All language subtitles for Oderbruch.S02E05

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

[Vogelgezwitscher]

[Tippen]

[Knarren]

[Tür öffnet sich]

(Quitos Frau) Gosh und Delgado sind zurück.

Sie haben eine Audienz bei Ion und sollen sofort wieder aufbrechen.

Dein Vater muss dich mit ihm gehen lassen.

Mein Vater hört nicht auf mich.

Er hört auf niemanden mehr.

Sophie hat ihre Periode bekommen.

Es wird nicht lange dauern, bis es jemand bemerkt

und sie ins Zuchtprogramm kommt.

[spannende Musik]

Sie wird als Zibbe nicht das gleiche Glück haben, das ich mit dir hatte.

[sakrales Summen]

[rasselndes Atmen]

(Ion) Sprecht!

Sechs tote Brüder in acht Monaten.

Wir müssen davon ausgehen, dass jemand unsere Artgenossen

gezielt sucht, findet und hinrichtet.

[Husten]

Die Kring-Geschwister.

Woher willst du das wissen?

Wo du genau so wie ich hier in diesem Gemäuer verrottest?

Kai Kring hat das Erbe seiner Abstammung nie akzeptiert.

Er verachtet uns, betrachtet uns als Krankheit.

Jetzt sind sie auf einer Mission, die Krankheit zu bekämpfen.

Schweig!

Ich werde nicht mehr schweigen.

Niemand hier hat mehr den Mut, dir die Wahrheit zu sagen

aus Angst vor deiner Wut.

Wir sind mittlerweile weniger als tausend.

Das Blut unserer Jungen wird mit jeder Geburt schwächer.

Wir sind nicht in der Lage, weibliche Nachkommen zu zeugen,

egal wie oft wir es versuchen.

Das ist regressive Evolution.

(Fedor) Wir sind uns der Lage bewusst

und ergreifen entsprechende Maßnahmen.

Zibben vergewaltigen und auf ein Wunder hoffen?

(Fedor) Wir werden Magdalena Kring finden

und sie wird eine neue Generation von uns zur Welt bringen.

[Husten]

Haben wir den Hauch einer Ahnung, wo sie sich aufhalten?

Wir haben Gesandte überall auf der Welt, die nach ihnen suchen.

195 Länder, 4 Millionen Städte, 8 Milliarden Menschen.

- Wie viele Gesandte haben wir? - Alle, die uns zur Verfügung stehen.

Wie viele?

28.

[Husten]

Wir müssen unsere Lebensweise anpassen oder wir sterben aus.

Spar mir deine Rede über Reformation.

Was Stojan Demko im Oderbruch gemacht hat, ist unsere Zukunft.

(Quito) Ein symbiotisches Blutversorgungssystem.

Wir müssen es nur verbessern und überall umsetzen. Keine Morde.

Stojan hat uns fast zerstört.

Alles, was er geschaffen hat, waren Zeugen. [Ion hustet]

Das Oderbruch...

...ist der Schandfleck unserer Geschichte.

Und du...

...bist der Schandfleck meiner Familie.

Mein törichter Sohn glaubt,

dass unsere Gesetze an die neue Zeit angepasst werden müssen.

[atmet tief ein]

Ich... Ich kann riechen...

...dass er nicht mehr der Einzige ist, der so denkt.

[atmet tief ein]

Und ich...

Ich rieche...

...den Gestank einer Revolte.

[Wimmern]

[dumpfes Keuchen]

[panischer Schrei]

[Knacken]

[dumpfer Aufprall]

[Husten]

(Ion) Ich habe unsere Gesetze soeben angepasst.

Todesstrafe...

[dumpfer Aufschlag]

...auf Verrat.

Ich bitte darum, mit Delgado und Fayez gehen zu dürfen.

[Ion hustend] Mach dich nicht lächerlich.

Ich weiß, wie die Krings denken.

Wo sie als nächstes auftauchen. Bitte, Vater.

Kein Wort mehr!

Ihr habt eine Woche Zeit, um Magdalena Kring zu finden.

(Quitos Frau) Geh durch die Katakomben.

Ich sag ihnen, du bist krank.

Dann merkt keiner, dass du weg bist.

Ich mach hier alleine weiter und warte,

bis du mit der Frau zurückkommst.

Sie ist unsere einzige Hoffnung.

Wenn du Magdalena kontrollierst, kontrollierst du auch unsere Zukunft.

Versprich mir, dass du sie findest.

[Tür knarrt]

[Tür fällt zu]

Wo gehst du hin?

Ich bin bald wieder da.

[spannende Musik]

[automatisches Surren]

Ich übernehme jetzt.

Irgendein Problem damit?

[elektronische Musik, flüsternde Stimmen im Hintergrund]

[Grillenzirpen]

[Schritte hallen]

[Windesrauschen]

[Flattern]

[Handy vibriert]

(Arthur Kring) Liebe Maggie, lieber Kai.

Wenn ihr folgende Worte lest, bedeutet das,

dass die Strigoi uns gefunden...

...und wir unser Schicksal selbst in die Hand genommen haben.

Ihr beide seid etwas sehr Seltenes.

Die Strigoi nennen es "reines Starkblut".

Geboren nicht nur aus meinem,

sondern auch aus dem starken Blut eurer Mutter.

Unsere Kraft lebt in euch weiter.

Vor allem in dir, Maggie.

Nutzt sie, wenn ihr euch verteidigen müsst,

denn die Strigoi werden die Suche nach euch niemals aufgeben.

[ominöse Musik]

(Fayez) Ich habe diese Adresse in Veras Zimmer gefunden.

(Quito) Geht dahin.

Findet alles über Vera raus. Kein Detail ist unwichtig.

(Arthur Kring) Ich habe noch eine letzte Bitte.

Ihr sollt wissen, dass Roland Voits Mutter Veronika lebt.

Stojan verlangte damals, dass ich sie töte,

um Justus Voit gefügig zu machen.

Ich verschonte Veronikas Leben heimlich

und schickte sie fort.

Sie durfte nie Kontakt zu Roland oder Justus aufnehmen.

Sonst hätten die Strigoi sie gefunden.

Sie lebt in Andorra, von der Außenwelt abgeschottet.

Fahrt bitte zu Veronika, dort seid ihr sicher.

Die Koordinaten ihres Hauses findet ihr anbei.

Passt auf euch auf.

Mit all der Liebe, die wir euch nie geben konnten.

Eure Eltern.

[Wellenrauschen]

[Möwengeschrei]

(Frau, Polnisch)

Mit wem hast du gesprochen?

Ich hab dir nicht die ganze Wahrheit erzählt,

wie ich deine Tochter gefunden habe.

Ich hatte die Tagebücher von Roland.

Ich hab sie damals bei Demko gefunden und niemandem davon erzählt.

(Roland Voit) Meine Tagebücher.

Kannst du ihr das geben?

Vielleicht will sie ja mal wissen, wer ihr Vater ist, wie er so war.

(Zajak) Die Strigoi müssen sie bei mir gefunden haben.

Sie haben von Vera genau so erfahren, wie ich.

Aus Rolands Brief an sie.

Er lag in einem der Tagebücher. Ich habe alles abfotografiert.

(Roland) Ich habe auch etwas für sie reingeschrieben.

Extra.

[melancholische Musik]

Es tut mir leid.

[Wind pfeift]

Jetzt kannst du's wiedergutmachen.

(Vera) Wo fahren wir hin?

Zu deiner Großmutter.

Was ist mit Kai?

Der wird klarkommen.

[spannende Musik]

[Möwenschrei]

[Fiepen]

[Möwenschreie]

[Frau redet Spanisch]

[Mann antwortet]

[spanisches Gespräch]

[spanisches Gespräch, Geschirr klappert]

[spanisches Gespräch]

[leise Musik]

[flüsternde Stimmen]

[Fiepen]

[Reifen quietschen]

Wie viel brauchst du?

[ruhige Gitarrenmusik]

[Gesang]

[lautes Ausatmen]

[Tür knallt]

(Vera) Wie gut kennst du sie?

(Zajak) Ich habe sie studiert.

Ich weiß alles über sie, was man über sie wissen kann.

Trotzdem kenne ich sie nicht besser als du.

Aber du vertraust ihr.

(Zajak) Ich kann verstehen, was sie will.

Und was ist das?

Dich beschützen.

[ominöse Musik]

(Raquel, Spanisch)

[Handy vibriert]

Ja?

(Fayez) Die Adresse auf dem Zettel gehört zu einer Ferienwohnung.

Momentan gemietet auf Stanislav Zajak.

Es ist aber niemand hier.

Außer einem kleinen toten Hund.

Warte.

Hat er einen weißen Punkt auf der Nase?

(Fayez) Ja. Ein hässliches Vieh.

Nimm ihn mit. Vielleicht brauchen wir ihn no-

[lauter Knall, Raquel schreit]

[Schuss mit Schalldämpfer]

[dumpfer Aufschlag]

Ja?

[Ion hustet]

Mein Sohn.

Hier möchte dir jemand was sagen.

(Quitos Frau) Es tut mir leid.

Sie haben Sophie.

[Ion seufzt]

Jetzt weiß ich, warum du unsere Gesetze ändern willst.

Weil du deine Zibbe liebst.

Und deine Zibbentochter.

(Ion) Erbärmlich.

Erbärmlich, wie alles an dir.

Ich hab die Kring-Geschwister.

Du hast in meinem Haus

...deine Liebe zu Schafen ausgelebt.

Du hast gegen meinen Willen mein Haus verlassen.

Und jetzt lügst du mich an.

Gib mir noch einen Tag.

Nur einen Tag.

Ich bring dir Magdalena Kring, wenn du meine Familie frei lässt.

[Ion lacht] Familie?

Die Strigoi

...sind die einzige Familie, die du je haben wirst.

Meine Männer bringen dich jetzt hierher zurück

und dann reden wir.

[schrille Töne]

Wann ist der Jäger hier, um Sophie abzuholen?

(Fedor) Er ist auf dem Weg.

[Wellenrauschen]

[leise Fernsehgeräusche]

[spanisches Fernsehen]

[melancholische Musik]

Erzähl mir etwas über ihn.

Wie war er?

(Maggie) Er wollte, dass ich dir das gebe.

Seine Tagebücher.

Er hat dir auch einen Brief geschrieben.

(Roland) Liebe Vera,

ich hab lang nachgedacht, was ich dir schreiben soll

und kämpfe damit, die richtigen Worte zu finden.

Das sind meine Tagebücher aus meiner Jugend, bis zu dem Alter,

in dem du jetzt ungefähr bist.

Ich habe aufgehört, darin zu schreiben,

als deine Mutter mich verlassen hat.

Maggie hat mir gesagt, dass du nie geboren wurdest.

Sonst hätte ich alles in meiner Macht stehende getan,

um dein Vater zu sein.

Ich bin sicher, dass deine Mutter

ihre Gründe für ihre Entscheidungen hatte...

Aber du sollst wissen, dass ich nicht daran beteiligt war.

Du kennst mich nicht, aber wenn du wissen möchtest, wer dein Vater ist,

kannst du meine Tagebücher lesen.

Ich habe deine Mutter Maggie sehr geliebt.

Und ich hätte dich genau so geliebt,

wenn ich die Chance dazu gehabt hätte.

Ich hoffe sehr, dass wir uns eines Tages persönlich kennenlernen.

Ich weiß nicht, ob du es weißt, aber...

du trägst den Namen meiner Mutter Veronika.

Wir haben sie immer Vera genannt.

Sie war eine gute Frau, und wenn wir uns treffen,

werde ich dir alles über deine Oma erzählen.

[Möwengeschrei]

(Junge) (Spanisch)

[Brutzeln]

(Kai) Ähm, Eierbrot. Äh...

Pan de Huevo.

[Möwengeschrei]

[melancholische Musik]

[ominöse Musik]

[ferne Kinderstimmen]

[sakrales Summen]

[ominöse Musik]

[flüsternde Stimmen]

[ominöse Musik schwillt an]

[schrille Stimme schreit] Veraaa!

[Handbremse wird angezogen]

[Auto abgeschaltet]

[Grillenzirpen]

[Vogelgezwitscher]

[Knarren]

Veronika Voit?

Ich bin Maggie.

Maggie Kring.

(Veronika) Seit 40 Jahren warte ich auf diesen Tag.

Du bist hier, um mich abzuholen.

Nach Hause.

Nach Krewlow.

[seufzt]

Aber diese Leute, die uns das alles angetan haben,

die müssten doch längst weg sein.

-Diese Leute sind genau der Grund, weswegen wir hier sind.

Wir sind auf der Flucht. Genau wie du.

Mein Vater hat gesagt, dass wir hier sicher sind.

Natürlich.

Ihr könnt hier bleiben, solange ihr wollt.

Und wer bist du?

Das ist Vera.

Meine Tochter.

Deine Enkelin.

Ich bin überglücklich, dich kennenzulernen.

(Veronika) Und wie geht es Roland?

Und meinem Mann?

[melancholische Musik]

Ich ziehe mich etwas zurück.

[Stuhl knarrt]

Bitte fühlt euch wie zu Hause.

[ominöse Musik]

[Tür quietscht]

[Auto rumpelt]

[spannende Musik]

[Grillenzirpen]

(Maggie) Wir müssen dein Äußeres so verändern,

dass man dich wenigstens auf den ersten Blick nicht erkennt.

Hast du ihn geliebt?

Hättest mich doch einfach zu meinem Vater bringen können.

Jetzt werd ich ihn nie kennenlernen.

[Scherenschnitt]

Was soll ich jetzt machen?

Einfach alles hinnehmen, alles machen, was du sagst?

Mein altes Leben ist einfach vorbei.

Ich weiß, wie du dich fühlst. Ich hatte auch ein Leben, das ich-

Du weißt nicht, wie ich mich fühle.

Du weißt nicht, wer ich bin. Du kennst mich nicht.

[Knall]

(Maggie) Du hast recht.

Ich weiß nicht, wer du bist.

Aber du kennst mich auch nicht.

Du hast keine Ahnung, was ich für ein Leben hatte.

Was willst du denn jetzt hören?

Nein, ich habe deinen Vater nicht geliebt.

Ich wusste nicht einmal, was das ist, Liebe.

Alles, was ich von meinen Eltern gelernt habe, ist Angst zu haben.

Ich war so alt wie du jetzt, als ich mit dir schwanger war.

Denkst du, in dem Alter trifft man die besten Entscheidungen?

[ominöse Musik]

[Fahrgeräusche]

[spannende Musik]

[Röcheln]

[Grillenzirpen]

[Summen]

[fernes Motorgeräusch]

Ich bin ohne Liebe aufgewachsen. Das wollte ich dir gerne ersparen.

Ich hatte noch nie eine richtige Beziehung.

Zu niemandem.

Ich habe mich immer gefragt, was mit mir nicht stimmt.

Wahrscheinlich bin ich mehr wie du, als mir lieb ist.

[Grillenzirpen]

[atmet scharf aus]

Gib mir eine Chance, dich kennenzulernen.

Mehr will ich gar nicht.

[schnelle Schritte]

Es kommt jemand.

[ominöse Musik]

[Autotür klappt]

[Maggie seufzt]

Keine Geheimnisse mehr.

Dann mache ich, was immer du sagst.

Du bist jetzt eine von uns.

Ich werde dich auch so behandeln.

(Maggie) Veronika, das ist...

(Kai) Simon.

(Zajak) Unser Sohn.

[Vogelgezwitscher]

[ominöse Musik]

[Bremsgeräusche]

[Knall von draußen]

[spanische Rufe]

[zersplitterndes Glas, Schläge]

Du kannst ihnen vertrauen.

Sie sind auf unserer Seite.

[Satellitentelefon piept]

[langes Einatmen]

(Kai) Das ist das Wappen, das wir bei Cristobal gesehen haben.

Ordo Aeternus, der ewige Orden.

Das ist eine uralte Sekte.

Klein, aber hat Einrichtungen auf der ganzen Welt

und steht überall unter Religionsschutz.

Es gibt kaum Informationen über die.

Aber als religiöse Organisation haben die besondere Rechte.

Hinter verschlossenen Türen können die machen, was die wollen.

Die dürfen interne Angelegenheiten unabhängig regeln.

Ernennung von religiösen Führern,

Verwaltung von Eigentum und Finanzen.

Die dürfen besondere Anforderungen

an das Verhalten ihrer Mitglieder stellen.

Religion ist der perfekte Deckmantel für die Strigoi.

"Gemäuer des Himmels, über der Welt,

der ewige Orden niemals zerfällt.

Des stärksten Heim, dein Körper ein Stein."

Gemäuer des Himmels, des stärksten Heim.

Der Anführer der Strigoi,

der ist irgendwo in so einer Kirche.

Ich bin mir sicher.

Komm mit.

[spannende Musik]

Es gibt 58 registrierte Gebäude,

wir können das Hauptquartier finden.

Und das werden wir auch.

Irgendwann.

Kai, wir können es nicht mit 'nem ganzen Orden von denen aufnehmen.

Noch nicht.

(Maggie) Jemand muss Wache halten.

[mechanisches Klicken]

[spannende Musik]

[Tür knarrt]

Ich würde lieber alleine schlafen.

Es ist sicherer, wenn... ich...

Sag Bescheid, wenn du was brauchst.

(Maggie) Gute Nacht.

Gute Nacht.

[Klopfen]

[Tür quietscht]

Vera möchte gerne alleine schlafen.

Achso, ja. Verstehe.

(Maggie) Nein, bitte.

Es ist doch Platz.

Okay.

[Bett knarzt]

[Zajak seufzt]

Danke.

[sanfte Gitarrenmusik]

[Wasser plätschert]

[Grillenzirpen]

[Herzschlag]

[lautes Atmen]

[Fiepen]

(Kai) Ich kenn das Gefühl.

Diese erste Neugier.

Aber das da ist Ziegenblut.

Schmeckt nicht.

Und wie schmeckt Menschenblut?

Je gesünder, desto besser.

Aber es geht nicht um den Geschmack.

Es geht um das Gefühl, das es dir gibt.

[Grillenzirpen]

Was ist das für ein Gefühl?

Pure Kraft strömt durch deinen Körper.

Man spürt, wie sich jede Zelle regeneriert.

Du fühlst dich sofort unglaublich stark.

Auch mental.

Alles wird langsamer und still.

Alle Sinne werden gestärkt.

Als wäre man blind gewesen und könnte auf einmal sehen.

Problem ist nur, dass es das Gewissen betäubt.

Deine Sinne werden scharf,

aber deine Emotionen werden stumpf.

Dadurch spürst du auch keinen Schmerz.

Weder physisch noch psychisch.

Du fühlst dich wie ein Gott.

Aber in Wahrheit bist du ein Monster.

[melancholische Musik]

Ich habe immer denselben Traum.

Ein Fluss färbt sich blutrot und dann...

steigt da jemand aus dem roten Wasser.

Ein Mädchen, blutüberströmt.

Und dann sehe ich: Das Mädchen bin ich.

Hinter mir steigen noch viele weitere aus dem Blut.

[Schritte]

Du solltest schlafen gehen.

[Maggie seufzt]

(Maggie) Lass mich über diese Dinge mit ihr reden.

Bitte.

Hast du das von ihrem Traum gehört?

[dumpfe Schritte]

[sakrales Summen]

[leises Schluchzen]

[Türknarren]

Sophie?

Der Große Jäger ist da, um dich abzuholen.

[spannende Musik]

(Fayez) Wir sind gleich da.

(Vera) "Träger aller Hoffnung.

Über allem Recht steht rar und kostbar das weibliche Geschlecht.

Ihr gilt unser Streben, sonst sind wir verdammt.

Reinheit geht verloren, der Untergang bricht an.

Glut und Zeit verronnen, sakrosankt ist das Weib.

Glut und Leid bekommen,

Posteritas ist ihr Leib."

Was heißt Posteritas?

[seufzt]

Nachkommenschaft?

Künftige Generation?

[Vogelgezwitscher]

Kai denkt, er müsste mich töten, wenn sie mich finden.

- Dazu werde ich es nicht- - Und wenn man das große Ganze sieht?

Dann ist es das kleinere Übel.

Und er sagt, es gibt noch ein kleineres Übel.

Wir müssen uns unumkehrbar sterilisieren lassen.

Das heißt, die Gebärmutter rausschneiden.

[Räuspern]

[Vogelgezwitscher]

[Quietschen]

(Maggie) Ich habe dir gesagt,

ich will diese Gespräche führen. -Sie hat gefragt.

Keine Geheimnisse mehr.

Vera, schau.

- Den kannst du haben. - Danke.

Ihre Wasserpumpe geht nicht.

Wo bekommen Sie ihr Wasser her?

Ja, ja, ich weiß.

Jemand aus dem Dorf ist so nett und bringt es mir.

(Veronika) Vera...

Das ist dein Vater.

Arthur hat es mir geschickt.

Es ist das einzige Bild, das ich von Roland habe.

Verzeih mir, wenn ich das sage, aber...

du kommst mehr nach ihm als nach deiner Mutter.

Kann ich euch alle was fragen?

Ich möchte eine kleine Beerdigung für meinen Sohn und meinen Mann machen.

Habt ihr irgendwas Persönliches von Roland?

Das einzige, was ich von ihm habe, ist Vera.

[ominöse Musik]

[Vogelgezwitscher]

[Seufzen]

Das war eine Pfeife von Justus.

Ich weiß nicht, warum ich sie mitgenommen habe.

Es war das einzige von ihm,

was ich noch schnell greifen konnte.

Ich mochte den Geruch nicht.

Ich wollte immer, dass er aufhört damit.

[leises Lachen]

Vielleicht habe ich sie deshalb mitgenommen.

[melancholische Musik]

Es war nicht immer einfach.

Aber ich habe sie beide sehr geliebt.

[lautes Atmen]

[Maggie schluchzt]

Wenn ich nicht ins Oderbruch zurückgekommen wäre...

dann wären all diese Kinder in der Schule noch am Leben.

Justus wäre nicht tot.

Roland wäre nicht tot.

Und wenn ich meinen Bruder nicht vor meinem Vater beschützt hätte...

dann würden alle seine Opfer noch leben.

Ich richte nur Schaden an.

(Maggie) Du solltest gehen.

Wenn du bei mir bleibst, wirst du auch sterben.

[leise Gitarrenmusik]

[Schluchzen]

Justus hat nie Pfeife geraucht.

Mein Vater hat Pfeife geraucht.

Sie hat die beiden verwechselt.

[spannende Musik]

[Telefon klingelt]

(Fedor) Ich habe den Fahrer aufgehalten.

Wo bist du?

(Quito) Ich habe Maggie und ihre Tochter.

Beschütze meine Familie um jeden Preis.

(Fedor) Ich kümmere mich um deine Familie,

aber ich weiß nicht, wie lange ich das noch kann.

[Türquietschen]

[lautes Atmen]

Sie hat es nicht.

Noch eine Lüge und dein Bruder ist tot.

[Pistole klickt]

[Knarren]

Veronika ist schon lange tot.

Arthur war ein guter Freund.

[Auflachen]

Ich will, dass ihr wisst, die Nachricht von ihm war echt.

Ich habe nur den letzten Teil über Veronika geändert.

Wenn ihr den Zweck verstehen lernt,

werdet ihr sehen, dass er meine Mittel heiligt.

Bitte, gebt mir die Möglichkeit, euch nichts antun zu müssen.

Keinem von euch.

Wer bist du?

Eure einzige Chance.

[spannende Musik]

Wir sind unterwegs. Beruf das Konzil ein.

[Motorgeräusch]

[Autotür schlägt zu]

[Motor startet]

[leises Stöhnen]

[Schmatzen]

Anhalten!

[dumpfe Kampfgeräusche]

[Schüsse]

[schreit]

[ächzen]

[Schuss]

[spannende Musik]

[Orgelmusik]

Was machen wir?

-Wir können es nicht mit einem Starkblut aufnehmen.

Das Risiko ist zu groß, sonst verlieren wir beide Frauen.

[dumpfer Aufschlag]

(Quito) Schieß auf das Auto! Sie dürfen uns nicht folgen!

[Schüsse]

[Motor springt nicht an]

[Motor versagt]

(Quito) Fahr, fahr, fahr!

[Musik schwillt an]

[langer, schriller Schrei]

Untertitel: Lea Inselmann, digital images GmbH, Halle (S.), 2025

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.