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Bisher bei The Serpent Queen...
Ab jetzt soll sich jeder, der Hand an meine Zofe anlegt, vor mir verantworten.
Wie ist es, ihnen eine Lektion zu erteilen?
- Es fühlt sich gut an -Natürlich.
Verstehst du nicht?
Wir sind beide raus, wenn du Henri keinen Sohn schenkst.
-Ich habe alles versucht. -Lässt du dir von mir helfen?
Deshalb schlage ich vor, das Paar macht Liebe... à levrette.
Damit sollte es klappen, was?
-Gute Nacht. - Hoffen wir, dass es geklappt hat.
Du reitest gut, ist mir aufgefallen. Du kannst die meisten Dinge gut, nicht wahr?
Jemand wünscht meiner Frau Böses.
Henri, glaubst du wirklich, dein Bruder würde so etwas tun?
Ich muss schwanger werden. Ich zahle den nötigen Preis.
Seid Ihr Euch da sicher?
-Ich brauche kurz Zeit. - Findet den Mann, der meinen Sohn tötete.
- Wart Ihr es oder Euer Schneider? -Bitte, bitte!
- Hab alles getan, was ich konnte. -Ach ja?
- Ruggieri hat immer seinen Preis. -Der neue Dauphin, der ein Kind erwartet.
In einer Woche wird mein zweiter Sohn zum König von Frankreich gekrönt.
Findest du, er sieht aus wie ein König?
Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um das zu verhindern.
Als der Witwe des Königs gehört der Thron rechtmäßig mir.
Wo war ich doch gleich?
Du büßt für deine Taten, wenn Maria Königin wird.
Maria? Ihr Mann, der König, ist tot.
In ein paar Tagen wird sein kleiner Bruder den Thron besteigen.
Jeder weiß, dass diese Hexe hinter dem steckt, was dem König zugestoßen ist.
Dass sie das ihrem eigen Fleisch und Blut antun würde.
Ihr zwei habt euch verdient.
Soll ich der Königin sagen, dass das deine Meinung ist?
Ich? Ich habe keine Meinung.
-Das musst du missverstanden haben. -Muss ich wohl.
Du hast einen Fleck übersehen.
Und?
Dachte ich's mir.
Zeig uns deine Titten.
Schade, es regnet. Ich hatte auf einen Spaziergang nach dem Frühstück gehofft.
Sieht aus, als würde es sich verziehen.
Hoffen wir es. Ich will nicht mehr drinnen hocken.
Hat Maria Anspruch auf den Thron?
-Mein Sohn, Charles IX, wird König. -Aber er ist so jung.
-Und ich werde ihn beschützen. -Und Maria nicht?
Mit wem hast du gesprochen?
-Ein Mädchen hat etwas gesagt. -Das, das du verstümmelt hast?
Beachte sie nicht.
Maria betrauert den Tod meines Sohnes.
-Sie gibt sogar mir die Schuld. -Wie ist Euer Sohn, der König, gestorben?
Dazu kommen wir schon noch.
Die Qual, ein Kind zu verlieren, lässt nie nach.
Es waren 15 Jahre vergangen.
Ich hatte meine Jugend hinter Palastmauern verbracht.
Fünfzehn Jahre und neun Kinder.
Maria hatte fast ihre gesamte Kindheit bei uns verbracht,
da sie mit unserem ältesten Sohn vermählt war,
der sie vergötterte.
Es hatte sich eine ungewöhnliche Häuslichkeit ergeben.
Mein Mann teilte mein Bett und das seiner Mätresse.
Nächstes Mal länger. Atmet normal.
Und wieder pressen.
-Pressen, pressen. -Ja.
Bring mir eine Klinge.
Tu, was ich sage, Frau!
-Herr Doktor, was ist denn? -Nein!
-Was ist denn? -Das Kind steckt falsch im Geburtskanal.
Wenn wir ihm nicht die Gliedmaßen brechen, stirbt die Mutter.
-Nein! -Dann... Tun Sie es. Tun Sie's.
Tun Sie, was sein muss.
-Henri... Nein! -Bitte! Nein, nein.
Haltet sie fest. Catherine. Bitte.
Hab Mut. Bitte hab Mut.
-Haltet sie still. -Nein!
Bald spürte ich, wie sich ein schwerer Nebel auf mich legte.
Es gab Tage, als ich anfing, an meiner Existenz zu zweifeln.
Ganz zu schweigen von meinem Verstand.
Es gab andere Veränderungen am Hof.
Ruggieri war aus meinem Leben verschwunden.
Er hinterließ mir seinen Spiegel als Andenken.
Damals... war ich dankbar für seine Abwesenheit.
Danke, Sir.
Montmorency war seit vielen Jahren nicht gesehen worden.
Manche sagen, er verdinge sich in Flandern als Söldner.
Charles von Bourbon hatte sich auf seinen Landsitz zurückgezogen
-und kümmerte sich um die Gärten. -Schweineficker.
-Der erste Herzog von Guise... -Ave Maria, voll der Gnade...
...hatte seinen Ratssitz aufgegeben
und widmete sich seinem katholischen Glauben.
Letztendlich erlag er dem Akt des Gebetes.
Scheiße!
Die Söhne des Herzogs, die seinen Platz am Hofe einnahmen,
waren unternehmerischer.
Was ist denn?
Wenn es dieser Wichser von Kardinal ist, blase ich ihm die Eier weg.
Mach keine Dummheiten.
-Pierre... -Geh doch wieder ins Bett, wenn du willst.
Wir hätten nie aufs Land ziehen dürfen.
-Morgen. -Was soll das Ganze?
Ich sagte doch, ich verkaufe mein Haus nicht.
Ja. Das habt Ihr, leider.
Deshalb beschlagnahmen wir Chateau Chenonceau wegen unbezahlter Steuern.
-Ich hab meine Steuern bezahlt. -Nein, habt ihr nicht.
Nicht die neuen. Auf Anweisung der katholischen Kirche.
-Das seid Ihr. -Ja. Das bin ich.
Wenn ich Ihr wäre, würde ich mich glücklich schätzen,
denn man hat wohl gesehen, dass Ihr mit Protestanten verkehrt.
-Das verbietet kein Gesetz. -Noch nicht.
-Was ist mit Euch? Ihr weißt Bescheid? -Anscheinend.
Ich hielt Euch für einen Ehrenmann.
So ist es mit der Ehre... so schwer zu definieren, nicht wahr?
Also, genug geplaudert. Was soll es sein?
A, gebt Ihr das Haus auf? Oder B, nehmen wir es uns?
Ihr habt die Wahl. Was soll es sein?
Los. Räumt es aus.
-Hab's dir gesagt. -Verdammte Scheiße!
-Was ist das? -Eine Wette,
dass ich Euch nicht töten muss.
Dass er Euch nicht töten muss. Seht Ihr, was hier los ist?
Mein Bruder wettete auf Eure Feigheit, ich auf Euren Mut.
-Ihr solltet Euch geschmeichelt fühlen. -Das wird der König erfahren!
Ihr werdet merken, das König hat zu tun.
Der König war jedoch wie ich, seine tägliche Routine war ihm unbekannt.
Scheiß drauf.
Hey.
-Macht doch nichts. -Klar macht es was.
Die Leute sagen nur, es macht nichts, weil es doch was macht, verdammt!
Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass es mehr macht als alles andere.
Sollen wir antike Pharaonen spielen?
-Ist doch sinnlos. -Na, ich liebe Euch so wie immer.
Weißt du, du solltest deine Zeit nicht mehr
-mit einem Alten wie mir verschwenden. -Vielleicht stört Euch etwas.
Ich frage mich, was.
Vielleicht die Tatsache, dass mein Schwanz wie eine tote Nacktschnecke rumhängt.
Weil Euch etwas stört.
Mit freiem Geist seid Ihr dynamisch wie ein Junge.
Aber ich bin kein Junge.
Ich bin ein alter Mann, ein alter König.
Und wie die meisten alten Könige... bedaure ich so einiges.
Was für ein König wird Henri sein, wenn ich tot bin?
Ich fürchte, seine Zuneigung zu Diane de Poitiers könnte ihn schwächen.
Und du wunderst dich, dass mein Geist nicht frei ist.
Ich gebe seiner Mutter die Schuld. Als ihn der heilige römische Kaiser einsperrte,
weinte sie Tag und Nacht um ihre Söhne.
Nichts, was ich sagte oder tat, brachte sie davon ab.
Das ging so weit, dass ich ihren Anblick nicht mehr ertrug.
Ich sah mit an, wie sie dahinschwand und an gebrochenem Herzen starb.
Die Wahrheit ist, es vergeht kein Tag,
an dem ich nicht bereue, wie ich sie behandelt habe.
Und das macht Euch Sorgen?
Furcht für Euren Jungen. Bedauern für Eure tote Frau.
Ja.
-Und was ist mit mir? -Mit dir?
-Zu dir war ich immer gut. -Ja, das wart Ihr... auf Eure Art.
Weil ich mein Gesicht anmale, um mein Alter zu verbergen,
auf Kinder verzichte, damit mein Körper jung bleibt,
und meine Atmung mit Korsetten abschnüre, weil ich weiß, dass Ihr mich so mögt.
Aber was passiert, wenn Ihr beschließt, dass ich den Fick nicht mehr wert bin?
-Ach komm. Ich werde mich immer kümmern. -Nicht, wenn Ihr tot seid.
Zwischen Euch und mir besteht ein Altersunterschied, müsst Ihr wissen.
Ich gehöre nicht zur Familie.
-Ich weiß, was ich bin. Austauschbar. -Lass das.
Tut doch nicht, als wüsstet Ihr nicht, wie es läuft.
Ihr habt es so arrangiert.
Jetzt reicht's mir. Es ist dein freier Wille, herzukommen.
Freier Wille?
Wer hat hier einen freien Willen, außer vielleicht Ihr?
-Was ist in dich gefahren? -Nichts.
Ich weiß, worauf ich mich eingelassen habe. Da habe ich mich nie belogen.
Deshalb würde ich es schätzen, wenn Ihr das Gleiche tun würdet...
anstatt mir zu sagen, dass Ihr wegen eurer armen toten Frau weint,
die Euch völlig am Arsch vorbeiging, als sie noch lebte.
Ehrlichkeit war schon immer Euer einziger Vorzug.
Gebt ihn jetzt nicht auf.
Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen
noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen,
sondern hat Lust zum Gesetz des Herrn.
Der ist wie ein Baum...
-Das ist er. -Bist du sicher?
Auch die Bourbons hatten den Platz ihres Vaters im Staatsrat eingenommen.
-Gehen wir. -Ihr Plan für den Aufstieg schien,
einfach jegliche Pläne der Guises zu durchkreuzen.
Pierre Marques, nicht wahr?
-In der Tat. -Große Fans.
Hörte, Ihr hattet Ärger mit einem Mitglied der Priesterschaft.
Was kümmern meine Sorgen die Bourbon-Prinzen von Geblüt?
Wir sind Eure Religionsbrüder. Natürlich kümmert uns das.
So wie alle unsere Mit...
...Schafe.
Wir haben auch großen Respekt für die Mitglieder des Dritten Anwesens.
Natürlich. Weil wir Geld haben.
Nein. Weil Ihr die Zukunft seid.
-Vielleicht können wir Euch helfen. -Wie denn genau?
Wir hören, Ihr seid ein unternehmerischer Mann mit mehreren Projekten im Ausland,
und wir haben die Verbindungen am Hofe.
Sicherlich können wir einen gegenseitigen Nutzen finden,
wenn wir uns nur die Zeit nehmen, das Eis zu brechen.
Kommt uns besuchen, wenn Ihr dem geneigter seid.
Ein schöner Gottesdienst. Sehr bewegend.
Gut, das reicht jetzt. Zeit, den Raum zu verlassen.
Die Leute reden schon. Es heißt, Ihr lägt im Sterben.
Ihr solltet Euren Mann daran erinnern, dass es Euch noch gibt,
wenn Ihr ihn nicht ganz an Diane verlieren wollt.
Ganz zu schweigen Eure Kinder, die noch leben.
Die wüssten gern, dass sie eine Mutter haben.
Wer weiß, warum Ihr Euch sonst die Mühe gemacht habt.
-Sonst gibst du keinen mütterlichen Rat. -Es ist doch offensichtlich.
Ich dachte, dass du bestimmte Entscheidungen wohl bereust.
Man kann nichts bereuen, das es nie gab.
Nicht laut Ruggieri.
Ihr dürft mich waschen.
Komm her, du.
Ich krieg dich noch.
Hallo, Kusine. Möchtest du mitmachen?
Du gehörst mir.
Wie schön, dass du auf bist.
Ich ließ die Köchin Kekse machen. Zucker und Zitrone, ihre Lieblingskekse.
Leider hat Maria Süßigkeiten vor dem Mittagessen verboten.
-Wir können doch eine Ausnahme machen. -Sie ist sehr streng.
Sie trauen sich nicht, ihr nicht zu gehorchen.
Vielleicht, wenn du sie hier lässt, achte ich darauf, dass jeder was kriegt.
Na schön, Kinder. Zeit, wieder reinzugehen. Kommt mit.
Schön, dass du auf und außer Haus bist.
-Fühlst du dich besser? -Ja.
-Gut, gut. -Tut mir leid.
Ich war in letzter Zeit nicht ich selbst.
Nein. Keine Entschuldigung nötig. Du hast einen Sohn verloren.
-Wir haben einen Sohn verloren. -Ja. Das ist mir bewusst.
Vielleicht spenden wir uns gegenseitig Trost.
-Kommst du heute Abend zu mir? -Ja, natürlich.
Okay. Wer ist der Nächste?
Diane?
Henri, du spinnst.
Ich hätte wissen müssen, dass unsere Vereinbarung nicht von Dauer war.
Vater, die Bourbons möchten sich offiziell beschweren.
Über das Verhalten des Herzogs und Kardinals von Guise.
Was gibt's Neues?
Meine lieben Cousins beschlagnahmen die Häuser prominenter Protestanten.
Ihr kennt Chenonceau?
Für viele ist es das schönste Haus in ganz Frankreich.
Kardinal Guise nimmt es für sich in Anspruch.
-Nicht für sich, für die Kirche. -Wer soll drin wohnen? Die Armen?
Darf ich Euch daran erinnern, dass der König dieses Gesetz unterzeichnete?
-Daran erinnere ich mich nicht. -Aber Ihr habt es unterzeichnet.
Ja, weil du ständig wie eine verdammte Schnake mit irgendwelchen Papieren
um mich rumschwirrst.
Sicher ist die zwingende Anhäufung von Landhäusern
eine normale Nebenwirkung der sozialen Missverhältnisse,
aber im gemeinen Volk wird Missgunst wachsen.
Euer Majestät, ich bin einfach auf der Seite der Tradition.
Ja. Das sind die Neureichen immer.
Dann betrachtet uns auf der Seite dessen, was gut für das Land ist.
Verdammte Scheiße.
-Das ist widerlich. -Nein.
Wie soll ich denn essen, wenn ihr streitet wie Frauen?
Ihr zwei habt doch keine Ahnung, was für das Land gut ist.
Und es ist euch egal.
Ihr denkt immer nur an euch selbst, genau wie die zwei da!
Du kannst das Haus, das du gestohlen hast, behalten.
Um den Frieden zu wahren, wird das Haus Bourbon den Besitz
des Herzogs von Nemours übernehmen,
eines katholischen Päderasten, der ohne rechtmäßige Erben starb.
-Euer Majestät, ich muss Einspruch... -Die Sitzung ist aus!
Oje. Alles ok? Ihr müsst Euer Essen kauen.
Ihr seid da. Hervorragend. Katastrophe abgewendet.
Nichts ist schlimmer als Primieren ohne 4. Mann.
-Wie schön, dass Ihr dabei seid. -Kennt Ihr Antoinette von Guise?
Sie ist seit dem frühen Tod ihres Mannes an den Hof zurückgekehrt.
-Als Trost für meine Söhne. -Ihre Hingabe ist wirklich endlos.
Wie ich höre, werdet Ihr vielleicht ein festes Mitglied unseres kleinen Clubs.
Dann ist es also wahr?
Euer Mann erspart Euch seine Aufmerksamkeit?
Mein Gott. Das muss ja eine Erleichterung sein.
Zehn Kinder. Man sollte Euch zur Heiligen erklären.
Wie habt Ihr das bloß geschafft?
Der Tag, an dem mein Mann nicht mehr in mein Bett kam,
war der glücklichste Tag meines Lebens.
-Er war ein einfacher Mensch. -Ja.
Ich sah meine Zukunft wie ein offenes Grab auf mich warten.
Bitte entschuldigt mich. Ich habe einen Termin vergessen.
-Nein. -Ein Treffen mit meinem Schneider.
Catherine hatte früher den genialsten Schneider.
Natürlich erinnert ihr euch an den Italiener.
Mein Mann ließ ihm die Gliedmaßen abreißen. Wie unglücklich.
Es tut mir wirklich leid. Ich muss los.
Beleidigt uns nicht mit gekünstelten Manieren.
-Sagt es einfach. Ihr findet uns öde. -Das tue ich nicht.
Ihr hüllt Euch in Euren Schmerz, damit Ihr Euch als was Besonderes fühlt.
Das seid Ihr aber nicht.
Der Rest von uns erträgt es nur besser als Ihr.
Wollt Ihr wissen, warum ich hier bin? Mein Bruder, der heilige römische Kaiser,
machte die Ehe des Königs mit mir
nach einem ihrer albernen Kriege zur Bedingung für den Frieden.
Ich bin nichts als eine Bestrafung.
Aber Ihr seid Ihr wohl doch besonders, denn ich war nie so dumm,
mich in den Mann meiner arrangierten Ehe zu verlieben.
-Das Elend würde ich keiner wünschen. -Nicht, dass es Euch etwas angeht...
...aber ich bin vollauf zufrieden mit meiner Beziehung mit meinem Mann.
Meine Liebe. Das glaubt Euch niemand.
-Nein. -Nicht mal Ihr.
-Herz-König für dich. -Raffiniert.
-Königin. -Und noch eine.
Catherine, kannst du nicht schlafen?
Ich komme deinetwegen. Ich habe dich erwartet.
-Hast du ihr nicht gesagt... -Mir was gesagt?
-Ich hatte noch keine Gelegenheit. -Henri? Mir was gesagt?
Kusine, es tut mir leid, dass ich dir solch schlimme Nachricht überbringe.
Dr. Fernel sagt, es war ein Wunder, dass du die Geburt überlebt hast.
Bei einer weiteren Schwangerschaft hast du vielleicht weniger Glück.
Das Risiko können wir nicht eingehen. Wir wollen dich nicht verlieren.
-Oder, Henri? -Nein. Natürlich nicht.
Diane...
...ich möchte mit meinem Mann allein sein.
Lässt du uns bitte allein?
Das war nicht die Vereinbarung.
Ich habe eure gemeinsamen Nächte geduldet, als Kinder das Resultat waren.
Du hast geduldet? Geduldet? Ich bin seine Ehefrau!
Und Ehefrauen sind zum Kinderkriegen da.
Du kannst gern anderswo Vergnügen finden, wenn du das wünschst.
Aber täusch dich nicht, Henri gehört mir.
Fragen wir Henri doch, was er wünscht.
Sicher. Henri?
Henri.
Komm.
Was soll ich sagen? Ich bin, wo ich sein will.
Obwohl mein Leben nicht länger in Gefahr war,
spürte ich jetzt, dass es mir völlig entgleiten könnte.
Damals wusste ich es nicht, aber der König wurde die Quelle meiner Erhaltung.
Catherine. Catherine.
Was ist denn?
Der König verlangt Eure Anwesenheit bei einer Jagd.
-Was, jetzt? -Ja. Jetzt.
Ich dachte, das mit euch sei zu Ende.
-Es war kalt. -Die Prinzessin muss angekleidet werden.
-Jetzt? -Ja. Jetzt.
Verfickt nochmal.
Steh auf.
Morgen.
Warum so verdammt früh?
Glaubt er, Hirsche sterben nach Mittag an Altersschwäche?
-Ich hasse die Jagd. -Hast du nicht den Mumm dafür?
Im Gegenteil, ich kapier nur nicht,
warum ich mein Essen selbst jagen und erlegen muss.
Dafür hat Gott doch Diener erfunden.
-Ich dagegen liebe die frühe Jagd. -Na, das überrascht mich nicht.
Kleine Tiere abzuschlachten bringt dich wohl in Stimmung.
Was dich wohl in Stimmung bringt?
Dass Mutter dir einen runterholt, reicht wohl.
-Sie mag's gern derb. -Ach ja?
Ein toller Tag dafür.
Ist das wirklich eine gute Idee?
Wenn Ihr Euch dem nicht gewachsen fühlt, Absagen ist keine Schande.
Natürlich mache ich es.
Aber du solltest vielleicht bleiben und mit Diane an deiner Stickerei arbeiten.
Na los!
Warum habt Ihr ihn laufen lassen?
Ich weiß es nicht.
Na... ich kann ja morgen wiederkommen und ihn umlegen.
Da seid ihr ja. Wir haben uns Sorgen gemacht.
Vielleicht solltet ihr versuchen, mitzuhalten.
-Ist er entkommen? -Natürlich nicht, du Dödel.
Der König hat ihn laufen lassen.
Henri!
Vater, rede mit mir. Vater, bitte rede mit mir.
-Wir brauchen Hilfe, bitte. -Holt Hilfe!
-Ist das Catherine? -Ja.
Ich möchte mit ihr reden.
Alle werden versuchen, meinen Tod auszunutzen.
Aber du wirst die wahre Gewinnerin sein.
Wart's nur ab.
Du musst mir versprechen, Henri wegen dieser Frau nicht aufzugeben.
Er braucht eine Ehefrau, keine Mutter. Er braucht dich.
Er hat nicht das Rückgrat, um allein zu herrschen.
Der Trick ist, nie deine Gunst zu zeigen, auch wenn du es für richtig hältst.
Lass die Bourbons und die Guises sich weiter bekämpfen.
So bleibt deine Position immer gesichert.
Du verstehst es, das weiß ich.
Alles wird sich fügen, wenn du zur Königin gekrönt wirst.
Das verspreche ich dir.
Danke für Eure Güte.
Henri.
Wenn du König bist, wirst du diese geniale Frau in den Staatsrat aufnehmen.
Ja. Ihr habt mein Wort, Vater.
Sie wird unsere Rettung sein.
Nachdem der König tot war, hatten seine Schützlinge keine Wahl als zu gehen.
Jetzt ist die Zeit, Einfluss auszuüben.
Ja, Mutter.
Nachdem der Alte weg ist, wird es einen Fressrausch geben.
Lass dich nicht übervorteilen, wie dein Vater.
-Hörst du mir zu? -Ja. Nicht, dass ich es nötig hätte.
-Hab ich alles schon gehört. -Das haben wir beide.
Dann dürfe es kein Problem für dich sein, zu tun, was ich dir sage.
Diane ist die, der du hofieren musst.
Sie wird ihren Einfluss auf den neuen König nicht nachlassen wollen.
Wäre sie so schlau gewesen, ein Mann zu sein, wäre das Spiel fast aus.
Das tut weh, nicht wahr? Du hast ihn mehr geliebt als jeder andere,
und jetzt ist da kein Platz für dich in seiner Geschichte.
Eure Zeit wird kommen, wisst Ihr.
Was Ihr an mir nicht versteht, ist, dass alles, was ich je getan habe,
sicherstellen sollte, dass ich mich nie in der Lage finde, in der du jetzt bist.
Ich wünsche dir alles Gute. Das magst du nicht glauben, aber ich glaube es.
Ihr wart immer so ein süßer Junge. Viel Glück. Ich fürchte, Ihr werdet's brauchen.
Wollt Ihr einen Rat? Verschwindet im Hintergrund.
Werdet langweilig, uninteressant, dann überlebt Ihr vielleicht, so wie ich.
Ich bin nicht wie Ihr.
Nein. Seid Ihr nicht. Was sehr schade ist.
Jedenfalls wird mein Bruder Eurem Mann das Regieren nicht leicht machen.
Er wird die Rivalität mit Francis vermissen und an seinem Sohn auslassen.
Adieu euch allen.
Wer weiß, wann wir uns wiedersehen?
Ich habe meine Frau eingeladen, zu uns zu stoßen.
Wie ihr wisst, hielt mein Vater große Stücke auf ihre Meinung.
Ich werde Francis immer dankbar sein für die Erhöhung meines Status.
Ich habe eine Staatsratssitzung einberufen,
um eures Vorschläge zu hören. Eine neue Ära verlangt eine neue Politik.
Euer Majestät, natürlich
muss der erste Geschäftspunkt sein, strenge Grenzen zu ziehen,
um ein Verbreiten des Protestantismus zu verhindern,
bevor er die moralische Faser unserer Nation weiter zersetzt.
Moralische Faser? Sehr gut.
Meine Cousins stecken noch im Mittelalter.
Wenn Ihr den Beginn einer neuen Ära verkünden wollt,
die Ära von König Henry II, müsst Ihr Handel priorisieren, Kapitalismus,
Globalisierung, die Erkundung der Neuen Welt.
Dort liegt die Zukunft. Stimmt's, Antoine?
Ja. Auf jeden Fall.
Eine französische Kolonie in Amerika wäre vollkommen... wow.
-Catherine, was meinst du? -Ich glaube, da Euer Vater tot ist...
...stellt Euch der heilige römische Kaiser auf die Probe.
-Ihr solltet auf Krieg vorbereitet sein. -Ich glaube, darüber sind wir hinweg.
Der heilige römische Kaiser wird Eures Vaters Vertrag nicht brechen.
Das versichere ich Euch.
Er hat seine Lektion durch Euch gelernt, Euer Majestät.
Das letzte Mal, als er Euch sah...
...wart Ihr ein Junge. Er wird Euch auf die Probe stellen.
Casal.
Ich will, dass du eine Garnison Männer als Abschreckung zur Grenze führst, ja?
-Eine einzige Garnison? Wird das reichen? -Ja. Ja.
-Eine einzige Garnison reicht. -Mehr käme einer Provokation gleich.
Wir wollen ja einen Krieg vermeiden, keinen anzetteln.
Wenn sie unsere stattlichen gallischen Krieger sehen,
machen sie sich in die Hosen und hauen schnell ab.
-Gut gesagt. -In der Tat.
Sonst noch was?
Da wäre noch die Sache mit der Krönung, Euer Majestät.
Ja. Natürlich.
Wir müssen dabei Kontinuität und neuen Ehrgeiz zeigen.
-Also einen krassen Widerspruch. -An Eurer Stelle hielte ich mich raus.
Keiner kann so eine Show besser als die katholische Kirche.
-Absolut. -Na schön, das überlasse ich euch.
Ja? Gut.
-Was macht er da? -Alles in Ordnung.
Nein, er sollte mitspielen. Francis! Spiel doch mit.
Maria sagt, ich sollte lieber nicht, wegen meiner Atmung.
Ja, stimmt. Verstehe.
Na, das wächst sich bald aus.
Dann spielst du genauso gut wie die anderen.
-Meint Ihr wirklich? -Ja, natürlich.
Maria und ich werden heiraten?
Du bist mit ihr verlobt, seit du vier Jahre alt warst.
-Ich bin fast volljährig. -Fast.
Francis. Francis, komm.
-Darf ich, Vater? -Ja, natürlich. Geh.
Du kannst die Punkte zählen. Stell dich dahin.
Du gehst gut mit ihm um, mit allen Kindern.
Na, ich gebe mir Mühe.
Man sollte immer mit gutem Beispiel vorangehen.
-Tu ich das nicht? -Es gibt Gerede wegen Diane.
Ich achte nicht auf den Klatsch bei Hofe.
Klatsch ist aber wichtig, wenn man König ist.
Mein Vater hat sich nie für seinen Umgang entschuldigt.
Die Tatsache, dass du ein Verhältnis
mit einer Frau hast, die doppelt so alt ist wie du,
stellt deine Unabhängigkeit infrage.
Meine Unabhängigkeit ist meine Sache...
...wie auch die Quelle meines Vergnügens. Ja?
-Ich lebe mein Leben so, wie es mir passt. -Ich war nie gegen eure Freundschaft.
Aber jetzt, wo du König bist, kann sie deine Position nur unterminieren.
Irgendetwas sagt mir, du machst dir Sorgen um deine eigene Position.
Es ist üblich, dass eine neue Königin Geschenke an ihre Günstlinge verteilt.
Gestatte mir, meiner Kusine das Chateau Chaumont zu schenken.
Es ist nicht weit weg.
Und ihr könnt euch sehen, wann immer du willst.
Chateau Chaumont?
Dort wird sie glücklich sein.
Mag sein. Rede mit Diane.
Wenn sie zustimmt... bin ich nicht dagegen.
Darf ich?
Das gefällt mir gut.
-Was ist das? -Sandelholz aus dem Osten.
Ist das zu eng?
-Nein. -Perfekt.
-Und es wird fertig? -Natürlich.
Was ist das?
Wenn wir zu König und Königin gekrönt werden, brauchen wir ein Wappen.
Was meinst du?
Das ist schnieker Quatsch.
Wenn ich Königin bin, wirst du auf mich hören.
-Oder was? -Ich mache dich kürzer.
-Könntet Ihr Euch nur hübscher machen. -Dafür wäre Ruggieri nötig.
Ihr braucht keinen Ruggieri.
Ihr habt alles, was Ihr wolltet, auch ohne ihn bekommen.
-Obwohl ich mich frage, was aus ihm wurde. -Genug.
Wie ich schon sagte, ich will seinen Namen nicht hören.
-Du hast mich gerufen, Kusine? -Ja.
Ihr könnt jetzt gehen.
Da ich jetzt zur Königin gekrönt werde, dachte ich, du solltest umziehen.
Alle Vorkehrungen werden getroffen.
Du wirst auf dem Chateau Chaumont wohnen.
Das ist äußerst großzügig.
Du warst meinem Mann eine gute und treue Freundin.
Und dafür bin ich dir ewig dankbar.
Ich habe zu danken...
...Euer Majestät.
-Ihr habt nach mir geschickt? -Und du bist gekommen. Mach die Tür zu.
-Ich höre, du bist Meister deines Faches. -Ihr habt richtig gehört.
Wenn ich zum Beispiel ein Problem hätte... hättest du eine Lösung.
-Das kommt drauf an. -Auf?
Ich nehme an, auf die Art des Problems.
Na schön.
Der neue König, der Mann deiner Herrin, ich habe ihn gemacht.
Ich habe ihn alles gelehrt, was er weiß, und jetzt soll ich überflüssig sein,
in Vergessenheit geraten wie eine verbrauchte Hure, wie ein Ladenmädchen.
Aber ich bin hier nicht das scheiß Ladenmädchen, oder?
Ich soll Euch helfen, obwohl Ihr wisst, dass es meiner Herrin missfiele?
Und doch bist du hier, denn wie der Rest von uns
willst du dein Schicksal gern mitbestimmen.
Also, Angelica... ist mein Problem eines, mit dem du mir helfen kannst?
-Ihr wollt bemerkt werden. -Ich will unvergesslich sein.
Was immer deine Herrin dir zahlt, ich zahle das Doppelte.
Das hat mir mein Vater gegeben.
Er sagte, es gäbe uralte Stämme, die glauben, durch den Verzehr von Gold
würden sie ewig leben.
Anscheinend aber nicht.
Anscheinend vergiftet Gold den Verstand, wenn genug davon eingenommen wird.
Aber... nur ein wenig davon erhält die Jugend...
...und lässt Euch von innen strahlen.
Sehr gut, Angelica.
Sehr gut.
Ich habe nie erwartet, dass ich es werde. Weißt du?
Als mein Bruder starb, wusste ich natürlich, dass es eines Tages passiert.
Aber ich... ich weiß nicht.
Ich hoffe nur, dass er stolz auf mich wäre, das ist alles.
Nichts macht mich glücklicher, als dich zum König Frankreichs gekrönt zu sehen.
Weißt du das?
Ohne dich wäre ich nicht hier.
Ich auch nicht.
Du bist dafür geboren.
Morgen wirst du zu Gottes Stellvertreter auf Erden gekrönt.
Heute Nacht... will ich dir zeigen, wie es ist, wie ein Gott geliebt zu werden.
Du siehst zauberhaft aus.
-Das sind Dianes Farben. -Sind sie das?
Ja. Ich schätze, mit so was kenne ich mich leider nicht gut aus.
Diane bot ihre Hilfe an.
Hallo, Kusine. Du siehst bezaubernd aus.
Vergiss nie...
...dieser Thron gehört mir ganz genauso, wie er dir gehört.
Sollen wir?
Komm mit, Kusine.
Ich gebe euch euren König.
Und eure Königin.
Möchtest du den neuen König küssen?
Ich habe eine Botschaft vom heiligen römischen Kaiser.
Ihr hattet also recht, was den heiligen römischen Kaiser angeht.
-Henri hätte auf Euch hören sollen. -Ja.
Aber bei Diane lag ich falsch.
Ich lernte auf die schwere Art, dass man den Feind nie unterschätzen darf.
Was ist denn?
Es ist Verrat.
Ich... ich kann nicht lesen.
Tut mir leid.
Wie gedankenlos von mir.
Lässt du mich bitte allein? Ich muss über vieles nachdenken.
-Was hast du denn? -Ich bringe es kaum über die Lippen.
Komm schon. Spuck's aus.
Einer dieser Männer hat sich vor mir entblößt.
-Einer von den beiden? -Es hat mich zutiefst verstört.
Was soll ich denn da machen?
Die Königin sagte, wer ihre Dienerin verstört, bekommt es mit ihr zu tun.
In Ordnung. Junge Männer.
Welcher von euch war es?
Vielleicht könnte ich das Glied identifizieren, wenn ich es sehe.
Na gut. Ihr habt sie gehört. Lasst die Hosen runter.
-Was? -Macht schon. Ich habe nicht ewig Zeit.
-Du meine Güte. -Herrje.
Ich muss mich wohl irren... Er war wesentlich größer.
Wie schade.
Untertitel von: Stephanie Geiges
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