All language subtitles for L.627.German.1992

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Original subtitles

Wenn ich einen von denen erwische.

Ach, was soll's? Ist nicht das erste Mal.

Man sieht eh schon kaum was.

Das stimmt. Wir brauchen einen Standheizung.

Aber die Techniker sind nicht zu überzeugen.

Ja, das passiert erst, wenn ich in Rente gehe.

Der Typ, der die Ü-Wagen entworfen hat, musste bestimmt niemanden observieren.

Na, ihr drei Grazien? Turtelt ihr?

Hey, Rambo. Dein Pakistaner lässt sich Zeit.

Es wird langweilig.

Ach, wir sind erst anderthalb Stunden hier.

Bis Mitternacht dauert es noch.

Mitternacht? Dann kann ich noch ein Nickerchen machen.

Es ist so weit.

Achtung an alle. Der Spitzel kommt aus dem Haus.

Er geht in Richtung Rue des Vignoles.

Gut, ich geh ihm nach.

Ach, Scheiße.

Och, dieser Sicherheitscode.

Schieß los.

Er kommt in einer Stunde.

Pünktlichkeit ist nicht seine Stärke. Bleibt es dabei?

Ja, und er wird mir die 50 Gramm vorstrecken.

Aber er will in vier Tagen bezahlt werden.

Schön. Und was verlangt er?

Tja, etwa 15.000.

Also dreieinhalb pro Gramm. Ist völlig korrekt.

Ja.

Sag mal, Großer.

Besser, wir beschatten dich weiter. Sonst musst du die blechen.

- Sekunde. - Nicht so laut.

Wenn ihr ihn euch krallt,

könntest du 500, 600 Gramm Heroin finden.

Und da willst du 50 Gramm abzocken, ja?

Ruhig. Die Sache ist gelaufen.

Du wartest hier. Ich geh mal als Erster raus.

- Hey, Lulu. - Ja?

Hast du 20 Mäuse, damit ich was ausgeben kann?

Noch ein Bier?

Du schreckst vor nichts zurück.

Erst willst du 50 Gramm

und dann pumpst du mich auch noch an?

Hier.

Für das Personal.

Dämlicher Arsch.

Alles klar.

Rutsch ein Stück. Na, mach schon.

Läuft alles.

Der Pakistani kommt in einer Stunde.

Tulipe 4 versucht dich auf der Hauptleitung zu erreichen.

Hast du nicht geantwortet?

Nein, hab mich tot gestellt.

Muss der ständig nerven? Kann er nicht seine Bleistifte zählen?

Tulipe 55, hier Tulipe 4.

Tulipe 55, hier Tulipe 4.

Wieder besoffen. Als wir weggingen, hat er die Theke gewienert.

Tulipe 4, wächst dein Schwanz nach, wenn man ihn abschneidet?

Gießt du mit Ricard deine Tulpe?

Tulipe 4, hier 55. Ich höre.

Sitzt du im Ü-Wagen?

Ja, wir sind im Einsatz.

Dann hört damit auf. Ich erwarte dich im Revier. Klar?

Aber wir sind im Einsatz.

Das hat Zeit. Komm umgehend zurück!

Ach, der Kerl ist 'ne Null.

Tulipe 55, hier Tulipe 4. Hast du verstanden?

Die war doch größer

als du, oder?

Ach, schon gut. Klar war sie größer.

Raus!

Da, hast nicht alles verbraucht.

- Spinn ich? Was soll das? - Raus! Nun geh schon!

Ach.

Ja, und übrigens,

du behandelst uns wie die letzten Idioten.

Seit 'ner Viertelstunde...

Ja, und? Wir waren auf dem Einsatzkanal. Wir erwarten eine Lieferung.

Das ist mir egal. Ich will nach Hause. Dazu brauche ich den Kombi.

Hast du sie nicht alle?

Ohne den Ü-Wagen geht's nicht. Nimm die Metro.

Maul halten! Man versteht nichts.

Ich erinnere dich daran, dass der Kombi fürs Büro gedacht war

und dass das Sekretariat meinem Befehl untersteht.

Wegen einem Dealer nehme ich nicht die Metro.

Eine Lieferung von 500 Gramm ist scheiße?

Du kotzt mich an. Verschieb das.

Klar doch. Ich lasse ihm eine Vorladung da.

Noch hier?

Wir haben die Araberratte kriechen lassen.

Zwei Stunden nackt auf allen Vieren.

- Ja, sehr gut. - So muss man es machen.

Da hast du deinen Kombi.

Kannst gern gegen die Wand donnern.

Heb ihn auf.

Zufrieden? Klettere rauf und hol ihn dir.

In deinem Zustand wirst du aber schlecht runterkommen.

Hat man so was schon gesehen? Saustall.

Die Jungs kennen keine Disziplin.

Die Kerle mit Abitur glauben, sie könnten sich alles erlauben.

Aber dem zeige ich es. Arschloch!

Den Streifendienst kannst du vergessen.

Von nun an bekommst du einen Schreibtischjob.

Da können Sie lange rütteln. Die sind schlimmer als die Post.

Am schlimmsten sind die Krankenkassen. Dann kommt die Post,

aber das hier reicht auch schon.

Im Rathaus machen die pünktlich auf, aber haben keine Ahnung.

Äh, ja.

Dann gehe ich einen Kaffee trinken.

- Wollen Sie auch? - Nein, ich warte.

Nehmen Sie Platz. Es sind viele vor Ihnen dran.

Ich störe dich ungern,

aber vielleicht kann ich helfen.

- Was? - Ich bin euch zugeteilt worden.

Bist du allein?

Der Kommissar ist im Büro.

Die anderen trinken noch Kaffee.

- Aha. - Lulu!

Du bist es ja wirklich.

Ich konnte das mit der Versetzung nicht glauben. Wie geht's?

- Bist du gewachsen? - Ja, ein wenig.

Messieurs, das ist Lulu. Ein Dickschädel, aber ein guter Bulle.

Ich habe ihn vor 15 Jahren in der Plaisance 14 kennengelernt.

Da hatte er von nichts eine Ahnung. Ich war sein Tutor, wie man damals sagte.

- Madame. - Es geht um das Portemonnaie.

Ja, das Portemonnaie. Meister Proper?

Kümmern Sie sich darum.

Komm mit, ich stell dir den Chef vor. Da lang.

Ach, Lulu.

- Wie viele? War eine gute Aktion. - Elf.

Werden wir bis 14 Uhr fertig?

Ja, wenn die Zwangsräumung gut läuft.

Er droht, sich zu erschießen.

Ach, das sind nur Sprüche.

Herein.

- Ach, Caron, gibt's ein Problem? - Nein, alles bestens.

Ich möchte Ihnen den neuen Kollegen Monsieur Marguet vorstellen.

- Er ist von der Zentrale. - Bonjour.

Ah ja, Marguet.

Sie kommen unpassend. Bei uns läuft eine Aktion.

Er macht erst mal Büroarbeit.

Sie machen Ärger, Marguet. Das langweilt mich.

Meine Dienststelle ist kein Mülleimer.

Was höre ich? Kaum angekommen, wollen Sie schon weg?

Und das hinter meinem Rücken?

Ach, das Schloss. Wir können gehen.

- Caron? - Ja?

Ich übergebe Ihnen den Betrieb.

Nicht faulenzen. Elf Fälle liegen vor. Davon vier Zwangsräumungen.

- Wollen wir im La Truffe essen? - Sehr gute Idee.

Was hat die Schmerzgrenze erreicht?

Mit Zwangsräumungen verdoppelt er sein Gehalt.

Er verdreifacht es mit Sterbegebühren.

Weil er nichts anderes tut, haben wir unsere Ruhe.

Sie haben dich einfach gefeuert? Trotz deiner Erfolge?

Ach, Erfolge. So was zählt doch nicht.

Claude, wir brauchen noch zweimal Frostschutz.

Bist du nicht spät dran? Frostschutz im August?

Dafür gibt's keine Saison, mein Alter.

Zwei Monate sind keine Ewigkeit.

Wie hast du's gedeichselt?

Gar nicht. Ich habe Adore getroffen.

Kennst du ihn? Er ist der Chef vom elften und will mich bei sich aufnehmen.

Hast du gut hingekriegt.

Die Runde geht auf mich.

Nun, das ist für mich.

- Geht das? - Mal sehen.

Oh, da hab ich zu tun.

- Hier, meine Schöne. - Danke.

Jetzt können Sie beruhigt sein.

- Für meinen Mann auch. - Ja, natürlich.

Nein, die Person muss selbst kommen.

- Das ist Vorschrift. - Er arbeitet viel im Restaurant.

Dann können wir die Adresse nicht ändern.

- Verstehe. Vielen Dank. - Nicht der Rede wert.

Ich werd's ausfüllen, aber Sie sagen nichts.

Vielen Dank.

- Was ist das für eins? - Ein kantonesisches.

- Ah ja. Schön. - Speisen Sie doch heute bei uns.

Einverstanden. Ich bringe das ausgefüllt mit.

- Danke. - Tschüss.

Entschuldigung. Ich habe mich nicht vorgestellt.

Lucien Marguet. Sag einfach Lulu.

Pierre Debanne. Ich werde bald befördert.

In drei Monaten werde ich beamtet.

Vielleicht geh ich dann zur BRB.

- Oder zur Antigang. - Verbrechensbekämpfung?

- Genau das Richtige. - Ja.

Wir müssen auf den Kommissar warten,

sonst darf die Leiche nicht aus Paris raus.

Ah, da kommt er ja.

Wir haben Sie erwartet. Haben Sie die Papiere?

Mit Ihrer Erlaubnis lassen wir den Sarg schließen.

Warum geht mir der Köter an die Kehle?

- Haben Sie "Köter" gesagt? - Verzeihung.

Man darf doch wohl noch auf der Straße gehen, oder?

Als ich aus dem Supermarkt kam, griff er an. Aber das reichte nicht.

Beim zweiten Mal war ich spät dran und bin gerannt.

Plötzlich springt mich dieses Raubtier an. Der hat doch ein Problem.

- Monsieur. - Das ist ein Raubtier.

Ich muss doch sehr bitten. Das ist ein Kommissariat.

- Das ist kein Köter. - Das wird ja immer schöner.

Der Einbrecher hatte einen Nachschlüssel.

Das hinterlässt keine Spuren. Aber was die Versicherung angeht...

Deren Besitzer sehen wie Nazis aus.

Was bilden Sie sich ein, Schlampe?

Hey, Monsieur, beruhigen Sie sich.

Beruhigen Sie sich. Sie sind hier im Kommissariat.

Das geht zu weit.

Das Biest hat mich dreimal gebissen.

Lügnerin.

Ich habe den Seidenstrumpf mit, den ich getragen habe. Von Dior.

Der Typ hat von nichts eine Ahnung. Hier, da ist das Loch.

Kann man die Sache nicht abkürzen?

Ich tue schon, was ich kann.

Jetzt, da sich die Wogen geglättet haben, fangen wir von vorne an.

Was hat er entwendet?

Mein Silber, einen kleinen Sekretär

und meinen Fernseher. Das war schon das sechste Mal.

Ja, gut.

Haben Sie sonst noch was hinzuzufügen?

O ja, Monsieur Inspecteur.

Ich kenne den Täter.

Warum sagen Sie das nicht gleich? Das hätte uns die Prozedur erspart.

Wenn er namentlich...

Was heißt "namentlich"?

Ich kenne ihn nicht.

Sie kennen die Einbrecher, aber nicht die Namen?

Verdammt, wann hört der Krach endlich auf?

- Bringen Sie Ihren Dackel zur Ruhe. - Das ist kein Dackel.

- Er ist wirklich kein Dackel. - Beruhigen Sie sich.

Also ganz langsam noch mal von vorn.

Sie wissen, wer die Täter sind, kennen aber die ldentitäten nicht.

Lulu, kommst du? Ach, du bist beschäftigt.

Pech, ich wollte dich einladen.

Ah, Monsieur, ich wollte mit Ihnen sprechen.

Ja, Monsieur Mirabet, aber ich habe zu viel Arbeit.

Ich habe Ihre Akte an Monsieur Marguet weitergeleitet.

Er ist unser Spezialist. Sie sind gut aufgehoben.

Ähm, Lulu.

Heute Abend gibt's die Ghostbusters auf Kanal Plus.

Wenn er sie empfiehlt. Er kümmert sich

seit drei Jahren um mich. Die Einbrecher

sind jeden Abend da.

Sie kommen durch die Wände, bestehlen mich und verschwinden.

- Durch die Wände? - Es gibt

keine andere Möglichkeit.

Wir haben alles durchsucht. Ich weiß keinen anderen Weg.

Vielleicht einen Kaffee?

- Was? - Sie könnten einen gebrauchen.

- Sie haben recht, Adrienne. - Keine Ursache.

Bonjour, Monsieur.

Er kommt gut zweimal im Monat.

Stellen Sie sich vor, er war früher Postvorsteher.

Und plötzlich eines Tages... Muss der Kopf sein.

Tja, da kann man nichts machen.

Das Leben, was?

Läutet es da nicht, Adrienne?

Ja, ich hab schon gehört, aber ich hab ein Prinzip.

Ich lasse es achtmal klingeln, sonst denken die, man hätte nichts zu tun.

Die meisten legen nach dem siebten Mal auf.

Der ist hartnäckig.

Ja, hallo?

Ah, Monsieur Lucien, eine Dame für Sie.

Es muss Ihre Frau sein. Klingt wie eine Rothaarige.

Hey, Adrienne...

Na ja, die Stimmung ist eher etwas traurig.

Nein, ich steh wieder am Anfang.

Ich würde gern essen gehen, Cécile, aber ich habe Bereitschaftsdienst.

Versuch doch, es einzurichten.

Seit der Sache mit dem Koks habe ich dich nicht gesehen.

Du warst doch zufrieden.

Hast du kein Auto mehr? Ach...

Haben die dich in so eine drittklassige Bude gesteckt?

Dann nehme ich ein Taxi.

Vor dem Père-Lachaise.

Ja, der andere Eingang, nicht der Haupteingang.

Also, bis morgen.

Geht's gut?

Du hast mal gesagt, dass alle Dealer Terroristen sind.

- Denkst du das noch? - Ja.

Deshalb behandelt man sie entsprechend.

Man fängt mit dem an, der dir die erste Dosis gab.

Aber du weißt selbst, dass sie schnell wieder laufengelassen werden.

Aber nicht alle.

Sieh dich mal an. Du übertreibst.

Im Allgemeinen sehen mich nur die Kunden an.

Ich bitte dich, wir sind auf einem Friedhof.

Die werden davon nicht wach.

Wer weiß. Dann kriegen die Toten einen Ständer, glaub mir.

Ich dachte, meine Mutter dreht durch, als sie es erfuhr.

Und nach dem Test?

Wir sind uns sogar nähergekommen, als er positiv war.

Sie liebt mich, kann es aber nicht sagen.

- Warum wohnst du nicht bei ihr? - Geld.

Sie schafft es gerade so über die Runden.

Sonst stürzt sie sich in Unkosten, um mir eine Freude zu machen.

Sie hat mehr Hoffnung als ich.

- Isst du die Oliven? - Willst du sie?

Gehst du ins Hotel?

Seit drei Wochen nicht mehr.

Ich wohne bei einem ehemaligen Freier.

Er ist nett.

Er ist sechzig, aber lässt mich in Ruhe.

Ich verstehe schon.

Bist du vom Dope wieder runter?

Ich habe dich was gefragt.

Bist du runter?

Du bist sicher sauer. Ich brauche noch ein Gramm.

Sogar etwas mehr, weil man nur noch blauen Sugar kriegt.

Ich hätte sonst nichts gespürt.

Also hör mal.

Du gabst mir dein Ehrenwort.

Von einer Nutte oder einer Süchtigen?

Du hast kein Glück. Ich bin beides.

Nein.

Du machst mich doch nicht zur Sau?

- Ich habe ein Geschenk für dich. - Was denn?

Unser Lieferant.

Seine Autonummer und wann er vorbeikommt.

Die Telefonnummer?

Leider nein.

Du bist ein Schatz.

Und du bist schön.

Du bist wirklich schön.

Iss schon. Ich dachte, du hast es eilig.

Ja, ähm...

Zwei Kaffee und die Rechnung.

Heute lade ich dich ein.

Letzte Woche wurde ich strafversetzt

und jetzt werde ich eingeladen. Das ist doch was.

- Lulu? - Ja?

Ist nicht was übrig geblieben?

Und wenn's nur ein Viertel ist. Mir geht es beschissen.

Ich bitte dich.

Sonst muss ich wieder anschaffen gehen.

Ich hab nichts, gar nichts. Ich schwöre es.

Ich hab Toulouse alles für seine Spitzel dagelassen.

Sei nicht böse.

Red keinen Blödsinn.

- Also dann. - Iss nicht so fett. Das ist nicht gut.

- Ich weiß. - Salut.

- Nächstes Mal lad ich dich ein. - OK.

Sprechen wir über die HiFi-Anlage.

Was sind das für Geräte? Welche Fabrikate?

Sehr gute. Die Versicherung muss mir alles ersetzen.

Geben Sie mir das schriftlich.

Selbstverständlich, aber erst muss ich die Marken wissen.

Die Seriennummern des Tonbandgerätes und Fernsehers.

Die Seriennummern? Was ist das?

Damit werden die Geräte identifiziert, falls man sie wiederfindet.

Meistens ist das nicht so.

Aber die hab ich nicht.

Natürlich nicht. Die hat kein Mensch. Unterschreiben Sie das hier.

Ja.

- Lulu? - Ja?

Da bist du ja. Die Verwaltung hat angerufen.

Du verlässt uns schon Freitag.

Ich hab ja die Goldmünzen vergessen. Das waren wenigstens ein Dutzend.

Er hat einen kleinen Tick.

Ist nicht schlimm. Wir sind ja dafür da.

Goldmünzen. Noch etwas vergessen? Wertpapiere oder so?

- Einundsiebzig. - Ja, ich.

- Zweiundsiebzig. - Ja.

Entschuldigung. Dürfte ich vor Ihnen rein?

Ich habe es sehr eilig. Vielen Dank.

Ich komme sofort, Monsieur.

Es ist so weit, Kathy. Montag bin ich bei der Kripo.

Bringst du deshalb Blumen?

Ja, weißt du? Ja.

Sind nicht die schönsten.

Ich hab sie in Bréguet-Sabin gekauft.

Wer dort Blumen kauft, hat einen wichtigen Grund.

- Nicht so schnell. - Wir gehen ja schon freiwillig.

- Ihr habt ja eine brutale Art drauf. - C1 an alle. Bitte kommen.

In Ordnung. Los geht's.

Zentrale? 417, bitte kommen.

Kannst du nicht gehen, du Künstler?

Falls du's noch nicht weißt.

Die Autoradios sollen zurückgegeben werden.

- Im funktionsfähigen Zustand. - Nicht zu fassen.

Er macht sie kaputt und das Arschloch schiebt es mir in die Schuhe.

Nicht sehr höflich. Zieh die Hose hoch, sonst kriegst du noch eine.

- Klar? - Hey, Jean-Marc.

Was gibt's?

Einer hat sich aus dem Fenster gestürzt. Rue Caumartin 24.

- Du wirst erwartet. - Können die Leute nicht mal warten?

Nur, weil er Konzernchef ist, darf er uns nicht den Morgen verderben.

Sein Sohn hat einen Metrowagen demoliert.

Ein Tag in Gewahrsam bringt ihn nicht um.

Nein, bis um sechs ist er draußen.

Noch ist er bei uns.

Ich schicke ihn mit dem Bus zu dir.

Alles klar. Keine Sorgen.

In einer Stunde wird es beim Präfekten ganz schön läuten. Tschüss.

Ist nicht wie im 11. Arrondissement.

Das 8. und das 16. sind wie ein Minenfeld.

Also.

Haben wir uns schlecht benommen?

Ist eine Ewigkeit her.

- Ich bin froh, Sie wieder zu haben. - Ich freu mich auch.

Oh, pardon.

Das Protokoll der beiden Hehler. Die kommen heute vor Gericht.

Jean-Marc, hast du deine Leiche vergessen?

Die fliegt schon nicht weg.

Na, vielleicht doch.

Was heißt das?

Na, der Selbstmörder. Der hat doch versucht, zu fliegen.

Hättet ihr sie nicht aufspüren können,

statt sie gleich festzunehmen?

Stimmt schon, Chef, aber die waren nicht leicht zu verfolgen.

Na ja, ich sagte "versuchen".

Womit ich meinte "mehr bemühen".

Eine Zeugenaussage wurde nicht unterschrieben.

- Haben Sie eine Fallliste? - Ja, hab ich.

Lefort?

Sie werden Plantier von seinen Pferdewetten abhalten

und fahren zu dem Selbstmord. Sofort.

Ich stelle Ihnen die Kollegen vor.

Wir haben eine ausbaufähige Erfolgsrate.

- Aber wie? - Es wird besser.

Wir haben ein Motorrad bekommen.

Fährt es?

Echt, Dodo. Manu hat dich gut hingekriegt.

- Gefällt's dir? - Ja.

Salut.

Ist das die Drogenfahndung?

Ich heiße Marguet. Ich werde bei euch mitmachen.

Ich bin Dominic Auriot, genannt Dodo,

und habe das Pech, hier Chef zu sein.

Aber ich lass mir nichts gefallen.

Das wird noch böse enden. Du bist ein dämlicher Esel.

Das ist Diop Mamadou. Dealer. Ein sehr netter Kerl.

Wenn er mit sich reden lässt. Habe ich recht?

- Salut. - Salut.

Antoine Cantoni, genannt Looping oder Tonto oder das Wiesel.

Willkommen. Ich bin Manuel. Der Chef hat seine Krise.

Gestehe besser.

Wir wissen, dass du dealst. Das sagen doch auch alle.

Du redest uns das nicht aus.

Aber ich schwör dir, Chef, ich verkaufe nichts.

Willst du mich verscheißern? Ich irre mich nie, Mamadou.

Niemals. Niemals!

Er ist selbst hingefallen.

Ihr seid Zeugen.

Hast du nachgedacht, Mamadou? Du hast das Zeug verkauft.

Ich sag dir was.

Ich arbeite. Ich habe nichts mit Drogen zu tun.

Du bist ein ausgebuffter Lügner.

Denkst du an deine Mutter?

Wenn in deinem Dorf erst alle wissen,

dass du dealst.

Hast du darüber nachgedacht?

Na? Und dein Vater?

Diese Schande.

Darüber hast du nicht nachgedacht, was?

Hey, Mamadou.

Und Gott? Hast du mal an Gott gedacht?

Der sieht, was du tust. Auch, was du verkauft hast.

Du kannst ihm nichts vormachen.

Dafür wirst du bezahlen.

Dafür zahlst du.

- Trinken wir einen Kaffee? - Was? Ja.

- Wir rennen. - Ach ja?

- Warum? - Siehst du gleich.

Schmeckt immer gleich beschissen.

- Gibt schlimmeres. - Geschmackssache.

Und Dodo ist ganz komisch. Ist er immer so?

Ja, er ist wirklich jung geblieben.

- Wir arbeiten mit Vincent. - Bonjour.

- Sie sind Marguet. - Ja. Hallo.

Kommen Sie mal vorbei. Sie müssen noch was ausfüllen.

- Cantoni, hätten Sie einen Franc? - Tut mir leid.

- Warten Sie... - Lass nur.

Der ist nichts für sein Magengeschwür.

Schon wieder die Nummer meiner Waffe. Wie oft noch?

Kommt zweimal im Jahr wieder wie die Schwalben.

Den Kaffee trinke ich außerhalb.

Der kriegt gleich einen Aufguss.

Jetzt hab ich verstanden.

- Willkommen im Club. - Danke.

- Willst du auch die Nummer des Eimers? - Lustig, was?

Sieh mal, was du aus der gemacht hast.

Ein neuer Parteien von heute Morgen.

Die neueste Ausgabe.

Wo ist das Zeug

von der Festnahme?

Bist du blind? Das liegt vor dir auf dem Tisch.

Ah ja.

Da greif ich doch zu. Das sind zehn Mäuse.

Fünf krieg ich für die Zeitung und fünf für die Verleumdung.

Du schuldest uns fünf für den Kaffee. Mit Trinkgeld macht das zehn.

Alle Achtung.

Salutzusammen.

Oh, verdammt. Nicht so fest.

Das finde ich nicht nett, Marie.

- Bonjour. - Du kriegst nichts, du stinkst.

Hallo.

- Nimm das weg. - Sei nicht so.

Mein Tisch ist kein Mülleimer.

Ist wirklich kein Mülleimer. In drei Tagen

machst du das zweimal. Das ist nicht nett.

Ich merke es mir. Grüß dich.

- Drück mich. - Du bist ein Verrückter.

Grüße dich.

Wer ist das?

Er gehört zu uns. Lulu Marguet.

Schön. Ein Mann mehr, der für mich sorgt.

Neue bekommen bei mir immer acht Küsse.

Moment mal. Es liegt noch Arbeit an.

- Bist du lnspektor? - Nur Untersuchungsbeamter.

- Dann lass ich dich schuften. - Ach ja?

Wer kümmert sich um den Kombi? Er stinkt nach Benzin.

Hätte mich fast vollgekotzt.

Der sollte schon vor zehn Tagen zum technischen Dienst.

Ich hab mich um den Citroën gekümmert.

Manu, da du nur rumhängst, machst du das.

Ist doch Schwachsinn, was du sagst.

Den einzigen Verhafteten hast du verhört.

Da halte ich nicht noch Händchen.

Ich hab viel zu tun. Ich muss noch Lotto spielen.

Schon verstanden. Das reicht. Wir sind dran.

- Wer ist wir? - Na wir.

Schon wieder einer deiner Verehrer, Marie.

Hallo? Ja?

Sie wird schon feucht.

Sehr komisch. Und das schon am Morgen.

Jetzt hör mal zu, Fettsack!

Hup weiter und ich kassier deinen Taxischein.

Geh schlafen. Blödmann.

Ich hab es satt. Bald bring ich einen um.

Wenn's dir Spaß macht.

Bei der Polizei haben die ein Auto, die keins brauchen.

Das ist nicht alles,

was einem auffällt.

Hey, klauen wir uns eins?

Der muss kurzsichtig sein.

Vollkommen blind. Das kann nicht wahr sein.

Ich wusste nicht, dass wir Käfer in unserem Laden haben.

- Noch dazu mit Autoradio. - Der gehört einem Kumpel.

Was kann ich für euch tun? Ich habe gleich Pause.

Ja, stimmt tatsächlich.

- Riecht leicht. - Leicht? Verbring mal die Nacht darin.

Ruhig Blut. Ich sagte "leicht", um was zu sagen.

Ist sicher beim Tanken übergelaufen. Lüftet eine halbe Stunde.

Wir warten nicht 20 Minuten auf so eine Scheiße.

Ach, immer schön ruhig.

He, René.

Er löst mich ab. Ob Benzin oder nicht. Ich habe jetzt Pause. Tschüss.

Nicht, lass sein.

Wirf einen Blick drauf. Riecht nach Benzin.

Bonjour, Messieurs.

- Bonjour. - Salut.

Netter Duft, was?

Hat er drunter gesehen?

Nein, eher auf die Uhr.

Fahren Sie ihn dort hin.

Fahrt ihr im Meer rum?

Hier finde ich sogar Strandschnecken.

Da ist ein gewaltiges Leck. Und zwar im Tank.

Den muss ich aus dem Verkehr ziehen.

Gehen Sie zum Diensthabenden.

- Das hat noch gefehlt. - OK, danke.

- Bonjour. - Was gibt's?

Wir wollen zu dem Kollegen, der den Wagen stilllegt.

Der ist gerade unterwegs, um einen Wagen zu prüfen.

Kommen Sie in 30 Minuten zurück.

Normalerweise hat der Diensthabende auch Dienst.

Vergiss es. Die Sache ist, dass das der Wagen unseres Chefs ist.

- Das gefällt ihm sicher nicht. - Wir erklären es ihm.

- Wie war Ihr Name? - Ja, den notiere ich.

Der Diensthabende wird im Büro gebraucht.

Der Diensthabende der Werkstatt bitte ins Büro.

Wer sagt's denn?

- Was gibt's? - Eine Wagenstilllegung.

Von irgendeinem Chef.

Das ist der Wagen Ihres Chefs?

Er ist sehr bescheiden.

Ihr seid zwei ganz Clevere. Verstehe.

- Was hat die Kiste? - Ein Leck.

Ist sie vollgetankt?

- Vollgetankt? - Das muss er sein beim Stilllegen.

Damit er bei einem Brand nicht explodiert.

Man kann kein Auto volltanken, das leckt. Das ist unlogisch.

Logik ist Logik. Vorschrift ist Vorschrift.

Also muss er vollgetankt werden. Ob Kripo oder nicht.

- Danke. - Nichts zu danken.

Aslim Saïd!

Ach, meine lieben Freunde.

Schön, euch wiederzusehen.

Marie. Gut, dass ihr reserviert habt.

Ihr seht ja, wie voll es ist.

Der ist für euch. Die wollten eh grad zahlen.

Ich weiß nicht. Wenn er uns Freunde nennt, dann will er doch was.

Ja, ja.

Das ist Lucien.

Bonjour, Lucien, wie geht's?

Er ist vom siebten.

Da hab ich viele Freunde.

Ich auch. Und einen besonders guten.

Ein Araber, der zu viele Bullen kennt? Da ist was faul.

Halt mich zurück von diesem Franzosen. Wisst ihr, was ich mit ihm mache?

Ich breche ihm das Genick und koche ihn.

Nur so ist er zu genießen.

Da sitzen Kollegen von euch.

- Wisst ihr, wer hier ist? - Die Superbullen vom Drogendezernat.

- Salut. - Salut.

Ihr habt euch was Kleines zugelegt.

- Salut. Marguet. - Mich nennt man Jaunet.

- Dacht ich mir. - Hast du ihn dir aus der Rippe geleiert?

Mein Erschaffer hat keine Eiswürfel gelutscht.

Ganz sicher nicht.

Nicht schlecht.

Es reicht. Seit acht Monaten trinkst du aus meinem Glas.

- Das nervt. - Ich spendiere dir eine Flasche.

Erinnert ihr euch an einen Typen namens Blondin?

Ähm...

Na, dieser Blondin vom neunten.

- Der abkassiert hat? - Genau.

Die Abteilung für inneres hatte ihn eingelocht. Er ist wieder frei.

- Wisst ihr, was er macht? - Der ist gefeuert.

Weit gefehlt. Er ist im 94.

Er verlangt 100.000 Franc wegen Verleumdung.

Die kriegt er sicher.

Dann hat die innere sich idiotisch angestellt.

- Noch ein Glas? - Ja.

- Marie? - Ja, gern.

Die sind vielleicht scharf.

- Der ist neu bei uns. - Dodo.

Dodo, ich hab falschgeparkt. Du bringst das in Ordnung?

Hol mal den Boukha.

Nein, hast du Champagner? Ich gebe meinen Einstand.

- Lauf zu. - Fabelhaft.

- Beeil dich. - Das geht in Ordnung.

Vincent würde keinen ausgeben.

Hast du nicht genug?

Was weg ist, wird nicht schlecht.

Was ist mit deiner Versetzung?

Daraus wird nichts. Trotz all der Dienstjahre.

Weil du nicht in der Gewerkschaft bist.

Es gibt doch auch die Sozialhilfe.

Um die zu kriegen, musst du zwei Selbstmordversuche vorweisen.

Leider werden keine mit Ricard akzeptiert.

Danke.

Sie wär überfordert.

Mich interessiert, woran wir überhaupt arbeiten.

Ich habe die Kassette nicht abgehört.

Denk nicht, dass ich es mache.

Ein Drogenfall.

Ein Mädchen starb an einer Überdosis.

Ich will das nicht ständig sagen. Es ist eine Mordsache.

Ich finde Dealen auch kriminell.

Wir observieren drei Wohnungen. Ohne Ü-Wagen

ist das scheiße.

Wann kommt der von 1989?

Der kommt 1993.

Wir könnten

eine U-Bahn-Razzia durchführen.

Dodo, findest du das nicht zu früh, gleich nach dem Mittag?

- Oh. - So, Marie, für dich.

Vielen Dank.

Viel Glück.

Ich bring erst das Walkte unter.

Du bist schlimmer als eine läufige Hündin. Hör auf.

- Ich geh mit Lulu. - Hab die Ausrüstung vergessen.

Hättest du eh nicht benutzt.

Dann geh vor und check alles ab.

Hat dir mal jemand gesagt, dass man nicht nach draußen funken kann?

O Mann, das geht in den Schädel.

Das fängt ja gut an.

Tja, was wollen Sie? Das ist die Jugend.

- Das sollten wir lassen. - Warum?

Dodo?

Findest du das gut so? Was meinst du?

Wenn man nichts dabeihat, ist es noch besser.

- Wir sind ein schönes Pärchen. - Wird sich zeigen.

Nehmt euch an die Hand. Das ist schöner.

Ich verstehe nicht das Geringste, was du sagst, Antoine.

Marie?

Wechselt den Bahnsteig. Die glotzen schon alle.

Verstanden.

Vincent, Manu, Bahnsteigwechsel.

Stellen wir uns vor den Metroplan.

Wo ist der Dealer? Ich sehe ihn nicht.

Vielleicht hätte man das abklären sollen.

Unser Freund Dodo passt nicht so ganz in die Szene.

Der Rasta mit der Mütze hat grad den Kies von zwei Fixern gekriegt.

Sobald er zurückkommt, schnappen wir ihn.

Ja, okay.

An alle. Der große Schwarze hat das Geld übernommen. Verstanden?

Der große Schwarze auf dem Bahnsteig.

Hey, alles verstanden?

Vincent, du schnappst dir den Banker.

Wer ist der Banker? Der Kleine?

Wow, du hast ihn erkannt.

Aber wie viele sollen wir eigentlich festnehmen?

Zwei, aber es bleibt nur einer auf deiner Seite.

Was wird aus dem, der rübergeht?

Polizei!

Lass ihn laufen, Manu. Folg ihm nicht.

Verdammt!

Komm.

Der ist längst über alle Berge.

Und ein Neger im Tunnel?

- Was machen wir jetzt? - Wir stecken es uns sonst wohin.

Na dann, gute Nacht.

Scheiße. Eine Überdosis.

- Hauen wir ab? - Abhauen? Du bist wirklich zu blöd.

Sie atmet noch.

Iss auch die Ravioli auf. Lass nichts verkommen.

Hältst du mich für bekloppt? Was ist das?

Ich weiß nicht, was das ist.

Das ist aus deinen Socken.

Und Giscard und Mitterand?

Abgeordnete werden amnestiert

und mich wollt ihr wegen 50 Gramm einbuchten?

Ist das ein Arsch?

Der poliert mir noch die Fresse.

- Er kann hellsehen. - Gibst du mir die Beweise, Looping?

- Danke. - Gefällt's dir?

Das musst du sehen.

Nicht jetzt.

Ihr habt Mesrine festgesetzt?

- Cigale an Cigale 50. - Höre.

Es geht um einen Wagen.

Kennzeichen 370 Hotel, Yankee, X-Ray.

Vielen Dank.

Welches Limit setzen wir uns? 21 Uhr?

Egal, nur meine Wärmflasche wartet zu Hause.

Red doch nicht von Wärmflaschen, Junge.

Von mir aus auch Kühlschrank.

Looping, sieh dir den Typen im blauen Hemd an.

Der mit der Tüte in der Hand.

Ich glaube, der ist es.

- Bist du sicher? - Sicher nicht,

aber auf den passt die Beschreibung.

Zentrale an alle Fahrzeuge. Raubüberfall.

Na, wer sagt's denn? Hab ich die jetzt gut drauf. Fabelhaft.

Die zeig ich unserem Spitzel. Dann wissen wir es genau.

Wo hast du Filmen gelernt?

Hab mich an der lDHEC beworben.

Ist das die Filmhochschule?

Ja.

Aber ich bin durchgefallen.

Michel, kannst du zu uns stoßen? Wir sind im 12. mit dem Dicken.

- Ja, ich komm rauf. - Lohnt sich das auf. deiner Seite?

Bisher nicht.

Oh, verdammt.

Hast du gesehen, wie fertig die ist?

- Kommen Sie. - Ich höre.

Ist Didier bei Ihnen?

Er soll seine Frau anrufen.

- Das filme ich nicht. - Ist doch eine gute Szene.

- Einen Pastis? - Lieber einen Kaffee.

Als Beamter kannst dir ohne Scham einen genehmigen.

Gib ihm den Gelben.

Die Protokolle schreiben sich nicht von allein.

Drinnen ist keine Maschine frei. Draußen tippe ich nicht.

Mir egal. Dann arbeitet nachts.

Komm, Kleiner. Trink.

Die erste, die zweite und da ist die drei.

- Die kommt erst später. - Stimmt.

Wo ist die fehlende Seite?

Ist sie nicht da?

Ich geh noch mal alles in Ruhe durch.

Na, noch ein Porno?

- Das ist nicht die Rue Mhyra. - Nein, die Champs-Elysées.

Für die Lungenuntersuchung. Diesmal wird hingegangen.

- Wahnsinn. Das kommt gut rüber. - Jetzt geht's los.

Super.

- Das sehe ich zum ersten Mal. - Gefällt's Ihnen?

- Haben Sie das gefilmt? - Ja.

Wahnsinn. Das sollte man auf der Polizeischule zeigen.

Hier ist noch eine im Wagen.

Ich rede mit Adore. Der will das sicher sehen.

Ist doch ein kleiner Erfolg.

Ziemlich dürftig, dass er erst jetzt einen Dealer sieht.

Erkennst du den, Antoine?

Das ist der, den wir gestern gefilmt haben.

Mir fehlt noch eine Seite vom Bericht.

Habe ich gleich fertig.

Eine Seite für das Ende?

Ich notiere jede Stunde des Verhörs. So steht es in der Vorschrift.

Was hältst du dich damit auf? Die Protokolle

liest eh keiner. Schau dir das an.

Bonjour. Der Teppich soll wo hin?

- Hast du einen bestellt? - Nein.

Aber ja doch.

Wolle, grau meliert, passend zu den Vorhängen für die Baracke.

Nicht hierher. Auf die andere Seite.

Sehen wir aus, als würden wir auf Teppich gehen?

Regnet wohl.

Ist der Bericht jetzt fertig?

- Ist es weit? - In der Nähe des Tati.

- Welche Filiale? - Wirst du schon sehen.

Wir haben zu viele Blumenkästen. Wollt ihr welche?

Könnte schön sein.

An was arbeitet ihr da drin?

Zukunftsforschung über die Kriminalität in La Seine.

Danach nehmen wir uns Minguettes vor.

Ach ja? Das nehmt ihr euch einfach vor?

Mantes-la-Jolie auch?

Looping, wir müssen. Viel Glück.

Hörst du nie auf?

Scheiße.

Ich sag doch. Lass die 5. Stufe aus.

Hast du nur gedacht.

Ich find das ja ganz lustig, aber der Rest

- steht das nicht durch. - Mach die Tür zu.

Ich fände es gut, wenn Alimata

noch einen aus der Gruppe kennt, oder?

Überstunden werden nicht bezahlt.

Mir kommen die Tränen. Weiter.

Ausgerechnet heute läuft ein Porno.

Alimata ist sehr misstrauisch. Wie alle Afrikaner.

Sie muss dich erst adoptieren.

Echt jetzt? Hier stinkt es nach Scheiße, oder?

Ja, ein bisschen.

Wohnt deine lnformantin echt hier?

He, du. Was machst du hier?

Wir sind Freunde von Alimata.

Salut, wie geht's? Alles in Butter?

Ah, Lulu!

- Da bist du ja endlich. - Hey.

Riecht nach Gas. Wir gehen doch wohl nicht hoch?

Keine Angst. Dann wären wir längst in die Luft geflogen.

- Mafé? - Scharfes Mafé. Wie du es magst.

Endlich bringst du was Junges mit.

Das ist Antoine. Wenn ich mal nicht da bin,

- redest du mit ihm. - Gut.

Bonjour.

- Übrigens, ich muss dir was zeigen. - Ja?

Du wirst jetzt dein Auge an den Sucher kleben

und mir sagen, ob das der Typ ist, von dem du mir erzählt hast.

Oh!

Das ist viel zu klein. Vielleicht ist er es.

- Sicher? - Sieht ihm ähnlich.

- Bist du sicher oder nicht? - Doch.

- Wer sagt's denn? - Im Film

gibt es Sachen, die ich nicht verstehe.

- Zum Beispiel? - Du bist groß und klein

Das ist Magie, verstehst du?

Lulu, kennst du meine Tochter Couliba?

Sicher. Nicht, Couliba?

Auf Wiedersehen.

Dein Freund will meine Tochter.

- Sag ihm, er soll nach nebenan gehen. - Nein.

- Doch. - Nein.

Er wird nicht enttäuscht sein. Couliba ist gut.

Das bezweifle ich nicht, aber...

Sag du doch was.

Du solltest tun, was man dir sagt. Du willst Alimata nicht kränken.

Das ist sicher hübscher als der Porno auf Kanal Plus.

Na los.

Dann aber schnell.

Nicht schnell, lieber gut.

Hundert fürs Blasen, 200 mit Liebe.

- Und wenn wir reden? - Du bist vielleicht ein Arsch.

Arbeitest du?

Ich bin fertig. Ich gehe nur gern abends aus.

Küss mich. Ich habe keine Tollwut.

- Aber AIDS. - Ich bin nur HIV-positiv.

- Steig ein. - Sehr gern.

Ich wohne hier mit einer Freundin. Stinkt nach Kippen.

Ich bin drei Tage überfällig.

Hopp, vergessen wir die guten Sitten.

Muss nicht sein. Hab dich nicht darum gebeten.

Das weiß ich, aber es macht mir Spaß.

Ich mag es, wenn du mich ansiehst.

Gefällt es dir?

Sag mir, dass es dir gefällt.

Es gefällt mir.

Du bist hübsch. Nicht zu mager für eine Fixerin.

Sieh nicht die Arme an.

Hast du heute gut verdient?

Dann wirst du dir zwei Gramm kaufen können.

- Oder drei. - Sag bitte nichts mehr.

Sieh mich an.

Mir ist kalt.

Schön. Ich sehe dich jetzt an.

Ich habe es satt, Schwachsinn zu erzählen.

Du bist spindeldürr. Du wirst draufgehen. Hör auf!

- Cécile, hör auf. - Du weißt, ich kann nicht.

Du kannst es, Herrgott noch mal! Versuch es.

Es ist ein Teufelskreis. Ich nehme es, um auf den Strich zu gehen.

Um es durchzustehen, muss ich was nehmen.

Ich komme da nicht raus.

Dann krepier halt.

Die Predigt war schrecklich langweilig.

Der Priester ist ein Cousin meiner Frau.

Finden Sie ins Cháteau?

- Ja. - Die 2.000 zahle ich nach dem Essen.

- Zweitausendfünfhundert. - Na gut.

Machen Sie eine gute Aufnahme von meiner Mutter.

Sie ist 94. Könnte die letzte sein.

Vergessen Sie nicht die Hochzeitstorte.

Ich mach eine Großaufnahme.

Perfekt.

Ist das eine Panasonic 650 C?

Äh, ja.

Würden Sie mir einen Gefallen tun?

Könnten Sie nebenan filmen? Ich will mich an eine ranmachen.

Sie könnten sagen, dass Sie vom Fernsehen sind.

- Das nimmt auch Ton auf. - Von Technik verstehe ich nichts.

Eine gelungene Feier.

Die vielen Geräte hier stören. Die müssen weg.

Man hat dich lange nicht gesehen.

Arbeitest du noch für die Videoagentur?

Von Zeit zu Zeit. Hier arbeite ich auf eigene Rechnung.

Nun aber ein bisschen fix. Der Kuchen wird serviert.

- Was nimmst du denn? - Fünftausend.

Aber mit Schnitt und Tonbearbeitung.

- Bist du beim Fernsehen? - Tja.

- Mehr oder weniger. - Noch zwei Minuten.

Verdammt. Zwei Minuten.

Leg deine Halskette ab.

Und den Ring auch.

Den kannst du dranlassen.

Da. Unten unterschreiben.

Hey. Lies es vorher.

Ja, bitte?

Ach, du bist es.

Nein, ich bin nicht beschäftigt.

Wie geht's der Süßen?

Fein.

Ja, ich ruf dich dann an. Versprochen. Bis nachher. Ich küss dich.

Was ist der Artikel L.627?

Der ist aus dem Gesundheitsgesetz.

Damit wir dich alle 24 Stunden untersuchen lassen.

Du weißt, dass wir dich vier Tage festhalten können?

Ja.

Was stellt der Arzt an?

Gar nichts. Er untersucht dich nur.

Wenn du dich mies fühlst, gibt er dir Tabletten.

Gib mir nur die halbe Dosis.

Das merkt doch keiner.

Ich habe es mit meinem Geld bezahlt.

Ich hab keine Schuld. Der Schwarze verhökert es.

Unterschreib das, dann sehen wir weiter.

Wir bringen dich gleich ins Krankenhaus.

Das kann nicht wahr sein.

Das ist ein Scherz von uns. Geh rein, ich besorge dir trockene Sachen.

Immer gern.

Hey, nicht so eilig.

- Ich will hier raus. - Ganz ruhig.

Schnauze verdammt! Halt endlich das Maul!

- Verpiss dich. - Schnauze.

Bei dem Typen platzt mir die Birne.

- Ich bin taub. - Der muss vor Gericht.

Ich tue, was ich kann.

Hallo, Marguet.

- Ja? - Wollten Sie Ihren Fragebogen ausfüllen?

- Nein, Monsieur. - Dann kommen Sie jetzt.

Bring's hinter dich, sonst gerät alles durcheinander.

- Komme schon. - Jungs, atmet mal kräftig durch.

- Ich will nur mal pissen. - Später.

Wie war dein Spitzname im Kommissariat Plaisances?

Valium 50.

Ach, ja richtig.

Valium 50.

Die Kollegen vom vierten haben ihn so genannt, weil er so genervt war.

- Aha. - Du hast mehr als einen fertig gemacht.

- Immer noch Untersuchungsbeamter? - Ja.

Warum machst du nicht die Prüfung?

- Ich versuch's ja. - Wär besser für deine Rente.

Die Direktion hat angerufen.

Die suchen

einen Freiwilligen für den Kurs "Schießen im Einsatz" vom 17. bis 24.

Sie machen mir ja Spaß.

Wir werden nicht bei allen Einheiten suchen.

Na? Marguet?

- Sind Sie dabei? - Natürlich, aber den Kurs

habe ich schon gemacht.

Das wäre unnötig.

- Brauchen Sie mich. - Ja, gehen Sie zur Post.

Und zur Hauptverwaltung.

Und gibt es sonst noch irgendwas?

Was ist? Was stehen Sie hier noch rum?

Ich brauch einen Wagen. Außer der Post muss ich noch Siegel mitbringen.

Ja?

Ja, ich habe angerufen. Ich bin nicht zufrieden.

In Ihren Statistiken stimmt keine einzige Summe.

Ich habe keinen Wagen.

Versuchen Sie woanders Ihr Glück.

Nein. Sehr richtig. Nicht eine.

Wie soll ich mein Glück woanders versuchen?

- Die schmeißen mich gleich wieder raus. - Raymond.

Können Sie den Umschlag beim Direktor abgeben?

Würde ich gern, aber ich hab keine Karre.

Nehmen Sie meine. Schlüssel liegt auf dem Schreibtisch.

- Ich hole sie, wenn ich das hier. - So eilig ist es nicht.

Tja, Marguet.

Der Kombi ist hin.

Claude, wir brauchen Urlaubsanträge. Wir haben keine mehr.

So etwa 20.

Sie wollen uns doch nicht nerven?

Sie sind ja nur noch weg.

Hoffentlich nicht zwischen 17. und 24. Da machen Sie einen Schießkurs.

Sie sind doch ein guter Schütze, oder?

Kein besonders guter. Halb so schlimm.

- Sie gehen trotzdem hin. - Und zwar nüchtern.

- Danke. - Ihre sogenannte Untersuchung

- hat fünf Minuten gedauert. - Setz dich.

Also gut. Das ist für uns.

Und das. Das ist für dich. Zähl ruhig nach.

Und was hab ich gesagt?

Diese Scheißtabletten sind Mist.

Ist das kein Mist, wenn du dir in die Venen schießt?

Möglich, aber dann geht es mir gut. Ich vergesse das Scheißleben.

Sieh mal, mein Arm.

Ich weiß nicht, wo ich noch reinstechen soll.

Selbst meine Finger sind hin.

Bei gutem Stoff setz ich mir sechs Schuss am Tag.

Deine Pillen sind ein Witz.

Schön, dann nimm das hier. Dann geht es dir besser.

Dieselbe Scheiße.

Ja, alles ist Scheiße.

Kannst du dir was zu essen kaufen?

Hallo, Kathy? Ja, ich bin es.

Nein, ich bin gleich fertig. Ja, ich komme.

Geht's der Kleinen wieder besser?

In Ordnung.

Steck das ein. Warte, bleib dran. Nimm das hier.

Wir revanchieren uns irgendwann, nicht Vincent?

Na, schläft unser Baby?

Wenn Karine elf Jahre ist,

verlassen wir Paris dann?

Versprichst du es mir?

Was ist los, Kathy?

Manchmal habe ich Angst.

Ich habe Angst.

Die habe ich auch.

Küss mich, bitte.

Seit einer halben Stunde warten wir. Der kommt doch nie runter.

Schon möglich.

Ich habe ein ganz ungutes Gefühl.

Marie, hat er das Geld genommen?

Zweifellos. Der in grün hat es bei sich.

- Gar kein Problem. - Na bitte.

Ich dachte, ein Kaffee

würde Sie erfreuen.

Danke.

Nein, vielen Dank.

Danke.

Haben Sie ihn noch immer nicht erwischt?

Nein, noch nicht.

Ich wäre gern bei der Polizei. Ist doch sehr spannend, nicht?

Was ist da für eine Ausbildung nötig?

Ausbildung?

Achtung, er kommt.

Kontaktaufnahme.

Er übergibt es.

Er hat den Stoff im Mund.

Sie sind gleich in der Rue du Département.

Marie, ich folge dem Schwarzen zu Fuß.

Manu geht ihm nach.

Wir übernehmen die beiden Fixer.

Wir haben die zwei Fixer geschnappt.

Verstanden.

Manu, wir greifen ihn uns an der Brücke.

Verstanden.

Polizei! Keine Bewegung!

Ganz ruhig. Halt ihn nur fest.

Er schluckt es runter.

Spuck es aus!

Wird's bald, du Drecksack?

Pass auf die Waffe auf! Ziel nicht auf mich, ziel auf ihn!

Schlag zu. Er kotzt das Zeug aus.

Er kotzt.

Box ihm in den Magen.

- Spuck's aus. - Sehr gut. Es kommt raus. Noch mal.

So ist es gut.

Noch mal. Das war's.

Ihr könnt ihn mitnehmen.

- Komm hoch. - Na komm.

Ich sack die Scheiße ein.

Alle hängen rum, es gibt nichts zu tun. Niemand hat Arbeit,

weil man keine findet.

Ja, es ist widerlich. Mein Bruder hat Dummheiten gemacht.

Er hat Blödsinn gemacht wie andere auch. Was hätten wir tun sollen?

Irgendwann musste es so kommen.

Als Vorortbulle ist man gestraft.

Er wurde wieder gefeuert.

Da ist unser Minister. Schalt ab. Was der sagt, wissen wir.

Darf ich etwas Curry dranmachen? Dann schmeckt es gleich besser.

Gut, nicht?

Wie kommst du mit den Hitzköpfen aus?

Einzeln sind sie gar nicht so schlimm.

Anfangs. Aber mit den Jahren macht sie

der Verwaltungskram fertig.

So, das wär's dann.

Sehr gut. Ich bin sicher, dass es mit Kathys Kopfhörer funktioniert.

- Wir versuchen's. - Geh auf Einsatzkanal.

Schieß los, Antoine.

- Hörst du mich? - Einwandfrei. Läuft bestens.

O nein. Nicht auch noch Funk in der Küche.

Looping, trag die Teller rein. Mach dich nützlich.

Nein. Das erste Auto, das ich in dem Laden bekam,

war rosa. Ein Talbot Horizon.

- Rosa? - Ja.

Fuchsienrosa. Sie hießen Pinky. Es gab eine ganze Serie in Paris.

Sogar die Ganoven machten sich lustig.

Sie hat recht. Es war eine große Parade.

Meiner war neongrün.

Neongrün! Was soll man da machen?

Ich hab mal von einer Frau ein Protokoll aufgenommen.

Sie stand am Fenster, ich notierte.

Plötzlich sagt sie: "Komisch, dass die Polizei die Polizei abschleppt."

Und da sah ich mein Auto

auf einem Abschleppwagen. Die kannten die Autos als Einzige nicht.

Ist etwas lang. Da hättest du schneiden können.

Ist nicht meine Schuld. Der Pfarrer langweilt sich.

Na gut, dann schneide ich es eben.

- Und die Braut? - Nicht übel. Aber das Kleid...

Sieht aus wie eine Gardine.

Jetzt werden Bräute in Gardinen gewickelt.

Für den Eingang vom Schloss

habe ich was von der Schallplatte rausgesucht.

Nicht doch. Für die 2.500 kriegt er Wagner.

Da ist er.

Bist du verrückt?

Warum treffen wir uns, wo mich alle kennen?

Du hast es doch selbst ausgesucht.

Ehrlich, Lulu. Deine Kiste stinkt nach Bullenauto.

Du musst nur noch "Bulle" auf die Tür schreiben.

- Rede. - Wer ist der?

- Das ist Antoine. - Kann ich vor dem reden?

- Na klar. - Salut, Antoine.

Fahr weiter, sonst sieht mich jemand.

Fang an, sonst fliegst du raus.

Morgen kommt einer aus Sartrouville mit 50 Gramm Stoff rüber.

Das wird ein Geschenk.

Ich hab ihm die Aufenthaltsgenehmigung verkauft.

Das ist zu vage. Ort und Zeit?

Kommt doch noch. Morgen früh halb acht. Metroausgang Place des Fêtes.

- Wenn du willst, geh ich mit. - Ja.

Klar, ich bin da.

- Fahr zurück. - Los.

Vier, sieben, zwei.

Antoine hat angerufen. Morgen früh halb acht. 50 Gramm.

Halb acht schon? Ging es nicht noch früher?

Einmal schaffst du das.

Was ist mit meinen Kindern? Die müssen zur Schule.

Mach es wie ich. Keine Frau, keine Kinder.

- Halt die Schnauze. - Habt ihr die Schlüssel vom Kombi?

Ach, ist ja interessant.

- Hast du den 38er? - Ich hab alle Größen.

Na klasse.

Ihre Verbindung.

- Hallo? - Marc? Hast du die Kassette bekommen?

Nicht vor Donnerstag.

Das ist nicht wahr. Ich brauche vor Donnerstag was.

Marie? Hier ist Vincent. Kannst du mal kommen?

Ich find meine Handschellen nicht. Was soll's?

Fahr los.

- Pro 101 an Pro 104. - Ich höre?

- Kommt ihr zum Treffpunkt? - Schon unterwegs.

Hundertsechs an 101. Wir sind da. Wir gehen auf Einsatzkanal.

Wir sind nebenan. Was gibt's?

Der ltaliener müsste gleich eine große Menge entgegennehmen.

Hier irgendwo im Park. Verstanden?

Okay, verstanden.

Antoine, Lulu, postiert euch

im Gymnasium.

Verstanden.

- He, Sie da! - Ja?

- Zeigen Sie mir Ihren Ausweis. - Mit Vergnügen.

Nicht anfassen, nur ansehen.

- Sind Sie von hier? - Nein.

Ich habe einen Neffen, der ist bei der Bereitschaftspolizei.

- Der kommt sogar aus Brives hierher. - Dann können wir ja gehen.

- Das muss ich der Direktorin melden. - Wir suchen uns ein Klassenzimmer.

Sitzen bleiben.

Das ist ideal.

Wir sind im Gymnasium und haben perfekte Sicht.

Verstanden.

Wie hat mich das früher angekotzt.

Ich finde es schön. Erinnert mich an meine ersten Flirts und Partys.

Mir kommen die Tränen.

Messieurs?

Bonjour, Madame. Wir genießen Ihr Panorama.

Aber was suchen Sie hier?

Observieren.

Wir überwachen auf dem Platz da wen. Das dauert nicht lange.

Looping, du fehlst mir wahnsinnig.

Hätten Sie sich doch angemeldet.

Es hat sich gerade ergeben. Das war nicht möglich.

Ich bitte Sie. Ein Anruf wäre keine Mühe.

Achtung! Der Spaghetti geht auf den Platz zu.

Verstanden.

Sie haben hier nichts verloren.

Gehen Sie sofort.

Wir gehen, wenn wir fertig sind.

MonsieurMartinot, rufen Sie das Kommissariat an.

Sie können echt nerven.

Sie wollen sich um die Kinder kümmern,

aber sich dem Problem nicht stellen, nur Ihrer Behörde gefallen.

Zeigen Sie Ihren Ausweis.

Haben wir schon zweimal.

Bitte.

- Tja, bei dieser Aufmachung. - Ich ziehe an, was ich will.

Mit einem Anzug sperrt man keine Dealer ein.

Hier. "Der lnhaber hat freien Zutritt." Sie rutschen uns jetzt den Buckel runter.

- Ich rufe die Schulbehörde an. - Ja.

Blöde Kuh.

Vergiss es. Dodo hat den ltaliener.

Ist gut.

Dodo, wo ist der Andere?

- Der ist weg. - Ihr habt nur den Spaghetti?

- Das bedeutet viel. - Und der Großhändler?

Großhändler oder Dealer, in unserer Statistik ist es dasselbe.

Ich pfeife darauf. Wir hätten ein Kilo gehabt.

Was sehen die sich im Ministerium an?

Nur unsere Strichliste. Ob fünf Gramm oder ein Kilo.

Brüll nicht so, die Leute.

Dann reg dich nicht auf. Er wär eh nicht gekommen.

Ein Scheißtag. Ich geh Schnecken sammeln.

Warum bist du so übereifrig?

Weil ich reich werden und ins Fernsehen will.

Ja, genau.

- Kommst du? - Ich hol dich um sechs ab.

Na, hast du gesehen?

- Was denn? - Dass ich pünktlich bin.

- Das bin ich zum ersten Mal. - Was für ein Knüller.

Los, verschwinde.

Ich habe den Typen gesehen. Er wartet in der Kneipe.

Dann können wir uns bei der Übergabe beide schnappen.

Seid ihr nicht ganz dicht? Dann bin ich ein toter Mann.

- Soll ich den Kopf hinhalten? - Beruhige dich.

Mir wäre es lieber, wenn ihr euch den Lieferanten allein schnappt.

Du hast recht. Verschwinde. Fahr los.

- Ist hier okay? - Bestens. Hier verpassen wir ihn nicht.

Pro 101 an 105. Kommen.

Ja, ich habe verstanden.

Seid ihr jetzt da?

Ja, fast. Ich gehe auf Einsatzkanal.

Verstanden, Marie.

Wölfchen, wo seid ihr?

Ach, wir sehen euch. Ist der Informant bei euch?

Ja, ist er. Also, Antoine geht jetzt zu Fuß.

- Wir gehen in Position. - Verstanden.

- Hast du Hummeln im Hintern? - Was haben die vor?

Da ist er. Das ist er. Der Typ da.

Der da. Der in den Jeans da.

Ich schwöre, er ist es.

- Sicher? - Ja.

So, Freunde. Achtung. An alle.

Es ist der Araber mit der Jeansjacke und dem Wappen.

Er entfernt sich von der Telefonzelle.

Okay?

Wir sehen ihn. Er kommt.

Was treiben die da?

Antoine? Sei vorsichtig. Denk an

die Rasierklingen im Kragen.

Ja, folgt mir. Macht keinen Blödsinn.

Hey, was soll das?

Polizei!

- Lasst die Scheiße. - Polizei!

Gehen Sie weiter.

- Schlampe. - Schnauze.

Schlampe!

Und hoch.

- Wichser! - Los!

Steig ein.

Also, Marie, ein Führerschein, ausgestellt auf Miloud Amrani.

Aufenthaltsgenehmigung in Plastikhülle auf denselben Namen.

An Geld wäre da noch. Eins, drei,

vier, vier fünfzig, vier siebzig.

Die Bescheinigung ist getürkt.

Wieso sollte sie?

Das Foto ist nachträglich eingesetzt worden.

Quatsch, das wurde es nicht.

Ständig hat man Probleme in Frankreich.

Tja, keiner zwingt euch, zu kommen.

Du bist das einzige Problem. Lass die Hosen runter.

Los!

Die Schuhe auch.

Besten Dank.

Was ist das?

- Meine Ersparnisse. - Hast du nicht gesagt, du arbeitest nicht?

Wie viel ist es?

Zwölf, dreizehn, vierzehntausend. Das sind zwei Gehälter.

Tja.

Ich zähle noch mal.

Ich will doch hier nicht übernachten.

Halt dich bitte raus, Marie.

Du lass dein Unterhöschen fallen und huste.

Na los!

Spiel wegen ihr

nicht den Verschämten. Sie dreht sich um.

In die Hocke.

Beug dich vor und huste.

Sieh mal an. Was bist du für einer? Darfst wieder aufstehen.

Sehr nett.

Du findest ihn gut ausgestattet?

Ein Araberschwanz erregt mich nicht.

Du bist sehr sparsam.

- Und? - Was "und"? Wir haben alles.

Red mal, Miloud. Die Aufenthaltsgenehmigung ist uns egal,

- aber hierfür wollen wir die Quelle. - Ich weiß nichts und sage nichts.

Ich wusste nicht, dass das Stoff ist. Hab es in der Metro aufgehoben.

Na schön, Miloud. Aber das alles.

- Das hast du gefunden? - Das sind Ersparnisse.

- Deine Ersparnisse? - Ja.

Steh auf, Miloud. Komm schon.

Na, komm schon. Da!

Sieh's dir an. Sieh genau hin! Siehst du sie?

Nein, du hast sie nicht gesehen. Sieh noch mal hin.

- Die krepiert gerade jämmerlich. - Lass mich.

Beruhige dich!

Beruhige dich!

Am besten, du gehst einen Kaffee trinken.

- Hast du dir wehgetan? - Ja.

Wieso bist du ausgerastet?

- Du hast den Araber geschlagen. - Welchen?

Es gibt nur einen Dealer.

Gelb, weiß, schwarz. Nur verdammte Dealer.

Tipp das Protokoll.

Es lohnt sich nicht, zu sparen, Miloud.

Lass mich in Ruhe. Du nervst.

Als du kamst, dachte ich, wir arbeiten zusammen. Das fand ich gut.

- Ich wollte von dir lernen. - Tust du doch.

Wir haben ihn mit 50 Gramm gekascht.

Jetzt bleibt er hier, bis er uns seinen Lieferanten nennt.

- Indem wir ihn schlagen? - Warum nicht?

Was hat man dir beigebracht?

Dass man sie freundlich fragt?

Dass man ihm mit der Ausweisung droht? Das ist ihm egal.

Das passiert ihm ständig. Falsche Genehmigungen gibt es überall.

Wie bei den ganzen Typen.

- Das ist nicht normal. - Was denn?

Dass Mädchen mit 14 auf den Strich gehen?

Oder die Typen, die Gips nehmen, um ihre Kunden zu bescheißen?

Die Staatsanwälte, die sie nicht vor Gericht bringen, weil es nicht giftig ist?

Gehen ja nur die Fixer drauf. Er ist sehr normal.

Na, Mädels. Habt ihr was miteinander?

Ach, hau doch ab!

Und welcher Tatbestand liegt gegen ihn vor?

Du nervst mich mit deinem Tatbestand.

Wenn wir Resultate wollen, bewegen wir uns in der lllegalität.

Wir haben keine Mäuse oder Mittel. Wir schlagen uns durch.

Außerdem haben wir nicht ewig Zeit. Wir wickeln das ab.

Denk, was du willst.

Dass ich gern Araber schlage oder Le Pen wähle.

Es ist mir egal. Ich will arbeiten.

Das will ich auch, aber ich habe ein anderes Konzept.

Ich wechsle die Baracke.

Vincent?

Wechsle den Beruf.

- Kann man hier in Ruhe pissen? - Klar, piss ruhig.

Die Beförderung?

Wird schon.

Und der Pastis?

Damit komm ich klar.

Nîmes, Marseille, wer hat gewonnen?

- Vier zu zwei für Marseilles. - Wie schön.

- Läuft ja gut. - Einwandfrei.

Ich habe den Motorradhelm besorgt. Sehr unauffällig für einen Bullen.

Wer ist der Kerl, der nebenan verhört wird?

Ein übler Finger mit Stoff und falscher Bescheinigung.

Bestens, ich verhöre ihn.

- Das tun wir schon. - Mit dem linken Fuß aufgestanden?

Nein, nur verdammt früh. Andere nicht.

Sicher wäre es schön. Das ist nicht die Frage.

Ich will nicht mehr.

Dreißig, abzüglich Verpackung, gleich 28.

Aber nein. Albert hat nichts damit zu tun.

Nein, ich bin es.

Weil ich nicht mehr will.

Wir können uns als Freunde sehen.

Ihr Typen seid immer gleich.

Alles ist persönlich.

Albert kenne ich seit zehn Jahren.

Albert ist eben Albert.

Darauf kann ich nicht antworten. Es ist noch jemand hier.

Zum vierten Mal.

Wie soll ich es dir noch sagen? Auf Chinesisch?

Ich bin dir nichts schuldig.

Hier sind noch Leute.

- Sicher. - Nehmen wir uns die Beweisstücke vor?

Positiv.

- Fantastisch. - Du gehst mir auf den Keks.

Wir tippen erst das Protokoll.

- Hat jemand Kohlepapier. - Ich habe keins.

Warte kurz.

Warte, du kriegst neues.

Hier.

- Hat meine Mutter von der Arbeit. - Danke ihr.

Danke, Maman.

Wir haben unseres vor zwei Monaten angefordert.

- Und das war's dann. - Ja.

Das sind 60 Gramm, abzüglich das für unsere Spitzel.

Logisch.

Du bist echt hartnäckig.

Du änderst dich wohl nie.

Ach, ich bitte dich.

Ich bin in Jeans

und trage ein hellblaues Hemd. Jetzt zufrieden?

Nein.

Einen Tanga aus Spitze.

- Weiß. - Telefoniert sie mit Longuet?

Eine Affäre?

Schluss jetzt.

Ja, versprochen.

Ich küsse dich auch. Ciao.

Hat gedauert, aber mit Pierre ist Schluss.

- Oh. - Das wird begossen.

Nein, das ist hart.

Nein, das ist gut.

Du trägst einen Tanga?

Ja, und ich sehe knackig darin aus.

- Stimmt. - Das muss man sehen.

Hab ich.

Verdammt. Ständig besetzt. Das nervt.

Wieso nervt es dich? Der Schein ist gefälscht.

Die Ausländerbehörde geht eh nicht ran.

Ich versuche es über das Amt. Manchmal klappt es.

Mist. Die Leitung ist auch besetzt.

- Btx-Sex, Bravo. - Jeder macht's, wie er es kann.

Nein, vergiss es. Nicht heute.

- Sonst frisst du dein Spray. - Lass mich. Ich bin dein Chef.

Trotzdem geht mir das auf die Nerven.

Ständig besetzt.

Hast du etwa den Tank meines Rollers angezapft?

Nicht vor mir, du Arsch.

Das stinkt, was?

So. Kommen wir zu Punkt drei.

Hast du's, Antoine? 14.000 Franc, bestehend aus 23500-Franc-Scheinen.

- Soll ich dir helfen? - Nein, danke. Fast fertig.

Sind die Blumenkästen für hier?

Nein, sicher fürs lnnenministerium.

Wir pflanzen hier nur Cannabis an.

- Zwanzig Scheine zu 200 Franc. - Sekunde.

Wer arbeite mit mir an dem Tipp von Cécile?

Dir ist wohl nicht gut? Wir sind gerade fertig und du fängst was Neues an.

Reg dich nicht auf, Manu. Wir spüren nur den Typ auf.

Wir kennen dich. Wir suchen nur einen und da sitzen 15.

Wir müssen es tun.

Ich kann nicht. Eine Gewerkschaftssitzung.

Dann sind wir fünf. Reicht auch.

Ihr kommt vorher zu mir. Ich koche Nudeln alla Siciliana.

Würde ich gern. Aber ich muss mit Antoine einen Spitzel besuchen.

Sind die scharf.

Tu wenigstens, als wäre es gut.

- Sehr gut. - Schon genug von meinen Nudeln?

Kriegt man hier ein Glas Rotwein?

Die Anwohner haben sich wegen euch beschwert.

Dodo, legen Sie mir zwei drauf.

Was ist mit dem versprochenen Wagen?

Na, hören Sie mal.

Immerhin haben wir einen Faxanschluss. Was den Wagen angeht...

Mein Vater hat immer gesagt: "Versuch nur nicht aufzufallen."

Das habe ich meine ganze Kindheit über gehört.

Und jetzt observiere ich.

Dodo, wegen dir habe ich die Glut

ins Auge bekommen.

- Ich habe dich gewarnt. Ach. - Halt's Maul.

Kein Wort mehr.

- Es sind meine Augen. - Ja.

Lulu, kommt der noch? Es ist schon eins.

Lulu, was ist?

Es kann auch drei werden. Wir warten.

Dodo, werde wach.

- Ein Taxi. - Danke.

Nein, unsere Nummer ist was mit 77.

Okay, verstanden.

Nach dem Abi hatte ich mehrere Aufnahmeprüfungen.

Ich wollte zum E-Werk oder hierher. Aber ich war gegen Atomenergie.

Ich wette, du quasselst noch, Marie.

Selbst, wenn ich einen blase, kann ich noch sprechen.

- Verstanden. - Sehr schlagfertig.

Das ist Malikas fünfter Kunde.

Du kannst nicht zählen. Das ist ihr Siebter.

Der macht sicher 20.000 im Monat.

Möglich. Aber er ist nicht bereit, zwei Franc fürs Hotelzimmer zu zahlen.

Denkst du, die bumsen mit Musik?

Mit Tränengas wird's noch lustiger.

Was hat der wieder vor?

Sieh dir die Irre an!

Welcher Arsch war das?

Er soll damit aufhören. Lulu, ein Taxi hat hinter dir eine Nutte abgeladen.

Schnapp ihn dir.

Soll ich tippen? Dann kannst du in Ruhe essen.

Schön. Du hast deinem Kunden 4.000 Mäuse abgeknöpft.

Was nervst du mich mit dem? Der hat dir irgendwas erzählt.

Halt die Luft an! Das hast du nicht verdient.

Okay, ich hab ihn ausgenommen.

Ruf die Nummer an. Das ist ein Kollege von dir.

Weißt du, wie spät es ist?

Versuch es. Seine private steht hinten.

Achtung, er blinkt. Er könnte rechts abbiegen.

Das wär's, Antoine.

Fahr du vor, mich hat er genug gesehen.

Fahr mit Abblendlicht. Du hast Standlicht.

Verdammt.

Er biegt rechts ab.

Ich fahr geradeaus weiter und mach einen Bogen.

Er hält an.

Das Mädchen steigt aus.

An wie viele liefert er den Stoff?

Mindestens 20.

Ich schnapp ihn mir.

- Verstanden. - Er fährt los.

Hey, ihr Trottel, lasst ihn nicht entkommen.

Du Idiot hängst doch an ihm dran.

Er biegt rechts ab.

Ich fahre geradeaus weiter.

Alles klar. Ich übernehme.

Scheiße, er biegt links ab.

Sicher, dass es nicht Minister Fabius ist?

Antoine, er hält an der Ecke.

Verstanden, Lulu.

Ich parke.

Okay, ich fahr geradeaus.

- Und? - Hab gesehen, wo er rein ist.

Ambroise Crozat 34.

Wer ist das?

Meine Frau. Ich muss sie anrufen. Gibt es hier ein Telefon?

- Auf der Ardèche? - Ja, tolles Wasser.

Ach, du wieder? Gefällt dir wohl hier.

Da bist du ja.

Na, mein Scheusal?

- Hat lange gedauert. - Ist nicht meine Aufgabe.

- Salut. Marguet. - Saintounge.

Also, was hat sie wieder angestellt?

Sie hat ihren Kunden ausgenommen.

Ja, aber das ist mein Verdienst plus sein Anteil.

Beruhige dich und setz dich.

Du machst mir Spaß. Sein Geld kann er haben.

Ich habe ihm 2.600 abgenommen.

Hey, Sie werden doch der Nutte keinen Glauben schenken.

Regen Sie sich ab. Das Regeln wir der Reihe nach.

Halten wir fest, dass sie mit ihr zufrieden waren.

Der kriegt nicht mal einen hoch.

Halt dich zurück!

Punkt zwei: Da das Geld ein Streitfall ist, werden wir es versiegeln.

Man wird Sie vorladen. Erheben Sie Anklage?

- Muss das sein? - Ja.

Ich bin verheiratet.

Ja, und?

Der Diensthabende ist einverstanden.

Wir übergeben dir den Fall.

Okay, du bist in Ordnung.

Danke für den Anruf. Willst du einen Kaffee?

Keine Zeit. Zu viel Arbeit.

- Also dann. - Salut.

Gehen wir, meine Dicke.

Ja, Augenblick. Bin gleich so weit.

Trag lieber Mokassins.

Soll ich etwa in den Käfig?

Du bist in Polizeigewahrsam. Willst du zu mir?

Warum nicht?

Nein, da geh ich nicht rein.

Du nervst mich, Cécile.

- Komm. - Hab 50 auf Marseille gesetzt.

Die haben eins zu null verloren.

Tja, das ist Pech.

Wie gefällt es dir hier?

Na ja.

Das ist ja schön.

- Ist das dein Büro? - Ja.

Als ich bei lnterim gearbeitet habe,

musste ich nicht auf so was schreiben.

Kriegt man hier schon Kugelkopfschreibmaschinen?

Ja, kennt man, aber die will keiner.

- Wieso nicht? - Wegen der Streiks.

Ich dachte, ihr dürft nicht streiken.

Aber die Elektrizitätswerke, Dummerchen.

Verschwendest du deine Zeit mit mir?

Weiß ich nicht.

- Ich baue nur Scheiße. - Ja.

Ich verspreche alles und falle doch wieder um.

Irgendwann begehst du eine Dummheit und ich kann dir nicht helfen.

Ich habe dir nichts gegeben. Wir hatten nicht mal Sex.

Och, das...

Das ist vielleicht auch besser so.

Ich schaff's nicht aufzuhören.

Ich bin zu schwach.

Obwohl sie um mich herum sterben.

Ich war auf mehr Beerdigungen als Hochzeiten.

Erinnerst du dich an unser erstes Treffen?

Die Bullen hatten mich,

aber den Stoff habe ich hinter der Heizung versteckt.

Du hast es gesehen. Warum hast du nichts gesagt?

Damit du ihn wieder mitnimmst.

Auf der Dosis stand deine Telefonnummer.

Das stimmt.

So macht man lnformanten.

Du Arsch.

Das hatte noch einen Grund.

Es hatte noch einen anderen Grund.

Ach, so ist das? Du scheinst dich nicht zu langweilen.

Hättest den Korb haben können.

Da hat man mehr Möglichkeiten.

Was tust du hier? Wie spät ist es?

Es ist bald halb neun.

Die Zentrale hat eine wichtige Nachricht für dich.

Aufstehen, Cécile.

Oh, verdammt.

- Wann kam das? - Weiß nicht.

Hallo, bist du's?

Ich bin ein Freund von Willy.

Aufgelegt. Stell fest, wessen Nummer das ist.

Wir gehen zu dritt. Es ist dringend.

- Ist das ein Spitzel? - Ja, ein guter.

Kann ich mich frischmachen?

Das ist kein Hotel.

Ich habe nicht dich gefragt.

Hör dir die an.

Du hast die Chefin gehört.

Nichts davon anfassen, ja? Wie immer so lassen.

Wasch dir die Füße draußen, ja?

- Was denkst du? - Ich denke, was ich sehe.

Eben, du hast nichts gesehen.

Leert die Logen und füllt die Theaterklos. Sechs Buchstaben.

- Klassiker. Pausen. - Bravo, Manu.

Spielen wir Risiko?

Manu, Dodo, wir haben einen Fall.

Wir auch. Dauert den ganzen Vormittag.

Ah, verstehe.

Klar, Jungs. Nur nicht mal was ändern.

Heute kriege ich keine Kunden.

Das eilt nicht. Soll ich dich fahren?

- Nein, ich laufe lieber. - Sicher?

- Lulu? - Ja?

Kannst du mir mit ein paar Mäusen aushelfen?

- Ich bräuchte mehr. - Hast du auf drei Gramm erhöht?

Ich schwöre, das ist es nicht.

Hör auf mit den Märchen. Ich kenne dich.

Wie du siehst, werde ich erwartet.

Also. Salut.

Du hast keine Freunde. Nur lnformanten.

- Wir wissen, dass sie da sind. - Wenn ich's doch sage.

Es gibt hier keinen Willy. Ich nehme nur noch Touristen auf.

Ich hatte zu viele Probleme mit den Schwarzen.

Zeig mal dein Gästebuch.

Sie vorsichtig. Salim könnte uns sehen.

Der ist unten.

Hast du mich vergessen, Mistkerl?

Du hast versprochen, dass du wiederkommst.

- Hat es dir keinen Spaß gemacht. - Doch sehr.

Ich suche zwei Schwarze. Weißt du, wo sie sind?

- Hier sind zwei Senegalesen. - Nein, die sind aus Zaire.

Ein Mann und eine Frau.

Ach, die. Die sind auf 41.

Seit vier Tagen.

Du bist ein Goldstück.

- Meine Papiere? - Sind in Arbeit.

- Da drin? - Ja.

Nicht ganz astrein, der Kerl.

- Wer ist da? - Der Papst.

- Darf ich Marie vorstellen? Eine Kollegin. - Salut.

Ich suche dich seit drei Monaten. Bist du seit

der Pakistani-Sache untergetaucht?

Seit der Pakistani-Sache? Kein übler Witz.

Du bist schuld.

Seitdem schlagen wir uns so durch.

Tja, du musstest das Haus verlassen und ich wurde gefeuert.

Also sind wir quitt.

Ich lüfte mal, ja?

Also, was ist passiert?

Es geht um Philomène.

Was ist mit Philomène?

Oh, Scheiße. Wer hat sie so zugerichtet?

Er selbst. Er hat verrücktgespielt und wollte mich umbringen.

Spinnst du?

Aber sie hat dir nicht alles erzählt.

Da, sieh dir das an. Gesehen?

Seit drei Tagen spritzt sie sich.

Ich war ja auch total krank.

Rauchen hat nichts mehr gebracht. Ich musste fixen.

Lulu, sag du's ihm.

Dass es nichts mehr gibt, um mich zu beruhigen.

Ich werd dich auf meine Art beruhigen.

Jetzt reicht's. Ihr schreit das ganze Hotel zusammen.

Sie hat recht, Willy. Halt die Klappe.

Das ist Scheiße, Philo. Du weißt doch, was passiert.

In drei Wochen lässt er dich fallen.

Rechne nicht damit, dass ich dich aus der Gosse ziehe.

Ich versuch's ja.

Geh nach Marmottant.

Hast du mal versucht, da einen Platz zu kriegen?

Egal, wir bemühen uns heute trotzdem.

Und du beruhige dich. Ruf mich später an. Ich frage dort nach.

Na schön, ich ruf dich um vier an.

Aber wenn sie wieder anfängt...

Sieh an. Der Kaufhausdiebstahl läuft nach wie vor.

- Ja, läuft gut. - Verkaufst du an Nutten?

Ja, für Parfum, das 500 kostet, kassiere ich 200.

Na los, Lulu. Nimm deiner Frau was mit.

- Das? - Bedien dich. Es macht mir Spaß.

Komm, Marie. Gehen wir.

Pass ein bisschen auf Philomène auf.

Du hast sie mit reingezogen.

Wirf einen Blick in 24. Dann warst du nicht umsonst hier.

Polizei!

Verdammtes Schwein.

Ganz ruhig!

Der beißt mich!

Verdammtes Arschloch. Scheißkerl!

- Lulu! - Ich komme gleich.

Scheißkerl. Hilf mir, Lulu!

Lass die Handschellen los!

Das wirst du mir büßen.

Da sieht man's. Wer sucht, der findet.

Na, mein Freund?

Gut.

Ich greife Québec an.

- O nein! Scheiße, Manu. - Du wirst sehen.

Verdammt.

Ja, ich behalte es!

Seid ihr sicher, dass heute nichts läuft?

Hoppla, damit ist Grönland besetzt.

Rein, du Schwein. Setz dich.

Mist, wenn ich schon mal gewinne.

- Du blutest ja. - Danke für die Mithilfe.

Nein, das ist Ketchup.

Hab Dodo daran gehindert, die Welt zu erobern. Das gibt Ärger.

Da haben wir aus unserer Raupensammlung

die fresssüchtigste.

Hast du gesehen, Antoine?

Ach, du Scheißkerl!

Cécile hat angerufen. Es brennt.

Du bist nachtragend, was?

- Los. - Lass das Chaos so.

Und das hier, Monsieur Lulu?

- Werfen Sie es weg? - Weiß nicht.

- Was ist das? Antoine? - Gehört dem Spaghetti.

Der hatte noch Treter dabei.

Dodo wollte sie nicht registrieren. Nimm sie mit.

- Darf ich? - Ja, die reichen für deinen Stamm.

Danke.

Hast du Kohle bei dir? Na los. Arme hoch.

Gute Neuigkeit. Longuet zahlt unsere Spesen.

Wurde auch Zeit.

- Soll das ins Protokoll? - Nein, schreib einen Einlieferungsschein.

- Das muss behandelt werden. - Ich mach das schon.

- Was kommt zusammen? - 1 .300 mit der Gratifikation der Direktion.

- Einer ist übrig. - Du hast dich wieder mal verrechnet.

- Etwas schneller, Dodo. - Ja, Sekunde.

Für einen hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

- Jetzt stimmt's. - Meine Alte kriegt das nicht.

Oh, hat er das nett ausgedrückt.

Das ist doch Schwachsinn. Du bringst ein Paket Protokollformulare

Blatt eins und eins Blatt zwei.

Seit fünf Jahren sagen wir, dass man fürs Protokoll nur eine Kopfseite braucht.

Der Rest sind Nachfolgeblätter.

Und ich bekomme seit 15 Jahren genauso viele erste und zweite Seiten.

Der Keller, die Speicher, die Schränke. Alles ist voll von ersten Seiten.

Also brauche ich es auf.

Bei Bleistiften und Radiergummis ist es dasselbe. Keiner will sie haben.

- Ich nehme einen. - Bedien dich.

Hättet ihr was gesagt, wären wir mitgegangen.

Ernsthaft? Ich war doch unten im Keller.

Du hast nicht gesagt, wie heiß es wird.

Da wussten wir nicht.

Das sagst du?

Ja, das sage ich.

Ist Willy der Spitzel?

Ich wette schon.

Weiß nicht.

Ich habe die Schnauze voll.

Gegen Willy liegt ein Haftbefehl vor.

Dazu musst du ihn erst mal finde. Du mimst den Starken,

aber du kannst nur Spitzel einlochen.

Aber was Chemie angeht, da bin ich stark.

Mit uns hätte dich keiner gebissen.

Wenn ich das schon höre. Da müsstet ihr bereit sein, den Arsch zu lüften.

Probleme löst man nicht

am Schreibtisch oder der Bar.

Ich kann Typen nicht leiden, die nichts tun, ewig Pause machen,

zwei Stunden verdauen und abends,

wenn's was zu tun gibt, vor der Glotze hängen.

Die Typen kenne ich.

Entspann dich.

Ach ja? immerhin muss ich einen AIDS-Test machen.

Das bringt dir Urlaub.

Ach, natürlich.

Da, siehst du? Da kommt er näher.

Und da nimmt er das Geld.

Das ist alles. Ich spule zurück.

Du kannst die nicht vergessen.

Es reicht nicht, ihnen nachzulaufen. Du musst sie filmen.

- Das führt zu fixen Ideen. - Ich präge sie mir nur ein.

Ich erkenne sie nie wieder.

Vor allem die Schwarzen.

Gestern haben wir einen gefasst.

Er hat mich wiedererkannt.

- Ich ihn nicht. - Du bist ein Voyeur.

Lach mal.

Du hast viele Kassetten von denen und von den Hochzeiten.

Aber keine von deiner Tochter.

Wie oft hast du sie gefilmt? Und mich?

Abgesehen von den Ferien.

- Was wird das? - Du willst es.

Aber nicht so.

Lass das. Du bist wie ein Kind.

Ich sehe schrecklich aus.

Im Gegenteil. Du bist wunderschön.

Kennst du die Dinge besser, wenn du sie filmst?

Weiß ich nicht.

Auf jeden Fall verstehe ich sie besser.

Zieh dich aus.

Natürlich. Damit es dein Vater sieht, wenn er zum Essen kommt.

Willst du wirklich, dass ich mich vor dir ausziehe?

Darum bittest du mich zum ersten Mal.

Ja, stimmt. Ich habe mich bisher nicht getraut.

Ziehst du dich aus?

Wenn ich es will.

Würdest du noch mal fragen?

In zehn Minuten.

Weißt du, wie spät es ist?

Sowie wir Cécile gefunden haben, fahren wir heim.

Ich will nur wissen, warum sie zweimal angerufen hat.

Sie ist aber nicht da.

Dann ist sie bei einem Freier.

So was dauert doch nie eine Dreiviertelstunde.

Außer er will was Spezielles.

Ich find das nicht lustig.

Danke, Auvergne.

Ist sie dir so wichtig?

Gut, ich setz dich zu Hause ab. Oder bleiben wir hier?

- Janine hat sicher Hunger. - Janine?

Meine Schildkröte Janine.

Janine, Ninja, kapiert?

Ah, ja, ich verstehe.

- Nicht viel passiert in den zwei Stunden. - Ist normal.

Antoines Spitzel meinte, es gehe erst gegen sieben los.

Ihr bekommt einen Strafzettel.

Wir sehen's. Ist ja nichts los.

Ich wette, zivil ist die eine ganz geile Braut.

Na komm, lutsch mal. Lutsch!

Ich steig aus, sonst werden wir abgeschleppt.

Wir gehören zur Familie.

- Steht nirgendwo drauf. - Stimmt, deshalb sage ich es ja.

Trotzdem müssen Sie weg. Vor allem, wenn Sie dazugehören.

Lass dir nicht auf die Eier gehen.

Hör zu, wenn du die Karre abschleppst,

kannst du dir ab morgen einen neuen Job suchen.

Blöder Kerl.

- Langweilen wir uns nicht. Hauen wir ab. - Wir sollen warten.

Bin ich der Chef? In letzter Zeit vergisst das mancher.

- Marie? - Ich höre.

Dodo will den Bau stürmen.

Verstanden. Ich kenne einen, den das freuen wird.

Spinnst du?

- Was ist? - Das E-Werk. Wohnen hier Schwarze?

Ich kenne zwei. Am Ende des Flurs rechts.

E-Werk? Wir haben keinen Strom.

- Schlagen wir die Tür ein. - Nein, bist du übergeschnappt?

Komm schon, Marie.

Polizei!

Er gehört mir. Nein, ich will nicht.

Wir nehmen ihn nicht.

- Lieber töte ich ihn! - So ein Quatsch.

Sind Sie verrückt?

Ganz ruhig! Wir nehmen dir dein Kind nicht weg.

Sie bringen es in Waisenhaus.

Wo ist der Dealer?

- Ich weiß es nicht. - Ich sehe nur Frauen.

Du hättest doch warten können.

Schon gut. Zeig mir deine Aufenthaltsgenehmigung.

Nun beruhige dich! Beruhige dich.

Sie hat Crack geraucht. Mit der kann man nicht reden.

- Gib mir das Baby. - Nein, ihr bringt es ins Waisenhaus.

Vergiss es. Sie hat Crack geraucht.

- Rauchst du? - Nein, ich nicht.

Und was ist das?

- Ich mach das nicht. - Ach ja?

- Du lügst. - Nein, niemals.

Wo sind die Papiere?

Ah, bist ja früh dran.

Bereit, ein toller Untersuchungsbeamter zu werden?

Nein, ich bin abgehauen. Ich habe es nicht ausgehalten.

Statt uns was von der Straße beizubringen,

macht man uns zum perfekten Dorfpolizisten.

Und dann bringt man dir Tippen bei.

Seit 14 Jahren tippe ich Berichte. Ich habe es satt.

- 0100 an Z2. - Hier Z2. Wir hören.

Gebt uns einen Spürhund. Paris 18, Stephenson 72.

Stephenson 72, verstanden.

Wir wollten erst um 19 Uhr hin.

Die Nervensäge wollte es wieder allein machen.

Schön, dann dreh mal auf.

Beruhige dich. Augustine, hörst du?

Ach, Scheiße. So eine Scheiße.

- Wir wollen dir nichts wegnehmen. - Setz sie da hin.

- Also. - Manu, mach mal Platz.

- Manu, Scheiße. - Meine Schwester soll das Baby haben.

Manu, steh endlich auf, Herrgott!

Setz dich in den Sessel da.

- Mir reicht's. - Beruhige dich.

- Wo ist deine Schwester? - Da.

Komm mal her.

Wie heißt der Kleine?

Komm schon. Gib ihn ihr. Gib ihr den Kleinen.

Ganz ruhig. So, nimm ihn.

Nicht doch. Beruhige dich.

- Nicht ins Waisenhaus. - Wer hat denn etwas davon gesagt?

Ihr seid Idioten.

Die nimmt das Zeug doch nur.

Weiß ich.

Du hättest da sein sollen. Ich sollte reingehen und das bin ich.

Da sein sollen? Ich habe 19 Uhr gesagt.

- Cowboys. - Ein Cowboy tut, was er kann.

- Hör auf mit dem Scheiß, Dodo. - Was haben wir hier?

Gehört das in den Kochtopf? Damit bring ich dich ins Gefängnis.

Nein, nicht ins Gefängnis! Sie werden es mir wegnehmen!

Dann nehme ich es. Ich arbeite und kann mich darum kümmern.

Du arbeitest? Auf dem Strich?

Halt doch mal die Schnauze.

Ich bin Putze. Ich geh nicht auf den Strich. Nicht ins Gefängnis.

Ist doch fabelhaft.

Ach, dieses Gör. Das ist ein verdammter Saustall!

Warum weint das Baby? Hat es Hunger?

Ja, natürlich. Aber ich kann ihm nichts kaufen.

Ich hab kein Geld.

Es reicht für diese Scheiße.

Nein, ich rauche nicht!

Nein, ich rauche nicht!

Dieses Kind. Vincent kümmere dich. Bring es endlich zur Ruhe!

Mich drum kümmern?

Was soll ich machen? Ich hab keine Kinder.

Soll er sich drum kümmern. Dafür bin ich nicht hier.

Was tun wir hier überhaupt?

- Vincent. - Lass mich in Ruhe!

- Beruhige dich! - Lass mich!

Das war's. Die geht für zwei Jahre in den Bau.

Sie dealt nicht.

Egal. Kriegen wir den nicht, sitzt sie es ab.

- Und das Baby? - Ab ins Waisenhaus.

Das sollte ihre Schwester kriegen.

- Da pfeif ich drauf. - Weißt du, was du da tust?

So ist das. Jetzt kannst du was lernen.

- Zwanzig für die Schweinshaxe. - Schon wieder?

- Ganz schön teuer. - Dafür ist sie gut.

- Danke. - Hallo? Hallo, ja?

Geben Sie mir Cécile Rousselin. Zimmer 38.

Ah ja. Und...

wann ist das gewesen?

Nein, ist nicht nötig. Ich ruf wieder an.

Das ist nett. Dafür kriegst du einen Schluck Landwein.

Meine Schweinshaxe ist besser als letztes Mal, oder?

Ist eben Schweinshaxe.

Von 122 Bereitschaftsdiensten ist das mein 115.

- Ist wohl Zeit, dass ich komme? - Ja.

Das muss begossen werden.

Mit russischem Rotwein.

Besten Dank.

Aussenac, steht Ihre Leitung noch?

Ja, ich denke, es geht bald los.

Dann zögern Sie nicht. Ihnen sind die Wochenenden am liebsten.

Sie sind sechs und mit mir sieben.

Ja, das sagen auch die Dealer.

Von Freitag bis Montag haben wir Ruhe.

- Eine Kakerlake. - Du bist unmöglich.

Findest du nicht, dass es schon stinkt?

Übrigens, der Präfekt kommt Montagnachmittag.

Räumt eure Büros auf. Versucht es.

Vielleicht kommt er hier runter.

- Mitgekriegt, Aussenac? - Schmücken wir auch die Baracken?

- Marguet. - Sie können beruhigt sein, Chef.

Wir sind sicher im Außendienst.

Na bitte. Bekomme ich noch etwas?

Trotzdem.

Warum haben wir nicht die Vorteile wie die Zöllner?

Oder kriegen eine Prämie für jeden gelösten Fall?

Oder behalten die beschlagnahmten Autos?

Statt zuzusehen, wie sie in der Garage verrosten?

Nerven Sie nicht mit den Zöllnern.

Die haben Vorteile, aber nicht immer.

Ich möchte Sie erleben

vor Airbussen mit tausenden Koffern.

Dann wären Sie nicht anders.

Wenn unter den ersten 100 zehn mit Drogen sind, hören Sie auch auf.

Sie wollen auch keinen Botschafter, der sich weigert,

oder einen Unterpräfekten, dem Sie gehorchen müssen.

Und das Ergebnis? 50 kg Drogen schneien mit Regierungssegen herein.

Man bräuchte Ausnahmegenehmigungen. Die gibt keiner.

Die Polizei wird zum Handlanger.

Wir sind keine Bananenrepublik,

aber auf dem besten Wege dorthin.

Mein Sohn ist 13.

Der kennt seinen ersten Dealer sicher schon.

Bestens. Ihre neuen Schilder finde ich gut.

Passend zu unserem Dezernat. "Le Joint Français." Sympathisch.

Der Preis für die Magnethalterung auch. Habe ich selbst bezahlt.

Jammern Sie nicht.

Das ist kein Opfer, sondern Erneuerung.

Kennen Sie das Telegramm des Ministers?

"Die Modernisierung der Polizei ist nur erfolgreich,

wenn ihre Mitarbeiter aktiv dazu beitragen."

Sie sind aktiv, wenn Sie Zahlen befolgen.

- Ist hier jemand? - Ja.

- Hallo? - Was ist denn?

Ah. Bonjour, Polizei.

Wohnt bei Ihnen noch Cécile Rousselin in der 38?

Weiß ich nicht mehr.

- Ich glaube nicht. - Sehen Sie nach.

- Wer sagten Sie? - Rousselin, Cécile.

Nein, da wohnt seit vier Tagen ein Mann.

Der kann es nicht sein.

Davor war es die Frau. Stimmt.

- Hat sie eine Adresse hinterlassen? - Nein.

Ist es schlimm?

Nein. Vielen Dank.

Marguet, Lucien. Ermittlungsbeamter.

Apparat 791. Ich habe nur eine Anfrage.

Rousselin, Cécile. 28. Februar 1966.

Schon bei der Arbeit?

- War die Bereitschaft ruhig? - Ja.

Ich habe sogar an die Katzen gedacht.

Hallo, ja?

Ja, bleib dran. Es ist Philomène.

- Sag ihr, ich komme gleich. - Bleib dran. Er kommt gleich.

Hallo? Ja? Ihr habt nichts?

Also negativ? Nein, geht schon. Wiederhören.

Da.

Hallo, Philo?

Verdammt. Warte.

Wann ist das passiert?

Nein, keine Panik. Bleibt, wo ihr seid. Wir sind gleich da.

In Ordnung. Bis gleich.

- Hat Willy sie verdroschen? - Er hat selbst was abgekriegt.

Mist.

Bonjour. Ist Philomène nicht da?

- Doch. - Wir wollen zu ihr.

Bert, meine Schwester.

- Und Willy? - Hier drin.

Seid ihr total bescheuert?

Wir geben euch einen Tipp und ihr verpfeift uns?

Habt ihr den Verstand verloren?

Das ist ausgeschlossen.

Das ist unmöglich.

Die wurden angeklagt.

Und doch waren sie es.

Sie sind beide da gewesen.

Siehst du ihn? Sie haben ihn mit Rasierklingen bearbeitet.

Vielleicht waren es ihre Kumpels.

Du erkennst Schwarze nicht wieder. Ich schon.

Kann er bei dem Lärm schlafen?

Bert, mach das leiser.

Er bekam ein Beruhigungsmittel.

Sollen wir ihn ins Krankenhaus bringen?

Was könnten die für ihn tun?

Wer hat sie verpfiffen?

Rate mal.

Außerdem haben sie beide einen Haftbefehl am Arsch.

Hör zu, Philomène. Ihr müsst aus Paris raus.

Fantastisch. Macht richtig Spaß, mit euch zu arbeiten.

Na warte. Jetzt komm ich.

Die Staatsanwaltschaft hat die Anklageschrift verloren.

Sie hat sie verloren. Das ist nicht meine Schuld.

Unser Exemplar habe ich noch.

Das ist nicht in Ordnung. Wir schnappen Typen

mit Drogen und falschen Papieren

und lassen sie laufen.

Ohne Anklage muss der Staatsanwalt sie gehen lassen.

Ich habe den Bock nicht geschossen.

Vergiss es, Vincent. Er hat recht. Aber er hat einen anderen geschossen.

Einen kapitalen.

Er verpfeift seine lnformanten. Fabelhaft.

Wer hat Willy an die beiden verpfiffen? Na antworte!

Antworte, wenn ich mit dir rede! Hast du nur Scheiße im Hirn?

Immer wieder baust du denselben Mist.

Du verhörst sie. "Gebt mir einen Tipp, dann verrate ich es euch."

So läuft das doch. Fantastisch. Und das Ergebnis?

Wir verlieren unseren Spitzel.

Und du nimmst nur deine Fälle in die Statistik auf.

Spitzel gibt es überall.

Willy besorgt Fälle von einem Kilo.

Mach deine hübschen Heftchen. Sie kotzen mich an.

Und deine Wasserpistole, dein Spray und der Zwerg hier.

Entschuldige. Du bist blöd.

Du bist blöd. Wir sind blöd. Wir sind Nieten.

Wo essen wir?

Ich hab dem Lieferanten den Bordeaux abgenommen.

Der ist echt blöd. Lulu, würdest du die Tür schließen?

Wer ist denn gestorben?

- Wie geht's? - Ich mach's nur im Auto.

Ja, weiß ich. Hast du Cécile gesehen? Ich suche sie.

Die war schon eine Woche nicht hier.

Schafft sie woanders an? Oder sitzt sie im Knast?

Nerv mich doch nicht. Frag die Bullen.

Werde ich tun. Nett von dir.

Sind das alle Unbekannten?

- Ja, sicher. - Sehen wir uns die alle an?

Ich lasse sie vorbereiten.

Kein sehr hübscher Anblick, was?

Zumindest war sie es nicht.

Ich nehme an, du hast sie noch vor Kathy kennengelernt.

Du nervst mich.

Der Tag fängt gut an.

Vom Frühstück in die Leichenhalle und jetzt dein Gesicht.

Ich werde alt.

Mach mal Ordnung in deinem Kopf, Lulu. Sonst...

Sie sollten vor zwei Wochen hier sein.

Ihre Mutter erwartet Sie.

Ich weiß. Ich hatte viel zu tun.

Ja, so was kenne ich gut.

- Ich... - Gehen Sie nur.

Du hast nichts gegessen.

Willst du einen Joghurt?

Versuch es doch. Ich helfe dir auch.

Sei nicht böse. Früher zu kommen, ging nicht.

Wir sind überlastet.

Ich bin zufrieden.

Die Arbeit gefällt mir.

Doch.

Wir sind ein gutes Team mit guten Ergebnissen.

Na ja, ich komm zurecht.

Es geht ganz gut.

Willst du noch etwas?

Ich gehe spazieren.

Ich wusste, du bist hier.

Hier hat dein Großvater gewohnt. Im fünften Stockwerk.

Ist es so schlimm?

Ich fühle mich dreckig.

Ich bringe allen nur Unglück. Ich werde dir nur wehtun.

Das hast du bereits getan.

Wieso bleibst du bei mir?

Ich habe gelesen, dass es bei den Bullen viele Alkoholiker und Geschiedene gibt.

Na bitte.

Statistiken sind nicht so meins.

Es wird nicht gut gehen, Kathy.

Dann ist es eben so.

Nichts bewegt sich.

Reden noch immer an der Bar.

- Frag sie nach dem Krach. - Was ist das für ein Krach?

Ich spiele Flipper. Schweigt jetzt. Ich kann mich nicht konzentrieren.

Mist, die Kugel ist futsch.

Heb mir eine auf, Mädchen.

- Cécile! - Was?

Das Mädchen mit dem Kinderwagen.

Bist du verrückt?

Cécile!

Lulu!

Was machst du denn hier?

Seit einem Jahr such ich dich. Sogar im Leichenschauhaus.

Sieh nur.

- Ist das deins? - Aber ja.

Das wollte ich dir schon immer sagen. Daher wohne ich bei meiner Mutter.

Ich stelle sie dir vor, aber sie weiß nur von den Drogen.

Maman, darf ich vorstellen? Lulu.

- Bonjour. - Bonjour.

- Passt du kurz auf? - Natürlich.

Er ist hübsch, nicht?

Frag nicht, wer der Vater ist.

Weißt du, wie er heißt?

- Gabriel. - Wie mein Großvater.

Warum hast du ihn behalten. Weißt du, was das heißt?

Ja. Bisher ist er negativ.

Im Augenblick noch.

Ich weiß. Deshalb schlafe ich kaum noch.

Aber es war meine Chance, aus allem rauszukommen.

Für ihn habe ich alles sausen lassen. Ich ziehe in die Auvergne.

Achtung, sie kommen gleich raus.

- Verstanden, Lulu? - Ja.

- Es hat sich nichts verändert. - Nein.

In die Auvergne?

Ja, hier werde ich nur rückfällig. Man bietet es mir überall an.

Vielleicht habe ich dort...

Schreibst du mir?

Ja. Ich könnte dich sogar besuchen.

Ja, stimmt.

- Und dein Leben? - Verdammt. Mach hin, Lulu!

- Los, wir müssen. - Es läuft gut.

Wir haben es eilig.

Scheiße. Die Adresse!

Ich hab vergessen, sie danach zu fragen.

Übersetzung: Susanne Weißgerber

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