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Komm schon, Gugu!
Ich will zu Ende malen.
Komm, Gulliver, heute heiraten deine Eltern.
Oh, Oscar trägt seine Sonntagskappe! - Ach was...
Du sagst es!
Schluss jetzt, wir gehen.
Wir sind heute hier, um Sophie Baston zu verheiraten...
Bersson! - Sophie Bersson und Hugo Lubrixi...
Lubienski. - Lubienski...
im Beisein ihrer Familien, Freunde und Kinder.
Sophie und Hugo, der Babyboom, zu dem Sie beitragen,
stellt Frankreich bei den Geburtenraten an die Spitze Europas,
mit einem Durchschnitt von zwei Kindern pro Frau.
Ich bitte das Brautpaar, sich zu erheben.
Als ich das zum ersten Mal machte, glaubte ich daran.
Heute kann ich nicht mal mehr so tun.
Sind sie wirklich so blöd oder ist das ein seltsames Spiel?
50 Prozent der Ehepaare trennen sich innerhalb von drei Jahren.
Ein Viertel innerhalb der nächsten zehn Jahre.
Bis zur Scheidung bekommen sie im Schnitt 1,2 Kinder.
Die meisten heiraten nach einem Jahr neu und besiegeln diese Ehe mit einem Kind.
Nach fünf Jahren lassen sie sich scheiden.
Ich heiße Bastien.
Die Braut ist Sophie, meine Mutter.
Sie hatte drei Ehemänner: Meinen Vater Philippe.
Das ist der gutaussehende, beliebte Typ. Dann kam Claude.
Sie bekamen meine Schwester Clara. Dann kam Hugo...
und kurz darauf mein Bruder Gulliver.
Vor mir hatte Philippe Oscar bekommen, mit Madeleine, der Rothaarigen.
Léopoldine und Juliette sind meine Cousinen, die Töchter von Agnès.
Agnès ist Mamas jüngere Schwester.
Die hat Léopoldine mit Paul bekommen,
und Juliette... hat ihren Vater verloren.
Und die Alte soll meine Großmutter sein.
Das ist Oma Aurore, sie kommt nur, wenn's was zu trinken gibt.
Hugo hat schon einen Sohn von Babette, Eliot.
Großfamilien sind altmodisch.
Aber Patchworkfamilien sind neu und voll im Trend.
Also, noch mal: Philippe und Madeleine: Oscar.
Philippe und Sophie: Ich. Sophie und Claude: Clara.
Sophie und Hugo: Gulliver. Hugo und Babette: Eliot.
Agnès und Paul: Léopoldine. Agnès und Juliettes Papa: Juliette.
Ich habe also sechs Halbgeschwister,
vier Väter, vier Mütter, drei Zimmer für alle
für die Wochenenden, geraden Wochen und Monate auf "-er".
Käse und Sex!
Blickt ihr durch?
Ich auch nicht.
Auf das Brautpaar!
Noch bevor ich verstehen konnte, was Glück war,
wusste ich, dass es nie von Dauer ist.
Spinnst du? - Schon gut, raste nicht gleich aus!
Ich raste aus, weil du mir nie was sagst!
Ich hab mich doch entschuldigt!
Hast du mal an uns gedacht?
Nein, Monsieur will einfach einen tollen Job in London!
Du bist ja selbst dauernd auf Geschäftsreisen!
Aber ich wohne hier! - London ist zwei Stunden entfernt.
Soll ich mit Gulliver nonstop hin- und herfliegen und die anderen hier lassen?
Hallo.
Organisier dich eben.
Gulliver...
Kommst du mit? - Ja.
Na los.
Und deine Ex ruft zehnmal täglich an und fragt, wie es ihrem Sohn geht!
Wir gehen zu den anderen. Das wird schon.
Bastien, die Tür! Für dieses Wochenende reicht's mir.
Ja, die sind echt nervig.
Ist es was Ernstes?
Mir egal. - Was haben sie denn?
Hugo kann ein Restaurant in London übernehmen und hat einfach zugesagt.
Das ist die Chance!
Das ist die Chance!
Warum musst du jedes Mal wieder von meiner Mutter anfangen?
Willst du zu Mama? - Eigentlich nicht.
Wann sehen wir uns? - Ich bin nächstes Wochenende bei dir.
Das geht nicht, ich bekomme einen Preis. - Super, darf ich mit?
Das hab ich schon Laure versprochen.
Nächstes Mal darfst du mit, ja?
Alles okay? - Hugo und Mama sind plötzlich so still.
Sie haben sich beruhigt. - Nein.
Sie sind wie Kinder: Stille heißt nichts Gutes.
Du kennst dich ja gut aus.
Lauf zu deiner Mutter. Nein, geht ja nicht, sie ist tot.
Hallo. - Hallo.
Eliot, Gulliver!
Also...
Heute Nacht schläft Papa nicht zu Hause.
Und dann fliege ich für eine Woche nach London.
Tschüss, Süße. - Tschüss, Hugo.
Eliot, bring deiner Mutter
morgen den Umschlag.
Ja, Hugo, alles klar. - Also dann, tschüss, Kinder.
Tschüss, Papa.
Nein! Er macht mir einen T-Bag!
Hugo, soll ich dir mal was sagen?
Ist er gegangen? - Ja. Was ist los?
Ich hab ihn weggeschickt. - Dann ist ja alles gut.
Nein. Hör auf. Hallo.
Trennt ihr euch? - Nein.
Wir haben nur gestritten, wir brauchen eine Pause.
Das kommt vor bei Leuten, die sich lieben. - Das stimmt.
Dann geh ihm nach. - Und was mache ich mit euch?
Wir gehen zu Papa. - Was?
Im Ernst?
Das wäre wirklich super!
Danke. Ich sag's den anderen.
Du bist klasse.
Mach nicht so ein Gesicht.
Passt auf euch auf und seid brav.
Ich verlass mich auf dich. - Schon gut.
Alles klar? - Ich versuche, den Bösen zu töten.
Wie sehe ich aus? - Perfekt. Lauf, Baby!
Geh schon.
Miststück.
Packt eure Sachen, Zwerge!
Nie können wir ein Spiel zu Ende spielen!
Schlafen wir wieder zu viert auf dem Sofa?
Das nervt! Dauernd schlafen wir woanders.
Ich hab nur ein Paar Schuhe!
Heul nicht, und mach endlich. - Beeilt euch, Kinder!
Gulli und Clara, eure Kuscheltiere! Clara, deine Schwimmsachen!
Die sind bei Papa.
Komm!
Komm! - Und ich soll aufräumen, ja?
Der nervt... Seht euch das Durcheinander an!
Alle mal herhören! - Hände weg vom Plattenspieler!
Und los geht's!
Nein, hört auf! Lasst das! Oscar? Was machst du denn hier?
Ich hab für Philosophie gelernt.
Sokrates, Plato...
Bist du nicht bei deiner Mutter? - Sie hat Airbnb-Gäste.
In meinem Zimmer wohnen drei Australier.
Macht die Musik aus! Also, was sagst du?
Sie schnallt nicht, in welchen Wochen ich bei ihr bin.
Wir schnappen ihn uns!
Nein, Schluss, ab ins Bett!
Wartet, es hat geklingelt.
Ich hab eine Stunde gewartet! Du hast nicht mal angerufen.
Beruhige dich, Laure, ich hab die Kinder hier.
Tut mir leid.
Was ist das?
Warte... - Das ist ja das Letzte!
Das ist Oscars Freundin...
Du bist so erbärmlich, Philippe!
Warum das denn?
So was Bescheuertes!
Du weißt ja, wie es mit Mama und Hugo laufen wird.
Sie trennen sich, finden einen Kompromiss,
trennen sich, versuchen es doch noch mal,
trennen sich,
dann trennen sie sich noch mal,
und am Ende lassen sie sich scheiden.
Tja, so gesehen hast du recht. - Höchstens sechs Monate.
Wir müssen Gulliver helfen. - Und wie?
Es muss einen Weg geben. - Klar gibt's den, Einstein.
Und warum konnten wir uns dann nicht helfen?
Hallo, ist der Platz neben dir frei?
Ich heiße Alice. Ich bin neu hier.
Scheidung? - Ja...
Willkommen im Club. - Heißt das, ich kann hier sitzen?
Lieber nicht. Die erste Scheidung?
Ja. - Okay, pass auf:
Wenn du neben mir sitzt,
wird das, was uns verbindet, uns einander näherbringen.
Wir werden uns verlieben.
Wir sehen alles durch eine rosarote Brille,
gehen Hand in Hand spazieren.
Doch bald stellt sich der Alltag ein.
Dann streiten wir, ob wir Zucker- oder Schokoladenwaffeln essen,
bevor wir uns genau das vorwerfen, was uns anfangs bezaubert hat. - Was?
Beziehungen funktionieren höchstens im Film.
Kann ich mich neben dich setzen, Bastien?
Hallo, ihr Schildkröten. - Wart ihr bei Philippe?
Wir waren bei Oma.
Wir mussten Bikram Yoga machen, total anstrengend!
Voll die Sauna!
Sie hat so heißes Wasser laufen lassen, dass die Plastikfische gar wurden.
Deine Oma spinnt. - Sie ist auch deine Oma.
Quatsch! Wenn ich euch sehe, weiß ich, dass ich ein Findelkind bin.
Genau: Aus dem Müll gefischt. - Hört auf, das ist ja wie zu Hause.
Welches Zuhause? - Ist es so schlimm?
"Wir brauchen eine Pause." - Das ist Phase 1.
Ich muss los.
Die Lehrer nerven doch auch! Jede Stunde müssen wir umziehen.
Können wir nicht in einer Klasse bleiben und sie kommen zu uns?
TREFFEN UNS AUF DEM DACH.
Wir kehren die Richtung der Erdrotation um.
Was in der Schule nicht klappt, machen wir zu Hause.
Eine Wohnung für uns alle.
Wir Kinder zuckeln nicht mehr dreimal pro Woche quer durch Paris.
Jetzt sind unsere Eltern dran.
Ich will nicht mehr mit Sack und Pack rumfahren.
Sollen sie doch Schildkröte spielen! - Das machen die nie.
Sie werden nicht gefragt.
Und wo sollen wir alle unterkommen?
In der Wohnung von deiner Oma. - Von welcher? - Die gestorben ist.
Was ist das für eine Wohnung? - Eher ein Museum.
Zehn Minuten von der Grundschule und 20 vom Gymnasium.
Sieben Schlafzimmer, Kühlschrank mit Eisspender und Whirlpool.
Ein Whirlpool? - Ja, allerdings.
Ich versuche mal, mein Hirn zu gebrauchen. Okay?
Angenommen, wir kommen unentdeckt rein,
und das wäre schon...
Wann werden unsere Eltern uns vermissen?
Wir schlagen sie mit ihren eigenen Waffen.
Jeder denkt, wir wären beim anderen. - Quatsch.
Die Idee ist gut. - Wir bleiben möglichst lang unter uns.
Dann müssen sie zugeben, dass es klappt. - Er hat recht!
Du bist genial. - Du bist bekloppt.
Ich kann nicht. Ich fahre Pizza aus und muss mit Virginie lernen.
Und danach? - Danach...
Kommt drauf an, ob sie mir dankbar ist. - Du bist doch blöd.
Oscar, das ist echt wichtig. - Nein, ich kann nicht.
Aber ich halte dicht. Versprochen.
Dann leiten wir das mal in die Wege.
Wer ist nächstes Wochenende bei wem? - Gulliver bei Aurore, Clara bei Claude.
Warte, Mama, es ruft jemand an.
Papa... Ich schlafe am Donnerstag bei Agnès.
Mama denkt, wir sind bei Philippe.
Philippe denkt, wir sind bei Mama. - Ein Problem bleibt:
Oma soll Gulliver abholen, er soll bis Samstag bei ihr bleiben.
Ohne ihren Kalender vergisst sie das. Ich kümmere mich darum.
Und wenn es ihr doch einfällt? - Sie weiß nicht mal mehr unsere Namen!
Es gibt zwei Hürden: Das Timing und die Lehrerin, sie ist extrem streng.
Na gut, ich hole Gulliver ab. - Sei unbesorgt, wir decken dich.
Und Oscar? - Oscar nervt wirklich!
Er hat eine Kreditkarte. - Nein, eine Geldkarte.
Bis später. - Tschüss.
He, Zwerg, du schuldest mir 50 Euro!
50 pro Woche sind zu viel. - Ich mach dich fertig!
Lass ihn los!
Ach ja? Was passiert sonst?
Hör auf! Das war Spaß, Henri ist mein Kumpel.
Sie hat mich gekillt. - Tut's weh?
Ja... - Jetzt seid ihr quitt.
Und damit das klar ist: Ich mag keine Waffeln.
Scheiße, wer ist die Tussi? Und wieso glotzt du sie so an? - Was?
Wie gucke ich sie denn an? - Wie ein Kebab mit weißer Soße.
Blödsinn.
Ohne unsere Eltern? - Ja.
Und wer kocht und spült ab und das alles?
Wir klauen Lebensmittel.
So, ihr Süßen, ab in die Heia!
Heute mal keine Playstation? Sehr gut.
So, leg dich schön hin.
Ab mit dir, Gulliver.
Aber mit Schokolade, das ist auch lecker...
Was haben die beiden?
Hecken sie was aus? - Keine Ahnung.
Na dann...
Licht aus!
Hallo? - Mademoiselle Agnès? - Ja.
Ich heiße Henri... - Keine Werbeanrufe, bitte.
Schmoll nicht. - Ich schmolle nicht, ich nerve.
Lass das.
Sie haben meine Mutter gesprochen? - Wir sollten sie heute nicht nerven.
Das ist sehr wohl ein Werbeanruf. Und zwar ein gezielter.
Sie kann immer nur eine Sache machen. - Ich kann damit noch nicht abschließen.
Ich will auch nichts Neues anfangen.
Aurore hatte recht. - Womit? - Sie sind blockiert.
Was geht Sie das an? Das ist ja wohl das Letzte!
Léo, wie alt bist du denn? - Das mache ich heute mal bei Philippe.
Und lass das Ding gleich dort.
Los, aufstehen!
Bastien, wach auf.
Beeilung! Ich sollte vor 25 Minuten am Flughafen sein.
Steh auf!
Ich verpasse den Flieger schon nicht!
Bring Gulliver zur Schule.
Sind die Sachen für die Schule alle verpackt?
Klar habe ich meinen Pass!
Scheiße... Ach, hier ist er!
Alles klar, Gulliver ist fertig. Los, raus aus dem Bett! Beeil dich!
Sag mal, ist nicht eine Ladung Konserven aus dem Südsudan zurückgekommen?
Warum nehmen wir die nicht mit?
Ich hab nicht nur schlechte Ideen... Bin schon unterwegs!
Jetzt noch Mama anrufen, damit sie Gulliver von der Schule abholt...
Keine Sorge, ich rufe Oma Aurore an.
Wirklich?
Danke, mein Prinz, ich rufe vom Hotel aus an.
Tschüss! - Ich bin fertig.
Oh, das ist aber wirklich wunderschön, Madame.
Wie viel schulde ich Ihnen?
Sie schulden mir...
... eine Übernachtung bei Oma Aurore, weil ich Gulliver sehen will.
Der Preis ist hoch...
Aber er ist angemessen.
Der Freund, bei dem du übernachtest... Was machen seine Eltern?
Sie betreiben Organhandel, Import-Export.
Ich weiß nicht, was sie machen.
Gut, um 24 Uhr bist du zu Hause. - Das nennst du übernachten?
Wenn du dort schlafen willst, macht doch einen Mittagsschlaf.
Wozu willst du dort schlafen? Im Schlaf hast du doch nichts davon.
Meinst du das ernst?
Dann gehe ich eben zu Papa nach London.
Soll ich den Zug 100 Meter unter dem Meer nehmen
oder den Flieger 10.000 Meter über der Erde?
Viel Spaß bei deinem Freund, und vergiss nicht:
Sag deinem Vater Bescheid.
Sei vorsichtig! - Aber klar, Mama.
Ist dein Handy aufgeladen? Hast du seine Nummer? - Ja!
Wenn du fällst, Hände nach vorn!
Hast du dein Sandwich? - Ja-ha!
Nicht in dem Ton, Eliot!
Du bist schön. Ich liebe dich!
Kontakt.
Na komm, beeil dich.
Verzeihung, kann ich Ihnen helfen? - Ähm...
Nein, ich hole nur meinen Bruder ab.
Seine Großmutter sollte doch kommen. - Seine Großmutter? Nein...
Mist! Anrufen, schnell!
Haben Sie was Schriftliches von Ihrer Großmutter? - Was Schriftliches...
Hat Oma was aufgeschrieben? Nein.
Ich glaube nicht, aber... Warten Sie kurz.
Ich glaube, das ist sie. Hallo, Oma?
Okay, gib sie mir.
Ich bin in der Schule.
Geben Sie sie mir, bitte.
Hallo? - Hallo, mein Kleiner.
Guten Tag, Madame. - Ich vergaß zu sagen, dass ich nicht kommen kann.
Tut mir leid, dass ich nicht selbst komme,
aber in meinem Alter muss man sich schonen.
Er ist ein echter Gauner, aber wenn er bei Ihnen war,
ist er immer viel ruhiger.
Übergeben Sie ihn dem langen Trottel, der kommt klar mit ihm.
In Ordnung, auf Wiedersehen.
Ist gut, Sie können gehen.
Gut, dann noch einen schönen Tag. - Ihnen auch.
Tschüss, Gulliver.
So, Gulliver ist entführt.
Alles klar.
Das ist das Haus meiner Großmutter.
Ich muss Pipi machen.
Wir können auch umkehren. - Ja, sieht nicht gut aus.
Das ist mein Bett! - Gefällt es euch?
Ein Prinzessinnen-Bett!
Ich will ein großes Zimmer. - Keine Sorge.
Ich sehe deinen Pimmel! - Clara! Die Tür!
Wer ist das? - Keine Ahnung.
Die Bullen! - So schnell?
Wir kommen ins Gefängnis! - Pst!
Ich sehe nichts. - Mach einfach auf.
Frag erst, wer da ist.
Wer ist da? - Macht sofort die Tür auf!
Oscar! - Was guckt ihr so?
Du hast uns erschreckt! - Habt ihr Pizza bestellt?
Super! - Hübsch hier.
Bringt ihr Menschenopfer? - Sehr witzig. - Die Wohnung ist super.
Was ist auf den Pizzen?
Dein Po stinkt!
He, passt auf!
Nein, Schluss damit.
Uns bleibt wenig Zeit, bis unsere Eltern dahinterkommen.
Wir müssen Verantwortung beweisen.
Hör auf zu rauchen und pass auf die Kleinen auf.
Der nervt doch...
Hört auf damit!
Bravo. Sehr lustig.
Idioten.
Bastien, kommst du mal? Wir brauchen dich.
Scheiße, mir reicht's...
Was ist denn jetzt? Auf euch ist echt kein Verlass.
Frohe Weihnachten, Bruderherz.
Bist du etwa der Weihnachtsmann?
Danke, Weihnachtsmann.
Das ist eine geniale Aktion.
Gute Nacht, Euer Ehren.
Gefällt dir dein neues Zimmer nicht? - Kommt Mama nicht zum Kuscheln?
Du siehst sie bald.
Darf ich bei euch bleiben?
Ich bleibe bei dir.
Kennst du die Geschichte vom kleinen Däumling?
Da geht es um einen kleinen Jungen in deinem Alter.
Er ist das Jüngste von sieben Kindern.
Genau wie du.
Aber sie verlaufen sich im Wald. - Sie werden da ausgesetzt.
Er streut Brosamen aus.
Er ist super schlau. - Brosamen...
Um wieder nach Hause zu finden, so schlau ist er.
Aber der Rabe
pickt alle Brosamen auf.
Waren es nicht Kieselsteine? - Ist doch egal.
Also kann er den Weg nach Hause nicht finden.
Aber da er schlau ist, findet er ein Häuschen voll mit Bonbons...
Willst du auf meinen Rücken? - Hat die Pizza nicht geschmeckt?
Vergiss Clara heute Abend nicht. - Nein. - Genau, vergiss mich nicht!
Sehe ich so vergesslich aus? - Er nervt echt.
Holt mich heute Oma Aurore ab?
Nein, weißt du, sie hat zu viel zu tun.
Das ist aber schön! - Von meinen Enkelkindern.
Sie wissen es nicht, aber ich hab alle ihre Geschenke verkauft.
Wie viele hast du? - Mit allen Halbgeschwistern...
So viele wie Schneewittchens Zwerge. - Genau weißt du's nicht?
Männer und Enkel zähle ich nicht mehr.
Habt ihr das von Catherine gehört? - Sie ist nackt durch die Straßen geirrt.
Scheiß Alzheimer.
Sie hat schon vorher mal ihr Höschen vergessen.
Ich hab meiner Tochter gesagt, ich hätte Alzheimer, das ist praktisch.
Ich sollte ihre Tochter vom Judo abholen
und hab gesagt, ich hätte es vergessen. Sie war nicht mal sauer.
Voller Mitleid, die dumme Pute.
Welcher Tag ist heute? - Freitag.
Scheiße! Ich hab die Schlafmütze in der Schule vergessen.
Komm, Gulliver, steig auf.
Ist Babette deine Mama? - Ja.
Ich mag sie nicht. - Warum nicht?
Weil sie böse ist und weil sie nie lächelt.
Sie ist nicht böse.
Sie ist manchmal traurig, aber das ist eigentlich normal.
Ich war auch traurig, als Papa zu deiner Mama ging.
He, Schlafmütze, ich bin's, Oma Aurore!
Das macht dich taub, ja? Bleib stehen, sag ich!
Das gibt's doch nicht!
Wartet, Jungs!
Ich bin's, Oma Aurore!
Scheiße.
Ein Bier mit schön viel Schaum, bitte.
Da ist ja Hatschi!
Doofkopf...
Prof... und Griesgram!
Was ist denn da los?
Kinder!
Was ist hier los?
Aus der Bahn! Ich halte sie auf!
Das ist unfair!
Wer zuletzt oben ankommt, ist ein Erwachsener!
Lauf, Clara, lauf!
Er holt dich ein!
Das reicht, du hast genug Schaum.
Ist das Wasser nicht zu heiß? - Nein, es geht.
Findest du es schön hier? - Ja.
Ich hab gewonnen!
Ich hab dich vorgelassen. - Quatsch, du hast mich geschubst.
Sag ich doch: Ich hab dich vorgelassen.
Oscar, lass doch gut sein.
Du bist echt nervig. - Total nervig.
Es ist die Alte! - Mach auf, Griesgram!
Horror, das ist die Alte. - Scheiße.
Verdammt. - Was jetzt?
Mach doch auf.
Hallo, Oma.
Was ist denn hier los?
Wo sind wir hier?
Also, ich finde das total cool!
Aber wenn rauskommt, dass ich Bescheid wusste,
werden eure Eltern mir das ewig vorhalten.
Eure Mütter sind nervig wie depressive Mormonen.
Wie sind sie bloß so geworden?
An deiner Stelle würde ich nicht anrufen. - Wie bitte?
Sophie wird außer sich sein.
Sie hat dir Gulliver anvertraut. - Für zwei Tage.
Stell dir vor, wir hätten ihn nicht hergeholt...
Das könnt ihr mir nicht anhängen. - O doch.
Außerdem hast du Gulliver einem Fremden überlassen.
Einem Fremden! Das ist doch der Sohn von...
Wie heißt du noch mal? - Wenn Sophie das erfährt...
Ich sage, ich hätte Alzheimer. Dann bin ich das Opfer.
Was ist Alzheimer? - Erklär ich dir später.
Ihr seid mir wirklich ein paar Ganoven.
Woher wir das wohl haben?
Also gut, ich spiele mit, aber wir schließen einen Deal.
Einen Deal?
Ich gehe.
Der verrückte Nachbar! Er ist voller Schaum!
Gulliver!
Bastien, was machen wir?
Hallo, ist da jemand?
Juliette!
Gilt unser Deal, wenn ich euch helfe? - Ja.
Schlag ein.
Ciao.
Wohin gehst du? - Der ist pervers! - Das will ich hoffen.
Guten Tag, Herr Nachbar.
Ich will auch was sehen! - Erst die Kleinen.
Haben Sie einen Schaden? - Allerdings.
Dann zeigen Sie mal. Kommen Sie.
Kommen Sie.
Zeigen Sie mir Ihren Schaden, na los.
Habt ihr Eliot gute Nacht gesagt? - Ja.
Und Léo? - Ja.
Und Bastien und Oscar?
Ja.
Aber wo ist Oma? Sie ist schon so lange mit dem Mann weg.
Die machen sicher Doktorspiele, das machen Alte gern.
Morgen kommt eure Mama wieder.
Das wird aufregend.
Morgen ist der große Tag.
Gute Nacht. - Träumt was Schönes.
Gute Nacht, Clara. - Gute Nacht, Gugu.
Vielen Dank! Auf Wiedersehen.
Hallihallo!
Ich bin's!
Ich bin wieder da! Clara?
Gulliver?
Ich hab euch was mitgebracht!
Kinder? Mama?
Ich erreiche die Kinder nicht, ist Mama bei dir?
Nein, ich hab ihr am Donnerstag aufs Band gesprochen.
Was, du hast zwei Tage nicht mit ihr geredet?
Hallo? Philippe? - Hallo, Agnès!
Gibst du mir die Mädels? - Die sind doch mit Bastien bei dir.
Bei mir?
Paul? - Hallo, Agnès.
Wie geht's? - Schlecht.
Achtung, von links: Schieß! - Was sagst du?
Agnès, ich teste ein neues Spiel.
Alles klar? - Ist Léo bei dir?
Mach ihn platt! Nachtsicht...
Deine Tochter! - Léo?
Nein, sie ist nicht bei mir. Ist sie nicht bei Philippe?
Ich dachte, du hast Bastien. - Nein, bei mir ist er nicht.
Hugo, wo ist mein Sohn?
Ich bin in London!
Ich war im Senegal.
Super! Warst du auch auf Gorée?
Ich habe ein Meeting.
Mama, ruf mich an, sonst hast du Gründe, krank zu sein.
Ich entziehe dir das Sorgerecht!
Hör auf! - Nicht in dem Ton!
Wenn ihm was passiert, wirst du bezahlen!
Claude, denk nach! Wo könnte Clara sein?
Keine Ahnung.
Ja, Inspektor, sieben Kinder.
Ja, meine.
Zwei von mir, drei von meiner Exfrau und eins von...
Wo sind die Kinder?
Stopp!
Da bin ich!
Da ist er.
Sagtest du nicht, es sei nicht so weit weg?
Ich war nicht mal drei Stunden unterwegs.
Fang jetzt nicht damit an. - Hallo.
Ich sag doch gar nichts.
Gut, da wir jetzt alle da sind, außer Paul natürlich...
Bastien, wir sind ganz Ohr.
Also,
kurz gesagt, wir ziehen im Schnitt dreimal pro Woche um.
Wir haben Hausaufgaben, Fußball,
Tanzen, Klavier, Cello...
Und wir haben keinen festen Wohnsitz. - Und weiter?
Wir leben wie Roboter.
Wir haben von niemandem was.
Wir zählen gerade und ungerade Wochen und passen uns eurem Zeitplan an.
Wir haben genug gehört. - Ja.
Lass ihn ausreden.
Ihr bietet uns keine Stabilität, also übernehmen wir das.
Bitte? - Ihr habt diese Situation verschuldet.
Also tragt die Konsequenzen. - Was?
Ab sofort werdet ihr Eltern
abwechselnd mit uns hier wohnen.
Aber natürlich!
Spinnt ihr? - Wie soll das gehen?
Na los. - Sie streiten.
Aber die Kuchen... - Wir gehen.
Wir brauchen abends und am Wochenende eine Mutter und einen Vater.
Nimm es weg.
Da ihr selten zusammen schlaft, bekommt ihr zwei Zimmer.
Ich teile mir eins mit Gulliver.
Um sich als Familie zu fühlen, muss man zusammenleben.
Nicht nur jede zweite Woche, sondern jeden Tag.
Lévi-Strauss sagt, dass die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist.
Lévi-Strauss! - Welcher Idiot hat sich das ausgedacht?
Der Idiot bin ich.
Sag's ruhig, wenn es dein Vater war.
Spinnst du?
Petze. - Verräter.
Das hast du mir nicht angetan, oder? - Es funktioniert.
Es hat funktioniert. Achte auf den Gebrauch der Zeiten.
Ihr habt gezeigt, dass es funktioniert hat.
Nein, dass du völlig gewissenlos bist.
Gewissen- und verantwortungslos.
Er war gewissenlos.
Ist es besser, mit jedem neuen Typen gleich ein Kind zu machen?
War da kein Grammatikfehler drin?
Die Elektrik ist marode, ihr hättet die Wohnung in Brand setzen können.
Er denkt nur an die Wohnung!
Nein, ich will nicht lesen: "Sieben Kinder in Wohnung verbrannt."
Was sind das für dämliche Vorwürfe?
Häschen... Du musst dich beruhigen.
Aber du schreist hier rum!
Es ist auch deine Schuld.
Wer hatte die Wohnungsschlüssel? Dein Sohn, oder?
Wen meinst du, Sophie?
Du hast mich sehr gut verstanden, Babette.
Aber die Idee stammt von deinem Sohn. Oder?
Wir haben uns das zusammen ausgedacht. - Eliot, sei lieber still.
Entschuldigung. - Sie hat recht, ihr habt praktisch Gulliver entführt.
Genau! - Wir haben ihn gerettet.
Juliette!
Entspannen wir uns. - Wer kümmert sich um Gulliver?
Oma weiß nicht mal seinen Namen, du bist in London,
Mama in Afrika! - Bastien, du gehst zu weit.
Hugo, erlaube mal! - Entschuldige.
Bastien, du gehst zu weit.
Das besprechen wir alles zu Hause. Also, steht auf.
Nehmt eure Sachen, wir gehen.
Wir bleiben.
Wir gehen nirgendwohin. - Ich auch nicht.
Oscar... - Ich bin fast 18.
Du fängst gleich eine!
Wir bleiben. Ihr könnt gehen, wenn ihr wollt.
Wir kommen sowieso alleine klar.
Gut, Kinder, geht in eure Zimmer. Wir besprechen das.
Das tun wir nicht! - Warum nicht?
Doch, geht in eure Zimmer.
Wir reden, basta!
In eure Zimmer!
Papa bringt mich um. - Ach was.
Hast du seinen Blick gesehen? - Mir hat er zugelächelt.
Eigentlich wirkt er ganz cool.
Aber deine Mutter, Eliot...
Hör mir bloß auf!
Ich dachte, sie holt gleich einen Besen und schlägt dich.
Ich will nicht diskutieren. - Aber ich habe was zu sagen.
Das geht nicht, du bist nie da.
Mir reicht's. - Sophie!
Was machst du? Gehst du?
Schon gut, was sollen wir lang diskutieren?
Sie schlafen heute hier, und morgen gehen alle nach Hause.
Genau. - Unsere Kinder haben die Notbremse gezogen.
Wir können nicht aus dem fahrenden Zug springen.
Oho, die Eisenbahn-Metapher! - Danke.
Die Notbremse bringt den Zug zum Halten.
Genau! - Genau.
Lasst uns ruhig darüber reden, die Sache ist ernst.
Sie sind nicht abgehauen.
Sie haben keine Konten geräumt, oder?
Sie haben was riskiert. Sie wollten uns überzeugen.
Das ist wie ein Selbsterhaltungstrieb.
Blödsinn. - Doch, natürlich.
Das ist meine Wohnung, ja? - Das wissen wir inzwischen alle.
Sie gehört mir. Ich werde sie verkaufen,
um Anteile an dem Londoner Restaurant zu kaufen. - Was?
Du hast Anteile gekauft? - Ja.
Über den Unterhalt reden wir noch.
Also noch mal: Die Idee der Kinder ist gar nicht so schlecht.
So kommt Gulliver leichter über eure Scheidung hinweg. - Was?
Scheidung? So weit sind wir noch nicht.
Nein?
Jetzt mal ganz ruhig.
Gut, momentan ist es schwierig, aber...
Wir kriegen das hin, wir... - ... reden miteinander.
Wir bemühen uns und...
... finden einen Kompromiss.
Einen Kompromiss, ja.
Was macht ihr da? - Pipi!
Hugo hat uns erwischt. - Mist.
Erst ging es um Züge.
Danach haben wir nichts mehr kapiert. - Macht nichts.
Denen ist doch alles egal. Züge...
Ich sag's ja: Die sind völlig daneben.
Ich sag's nur ungern, aber...
Wir müssen den Arsch hochkriegen.
Es ist ganz einfach: Sie fühlen sich im Stich gelassen.
Deshalb müssen wir präsent sein.
Du wohnst in der Nähe, aber bist du präsent?
Ja klar. Siehst du mich? Hörst du mich? Ich bin da.
Hugo, falls es dich interessiert... - Was habt ihr euch denn so?
Die Kids machen uns einen Vorschlag, der das Sorgerecht revolutionieren wird.
Und ihr bremst sie aus.
Das finde ich nicht gut.
Denkt nicht an euch, denkt an sie. - Okay...
Sind wir uns einig? - Ja... - Und Agnès...
Hör auf, ständig Rückzieher zu machen. Lass sie... - Er ist dafür.
Danke. - Er hat nicht Ja gesagt.
Schluss mit dem Hin und Her. Alle sind dafür, außer dir, Sophie.
Es geht nicht immer nach dir. - Ich glaube...
Jedenfalls waren wir bei 6 zu 2.
Hugo hat nichts gesagt. Hugo?
Ich weiß nicht, bis ich einen Käufer finde...
Das wird ja nicht lange dauern.
Gut, wie ihr wollt. Das bringt Probleme. Sagt nicht, ich habe euch nicht gewarnt.
Du meinst: "Ich hätte euch nicht gewarnt."
Na los...
Wir haben nachgedacht.
Und versuchsweise... - Nur versuchsweise!
Können wir...
Versuchsweise...
Wir folgen eurem Vorschlag. Wir vertrauen euch.
Ein Fehltritt, und jeder geht nach Hause, ist das klar, Eliot?
Ja. - Wir brauchen ein paar Tage,
um alles zu organisieren, bis dahin...
Was ist das?
Die Aufstellung der Elternpaare für die Abende und Wochenenden
nach einem Shuffle-System.
Der Plan hängt am Kühlschrank... Ja? - Was heißt Shuffle-System?
"Zufalls-System".
Ihr habt eine Mail mit dem Plan bekommen.
Jeder Dienst geht von 16:30 Uhr bis 9:00 Uhr früh.
Einer holt Gulliver ab, der andere kauft ein.
Gewaschen wird abwechselnd. - Ihr helft beim Waschen und Einkaufen.
Gut, wir erstellen einen Plan. - Nur wenn ihr eure Zimmer aufräumt.
Und den Müll wegbringt. - Und ihr helft im Haushalt.
In der Wohnung wird nicht geraucht. - Natürlich nicht.
Ja, ja...
Berufliche und Eheprobleme wollen wir hier nicht hören, in Ordnung?
Seht mich nicht so an. - Eliot, bitte, ich hab schon deine...
Da Gulliver der Jüngste ist, dürfen Mama und Hugo
den ersten Abend übernehmen. - Es kann losgehen!
Sehr gut...
Das hast du super gemacht. - Ich weiß.
Gemeinsam sind wir stark.
Sollen wir ihnen nicht sagen, dass die Wohnung verkauft wird?
Bis der Verkauf perfekt ist, sind alle wieder zu Hause.
Das Bad deiner Mutter ist der Horror!
Sie hatte null Geschmack.
Meinst du, das wird lange so gehen?
Ich weiß nicht.
Du weißt nie irgendwas.
Sieben Kinder...
Das gibt morgen früh ein Chaos!
Ist der Kaffee fertig? - Der grüne Tee auch.
Beeilung!
Sie kommen, beeilt euch. Clara, die Marmelade!
Die Spülmaschine spinnt übrigens.
Tschüss, aber...
Was war denn das?
Moment mal...
Hat sie den Müll mitgenommen?
Schönen Tag! - Sie hat den Müll mitgenommen. - Ja.
Das Chaos...
Hat's funktioniert? - Einwandfrei.
O nein... - Scheiße!
Hallo, Mama, na?
Mama, ich hab dich 15 Mal angerufen.
Warum hast du meine Nummer
einem 55-jährigen Masseur und Kinesiologen gegeben?
Ruf mich zurück.
Hallo, Babette!
Babette... guck mal...
Das ist mir alles zu viel. - Jetzt siehst du, wie das ist.
Jetzt siehst du, wie das ist...
Mama, was machst du hier? - Ich bin am Chillen.
Mit Doofkopf.
Was riecht hier so? - Hm?
Das ist mein Deo. - Oscar, geh raus.
Ich muss mit meiner Mutter reden. - Das ist aber mein Zimmer. - Oscar!
Na gut...
Ich war's nicht, er war's.
Ich wollte nur mal probieren,
wie sich das anfühlt.
Mama! - Ich hab nichts verbrochen!
Was denn? - Schlag mal einen anderen Ton an!
Sieh dich doch mal an: Du sitzt hier komatös im Zimmer rum...
Großmütter sind dazu da, mit den Kindern Unsinn zu machen.
Ich hatte schon genug Verantwortung mit ihren Eltern.
Das ist ganz schön lange her.
Und außerdem... Wer ist dieser Tinder?
Tinder...
Ist gar nicht so schlecht, was?
Ich hab irre viel zu tun mit den sieben Kindern...
Babette ist doch da.
Stimmt, dann kann's uns ja egal sein.
Sieben Kinder...
Scheiße, die rauchen mein ganzes Gras.
Meine Mutter ist völlig hinüber.
Sie sind erwachsen, sie wissen, was sie tun.
Erwachsen? Im Ernst?
Was kommt jetzt?
Wie lautet das Perfekt von "avoir"?
Frag dich erst selbst, was nicht stimmt, was nicht funktioniert,
und dann mich.
Und der Konjunktiv von "finir"?
Ich habe hier... - Moment, Eliot...
Wie ist die Perfekt-Form?
Bastien, lass das.
Displays sind keine Lösung.
Ist das richtig so?
Du willst also beweisen,
dass 0,9999999 in der Unendlichkeit...
Léo, was hast du da an? Hat deine Mutter das erlaubt?
Ich bin 14!
Willst du wissen, wie ich mit 14 über Mädchen gedacht habe?
Nein, lieber nicht.
Jungs, lasst sie nicht so rumlaufen. Ihr müsst ihr helfen!
Das ist alles uralt, so was Unverantwortliches.
Ich kenne meinen Sicherungskasten. - Kein Ehestreit! Das gilt auch für euch.
Danke, Bastien.
Ah... na also!
Mist.
Claude, willst du das wirklich machen?
Du fällst noch runter.
So hält es. - Juhu!
Bastien, komm mal!
Was ist?
Sie haben meinen Plan ruiniert! - Ja, am Samstag kocht meine Mutter!
Der Sturm fegt über die Wüste.
Babette, welcher ist schöner?
Das ist eine Polyesterbluse und das ein T-Shirt.
Was kommt in die Feinwäsche? - Und was ist mit dem Farbzyklus?
Hör auf, du verwirrst sie.
Nein, ich zuerst! - Schau mal, ein Nilpferd!
Ich will anhalten!
Die Wüste...
Ich hab eingekauft. - Es ist nichts da!
Wo soll das hin?
Willkommen im 22. Jahrhundert! - Ja, aber ich muss kochen!
O Gott, was hat sie getan? Madeleine!
Komm, wir haben dir ein Spinat-Soufflé gemacht.
Zum Geburtstag viel Glück...
Léo, Léo!
Schau mal!
Schau mal, wer da ist!
Freust du dich? Jetzt können wir uns immer sehen.
Ich muss nachsitzen und du schimpfst nicht mal?
Ich bin gleich bei dir. - Das ist wichtig! - Jetzt nicht!
Philippe, denk auch ans Kochen.
Wo ist Madeleine?
In fünf Minuten bin ich so weit. - Ich muss pinkeln!
Eliot, hilf deiner Mutter!
Das WG-Leben ist cool, aber anstrengend.
Vielleicht kaufen sie mal eine Spülmaschine.
Bastien, du könntest auch mal helfen.
Ich hab schon Pauls Spüldienst übernommen.
Mich hat er dafür bezahlt. - Du hast meinen Vater gesehen?
Wir waren am Samstag einkaufen und ein Bier trinken. - Was?
Im Gasthaus in "World of Warcraft".
Er hat mir ein Schwert gekauft, einen Zweihänder, echt genial.
Mir reicht's! - Sag mal, spinnst du jetzt, oder was?
Léo, der Abwasch! - Lass mich in Ruhe!
Ach komm, hör schon auf mit deinem Papilein.
Weißt du, was mein Papilein sagt?
Mein Vater ist tot, aber ich gehe nicht allen auf den Sack!
Nein, tröste lieber sie. Lass mich in Ruhe.
Gulliver, geh in dein Bett.
Was machst du hier?
Ich kann nicht schlafen.
Oscar hat Mädchenbesuch...
Wirklich? - Schläfst du jetzt nackt?
Ich hab nicht mit Besuch gerechnet.
Ich hab dich schon x-mal nackt gesehen. - Aber man weiß ja nie.
Für alle Fälle...
Ich hab mich geändert. - Ach ja?
Nicht mal ein kleiner Quickie? - Nie im Leben.
Oscar, verdammt!
Wirklich? - Nein.
Na dann, gute Nacht.
Weißt du, wie spät es ist?
Scheiße Oscar, keiner von uns kann schlafen!
Gute Nacht.
Ich schlafe lieber drüben. - Allein bist du nicht so laut!
Hallo, Hugo! - Hallo, Kinder. - Wie war London?
Ich dachte, ich verpasse euch.
Soll ich dich zur Schule fahren? - Nein, ich fahre mit Eliot.
Das ist viel lustiger. - Ja...
Tschüss, Papa! - Tschüss.
Tschüss, Jungs. Und mein Küsschen?
Auf Inlinern ist es lustiger...
Du bist echt krass.
Niemals! - Ich hab's 1984 in Bangkok gemacht.
Das war fantastisch.
Hallo! - Hast du mich erschreckt! Was machst du hier?
Idiot... - Störe ich?
Überhaupt nicht.
Ich gehe. - Nein, ich bin gleich weg.
Ich stelle nur meine Tasche ab.
Tschüss. - Tschüss, Alter.
Was hat er denn?
Ein echter Strahlemann.
Was soll ich sagen?
Ich stehe wohl auf Griesgrame.
War ich ein Griesgram?
Du hast das Wort erfunden. - Blöde Kuh.
Ich muss los. Fährst du mit? - Meine erste Stunde ist um 10 Uhr.
Ich nutze die Zeit, um hier ein bisschen sauberzumachen.
Jetzt wärst du reif zum Heiraten.
Viel Spaß beim Putzen! - Tschüss.
So, wo fange ich an?
Du bist echt der Größte. Du hast recht, lass sie schmoren.
Je länger sie wartet, desto besser. - Was?
Sie? Schwachsinn!
Ja, ja...
Hallo, Paris!
Schön sachte, Baby!
Guten Tag!
Was? - Wer sind Sie?
Was machen Sie hier?
Sie platzen hier rein und fragen, wer ich bin?
Marie, Immobilienbüro Capifrance. Sehr erfreut.
Sind Sie Herr Lubienski?
Nein, ich bin der Exmann seiner zweiten Frau.
Tut mir leid, ich habe nicht so schnell mit Besichtigungen gerechnet.
Ja, das ist mein Klient.
Können wir weitermachen? - Natürlich.
Verzeihen Sie.
Wenn Sie möchten, schreibe ich mir Ihre Nummer auf.
Dann sage ich nächstes Mal Bescheid. - Ja, sehr gern.
Kein Problem. - Ich muss los.
Die Schlafzimmer sind hier!
Können wir endlich los?
Wieso?
Komm schon, ich hab dich entlarvt: Du bist verknallt.
Das ist doch Blödsinn.
Die sieht mich gar nicht.
Ja, deswegen tut sie die ganze Zeit so, als würde sie nicht zu dir gucken.
Ihr Jungs seid echt zu blöd, um Signale zu lesen.
Aber du musst es mal versuchen.
Versuch's!
Liebe...
Also tschüss.
Los, Zähne putzen! Beeilung!
Und waschen!
Das reicht.
Hör auf! Skaten mit Zahnbürste ist gefährlich!
Beeil dich, mein Schatz. Ab ins Bett!
Vorwärts! Das gibt's doch nicht.
Als Erstes renovieren wir das Bad.
Aber wir bleiben nicht hier.
Bastien stellt sich blöd an mit Mädchen. - Stimmt.
Wie der Alice behandelt! - Er tut so, als sei er allergisch gegen Beziehungen.
Er benimmt sich wie einer, der was gegen Liebe und Beziehungen hat,
aber dann verliebt er sich.
Das ist ihm noch nie passiert.
Ich glaube, er ist verliebt und will es nicht zugeben.
Aber er will mit ihr gehen.
Und wenn sie auch in ihn verliebt ist?
Sitzt neben dir jemand?
Bist du neu hier?
Ich heiße Bastien.
Du bist also Bastien.
Ich hab gehört, du spielst gut Gitarre. Willst du beim Schulkonzert mitmachen?
Oder hast du schon was vor? - Nein.
Ich hab noch nichts vor.
Ich bin dabei. - Super!
Aber zuerst will ich dich spielen hören.
Ähm, ja... - Mittwoch bei dir.
He, Erwachsene!
Ich hab den Plan neu gemacht. Versaut ihn nicht.
Ich muss fürs Abi lernen.
Agnès, hier wird nicht geraucht.
Wir stehen am Fenster! Außerdem rauchen wir gar nicht.
Spielst du jetzt Polnareff-Songs? - Quatsch.
Du Clown.
Ich stehe wieder mittwochs drin!
Soll ich dich vertreten? - Meinst du, das dürfen wir?
Du stehst freitags drin. Lass uns tauschen.
Schon gut, ich komme auch am Freitag.
Du bist nett, Claude.
Ich meine, du bist wirklich ein netter Typ.
Das ist selten. - Aber außerdem bin ich langweilig.
Warum sagst du das? - Weil es stimmt.
Deshalb hat Sophie mich verlassen. - Nein.
Doch, wirklich.
Sag ein paar Sekunden lang nichts.
Nichts.
Siehst du, du langweilst dich.
Stimmt.... Du hast recht.
Ist ja abgefahren.
Das ist meine übernatürliche Kraft.
Sie nützt nichts,
aber andere Kräfte hab ich nicht.
Du bist seit zwei Stunden da drin!
Ja, weil du das Bad den ganzen Abend besetzt hast!
Komm jetzt raus! - Was ist denn los?
Die spinnt, sie steht extra früher auf, um das Bad zu besetzen!
Wisst ihr, wie früh es ist?
Es ist nicht mal 6 Uhr! - Ihr kotzt mich an!
Léo, wie redest du denn? - Ach komm!
Er darf "Scheiße" sagen! Was ist das für eine Familie? Komm raus.
Verpiss dich! - Was ist denn los?
Wieso ist er bei dir?
Tja, weil...
Diese Familie ist doch völlig am Arsch!
Hast du deine Tage?
Ihr seid ja heute früh wach!
Morgen, Claude.
Morgen.
Nein, das nervt mich nicht.
Sie kann machen, was sie will. Mich stört nur,
dass es in der Wohnung alle besser haben, nur ich nicht.
Ich dachte, ich sehe meinen Vater mal, er kommt mal...
Wenn ich was mit ihm machen will, brauch ich einen Avatar oder Troll.
Eklig!
Wie geht's, Bastien?
Ich hab eine Idee. Wann hat Paul Dienst?
Keine Ahnung.
Sturmfreie Bude, Léo. - Ja.
Nein, ich bin da. - Wäre heute nicht dein Vater dran?
Er sieht uns nur, wenn wir den PC einschalten.
Das ist das Gute an einem virtuellen Vater.
Nein, ich bin da. Der PC ist an...
Ich bin da. - Léo...
Was ist mit dem Ton los? - Ich finde, du küsst gut für dein Alter.
Willst du es wirklich?
Beim ersten Mal will ich jemanden, dem ich vertraue. - Ja, vertrau mir.
Was läuft da? Spinnt ihr?
Hallo! Ich bin da!
Eliot! - Das wird schon.
Ich liebe dich, Léo. - Hör auf! Eliot!
Wo machen wir es? - Ihr macht gar nichts! Nirgendwo!
Schluss! - Auf dem Sofa. Ich filme uns mit dem Handy.
Spinnt ihr? - Dann hab ich ein Andenken.
Und ich kann es auf YouTube posten.
Hör auf!
Ich hab echt Lust!
Wird es wehtun? - Ich bin ganz vorsichtig.
Sie ist quasi deine Schwester!
Hör auf! - Das ist gut...
Eliot, das machst du echt gut.
Ich mach dich fertig, Eliot!
In zehn Minuten ist er hier.
Wo ist er? Ich bring ihn um!
Oh, Paul, wie geht's?
Léo? - Toll, du bist aus deinem Loch gekommen!
Ihr seid so berechenbar!
Diesen Schwachsinn hab ich keine Sekunde geglaubt.
Lass das.
Papa, das war nur Spaß.
Papa...
Du bist schön! Und so groß geworden.
Deine Zähne sind neu, trägst du eine Spange?
Das steht dir.
Die Kameradschaft zwischen euch ist wunderbar.
Das ist was sehr Wertvolles.
Führst du mich mal rum?
Sieht super aus hier.
Ihr braucht niemanden.
Wo sind meine Schlüssel?
Guten Tag. - Guten Tag...
Schade, du hast sie knapp verpasst.
Ich soll heute Abend Sophie vertreten.
Sie hat was vor.
Aber nicht zufällig mit Philippe? - Was?
Sie decken Ihre Tochter, ist ja klar.
Die Kinder schlafen, Oscar hat Besuch. Setzen Sie sich.
Kommen Sie.
Es wird Ihnen guttun zu reden.
Philippe und Sophie schlafen miteinander.
Was?
Nur wegen dieser Wohnung.
Dauernd sieht sie ihren Exmann...
Und bei uns läuft es nicht so gut. - Das war vielleicht ein One-Night-Stand!
Das passiert jedem mal.
Aber ich liebe Sophie. Ich will, dass alles wie früher ist.
Und diese Wohnung nervt mich total.
Ich gebe Ihnen einen Rat.
Das sage ich auch meinen Töchtern:
Finden Sie eine Lösung!
Tschüss, meine Häschen!
Na, alles klar, Hugo?
Kaffee?
Kann ich Saft haben?
Und?
Ja... nicht schlecht.
Du kannst mich begleiten. - Ich hab noch nicht zugesagt.
Vielleicht singst du total schief.
Echt genial hier.
Es ist neutraler Boden.
Ich hatte meine Sachen seit zehn Jahren nicht am selben Ort.
Und zum ersten Mal ist meine Familie zusammen.
Wie läuft es bei dir?
Du kennst das ja.
Es ist, als würde ich dauernd gefragt, wen von meinen Eltern ich lieber mag.
Bastien... - Nach Ihnen, der Herr.
Jemand zu Hause? - Ja, wir sind hier.
Tut mir leid, er wollte unbedingt mitkommen.
Am Ende hab ich mich erbarmt.
Nein!
Wie geht's, Mann? Alles klar?
So ein riesiger Bildschirm! Da kann man geile Pornos gucken!
Tut mir leid, Bastien.
Ich muss los. War echt cool. Bis morgen.
Sehr erfreut... - Bis morgen.
Champion! - Das ist echt zum Kotzen.
Madame Rubini?
Guten Tag, Herr Lubienski. - Ja, guten Tag.
Wegen der Wohnung meiner Mutter...
Hat der Käufer noch Interesse? - Haben Sie es sich gut überlegt?
Ja... Ich habe es mir gut überlegt.
Lehrer und Schüler haben einstimmig entschieden.
Für das Abschlusskonzert wurden ausgewählt:
Alice Rubini und Bastien Bersson.
Wo findet der Elternabend statt? - Im Erdgeschoss, ich komme sofort.
Unglaublich...
Alles klar, Schatz?
Was machst du hier? Mama kommt doch immer zu so was.
Tja, sie hat heute Dienst.
Stellst du mir die charmante Dame nicht vor?
Hör schon auf. - Was?
Ich bin Alice. - Hallo.
Ich bin Philippe, ein Kumpel von ihm.
Da ist meine Mutter. - Guten Abend. - Wir kennen uns nicht!
Ich bin Philippe, Bastiens Vater.
Marie, Alices Mutter. - Freut mich sehr.
Hallo, mein Herz.
Hallo.
Ich hab Durst.
Wollt ihr was trinken?
Ja, ich komme mit.
Was war das denn? - Das ist überhaupt nicht lustig, Alice.
Doch, was hast du denn? - Mein Vater ist ein Raubtier.
Was ist los? - Er weiß nichts vom Verkauf der Wohnung.
Monsieur!
Was Sie machen, ist würdelos.
Würdelos!
Wovon reden Sie? - Von Ihrem "pädagogischen" Experiment.
Das ist unreif, unverantwortlich und skandalös.
So geht das nicht: Keine Autorität, tyrannische Kinder...
Das bedeutet Demontage und Veralberung unserer Werte.
Geht Sie das etwas an? - Danke.
Unser Sohn verlangt jetzt eine eigene Wohnung.
Dabei sind wir nicht mal getrennt. - Noch nicht!
Sie lassen Ihre Kinder im Stich, sie sind auf sich gestellt,
in einem besetzten Haus!
Sie hat recht.
"Besetztes Haus"! - Sie lachen? - Das ist erbärmlich.
Bastien... steh bitte auf.
Das ist das Gesicht eines misshandelten Kindes.
Das tut weh...
Guten Abend allerseits. - Warum sagst du nicht mal was?
Danke, dass Sie hier sind, ich bin leider zu spät.
Hier ist unser Lehrerteam, wir können also anfangen.
Wer hat gewonnen? Ja! Ich!
Hallo, Schatz. - Du spielst lieber, als zum Elternabend zu kommen.
Was ist? Hat es dein Vater nicht gut gemacht?
Doch, keine Sorge, er war wie immer. - Ja und?
Was ist los? Warum machst du so ein Gesicht?
Ich konnte nicht zum Elternabend. - Weil du hier spielen musstest?
Nein, weil mein lieber Sohn hier Pläne aufgestellt hat.
Wir akzeptieren die Familienzusammenführung,
aber du kannst nicht alles organisieren.
Zoll deiner Mutter etwas Respekt. - Ja...
Was?
Wer ist eigentlich diese Alice?
Wo bleibst du denn?
Nicht nur du verbringst hier mehr Zeit mit deinen Geschwistern.
Du bist der Schönste.
Danke, Mama.
Ich komme!
Steht das Angebot?
Wir machen noch einen Termin. - Beim Notar?
Er will die Wohnung noch mal sehen. - Bei dem Preis: jederzeit.
Ich halte Sie auf dem Laufenden. - Danke.
Die Probe war gut, das Konzert wird super. - Ja.
Meine Mutter war gestern aus. - Ach ja?
Sie war zum Essen eingeladen. Ich weiß nicht, von wem.
Und dein Vater? - Keine Ahnung, er hatte frei.
Sie haben sich neulich gut verstanden.
Das war erst vor drei Tagen.
Ganz so schnell lässt es mein Vater auch nicht angehen.
Warum sollen es nur Männer schnell angehen lassen?
Na dann, tschüss.
Los, erzähl!
Der Typ kam an und sagte zu mir...
Nein, ich kann nicht! Und ich muss pinkeln.
Oho! Ein nackter Mann!
Raus mit euch! - Ich hab dich schon öfter nackt gesehen.
DER KLIENT WILL DIE WOHNUNG. SCHADE, KEINE WEITEREN BESICHTIGUNGEN.
Wie zwei kleine Mädchen! Unglaublich!
Mädels?
Was? Die Wohnung wird verkauft? - Laut der SMS liegt ein Angebot vor.
Der Käufer kommt morgen wieder. - Im Ernst?
Diese miesen Ratten!
Sie haben uns verschaukelt. - Ja eben.
Deshalb haben sie uns hier wohnen lassen.
Weil es nur vorübergehend ist. - Und Philippe
vögelt die Maklerin bei jeder Besichtigung. - Also hör mal!
Ist doch ätzend!
Stört es dich nicht, dass dein Vater die Mutter deiner Freundin bumst?
Und dein Vater verkauft heimlich die Wohnung!
Heißt das, wie müssen hier weg?
Müssen wir ausziehen?
Wir müssen was tun.
Wir brauchen eine Idee.
Wir vergraulen den Käufer. - Lass Alices Mutter in Ruhe!
Wieso? Bloß weil sie die Mutter von deiner Tussi ist?
Sie ist nicht mal deine Tussi. - Sie macht nur ihren Job.
Keine Sorge, Alices Mutter bleibt außen vor.
Wie lautet dein Plan, Eliot?
Kommt er morgen?
Nach der Besichtigung wird er die Wohnung nicht mehr kaufen wollen.
Wo bleibst du, Bastien?
Sind wir diesmal allein? - Ja, natürlich.
Ich habe die Grundrisse hier.
Wozu? Ich reiße hier alles ein.
Die Wand kommt weg!
Scheiße. - Mach das aus!
Das kommt raus.
Das haue ich weg! Und das reiße ich ein.
Und hier jage ich alles in die Luft.
Und das mache ich platt.
Marie! - Warte!
Bleib weg. - Es tut mir leid.
Mein Kunde!
Warten Sie!
Dumm gelaufen!
Herr Barbade, warten Sie bitte! Ich kann nichts dafür.
Wenn ich mein Angebot aufrecht erhalten soll, kürzen Sie Ihre Kommission.
Ich rufe Sie an! Ich rufe Sie an!
Ich rufe Sie an. - Wie lief's, meine Schöne?
Finger weg!
Ihr seid doch alle krank!
Jetzt sind wir quitt.
Was hab ich denn getan?
Spinnt ihr?
Hau ab, du Verräter!
Du willst uns rausschmeißen! - Was habt ihr angestellt?
Du wusstest, dass ich Alice mag, trotzdem krallst du dir ihre Mutter.
Ist das der Grund? - Moment!
Was ist? Ich entscheide, wen ich treffe, Bastien.
Ich bin dein Vater! - Du und Mama trennt euch, da kann ich nichts machen!
Dann kommt jemand Neues, und zack! Ihr trennt euch wieder!
Wann hört das auf?
Sogar hier, wo's mir gut geht, schleppst du Frauen ab.
Das ist nicht fair! - Bastien!
Ihr hättet den Käufer erwähnen sollen. - Ach komm... - Sie hat recht
Es sollte nur vorübergehend sein.
Du hast gesagt, bald wären alle wieder zu Hause. - Niemals.
Doch. - Gut, am Anfang.
Aber jetzt sind wir alle gern hier.
So was Unaufrichtiges!
Stimmt's, Philippe? - Ja.
Hier sind wir viel ausgeglichener.
Die Kinder sind hier ausgeglichener.
Macht euch doch nichts vor. Es passt euch ganz gut in den Kram.
Es ist bequem, es ist ein Gewinn, und es spart Arbeit.
Das macht euch doch nicht zu schlechten Eltern!
Gebt es einfach zu: Wir alle bilden eine Familie.
Ich weiß, Léo wird nie allein sein.
Auch wenn ich eines Tages...
Paul... Alles okay?
Was hat er denn? - Und ihre Strafe? Damit kommen sie nicht durch.
Das war doch keine Absicht!
Meinst du nicht, sie sind schon genug bestraft?
Meint sie das ernst?
Weißt du, was du getan hast? Natürlich nicht.
Von wegen Genie! Ein Arsch bist du!
Meine Mutter hat seit der Scheidung nicht mehr so geweint. Nur wegen dir.
Ich hasse dich! Und das Konzert kannst du vergessen.
Mannomann.
Ich sag's nur ungern, aber ich bin irgendwie beruhigt.
Wieso sagst du das?
Du bist immer in allem so gut,
da freut es mich, dass du auch mal auf die Nase fällst.
Und dann gleich so!
Komm schon, Mann, schlag ein.
Das wird schon.
Mein Kuscheltier.
Kein Küsschen...
Alle sind sauer.
Unterschreibst du heute? - Ja.
Dann weißt du ja, warum.
Ich lasse dich aufräumen.
Tschüss.
Mein Restaurant...
Hab ich alles?
Mein Restaurant!
NOTAR
Na komm, iss ein bisschen was.
Was ist? Ich hab Hunger. - Du bist widerlich.
Ihr habt wohl keine große Lust, mich zu sehen.
Tut mir leid, dass ich euch Kummer bereitet habe.
Ich habe einen Nachtisch mitgebracht.
Eliot. - Ich mag nichts Süßes.
Wir haben keinen Hunger. - Juliette, es ist dein Lieblingskuchen.
Ich mag nur "Hau ab" mit Schokolade. - Juliette!
Schon gut, ich stell ihn in den Kühlschrank.
Clara, nimmst du mal den Deckel ab?
Mein Bild... - Was ist das?
Das ist der Kaufvertrag, du Trottel!
Heißt das, wir bleiben?
Wir haben gewonnen!
Wir haben gewonnen!
Ich komme zurück nach Paris. Ihr fehlt mir.
Du hast uns auch gefehlt.
Babette!
Komm rein.
Ein Schluck Champagner tut gut. - Hugo, wir müssen reden.
Schön, oder? Er tanzt gut.
Der Rapper ist gut. - Super gut.
Na, Bounty, trinkst du Alkohol?
Wie war das? - Lass, Mama.
Er gehört zur Familie. - Familie?
Lass den Blödsinn, wir sind deine Familie!
Wir sind eine große Familie.
He, Mädels...
Findet ihr nicht, dass sich Claude und Victor ähneln?
Sie passen super zusammen.
Stimmt, Victor ist auch ein bisschen langweilig.
Aber er ist sehr nett! Und vielleicht brauchen wir ihn noch.
Wenn die Familie weiter wächst...
Wir legen die beiden Wohnungen zusammen.
Agnès ist schwanger! - Was?
Wer ist Agnès? - Überraschung.
Von wem ist sie schwanger? - Von Claude! - Von Papa?
Das heißt, der oder die Kleine
ist deine Halbschwester und Cousine. Eine "Schwousine".
Du wirst sehen, Kinder sind genial. Du wirst es genießen.
Auf das Baby!
Bastien, mach auf.
Bastien, ist alles okay?
Was willst du?
Tu mir einen Gefallen.
Bei Alice hast du verschissen, aber ich hab noch eine Chance mit Marie.
Wenn du zu ihrer Tochter nett bist, ist sie vielleicht nicht mehr sauer.
Du bist nicht witzig.
Hör mal, ich wusste das mit Alice und dir nicht.
Sonst hätte ich nie was mit Marie angefangen.
Hast du ihr gesagt, was du fühlst? - Sie will nicht mit mir reden.
Was heißt Liebe überhaupt?
Was du für Gulliver und die anderen getan hast,
hast du ohne Hintergedanken getan. Genau das ist Liebe.
Wenn du Alice liebst, sei für sie da, egal, was passiert.
Und wenn sie mich wegschickt? - Wenn, wenn, wenn.
Aber du hast recht.
Das Beste ist, wir blasen Trübsal und jammern.
Was soll's, dass zwei tolle Frauen uns beim Rockkonzert erwarten...
Es ist sowieso zu spät. Das schaffen wir nicht.
Oscar! Lieferung!
Komm, mein Genie! Wir gehen zum Konzert, auf geht's!
Komm schon!
Ein Dankeschön an sie!
Hier, das ist von Bastien.
Alice wird weich werden.
Geh schon, mein Herz.
Wir kommen alle ins Paradies
Sogar ich
Wir mögen gesegnet oder verflucht sein
Wir kommen alle hin
Alle Nonnen, alle Diebe
Die verlorenen Schafe, die Banditen
Wir alle kommen ins Paradies
Glaub nicht, was die Leute sagen
Dein Herz ist die einzige Kirche
Ihre Nase sieht hübsch aus.
Lass deine Seele schweifen
Hab keine Angst vor der Farbe der Flammen
In der Hölle
Wir kommen alle ins Paradies
Sogar ich
Wir mögen gesegnet oder verflucht sein
Wir kommen alle hin
Mit allen Heiligen und Mördern
Kommt, singt alle mit!
Wir kommen alle ins Paradies
Wir kommen alle ins Paradies
Sogar ich
Ob wir an Gott glauben oder nicht
Wir kommen alle hin
Ob wir Gutes oder Böses getan haben...
Ja, Oscar!
Wir alle werden zum Ball geladen
Das ist mein Bruder! Wir sind eine Familie!
Ich heiße Bastien, und ich bin zum ersten Mal verliebt.
Die ganze Familie ist da, wie bei einer Hochzeit.
Nur ein absoluter Trottel würde ohne Liebe leben wollen.
Und die Zukunft? Na ja, mal sehen.
Jedenfalls bin ich nicht allein.
Hallo!
Victors Enkel. Sie sind nur zu Besuch. Das sind ihre Sachen.
Mama, das ist hier keine Kita.
Wann seid ihr zurück? - In zwei Wochen.
In zwei Wochen?
Victor fährt mit mir nach Bali. Das Taxi wartet unten. Tschüss.
Und wie heißen sie? - Vielleicht Bernard und Bianca?
Na gut, hallo, Bernard, hallo, Bianca.
Wir feiern.
BABELFISCH TRANSLATIONS Untertitel: Veronika Sandkühler
Heiden, Hunde, Haie...
Wir kommen alle ins Paradies
Ich auch! Sogar ich!
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