All language subtitles for Ulven.Kommer.S01E07.DANiSH.HDTV

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Original subtitles

Die Entscheidung wird beim Treffen am Dienstag nächster Woche getroffen.

-Ich soll meine eigenes Kind bloßstellen? -Aber sie hat doch schon mal gelogen.

Daher brauche ich eure Bewertung des Wohlbefindens beider Kinder.

Theo, stopp!

Dem kleinen Burschen geht es echt mies. Er versteht nicht, wieso er hier ist.

Was, wenn die Mutter Prügel bezieht, und er die Kinder gar nicht schlägt?

Ich glaube, Holly schützt ihre Mutter.

Bei manchen half es, wenn sie sich getrennt haben.

Dea hätte dann eine größere Chance, die Kinder zurückzubekommen.

Das tust du nicht. Das tust du nicht.

-Schlägt er dich? -Ich kann nicht ohne ihn, Katja.

Hallo.

Zieh den Aufsatz zurück.

Weißt du, wie es deiner Mutter geht?

Was du da losgetreten hast, ist für sie die Hölle.

-Du hast alles kaputt gemacht! -Hey!

Ich werde empfehlen, dass ihr bei Rasmus und Dorte wohnen bleibt.

Hast du mal überlegt, ob dich vielleicht eine 14-Jährige an der Nase herumführt?

-Siehst du ihn nicht? -Der da?

-Das ist der Große Wagen. -Ach, da.

Krass. Der sieht aus wie der auf dem Foto.

Ja. Er ist es ja auch.

Ach, ja.

-Willst du auch ein Stück Decke? -Ja.

Wie denkst du über das Treffen bei der Kommune morgen?

Am liebsten würde ich verschwinden.

Du packst das schon.

Sagst du den Erwachsenen bitte, dass ich nach Hause will?

Ich dachte, du schläfst.

Ich hatte einen Albtraum.

Ich will einfach nur nach Hause.

-Hast du Durst? -Nein.

-Soll ich dir was zu trinken holen? -Du darfst nicht gehen.

Ich bin gleich wieder da.

Ich hole mir nur einen Kakao.

D E R W O L F K O M M T

Ich bin mir bei der Länge nicht sicher, aber das sehen wir ja gleich.

Gut.

Ja.

Danke.

Gerne doch.

-Bist du ein bisschen nervös? -Ein bisschen.

Du musst nur deine Aussage bestätigen.

Und was passiert dann?

Dann tritt der Ausschuss zusammen-

-und entscheidet, ob eure Unterbringung verlängert wird.

Rasmus und ich haben gesagt, dass ihr hier bleiben könnt.

-Theo vermisst sie sehr. -Ja.

Du musst ihnen nur sagen, was bei euch zuhause passiert.

Die Erwachsenen müssen dann dafür sorgen, dass ihr dort wohnt, wo es am besten ist.

-Guten Morgen. -Morgen.

-Wieso sitzt du hier draußen? -Ich brauchte frische Luft.

Bist du nervös?

Ich mache mir doch auch Sorgen, ob unsere Empfehlung durchgeht.

-Die Dokumentation ist ziemlich dürr. -Ich habe alles verwendet, was wir haben.

-Guten Morgen. -Karen?

Hier ist noch was Zusätzliches.

Ein Pflegebericht? Ein halbe Stunde vor Sitzungsbeginn?

Ich bekam ihn erst spät gestern Abend.

Er wurde aber anerkannt.

Sämtliche Dokumente müssen eine Woche vorher eingereicht werden.

Ja. Aber lies bitte die Einschätzung von Theos Wohlbefinden.

Das ist echt schlechter Stil.

-Das ist nicht in Ordnung, Lars. -So ist das halt manchmal.

-Wir müssen die Gesetze einhalten. -Ja, ja … Sicher.

Der Ausschuss hat die Empfehlung der Kommune erhalten.

Jetzt könnt ihr Stellung beziehen.

Lars Madsen wird nicht aussagen.

Wie gesagt, haben wir es damit zu tun,-

-dass der Ausschuss fast immer der Empfehlung der Kommune folgt.

Ja.

Daher müssen wir anders vorgehen als besprochen.

Wir konzentrieren uns knallhart auf Lars Madsen mangelhafte Arbeit.

-Du willst ihn direkt angreifen? -Ja.

Das ist unsere beste Chance. Er ist unglaublich stümperhaft vorgegangen.

Außerdem würde ich gern nach deinen Gesundheitsangaben fragen.

-Ja. Natürlich. -Gut.

Es kam heute ein neues Dokument, das wir vor einer Wochen hätten haben sollen.

-Es ist eine weitere Aussage über Theo. -Über Theo?

-Von wem? -Die Pflegeeltern meinen, dass er …

-Ihr seid jetzt dran. -Nein, wir haben noch bis halb.

Holly verspätet sich, daher wurdet ihr vorgezogen.

Ich versuche eine Pause zu bekommen. Wir werden das noch durchgehen.

Ach, da bist du!

Wir sind spät dran, weil wir dich nicht finden konnten. Wir müssen los.

Nein.

Holly und ich müssen zu dem Termin, und du in die Schule.

-Komm. -Komm schon, Theo.

Wir müssen jetzt los.

Muss ich jetzt wirklich Rasmus holen?

-Ich könnte doch ein Taxi nehmen? -Nein, du sollst nicht allein dort rein.

Ich habe schon Bescheid gesagt, dass wir uns verspäten. Komm.

-Hallo. -Hallo.

Bitte setzt euch.

-Danke. -Die Anwältin der Eltern hat das Wort.

Danke. Bei diesem Fall weiß ich fast nicht, wo ich anfangen soll.

Die Kommune empfiehlt, die Kinder in der Pflegefamilie zu lassen,-

-wo sie seit ihrer Inobhutnahme waren.

Sie wurden wegen des Verdachts grober Gewalt in Obhut genommen.

Jetzt glaubt die Verwaltung, dass die Mutter Gewalt ausgesetzt ist.

Sie legt aber keinerlei Dokumentation für ihre Behauptungen vor.

Den Verlauf des Falls könnte man gelinde gesagt als chaotisch bezeichnen.

Ich fühle mich verpflichtet mit Lars Madsen hart ins Gericht zu gehen,

Ich erlebe seine Arbeit als fehlerbehaftet und mangelhaft.

Es werden Behauptungen aufgestellt, die nicht belegt werden.

Lars Madsen ließ ein in Obhut genommenes Kind bei seinen Eltern übernachten.

Diese Episode wurde durch die Medien bekannt.

-Darf ich reinkommen? -Ja.

Um mal ein konkretes Beispiel zu geben: Hier ist etwas,-

-wozu du Stellung beziehen können solltest, Dea.

Es geht um Anhang 9. Seite 9, mitten in der Empfehlung.

Das steht, dass du der Kommune den Zugang-

-zu einem Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt verweigert hast.

Ja, das stimmt.

Ich möchte Lars Madsen fragen, wieso er das erwähnt.

Er will damit andeuten, dass du etwas verheimlichst.

Verheimlichst du etwas, Dea?

Nein.

Wieso hast du die Aushändigung deiner persönlichen Patientenakte verweigert?

Ich finde das zu privat.

Kannst du es nachvollziehen, wenn der Ausschuss denkt,-

-dass du verheimlichst, dass du Gewalt ausgesetzt warst?

Ja, vielleicht. Aber das habe ich nicht.

Die Kommune hat das Recht, Hollys Patientenakte einzusehen, deine aber nicht.

Lars Madsen erwähnt das, um anzudeuten,-

-dass du geschlagen wirst, weil du ihnen deine Patientenakte nicht zeigst.

"Wenn du nichts zu verbergen hast, kannst du ja alles zeigen."

Es sagt viel über diesen Fallmanager aus,-

-dass wir heute ein neues Dokument erhalten haben.

Eine Woche nach Fristablauf.

Das ist äußerst unprofessionell.

Meine Klienten haben die neuen Aussagen nicht einsehen können.

Daher bitte ich um zehn Minuten Pause, um das Dokument zu besprechen.

-Wir haben nur fünf Minuten … -Ja.

Ihr bekommt fünf Minuten.

Okay, danke. -Kommt.

Sie ordnen Theo in Kategorie 5 ein.

Die Skala bestimmt das Wohlbefinden des Kindes, und Kategorie 5 bedeutet,-

-dass er sehr schlecht zurechtkommt. Es ist eine subjektive Einschätzung.

So bewerten die euer Kind. Aber ihr kennt ihn am besten.

Es verschlechtert unsere Position sehr, wenn wir diese Bewertung nicht angreifen.

-Was sollen wir tun? -Antwortet einfach auf meine Fragen.

-Hallöchen! Ich bin jetzt da. -Rasmus ist da.

Wir wären dann soweit. Wollen wir los?

-Bis dann. -Komm jetzt, Holly.

Hab einen schönen Tag, Theo.

"Theo hat Schwierigkeiten mit der Selbstregulierung.

Er ist lust- und bedürfnisgesteuert und reagiert schnell mit Aggression.

Es fällt ihm schwer, den Schulalltag zu meistern,-

-was sich in regressivem Verhalten und Unzufriedenheit äußert.

Theo scheint sich permanent in erhöhter Alarmbereitschaft zu befinden-

-und besitzt eine grundlegend unsichere Verbindung zu seiner Umwelt."

-Sie ordnen ihn in Kategorie 5 ein. -Ist notiert.

Wie denkt ihr über die Einschätzung der Pflegefamilie, Dea und Simon?

Ja …

-Ich erkenne ihn nicht wieder. -Das kann ich gut verstehen.

Schauen wir uns mal Anhang 7 an. Oben auf Seite 3.

Es geht um die Aussage von Lehrern von Theos alter Schule.

Sie bescheinigen Theo ein gutes Wohlbefinden.

Es verwundert mich, dass er plötzlich in Kategorie 5 ist.

Wo würde man ihn nach der Beschreibung der Lehrer einordnen?

Es stimmt nicht ganz, dass sie ihm ein gutes Wohlbefinden attestieren.

Es ist ein Junge mit einem ganz normalen, gut funktionierenden Alltag.

In welcher Kategorie würde die Verwaltung ihn einstufen?

Nach der Beschreibung der Lehrer wäre er in Kategorie 3.

Er hat sich also binnen kürzester Zeit von einer 3 in eine 5 entwickelt.

Theo könnte durchaus eine 5 gewesen sein, ohne dass die Schule es gemerkt hätte.

Es braucht Zeit und Ruhe, um ein Kind gut kennenzulernen.

Er könnte vor der Inobhutnahme aber auch eine 3 gewesen sein.

Vielleicht ist er auch eine 5, weil die Pflegeeltern dann mehr Geld bekommen.

Niemand entwickelt sich so schnell von 3 zu 5.

Ihr redet hier gerade über meinen Sohn!

-Er ist ein kleiner Junge. -Wie ist deine fachliche Einschätzung?

Theos schlechter Zustand ist nicht innerhalb von vier Wochen entstanden.

-Er ist also ein vorgeschädigtes Kind. -Er ist kein geschädigtes Kind!

Es muss etwas passiert sein, da, wo er jetzt ist, verdammt!

Er ist kein vorgeschädigtes Kind!

-Entschuldigung, findet ihr das lustig? -Simon …

-Na? Was habt ihr mit ihm gemacht? -Bitte beruhige dich.

Müsstet ihr nicht dafür zu sorgen, dass man sich gut um ihn kümmert?

Hier im Rathaus gilt Nulltoleranz gegenüber Aggressionen.

Aggressionen?! Wer ist denn hier aggressiv?!

Ihr habt unsere Familie zerstört und uns unsere Kinder weggenommen!

-Verlasse sofort den Raum. -Siehst du das denn nicht?!

-Der Wachmann begleitet dich hinaus. -Geh einfach raus.

Danke.

Wir haben es mit Menschen zu tun. Das war eine natürliche Reaktion.

Das war ein frustrierter und sehr unglücklicher Vater.

Gut.

-Wenn das alles war … -Ich möchte zum Ende kommen.

Neben mir sitzt Dea Mølgård Hansen.

Sie bekam blitzschnell Arbeit in einer der begehrtesten Institutionen,-

-als die Familie hierher zog.

Ihre frühere Chefin beschreibt sie als robuste und fürsorgliche Pädagogin.

Glaubt ihr, dass Dea nicht immer das Beste für ihre Kinder im Blick hat-

-und ihren Mann verlassen würde, wenn er gewalttätig wäre?

-Danke. -Darf ich etwas dazu sagen?

-Im Prinzip nicht. -Nur ganz kurz.

Dea mag ja gute Arbeit leisten, aber sie befindet sich in einer Lebenssituation,-

-in der sie nicht in der Lage ist, sich um ihre Kinder zu kümmern.

Sie bleibt wohl aus dem gleichen Grund wie viele andere Frauen-

-in gewalttätigen Beziehungen mit ihm zusammen:

Sie hat Angst vor ihm.

Danke. Das ist notiert.

Ich würde auch gern etwas sagen. Über Holly.

Bitte.

Als Holly in der 5. Klasse war, machten sich ihre Lehrer große Sorgen um sie.

Sie meinten, wir sollten darüber nachdenken, sie untersuchen zu lassen.

Es gab Probleme, weil Holly …

… Geschichten über ihre Mitschüler erfand.

-Wurde sie untersucht? -Nein.

Nein, das wurde sie nicht.

Ich wünschte, sie wäre untersucht worden. Jetzt.

Dann hätten wir vielleicht eine Erklärung dafür, wieso sie das alles macht.

Ich glaube, Holly ist psychisch instabil.

Darf ich eine Nachfrage stellen?

-Bitte. -Danke.

Wieso wolltest du nicht herausfinden, was mit deiner Tochter nicht stimmt?

Ich wollte sie nicht für krank erklären lassen.

Dachtest du nicht, dass sie Hilfe brauchen könnte?

Sie sollte nicht verurteilt werden.

Wird man verurteilt, wenn man mit einer Psychologin spricht?

Nein, nein. Ich meine nur, dass es … Also, ich hatte …

Ich hatte nicht …

Ich tat, was ich für das Beste für sie hielt. Damals.

Danke.

Das wäre dann das letzte Mal. Ich stelle die Fragen,-

-und du antwortest, so gut du kannst.

Sag Bescheid, wenn du etwas nicht verstehst oder dir unsicher bist.

Dann werde ich die Frage noch einmal anders stellen.

-Wenn … -Kann ich vorher noch mal aufs Klo?

Ja, ich denke, das müsste gehen.

-Wo ist es? -Den Gang runter und dann links.

Wir verlieren sie.

Die halten mich für eine schlechte Mutter.

Dea, stopp.

Die Anwältin der Eltern geht uns wegen Theos negativer Entwicklung hart an.

Okay. Und woher kommt das?

Sie will es so wirken lassen, als hättet ihr das wegen des Geldes geschrieben.

-Habt ihr? -Nein! Nein, das haben wir nicht.

Aber Theo geht es wirklich schlecht.

So wird das auch verstanden.

Dafür müssen wir natürlich finanziell kompensiert werden.

Wir machen das ja nicht aus Spaß. Es ist ein Job.

Hier entlang, Holly.

-Das Wort hat Holly Mølgårds Anwalt. -Danke.

Bitte sprich laut und deutlich, damit eindeutig ist, was du sagst.

-Ja. -Gut.

Du hast gesagt, dass dein Stiefvater Gewalt an dir und deinem Bruder verübt.

Heute hast du die Möglichkeit, deine Aussage zu vertiefen.

Also … Gibt es etwas, das du vertiefen möchtest?

Etwas, das du vielleicht hinzufügen möchtest?

Nein.

Können wir also daraus folgern, dass du an deiner Aussage festhältst?

-Holly? -Ja.

Kannst du bestätigen, dass ihr zu Hause Gewalt ausgesetzt seid?

Nein.

Bitte schau mich an.

Ziehst du deine Aussage zurück?

Du sagst jetzt, dass dein Stiefvater keine Gewalt an dir und deinem Bruder verübt?

Ja.

-Das tut er nicht. -Und was ist mit deiner Mutter?

Ist er ihr gegenüber gewalttätig?

Nein.

Holly … Wieso hast du dann gesagt, dass er euch schlägt?

Ich wusste nicht …

Es ging mir nicht gut. Es ging mir sehr schlecht.

Das ist aber ein sehr heftiger Vorwurf.

-Damit ist die Sache wohl entschieden. -Das sehe ich anders.

Simon war mit ihr in diesem Tunnel, Er hat sie unter Druck gesetzt.

Stimmt das, Holly? Hat dein Stiefvater dich unter Druck gesetzt?

-Nein, das hat er nicht. -Das glaube ich dir nicht.

-Soll ich Holly rausbringen? -Ja.

Holly, was passierte dort?

-Nichts. -Sag es jetzt, Holly.

-Die Verwaltung möge schweigen. -Darum geht es nicht.

-Holly, sag, was passiert ist … -Die Verwaltung möge schweigen.

-Was ist passiert? -Sie hat ihre Vorwürfe zurückgenommen.

-Okay. Was machen wir jetzt? -Wir werden jetzt abstimmen.

Wer nicht diesem Ausschuss angehört, verlässt jetzt bitte den Raum.

-Er hat sie unter Druck gesetzt. -Hör auf sie zu beeinflussen.

-Worum geht es hier, Lars? -Verlasst bitte den Raum.

Geht es um dich oder die Kinder? Du bist ja besessen davon, Kinder wegzunehmen.

Würdet ihr das bitte draußen besprechen?

Du hast diese Familie wochenlang gejagt. Den Kindern geht es jetzt nicht besser.

-Raus! -Ich bitte um Entschuldigung.

Hallo.

-Holly hat ihre Aussage zurückgezogen. -Was?

-Haben wir gewonnen? -Noch nicht.

Das Verfahren wird jetzt nicht automatisch eingestellt.

Sie können euch die Kinder noch wegnehmen, aber es sieht sehr gut aus.

Der Ausschuss stimmt gerade ab.

Ging es ihr gut?

Das kann ich schwer beurteilen. Aber es schien ihr ganz gut zu gehen.

Heute war ein dramatischer Tag.

Wir konnten keine Einigkeit erzielen.

Das ist eine sehr ungewöhnliche Situation.

Daher schlafen wir eine Nacht darüber und treffen uns morgen wieder.

-Was heißt das? -Die Entscheidung fällt morgen.

Ich möchte mich vorher mit der Verwaltung treffen.

Ich möchte wissen, ob ihr weiterhin eine Unterbringung der Kinder empfehlt.

-Sagen wir 8.30 Uhr? -In Ordnung.

-Bis morgen. -Danke.

Ich muss zuhause darüber nachdenken.

Worüber willst du nachdenken?

Ich weiß nicht, ob ich weiterhin die Unterbringung empfehlen kann.

Alles in Ordnung?

Ich fühle mich ganz komisch. Kannst du bitte hier anhalten?

-Jetzt? Wir sind doch gleich … -Hältst du bitte an?

Stopp!

Dea? Dea?

Hallo.

Hast du es schon gehört?

Ja.

Du hast deine Aussage zurückgezogen.

Und jetzt? Was, wenn sie euch nach Hause schicken?

Das hier funktioniert doch nicht. Theo ist immer noch total traurig.

Ich dachte, ich könnte meine Mama dazu bringen, Simon zu verlassen.

Aber das klappte nicht.

Weißt du, dass sie Geld dafür kriegen? Dorte und Rasmus?

Ja. Na und?

Na und? Wir sind nur ein Job für die.

Das stimmt doch nicht, Holly.

-Ich finde, ihr solltet hier bleiben. -Das entscheidest du nicht.

-Holly … -Halt dich da raus.

Ich bin kein Pflegekind, okay?

Ich bin kein Drogenkind wie du.

Ich mache nur sauber. Falls sie morgen nach Hause kommen.

-Guten Morgen. Kaffee? -Nein, danke.

Hast du dich entschieden?

Ich weiß, ich habe die Empfehlung mitgetragen.

Aber das hier ist so ein Durcheinander.

Ja.

Tu, was du für richtig hältst.

Ich rate dir nur, gründlich nachzudenken, bevor du dich entscheidest.

Ich weiß, wie hoch der Preis ist.

Ja.

-Guten Morgen. -Guten Morgen.

Bleibt ihr bei eurer Empfehlung?

Wir empfehlen weiterhin die Unterbringung.

Gut. Ist notiert.

Wir stimmen ab und melden uns, wenn die Entscheidung feststeht.

Ja.

Ja.

Lass uns später reden, ja? Wir erwarten einen Anruf.

Gut. Tschüs.

-Möchtest du noch Tee? -Ja, bitte.

-Guten Morgen. -Guten Morgen.

-Wo willst du hin? -Raus.

Wieso ist er denn so sauer?

-Hallo. -Hallo.

Komm.

Willkommen und Danke für die Geduld. Wir haben eine Entscheidung getroffen.

Holly und Theo geht es bei euch zuhause derzeit nicht gut.

Daran besteht kein Zweifel.

Da Holly ihre Aussage zurückgezogen hat, fehlt die Grundlage für eine Unterbringung.

Wir haben beschlossen, eure Kinder wieder nach Hause zu lassen.

Ihr könnt beide mit nach Hause nehmen.

-Wann? -Heute.

-Jetzt? -Ja.

Die Verwaltung wird gebeten einen Handlungsplan zu erstellen,-

-in dem zusätzliche Unterstützung der Eltern und der Kinder angeboten wird.

Zum Beispiel Familienberatung und ein erweiterter Einsatz in der Schule.

Ich möchte ausdrücklich dazu auffordern, dass der Fallmanager gewechselt wird.

Das wäre alles. Danke.

Dea?

-Wir haben es überstanden. -Ja. Lass uns von ihr verschwinden.

-Vielen Dank. -Ich freue mich für euch.

Okay.

Okay.

Danke für den Anruf.

Holly?

Ihr kommt nach Hause.

Die Unterbringung wurde beendet, und ihr kommt heute nach Hause.

Hallo.

-Papa. -Hallo, Meister!

-Oh, ich freue mich so, dich zu sehen. -Hallo, Schatz.

Na? Mensch! Bist du bereit, nach Hause zu kommen?

Hast du deine Sachen gepackt?

Ist das alles?

-Hallo, Holly. -Soll ich dir tragen helfen?

-Theo? -Hallo.

Lässt du dich noch mal drücken? Pass auf dich auf, Kumpel.

-Tschüs. -Mach's gut.

-Komm jetzt, Schatz. -Komm, Schatz.

Hilfst du mir, das in den Kofferraum zu packen?

Wir werden euch vermissen.

-Mach's gut. -Gleichfalls.

Ich möchte mich noch von Jonatan verabschieden.

Ich möchte mich noch von Jonatan verabschieden.

Ja, natürlich.

Es tut mir leid, was ich gesagt habe.

-Ja, wir haben aufgeräumt. -Ja.

Es ist schön, dass du zuhause bist, Schatz.

Ich weiß, dass das mit Simon und mir viel zu viel Raum eingenommen hat.

Und dass du den Eindruck hast, dass ich immer auf seiner Seite bin.

So sollte das nicht sein.

Stimmt's?

Ich werde mehr widersprechen. Versprochen.

Ich werde mich bessern.

Es ist mir wichtig, dass es dir hier zuhause gut geht.

Da ist ja ganz schön was los. Wow!

-Wer ist es? -Es ist nur Jonatan.

Wieso guckst du so?

Es könnte kompliziert werden, wenn du zu viel Kontakt zur Pflegefamilie hast.

Er wohnt da doch nur.

Ja.

War er traurig darüber, dass du nach Hause kommst?

Ein bisschen.

Das konnte man sehen.

Holly … Wir sind gerade an einer sehr schwierigen Lage.

Und ich möchte sehr, dass da Raum genug ist …

… damit wir beide wieder zueinander finden können.

Daher möchte ich, dass du diesen Jonatan nicht mehr triffst.

Das verstehst du doch, oder?

Ja.

Gut.

-Soll ich die Tür offen lassen? -Ja.

Gut.

Übersetzung: filmtiger

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