All language subtitles for Oscar.1967.German.1080p.BluRay.x264-CONTRiBUTiON-German

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Original subtitles

Was wollen Sie? - Ich will zu M. Barnier.

Haben Sie mit ihm eine Verabredung? - Nein, aber muss ihm etwas mitteilen.

Es ist 8 Uhr morgens. Monsieur schl�ft. - Wecken Sie ihn auf, es ist wichtig.

Und wann soll ich meine Arbeit erledigen?

Moment! Immer diese Wendeltreppe! Bald krieg ich noch einen Drehwurm!

Flegel! Und das mir! Monsieur hat ausdr�cklich angeordnet,

ihn keinesfalls vor 11 Uhr zu wecken! - Nur, weil er noch nichts von meiner...

�berraschung wei�. Wecken Sie ihn. Ich �bernehme die Verantwortung daf�r.

Sagen Sie, Christian Martin sei da, und zwar mit einer wichtigen Mitteilung.

Nur Mut!

Was ist denn los? - Ein Christian Martin m�chte zu Ihnen.

Wer? - Monsieur Christian Martin!

Er sagt, er habe eine Mitteilung von �u�erster Wichtigkeit zu machen.

Was? Zu nachtschlafender Zeit? Ich glaub, ich tr�ume noch!

Was soll ich dem Monsieur sagen, Monsieur? - Dass er sich zum Teufel...

Na, der hat 'ne Stimmung! - Bereiten Sie jetzt Monsieurs Fr�hst�ck?

Selbstverst�ndlich. - Ich fr�hst�cke mit. Also f�r 2 Personen.

Nein, das kann ich nicht. Wird gemacht. - Ich erwarte von Ihnen,

dass Sie mich mit dem Chef allein lassen, bis nach Ihnen gel�utet wird.

Nein, das geht nicht. Wird gemacht. Und womit l�uten Sie, wenn's so weit ist?

Hier gibt's doch wohl 'ne Klingel. - Nein, hier gibt's keine Klingel.

Ich bringe Ihnen auf einem Tablett ein Gl�ckchen, damit k�nnen Sie klingeln.

Noch was! Nehmen Sie diesen Blumenstrau� und geben Sie ihn mir erst zur�ck,

Monsieur Barnier kommt.

Was ist geschehen, eine Katastrophe? - Oh nein, Monsieur.

Und warum holen Sie mich aus dem Bett? - Weil es die Angelegenheit erfordert.

H�tten wir das nicht in der Firma bereden k�nnen?

Nein, Monsieur. - Kommen Sie mit.

Setzen Sie sich, schie�en Sie los. Ich bin ganz Ohr.

M. Barnier, ich wei�, Sie haben ein weiches Herz.

Und f�r Ihre Angestellten empfinden Sie wie ein Vater. Wie ein g�tiger Vater...

Schon gut, das ist wahr. Aber was f�hrt Sie zu mir? Kommen Sie bitte zur Sache!

Gut, ich bitte um Gehaltserh�hung. - Ich hab mich wohl verh�rt!

Ich ersuche Sie, mir mehr Geld zu geben.

Sie ersuchen mich, Ihnen mehr... Sie erlauben sich einen Spa�!

Das w�rde ich mir mit Ihnen nie erlauben. - Sie besitzen die ungeheure Frechheit,

mich hier morgens aus dem Bett zu holen, um mehr Geld zu verlangen?

Es geht um mein Leben! - Und wenn jeder von der Firma vorbeik�me,

bei dem es ums Leben geht, was w�re dann mit meinem Privatleben?

Eigentlich m�sste ich Sie rauswerfen! - Darf ich Ihnen die Umst�nde erkl�ren?

Wenn es sein muss, sp�ter im B�ro! - Meine Bitte st��t nicht auf Wohlwollen?

H�ren Sie gut zu, mein Freund. Bei Ihnen ist ganz sicher eine Schraube locker.

Da ich das einsehe, rate ich Ihnen: Nehmen Sie Ihren Rest vom Grips zusammen,

damit Sie heute Nachmittag eine glaubw�rdige Entschuldigung haben!

Das Fr�hst�ck, Monsieur. - Warum jetzt schon?

Was soll ich denn mit 2 Tassen? - Es wurde mir von Monsieur gesagt,

dass er mit Monsieur fr�hst�cken w�rde. - Welchem Monsieur?

Diesem Monsieur, Monsieur. - Ich nahm an, unsere Aussprache dauert.

Sie sind wohl v�llig �bergeschnappt, wie? - Ich bin verliebt!

Sie ist ein anbetungsw�rdiges M�dchen, um deren Hand ich heute anhalten will.

Moment! Das will ich gar nicht wissen. - Diese Angelegenheiten sind oft...

mit Geld zu regeln. - So ist es.

Unterlassen Sie bitte Ihre Kommentare! Verschwinden Sie in die K�che! Au!

Jetzt verbr�ht er mich noch! Was noch?

Ich kann das M�dchen unm�glich heiraten, so lange ich ihr nicht...

das gro�z�gige Leben bieten kann, das sie von Hause aus gewohnt ist.

Na gut, na gut! Ich bin schon ganz wild. Wie viel verdienen Sie im Monat?

Also, brutto bekomme ich 3.000 Francs.

Und wie viel wollen Sie in Zukunft haben? - Ich hab mir 6.000 gedacht.

Den Arm hochhalten!

Diese Unterbrechung gibt Ihnen Zeit, in Ruhe eine Antwort zu �berlegen.

Mir bleibt die Luft weg! - Folgen Sie mal meinen Gedankeng�ngen.

Die Luft ist weg. Setzen Sie sich. - Meine Bitte kam so pl�tzlich,

dass Sie sicher staunen mussten. Vor knapp 2 Jahren hatten Sie das Gl�ck,

dass ich in Ihre Firma eintrat. Als Aushilfskraft in der Buchhaltung...

bekam ich monatlich 500 Francs. - Er ist toll!

D�rfte ich Sie um den Zucker bitten? Vielen Dank. Zwei.

Vielen Dank.

Wenn Sie glauben, mich beim Kaffee auf 6.000 Francs hochschrauben zu k�nnen,

verschwenden Sie Ihre Zeit und meine! - Danke! Ihre Gesch�fte gingen gut,

dann kam die Zeit der gro�en Bl�te. In 2 Jahren verzehnfachte sich der Umsatz.

Ist das Ihnen zu verdanken? - Zum Teil.

Sie halten sich wohl f�r unentbehrlich? - Ich wollte mit Ihnen eigentlich...

�ber meine Liebe reden. - Mit mir?

Ich sagte Ihnen doch, dass ich heute um die Hand eines M�dchens anhalten werde.

Darum will ich nicht den Gesch�ftsmann in Ihnen ansprechen, sondern...

den Mann mit dem goldenen Herzen. - Schon gut, das geh�rt nicht hierher.

Oh, welch edle Bescheidenheit. - Mein Herz r�ckt keine 6.000 Francs raus,

das gebe ich Ihnen schriftlich! - Ein junges Ehepaar hat es nicht leicht.

Das sagte gestern auch M. Marinier. - M. Marinier? Sie kennen den Gangster?

Er hat sich um meine Bekanntschaft bem�ht. Er ist nerv�s durch unsere Konkurrenz.

Eine Intrige! - Er fragte mich, wie viel ich verdiene,

und ob ich mich nicht ver�ndern m�chte. - Ich kenne seine Methode: Abwerbung!

Aber von mir holt er sich keine Leute! - Sie bieten ihm die Stirn! Bravo!

Ich wei�, er bietet mehr Geld. Eines Tages zerquetsche ich ihn wie eine Wanze!

Sie sind ein Tatmensch! Und wenn er h�rt, dass Sie mir 6.000 Francs geben,

dann wird er wahnsinnig! - Ich triumphiere und er wird verr�ckt!

Ich ruf ihn gleich an. - Was sagen Sie ihm?

Dass die Abwerbung nicht geklappt hat. - Nein. Man triumphiert und schweigt!

Und nun wechseln wir das Thema: Was ist Ihre Verlobte f�r ein Mensch?

Ein wahrer Engel. So liebenswert. - Schon gut. Und wie sind die Eltern?

Auch liebenswert. - Nein! Sind sie verm�gend?

Und wie, Monsieur! Mit popeligen 3.000 geben sie mir nie die Hand ihrer Tochter.

Also wollen wir mal sagen, sagen wir...

5.500! - Danke, so viel hab ich nicht erwartet!

H�tt ich das geahnt! - M. Marinier wollte mir so viel geben,

wie ich will. Aber ich bleibe bei Ihnen. - Gleich kommen mir die Tr�nen.

Ich darf also mit 5.500 rechnen? - Ja.

Dann kann ich meinen Heiratsantrag machen? - Ja, Sie haben doch die Zulage bekommen!

Vielen Dank! - Ich w�nsche Ihnen viel Erfolg!

Dies ist ein gro�er Augenblick! Ich bitte Sie um die Hand Ihrer Tochter!

Sie ist es, die mein Herz besitzt! - Nein!

Doch!

Bitte �berreichen Sie diese Blumen meiner k�nftigen Schwiegermutter. Hier.

Schaffen Sie das Gr�nzeug weg! - Ja, Monsieur.

Kommen Sie mit! Verf�hrer!

Wir sind noch nicht am Ende!

Hier! Setzen Sie sich hin! Bernadette, lassen Sie uns allein!

Bitte, Monsieur!

Wo haben Sie meiner Tochter die...

Verschwinden Sie!

Wo wurden Sie mit meiner Tochter bekannt? - Bei einem Pferderennen.

Vor eineinhalb Jahren. Ich wusste nicht, wer sie war.

Und als ich es wusste, sagte ich nicht, wer ich bin. Ich wagte nicht zu sagen,

ich sei bei ihrem Vater besch�ftigt. Ich verdiente damals nur 1.000 im Monat.

Und da beschlich mich ein Komplex. - Was sagt man dazu? Ich fass mich kurz:

Ihr Antrag ehrt mich, f�r meine Tochter schwebt mir aber ein Mann vor,

der im Leben mehr darstellt als Sie! - Und deshalb ersuche ich Sie h�flichst:

Machen Sie mich zum Gesch�ftsf�hrer! - Selbst mit dem Titel und den 5.500...

im Monat bieten Sie ihr nicht den Lebensstil, den sie gewohnt ist!

Sie kriegt doch eine Mitgift von 400.000 Francs.

Woher wissen Sie das? - Sie hat es mir verraten.

Erstens ist die Information falsch, und zweitens wundert mich Ihr Charakter!

Sie scheinen die Heirat mit meiner Tochter besch�menderweise vor allem...

als ein lohnendes Gesch�ft anzusehen! - Ich liebe sie um ihrer selbst willen.

Das Verm�gen spielt dabei keine Rolle. Auch eine gro�e Mitgift trennt uns nicht.

Ihre Gedankeng�nge sind seltsam. Sie missfallen mir und ich lehne Sie ab.

Das glauben Sie mir wohl. - Um zu beweisen, dass ich Ihre Tochter...

nicht wegen ihres Geldes heirate, mache ich ihr zur Hochzeit...

mein gesamtes Verm�gen zum Geschenk! - In Form eines Blumenstrau�es.

Es sind 64.720.000 Francs. - Was?

Alte Francs, nat�rlich. In der neuen W�hrung w�ren das 647.200 Francs,

wenn Ihnen das lieber ist. - Wirklich?

Aber ja.

Haben Sie geerbt? - Nein, Monsieur.

Wo haben Sie denn das Geld her? - Ich hab's Ihnen gestohlen.

Wie bitte? - Ich war so frei, es Ihnen zu stehlen.

Sie mir? - Ja, Monsieur.

Sie erlauben sich doch einen Spa� mit mir. - Das w�rde ich mir nie erlauben!

Es muss ein Spa� sein! - Aber ich w�rde nie mit Ihnen scherzen!

Sie Lump, Sie gemeiner! - Mit Ihrem zuk�nftigen Schwiegersohn...

d�rfen Sie nicht so reden! Schnell, 2 Aspirin-Tabletten f�r M. Barnier.

F�hlt Monsieur sich nicht wohl? - Das ist milde ausgedr�ckt. Beeilung!

Da fragt man sich, wer das glauben w�rde! - Niemand. Es schwebte mir schon vor,

dass Sie �berrascht sind. - Sie wollen wohl unbedingt ins Gef�ngnis?

Na gut, ich ruf die Polizei! - Die Polizei? Zu welchem Zweck?

Um Sie hinter Schloss und Riegel zu bringen selbstverst�ndlich!

Ich glaub nicht, dass das wahr ist! Ich glaub noch an das Gute im Menschen.

2 Aspirin, M. Barnier. - Lassen Sie mich damit in Ruhe!

Aspirin gibt mir doch nicht den Glauben an die Menschheit wieder!

W�rden Sie bitte in der N�he bleiben? Monsieur wird sie, nebst anderen,

bald schlucken. - 647.200 Francs!

Wohin denn? - Ich ruf die Polizei!

Aber wozu denn? Eine freundschaftliche Regelung w�rde uns doch beiden...

einen Gewinn bringen, Schwiegerpapa. - Schwiegerpapa? Frechheit!

Dazu kommt es niemals, Sie Dieb! - Die Firma gab letztes Jahr...

einen Gewinn von 312.400 Francs an. Die 470.000 nicht gerechnet,

die vor der Steuer verschleiert wurden.

Sie beauftragten mich zu dieser Steuerhinterziehung. Und wie wollen Sie...

meine 647.200 Francs erkl�ren? Es fehlt der Firma doch kein Sou.

Wie? Der Firma fehlt kein Sou? - Nein! Das ist ja grad das Dumme.

Ihre finanzielle Lage ist �beraus g�nstig. Wer wird alles in Ihre B�cher sehen?

Die Polizei, Steuerpr�fer... Man wird Ihnen peinliche Fragen stellen.

Wie wollen Sie sie beantworten? - Wie klauten Sie mir 647.200 Francs,

ohne dass nur ein Sou in der Kasse fehlt? - Ich hab das mit T�rgriffen gedreht.

Was wollen Sie schon wieder? - Das Gl�ckchen.

Ja, stellen Sie's auf den Schreibtisch! - Hat einen sch�nen Klang.

Raus! Aber schnell!

Wo waren wir stehen geblieben? Sie haben mit irgendwas gedreht.

Ja! Ich habe das mit T�rgriffen gedreht. - Wir haben den Faden wieder.

Ahnen Sie, wie viele T�rgriffe in Gro�paris gebraucht werden?

647.200 lieferte allein unserer Firma. Durch die Teuerung bedingt,

mussten wir unsere Preise heraufsetzen. Pro Klinke verteuerte sich der Preis...

f�r den Gro�handel um 1 Franc. - Ich wei�.

Aber dank einem Schreibfehler im Vertrag akzeptierten unsere Partner nicht nur...

1 Franc, sondern 2 Francs pro Klinke. Ich wollte mit Ihnen reden,

aber Sie waren auf der Jagd. Und dann war ich selbst verabredet, in einer Eisdiele.

Mit wem? - Ihrer liebenswerten Tochter.

Und dann hatte ich einen Blitzgedanken: Sollte ich in den B�chern diese...

zus�tzlichen Francs verschleiern k�nnen, brauchte ich mir keine Sorgen zu machen.

So wie wir das mit den Summen tun, die wir nicht bei der Steuer angeben.

Scht, das Telefon.

Damit w�re gekl�rt, wie ich zu der Summe von 647.200 Francs gekommen bin.

Die Sie in Ihre Tasche wirtschafteten! - So viel tr�gt man nicht in der Tasche.

Sie machen auch noch Witze? - Ich sorge f�r das Gl�ck Ihrer Tochter.

Ich habe nicht gestohlen! Das Geld bekommt ja meine Frau, und zwar die gesamte Summe.

Und wenn Sie noch die Mitgift dazurechnen, die 400.000 Francs, �ber die wir sprachen,

dann beginnt das junge Paar das gemeinsame Leben mit einer runden Million.

Und Sie m�ssen uns nicht unterst�tzen. - Darin steckt eine gewisse Logik,

alles in allem.

Wei� meine Tochter von Ihren Machenschaften?

Nein, Monsieur. Ich sagte ihr bisher nur, ich w�re ein leitender Angestellter.

Sie wissen, ich bin bescheiden. - Nein, das ist mir bisher entgangen.

Und sie...

Sie liebt Sie? - Ja, ich glaube schon.

Nein, vielmehr: Ich bin ganz sicher.

Ich werde geliebt.

Wirklich? Haben Sie Beweise?

Was l�uten Sie mit der verdammten Glocke? - Bevor Sie von den Liebesbeweisen h�ren,

brauchen Sie Aspirin! - 'Ne fixe Idee, die Tablettenschluckerei!

M. Barnier, ich hasse Geheimniskr�merei. - Das hab ich gemerkt!

Ich spreche jetzt ganz offen zu Ihnen. - Raus damit!

Ich bin der Liebhaber Ihrer Tochter. - Was?

Sie haben gel�utet? - Aus meinen Augen!

Sehr wohl, Monsieur. - Sie nicht! Er! Nein, halt!

Es ist besser, Sie gehen nicht. Bleiben Sie da.

Ich bin heut schwer von Begriff, Monsieur. F�r wen galt das "aus den Augen"?

In die K�che! Finden Sie es dort raus! - Sehr wohl, Monsieur.

Schie�en Sie los! - In welche Richtung?

Meine Tochter hat einen Liebhaber! Das will mir nicht in den Kopf!

Und wie lange treibt ihr's schon? - Ich w�rde sagen: Eineinhalb Jahre.

Das muss ja sofort geklappt haben. - Wie bitte?

Sie kennen meine Tochter seit 1,5 Jahren und sind seit 1,5 Jahren ihr Liebhaber.

Darum muss es gleich geklappt haben! - Wir kennen uns genau 1 Jahr, 6 Monate

und 28 Tage. Aber ihr Liebhaber bin ich seit 1 Jahr, 5 Monaten und 22 Tagen.

Es war ein regnerischer Sonnabend, 5 Uhr. - Und was soll man da schon machen?

Spazieren gehen kann man ja wohl kaum! Sie fassten den Entschluss,

sie zu heiraten, an dem Nachmittag? - Nein, "wir" fassten den Entschluss.

Ein feiner Unterschied. Verstehen Sie den? - Kommen Sie mir blo� nicht so!

Frechheit! Warum hat sie mir nie etwas davon gesagt?

Sie hat Angst vor Ihnen. - Vor mir? Das h�re ich zum ersten Mal!

Das will ich von ihr h�ren! Sofort! - Nein, Monsieur, bitte nicht!

Ich versprach ihr, Ihnen nichts zu sagen. Sie m�chte Sie pers�nlich aufkl�ren.

Soll ich weiter den Unwissenden spielen? - Sprechen Sie liebevoll mit ihr.

Dann fasst sie Mut und gesteht alles. Am besten gehen Sie sofort zu ihr.

Ich komme in einer Viertelstunde zur�ck und umarme Ihre teure Gemahlin.

Warum wollen Sie meine Frau umarmen? - So begr��t ein Schwiegersohn...

die Schwiegermutter. - Erst spreche ich mit meiner Tochter!

M. Barnier! Wenn nicht "Schwiegerpapa", darf ich "Bertrand" sagen?

Oh, nein! Oh, nein! Wollen Sie mir schon wieder eine Pille verpassen?

Nein, diesmal brauch ich eine. Ich hab von der Aufregung Migr�ne.

Das war's. Machen Sie's gut. Bis gleich, Bertrand.

Komisch, ich hab eben "Bertrand" verstanden. Oh...

Reden Sie zu ihr mit v�terlicher Geduld. Also, viel Gl�ck, Bertrand.

Colette! - Ja, Papa?

Was gibt's denn, mein Gockelchen? - Beleg mich nicht immer mit Tiernamen!

Aber du bist doch unser lieber Kikeriki. - So spricht man nicht von seinem Vater!

Och, bist du altmodisch, Papa. - Und nachdem, was ich eben geh�rt habe,

bist du zu modern! Supermodern, Colette! - Nachdem du was geh�rt hast?

Ja, ich wei� alles, stell dir mal vor! - Was alles, Papa?

Spiel nicht die Unschuldige! Ich erwarte von dir eine Erkl�rung!

Ich versteh kein Wort. - Wer ist dein Liebhaber? Raus damit!

Ich hoffe, Sie haben kein Wort geh�rt.

Wer ist dein Liebhaber? Verrat es mir!

Aufh�ren! H�r sofort mit dem Gequieke auf! Er hat eben um deine Hand gebeten!

Wie sch�n! Er hat um meine Hand gebeten? - Ja, vor wenigen Sekunden!

H�r auf! Was heulst du schon wieder? - Jetzt ist es kein Theater mehr.

Seit 2 Wochen h�r ich nichts von ihm! Ich glaubte, er h�tte mich verlassen.

Bel�g mich nicht! Der und dich verlassen! - Mama wollt's dir gerade beibringen.

Deine Mutter wei� Bescheid? - Ja.

Welch Abgrund! Der Letzte, der erf�hrt, was in diesem Hause geschieht, bin ich!

Aber dagegen bist du nicht? - Wogegen bin ich nicht?

Dass er mich zur Frau nimmt. - Freu dich nicht zu fr�h! Erst pr�fe ich,

ob alle Angaben stimmen. Und wenn du nicht sofort mit deinem Babygeschrei aufh�rst,

mein Kind, dann steck ich dich ins Kloster und du wirst Nonne! Oder, ich wei�:

Du kommst in die Provinz! In die tiefste Provinz!

Mademoiselle!

Ich darf nicht heiraten, sagt Papa. Ich bin doch kein Kind mehr!

Ich will meine Freiheit. Wie schnell die Jugend verstreicht!

Ich las in einem Roman, wie ein M�dchen von ihren Eltern die Erlaubnis bekommt,

weil sie behauptet, schwanger zu sein. - Dann kriegt Papa 'n Schlaganfall.

Erst gibt er sein Jawort, damit sein Enkel ehrbar wird. Wenn er wieder gesund ist,

sind Sie unter der Haube. - Nein, nie im Leben.

Colette! Schluss! - Ich muss dir was beichten.

Ich geb mich geschlagen, ich h�re. - Du wirst aus den Pantinen kippen, Papa.

Ich trage keine Pantinen. Schie� los! - Papa...

Wir wollen ihn Blaise nennen. - Wen denn?

Seinen Sohn. - Wessen Sohn?

Unseren! - Wieso "unseren"?

Papa, du wirst Gro�papa. Begreifst du immer noch nicht?

Mich trifft der Schlag. Oh nein!

Nein, das kommt nicht infrage! Das tust du mir nicht an!

Du willst die Familie Barnier entehren? Den heiligen Namen Barnier?

Und Blaise soll der Balg hei�en? Oh!

Monsieur haben gel�utet? - Bringen Sie mir 3 Aspirin-Tabletten!

Sind schon aufgel�st. - Ah, vielen Dank!

Blaise! - Gibst du ihm jetzt meine Hand?

Ich muss wohl, du schamloses Frauenzimmer! - Oh, vielen Dank, mein lieber Gockel!

Es l�utet Sturm. - Ich mach ja schon auf!

Oh, Verzeihung.

M. Barnier, bitte.

Eine junge Dame m�chte Monsieur sprechen. - Ich denke angestrengt!

Ich kann keine jungen Damen empfangen! - Ich richte es aus. Sie ist schon weg.

Nein, da ist sie. - Von der T�r ist sie weg.

Was gibt's? - Sind Sie M. Barnier?

Ja! Kommen wir zur Sache! - Monsieur, meine Lage ist verzweifelt.

Meine auch! Wir sitzen im selben Boot. - Ich liebe einen Mann: Christian Martin.

Dann sitzen Sie im falschen Boot. - Wieso?

Dieser Bursche hat eben um die Hand meiner Tochter angehalten.

Das ist ja f�rchterlich! - Mademoiselle, das Leben geht weiter!

Ich hab ihn angelogen. Ich redete ihm ein, dass ich Ihre Tochter bin.

Nicht schlimm. - Er h�lt Sie f�r meinen Vater.

Logisch, wenn Sie ihm das erz�hlt haben. - Begreifen Sie nicht, was das bedeutet?

Nein. Doch! Ich fang an zu begreifen! - Die Tochter, um deren Hand er anhielt...

Ich sehe klar! ...das bin ich!

Mir dreht sich alles! Und meine Colette ist in anderen Umst�nden!

Hierher! Kommen Sie. Kommen Sie.

Ich bitte Sie, Christian noch nicht die Wahrheit zu sagen, Monsieur.

Ich flehe Sie an, das mir zu �berlassen. - Das tu ich auch! Eine Frage:

Wie kamen Sie auf die Idee zu behaupten, ich w�r Ihr Vater?

Ich bin ganz ohne Verm�gen, Monsieur. Christian verdient viel Geld.

Er wollte meinen Familiennamen wissen. Ich hei�e Bouillon.

In dem Moment blickte ich auf das Plakat der ber�hmten Firma Barnier.

Da entschl�pfte mir "Jacqueline Barnier". Als er fragte, ob ich die Tochter...

des Industrie-Kapit�ns sei, sagte ich ja. Und er sagte, das sei sehr lustig.

Lustig ist der falsche Ausdruck! - Er darf nur von mir die Wahrheit h�ren,

sonst gibt's ein Ungl�ck. - Meine 647.000 sind weg, wenn erf�hrt,

dass Sie nicht mein Fleisch und Blut sind. - Ich versteh kein Wort.

Ich verspreche, dass ich ihm nichts sage. Doch unter einer Bedingung:

Sie bleiben so lange hier, bis ich einige Kleinigkeiten...

mit dem jungen Mann geregelt hab. - Ich bin einverstanden.

Wunderbar! Bitte verstecken Sie sich dort. Und wenn die Luft wieder rein ist,

hole ich Sie. - Und Sie sagen nichts?

Sie haben mein Ehrenwort. - Vielen Dank, Monsieur.

Mal sehen, ob ich den Kerl rauskriege, der meinem naiven T�chterchen...

diesen Blaise angedreht hat.

Germaine! Germaine! - Wer ruft mich?

Ich, dein Mann Bertrand! - Wie lieb, Ch�ri.

Germaine, ich muss dir was sagen. Deine Tochter hat einen Liebhaber.

Ich auch. - Was?

Ich hab dir auch was zu sagen, Ch�ri. - Bitte, dann red du zuerst.

Colette hat einen Liebhaber. - Das hab ich dir doch eben gerade gesagt.

Ich hab's schon fr�her gewusst. - Wei�t du auch, dass sie ein Kind kriegt?

Nat�rlich. - Mir wird schwindlig.

Die Natur hat es nun mal so gewollt. - Du schiebst es nat�rlich auf die Natur!

Ha! Ich hab dich wohl gesehen! Komm her! Colette!

Versteck dich nicht hinter dem Gr�nzeug! Komm da raus! Sprich, wer ist es?

Vielmehr, wer war es? Rede! - Das wei�t du doch.

Er hat doch eben um meine Hand gebeten. - Ja, aber ich will seinen Namen...

aus deinem Munde h�ren, um... um... weil er so musikalisch klingt. Los!

Er hei�t Oscar. - Oscar?

Wer ist denn Oscar?

Was ist denn mit deinem Ged�chtnis los? Oscar ist dein Chauffeur.

Du kriegst ein Kind von meinem Chauffeur? - Freu dich, dass sie das so genau wei�.

Was habe ich verbrochen, dass mich das Schicksal so grausam bestraft?

Ch�ri, das ist doch kein Malheur! Colette kriegt einen netten jungen Mann.

Wir laden ihn zum Mittagessen ein. - Es ist nicht m�glich, ihn einzuladen.

Mama! Mama!

Nicht doch, es wird alles gut! Dein lieber, t�chtiger Papa regelt alles.

Meine Tochter entehrt von einem Chauffeur! - Ich freu mich, dass das unser...

appetitlicher Chauffeur �bernommen hat. Und nicht der Baron de la Butini�re,

dieser unappetitliche verpickelte Mensch, den du f�r unseren Liebling wolltest.

Ma ch�rie! Weine, aber in deinem Zimmer. Blo� die Fenster schlie�en,

sonst h�rt's die ganze Stra�e. - Mme Barnier, darf ich Sie umarmen,

k�ssen und "Mama" nennen?

Warum nennt mich dieser freundliche junge Mann "Mama"?

Was? - Wieso nennt er mich "Mama"?

Ja, warum nur? - Wei� Madame nicht Bescheid?

Wor�ber denn? - �ber meinen Antrag.

Ach so. - Ich w�sste gern N�heres.

Werden Sie bitte etwas deutlicher. - Ich hielt um die Hand Ihrer Tochter an.

Von Colette? - Nein, von der anderen.

Welcher anderen? - Der �lteren. Mit der Nase.

Welcher �lteren? Wirst du verr�ckt? - Am besten ist, du gehst in dein Zimmer.

Ich erz�hl dir nachher, was los ist. - Wie lieb, ich bin ja so gespannt.

Ich fand's merkw�rdig, aber nett, dass Sie mich gek�sst haben.

Dass Sie 2 T�chter haben, ist mir neu. - Wem nicht? Ich wollte sagen,

meine Frau ist durchgedreht. Vor Gl�ck. Wenden wir uns nun ernsteren Dingen zu.

Ich will mit Ihnen nicht l�nger diskutieren, wie Sie zu dem Geld kamen.

Aber f�r den Fall, dass Sie Ihre Meinung pl�tzlich aus irgendeinem Grund �ndern,

h�tte ich gern was Schriftliches in H�nden, in dem Sie sich verpflichten,

dass das Geld meine Tochter bekommt. - Sie zweifeln an meinem Wort?

Wie k�nnte ich? Aber trotz alledem: Warum nicht einen Scheck ausstellen?

Das bringt Ihnen auch das Wohlwollen meiner Frau ein, die dieser Ehe...

bisher skeptisch gegen�bersteht. - Monsieur, Sie wissen doch sehr gut,

zur Bank konnte ich das Geld kaum bringen. - Wo ist es denn?

Ich hab's angelegt. In Schmuck. - Und wo ist der?

In einem handlichen kleinen Koffer. - Darauf muss einer kommen!

In einem Koffer!

Ich hab eine k�stliche Idee. - Nicht m�glich.

Doch! Setzen Sie sich. Das m�sste eine h�bsche �berraschung sein f�r Colette.

Nein, f�r Jacqueline, die �ltere, mit der Nase. Sie gehen jetzt nach Hause

und holen den Schmuck. Verstanden? Dann werden Sie anl�sslich der Verlobung

ihr den Schmuck schenken. Dadurch verliert meine Frau ihren Argwohn.

Glauben Sie? Wird gemacht!

He! Noch eine Frage! - Ja?

Wissen Sie zuf�llig, wo sich mein Chauffeur Oscar jetzt aufhalten k�nnte?

Ihr Chauffeur? - Mein fr�herer Chauffeur.

Eine ungl�ckliche Liebe brach ihm das Herz.

Das ist nicht m�glich! - Den Namen des M�dchens sagte er nicht.

Aber ihr Vater war ein Untier! - B�se Menschen gibt's...

Armer Oscar. - Lebt der Unselige noch?

Ja, aber er wird bald am S�dpol erfroren sein.

S�dpol! - Ja. Auf einer Expedition.

Sie wird 6 Jahre dauern. Tja, dann hole ich mal den Schmuck.

6 Jahre!

K�nnte ich Monsieur mal sprechen? - Im Moment geht es schwer.

Es dauert nur eine Sekunde. - Ach... Gehen wir in die K�che.

Also, wo brennt's denn? - Ich wollte Monsieur nur mitteilen:

Ich gebe meine Stellung auf. Ich k�ndige. - Du liebe G�te! Sie verlassen uns?

Darf ich den Grund wissen? - Ich werd heiraten.

Da haben Sie wirklich Gl�ck. Wer ist es? - Monsieur ist er gut bekannt.

Ein Freund des Hauses. - Ein Freund des Hauses? Und welcher?

Baron Honor� de la Butini�re. - Oh, ich werd verr�ckt! Der Baron?

Der Verpickelte!

Die Pickel, die Monsieur erw�hnt, sind verschwunden.

Was hat denn das Wunder bewirkt? - Ich glaubte, Sie w�rden begriffen haben.

Nein, wie kommt das?

Bernadette! Sie werden uns ab sofort nicht mehr mit Ihrer Gegenwart bel�stigen!

Ein Dienstbote darf keine G�ste des Hauses verarzten! Packen Sie Ihre Koffer!

Und ich will Sie nie wiedersehen! - Bitte, Monsieur.

Germaine! - Was ist denn, Ch�ri?

Wei�t du schon das Neueste? Honor� de la Butini�re ist die Pickel los!

Na, wie sch�n f�r ihn.

Wei�t du, warum? - Nein.

Frag Bernadette!

Bertrand, du machst mir heute Sorgen. Du kommst mir irgendwie verwirrt vor.

Jedenfalls hab ich der Person gek�ndigt. - Ah, das war sehr intelligent.

Danke. Ich hab noch 'ne schlimme Neuigkeit f�r dich. Oscar! Oscar ist auf Eis gelegt.

Dieser Lump f�ngt am S�dpol Pinguine! Und wann kommt er zur�ck? In 6 Jahren!

Siehst du, wozu du die Menschen treibst? - Typisch! Jetzt gibst du mir die Schuld!

Wem sonst? Woher nimmst du nun einen Mann? - Wenn ich das w�sste,

w�rde ich gar nicht mit dir reden! - Ich wei�, mon Ch�ri, wir nehmen den,

der vorhin um Colettes Hand anhielt. Wer ist das?

Na, Martin. - Dein Angestellter? Wundervoll!

Meinst du? Martin ist schon verlobt. - Ich mein den, der Colette heiraten will.

Es will niemand unsere Colette heiraten. - Bertrand! Du wei�t doch,

vorhin hat mich einer umarmt und gek�sst. - Ja! Ich bin dumm, aber nicht blind!

Warum regst du dich so auf, Bertrand? Ich will ja nur wissen, wie er hei�t.

Martin. - Der auch?

Weil's ein und derselbe ist. - Deshalb nannte er mich vorhin "Mama".

Jetzt begreif ich die Zusammenh�nge. - Das ist zum Gl�ck ein Irrtum.

Ah...

Finger weg! Was f�llt Ihnen ein, den Koffer zu ber�hren?

Wischen Sie irgendwo Staub! Gehen Sie!

Na, haben Sie den Schmuck mitgebracht, Christian? Ist er in dem K�fferchen?

Ja. - K�nnte ich...

Nein. - Na gut, dann gehen wir ins B�ro.

Das dachten Sie sich so.

Ich schlie� das K�fferchen lieber wieder ab.

Mein lieber Christian, wir werden ihn Blaise nennen.

Wen denn? - Unseren Stammhalter.

Stammhalter? - Begreifen Sie schwer? Ihren Sohn!

Sie machen mich zum Gro�vater!

Nein! Ist das wahr? Warum hat Jacqueline das vor mir geheim gehalten?

Sie wei� es selbst erst seit heute Morgen. - Ich bin gl�cklich! Ich muss Sie umarmen.

Erlauben Sie... - Ih! Oh l� l�.

Lieber Freund, leider tr�bt eine dumme Vorstellung meine Vorfreude.

Darf ich sie erfahren? - Es ist von mir mehr eine fixe Idee.

Heraus damit, nur Mut! - Na sch�n. Bis zum Tag eurer Hochzeit...

wird einige Zeit vergehen, Sie verstehen, f�r die Vorbereitung. Niemand wei�,

wann das Schicksal zuschl�gt. Schon morgen kann Ihnen ein Ziegel auf den Kopf fallen.

Ebenso Ihnen. - Oder ein Verkehrsunfall. Bums!

Ich hab mal 'ne Cousine gehabt, der explodierte der Herd. Krach!

Weiter: Was w�rde aus meiner Tochter, dem armen Kind, wenn Ihnen etwas zust��t?

Und was w�rde aus dem kleinen Blaise? Er w�rde vaterlos geliebt,

d�rfte sich nicht Blaise Martin nennen. Schreckliche Vorstellung!

Wie k�nnen wir dem vorbeugen? - Ich gehe zu dem n�chstbesten Notar.

Nicht doch! Wozu einen Notar bem�hen? Ich schlage vor, dass Sie und ich...

ein ganz formloses Schreiben aufsetzen. Damit w�r mein ver�ngstigtes Gem�t...

schon vollkommen beruhigt. - Ich tue alles f�r Ihren Seelenfrieden.

Fein. Na, da machen wir uns mal gleich an die Arbeit. Was weg ist, ist weg.

Wir nehmen diesen Bogen hier... Wor�ber gr�beln Sie nach?

Beruhen Ihre �ngste vielleicht darauf, dass Sie mir nicht vertrauen?

Wer, ich? - Sie bekommen das Papier und den Schmuck.

Aber wer garantiert mir, dass ich nach der Hochzeit die Mitgift kriege?

Das ist doch 'ne Kleinigkeit! Dann kriegen Sie auch von mir was Schriftliches.

Hier, setzen Sie sich. In meinen Stuhl. Der ist der bequemste. Den legen wir...

Nein, das mach ich! - Wozu denn? Na sch�n.

Also hier, eine Unterlage. Schreiben Sie.

Aber gern. Aber Sie bitte ebenfalls. - Wieso? Oh, oh, oh...

Hier.

Mach ich. - Jetzt kann's losgehen.

Ja, schreiben wir zusammen. - "Ich, der Unterzeichnende,

Christian... - Barnier...

erkenne an, der Vater des...

von 647.200...

Kindes zu sein, das Mlle Barnier erwartet."

Die Unterschrift. - Wenn Sie auch unterschreiben w�rden.

Ja, selbstverst�ndlich.

Das war's. - Das war's. So.

In Ordnung, geben Sie das Papier her. - D�rfte ich um meins bitten?

Ich bekomme von Ihnen das Papier. - Oh, Verzeihung, nat�rlich.

K�nnte ich? Na los! Los doch!

Nachdem Sie so freundlich waren, mir den Schmuck zu �bergeben,

werde ich die Freude haben, Ihnen meine geliebte Tochter zuzuf�hren!

Lieber Christian, warten Sie eine Minute. Ich werde mit meiner Tochter sprechen.

Haben Sie das noch nicht getan? - Nein, noch nicht. Aber Sie werden sehen,

das wird die �berraschung ihres Lebens! Da gibt's was zu lachen.

Ich eile. Ich fliege!

Mademoiselle, Christian ist grad gekommen. Gestehen Sie ihm die Wahrheit!

Ich hab nichts gesagt. Seien Sie so nett, nachdem alles gekl�rt ist,

ihm daf�r meinen Dank auszusprechen, dass er mir meinen Koffer gebracht hat.

Welchen Koffer? - Nicht so wichtig. Ich hole ihn.

Christian!

Du liebst mich hoffentlich noch immer? - Ich werde nie aufh�ren, dich zu lieben.

Ich muss dir ein Gest�ndnis machen. - Ich muss dir ebenfalls was gestehen.

Sch�n, aber ich bin zuerst dran. - Erst ich. Du wirst sehr �berrascht sein.

Du vielleicht noch mehr. - Aber wie beginnen?

Seit 2 Jahren arbeite ich f�r deinen Vater.

Der aber nicht mein Vater ist.

Christian, ich glaube, du verstehst nicht. M. Barnier ist nicht mein Vater.

An unserer Liebe �ndert das nichts. Wei� er, dass du nicht seine Tochter bist?

Aber selbstverst�ndlich. - So 'ne �berraschung. Und was sagt er?

Er w�re sehr dankbar, dass du ihm seinen Koffer gebracht hast.

Immer sch�n eins nach dem anderen. - Das war so: Du hast mir damals erz�hlt,

was du f�r 'ne gute Position h�ttest, da wagte ich nicht zu sagen,

dass ich nur Stenotypistin bin. Und den Namen Barnier hab ich erfunden.

Du geh�rst nicht zu den Barniers? - Nein.

Und den Koffer will er behalten? - Ja.

Unversch�mtheit! Jetzt ist alles aus! - Nun wei� ich, wie gro� deine Liebe ist!

Jacqueline! Jacqueline!

Jacqueline! Jacqueline!

Sie haben die Wagenschl�ssel vergessen, Martin!

Sind Sie mit dem Erfolg zufrieden? - Nicht unzufrieden, danke der Nachfrage.

Sie wussten, sie ist nicht Ihre Tochter? - Sicher! Sie stellen idiotische Fragen.

Reiben Sie es mir nicht unter die Nase. - Sie scheinen aufzugeben.

Sie haben mich schachmatt gesetzt. - Ich stehe zu meinem Wort, M. Martin.

Ich �berreiche den Schmuck meiner Tochter, wenn Sie ebenfalls erf�llen,

was Sie mir versprochen haben. - Was denn?

Der Mann meiner Tochter zu werden. - Warum ich?

Sie haben mich doch um Ihre Hand gebeten. - Ich hab Sie f�r 'ne andere gehalten.

Das wurde mir zum Gl�ck klar. - Jetzt behalten Sie Koffer nebst Tochter?

Nein, am Hochzeitstag bekommen Sie den Koffer von mir zur�ck.

Kommt nicht infrage. Darauf verzichte ich! - Lieber Schwiegersohn, Sie vergessen,

was Sie unterzeichnet haben! Sie gaben zu, der Vater des Kindes zu sein.

Sie erwartet ein Kind? - Das kann jeder zusto�en.

Und wo ist der, von dem sie's hat? - Der Kerl ist verschwunden!

Und da soll ich als Ersatz fungieren? Sie sind ja ein ausgemachter Spitzbube!

Ja, und darum bin ich �berzeugt, dass wir uns gut verstehen.

Ah, Sie kennen die Mutter Ihres Kindes ja noch nicht. Colette! Germaine!

Hast du mich gerufen, Papa? - Schauen Sie sie an! Hm...

Charmant, was? Darf ich dir vorstellen, Colette: Christian Martin.

Dein zuk�nftiger Mann. Ach, wie ihr beide strahlt!

Sind Sie einverstanden, M. Martin? - Ich glaub, er hat angebissen.

Sein Schweigen zeigt nur, er ist scheu. - Er ist zwar nicht so h�bsch wie Oscar,

aber h�sslich ist er auch nicht. - Germaine, du redest immer nur Dummheit!

Moment! Dann ist Oscar an allem schuld! - Die Schuld, dass wir Sie bem�hen,

hat mein Mann. - Germaine, schweig!

Die Kinder m�ssen sich erst kennen lernen. Sie stehen sich doch als Fremde gegen�ber.

Seht euch gemeinsam die Voliere an. Redet �ber V�gel und wie lange sie br�ten,

dann kommt ihr euch bald n�her. Nun zieht los.

H�r mal, Bertrand... - Wenn du noch ein einziges Wort sprichst,

Germaine, dann k�mmere ich mich um nichts und du kannst ihr einen Mann suchen!

Also, der Vater des Kindes ist Oscar! Fein, dass Sie nichts dagegen haben,

dass ich die Vaterschaft �bernehme! Ich warne Sie vor dieser Ehe.

Ihr Vater erpresst mich, Sie zu heiraten. Sonst w�rde ich nicht daran denken!

Sie werden mich kaum zu Hause sehen! - Schick! Ich will ja blo� heiraten,

damit ich ein freies Leben f�hren kann. Ich hab einen Nachholbedarf.

Und wer Ihnen diese Freiheit erm�glicht, spielt keine Rolle?

'N H�bscher w�r mir lieber. - Dann bin ich kaum der Richtige f�r Sie.

Ach was! Es gibt �blere. - Ich geb es auf, mit Ihnen zu reden.

Mademoiselle, auf dem Standesamt!

So was! Ich hab noch gar nicht gel�utet, da geht schon von selbst die T�r auf.

Monsieur... - Philippe Dubois.

Ich massiere M. Barnier. - Christian Martin.

Gewannen Sie nicht mal eine Mister-Wahl? - Ja, ich war dreimal Mister Apollo:

Der sch�nste Mann Frankreichs. - Da sind die Frauen sicher wild auf Sie.

Sind Sie verheiratet? - Nein, noch nicht.

Der Himmel schickt Sie. Freut mich!

Wollen Sie schon aufs Standesamt? - Das k�nnen wir uns ersparen. Kommen Sie.

Wie finden Sie ihn? - Wie schon? Er ist der Masseur von Papa.

M�sste ich als Frau zwischen ihm und mir w�hlen, ich w�rde keine Sekunde z�gern.

Nicht �bel!

An dem ist was dran! - Dann nehmen Sie ihn doch. Warum mich?

Mich fragt ja niemand. - Kommen Sie mit.

Bitte achten Sie auf die klassische R�ckenpartie. Sehen Sie...

Ah, Mlle Colette! - Die wilde Lockenpracht. Wie Tarzan, hm?

Machen Sie weiter, wir sind nicht da. - Aber Sie sind doch da.

Nein, wir sind f�r Sie nicht da. - Komisch.

Achten Sie auf den �beraus intelligenten Gesichtsausdruck. Empfindsam,

zugleich gepaart mit St�rke. Eine Kraft, die von innen kommt.

Ich seh sie doch!

Packen Sie die Gelegenheit beim Schopfe! Wollen Sie ihn?

Ja! - Ich teile es Ihrem Vater mit!

Charles! - Monsieur?

Wo ist M. Barnier?

Wie steht's? Habt ihr euch gut verstanden? - Sie hat mir ihre Seele ge�ffnet.

Ich gratuliere! - Colette... Ich darf sie Colette nennen?

Jetzt d�rfen Sie alles, mein Sohn. - Sie ist wahnsinnig verliebt, die Gute.

Wie ich's mir immer gew�nscht habe. - In Ihren Masseur. Philippe Dubois.

In diesen Kretin?

Wenn sie schon einen Mann nehmen muss, dann m�chte sie diesen M. Kretin,

Entschuldigung, M. Dubois. - Weg da!

Der Schmuck! Aus dem Wege!

Colette! Sag's mir ins Gesicht! Ist das wahr, was er mir berichtet hat?

Du willst den Masseur? - Pst, er ist oben!

Ist es wahr? - Ja, Papa.

Und ich bin �berhaupt nicht ihr Typ. - Nicht die Spur!

Und wenn ihr M. Dubois lieber ist... - Das wirft meine Pl�ne �ber den Haufen!

Aber wieso? Sie geben mir mein Papier zur�ck und behalten daf�r den Koffer.

Nichts �berst�rzen! Wenn's mit dem Masseur nichts wird, hab ich Sie als Reserve.

Und wenn alles so l�uft, wie ich will, dann kriegen Sie Ihr Papier zur�ck...

und wir trennen uns, und zwar f�r immer. - Wenn Sie mich rauswerfen sollten,

kriegen Sie bedauerlicherweise �rger mit dem Steuerpr�fer.

Er k�nnte das Verschleierte entschleiern. Das w�r doch f�r Sie 'ne Katastrophe!

So viel Nachzahlung, wie Sie leisten m�ssten,

k�nnen Sie sich gar nicht leisten. Sie h�tten f�r Investitionen keinen Sou.

Ist mir so rausgerutscht.

Klar, dass Sie weiter den Posten des Gesch�ftsf�hrers innehaben werden.

Und Sie �bernehmen den gesamten Ex- und Import.

Bitte geben Sie mir das schriftlich. Ich brauche nur Ihren Namen.

Bitte nehmen Sie doch Platz. - Na sch�n!

Sagen Sie mir in Stichworten, was ich unterschreiben soll.

Das w�r die Best�tigung, dass ich in Ihrem Auftrag mit dem Finanzamt verhandeln kann.

Dies w�r die Gehaltserh�hung auf 5.500 Francs.

Und dies ist die Bef�rderung zum Gesch�ftsf�hrer.

Und hier schreiben Sie noch hin: Gelesen und genehmigt.

Bitte? - Gelesen und genehmigt.

Gelesen und genehmigt. - Und die Unterschrift, danke.

Kurz und b�ndig! - Mademoiselle...

Diesen t�chtigen Gesch�ftsmann willst du nicht haben! Das w�re ein Schwiegersohn!

Er ist nun mal nicht mein Typ! - Ich wei�! Ich sprech mit dem Muskeltier.

Ah, mitten im Training? Hey, ho, ho! Hey, ho! Ich bin da!

Ah, guten Morgen, M. Barnier.

Und wie ist das Befinden? - So lala.

Haben Sie Ihre Bauchmuskeln trainiert? Ich seh schon, Sie sind verkrampft.

Das tut gut, nicht?

Wollen Sie einen Whisky? - Niemals Alkohol.

Einen Mocca? - Darf ich auch nicht.

Ausgepresste Zitrone? - Lieber Milch.

Ein andermal. - Gut.

Philippe, ich bin in einer Zwangslage. Ich habe ein schweres Problem.

Ich wei�, Ihr Schulterblatt ist verh�rtet. Ich wirbele Sie mal rum, das lockert.

Sie brechen mir noch mal das Genick! - Nicht zimperlich werden, Monsieur.

Der Koffer! Wo ist der Koffer? - Hier, Monsieur.

Vielen Dank. Au!

Nicht so doll! Nicht so doll!

So besser, Monsieur? - Ja, viel besser!

Was ist denn jetzt noch? - Monsieur m�gen entschuldigen...

Was machen Sie denn noch hier? - Ich musste erst mein K�fferchen packen.

Gehen Sie! Mitsamt Ihrem K�fferchen! - Wenn ich auch bald Baronin sein werde,

bestehe ich auf mein f�lliges Gehalt. - Die Brieftasche, Philippe!

Wo ist sie? - Wo wohl? In meiner Jacke!

Aha. - Wie viel bekommen Sie?

Heut ist der 15., also der Monat halb rum, dann w�rd ich 350 Francs bekommen.

Behalten Sie den Rest. Madame gibt Ihnen Ihr Zeugnis.

Ich brauch keins. Ich bekomm 4 Domestiken. - Ah, dann erfahren Sie mal selbst,

was �rger mit Dienstboten hei�t. - Im Sommer sind wir auf unserem Landsitz

in den Ardennen. Sie kommen doch mal mit Madame? Sie sind uns immer willkommen.

Ich freu mich schon, lieber Barnier. - Ich mich auch, Baronin.

Meine besten Empfehlungen an die Frau Gemahlin. Auf bald!

Da braust sie ab und fl�tet vor lauter Feinheit.

Au!

Mein lieber Philippe, ich m�chte... mit Ihnen �ber meine Tochter reden.

Soll ich sie massieren? - Nicht direkt. Die Liebe, sie will...

Sie hat sich in den Kopf... Kurz gesagt: Sie m�chte sich verheiraten.

Wer ist der Gl�ckliche? - Sie, Philippe.

Was? Das ist nicht wahr. - Doch!

Sie will mich? - Ja. Ich hab 'ne Frage.

Wie steht's bei Ihnen: Lieben Sie Babys? Kleine Kinderlein?

Das mag ich nicht so laut...

Sind f�r Sie 'n Alptraum?

Das f�ngt ja gut an. Warum denn blo�? M�gen Sie Kinder wirklich nicht?

Ja? Nein? Ja oder nein?

So und so. - Was denn nun von beiden?

Na, was ist? Hm?

Es w�r nicht m�glich? Wie kommt denn das?

Sie sind nicht f�hig und imstande?

Wieso nicht? - Geht nicht!

Oh, wie grausam! Aber wenn das nicht w�r, dann w�ren Sie doch gern Papa.

Ja.

Ich versprech Ihnen, Sie kriegen ein Kind. Ich arrangiere das f�r Sie.

Welche Neuigkeit! Ich habe eben geh�rt, Colette hat mit Martin gebrochen.

Germaine, schweig bitte! Oder wir haben einen unehelichen Enkel im Haus!

Ich freu mich, Mme Barnier. - Oh, was f�r ein m�nnlicher Druck!

M�nnlich!

Wo bist du denn? - Bist du blind? Hier. Hier, im S�den.

Ach, ich war nicht momentan... - Hier, mein Schatz.

Diesen Mann will Colette also heiraten? Macht auf mich einen guten Eindruck.

Du wirst begeistert sein. Ziehen Sie sich aus.

Wer, ich? - Nat�rlich! Nicht meine Frau!

Hemd und Hose? - Nein, das Hemd w�rde mir gen�gen.

Gef�llt mir. Gar nicht �bel.

D�rfte ich mal die R�ckseite betrachten?

Stopp!

Ich m�chte mal sehen, wie Sie mit den Muskeln spielen.

Wozu haben Sie die Pracht denn?

Oh! Sind Sie einfacher Masseur? - Nein, Heilgymnastiker.

Oh, er ist was Besseres! Sie wollen meine Tochter zur Frau?

Ich bring eine Flasche Champagner. Dann feiern wir das. Ah, Bertrand?

Wei� er schon, was er mit dazu bekommt? - Ich wollt's ihm gerade sagen,

da hast du mich gest�rt. - Plapper nichts Dummes, Ch�ri.

Na, bester Philippe!

Sie kommen wie gerufen.

Ich w�rde gerne wissen: Ist irgendetwas an meiner Tochter zu beanstanden?

Ich w�rde sagen, es hapert mit den R�ckenmuskeln.

Nun gut. W�ren Sie bereit, diese Muskulatur zu st�rken?

Das w�rde mir nat�rlich Spa� machen. - Er versteht mich nicht.

Wollen Sie, dass Ihnen von Staats wegen erlaubt wird, diese zu st�rken?

Begreifen Sie, worauf ich lossteuere? - Das m�cht ich nicht behaupten.

Ich rede von der Ehe! Sie erh�lt von mir eine Mitgift, die Ihnen gefallen wird.

Mit diesem Geld verbessern Sie hundertprozentig Ihre Situation.

Haben Sie nicht einen geheimen Wunsch, den Sie aber nie realisieren konnten?

Ich hab schon einen Wunsch. Mir schwebt eine finnische Sauna mit Massage vor.

Mit dem Geld haben Sie noch ein russisch-r�misches Dampfbad mit dabei!

4, 5 Masseure! Sie m�ssen nur die Aufsicht f�hren, den Chef spielen!

Nein! - Und ein eigenes B�ro!

Und womit das alles? Geben Sie mir Ihre Hand.

Ich f�hre Sie zu Ihrem Gl�ck.

Sie k�nnen sich gar nicht vorstellen,

dass hier in diesem K�fferchen Ihr zuk�nftiges Gl�ck verschlossen ist.

Sie glauben mir nicht? Nun gut. �ffnen Sie, dann werden Sie staunen!

Bitte. Los.

Da ist die ganze Sauna drin. Gleich wird Ihnen hei� werden.

Aufmachen!

Ha! Was ist das? Was ist das? - Scheint ein B�stenhalter zu sein.

Verflucht! Der Koffer von Bernadette! - Mein Koffer muss jetzt beim Baron sein!

Welchem Baron? - Dem Verlobten von Colette!

Sie ist mit einem Baron verlobt? - Nein, sie nahm Oscar, meinen Chauffeur.

Er zeugte Blaise, forscht jetzt am S�dpol! Ein anderer Freier stahl mir ein Verm�gen.

Er wollte damit meine Tochter freien, die nicht meine Tochter war.

Und das Dienstm�dchen, die Baronin, flattert aus dem Haus mit dem Schmuck!

Was hat er? - Bernadette! Bernadette!

Oscar!

Der Pinguin, �h, Oscar ist da! Da rein!

Den d�rfen Sie nicht sehen, der ist am S�dpol!

Oscar! - M. Barnier!

Sch�n, Sie wiederzusehen! Wie geht's?

K�nnte nicht besser sein, M. Barnier. - Nicht doch! Einfach Bertrand!

Was haben Sie getrieben, Sie Wuschelkopf? - Als Monsieur mich rausgeworfen hatte...

Nicht rausgeworfen, das war ein Sp��chen. - Ja, das haben Sie missverstanden.

Da wollten Sie gleich am S�dpol forschen. - Ja. Aber ich bin umgekehrt,

als ich in die Maschine steigen sollte. - Mein Oscar!

Du brutaler, gemeiner...

Die Liebe ist doch was Wundervolles.

Wie kommen Sie dazu, nicht Oscar zu sein?

Wo ist Oscar? - Oscar?

Der lie� den Schmuck des Dienstbolzen mitgehen! Jetzt forscht er am S�dpol!

Denn er erwartet ein Kind in einem Koffer! - Was hat er gesagt?

Und mit der Mitgift gehen Sie in die Sauna! Viel Spa�!

Dein Heilpraktiker ist ein Paranoiker.

Schon wieder!

Oh, Bernadette!

Verzeihung: Verehrte Baronin!

Mademoiselle! Mademoiselle, warum weinen Sie denn?

Wegen Oscar. Er ist wieder da. - Wunderbar, dann ist alles bestens.

Er ist schon wieder weg! - Er kommt bestimmt zur�ck.

Um wieder zu verschwinden. - Leben ist ein ewiges Kommen und Gehen.

Bis man eines Tages Anker wirft. - Ich hoff, das passiert mir jetzt. Danke!

Ich bin nur hier, da ich den Koffer Ihres Vaters mit meinem verwechselt habe.

Ihrer steht hier. - Ich bekam ihn nicht auf, da merkte ich,

es ist der falsche. - Ich beneide Sie sehr.

Bald kommt der Tag, da d�rfen auch Sie die Freiheit genie�en.

Ja, Baron, ich bin's. Mir fiel gerade auf, dass die zauberhafte Bernadette...

meinen Koffer hat. Ihren hat sie bei mir stehen lassen. Ja, er steht hier.

Gef�llt mit verf�hrerischen Dessous. Ich bitte Sie, mir meinen Koffer...

von Ihrem Chauffeur bringen zu lassen. Und ich gebe ihm den in meinem Besitz...

befindlichen Koffer mit. W�r das m�glich? Ich kann mich auf Sie verlassen?

Ihr Chauffeur kommt vorbei? Vielen Dank. Ja, mir auch. Wie Ihnen, ganz genau.

Oh! Schauen Sie schon wieder vorbei, lieber Martin? Was gibt's?

Mich treibt wilde Verzweiflung zu Ihnen, an der Sie die Schuld haben!

Wer, ich? Wieso denn? Sprechen Sie. - Jacqueline ist verschwunden.

Sie werden sie wiederfinden! - Wo? Ich dachte, sie sei Ihre Tochter.

Ich kenne weder ihren Namen noch ihre Adresse.

Stimmt, Sie glaubten ja, sie wohnt hier. Ach was! Sie wird schon kommen.

Monsieur, da w�re noch etwas: D�rfte ich Sie um den Koffer bitten?

Den mit dem Schmuck?

Ja. Das k�nnte meine Stimmung verbessern. - Die wird sich von selbst heben.

Dann fahre ich ein st�rkeres Gesch�tz auf. Ich hab Ihnen 600.000 Francs stibitzt.

Ich wei�! Das ist eine alte Kamelle. - Ich war so frei,

Ihnen weitere 600.000 abzukn�pfen.

Sie nehmen mich auf den Arm! - Nein, dazu bin ich viel zu schw�chlich.

Das Wort "stibitzt" ist w�rtlich gemeint. Direkt von Ihrem Bankkonto abgehoben.

Wo wollen Sie hin? - Die Polizei rufen.

Gut, aber vorher sage ich Ihnen, warum. - Wie haben Sie das gemacht?

Wie kommen Sie an mein Bankkonto ran? - Ich legte Ihnen doch Papiere vor,

zur Unterschrift. Dabei jubelte ich Ihnen ein wei�es, unbeschriebenes Blatt unter.

Sie schrieben "gelesen und genehmigt, Barnier" drauf. So stellte ich mir...

pers�nlich eine Vollmacht aus, die mir Ihr Bankkonto erschlie�t. Wohin so eilig?

Ich ruf die Polizei! - Vielleicht l�st ein Tausch das Problem!

Wie dies?

Sie geben mir den Schmuck zur�ck, den ich als mein Eigentum betrachte.

Und Sie bekommen daf�r die unberechtigt abgehobenen Banknoten. Das w�re fair.

Ich akzeptiere Ihr Angebot. Schaffen Sie mir die Banknoten her,

dann �bergebe ich Ihnen den Schmuck. - Und Jacqueline?

Sie bekommen von mir die Adresse. Die gab sie mir, bevor sie ging.

Ihre Hand! Krieg ich mein Papier wieder? - Ich kann Ihnen doch nichts abschlagen.

Passen Sie auf: Die 600.000 Francs liegen s�uberlich geb�ndelt in meinem Wagen.

Jetzt geh ich und werd sie holen. Und dann wird ausgetauscht.

Du wirst Augen machen! Ich geb ihm den Koffer von Bernadette.

Und schon bald bringt mir der Chauffeur des Barons den Schmuckkoffer!

Jacquelines Adresse hab ich zwar nicht, aber was macht das? Ich erfinde eine:

Rue des Filles du Calvaire 35.

Hier, M. Barnier! Und Jacquelines Adresse? - Die hab ich hier.

Hier, da ist sie Martin. Und nun... - Filles du Calvaire 35. Und mein Papier?

Ah ja, sofort. Hier. - Vielen Dank.

Und den Koffer mit dem Schmuck zuletzt. - Ach, hab ich vergessen!

Nanu, was soll 'n das? Erst jetzt schreiten wir zur �bergabe.

Danke, Sie sind wirklich ein Ehrenmann. - Sie auch. Nun eilen Sie zu Jaqueline.

Sie m�ssen doch vor Ungeduld vergehen. - Wie traurig, dass Sie nicht...

mein Schwiegervater werden. - Sie wollen mir nur schmeicheln.

Nun laufen Sie. Springen Sie. - Tiefste Verehrung f�r Mme Barnier.

Und wenn der Schmuckkoffer kommt, hab ich mein Verm�gen wieder zusammen.

Bertrand, die Arbeitsvermittlung schickt uns jemanden f�r Bernadette vorbei.

Warum br�llt sie schon wieder? - Wegen Oscar! Du musst ihn wiederfinden!

Und wo soll ich ihn finden? - Wahrscheinlich ist er wieder zum S�dpol.

Da war er nie! - Du hast stets das letzte Wort!

Mit dir kann man nicht vern�nftig reden! Ich verzichte! Das letzte Wort!

Wein nicht, Liebling. Deinen Oscar finden wir ja wieder. Papa besorgt ihn dir.

Oscar, den will ich nicht mehr! - Ach, und warum nicht?

Weil er feige ist! Er l�uft gleich weg, nur weil der Masseur ihn gepr�gelt hat.

Madame, ich bring Monsieurs Koffer zur�ck, im Auftrag von Baron de la Butini�re.

Sehr liebensw�rdig, vielen Dank. - Darf ich daf�r den anderen Koffer haben?

Ja, selbstverst�ndlich.

Hier ist er. Bestellen Sie dem Baron den Dank meines Mannes.

Gern. Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Da wird sich dein Papa freuen. - Geld! Geld! Geld!

Gib, gib, gib den Koffer her! Ich hab, hab, hab, hab, hab ihn!

Ich glaub, es wird laufend gel�utet, seitdem Bernadette aus dem Haus ist.

Ach, mein lieber Philippe! Das freut mich sehr, Sie wiederzusehen.

Ich komme, um mich zu entschuldigen. - Sch�ne Blumen! Sie m�ssen sich...

nicht entschuldigen. Missverst�ndnisse unter Freunden wird's immer geben.

Das ist doch nicht weiter schlimm. Kennen Sie meine Tochter? Oh, nat�rlich.

Ruf Papa. - Ich vertrag keinen Alkohol.

Als ich Mademoiselle und den jungen Mann sich k�ssen sah, drehte ich durch!

Wir haben uns alle schon danebenbenommen. Ihre Wut war �brigens grundlos.

Ein Cousin von uns, er kam vom Nordpol. - Ich sah nur die wilde M�hne und dachte:

Nanu, das muss der vom S�dpol sein. - Ah, mein lieber Philippe!

Freut mich, Sie noch mal wiederzusehen. - Ich wollte mich entschuldigen.

Sie m�ssen sich doch nicht entschuldigen! Missverst�ndnisse unter Freunden...

wird's immer geben. Nicht weiter schlimm. - Das hat er bereits von mir geh�rt.

Ich warnte Sie ja, ich vertrag nur Milch. - Hab ich vergessen.

Also, von Alkohol krieg ich Hirnsausen.

Hirnsausen? - Hirnsausen.

Ah, Hirnsausen! - Sie niemals?

Ob ich... Ach, reden wir von was anderem! Von meiner Tochter, von der Hochzeit...

Ich erkl�rte es Madame schon: Ich schaute gerade auf Ihre Tochter,

als sie den Cousin umarmte... - Cousin?

Ich hab keinen Cousin in der Familie. - Ich mein den vom Nordpol.

Ach, Sie reden von meinem Chauffeur! Den gibt's nicht mehr. Der ist weg.

Ich versteh die Zusammenh�nge nicht. - Warum denn alles verstehen?

Ich versteh ja auch nicht, was vorgeht! - Ihre Vorschl�ge sind voller L�cken.

Was sollen meine Vorschl�ge haben, L�cken? - Bitte. Bitte, dann schweig ich eben.

Ja, kneifen Sie den Mund zu und lassen Sie mich aussprechen!

Da hinsetzen. Hinsetzen.

Also, ich kn�pfe jetzt an unser Gespr�ch von heute Morgen an.

Ich habe Ihnen von der Mitgift erz�hlt, mit der Sie sich eine Mehrzwecksauna...

zulegen wollten. Diese Mitgift besteht aus einem wertvollen Schmuck...

und befindet sich in einem K�fferchen.

Nun vertauschte die unselige Bernadette ihren Koffer gegen den meinen. Kapiert?

Sie nahm denjenigen, in dem der wertvolle Schmuck war und lie� ihren hier.

Verm�gen Sie zu folgen? - Ja, ich komme mit. Soweit.

Also, wenn Sie was nicht kapieren, melden Sie sich sofort!

Nein, wirklich, bisher geht's noch. - Gut. Sie verstehen?

Soweit, ja.

Und darum fanden Sie beim �ffnen des Koffers... Da haben Sie was gefunden?

Den B�stenhalter von Bernadette! - Bernadette, der Baronin?

Blitzgescheit! - Und sie nahm Monsieurs Koffer.

Ja! In dem der Schmuck war. Ist einfach, nicht?

Ich versteh unter einfach was anderes. - Ich fahre fort: Ein Angestellter...

entwendete mir 600.000 Francs. - Nein!

Wieso nein? Es war so! Sie bringen mich ja ganz raus! Ich fass mich kurz,

um Sie nicht noch mehr zu verwirren: Er hat mir das Geld wiedergebracht.

Wie wundervoll! - Keinen Kommentar mehr!

Wie soll ich den Faden wiederfinden? Ja! Das Geld ist in dem Koffer!

Der Bernadette geh�rt. - Nein! Er ist dem Koffer da!

Dem Koffer von Bernadette. - Nein! Sie sind doch total vernagelt!

Bretter, Bretter! Bernadettes Koffer lie� ich mir vom Baron zur�ckbringen!

Trab, trab, trab! - Dem Baron Trapp?

Dem Baron de la Butini�re, der Bernadette heiraten will! Ich krieg auch Hirnsausen!

Ich hab wieder Anschluss gefunden. Das mit den Koffern ist aber kompliziert.

Sie haben zu viel in Ihre Muskeln gesteckt und nichts in Ihren Kopf,

darum kommt der Kopf nicht mit! Was soll's.

In diesem Koffer da, der vor Ihnen steht, befinden sich 600.000 Francs in Banknoten.

Wo ist denn der Schmuck geblieben? - Fordern Sie keine Komplikationen raus,

Sie begreifen sowieso schon schwer! 600.000 Francs sind in dem Koffer da!

Wenn Sie meine Tochter heiraten, bekommen Sie die Summe! Gehen Sie hin!

Sie k�nnen nachz�hlen!

Wenn Sie mir nicht glauben, �berzeugt Sie der Inhalt! Also �ffnen Sie den Koffer!

Sie werden staunen! Allez hopp! Ran ans Baguette!

M�use! Piepen! Kohle!

Mach das K�fferchen auf, drin ist Geld zuhauf!

Ich hab Hirnsausen! Ich hab Hirnsausen! Es saust! Jetzt hat's mich erwischt!

Was mach ich?

Ich hab Hirnsausen! Es saust! Der Haschmich hat mich!

Was hat Monsieur? - Hirnsausen!

Was hat denn mein Mann? - Nach seinen Worten hat es ihn erwischt.

Und wobei ist er erwischt worden? - Er sprach abwechselnd von einem Koffer

mit Schmuck und von einem Koffer mit Geld, einem Mann, der ihm ein Verm�gen stahl,

und einer Frau, die einen Baron heiratet. - Das mit der zuk�nftigen Baronin stimmt.

Die geh�rte uns. Was das �brige betrifft, haben Sie sich verh�rt, ich bin sicher.

Ach, was tut's! Sie sollen sich ja nur mit meiner Tochter verstehen, mehr nicht.

Ich lasse Sie mit ihr allein.

Sagte Papa Ihnen, dass ich ein Kind krieg? - Sie bekommen ein Kind, wirklich?

Eben nicht, das stimmt nicht. - Aber warum sollte Ihr Papa das erfinden?

Ich hab's ihm eingeredet. Denn ich wollte Oscar heiraten!

Was, den wollen Sie heiraten? - Nun nicht mehr. Der rennt immer weg.

M�chten Sie so 'n Mann kriegen? - Wer, ich, Mademoiselle?

Ich will nicht bei meinen Eltern wohnen! Darum m�chte ich heiraten! Kommen Sie mit?

Und wie ich mitkomme. - Und ich krieg 'ne gro�e Mitgift mit.

In dem K�fferchen. - K�fferchen? Sind Sie bl�d?

Germaine! - Hier.

Ich stehe vor einem R�tsel! Und das werden wir jetzt gemeinsam l�sen!

Ich hatte einen Koffer! Und dieser hatte f�r mich einen bedeutenden Wert!

Ist das der, in dem der Schmuck drin war? - Sie d�rfen ihm nicht ins Wort fallen.

Ruhe! - Papa!

Du sollst schweigen! - Bernadette brachte deinen Koffer zur�ck.

Und wann? - Vorhin. Du sa�t in deinem B�ro.

Und ihren hat sie mitgenommen. - Ah! Ah!

Was ist los? Es ist doch alles in Ordnung. - Nichts ist in Ordnung, im Gegenteil!

Denn diesen Koffer hab ich Martin gegeben! - Und warum, wenn er f�r dich wichtig ist?

Colette, warum hast du's mir nicht gesagt? - Bertrand, warum sich aufregen?

Jetzt wei�t du doch Bescheid. - Eben nicht! Martin brachte mir einen...

anderen Koffer her und der ist auch weg. - Sie meinen den mit den Banknoten.

Schweigen Sie. - Ruhe! Wissen Sie, wo er ist?

Du selbst hast doch den Baron gebeten, dass sein Chauffeur den Koffer abholt.

Und war er da? - Vor 10 Minuten.

Halten Sie ihn fest, schnell!

Schmuck f�r 647.200 Francs und 600.000 Francs in bar sind weg!

Das verdank ich blo� dir! Und was macht die Spitzmaus? Ist stumm, dumm und glotzt!

Der Wahnsinn greift nach dir! - Er hat mich schon! Er rei�t mich fort!

Du bist ohne Mitgift! Nackt und blo�! Dein Zuk�nftiger kriegt dich ohne Hemd!

Das ist hier mein Rettungsanker! Hops, hops, hops! Hops, hops!

Hops, hops, hops! Hops! Komm, mein Ankerchen!

Nichts wirst du kriegen! Du bist mir zu dumm! Schon die Mausez�hne,

typisch f�r Dachschaden! Hallo! Ist da Pickelhaube? Nein, der Baron!

Ist Bernadette da? Hier ist Barnier. Sie ist weggegangen? Und wohin?

Und ob's mich was angeht! Ich will wissen, was sie f�r 'n Koffer mitgenommen hat!

Es ist 'ne Existenzfrage, es geht mich was an! Ob einer von uns verr�ckt ist?

Ja, ich bin's! Und Sie auch, Sie Kretin! Pickelhaube!

Jetzt, jetzt, jetzt krieg ich die Pickel! Pickel im Kopf!

Dadadadadad!

Dadadadadad!

Dadadadadad!

Boing!

P�ff! Jetzt ist mir wohler.

Warum starrt ihr mich denn so komisch an? - Ziehen wir uns lieber zur�ck.

Wir lassen Papa am besten in Ruhe, Kinder. - Ich gehe. Ich hab noch Massagen heute.

Aber Sie speisen doch mit uns! Colette, dein Verlobter will unterhalten sein.

Bertrand, dein Betragen hat verheerende Folgen.

Ich sp�r, wie schon auf die ganze Familie der dunkle Schatten des Wahnsinns f�llt.

Lieber Gott, lass das mein Koffer sein!

Monsieur! Die junge Dame ist wieder da. Nein, sie ist weg.

Nein, sie ist da. Reingefallen, angeschmiert! �tsch! Nun verschwinden Sie.

Was gibt's diesmal? - Ich bin verzweifelt!

Ich wei�, das sind wir alle, und zwar in wachsendem Ma�!

Wissen Sie zuf�llig, wo Christian ist? - Wenn mich meine Ahnung nicht t�uscht,

muss er gleich hier aufkreuzen! Es spielt ein Koffer eine gewisse Rolle.

Aber jeder, dem ich davon erz�hle, glaubt, ich w�re des Wahnsinns kesse Beute!

Kesse? - Typisch! Sie verstehen mich auch nicht.

Liebe Mademoiselle, spielen Sie bitte f�r mich zum zweiten Mal den Lockvogel?

Gut, dann gehen wir!

Bleiben Sie f�rs Erste hier.

Ein Wunder geschieht! - Charles!

Der Koffer, der Koffer, der Koffer! - M. Barnier, Furchtbares ist geschehen!

Ich bin verzweifelt! - Was haben Sie?

Lass uns allein! Du bringst alles durcheinander! Bitte!

Treten Sie weiter durch. - Jacqueline...

Ich wei�, Sie haben Sie nicht gefunden. - Doch! Sie gaben mir doch die Adresse.

Es ist ein �ffentliches Haus. - So was von Zufall!

Und, sind Sie n�her getreten? - Allerdings, was blieb mir �brig?

Ich sprach die Besitzerin an und fragte nach Jacqueline. Da fing sie an zu handeln

und den Preis raufzuschrauben. - Och! Ist das ein teures Bordell?

Deshalb verriet sie mir ihren Namen nicht. Das Leben ist f�r mich bedeutungslos.

Darum geb ich Ihnen den Schmuck. Was soll ich damit?

H�ren Sie, ich werde mich jetzt umdrehen, so dass ich Sie nicht sehe,

und dann �ffnen Sie den Koffer. Und wenn der Schmuck drin ist,

klatschen Sie in die H�nde, zweimal, etwa so. Ganz zart. Aber f�r den Fall,

dass Sie B�stenhalter finden, tun Sie bitte nichts! Sagen Sie kein Wort!

Ich f�rchte, ich verstehe nicht. - Niemand tut das! Also ich dreh mich um,

Sie �ffnen den Koffer und dann wird geklatscht, wenn's glatt geht.

Los!

Ich hab ihn wieder! Jetzt gebe ich ihn nie wieder her! Danke, Christian!

Und um Sie f�r dieses gro�m�tige Opfer zu entsch�digen, sag ich die Wahrheit:

Ich habe vorhin, nur um Sie loszuwerden, irgendeine Adresse genannt!

Jacqueline hat niemals dort gewohnt. Sie ist bestimmt das anst�ndigste M�dchen!

Sie erwartet Sie oben im B�ro! - Danke! Das werd ich Ihnen nie vergessen!

Ja doch! Ja, ja! - Guten Tag, Monsieur.

Die Arbeitsvermittlung schickt mich. - Wer ist da?

Diese Frau schickt die Arbeitsvermittlung. Wahrscheinlich f�r Bernadette, Monsieur.

Ich wei�, ich bin doch nicht v�llig d�del�t�t�!

Ich verstehe, Monsieur. - Setzen Sie sich. Hat man Ihnen gesagt,

um was f�r eine Stellung es sich handelt? - Ja, Monsieur, ich wei� Bescheid.

D�rfte ich Ihre Referenzen sehen? - Nat�rlich.

Das erste Zeugnis bekam ich vor 24 Jahren. - Vor 24 Jahren, wirklich wahr?

Erst war mir komisch zumute, als es hie�, ich m�sste mich hier vorstellen.

Weswegen? - Zuerst wollte ich gar nicht kommen,

aber dann hab ich mich doch entschlossen. - Warum auch nicht? Bitte erkl�ren Sie.

Lesen Sie das bitte. - "Ich, die Unterzeichnende,

Mme Eugenie Barnier..." Das ist die Unterschrift meiner Mutter!

Ja. - Charlotte!

Ja! Ich arbeitete in Ihrem Elternhaus. - Na, so was!

Damals waren wir noch jung. - Na, wie alt war ich denn damals?

22 Jahre und Sie wohnten bei Ihren Eltern. - Bin ich froh, Sie wiederzusehen!

Ich freu mich ebenfalls. - Jetzt f�llt mir wieder alles ein!

Erz�hlen Sie mir mehr von sich. - Ich hab als Wirtschafterin gearbeitet.

Und haben einen Mann? - Nein, aber eine Tochter.

So was! Wie alt ist sie? - Sie heiratet bald.

Oh, wie wundervoll! - Ich sch�me mich nur vor dem Verlobten,

weil ich ihr nichts mitgeben kann. - Liebste Beste, wir fanden uns wieder,

da gestatten Sie mir wohl, dass ich f�r Ihre Tochter die Hochzeit ausstatte.

Sie sind wirklich gro�m�tig, M. Barnier. - Und wie sieht er aus,

der zuk�nftige Schwiegersohn? - Ein toller Mensch mit sehr gutem Posten.

Oh, da m�ssen Sie ja zufrieden sein! - Er verdient schon 5.500 Francs im Monat.

Er ist Gesch�ftsf�hrer in einer gro�en Firma.

Christian Martin? Mich haut es hin! - Woher kennen Sie ihn?

Woher? Den kenn ich schon seit langem, aber seit heut Morgen erst richtig!

Dann sind Sie die Mutter von Jacqueline! - Jacqueline kennen Sie auch?

Und ob! Sie ist ja immerhin meine Tochter! - Das haben Sie gewusst?

Was denn? - Jacqueline ist das Kind unserer Liebe.

Monsieur, Sie sind �berrascht. - Selbstverst�ndlich bin ich �berrascht!

Warum haben Sie mir das nie gesagt? - Ich hab es nicht gewagt.

Charlotte! - Monsieur Bertrand!

Wer ist da gekommen? Wer ist die Dame? - Die neue Wirtschafterin.

Deswegen weinst du? Hat Madame Kummer? - Nein, Madame, ich weine vor Freude.

Ich auch. - Sie freuen sich dar�ber,

dass Sie in unsere Dienste treten? - Ja.

Und du freust dich auch dar�ber? - Und wie.

Bin ich froh, dass Sie sich mit meinem Mann gut verstehen. Das wird ja heiter.

Sie ist hier. - Wer?

Unsere gemeinsame Tochter. - Jacqueline?

Jacqueline!

Sie sieht bezaubernd aus. - Mama! Was machst du hier?

Sie sieht bezaubernd aus. - Mama! Was machst du hier?

Meine liebe Jacqueline,

ich m�chte dir deinen Vater vorstellen. - Meinen Vater?

Ich erz�hlte dir, du w�rst eine Waise. Aber das war nicht die Wahrheit.

M. Barnier ist dein Papa. - Ist das wahr?

Ja, Ehrenwort! - Oh, Mama!

M. Barnier, jetzt m�ssen wir uns auch umarmen!

Ist das dein Verlobter Christian Martin? - Ja, Mama, das ist er.

Dann m�ssen Sie mich auch umarmen. - Oh, Papa!

Oh, Jacqueline! - Oh, mein Junge, ich bin so gl�cklich!

Das artet zu 'ner Riesenknutscherei aus. - Madame, ich m�chte mich vorstellen!

Sp�ter! Nicht mit der T�r ins Haus fallen! - Oscar!

Ich wollte in die Welt. Aber da bin ich wieder!

Mein Oscar!

Meine Colette! - Mein Oscar!

Meine Jacqueline!

Erweisen Sie mir die gro�e Ehre, Ihr Schwiegersohn werden zu d�rfen?

Einverstanden! - Ich will Ihr Schwiegersohn werden!

Einverstanden! - Bertrand!

Einverstanden! - Jetzt werde ich verr�ckt.

Bertrand, krieg ich den Koffer wieder? - Selbstverst�ndlich, mein Sohn.

Wo ist er? Wo? Ach so!

Der Inhalt m�ge f�r euch der Baustein f�r eine gl�ckliche Zukunft sein.

Allez hopp!

Bernadette! Bernadette!

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