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So.
EINE GANZ GEWÖHNLICHE FAMILIE
Sie ist ganz reingezoommt.
Da bist du ja.
Da bist du. Hallo, Emma.
Hallo, Emma. Hallo, mein Schatz.
Bist du da?
Na? Bist du da?
Das ist deine Mama. Deine süße Mama.
Und deine süße große Schwester Caro.
Sie soll jetzt schlafen. Wir gehen runter und gucken Fußball.
Heute spielt Dänemark. Ein Fußballspiel.
Willst du es dir mit Papa angucken?
-Na? Willst du das? -Die Dänen spielen ganz in Rot.
So.
-Hallo. -Und jetzt die Nationalhymnen.
Na, du? Bist du ein kleines Fußballmädchen?
Na? Ja, du bist ein kleines Fußballmädchen.
Die erste Halbzeit lief richtig gut. Wir waren in Führung.
Aber sobald ein Tor fällt, vergesst ihr alle unsere Absprachen und gebt auf.
Das geht so nicht, Mädchen! Ihr müsst dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben!
Okay? Hört ihr überhaupt, was ich euch hier sage?
Ihr müsst dranbleiben, bis das Spiel abgepfiffen wird. Okay?
-Ja. -Ja! Genau so, Mädels. Ihr seid super gut.
Vielen Dank für heute. Wir sehen uns am Dienstag.
Kannst du noch härter schießen? Zeig mal!
Wer kommt denn da? Michael Laudrup! Er schießt …
Nein, er wartet. Das ist genial!
-Musst du so peinlich sein? -Findest du, dass ich peinlich bin?
Dann komm. Schnapp ihn dir. Schnapp … Hey!
-Bist du fertig, Schatz? -Ja.
Bis bald. Tschüs, tschüs.
Wir müssen Caro und Mama abholen. Die waren noch nicht fertig.
Was du nicht sagst.
-Eure neue Trainerin wirkt echt nett. -Ja, aber sie ist ziemlich schlecht.
-Wieso denn? -Hast du das Einwechseln am Ende gesehen?
Sally wurde eingewechselt, obwohl sie gerade erst mit Fußball angefangen hat.
Total bescheuert, sie aufs Feld zu schicken, wenn wir zurückliegen.
-Es geht nicht nur ums Gewinnen. -Geht es wohl.
Tut es nicht.
Ihr müsst auch lernen, zusammenzuspielen und als Team zu funktionieren.
Die Trainerin ist dafür verantwortlich, dass ihr das hinbekommt.
-Hallo, Emma. Wie lief's? -Wir haben verloren.
-Schade. Bis dann. -Bis dann.
Wir hatten uns vor den Sommerferien mit Kenneth das Ziel gesetzt,-
-in die Meisterliga aufzusteigen.
Das versucht Naja sicher auch.
Sie scheint es aber nicht ganz im Griff zu haben.
Man soll den Hund nicht nach den Haaren beurteilen.
Was bedeutet das?
Man weiß erst, was jemand drauf hat, wenn man ihn kennenlernt.
Oh, ist der süß!
-Hattet ihr schon mal einen Hund? -Nein. Das ist so aufregend.
Die Mädchen betteln schon seit Jahren darum.
Sie verstehen jetzt, welche Verantwortung ein Hund mit sich bringt.
Es ist eine große Verantwortung. Darauf muss man vorbereitet sein.
Wir legen großen Wert darauf, gute Familien für unsere Hunde zu finden.
Bei uns wird er es gut haben.
Wir haben schon einen Korb, einen Fressnapf und Quietschspielzeug.
Wir haben einen tollen Ort fürs Hundetraining gefunden.
Er schläft.
Ich gebe euch Fressen für die erste Woche mit.
Ach, ach, ach, ist der süß. Hallo, du.
-Mensch, ist der süß. -Darf ich ihn mal halten?
-Er ist echt süß. -Er hat auch eine Hundemarke.
Und er hat seine erste Wurmkur hinter sich. Die nächste müsst ihr selbst machen.
-Ja, das macht man selbst …? -Besprecht das mit dem Tierarzt.
Er ist so süß!
Ich sehe mal nach ihr. Vielleicht geht es ihr nicht gut.
Du bist so niedlich.
-Papa? -Er ist gerade rausgegangen.
Thomas, hör auf.
-Papa? Wollen wir ihn Raúl nennen? -Nicht jetzt, Schatz.
Wir fahren jetzt nach Hause. Komm, wir fahren nach Hause.
Wir müssen jetzt leider los.
-Okay. -Ja. -Caroline?
Komm, Caroline.
Verdammt nochmal!
Ja! Reg dich ab.
-Caroline, kommst du runter? -Papa ist doch noch nicht da.
Doch, ist er.
Wenn wir keinen Hund kriegen, gehe ich nie wieder zur Schule.
-Natürlich gehst du zur Schule. -Ich weigere mich, zur Schule zu gehen.
-Caroline! -Hallo.
-Hier kommt die Pizza. -Caroline!
-Igitt. Ist das Gorgonzola? -Ja, die ist mit Gorgonzola.
Und die hier, die mit Peperoni, ist für dich.
-Was gibt's sonst noch? -Hier haben wir …
Hawaii.
Kommst du nicht, Helle?
Papa und ich lassen uns scheiden.
Was?
Das ist jetzt aber eine seltsame Art, so etwas zu sagen.
-Mama und ich werden darüber reden. -Nein, wir haben schon geredet.
-Du willst mir nicht zuhören! -Du hast deine Entscheidung doch gefällt!
Oder nicht?
Willst du es ihnen selbst sagen?
Wir werden uns scheiden lassen, weil … Papa eine Frau werden will.
Was soll das heißen?
Papa will eine Geschlechtsumwandlung machen lassen, weil er sich als Frau fühlt.
Das kann man doch nicht selbst entscheiden.
Doch, das kann man.
Papa war seit September zu Untersuchungen im Krankenhaus.
-Und jetzt nimmt er Sexualhormone. -Helle …
Was? Stimmt das nicht? Wurdest du auch schon operiert?
Nein, natürlich nicht.
-Ist das eine Krankheit? -Nein.
Wieso warst du dann im Krankenhaus?
-Es ist einfach so. So ist es. -Ziehen wir jetzt um?
-Wir müssen sehen, wie wir das machen. -Regt euch bitte nicht so auf.
-Was ist mit meiner Konfirmation? -Das weiß ich nicht, Caroline.
-Ihr könnt die nicht einfach absagen! -Darum geht es jetzt nicht!
Entschuldigung.
Emma, ich wünschte, es wäre nicht so.
Das hat nichts mit euch zu tun.
Ich habe schon immer so empfunden.
Wieso hast du dann Kinder bekommen?
-Ich habe eins gefunden. -Super!
Osterhase, wo hast du die Ostereier versteckt?
-Emma, hast du eins gefunden? -Genau da.
Ich hab nur zwei gefunden.
Da ist noch eins. Ich hab gerade eins im Gras gefunden.
Hier drüben sind auch noch welche. Die könnt ihr euch doch teilen?
Guck mal, hier auf dem Boden.
-Nein, das andere ist für mich. -Ist da eins? Darf ich mal sehen?
-Das ist aber schön. Sind da noch mehr? -Ja.
-Willst du nicht mitmachen? -Der Osterhase war aber nett dieses Jahr.
-Der hat viel zu tun gehabt. -Willst du nicht herkommen und mitmachen?
-Statt zu filmen? -Ja.
-Hallo, Helle. -Hallo.
Hallo, Caroline. -Hallo, Emma. Toll, dass du heute dabei bist.
-Helle, kann ich dich kurz sprechen? -Ja.
-Hast du heute mit Thomas gesprochen? -Nein.
Er rief an um zu sagen, dass er in Frauenkleidern kommt.
Er hat versprochen, dass er als Thomas kommt, wenn Emma kommt.
-Willkommen. -Danke.
Es ist toll, euch alle zusammen zu sehen.
Ich habe mit Helle und Thomas vereinbart, dass wir heute besprechen,-
-was du, Caroline, und was du, Emma, in diesem Prozess benötigen.
Damit ihr versteht, was gerade mit eurem Papa passiert.
Es ist wichtig, dass wir uns darauf einigen, dass keiner von uns geht.
Wenn ihr eine Pause braucht, ist das natürlich in Ordnung.
Sagt aber bitte Bescheid, damit es nicht völlig chaotisch wird.
-Darf ich kurz etwas sagen? -Bitte warte kurz.
Gibt es etwas, was du, Caroline, oder du, Emma, eingangs sagen möchten?
Nein.
-Gut. -Ja, Helle? -Danke.
Ich finde es sehr schwierig, wenn Thomas sich nicht an unsere Absprachen hält.
Also heute. Emma wollte ihren Vater seit August nicht mehr sehen.
Es war ein Kampf für mich, sie heute mitzubringen.
Und dann taucht er hier auf und sieht so aus.
Als wäre es ihm völlig egal, wie es den Kindern geht.
-Das ist nicht wahr. -Es ist wichtig, daran zu denken …
Darf ich etwas fragen?
Wieso sagte Thomas, dass er nicht als Frau kommt, wenn Emma heute mitkommt?
Das habe ich nicht gesagt. Das war deine Bedingung.
-Es ist also meine Schuld? -Nein, ist es nicht.
Aber meine Hormonbehandlung läuft jetzt seit sechs Monaten.
Es wäre merkwürdig so zu tun, als wäre nichts passiert.
Jetzt ist es also merkwürdig, so zu tun?
Es ist wirklich wichtig, dass es hier nicht nur Anschuldigungen gibt.
Ja.
Gut. Helle, magst du formulieren, was Emma deiner Ansicht nach braucht?
Emma kann dann nicken, wenn sie das auch so sieht.
Ich glaube ganz einfach, dass ihr das alles viel zu schnell geht.
All das mit Thomas, wir stecken mitten in der Scheidung, haben das Haus verkauft …
-Du wolltest die Scheidung. -Thomas. Bitte warte kurz.
Hella soll erst formulieren, was Emma ihrer Ansicht nach braucht.
-Ja. -Gut. -Ja?
Ich glaube, es wäre wichtig für Emma, dass Thomas noch nicht nach Thailand fährt.
-Du weißt, wie schwer das für mich ist. -Wieso hast du es so eilig?!
Caroline und Emma, ich liebe euch über alles.
Aber ich kann so nicht weiterleben.
Ich habe versucht, euch der Vater zu sein, der ich dachte sein zu müssen.
Und ich hoffe, dass ich weiterhin euer Vater sein darf,-
-auch wenn es schwer ist.
Ja, und jetzt, wo ihr beide hier seid …
Ich möchte euch sagen, dass ich Agnete heißen möchte.
-Okay. -Ja.
-Wir sollen dich also jetzt Agnete nennen? -Ja, bitte.
-Das kann ich nicht. -Nein, Helle! Helle!
Ich sehe mal nach ihr.
-Ich finde, Agnete ist ein guter Name. -Danke, Schatz.
-Meine Oma hieß so. -Wirklich?
-Daran erinnerst du dich nicht, oder? -Nein.
Oh. Das bin ich. Entschuldigung.
-Da muss ich rangehen. -Kein Problem.
Ja, hallo! Ja, ja, das bin ich.
Kannst du den Schal nicht abnehmen?
Du bist so was von kindisch.
So, da wären wir wieder.
-Entschuldigung. -Kein Problem.
Ich weiß, dass dies für euch alle eine sehr anstrengende Situation ist.
Ihr müsst euch darauf einstellen, dass es lange dauern kann …
Ich würde gern ein Abschiedsritual für Thomas abhalten.
Da wir ja keine Beerdigung haben, auf der wir Abschied nehmen können.
-Aber Papa ist doch nicht tot! -Nein, ich …
Es ist wichtig für mich und für euch, dass wir uns richtig von Thomas verabschieden.
-Sag mir nicht, was wichtig für mich ist. -Schön, dass du sagst, wie du fühlst.
Ich will keine Beerdigung für meinen Vater, der nicht tot ist.
Ich meine auch keine Beerdigung. Aber wir müssen uns richtig verabschieden.
-Das ist doch krank! -Nein … Caroline, hör mir doch zu!
Ich rede mal mit den beiden.
Emma, ich glaube, ich gehe jetzt besser.
Es war schön, dich heute zu sehen, trotz … Ja.
Bis bald, Schatz.
Warte!
Versprichst du mir, dass du weiterhin mein Papa sein wirst?
Ja, das verspreche ich.
-Hallo. -Hallo.
Was ist mit deinen Schuhen passiert?
Das war Raúl, dieser Räuber. Er knabbert an all meinen Schuhen.
Aber man kann diesem Hund nie lange böse sein.
-Wie lange wirst du weg sein? -Knapp zwei Monate.
Wollen wir uns treffen, wenn ich wieder nach Hause komme?
Ich gewinne ein Eis. Ich gewinne ein Eis.
Komm schon. Ja, ich gewinne ein Eis.
Nein, das gewinne ich.
Wenn du ein Tor schießt, gewinnst du ein Eis. Ich bin der Torwart.
-Versuch mal dein Glück. -Und dann gewinne ich ein Eis.
-Ja. -Ich gewinne ein Eis.
Nein! Nein!
Nein, Papa.
Oh, Pfosten!
Und da? Kannst du von dort ein Tor schießen und ein Eis gewinnen? Hol ihn!
-Wohnt Papa nicht beim Schwimmbad? -Ja, aber ich muss noch Binden kaufen.
Kriegt er seine Tage? Was?
-Das geht nicht so einfach. -Es geht aber.
Sie hat gerade erst Brüste und eine Scheide bekommen.
-Glaubst du, ich erkenne sie wieder? -Natürlich.
Sieht sie nicht ganz anders aus, wenn sie eine Frau ist?
Emma, du musst nicht nervös sein. Komm jetzt.
-Hallo, Agnete! -Hallo! Passt auf, dass Raúl nicht abhaut.
Wie groß du geworden bist. Freust du dich?
-Ich hole gerade den Kuchen aus dem Ofen. -Lecker!
Plumps. Da haben wir ihn.
So!
-Hallo. Hallo, Schatz. -Schickes Kleid.
Ja, danke.
Hallo, Emma. Hallo, Schatz.
Ich hab dich so vermisst.
Hallo.
Komm rein, Schatz. Ich hab Kuchen gebacken. Hier entlang.
-Der Kuchen riecht sehr lecker, Agnete. -Das freut mich, Schatz.
Hoffentlich schmeckt er auch.
So, Emma. So einen hab ich in Thailand jeden Tag bekommen.
-Bitte, Schatz. -Der schmeckt krass lecker.
- Skål. - Skål!
Ich habe auch ein kleines Geschenk für euch.
Für dich, Caro. -Für dich, Schatz.
-Das ist aber schön. -Gefällt es dir?
Das ist ein richtiges Strand-Teil. Da ist noch was im Päckchen.
Fliegen wir nach Mallorca?
Ich finde, wir haben uns einen kleinen Badeurlaub verdient.
-Danke! -Gern geschehen.
Dann kriege ich vor der Konfirmation etwas Farbe.
Dort ist ja immer Superwetter.
-Gefällt es dir nicht, Emma? -Ich mag doch kein Rosa.
Raúl! Also wirklich!
Komm her! Jetzt müssen wir das aufwischen.
-Wieso musst du so gemein sein? -Bin ich doch gar nicht.
Bist du wohl. Niemand will mit dir Urlaub machen, wenn du so drauf bist.
Dieser Hund ist echt anstrengend. So.
Emma, du hast noch gar nicht dein Zimmer gesehen.
Eine noch, das ist die letzte Stufe. Jetzt bist du oben. Und nun nach rechts.
Ja. Und geradeaus. Jetzt kommt eine kleine Türschwelle.
Ja. Und stopp.
Tadaa!
Gefällt es dir?
Das freut mich, Schatz. Caroline und ich haben es eingerichtet.
Caro hat die Wandfarbe ausgesucht.
Sie hat auch diesen aufblasbaren Sessel ausgesucht,-
-dessen Sinn sich mir nicht so ganz erschließt.
-Der ist doch geil. -Ja …
Was willst du den Rest des Tages machen? Ich habe uns ein paar Filme ausgeliehen.
-Wir könnten auch Spiele spielen. -Ich hab doch um 15 Uhr ein Spiel.
-Heute? -Ja, es ist doch Sonntag.
Ja, stimmt. Soll ich dich hinfahren?
Musst du nicht. Ich kann laufen.
Nein, ich fahre dich natürlich. Ich muss mich aber vorher erst etwas ausruhen.
Möchtest du währenddessen mit Raúl Gassi gehen?
Ich glaube, er muss was loswerden.
Komm.
So, du …
-Hallo. -Hallo, Schatz.
-Bist du bereit? -Ja.
Dann fahren wir gleich los.
-Was macht Agnete? -Was?
-Was macht Agnete? -Sie dilatiert.
-Was heißt das? -Das muss sie jeden Tag machen.
-Wieso? -Um die Scheide zu weiten.
Emma, kommst du?
Wirst du Husum ordentlich was auf die Mütze geben?
Es war schön, dich zu sehen, Schatz.
-Emma? -Ja?
Möchtest du, dass ich mir das Spiel anschaue?
-Und was ist mit Caroline? -Sie hat sicher nichts dagegen.
-Wir haben aber vorher noch Taktiktreffen. -Ja, ja.
Ich warte hier, bis das Spiel beginnt.
Wir sehen uns auf dem Platz.
-Dürfen wir mitspielen? -Klar.
-Caspar, übernimm meine Verteidigung. -Darf ich den Angriff übernehmen?
-Hast du Roberto Carlos' Freistoß gesehen? -Der war voll krass!
Schatz? Du hast deine Schuhe vergessen.
Hallo.
Hallo.
Ja, ich will nicht weiter stören. Viel Erfolg!
Mädels, kommt ihr mal her? Jungs, raus mit euch!
Jungs! Was hab ich gerade gesagt? Raus mit euch!
Okay. Volle Konzentration jetzt, Mädels.
Guckt her. Wir haben eine Dreierkette. Zwei in der Mitte, eine vorn.
Emma? Hör zu!
Bewegung, Mädels! Kommt schon!
Passt links auf. Kommt schon!
-Schließt die Lücke! -Pass auf, pass auf!
-Kommt schon, Mädels! Kommt schon! -Komm schon, Schatz!
-Komm schon, Emma! -Komm jetzt!
Mit nach vorn! Nein, Emma! Schnapp ihn dir!
Denkt an unsere Abmachung, Mädels!
-Fliegt sie nicht raus? -Was soll das?
Ganz ruhig. Ruhig.
-Was ist los, Emma? -Ich sollte mir doch den Ball holen.
Emma?
Was ist los, Emma? Na? So was geht gar nicht!
Sie hat sich echt weh getan. Was wäre, wenn sie sich was gebrochen hätte?
-Was soll das heißen? -Nichts.
-Kommst du zum Essen mit nach Hause? -Nein, danke.
Na gut.
Du gehst dann also zu Mama?
Ja.
-Wie geht das auf? -So. Ja.
Dann kannst du es öffnen. Was ist da wohl drin?
-Weiß ich nicht. -Nein.
-Ein Fußball! -Nein! Ist es ein Fußball?
-Du hast dir doch einen gewünscht? -Na, ist das toll, meine Süße!
-Die ist geschmolzen, die Schokolade. -Was hast du gesagt?
Die Schokolade ist geschmolzen.
-Jetzt klingelt das Telefon. -Emma, da musst du rangehen.
Wenn man Geburtstag hat, muss man ans Telefon gehen, stimmt's?
-Klingeling! -Dann muss man ans Telefon gehen.
-Soll ich dir helfen? -Klingeling!
♫ Heute ist Emmas Geburtstag Hurra, hurra, hurra ♫
-Wer ist das? -Oma und Opa, glaube ich.
Herzlichen Glückwunsch! Hast du Geschenke bekommen?
Ja! Einen Fußball!
-War das Opa? -Ja.
Sie ist wieder weg. Danke für den Anruf.
Schöne Grüße von allen. Tschüs.
♫ Heute ist Agnetes Geburtstag Hurra, hurra, hurra ♫
♫ Sie kriegt sicher auch ein Geschenk, das sie sich wünscht, das ich ihr schenk ♫
♫ Und heiße Schokolade und Kuchen dazu ♫
-Herzlichen Glückwunsch! -Danke. Danke, Schatz.
-Herzlichen Glückwunsch. -Danke.
-Danke, mein Schatz. -Wir haben auch ein Geschenk.
Das gibt's doch nicht. Das wäre doch nicht nötig.
-Welche Hand? -Die.
Ihr seid so lieb.
Wie aufregend!
Eine Karte. "Liebe Agnete, alles Gute zum Geburtstag. Wir haben dich lieb."
Ach … Danke.
-Und was haben wir hier? -Einen Gutschein für eine Maniküre.
-Krass! -Ich habe für zehn einen Termin gemacht.
-Toll. -Da wollten wir doch Minigolf spielen.
-Es gab nur noch diesen Termin. -Wir spielen danach Minigolf.
Wir sind im Urlaub. Wir haben es nicht eilig. Wir haben alle Zeit der Welt.
Hach, ist das schön. Wollen wir uns nicht alle eine Maniküre gönnen?
-Klar! -Haben wir uns das nicht verdient?
Das ist der beste Geburtstag der Welt. Danke.
Danke, mein Schatz. Ich brauche wirklich eine Maniküre.
-Mir ist gestern der Nagel eingerissen. -Ja, ich sehe es.
-Genießt ihr euren Urlaub? -Ja.
-Was habt ihr gemacht? -Wir waren am Strand.
Und am Pool. Und heute spielen wir Minigolf.
-Und gucken Fußball. -Wow! Das klingt nach Spaß.
-Du hast so schöne Töchter. -Danke.
-Sie ähneln ihrer Mutter. -Danke, das war nett gesagt.
Okay, jetzt müsst ihr euch entscheiden …
Verzeihung.
Wieso hast du nicht gesagt, dass du nicht unsere Mama bist?
Ich kenne sie ja nicht richtig. Es wäre zu kompliziert, ihr das zu erklären.
-Aber du bist doch nicht unsere Mama. -Ist das nicht egal, Emma?
Okay. Welche Farbe möchtest du haben.
Welche möchtest du, Schatz?
-Ich weiß nicht. -Vielleicht … Was meinst du?
Die ist perfekt. Du liebst doch grün.
"Dos."
Wie steht es gerade? Ja!
Jetzt müsst ihr euch mal mehr Mühe geben, Mädels. Okay.
-So. Jetzt kommt Nummer 11. -Die sieht schwer aus.
Ja, wirklich.
Da muss man den richtigen Winkel treffen, glaube ich.
-Das läuft ja gut, Schatz. -Lacht nicht über mich.
Ich glaube, du solltest etwas weicher schlagen.
Das liegt nur daran, dass ihr mich auslacht!
Man darf doch jemanden aufziehen, den man gern hat.
Sauertopf. Das ist doch nur Spaß.
-Hier. -Ich hab keine Lust mehr.
-Hier? -Perfekt. Hier bleiben wir.
Ich hole die mal rüber, Schatz.
So.
Puh!
Dann sind wir jetzt wohl im "los paradisos" angekommen, oder?
-Kommt ihr mit ins Wasser? -Ja. Ich muss mich nur noch eincremen.
-Okay, aber ich gehe schon mal vor. -Ja, aber nicht zu weit raus, okay?
-Wolltest du nicht mit schwimmen gehen? -Das ist meine jüngste Tochter Emma.
-Hallo, Emma. Ich bin Petra. -Sie wohnen auch in unserem Hotel.
Chantal und Stephanie. Offensichtlich Teeanger.
-Wir haben auch einen. -Wolltest du nicht mit schwimmen gehen?
Wir unterhalten uns gerade, Schatz. Okay?
-Habt ihr große Geburtstagspläne? -Nein, wir werden nur im Hotel essen.
Ich liebe es dort! Das ist so gut. -Magst du es auch?
-Lasst uns doch zusammen essen. -Nein …
Das wäre doch super lustig. Eine Geburtstagsfeier!
-Ich wäre gern dabei. -Die Kinder werden es lieben.
-Etwas Gesellschaft. -Und was ist mit dem Spiel?
Wir essen einfach zeitig, Schatz.
-Alles in Ordnung? -Ja, ja, ja.
Kinder halt …
Emma, Schatz, warte auf mich!
Ist es kalt, Schatz? Na?
Prost, und vielen Dank, dass ihr uns Gesellschaft leistet.
Danke für die Einladung.
-Wie sagt man "Prost" auf Niederländisch? -"Proost".
Proost, Schatz.
-Auf Dänisch sagen wir "skål". -Skål.
-Der Wein ist gut. -Ja, das ist er.
Da kommt der Kellner. Wollen wir singen?
Hipp, hipp, hipp, hipp! Hurra! Herzlichen Glückwunsch.
Danke. Vielen Dank.
-Hast du die bestellt? -Ich weiß nicht …
Doch, hast du. Die ist sehr schön.
-Wie der Kellner dich angeguckt hat! -Nein, er hat mich nicht angeguckt.
-Das Spiel fängt gleich an. -Stress nicht so mit dem Spiel.
-Alles in Ordnung? -Sie möchte ein Fußballspiel sehen.
Magst du Fußball? Das ist aber süß!
Für mich sind das nur Leute, die einem Ball hinterherlaufen.
Ich habe die Regeln nie verstanden.
Es hat was mit Toreschießen zu tun.
-Sie müssen gut aussehen. -Das ist eine Regel. Schöne Beine.
Wenn es um Fußball geht, sind deine Mama und ich Idioten.
Wieso sagst du ihr nicht, dass du nicht meine Mama bist?
Bitte mach mir diesen Abend nicht kaputt, ja?
Gibst du mir mal deinen Teller?
Was soll das?
Ich will nach Hause.
Wieso musst du an Agnetes Geburtstag so sein?
Kannst du sie nicht einfach so akzeptieren, wie sie ist?
Hallo, Schatz!
Komm, Emma!
Schatz! Komm!
-Ich warte unten, okay? -Ja.
Okay, ich bin bereit. Kommt einfach raus, Mädels.
Ihr seid aber elegant!
Wow! Bist du eine Prinzessin, Emma?
-Nein, ich bin eine Königin! -Okay.
-Und ich bin eine Prinzessin! -Aha?
-Ihr seid schicke Damen, oder? -Ja.
Tanzdamen.
Dreht ihr euch mal?
So. Liebe Leute.
Helle und ich heißen euch willkommen zu Carolines großem Tag.
Wir haben uns sehr darauf gefreut, mit euch zusammen Caroline zu feiern.
Ich möchte euch Peter vorstellen. Peter ist heute der Toastmaster.
Wenn jemand eine Rede halten möchte, wendet euch einfach an ihn.
Und Peter ist ein Teufel auf dem Tanzboden, also gebt acht.
Liebe Caroline. Vor 14 Jahren bist du in unser Leben geplumpst.
Wir waren sehr jung, dein Vater und ich.
Aber du warst ein wundervolles kleines Mädchen,-
-und du hast unser Leben unglaublich bereichert.
Du musst schon in meinem Bauch gemerkt haben, dass Silvester ist,-
-denn schon damals wolltest du kein Fest verpassen.
Du willst immer, dass es allen gut geht.
Das haben wir auch bei der Vorbereitung zu deiner Konfirmation gemerkt.
Du hast monatelang alles bis ins kleinste Detail geplant,-
-damit wir alle einen perfekten Abend haben können.
Und man sagt ja, dass du jetzt ins Erwachsenenalter eintrittst.
Wir, die dich kennen, wissen, dass du meinst, dass du da längst schon bist.
Aber für mich und Mama ist der heutige Tag dennoch eine Art Zeichen,-
-dass du nicht mehr nur unser kleines Mädchen bist.
Es ist ja kein Geheimnis,-
-dass unsere kleine Familie eine harte Zeit durchgemacht hat.
Als ich euch letztes Jahr all das über mich erzählte,-
-hatte ich riesige Angst, dich und Emma zu verlieren, Schatz.
Aber du zeigtest mir schnell, dass ich mir darum keine Sorgen machen muss.
Und diese Reaktion und die Liebe, die du mir gezeigt hast,-
-das war ganz einfach mehr, als ich je zu träumen gewagt hätte.
Und dafür möchte ich mich gerne bedanken.
-Also: Danke. -Ich glaube …
Ja. Und jetzt lasst uns auf Caroline anstoßen.
-Was machen wir, Peter? -Drei kurze und ein langes.
Lang lebe Caroline! Hurra! Hurra! Hurra!
Und das lange: Hurraaaa!
-Skål, Schatz. -Gratuliere.
-Skål, Schatz. -Skål.
-Hast du Spaß? -Ja.
Schön.
Oki-doki! Meine Damen und Herren …
Ich übergebe jetzt das Wort an Carolines Großvater Leif.
Danke. Liebe Caroline, ich möchte dich nicht mit einer langen Rede langweilen.
Daher haben … Oma und ich ein kleines Lied geschrieben.
Es ist merkwürdig für uns Alte, zu sehen, dass du konfirmiert wurdest.
-Gestern, als Thomas und ich … -Agnete.
-Was? -Ich heiße jetzt Agnete, Leif.
Ja, Agnete. Daran muss ich mich noch gewöhnen, aber das wird schon.
Wo war ich …? Ja, da erzählte ich ihr,-
-dass es mir wie gestern vorkommt, als er … sie …
… mich anrief und sagte, dass ich Opa geworden bin.
Und das war ein großer Moment.
Okay. Lasst uns das Lied singen.
Es wird zur Melodie von "Von England nach Schottland" gesungen,-
-und ihr dürft gern lautstark mitsingen.
Seid ihr bereit? Okay, los geht's. Eins, zwei, drei …
♫ Als die Königin einst sprach zum ganzen Dänenlande ♫
♫ Da klingelte das Telefon, und Thomas sagte: Es ist ein Mädchen ♫
♫ Und Herrjemine, wir kamen aus der Ferne gefahren ♫
♫ Ein Hurra auf Caroline, die zur Silvesterfeier kam ♫
Und wir stoßen noch einmal an. Skål und herzlichen Glückwunsch.
Ich gehe wieder rein.
-Hallo, Schatz. -Hallo.
-Alles in Ordnung? -Ja, ja. Mir war nur etwas warm.
Okay. Bevor die Ersten gehen, hören wir uns noch jemanden an,-
-der dir - wie ich weiß - sehr viel bedeutet, Caroline.
Begrüßt mit einem großen Applaus "the one and only" Emma!
♫ Liebe Caro, große Schwester, wir feiern dich heute ♫
♫ Du hast dich so lange gefreut auf Geschenke, Feiern und Flaggen ♫
♫ Ich möchte nun ein bisschen vom Leben mit dir erzählen ♫
♫ Wir machen viele lustige Dinge, wenn du mich erträgst ♫
♫ Du kannst laut und deutlich fluchen - "verdammt" ♫
♫ "Hau ab" und "Ich hasse dich" ♫
♫ Immer wenn ich nicht genau das Gleiche will wie du ♫
♫ Liebe Caro, große Schwester, du bist so schön und cool ♫
♫ Du tanzt wie Britney Spears, und ich blicke auf zu dir ♫
♫ Weißt du noch, als wir klein waren und im Garten im Zelt schliefen? ♫
♫ Plötzlich gab's einen Riesenlärm, weil du pupstest ♫
♫ Du bist die beste große Schwester, und du weißt immer, was zu tun ist ♫
♫ Ich liebe dich mehr, als du dir vorstellen kannst ♫
♫ Liebe Caro, Konfirmandin, jetzt komme ich zum Schluss ♫
♫ Wir feiern die ganze Nacht hindurch, bis in den hellen Tag hinein ♫
♫ Ich hoffe, es wird der Tag sein, an den du dich am meisten erinnerst ♫
♫ Jetzt beende ich dieses Lied mit einem lauten "Hurra" ♫
♫ Und ich hoffe, dass all die lieben Gäste sich erheben ♫
♫ Und "Hurra" rufen, bis du genug davon hast ♫
Haltet den Besen fest!
"Limbo Queen"!
-Opa, machst du nicht mit? -Ich dachte schon, du fragst nie.
Etwas höher.
Hallo in die Küche.
-Was macht ihr? -Wir backen Lebkuchen.
Lecker, oder? Was für Lebkuchen macht ihr denn?
-Ich mache einen weihnachtlichen. -Ja. Und du, Caro?
Ich mache einen Tannenbaum und ein Weihnachtsherz.
-Ich mache einen Mond und ein Herz. -Mmh. Darf ich mal probieren?
-Nein. -Wieso nicht?
-Erst wenn die gebacken sind. -Okay.
-Das hat Mama gesagt. -Ja, das sagt Mama.
-Die strenge Mama. -Nein!
-Hier steht die schöne Mama. -Hallo, hallo.
-So. Ist das zu stramm? -Nein.
So. Ja! Lauf mal eine Runde.
Du siehst aus wie ein Star, Schatz.
Super schön.
Bleib.
Oki-doki. Jetzt pass mal auf.
Okay. Guck nach unten.
Such dir einen Punkt, auf den du dich konzentrierst.
Halt die Augen ganz still. Konzentrier dich.
Kommen auch ein paar nette Jungs zu der Feier?
-Yes, man! -Zwei Tore in Folge.
Du bist wie Raúl gegen United.
Wenn du ihn so hältst, stehst du besser.
-Okay, danke. -Kein Ding.
-Krass, dass Real gegen United gesiegt hat. -Del Bosque ist ein cooler Trainer.
Wartet mal, bis sie auf Barca treffen. Dann gibt's auf die Mütze.
Real wird niemals gegen Barca gewinnen.
-Yes! -Echt gut!
Habt ihr das mit Emmas Papa gehört?
-Das Kleid, das sie trägt? -Das gehört bestimmt ihrem Papa.
-Ich hab gehört, das ist erblich. -Hab ich auch gehört.
Willst du mal probieren?
Hat dein Papa sich den Pimmel abschneiden lassen, oder wie läuft das?
Igitt.
Emma, wollen wir nicht rein gehen?
Geh ruhig, wenn du willst.
Nicht so eilig. Du willst doch nicht alles trinken?
Guck mal, wie ich das mache. Ja. Und jetzt mach immer weiter.
Emma?
Emma?
Hol Naja.
Emma, geht es dir gut? Emma?
Entschuldigung.
-Du darfst nicht einschlafen, Emma. -Was ist los?
Emma? Oh, verdammt. Was habt ihr gemacht?
-Sie hat Wodka getrunken. -Emma?
-Emma? -Naja.
Sag Henrik bitte, er soll ihre Eltern anrufen.
Komm. Wir müssen dich aufrichten und hinsetzen.
-Holst du bitte ein Glas Wasser? -Ja.
Kannst du mich hören, Emma? Musst du dich noch mehr erbrechen?
Bist du dir sicher?
So …
Komm, trink. Doch, du musst, Emma.
-Gut. -Hallo. -Hallo.
-Hallo, Emma. Wie geht es dir? -Wieso bist du hier?
-Wir wollen dich abholen, Schatz. -Geh weg.
-Emma … -Geh weg!
-Schatz … -Ich hasse dich.
-Ich hasse dich. -Schatz.
-Was hat sie getrunken? -Wodka.
-Okay. Wir müssen zur Notaufnahme. -Ich hasse dich.
Ja. Komm. Stell dich hin.
Ich wünschte, mein Papa wäre tot.
Ja … Kannst du mir sagen, wie du heißt.
-Emma. -Gut. Und dein Nachname?
-Dalgaard. -Wie bitte?
Brandt Dalgaard.
Emma, kannst du dem Licht folgen?
Gut. -Wie viel hat sie getrunken?
-Das wissen wir nicht, aber es war Wodka. -Hat sie sich erbrochen?
Ja, bevor wir sie abholten, und zwei Mal unterwegs.
Ich muss die Blutwerte abwarten, aber eine Beatmung ist nicht nötig.
-Kann es trotzdem gefährlich sein? -Ja, weil Kinder nicht trinken sollten.
Wir können sie über Nacht zur Beobachtung hier behalten.
Ja, bitte, das möchten wir.
Emma? Ich suche dir ein Bett.
Vielen Dank.
Schatz …
-Hallo. -Hallo.
-Wie geht es dir? -Nicht so gut.
Ich habe eine Cola gekauft.
-Möchtest du sie haben? -Ja.
-Möchtest du dich aufsetzen? -Ja.
Ups.
-Ist es gut so? -Ja.
-Bitte schön. -Danke.
Hoppala.
Entschuldigung. Das war keine Absicht.
Mein kleiner Schatz.
So was darfst du doch nicht machen. Na? Emma …
Können wir kurz reden?
Ja.
Wir sind gleich zurück.
Ich weiß nicht, was passiert ist. Es gab offenbar Alkohol auf dem Fest.
-Und du siehst keinen Zusammenhang? -Was soll das heißen?
-Es ist also meine Schuld? -Es geht ihr nicht gut.
Das sehe ich, aber bei mir zuhause war alles in Ordnung.
Ich hab eine Doku über das Video zu "Oops, I did it again" gesehen.
Sie ist so krass talentiert.
-Hallo. Wir haben eine Bahn reserviert. -Ja. Unter welchem Namen?
-Agnete. -Agnete? Agnete …
Hier. Bahn Nummer 5. Wie sind eure Schuhgrößen?
-Emma, du hast 37, oder? -Ich nehme 38.
-Und ich nehme Größe 44. -Ja.
44.
Als sie das Video drehen,-
-stößt sie mit dem Kopf gegen eine Kamera, und es blutet voll viel.
-Oh Gott. -Und das war noch nicht das Schlimmste.
Danke.
Sie wird mit vier Stichen genäht und hat auch noch eine Gehirnerschütterung.
-Trotzdem steht sie auf und tanzt weiter. -Das ist echt beeindruckend.
-Also. Emma fängt an. -Ja, die Jüngste fängt an.
Sie ist total fleißig und tanzt echt krass gut.
Es nervt mich voll, wenn Leute sagen, dass sie unintelligent ist.
Die Leute urteilen über sie, weil sie eine Blondine ist.
-Das ist echt gemein. -Ja, total herablassend.
-Yes! Super, Emma! -Super, Schatz. Du darfst nochmal.
Du bist ja echt gut.
Ja, das wird jetzt etwas peinlich, wenn ich werfe.
Caro? Warte kurz.
Ich muss euch was erzählen. Magst du dich setzen?
Ich habe einen neuen Job. Ich fange im Juni an.
-Cool. -Und zwar in London.
Was soll das heißen?
Die Firma, für die ich arbeiten werde, hat ihren Sitz in London.
Deshalb muss ich dorthin ziehen.
-Und was ist mit uns? -Ihr bleibt ihr.
Wenn du nach London ziehst, will ich mitkommen.
Ihr bleibt hier bei Mama. Ihr müsst ja auch zur Schule.
Im Gegenzug könnt ihr in den Ferien rüberkommen,-
-und manchmal übers Wochenende.
Dann können wir uns zusammen London angucken.
Ich glaube, das könnte echt schön werden.
Caroline …
Man darf seine Kinder nicht einfach verlassen.
-Ich verlasse euch auch nicht. -Wie willst du es denn sonst nennen?
-Setz dich doch bitte wieder. -Ich will mich nicht setzen.
-Caro, ist alles okay? -Nein, es ist gar nichts okay!
-Jetzt hast du deinen Willen bekommen. -Was soll das heißen?
Du wolltest doch, dass Papa tot ist, oder?
-Caroline? -Lass mich in Ruhe!
Du hast alles kaputt gemacht. Es ist deine Schuld, dass sie wegzieht.
-Ich wollte doch nur … -Ja, aber lass es einfach.
Spritz, spritz!
Ich hebe ihn hoch. Komm, mein Schatz. Lauf. Ja!
-Hallo, Papa! -Hallo.
Du bist aber mutig!
Ja!
Es ist das Champions League-Finale. Was wird passieren?
Zunächst ist es interessant, dass sich zwei spanische Teams im Finale begegnen.
Weder Real Madrid noch Valencia hat sich in "La Liga" gut geschlagen.
Aber in der Champions League haben beide Teams hervorragend gespielt.
Besonders Real Madrid, seit Del Bosque übernommen hat.
Interessant. Die haben Bayern München und Manchester United geschlagen …
Echt beeindruckend, dass Real Madrid-
-gegen Bayern München und Manchester United gewonnen hat.
-Real spielt echt krass gut. -Glaubst du, sie gewinnen?
Du bist so peinlich.
-Hallo, hallo! -Hallo. Kommt ruhig rein.
Hallo, Raúl. -Geh ruhig rein, Schatz.
Mensch …
-Hallo. -Hallo, Agnete.
Hallo, Schatz. Schön, dich zu sehen.
-Wo ist Caroline? -Sie wollte nicht mitkommen.
Na gut. Ich habe Raúls Sachen hier rein gepackt.
Und … Emma, Schatz? Ich habe ein paar Sachen von dir und Caro eingepackt.
Das waren eure letzten Sachen. Und die Hundeleine!
-Also, danke für die Hilfe, Helle. -Ja. Tschüs.
So …
Dann sehen wir uns nach den Sommerferien? Dann machen wir Sightseeing in London.
Ja.
Ich muss noch zu Ende packen, bevor das Taxi kommt.
Ja.
-Mach's gut, Schatz. -Ja.
Ich hab dich lieb. Bis bald.
-Gute Reise. -Danke.
-Tschüs, Raúl. -Tschüs, Helle. -Tschüs.
-Komm, Raúl. -Hier. Komm.
Rein mit dir. Ja, gut so.
Okay, Schatz. Wir sehen uns im Clubhaus. Ich komme nicht zu früh.
-Hallo, Emma. -Hallo.
-Gehst du zum Clubhaus? -Ja.
-Bleibst du danach zum Spiel? -Ja, klar.
-Was tippst du? -2:1 für Real. Und du?
-3:0. -Das wird spannend.
-Mein Papa zieht heute nach London. -Wieso?
-Sie hat dort einen Job angenommen. -Bist du traurig?
-Es ist wohl für alle das Beste. -Wieso?
Wir können sie besuchen kommen und Sightseeing machen.
Wirst du sie nicht vermissen?
Emma, Schatz. Alles in Ordnung? Stimmt was nicht?
-Wir können dann. -Ja, einen Moment.
-Emma? Alles okay? -Ich will, dass du bleibst.
Aber das kann ich nicht.
Emma, Schatz.
Ich verstehe ja, dass du traurig bist,-
-aber ich bin mir sicher, dass alles einfacher für dich wird,-
-wenn ich nicht hier bin. Okay?
Vergiss es. Ist auch egal.
Emma …
Vielen Dank. Ich möchte mich bei euch Mädels für diese Saison bedanken.
Es war mir ein Vergnügen, mit euch zu trainieren und euch kennenzulernen.
Einen Applaus, bitte.
Wir vergeben natürlich auch Preise. Ich beginne mit der Spielerin des Jahres.
Der Preis geht an eine Spielerin, die sich echt krass eingebracht hat.
Die Spielerin des Jahres in der U12 ist Sara. Sara, komm auf die Bühne.
Bitte schön, ein T-Shirt. Das kannst du dir überziehen.
-Und der hier. Bitte schön. Glückwunsch! -Danke. Ich freue mich echt darüber.
Ihr seid echt cool, Mädels, und ich spiele im besten Fußballteam der Welt.
Jetzt kommen wir zur Kämpferin des Jahres.
Diesen Preis möchte ich unbedingt einer Spielerin verleihen,-
-die noch vor einem Jahr so sehr auf das Gewinnen fokussiert war,-
-das sie jeden Mut verlor, wenn etwas schief ging.
Du hast gelernt, dass es auch um mentale Stärke geht und darum, nicht aufzugeben.
Du hast dafür gekämpft, dass wir in die Meisterliga aufsteigen.
Und nach den Sommerferien, Mädels, werden wir in der Meisterliga spielen!
Emma!
Du hast gelernt, dass es nicht nur ums Gewinnen geht.
Es geht darum, dranzubleiben und nie aufzugeben.
Nicht nur für sich selbst, sondern für das Team. Emma, komm zu mir.
Ein T-Shirt.
-Glückwunsch. -Danke.
Glückwunsch. Du bist cool.
Komm schon.
Du schaffst das.
Ich freue mich sehr darüber.
Da bist du ja.
Mama sagte, du wurdest die Kämpferin des Jahres.
War ja klar.
Agnete ist abgereist.
Emma, sie wird immer unser Papa bleiben.
Okay?
Das Champions League-Finale geht los.
Komm jetzt.
Komm jetzt.
"Hello!"
Komm, komm, komm, komm!
"Hello!"
Ist die schick?
-Ist die zu groß? -Ist sie schick?
Okay?
Übersetzung: filmtiger
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