All language subtitles for Schuld.nach.Ferdinand.von.Schirach.S02E03.Das.Cello.German.720p.HDTV.x264-GDR

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Original subtitles

(Ruhige, tragische Musik)

(Sie atmet heftig.)

(Packender, instrumentaler Pop-Rock)

(Titelmelodie: "Schlaflos" von Jennifer Rostock)

(Telefon klingelt.)

Ja, hallo? Theresa?

Theresa?

(Klingel)

(Leise, tragische Musik)

(Schluchzen)

Was ist passiert, Theresa?

(schluchzend) Im... Bad.

(Düstere Musik)

(Sie schluchzt.) Theresa.

Ich... (Sie weint.)

(beruhigend) Sch.

Sch, sch.

Ja, nach Frankfurt.

Und Leonhard wird mitkommen zum Studieren.

Jura, wahrscheinlich.

Jura.

Aber erst mal geht's auf große Reise.

Schönes Fest.

Sie will 'ne Weltreise machen. Mit Leonhard.

Lieber mit dem langweiligen Bruder als mit einem jungen Kerl?

Also, ich kapiere das nicht.

Sie interessiert sich noch nicht für junge, anstrengende Männer.

Das kommt noch. - Jaja, wahrscheinlich.

So, Showtime.

Theresa? Komm mal.

Becker? Kommen Sie mal. - Ja?

Was denn? Komm.

Hallo? Alle mal herhören.

Wir gehen jetzt rein in den Salon. Bitte alle rein. Es geht los.

(Freudiges Stimmengewirr)

Ich verstehe nix von Musik. Das gebe ich gerne zu.

Ich komme vom Bau, wie mein Vater.

Er trug sein Leben lang in den Taschen

einen Revolver und ein Geldbündel mit sich herum.

Ich habe es leichter. Die Waffe muss nicht mehr am Mann sein.

Ich habe nie verstanden, wie man in einem Zimmer hocken

und dasselbe Musikstück wieder und wieder spielen kann.

Ich habe nie verstanden, was sie im Kopf hat mit ihrer Musik.

Aber ich habe immer verstanden, wenn etwas gut ist.

Und Theresa ist gut. Sehr gut sogar.

Deswegen wurde sie am Musikkonservatorium aufgenommen.

(Applaus) Bin sehr stolz auf dich.

Theresa und Leonhard verlassen dieses Haus.

Und man soll Reisende nicht aufhalten.

Schon gar nicht Kinder, die flügge sind.

Also, mögen sie ziehen und die Welt erobern.

Vorher feiern wir. Theresa gibt uns ein Konzert.

Theresa, das ist dein Fest.

Das ist deine Bühne.

(Applaus)

(Musikstück: "Suite für Cello Nr. 1" von Johann Sebastian Bach)

(Dunkle, verträumte Klänge)

(Musik klingt aus.)

(Schlüssel klappern.)

(Tür wird geöffnet.)

Hallo.

Kriminalhauptkommissar Seidel, Kriminalkommissar Lang.

Tag.

Frau Tackler, Ihr Anwalt sagte uns,

Sie wären bereit, ein umfassendes Geständnis abzulegen.

Ist das richtig? - Ja.

Wollen wir anfangen?

Ja?

(Piepen)

Vernehmung der Angeklagten Theresa Tackler

zum Mord an Leonhard Tackler.

Anwesend sind ihr Anwalt, Friedrich Kronberg,

KK Lang sowie KHK Seidel.

Bitte, Frau Tackler.

Ich muss aber von vorne erzählen, sonst versteht man es nicht.

Ja, sehr gern.

Wir waren noch ziemlich klein.

Leon war fünf, und ich war sieben.

Da ist unsere Mutter tödlich verunglückt.

Sie stürzte von einem Gerüst auf einer Baustelle meines Vaters.

Man hat nie rausgefunden, ob es Selbstmord war oder ein Unfall.

Danach gab es immer wieder Frauen an der Seite meines Vaters.

Aber keine blieb.

Bis auf eine.

Sieh zu, wie du den runterkriegst. - Etta, unsere Haushälterin.

Etta, hilf mir, ich trau mich nicht allein.

Wenn ihr in fünf Minuten nicht im Haus seid,

gibt es nichts mehr zu essen, klar?

(Düstere Klänge)

Frau Etta, wir möchten bitte was zu essen.

Was habe ich gesagt?

Ihr seid zu spät.

Das dürfen Sie nicht.

Das werde ich unserem Vater erzählen.

Euer Vater ist nicht da.

Und im Gegensatz zu euch, weiß ich, was ich darf und was nicht.

Tessa, ich habe Hunger.

Sag ein Wort. - Zimtschnecke.

Es war einmal eine Zimtschnecke,

die hatte sich auf einem Regal in der dunklen Küche zusammengerollt.

Sie lag da schon lange und wartete,

dass man sie endlich finden würde.

Aber die Menschen hatten keinen Hunger mehr.

Und so wurde die Zimtschnecke alt und hart,

sodass man sie nicht mehr essen konnte.

Das war eine blöde Geschichte.

Ja, ich weiß.

Schlaf jetzt.

Dann ist Etta gestorben.

Vater fand, dass unsere Erziehung abgeschlossen war.

Weil wir uns bei Tisch benahmen und gutes Hochdeutsch sprachen.

Es gab noch einen Gärtner

und eine Zugehfrau, die für uns kochte und das Haus putzte.

Vater war kaum zu Hause.

Eigentlich nur, wenn er uns eine neue Anschaffung zeigen wollte.

Kein Stück schnödes Blech.

3,8 Liter, 530 PS.

Achtgangautomatik, 307 Stundenkilometer Spitze.

Hier.

Fahr mal ums Karree.

Ich habe noch keinen Führerschein. - Was?

Sag das noch mal.

Ich habe noch keinen Führerschein.

Als ich so alt war wie du, klaute ich Autos

und fuhr bis nach Italien, ohne Führerschein.

Du verweichlichte Tunte.

Schau dich doch an. Hier, viel zu dünn.

Keine Muskeln, kein Mumm.

Wer hat dich gemacht?

(Düstere Musik)

Denk einfach nicht dran.

Das ist es nicht wert.

("Suite für Cello Nr. 1" von Bach)

Ich hatte wenigstens die Musik.

Aber Leonhard hatte nichts.

Er hat sich auch nie gegen Vater gewehrt.

Bis auf ein einziges Mal.

(Spannende Klänge)

Hallo.

Ich wusste nicht, dass du schon da bist.

Mein Gott, wie schön du bist.

Lass sie los.

Geh weg von ihr. Ich sagte, lass sie los!

Hey...

Ist gut, mein Sohn.

Gut.

Du hast einen frei.

(Leise, bedrohliche Musik)

Nein.

(Leonhard ächzt.)

Was passiert mit mir, wenn du aufs Konservatorium gehst?

Ich kann nicht allein bleiben.

Du kommst mit.

Das erlaubt der Alte nie, das weißt du ganz genau.

Ich mach das schon.

(Besteck klappert.)

Ist was?

Wir wollen dir was sagen.

Leonhard und ich werden Bad Homburg verlassen.

Ich bin am Konservatorium in Frankfurt angenommen worden.

Und Leonhard wird mitkommen.

Wir wohnen erst bei einer Freundin, dann sehen wir weiter.

Wir fahren nächste Woche.

(Er lacht auf.)

(Besteck klappert.)

Reich mir mal das Brot rüber.

Ich habe gesagt, du sollst mir das Brot rüberreichen.

Du hast uns lange genug gequält.

Wir wollen nicht so werden wie du.

(Leise Streicherklänge aus Kopfhörern)

Theresa.

Hol deinen Bruder.

Ich bin kein schlechter Mensch.

Als eure Mutter gestorben ist...

(Er atmet zitternd.)

Ich habe immer versucht, für euch zu sorgen. Das bleibt auch so.

Ich werde Konten für euch eröffnen.

Ihr bekommt jeder 250.000 Euro, das sollte reichen.

Wenn ihr gehen wollt...

...dann geht.

Und du, Theresa, du bekommst ein Fest.

Ich lade sie alle ein.

Die Kulturfuzzis, die Kritiker, die ganzen wichtigen Spießer.

Ich bring dich ganz groß raus, das verspreche ich dir.

(Leise, düstere Musik)

Wollen wir eine Pause machen? - Ja, das wäre gut.

Ja, gerne. 30 Minuten?

Sehr gerne.

Also, ich kann anbieten ein gekochtes Ei und 'ne Mohrrübe.

Danke, Chef, das ist großzügig, aber damit kommen wir nicht weit.

(Seidel) Okay. - (Lang) Ich geh und kauf was ein.

Hast du gut gemacht.

(Verträumte Musik setzt ein.)

(Vögel zwitschern.)

(Sie kreischt und lacht.)

(lachend) Hier.

Mmh.

Wir wollten ein halbes Jahr reisen,

bevor ich im Herbst mit dem Konservatorium anfange.

Wir waren an der Amalfiküste, in Neapel, auf Capri.

In Lissabon.

Wir waren sehr glücklich.

Unser Leben hatte endlich begonnen.

(Dramatische Musik)

(Hupen)

(Dumpfer Hall bei jedem Aufprall)

(Nervenzerreißende Klänge)

(Quietschen)

(Musik läuft weiter.)

(Musik verklingt.)

Als Leonhards Zustand einigermaßen stabil war,

wurde er in die Charite nach Berlin geflogen.

Frau Tackler? (Sie stöhnt.)

Kann ich kurz mit Ihnen reden?

Wie die Kollegen in Portugal sagten,

hatte Ihr Bruder eine Urosepsis mit Multiorganversagen.

Man hat E.coli-Bakterien im Blut zu spät entdeckt.

Sicher weil man sich nur um seine Kopfverletzung kümmerte.

Trank Ihr Bruder in Portugal verschmutztes Wasser?

(Düstere Klänge)

Wird er wieder gesund?

Ihr Bruder liegt im künstlichen Koma.

Über die Auswirkungen seiner Verletzung wissen wir nichts.

Allerdings ist sein rechtes Bein leider von Nekrose befallen.

(Regelmäßiges Piepen)

Wegen der Infektion durch die Urosepsis sterben Zellen ab.

Das Gewebe wird nicht mehr ausreichend durchblutet.

Um eine weitere Entzündungsreaktion zu unterbinden...

...werden wir das Bein amputieren müssen.

Es tut mir wirklich leid.

(Leise, dramatische Musik)

Das ist jetzt unser neues Zuhause.

Danke schön.

Danke.

Na, mein Junge?

Willkommen zu Haus.

Entschuldigung, ich...

Wo bin ich hier?

Als sie Leon nach neun Wochen aus dem künstlichen Koma holten,

wusste er nicht, wer ich war.

Ich erklärte es ihm wieder und wieder.

Dass ich seine Schwester sei.

Dass er einen schlimmen Unfall hatte und ich mich um ihn kümmere.

Er schien es jedes Mal zu verstehen.

Und nach ein paar Minuten hatte er alles wieder vergessen.

Seine beiden Hippocampi...

...wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Er hatte sein Gedächtnis verloren,

konnte sich nichts länger als drei Minuten merken.

Er war ein Fremder in seinem eigenen Körper.

So, ich hole dann noch mal Wasser.

Und, wie gefällt dir das Haus?

Gut. Danke.

Möchtest du ein Stück Fleisch, Leonhard?

Ja, warum nicht? - Ja.

So...

Wer sind Sie?

Ich... - Leon? Das ist Frau Adler.

Sie kümmert sich um dich, wenn ich mal nicht da bin.

Schmeckt gut.

Probier doch mal, ist wirklich gut.

Verzeihung, aber ich habe Ihren Namen vergessen.

Leon, das ist unser Vater.

Und ich bin deine Schwester, Theresa.

Wir zwei schreiben mal 'ne Liste,

von Sachen, die du gern isst.

Zum Beispiel Käse oder Schinken oder...

...Wiener Schnitzel, hm?

Und wo sind wir hier?

Das ist unser neues Zuhause.

Wir beide wohnen jetzt hier.

Probier doch mal ein Stück von dem Fleisch.

Ich muss los, tut mir leid.

Wieso? Der Flieger geht erst um sechs.

Ich habe noch einen Termin. Habe ich nicht gesagt.

Wenn ihr was braucht, meldet euch. Egal was.

Zum Nachtisch gibt's Mousse au Chocolat.

Magst du doch so gerne.

Mousse...

Ja. Warum nicht?

Da warst du fünf oder sechs oder so.

Du wolltest unbedingt die Leiter hoch,

um im Nest die Vogelkinder zu gucken.

Kamst fast nicht mehr runter.

Ich musste dich lotsen, Schritt für Schritt.

Das ist Etta, unser Kindermädchen.

Etta. - Mhm, Etta.

(flüstert) Wir mochten sie nicht so besonders.

Irgendwann hast du ihr eine tote Maus in die Hausschuhe gepackt.

Was? - Ja.

Die ist total ausgeflippt...

(erzählt) Außer der Pflegerin und Vater, der alle sechs Wochen kam,

sahen wir niemanden.

Ich erzählte Leonhard Geschichten.

Er hat alles aufgeschrieben. Jede kleinste Anekdote.

In der verzweifelten Hoffnung,

dass er sein verlorenes Leben zurückbekommt.

(Dramatische Musik)

Er kann sich immer häufiger nicht mehr an bestimmte Begriffe erinnern.

Zum Beispiel Orange oder Butter.

Er wusste nicht mehr, dass es Butter heißt.

Ja, ich weiß. (Frau Adler seufzt.)

Sie sollten mit ihm mal wieder zu Dr. Bick gehen.

Und Sie sollten sich mal wieder ausschlafen.

Geben Sie Leonhard ein Schlafmittel und sich selbst auch.

Mach ich. Danke, bis morgen. - Ja.

(Musik läuft weiter.)

Dein Cello.

Ja.

(Sie spielt "Suite für Cello Nr. 1" von Bach.)

(Musik verstummt.)

Leon, hör auf.

Hör auf.

Bitte, Tessa, spiel weiter.

Tessa, bitte.

(Musik setzt wieder ein.)

(Düstere Klänge)

Ich hatte den Eindruck, er erinnert sich an unser Leben, wie es war.

Theresa. (Sie lacht laut.)

Also spielte ich für ihn.

Es wurde immer schlimmer.

Ich sollte mich ausziehen.

Alles.

Hallo. - Hallo.

(lachend) Super.

Und, alles gut? - Ja.

Heute war ein sehr guter Tag, oder?

Wann soll ich morgen kommen?

Um zehn? - Mhm.

Okay. Dann sehen wir uns morgen um zehn, Leon.

(leicht undeutlich) Spielst du für mich, Theresa?

Heute nicht.

Ich will, dass du für mich spielst.

Spiel für mich, du blöde Nutte!

Soll ich lieber bleiben? - Nein, ist wirklich alles gut.

(kreischt) Ich will, dass du für mich spielst, du Fotze!

(Leonhard kreischt.)

Leon... Leon.

(Er brüllt.) Sei doch mal ruhig!

Ich schreibe ein stärkeres Beruhigungsmittel auf,

falls Leonhard wieder 'ne Krise hat.

Die Aggressionen... und das mangelnde Anstandsgefühl

sind Auswirkungen der Gehirnschäden, die Ihr Bruder erlitt.

Emotion und Rücksicht sind erlernt.

Sie sind an unser Erinnerungsvermögen gekoppelt.

Wenn wir uns an nichts erinnern können,

können wir auch nichts mehr fühlen.

Haben Sie mal darüber nachgedacht, ihn in ein Heim einzuweisen?

Das kommt nicht infrage.

Ihr Bruder verliert zunehmend die Sprache.

Auch infolge des Schädel-Hirn-Traumas.

Er kann irgendwann nicht mehr kommunizieren.

Das ist eine enorme Belastung. Unterschätzen Sie das nicht.

Ich werde es mir überlegen.

Bis nächste Woche.

(Dramatische Musik)

Ich hatte mich abgefunden.

Mit meinem Leben, mit Leons Krankheit.

Manchmal konnten wir uns ja trotz allem noch nahe sein.

Aber die Vorstellung...

...dass er die Sprache verliert und wir...

...irgendwann nicht mehr miteinander reden würden...

Das war zu viel.

Ich konnte nicht mehr.

Leon, zeigst du mir dann die Banane?

Leon.

Mach mal mit, bitte, zeig mal bitte die Banane.

(Dumpfer Knall)

(Dramatische Musik)

Hallo. - Hallo.

Er wollte eigentlich nicht spielen. Gegessen hat er auch nichts.

Leon?

Er müsste mal raus hier.

Irgendwohin, wo es schön ist. Machen Sie mal einen Ausflug.

Würde Ihnen auch guttun. - Ja, das wäre schön.

Kommen Sie gut nach Hause. - Na klar.

Bis morgen.

Bis morgen, Leon!

(Musik läuft weiter.)

(Rumpeln)

Ich habe Fischsuppe gekauft. Und Mousse au Chocolat.

(Er brabbelt.)

Was? - (undeutlich) Was soll das sein?

Spielst du für mich?

Nach dem Essen, okay?

(Dramatische Musik läuft weiter.)

(Sie atmet heftig.)

(Sie atmet stoßweise.)

Das ist alles.

Mehr habe ich nicht.

(Melancholische, klassische Musik)

(Schlüssel klappert, Tür geht auf.)

Hallo, Theresa. - Hallo.

Wie geht's dir?

Setz dich.

Hier.

Ich hab's gefunden. - Danke.

Kennst du es überhaupt? - Ja.

Ist aber... ewig her.

Also, hör zu, Theresa.

Wie zu erwarten war, klagt dich die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an.

Ich glaube aber, dass...

...aufgrund deiner Lebensumstände,

speziell die Zeit mit Leonhard...

Friedrich, ich will nicht mehr darüber reden.

Müssen wir aber, ich bin dein Verteidiger.

Friedrich, bitte.

Ich habe dir alles gesagt, was zu sagen ist.

Und ich vertraue dir. Du weißt, was zu tun ist.

Aber ich will einfach nicht mehr darüber reden.

(Stuhlbeine schaben.)

(Klick)

("Suite für Cello Nr. 1" von Bach setzt ein.)

(Düstere Musik verdrängt Celloklänge.)

(Surren)

Wann ist es passiert?

Wir fanden Frau Tackler gestern bei einem Kontrollgang.

Sie hat ihren Schlafanzug in Streifen gerissen

und sich am Fenstergriff erhängt.

Wir wollten sie wiederbeleben, aber es war zu spät.

Es tut mir wirklich sehr leid.

Das haben wir in der Zelle gefunden. Es ist für Sie.

(Melancholische Klänge)

"So regen wir die Ruder

und stemmen uns gegen den Strom.

Und treiben doch stetig zurück,

dem Vergangenen zu."

"Die Schuld eines Menschen ist schwer zu wiegen.

Wir streben unser Leben lang nach Glück.

Aber manchmal verlieren wir uns, und die Dinge gehen schief.

Dann trennt uns nur noch das Recht ...vom Chaos.

Eine dünne Schicht aus Eis, darunter ist es kalt,

und man stirbt schnell."

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