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BBC FILM UND BFI PRÄSENTIEREN

IN ZUSAMMENARBEIT MIT

EINE PRODUKTION VON ELEMENT PICTURES

IN ZUSAMMENARBEIT MIT CRYBABY UND FATHERLAND

...unter der Kontrolle eines Teufelskreises von Generälen,

aus dessen Fängen er sein Land sehnlichst befreit sehen möchte.

Abiola hofft, von seinem Jahr der Wohltätigkeit

im ganzen Land profitieren zu können.

Beide Kandidaten mussten sich Vorwürfen...

Wer auch immer Nigerias Präsidentschaftswahlen

in diesem Monat gewinnt,

wird mit der Aufgabe betraut sein...

Lieber Vater...

ich werde dich in meinen Träumen sehen.

Mögen die vier Ecken der Erde mich segnen.

Möge der Schöpfer meiner Mutter mich nicht verleugnen.

Mutter ist Gold.

Ich werde dich in meinen Träumen sehen.

Ich werde dich in meinen Träumen sehen.

Ich werde dich in meinen Träumen sehen.

Ich werde dich in meinen Träumen sehen.

Mir hast du nichts gemacht!

Ich hab’ genug für uns beide gemacht.

Wo ist meine Portion?

In der Küche!

Sehe ich aus wie dein Diener?

Du hast keinen Zucker reingetan.

Leck das nicht ab, hör auf damit!

Nicht leer machen!

Guck mal! Ich hab’ noch eine getötet!

Ich werde dich in meinen Träumen sehen.

Tatanka springt vom Seil!

Mr. Perfect hebt ihn hoch und macht den Perfect-Plex.

Oh nein! Sieht so aus, als wäre es vorbei.

Könnte dies das Ende des Ultimate Warrior sein?

Der Schiedsrichter zählt...

eins...

zwei...

Oh nein, der Undertaker betritt den Ring.

Alle fürchten den Undertaker.

Warum nimmst du mir immer meine Leute weg?

- Nimm deinen Kamala zurück! - Ich mag Kamala nicht.

Warum gibst du mir immer Kamala?

Du zeichnest mir nie gute Leute.

Der Undertaker kann ohne Paul Bearer nicht gewinnen.

Und ich werde dir keine guten Leute mehr zeichnen.

Weil nur du zeichnen kannst.

Dann zeichne doch deine eigenen Leute.

Undertaker,

der Beste von allen.

Früher mochtest du den Undertaker,

und jetzt, wo ich ihn habe, hasst du ihn.

Tatanka...

trägt ihn.

Alle fürchten den Undertaker.

Warte, lass mich zuerst gehen.

Ich hab’ dir doch gesagt, dass er da ist.

Olaremi?

Hast du mich nicht rufen hören?

Ich suche meine Uhr. Ich hab’ sie hier liegen lassen,

auf dem Frisiertisch.

Wer war an meinen Sachen?

Habt ihr Jungs hier gespielt?

Nein, Papa.

Wo ist eure Mutter?

- Sie ist... - Sie ist ins Dorf gegangen.

Ins Dorf?

Und sie hat euch einfach hier gelassen? Allein?

Sie hat gesagt, ich habe das Sagen.

Oh, du hast das Sagen?

Hol mir was Wasser zum Trinken.

Gut gemacht.

Danke.

Gott segne dich.

Alles in Ordnung?

- Gehst du schon wieder? - Ja, Junior.

Ich muss zur Arbeit.

Aber wir haben dich seit den Sallah-Ferien nicht gesehen, und das ist lange her.

Du bist gerade erst gekommen und jetzt gehst du schon wieder?

Wartest du nicht, bis Mama zurückkommt?

Sagt ihr einfach, dass ich da war.

Wisst ihr, wie lange es dauert bis nach Lagos?

Wenn ich jetzt nicht gehe

und warte, bis eure Mutter aus dem Dorf zurückkommt,

schaffe ich es nicht rechtzeitig.

Wisst ihr was?

Zieht euch was an.

Ihr kommt heute mit mir nach Lagos.

Aber Mama hat gesagt, wir sollen das Haus nicht verlassen,

dass wir auf sie warten sollen.

Dann bleib doch hier und warte auf sie.

Du kannst ihr sagen, ich bin mit Papa in Lagos.

Aber sie hat gesagt, du sollst aufpassen.

Hoffentlich ist eure Mama zurück, bevor wir gehen. Ansonsten...

hinterlassen wir ihr einfach eine Nachricht.

Los jetzt, zack, zack! Ich hab’ keine Zeit.

Los.

Dieser Junge.

Warum nimmst du das mit?

Geht dich nichts an.

Wo hast du das her?

Geht dich nichts an.

Und bettle nicht, wenn ich FanIce kaufe.

Seid ihr soweit, Jungs?

Ja, Papa!

Los, los! Legt einen Zahn zu.

Mach jetzt mit deinem Kleingeld.

Ich hab’ doch gesagt, dass ich kein Kleingeld habe.

Madame, nicht schubsen!

- Machen Sie mir doch etwas Platz. - Immer mit der Ruhe.

Na los, holen Sie Ihr Geld raus.

Haben Sie das Geld? Da hinten?

MILITÄR BESTREITET TOTE IM BONNY CAMP

Was ist das für ein Gestank?

Was ist das für ein Gestank?

Hast du gefurzt? Warst du das?

Bist du sicher? Warst du das?

Stinkst du so?

Was hast du gestern gegessen?

SÜDAFRIKAS NEUE APARTHEID

Heute Morgen hat das Militär jegliche Beteiligung

am mutmaßlichen Massaker vor zehn Tagen im Bonny Camp bestritten.

Religiöse Gremien und verschiedene Geistliche im Land

haben zur Besonnenheit aufgerufen,

während die Wahlergebnisse noch ausgezählt werden.

MKO Abiola, der offenbar in Führung liegt,

erklärte, er sei weiterhin zuversichtlich...

Das sollten sie auch.

Das Problem dieses Landes ist Disziplin.

- Deshalb brauchen wir das Militärregime. - Ich bitte Sie!

Jetzt kommen Sie doch nicht mit diesem Argument.

Haben die nicht genug angerichtet?

Das sind schlechte Menschen.

Was haben sie letzte Woche mit den Leuten im Bonny Camp gemacht?

Waren Sie da? Es heißt, niemand ist gestorben.

All diese Geschichten sind Wahlpropaganda!

Glauben Sie immer noch alles, was diese Leute sagen?

Die würden ihre eigene Mutter verleugnen, wenn sie müssten!

Sie werden die Auszählung beenden, und selbst wenn nicht...

MKO hat einen Plan.

Er ist der Einzige, der dieses Land wieder auf Kurs bringen kann.

Gott segne dich.

Wir wissen doch alle, dass diese Regierung die Macht nicht abgeben will.

Aber dieses Mal haben sie keine Wahl. Das Leid muss ein Ende haben.

Wir können nicht darauf vertrauen, was passieren wird.

Bitte, alle raus!

Was ist denn los?

Immer mit der Ruhe, es wird schon weitergehen.

Ich bitte Sie. Kommen Sie bitte raus.

Geben Sie mir mein Geld!

Beruhigen Sie sich, beruhigen Sie sich.

Benzin ist alle.

Warum sind wir ausgestiegen?

Beruhigen? Das kannst du deiner Frau erzählen!

- Lass mich! - Warum sind wir ausgestiegen?

- Was ist mit dem Bus los? - Benzin ist alle.

Was ist jetzt das Problem?

Beruhigen Sie sich, beruhigen Sie sich!

...was habe ich gesagt?

Das Problem mit diesem Land ist Disziplin.

Papa, gehen wir zu Fuß nach Lagos?

Wenn du zwei Tage laufen willst.

Nein, wir finden schon einen Weg.

Vielleicht kommt noch ein Bus.

Was ist das?

Vielleicht ein Buschbaby.

Kommt und kauft Wara!

Kommt und kauft Wara.

Im Namen Gottes! Bitte...

NEUE APARTHEID

Das ist die Third Mainland Bridge.

Die längste Brücke in ganz Afrika.

Ist das die längste Brücke der Welt?

Soll das ein Witz sein?

Wo wollen die alle hin?

Vielleicht gehen sie alle zur Arbeit.

Das ist mein Auto.

Das ist meins.

Welches?

Das grüne Auto.

Ich hab’ kein grünes Auto gesehen.

Das da ist deins...

Vollidioten.

Bruder, du hast mich gerettet. Vielen Dank.

Was ist mit seinen Beinen passiert?

Keine Ahnung, hör auf zu glotzen.

Warum?

Es ist nicht nett, Menschen, die leiden, anzuglotzen.

Warum ist er dann mitten auf der Straße?

Baba Bisi, warte, warte, warte!

Kapo!

Kapo!

Corridor!

Mein Bruder!

- Kapo, bist du das? - Ich bin’s!

Lang ist’s her!

Corridor, all die Arbeit... Wie geht’s dir?

Die Straße ist hart, ganz ehrlich.

Wir halten uns bedeckt nach unserer Arbeit für diese Wahl.

Keine Sorge, keine Sorge.

Alles wird sich ändern.

Wenn MKO bald kommt.

Glaubst du?

Aus der Kaserne hören wir was anderes, Bruder.

Die Soldaten gehen nirgends hin.

Allein diesen Monat haben sie vier von unseren Jungs getötet.

Sie sind schon begraben.

- Dieses Regime geht nirgendwohin. - Sie müssen weg.

Sie haben uns die Zukunft geraubt. Ich lasse nicht zu, dass sie auch ihre rauben.

Wohl wahr, Kapo.

- Das sind deine Jungs? - Ja.

Kokosnussköpfe, genau wie euer Vater.

Kapo...

Bitte...

Mein Bruder, das Leben auf der Straße ist hart,

hast du vielleicht was für mich?

Kapo! Mein Anführer!

- Beruhig dich. - Danke, du schlägst dich gut.

Kapo, mein Kapo!

Ein zweiter Kapo ist was?

Ein falscher Fünfziger!

Wer ist dieser Mann?

Heißt er wirklich Corridor?

Sein richtiger Name ist Damilare.

Aber du hast ja gesehen, wie groß er ist.

Ist er größer als Kamala?

Ich glaube schon.

- Warum hat er dich Kapo genannt? - Warum hast du ihm...

Jungs!

Das ist Lagos!

Ihr müsst eure Augen aufmachen!

Gebt mir eure Hand, los.

MILITÄR BESTREITET TOTE IM BONNY CAMP

Papa, werden all diese Leute heute Benzin kriegen?

Wer weiß?

Lasst uns gehen.

Lasst uns gehen.

HOFFNUNG ’93 MKO ABIOLA

Hier gibt’s reichlich Akara.

- Kriegt er eine Extraportion von dir? - Ihr kriegt alle eine Extraportion.

Ihr kriegt alle eine Extraportion.

MKO GEWINNT

Halt, halt, halt!

Was ist los?

Magst du das nicht?

Da sind Zwiebeln drin.

Na und?

Du magst keine Zwiebeln?

Er mag keine Zwiebeln.

Okay.

Das sind Polo-Pferde.

Sie werden zum Polospielen genutzt.

Was ist Polo?

Das ist ein Spiel, bei dem man auf einem Pferd reitet,

einen Stock hält und einen kleinen Ball schlägt.

Aber ich verstehe davon nichts, das ist was für reiche Leute.

Ist das wie Tennis?

Nein.

Es ist eher wie Fußball...

auf einem Pferd...

mit einem Stock.

Das Spiel hört sich dumm an.

HOFFNUNG ’93 MKO ABIOLA

NIGERIA AM ABGRUND

Baba, wie viel kostet die Fahrt nach Costain?

Hundert Naira.

Warum?

Nicht gehört, dass Benzin knapp ist?

Was ist dein letztes Wort?

- Achtzig. - Vierzig ist nicht drin?

Das Gebäude da ist das Nationaltheater.

Als eure Mama Studentin war,

hat sie ihr ganzes Geld für Theaterstücke ausgegeben.

Können wir reingehen?

Nein, wir haben keine Zeit.

Gehen wir.

- Kapo! - Mekus!

- Kapo! Kapo! - Mekus! Mekus!

- Bist du’s wirklich? - Ich bin’s.

- Wie geht’s dir? - Mir geht’s gut.

- Mein Bruder, lange nicht gesehen. - Ja...

Das sind meine Jungs.

Wie geht’s euch?

Der Onkel grüßt euch. Er fragt, wie’s euch geht. Was sagt ihr?

Gut, Sir.

Wacht auf. Reißt euch zusammen. Wisst ihr nicht, wer euer Papa ist?

Willkommen, gehen wir rein.

Setzt euch hin.

Kommt rein.

Die Militärregierung hat die Treibstoffknappheit

in Lagos und Umgebung bestritten

und entsprechende Berichte als Versuch

von pro-demokratischen Demonstranten bezeichnet,

die Gesellschaft zu destabilisieren und Panik zu schüren...

Das sind alles Lügner.

EINE ILLEGALE WAHL

Mein Bruder, scher dich nicht um sie!

- Kapo, Kapo! - Mekus!

- Lang ist’s her... - Ja.

Ich habe erst letzte Woche wieder angefangen.

Hast du schon gehört? Chioma hat im Januar Zwillinge bekommen.

Ja, Chibuzor hat’s mir erzählt.

- Glückwunsch! - Danke, danke!

Nur starke Männer zeugen Zwillinge.

Mein Bruder,

es ist nicht einfach...

es ist nicht einfach.

Setz dich hin.

MKO Abiola hat mitgeteilt,

dass er bezüglich des Wahlergebnisses zuversichtlich sei...

Kapo, ich bin mir nicht sicher, ob du heute Schicht hast.

Dein Name steht nicht auf der Liste, dein Name...

Schon länger nicht mehr. Was...

Nein, Mekus. Ich bin nicht für meine Schicht gekommen.

Ich will den Vorgesetzten sprechen.

Ich habe gehört, dass sie wieder Lohn zahlen.

Kapo, du hast ihn gerade verpasst.

Er ist gerade zum Mittagessen gegangen.

Und du kennst den Chef ja, wenn er weg ist,

kommt er erst zur Abendschicht zurück.

Die Buchhalterin, ist sie da?

Mein Bruder, vergiss sie...

Ich hab’ gerade die vier Monatslöhne gekriegt, die sie mir schulden,

aber ich musste den Vorgesetzten belangen.

Du meinst, sie haben dich bezahlt?

Ja, haben sie.

Chioma war mit den Neugeborenen hier

und hat sich vor das Büro des Vorgesetzten gesetzt.

Sie hat ihm gesagt, wenn er ihr das Geld nicht gibt,

bleibt sie hier

und er kann die Babys selbst füttern.

Mein Bruder...

da kam das Geld aber schnell.

Du hast vier Monate lang keinen Lohn bekommen?

Mir schulden sie sechs Monate.

Der Vorgesetzte hat mir gesagt, ich soll bis nach der Wahl warten.

Aber die ist jetzt zu Ende. Nichts.

Heb das auf...

und setz dich zu deinem Bruder.

Entschuldige, Mekus.

Bruder, entschuldige dich nicht bei mir, ich sollte mich bei dir entschuldigen.

Sechs Monate sind hart...

Schlimme Leute sind das.

Wusstest du, dass Rasaq schon acht Monate wartet?

- Acht! - Acht.

Ich muss auf ihn warten.

Ich muss ihn heute sprechen!

Es ist wichtig.

Kapo...

du weißt, dass ich dir immer die Wahrheit sage.

Vor allem seit damals, als du dich für mich eingesetzt hast.

Im Ernst, er ist gerade gegangen.

Er wird erst zur Nachtschicht zurück sein.

Mutiu hat mir erzählt, was er in letzter Zeit so treibt.

Mekus, ich brauche das Geld.

Ich kann ohne nicht zurückgehen.

Verstehe.

Bei mir zu Hause war die Hölle los, bis sie mich bezahlt haben.

Und ich habe viel durchgemacht, um heute herzukommen.

Tut mir leid.

Sei nicht böse.

Haben du und die Jungs heute Nacht eine Bleibe?

Wenn die Zwillinge nicht wären, könntest du bei mir unterkommen.

Was ist mit Segun? Er hat sicher Platz für euch.

Nein, ich muss sie heute zurückbringen.

Bola musste ins Dorf, bevor wir gegangen sind.

Sie wird nach ihnen suchen. Ich will nicht, dass sie sich sorgt.

Aber es macht Sinn, dass du dein Geld heute holen kommst.

Vor allem, weil dieser Wahlwahnsinn kein Ende nehmen will.

Diese Leute...

Lasst uns gehen.

Kapo.

Versuch, heute Abend wiederzukommen.

Zur Nachtschicht.

Dann ist der Vorgesetzte wieder zurück,

weil wir Dieselgeld für diese Nacht brauchen.

Und ich verspreche dir,

ich setze dich für nächste Woche auf den Dienstplan.

Danke, Mekus.

Für dich immer.

Du bist mit deinen Jungs hier.

Nimm sie mit und zeig ihnen Lagos.

Das Großstadtleben!

Lass sie staunen, ein bisschen Spaß haben,

bevor du sie zurück in den Busch bringst.

Du hast mir ihre Namen gar nicht gesagt.

- Akin. Remi. - Remi und Akin, ja?

Ich hab’ hier was, das ihnen gefallen wird.

Jungs.

Mögt ihr Schokolade?

Nehmt euch welche.

Du hast sie gut erzogen. So muss das sein.

Nehmt euch.

Nehmt, nehmt, keine Sorge, es ist genug da.

Nimm!

Teile es mit deinem Bruder.

Was sagt man?

Danke, Sir.

Sehr gut.

- Was sagt man? - Danke, Sir.

So ist brav.

Kapo, entspann dich.

Alles wird gut.

Ich bin für dich da.

Mekus ist für dich da.

Danke, Mekus.

Nimm du dir auch Schokolade.

Ich will nicht.

Mein Freund, nimm Schokolade, mach dir das Leben nicht so schwer.

Gehen wir.

Alles klar, bis dann.

- Bis dann. - Wiedersehen, Leute!

Viel Spaß in Lagos.

Auf Wiedersehen, Sir.

Papa?

Ist alles okay?

Ja, alles gut.

Ich muss nur später wiederkommen.

Also, was wollt ihr Jungs heute machen?

Ich will Eis kaufen.

Ich will an den Strand.

Oder ins Nationalstadion.

Wofür? Heute findet da kein Spiel statt.

Und du, Eis ist kein Nahrungsmittel.

Du Naschkatze.

Lasst uns was Richtiges zu essen holen,

dann können wir darüber reden, was wir danach machen.

Ja, Papa.

Willkommen in Nigeria, einem Land mit lebendiger Kultur, reicher Geschichte

und außergewöhnlicher natürlicher Schönheit.

Komm mir nicht mit dem Elfenbeinküste-Spiel.

Westerhof hat keinen Plan.

Es war nur ein Spiel.

Warum trainierst du nicht die Mannschaft?

Ich habe Angst, dass das Militär sich weigert und ein Krieg ausbricht.

Nigeria will keinen Krieg.

Wir wollen nicht sterben.

Guck dir den Protest im Bonny Camp an.

Fünf Menschen haben sie erschossen.

Papa...

deine Nase blutet wieder.

Mir geht’s gut, keine Sorge.

Warte, hör dir das an.

Ich war gestern bei der Bank.

Drei Stunden war ich da!

Ich habe mein Geld nicht bekommen.

Du hast eine Geduld...

Niemand hat sich um uns gekümmert.

Die Leute waren wütend.

Papa, wenn MKO gewinnt...

bedeutet das, dass er der neue Präsident ist?

Weil wenn er gewonnen hat, hat er gewonnen.

Wer für Nigeria stirbt, stirbt für nichts und wieder nichts.

NEPA! Schon wieder kein Strom!

Genau. Er hat gewonnen und ist der neue Präsident.

Bald ist er da.

- Diese Leute können Gott nicht betrügen! - Genau!

Gott segne dich, mein Bruder.

Wisst ihr...

Wisst ihr,

wir müssen die Dinge in Gottes Hände legen.

Leute, lasst uns beten.

Jetzt hör doch auf mit Beten, was hat Gott mit Essen zu tun?

Lass uns in Ruhe essen.

Ich kann solche Leute nicht ausstehen.

Beten, immer nur beten.

Aber machen? Fehlanzeige.

- Er kann ja an Gottes Seite kämpfen. - Ich sag’s dir.

Nigeria, Nigeria wird besser werden, mein Bruder.

Wenn nicht zu unserer Zeit, dann eben zu der unserer Kinder.

Lass das in Ruhe. Das ist deins.

Ich will nach Hause.

Hast du keinen Spaß?

Ich vermisse Mama.

Ich wünschte, sie wäre hier.

Also, ich habe Spaß.

Was soll das?

- Akinola! - Hallo, Tante.

Oh mein Gott!

Bitte.

Mein Junge!

Rem, Rem. Komm her!

Meine Jungs!

- Ngozi, das sind Folarin... - Olaremi.

Habe ich nicht gesagt...

Gott...

Schwester Seyi, wie geht’s dir?

- Fola? - Ja.

Oh mein Gott!

Folarin...

Bist du das?

Oh mein Gott.

Ich hab’ mir solche Sorgen gemacht.

Schwester Seyi. Warum hast du dir Sorgen gemacht?

Wegen der Wahlen?

Keine Sorge, uns allen geht’s gut.

Alles wird sich ändern in diesem Land.

Wie geht’s Seun?

Seun ist...

Bitte... lass uns woanders reden.

Okay.

Bleib hier bei deinem Bruder.

- Hierbleiben, verstanden? - Ja, Papa.

Bleibt einfach bei Tante Ngozi.

Bitte, pass kurz auf sie auf.

Also, wie alt seid ihr Jungs?

Ich bin acht.

Und du?

Ich bin elf.

Ihr seid ja große Jungs.

Große Männer.

Was ist das?

Die Vögel.

Papa?

Alles in Ordnung?

„EINE WOCHE DER WUNDER“ MIT PASTOR KENNY HILL

Ja, mir geht’s gut.

Wir kommen einfach später wieder.

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott,

da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch.

Mein Gott wird mir niemals fehlen.

Eure Söhne und Töchter werden Weissagungen tun.

Eure jungen Männer werden Erscheinungen sehen.

Eure Alten werden Träume haben.

Sieben Jahre bis zur Ankunft des Herrn!

Sieben Jahre bis zur Ankunft des Herrn!

Eure Söhne und Töchter werden Weissagungen tun.

Eure jungen Männer werden Erscheinungen sehen.

Eure Alten werden Träume haben.

Tut Buße!

Diese Jungen sind nicht zu jung, um den Herrn zu erfahren.

Tut Buße! Das Reich Gottes ist nahe!

Sieben Jahre bis zur Ankunft des Herrn!

Du musst Christus erfahren,

bevor du eintreten kannst in das Himmelreich!

Er ist der Weg, die Wahrheit und das Licht.

Tu nicht so, als könntest du mich nicht hören!

Gott sieht dich, meine Schwester.

Sieben Jahre bis zur Ankunft des Herrn! Tut Buße!

Was machst du da?

- Ich kaufe Eis. - Mit welchem Geld?

Mit meinem eigenen Geld.

Was möchtest du?

- FanIce. - Dieser Junge.

Woher hast du das Geld?

Hast du dein eigenes Geld?

- Wie viel kostet FanIce? - Fünf Naira.

- Wie viele? - Eins!

Du willst deinem Bruder nichts kaufen?

- Nein! - Warum nicht?

Weil es mein Geld ist.

Oh! Lass mich mal sehen.

Du sollst doch mit deinem Bruder teilen.

Ich will aber nicht!

Warum hat er kein eigenes Geld?

Hat er nicht.

Wenn du Eis kaufen willst, musst du auch eins für ihn kaufen.

Er gibt mir auch nichts von seinem Geld!

Entweder du kaufst ihm auch eins oder du kaufst gar keins!

Kauf deinem Bruder auch eins.

Tut mir leid, er kauft keins.

- Kauf deinem Bruder doch auch eins. - Ich sagte Nein.

Er kauft keins.

Gehen wir. Gehen wir.

Papa, wo gehen wir hin?

An einen Ort, wo ich mit deiner Mutter oft war,

als wir in Lagos gelebt haben.

Guten Tag, Sir.

Guten Tag.

Gut geschlafen?

Kann mich nicht beklagen.

Dich kenne ich doch!

Richtig, Sir.

Fola!

Du bist es!

Ich habe heute hohen Besuch.

Herein, hereinspaziert!

Kommt, kommt. Gehen wir.

Ganz hoher Besuch!

So schön, dich zu sehen!

Es ist so lange her.

Ja, lang ist’s her.

Wie geht’s Mami?

Mami?

Mami...

Leider ist Mami vor...

über einem Jahr verstorben.

- Das tut mir leid. - Danke.

Gott wird über sie wachen.

Amen, amen.

Amen. Danke, Fola.

Amen, danke.

- Warum gehen wir nicht rein? - Okay, okay, gehen wir.

Fola, lange nicht gesehen.

Habt ihr das gesehen, Kinder?

Kommt mit, kommt.

Kommt, kommt.

Schaut mal da. Worauf ihr auch wollt, geht spielen.

Geht spielen.

Tolle Kinder.

- Fola. - Sir.

Weißt du...

es tut mir in der Seele weh.

In der Zeit,

in der meine Frau lebte...

habe ich ihr nicht oft genug gesagt...

wie sehr ich alles schätze, was sie für mich getan hat.

Jetzt lebe ich nur noch vor mich hin.

Ich bin mir selbst nicht nützlich...

und das schmerzt mich.

Ich bin mir sicher, dass sie das weiß.

Es ist so schade, dass ich nach Ijaye ging

Es ist so schade, dass ich zum Flusse ging, um zu waschen

Und als ich nach Hause kam, war meine Liebste nicht da

Und Tränen liefen mir über die Wangen

Es ist so schade, dass ich nach Ijaye ging

Es ist so schade, dass ich zum Flusse ging, um zu waschen

Und als ich nach Hause kam, war meine Liebste nicht da

Und Tränen liefen mir über die Wangen

Sag es ihr von mir.

Akinola.

- Akinola. - Ja.

Was ist los?

Sag schon.

Du bist sauer auf Papa.

Liebst du Mama?

Natürlich liebe ich deine Mama, ich liebe sie sehr.

Warum machst du sie dann immer traurig?

Sie ist immer traurig, sie weint ständig wegen dir.

Du lässt sie immer allein.

Sie arbeitet ständig, um für uns zu sorgen,

und deswegen ist sie immer traurig.

Ich muss auch arbeiten, um für euch zu sorgen.

Aber Mama arbeitet und wir sehen sie jeden Tag.

Ich liebe eure Mutter.

Sie ist meine Frau.

Meine beste Freundin.

Ich weiß, dass du wütend bist.

Aber bitte glaub mir, wenn ich dir sage, dass ich nicht gerne weg bin.

Bei der Arbeit in der Fabrik.

Warum hast du dir dann keine Arbeit in unserer Nähe gesucht so wie Mama?

Deine Mutter hat einen Schulabschluss.

Und selbst damit...

kann sie sich glücklich schätzen, bei Mr. Gbenga zu arbeiten.

Ich...

Ich bin dankbar, überhaupt einen Job zu haben.

Und in Lagos verdient man besser.

Wenn ich nicht arbeite und Geld nach Hause schicke,

wüsste ich nicht, was wäre.

Aber sie bezahlen dich nicht mal!

Hey, Papa!

Es ist kalt!

Ich kann schwimmen!

Das nennst du Schwimmen?

Papa, ich hab’ Wasser in der Nase.

Schnäuzen, schnäuzen!

Wasserratte!

- Hab’ doch gesagt, ich kann schwimmen. - Wasserratte!

Papa, wer schwimmt besser?

- Marco! - Polo!

Akinola.

Wo willst du hin?

Akinola, komm zurück!

Sei doch nicht kindisch!

Akinola, komm zurück, er hört auf damit.

Er ist wütend auf mich.

Er erinnert mich an eure Mutter.

Aber du solltest deinen Bruder nicht so behandeln.

Du musst auf ihn aufpassen.

Hörst du mich?

Als älterer Bruder musst du ihn immer beschützen.

Die Familie ist das Wichtigste.

Du musst dich um sie kümmern, für sie sorgen.

Du und Akin müsst immer aufeinander aufpassen.

Gott hat uns nicht grundlos zusammengeführt.

Verstehst du mich?

Ja, Papa.

Papa.

Ja?

Mama sagt, der Grund, warum du immer arbeitest,

und wir dich nicht sehen...

ist, weil du uns liebst...

und weil du Geld für uns verdienen willst.

Ja, sie hat recht.

Sie hat auch gesagt...

dass Gott uns sehr liebt.

Das tut er.

Also... bedeutet das...

dass wir Menschen, die uns sehr lieben,

nicht oft sehen?

Manchmal ist es schwer zu wissen, was man tun soll.

Ich möchte immer bei euch Jungs und bei eurer Mutter sein.

Aber so läuft das Leben nicht.

Nigeria ist hart.

Mein eigener Vater hatte viele Frauen.

Bevor er meine Mutter verließ, sagte er mir...

die einzige Aufgabe eines Mannes sei es, für seine Familie zu sorgen.

Aber er hat sich nicht um uns gekümmert.

Ich war so wütend...

dass ich die Schule nicht abschließen konnte.

Ich war wütend, weil er nie da war.

Deshalb will ich nur das Beste für meine Jungs. Verstehst du?

Ja.

Wir müssen stets Opfer bringen.

Du musst nur beten, dass du nicht das Falsche opferst.

Ich habe nicht miterlebt, wie ihr Jungs groß geworden seid.

Seht euch an.

Meine Jungs.

Jedes Mal, wenn ich heimkomme, kann ich es nicht fassen.

Ihr werdet groß.

So schnell.

Und eure Mutter...

Er hat nicht geglaubt, dass du kommen würdest.

Aber ich wusste es.

Weißt du...

als ich jünger war...

hatte ich Angst vor dem Wasser.

Als ich in deinem Alter war, vor langer Zeit,

ist mein älterer Bruder,

euer Onkel...

im Meer ertrunken.

Er hieß Olaremi.

Er war mit seinen Freunden über Ostern zum Strand gefahren...

und das Wasser riss ihn mit.

Einfach so ging er eines Tages fort...

und wir haben ihn nie wieder gesehen.

Lange Zeit konnte ich nicht in der Nähe des Wassers sein.

Vermisst du ihn?

Manchmal...

vermisse ich sein Lachen.

Er hatte ein sehr lustiges Lachen.

Manchmal ist es sein Geruch.

Unsere Mutter stellte früher Sheabutter her...

und jedes Mal, wenn ich sie rieche...

Vor etwa zwölf Jahren...

fing ich an, von ihm zu träumen.

Ich sah ihn jeden Tag.

Jede Nacht im Schlaf.

Es war, als wollte er mir etwas sagen.

Was wollte er dir sagen?

Ich weiß es nicht.

Jedes Mal, wenn er den Mund öffnete,

wachte ich auf.

Eines Tages saß ich in einem Bus nach Ibadan.

Eine alte Frau drehte sich zu mir um...

und sagte, mein Bruder hätte eine Nachricht für mich.

Kannst du dir das vorstellen?

Eine Frau, die ich nie zuvor gesehen hatte.

Sie sagte...

sie hätte meinen Bruder gesehen, und er wäre sehr traurig gewesen.

Sie sagte, er wäre traurig, weil sich niemand an ihn erinnerte.

Weil niemand jemals seinen Namen erwähnte...

als hätte er nie existiert.

Da begann die alte Frau, selbst zu weinen.

Dann erzählte sie mir...

dass meine Frau, eure Mutter, schwanger sei

und einen Jungen erwartete.

Kannte sie Mama?

Ich sagte doch, dass ich diese Frau noch nie gesehen hatte.

Und deine Mutter war nicht bei mir.

Sie sagte, ich solle das Kind nach meinem Bruder benennen,

damit er Frieden finde.

Ich weiß nicht, woher sie es wusste...

aber kurz darauf fanden wir heraus, dass deine Mutter schwanger war.

Und dann benannten wir dich nach ihm.

Seitdem habe ich ihn in meinen Träumen nicht mehr gesehen.

Vielleicht... hat er seinen Frieden gefunden.

- Weil ihr mich nach ihm benannt habt? - Ja.

Aber auch, weil er sein Leben lang ein guter Mensch war.

Das ist alles, worauf wir hoffen können.

Die Erinnerungen, die dir wehtun, wenn jemand geht...

sind dieselben, die dich später trösten.

Das war seine.

Ich möchte, dass du sie hast.

Danke.

Aber du musst mir versprechen, dass du gut darauf aufpasst.

Das werde ich.

Er ist traurig, dass wir dich nie sehen.

Ich weiß.

- Sehr gut. - Danke, Sir!

- Danke, Papa. - Danke, Papa.

Kapo, du bist zurück.

Ja, Mekus. Ist der Vorgesetzte zurück?

Nein, er ist nicht zurückgekommen. Und jetzt haben wir keinen Strom.

Nein, Mekus, du hast heute Abend gesagt.

Das habe ich auch gedacht, Kapo,

aber ich habe dir ja gesagt, wie er sich in letzter Zeit verhält...

Aber entspann dich.

Er muss heute zurückkommen.

Es gibt keinen Strom, wir brauchen Diesel für den Generator.

Er wird kommen. Entspann dich einfach.

Ich gehe ins „De Roots“.

- Wollt ihr mitkommen? - Nein, Mekus.

Ich bleibe hier und warte auf ihn.

Morgen.

Ich habe Mutiu schon gesagt,

er soll Peter schicken, wenn der Vorgesetzte kommt.

Ich habe seinen Büroschlüssel. Wirklich, glaub mir.

„Ich bleibe hier und warte.“

Ich weiß, du willst warten, ich kann dich verstehen.

Er wird schon kommen.

Komm mit mir, lass uns feiern.

Es ist nicht leicht, Zwillinge zu haben.

Kapo! Komm doch mit Mekus feiern.

Freust du dich nicht für mich?

Lass uns auf die Zwillinge trinken.

Jungs, kommt, erzählt mir von eurer Zeit in Lagos.

Euer Vater vergeudet Zeit.

Ich will euch auch mal Lagos zeigen. Es wird euch gefallen.

Alles wird gut.

Also, erzählt mal.

Hat er euch die Insel gezeigt?

Hat er euch nach...

Wo warst du denn mit ihnen?

...der reichste Mann Nigerias, Moshood Abiola, von der SDP...

Kapo!

Felix! Bist du das?

Mein Bruder.

Lange nicht gesehen.

Jungs, setzt euch.

Der einzigartige Felix!

Kapo, Kapo.

Kapo der Große.

Schon als wir klein waren,

war Kapo unser Lokalmatador.

Ich lüge nicht, ich lüge nicht.

Segun, lüge ich?

Abike, bring uns bitte noch einen Palmwein,

eine kleine Flasche Stout für den Tisch

und ein paar Limos für meine Söhne.

Ein Palmwein und ein kleines Stout.

- Was für Limos? - Fanta!

Wollt ihr nicht Bitte sagen?

Bitte.

Keine Ursache.

Danke.

Danke.

Gibt es heute ein Spiel?

Nein. Sie sagen, sie würden es bekannt geben.

Bekannt geben?

Ich glaube, sie wollen den...

- Wahlsieger bekannt geben. - Sollten sie.

- Sind sie mit der Auszählung fertig? - Jeder weiß, dass MKO gewonnen hat.

Ganz genau, sehr gut.

De-mo-cra-zy!

Ich sag’s dir, bald schon wird sich alles ändern.

Und ich bin hier,

um diesen Moment mit meinen Leuten zu feiern.

Bald werden wir all diese Gauner an der Macht los sein!

Das sage ich schon die ganze Zeit.

Diese Leute wissen nicht, mit wem sie es zu tun haben.

Abiola!

Endlich kommt dieses Land in Schwung.

Genau, Bruder, endlich...

Wusstet ihr, dass ich eure Mutter hier kennengelernt habe?

Ja. Wir sind beide in Lagos, in der Nähe von Yaba aufgewachsen.

Jeden Tag kam eure Mutter auf dem Schulweg an meiner Straße vorbei.

Ihr hättet sie sehen sollen.

Das schönste Mädchen in ganz Lagos.

Alle blieben stehen

und starrten sie an, während sie die Spencer Street entlangging.

Also flehte ich meinen Onkel an, mich nach dem Training

auf Besorgungsgang zu schicken,

zur selben Zeit, wenn ihre Schule aus war.

Monatelang versuchte ich jeden Tag, mit diesem Mädchen zu sprechen.

Aber sie ist sehr stur.

Ihre Eltern wollten, dass sie gute Noten bekommt,

aber ich habe die Hoffnung nie aufgegeben.

Dann, eines Tages, ganz plötzlich...

sprach sie mit mir.

- Was hat sie gesagt? - Was sie gesagt hat? Sie sagte...

„Na gut, du kannst mich begleiten.“

Das reichte mir.

Ich war 17, 18?

Vielleicht sogar 19...

Das war einer der schönsten Tage meines Lebens!

Eure Mutter ist eine besondere Frau.

Sie ist stark,

sehr stark,

sehr stur.

Aber ihr Herz!

Bola.

- Kapo. - Bola...

Kapo, du und Bola wart sowas wie Romeo und Julia für uns hier.

Jeder in der Gegend kannte sie,

sie waren unzertrennlich.

Aber im Ernst, mein Freund.

Ein Stadtmädchen...

Wie hast du das geschafft?

Wie hast du sie ins Dorf gekriegt?

Ich weiß schon... Wahre Liebe.

Kapo! Kapo!

Dass sie mit dir ins Dorf gegangen ist...

Nicht zu fassen!

Ich gehe mich mal erleichtern. Bin gleich wieder da.

Meine Jungs!

Ich muss auf die Toilette.

Da entlang, geh einfach da lang.

...überall nach dir gesucht. Ich war sogar in deinem Büro.

Ich hab’ mir Sorgen gemacht, als ich nichts von dir hörte.

Sie meinten, du wärst länger nicht da gewesen...

Bitte, Abike, nicht jetzt, okay?

Dein Sohn ist hier.

- Was meinst du, mein Sohn ist hier? - Er ist hier.

- SDP! - Fortschritt!

- MKO! - Fortschritt!

Meine nigerianischen Mitbürger...

es ist wahr, dass die allgemeinen Wahlen

frei, fair und friedlich abgehalten werden sollten.

Ich habe Bier probiert.

Dennoch kam es zu einer Vielzahl von Wahlverstößen

in praktisch allen Bundesstaaten der Föderation,

noch bevor die eigentliche Abstimmung beginnen konnte.

Es gibt Beweise für Manipulationen

in Form von Geldgeschäften,

sowie andere Formen der Bestechung

gegen die Beamten der Nationalen Wahlkommission...

Ich hab’s doch gesagt!

...und Mitglieder der Wählerschaft.

Als deutlich wurde, dass das Gericht eingeschüchtert,

- der Manipulation sowie... - Nein, nein, nein!

...Interessenkonflikten ausgesetzt war,

bestand eine eindeutige Gefahr für das gesamte politische System.

Die wollen uns doch auf den Arm nehmen!

Ich habe eben Panzer auf der Straße gesehen.

In Anbetracht dieser Umstände

hat der Nationale Verteidigungs- und Sicherheitsrat beschlossen,

dass es im höchsten Interesse der öffentlichen Ordnung,

der politischen Stabilität und des Friedens liegt,

die Präsidentschaftswahlen für ungültig zu erklären.

Nein!

Du wirst alles ruinieren!

Warum?

Warum?

Wie kann nur ein Mann, eine Person,

der Schiedsrichter, der Trainer und der Spieler im selben Spiel sein?

Nicht schon wieder!

Babangida, nicht schon wieder!

Dafür wirst du bestraft werden!

Gott wird deine Generation bestrafen!

Wie kannst du nur?

Nigeria!

- Kapo! - Papa!

- Kapo! - Papa!

Kapo!

Bring die Jungs besser nach Hause.

Die Straßen sind schon aufgeheizt.

Und das Militär wird mit Waffen kommen.

Nein, nein, ich muss heute meinen Lohn abholen!

Welchen Lohn? Hmm?

Ich habe seinen Schlüssel und niemand hat angerufen.

Bruder, sieh dich um, wach auf!

Nach dieser Rede geht niemand mehr vor die Tür!

Du, zeig mir deine Hand.

Du! Steig aus dem Auto.

Ich meine dich! Steig aus dem Auto!

Klappe! Hab’ ich dir erlaubt, zu sprechen?

Raus! Steig aus!

- Raus aus dem Auto! - Bitte.

Ich bin mit meinen Kindern hier.

Sir, bitte.

- Bitte. - Bitte.

Komm her jetzt!

Steig aus dem Auto!

- Raus da! - Er hat nichts getan.

- Nimm deinen Bruder an die Hand. - Raus! Aussteigen!

Aussteigen!

Papa!

Kleiner Mann, kleiner Mann, bleib da, bleib da!

Bleib da!

Wo sind deine Papiere? Gib sie mir!

Kenne ich dich?

Woher kenne ich dich?

Ich kenne Sie nicht.

Aliyu!

Komm, komm, komm!

Kennst du den Typen?

Wer ist das? Guck ihn dir an.

Nein, ich kenne ihn nicht. Woher kennst du ihn?

Ich weiß nicht.

Ich weiß nur, dass ich dieses Gesicht schon mal gesehen habe.

- Hast du nicht. - Ich kenne ihn!

Ich will nur meine Jungs nach Hause bringen.

Du willst Lagos verlassen?

Hast du die Nachrichten nicht gehört?

Was ist los mit dir?

Ja!

Ich wusste, dass ich dich schon mal gesehen habe!

Du warst letzte Woche im Bonny Camp.

Aliyu.

- Ich kenne den Typen! - Isaac.

Ich kenne ihn!

Hör zu, Isaac!

Bonny war vor zwei Wochen.

Du musst dich beruhigen.

Isaac! Unmöglich! Unmöglich.

Da ist niemand lebend rausgekommen.

MIT

Lieber Vater...

ich werde dich in meinen Träumen sehen.

REGIE

DREHBUCH

CO-AUTOR

PRODUZIERT VON

LEITENDE PRODUZENTEN

CASTING-DIREKTORIN

KAMERA

SCHNITT

SZENENBILD

KOSTÜMDESIGN

HAARE UND MAKE-UP

MUSIK

CO-PRODUZENTIN

ASSOZIIERTE PRODUZENTIN

Übersetzt von Vitus Bachhausen (MUBI)

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