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Original subtitles

Bisher bei The Serpent Queen...

Ich war mal genau wie du. Keine Seele der Welt kümmerte sich um mich.

Wenn Ihr lernt, eure Kräfte einzusetzen, werdet Ihr Größe erreichen.

-Woher wisst Ihr das? -Ich bin Wahrsager.

Meine liebe Nichte, ich habe wundervolle Neuigkeiten.

Deine Heirat wurde arrangiert. Der zweite Sohn des Königs von Frankreich.

-Ist die Mitgift vollständig? -Wie kannst du es wagen?

Du wirst aber nicht ganz allein sein. Eine entfernte Kusine deiner Mutter,

Diane de Poitiers, die am Hofe von Valois hoch angesehen ist.

-Es fehlt der vereinbarte Betrag. -Er hat mich belogen.

Du brauchst ihre Gunst, bist du schwanger bist.

Meinst du, das schaffst du?

-Mein zweiter Sohn. -Dann passierte etwas Furchtbares...

-Ich habe mich verliebt. -Hallo, Kusine.

-Henri scheint ein feiner Mann zu sein. -Er ist der beste, den ich kenne.

Henri?

Und weißt du, was ich an jenem Tag lernte? Keiner einzigen Seele zu vertrauen.

-Bringt diesen Trampel weg. -Wo bringt ihr mich hin?

Tut mir leid, Es. Wie ungeschickt von mir.

-Lass das. Die Königin will dich. -Darauf bin ich schon mal reingefallen.

-Ich bin nicht blöd. -Sie will dich als Dienstmädchen.

-Warum sie? -Weil du eine dumme Gans bist.

Mach dich nützlich und mach das Tablett fertig.

Zieh das an. Aufwachen um sechs. Arbeit bis sieben.

Die Königin erwartet ihr Frühstück nicht später als acht.

Sprich nur, wenn man dich anspricht,

und du bekommst eine Krone pro Woche extra.

Und Beeilung. Mach das Tablett der Königin fertig.

-Eure Ladyschaft. -Danke.

-Mach das Tablett fertig! -Ich mache das Tablett fertig.

-Na, aufgestiegen in der Welt? -Zeig deine Titten.

Kann ich Ihnen behilflich sein, Ma'am?

Du kannst still sein, bis man mit dir spricht.

Setz den Kardinal nicht neben die Herzogin...

-viel zu viele gemeinsame Freunde. -Jawohl, Ma'am.

Vielen Dank, Ma'am.

Soll das etwa ein Witz sein?

Das war ich nicht. Versprochen. Ihr müsst mir glauben, das war ich nicht.

Natürlich glaube ich dir. Etwas sagt mir, dass du einen Feind hast.

Wer ist es?

Nathalie.

Nathalie, so heißt sie, glaube ich.

Der sollten wir eine Lektion erteilen, oder?

Was ist?

Ihr habt mich ungerecht bestraft und dann als Dienerin ausgewählt,

obwohl viele andere die Stelle wollten.

Hab ich dich ungerecht bestraft?

Ich bewundere es, wenn jemand versucht, das Beste aus seiner Lage zu machen,

aber stiehl nie wieder von mir.

Hast du verstanden?

Wenn du das nächste Mal etwas willst...

...frag einfach.

Jawohl, Ma'am.

Und jetzt...

...gehen wir an die frische Luft, ja?

Ich erzähle die Geschichte weiter.

HAUS VON CLARICE DE MEDICI

Die Zeit, meine Ehe zu retten, lief ab.

In Italien war meine Familie in Ungnade gefallen.

Vor kurzem hatte eine Tante einen unglücklichen Unfall im Schlaf.

An den meisten Tagen fand ich bei meinem Morgenritt noch Frieden.

Ich habe wohl erwähnt, dass ich manchmal Visionen habe.

Ich sagte nicht, dass sie immer angenehm sind.

Wie war Buttercup, Euer Majestät? Sie kann dickköpfig sein.

Sie war gut.

-Ich merke, dass Ihr gerne reitet. -Was sagst du da?

Vielleicht kann ich zu Diensten sein, wenn Euer Mann anderweitig zu tun hat.

Wenn er wusste, dass mein Mann nicht in mein Bett kam, wussten es alle.

Wenn mein Onkel, der Papst, sterben sollte,

bevor die Mitgift bezahlt war, was würde mit mir geschehen?

-Keine Sorge. -Aber wenn doch?

Oh, Gott. Ihr habt Euer Blutung.

Das darf keiner wissen.

Wenn die Mitgift nicht bezahlt ist und Ihr nicht schwanger seid,

wird die Ehe annulliert und wir werden alle nach Italien zurückgeschickt.

Nach dem Schicksal Eurer Tante

muss ich Euch nicht erklären, was das bedeutet.

Ihr müsst einen Weg finden, Henri in Euer Bett zu bringen,

koste es, was es wolle.

Macht sie sauber und verbrennt das.

Hey.

Ihr habt mich erschreckt.

-Genießt du einen Spaziergang im Wald? -Genau wie Ihr.

Was hast du an der Feuergrube gemacht?

Irgendetwas sagt mir, dass du Beweise vernichtest.

-Was für Beweise? -Deine Herrin ist nicht schwanger.

-Eine Krone, wenn du das bestätigst. -Eine Krone?

Damit kann ich ein ganzes Laib Brot kaufen, vielleicht zwei.

Wenn ich das Vertrauen meiner Schutzherrin missbrauchen soll,

kostet Euch das mehr als das.

Was soll es mich kosten?

Meine Vorstellung beim Dauphin.

Habt Ihr auf Eurem Morgenritt etwas im Wald gesehen?

Hab ich mir wohl nur eingebildet.

Warum habt Ihr mich dann kommen lassen?

Ich brauche etwas, um zu empfangen.

-Das bringt Glück. -Daran glaube ich nicht.

Das tut keiner, bis er muss.

Das erhöht Eure Chancen der Empfängnis.

Was ist da drin?

Wollt Ihr nicht wissen.

Er hatte natürlich recht.

Nichts ist so mächtig, als das Bedürfnis zu glauben.

Wenn jemand um Regen betet und es dann regnet, wer will den Grund bestimmen?

Das ist die herrschende Klasse. Redet mit ihm.

Er will nicht mit mir reden.

Darf ich Euch erinnern, dass nicht nur Euer Leben davon abhängt?

Ich will nicht sterben, weil der Bengel,

den Ihr geheiratet habt, seine Pflicht nicht tut.

Geht und redet mit ihm.

So unglaublich, wie es auch scheint, wenn die Jungs groß sind,

werden sie die großen Machtmenschen am Hofe von Valois.

Die hat man definitiv schon mal gesehen.

ANTOINE VON BOURBON: ERSTER PRINZ VON GEBLÜT

ZUKÜNFTIGER KÖNIG VON NAVARRE

FRANCOIS GUISE: ZUKÜNFTIGER HERZOG VON GUISE

LOUIS VON BOURBON: ZWEITER PRINZ VON GEBLÜT

CHARLES GUISE: KARDINAL VON LORRAINE

Arschlöcher, allesamt.

Ein schöner Morgen.

Stoßt Ihr dazu? Ihr seht aus, als würde ein Getümmel Euch guttun.

Und du? Weißt du, ich wollte schon immer mal einen Zwerg flachlegen.

Das habe ich auf meinem Ritt gefunden. Ein Falkenei?

-Ja. Ich glaube schon. -Komm. Mir ist langweilig.

Wir könnten doch einen Spaziergang machen und ich zeige dir das Nest?

Ich weiß, dass du alles Mögliche über Tiere weißt.

-Henri, wegen unserer Hochzeitsnacht... -Was ist damit?

Ich habe sie... überaus genossen.

-Wirklich? -Du fehlst mir.

Vielleicht könnten wir bald wieder spazieren gehen?

Vielleicht.

-Hey, das hätte uns umbringen können! -Hat es aber nicht, oder?

-Dein Bruder ist wirklich unsympathisch. -Mein Bruder ist der Dauphin.

Er ist der Thronfolger. Eines Tages ist er dein König.

Das würde ich an deiner Stelle nicht vergessen.

Mein Sohn.

Findest du, er sieht aus wie ein König?

Nein. Finde ich auch nicht.

Habt Ihr Henri noch geliebt,

nachdem Ihr ihn mit Eurer Kusine im Bett erwischt habt?

Ja, ich habe ihn geliebt.

Henri war unschuldig. Man konnte ihn leicht ausnutzen,

aber mein Überleben hing davon hab, dass er für mich entbrannte.

Es wäre leichter gewesen, wenn er seinem Vater ähnlicher gewesen wäre.

Ja, mein kleiner Jockey. Hü hott! Hü hott.

Was... Was zum Teufel ist das?

Was ist denn?

Zeig her. Soll ich das sein?

Wache! Wache!

Ruft die Wache! Wache!

Männer, zu mir!

-Wachen! -Was ist passiert?

Ich schwöre bei allem, was heilig ist, wer das getan hat, bezahlt mit dem Leben.

Was ist denn, Euer Gnaden?

Ich! Wie ich vom Papst gefickt werde!

-Ich lasse mich nicht verspotten. -Nein. Natürlich nicht.

-Das sieht nicht mal aus wie ich. -Na, verirrt?

Die Dienstquartiere sind im anderen Flügel.

-Jawohl, Principessa. -Hör zu.

Ich will, dass der protestantische Verräter, der das getan hat, gefunden

und an den Eiern aufgehängt wird!

-Habt ihr mich verstanden? -Es wird geschehen.

-Riegelt das Schloss ab. -Jawohl.

Keiner kommt rein oder raus, bis der Schuldige gefunden ist.

Ich weiß. Zieh dir was an.

Darf ich vorschlagen, dass wir diesen verräterischen Impuls sofort ersticken,

der zu Eurer elenden Demütigung führte?

-"Elend" würde ich nicht sagen. -Jawohl, Euer Majestät.

Was hast du im Sinn?

Brennt ein Protestantendorf nieder, Euer Majestät.

Tötet 1000, inklusive Frauen und Kinder.

Solche Aktionen bringen die Botschaft rüber, finde ich.

Ja, ein Exempel statuieren, natürlich, aber ich schlage etwas anderes vor.

Einen Olivenzweig, um weitere Auflehnung zu verhindern.

Prinzessin Adelaide von Preußen hat das heiratsfähige Alter erreicht.

Ihre Familie ist bekanntermaßen den Protestanten und ihren Anliegen geneigt.

Vielleicht eine neue Partie für den zukünftigen König von Frankreich?

Sie könnte ja hübsch geworden sein.

-Eh, mon fils? -Möglich.

Euer Majestät, die Protestanten zu besänftigten oder zu bedrohen,

macht kaum einen Unterschied.

Bis es einen Systemwandel gibt, den Anschein von Religionsfreiheit,

machen sie weiter Ärger.

Ich glaube nicht, dass ein Systemwandel nötig ist.

Das bloße Symbol würde genügen.

Außerdem hat der König dringendere Angelegenheiten.

Wie den Sultan.

Die Hochzeit war vor einem Monat, und er ist immer noch da.

Ich kann ihn ja kaum bitten zu gehen, oder?

Man beleidigt den Mann nicht, dessen Armee Budapest 800 Jahre lang hielt.

Dann sage ich es ihm selbst!

-Das wirst du nicht! -Sir.

Wenn das Wetter kälter wird,

geht er sicher von selbst.

Warum lässt du ihn nicht gleich bei uns einziehen,

wenn du solche Angst vor ihm hast?

-Ist es weit gekommen? -Anscheinend, Euer Gnaden.

Meine Liebe, ich habe leider schlechte Nachrichten.

Dein Onkel, Seine Heiligkeit, der Papst, also, er...

er ist tot.

Wie schade.

-Mein lieber Onkel... das kann nicht sein. -Leider doch.

Was war die Ursache?

Ein Verdauungsproblem, glaube ich.

Medici-Schwein.

-Wie unglücklich. -Da wäre noch die ausstehende Mitgift.

Der Vatikan will sicher seine Schulden bezahlen.

Dann ist da noch die Frage nach dem königlichen Erben.

In diesem seltenen Fall muss ich meinem Cousin zustimmen.

Es heißt, Prinzessin Adelaide hat eine wohlgestalte kleine Schwester,

wenn die Prinzessin keinen Erben liefern kann.

Hat mein Sohn seine eheliche Pflicht getan?

Ein Mann, der sich nicht unaufhörlich im Boudoir seiner Frau aufhält,

bis sie schwanger ist, verdient die Bezeichnung Mann nicht.

Ich kann Euch versichern, dass Euer Sohn seiner Pflicht nach Kräften nachkommt.

Es ist sogar möglich, dass ich jetzt schon schwanger bin.

Ausgezeichnet.

Na, in diesem Fall wollen wir abwarten,

ob die Prinzessin ihren Teil des Handels erfüllen kann.

Ich hoffe, dass ihr mich schon bald zum stolzen Großpapa macht.

Das ist mein Sohn.

Such weiter. Ich bin ein geduldiger Mann, aber ich will meinen Kopf.

Den werdet Ihr bekommen.

Übrigens, danke für das, was du ihm gesagt hast.

Du bist mein Ehemann. Ich stehe dir immer bei.

Da ist er, der Hochzeitsgast, der nicht abreist.

-Deine Stiefmutter mag ich nicht. -Nein.

Mein Vater aber schon.

Er bewundert ihn, weil er in der Schlacht grausam vorgeht,

und das bewundert er am meisten an einem Mann.

Deshalb bevorzugt er wohl auch meinen Bruder.

Als wir Kinder waren, wurde mein Vater in Pavia gefangen genommen,

vom heiligen römischen Kaiser, und um seine Freilassung zu erreichen,

bot er an seiner Stelle mich und meine Brüder als Geiseln an.

Was? Wirklich?

Ja, und dann hielt er seine Seite des Vertrags nicht ein,

und wir wurden drei Jahre lang festgehalten.

Aber zu Hause bewunderten ihn alle für seine Härte.

Alle außer meiner Mutter. Sie starb vor Kummer.

Er sagt, ich erinnere ihn an sie, was...

Wenn dein Vater die sensible Seite deines Wesens nicht akzeptieren kann,

ist das sein Verlust.

Danke, dass du das sagst.

-Wir sollten zurück. -Schon?

Ich dachte, wir gehen noch zum Falkennest.

Mir wäre es lieber, du kämst mich des Nachts besuchen.

-Ja. Ja, natürlich. -Heute Nacht?

-Schon wieder verirrt? -Ich brauche deine Hilfe.

Du scheinst doch das Ohr des Königs zu haben.

-Was soll ich da noch helfen? -Ich will keine Mutter sein.

Hättest du die Beine nicht breitgemacht.

Welche Wahl habe ich, wenn mich der König rufen lässt?

Du kannst mir helfen.

Keine Sorge. Der König kümmert sich um seine Bastarde.

-Du bist nicht die Erste. -Habe ich ihr auch gesagt.

Eine Wohnung, irgendwo abgelegen, kostenlose Mahlzeiten, Miete bezahlt.

-Du wärst blöde, das abzulehnen. -Was weißt du schon!

Wenn man etwas hat, was man liebt, kann man in dieser Welt nie frei sein.

Außerdem will ich nicht den Rest meines Lebens sein Gesicht anstarren.

Was willst du von mir?

Dein Zauberer Ruggieri hilft mir, es loszuwerden...

...wenn du ihn bittest.

Tut mir leid. Da kann ich nichts tun.

-Du bist eifersüchtig. -Weil ich mich lieber mein Leben lang

um einen Bastard kümmern würde, den ich nicht wollte?

Wohl kaum.

Raus.

Natürlich war ich eifersüchtig.

Ihr Problem wäre die Antwort auf meine Gebete.

Wie bist du hier reingekommen?

-Ich rede mit dir. -Hast du die gemacht?

-Ja. -Die sind sehr gut.

Das mag ich am liebsten.

Was soll das werden?

Du kannst die Augen zumachen, wenn du willst.

Henri.

Ich dachte, wir könnten zusammen in der Bibel lesen.

Ich bin auf dem Weg zu meiner Frau. Ich hab's ihr versprochen.

Das macht kaum Sinn.

Zufällig weiß ich, dass sie ihre Blutung hat.

Aha, verstehe. Woher weißt du das?

Hat mir meine Kusine anvertraut.

Dann gehe ich nur und wünsche ihr eine gute Nacht.

Eine Frau in ihrem Zustand ist lieber allein.

Ich habe deiner Mutter vor ihrem Tod versprochen,

dass ich mich um deinen Religionsunterricht kümmere.

Du machst mich doch nicht zum Lügner?

Was ist das für ein Gestank?

Hol meinen Mann. Sag ihm, ich bin bereit für ihn.

Und?

Das müsst Ihr nicht tun.

"Vater, ich habe mich gegen Gott versündigt.

Der Vater sagte zu seinen Dienern... 'Bringt schnell die beste Robe

und legt sie ihm an und streift einen Ring an seine Hand.'"

Ja.

Du da. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

Duchessina.

Das ist dann alles.

Ich wusste nicht, dass noch jemand so jung wie ich geritten ist.

Meine Spione sagen mir,

der neue Papst hat nicht die Absicht, deine Mitgift zu bezahlen.

Er ist sogar einen Bund mit dem heiligen römischen Kaiser eingegangen,

und da du nicht schwanger bist...

Was soll aus dir werden?

Vielleicht könnte ich dich als Zofe oder Dienstmagd behalten.

Die Familie muss ja zusammenhalten.

Du wirst richtig gut.

Weißt du, wenn Catherine nicht schwanger wird, musst du eine neue Frau heiraten.

-Was würde dann aus Catherine? -Sie hätte keine Probleme...

...wenn deine neue Frau ihr gewogen wäre.

Das stimmt wohl.

Du könntest ja mich heiraten.

Dich?

Aber du bist alt, also...

Ja. Ich bin älter als du.

Ich kann dir Vergnügungen zeigen, von denen eine Jüngere nichts weiß.

Aber ich bin nicht zu alt für ein Baby.

-Was würden die Leute sagen? -Kümmert uns das?

Ich liebe dich...

...und ich denke, du liebst mich.

Dein Bruder, der so genannte heilige römische Kaiser,

der gierige Scheißer, hat mir Italien geklaut.

Keine Ahnung, was ich da machen soll.

Du wusstest bei der Hochzeit über meine Familie Bescheid.

Wozu wollen wir Italien? Die Leute sind rückständige Heißköpfe,

launisch, unregierbar, wie es heißt.

Genau das denke ich auch, Euer Majestät. Schmutzige Leute.

Sie haben die Renaissance begonnen. Was haben die Protestanten je geleistet?

Außer den Inhalt eines Kummerkastens an die Tür zu nageln?

Gut gesagt, Euer Hoheit.

Henri, es ist deine Mitgift. Was meinst du?

-Was immer du denkst, Vater. -Um Himmels willen, hab eine Meinung.

Verzeiht.

Mylady, was soll die Störung?

Was ist denn, mein Kind?

Mein Herz ist schwer mit den Sorgen, die ich Euch und Eurem Hof gebracht habe.

Mein Onkel brach sein Versprechen.

Der heilige römische Kaiser verbündet sich gegen uns.

Diese Schande überlebe ich nicht.

-So schlimm kann es doch nicht sein. -Ihr müsst Henri eine neue Frau finden,

wenn auch nur, um meine Schande zu lindern.

Macht mich zu ihrer Magd.

Mein einziger Wunsch ist es, Euer Majestät und dem Herrn im Himmel zu dienen.

Um Gottes willen.

Das sollte eine Besprechung sein, nicht so was.

Aber Ihr müsst mir Eines versprechen.

Sie soll auf jeden Fall jung, jungfräulich, so rein wie Schnee sein,

jemand, so jung und so gut wie Euer Sohn.

Darum bitte ich.

Ein guter Zug.

Mir scheint, du machst dich vor mir nackig,

aber dein Opfersinn rührt mich.

Ich sehe, du bist ein Mädchen, das seinen Platz kennt.

Trotz deines Versagens...

...lasse ich dich noch nicht gehen.

Man muss lernen, die Schwächen des Gegners auszunutzen.

Verzeiht, Madam.

Es muss kälter sein, damit sich die Haut zusammenzieht.

Ja, Madam.

Gut.

Okay.

Sag es keinem.

-Was ist das für ein Gestank? -Klappe.

Man sollte mir meine verzweifelten Schritte nachsehen.

Ich komme, meine Pflicht zu erfüllen.

Gut, los mit dir.

-Wir lassen euch allein. -Aber...

-Da ist ein Geruch. -Vielleicht bin ich in etwas getreten.

-Ich lasse mir ein Bad ein. -Nein, nein.

-Ich will dich so, wie du bist. -Wie du willst.

Es sei denn, es ist keine gute Zeit.

Diane hat erwähnt, dass...

...du...

...deine Blutung hast.

-Woher will sie das wissen? -Keine Ahnung.

Ihr Frauen erzählt euch doch solche Dinge, oder?

-Es ist vorbei. -Okay.

Großartig. Sollen wir?

-Brauchst du Hilfe? -Ich glaube... Okay.

-Ist das in Ordnung? -Ja.

Mist. Scheiße.

Ich glaube, ich bin ein bisschen nervös.

-Vielleicht, wenn ich aus der Bibel lese. -Wie bitte?

Nichts. Nichts.

Kannst du mich noch ein bisschen länger festhalten?

Ja.

Kannst du sie sehen?

Und da wären wir.

Ganz erwachsen, was mon fils ?

Willkommen, Prinzessin.

-Zwei Prinzessinnen für zwei Prinzen. -Es ist in unser beider Interesse,

dass Henri das Angebot nicht annimmt.

Eine neue Frau könnte den Freundschaften ihres Mannes nicht so gewogen sein.

Mit dem Mädchen werde ich blind fertig.

Du, andererseits, bist bis zum Frühling weg, wenn du keinen Erben bringst.

Henri ist so unschuldig.

Sollte er argwöhnen, dass du ihm untreu warst,

zum Beispiel mit einem gewissen Stallburschen...

...käme der Frühling eher, als du denkst.

Wie bringen wir ihn dazu, es zu nehmen?

Ich merke an, dass ich Gewalt jeglicher Art noch nie gutgeheißen habe.

Kannst du es hier reinmachen?

Ich wüsste nicht, warum nicht.

Wer soll es ihm geben?

-Das kann ich machen. -Nein.

Mach du es.

-Warum ich? -Um deine Loyalität zu beweisen.

Jemand sagte Diane, ich hätte meine Blutung gehabt.

Versichere mir, du warst es nicht.

Bereit? Gleich beginnt die Jagd!

Na los. Dann hilf uns mal.

Hast du sie gesehen? Sie ist wunderschön. Sie ist perfekt.

Wir werden alle zurückgeschickt. Meinetwegen.

Wartet. Hört her. Hört.

Ich habe solche Mädchen kommen und gehen gesehen,

mit den leuchtenden, ausdruckslosen Augen, Stupsnäschen, dem Erdbeermund.

Sie sehen genauso aus wie die Mädchen vor ihnen

und genau wie die Mädchen, die nach ihnen kommen.

Man vergisst sie schnell.

Ihr aber seid einmalig.

Danke.

Wo ist der übliche Stallbursche?

Er ist krank, Mylady. Ein Magenleiden, soweit ich weiß.

Wie bedauerlich.

Überbringt ihm die besten Wünsche meiner Kusine.

Wir mochten ihn immer so gerne, nicht war, Kusine?

-Keine Ahnung, wen du meinst. -Wir reiten los!

Gott sei Dank halten wir an. Ich hab das Reiten so satt.

Mal sehen, was für einen Fraß diese Bauern haben.

Ist nicht wahr. Seht nur. Ein Grasfrosch.

-Wunderschön. -Hey, singt ihm was.

-Ich soll singen? -Probiert's.

Du bist...

Du bist so schön Du bist...

Hier, Euer Majestät.

Wo ist dein Vater?

-Er ist krank, Sir. -Das tut mir leid.

-Sie geben ein süßes Paar ab, nicht? -Wer?

Euer Sohn und das Flittchen aus Preußen.

Der ist so hübsch.

Du hättest mein Angebot annehmen sollen, als du die Chance dazu hattest.

Du hättest ein wunderbares Dienstmädchen abgegeben.

Gib mir den Frosch. Gib ihn mir.

Okay. Hier, bitte.

Also, er ist wirklich süß. Singt ihm was vor. Alle Tiere sind musikalisch.

Funkel, funkel Kleiner Frosch

-Ach wie -Bist du mir

Bekomme ich noch mehr Wein?

-Was soll das? Verdammter Mist. -Wir haben keinen Wein, Euer Gnaden.

Unfug. Hol mir noch Wein.

-Sie sagt, es gibt keinen mehr. -Es gibt immer noch welchen.

Man darf diesen Leuten nicht trauen.

Lügen und Stehlen liegt ihnen im Wesen, wisst ihr.

Genau wie Langeweile und Dummheit bei euch.

Das ist ein Witz. Ich scherze.

-Guter Witz. -Wie dumm, Mann.

Ein Drink, ich suche was zu trinken.

Versteht keinen Spaß.

Was für ein Drecksloch. Scheiße.

-Euer Gnaden. -Nicht anfassen.

Habt ihr hier Alkohol?

Na also. Das sieht gut aus.

Gott. Scheiße.

Raffinierter kleiner Scheißer. Hey! Seht, was ich gefunden hab.

Erkenne ich ihn nicht, Kusine?

Ich glaube, der Mann arbeitet im königlichen Stall.

Weißt du, wer dafür verantwortlich ist?

-Nein, Euer Gnaden. -Bitte. Bitte.

Mein Mann ist ein guter Mann. Er ist furchtbar krank.

-Was soll ich mit ihm machen? -Ich flehe Euch an, Euer Gnaden!

Ihr seid ein weiser und gütiger König. Bitte. Bitte...

-Er muss für seine Tat bezahlen. -Bitte. Ich habe nichts, Euer Majestät!

-Um Gottes willen. -Ihr wolltet einen Kopf, Euer Majestät.

-Muss das sein, während ich esse? -Bitte. Nicht!

Bitte! Ich will nicht...

Wäre sie nur still, damit ich denken kann!

Bitte! Bitte, Euer Gnaden! Bitte!

Jetzt könnt Ihr denken, Papa.

Das war doch nicht nötig.

Jetzt hast du mir den Appetit verdorben. Zufrieden?

Was zum Kuckuck ist nur los mit dir?

Sei nicht so dramatisch. Was ist mit den anderen?

Sie haben Euch verspottet. Sie müssen für ihre Tat bezahlen.

Euer Majestät, das ist nicht nötig.

Lass Henri das machen.

Bitte, Euer Majestät. Verschont meinen Jungen.

Henri... leg sie um.

Ich will nicht.

Tu, was ich sage!

Wirklich?

Es tut mir leid.

Ich verachte ihn einfach. Ich verachte meinen Bruder.

Und ich hasse meinen Vater, weil er ihn verwöhnt. Siehst du das nicht?

Ich fühle mich keinem von ihnen zugehörig.

Keinem von ihnen... ich diene nur Frankreich.

Du bist doppelt so viel Mann wie dein Bruder.

Oder dein Vater.

Das bist du.

Danke.

Der König ruft dich.

Das musst du nicht tun.

Willst du dem Namen Valois Schande machen?

Habe ich dir nichts beigebracht, Henri?

Enttäusche mich nicht.

Bitte tu's nicht.

Henri.

Dreh dich um.

Umdrehen!

-Wollt Ihr mich nicht ansehen? -Willst du ihn nicht ansehen?

Also, bist du Manns genug?

Ziele mitten auf seine Brust. Damit er schnell stirbt.

Prinzessin, helft mir. Ich habe mein Wort gehalten.

-Warum spricht er dich an, Kusine? -Helft mir, bitte, Principessa.

-Willst du das? -Bitte. Bitte.

Ist es das, was du willst, ja? Willst du das?

Sieh mich an. Lauf!

Bitte nimm mir die Kleider ab.

-Ihr habt Eure Blutung. -Was?

Oh, Gott.

Übersetze genau, was ich dir sage. Ich sorge dafür, dass Ruggieri dir hilft.

Salaam alaikum.

Alaikum assalam.

Sag ihm, ich bin hier als Vertretung des Hofes von Valois.

Sagt es mir selbst.

Na schön. Mein Mann, der Herzog von Orléans,

bittet um ein Bündnis zwischen unseren Völkern,

um seine Ansprüche auf die italienischen Provinzen zu unterstützen,

die zu meiner Mitgift gehören.

Tatsächlich habe ich gewisse Ambitionen, bei denen Ihr mir helfen könnt.

Vielleicht... sind sie zu unser beider Gunsten.

Vielleicht sind sie das.

Dein Vater bevorzugt deinen Bruder,

weil er seine Grausamkeit für Tapferkeit hält.

Du bist nicht grausam. Du bist ehrenhaft.

Die Mitgift, die dir gestohlen wurde, ist ein Fleck auf dieser Ehre.

Aber es gibt eine Lösung.

Du sagst, dein Vater und der Sultan

haben einen gemeinsamen Feind: den heiligen römischen Kaiser.

Mit ihm als Verbündeten kannst du zurückgewinnen, was rechtmäßig dein ist.

Mich mit dem Sultan gegen einen Monarch aus Europa verbünden?

-Er ist ein Heide. -Und fürchterlich in der Schlacht.

Den Bruder spielt Krieg nur und tötet unbewaffnete Frauen.

Du kannst ein echter Soldat sein und zurückholen, was dir gehört.

Dein Vater wird dich nie wieder so ansehen wie heute.

Wäre der Sultan offen für ein solches Bündnis?

Wir müssten ihn fragen.

Was suchen wir denn?

Hier in der Nähe wächst eine Wurzel, die Euer Problem löst.

Hallo. Hast du dich verirrt?

Das bringt Glück.

Er macht mich Stolz.

Sei versichert, du stehst unter meinem Schutz,

während dein Mann weg ist.

Wenn Henri siegreich zurückkehrt, ist das nicht gut für die Provinzen Frankreichs.

Mach dir keine Sorgen. Ohne mich kann er sich nicht mal die Nase putzen.

Hoffen wir, dass Ihr recht habt.

Kein zukünftiger König will, dass der kleine Bruder ein Kriegsheld ist.

Wenn Henri auf dieser Mission von dir stirbt, mache ich dir das Leben zur Hölle.

Wenn Henri stirbt, behalte ich meinen Titel, und die Leute bewundern mich

für meine Hingabe an sein Andenken, kinderlos oder nicht.

Ich werde seine Witwe sein, und du hast mir einmal gesagt,

das sei das Beste, was sich eine Frau erhoffen könnte.

Sag mir, Kusine, was bist du dann?

-Danke. -Wofür?

-Ich bin nicht mehr schwanger. -Vielleicht war es falscher Alarm.

Vielleicht, oder vielleicht hat Ruggieris Zauber gewirkt.

Wenn sich das Leben gegen dich verschwört, musst du einen Weg finden,

es zu deinen Gunsten zu ändern, koste es, was es wolle.

Musst willens sein, Opfer zu bringen...

...Linien überqueren, die du nie für möglich gehalten hättest.

Wenn du deinen Feinden keine Lektion erteilst, lernen sie es nie.

Schießpulver. Passt gut zu Brioche.

Sie sieht scheiße aus.

Untertitel von: Stephanie Geiges

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