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EIN GENIALER BLUFF
Ich bedaure, ich soll den Firmenwagen abholen.
Na gut, die Aschenbecher sind eh voll.
Nächsten Monat hole ich eh einen neuen ab.
Wie lief das Mittagessen?
Ich glaube, ich hab's vermasselt.
Ich wette, das stimmt nicht.
Die Wette verlierst du.
- Willst du was trinken? - Könnte nicht schaden.
Gasrechnung.
Schatz, wenn das mit Charles' Firma nicht klappt,
kommen die Südafrikaner in Frage. Keine Sorge, das wird schon werden.
Du schaffst das, Harry.
Du schaffst es immer.
- Aber... - Aber was?
Das Haus wird verkauft. Nächste Woche wird das Auto mitgenommen.
Sie haben es schon mitgenommen.
Haben wir Rechnungen in Westberlin offen?
Sehr geehrter Major Morgan, Sie waren 1944 ein Kriegsgefangener
in einem Camp, das meiner Leitung unterstand.
Ich bin am Freitag in London
und wäre höchst erfreut, Sie zu treffen,
um einen Vorschlag zu besprechen, der äußerst lukrativ sein könnte.
Würden Sie mich um 18:00 Uhr
auf einen Drink im London Embassy Hotel treffen?
Mit freundlichen Grüßen...
- Ernst Furben, bitte. - Sie heißen?
Major Harry Morgan.
Schön, dass Sie gekommen sind.
Es ist schon eine Weile her. Nennen Sie mich Harry.
Gern. Ich bin Ernst.
- Wie haben Sie mich gefunden? - Das gehört zu meinem Beruf.
In meinem Zimmer sind wir ungestört.
Nicht zu viel Sodawasser.
Nun... Genug über alte Zeiten gesprochen.
Worüber wollten Sie mit mir reden?
Über eine große Summe Geld.
Bevor ich das Kriegsgefangenen-Camp leitete,
war ich bei den Versorgungseinheiten der US Army in Berlin.
Im August 1941
bekam ich einen Befehl für einen Laster,
mit 2 Wächtern und einem Fahrer.
Der Laster sollte eine Fracht von Schmargendorf zur Reichsbank bringen.
Der Fahrer war der Unteroffizier Hans Schmidt.
Schmidt zeigte dem Eisenbahnchef die Papiere.
Aber bevor er die Fracht aufladen konnte,
passierte etwas Ungewöhnliches.
Ein weiterer Konvoi tauchte auf, angeführt von einem SS-Offizier.
Schmidt bekam einen Befehl zum Widerruf.
Die SS-Einheit sollte übernehmen.
Schmidt und seine Männer wurden ersetzt durch einen anderen Fahrer,
2 Wächter
und 4 polnische Kriegsgefangene.
Sie luden sehr schwere Kisten aus einem Zug auf den Abstellgleis,
der laut Schmidt gerade aus dem Balkan eingetroffen war.
Da ihm seine Aufgabe abgenommen wurde, machte er Pause.
Und zwar auf der anderen Seite des Zuges.
Als eine Kiste herunterfiel, sah Schmidt, was drin war.
Die Kisten waren mit Goldbarren gefüllt.
Im Wert von $5-6 Millionen.
Das macht viel Sauerkraut. Warum hat er Ihnen erst jetzt davon erzählt?
Schmidt erfuhr nichts weiter über den Konvoi.
Er betrank sich, kam in Gewahrsam und wurde an die Ostfront versetzt,
wo ihn die Russen gefangen nahmen.
Er war bis 1955 im Gefängnis.
Warum hat er dann nichts erzählt?
Ich habe ihn erst vor 3 Monaten wiedergesehen.
Ich traf ihn in Berlin und wir gingen was trinken.
Und da erzählte er von den Goldbarren und anderen Erinnerungen.
- Weiß er, wo das Gold ist? - Leider nein.
Aber seine Informationen könnten uns bei der Suche helfen.
Jeder Befehl, der während des Krieges unterschrieben wurde,
konnte nur von Hitler persönlich,
oder den Inhabern der höchsten Ämter,
das heißt Göring, Holtz, Himmler oder Bormann widerrufen werden.
Schmidt sah den unterzeichneten Befehl.
Hitler, Himmler, Göring.
Die sind seit über 25 Jahren tot. Und keiner weiß, wo Herr Bormann ist.
- Also bleibt nur Reinhard Holtz übrig. - Richtig.
Der Befehl wurde von Holtz unterzeichnet.
Er verbringt den Rest seines Lebens im Gefängnis,
das vom Militär von 4 Staaten bewacht wird.
Sie tun nur eins: einen einzigen Mann bewachen.
- Und was soll ich tun? - Mit mir zusammenarbeiten.
Und Holtz aus dem Gefängnis holen.
- Damit er uns sagt, wo das Gold ist. - Und warum ich?
Ich habe Sie als sehr einfallsreich in Erinnerung.
Und wir brauchen Geld.
Wenn das Geschäft korrekt ist, bin ich Ihr Mann.
Erinnern Sie sich noch an William Prior?
Prior?
Dieser Unteroffizier war mit mir im Gefängnis. Was ist mit ihm?
Er ist Hauptfeldwebel im Siegfried-Gefängnis.
Und ich soll mit Prior reden und Holtz für eine Nacht rausholen?
Wie stellen Sie sich das vor? Siegfried ist doch idiotensicher.
Das Gefängnis mag idiotensicher sein. Aber wir sind keine Idioten, oder?
Versuchen wir es? Was haben wir zu verlieren?
Rund 200 Jahre unseres Lebens. Wie holen wir Holtz da raus?
- Haben Sie einen Plan? - Nein.
- Wir brauchen Hilfe. - Kennen Sie jemanden?
Es gibt da vielleicht jemanden in Amsterdam.
Ok, das war's. Ich gebe auf.
Es war eine Ehre, gegen den Besseren zu spielen.
Noch eine Partie, Mr. Wells?
- Jetzt nicht. Wie wär's mit morgen? - Ok.
- Wiedersehen. Bis morgen. - Ja, bis morgen.
- Schön, dich zu sehen, Sly. - Morgan.
Willst du Schach spielen?
Hast du kurz Zeit für einen alten Freund?
- Ich habe alle Zeit der Welt. - Ich wollte dir was vorschlagen.
Willst du mich wieder in deinen Kram reinziehen?
Komm mal rüber.
Ich werde $6 Millionen stehlen. Dazu brauche ich deine Hilfe.
- Vergiss es. - Was macht dich so sicher?
Das ist vorbei.
Ich verbrachte mein halbes Leben damit, aus dem Knast auszubrechen.
Und nun bekommst du die Möglichkeit, mal einzubrechen.
Hast du ein paar Minuten?
Ein paar Minuten? Klar. Fang an.
Verkauf ist echt deine Stärke.
- Aber du bist an der falschen Adresse. - Sei offen für alles.
Mir gefällt deine Art.
Du bist vollkommen durchgeknallt.
Nehmen wir an, du kommst rein und holst den Typen heraus.
Und zwar lebendig.
- Was, wenn er nichts vom Gold weiß? - Was dann?
Dann stehst du als 1. im Guinnesbuch, der in einen Knast einbricht.
- Mir gefällt die Stadt hier. - Ja.
Willst du weiter Schach mit einem 12-jährigen Jungen spielen?
Er ist 13 und er ist Hollands Jugendschachmeister.
Das ist ein großes Ding, was ich dir vorschlage.
Das ist die Chance, $200.000 zu bekommen.
Lass es mich dir schmackhaft machen. Berlin ist wie Miami.
Als ich das letzte Mal in Miami war, landete ich im Knast.
Kennt dieser Deutsche sich mit Gefängnissen aus?
Frag ihn selbst.
- Verkauf ist deine Stärke. - Ich habe dich nicht verkauft.
- Sondern du dich selbst. - Deshalb musste ich den Flug bezahlen?
Ernst.
Sly Wells. Sly, das ist Ernst Furben. Ihr habt was gemeinsam.
- Was? - Gefängnisse. Er hat eins geleitet.
- Ein toller Schlitten. - Ich hatte Glück.
Die Raten wurden nicht mehr bezahlt.
Das ist Siegfried.
- Ja, doch, du hast Recht. - Womit?
Es ist wie in Miami.
Jetzt fehlen nur noch die Palmen.
Bringen Sie mein Gepäck ins Schlafzimmer.
- Stellen Sie Blumen auf. - Blumen?
Ja, Blumen. Danke.
Muss es so was Schickes sein?
- Soll ich ins Hostel gehen? - Was das kostet!
Geld tut nichts zur Sache, Ernst.
Ich sollte weitermachen und jemanden wegen der Finanzen treffen.
- Dort in dem Laden. - Wann kommen Sie wieder?
So gegen 16:00 Uhr.
Könnten Sie mir einen Maniküre-Termin für 17:00 Uhr machen?
- Sollten wir nicht lieber reden? - Reden Sie mit Sly.
Er ist der Mann der Ideen. Ich mache nur ein schönes Gesicht.
Ach ja, können Sie einen guten Schneider empfehlen?
Ich muss doch meinen Lebensstil beibehalten.
Schön nachdenken.
Es ist 43 cm breit und 86 cm hoch.
Es muss innerhalb von 4 Wochen geliefert werden.
- Vielen Dank. - Wir kümmern uns sofort darum.
Auf Wiedersehen.
- Guten Tag. - Kann ich helfen?
- Ist Herr Dohlberg da? - Und Sie sind?
Harry? Harry Morgan, bist du's?
Ist denn das zu glauben? Schön, dich zu sehen.
- Wie lange ist es her? 3 oder 4 Jahre? - Ungefähr.
- Mein alter Freund Harry Morgan. - Hallo.
Beim letzten Mal habe ich $50.000 beim Pokern an ihn verloren.
Vergiss Gin Rommé. Ich habe einen Vorschlag,
der dir dein Geld verzehnfacht.
Reden wir heute Abend. Siggi, frag Erika, ob sie mitkommt.
Peter, ich bin verheiratet.
So, so? Wo wohnst du denn?
- In einer Suite im Schweizerhof. - Klar.
Ich muss mit dir reden. Es geht um eine Menge Geld.
Wir reden heute Abend darüber.
- Machst du mit? - Das ist nicht dein Ernst.
So ein Ding kannst du nicht ernst meinen.
Es geht um mindestens $6 Millionen.
Klar ist es mir ernst. Und du musst nur Geld vorschießen.
- Warum tust du das nicht? - Ich komme nicht an mein Geld ran.
Vergiss es. Wozu brauchst du das? Trink noch Wein.
Hallo, Udo.
Udo Blimpermann, ein bekannter Restaurantgänger.
Durch ihn wird der Laden berühmt.
Oder geht bankrott.
Ok, Peter, was willst du?
Mein vorgeschossenes Geld zurück sowie eine Kommission.
15 % der gesamten Ausbeute.
Bei den steigenden Goldkursen holst du viel raus.
Deswegen tue ich es ja. Wie du sagst, um was rauszuholen.
Aber vergiss nicht: Wenn etwas schief geht,
stehst du allein da.
- Abgemacht? - Du bist gnadenlos.
Abgemacht.
Ah, das sind sie ja.
Ah, da kommen ja die Mädels.
- Hallo, Erika. - Hallo.
- Das ist mein Freund Harry Morgan. - Hallo.
Verzeiht, das Krankenhaus ließ mich nicht gehen.
- Oh, geht es Ihnen nicht gut? - Doch, doch. Warum?
Sie sprachen vom Krankenhaus.
- Ich bin Krankenschwester. - Wirklich?
- Ja. - Haben Sie Privatstunden?
- Ähm, Privatpatienten. - Lasst uns feiern.
Klar. Was ist mir deinem Freund dort? Den Wagen, bitte.
Für meinen Freund dort.
- Das kommt von dem Herren dort. - Guten Appetit.
Bon appétit.
Wir schaffen es nicht. Halten Sie ihn.
- Wir schaffen das so nicht. - Setzen wir ihn auf den Stuhl.
Achtung.
Gratuliere, Kapitän Ahab. Du hast Moby Dick geschnappt.
Hallo, Sly. Das ist Erika.
- Hallo, Erika. - Und das ist Udo Blimpermann.
- Du wärst begeistert von ihm. - Sieht aus, als wäre er tot.
- Er wird wieder. - Woher wollen Sie das wissen?
Sie ist Krankenschwester.
Ja. Hilfst du mir, ihn auf die Couch zu hieven?
1, 2, 3.
Wir können ihn rüberrollen.
- Udo. - Erika, was ist mit ihm los?
Er hat sich überfressen und wurde ohnmächtig.
Sehen Sie seine Hautfarbe und Atmung?
- Das heißt? - Er ist essenssüchtig.
- Wie andere nach Drogen und Alkohol. - Das kann man wohl sagen.
Seine Schlemmerei bringt ihn noch mal ins Grab.
So, hier.
- Sly, tust du mir einen Gefallen? - Ja.
Kümmerst du dich um ihn?
Ich muss heute noch meine Frau anrufen, sonst macht sie sich Sorgen.
Was sollen wir tun, wenn er aufwacht?
Hier.
Gib ihm jede halbe Stunde eine Banane.
Unserem Freund, Udo Blimpermann, gehört ein Theaterkostümverleih.
- Uniformen? - Jeglicher Art.
Wie schön.
Bitte, kein Applaus.
Guten Morgen.
Bringen wir mal Licht ins Dunkle.
So.
Schach?
- Wer gewinnt? - Hier sitzt der Meister.
Sie hielt die ganze Nacht meine Gehirnzellen auf Trab.
Ihr habt nur Schach gespielt?
Würdest du uns was zum Frühstück bestellen?
- Blimpermann kam uns zuvor. - Keine Chance, das ist nur für ihn.
Als ich Prior das letzte Mal sah, befolgte er brav alle Regeln.
Mit der Zeit kann man wie durch Geld korrupt werden.
- Wissen Sie, wie man das Auto fährt? - Klar.
Schmidt?
Ich möchte Ihnen Sly Wells vorstellen.
Das ist Hans Schmidt.
- Sehr erfreut. - Wie läuft das Geschäft?
Gar nicht gut. Aber eigentlich bin ich ja Schauspieler.
- Ich dachte, er sei zuverlässig. - Trinken wir was.
- Ich habe ein Angebot vom Theater. - Um Kaffee zu kochen?
Ach, Herr Schmidt spielt bestimmt toll.
- Übernimm du. Bis morgen. - In Ordnung.
Unteroffizier Prior.
- Oberfeldwebel Prior. - Oberfeldwebel? Das ist ja ein Ding.
Stabsfeldwebel Prior, Sie Mistkerl.
Redet man so mit einem Offizier, Soldat?
Major Morgan.
- Wie geht's? - Ich nehme Sie mit.
Wie bitte? Niemand könnte Holtz aus Siegfried holen.
- Nicht mal die 82. Luftlandedivision. - Aber wir.
Prost.
- Mit Hilfe von Freunden. - Wer soll das sein?
Sie, zum Beispiel.
- Wissen Sie, wie der Laden läuft? - Nein.
Erzählen Sie es uns doch.
Abteilung, stillgestanden!
Rechts, um!
Das Gewehr, über!
Im Gleichschritt, Marsch!
Sie lösen sich alle 8 Stunden ab.
Alle 4 Wochen übernehmen das Kommando die Amerikaner,
dann die Engländer, die Russen und die Franzosen.
- Und wieder die Amerikaner. - Sie sind die nächsten 2 Wochen dran.
Ihr führt alles im Team aus.
Für jeden Handschlag gibt es einen Befehl.
So ist es.
Holtz hat eine Stunde Ausgang am Morgen.
Und noch eine Stunde am Nachmittag.
Und dabei wird er immer bewacht.
Dempsey.
Gehen Sie weiter.
Wie eine komplexe Präzisionsmaschine
dienen gut ausgebildete und gedrillte Männer nur einem Zweck.
Nur bewachen sie hier nur einen einzigen Menschen.
Der nicht mal bei geöffneten Türen abhauen würde.
Um 19:00 Uhr bekommt Holtz sein Essen.
Danach liest er gewöhnlich für ein paar Stunden.
Um 22:00 Uhr geht das Licht aus, aber er ist der Einzige, der dann schläft.
Er wird 24 Stunden und 7 Tage die Woche überwacht.
- Ich möchte eins wissen, Major. - Schießen Sie los.
Warum riskieren wir es, ihn da rauszuholen?
- Ich könnte Ihnen Zugang verschaffen. - Das würde nicht funktionieren.
Er spuckt niemals alles in 3 Minuten aus.
- Er hat Recht. - Natürlich hat er Recht.
Er braucht mehr Zeit. Deswegen müssen wir ihn rausholen.
Holtz hat 25 Jahre lang nichts über seine Vergangenheit verlauten lassen.
Verzeihung, ich würde mir gern die Hände waschen.
Setzen Sie sich. Ich werde vielleicht einen Star aus Ihnen machen.
Ich brauche noch etwas Zeit für die Einzelheiten, aber ich hab eine Idee.
- Einen Moment, bitte. - Was ist, Furben?
Alles bei diesem Militäreinsatz untersteht dem Befehlshaber.
Furben, keine Bange, Ihr Anteil bleibt der Gleiche.
- Sly, und wer schwebt dir vor? - Eine rettende Hand.
Moment mal. Moment mal. Was ist das?
Ein öffentliches Gebäude, es steht seit Jahren leer.
Im Ernst?
Ich möchte es von innen ansehen.
Hast du eine Nagelfeile oder eine Schere, etwas, das spitz und hart ist?
- Ist das in Ordnung? - Ja.
Hervorragend.
Das hätten wir.
- Wie hast du das gemacht? - Das ist ein alter Trick.
Was war es vorher?
Wie bitte? Was?
- Ein Gericht. - Ein Gericht?
Schauen wir mal nach oben.
Erika. Komm.
Was hältst du von Innenausstattung?
Warum dieses? Es ist das Schlechteste hier.
- Wie viel? - Wie wär's mit dem tollen Mercedes?
Warum wollen Sie diese amerikanische Karre?
Ich bin sehr patriotisch.
Hast du's?
- Fertig. - Ach ja?
Stimmt die Dosierung? Für sein Alter und Gewicht?
Ja, ich bin mir sicher.
Ok.
Dann wär's das.
- Hast du Hunger? - Wenn du Hunger hast.
- Der alte Mann ist hier. - Ja?
Ok, neben dem Militärpersonal.
- Besucht jemand Holtz regelmäßig? - Nur der Doktor, Dr. Maar.
Er kommt jeden Tag und guckt, ob er noch lebt.
Wie sieht Dr. Maar aus? Notieren Sie ihn.
Guten Morgen. Ihren Ausweis, bitte.
Ok.
Er soll den alten Mann durchchecken. Er kommt jeden Morgen zur selben Zeit.
Dr. Maar.
Posten Nr. 1, 09:00 Uhr.
Dr. Maar erbittet Einlass. Erlaubnis: Befehlsstelle der Alliierten.
Dauer-Erlaubnis: 30071 EB.
Fahrzeugkennzeichen: B-DK 381
Eintritt gewährt. Macht dem Doktor auf.
NUR FÜR MEDIZINISCHES PERSONAL
- Der Arzt ist hier. - Guten Morgen.
Guten Morgen.
Wie finden Sie das?
Das ist eine Schönheit.
Gehen wir.
Ihre Erlaubnis, bitte.
Ich sollte sie mir um den Hals binden.
Sie wissen doch, über alles wird Buch geführt.
Danke, Doktor.
Posten Nr. 3: 09:07 Uhr.
Dr. Maar, Erlaubnis Nr. 30071 EB, und ausführender Offizier,
Stabsfeldwebel Prior, bezüglich der ärztlichen Untersuchung.
- Guten Morgen. - Guten Morgen.
Guten Morgen.
Morgen.
- Wie geht es Ihnen heute? - Nicht anfassen, es ist noch nass.
Und die Kopfschmerzen? Setzen Sie sich.
- Wie läuft's? - Immer das Gleiche.
- Ja, immer der gleiche Mist. - Ja, so ist es.
Es geht Ihnen sehr gut.
Danke.
- Bis dann, McCullen. - Bis später. Wiedersehen.
09:35 Uhr, die Eskorte für den Doktor kommt durch.
Er ist unser Ticket, um reinzukommen.
Stellt sich die Frage: Wie kommen wir an ihn ran?
- Wissen Sie etwas über ihn? - Ich habe nachgeforscht.
Er hat vielleicht eine sogenannte Achilles-Ferse.
Diese und ein Teleobjektiv.
Ich bin pleite. Geld.
Wie geht's, Blimpermann?
Schmidt.
- Das ist Pauli. - Hallo.
Hallo, Schätzchen.
- Weiß er, was er zu tun hat? - Klar, er ist doch Profi.
Sicher. Wissen Sie, wie man die bedient?
Und sagen Sie schön "Cheese".
Finden Sie nicht, dass der Doktor fotogen ist?
Sehr viel Ähnlichkeit.
Sehr ausdrucksstark.
- Was wollen Sie damit erreichen? - Ich stelle die Fragen.
Oder wollen Sie, dass das die Polizei übernimmt?
- Wie viel wollen Sie? - Geld macht Ihre Straftat nicht wett.
Dieser billige Junge wollte mich verführen.
Billig!
Ich gebe Ihnen keinen Cent.
Wir wollen auch kein Geld, sondern Ihre Hilfe.
Oder ich schicke die Fotos zur Polizei,
zur Presse und zur Militärkommission der Alliierten.
Und was soll ich tun?
Etwas nicht Unrentables.
Guten Morgen. Ausweis, bitte.
- Diese Offiziere gehören zu mir. - Guten Morgen.
Dürfte ich bitte Ihre Ausweise sehen?
Vielen Dank.
Überprüfen Sie die Ausweise dieser Offiziere.
Posten Nr. 1, 09:00 Uhr. Den Stabsfeldwebel bitte.
Ja?
Der Arzt ist hier. Aber er hat diesen Major C.C. Dunbar dabei, ein Arzt,
und einen Hauptmann Carter von der US-Armee in Europa.
- Wer hat unterschrieben? - Unterschrieben hat...
Kann ich nicht entziffern, irgendein General.
Ich habe keinen Major auf meiner Liste für heute.
Ich habe die Genehmigung hier im Büro. Schickt ihn hoch.
Ok, ich lasse sie durch.
Los, machen Sie weiter.
Rührt euch.
- Ich habe Ihre Sondergenehmigung. - Gut.
- Feldwebel? - Ja, Sir?
Aber der Oberst muss unterzeichnen und nicht ein Unteroffizier.
- Ich habe die Genehmigung vom Oberst. - Wo ist der Oberst?
Nun, es ist sehr zeitig für ihn. Ich vertrete ihn immer bis Mittag.
- Sir, seine Unterschrift reicht. - Das hoffe ich.
- Gehen wir? - Ja, Sir.
- Danke. - Sir.
Doktor.
- Rühren Sie sich. - Ausweise, bitte.
Natürlich.
- Kauen Sie an Ihren Fingernägeln? - Warum, Sir?
- Warum, Sir! - Warum machen Sie nicht auf?
Wir haben es eilig.
Was ist das?
Eine Vitaminspritze.
Entspannen Sie sich.
Das ist B12.
Nun dauert es 2 Monate, bis mein Bart wieder wächst.
- Soldat. - Sir?
- Wie oft werden die Zellen geputzt? - 2 Mal pro Woche, glaube ich.
Glauben Sie? Ist die Armee etwa eine Quizsendung?
Ich zeig Ihnen was. Kommen Sie.
- Und was ist das hier? - Sir?
Ich habe gesagt: Was ist das, Soldat?
- Was, Sir? - Das ist Dreck.
Dreck lockt Ungeziefer an. Machen Sie sauber.
- Das ist nicht meine Aufgabe. - Machen Sie sauber.
- Dann melde ich es auch nicht weiter. - Ja, Sir. Danke, Sir.
Was ist das? Zigarettenstummel!
Der Gefangene braucht zahnärztliche Behandlung.
Dr. Maar hat die Infektion gestillt,
aber er darf nicht raus und nichts essen, bis der Arzt morgen kommt.
In Ordnung, Sir.
Welche Bedeutung dieser Sache international eingeräumt wird...
Verzeihung, ich habe Ihren Namen nicht.
Der Major ist auf meiner Liste.
Was zum Teufel soll das heißen?
- Ich verstehe nicht. - Soll ich Klartext reden?
Es reicht nicht, dass er auf Ihrer Liste ist.
- Ich hab wohl vergessen, ihn auf... - Soll ich Sie degradieren?
Das ist ein Hochsicherheits-Gefängnis mit strikten Befehlswegen.
Und wenn es das Zentralkommando, der US-Präsident oder der Papst wäre.
Niemand kommt hier rein oder raus, ohne auf der Hauptliste zu sein.
- Ja, Sir. - Aber...
Stillgestanden! Ein Offizier redet mit Ihnen!
Morgen komme ich mit Dr. Wiener, einem Zahnchirurgen.
Sorgen Sie dafür, dass sein Name auf der Hauptliste ist.
- Und nun machen Sie auf! - Unteroffizier, machen Sie auf.
Kann ich fahren? Ich will mir auch so eins kaufen.
Ihr müsst ihn in 24 Stunden zurückbringen.
- Ich gehe ein großes Risiko ein. - Dafür werden Sie auch gut belohnt.
In Ordnung, Sir.
Bis morgen, Doktor. Ich bete zu Gott.
Wie lange wirkt das Zeug?
Wir haben noch 20 Minuten, keine Sekunde länger.
Das sieht gut aus. Jetzt die Augenbrauen.
Kämme sie nach unten. Wie lange dauert es?
- Noch 12 Minuten. - Das wird knapp.
- Ok? - Ja, das ist ok.
Gut, du hast 5 Minuten.
Mach schon.
"Thanks for the memories", Baby.
Sie haben mich betrogen!
Ich...
Nein, mein Führer.
Ausgeschlossen.
Kommen Sie her!
Sie haben mich und Ihr Vaterland betrogen.
- Aber wie denn? - Schreien Sie den Führer nicht an.
Sie haben Geld gestohlen, das Staatseigentum war.
Sie sind ein Dieb. Und ich vertraute Ihnen.
Bitte, sagen Sie mir doch, wovon Sie sprechen.
Ich bin ganz durcheinander.
- Wo ist das Gold? - Gold?
Welches Gold?
Sie waren...
...eins der vertrauenswürdigsten Mitglieder der Partei.
Was geht hier vor sich?
- Ich verstehe nicht ganz. - Was soll das heißen?
Sie verstehen nicht ganz?
Das muss geheim bleiben.
Niemand darf jemals davon erfahren, ok?
Reden Sie weiter, Schmidt.
Holtz, ich will wissen, wo das Gold ist.
Gold?
Welches Gold?
Das aus Schmargendorf, das für die Reichsbank bestimmt war.
Das ist so viele Jahre her.
Sind sie verrückt geworden? Das Gold verschwand vor 7 Tagen.
Sie haben den Befehl erteilt. Wo haben Sie das Gold versteckt?
Ich kann mich nicht erinnern.
Ich bitte Sie, mich zu entschuldigen, mein Führer.
Mein Schädel brummt, ich kann mich nicht erinnern.
Wenn Sie ihm gestatten würden, sich kurz zu sammeln?
Einverstanden. Bringen Sie ihn ins Nebenzimmer.
Mein Führer.
Das war klasse.
Helfen Sie mir.
Ich kann mich nicht erinnern.
Haben wir nicht den Krieg verloren? Ich war doch im Gefängnis.
Nein, Sie waren im Krankenhaus.
Wir gewinnen den Krieg, aber das ist unwichtig. Sagen Sie, wo das Geld ist.
Geld?
- Welches Geld denn? - Die Goldbarren vom Balkan.
Sie haben den Befehl unterschrieben.
War das Gold?
Ja.
Ja.
Himmler sagte...
Was sagte er doch gleich?
Er sagte...
Göring würde sich drum kümmern. Ich sollte es über Nacht verstecken.
Wo haben Sie es denn versteckt?
Das kann ich nur dem Führer verraten.
Warten Sie kurz hier.
- Er hat Ihnen was zu sagen. - In Ordnung.
Es liegt in seinem Haus in Wandlitz begraben.
Im Luftschutzkeller neben dem Haus.
Sie rauchen nicht.
Schmidt, Sie sind klasse, sensationell.
- Danke sehr. - Sensationell.
Machen wir ein Duett. Ich bin Mussolini.
Singen und tanzen wir. Der Führer liebte es zu tanzen.
Hören Sie auf zu tanzen.
- Entfernen Sie den lächerlichen Bart. - Lächerlich?
Seiner sah nicht im Geringsten so aus.
Entspannen Sie sich. Morgen holen wir uns das Gold.
Was redest du da? Wir ziehen das heute Abend durch, wenn es dunkel ist.
Wozu die Eile? Das Gold ist dort seit 30 Jahren.
Ich stimme Wells zu.
- Das macht keinen Sinn. - $6 Millionen machen Sinn.
Wir haben 14 Stunden, bevor wir Holtz zurückbringen müssen.
Also, los geht's.
- Haben Sie Bilder von seiner Villa? - Ich hab sicher noch ein altes Foto.
- Aber da gibt es ein kleines Problem. - Welches?
- Die Villa von Holtz ist in Wandlitz. - Und weiter?
Wandlitz befindet sich im Osten.
Furben, wie fühlt es sich an, ein Generalmajor zu sein?
Das wäre ich schon längst, hätten wir den Krieg gewonnen.
- Schmidt, machen Sie mal die Tür auf? - Ja.
Ich würde mich besser fühlen, wenn wir die Artillerie mitnehmen.
Die Alliierten sind in Ostberlin willkommen, die Artillerie nicht.
Die ist strengstens verboten. Also los.
Schmidt, kommen Sie. Beeilen Sie sich.
Wenn wir das Gold haben, kaufe ich mir ein Theater.
- Ich wollte immer ein eigenes Theater. - Wie reizend.
Dort drüben war das Romanische Café. Schauspieler und Maler kamen hierher.
Sie sahen die schönsten Mädchen Europas.
Jede Nacht war wie Silvester.
Wir dachten, die Nacht ist nie vorbei, dass sie ewig dauern würde.
Vielleicht war das unser Problem.
Still, Schmidt.
Still.
Hören Sie zu.
Ich hab Angst. Ich will nicht in den Osten.
- Ganz ruhig. - Sie stecken mich wieder ins KZ.
Nehmen Sie den Schweiß von ein paar Stunden auf sich.
Dafür schwimmen Sie den Rest Ihres Lebens im Geld.
- Kommen Sie, seien Sie ein Mann. - Was fällt Ihnen ein?
Ich bin ein Mann. Sie sind nur ein General.
Sie sind nicht mal mehr ein Oberst. Sie sind ein Nichts.
Sie sind einer, der Leuten hinterherschnüffelt,
die kein Geld für die Miete haben.
Gut, Schmidt. Solange Sie wütend sind, bleibt keine Zeit für Angst.
Hohe Tiere kommen.
Guten Abend.
Danke, Sir.
Lassen Sie mich raus.
Mein Gott.
Was ist denn?
Der Luftschutzkeller war auf der linken Seite des Gebäudes.
Das war's. Sehen Sie nur, was auf unserem Gold steht.
- Wir sind umsonst hierhergekommen. - Seien Sie still.
Sehen wir uns trotzdem mal um.
Die Originalhöhe von Holtz' Luftschutzkeller war mindestens 3 m.
Das macht exakt die Höhe dieser Decke.
Das bedeutet...
...es bleibt noch 1 m Beton übrig...
...der sich direkt hier unter unseren Füßen befindet.
- Sie meinen, den Bunker gibt es noch? - Wieso nicht?
- Und was nun? - Es gibt nur einen Weg.
- Wir sprengen ihn. - Wir sprengen ihn?
Der Lärm macht die ostdeutsche und russische Polizei auf uns aufmerksam.
Nein, nein. Sie werden uns helfen.
Kennen Sie ein paar hohe Tiere hier?
Nun, ich kenne einen Wilhelm Schlager.
Er war ein guter Freund von mir, bevor er überlief.
- Ist er überzeugtes Parteimitglied? - Da bin ich ganz sicher.
Aber jeder Mann hat seinen Preis.
Kommt rein, schnell.
- Du bist amerikanischer Offizier? - Vorübergehend. Ich erkläre es später.
- Können wir reinkommen? - Ja, hier entlang.
Hat mein Anruf deine Familie beunruhigt?
- Ich bin alleine, Frida ist gestorben. - Das tut mir leid.
Aber stell mir doch deine Freunde vor.
- Das ist Mr. Jones. - Smith.
Ach ja, Mr. Smith. Dies ist Mr. Jones und das ist Mr. Brown.
Natürlich.
- Also, was willst du hier? - Lass uns das privat bereden, Freund.
- Vielleicht im Arbeitszimmer? - Hier entlang.
- Was ist passiert? - Nun.
Ich sagte, wir bräuchten seine Hilfe.
- Und? - Er hilft uns. Wir haben verhandelt.
- Was denn? - Seinen Anteil.
- Na fantastisch. - Ich hab ihn auf ein Achtel gehandelt.
- Und was tut er dafür? - Ein Achtel?
- Ich hab kein Problem damit. - Er besorgt uns Unterstützung.
- Alles in Ordnung, Schlager? - Natürlich.
- Kann ich euch ein Glas Wein bringen? - Sehr gerne.
Sehr gut, jetzt können wir anfangen.
- Ich hoffe, Sie mussten nicht warten. - Meine Güte.
Wissen Sie, dass meine Männer das Gebäude umstellt haben?
Mögen Sie ein Glas Wein, Oberst Kosnikov?
- Schlager hat mir Ihren Plan verraten. - Ach ja?
Ich schlage vor, Sie zeigen mir das Gebäude.
- Lassen Sie uns gehen. - Wir sind keine Helden.
- Wir wollen keinen Ärger. - Ich weiß.
Ich sollte lieber nicht mitkommen.
Das finde ich auch.
Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit an ihn. Er ist tot.
Ich glaube, ich trinke jetzt doch ein Glas Wein.
Schlager war ein Dummkopf und ein schlechter Geschäftsmann.
Ich möchte ein Sechstel vom Kuchen.
Ok.
Achtung, Achtung! Dies ist ein Notfall.
Es befindet sich eine scharfe Bombe im Keller von Friedensstraße 42.
Alle Anwohner müssen umgehend das Haus verlassen.
Dies ist ein Notfall. Evakuieren Sie unverzüglich das Gebäude.
Achtung, Achtung! An alle Anwohner von Friedensstraße 42:
Wir evakuieren unverzüglich das Gebäude.
Evakuieren Sie unverzüglich das Gebäude!
Das Gebäude ist leer, Sir.
- Das Haus ist vollständig evakuiert. - Sehr gut.
Schicken Sie den Bombenräumtrupp rein.
Bombenräumtrupp, Sie haben grünes Licht.
Das Haus ist vollständig evakuiert.
Bombenräumtrupp an Kommandozentrale: Habe verstanden, gehen jetzt rein.
- Ist der Junge bei dir? - Ist er nicht bei dir?
Nein, ist er nicht.
Bleibt bei Katharina.
Lasst mich durch, lasst mich durch.
- Was ist los? - Mein Sohn ist noch drin.
- Das Haus ist leer. - Ich kann ihn nicht finden.
Ich sagte Ihnen doch, das Gebäude ist leer.
Noch 30 Sekunden.
Ein Kind.
Schaff ihn raus.
Ich hab ihn. Nichts wie raus hier.
- Komm her, Kleiner. - Schaff ihn hier raus.
Hier Bombenräumtrupp: Es besteht noch Gefahr. Es gibt eine 2. Bombe.
Bring mir die Leiter und das Werkzeug.
- Sie fanden eine 2. Bombe im Gebäude. - Dann zieht alle Soldaten dort ab.
Keine Eile.
Ok, Leute. Stellt euch auf, wir machen ein paar Gruppenfotos.
- Schmidt, die Tür. - Bin ich der Pförtner?
Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Leistung.
- Packen Sie das Gold in mein Auto. - Ist Ihnen ein Sechstel nicht genug?
Aber natürlich nicht.
- Und wie geht's jetzt weiter? - Das ist doch klar.
Sie planten gemeinsam ein politisches Attentat.
Sie überquerten die Grenze mit falschen Papieren.
Sie töteten einen Beamten der DDR.
- Und dann starben Sie. - An gebrochenen Herzen?
Sie wurden auf der Flucht erschossen.
Das können Sie doch nicht tun. Wir wollen das Gold nicht.
Sie können alles haben.
Bitte, Oberst, tun Sie das nicht.
Vergiss ihn, hauen wir ab.
Ich fahre sein Auto beiseite.
Helfen Sie mir mal.
Komm schon, Harry.
Fahr schon.
Wir haben's geschafft. Ich kann meinen Job an den Nagel hängen.
Ich feuere meinen Chef.
Dann gründe ich eine Firma, die Schulden eintreibt.
Wir erreichen gleich den Grenzübergang.
Oh mein Gott. Haltet euch fest.
- Was zum Teufel machst du da? - Wir kamen zu viert über die Grenze.
Wir sind einer zu wenig.
Du solltest damit aufhören.
Der Generalarzt stellte fest, dass es Ihrer Gesundheit schadet.
Danke, Sir.
- Wo liegt das Problem? - Die Flaggen sind falsch herum.
Ein Kind hat sie wohl vertauscht.
- Ich werde das korrigieren. - Danke, Oberfeldwebel.
Ruhe in Frieden, Schmidt.
- Und sein Anteil? - Kann er ihn gebrauchen?
Eher nicht.
- Ihr habt es. - Folge mir.
- Wann wird das Gold flüssig sein? - In 2 bis 3 Tagen.
Deine Partner.
- Fangen wir an. - Schaffen wir es hinein.
Spielen wir später noch Gin Rommé?
- Das Übliche? - Was, bei deiner Finanzlage?
Wir spielen Hollywood Gin Rommé, $100 pro Runde.
- Erika? - Ich bin hier.
- Weißt du was? - Was?
- Wir haben's geschafft. - Toll.
Wie viel Zeit bleibt uns noch?
In 15 Minuten sollten wir da sein.
Sollen wir jetzt rüberschwimmen?
Behalten Sie ihn im Auge.
- Wie lange dauert das hier noch? - Bis wir alles aufgeladen haben.
- Wann ist das? - In einer Stunde.
- In einer Stunde? - Ja.
Danke.
Hör mir zu.
Bist du verrückt geworden?
Haltet eure Hüte gut fest.
Du hättest uns umbringen können.
- Ist das Holtz' Frühstück? - Ja.
Schaffen Sie es weg. Er darf erst essen, wenn der Arzt da war.
Machen Sie schon, schaffen Sie's weg.
Posten 1, 09:00 Uhr.
Dr. Maar, Major Dunbar, Hauptmann Carter und Zahnarzt R. H. Wiener
bitten um Einlass.
Wir haben es eilig. Das ist Dr. Wiener.
- Es wird nur einen Moment dauern. - Ja, Sir.
Halt.
- Was ist los? - Sehen Sie, da.
- Oberfeldwebel Prior, was ist los? - Das hier ist Major Dunbar.
Was tun Sie hier, wer ist der Mann?
Das ist Dr. Wiener, ein Zahnarzt.
Der General bekam von den Russen eins drauf.
- Was war denn? - Holtz beschwerte sich über den Arzt.
- Und was heißt das? - Das heißt, dass er Zahnschmerzen hat.
Wenn es hier Beschwerden gibt, dann sagen die Gefangenen es mir.
Im Moment bin ich hier der Boss. Nicht die Russen, der General oder Sie.
Man übergeht mich nicht. Worüber beschwert er sich?
- Er hat Zahnschmerzen. - Soll ich sie ihm vielleicht ziehen?
- Nein, Sir. Dr. Wiener wird das tun. - Ich verstehe, Major.
- Klugscheißer, ich fragte Sie etwas. - Und ich gab Ihnen eine Antwort.
Ich fahre nun in die Zentrale zurück und schreibe meinen Bericht.
In den Bericht schreibe ich, dass Sie die Vorschriften missachtet haben.
Darin wird stehen, dass ich den Gefangenen nicht behandeln durfte.
Schon gut. Niemand verweigert Ihnen hier was.
- Geleiten Sie den Doktor zur Zelle. - Ja, Sir.
Major Dunbar, Ihr Gesicht werde ich mir merken.
Sir, das garantiere ich Ihnen.
Verdammter Unruhestifter. Fahren Sie los.
So, Dr. Maar, dann wollen wir mal sehen, wie es dem Gefangenen geht.
Danke.
Na endlich!
- Bitte sehr. - Danke schön.
Machen Sie auf.
- Wie steht es um den Gefangenen? - Besser als gedacht.
Ich gebe den Bericht morgen ab.
- Dann können wir also gehen? - Ja, er kommt in 3 Minuten zu sich.
Medizinische Untersuchung beendet.
Haben Sie was gegen Krätze, Doc?
Ich höre wohl nicht recht, Soldat?
- Abschließen! - Ja, Sir.
Wache! Wache!
Major Dunbar? Einen Augenblick noch.
Sie können noch nicht fahren.
Ihr Pass, Sir.
Sie haben ihn fallen lassen.
- Wir sehen uns, Oberfeldwebel. - Ich hoffe doch.
Bis morgen, Doc.
Der Gefangene dreht durch. Er sagt, er hat Hitler gesehen.
Ach ja?
Scheiße.
Sag mal, Furben. Warst du jemals ein Nazi?
Nicht wirklich.
Wir müssen das Auto irgendwo loswerden.
DIE GESCHICHTE, ALLE NAMEN UND FIGUREN SIND FREI ERFUNDEN.
ÄHNLICHKEIT MIT LEBENDEN PERSONEN UND ORTEN IST ZUFÄLLIG.
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