All language subtitles for Swallowed.Souls.The.Making.Of.Evil.Dead.II.2011.720p.BluRay.H264.AAC-RARBG_Ger

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Original subtitles

Sam macht großartige Gruselkabinett-Filme.

Das ist, als besuche man ein Gruselkabinett. Man lacht und kriegt Angst.

TANZ DER TEUFEL 2 hat gezeigt, dass er eine bleibende Wirkung hat.

Das ist der Film, der neue Wege erschlossen hat.

Hau drauf!

TANZ DER TEUFEL 2 zeichnet sich aus durch hervorragende Unterhaltung,

tollen Witz und einen gewissen Gruselfaktor.

Kennst du dieses Schwein?

Ich hätte nie gedacht, dass er so eine kulturelle Bedeutung haben würde.

Aber er erlangte sie.

Wir werfen ihn da rein.

Mit TANZ DER TEUFEL 2 kehrten wir zu dem zurück, wovon wir was verstanden.

Und wir waren mittlerweile auch bessere Filmemacher.

Es war also keine schlechte Erfahrung.

Hoffentlich verrottest du da unten!

SWALLOWED SOULS: Das Making of von TANZ DER TEUFEL 2

Kapitel 1

Nachdem der erste TANZ DER TEUFEL 1982 im Ausland und 1983 bei uns erschien,

machten wir andere Sachen. Wir wollten etwas ganz anderes machen.

Das Genre machte uns Spaß,

aber ich hätte uns damals nicht als Horrorfans bezeichnet.

Wir machten einen Horrorfilm, um einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Den Leuten ist nicht klar, dass wir den Film 1979-1980 drehten,

er 1981 Premiere hatte, aber erst 1983 erschien.

Dazwischen saßen wir Jahre in den Büros in Ferndale rum.

Wir wollten andere Sachen machen.

Unser nächster Film war DIE KILLER-AKADEMIE

von den Coen-Brüdern. Ein unseliger Film.

Und wie Bruce sagte, war es die Fortsetzung der Dreharbeiten von TANZ DER TEUFEL,

nämlich genauso miserabel.

Das war unser erster Studiofilm. Das Budget stieg von 2,5 auf 4 Millionen Dollar.

Wir sprengten das Budget. Verdoppelten es fast. Da rollten Köpfe.

Das tat mir sehr leid,

denn Sam, Rob und Bruce hatten großen Ärger mit dem Studio.

Die Hollywood-Leute sagten: "Ihr könnt Bruce nicht nehmen."

Aber der Film war für Bruce geschrieben, er sollte die Hauptrolle spielen.

Der Film wurde neu geschnitten und das Studio nahm ihn uns aus der Hand.

Wir haben sehr viel gelernt.

Nachdem der Film floppte, dachten wir: "Das ist nicht gut."

Sie dachten, ihre Karriere sei bereits am Ende.

An diesem Punkt schien das einzig Logische zu sein, TANZ DER TEUFEL 2 zu machen.

Und Sam war entschieden dagegen.

Also holten Sam, Bruce und Rob

Scott und mich vorgeblich, um TANZ DER TEUFEL 2 zu machen

und sie sollten als Executive Producers fungieren.

Ich schrieb einen Entwurf für TANZ DER TEUFEL 2,

der nichts mit dem endgültigen TANZ DER TEUFEL 2 zu tun hatte.

Niemandem gefiel er, aber sie wollten den Film ja sowieso nicht machen.

Aber als es so aussah, als bekämen sie keinen anderen Film,

wandten sie sich an Dino De Laurentiis.

Sie schlugen ihm TANZ DER TEUFEL 2 vor und er machte mit.

Stephen King spielte eine wichtige Rolle.

Er hat TANZ DER TEUFEL gewissermaßen ermöglicht,

weil er dieses lnterview für Twilight Zone Magazine gab.

Der Film gefiel ihm so gut, dass er darüber schwärmte.

Er führte in North Carolina Regie bei RHEA M. - ES BEGANN OHNE WARNUNG

und sein zweiter Regieassistent hatte an DIE KILLER-AKADEMIE mitgearbeitet.

Sie aßen zusammen Mittag. Und da fällt Sams Name.

Also geht er zu Dino und sagt:

"Du solltest die Fortsetzung von TANZ DER TEUFEL machen."

Dino De Laurentiis machte mit, als er die Verkaufszahlen von TANZ DER TEUFEL sah,

denn für Dino zählt vor allem der ausländische Markt.

Er sah die Zahlen und wir waren uns einig. Wir verhandelten mit...

Coca-Cola überlegte, ins Filmgeschäft einzusteigen,

Embassy Pictures und solche Sachen.

Wir verhandelten mit denen, aber es kam nichts zustande.

Mit Dino De Laurentiis trafen wir uns und nach 15 Minuten waren wir uns einig.

Als TANZ DER TEUFEL 2 aufkam,

taten sie alles dafür, um wieder zu ihren Ursprüngen zu gelangen.

"TANZ DER TEUFEL 2 ist eine Rückkehr zu unseren Horror-Wurzeln."

Ironischerweise enthält TANZ DER TEUFEL 2 eine Menge Komik, was seltsam ist.

Als Sam Raimi mich als Mitarbeiter für den Film vorschlug, "Du sollst ihn schreiben",

hatte ich den Kurzfilm ATTACK OF THE HELPING HAND gemacht.

In dem Film fällt ein Werbemaskottchen eine Hausfrau an.

Aber darin spielte Sam Raimi den Milchmann.

Diese Hand war überall. Sie zeigte ihr den Stinkefinger.

Das war echt cool. Sam sagte: "Ich nehme diesen Kurzfilm.

Wir kreuzen ATTACK OF THE HELPING HAND mit TANZ DER TEUFEL."

Ich meinte: "Jetzt weiß ich, was du machen willst. Klasse."

Diese Jungs waren ein tolles Team. Wir hörten sie am Ende des Flurs lachen.

Wir hatten ein Büro in Ferndale, Michigan, eine ehemalige Zahnarztpraxis.

Da sie sich leicht ablenken ließen, mussten wir sie absondern,

mussten alle Gags und Requisiten von ihnen fernhalten.

Aber es brachte nichts. Wir hörten nur Gelächter.

Rob Tapert und ich fragten uns: "Schreiben die überhaupt irgendwas?"

Dadurch wurde das Drehbuch sehr kreativ.

Scott hat einen sehr schrägen Sinn für Humor

und einen starken Hang zu Gags.

Dadurch entstand diese Mischung aus krudem Horror und kruden Gags.

Wie ist es dort?

Es ist ein bisschen runtergekommen, aber es liegt direkt in den Bergen.

Das Schwierige bei Fortsetzungen, die nie geplant waren, ist,

dass sie nie geplant waren. Man weiß also nicht, wo man anknüpfen soll.

Wir wussten nicht, dass wir eine drehen würden.

Wir hatten keine Ahnung.

Das Problem beim zweiten Film war,

dass im ersten alle gestorben waren. Wie holt man die wieder zurück?

Wie kriegt man sie zurück?

Also ließen wir Ash wiederauferstehen,

obwohl er im ersten TANZ DER TEUFEL eindeutig stirbt.

Er ist tot. Das Böse hat ihn geholt.

Also beschlossen wir, ihn ein bisschen zu verprügeln.

Wir konnten die Aufnahmen nicht wiederverwenden.

Es war wirklich frustrierend, sich darauf zu beziehen.

Wir drehten das also noch mal neu.

Wir bekamen für TANZ DER TEUFEL 2 nicht die Rechte an TANZ DER TEUFEL.

Das waren zwei verschiedene Firmen.

Sie sagten: "Tun wir einfach so, als gäbe es den ersten Film nicht."

Das Witzige ist, dass die Leute wegen der Rückblende dachten,

dass Ash so blöd sei, mit neuen Freunden zurück zur Hütte zu gehen.

Es gab budgettechnische Erwägungen.

Ich wollte raus aus der Hütte, um was anderes zu machen.

Die Dinge ändern sich und man versucht es.

Aber Rob und Bruce sagten: "Wir bleiben in der Hütte."

Aber wir hatten klare Vorstellungen. Wir besetzten sofort Rollen,

wir wollten irgendwo drehen, wo es warm war.

Wir fanden einen Ort, wo es sehr warm war: Wadesboro in North Carolina.

Ein Jahr zuvor war dort DIE FARBE LILA gedreht worden,

es hatten dort also schon Dreharbeiten stattgefunden.

Darum landeten wir da unten.

Und wir mussten uns mit ländlicher Kleinstadtpolitik herumschlagen.

Die hatten mit Spielberg zu tun gehabt. Das war der Cadillac.

Wir waren ein Kleinwagen. Wir konnten nicht so viel bezahlen.

Also mussten wir uns damit herumschlagen.

Und dann erfuhren wir, dass der Film kurz vor Drehbeginn bereits Gewinn machte.

Sie hatten ihn an HBO verkauft und auch die Auslandsrechte.

Rob Tapert kam also eines Tages ans Set und sagte:

"Wir machen Gewinn."

Dadurch konnten wir das Budget überschreiten.

Wir wollten die Probleme vermeiden, die wir bei DIE KILLER-AKADEMIE hatten.

Und als TANZ DER TEUFEL 2 dann gut lief,

gab es andere schreckliche Pleiten

und wir beschlossen, ARMEE DER FINSTERNIS zu machen.

Kapitel 2

Bruce, sag hallo. Das ist TANZ DER TEUFEL 2. Rückblende.

Ihr Schweine.

Habe ich das nicht irgendwo schon mal gemacht?

Wo war das nur?

Bruce Campbell ist ein toller Kerl. Er ist ein fantastischer Schauspieler.

Alles, was er spielt, ist perfekt, und er ist ein toller Mensch.

Großzügig, nett und sehr, sehr witzig.

Ich hatte das Glück, mit Bruce Campbell auch an anderen Projekten zu arbeiten.

TANZ DER TEUFEL 2 war das erste Mal.

Sam sagte stets, der Held müsse bestraft werden, er müsse die Hölle durchqueren.

Wie STIRB LANGSAM. Das Tolle ist, dass ihm ständig übel mitgespielt wird.

Bruce ließ alles mit sich machen, was Sam sich für ihn ausdachte,

und Sam gab sein Bestes.

Sie kannten sich schon als Kinder.

Ich weiß nicht, ob Bruce Sam mal ein Mädchen weggeschnappt hat,

aber Sam bestrafte ihn auf kreative

und sehr bösartige Weise.

Sam nutzte jede Gelegenheit, um Bruce zu quälen.

Jetzt fall über Bruce her und schlage auf ihn ein.

Noch mal, höher.

Lass es erst mal dort.

Sam sagte stets zu ihm: "Du großes Baby...

Du erträgst das nicht. Du bist zu scharf, was?"

Es ist toll, mit Bruce zu arbeiten, denn man sieht, wie er

körperlich und geistig völlig fertiggemacht wird.

Man selbst Will über irgendwas jammern, aber er ist ein Fels, der allem standhält.

Also sagt man: "So schlimm bin ich nicht dran, ich halte den Mund."

Das Stuntdouble wurde kaum eingesetzt. John Casino war mein Stuntman,

ein sehr guter, der 15 Jahrelang mein Double war.

Bei BRISCO COUNTY JR. Und solchen Sachen.

Er machte Sachen wie den Sturz von einer Treppe.

Da dachte ich: "Es ist vielleicht keine gute ldee, da kopfüber runterzustürzen.

Das lasse ich John machen."

Die meisten anderen Sachen in dem Film machte ich selbst.

Ich erinnere mich an die Szenen in der Küche.

Bruce zerschlug Geschirr mit dem Kopf und der Hand und überschlug sich.

So was Unglaubliches hatte ich noch nie gesehen.

Er machte es immer wieder und wir dachten: “Er wird sich verletzen."

Aber ihm machte es Spaß.

Er wurde wirklich gequält. Aber er war unheimlich diszipliniert.

Er stand jeden Morgen auf und stemmte vor den Dreharbeiten Gewichte,

um sich in Form zu halten.

Er war sehr streng mit sich, hielt strikt Diät und trank viel Wasser.

Er sah natürlich toll aus und spielte hervorragend.

Er war ein hervorragender Schauspieler.

Es war toll, mit ihm zu arbeiten. Er hatte viel Energie.

Jetzt!

Ich glaube, Sam quälte Ted fast noch ein bisschen mehr.

Er sagte: "Du bist mein kleiner Bruder und spielst in dem Film mit.

Also musst du alles tun, was ich sage."

Als TANZ DER TEUFEL 2 entstand, war mir klar, was von mir verlangt wurde,

dass ich den Anzug tragen musste, aufgehängt wurde, blind war.

Aber das störte mich nicht, denn ich war 20.

Mit 20 lässt du dir auf einem Golfplatz

Golfbälle ins Gesicht werfen, das kümmert dich nicht.

Du freust dich darüber.

Und bitte.

Das Ding im Keller ist nicht meine Mutter.

Sam suchte eine "Südstaaten-Wildkatze", wie er es nannte.

Ich komme aus den Südstaaten.

Sein Agent fragte: "Möchten Sie vorsprechen?" Ich sagte: "Klar."

Sam ließ mich für die Rolle lesen und sagte: "Klasse, du gefällst mir."

Also sagte ich: "Da ich schon mal hier bin, darf ich für die Hauptrolle lesen?"

Aber er sagte: "Nein, du bist perfekt für diese Rolle."

Ich sagte: "Ach, komm. Ich bin hier. Lass mich lesen."

Also gab er mit Annies Text, ich las und er sagte...

"Das gefällt mir."

Und dann sagte er: "Ich Will dich schreien hören."

Und ich sagte: "Ok." Und ich schrie los.

Ich weiß nicht, ob Sarah wusste, worauf sie sich einließ.

Ob das überhaupt jemand wusste.

Sie wurde ausgewählt, weil sie toll schreien konnte,

sehr durchdringend, und sie zu allem bereit schien.

Mir gefiel, dass sie eine Frau mit Beruf war. In einem Horrorfilm ist das selten.

Und ich stellte sie mir

als echtes Pfadfindermädchen vor, denn das war sie.

Ich sah mich selbst als den Sohn, den mein Vater sich immer gewünscht hat,

und darum musste ich mich doppelt anstrengen. So spielte ich sie.

Meine älteste Tochter war damals erst 18 Monate alt

und mein Mann war Professor. Sie konnten bei den Dreharbeiten dabei sein.

Sie fanden im Sommer statt und dauerten neun Wochen.

Sie hatte damals kleine Kinder und ich auch.

Es war lustig zu beobachten, wie unterschiedlich

wir mit unseren Kindern umgingen, was den Film betraf.

Ich sagte zu meiner Tochter Rebecca, die damals noch klein war:

"Schau, Ted trägt ein Schweinekostüm.

Da kommt Ted. Siehst du das Schweinekostüm?"

Sarah Berry bereitete ihre Kinder nicht wirklich darauf vor.

Sie sahen Ted Raimi und waren entsetzt.

Sie mussten sie wegbringen. Es war schrecklich.

Sarah hatte einige emotional sehr anstrengende Horrorszenen.

Es war toll, mit ihr zu arbeiten.

Ich glaube, sie verbrachte viel Zeit damit, die nächste große Szene vorzubereiten,

in der sie Gefühle zeigen musste.

Und... Jetzt!

Sie hatte schwere Knieverletzungen von ihrer Karriere als Tänzerin.

Ich weiß noch, wie leid sie mir tat,

denn man sah die großen Narben an ihren Beinen.

Und sie musste mich schweren Fettsack durch die ganze Hütte zerren,

wobei in meiner Brust ein Dolch steckte.

Es waren 17 Takes, und er war sehr schwer.

Damals wog ich über 90 kg.

Ich strengte mich schrecklich an und mit jedem Take

wurde es immer schwerer für mich.

Halt die Klappe!

Es war schrecklich anstrengend.

Sie tat mir so leid. Sie war eine tolle Schauspielerin, sie gab sehr viel.

Bobby Joe! Wo bist du?

Danny Hicks verkörpert den Arbeiter, wie es nur wenigen Schauspielern gelingt.

Richtig.

Es ist toll, ihm in TANZ DER TEUFEL 2 zuzusehen.

Ich spielte die Rolle des Jake gern, denn sie gab mir die Möglichkeit...

Zunächst einmal war es mein erster Spielfilm.

Und ich durfte so richtig unansehnlich sein.

Es macht Spaß, hässliche Rollen zu spielen. Ich bekam die Rolle zum Teil deshalb,

weil Sam Raimi mich beim Vorsprechen ansah und sagte:

"Unglaublich. Ein uneitler Schauspieler."

So schrecklich sah ich aus. Ich war morgens aufgestanden

und hatte mir die Haare mit Motorenfett gekämmt.

Er kam zum Vorsprechen und war ganz ok, aber dann fragte er:

"Wollt ihr mich ohne Zähne sehen?" Wir fragten: "Was?"

Und er zog sich eine Brücke mit Vorderzähnen aus dem Mund.

Vier Zähne waren weg. Wir sagten: "Perfekt."

Er wurde praktisch vom Fleck weg besetzt.

Danny ist ein beeindruckender Kerl,

der verrückte Nahtodgeschichten erzählen kann.

Ich wäre fast wirklich gestorben, als wir meine Sterbeszene drehten,

in der Henriette mich im Keller zu Hackfleisch verarbeitet.

Sie verspritzten über 200 Liter Filmblut in etwa dreieinhalb Sekunden.

Ich hing kopfüber an einem Trapez

und beim ersten Take war der Schlauch falsch ausgerichtet

und statt zur Tür hinauszuspritzen,

spritzte alles gegen die Tür und landete in meinem Gesicht.

In dreieinhalb Sekunden landeten 200 Liter Filmblut in meiner Nase.

Ich wäre fast daran erstickt. Wir mussten es natürlich noch mal machen.

Seine Darstellung in dem Film ist wirklich beeindruckend.

Ich klinge, als würde ich über einen Oscar-Gewinner sprechen,

aber wenn es einen Oscar für verrückte Hinterwäldler gäbe,

würde er ihn garantiert bekommen.

Ich weiß nicht, wie viele Filmen er schon gedreht hatte, aber er war ein Profi.

Er war in seiner Rolle drin, war immer drehbereit,

er hatte ldeen, was seine Rolle anging. Er arbeitete jede Szene aus.

Es war toll, mit ihm zu arbeiten.

Danny und ich wurden bei den Dreharbeiten Freunde.

Ich habe ihn lange nicht gesehen und weiß nicht, was er treibt,

aber wir wurden bei dem Film Freunde und waren oft zusammen einen heben

und unterhielten uns darüber, was aus dem Ganzen werden würde.

Er war wirklich ein toller Typ.

Danny Hicks hatte großen Spaß, denn er war einer, der sich sagte:

"Das ist auf jeden Fall besser als arbeiten."

Ich beschloss, Spielfilme zu machen.

Ich wollte Spielfilme machen und nichts anderes.

Das beschloss ich aufgrund der Erfahrungen mit TANZ DER TEUFEL 2.

Wir blieben gute Freunde

und er spielte seitdem in fast jedem unserer Filme mit.

358, Take 1.

Und... Kassie, Hände nach oben. Los.

Bobby Joe war eine meiner ersten Rollen.

Es war der erste Kinofilm, in dem ich mitspielte,

und wohl auch mein erster Spielfilm.

Ich hatte mir gerade erst einen Agenten zugelegt,

der mich dahinschickte. Ich dachte: "Ein Horrorfilm...

Jamie Lee Curtis hat auch so angefangen. Das wäre toll."

Ich dachte, ich kriege die Rolle nicht.

Kassie musste den fliegenden Augapfel verschlucken.

Sam Raimi sagte ihr das sofort. Sie fragte: "Was soll ich tun?"

Ich flog mit Kassie nach North Carolina.

Wir wohnten beide in LA. Und wurden beide engagiert.

Wir verstanden uns sofort und fragten uns: "Was ist das denn?"

Worauf lassen wir uns da ein? Was wird das werden?

"Was ist das für ein Film? Hast du das verrückte Drehbuch gelesen?"

Wir unterhielten uns auf dem Flug und verbrachten viel Zeit zusammen.

Sie war sehr nett und wollte Karriere machen. Sie schien sehr ehrgeizig zu sein

und genau zu wissen, wo ihre Karriere hingehen sollte.

Ich wusste, dass das für mich eine tolle Gelegenheit war,

Filmerfahrungen zu sammeln.

Ich bin gern am Set und versuche, viel Neues zu lernen.

Als das Haus von Dämonen besessen wurde und alle lachten,

sagte ich: "Ich lege mich hintere Sofa und bewege die Kissen."

Und das habe ich gemacht.

Kassie und ich hatten in dem Film gegensätzliche Rollen,

und ich versuchte, auch am Set in meiner Rolle zu bleiben.

Darum hielten wir uns am Set voneinander fern.

Sie war viel heiterer. Sie war sehr fröhlich und offen

und entsprach damit ihrer Rolle.

Sie war ein echter Schatz.

Sie half mir wohl ein bisschen mit dem Akzent, denn sie war aus Texas.

Im Drehbuch stand, ich solle Tabak kauen. Ich dachte: "Was? Ok."

Sie steckten mir Schokoladenkuchen in den Mund,

damit es trotzdem braun aussah, wenn ich spuckte.

Sie ist ein braves Mädchen. Sie passte nicht richtig in diese Umgebung.

Als wir fertig waren, war sie wohl reif für Seifenopern.

Nach TANZ DER TEUFEL 2 machte sie sofort ONE LIFE TO LIVE.

Das war ein irrer Übergang.

Und seitdem habe ich immer gearbeitet. Also, danke.

Ich hatte den ersten TANZ DER TEUFEL nicht gesehen.

Ich wusste also nicht, worum es bei TANZ DER TEUFEL 2 ging.

Also blieb mir nur das Vorsprechen.

Wenn man als Schauspieler für einen Film vorspricht,

kriegt man nicht das ganze Drehbuch, sondern nur ein paar Seiten.

Es war eine Szene in der Hütte.

Und dann verwandelt er sich in einen candarischen Dämon.

So etwas hatte ich noch nie erlebt.

Ok, wie war das noch mal mit der Stanislawski-Methode?

Erinnere dich an frühere Gefühle. Candarischer Dämon.

Ich musste mir überlegen, wie ich das beim Vorsprechen mache.

Ich erinnere mich nur noch, dass ich ein möglichst hässliches Gesicht zog,

das dämonischste Gesicht, das ich je gemacht habe.

Ich verwandelte mich in den Dämon.

Schon als Kind konnte ich meine Brauen höher ziehen als Jack Nicholson.

Als mich der Agent endlich anrief, sagte er: "Was zum Teufel hast du gemacht?

Sie wollen dich noch mal sehen wegen dieser Dämonenrolle."

Als ich die Jungs traf, die die Maske dafür machten, sagten sie:

"Das war wirklich klasse.

Wir erstellen das Modell für Evil Ede Maske

nach dem Gesicht, das du beim Vorsprechen gemacht hast."

Rick war vor allem ein sehr cleverer Geschäftsmann.

Er sagte zu mir am Ende der Dreharbeiten:

"Sarah, nimm jeden Cent, den du hier verdient hast", und das war nicht viel,

und besorge dir eine gute PR-Agentur."

Er war wirklich clever. Daran erinnere ich mich gut.

Er war klasse. Er war danach immer auf Home Shopping Network zu sehen.

Der Kerl ist überall. Und Sarah Berry...

Die Leute waren alle wunderbar. Wirklich.

Es war eine tolle Zeit. Wunderbare Schauspieler, sehr viel Spaß.

Das war unsere kunterbunte Truppe. Es war ein tolles Team.

Wenn ich mich nicht irre, gab es im Vertrag eine Klausel,

die mein Agent versuchte zu verstehen. Da stand so was wie:

"Falls Sie sich das Genick brechen oder ein Körperteil verlieren, hilft lhnen niemand."

Es wurde sehr erlebnisreich. In vielerlei Hinsicht.

Wir haben uns in dem Film kräftig verdroschen.

Ted brach mir die Nase. Er sollte nach meinem Gesicht greifen.

Aber er verrechnete sich um ein paar Zentimeter

und als er nach mir griff, ging meine Nase zu Bruch.

Als ich auf Bruce Campbell losging, warf ich ihn zu Boden

und schlug ihm mit beiden Fäusten vors Gesicht.

Aber ich rutschte ab und schlug etwas zu tief.

Ich traf seinen Mund und seine Vorderzähne wackelten.

Aber dieser Take wurde verwendet, denn es wirkte echt.

Alle wollten ihr Bestes geben,

aber wir waren jung und unerfahren und Sam hatte viel Geduld mit uns.

Außerdem ging es zu wie im Schützengraben.

Es war fast, als wären wir im Krieg.

Das gab mir das Gefühl, unheimlich viel gelernt zu haben.

Ich hatte das Gefühl, nach diesem Film jeden Film machen zu können.

Du hast es geschafft, Kleine.

Kapitel 3

Beim ersten TANZ DER TEUFEL ging es sehr primitiv zu.

Sie schmierten Schauspielern Gips ins Gesicht.

Sie rupften Wimpern raus, weil sie die Vaseline vergessen hatten.

Wir machten alles falsch. Aber als wir TANZ DER TEUFEL 2 machten,

gab es bessere Techniken.

TANZ DER TEUFEL hatte mich umgehauen.

Als ich las, dass eine Fortsetzung geplant war,

wollte ich unbedingt dabei sein.

Mir fiel als Ansprechpartner nur lrvin Shapiro ein,

der Verleiher des Films in New York.

Ich bat ihn, einen Brief an Sam Raimi weiterzuleiten.

Er sagte: "Na klar." Also schrieb ich, dass ich FROM BEYOND

und NIGHTMARE 2 gemacht hatte,

legte eine Menge Fotos bei und schickte den Brief voller Hoffnung los.

Nach etwa sechs Monaten klingelte das Telefon und es war Sam.

Er sagte: "Ich will, dass du TANZ DER TEUFEL 2 machst."

Auf die Jungs von KNB kamen wir über Mark Shostrom.

Es war seine Werkstatt und die Jungs von KNB arbeiteten für ihn.

Ich kannte Mark von der Arbeit an FROM BEYOND.

Wir waren also bereits sehr gut befreundet.

Ich hatte ein Haus mit Bob Kurtzman und Howard Berger,

wir wohnten alle zusammen.

Wir schliefen in Schlafsäcken auf dem Boden.

Jeden Abend nach der Arbeit arbeiteten wir in einer Garage

hinter der Werkstatt an Skulpturen,

an eigenen Sachen, um unsere Künstlermappen zu erweitern.

Ich hatte TANZ DER TEUFEL 1 gesehen und wir unterhielten uns darüber

und träumten davon, wie toll es wäre, für TANZ DER TEUFEL 2 zu arbeiten.

Und dann, ein paar Jahre später,

arbeitete ich dafür. Es war also im Grunde ein Traumprojekt.

Wir waren alle begeistert: "Wow, Raimi...

Wir lernen Bruce Campbell und Rob Tapert kennen,

und Ted Raimi. Das wird genial."

Mark Shostrom hatte ein relativ kleines Studio.

Er hatte eine kleine Firma in South Pasadena.

Meine Arbeit für TANZ DER TEUFEL umfasste sechs Monate, fast sieben Tage pro Woche.

Zur Vorbereitung hatten wir zwölf Wochen.

Es war unglaublich, wie viele Masken-Effekte es gab.

Von etwa 750 Einstellungen im Film

enthielten etwa 105 Masken-Effekte.

Wir begannen im März.

Sie hatten bereits ein paar Entwürfe angefertigt

und ich koordinierte die Arbeit für Mark.

Jungs, ihr seid wunderbar. Ihr seid verrückt.

Das ist TANZ DER TEUFEL, Tape eins, Teil eins, erste Szene.

Das Team bestand aus mir, Shannon Shea,

Greg Nicotero, Bob Kurtzman, Mike Trcic und Aaron Sims.

Es war ein sehr kleines Team.

Jeder machte ein bisschen was von allem.

Wir machten alles von... Jeder machte Entwürfe,

jeder fertigte Modelle an,

machte Formen, nahm Abdrücke oder arbeitete mit Schaumstoff.

Jeder war für bestimmte Figuren zuständig,

von Anfang bis zum Ende.

Hervorragend.

Mark fragte: "Was willst du machen?"

Ich sagte: "Ich möchte Bruce Campbells Masken machen."

Und er war einverstanden.

Also machte ich alle Masken für Bruce, seine Masken als Evil Ash

und dann die Jekyll-Hyde-Masken, wie wir sie nannten,

und die besessene Hand. Viele Sachen.

Wir fertigten von vielen Darstellern Attrappen an.

Wir machten mehrere Köpfe von Bruce mit verschiedenen Grimassen,

damit wir verschiedene Versionen von ihm durchs Set schleifen

und ins Wasser werfen konnten.

Der Wahnsinn, aus dem TANZ DER TEUFEL 2 entstand.

Nein. Alles streng geheim. Ihr dürft es nicht sehen.

Mein erster Auftrag war Evil Ed. Ich wusste ungefähr, was auf mich zukam,

und Mark sagte: “Sie wollen, dass er einen riesigen Mund hat."

Da fiel mir natürlich DIE RABENSCHWARZE NACHT ein.

Die Figur Amy, gespielt von Steve Johnson.

Die ldee war, ihm ein großes Haifischmaul zu verleihen.

Und außerdem wollte ich

den Mund mit mehreren Zahnreihen bespicken.

Also, Zähne, Zähne, Zähne, Zähne, und dann Zähne.

Man würde also kaum sehen, wo die Zähne aufhören.

Rick kam und wir machten eine Probe mit ihm.

Wir zeigten Rick die Zeichnung und er sagte...

Wir hielten Prothesen hin und ich gab ihm seine Zähne

und sagte: "Die musst du einsetzen."

Er schaute sie an, setzte sie ein und sagte: "Ich kann den Mund nicht zumachen."

"Du musst ihn nicht zumachen. Du brüllst die ganze Zeit."

"Ja, ich kann nicht..." Ich sagte: "Keine Sorge."

Also legten wir ihm die komplette Maske an und er fing an zu sabbern.

Sam sagte: ”Toll. Das ist herrlich." Der Speichel floss ihm aus dem Mund.

Das lag daran, dass er diese Zähne im Mund hatte

und der Mund immer offen war.

Wir probierten vorher viele Sachen aus.

Ich erinnere mich noch an mein erstes Treffen mit Sam.

Wir machten ein paar Maskentests in LA.

- Könnt ihr das weiter machen? - Klar.

Es darf übertriebener sein.

Wir filmten alles. Wir filmten jeden Kameratest,

jede Skulptur und wir drehten kleine Filme, als wir durch die Werkstatt rannten.

Dreh dich um.

Das wirkliche Problem waren all diese Geisterbäume.

Als ich dazukam, waren sie schon alle geformt, aber sie waren...

Mittlerweile hatte in LA. Der Sommer begonnen

und wir hatten sehr viel zu tun und nur sehr wenig Zeit.

Wir mussten alles irgendwie fertig kriegen und nach North Carolina verschicken,

denn sie hatten angefangen zu drehen.

Das war's. Die Vorbereitungen für TANZ DER TEUFEL sind zu Ende.

- Willkommen in North Carolina. - Wir sind zurück.

- Das ist die Werkstatt. - Das ist sie.

Wadesboro in North Carolina war extrem heruntergekommen.

Es war eine sehr seltsame Gegend.

So sehr ich North Carolina mag, es liegt fernab von allem.

Es ist schwül, feucht, überall gibt es lnsekten.

Und es war Hochsommer, es war also höllisch heiß.

Es gab dort nichts. In Wadesboro gab es buchstäblich nichts.

Wir fanden einen schäbigen Waschsalon.

Wir wuschen unsere Sachen und ich bemerkte,

dass wir die einzigen Weißen waren. Alle anderen waren schwarz.

Ich dachte: "Na gut." Dann meinte eine Frau zu uns:

”Ihr seid hier falsch. Das ist der schwarze Waschsalon."

-"Ist das ein Problem?" -"Der weiße Waschsalon ist da drüben."

Ich sagte: "Ok, wir verschwinden sofort."

Wir packten unsere Sachen und gingen in diesen wunderschönen Waschsalon

mit Klimaanlage, Videospielen und lmbiss.

Ich dachte: "Es ist wirklich seltsam hier." Und das erlebten wir oft.

Es gab ein Restaurant, das getrennt war. Es herrschte Rassentrennung dort.

Selbst das Kino hatte einen Eingang für Weiße und einen für Schwarze.

Sehr seltsam. Das war 1986.

Interessant war,

dass sie diese komplette Schule angemietet hatten.

Alles war sehr gut eingerichtet. Es gab die alte Schulverwaltung,

das Büro des Rektors war das Büro des Produktionsmanagers.

- Hallo, Robert. - Hallo, Greg. Willkommen in meinem Büro.

Danke. - Hier bei Renaissance Motion Pictures.

Das alte Physiklabor wurde unsere Werkstatt.

Wir schrieben immer Sachen an die Tafel. Das Zitat des Tages.

Und irgendwelche Albernheiten. Aber alle hatten eigene Zimmer

und in der Turnhalle wurde das Set aufgebaut.

Sie bauten es auf zwei Ebenen.

Der gesamte Film war anstrengend und sehr schwierig.

Jede Maske und jeder Effekt hatte besondere Schwierigkeiten.

Es war also wichtig, eins nach dem anderen zu erledigen.

Vieles improvisierten wir einfach. So machte man das in den 80ern.

Man hatte ein Urvertrauen.

Die erste Effekt-Einstellung, die wir drehten, war, als Ash...

Seine Hand zerrt ihn über den Boden.

Er ist halb bewusstlos und sticht in seine Hand.

Ich kontrollierte diese Gelatine-Hand immer wieder,

damit sie funktionierte, damit sie blutete und so weiter.

Man Will ja einen guten Eindruck machen.

Bruce machte sich bereit, wir legten die Stichwörter fest

und er stach in die Hand und sie blutete wunderbar.

Und Bruce, der nicht nur Darsteller, sondern auch Produzent war,

schaute auf die Hand, in die Kamera und sagte: ”Das Ding funktioniert wirklich."

Und ich war erleichtert.

Meine Maske brauchte zwischen eineinhalb und drei Stunden, jeden Tag.

Ich hatte vorher noch nie Prothesen oder so was anlegen müssen.

Ich litt ein bisschen unter Klaustrophobie.

Aber es war wundervoll, weil ich sehr viel gelernt habe.

Man nimmt etwas und klebt es sich auf die Haut.

Und dann reißt man es von der Haut runter. Ganz einfach.

Man reißt es einfach ab, erst hier unten, dann hier,

dann unter den Augen und...

Ein bisschen wie bei MISSION: IMPOSSIBLE,

nur dass dir der Kleber wirklich vom Gesicht gerissen wird

und meist ein Teil der Haut mit abgeht.

Beim ersten Mal tat es weh, aber das war nicht so schlimm.

Aber beim 15. Mal wurde man langsam ärgerlich.

Aber zum Glück waren wir alle jung und idealistisch

und wussten es nicht besser.

Wenn ich keine Spezialeffekt-Maske trug,

war ich trotzdem übel zugerichtet, blutete und hatte einen Armstumpf.

Man muss natürlich so tun, als sei der Arm so lang

und nicht so lang.

Aber wenn man es nur einknickt, bewegt sich das Handgelenk.

Das Handgelenk darf sich nicht bewegen.

Also kam eine Metallschiene mit Klebeband dran, eine Socke drüber

und darauf kam dann eine ebene Oberfläche. Der Trick war, es so umzuknicken,

dass es nie weiter rausstand als mein anderes Handgelenk.

Henriette veränderte sich, weil ich im Drehbuch gelesen hatte,

dass die verweste Leiche einer Frau Ash im Keller verfolgt.

Ich zeichnete ein paar Entwürfe.

Eine sehr ausgemergelte tote Frau mit verwesenden Brüsten.

Man sah ihre Rippen. Eine knöcherne Figur.

Ich wollte dafür eine möglichst dünne Schauspielerin nehmen.

Sam sah meinen Entwurf und sagte: "Das ist toll,

aber diese Figur muss große Qualen erleiden

und ich will, dass mein Bruder die Rolle spielt."

Ich erklärte Sam: "Wir können das, was da ist, nicht wegnehmen.

Wir müssen etwas hinzufügen.

Die tote Frau könnte fett sein. Dann können wir was wegnehmen."

Und Sam stimmte zu.

Manchmal, wenn ich zu viel esse, passiert das.

Schaut mich an. Ich bin wie meine Frau.

Ich bin meine Frau. Ihr solltet meinen Mann sehen. Widerlich.

Ich fühle mich nicht gut. Ich setze mich lieber.

Der Anzug für Henriette war die wohl komplizierteste

und unbequemste Maske in dem Film.

Das war damals ein ziemliches Experiment.

Und darüber kamen dann all die Prothesen, die Mark geformt hatte.

Komm zu mir!

Die Arbeit von allen zusammen an mir dauerte wohl...

Es waren mindestens drei Stunden und maximal acht.

Das war damals sehr schwierig,

denn die Prothesen waren nicht so gut wie heute.

Ich hatte acht oder neun Teile im Gesicht.

Das dauerte sehr lange und war extrem anstrengend.

Er war völlig blind. Das war der Trick an diesen Kontaktlinsen.

Sie waren eine Wiederholung aus dem ersten Film.

Es gab kein Loch in der Pupille. Alle besessenen Figuren waren völlig blind.

Wir mussten die Szenen also ohne Linsen proben,

dann die Linsen einsetzen und dann drehen. Die Schauspieler sahen also nichts.

Teddy beschwerte sich nie und er litt ständig.

Er trug Kontaktlinsen,

darum passierte es, dass er aus dem schmutzigen Kellerloch

raus auf den Boden krabbelte, und die gesamte Szene unter Qualen spielte,

weil seine Augen voller Staub waren und er Kontaktlinsen trug.

Wir versuchten, den Staub rauszuholen, ihm die Augen auszuwaschen,

und dann kam Sam und sagte natürlich: "Dem macht das nichts aus. Der schafft das"

Teddy spielte eine Szene und danach rief er: "Meine Augen brennen."

Und er sagte: "Kein Problem, Alter. Sei nicht so ein Waschlappen."

Es war hart und ich wurde ein paar Mal ohnmächtig.

Aber in dem Alter kümmert einen das nicht.

Irgendwann stand Ted auf dem kleinen Gerüst,

mit dem er aus der Falltür herausschoss.

Und einer von denen, die es anhoben, schob etwas zu fest

und Ted verlor das Gleichgewicht.

Als er stürzte, riss sein Anzug völlig auf.

Wir mussten ihn also mit Sekundenkleber wieder flicken.

Leute schwärmen heute noch von der Einstellung,

als Henriette durch die Luft fliegt und man einen Riss an ihrem Hintern sieht.

Der Anzug war völlig offen. "Schaut euch das an."

Teddy hat tolle Arbeit geleistet. Er musste unglaublich viel leiden

in diesem heißen Anzug, der jeden Tag Liter von Schweiß auffing.

Ihm lief der Schweiß zu den Füßen heraus.

Wenn wir den Anzug auszogen, floss milchiger Schweiß heraus,

weil er sich mit Puder vermischte. Er floss überall raus.

Das ist das Blut eines Facehuggers aus ALIEN.

Das kam aus Teds Füßen.

Später im Film, als wir zur Schlussszene kommen,

und er in den Gurten hing,

sieht man im Film ein Rinnsal Schweiß aus seinem Ohr fließen.

Es war so unangenehm für ihn, die Maske abzunehmen,

dass derjenige von uns, der ihm die Maske schmerzfrei abnahm, ein Held war.

Es ging immer darum, wem es gelang, nicht Teds Haut abzureißen.

Wie fühlt es sich an, den ganzen Tag in dem Kostüm zu stecken?

Es ist unbeschreiblich. Das übersteigt die wildesten Träume.

Aber am Ende war es das wert,

denn diese Jungs schufen eine der Horror-Ikonen der jüngeren Filmgeschichte.

Es ist eine Ehre für mich, dass das mein erster professioneller Job war.

Für Linda hatten wir einen Körper aus Polyschaum und Latex-Gelenken

und wenn ihr Kopf abgetrennt wird...

Ich lag auf einem Skateboard und der Spezialeffekte-Mann Vern Hyde

hatte Schläuche eingebaut, durch die Rauch gepumpt wurde,

aber das war Tabakrauch. Und auf mich regnete es Tabaksaft.

Ich trat die Tür auf, steuerte Linda und all den anderen verrückten Kram.

Bruce hackte auf sie ein und überall spritzte Blut

und Tabakrauch kam heraus.

Auf solche Sachen ist man stolz, wenn man jung ist,

aber heute würde ich das nicht mehr machen.

Eines der größten Probleme war es, Rob Tapert, dem Produzenten,

nach Drehschluss den Zugang zu unserem Zimmer zu versperren.

Sie gingen ein paar Mal einfach rein.

Die Dreharbeiten waren für den Tag vorbei und wir gingen.

Da sagte Sam: "Ich brauche eine Aufnahme von Lindas Kopf."

Rob brach bei uns ein, nahm den Kopf und drehte damit.

Es gibt eine Einstellung im Film, wo Lindas Kopf auftaucht.

Man sieht, dass die Haare angesteckt sind. Er war noch nicht fertig.

Wir waren sehr sauer, dass sie das getan hatten

und in unser Zimmer gegangen waren. Also bauten wir eine Falle.

Mike Trcic baute ein Gerüst,

woran wir einen Wasserballon und ein Seil befestigten, das mit der Tür verbunden war.

Wenn man sie öffnete, fiel also der Wasserballon auf einen drauf.

Einmal erwischten wir Rob Tapert so richtig,

denn er ging wieder in unser Zimmer und wurde mit Wasser überschüttet.

Danach ließen sie unser Zimmer in Ruhe.

Als Evil Ed stirbt,

sollte ihm die Schädeldecke aufgeschlitzt werden.

Und das wurde gemacht. Das wurde gefilmt.

Ihm wird die Schädeldecke aufgeschlitzt und man sieht ein winziges Hirn.

Ich würde sagen, das war Mark Shostroms ldee.

Man sieht ein winziges Hirn und lauter Spinnweben.

Ihm sollte der halbe Kopf abgehackt werden,

er aber trotzdem noch rumlaufen, bis Bruce Campbell ihn zerstückelt.

Nimm die Kettensäge. Bring sie her. Wir zersägen ihn.

Wir bauten zwei Animatronik-Köpfe für Evil Ed.

Einer war ein kompletter Kopf, der die Haare verschluckt,

als er ihr die Haare abbeißt und verschluckt.

Dann gab es einen halben Kopf,

der auf dem Boden lag und über Kabel gesteuert wurde,

bei dem Auge und Braue bewegbar waren.

Sie hatten eine Bühne mit Löchern im Boden gebaut,

in denen Arme und andere Sachen steckten, damit es aussah, als zucke Ricks Hand.

Wir drehten diese Szene, aber nichts davon gelangte in den Film.

Es war einfach zu viel.

Wie bitte? Bei TANZ DER TEUFEL 2? Das war übertrieben?

Wir hatten damals viel zu viel Spaß,

als dass wir überlegten, ob ein Drehtag schlecht war.

Wir waren wie Kinder, die aus Vergnügen einen Horrorfilm machten,

mit einem Team, das noch viele andere Filme machen würde.

Unser Haus nannten wir das Haus von BLUTGERICHT IN TEXAS.

Und ich mache keine Witze,

der Mann, der das Haus im Film gebaut hatte, hatte auch dieses Haus gebaut.

Es stand auf freiem Feld, drumherum stand so hoch Gras.

Es war unser ANIMAL HOUSE. Wir wohnten alle zusammen dort.

Ich, Bob, Mike Trcic und Shostrom.

Und etwas weiter stand die Scheune aus FREITAG, DER 13.

Ich sagte: "Das ist verrückt. Wir leben in einem Horrorfilm."

Jeder von uns hatte ein Zimmer, ohne Klimaanlage.

Am Fuß meines Betts stand ein Ventilator, der Luft im Zimmer verteilte.

Es wurde so heiß, dass ich mein Laken in eiskaltes Wasser tauchte

und mich damit wieder zudeckte. So lag ich die ganze Nacht da.

Greg und ich kauften uns kleine Ventilatoren und schraubten sie ans Bett.

Sie bliesen uns also ständig Luft zu.

Sonst hätte man nicht schlafen können Und die Moskitos!

Aber trotzdem hat es irre Spaß gemacht.

Uns war das egal. Wir sagten uns: "Wir machen TANZ DER TEUFEL 2."

Wir machten die Fortsetzung des originellsten Horrorfilms aller Zeiten.

Was uns betraf, war das ein Mordsspaß.

Fünf Spezialeffekt-Maskenbildner in einem Haus. Das war der Wahnsinn.

Und einer davon war Mark Shostrom, einer der witzigsten Menschen der Welt.

Er machte wirklich unglaubliche Sachen.

Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten, denn bei ihm geht es lustig zu.

Wir drehten kleine Filme.

Ich habe es mir anders überlegt.

Halt's Maul, Schlampe.

Willkommen in Bob und Howards Gratis-Abtreibungsklinik.

- Das ist Bob. - Und das ist Howard.

- Und gleich treiben wir... - Dich ab!

Man muss sich vorstellen, die Jungs von JACKASS

wären Spezialeffekt-Maskenbildner. So war es.

So eine Stimmung herrschte da.

Diese Art von Humor, diese Art von Blödsinn.

Wir machten unsere Arbeit, alberten aber auch viel rum.

Bleib draußen. Wir zertrümmern Sachen.

Sie gaben uns einen Kombi. Das war unser erstes Auto.

Es war eine alte Karre. Und wir fuhren sie völlig zu Schrott.

Wir machten Drifting und fuhren über Eisenbahnschwellen.

Irgendwann machte der Wagen schlapp und wir liefen zur Arbeit.

Dann bekamen wir einen anderen, den wir auch zerstörten.

Man gibt Spezialeffekt-Maskenbildnern in den 80ern kein eigenes Auto.

Ihnen ist nicht zu trauen.

In der Masken-Werkstatt sah man auf der rechten Seite

Kopf-Repliken, Henriettas Anzug, Bruce Campbells Kopf.

Auf der linken Seite hingen lauter sehr realistische Wasserpistolen.

Damals konnte man noch ganz legal zu Toys"R"Us gehen

und sich eine M16 kaufen, die wie eine echte M16 oder Uzi aussah.

Wenn wir uns abreagieren mussten, gab es gewaltige Wasserschlachten.

Völlig bescheuert. Aber es hat großen Spaß gemacht.

Damals war es ganz anders als heute.

Heute haben wir richtige Firmen und alles ist geregelt.

Es macht noch immer Spaß, aber es ist nicht mehr wie früher.

Als wir für Shostrom arbeiteten, hatten wir rund um die Uhr Spaß.

In den letzten zwei Wochen waren Howard, Bob und Greg schon weg,

weil sie für CREEPSHOW 2 arbeiteten. Sie verließen das Set zwei Wochen früher.

Aufgrund meiner Beziehung zu Laurel Entertainment

und George Romero und Richard Rubinstein

hatten sie angerufen und gefragt, ob wir verfügbar seien.

Also flog ich direkt von North Carolina nach New York,

um für CREEPSHOW 2 zu arbeiten.

Ich ging vielleicht eine Woche eher, aber all unsere Effekte waren fertig.

Es gab also immer weniger Leute

und immer weniger zu drehen. Als wir den explodierenden Pee-Wee-Kopf filmten,

war unsere Arbeit erledigt.

Ich blieb bis zur letzten Einstellung,

als die Wände Blut verströmen und das komplette Set zerstört wird.

Alles in Ordnung?

Sie drehten es zum Schluss, weil das Set komplett zerstört wurde.

Und dann nahm ich meinen Flug, American Airlines, Flug 79,

über Dallas, und schlief sofort auf meinem Sitz ein.

Ich schlief, bis ich in Kalifornien landete.

Es war für uns alle eine sehr prägende Zeit,

in der unsere Fähigkeiten ein höheres Niveau erreichten.

Für mich, Howard Berger, Mike Trcic, für uns alle.

TANZ DER TEUFEL 2 war die Feuertaufe für KNB.

Das war das erste Mal, dass Howard, Bob und ich

gemeinsam an etwas arbeiteten,

wo jeder den anderen ergänzte.

Das war ein tolles Erlebnis.

Es war vom ersten bis zum letzten Tag ein Riesenspaß.

Es ist einer der Filme, an denen ich am liebsten gearbeitet habe,

denn diese Zeit war einfach fantastisch.

Es war eine tolle Sache. Ist es noch immer.

Kapitel 4

Hallo. Wir filmen gleich einen sehr gefährlichen Stunt.

Bruce Campbell wird durch diese Treppe stürzen.

Sam und ich habe eine gute, symbiotische Beziehung.

Er ist verrückt und ich bin bereit, mich darauf einzulassen.

- Alles in Ordnung? - Ja, mir geht's gut.

Sehr schön. Gut!

Er muss überlegen, wie eine Szene sein muss,

und alle waren sehr kompliziert und komplex.

Wir waren alle beeindruckt, wie jung er war.

Jemand sagte, er sei wie Hitchcock. Er hatte jede Einstellung im Kopf.

Was er wollte... Er wusste genau, wie sie aussehen sollte.

Er war ein sehr klarer, ausgeglichener Regisseur.

Er ist ein extrovertierter Mensch,

der einen Regisseur spielt und gleichzeitig Regie führt.

"Ok, Leute. Los geht's! Wir drehen eine große Szene. Es gibt viel zu tun!"

Das ist interessant, denn es prägt die Atmosphäre am Set.

Dieser Mann ist hier, um zu arbeiten.

Er will sich vergnügen, aber er ist hier, um zu arbeiten.

Trotzdem sagt er die verrücktesten Sachen.

Ich würde gerne zwei Löcher in den Hals bohren.

- Aha. - Das ist heiß, Vern.

Er weiß, was er will, und er kriegt was er will,

aber er tut es auf eine sehr charmante Weise. Er kann sich keine Namen merken,

darum heißen alle "Alter", "Kumpel", "Sir" oder "Ma'am".

- Szene 500, Take 1. - Das wird bestimmt großartig.

Er überließ die Ausgestaltung der Figuren uns.

So habe ich es empfunden.

Er besetzte die Rollen sehr sorgsam und wusste, wonach er beim Casting suchte.

Aber er sagte mir nie, wie ich etwas spielen sollte.

Das überließ er ganz mir und dafür war ich ihm dankbar.

Jetzt!

Raus.

Ich kenne den Mann seit etwa 30 Jahren.

Ich weiß noch immer nicht, was ich von Sam halten soll.

Er ist einer der interessantesten Menschen, denen man begegnen möchte.

Er ist natürlich ein echtes Genie und widmet sich ganz seiner Arbeit.

Und er liebt es, seine Darsteller zu quälen.

- Hallo. - Sagst du was zum Film?

Das ist die besessene Hand, die Jakes Gesicht packt. Sehr gruselig.

Sam ist ein Regisseur, der eine Darstellung bevorzugt,

die sehr direkt, aber sehr ehrlich ist. Das mag er.

Er mag es, wenn seine Darsteller sehr bestimmt sind, Will aber keine Falschheit.

Das ist eine Darstellung, die nur wenige bieten können,

aber er sucht sich seine Darsteller danach aus.

Im Morgengrauen seid ihr tot!

Ihr werdet in der Hölle schmoren!

Jetzt: ”Früher war ich die süße Henriette. Jung und hübsch. Schaut mich jetzt an."

Schaut mich jetzt an!

Früher war ich die süße Henriette. Jung und hübsch.

Schaut mich jetzt an!

Ok, und jetzt sage:

"Ich machte die leckersten Marmeladen und Kuchen, als ich jung war."

Ich machte die leckersten Marmeladen und Kuchen, als ich jung war.

Sam Raimi ist einer der innovativsten Regisseure, mit denen ich gearbeitet habe.

Er holt sich seine ldeen und lnspirationen

aus so vielen verschiedenen Bereichen.

Er ist sehr intelligent und sehr witzig.

Wer hätte gedacht, dass er so witzig ist?

Jemand, der Jahre vor mir mit Sam in Michigan gearbeitet hatte, sagte mir:

"Das Geheimnis von Sam Raimi ist,

dass er weiterhin versucht, Three-Stooges-Filme zu machen."

Was willst du hier? Du...

Er liebt die Three Stooges. Das sieht man.

Sein Sinn für Humor ist in seinen Filmen erkennbar.

Aber das Tolle ist, dass er innerhalb von Sekunden von total lustig

auf furchterregend umschalten kann.

Da habe ich begriffen, wer Sam Raimi ist und was das sollte.

Da ging mir ein Licht auf. Ich merkte: "Ok, da steckt lronie drin.

Das ist kein klassischer Horrorfilm wie HALLOWEEN oder FREITAG, DER 13.

Das wird entweder sehr schräg und ich weiß nicht, was ich da tue,

oder es wird ziemlich cool."

Und als ich ihn traf, waren diese lronie und das Schrullige,

dieses kindliche Gefühl ”Hey, wir machen einen Film", das war noch da.

Wir drehen gleich eine furchtbare Szene aus TANZ DER TEUFEL.

Wir lassen ein Monster schweben.

Ein anderes wird im Keller angekettet. Ich hoffe, dass es nicht freikommt.

Er holte aus dem Film alles raus.

Und er holte das Beste aus Bruce heraus, das ist auch wichtig.

Denn es ist nicht nur Sam, es sind Bruce und Sam.

Man könnte sagen, er sei Sams De Niro.

Sie verstehen sich. Sie haben eine eigene Sprache...

Sie haben so oft zusammengearbeitet, dass sie sich sofort verstehen.

- Aber mit dem Zümli-Blümli... - Durch die Blümli-Mümli.

- Mit dem Spaß-Maß. - Schlichtweg pimpel-simpel.

Vor allem mit dem faulchen Paulchen.

Ich setz das Hümli-Blümli im Handumdrehen auf den glühenden...

Und Sex mit Cäsar auf der blühenden Wiese. Zweifellos mit ganzer Wonne.

Genau zwei Lücken und wenn man davon kostet,

geht man vor gegen Mücken.

Du musst dich bücken mit Krücken auf dem Rücken.

Er konnte mich anbrüllen und beleidigen, ich wusste, was er meinte.

Ich nahm das nicht persönlich.

Er meinte das nicht so. Es wurden jede Menge Witze gemacht.

Sam ist ein echter Scherzbold.

Wir drehen gleich einen sehr gefährlichen Stunt mit Bruce Campbell.

Wir haben ein Seil um seinen Hals gelegt.

- Ich werde auf dem Bauch liegen. - Ihm liegt das Lügen.

Dann wird man mir einen Haken durch die Haut ziehen.

Ich muss jetzt los. Die wollen mich aufhaken.

- Viel Glück. Danke.

- Es wird gefährlich. - Ich hoffe, du überstehst das.

Und drei, zwei, eins.

Sobald ich hinter den Kulissen die Kamera auf sie richtete,

machten sie Blödsinn.

Wen lassen wir jetzt...

Wen lassen wir jetzt die Blutblasen-Maske noch mal machen?

Ich glaube, es ist egal, wen wir nehmen,

denn schlimmer als das mit dem Strich kann es nicht werden.

Das war grauenhaft.

Er ist am Set wie ein Kind im Süßwarenladen.

Wenn man ihm fünf Dinge gibt, Will er sofort alle fünf verwenden.

"Wie viele Deadites habe ich? Zehn? Dann setze ich alle zehn ein."

Er war früher Zauberkünstler.

Ich glaube, er denkt: "Ich zeige euch alle möglichen Taschenspielertricks."

Hallo. Wir drehen gleich Lindas Kettensägen-Szene.

Sie wird durch diese Tür hier rasen

und dann kommt sie zurück und geht hierher.

- Moment, wo ist er hin? Da unten. - Nur ein kleiner Filmwitz.

Wir Schauspieler waren beeindruckt davon, wie gelassen er war.

Er war sehr gelassen. Damals rauchten natürlich noch alle.

Er rauchte mindestens eine Schachtel

alle zwei oder drei Stunden. Das war beeindruckend.

Das Tolle war, dass Sam sehr viele klare ldeen hatte.

Sehr konkret. Das war wunderbar an Sam.

Man wusste stets, was er wollte, denn er ließ nichts im Unklaren.

Er wusste genau, was er wollte, und er wusste, wie er es bekommt.

Er wusste mehr über Kameras, Objektive und das Filme machen,

als jeder andere Regisseur, mit dem ich gearbeitet habe.

Das ist eine Hintergrundaufnahme.

Ich lese gerne Sams Drehbücher.

Da wird deutlich, wie wichtig Kameraperspektiven

und Geräuscheffekte für ihn sind.

Er nutzt jedes mögliche Medium,

um das Gefühl zu verstärken, in dieser Hütte eingesperrt zu sein.

Oft saßen wir am Set und sahen Sam Raimi Dinge tun,

wo wir uns fragten: "Wie soll das gehen?"

Sam setzte sich auf eine Decke, die IMO-Kamera zwischen den Beinen,

und ließ sich über den Boden ziehen. Ich sah Greg nur fragend an.

Dann sahen wir die Aufnahmen und dachten: ”Genial."

Technisch völlig simpel, aber es funktionierte super.

Das passierte oft. Sam Raimis Einfallsreichtum war gewaltig.

"Action" ist unser Stichwort für die Ranken.

Er holte aus dem Film visuell das Beste heraus. Das merkte man.

Er dachte sich Aufhängungen aus

und forderte sein Team bis aufs Äußerste,

aber alle wollten dabei sein, alle wollten mitmachen.

Das ist das Besondere an Sam. Das war schon immer so.

Man folgt ihm überallhin,

weil man weiß, dass man was tut, das sich lohnt.

Wir wollen, dass der Kopf sich übergibt,

dass er große Mengen Flüssigkeit ausspeit.

Haben Sie Mr. Howard und seine magische Saugglocke gesehen?

Die grüne Soße. Keine Angst, es dient nur der Magie des Films,

dass der Schrecken seine Wirkung zeigt.

Der Umfang seines Erfolges überrascht mich,

denn Sam ist keiner, der seine Überzeugungen und Träume

aufs Spiel setzen würde für das, was andere von ihm wollen könnten.

Wenn du talentiert bist, wollen die Leute was von dir,

also hat er sie vielleicht knabbern lassen.

TANZ DER TEUFEL 2 war unser erster Film mit Sam, aber nicht der letzte.

Es war immer wundervoll, wenn Sam Raimi uns anrief.

Und wir sagten immer, wenn Sam nachts anruft und sagt:

"Jungs, kommt her.

Wir drehen im Garten meiner Mutter einen Film."

Wir würden sofort da sein. Wir würden alles für ihn tun.

Und sein Feingefühl ist noch dasselbe. Das ist das Tolle an ihm.

Er kann noch immer so vergnügt und wahnsinnig kichern,

wenn etwas wirklich Unerhörtes passiert.

Sam hat diese Energie noch immer.

Ich glaube, trotz all der gigantischen $200-Millionen-Filme, die Sam gemacht hat,

ist er am glücklichsten, wenn er Low-Budget-Horrorfilme dreht.

Die magische Welt des Films. Das ist eine Fliegender-Kopf-Aufhängung.

Und immer, wenn ich mir Sam Raimi anschaue,

sehe ich diesen Typ, der gigantische Filme dreht,

aber gäbe ich ihm einen Gummihammer, mit dem er jemandem immer wieder

auf den Kopf schlagen dürfte, wäre er der glücklichste Mensch auf Erden.

Nur keine Angst.

Es ist nur ein Film.

Kapitel 5

Beim ersten TANZ DER TEUFEL waren wir sehr einbezogen.

Bart Pierce und Tom Sullivan machten die Stop-Motion

und Bluteffekte in seinem Keller. Und das drei Monate lang.

Bei TANZ DER TEUFEL 2 lief alles eher gleichzeitig ab.

Die Masken hatten natürlich eine ganz andere Qualität.

Ich wollte das eigentlich nicht. Ich wollte es mit Stop-Motion versuchen.

Ich sollte einen Arbeitsraum für Tom Sullivan einrichten.

Er sollte einige der Animations-Aufnahmen machen

und Requisiten wie das Buch der Toten und den Dolch.

Ich richtete also den Raum her und Tom war der erste Effekt-Spezialist, der kam.

Ich fing also an und es gab viel zu tun.

Ich machte die Eröffnung mit dem Buch, das von den Dunklen geschrieben wurde.

Ich schuf ein animiertes Stop-Motion-Buch mit den einzelnen Seiten.

Das Stop-Motion-Buch hatte Buchdeckel aus Holz mit Scharnieren

und Kugelgelenke, damit ich sie animieren konnte.

Jede Seite bestand aus zwei Papierblättern, die auf Aluminiumdraht geklebt waren,

damit ich das Blättern der Seiten animieren konnte.

Es gibt eine Aufnahme, wo das Buch geschrieben wird.

Dafür zeichnete ich die ersten sechs Seiten von Hand.

Dann schrieb ich sie mit Tinte aus, kritzelte etwas, machte ein Bild,

trat zurück, schrieb etwas weiter und machte wieder ein Bild.

Dann wollte Sam, dass jede Seite umgeblättert wurde, sobald sie fertig war,

aber viel schneller, darum hatte ich die Schrift

für die nächsten sechs Seiten schon fertig geschrieben und ausgeschnitten

und klebte sie einfach mit Kontaktkleber ein, machte ein Bild,

klebte die nächste Seite ein, machte Bilder und blätterte weiter.

Und die letzten Seiten waren bereits von Hand geschrieben.

Das gesamte Buch wurde von Hand illustriert.

Für die Stop-Motion brauchte ich einen Kameramann und sie holten Larry Larson,

einen Animationsprofi mit einer herrlichen 35-mm-Mitchell-Kamera.

Für alle Filmfans: Das ist die Kamera, die Ray Harryhausen benutzt hat.

Das war echt klasse.

Larry musste wegen einer dringenden Familienangelegenheit abreisen.

Und so kam ich, ein 18-Jähriger, dazu,

einige von Toms Animationen zu filmen,

nämlich die am Anfang des Films, wenn die Geister aus dem Luftwirbel fliegen.

Ich hatte zwei 1,20 m große Kreise ausgeschnitten,

sie auf einen großen Drehtisch montiert und ließ sie drehen,

während ich mit dem Pinsel von innen nach außen fuhr.

So erhielt man auf einfache Weise einen Luftwirbel.

Der Film sollte mit einer Zusammenfassung von TANZ DER TEUFEL 1 beginnen.

Das tut er noch immer, aber irgendwie auch nicht.

Ursprünglich sollten einige der Anfälle noch mal gezeigt werden.

Es gab eine halb-lebensgroße Skulptur von Sam Raimi,

der Scotty spielen sollte.

Aber da das zu teuer geworden wäre, wurde das alles gestrichen.

Am Ende filmten wir das Buch, das im Kamin verbrannte.

Ich glaube, sonst filmten wir keine Szenen für die Zusammenfassung.

Ich hatte Doug Beswick für die tanzende Linda empfohlen.

Einige der Einstellungen mussten in Stop-Motion gemacht werden.

Wir konnten keine Puppe oder Darstellerin ohne Kopf tanzend in einer Totalen filmen.

Der Choreograf Tam Warner entwarf die Tanzszene.

Wir filmten die Tanzszene auf 35-mm-Film.

Diese Rohfassung schickten wir dann Sam Raimi.

Und Sam schnitt daraus die Tanzszene.

Diese Szene wurde also zuerst mit echten Schauspielern gefilmt.

Dann schickte man mir die geschnittene Szene

und wir bildeten sie Bild für Bild nach.

Ein Team baute mir ein Miniaturset. Der Leiter des Teams war Jim Belohovek.

Als Doug Beswick mich anrief, um bei TANZ DER TEUFEL 2 mitzuarbeiten,

hatte ich bereits ALIENS und DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT gemacht.

Ich war also mittlerweile schon besser geworden.

Doug Beswick beauftragte mich, das sogenannte Hütten-Set zu bauen.

Ich musste also diese Hütte und die Bäume bauen,

was nicht einfach war,

da sich nichts bewegen durfte, wenn Doug in das Set hineinlangte.

Die Animation war sehr schwierig,

denn wir mussten versuchen, eine reale Darstellung zu kopieren.

Das machte die Sache etwas schwierig und alles geschah in Stop-Motion.

Das ist ein sehr langsamer Vorgang.

Ich würde sagen, ich machte alle fünf Minuten ein Einzelbild.

Das war das Maximum, wenn man sehr schnell arbeitete.

Das ist sehr langwierig und mühsam.

Und man konnte nichts korrigieren.

Wenn man einen Fehler macht, muss man von vorn anfangen.

Meine Aufgabe war es, nur die Szenen mit der krabbelnden Hand zu machen.

Ich flog hin, um eine einzige Nahaufnahme zu machen,

denn wir konnten nicht den ganzen Raum nachbauen.

Die übrigen Aufnahmen wurden an einem nachgebauten Set gedreht,

das mit einem kleinen Ausschnitt des echten Sets übereinstimmte.

Alle anderen Aufnahmen entstanden in meinem Studio.

Ich musste die Bemalung anpassen, das lnnengerüst herstellen,

es in die Form einpassen, das Schaumstoffmodell herstellen

und es dann zur Abnahme ans Set bringen.

Ich stand den ganzen Tag da, schaute den anderen beim Drehen zu und vergnügte mich.

Erst gegen Mitternacht fing ich dann an und drehte drei Stunden lang weiter,

um die Hand zu filmen, die durchs Zimmer krabbelt.

Als wir fertig waren, gab es noch so viele andere Spezialeffekte,

dass Sam oder Rob fragten: "Kannst du uns bei ein paar anderen Aufnahmen helfen?"

Das waren dann die Szenen, wo der Hals länger wurde und der Kopf sich veränderte,

und ein paar Szenen mit Henriettas Büste, die auf die Kamera losgeht,

und die Puppe von Ash, die die Kettensäge schwingt.

Ein paar Stop-Motion-Aufnahmen davon.

Es wurde also mehr als ursprünglich geplant war.

Viele der Sachen, die Tom und ich machten, waren...

Da war zum Beispiel Henriettas Kopf, der aus dem Boden rauskam.

Mike Trcic hatte die Skulptur gemacht, aber zu dem Zeitpunkt

hatte Ted Raimi die Henriette-Maske noch nicht angehabt.

Er gestaltete die Skulptur nach der Darstellerin,

die die menschliche Henriette spielte.

Die sah überhaupt nicht aus wie Ted Raimi als besessene Henriette.

Das ist ein kleiner Fehler, aber es geht so schnell, dass man es nicht bemerkt.

Wir verbrachten eine komplette Nacht, fünf oder sechs Stunden, am Set,

als sonst niemand da war, um Bruce zu filmen,

wie er zum ersten Mal das Böse in fleischlicher Gestalt sieht,

die Blumen im Topf verdorren und seine Haarsträhne weiß wird.

Wir bauten ein Gerüst, damit Bruce sich nicht bewegte,

während Tom die weiße Strähne in seinem Haar animierte.

Und wir richteten einen Propangas-Brenner immer wieder auf die Blumen,

damit sie im Verlauf der Szene immer mehr verwelkten.

Animation erzeugt einen unübertrefflichen Look,

aber es ist seltsam, wenn man es mit richtigen Menschen macht.

Sam wollte als Finale eine aufwändige Szene,

wo ein fliegender Deadite eine Gruppe von Rittern angreift.

Es war eine lange Sequenz.

Es war eine echte Harryhausen-Schlacht mit einer Szene,

wo ein fliegendes Monster etwa 20 Ritter auf Pferden angreift

und einige von ihnen von den Pferden wirft.

Dann sieht es eine Frau, die mit ihrem Kind flieht, greift dieses an,

und dann sollte Ash mit einem Gewehr auftauchen und ihm den Kopf abschießen.

Für den explodierenden Kopf waren bemalte Glasplatten vorgesehen.

Es sollten also eine Reihe von Bildern des Kopfs explodieren.

Tom beschloss, dass wir als Vorbilder kleine Köpfe aus Melonen formten,

die wir draußen mit meiner Super-8-Kamera filmten,

während wir mit dem Gewehr auf sie schossen.

Ich schoss auf den ersten Kopf.

Tom stellte den zweiten Kopf auf, wir luden nach und er schoss.

Der Rückschlag löste den Verschlusshebel

und verletzte ihn schwer an der Hand.

Ich glaube, sie musste mit sechs Stichen genäht werden.

Ich weiß nicht genau, was passiert ist,

aber Sam wollte seine Spezialeffekt-Leute nicht am Set haben.

Mir war das nicht ganz geheuer.

Als wir die Aufnahmen sahen, waren sie natürlich nicht verwendbar.

Nur wenige Aufnahmen waren brauchbar und daraus entstand dann die Szene.

Es geht alles so schnell, dass die Leute sich nicht dran erinnern.

Aber das sollte mein Auftakt für größere Stop-Motion-Abenteuer werden.

Jammerschade.

Wenn ich an die Arbeit für TANZ DER TEUFEL 2 zurückdenke,

dann war es eine schöne Zeit. Es war toll, mit Animatoren zu arbeiten.

Ich hätte gerne noch mehr solche Filme gemacht.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass es eines der interessantesten

und schönsten Projekte war, denn es ging

sehr viel kreative Energie von ihm aus.

Damals war alles noch sehr praxisbezogen.

Ich würde gern wieder Stop-Motion-Szenen in Filmen sehen.

Es war fantastisch. Es war nicht perfekt realistisch,

aber wundervoll realistisch, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Wenn man diesen Kreaturen im Film Raum gibt

und nicht sofort zu mechanischen Sachen springt,

dann waren sie sehr wirkungsvoll.

Ich fand es schön, dass ein Stop-Motion-Film daraus wurde.

Ich liebe die Stop-Motion-Technik, sie erzeugt eine tolle visuelle Atmosphäre.

Sie wirkt toll bei Fantasy-Filmen

und würde toll für Lovecraft und solche Sachen wirken.

Es freut mich auch, dass ich es war,

der Sam Raimi die Stop-Motion-Technik nahegebracht hat.

Das hat mich sehr gefreut.

Kapitel 6

Beim ersten TANZ DER TEUFEL

waren die Probleme groß, weil wir keinen Plan hatten.

Es waren keine Gewerkschaften an Bord und wir hatten keine Ahnung.

Wir probierten herum und lernten viel. Danach sagten wir: ”Das war ein Alptraum."

Der zweite Dreh war ein entsetzlicher Alptraum, also sagten wir:

"Das muss man besser machen können."

Ich weiß nicht, ob Sam sich erinnert,

aber ehe er TANZ DER TEUFEL 2 machte,

kam er mit einer Flasche Scotch zu mir.

Wir tranken diese Flasche Scotch und sprachen über Filmproduktion.

Er hatte zwei Filme gemacht, bei denen die Produktion grauenhaft war.

Ich sagte: "Du musst Storyboards erstellen oder eine Liste der Einstellungen.

Du musst den anderen mitteilen, was du vorhast."

Das tat er.

Seitdem ist er ein großer Verfechter von Storyboards.

Seine Storyboards sind zum Schießen, denn er malt Strichmännchen.

Er zeichnete Storyboards und wir fragten: "Was ist das?"

Und er: "Das ist die besessene Hand."

Und wir sagten: "Wir sollten sie nur als Anregung betrachten."

Aber das Tolle ist, dass er so anderen seine Einstellungen vermittelt.

Mehr muss ein Regisseur nicht tun. Er muss kein Zeichenkünstler sein,

sondern nur vermitteln, wie die Einstellungen aussehen sollen.

Eugene Shlugleit war unser erster Kameramann.

Er war der Kameramann, der all die Nachtaufnahmen filmte

und die Szenen im Wald und an der Hütte.

Und wir hatten eine Crew aus North Carolina,

die um halb vier meinte: "Feierabend!"

"Wie bitte? Es ist noch eine Menge zu tun."

"Ich muss nach Hause."

Damit hatten wir ständig zu kämpfen.

Wir machten etwas, das man die "Nacht der langen Messer" nennt.

Uns blieb nichts anderes übrig, weil die Crew so unkooperativ war.

Wir feuerten also an einem Wochenende die gesamte Kameracrew und alle Elektriker,

denn sie stellten alles infrage, was wir machten.

Stellt die Kamera dahin, die Lampen dorthin.

Und wir sagten: "Moment mal. So läuft das nicht.

Wir sagen, wo die Sachen hinkommen, wie beleuchtet wird.

Das ist nicht euer Problem."

Die Situation war sehr unschön.

Also tauschten wir an einem Wochenende ein Drittel der Crew aus.

Und dann kam Peter Deming dazu. Als wir anfingen

im Studio zu drehen, war Peter der Kameramann.

Für mich kam es recht überraschend. Ich hatte von Sam gehört

und vom ersten TANZ DER TEUFEL, aber ich hatte ihn nicht gesehen.

Ich stieg freitags ins Flugzeug und am Montag drehten wir.

Wir besprachen kurz, was für einen Look er wollte,

schauten uns die bisherigen Aufnahmen an und orientierten uns daran.

Ich hatte nicht viel Zeit, mich einzugewöhnen.

Das war eine schwierige Situation. Wir verlangten von der Crew sehr viel.

Ich weiß noch, dass Sam eine Rede hielt, als montags die neue Crew kam.

Sam hielt eine Motivationsrede, in der er sagte:

"Ok, ihr habt gesehen, was uns hier erwartet,

ihr habt gesehen, was wir zu tun haben, ihr kennt die Probleme.

Also, wer gehen will, der gehe jetzt."

Und da wusste ich, dass Sam alles tun würde, um einen Film zu machen.

Denn wenn man mitten in den Dreharbeiten ist,

entlässt man nicht einen Großteil der Mannschaft.

Das ist Sams harte Seite. Er ist ein sehr netter Kerl,

aber er ist fest entschlossen, seinen Film zu machen.

Nichts kann ihn daran hindern. Keiner aus der Crew, kein Darsteller, nichts.

Und der Rest der Crew steigerte sich. Als sie das sahen, sagten sie: "Wow!

Der Kerl meint es wirklich ernst mit dem, was er tut."

Also hielten alle den Mund und machten sich an die Arbeit.

Ich glaube, es war der zweite Drehtag.

Wir filmten die Szene, wo die Kamera aus dem Wald kommt,

durch den Hintereingang in die Hütte rast,

durch alle drei Türen hindurch und dann direkt in Bruces Mund.

Und Sam traute mir nicht ganz.

Es war erst mein zweiter Tag am Set.

Sam filmte also ein paar Takes

und dann fragte er: "Willst du mal?" Und ich sagte: "Ja."

Also filmte ich drei oder vier Takes

und als er dann am nächsten Tag die Muster sah,

zog er, glaube ich...

Ich will nicht für Sam sprechen, aber ich glaube, er zog meine vor.

Von dem Tag an entwickelte sich ein Vertrauensverhältnis zwischen uns.

Er wollte Sachen ausprobieren. Er machte alles, was Sam von ihm verlangte.

Sam wollte eine Einstellung von Ash, wo er von der bösen Kraft hochgehoben

und herumgewirbelt wird.

Wir mussten also eine Straße finden,

die mindestens zwei oder drei Kilometer geradeaus verlief, ohne Kurven.

Diese eine Aufnahme dauerte den ganzen Tag.

Bruce war auf eine Vorrichtung geschnallt,

die oben an einem Kran hing, mit dem wir die Straße entlangfuhren.

Sam konnte diese Vorrichtung steuern.

Ich drehte mich in diese Richtung, im Uhrzeigersinn,

gegen den Uhrzeigersinn, schneller, langsamer.

Vern Hyde, der Mann für die Spezialeffekte, fragte mich:

"Bruce, was hast du heute gefrühstückt?" Ich meinte: "Wieso fragst du?"

Er sagte: ”Weil es wahrscheinlich wieder rauskommt und ich fragte mich,

wie viel du gegessen hast, denn ich sitze unter dir."

Ich sagte: "Das hört sich nicht gut an."

Das Ding drehte sich sehr langsam und wir filmten mit drei Frames pro Sekunde.

Wir fuhren diese Straße entlang, von einem Kran gezogen,

und ich wurde hinauf zu den Bäumen gehoben und runter und gedreht.

Und von unten kamen Leute mit Ästen...

Sie kamen und schlugen mit Ästen nach Bruce,

stellten sich wieder hinten an und dann schlugen sie ihn erneut...

Diese ganze Szene...

Das war eine völlig absurde Sache.

Und dafür brauchten wir einen ganzen Tag.

Für fünf Sekunden des Films.

Sam hatte so viele Tricks auf Lager,

dass wir immer aufpassen mussten, dass wir auch verstanden,

was Sam wollte, was in den Storyboards stand,

damit wir die Aufnahmen hinbekamen. Es gibt ein paar Spiegelszenen,

wo Bruce mit Maske im Spiegel zu sehen war und ein Double

von hinten gefilmt wurde. Das funktionierte toll.

Es war jeden Tag eine Herausforderung herauszufinden,

wie wir das hinbekommen konnten, was er wollte.

Er wollte eine Subjektive des bösen Wesens, das durch den Wald rennt.

Mit extremem Weitwinkel, wo man alles sieht. Also musste alles aus dem Bild.

Man sieht alles, das ist fast wie ein Fish-Eye.

Es ist ein 14-mm-Objektiv, also eine ziemlich kleine Brennweite.

Das Objektiv verzeiht eine Menge Bewegung. Es ist sehr tolerant.

Aber man hält die Handkamera knapp über dem Boden und rennt.

Er wollte, dass das böse Wesen von hinten in sein Oldsmobile rast,

durch die Rückscheibe kracht, durchs Auto hindurch,

die Windschutzscheibe durchbricht und über die Motorhaube fliegt.

Das nannte man die Ram-o-cam.

Das war ein Wagen mit Rädern, den man schieben konnte,

mit einer langen Stange.

Es war eine Metallstange mit Griffen am Ende.

Man montierte die Kamera ans andere Ende

und direkt neben dem Kameraobjektiv waren diese Spitzen.

Es musste auch kippbar sein,

denn Sam wollte vom Boden hinauf zum Kofferraum, hinten rein

und dann auf die Motorhaube. Es musste also angehoben werden.

Wir hatten einen Take, wo wir gegen den Kofferraum stießen. Unbrauchbar.

Wir trafen den Rückspiegel und zerbrachen ihn.

Wir versuchten...

Es gab mehrere Versuche, diese Einstellung zu filmen.

Wir hatten einen Aufbau, mit dem es immer schiefging.

Er funktionierte nicht.

Wir drehten es ein paar Wochen später noch mal.

Irgendwann jubelten dann alle.

Uns gelang die Aufnahme, die aufsteigt, die Rückscheibe durchschlägt,

durchs Auto hindurch, alles klappte. Wir waren erleichtert.

Wir hatten einen Objektivaufsatz,

der mittlerweile wohl überholt ist, aber er funktioniert noch immer.

Er nennt sich Mesmerizer. Man kann damit das Bild verzerren,

horizontal oder vertikal, und man kann es drehen.

Viele dieser Aufnahmen machten wir bei einem Frame pro Sekunde

oder zwei Frames pro Sekunde. Das sind sehr extreme Einzelbildraten.

Wir drehten tagelang nichts mit 24 Frames pro Sekunde.

Der arme Tonmeister saß verzweifelt rum, denn er hatte nichts zu tun.

Sam legte im Drehbuch genau fest, mit welcher Kamera gefilmt werden sollte,

bei welcher Geschwindigkeit, ob der Film rückwärts lief.

Wenn man es las, war völlig klar, wie er an die Sache ranging.

Dadurch wussten das Kamerateam und ich genau, was zu tun war.

Ich hatte nie Zweifel oder Fragen, denn alles war klar.

"Das wird rückwärts gefilmt? Ich weiß, was ich zu tun habe."

Meine besten Szenen wurden rückwärts gefilmt.

Wir hatten einen Augapfel wie einen Tischtennisball.

Einen harten Ball an einem Stab.

Action! Lass ihn fliegen.

Fliege los, Augapfel.

Etwas mehr drehen.

Und dann wurde rückwärts gefilmt.

Es war ein Augapfel aus Gelatine. Ekelhaft!

Wir steckten ihr den Augapfel in den Mund und zogen an der Schnur...

Sie musste lernen, wie sie reagieren musste.

Sie zogen ihn raus und sie musste so tun, als käme er auf sie zu,

denn es wurde rückwärts gefilmt.

Ich finde, das ist eine der wirkungsvollsten Szenen des Films.

Ein Effekt, der wirklich toll funktioniert hat

und kein reiner Masken-Effekt war,

war die Szene, wo Kassie Wesley von einem Baum vergewaltigt wird.

Das war ein genialer Effekt, denn er vereinigte Masken-Effekte,

die Requisite, Trickaufnahmen

und ein paar Stunts, alles für eine Szene.

Aber am Ende filmten wir sie rückwärts.

Wir hatten eine Plattform, wo der Boden sich in Gegenrichtung bewegte.

Es war bloß ein Teppich auf den Zweige und Blätter geklebt waren,

und der wurde sehr schnell gezogen.

Kassie hing über dem Boden,

etwa 15 Zentimeter drüber.

Da die Kamera sie von oben filmte,

sah es aus, als würde sie über den Waldboden geschleift.

Während diese Vorrichtung aufgebaut wurde, machten wir sie zurecht.

Wir nahmen Gummiranken und beschmierten sie mit Gleitgel.

Die stopften wir, so weit es ging, rein,

bis ihre Backen aussehen wie die eines Streifenhörnchens.

Wenn du glaubst, die Ranken fangen hier an, solltest du nach unten schauen.

Und dann zogen wir sie raus. Man zieht also daran und sie kommen raus.

Und wenn der Film rückwärts läuft, sieht es aus, als dringen sie in sie ein.

- Wie war es? - Wundervoll.

- Fandest du es gut? - Super.

Jetzt bringt sie wieder in Ordnung, so wie sie waren.

Dank solcher Gags machte die Arbeit an dem Film wirklich Spaß.

Obwohl es da draußen grauenvoll war.

Die Dreharbeiten waren kompliziert und langwierig,

aber sie waren kein Alptraum, es waren mit unsere bestgeplanten

und bestorganisierten Dreharbeiten.

An dem Set hat während der gesamten Dreharbeiten nie jemand gebrüllt.

Ich erinnere mich nicht, dass jemand wütend geworden wäre,

herumgebrüllt oder geschrien hätte.

Wir hatten Spaß.

Wir machten kaum Nachdrehe für TANZ DER TEUFEL 2.

Aber das wäre kein Problem gewesen,

denn wir waren ein sehr fest zusammengeschweißtes Team.

Die Beziehung zwischen dem Kameramann und Sam war die wichtigste am Set.

Er rannte mit der Kamera herum, er hatte seine Crew,

er richtete die Dinge so ein, wie Sam es wollte.

Ich glaube, Sam hatte endlich jemanden gefunden, bei dem er dachte:

"Ok, er ist bereit, alles zu tun, was ich tun Will."

Und natürlich haben sie auch später zusammengearbeitet.

Ich freute mich, als Sam mich anrief, während er DRAG ME TO HELL vorbereitete.

Da arbeiteten wir wieder zusammen und jetzt drehen wir

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ.

Zurückblickend denke ich,

dass wir mit einer gewissen Naivität an TANZ DER TEUFEL 2 herangingen.

Wir glaubten, es gäbe nichts, was wir nicht könnten.

Wenn wir etwas wirklich wollten, konnten wir es.

Kapitel 7

Beim Schnitt redete man uns nicht hinein, weil wir in Michigan schnitten,

aber Dino De Laurentiis war dabei.

Wir trafen uns mehrmals mit ihm und sahen uns den Film mit ihm an.

Aber Sam machte es genau aus dem Grund in Michigan,

damit er zuerst seine Fassung schneiden konnte.

Sie wussten ganz genau, was sie wollten.

Sie wussten, wie der Film geschnitten werden sollte.

Sam wusste genau, wo das Material hinkam. Er ist ein unglaublicher Regisseur.

Er schnitt die Szenen im Kopf, während er sie drehte.

Das hat mich sehr beeindruckt.

Ich war ziemlich nervös. Wir hatten einen Moviola-Filmbetrachter.

Die haben Zähne, durch die der Film geführt wird.

Versehentlich steckte ich da meine Finger hinein

und sie wurden zwischen die Zähne gezogen und fingen an zu bluten.

Ich war total fertig, denn das Blut war auf dem Film.

Ich lachte und meine Schnittassistenten fanden das natürlich total witzig.

Und als ich mich umdrehte, sah Sam aus, als müsse er sich übergeben.

Ich fragte: "Sam, alles in Ordnung?"

Und er sagte: "Ja. Ich kann nur kein Blut sehen."

Wir wollten mit den Leuten von der Altersfreigabe nichts zu tun haben.

Die mochten uns nicht und wir dachten,

so einen Film Leuten zu zeigen, die dem Eltern-Komitee angehören,

würde keinen Sinn machen.

Wir versuchten nicht, eine Altersfreigabe zu bekommen.

Darum ging es uns nie, wir wollten nur den Film schneiden.

Die MPAA wollte Änderungen, aber Sam wollte sie nicht.

Laut Vertrag mussten wir Dino einen Film liefern, der ein R-Rating erhielt.

Das war völlig unmöglich.

Wir hätten nie ein R-Rating bekommen.

Und ich glaube nicht, dass das jemanden interessiert hat.

Wir wussten von TANZ DER TEUFEL, dass ein Film ohne Altersfreigabe

von manchen Zeitungen nicht beworben wird,

manche TV-Sender zeigen den Zwei-Minuten-Trailer nicht,

weil sie nicht wissen, was es ist.

Also mussten wir den Vertrieb Rosebud Releasing gründen.

Wir filmten das Logo der Rose und stellten es an den Anfang des Films.

Sam Raimi filmte es und wir schufen das Logo,

als gäbe es die Firma wirklich.

Wir erschufen aus irgendeinem Grund eine fiktive Vertriebsfirma,

um all diese Fragen zu umgehen.

Von den Machern von TANZ DER TEUFEL,

TANZ DER TEUFEL 2.

TANZ DER TEUFEL 2 - TOD IM MORGENGRAUEN.

Wir schlichen uns in eine Probevorführung.

Bob, Greg und ich gingen zum Kino und stellten uns an.

Wir sahen Sam und Rob und sagten: ”Wenn die uns sehen, fliegen wir raus."

Wir versteckten uns, als sie kamen, und gingen dann erst rein.

Als wir sie nach dem Film sahen, riefen wir:

"Der Film war der Hammer. Das war genial. Großartig."

Und das war er. Er war wirklich toll. Wir fanden den Film klasse.

Ich fand den Film sehr gelungen. Er war unglaublich schnell.

Und die Zuschauer waren wirklich gefesselt, als ich den Film sah.

Das war ein großes Plus und ich dachte: "Das wird wirklich klappen."

Ich fand ihn toll. Aber es war schwer zu kapieren,

ob man lachen oder sich fürchten sollte.

Ich dachte: "Das ist ein Remake des ersten Films,

aber er ist witzig, total witzig."

Und ich fragte mich: "Soll das witzig sein?"

Denn alle lachten und ich fragte mich: "Ist das so gedacht?"

Der Film lief an

und ich begann, über meine eigene Arbeit zu erschrecken.

Und mein Freund neben mir lachte.

Ich war etwas irritiert. Ich dachte, er mache sich über den Film lustig.

Ich fragte ihn: "Warum lachst du über den Film?"

Und er fragte: "Verstehst du es nicht?" Ich sagte: "Nein."

Er meinte: "Das ist eine schwarze Komödie."

Die Reaktionen auf den Film waren ungewöhnlich,

denn sie wussten nicht, was sie damit anfangen sollten.

"Soll ich lachen? Soll ich schreien? Ich weiß es nicht."

Ich finde es nur etwas...

Nicht enttäuschend, aber es dauerte eine Weile,

bis TANZ DER TEUFEL das wurde, was er heute ist.

Leider war WITCHBOARD am Eröffnungstag erfolgreicher als wir.

Das war in Ordnung, aber aus heutiger Sicht

war TANZ DER TEUFEL 2 sehr erfolgreich.

Das gilt für viele Filme, die vielleicht so ungewöhnlich sind,

dass sie am Anfang nicht so erfolgreich sind,

aber später plötzlich wieder auftauchen und zu Klassikern werden

und die Leute sagen: "Der Film war etwas Besonderes."

Niemand kann vorhersagen, was ein Kultfilm wird.

Bei Klassikern ist es dasselbe.

Entweder er lebt weiter oder nicht

und TANZ DER TEUFEL 2 hat bewiesen, dass er von Dauer ist.

Es freut mich, wenn Leute diese Filme erst viel später schätzen.

Ich hoffe, das heißt, dass wir damals genug Energie hineingesteckt haben,

um etwas zu machen, das kein gewöhnlicher Horrorfilm ist.

Acht oder neun Jahre, nachdem der Film erschien, sagte mir eine Freundin,

dass sie in ihrem Kurs an der Uni New York

sechs Wochen lang TANZ DER TEUFEL 2 analysiert hätten.

Es ist interessant, dass immer wieder,

egal, wo ich bin, egal, was ich gerade beruflich tue,

egal, mit wem ich zusammen bin,

irgendwer mich kennt, mich entweder erkennt oder jemanden kennt,

der weiß, dass ich dabei war.

Damit hatte ich nicht gerechnet.

Das Tollste für mich ist, dass nach 25 Jahren,

wenn ich zu meiner jetzigen Arbeit gehe und auf Sendung bin,

plötzlich jemand kommt, der gerade Produktionskoordinator wurde,

vielleicht 22 Jahre alt, mit einem Filzstift in der Hand

und einer Blu-ray von TANZ DER TEUFEL 2

und fragt: "Würdest du die signieren? Bitte. Wäre das ok?"

Und ich frage: “lm Ernst? Ja."

Das ist das Tollste, dass die nächste und übernächste Generation

den Film noch immer mögen und verstehen und noch immer unsere Fans sind.

Das ist für mich das Tollste an dem Film. Das ist wie bei einem Classic-Rock-Album.

Die Generation danach findet es noch immer toll.

Es ist toll, bei etwas mitgemacht zu haben,

das von einem ganzen Genre so geschätzt wird.

Darüber freue ich mich riesig.

Nach 25 Jahren ist TANZ DER TEUFEL 2 noch immer quietschlebendig

und die Leute finden ihn noch immer toll.

Wir gaben für den Film alles.

Ich habe für den Film sechs Monate lang schwer geschuftet.

Wir wussten, es würde sich lohnen. Wir wussten nicht, wie sehr,

aber alle, die an dem Film mitwirkten, waren mit Herz und Seele dabei.

Ich finde, es ist Sams bester Film. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Er hatte alles, was ich von einem Horrorfilm will.

Er war witzig, gruselig, er war wuchtig,

er hatte mit Bruce einen aufstrebenden Star und einen tollen visuellen Stil.

Kreativ gesehen war er auch toll,

denn wir versuchten, einen Film mit geringem Budget zu drehen.

Und bei dem Stil, in dem er den Film drehte,

funktionierten all die Gags hervorragend.

Es ging nicht um Perfektion. Wir wollten keinen perfekten Film drehen.

Der Film ist voller Fehler und Patzer, aber die machen ihn noch witziger.

Mängel haben etwas, das Filme besser macht.

Das ist etwas, worüber ich oft nachdenke.

Heute werden Filme so gemacht, dass sie absolut perfekt sind,

und das lässt sie für mich künstlich wirken und überhaupt nicht mehr organisch.

Die Filme werden so oft überarbeitet und immer wieder nachpoliert,

dass sie nicht mehr wie echte Filme wirken.

Das ist eine dieser Sachen,

für die Hollywood gerne eine Formel finden würde.

Aber das ist sehr unberechenbar. Die Konstellation war wohl einfach günstig.

Es war, als würden ein paar Jugendliche in ihrem Keller einen Film drehen.

Es war wirklich so. Und darum hat es so viel Spaß gemacht.

Es gab keinen großen Druck, niemand brüllte rum,

kein Studio mischte sich ein.

Es saßen keine 500 Leute am Set und sagten, wie der Film werden soll.

Da war Sam Raimi, der einen Film über ein paar albernen Sachen machte,

mit ein paar albernen Typen, die sehr viel Spaß hatten.

Von allen TANZ DER TEUFEL-Filmen ist mir der zweite noch immer der liebste,

weil die Arbeit am Set und die Produktion funktioniert haben.

Wir machten unsere Arbeit besser.

Der Film wurde keine Katastrophe und brachte Geld ein.

Er war für mich der Anfang meiner eigenen Genre-Karriere.

TANZ DER TEUFEL 2 hinterlässt bei mir noch immer ein gutes Gefühl.

Echt stark.

SWALLOWED SOULS: Das Making of von TANZ DER TEUFEL 2

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