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Original subtitles

DAS MÄDCHEN AUS DER CHERRY-BAR

INTERNATIONALER PALAST DES GLÜCKS

Zu lange ist dieser kleine Vogel traurig gewesen.

Ich brauche einen großen, gut aussehenden Mann,

der meine Federn durcheinanderbringt und

meinen Schwanz streichelt und bei mir ist,

damit wir schnäbeln und gurren können.

Ich werde meine Flügel ausbreiten und weit weg fliegen.

Bis ich das schönste Nest finde, bei dem ich bleiben möchte.

Sag es dem Rotkehlchen und sag es der Taube,

dass der kleine Vogel verliebt ist und

den ganzen Tag singt, weil alles in Ordnung ist.

Sag es dem Rotkehlchen und sag es der Taube,

dass der kleine Vogel verliebt ist und

den ganzen Tag singt, weil alles in Ordnung ist.

KEIN ZUTRITT

Da ist sie!

Was sagst du dazu?

Fantastisch! Diese Ähnlichkeit!

Glaubst du, sie macht mit?

Sie verdient in dem Schuppen pro Tanz 50 Hongkong-Cent.

Die macht mit. Pass gut auf!

Ich heiße Harry Dean. Erfreut, Sie kennenzulernen!

Darf ich vorstellen?

Emile Fournier. Kunsthändler und Kunstkenner.

Sehr erfreut! Wollen Sie sich nicht setzen?

Hätten Sie etwas dagegen, 5000 Dollar zu verdienen?

Nicht Hongkong-Dollar.

Sondern 5000 Dollar der harten amerikanischen Währung!

In Ziffern ...

Fünf, ... null, ... null ...

Und eine weitere ... null!

ZUTRITT VERBOTEN

Guten Morgen! Ich bin Dean. Harold Dean.

Oh, Sir Harold!

Willkommen in Dammuz! Es ist uns eine Ehre.

Ich bin Ram, der Geschäftsführer des Semirames-Hotels.

Nett, persönlich zu kommen. Das ist Lady Dean. - Ah!

Eine wirklich große Ehre.

Lady Dean!

Der Wagen, den Sie bestellt hatten! Ah ja!

Folgen Sie mir bitte!

Eins noch, alter Knabe!

Unser Gepäck! Können Sie ... Wir erledigen das.

Fein! Es wird auf Ihre Zimmer gebracht.

Sehr freundlich! Unsere Pflicht und unser Vergnügen.

Begleiten Sie uns nicht? Nein. Ich habe zu tun.

Ah!

Wir sehen uns im Hotel, ganz sicher. - Ah ja!

TELEFON

Mr. Shahbandars Privatanschluss!

Ja, die Geheimnummer! Selbstverständlich!

Hallo, Abdul?

Sir Harold und Lady Dean!

Ich weiß. Guten Morgen, Sir!

Guten Morgen!

Die Fürstenflucht steht bereit. Bitte eintragen, Sir!

Danke!

Kann ich hier Franc gegen einheimisches Geld wechseln?

Der Kassierer macht das. Danke!

Ihre Pässe, Sir Harold! Ja.

Reine Formalität. Sie bekommen sie bald zurück.

Führen Sie die Herrschaften in die Fürstenflucht!

Ja, Sir! Darf ich vorausgehen, Sir?

"Exklusivbericht beim reichsten Mann der Welt.

Der schüchterne Milliardär und sein exotisches Luxusapartment.

Zu den meisten Fest- und Feiertagen seines Landes

kommt Ahmad Shahbandar in die Stadt Dammuz.

Er besitzt ein Penthouse auf dem Dach seines Hotels Semirames."

Steh nicht rum, Schatz! Setz dich!

"Während seine weniger begüterten Mitbürger in Dammurz feiern,

feiert der arabische Fürst Shahbandar im exklusivsten Kreise.

Nur seine intimsten Freunde werden empfangen, sonst niemand."

Es gibt zu jeder Regel eine Ausnahme.

Und wir werden die Ausnahme sein. Sieh dir das an!

Das ist Shahbandar.

Vor zwanzig Jahren.

Daneben ...

...seine Frau!

Deshalb bist du hier.

Nach einem Jahr Ehe starb sie. Er hat nicht zum 2. Mal geheiratet.

Wenn er hört, wie du ihr ähnelst, muss er dich sehen.

Zwangsweise auch mich. Ich erwarte jeden Moment die Einladung.

Ja, bitte?

Was gibt es, Ram? Ihnen widerfährt eine große Ehre.

Ich bin der glückliche Überbringer einer Einladung zum 18-Uhr-Cocktail.

Im Apartment von Ahmad Shahbandar! Wer ist das?

Der Besitzer dieses Hotels. Ihm gehört fast ganz Dammuz!

Na, so was! Wie angenehm für ihn.

Schon möglich, dass ich den Mann noch unterbringe.

Darling! Ich nehme einen Drink mit diesem Beduinen-Scheich.

Sir Harold! Lady Dean auch!

Mein Herr hat Lady Dean ausdrücklich erwähnt.

So, hat er das! Dann ... Darf ich Sie um 17.50 Uhr abholen?

17.50 Uhr. Gut, wenn es sein muss!

4279, bitte!

Hallo?

Harold Dean. Und Ihren Namen, bitte? Na, ich bin es! Emile.

Ist die Lieferung geliefert? Ja, wurde geliefert.

Gut. Auf Wiedersehen!

Du musst dir jeden Augenblick vor Augen halten!

Shahbandars Leben wird beherrscht vom Bild seiner geliebten Frau.

Über 20 Jahre hat er nie eine andere zur Kenntnis genommen.

Er sucht nur das Ebenbild der Verstorbenen.

Ihr zweites Ich! Bitte vergiss das nicht.

Es klopft. Ram!

Noch eine letzte Anweisung!

Um 23.30 Uhr, wo immer du dann bist, was immer du dann tust:

Sei um Mitternacht am Flugplatz! Die Maschine geht um 0.30 Uhr.

Ja, bitte? Es ist 17.50 Uhr, Sir Harold!

Mr. Shahbandar bittet zum Cocktail. Wir kommen.

Sir Harold! Lady Dean! Darf ich Sie führen?

Dazu kamen Sie ja! Sehr gern!

Mr. Shahbandars Privatapartment hat nur einen Zugang.

Der Privataufzug kam aus Paris im Privatflugzeug.

Er hat natürlich auch eine Privatleibwache.

Würden Sie bitte eintreten? Ich werde nun den Aufzug betätigen.

Wenn Sie erlauben. Er ist etwas langsam.

Aber wir sind pünktlich da.

Ein Manschettenknopf fiel in den Aufzugschacht. - Oh!

Ich lasse ihn suchen, Sir. Jetzt!

Mr. Shahbandar wartet!

Ich erscheine nicht halb nackt zum Cocktail!

Warum lässt man mich warten? Geduld, Effendi!

Die britische Aristokratie kommt immer zu früh oder zu spät.

Sie könnten einen Beschluss fassen bezüglich dieses Buddhas! - Bitte?

Ich versprach dem Verkäufer eine baldige Antwort. - Wie viel?

Nur 5000 Dollar. Sehr preisgünstig. Kaufen Sie! Kaufen Sie!

Irgendwo da unten muss er sein.

Keine Sorge, Ram! Wir werden ihn finden.

Ah, sehr nett!

Wirklich sehr nett!

Wie viele Rolls-Royce besitzt Mr. Shahbandar?

Zurzeit drei. Dieses Modell, das schwarze und ein neues weißes.

Befördert ein Aufzug die Rolle nach draußen?

Wieso? Nein. In der üblichen Art. Durch die Garagentür da.

Eiderdausderdaus! Eine perfekte Stahlgardine.

Hier, Ihr Manschettenknopf! Unbeschädigt. - Na, sehen Sie!

Könnten wir nun gehen? Lady Dean? Natürlich, alter Knabe!

Würden Sie ihn mir befestigen? Es wird mir ein Vergnügen sein.

Ein ausgesprochenes sogar!

Ja. Danke sehr!

Ich stehe Ihnen immer zur Verfügung, Sir!

Ach, Sir Harold! Das ist unser ... Ah, Mr. Shahbandar!

Ich bin sein Privatsekretär. Tut mir leid!

Willkommen, Sir Harold! Mylady!

Darf ich bitten? Darling?

Machen Sie es sich bequem! Mr. Shahbandar kommt jeden Moment.

Danke sehr!

Sir Harold! Sehr freundlich von Ihnen zu kommen.

Ich freue mich. Darf ich Ihnen meine Frau vorstellen?

Nehmen Sie doch Platz!

Darf ich Ihnen eine Erfrischung anbieten?

Wie wäre es mit Champagner? Oh ja! Das wäre prächtig.

Trinken Sie nicht mit uns?

Uns ist Alkohol nicht erlaubt. Oh!

Sie fragen sich, warum ich Sie kennenlernen will.

Ja. Der Gedanke kam mir mal.

Um über die Welt-Öl-Lage zu plauschen?

Etwas Bemerkenswertes ist geschehen.

Ein Wunder!

Wie soll ich es erklären?

Ihre Frau ist von wunderbarer Schönheit.

Sind Sie schon lange verheiratet? Vier Jahre.

Sie glücklicher Mann! Ich war nur ein kurzes Jahr verheiratet.

Aber Allah hat sie mir genommen. Ich habe sie sehr geliebt.

Darf ich Ihnen etwas zeigen? Wie drücke ich es aus?

Etwas Ungewöhnliches! Gerne!

Kommen Sie bitte!

Ich finde es immer aufregend, etwas Ungewöhnliches zu sehen.

Dieses ist mein Büro. Das war die Bibliothek.

Darf ich Sie Weiterbitten?

Ich muss sagen, Mr. Shahbandar: Sie haben ein paar hübsche Sachen.

Diese Statue ist wirklich nett. Chinesisch, nicht?

Getroffen, Sir Harold!

Sehen Sie?

Dieses Kunstwerk stellt die Kaiserin Li Su dar.

Sie wurde vor 2300 Jahren in Birma geboren.

Ihre Mutter war Birmanerin, ihr Vater Grieche.

Mit zwölf Jahren musste sie den Kaiser von China heiraten.

Ich zahlte viel für das Kunstwerk.

Ich musste es unbedingt besitzen.

Denn das Gesicht der Kaiserin Li Su

gleicht dem meiner toten Frau bis ins kleinste Detail.

Sie verstehen nun,

was ich mit einem ...

...Wunder meinte.

Die Ähnlichkeit ist ungewöhnlich. Ja, verblüffend!

Mr. Shahbandar! Ich bitte jetzt noch um ein 2. Glas Champagner.

Aber bitte sehr! Komm, Darling!

Sie wissen nun, warum ich Ihre Frau treffen wollte.

Bleiben Sie und erweisen Sie mir die Ehre, mit mir zu speisen!

Hutton ist der beste Kricketspieler.

Der Knabe ist sogar geadelt worden. Und er hat es verdient.

Der Plebs denkt, Kricket können nur Engländer und Australier spielen.

Aber wir wissen, dass man in Westindien am besten spielt.

Diese braunen Burschen haben einen härteren Schlag.

Oh, großer Gott!

Schon 22 Uhr.

Nicole, Darling! Wir müssen uns verabschieden.

Schon? Aber es ist noch früh!

Könnte ich Sie nicht überreden, noch zu bleiben?

Noch zu tun. Ich muss London anrufen und New York.

Dein Ausflug ins Araberviertel zu den einfachen Leuten entfällt!

Ich versprach meiner Frau etwas orientalisches Lokalkolorit. Aber:

Wir hatten ja einen netten Abend mit orientalischer Gastfreundschaft.

Vielen Dank!

Komm, Darling!

Sir Harold! Ich möchte nicht aufdringlich erscheinen.

Aber meine Einladung ist der Grund für die Änderung Ihrer Pläne.

Dürfte ich Ihrer Gattin unsere schöne Stadt Dammuz

in ihrem ganzen Zauber zeigen?

Sehr nett! Aber das ist zu viel Umstand für Sie. - Keinesfalls!

Wenn Sie zustimmen würden?

Tja! Wenn es Ihr Wunsch ist. Danke für Ihre Großzügigkeit!

Dann sage ich nur noch gute Nacht und verabschiede mich.

Es war ein pures Vergnügen. Vielen Dank!

Amüsier dich gut, Darling!

Aber denken Sie daran, dass Lady Dean ihren Schlaf braucht!

Darling! Nicht zu spät kommen!

Tschüsselchen!

Hier ist das Ticket nach Hongkong.

Ein Pass auf den Namen Lady Dean:

Damit Sie ungestört das Land verlassen können.

Und die 5000 Dollar.

Ihre Maschine startet in 15 Minuten.

Auf Wiedersehen und ich danke Ihnen für Ihre Mitarbeit!

So einfach ist der Plan, Emile. Bis ins Detail idiotensicher.

Alles wird klappen. Wenn du meinst.

Du kennst mich doch!

Wenn ich etwas anpacke, ist die Sache fast gelaufen. - Hm.

Was weißt du über sie? Sie heißt Nicole Chang.

Mutter französisch-kanadisch, Vater Eurasier.

In Shanghai geboren. Staatenlos?

Ja.

Warum meinst du, dass sie mitmacht?

Instinkt, Emile!

Instinkt!

Harry Dean. Sehr erfreut!

Mir nach!

Emile Fournier. Kunsthändler und Kunstkenner. Darf ich vorstellen?

Sie sollten mitkommen! Ich hörte es.

Und warum bleiben Sie hier? Ich dachte, Sie wollten tanzen.

Nein. Sie sollen meinen Freund kennenlernen. - Will er tanzen?

Er möchte mit Ihnen reden. Worüber?

Wie soll ich es sagen?

Hier ist es etwas dumm.

Kommen Sie mit an unseren Tisch! Da kriegen Sie Auskunft.

Sie können ja höflich sein. Da Sie gezahlt haben,

kann ich nicht Nein sagen. Also los!

Emile Fournier. Kunsthändler und Kunstkenner.

Darf ich vorstellen ... Nicole Chang.

Enchante!! Enchante!!

Sprechen Sie Französisch? Wenig.

Was man so aufschnappt beim Tanzen.

Mein Herr! Sie sind sehr nett. Wollen Sie ...

Wollen Sie sich nicht setzen? Entschuldigung!

Könnten Sie ein Thema anschneiden? Das Anstarren macht mich nervös.

Gut, das Thema! Wollen Sie 5000 Dollar verdienen?

Ich lasse mich nicht veralbern. Wir haben es ernst gemeint.

Ich möchte als Callgirl ernst genommen werden!

Das tue ich ja! Lassen Sie mich nur zu Worte kommen!

Wir bieten Ihnen 5000 Dollar an.

Nicht Hongkong-, sondern US-Dollar!

Und sozusagen als Zugabe einen echten britischen Pass.

Und äh ... Was muss ich für das Geld tun?

Nichts besonders Schwieriges.

Erstklassige Garderobe tragen.

In erstklassigen Hotels absteigen.

Und vor allem vorzugeben, meine Frau zu sein!

Ah! Vorzugeben.

Ja. Ja. Sie sollen es nur spielen. Vor anderen!

Wo ist der Haken, Mr. Dean? Der unehrliche Haken!

Sehe ich aus wie ein Schwindler? Ehrlich gesagt, ja.

Sie haben hier so einen Zug.

Und der wirkt hochstaplerisch. Diese Linie macht Sie unseriös.

Sie sehen sehr unseriös aus!

Aber wer kann schon die Guten von Hochstaplern unterscheiden?

Sie beide sehen passabel aus. Ich bekomme einen britischen Pass?

Da schlage ich zu!

Alle Passagiere aus Hongkong bitte zur Pass- und Zollkontrolle!

Hier lang! Ihr Gepäck erhalten Sie bei der Zollkontrolle.

Du sagtest, ein Rolls-Royce wartet! Ja, draußen.

Bitte weitergehen!

Ihren Pass! Danke!

Gehen Sie bitte zur Zollkontrolle!

Danke!

Hier lang, bitte! Hier ist die Zollabfertigung.

Ich bin Sir Harold Dean. Kann man diese Kontrolle umgehen?

He! Das ist internationaler Brauch! Warte bitte im Ausgang!

Ja, Harry! Wir dürfen kein Trinkgeld annehmen!

Trinkgeld? Ich will Sie bestechen!

Wogegen ich mich nicht wehre!

Das Gepäck wird Ihnen zum Taxi gebracht.

Ein Rolls-Royce wartet. Wir nehmen kein Taxi.

Fallen dir beim Fliegen auch die Ohren zu?

Nein. Ich meine beim Landen.

Das ist, als wäre Watte in meinen Ohren.

Ich liebe vor allem die Landung!

Harry! Bist du wütend, weil ich das Kleid anhabe und nicht das rote?

Dies ist zum Reisen praktischer. Das höre ich seit Hongkong!

Hast du kein anderes Thema? Hm. Themawechsel!

Ich traf mal einen norwegischen Kapitän von einem Frachter.

Er beschäftigte sich mit Bewegungsstörungen.

Er glaubte, eine Beziehung zwischen dem Sehvermögen und dem Gewicht

der Schuhe entdeckt zu haben:

Wenn einer unbequeme Schuhe anhat und zusätzlich schielt,

dann stimmt das mit der Bewegung vorne und hinten nicht.

Wir kennen uns schon zwei Wochen.

Aber ich habe dich in der Zeit noch nie lachen sehen.

Wären wir bloß per Schiff gekommen!

Sekunde! Sagen Sie Mr. Ram, dass Sir Harold und Lady Dean ...

Der Empfangschef kümmert sich um alles, Sir!

Ich rate Ihnen, lassen Sie sich den Empfang bestätigen! - Hören Sie?

Ja, Sir? Mein Name ist Sir Harold Dean.

Ich wurde nicht abgeholt und musste ein Taxi nehmen.

Tja! Die Zeiten sind vorbei, wo Gäste ... - Schon gut!

Ich möchte den Geschäftsführer Mr. Ram sprechen.

Er ist nicht mehr bei uns. Ist ein Apartment reserviert?

Natürlich, Sir! Wie erstaunlich!

Ich bitte um Ihre Anmeldung.

Danke!

Bitte den Schlüssel für Zimmer 505!

Danke!

Bitte die Pässe, Sir Charold! Harold! Mit H!

Ja, natürlich!

- 8167! - Ich gehe voraus, Sir!

Geht sonst was nicht nach Plan, Harry? - Nein. Alles in Ordnung.

Danke! Shukran.

Weg sind sie. Oh, Harry! Das ist wie in einem Palast.

Dass ich in so einem schicken Ding absteige.

Findest du es nicht auch schick? Ja.

Weißt du, an wen ich denke? An wen?

An Mrs. Pionski.

Weißt du, wer sie war? Eine Männerbekanntschaft?

Sie ist kein Mann! Ihr flog die Farm beim Wirbelsturm weg.

Sie ritt dann auf ihrem Bernhardiner in die Stadt. - Ah!

Hier ist die Nummer. Ihr Hab und Gut war ein Papiersack.

Voller Hundefutter, nehme ich an.

4279, bitte!

Spiel ein bisschen leiser, Nicole!

Nicole!

Immer wenn ich an Mrs. Pionski denke, dann weiß ich,

wie gut ich es im Grunde habe.

Ich gehe jetzt ins Schlafzimmer. Vermittlung?

Ja, 4279 bitte!

Hallo, Emile?

Wer ist denn da? Der Anruf ist für mich!

Hallo?

Vermittlung! Geben Sie mir 4279!

Sie hatten eine falsche Verbindung hergestellt.

Die Leitung kann nicht besetzt sein! Versuchen Sie es weiter!

Hier ist nur ein Bett. Wo wirst du schlafen?

Schlafen? Keiner von uns schläft.

Wir sind um Mitternacht hier raus. Um Mitternacht?

Wir sind von Hongkong hergeflogen, um um Mitternacht abzuhauen?

Stimmt genau! Sag mir jetzt, was du vorhast!

Ja. Du musst wirklich wissen, welche Rolle du spielen sollst.

Du wirst es nicht glauben! Du sollst eine Dame geben.

Eine Dame! Diese Illustrierte wird dir Aufklärung verschaffen.

Hm ... Die ist schon zehn Jahre alt!

Schlag bitte Seite 44 auf!

Oh, die komischen Hüte! Und die Röcke!

Für Modevergleiche haben wir keine Zeit! Blättere bitte weiter!

37 ...

38 ...

44!

Sehr gut! Und nun sieh dir diesen Mann genau an!

Sieht abgehetzt aus. Und nervös.

Lass deine Kommentare! Das ist Ahmad Shahbandar. - Ahmad Shahbandar?

Wir sind hier, um ihn zu treffen. Wir sind hier, um ihn zu treffen.

Shahbandar ist der reichste Mann der Welt!

Ach, Harry! Der reichste Mann? Das weißt du nicht.

Die sind alle reich. König Faro.

Rockefeller. Dann der zweitreichste Mann!

Oder der 27-reichste! Werde nicht wütend!

Deine Gedanken hüpfen. Ich bin wirr vom Zuhören.

Ein schielender Kapitän.

Die auf dem Bernhardiner reitende Mrs. Ponski mit Papiertüte.

Nicht Ponski, sondern Pionski!

Und keine Papiertüte, sondern ein Papiersack!

Schicksale beleben doch das Gespräch.

Mich treiben sie in die Klapsmühle.

Gut! Ich werde mich konzentrieren.

Du bist also mit diesem Millionär verabredet.

Und was soll ich dabei tun?

Lies den Artikel! Dann weißt du, dass er keine Verabredungen trifft.

"Er lebt wie ein Einsiedler."

Aber was will er dann von uns? Einsiedler wollen niemanden!

Sieh dir die Frau an! Sieh dir die Frau an!

Wer ist das? Seine Frau? Ja. Sie ist tot.

Ah! Und ich bin so aufgedonnert, weil ich ihr ähnlich sehe.

Genau! Und wenn Shahbandar von dir hört, wird er uns zu sich einladen.

Heute im Laufe des Tages?

So ist es! Und was dann?

Also ich würde niemals auf mich hereinfallen,

wenn ich der reichste Mann der Welt wäre.

Ja. Aber Shahbandar sieht nicht dich.

Sondern seine geliebte Frau. Kapiert?

Ob du kapiert hast? Ja, Harry!

Ja. Ich sprach schon mit London und Amsterdam.

Sie akzeptieren meine Forderung. 15 Millionen. Kein Risiko.

Damit besitzen Sie eine der größten Schifffahrtsgesellschaften.

Ahmad! Sie sind ein Genie. Ein Genie, Abdul, wohl kaum.

Sie wollten sich noch wegen des Buddhas entscheiden.

Hm? - Der Kunsthändler Fournier will ihn verkaufen.

Er machte mal eine Reproduktion für uns.

Wie viel? 5000. Sehr günstiger Preis.

Vielleicht zu günstig! Ich werde es mir überlegen.

Ariette! Lassen Sie uns kurz allein, bitte!

Wenn ich ein Genie wäre, könnte ich das hier erklären.

Ich wüsste, warum diese Frau mit diesem Gesicht hier ist.

Und warum sie in diesem Hotel ist. Die zwei kamen von Hongkong.

Sie haben 48-Stunden-Visa. Der Mann ist 30 Jahre alt.

Er wurde in London geboren. Trägt eine Eton-Krawatte!

Es ist zu schön, um wahr zu sein.

Ich sah sie in der Hotelhalle und war sehr überrascht.

Die Ähnlichkeit ist erstaunlich!

Kommt einem Wunder nahe.

Ein beabsichtigtes Wunder vielleicht.

Sie sollen überwacht werden. Ja, Ahmad!

Um 23.30 Uhr, wo immer du dann bist, was immer du tust:

Lass alles stehen und liegen! Sei um Mitternacht am Flugplatz!

Die Maschine geht um 0.30 Uhr. Ich soll um 23.30 Uhr abhauen.

Kluges Kind!

Und mehr erfahre ich nicht über dein Projekt?

Mehr darfst du nicht wissen. Zieh dich jetzt als Dame zurück!

Los, ab!

Ja, Sir!

Hallo? Hier ist Sir Harold Dean.

Sie wollten eine Verbindung mit 4279 schaffen! Wo ist sie?

Bitte beeilen Sie sich, Mann!

Ah ... Komm mal mit!

Lady Dean hat sich zurückgezogen und möchte auspacken.

Würdest du bitte mitkommen? Wo gehen wir hin?

Wir müssen Emile finden. Emile?

Ist er nicht in Hongkong? Nein. Und lass das Fragen!

Es ist menschlich, neugierig zu sein. - Dann bist du übermenschlich!

Warten Sie bitte hier auf mich!

Ja. Danke!

Ja, ja.

Du, ähm ...

Harry!

Harry! Ich habe irgendwie ein ungutes Gefühl.

Harry! Was ist los?

Bist du einer von den Spionen, die man im Film umlegt?

Wieso? Wir werden verfolgt!

Deine Fantasie geht wieder mit dir durch.

Seitdem wir das Hotel verließen, folgen uns zwei Männer.

Was? Wo? Dahinten an der Ecke!

Verdammt noch mal!

Warum sind solche Leute eigentlich so auffällig?

Ach! So auffällig wie die sind nur wenige.

Die werden wir abschütteln.

Nicole?

Nicole!

Hallo! Würden Sie mir was spendieren?

Ich warte hier seit 20 Minuten!

Du hast ausdrucksvolle Augen.

Wo warst du? In einem Auto und wieder raus.

Man kann dich klauen und in einen Harem bringen!

Warst du besorgt?

Nein. Die Verfolger loswerden war meine Sorge.

Du warst nicht schlau!

Ich bin zurück zum Taxi gegangen. Die hinterher.

Sie steigen in ihre Karre und folgen dem Taxi.

Aber ich bin aus dem Taxi wieder ausgestiegen.

Bevor der Fahrer aufs Gas drückte.

Nun folgen sie dem Taxi! Ach so! Schöne Grüße von Emile!

Wie bitte? Ich soll dir sagen:

"Alles in Ordnung! Die Lieferung ist geliefert!"

Ich weiß nicht, was das bedeutet. Aber es klingt lustig.

Du bist verwirrend und du bringst mich aus dem Konzept!

Aber Harry! Darf ich nicht was trinken? Ich bin durstig!

Die Rezeption bitte! Oh!

Eine Nachricht hinterlassen?

"Mögen die Tage in Dammuz die Erfüllung aller Wünsche bringen!"

Harry! Damit hast du mich aus dem Konzept gebracht!

War das ein Kompliment? Und was für eins!

Danke! Aber bitte!

Ich hätte nie gedacht, dass du einer Frau Blumen schickst.

Bist du gehemmt, dich so zu geben wie du bist? - Gehemmt?

Ja. Ein Freund, ein Psychologe, sagte mir mal:

"Innere Zartheit ..." - Kannst du nie das Wesentliche kurz ausdrücken?

Hm ...

Wie fasse ich mich kurz? Moment!

Ich finde es rührend, dass du mir so hübsche Blumen schickst.

ES EMPFIEHLT SICH DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Ein Rat fürs Leben:

Man muss stets ... beide Seiten lesen!

"Es empfiehlt sich die Geschäftsleitung"

Tut mir leid! Tut mir leid!

Sir Harold Dean? Ja?

Oh!

Danke!

"Mr. Ahmad Shahbandar bittet um das Vergnügen der Anwesenheit

von Sir Harold und Lady Dean! Er erwartet Sie um 1 Uhr."

Wieso 1 Uhr?

Ich will bei ihm Abendessen, nicht Mittagessen.

Auf seiner Jacht "Osiris"? Ich will in sein Apartment!

Noch was schiefgegangen?

Nein, nein. Der Plan klappt schon.

Du siehst aus wie ein beleidigter Dackel.

Wie aufbauend! Vielen Dank!

Harry! Ich weiß, wie es ist, wenn es nicht so läuft, wie man will.

Kann ich dir aus dem Schlamassel raushelfen?

Mein Plan ist 100 %ig narrensicher!

Du hilfst mir, wenn du dich wie eine Dame benimmst bei Shahbandar!

Sprich wenig und nur, wenn du gefragt wirst!

Nimm beim Essen nur das Besteck, was ich auch nehme!

Und erzähl nicht von deinen Kapitänen und Psychologen!

Lächle lieber mysteriös! Klar? Hm. Ja, Harry!

Lady Dean? Ich bin Ahmad Shahbandar.

Sir Harold? Schönen guten Tag!

Schön, dass Sie kommen konnten! Sehr gern!

Ich diskutiere gern über die Welt-Öl-Situation.

Öl-Situation? Interessant! Ja.

Mein Lieblingsthema.

Noch lieber rede ich über die Universitätsjahre.

Sie waren doch auch in Eton? Ja.

Wer war eigentlich Magnifizenz zu Ihrer Zeit, Sir Harold?

Magnifizenz? Sie waren doch in Eton?

Sie tragen die Krawatte von Eton! Ach so! Ja.

Wie hieß noch seine Magnifizenz? Strenger alter Knabe.

Sein Name fing an mit M ... Oh! Wir essen draußen.

Eine gute Idee! Ich liebe es,

im Freien zu essen. Wollen wir uns setzen?

Lady Dean? Sir Harold?

Danke! Sie sind eine Überraschung für mich, Mr. Shahbandar.

Ich habe Sie mir anders vorgestellt. So?

Ich dachte, Sie würden ein Monokel tragen.

Und steifen Kragen, dunklen Anzug. Nicht so salopp.

Auf Bildern sehen Sie anders aus.

Ich habe einen Mr. Shahbandar für die Öffentlichkeit erfunden.

Sie will von reichen Männern glauben, sie seien exzentrisch.

Ich bewahre mir durch diesen Trugschluss mein Privatleben.

Chinesisch?

Ja, Ming-Dynastie. Lieben Sie Bernstein, Sir Harold?

Ja. Ein ansprechendes Material.

Dann wissen Sie auch, was die Chinesen darüber sagten.

Ja, sie sagten ... Wie war das noch?

Bernstein ist die Seele des Tigers, verwandelt in Stein.

Warum haben Sie heute geflaggt?

Ist ein besonderer Anlass? Ein ganz besonderer!

Sie sind meine Gäste und wir begehen das Fest des Ali Hadsch.

Kennen Sie die Geschichte von Ali Hadsch? - Nein.

Einem Ali Hadsch wurden drei Wünsche gewährt.

Er erbat sich Gesundheit, Glück ...

Und, ich rate mal, Reichtum!

Es ist immer so bei Wünschereien. Nein.

Ali Hadsch hielt Glück und Gesundheit für Reichtum.

Er verschenkte den freien Wunsch an seine Mitmenschen.

Jeder in Dammuz hat heute einen Wunsch frei. Auch Besucher!

Wie nett! So ein Glück, dass wir heute in Dammurz sind!

Haben Sie Ihren Wunsch schon ausgesprochen, Mr. Shahbandar?

Noch nicht. Ich warte lieber ab.

Nun, Sir Harold? Was wünschen Sie sich?

Das muss ich gut überlegen. Nichts überstürzen!

Ja. So sind die Engländer.

Lady Dean? Ja.

Ja. Ich habe einen Wunsch.

Er ist mir eben gerade eingefallen. So?

Es gibt einen Mr. Shahbandar,

von dem die Öffentlichkeit nichts weiß.

Können wir Einblick in Ihr Privatleben erhalten?

Ich hörte von Ihrem herrlichen Apartment.

Und würde es gerne mal sehen.

Du nicht auch, Harry? Natürlich!

Mein Apartment? Ja.

Das würden Sie gern sehen? Ja.

Wenn Sie es gestatten? Das ist kein Problem.

Heute Nachmittag zum Tee?

Gern. Ali Hadsch war ein bemerkenswerter Knabe!

"Dean. Sir Harold Everett, Mitglied des Oberhauses, geboren 1891."

Ein bisschen sehr alt für unseren Besucher, meine ich.

"Dean. Sir Harold Bingley Roger. Akademie der Wissenschaften."

Das ist er bestimmt nicht. Ha! Wohl kaum.

"Dean. Sir Harold Dewar Morgan.

Britischer Botschafter in den Niederlanden."

Mit seinem Titel ist es also schon Essig.

In Eton hat er auch nicht studiert. Er ist ein Hochstapler.

Ganz offensichtlich. Was mag er wollen?

Er hatte den Wunsch, mein Apartment zu sehen.

Lassen Sie das Pärchen herbringen! Ich habe sie zum Tee eingeladen.

Warum denn das? - Mein lieber Abdul! Wissen Sie nicht, was Neugier ist?

Dieses Paar bringt für mich eine kostspielige Komödie heraus.

Ich will lachen und die Vorstellung genießen.

Die Vorstellung oder sie?

Über alles kann ich leider auch mit Ihnen nicht sprechen, Abdul.

Sie verstehen? Natürlich! Ich hole sie jetzt.

Ihr Manschettenknopf, Sir Harold! Danke sehr!

ALARM STOPP

Was ist denn, Sir Harold? Sie sehen so irritiert aus.

Ich hatte mir die Wohnung kaum so modern vorgestellt.

Danke, Abdul! Sie war früher altmodisch eingerichtet.

Ein amerikanisches Magazin hat hier mal Fotos gemacht.

Als die Reportage erschien, ließ ich alles umdekorieren.

Damit nicht jeder Einblick in Ihr Privatleben hat.

Ja. Und meine Kunstsammlung sollte besser wirken.

Sie hörten vielleicht von ihr. Hier sind meine Bilder.

Es ist eine bunte Auswahl.

Die frühesten Bilder sind von holländischen Meistern.

Aber ich sammle auch Maler wie Chagall, Matisse, Picasso.

Nett! Sie haben sich vor allem auf Malerei spezialisiert?

Nein. Ich habe in anderen Räumen noch vieles andere.

Gefällt es Ihnen, Lady Dean? Ganz besonders.

Das, äh ... Das muss aus einer ganz frühen Zeit sein.

So ist es. Ja. Ah! Interessant!

Picasso. Es gehört zu seinen Besten. Finde ich jedenfalls.

Oh ja! Aus der Blauen Periode. Ja, 1906.

Hm ... Wirklich 1906? Ich habe gedacht 1907.

Nein. Er hat es 1906 gemalt.

Ich bewundere Ihre Kenntnisse. Das ist selten.

Nein. Selten sind so wertvolle Originale auf einem Haufen.

Tausende müssen hier an den Wänden hängen. - Na ...

Hunderttausende. Ja.

Und wer, Sir Harold,

ist Ihr Lieblingsmaler?

Ich bitte um Verzeihung?

Gibt es hier einen Maler, den Sie besonders schätzen?

Das ist schwer zu sagen. Ich habe nicht so viel für Bilder übrig.

Meine große Schwäche sind ... Skulpturen.

Tatsächlich? Ja.

Meine auch.

Ich liebe am meisten eine Plastik.

Ach wirklich? - Vielleicht darf ich sie Ihnen zeigen.

Das wäre ganz fraglos nett!

Bemerkenswert, nicht wahr? Bemerkenswert.

Ich meine, die Ähnlichkeit.

Ja! Jetzt sehe ich es auch.

Unglaublich, diese Ähnlichkeit! Irritierend!

Ja. Sie sind überrascht.

Ich war es auch, als ich Ihre Frau sah.

Diese Plastik stellt die Kaiserin Li Su dar.

Marco Polo bekam sie in China als Geschenk.

Ein großartiges Beispiel früher chinesischer Kunst.

Wirklich faszinierend, nicht? Ja, sehr.

Was halten Sie von meinem kostbarsten Besitz, Lady Dean?

Ich finde die Situation irgendwie unwirklich.

Es hieß von der lebenden Kaiserin, dass nie wieder auf dieser Welt

eine andere Frau schön sein würde wie sie.

Und ihre Reinheit besitzen.

Dieser Spruch scheint widerlegt. Sie ist wohl wertvoll!

Oh! Unbezahlbar!

Meine Freunde sagen, ich hätte die Summe nur bezahlt

wegen der Ähnlichkeit mit meiner Frau.

Fürchten Sie nicht, man könnte sie stehlen?

Eigentlich nicht, Lady Dean.

Der Mann von Li Su ließ über 100 Wächter Tag und Nacht

das Bild seiner Frau bewachen.

Ah ... Strecken Sie die Hand aus! Fassen Sie sie an!

Meine Hand! Ja.

Aaah!

Ich bedaure, wenn ich Sie erschreckt habe!

Danke, Abdul, für die Demonstration!

Glücklicherweise leben wir im 20. Jahrhundert.

Da hat man statt Leibwächtern nur Elektronik.

Jedes Licht unter der Kuppel ist ein elektronisches Auge.

Unten auf dem Boden sehen Sie die Gegenstücke.

Ich liebe technische Spielereien.

Es gibt technisch ausgeklügeltere Systeme,

aber dies tut's auch! Es wirkt schlecht erzogen:

Aber darf ich Sie um einen Drink bitten?

Oh! Wie konnte ich nicht dran denken? Bitte sehr!

Es ist schwer, sich von diesem Kunstwerk loszureißen. Nicht?

Praktisch kaum möglich!

Was darf ich Ihnen anbieten, Sir Harold?

Einen Cocktail oder Whiskey? Und Sie, Tee?

Nein, danke! Wir haben Sie schon lange belästigt. Wir gehen.

Haben Sie eine andere Verabredung? Trink doch eine Tasse Tee!

Ja. Für mich Whisky Soda und für Lady Dean Tee.

Tee. Sicher.

Milch? Ja, danke!

Ich habe zum Fest von Ali Hadsch noch keinen Wunsch geäußert.

Ich würde Sie gern heute Abend bei mir zu Gast haben.

Ich möchte Ihnen die Stadt zeigen. Das ist leider nicht möglich.

Ich erwarte einige wichtige Telefonate.

Wie schade!

So wird mein Wunsch eben nicht in Erfüllung gehen.

Leider! Tut mir leid! Cheers!

Moment! Ich kann den halben Wunsch erfüllen!

Nicole würde gern zum Fest.

Würde sie nicht lieber ... Nein!

Sie ist ganz versessen auf Volksfeste.

Sie haben mir meinen Wunsch erfüllt und ich erfülle Ihnen Ihren Wunsch.

Sie machen mich glücklich. Vielen Dank!

Und nun brauche ich etwas zu trinken.

Sir Harold! Möge das, was Sie sich wünschen, auch in Erfüllung gehen.

Ich habe ihn an der Angel. Ich warf den Köder aus.

Er schnappt danach, nun zappelt er.

Und du hast die Dame toll gespielt.

Wie du von der Blauen Periode Picassos sprachst. Umwerfend!

Das war genial. Absolut genial!

Ich hatte keine Ahnung, was die Chinesen über Bernstein sagten.

Du hast mich gerettet! Nicole!

Ich glaube, du bist eine ganz Ausgekochte!

Was ist denn mit dir los?

Harry! Du machst was Kriminelles. Du hast mich angelogen!

Du hast gewusst, dass ich kein Vertreter für Damenstrümpfe bin.

Richtig! Aber ich will nicht in Kunstdiebstahl reingezogen werden.

Ach! Nur bei großen Dingern kneifst du.

Bei kleinen machst du mit.

Was soll das, wenn ich fragen darf? Ich hau ab!

Ach ja? Ich mag nicht angelogen und

ausgenützt werden. Ich mag Ganoven nicht!

Du bekommst 5000 Dollar! Die brauche ich nicht im Gefängnis.

Mein Plan ist idiotensicher! Dann kommst du in die Klapsmühle!

Warum hast du dann Shahbandars Einladung angenommen?

Du hast mich ihm doch aufgedrängt!

Noch was! Du unterschätzt seine Intelligenz! - Und du meine!

Ich habe dich ihm als Ebenbild seiner Frau verkauft.

Ein teurer Spaß! Allein deine Fummel!

Die bekommst du wieder. Trag sie doch auf!

Und die 5000 Dollar will ich nicht. Ich tat so viel für dich!

Kennst du keine Dankbarkeit? Ich will hier weg!

Sei klug und geh auch, sonst bist du geliefert!

Ich werde nicht gehen. Ich schaffe es auch allein!

Und pack keine Kleiderbügel des Hotels mit ein!

Mal sehen! Ich werde schon das Richtige haben.

Hier, zum Ersten!

Nein. Das ist mir zu groß. Und zum Zweiten!

Hm ... Und zum Dritten!

Hier! Das wäre gerade richtig. Sage ich doch!

Sehr gut! Würden Sie es einpacken, bitte?

Ach! Und diese Zange brauche ich.

Hier ist Feuerzeugbenzin. Lieber eine Glasflasche.

Dann weiß ich, wie viel drin ist. Also, eine Flasche!

Aus Glas. Gut!

Vielleicht diese? Ja! Wie viel bekommen Sie?

Zwei Francs. Schön!

Na? Doch im Land geblieben? Ich bin eingeladen heute Abend.

Da wolltest du doch nicht hingehen! Man kann seine Meinung ändern.

Und der Grund dafür? Hauptsächlich Mitleid mit dir.

Du wirst 20 Jahre in einem arabischen Gefängnis sitzen.

Das ist zu viel. Selbst für dich.

Das ist lieb. Mitleid ist die beste Grundlage für ...

Donnerwetter! Was heißt "Donnerwetter"?

Das war ein Kompliment, Puppe! Weil du gut aussiehst.

Aber wo ist die orientalische Linie am Kleid?

Harry, keine Verkleidung!

Ich gehe zu dem Abendessen, wie ich es für richtig halte.

Ich komme so besser an, als in dem Firlefanz von dir!

Du siehst hinreißend aus!

Danke!

Mr. Shahbandar erwartet Sie, Mylady!

Exquisit!

Ihr Mann ist sehr unvernünftig, die Arbeit Ihnen vorzuziehen!

Die Arbeit geht bei meinem Mann immer vor.

Da ich von seinem Ehrgeiz profitiere, sage ich nichts.

Wollen wir gleich gehen?

Dann sehen Sie unsere Stadt noch im Hellen. - Sehr gern! Ja.

Schön, dass wir einer Meinung sind! Nein! Bitte hier entlang.

Ich habe mir für Sie einige Überraschungen ausgedacht.

Apropos Überraschung!

Ich war überrascht, dass Sie nicht wussten,

wie ähnlich Sie meiner Kaiserin Li Su sind.

So? Hätte ich das wissen müssen?

Nein. Es schien mir nur, dass Ihr Mann von der Ähnlichkeit wusste.

Er war nicht überrascht.

Er zeigt ungern Empfindungen. Er ist Engländer.

Ja. Sie sind sehr beherrscht, die Engländer.

Dieses Zimmer wird Sie interessieren.

Es gibt auf der Welt kein anderes seiner Art.

Ich sagte schon heute Nachmittag, Lady Dean:

Ich liebe technische Spielereien.

Sind Sie bereit?

Und für was bereit? Passen Sie auf!

Wir fahren nach oben zum Dachgarten.

Sehr bedauerlich, dass Sir Harold nicht bei uns ist.

Er würde Dammuz wohl auch gern von oben betrachten.

Aber Geschäfte verhindern oft schöne Dinge.

Sehr schade, nicht?

Fliegen macht Ihnen ja nichts.

Sie fliegen mit Ihrem Mann viele 1000 Kilometer.

Viele 100.000!

Danke sehr!

Mr. Shahbandars Apartment, bitte!

Sir Harold Dean. Können Sie bitte Lady Dean an den Apparat holen?

Oh, sie ist schon ... Das wusste ich nicht. Danke!

Ist Mr. Shahbandar Besitzer eines Hubschraubers? ... Oh, er ist!

Mittelalter und Gegenwart

treffen noch in Dammuz ohne Übergang aufeinander.

Sie werden aus dem Staunen nicht herauskommen.

Sie bleiben nur kurz. Kann Ihr Mann seinen Aufenthalt verlängern?

Nein. Aber wir kommen wieder und nehmen uns dann Zeit.

Ich freue mich darauf.

Wir landen bald auf dem Platz da.

Und dann werden wir uns das Volksfest ansehen.

Das Fest des Ali Hadsch ist ein fröhliches Fest. Alle glauben:

Ihre heimlichen Wünsche würden heute erfüllt werden.

Effendi! Eine Rolle des Ali Hadsch.

Ja. - Bringt Ihnen Glück. Ihnen und der schönen Dame.

Ali Hadsch wird dann immer mit Ihnen sein.

Danke, Effendi' Danke!

Ali Hadsch möge Sie stets beschützen. Und ebenso Sir Harold!

Lady Dean! Darf ich vorstellen? Colonel Salim.

Colonel Salim! Lady Dean. Sehr erfreut!

Ich habe Colonel Salim sozusagen als Anstandswauwau hergebeten.

Es wird Ihren Mann freuen.

Er ist unser Polizeichef. Oh, wie reizend!

Und interessant!

Salim und ich sind Freunde. Wir haben gemeinsame Interessen.

Sein Hobby ist auch die Technik. Er half mir, in meiner Wohnung

das Warn- und Sicherheitssystem einzubauen.

Wir hoffen, es dieser Tage ausprobieren zu können.

Nicht wahr, Salim?

Entschuldigung! Ich bin sofort zurück.

Hotel Semirames, bitte!

Danke sehr!

Feuer! Feuer!

Schnell! Der Zeitungskiosk brennt! Schauen Sie mal!

Nehmen Sie den Feuerlöscher! Beeilen Sie sich!

Ich verstehe nicht. Wie konnte das denn passieren?

Ich verlange sofortige ...

Bringen Sie bitte etwas zu trinken -

und zwei Zigarren! - Ja, Sir!

Geben Sie mir die Rezeption! ... Ja? Hallo?

Wie haben denn die Gäste reagiert? Ist Panik entstanden?

So ein Glück! Das ist mir schleierhaft.

Harry?

Harry!

Harry!

Was tust du in seinem Schlafzimmer? Das kann rauf und runter!

Wer das? - Das Schlafzimmer. Es ist ein Aufzug,

zum Dachgarten! Wie siehst du aus?

Du hast keine Zeit! Psch!

Er ahnt etwas! Er hat dir eine Falle gestellt.

Wir können vom Dachgarten über eine Feuerleiter runter.

Ich gebe nicht auf! Harry!

Shahbandar kommt bald! Schnell weg! Du kannst ja gehen. Ich bleibe!

Da kommst du nie durch, Harry!

Wenn du auf diesen Kopf so versessen bist, helfe ich dir.

Ich kann da nämlich durchklettern.

Bist du sicher?

Ja, ganz sicher!

Na, dann los!

Nicole! Du bist ein kluges Kind.

Und ich liebe dich!

Schnell weg! Wir treffen uns auf dem Flugplatz.

Zum Flugplatz, bitte!

Wirklich gute Arbeit!

Schafft sie mir zurück!

Ich danke Ihnen vielmals! Halt! Die Polizei!

Wir können nicht zusammen abfliegen.

Hier, Nicole! Pass und Flugkarte. Wir treffen uns in Hongkong.

Aber was wird mit dir? Ich sorgte für einen 2. Fluchtweg.

Mach dir um mich keine Sorgen! Los, geh! Geh schon!

"Die Passagiere nach Karachi und Hongkong -

zur Pass- und Zollkontrolle!"

Bitte 20 Francs Flughafengebühr!

Die Zollabfertigung ist gleich links.

Ihren Pass und Ihre Flugkarte!

Haben Sie irgendwelches Gepäck, Mrs., äh ... Chang?

Das wird mir nachgeschickt.

Dürfte ich um 10 Francs bitten? Flughafengebühr.

"Der Flug 703 Zürich, Rom, Beirut, Dammuz -

hat 30 Minuten Verspätung."

Sie müssen noch zur Passkontrolle.

Ihre Maschine startet in 15 Minuten. Danke!

"Letzter Aufruf für alle Passagiere

zum Flug 406 nach Karachi und Hongkong!"

"Die Passagiere des Fluges 406 begeben sich bitte an Bord!

Das war der letzte Aufruf."

Bitte gleich rechts! Einen angenehmen Flug! - Danke!

Einen Moment, Mrs. Chang!

Guten Morgen!

Sie haben sich verändert! Wollen Sie sich setzen?

Ich hoffe, Sie haben gut geschlafen.

Ich habe nicht gewartet. Entschuldigen Sie!

Aber ich frühstücke sehr früh.

Frische Früchte, Kaffee, Orangensaft.

Hm.

Man glaubt, Menschen zu kennen,

obwohl immer der Zweifel bleibt, ob man ihnen nicht unrecht tut.

Bei Ihnen bin ich mir nicht darüber klar geworden,

wie Ihre wahre Natur ist und was nur gespielt.

Bei Ihrem Bekannten ist es leichter.

Er möchte ein Salon-Dieb sein. Ein High-Society-Verbrecher.

Aber dafür fehlt ihm einiges.

Er ist uns entkommen. Aber wir kriegen ihn.

Während Sie schliefen, befassten sich meine Leute mit ihm.

Sie wissen, wo er ist. Ein Anruf nach Hongkong:

Und er wird verhaftet und nach Dammuz ausgeliefert.

Ihr Freund hat keine Chance!

Aber da ich, ähm ...

Da ich ... Sie und Ihren Freund

unfairerweise nicht ernst genommen habe,

habe ich Ihr Spiel mitgespielt ... und verloren!

Als fairer Verlierer verzichte ich auf den Anruf.

Aber Sie fliegen nach Hongkong und sorgen dafür,

dass Harry Dean mir Li Su zurückschickt!

Wenn er sich weigern sollte,

wird er bestraft. Streng bestraft!

Das ist alles, was ich zu sagen habe.

Ich gebe Ihnen seinen Lebenslauf mit.

Vielleicht erkennen Sie auch, wie dumm und lächerlich

seine Hoffnungen auf eine große Verbrecherlaufbahn sind.

Ich danke Ihnen!

Leben Sie wohl!

Nicole!

In Li Su werde ich jetzt immer nur Sie sehen!

Wenn ich sie zurückbekomme!

Wo zum Teufel hast du gesteckt? Oh, Harry!

Ich warte seit 48 Stunden auf dich! Hör zu!

Ich soll dir was von Shahbandar sagen.

Vergiss ihn! Aber er vergisst uns nicht!

Vergiss ihn! Schick ihm Li Su!

Ich kann das nicht!

Shahbandars Leute verfolgen dich!

Ich habe sie nicht gestohlen! Ich bin nicht dumm!

Nicole! Li Su wurde nicht gestohlen!

Du wirst verhaftet und ausgeliefert und kommst ins Zuchthaus!

Gut! Ich wette 5000 Dollar gegen deinen Pass:

Li Su ist nicht gestohlen worden!

"Buddha lächelt über die Sünden, die in ihm schlummern!

Ist ein Unentschieden, okay?

Harry Dean."

Das Telegramm ist gerade gekommen.

Ich verstehe es nicht!

Was soll darin schlummern? Der Buddha ist leer!

Willkommen, Li Su!

Eigenartig, Salim! Eigentlich halte ich mich für einen klugen Menschen.

Aber wozu hat er diese ganzen Anstrengungen gemacht?

Doch nicht, um zu stehlen! Können Sie das erklären?

Wir wollten Zeitungsreklame haben. Die haben wir gekriegt!

Die ganze Weltpresse befasst sich damit!

Wozu brauchst du die? Die Reklame, meine ich.

Aus Versicherungsgründen hat Shahbandar vor zwei Jahren

bei Emile eine Kopie der Li Su anfertigen lassen.

Emile ist ein Genie im Kopieren.

Er machte nicht eine Kopie, sondern zwei.

Er wollte die zweite so vollkommen haben,

dass sie kein Fachmann mehr vom Original unterscheiden kann.

Meine beste Arbeit! Ich fand den Originalton,

den man verwendete, in der Mongolei.

Der Kopf wurde nach der Methode wie damals gebrannt.

Diese Li Su ist original!

Und wenn Shahbandar sagt, dass er das Original hat?

Wir haben schon Angebote von drei Leuten, denen das egal ist.

Sie glauben, Shahbandar hat die Kopie und sie das Original.

Wer hat sich das ausgedacht? Er natürlich!

Und wer von euch hat die Sache finanziert? - Er natürlich!

Ihr seid hinterlistige, feige, unanständige Spitzbuben!

Billige Betrüger, die nicht mal im großen Stil klauen können.

Sag nicht "billige Betrüger"! Du hast Intelligenz, Liebling!

Und die reicht nicht vor und nicht zurück, Harry Tristan Dean!

Mach du weiter als Verbrecher! Ich nicht.

Woher weißt du meinen zweiten Vornamen? Niemand kennt ihn!

Dein Vater heißt Eric, deine Mutter Mary.

Du wurdest am Londoner Hafen geboren.

Mit 17 bist du abgehauen zur Marine.

Du bist nicht verheiratet. - Woher weißt du meinen zweiten Vornamen?

Shahbandar gab mir deinen Lebens- lauf. Du warst Pingpong-Meister!

Und du warst noch nie im Gefängnis. Warum willst du jetzt da rein?

Ich würde gerne deinen Lebenslauf weiterverfolgen.

Aber du hast einen Knall! Darum sage ich Adieu!

Nicole, lauf nicht weg! Ist doch alles zwecklos!

Ich ... Ich will ... Ich will dir was zeigen!

Tut mir leid, Emile!

Das war wohl das Ende einer ungewöhnlichen,

aber großen Freundschaft! Ich versuche, dir die Kosten

dieses missglückten Unternehmens zurückzuzahlen.

Leb wohl!

Und verzeih mir, wenn du kannst!

Ich liebe dich, Nicole!

Komm!

Verbrechen macht sich nicht bezahlt.

Kopieren bringt mehr ein.

Sie werden sicher noch eine nutzbringende Verwendung finden

für den 2000 Jahre alten Ton.

Ja? Hier Emile Fournier.

Ja.

Nun, kommen Sie doch gleich her!

DAS ENDE

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