise!
Und mein Krippenspiel? Sag ihm: Ich will nicht Maria sein!
Gut! ... Du musst doch 10 Zeilen Text in den Kopf bekommen!
Wozu? Die Zuschauer schlafen schon, wenn ich bei Zeile drei bin.
Wie findet ihr es? Schei...
Eigentlich ganz in Ordnung! Voll cool!
Ich w�nsche uns trotz allem eine harmonische Weihnachtszeit.
Sebastian Kreuzkamm!
Ja, Herr Direktor Kreuzkamm?
Seit wann d�rfen wir hier Messer ablecken?
Keine Ahnung! Verk�rzt meinen Sp�ldienst. Alle lachen.
Das ist Rationalisierung.
Spiel nicht den Witzbold! Welche Erziehung gaben dir deine Eltern?
Schreiben Sie ihnen einen Brief!
Ich denke, ich werde mit deinem Vater reden.
Ich werde es meinem Vater sagen.
Alle lachen.
Alle sind ruhig.
Hallo! Kein Grund zur Panik. Ich bin es nur.
Du bist Jonathan. - Hallo! Kathrin!
Ich bin die Tanzlehrerin und organisiere die Chorreisen.
Sch�n, dass du da bist! ... Das ist Jonathan Trotz.
Trotz was denn?
Alle lachen.
Hallo, Jonathan! Herzlich willkommen bei den Thomanern!
Alle klopfen auf den Tisch.
Die Eingeborenen trommeln, um sich Mut zu machen.
Du wohnst auf Stube 9.
Und das sind deine neuen Kollegen.
Matze, Halbschwergewicht! Du musst dir den Namen merken.
Hallo! Martin Thaler!
Martin ist erster Sopran und Klassenbester.
Aber trotzdem kein Streber. Man nennt ihn auch:
Den singenden Robin Hood.
Quatsch! Ich lasse mir nur von niemandem etwas bieten.
Und Uli von Simmern. Sein Vater ist ein echter Baron.
Mit Weingut und Pferden.
Er hat nicht viel Zeit f�r seinen Sohn.
Aber der Ort ist gut in den Ferien.
Wer �rger mit Uli hat, hat auch �rger mit mir!
Uli ist mein bester Freund.
Uli hustet.
Und Sebastian, Kreuzkamm genannt. Mathe, Physik, Chemie.
Wenn du da Probleme hast ... Der wird mal "Quallenfischer".
Quantenphysiker, Matz. - Nein.
Ist das dein Vater? Mein Adoptivvater, ein Kapit�n.
Er f�hrt Frachtschiffe rund um die Welt.
Man kann das hier ganz gut gebrauchen.
Der Typ vor dir blieb drei Wochen.
Er war dann wieder zu Hause bei Mami.
Nur die H�rtesten bleiben hier. - H�r nicht auf Matz!
Man gew�hnt sich. Man m�chte dann nur hier sein.
Kreuzkamm zum Beispiel ist Thomaner der ... wievielten Generation?
Vierten! Er macht sich gar nichts aus Musik.
Sein Vater ist Direktor. Deutsch und Erdkunde.
Nicht zu verstehen Was? - Ziemlich schrullige Familie!
Na? Schon eingelebt? Der sch�ne Theo!
Unser Tutor!
Immer um unser Seelenheil besorgt. Warum kommst du jetzt?
Nicht am Anfang des Schuljahres?
Seid froh, mich zu bekommen!
Ich habe f�nf Boxpokale. Kreuzkamm hat bei "Jugend forscht" gewonnen.
Woher kommt denn der? Der Hund bellt.
O nein!
Der ist ja s��. Ist das deiner?
Krass! Einfach ausgesetzt! Dass Menschen so etwas tun!
Ihr habt wenig Ahnung vom Leben. - Der Hund muss weg
Ihr kennt die Hausordnung. Keine Tiere!
Richtig, Theo. Mein Vater will nicht. Obwohl er einen Hund hatte.
Der lebt leider nicht mehr.
Aber wir k�nnen ihn nicht vor die T�r setzen. Mitten in der Nacht!
Schafft ihn sofort weg! - Wir d�rfen nicht mehr raus.
Anordnung von Justus!
Ihr bekommt eine Sondererlaubnis.
Nur die eine Nacht. Der Hund kommt raus!
Ich rufe inzwischen im Tierheim an.
Wisst ihr, was? Tierheim ist nicht. Kommt!
Komm, Hund! Komm!
Komm, Hund! Komm! Der Hund bellt.
Musik
Los! Komm!
Musik
Unser Geheimtreff!
Du kannst hier erst mal bleiben.
Wow! Tolle Anlage! Geh�rt die euch?
Ersatzgeschenk von Ulis Vater. Damit er sich nicht k�mmern muss.
Mein Vater wollte eine Band. Stellt sie ...
... ins Internat! Die Freiheit ist hier.
Er spielt klassische Musik.
Wir teilen uns die Versorgung f�r den Hund.
Einer morgens, einer mittags ... Etwas klappert.
Wer ist das? Ein Externer!
Der Mann lacht.
Haben die Herren vielen Dank f�r den freundlichen Empfang!
Was suchen Sie hier?
Ich nehme jetzt die H�nde runter. Ich m�chte dann aufstehen.
Es redet sich so sehr schlecht.
Nicht schlecht, deine Rechte. Meine Linke ist besser.
Was wollen Sie? Das ist unser Wagon.
Er steht auf meinem Grundst�ck. Ach! K�nnen Sie das beweisen?
Erbschein, Kopie des Grundbucheintrags?
Ich habe es immer bei mir. Aber ausgerechnet heute ...
Ich kann es euch anders beweisen.
Gutes Versteck! - Wir entdeckten es nicht.
Cool! Sind Sie das?
"Nichtraucher-Klub"! Seltsamer Name!
Warum nanntet ihr euch so?
Dies ist ein Nichtraucher-Wagen. Ich hie� fr�her "Nichtraucher".
Mein Spitzname. Ich hei�e Bob. Das sind alte Geschichten!
Sie sind wohl sehr reich, wenn das Grundst�ck Ihnen geh�rt.
Sehe ich so aus?
Nein. Eher wie ein Hippie.
Ich bin vielleicht zu lange durch die Welt gezogen.
Man kommt so aus der Mode.
Seid ihr die Totenkopfbande? Nein. Das ist Beute.
Von den Externen. Leider in schlechtem Zustand.
Sie sollten lernen: Das bringt nichts. - Zerstochen!
Alle "Chicago Bulls" hatten unterschrieben.
Wart ihr in Amerika? Ja.
"F�r unsere jungen Freunde aus Leipzig, Thomaner."
Seid ihr Thomaner?
Ja. Es gibt leider auch Externe. Ich wei�. Die wohnen zu Hause.
Und? Ist das Leben im Internat immer noch so hart?
Es geht. Man reist viel.
Wir m�ssen zur�ck. Oder Justus macht �rger. - Wer?
Unser Kantor! Was f�r �rger?
Er probt zwei Wochen nicht mit uns. Wir singen dann mit dem Pr�fekten.
Wirkt das? Wer mit B�kh nicht spricht, der f�hlt sich tot.
Wie hei�t euer Kantor? Dr. Johann B�kh.
Hat mich gefreut, euch kennen zu lernen!
Uns auch! Ist aber trotzdem doof, dass es uns jetzt nicht mehr geh�rt.
War ein echt toller Geheimplatz.
He! Ihr k�nnt jederzeit wiederkommen.
Wann immer ihr wollt. Auch Musik machen.
Macht euch keine Sorgen wegen dem Grundst�ck! Nichts ist entschieden.
Kann ich heute Nacht eure H�ngematte benutzen?
Unter einer Bedingung.
Der Kleine braucht jemanden, der sich um ihn k�mmert.
Noch immer keine Hunde erlaubt im Internat. Oder?
Wie hei�t er denn? Hund! Einfach nur Hund.
Ich wette, er kennt Justus. Er reagierte seltsam.
Er wei� jetzt die Adresse, wenn er ihn besuchen will.
Hauptsache, er versorgt den Hund!
Ich fahre nach Hause. Wir sehen uns morgen bei der Auff�hrung.
Ich freue mich. Ach, Justus!
Ich wollte Jonathan die Chorkleider bringen. Aber er ist nicht da.
Uli, Martin, Matz, Sebastian auch nicht.
Wir brauchen einen neuen Zaun. - Blo� nicht!
Warte! Ich schaue, ob niemand da ist.
Mann!
Du mieser Idiot! Du hast mich reingelegt.
Ruhig! Die Taufe bekommt jeder.
Herzlich willkommen, Jonathan!
Ich freue mich, dass du hier bist.
Die Jungen klopfen.
Jemand schnarcht.
Matz schnarcht.
Hallo, Abendstern! Gr�� mir den Kapit�n!
Er m�sste jetzt kurz vor Hawaii sein.
Sag ihm, dass ich gut gelandet bin!
Dass er sich diesmal keine Sorgen machen muss.
Und sag ihm noch etwas!
Dass ich ihn vermisse.
E = mc2.
Dr. B�kh und die Kinder singen: "Die geigende Gerda."
"Die geigende Gerda."
"Die geigende Gerda."
"Die geigende Gerda."
"Die geigende Gerda."
Pass gut auf die Noten auf!
"Justus hatte gesagt, ich sollte mitsingen, was ich konnte."
"Ich hatte das Weihnachtsoratorium schon einmal gesungen."
"Ich war trotzdem nerv�s."
Die Jacke ist sch�n. Die ist uralt. Vom Secondhand-Shop.
Schau, wer da kommt! Das nervt.
Die Goldkehlchen tun sich wichtig.
Gr��t meinen Alten! Schulschw�nzer! - Viel Spa� beim Diktat!
Vergiss nicht: Man schreibt Spa� mit zwei "ss"!
Und Diktat mit ... mit "ck", Uli?
Komm!
He! Das sind unsere Noten.
Musik
Gebt die Noten her!
Rosi! Wirf!
Los! Renn!
Hier, Hacke! Los!
Guten Morgen, alle zusammen!
Fernseh-Aufzeichnung. Weihnachtsoratorium. Bach. Bereit?
Theo! ... Unsere Noten!
Sebastian Kreuzkamm hat sie.
Wohnt Wawerka oder jemand hier? - Mona wohnt Richard-Wagner-Stra�e.
Was macht ihr hier? Habt ihr keine Schule?
Nein, Konzert in der Thomas-Kirche. Es wird im Fernsehen �bertragen.
Was ist? Externe!
Sie haben Kreuzkamm und die Noten.
Viele Kinder rannten in ein blaues Haus.
Auch M�dchen? Eine Blonde.
Und eine kleine Dicke. Ja. Das waren sie.
Wir m�ssen los. Viel Gl�ck! Danke f�r den Tipp!
Warum hat der Sopran keine Noten? Theo! Komm mal!
Moment bitte! MAZ stopp!
Egerland! Zweite Etage!
Ich gehe hoch und schlage sie.
Quatsch! Wir schlagen keine M�dchen. Und wir wissen nicht, ob sie da ist.
Ich gehe hoch. Wir k�nnen vielleicht verhandeln.
Warum sollte Mona das tun? Du geh�rst nicht richtig zu uns.
Ich bin unbelastet. Du bist in der Probezeit.
Wir geben dir f�nf Minuten. Wir holen dich dann raus... Matz!
Organisier die Verst�rkung! Okay! Mal schauen!
Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag!
Egerland. Jonathan klingelt.
Etwas poltert. Aua!
Was willst du denn? Kann ich Mona sprechen?
K�nnt ihr jemand anders nerven? Erst W�scheleine und Kellerschl�ssel.
Mona! ... Komm!
Die Externen haben Kreuzkamm �berfallen und die Noten gestohlen.
Wir m�ssen ihn befreien. Bringt Verst�rkung! Kommt zu Haus Egerland!
"Richard-Wagner-Str. 14." Ja... Kreuzkamm wurde entf�hrt.
Also! Was willst du? Gebt uns Kreuzkamm und die Noten!
Was bietet ihr? Nichts! Wir holen ihn aus dem Keller.
Euer sch�nes Konzert ist vorbei, bis ihr ihn befreit habt.
Euer Honorar ist weg und der liebe Justus b�se.
Ihr k�nnt den Kreuzkamm nicht tagelang behalten.
Das w�rde euch viel �rger bringen.
Eure Bedingungen! 1. Totenkopf-Fahne zur�ck.
2. Ein Entschuldigungsbrief.
Er h�ngt morgen am schwarzen Brett der Schule.
Sie akzeptieren das nicht. Zum letzten Mal:
Gebt Kreuzkamm und die Noten raus! Der Streber bleibt bei uns.
Bl�d! Er bekommt alle 10 Minuten 6 Ohrfeigen.
Sein IQ ist schon matschig.
Er ist in 10 Minuten da.
Oder Kreuzkamms Befreiung beginnt. Bitte! Holt ihn euch!
Und? Sie sind nicht im Internat.
Ich wei� nicht, was sie tun.
Erledigen sie ihre Weihnachtseink�ufe?
Was ist nun? Stoppen wir das Ganze? Nein! ... Theo!
Und? Sie wollen die Fahne.
Und eine Entschuldigung am schwarzen Brett.
Spinnen die?
Monas Mutter sagte, sie holten den Kellerschl�ssel. Wir m�ssen hin!
Wir m�ssen zum Konzert. Oder es gibt einen Skandal. An Weihnachten!
Es ist doch wahr. Es ist nicht, weil ich Angst habe, Matz.
Los! Die Externen sammeln sich im Park!
Es sind 15! Es werden mehr! Wartet drau�en!
Dein Vorschlag?
Es reicht, wenn sich zwei verhauen.
Gewinnen wir, bekommen wir den Gefangenen.
Ich gehe es Mona sagen. Und wenn der Externe gewinnt?
Bist du verr�ckt? Eine super Idee! Ich muss nur schnell etwas essen.
Egal, was passiert ist! Wir beginnen in 1O Minuten.
Es gen�gt, wenn immer zwei Soprane in ein Blatt schauen. - Ja. Okay!
Verteil die Noten drau�en! Aber schnell!
Ich r�che mich, sobald mich meine Freunde befreit haben.
Du kannst verschimmeln, bis die kommen.
Nein. Sie wissen sp�testens in einer Stunde, wo ich bin.
Du hast da noch einige Ohrfeigen vor dir.
Alle 10 Minuten 6 St�ck. 60 durch 10.
Mal 6. Das macht ... 24. (leise) 36!
Sie kommen vielleicht fr�her. - Das w�re nett. Ich leide.
Wenn jemand nicht rechnen kann.
Wir geben dir dann einen Vorschuss! ... Hacke! - Nein!
Wawerka ist unser Vertreter. Wir nehmen Matz Selbmann.
Der Kampf ist entschieden, wenn einer k.o. geht oder fl�chtet.
Die Kinder rufen durcheinander.
Los, Wawerka! Los!
Matz! Sei bitte vorsichtig!
Oh!
(Externe) Wawerka! Wawerka!
Ja!
Ja! Ja! Ja!
Ja! Mach ihn fertig!
Mach ihn fertig! - (leise) Matz! Matz!
Matz! Matz! Matz! Matz! Matz! Ja! Ja!
Ich habe Angst um dich gehabt. Tut die Nase weh?
He! He! He! He! He! He! He!
Wir holen uns jetzt den Kreuzkamm. Ja, genau!
Tut mir leid! Wir geben Kreuzkamm nicht raus.
Was soll der Mist? Das war doch so abgemacht.
Ihr k�nnt nicht einfach euer Wort brechen.
Nehmt mich als Geisel!
Sag ihnen, wir greifen in zwei Minuten an!
Das wird der letzte Kampf sein.
Wir k�mpfen nicht mehr mit Wortbr�chigen.
Wir verachten sie nur. - Sie hat irgendwie Stil.
Schade, dass sie auf der falschen Seite steht!
Ihr startet in zwei Minuten eine gro�e Schneeballschlacht.
Gewinnt nicht, bevor wir zur�ck sind!
Ihr d�rft sogar zur�ckweichen.
Damit sie euch verfolgen. Warum?
Super Idee, Martin. Wird gemacht!
Kann ich mitkommen? Nein, Uli.
Wir brauchen dich beim Zur�ckweichen. Du kannst es gut.
Ein anderes Mal! Ich m�chte jetzt nicht.
Also los!
Ja!
Klassische Musik
Weihnachtsoratorium
Gesang
Die Schneeballschlacht wird mit klassischer Musik untermalt.
Ein Schlag, jemand st�hnt. Hast du das geh�rt?
Das war Kreuzkamm. - Ja.
Das waren eins und zwei.
Drei und vier folgen jetzt.
Wir m�ssen zum Park. Konntet ihr nicht schneller kommen?
Ich sitze seit einer Stunde hier.
Eine Stunde hat 60 Minuten, Hacke.
Das sind wie viele Ohrfeigen? 28?
36... Danke! Du bist ein hoffnungsloser Fall.
Jetzt ist keine Zeit f�r Nachhilfestunden.
Wo sind die Noten? - Da! Auf dem Boden!
Das sollen die Noten sein?
Weihnachtsoratorium
Kreuzkamm pfeift.
Angriff!
Uli! Klasse gemacht! Vorw�rts!
Zwei!
Angriff!
Weg hier!
Lass sie in Ruhe! Sie ist okay.
(die Internen schreien) Ja!
Jetzt nichts wie los zum Konzert!
Klassische Musik
Chorgesang
Kennt jemand den einschl�gigen Artikel der Internatsordnung?
Es ist Mitgliedern des Thomaner-Chors verboten:
Auff�hrungsorte vor, w�hrend oder nach Konzerten zu verlassen.
Gibt es Ausnahmen, Matthias? Ja. Wenn ein Mitglied ...
... der Chorleitung es anordnet oder erlaubt.
Und? Hat euch irgendjemand beurlaubt?
Nein. Wir gingen ohne Erlaubnis. Es war dringend.
Frech! Ausgerechnet du! Wir verzichten auf Ihren Kommentar.
Warum? Externe entf�hrten einen von uns und unsere Noten.
Wir mussten ihn befreien.
Und? Habt ihr ihn befreit?
Logisch!
Wurde jemand verletzt? Nein. Nur die Noten.
Was ist damit? Sie wurden verbrannt.
Vor meinen Augen.
Martin hat die Asche in seinem Taschentuch.
Und Uli stiftet die Urne.
Aha! Was wollt ihr jetzt tun?
Wir m�ssen neue Noten kaufen.
Sie sind ziemlich wertvoll. - Muss das sein?
Ja. Aber wird das Direktor Kreuzkamm gen�gen?
Der Chor wurde schlecht vertreten. Wir haben Probleme.
Aber ich finde euer Verhalten in Ordnung.
Problematisch, aber in Ordnung.
Nicht einverstanden?
Setzt euch! Ich erz�hle euch eine Geschichte... Nein, Theo.
Bleiben Sie ruhig! Das wird Sie auch interessieren.
Die Geschichte eines Jungen, der vor 25 Jahren hier im Internat war.
Er emp�rte sich �ber Ungerechtigkeit wie Martin.
Er schlug zu wie Matz.
Er war schlau wie Kreuzkamm, ein Dr�ufg�nger wie Jonathan.
Er konnte manchmal nicht einschlafen.
Er hatte schlimmes Heimweh wie Uli. Ein toller Typ!
Die Mutter des Jungen wurde eines Tages schwer krank.
Sie kam auf unabsehbare Zeit in die Uniklinik.
Der Junge war au�er sich vor Sorge.
Er rannte jede freie Minute zu ihr.
Die gro�e Japan-Tournee kam dann.
Japan! Das war ein Riesending.
Man durfte damals nicht raus aus diesem Land.
Alle wollten schnell einsteigen in den Bus zum Flughafen.
Nur der Junge suchte etwas, um nicht mitfahren zu m�ssen.
Er hielt es kurz vor der Abreise nicht mehr aus.
Er rannte quer durch die Stadt bis zum Krankenhaus.
Der Stuben�lteste sprach mit ihm, als er zur�ckkam.
Der war noch nicht reif, Macht auszu�ben.
Man h�tte seinetwegen fast den Flug verpasst.
Der Junge wollte nicht sagen, wo er war und warum er nicht mitwollte.
Er bekam Ausgangssperre f�r die Tournee.
Die anderen Jungs lernten das Land kennen.
Sie tranken Coca Cola.
Sie kauften Matchbox-Autos und billige Radios.
Er hockte allein in seiner Unterkunft.
Er versuchte verzweifelt:
Irgendwie Kontakt zur Mutter aufzunehmen. Keine Chance!
Er lief sofort los, als sie nach drei langen Wochen zur�ckkamen.
Ihr Zustand war nicht besser. Er fehlte oft bei Proben.
Der Kantor wurde aufmerksam.
Der Kantor ... war ... ein sehr strenger Mann.
F�r ihn z�hlte nur der Chor, der Chor und der Chor.
Die S�nger interessierten ihn nicht.
Er meldete die Sache dem Direktor.
Der bestrafte den Jungen mit Arrest.
Er sollte in der Kirche altes Wachs von den Kerzenleuchtern kratzen.
Als er den Jungen rauslassen wollte, sa� da ein anderer.
Es war der Freund des Jungen.
Er hatte sich an dessen Stelle einsperren lassen.
Der Junge konnte so zu seiner Mutter.
Warum erz�hlte ich die Geschichte?
Man hilft seinem Freund. Auch wenn es gegen die Hausordnung ist.
Es ist schei�e, wenn ein Kind im Internat niemand vertrauen kann.
Richtig! Das ist schei�e! Der Junge hat sich darum damals geschworen:
In dieses Internat zur�ckzukehren.
Ein Erwachsener sollte den Kindern bei Problemen helfen.
Versteht ihr mich?
Dreimal d�rft ihr raten, wie der Junge hie�.
Justus! Ich meine: Dr. Johann B�kh.
Okay! Zur�ck zur Internatsordnung.
Theo! Welche Strafe empfehlen Sie?
Ich ... vielleicht ... gar keine?
Na ja! Sie haben
Die Verletzung der Internatsordnung ist dann egal.
Bist du irgendwie krank?
Im Gegenteil. Er wird gesund. Aber Strafe muss sein.
Ausgangssperre am Wochenende. Ihr probt die Theaterauff�hrung.
Theo und ich spenden Kaffee ... Kakao und Kuchen.
Und Leute:
Ich will das beste Weihnachtsst�ck der vergangenen 10 Jahre sehen. Ja?
Ist der immer so, Dr. B�kh? Immer.
Matz hat das Schlauchboot der Externen gestohlen.
Dr. B�kh wollte nicht mehr mit uns reden.
Wenn das Boot nicht wieder da ist.
Das Schlauchboot lag am n�chsten Tag auf dem Schulhof.
Hacke! Los! Er will selbstst�ndiges Denken ...
... und Handeln. Mein Vater findet das problematisch.
Und einige vom Kuratorium auch.
Na, M�dels? Alles gut verkraftet? Leih mir deinen Eierw�rmer!
Ich mache das.
Vorsicht, Wawerka!
Es gibt L�use bei uns im Internat. Was?
Genug! Lehr mich boxen!
Du bist klug. Das ist viel wichtiger.
Ich h�tte lieber schlechtere Noten.
Alle �rgern mich immer.
Dann tu mal etwas Irres, damit alle sagen:
"Das h�tte ich dem kleinen Uli nie zugetraut!" - Was denn?
"Wir fanden kein St�ck, das uns gefallen h�tte."
"Und von dem wir glaubten, dass es Justus gefallen w�rde."
Wir sollten selbst etwas schreiben.
Justus sagt, du kannst super Kurzgeschichten schreiben.
Ja. Aber wir spielen dann zu Ostern.
Ah! Entschuldigung!
Mach mal etwas Vern�nftiges! - Trainieren ist das f�r Champions.
Oh!
Krass! Was ist das?
Fett!
He! Das ist gut. Das rappt.
Seit wann kannst du lesen, Matz? Zeig mal!
"Das fliegende Klassenzimmer"!
Der Himmel ist f�r euresgleichen ...
... nur scheinbar zu erreichen.
Ihr fliegt herauf in Apparaten. Ihr blickt herein durchs Okular.
Ihr seid nur Boten aus einer Erdenwelt.
Ihr glaubt, dass ihr alles wisst. Da ihr die Wahrheit nicht vermisst.
Diskomusik
He! Das ist gut.
Das ist echt cool.
Ich habe es.
Wir machen das mit Musik.
Wir machen ein Musical mit Tanz.
Ja. Ich im T�llrock. Super! Wir schaffen das nie.
Klar! Wir beeilen uns.
Kreuzkamm! �ffne den Vorhang!
Wir legen das St�ck ins Jahr 3001.
Mit Raumschiffen und Asteroiden und so.
Diskomusik
"Das fliegende Klassenzimmer ist:"
"Die Besatzung eines Raumschiffs f�r Nachwuchs-Astronauten."
"Sie lernen nicht aus B�chern wie normale Sch�ler."
"Sie fliegen direkt zu den Orten, �ber die sie sprechen."
"Sie landen dabei auf Vulcanox. Die Bewohner sind ungl�cklich."
(mit hoher Heliumstimme) Habe ich viel Text? Alle lachen.
Ich mache das B�hnenbild.
Ich �bernehme die Spezial-Effekte.
Wir dichten einige Songtexte dazu.
Ich schreibe die Musik. Das Ganze beginnt so:
Ich raffe es nicht. Das Leben schafft mich. - Echt!
Tu dir nicht leid! Du kommst damit nicht weit.
Schieb es keinem in die Schuh! Am Ende wirst nur du ...
... allein unzufrieden sein.
Wie man es macht, man macht es keinem recht! Das ist ungerecht.
Alle wollen schlauer sein. Keiner nimmt dich ernst. Das ist gemein.
Was soll man tun, wenn diese Welt sich gegen einen stellt?
Einem die Decke auf den Kopf f�llt.
Oh! Licht aus und Ruhe!
Ich habe eine Idee. Ich muss sie notieren.
Oder sie ist weg. Licht aus, verdammt!
Spinnst du?
Musik
Was ist denn hier los?
Wir haben nur ein bisschen Spa�.
Nat�rlich. Genie�t euer Leben, so lange ihr noch jung seid.
Ist Theo jetzt komplett verr�ckt geworden?
Martin! Gibt es Neuigkeiten? Ja, Herr Direktor Kreuzkamm.
Unbekannte Jugendliche haben unsere Noten verbrannt.
Aber wir haben gesammelt, um sie zu ersetzen. Das sind 124 Euro.
Habt ihr die darum gebeten?
Lautes Geschrei und Gepolter
Schnell hinsetzen!
Alles auf die Pl�tze!
Was soll das denn darstellen bitte?
Das sind die �berreste der Noten.
Damit wird niemand mehr musizieren.
Wem waren denn eigentlich diese Noten anvertraut?
Das war ich, Herr Direktor Kreuzkamm.
Konntest du sie nicht besser verteidigen?
Nein. Ich wurde gefesselt.
Soll dein Vater mit den Eltern der Kinder sprechen?
Nein. Wir kl�ren das unter uns.
Sag deinem Vater: Er soll sich mehr um dich k�mmern!
Alle lachen. Ich sage es ihm, Herr Direktor.
So! F�r die anderen gilt:
Ihr bekommt beim n�chsten Bl�dsinn eine Strafarbeit.
Ihr werdet sie nicht vergessen.
Jetzt zu dem, was uns wirklich besch�ftigt: den Anden.
Was soll denn der Papierkorb da oben?
Ich hole ihn runter.
Du kannst das nach der Stunde machen.
Ihr seid zu alt daf�r. Lasst uns arbeiten! Wawerka!
Wie viel L�nder S�damerikas werden von den Anden durchzogen?
�hm! Ungef�hr ...
Ja ... - Ja? Also ...
In etwa ... Es sind nicht ganz so viel.
Uli von Simmern!
Mein Gott! Das kann doch nicht so schwer sein. Uli!
Chile, Bolivien, Peru ... - Ihr seid wohl verr�ckt!
Komm sofort da runter! - Ich kann nicht.
Wer war das? ... Ihr werdet es mir doch nicht verraten.
Matthias! Warum hast du es nicht verhindert? - Er konnte nicht.
Es waren zu viele.
Schuld am Unfug sind die T�ter und die, die ihn nicht verhindern.
Holt jetzt bitte den Kleinen aus dem K�rbchen.
Es folgt nun der Trag�die zweiter Teil! Hefte raus!
Wir schreiben eine unangek�ndigte Klassenarbeit.
Umsetzen: Wawerka neben Matz. Jonathan neben Mona.
Hacke neben Kreuzkamm. Und Uli auf Jonathans Platz.
Das Thema: "Die Bedeutung der Anden ..."
"... f�r die Wirtschaft S�damerikas." Bitte sch�n!
Leise Musik.
Danke!
Stimmengewirr
(leise) Ruhe!
(laut) Ruhe!
Ich halte das nicht mehr aus.
Ihr denkt, ich bin ein Feigling.
Ihr werdet schon sehen.
Kommt vor der Generalprobe am Freitag auf den Schulhof! Um 15 Uhr.
Vergesst es nicht!
Was bedeutet das, Kleiner? - Was planst du?
Ihr werdet es ja sehen.
Ich bin au�erdem nicht klein.
Musik
Mona! Ist da noch frei? Ja.
Ich habe dich neulich vor dem Kaufhaus gesehen.
Du kannst echt gut tanzen.
Hast du Lust, bei unserer Auff�hrung mitzumachen?
Nein, keine Lust. Mona! Essen! Platz da!
Geh�rst du noch zu diesen Idioten?
Wir hoffen, dass Sie alles wissen. Auch, dass wir ein Kind vermissen?
Es folgte unseren Feinden und verschwand. Unser Seher sagt:
Das Kind irrt durch das Labyrinth der gro�en Pyramide. In �gypten?
Eine Pyramide in einer Menschenwelt, die euch nicht gef�llt.
Ein Weihnachtsgru� f�r Wesskamp.
Vom Tanzlehrerverband. Haller, Fink, Anton, Thaler.
Martin Thaler ist bei der Probe. Ich bringe es ihm.
Nein. Ich bin Tutor... Mona! Was machst du im Internat?
He! Wir brauchen mehr Dampf!
Wie finden wir das Kind auf dieser Menschenwelt.
Die uns nicht gef�llt.
Eine Formel sprechen, die Verlorenes wiederbringt.
Nicht unterbrechen, dass der Versuch gelingt.
Und die Welt geht ihren Gang.
Hier entlang! Folgt dem Klang!
Das Zerrissene bleibt geschrieben.
Komm mit entschlossenem Schritte in unsere Mitte!
"Mit entschlossenem Schritte in unsere Mitte!"
Uli! Dein Auftritt! Du musst kommen.
Ich komme nicht.
Ihr habt mir versprochen, dass ich kein M�dchen spielen muss.
Uli! Du bist kein M�dchen.
Du bist Troi. Die Per�cke f�rben wir, wenn du sie nicht magst.
Und wir schminken dich so, dass dich keiner erkennt.
Ich will das nicht mehr!
Vergesst es! Ich bin diesmal nicht dabei.
Was ist nur los mit ihm? Uli ist unschlagbar als Troi.
He! Was willst du denn hier?
Willst du mitmachen? Mit Hacke und Wawerka im T�t�?
Bestimmt nicht! ... Kann ich dich sprechen?
Wieso? Schicken dich deine tollen Freunde?
Ich bin nur wegen dir gekommen.
Ich brauche sofort eine Antwort.
He, Mona! Warte!
Warte!
Was soll das? �ffne den Brief!
... zur Geburtstagsfeier.
He! Das ist ja heute.
Danke!
Und wo? Bei dir zu Hause?
Wir gehen vielleicht ins Kino.
Wer kommt noch?
Niemand.
Ich wei� einen tollen Ort, wo wir feiern k�nnen.
Klaviermusik
Hallo, Jonathan!
Wow! Sie haben viele Platten.
K�nnen wir uns welche leihen zum Scratchen f�r unser St�ck?
Ja. Aber die nicht. Ich gebe dir welche.
Wird das eine Feier?
Geburtstag. Nicht meiner.
K�nnen Sie heute Abend ausgehen? Es gibt gute Lokale in der Stadt.
Ja. Aber ich kenne sie nicht mehr.
Warum sind Sie nicht fr�her zur�ckgekommen?
Ich hatte viel zu tun. Was denn?
Ich war viel unterwegs.
Ich bin viel rumgekommen in der Welt.
Hast du schon mal etwas von "�rzte ohne Grenzen" geh�rt? Ja.
Man ist meistens weit weg, wenn man f�r die arbeitet.
Es ist da auch nicht immer sehr bequem, wo man ist.
Es sind die Menschen, die einen binden. Nicht die Orte.
Hast du einen Freund?
Ich war nie lang genug an einer Schule.
Aber ich glaube, Martin mag mich.
Ich mag ihn, Uli, Matz und Justus.
K�nnen Erwachsene auch Freunde sein?
Nat�rlich!
Hier!
Pass gut auf sie auf!
Ich gehe mal mit dem Hund spazieren. So ungef�hr bis 22 Uhr.
Vielleicht sogar bis 22.30 Uhr.
Aber ich bin dann wieder zur�ck.
Komm!
Musik
Hier! Das ist f�r dich. Nur eine Kleinigkeit!
Woher wei�t du, dass ich 12 werde? Die meisten sch�tzen mich �lter.
Ich wei� nicht. Ich habe es gesehen.
Wie alt bist du? Schon 13? Keine Ahnung!
Man wei� doch, wann man Geburtstag hat.
Ich bin ein Findelkind. Ohne Geburtsurkunde.
Mein Alter ist gesch�tzt. Ach so!
Meine Alten haben mich vor ein Heim gelegt, nicht in eine M�lltonne.
Du l�gst. Wetten?
Das hing um meinen Hals.
Ich w�rde meinen Eltern einen Duden schenken.
Du tust nur cool. Mein Leben ist okay. Ich habe einen Vater.
Er sah mich im Heim, wollte mich. Er adoptierte mich.
Er f�hrt Frachtschiffe.
Ich bleibe Weihnachten im Internat.
Aber ich fahre in den Sommerferien mit. Ich war auf den Seychellen.
Du kannst vielleicht mal mitkommen. Ja, vielleicht.
Ich vermisse jedenfalls nichts.
Wenn ich die Eltern so ansehe! Meine Mutter ist immer gestresst.
Ich habe vier Geschwister.
Ich denke manchmal, es sind meine Kinder. Ich kann nie weg ohne sie.
O Mann!
Das ist ja super!
Ich habe dasselbe Kost�m wie die anderen.
Tut mir Leid, dass ich dir wegen der Auff�hrung abgesagt habe.
Aber ich bin schon in der Tanzgruppe. Au�erdem:
Die anderen sind lange meine Freunde. Ich verstehe.
Spiel noch mal das Lied!
Klaviermusik
Die Musik ist wirklich gut.
Ich bin mir sicher, dass eure Auff�hrung super wird.
Ich habe noch etwas f�r dich.
Danke!
Wie kommst du nach Hause?
Du kannst doch nicht allein durch die Dunkelheit.
K�nnen Sie das M�dchen nach Hause fahren? Kannst du zahlen?
Das M�dchen ist erst 12. Sie sind schuld, wenn ihr etwas passiert.
Unterlassene Hilfeleistung, Anzeige, Prozess.
Verlust der Lizenz.
Und fahren Sie vorsichtig!
Musik
Hat Theo nach mir gefragt?
Ist etwas?
Ich werde nach Weihnachten nicht wiederkommen. Warum?
"Lieber Martin! Ich muss dir leider vor Weihnachten dies schreiben."
"Wir werden Weihnachten feiern, Martin."
"Ein kleines. Nur du und ich."
"Du gehst nach den Feiertagen zu deinem Vater."
"F�r einige Tage, bevor er nach Cambridge geht."
"Ohne uns. Dein Vater hat eine andere Frau."
"Er will sich scheiden lassen."
O Mann!
Verstehst du, warum ich nach Hause muss?
Ich muss zu meiner Mutter. Sie braucht mich.
Ich kann nicht hier bleiben und einfach so weiterleben.
Warum machen die das?
Warum machen Eltern immer so einen Mist?
Es ist im Grunde egal, was unsere Eltern sind.
Es ist doch nur wichtig, was wir sind.
Und dass wir hier sind.
Wir machen etwas, das wir nie vergessen werden.
Musik
Das klingt toll.
Okay! Noch mal von vorn!
Musik
Armes Kind!
Wie sollen wir dich hier finden?
Ich werde eine Formel sprechen, die Verlorenes wiederbringt.
Ihr d�rft mich nicht unterbrechen.
Damit der Versuch gelingt.
Das Vergangene ist geblieben. Ramses!
Dummheit macht zufrieden. Das ist die Zauberformel.
Und die Welt geht ihren Gang. Hier entlang!
Das Zerrissene bleibt geschrieben. Du kannst fliegen.
Komm mit entschlossenem Schritte.
Tritt in unsere Mitte! Entschuldigt!
Was ist das f�r ein St�ck? Es ist gut.
Die Vulcanoxer finden Troi.
Ich m�chte wissen, woher ihr es habt.
Matz fand es im Nichtraucher-Wagon.
Das St�ck wird nicht aufgef�hrt.
Was? Es wird aufgef�hrt. Wir m�ssen es auff�hren.
Wir haben nichts anderes. Es ist wegen den M�dchen.
Wir sind heute zum ersten Mal da. Weil Uli doch ...
M�dchen k�nnen doch im 21. Jahrhundert ...
Es ist nicht wegen der M�dchen. Sucht etwas anderes!
Aber dieses St�ck nicht! Das geht nicht.
Wir hatten viel Arbeit. Ich habe die Musik geschrieben.
Martin hat getextet. Wir sind fast fertig.
Ihr spielt nicht "Das fliegende Klassenzimmer"!
Erwachsene sind alle gleich. Sie sind der Schlimmste.
Sie tun so, als w�ren Sie unser Freund.
Sie sind nur ein Einschleimer.
Justus der Gerechte. Wir sollen ihm vertrauen.
Alles nur beschissene L�gen! Ich hasse Sie!
Feuer!
Nicht zu verstehen
Warte doch erst mal ab!
Ich wei�, was kommt. Ich mache etwas falsch. Ich fliege.
So ist das immer.
Tut mir leid! Es war eine tolle Zeit mit euch.
Ich h�tte gerne noch einige Schnee- ballschlachten mit euch gemacht.
Wir sagen: "Es war jemand anderes."
Tolle Idee! Meldet sich jemand freiwillig?
Wir beschuldigen uns alle selbst.
Wir fliegen dann alle.
Wir machen unser Internat. Du unterrichtest Deutsch.
Ihn rettet nur Schweigen. Sie wissen nicht, wer es war.
Sie k�nnen dann niemanden rauswerfen.
W�rdet ihr das f�r mich tun?
Und wenn ihr bestraft werdet? Die sollen nur kommen.
Wenn sie uns nicht mit Essensentzug foltern...
Wir schw�ren auf ...
Hier drauf! Wir schw�ren, dass wir schweigen werden.
Beim "fliegenden Klassenzimmer".
(alle) Beim "fliegenden Klassenzimmer".
Jetzt mal im Ernst, Jungs! Dies ist kein Dummejungenstreich.
W�ren Kinder in der Aula gewesen und nicht rausgekommen?
Wir haben den Rauchmelder. Gott sei Dank!
Die Versicherung zahlt den Schaden erst, wenn die Ursache klar ist.
Die Versicherung muss zahlen.
Sie kann es sich wiederholen vom Verursacher des Brandes.
Und? Wer ist schuld?
H�tten Sie das St�ck nicht verboten, dann ...
Verstehe ich euch recht? Ihr denkt, ich bin schuld.
Das nicht. Aber warum haben Sie es verboten?
Leute! Manche Dinge eignen sich nicht daf�r:
In der �ffentlichkeit besprochen zu werden.
Ich denke, du solltest es erkl�ren.
Die Sch�ler sind nicht �ffentlichkeit.
Sie m�ssen dich verstehen, wenn sie dir vertrauen sollen.
Ich w�sste auch gern, was dich aufregt.
Was ist denn mit dem St�ck?
Ich habe euch doch von meinem Freund erz�hlt.
Der, der das Wachs abgekratzt hat?
Wir waren 1977 mit der Weihnachtsauff�hrung dran.
Wir schrieben zusammen ein Theaterst�ck.
Er den Text, ich die Musik.
Guter Text, gute Musik.
"Das fliegende Klassenzimmer".
Dies war damals noch ein Land mit einer Mauer drum herum.
Das Theaterst�ck war k�hn.
Es fliegt �ber Mauern. Es war mit Rockmusik.
(beide) Er ist f�r euch verbaut mit Mauern.
Welch ein Grund zu trauern. Wir hatten gemeinsam den Mut.
Wir h�rten jeden Freitag zusammen "DT 64 - Musik f�r den Rekorder".
Wir haben Stones gespielt, Birds.
Robert hat mir am Freitag vor Weihnachten gesagt:
"Ich will 'Das fliegende Klassenzimmer' nicht auff�hren."
"Ich bin Weihnachten nicht mehr da. Ich will weg."
Seine Eltern waren geschieden.
Sein Vater war in den Westen gegangen.
Er hielt es hier nicht mehr aus.
Er wollte weg. Er wollte raus aus diesem Land.
Das bedeutete f�r mich viel. Wir waren doch Freunde!
Wir tauschten unser Essen.
Ich war nachts bei meiner ersten Freundin.
Er lag in meinem Bett bei der Schlafkontrolle.
Wir spielten am Wochenende in einer Tanzband.
Wenn wir keine Konzerte hatten.
Ihr glaubt nicht, was da los war.
Wir hie�en "Der Nichtraucher-Klub".
Kurz gesagt: Wir waren unzertrennlich.
Jemand konnte damals sagen: "Ich gehe weg."
Das war dann f�r immer. Er kam nie wieder zur�ck.
Er war dann weg. Und ich ...
Als ob mir jemand ein Brett vor den Kopf gehauen h�tte.
Wie in Trance.
Er war weg.
Ich musste vor Weihnachten das Internat auch verlassen.
Einer der Lehrer war ein Spitzel der Staatssicherheit.
Er hatte uns beobachtet. Er hatte weitergemeldet:
Unsere Musik war nicht nur von Bach.
Man dachte: Ich habe von Roberts Fluchtpl�nen gewusst.
Ich war so als Thomaner nicht mehr tragbar.
Nat�rlich!
Ich bin dann Automechaniker geworden. Stark!
Und Robert?
Ich wei� es nicht.
Ich denke, er ist weggefahren. Gereist. Weit weg.
Ich habe ihn seitdem nicht mehr gesehen.
Und dann kommt ihr daher.
Ihr zerrt das St�ck irgendwoher. Bei mir ist alles hochgekommen.
Ich war es. Ich trat gegen die Kulisse. Pl�tzlich brannte alles.
Ich wollte es nicht. Ich war w�tend auf Sie.
Ich hatte mir viel M�he gegeben. Sie sollten stolz auf mich sein.
Danke, Jonathan!
Ich bin stolz auf dich.
Was bedeutet das?
Seine Probezeit ist doch noch nicht abgelaufen.
Ich sorge daf�r, dass Jonathan hier bleiben kann.
Und jetzt lasst mich mal f�nf Minuten allein!
Bis sp�ter dann!
Ich sp�rte es sofort. Was?
Dass da etwas seltsam war. Mit dem Nichtraucher und Justus.
Ich habe nichts gesp�rt. Was denn?
Justus' Freund ist Robert. Der Nichtraucher. H�?
Wie hei�t die Band der zwei? Nichtraucher-Klub?
Wie hat er sich uns vorgestellt? - Bob!
Von was ist Bob die Abk�rzung? Bobby!
(alle) Robert!
Justus spielt Klavier. Die f�nf Minuten sind um.
Wir wollen Sie zu einem Spaziergang einladen.
Das w�re ein gefundenes Fressen f�r Professor Kreuzkamm.
Ich hilflos bei terroristischen Chorknaben.
Wir sagen, wir haben Sie aus dem Internat entf�hrt.
Das w�rde ihn nicht wundern.
Nach dem, was in den letzten Tagen los war. Hoppla!
Na! Was jetzt?
Angekommen? Ja.
Der Hund bellt.
Er pfeift. Wo bist du denn?
Komm zur�ck!
Tag, Johann!
Alter Junge!
Sch�n, dass die Jungs so gut auf unseren Wagen aufgepasst haben!
Du kannst stolz auf sie sein. Sie sind manchmal schlimm.
Die besten Vors�tze sind dann weg.
Hast du Kinder? Verheiratet?
Eheuntauglich ... inzwischen.
Aha!
Und du? Kinder, ja.
Achtzig. Von acht bis achtzehn.
Mit welcher Frau?
Mit Kathrin. Du wirst sie kennen lernen.
Sie ist zust�ndig f�r Auftritte und Chorreisen.
Sie unterrichtet Tanz.
Warum hast du dich nie gemeldet?
Ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen.
Ich habe dich in was hineinge- zogen, wof�r Du nichts konntest.
Ich meine, was h�tte ich schreiben sollen?
"Hallo, Johann! Ich habe mein Abitur gemacht."
"Ich habe jetzt einen Studienplatz in London und eine tolle Frau."
"Das Essen beim Italiener schmeckt hervorragend."
Du konntest kein Abitur machen.
Es schreibt sich nicht so gut, wenn man sich sch�mt.
Es hatte etwas Gutes. Ich kann einen 8-Zylinder auseinander bauen.
Du h�ttest das nie geglaubt.
Thomaner-Kantor immer. Automechaniker nie.
Sie singen Rockmusik der 70er-Jahre.
He! Schaut mal! Da ist Uli.
Uli!
Spannende Musik
Die Sache ist die:
Ich wage mit diesen Ballons einen Fallschirmabsprung.
Tretet zur�ck! - Uli!
Der will springen! Die Ballons tragen das nie.
Uli! Nicht!
Ruft Justus! Und einen Krankenwagen!
Uli! Mein Kleiner!
Wir sagten immer, dass du keinen Mut hast.
Das wird wohl nie aufgef�hrt werden.
Ich drehe bald durch. Es wird nicht so schlimm sein.
Er fiel nicht tief. Knochenbr�che, Gehirn-Ersch�tterung.
Mehr nicht. Sein Puls ging ganz normal.
Bist du jetzt auch noch Arzt?
He!
Ist er tot?
Uli von Simmern hat sich das rechte Bein gebrochen.
Aber das heilt wieder. Er ist in einigen Wochen wieder gesund.
Ich muss zu ihm. Nein. Der Arzt ist da.
Dr. Uthofft, mein alter Freund. Ihr kennt ihn als "Nichtraucher".
Uli braucht jetzt Ruhe.
Ich muss mit seinen Eltern telefonieren.
Ich gehe heute Abend aus.
Ich kann nicht ein Bier trinken, wenn ihr weiter so seid wie bisher.
Bande!
Wisst ihr, Uli hat unglaubliches Gl�ck gehabt.
K�nnt ihr mir verraten, wie er auf diese verr�ckte Idee gekommen ist?
Alle haben ihn immer ge�rgert, er sei ein Feigling und so.
Ich Idiot sagte ihm, dass er etwas tun muss, um sie zu beeindrucken.
Na ja! Das ist ihm gelungen.
Ein gebrochenes Bein ist vielleicht besser, als sich feige zu f�hlen.
Meinen Sie wirklich?
Herr Dr. B�kh! Herr Dr. B�kh!
Kommen Sie bitte in mein Zimmer!
Mein Vater verliert den Humor. Es ist zu wichtig.
Ich war gestern zu Hause. Das Telefon klingelte immer.
Einige Eltern wollen ihre Kinder vom Internat nehmen.
Justus ist in Gefahr.
Es war zu viel in letzter Zeit.
Wir m�ssen etwas tun, das ihm hilft.
Was denn?
Die Auff�hrung wird ausfallen. - Genau.
Wir m�ssen zeigen, was Justus uns bedeutet.
Dass der Chor nichts ist ohne ihn.
Matz trommelt eine Melodie.
Matz!
Sei nicht feige! Sieh der Wahrheit ins Gesicht!
Jammere nicht! Du musst ...
... neue Wege checken. - Die Welt entdecken.
(alle) Zeig, wer du bist! Lass dich nicht verbiegen!
Bleib Optimist! Lass dich nicht besiegen!
(alle) Mona!
Komm runter! Was ist denn los?
(alle) Komm runter! Beeil dich! Ich komme.
Nicht zu verstehen
Musik
Meine Eltern sind gekommen. Manche Dinge machen nachher Sinn.
Ulis gebrochenes Bein ist ein Gl�ck.
Jonathan wird Dichter. Ah!- Was wollt ihr mit dem Rollstuhl?
Uns Ihren Sohn ausleihen.
Er wird gebraucht.
Musik
Klassische Musik
Der Kapit�n! Die Frau daneben ist meine Mutter.
Gesang
Ich beobachte dich, Matz.
Applaus
Vielen Dank! Wir sind noch nicht ganz fertig.
Wir zeigen zu Weihnachten immer ein St�ck.
Das ist Tradition. Wir hatten eins in Arbeit.
Es hie� "Das fliegende Klassenzimmer".
Guter Titel? Ja.
Es war auch ein tolles St�ck.
Der Schreiber war hier vor vielen Jahren Sch�ler.
Er ist inzwischen unser Freund geworden.
Wir wollten mit Ihnen in den Weltraum reisen.
Aber etwas Bl�des kam dazwischen.
Wir haben keine Kulissen und Kost�me mehr. Das All ist ...
Einige lachen. Das war eigentlich nicht komisch.
Wir entschuldigen uns f�r das, was in letzter Zeit passierte.
Schneller! Ich will zu meinen Geschenken.
Die Leute lachen.
Wir zeigen heute trotzdem etwas.
Es ist das, was vom "fliegenden Klassenzimmer" �brig geblieben ist.
Nicht viel. Nur ein Lied. Aber wir singen es f�r einen Mann.
Wir sind wegen ihm alle gerne hier.
Wir wollen, dass er bleibt. Dr. B�kh!
Sie m�ssen das jetzt leider aushalten.
Musik Was ist denn hier los?
Sei nicht feige!
Sieh der Wahrheit ins Gesicht! Und versteck dich nicht!
Jammere nicht! Du musst neue Wege checken! Die Welt entdecken!
Zeig, wer du bist! Ohne Verbiegen! - Bleib Optimist!
Lass dich nicht besiegen! Mach nicht schlapp!
Glaubst du, dass es keinen gibt, der mit dir tut, was dir gef�llt?
H�r auf dein Herz! Niemand wird als Held geboren.
Ist dazu auserkoren, ungeschoren sich an der Spitze festzubohren.
Gemeinsam gehen wir nach vorn. Wer ist gern allein?
Besser ist Zusammensein. Du bist der gr��te Held.
Bist du nicht nur auf dich selbst gestellt.
Wer ist schon gern allein?
Wer ist schon gern allein? Viel besser ist Zusammensein. Justus!
Du bist unser gr��ter Held.
Ohne dich fliegt das Klassenzimmer nicht.
Wer ist schon gern allein?
Allein, allein, allein!
Allein, allein, allein!
Allein, allein, allein!
Allein, allein, allein!
Musik
Ich habe nie eine sch�nere Weihnachtsauff�hrung gesehen.
Ich bin stolz auf dich.
Es war leider wieder nur kurz. Ich muss heute noch weiterfliegen.
Ist schon okay. Dein Besuch war eine tolle �berraschung.
Und danke, dass du mich hierher geschickt hast!
Halt mir einen Platz frei!
Was mache ich jetzt zwei Wochen ohne dich?
Essen, Matz! Essen!
Tsch�s, Uli!
Tsch�s, Matz!
Abflug Stube 9. Der Zug wartet nicht.
Will noch jemand mit nach Potsdam? Dann nicht!
Meine Mutter will nicht, dass ich zu Hause bleibe.
Ich komme jetzt in die Pubert�t.
Ich mache Probleme. Schade!
Klasse, dass ihr so tolle Freunde geworden seid!
Das Taxi hupt.
Dr. Hartwig, unser Schularzt, geht im Fr�hjahr in Pension.
Kreuzkamm will dich f�r die Stelle vorschlagen.
Kannst du es nicht erwarten, bis ich wieder arbeite?
Ich �berlege es mir.
Wirklich!
Aber nur wegen der Jungs!
Sag ihnen, ich bin nicht immer so wie gestern Abend!
Ich bin bei Grippe und Beinbruch absolut unger�hrt.
Bis nach Silvester!
Sch�ne Weihnachten! Gr�� deinen Vater!
Sch�ne Weihnachten!
Komm! Hopp!
Ich glaube, wir haben einen neuen Schularzt.
Nimm ihn bitte, bis ich zur�ck bin!
Mein Vater hat eine Hundeallergie. Pass gut auf ihn auf!
Wir m�ssen die Hausordnung �ndern, wenn wir dich behalten wollen.
Herr Dr. B�kh!
Ich sehe ein gro�es Problem auf uns zukommen.
Ich nehme das Tier zu mir, wenn ihr nichts dagegen habt.
Unser Fifi ist leider letztes Jahr gestorben.
Ich habe kein Geschenk f�r meine Frau.
Das w�re doch ...
Du hast das doch nie.
Seit wann duzen wir uns �ffentlich? - Seit Weihnachten, Herr Direktor?
Tsch�s! Und sch�ne Weihnachten!
Tsch�s!
Wo ist eigentlich unser Feuerteufel, Jonathan Trotz?
Seltsam still! Oder?
Ich finde es sch�n.
Frohe Weihnachten, Jonathan! Frohe Weihnachten, Mona!
Ob die anderen Geschenke auspacken?
Schau mal da oben!
Schlie� die Augen und w�nsch dir etwas!
Verrat den Wunsch niemandem!
Er wird dann wahr.
"Ich w�nsche dem Kapit�n viel Gl�ck."
"Und Justus und dem Nichtraucher."
"Und Matz w�nsche ich Gl�ck."
"Und Kreuzkamm."
"Und Uli. Und ich w�nsche Martin alles Gute."
"Ich freue mich, wenn er wiederkommt."
"Er ist eigentlich mein bester Freund."
"Viel Gl�ck auch f�r Theo."
"Und f�r Mona nat�rlich. Ich w�nsche mir einfach:"
"Meine Freunde sollen viel Gl�ck im Leben haben."
"Und ich w�nsche es mir auch."
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