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Personen und ihre Farben:
Claudia Hoffmann, Krankenschwester Ilona Hoffmann, ihre Tochter
Florian Timm, Vorsitzender der Kleingartensparte
Frau Kunze, Nachbarin Tante Kalkreuth, Wirtin
Wir haben August, den Monat mit den heißesten Tagen.
Wir nennen diese Tage "Hundstage".
Das hat nichts mit Hunden zu tun, sondern mit dem Hundsstern Sirius.
Das ist ein heller Stern aus dem Sternbild des "Großen Hundes".
Die Sonne brennt. Trotzdem macht der Gärtner das Haus schon wetterfest.
Er weiß, der Sommer endet mit dem August.
Vielleicht ist ein Ferienplatz besser als ein Garten.
Dort können wir viele neue Dinge kennenlernen.
Quatsch! Dort merken wir nur, daß es im Garten am schönsten ist.
Die Großeltern holen die Enkel ab. Lars Hoffmann wird auch abgeholt.
Großeltern und Enkel vertragen sich gut.
Die anderen Hoffmanns verlassen den Garten auch für eine Weile.
Nur Ilona paßt auf den Garten auf. Sie macht das gern.
Was? Willst du das alles mitnehmen? Willst du dir die Reise verderben?
Ist das zuviel? Mutti!
Die Trainingsanzüge nimmst du mit! Jawohl.
Ein Waschbeutel. Ich muß alles umpacken.
Wofür brauchst du Kleider? Zum Tanzen.
Hast du das Badezeug? Ja. Natürlich.
Wo sind die Turnschuhe? Dort.
Ich brauche außerdem Nickis. Aber nur zwei.
Den Rest brauchst du nicht. Du bist ein Schatz!
Mutti, pack das auch mit ein! Das sind Spielsachen für Babys!
Bist du neidisch auf unsere Reise? Bestimmt nicht!
Nur ein Buch und Spielkarten passen hinein. Ab mit dir.
Warum darf mein Mucki nicht mit?
Hallo!
Ich wünsche einen schönen guten Tag. Kann die Reise losgehen?
Ich bin gleich fertig.
Guten Tag. Guten Tag, Vater!
Petra! Schön, Sie zu sehen.
(Heiko) Ich will auch eine kleine Dusche.
Papa!
Guten Tag, mein Sohn. Geht es dir gut?
Ja. Und dir? - Mir geht es auch gut.
Guten Tag, Heiko. - Guten Tag, Mutti.
Guten Tag.
Guten Tag. Vorsicht, Teer!
Ich habe eine große Überraschung. Hör zu, mein Junge.
Diese Dame heißt in zwei Wochen Timm. Was sagt ihr dazu?
Was?
Ihr wollt heiraten! Ja. Genau.
Das ist wirklich eine Überraschung.
Sie wollen es mit ihm versuchen. Das freut mich, Petra.
Ich sage einfach gleich "Petra". Oh! Das müssen wir begießen.
Nicht wahr, Elfriede? In zwei Wochen schon?
In aller Stille. Ihr seid natürlich eingeladen.
Dirk bekommt eine neue Mutter.
Wir verstehen uns bestimmt gut.
Ich gehe schnell zu Hoffmanns.
Heiko!
Überleg dir das gut! Kinder sind sehr empfindlich. Besonders Dirk.
Deshalb zieht Petra für zwei Wochen zu Claudia.
Heiko weiß, was er macht. Aber ihr feiert nicht. Das ist schade.
Heiko weiß, was er macht. Das weiß er nicht.
Petra verdient eine Hochzeitsfeier. Wir feiern hier in der Anlage.
Alle sollen von der Hochzeit des Vorsitzenden sprechen.
Willst du eine Laubenpieperhochzeit? Sage nicht "Laubenpieper"!
Die Kleingartensparte ist sehr anerkannt.
Füttere Mucki und säubere den Käfig. Ja. Um Nico kümmere ich mich auch.
Schreib uns, wenn Molly Junge bekommt!
Was ist das Problem? Magst du ihn? Ja. Er gefällt mir sehr.
Ich passe auf Ilona auf. - Beeilt euch!
Fahrt ihr los? Ich wünsche euch viel Sonne.
Ich freue mich schon. Tschüs!
Verreist Familie Hoffmann? - Ja. Mit Herrn Schuberts Boot.
Wann kommt der Maurer? Am Donnerstag nachmittag.
Mit der Hochzeit weihen wir die Terrasse ein.
So schnell schaffst du das nicht!
Ich schaffe das! Bei der Hitze hilft dir keiner.
Bleibt dein Besuch lange hier? Solange meine Mutter verreist ist.
Unglaublich! Du machtest mir Vorwürfe wegen der Harzreise.
Jetzt hast du einen Aufpasser hier. Quatsch! Sie ist wegen Dirk hier.
Warum? Dreimal darfst du raten.
(Holger) Ich habe schon verstanden.
Du bist schlau. Das zischt richtig! He!
Tschüs. - Kommst du morgen wieder?
Ja. Dann erzählst du mir von deinen Erlebnissen mit Petra.
Mit Petra? - Das bin ich.
Das weißt du genau.
Friedhelm, ich habe eine Idee. Was für eine Idee, Mary?
Rufe bei Heisels in Potsdam an! Lade Iris als Feriengast ein.
Seit wann möchtest du Feriengäste? Dann sind sie wenigstens zu dritt.
Ach, wegen Ilona? Sie ist wochenlang allein.
Deshalb mache ich mir Gedanken.
Sie ist nicht allein. Aber ich rufe Iris an. Vielleicht kommt sie.
Was ist das? - Rotkäppchen.
Du kennst viele Märchen.
Alle! - Das ist toll.
Meine Oma erzählte sie mir. - Meine tat das auch.
Ich war auch einmal so klein wie du. Glaub mir!
Jeder ist einmal klein. Dann wächst und wächst er, bis er groß ist.
So ist das. Welche Märchen kennst du aus dem Kindergarten?
Ich gehe nicht in den Kindergarten.
Ich weiß. Aber früher warst du dort.
Ich gehe nicht wieder hin. - War die Tante nicht nett zu dir?
Ich wurde nie abgeholt.
Mußtest du immer sehr lange warten?
Endlich schläft er. Der Tag war aufregend für ihn.
Das verstehe ich. Er bekam heute eine neue Mutter.
Mag Dirk Fräulein Petra? Du "verhörtest" ihn sicher schon.
Ich "verhörte" noch nie jemanden. Kinder schon gar nicht!
Ich meinte das nicht böse. Dann sprich nicht so!
Ihr seid heute alle empfindlich. Sind die Hundstage schuld daran?
Hattest du Ärger im Spartenheim?
Die anderen sträuben sich offenbar gegen deine Pläne. Das wußte ich!
Zur Hochzeit ist die Terrasse fertig! Das Brautpaar weiht sie ein.
Heiko soll ein Faß Freibier spendieren. Das mögen alle.
Haben die beiden schon zugestimmt? Keine Sorge! Ich regle das.
Petra ist eine nette Person. Sie ist hier: Sie will Dirk kennenlernen.
Ich gratuliere Heiko zu dieser Frau. Ach ...
Warum seufzt du? Ich gewöhnte mich an Dirk ...
Du verlierst ihn nicht. Sei froh, daß endlich wieder alles in Ordnung ist.
Dein Mutterjahr ist vorzeitig vorbei. Du verstehst gar nichts.
Wie war die erste Nacht an Bord? - (Jens und Birgit) Schön!
Seht mal! Schwäne.
Das ist genug. Ich kann sie später wieder füttern.
Sie bekommen nur morgens und abends Futter.
(Dirk und Heiko) Petra!
Ja! Ich komme. Tschüs und viel Spaß.
Guten Morgen. - Guten Morgen.
Guten Morgen! Möchtest du aufsteigen? Komm! Jetzt darfst du klingeln.
(Dirk klingelt.)
Hast du noch lange zu tun? Ich muß nur noch Nico füttern.
Ich komme mit. Eine dritte Person ist hier verboten.
Seit wann befolgen wir Verbote?
Hole lieber dein Fahrrad. Ich bin gleich fertig.
Ich will auch. - Gut. Komm her.
Hallo.
Laß das!
Bitte nicht!
Wir haben es schön. Ja.
In zwei Stunden müssen wir los.
Laß uns noch hierbleiben. Das ist eine schöne Stelle.
Wir müssen das "Protokoll" einhalten. Wir sehen noch viele schöne Stellen.
Das Protokoll.
Der Bäckerladen ist eröffnet. Sie sind mein erster Kunde.
Was möchten Sie? - Nichts!
Die schönen Kuchen! - Dieser ist für mich.
Ich nehme den Kuchen. - Soll ich ihn einpacken?
Komm, Papa. Wir spielen Fangen. - Später! Jetzt spielen wir Bäcker.
Ich will jetzt! - Gut. Ich bleibe hier sitzen.
Dirk ist müde.
Fahren wir nach Hause? - Du spielst nur mit Petra!
(Stumme Szene)
Danke.
Ist niemand gekommen? Nein. Bis jetzt noch nicht.
Niemand! Das habe ich nicht erwartet.
Zusätzliche Arbeitseinsätze in der Urlaubszeit ... Das ist schwierig.
Jetzt haben wir Zement und keine Leute.
Vielleicht müßten wir ... ... dem Maurer absagen? Nein!
Fiedler!
Post für dich. Seid ihr immer noch allein? Wie wollt ihr das schaffen?
Danke. Du mußt die Dame hierher einladen.
Liebe ist sehr wichtig. Das ist schön und richtig.
Hier. Für den fleißigen Handwerker.
Wie viele Buchten baust du? - Vier.
Ich bekomme eine Häsin von Kunze.
Gut.
Weißt du, wen ich neulich getroffen habe? Hiltrud.
Wirklich?
Sie sieht wie früher aus. Vielleicht sogar besser.
Sie heiratete nach eurer Scheidung nicht wieder.
Interessant!
Ich hätte sie fast eingeladen. Aber nicht ohne deine Erlaubnis.
Was sagst du dazu? Ich habe ihre Adresse.
Sie fragte nach dir. Sie war sehr aufgeregt.
Wirklich?
Junge Menschen machen Fehler.
Besonders, wenn der Mann lange auf See ist.
Ich sehe dich an. Du machst keinen glücklichen Eindruck.
Vergiß endlich diese Claudia!
Das kann mit euch nichts werden. Sie hat doch diesen Manfred.
Schluß damit! - Ich werde Hiltrud schreiben.
Mach, was du willst.
Du bist heute fein angezogen.
Meine Kusine Iris besucht uns. Ist sie nett?
Wie alt ist sie? Sie ist achtzehn.
Dann hole sie ab.
Komm mit! Dann sieht sie gleich, was los ist.
Was ist los mit uns? Wir sind zusammen.
Keine Zeit. Bei uns gibt es heute Bratkartoffeln.
Sie schmecken kalt nicht. Bitte, Ilona!
Später schreibe ich meinen Geschwistern.
Faultier!
Nimm die Kanne in beide Hände! - Ich kann das nicht.
Was hast du in der Hand?
Die Marienkäfer sehen sehr traurig aus.
Laß sie wieder fliegen!
Petra hat recht. Marienkäfer sind nützlich.
Sie fressen Blattläuse. Laß sie fliegen. Sie sterben sonst.
Sie sterben nicht. - Doch! Sie bekommen keine Luft.
Du bist ein lieber Junge. Laß die Käfer frei.
Schluß jetzt! Mach die Hand auf!
Siehst du? Jetzt sind sie zerdrückt. Ach, geh!
Ich habe sicher etwas falsch gemacht. Dirk ist ein Dickkopf.
Ich gehe unsere Kartoffeln pellen.
Dein Heiko kann vor Sehnsucht bestimmt nicht lange schlafen.
Schmeckt es?
Du kannst ruhig weiterschlafen. Dein Dienst ist heute lang.
Du ißt Eis vor dem Abendbrot! Dann rutscht die Stulle leichter.
Das ist eine Ausnahme. Als Trost. - Trost? Wofür?
Dirk, was ist passiert? - Meine Marienkäfer sind weg.
Und weiter?
Petra nahm Dirk die Marienkäfer weg. - (Heiko) Das ist richtig.
Hör zu, mein Junge: Wenn Petra dir etwas sagt ...
Hörst du zu?
Mutter, du schadest Petra.
Quatsch! - Und mir auch!
Das ist doch ... Du wäschst dir jetzt die Hände ... Geh, mein Junge.
Du verteidigst diese Petra. Mußte sie so streng sein?
Ja, das mußte sie! Ich kenne Petra.
Wie lange kennst du Petra? - Ist das wichtig?
(Elfriede von drinnen) Du hast ein Kind. Vergiß das nicht.
(Heiko) Deshalb ist Petra hier.
(Elfriede) Du kennst das Mädchen erst zwei Monate.
Bist du sicher, daß sie die richtige Frau für dich ist?
(Heiko) Sie ist die richtige.
(Elfriede) Ich verstehe Petra. Jede Frau will einen Arzt zum Mann.
(Türklopfen)
Herein.
Servus. Ich will dich begrüßen. Hallo.
Das ist Iris. Guten Tag.
Das ist meine kleine Ilona. - Ich verstehe. Ist das Nico?
Holger hat mir ständig von euch erzählt.
Ich koche jetzt. Viele Köche verderben den Brei.
Wirklich?
Willst du die Kaninchen draußen begrüßen?
Ja, morgen. Wir gehen jetzt. Sonst ißt Holger alle Bratkartoffeln.
Komm! Bis morgen. Bis morgen.
Wir essen jetzt. Heiko spricht noch mit seiner Mutter.
Kann das nicht warten? Nein!
(Jens und Birgit) Manfred! - Wo ist Mutti?
Sie telefoniert mit Ilona. - Wie besprochen.
Habt ihr alles bekommen? - Ja, ich kaufte mit deinem Geld ein.
Gut. Wir rechnen gleich ab. - Ich bezahlte 13,20 Mark.
Hier ist das restliche Geld. - Mutti kommt.
Was ist mit deinem Fuß passiert? Ich bin umgeknickt.
Was sagt Ilona? Hat Molly Junge? Nein.
Wie geht es Mucki? - Ich fragte zuerst!
Streitet euch nicht. Ich erzähle alles.
Gestern machte Ilona Nicos Stall sauber und ließ Mucki grasen.
Wie geht es meiner Molly? Molly bekommt bald Junge.
Hoffentlich sind wir vorher zurück. Bestimmt.
Viele Grüße von Ilona. Danke schön.
Ich gehe ins Wasser. Ich auch.
Ilona, kannst du Skat spielen? Nein.
Ich bringe es dir bei. - Habt ihr Karten?
Natürlich! - Auf was warten wir?
Moment! Fahrt schon voraus.
Was ist los? Niemand ist zu Hause.
Seltsam. Ich habe vorhin bei Timms mit Mutti telefoniert.
Sie sind bestimmt nicht weit weg. Ihr müßt nachkommen! Tschüs.
Tschüs.
(Leise Radiomusik)
Du hast dich in Werder beworben. Ja. An der Gartenbauschule.
Das ist in meiner Nähe. - Aber weit weg von hier.
Ist das falsch? - Hier kann sie auch Gärtner werden.
Die Gartenbauschule ist aber am besten.
Soll sie deinetwegen hierbleiben? Wo leben wir denn?
Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich hierbleiben. Das weiß ich genau.
Laß ihn jammern! Antworte nicht! Er will sehen, ob das wirkt.
Du sollst nicht gegen mich hetzen. Das ist zum Kotzen!
Was du von ihr verlangst, das ist auch zum Kotzen!
Holger, zwei Frauen sind zuviel. - Arschkopf!
Wer ist die Neue? - Komm! Gehen wir baden!
Heute ist es heiß! Kein Fisch beißt an.
Wir sitzen hier erst seit zehn Minuten.
Erst zehn Minuten? - Du brauchst Geduld zum Angeln.
Abwarten! Ich habe sie angefüttert. - Angefüttert?
Ja. Zum Anlocken.
(Manfred) Dort beißt einer!
Oje!
Zurück ins Wasser mit dir. Du mußt noch wachsen.
Tut das dem Fisch weh? - Kaum, mein Junge.
Langsam anrucken, bis er festhängt. Und jetzt ziehe ihn heraus.
Du hast Anfängerglück!
Du darfst diesen Fisch allein essen.
Mach weiter so! Wir brauchen noch drei Portionen.
Was machst du da? - Ich angle nicht mehr.
Warum wirfst du den Fisch zurück? - Ich will keinen Fisch essen!
Aber ich, Mutti und Birgit. - Niemand wird meinen Fisch essen!
(Holger) Guten Tag. Guten Tag.
Stopp! Sollen wir Ihnen etwas mitbringen?
Wollt ihr auf Timms Hochzeit tanzen? Sind wir eingeladen?
Ja. Alle Terrassen-Arbeiter sind eingeladen.
Mich interessiert das nicht. - Mich auch nicht.
Zeigt, daß auf euch Verlaß ist.
Eine Stunde im Kollektiv arbeiten ist besser als faulenzen.
Wir gewöhnten uns gerade an das Faulenzen.
Ihr fahrt spazieren. Das kann zu nichts Gutem führen.
Kommt! Gehen wir arbeiten? Gut!
(Fahrradklingel)
Wollt ihr mir helfen? Natürlich, Herr Timm.
Opa, Opa! Sieh her!
Ich habe neue Sandalen. - Schön. Hast du sie von Petra?
Nein. Von Omi! War Petra dabei?
Warum nicht? Ich war mit Oma allein einkaufen.
Begrüße deinen Opa richtig!
Guten Tag, Opa. Ja. Gib mir die rechte Hand.
Marienkäfer? Was hat dir Petra gesagt?
Einen darf ich behalten. Hat Petra das gesagt?
(Elfriede Timm) Wie war das Graben?
Der Käfer ist weggeflogen. Ja.
Gut. Wir haben genug Arbeiter.
Jetzt fängst du keine Käfer mehr!
Laß ihn! Er liebt Marienkäfer.
Stimmt das? Gut. Du darfst ihnen zusehen und ihre Punkte zählen.
Aber nicht anfassen!
Warum war Petra nicht mit zum Einkaufen?
Ich darf mit meinem Enkel allein einkaufen!
Heute der Einkauf und gestern die Marienkäfergeschichte ...
Ein Marienkäfer ist im Wasser. Du mußt ihn retten.
Setze ihn auf die Rose!
Das freut Petra bestimmt. Bestimmt!
Wo ist Petra? Ich weiß es nicht.
Sie will Dirk kennenlernen. Hindere sie nicht daran!
Sandalen kaufen ... Dirk hat genug Sandalen.
Ich behindere niemanden!
Ich bekomme eine Blase.
Ich nicht.
(Holger) Ein Gärtner hat Schwielen an den Händen.
Gefallen sie dir nicht?
Lieber Schwielen an den Händen als Schwielen auf der Zunge wie Iris.
Blödmann!
Scheußlich! Regen!
Seid ihr wasserscheu?
(Manfred) Schön. Habe ich recht? (Claudia) Ja, schön!
Ich wußte, daß es euch gefällt. Ich kenne mich hier schon gut aus.
Wir beide allein hätten es einfacher.
Ich gebe mir Mühe mit den Kindern. Du kannst nichts anderes behaupten.
Nein. Aber meine Kinder sind auch reizend.
Du bist eine eingebildete Mutter! Stimmt das nicht?
Jens ist ein bißchen kompliziert.
Warum? Jens ist zu weich. Birgit ist handfester.
Hoffentlich ändert Jens sich. Sonst bekommt er Probleme.
Jens ist ein kleiner Rüpel. Denk an die Sache mit dem Fisch!
Jens liebt Tiere. Er übertreibt.
Das war sein erster selbstgefangener Fisch. Er tat Jens einfach leid.
Du mußt dir deshalb keine Sorgen machen.
Du beschützt deinen Goldjungen. Richtig.
Schön, daß du dir Gedanken machst.
Ich habe keine Lust mehr. - Du hast schon viel geschafft.
Ich gehe zu Oma. - Es regnet zu sehr. Bleib hier.
Nico freut sich auch, wenn du bleibst.
Oma sagt: Ich muß zum Kindergarten, wenn du meine Mutti wirst.
Ich gehe arbeiten.
Dirk! Ich hole dich immer pünktlich nach dem Mittagsschlaf ab.
Ich will nicht weg von Omi. Ich will keine neue Mutti.
(Jens) Ich spiele nicht weiter. Karten spielen ist langweilig.
Gut. Wir spielen Schule.
(Birgit) Ich schreibe in den Ferien kein Diktat.
Wir schreiben einen Brief an Ilona.
Ich lese jetzt! - Das ist mein Buch!
Streitet nicht! Spielt ihr Seegang?
Der Regen nervt. Der Regen ist harmlos!
Ein richtiger Wassersportler erträgt ein bißchen Regen.
Strengt euch an! Ihr könnt ein Märchen im Radio hören.
Die Batterien sind leer. - Du hast gestern nicht abgeschaltet.
Immer bin ich schuld. Seid still!
Ich gehe spazieren. Wo ist meine Jacke? Jens sitzt wieder darauf!
Die Jacke trocknet nicht mehr! Ich gehe ohne Jacke!
Birgit! Du bleibst hier!
Laß sie! Danach gefällt es ihr hier wieder.
Schläfst du heute nacht bei dir zu Hause?
Heiko, ich liebe dich!
Ich liebe dich auch. Wollen wir bei dir zu Hause die Blumen gießen?
Heiko, ich habe ... Ich bin ...
Was ist mit dir? Wo warst du?
Unsere Beziehung ist schön!
Das soll so bleiben!
Deshalb war ich heute ...
Was ist los?
Ich war auf dem Standesamt und habe unsere Trauung abgesagt.
Ich sagte, wir müßten die Hochzeit verschieben.
Verschieben? Warum?
Ich hatte Angst um unsere Liebe.
Plötzlich?
Warum heiraten wir nicht ein paar Wochen später?
Warum sollen wir die Heirat verschieben?
Ich liebe euch: dich und Dirk.
Aber er kann mich nicht so schnell als Mutter annehmen.
Das kann er am besten in einer Ehe.
Ich glaube, wir überfallen Dirk mit unseren Heiratsplänen.
Warum hast du nicht vorher mit mir darüber gesprochen?
Ändert das etwas zwischen uns?
Entschuldige, Petra! Ich muß das erst einmal verdauen.
Wir haben deinetwegen gearbeitet. Jetzt gibt es keine Hochzeit ...
(Petra) Warum habt ihr gearbeitet?
Die Terrasse sollte mit der Hochzeit eingeweiht werden.
Weiht sie mit dem Sommerfest ein!
Warum willst du nicht heiraten?
Ilona. Ich sage dir etwas:
Wer heiratet, der heiratet immer auch die ganze Familie dazu.
Wenn dich einer davon nicht mag, dann ist es schwierig.
Dann bemühst du dich vergeblich.
Ich verstehe nicht, warum sie die Hochzeit abgesagt hat.
Darüber haben wir schon gesprochen. Was ist der Grund dafür?
Warum siehst du mich so an? Du warst von Anfang an dagegen!
Ich war immer freundlich zu ihr. Ich sagte kein Wort gegen die Hochzeit.
Richtig. Du hast gehandelt. Denk an den Sandalenkauf!
Der Sandalenkauf ist nicht schuld! Petra ist vernünftig geworden.
Ein Kind mitheiraten ... Das ist nicht einfach.
Sie sind gut zurechtgekommen. Petra gab sich viel Mühe.
Mühe allein genügt nicht!
Ein Kind muß man lieben lernen. Das braucht viel Zeit.
Ich sage dir etwas: Petra gefällt mir!
Wie bitte? Auf einmal?
(Radiosprecher) Das Regentief bestimmt weiterhin das Wetter.
Dieser Regen ...
Das Wetter bleibt schlecht.
Manfred! Laß uns den Urlaub abbrechen!
Ich will zurück zu meinem Mucki.
(Manfred) Ihr mit eurem Garten und Kleinvieh!
Du und dein blödes Boot!
Jens! Warum darf er uns beleidigen?
Zwischen uns gibt es einen Unterschied!
Jens, entschuldige dich! Schon gut!
Wir fahren nach Hause, Birgit. - Spinnst du?
Fahren wir, Mutti? - Nein, Angsthase!
Wir fahren später zurück. Verstanden?
Ich bin kein Angsthase!
Gestern Regen, heute Regen! Birgit ist erkältet. Was verlangst du?
Hör zu: Ich rettete euch vor eurem spießigen Kleingarten.
Wir hatten ein paar schöne Tage. Aber jetzt fahr mit uns nach Hause!
Ich bleibe hier!
Wir fahren zurück! Birgit ist krank.
Bring uns morgen zum Zug! Wir fahren allein.
Sehe ich immer so aus? - Warum? Sie sehen nett aus.
(Holger) Guten Tag. - Guten Tag.
Guten Tag.
Guten Tag, ihr drei. Gefällt es euch bei mir?
Wir wollen bei dem Wetter etwas unternehmen. Drei Cola, bitte.
Unglaublich! Das ist fast ein ganzer Tagesverdienst.
Herr Fiedler, müssen Sie heute zu keiner Beerdigung?
Doch, doch. Später.
Oh, ich muß jetzt schon gehen. In zwei Stunden bin ich zurück.
Ich komme mit. Ich will Sie spielen hören.
Das gefällt Ihnen bestimmt nicht.
Es regnet stark.
Spielen Sie etwa im Freien? - Nein.
Aber die Musik ist traurig. Musik ist Musik.
Sie bringen Herrn Fiedler sicher aus dem Takt.
Ich? Nein. Ich nicht.
Bitte kommen Sie.
Ich gebe Ihnen meinen Schirm.
Herr Fiedler hat eine Freundin. Sie arbeitet beim Kulturbund.
So sieht sie auch aus. Sie ist ein nettes Mädchen.
Die beiden sind ein seltsames Paar. Was soll das heißen?
Wer übernimmt bei ihnen die Führung? - Die Kultur-Zicke!
Frechheit! Abheben bitte!
Was soll das? Skat. Das lernten wir in der Schule.
Ihr drei seid wie das Wetter.
Offenbar ist nichts so, wie wir es uns wünschen.
Gut gesagt! Du mußt dir keine Sorgen um die Terrasse machen.
Ich kenne viele Leute. Ich bin nicht nur im Skat ein Meister!
Achtzehn.
Guten Tag. - Hallo.
Wie war es? - Schlecht! Es regnete ständig.
Aber ihr wart auf einem Boot!
Iris einladen ... Das war eine gute Idee.
Ich dachte, Ilona zieht sich beleidigt zurück.
Aber so ist es auch gut:
Iris zerstörte die Liebelei von Holger und Ilona.
Ihr seid albern! - Verzeihung, Opa!
Ich bin Einsatzleiter beim Jugendobjekt Terrasse. Los!
Sie sind niedlich. - Bis jetzt sind sie noch häßlich.
Wie geht es den Kleinen?
Ihr müßt zumachen. Die Kleinen brauchen Wärme.
Geh hinein, Molly. - Gut gemacht, Molly.
Wir tragen die Geburt in unser Zuchtbuch ein.
Hier wird offenbar jemand im Stich gelassen.
Genau.
(Grölen von fern)
Mich läßt niemand im Stich!
(Holger) Beeilt euch, Jungs!
(Junge lallt) Immer mit der Ruhe!
Wir haben uns beeilt. Deshalb sind die Flaschen schon leer.
Sie sind betrunken. Tolle Hilfe!
Hallo! Wohin soll das Klavier? - Mensch, Rene!
Richtige Künstler beginnen ihre Arbeit immer mit einem Bier.
Das wußten wir nicht!
Wir konnten das nicht wissen.
Hier war nur Limonade drin.
Ein Telegramm für Sie. - Ich komme.
Danke.
Hier! Von Hiltrud.
Eine Absage!
Nur für heute. Sie bittet um einen anderen Termin.
Ich schicke ihr gleich eine neue Einladung.
Guten Tag. Ist Herr Hahn da?
Guten Tag. Ja, er ist hinten.
Onkel Harry! - Hallo! Wie war der Urlaub?
Gut.
Wir haben junge Kaninchen. Sieh sie dir an!
Ich muß arbeiten. Außerdem muß ich mich noch umziehen.
Wir warten.
Seht euch meinen neuen Stall an!
Willst du ein Kaninchen haben? - Vielleicht.
(Stumme Szene)
Bleib hier.
Alles wird wieder gut!
Du wolltest es so. Warum bist du unglücklich?
Ich wußte nicht, daß er gekränkt ist und geht.
Dachtest du, er freut sich darüber?
Keine Ahnung! Jetzt ist es zu spät. Petra! Ich verstehe das nicht.
Ich brauche jedenfalls keinen Arzt zum Mann.
Sagte das Frau Timm zu dir? Zu Heiko! Ich hörte es zufällig.
Du willst den Sohn heiraten. Nicht die Mutter!
Ich komme mit Dirk nicht zurecht. Er lehnt mich ab.
Ich schaffe das nicht! Dich? Das verstehe ich nicht.
(Petra) Du bekommst Besuch.
Harry Hahn.
Weißt du, Petra ...
Wenn er noch einmal den Mut hat ...
Wenn er mich noch einmal fragt, dann sage ich "ja".
(Beschwingte Tanzmusik)
Warum lachen Sie, Frau Kunze?
Ich lache über die Partnerin von Fiedler. Sie tanzt schlecht.
Sehen Sie sich das an! Das ist keine Frau für Herrn Fiedler!
Schade, daß er nicht Sie bekommt. So ist das Leben!
Er hat Pech. Ich bin vergeben.
(Stumme Szene)
Wollen wir tanzen? Ich habe keine Lust mehr.
Heiko und Petra sind nicht hier! Freu dich über die fertige Terrasse.
Ich freue mich darüber. Aber ohne Einweihung macht das keinen Spaß.
Oh! Was ist?
Harry hat offenbar Chancen bei Claudia. Sieh dir das an!
Nach diesem Tanz muß ich Jens und Birgit ins Bett bringen.
Bleiben Sie dann zu Hause? Nein. Das tue ich nicht.
Ich möchte den Abend genießen!
Ihre Mutter sucht Sie.
Hiltrud!
Wer ist die junge Dame? Meine geschiedene Frau.
Ach! Ich wußte nicht, daß Sie verheiratet waren.
Macht mich das interessanter für Sie? Nein. Das ändert nichts.
Tschüs, Harry! Tschüs, Claudia.
Jens! Birgit! Wir gehen!
Frau Kunze. Wen hat Frau Hahn mitgebracht?
Das ist die geschiedene Frau von Harry.
Eine schöne Frau! Sie mag ihn offenbar immer noch.
Seine Mutter freut sich. Klar.
Können Sie auf dem Heimweg Ilona mitnehmen? Wir gehen jetzt.
Selbstverständlich. Ja, so ist das Leben!
Ich möchte Zuckerwatte. Nein.
Mutti, ich habe gut getanzt. Jaja.
Gut, daß Iris morgen abfährt. Sie ist nett.
Das ist aber besser so.
Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter
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