All language subtitles for Robin.Hood.der.rote.Raecher.1954.German.DVDRip.Retail

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Original subtitles

1194 A.D. - In England herrscht eine unruhige Zeit.

K�nig Richard L�wenherz wird in Deutschland gefangen gehalten...

...das L�segeld f�r ihn ist nur zur H�lfte bezahlt...

...und in der Heimat versucht Prinz John den Thron an sich zu rei�en.

In Nottingham erleichtern Robin Hood und seine Bande wohlhabende Reisende.

Und es muss schon ein mutiger Reisender sein...

...der es wagt, durch den Sherwoodwald zu reiten.

H�rt her, h�rt her. H�rt her.

Wir unterrichten hierdurch alle ehrenwerten B�rger von Nottingham...

...dass der allseits geachtete John Fitzroy von einer Bande ermordet worden ist...

...die im Sherwoodwald ihr Unwesen treibt.

Der hochwohlgeborene Sheriff von Nottingham sieht sich daher veranlasst...

...die ausgesetzte Belohnung f�r die Ergreifung ihres Anf�hrers zu erh�hen.

Man kennt ihn unter dem Namen Robin Hood.

Der Sheriff von Nottingham zahlt nunmehr 5.000 Kronen demjenigen...

...der den M�rder ergreift, sei es tot oder lebendig.

Gott sch�tze den K�nig.

Bestimmt wird sich jemand finden, der sich so eine Menge Geld verdienen will.

Das bezweifle ich und der Sheriff bezweifelt es auch.

Die Bev�lkerung hat gute Gr�nde, warum sie Robin Hood liebt.

Aber ich zahle 10.000 Kronen f�r das, was Fitzroy bei sich hatte.

Den Sarazenenreiter?!

Bestimmt haben sie es f�r Spielzeug gehalten und weggeworfen.

Sie w�nschen, meine Herren. Auch Bier, Saltire?

Ger�t das Spielzeug in falsche H�nde, kann das dem K�nig das Leben kosten.

Lieber Moraine, f�r 10.000 Kronen w�rde wohl jeder den ganzen Wald absuchen.

Das wei� ich, und Prinz Johns Leute suchen auch mit.

Es ist schon schlimm genug, dass sie wissen, dass Fitzroy in England war

Wenn die w�ssten, was er mir bringen wollte.

Saltire, wei�t du keine M�glichkeit, wie man Robin Hood treffen kann?

Der Sheriff von Nottingham hat es nicht einmal in 10 Jahren geschafft.

Und doch ist Robin Hood im Grunde dem K�nig treu ergeben, das wei� ich.

Es w�re einfacher, wenn er w�sste, was das Spielzeug f�r den K�nig bedeutet.

Wenn ich doch nur mal mit Robin Hood sprechen k�nnte.

Bestimmt hat er hundert Verstecke in Barnsdale und dem Sherwoodwald.

Ja, aber er kann nicht �berall gleichzeitig sein.

Trink aus, Saltire, ich habe eine Idee.

Gibst du dich noch nicht geschlagen, Tuck?

In der Tat, auch wenn Wetten gegen meine Prinzipien sind.

Nun.

Ich wette 6:4, dass ich dich entwaffne. 6:4?!

Du hast Gl�ck, dass das keine Wette gewesen ist.

Wer ist der N�chste?

Wie w�re es mit dir?

Dreimal.

Little John.

Alles in Ordnung, er bringt uns zum Abendbrot sogar G�ste.

Hoffentlich ist es ein reicher Abt mit ein paar Beuteln voller Gold.

Und der keine Abneigung gegen eine Wette hat.

Da kommen sie. Los Leute, in die B�sche.

Wie weit m�ssen wir noch laufen? Nur noch ein paar Schritte, Hochw�rden.

Euer Anf�hrer ist auch wirklich da?

Unser Anf�hrer ist immer da, wenn G�ste zu empfangen sind...

...die die Geb�hren f�r die Benutzung des Waldes freiwillig zahlen.

Willkommen, meine Herren.

Eurer Kleidung nach scheint ihr Geistliche zu sein.

Der Schein tr�gt manchmal, mein Freund.

Ich bin Graf Moraine. Das ist Sir Nigel Saltire.

Ihr seid, wie ich annehme, Robin Hood.

Das stimmt, Mylord.

Und falls ihr noch andere Tricks auf Lager habt, mache ich Euch darauf aufmerksam...

...dass in den B�umen 20 meiner M�nner genau auf Ihr Herz zielen.

Hoffentlich haben die eine ruhige Hand, wir haben aber keine b�sen Absichten.

Wozu dann die Maskerade?

Es gab keine andere M�glichkeit Euch zu finden.

Wir sind schon ganze zwei Tage im Wald unterwegs, und warteten auf einen �berfall.

Und Eure bewaffneten M�nner sind sicher in Rufweite?!

Nein, meine Leute sind in meinem Schloss, viele Meilen von hier entfernt.

Robin Hood, ich muss Euch sprechen, die Sicherheit des K�nigs ist in Gefahr.

Na sch�n. Meine Herren, darf ich bitten.

Gibt es hier einen Platz, wo wir ungest�rt sprechen k�nnen?

Mein Schloss steht ganz zu Eurer Verf�gung.

Dort habt Ihr nichts zu bef�rchten.

Es sei denn, Ihr lasst Euch von Bruder Tuck zu einer Wette verf�hren.

Ich gebe euch mein Ehrenwort, Mylord.

Fitzroy ist nicht von meinen M�nner ermordet worden.

Aber in der Bekanntmachung des Sheriffs stand...

An jedem Blatt, dass im Sherwoodwald vom Baum f�llt, bin ich schuld...

...aber ich gebe Euch mein Wort.

Und wir hatten gehofft, wir finden hier den Sarazenenreiter.

Was ist denn das f�r ein Sarazene?

Ein Spielzeug, von dem das Leben des K�nig abh�ngt?!

Ihr k�nnt hier v�llig frei sprechen, freier als am k�niglichen Hof selbst.

Zu allem, was dem K�nig n�tzt und nicht Prinz John, bin ich mit Freuden bereit.

Ich traue ihm.

Wie Ihr sicher wisst, wird der K�nig in Deutschland gefangen gehalten.

Ich m�chte mich gerne am L�segeld beteiligen, auf meine Weise.

Ich verstehe.

Ihr wisst aber nicht, dass der K�nig kein Gefangener mehr ist.

Er hat Deutschland verlassen. Wirklich?!

Er ist auf dem Heimweg.

Er kommt zur�ck und will seinen Thron wieder besteigen...

...ohne dass Prinz John Zeit hat, Gegenma�nahmen zu treffen.

Glaubt Ihr, der Prinz erf�hrt das nicht?!

Wir wollen es nicht hoffen, aber man kann nie wissen.

Was au�er dem K�nig niemand kennt, ist...

...wo und wann er genau plant, in England an Land zu gehen.

Und diese Informationen sind in der kleinen Sarazenen-Figur.

Das soll in dem Spielzeug sein?! Der Plan steckt im Geheimfach der Figur.

Wenn Prinz John die Figur in die H�nde f�llt und er ihr Geheimfach entdeckt...

H�tte Richard keine Chance, ungeschoren zu seinem Schloss zu gelangen.

Ich k�nnte mit Euch wetten... Willst du wohl schweigen, du Fettwanst.

Wisst Ihr, wann der K�nig ankommt?

Bald, n�chsten Monat, n�chste Woche. Vielleicht gerade in diesem Moment.

Das ist das Signal zum Abendbrot, meine Herren.

Kommt, wir vergiften Euch schon nicht.

Wir sprechen sp�ter weiter.

Helft Ihr uns? Wobei?

Das Spielzeug finden und den K�nig retten.

Ich sah ein Aufleuchten in Euren Augen. Das macht der Hunger.

Man erz�hlt sich, Ihr liebt die Gefahr. Ich liebe auch gutes Essen.

Ihr scherzt, w�hrend der K�nig in...

Weswegen sollen wir den Sarazenen finden, w�hrend Ihr...

Robin Hoods M�nner haben gute Ohren.

Sie k�nnen Dinge tun, die...

Die kein... Die kein Ehrenmann tun kann?!

Das habe ich nicht gemeint. Aber Sie haben Recht, Mylord.

Gut, ich versuche die Figur zu finden.

Ich verspreche nichts, aber unserem K�nig diene ich gern.

Ebenso gerne esse ich allerdings.

Gibt es Neuigkeiten? Nicht �ber das Spielzeug.

Aber �ber zwei M�nner, die vielleicht wissen, wo es ist.

Ich habe Mary getroffen, die Magd aus dem Wilden Eber.

Das ist ja nichts neues. Solange das Herz noch jung ist.

Wollt ihr es h�ren oder nicht?! Erz�hl schon.

Sie sagte mir, die beiden w�ren jeden Abend dort, seit Fitzroy ermordet wurde.

Dar�ber hinaus werfen sie seitdem mit Goldst�cken nur so um sich.

Moraine sagte, der Ermordete h�tte wenig Geld dabei gehabt.

Dann hat jemand die M�rder bezahlt. F�r das Spielzeug.

Wer sind diese M�nner, John?

Sie hei�en Dicken und Hopp, sind Bogenmacher und Halsabschneider dazu.

Ich m�chte die beiden brennend gerne sprechen.

Gut, ich nehme mir ein paar Leute und hole sie aus der Wirtschaft.

Nein, ich will kein Aufsehen.

Wenn es nicht gegen mein Prinzip w�re, in ein Wirtshaus zu gehen, dann w�rde...

Eben, deshalb bleibst du ja auch hier.

F�r den K�nig und dich w�rde ich dem Prinzip gerne untreu.

Weder ich noch der K�nig w�rden das von dir verlangen.

Ich wei�, wie ich die beiden herkriege, ohne dass es jemand erf�hrt.

Tuck, bring mir dein Nussschalenspiel bei.

Aber... Deine Nussschalen, Tuck.

Hier, wie wird das Spiel gespielt?

Also, du nimmst drei Nussschalen...

Mary.

Danke, mein Kind.

Bier, Mary. Bitte sehr.

Was f�r ein Spiel ist denn das?

Das Spiel habe ich in meiner Jugend gelernt.

Da muss man raten, wo die Erbse versteckt ist.

Passt auf.

Jetzt. Jeder Trottel sieht, dass sie da ist.

Hast du es denn gesehen? Nat�rlich.

Ich hab's auch gesehen. Das dachte ich mir.

Wir k�nnen es ja noch mal machen. Aber sicher.

Zauberei.

F�nf Kronen, wenn ihr es jetzt auch k�nnt. Einverstanden.

Du bist ein Trottel, Dicken. Da liegt sie.

Das macht f�nf Kronen. F�nf Kronen.

Bedienung!

Ihr erlaubt doch, dass ich euch zu einem Bier einlade, meine Freunde.

Mehr Bier.

Steck die Nussschalen noch nicht weg, wir wollen weiterspielen.

F�nf Kronen Einsatz? F�nf Kronen!

Und, wo ist sie jetzt?

Mary, mehr Bier f�r meine Freunde.

Nicht noch ein Tropfen, ich bin voll wie ein Weinschlauch.

Und du? Nein, nein.

Erlaubt, dass ich euch sicher nach Hause bringe.

Los geht's.

Hilf mal, Mary.

Aufgepasst!

Ich z�hle jetzt bis 50, Dicken, stellst du dich dann immer noch dumm...

...dann habe ich gutes Mittel gegen deinen Kater.

12, 13, 14...

Ich werde alles sagen, wenn du schw�rst, dass du uns beide frei l�sst.

Ich schw�re euch gar nichts, aber wenn ihr schweigt...

...werdet ihr aufgeh�ngt, wie es M�rder wie ihr verdient.

...38, 39, 40...

Ich bin bereit, alles zu gestehen. Du Idiot, sie h�ngen uns trotzdem.

Schon m�glich, aber wenn ihr gesteht, lasse ich vielleicht Gnade vor Recht walten.

48, 49...

Gib mir zu trinken, dann sage ich alles, ich schw�r's.

Also, in wessen Auftrag habt ihr gehandelt?

Es war ein Ritter, aber wir kennen weder seinen Namen noch sein Gesicht.

Erz�hl mir keine M�rchen. Das ist die reine Wahrheit.

Wir haben ihn zweimal gesehen, aber jedes Mal trug er einen Helm.

Zweimal?! Ja, das erste Mal...

...als er uns den Auftrag gab und das zweite Mal, als wir ihm die Figur gaben.

Wie viel hat er bezahlt?

Da fragst du noch, du hast uns ja alles abgenommen.

Du machst wohl Witze. 200 Kronen.

Wo habt ihr ihn zum zweiten Mal getroffen?

An der Kreuzung von den Brinley F�llen.

Wir hatten als Erkennungszeichen einen Pfiff verabredet, dann tauchte er auf.

Pfeif ihn.

Hast du diesmal sein Gesicht gesehen? Er trug wieder einen Helm.

Hatte er kein Wappen auf seinem Schild? Doch, das hatte er...

...einen wei�en Adler auf schwarzem Feld.

Und du gabst ihm die kleine Figur?! Ja.

Weiter wei�t du nichts? Nein, das kann ich beschw�ren.

Bewacht sie mir gut. Aber du hast doch versprochen...

Ich habe nichts versprochen, ich muss es mir noch �berlegen.

Tuck, Little John.

Ein wei�er Adler auf schwarzem Feld.

Wir w�rden den Ritter kennen, wenn wir die normannischen Wappen kennen w�rden.

Ich wei� genau, dass es das Wappen der Grafen von Moraine ist.

Moraine, der Mann, der hier war.

Aber ich wette hundert Kronen, das war nicht derselbe Moraine.

Ich wette daf�r.

Wer einen M�rder anheuert, versucht seine Identit�t zu verbergen.

Ein falsches Wappen im Schild zu f�hren, wird schwer bestraft.

Kein ehrlicher Ritter w�rde das tun.

Und auch kein ehrlicher Schildmacher w�rde es herstellen.

Es bleibt also nur eine M�glichkeit. Ein unehrlicher Schildmacher.

Und wer ist der einzige unehrliche Schildmacher in der ganzen Gegend?

Hugo aus Nottingham.

Wer ist da, zu so sp�ter Stunde?

Jemand, der Euch 5.000 Kronen verschaffen k�nnte.

Wie viel sagt Ihr? 5.000 Kronen.

Wenn du nicht willst, werden wir schon jemand anderen finden.

Nein, nein, mein Herr. Einen Moment, ich �ffne schon die T�r.

Du hast uns lange warten lassen. Robin Hood und Tuck.

Guten Abend, mein Sohn, ein h�bsches Pl�tzchen hast du hier.

Hast du in letzter Zeit so viel verdient? Es war nicht viel, es war nicht viel.

Es ist verr�ckt hierher zu kommen, seit eine Belohnung auf Euch ausgesetzt wurde.

Da ein Preis auf mich ausgesetzt ist, w�rde man mich hier am wenigsten vermuten.

Es sei denn, jemand m�chte sich 5.000 Kronen verdienen.

Euch verraten, eher schneide ich mir die Kehle durch.

Das w�re auch besser f�r dich.

Ich brauche einige Ausk�nfte von dir, Hugo.

�ber ein Wappen, wei�er Adler auf schwarzem Grund.

Wei�er Adler auf schwarzem Grund. Das ist der Graf von Moraine.

Ich wei�, und auch, dass du ihm den Schild gemacht hast.

Ich habe nie ein Schild f�r Moraine gemacht.

Das glaube ich dir, aber f�r wen hast du den Schild dann gemacht?

Ein Schildmacher, der sich f�r so was hergibt, ist in meinen Augen ein Halunke.

Sehr richtig, deswegen sind wir ja zu dir gekommen.

Was wollt ihr von mir? F�r wen du das Schild gemacht hast?

Oder muss ich dich etwa erst an unsere letzte Begegnung erinnern?!

Nein Robin, nicht, vergiss es, wir waren doch immer so gute Freunde.

Ja, aber wir bleiben nur Freunde, wenn du sagst, wer den Schild gemacht hat.

Ich gebe dir mein Ehrenwort, dass ich so einen Schild f�r niemanden gemacht habe.

Wer ist das? Ich wei� nicht.

Viele meiner Kunden benutzen in der Nacht dieses Klopfzeichen.

Schick ihn weg. Nein, dann wird er misstrauisch.

Lass ihn rein. Los, rauf Tuck.

Halt dich aber nicht zu lange mit ihm auf, und wenn du versuchen solltest...

Du kannst mir vertrauen, Robin.

Ich traue dir nur so weit ich mit meinem Bogen schie�en kann...

...und das bl�ht dir, wenn du nur eine falsche Bewegung machst.

Aufmachen, Hugo. Ich komme schon, Sir.

Also mach schon auf, aber eine falsche Bewegung und...

Guten Abend, meine Herren. Das ist eine Dame.

Entschuldigt, Milady.

Ich habe mich als Page verkleidet, eine Frau nachts auf der Stra�e w�rde auffallen.

Wir bringen den Schild wieder. Den Schild.

Ja, wir hatten ihn ja nur f�r einen Scherz gebraucht.

Deswegen habt Ihr Euch herbem�ht? Wir haben es gern getan, werter Hugo.

Erlaubt, dass ich Euch f�r Eure M�he einen kleinen Imbiss anbiete.

Vielen Dank f�r die Einladung, aber es ist schon sp�ter als wir wollten. Walter!

Wollt Ihr heute Nacht etwa noch nach Hause reiten?

Milady �bernachtet hier in der N�he, beim Sheriff.

Beim Sheriff?!

Und bis zu seinem Haus werden wir es unbehelligt schaffen.

Was bin ich Euch denn schuldig?

Da es nur f�r einen Scherz gewesen ist, sagen wir vielleicht 50 Kronen.

Ich schreibe Ihnen noch eine Quittung.

Sagen Sie dem Sheriff, dass Robin Hood hier ist.

Tausend Dank, Milady. Ich danke Euch, Hugo.

Und solltet Ihr zuk�nftig wieder mal meine Hilfe ben�tigen...

Wir kommen dann sicher gerne auf Euer Angebot zur�ck. Walter!

Gute Nacht, Milady. Gute Nacht, Walter.

Gute Nacht. Komm Walter.

Milady, er hat mir einen Brief gegeben.

In der Dunkelheit kann man ihn nicht lesen. Das hat Zeit, bis wir beim Sheriff sind.

So, und du hast geschworen, dass du den Schild nicht gemacht hast.

Wer ist sie, wer hat sie hergeschickt? Ich kenne ihren Namen nicht.

Du l�gst, mein Freund, und ich mag keine L�gner. Du hast sie Milady genannt.

Weil sie offensichtlich eine Person von Rang ist, ich schw�re...

Du schw�rst ziemlich oft, aber du l�gst jedes Mal.

Wer ist sie, Hugo? Ich wei� es wirklich nicht.

Sie kam vor ein paar Tagen her und sagte, sie brauche den Schild...

...f�r ein Maskenfest im Schloss. Welches Schloss?

Das wei� ich eben nicht, Robin. Tuck!

Ein Seil. Genau das.

D�nn aber fest. Ausgezeichnet.

Jetzt wirst du aufgekn�pft.

Ihr meint, er ist wirklich im Zimmer gewesen.

Dieser unversch�mte Schuft. Aber jetzt kaufe ich ihn mir.

Roger, alarmier die Wachen.

Darf ich mich ihnen anschlie�en, Milady?

Es ist eine gro�e Ehre f�r mich, den Burschen zu fangen.

Wenn Ihr das w�nscht, Walter Danke, Milady.

Wie ist es hiermit? Sehr gut.

Und wenn man uns fragt, was wir in dem Sack haben, sagen wir altes Ger�mpel.

Damit sie es glauben, werfen wir den Sack in den Sumpf.

Im Namen des K�nigs, �ffnet.

Der Sheriff. Los, da rauf.

Wo ist er? Auf dem Dachboden.

Auf dem Dachboden?! Wie kommt man da rauf?

Sucht ihn.

Wer sagt dir, dass er dort ist, du hattest ja einen Sack �ber dem Kopf?

Ich habe es geh�rt, wie er es zu Bruder Tuck gesagt hat.

Wenn er es so laut gesagt hat, dass du es h�ren konntest, ist er bestimmt im Keller.

Sollen wir reingehen?

Er hat ausdr�cklich gesagt, nicht bevor er nach uns ruft.

Aber... Sollen wir seinen Plan st�ren?

Ob er das auch eingeplant hat? Nein, aber noch haben sie ihn nicht.

Warten wir lieber noch eine Weile.

Auf dem Dachboden kann sich keine Katze verstecken.

Au�er Spinnweben ist nichts im Keller. Dann sind sie erwischt.

Wo wir das Haus umstellt haben?!

Hugo! Wenn das nur ein bl�der Scherz war...

Ein Scherz, glaubt ihr vielleicht, ich habe mich selbst gefesselt?!

Hugo, du hast gesagt, Robin Hood und Bruder Tuck seien hier im Haus.

Aber scheinbar sind sie es nicht. Sie k�nnen unm�glich...

...entkommen sein.

Bei allen Heiligen, sie sind da oben.

Ein guter Schuss, John, und jetzt ich.

Fangt die Burschen.

Ich zahle 10.000 Kronen demjenigen, der sie mir lebend bringt.

Wenn das nicht unser alter Freund Hugo ist.

Wollen wir ihn mitnehmen? Nicht n�tig.

Das M�dchen ist im Moment wichtiger. Gut.

Ich habe auch keine Lust, heute noch so schwer zu schleppen.

Er sagt, er sei der Abt von St. Jude...

...da haben wir ihn bis zu deiner R�ckkehr festgehalten, Robin.

Das war richtig.

Ich habe schon viel von diesem Abt geh�rt, nur leider nichts gutes.

Im Gep�ck hatte er Gold, Juwelen und sch�ne Kleider, mehr als man z�hlen kann.

Wir werden uns die Freude machen, alles genau zu z�hlen.

Guten Morgen, Hochw�rden.

Es tut mir so Leid, dass ich zu Ihrem Empfang nicht da war.

Aber bestimmt haben mich meine M�nner sehr gut vertreten.

Wenn Ihr der Anf�hrer dieser R�uberbande seid, empfehle ich Euch...

...uns unversehrt und mit allem Gep�ck freizulassen...

...sonst h�ngt Ihr daf�r am h�chsten Galgen von Nottingham.

Der Sheriff ist mein Freund. Ich war erst gestern Abend bei ihm.

Ihr wart beim Sheriff? Ihr l�gt.

Nein, nein, er h�lt sehr viel von mir, mehr als ich verdiene.

Mein Kopfpreis betr�gt jetzt schon 10.000 Kronen.

Wenn Ihr es nicht glaubt, dann fragt Bruder Tuck.

Wo ist denn Tuck?

Tuck!

Im heiligen Land muss es wundersch�n sein, wenn es dort solche Kunstwerke gibt.

Sieh dir das an, Robin, die Tierkreiszeichen sind aus reinem Gold, besetzt mit Juwelen.

Wir werden daran unsere helle Freude haben.

Diese kostbare Schale geh�rt zum Kirchenschatz von St. Jude und wenn Ihr...

Ich habe schon viel von St. Jude geh�rt, Herr Abt.

Es ist eines der wohlhabendsten Kl�ster im Norden...

weil es den letzten Penny aus den armen Leuten herauspresst.

Was erlaubt Ihr Euch?!

Gute Geistliche gibt es in England genug, aber es gibt auch sehr viele �ble.

Und wenn uns der Zufall so einen �blen Christen schickt...

...werden wir ihm das B�se vergelten.

Will Scarlett kommt aus Nottingham. Komm mit, Little John.

Tuck, sorg daf�r, dass der Abt auch f�r Unterkunft und Verpflegung bezahlt.

Die H�lfte seines Gep�cks wird gen�gen. Teile deine Habe mit den Armen.

Ich warne Euch...

Ihr wollt St. Jude doch sicher wiedersehen, oder nicht?

Gibt's was neues? Ja, Robin.

Gut, reden wir drinnen weiter.

Alles, was wir h�ren wollten, habe ich von der K�chin des Sheriffs erfahren.

Die Dame ist Lady Alys, das M�ndel von Sir Guy Belton.

Guy Belton?! Ich habe immer geglaubt, dass er k�nigstreu ist.

Kennst du ihn, Robin? Nein, noch nicht.

Ist Lady Alys zum Schloss zur�ckgekehrt? Ja, heute Morgen.

Belton Castle.

Wir war die Melodie, die Hopp gepfiffen hat?

Das ist sie. Was hast du vor, Robin?

H�rt mal zu, heute Abend bittet in Belton Castle ein Minnes�nger um Unterkunft.

Und der Minnes�nger hei�t... Wie nennen wir ihn denn?

Gilbert. Gilbert von Lancaster.

Ausgezeichnet, Meister Troubadour.

Aber es scheint mir, dass Ihr einer von denen seid, die die Liebe einer Frau...

...nicht blo� mit Worten, sondern auch mit dem Schwert erringen k�nnen.

Die Verse waren nicht von mir, Milady. Dann singt welche, die von Euch sind.

Einen Augenblick, Troubadour, woher kennt Ihr dieses Lied?

Ich kann mich im Augenblick nicht erinnern, aber es wird mir wieder einfallen.

Soll ich Euch meine Verse vorsingen?

Von einem K�nig, der sein Land verlassen hat.

Ein andermal, es ist schon sp�t, Lady Alys wird m�de sein.

Nicht zu m�de, um das Lied noch zu h�ren. Ich erlaube dir, dich zur�ckzuziehen.

Der Troubadour kann dir ja morgen wieder vorsingen.

Gute Nacht, Meister Troubadour. Bis morgen.

Bis morgen, Milady, scheinen es mir noch tausend Jahre sein.

Meister Gilbert. Sir Guy m�chte Euch noch sprechen.

Zu Euren Diensten. Folgt mir.

Wer seid Ihr? Das wisst Ihr, Sir.

Gilbert von Lancaster, ein fahrender S�nger.

Ihr kennt die Erkennungsmelodie. Wer schickt Euch?

Waldemar Fitzearl, er wei�, dass ich zum Prinzen halte...

...und schickt mich Euch zu helfen. Wobei?

Bei der Sache, die uns am Herzen liegt.

Und was k�nntet Ihr tun, was ich selbst nicht kann?

Eine Botschaft �bermitteln. Minnes�nger sind wie geschaffen daf�r.

Was f�r eine Botschaft?

Es war nicht meine Idee hierher zu kommen.

Ich wei� auch nicht, was Fitzearl vorhat, ich folge nur seinen Befehlen.

Da Ihr mich anscheinend nicht braucht, werde ich...

Wartet, wenn Fitzearl Euch schickt, hat er einen Grund...

...nach dem ich nicht frage. Schickt er mir eine Botschaft?

Nicht durch mich.

Er wird mich schon dar�ber aufkl�ren, wenn er morgen hier eintrifft.

So weit, so gut. Guth!

Gib meinem Gast das beste Zimmer und sorge daf�r, dass es ihm an nichts fehlt.

Ja, Sir. Vielen Dank.

Gute Nacht, Sir Guy. Gute Nacht, Gilbert.

Traut Ihr ihm? Nein, Hubert, so leicht nicht.

Aber vielleicht ist er wirklich ein Freund von Fitzearl...

...dann geht es mir schlecht, wenn ich ihn beleidige.

Wenn er sich als Spion entpuppt, wird es nicht bei Beleidigungen bleiben.

Der Galgen auf meiner Burg ist f�r Spione wie geschaffen.

Aber erst muss ich sicher sein.

Wenn dieser Troubadour wirklich ein Spion sein sollte...

...wird er das Schloss nicht wieder so leicht verlassen, wie er es betreten hat.

Ich danke dir, mein Freund.

Gute Nacht. Gute Nacht, Sir.

Ich zweifle langsam daran, dass diese Figur eine Botschaft enth�lt.

Glaubst du, Richard schickt seinen besten Boten mit einem Spielzeug?

Es enth�lt eine Botschaft. Aber wo und was?

Ich wei� auch nicht, wo und was, aber eine Botschaft ist drin und die...

...musst du heute noch herausfinden. Noch heute?!

Wenn der Minnes�nger ein Spion ist, dr�ngt die Zeit.

Gib mir Bescheid, wenn du sie hast.

Fehlt Euch etwas, Herr.

Ja, ich glaube, da scheinen Leute im Wald zu sein.

Darf das eigentlich sein?

Nein, um diese Zeit darf niemand mehr drau�en sein.

Aber ich sehe mal nach.

Das hat mir mehr weh getan, als dir, mein Freund.

In einer Stunde wirst du wieder zu dir kommen, aber diese Stunde n�tze ich aus.

Bei Gott, Hubert, das ist ja wesentlich fr�her, als wir gedacht haben.

Wann k�nnen die anderen hier sein?

Wenn Ihr sofort Boten schickt, k�nnen sie bis morgen Abend hier sein.

Bis morgen Abend, das gen�gt wohl. Sag Arthur, er soll sich fertig machen.

Arthur, Walter, wacht auf, es gibt Arbeit f�r euch.

Aufwachen!

Aufwachen! Was ist denn los?

Arthur muss sofort aufstehen und eine Depesche nach Norden bringen.

Aufwachen, Arthur. Aufwachen!

Aufwachen!

Wer hat mich niedergeschlagen? Das da.

Das ist dir auf den Kopf gefallen. Und ich dachte schon, du w�rst tot.

So was kann mich nicht umbringen.

Hubert sagt, ich habe den dicksten Sch�del von ganz Belton.

Hubert hat wohl Recht.

Was gibt's, John? Es wird ernst.

Der K�nig landet, aber Robin wei� noch nicht genau, wann.

Wir benachrichtigen den Grafen Moraine und halten unsere Leute in Bereitschaft.

Ja und dann? Warten wir auf weitere Befehle.

Du bist der Schnellste von uns, mach dich auf den Weg zur Burg Moraine.

Sag Graf Moraine oder seinem Freund Saltire, was ich euch eben erz�hlt habe.

Ja, habe verstanden. Du, Miller, holst die �brigen Leute.

Erinnerst du dich an die Lichtung, wo die Quelle ist?

Ja. Wartet dort.

Will Scarlett und ich warten auf weitere Befehle von Robin.

Gebe Gott, dass er heil zur�ckkommt. Amen.

So, ich glaube, ich mache mich langsam wieder auf den Weg.

Eure Gastfreundschaft... Ausgeschlossen, Ihr d�rft noch nicht weg.

Was bedeuten denn schon ein paar Tage f�r einen Troubadour.

Ich muss ihm leider Recht geben, Sir Gilbert...

...Ihr habt uns f�r heute noch einen Vortrag versprochen.

Ich m�chte Euch nicht noch l�nger zur Last fallen.

Gilbert, Ihr d�rft nicht fort, ich erlaube es nicht.

Das ist wirklich reizend.

Aber ich halte es unter einem Dach nie sehr lange aus. Nirgendwo.

Ich liebe die Natur. Der Himmel ist mein Zelt und...

Er ist sofort hier, Sir Guy. Er w�scht sich noch den Reisestaub ab.

Ich verga� Euch zu sagen, Gilbert...

...wir haben einen vornehmen Gast im Hause, einen Reisenden so wie Ihr.

Er kommt gerade aus dem heiligen Land zur�ck.

Der Abt von St. Jude.

Der Abt von St. Jude, also.

Ein wirklich treuer Diener Gottes. Da bin ich mir sicher.

Der arme Mann wurde �berfallen, von dem R�uber Robin Hood.

Er wird uns bestimmt davon erz�hlen. Daran zweifle ich nicht.

Lady Alys gestatten Sie mir jetzt, f�r Euch zu singen...

Warten wir doch lieber auf den Abt.

Ich bin schon sehr gespannt, was er mir �ber Robin Hood erz�hlen wird.

Ich habe schon so viel von ihm geh�rt.

Stellen Sie sich vor, neulich ist er mir beinahe begegnet.

Aber wenn der Abt wirklich mit ihm gesprochen hat...

...dann wird er wissen, wie er aussieht. Ganz sicher wei� er das.

Seine Eminenz, der Abt von St. Jude.

Ich w�nsche euch einen guten Morgen, meine Kinder.

Was f�r ein k�stlicher Schweinebraten. So etwas gibt es im Heiligen Land nicht.

Die Heiden m�gen keine Schweine, diese Dummk�pfe.

Die besten Schweine gibt es in England. Wollt Ihr Euch davon �berzeugen?

Mit dem gr��ten Vergn�gen.

Wenn Ihr Euch gest�rkt habt, Mylord...

...berichtet Ihr uns sicher gerne etwas �ber den geheimnisvollen Orient.

Mein Sohn, ich erz�hle dir, was du noch nie geh�rt hast.

Ist es wirklich wahr, dass die Leute dort Zauberkr�fte besitzen?

Nein, nein, keine Zauberkraft, nicht so, wie wir es verstehen.

Sie k�nnen nur ein paar Tricks, mit denen sie Dummk�pfe beeindrucken.

Ich sah einmal einen Mann, der pflanzte einen Samen in den Sand...

...und im selben Augenblick wuchs eine Palme daraus hervor.

Aber was war das schon gegen den Trick, den ich ihnen gezeigt habe.

Ein Kinderspiel, nehme ich an. Du hast Recht, mein Sohn, das stimmt.

Also, ich warf ein Seil hoch, das blieb stehen.

Ich lie� einen Jungen raufklettern, bis er sich in Luft aufl�ste.

Das ist ganz einfach, aber wie gesagt, das imponiert nur Dummk�pfen.

K�nnt Ihr das mal zeigen?

Wenn ich das richtige Seil habe, selbstverst�ndlich.

Es ist bedauerlich, dass man solche Seile hier nicht macht.

Und die zwei, die ich mitgebracht hatte, haben jetzt die R�uber im Sherwoodwald.

Ach Mylord, berichtet uns von Eurer Begegnung mit Robin Hood.

Sieht der Mann wirklich so gut aus, wie man sagt?

Robin Hood, mein Kind, ist so h�bsch wie der Hintern eines Gauls.

Er ist ein ganz �bler, schlecht gewachsener Kerl.

Au�erdem schielt er, hat kaum noch Z�hne und selbst die sind verfault.

Und er ist trottelig und feige...

Aber das habe ich alles ganz anders geh�rt.

Dann habt Ihr mit den falschen Leuten geredet.

Robin Hood ist ein Thema, �ber das ich nicht gerne spreche.

Nicht in so erlauchter Gesellschaft. Und was ist mit dem Rest seiner Bande?

Zum Beispiel dieser Wald- und Wiesenpriester Bruder Tuck.

Ihr irrt Sir Guy, er ist Mann voller W�rde und sehr sympathisch.

Ich habe wirklich den besten Eindruck von Bruder Tuck.

Was ich sagen wollte, sprechen wir lieber �ber die Sarazenen.

Diese Leute sind ausgezeichnete Goldschmiede.

Schaut Euch das an. Das ist wundersch�n.

Seht Euch die Tierkreiszeichen an, Lady Alys.

Stier, Krebs, Zwillinge und Waage.

Das ist wirklich ein Kunstwerk. Das kann man wohl sagen.

Aber wozu sie das Ding benutzt haben. Wozu haben sie es denn benutzt?

Zum Wetten.

Das h�tte ich mir beinahe denken k�nnen, Hochw�rden.

Aber wie spielt man denn damit?

Diese Kugel stellt die Sonne dar...

...die, wie euch ja bekannt ist, an allen Sternbildern vorbeizieht.

Man wettet nun, wo die Sonne stehen bleibt.

Los r�umt alles weg, denn dazu brauchen wir ein goldenes Tuch.

Ein goldenes Tuch, mit Feldern, und mit allen Zeichen darauf.

Wassermann, mein Geburtszeichen, h�tte ich um zwei Kronen gespielt...

...bek�me ich jetzt 20 wieder. 20, wieso?

Die Bank zahlt 10:1.

Was f�r s�ndhafte Spiele haben doch die Menschen.

Mein Sternzeichen ist der Sch�tze, ich versuche es mal.

Mein Sternzeichen ist das da, die Waage.

Meister Troubadour?!

Danke Ehrw�rden, Gl�cksspiele sind gegen meine Prinzipien.

L�we, ihr habt leider alle beide verloren.

Aber wisst Ihr nicht, Bruder, dass die Kirche alle Gl�cksspiele verachtet.

Das tut sie, mein Bruder, und mit Recht.

Solche Gl�cksspiele sind wirklich eine Erfindung des leibhaftigen Teufels.

Zum Beispiel erinnere ich mich noch genau an eine Nacht in Zypern.

Da gewann Skorpion 17-mal nacheinander. Und dann war es 10-mal der Widder.

Man k�nnte glauben, der Teufel war im Spiel.

Skorpion. Und ich setze Widder.

Skorpion und Widder. Nichts geht mehr.

Das Gl�cksrad dreht sich.

Komm Gl�ckskugel.

Ich bin gespannt, wer von euch jetzt gewinnt.

Das ist Elvira, meine Amme.

Gilbert von Lancaster will uns etwas vorsingen.

Soll ich mich zur�ckziehen, Milady. Nein, warum?

Wie Ihr w�nscht. Aber ich erinnere mich, als der junge Brian von Eskdale...

Lady Alys interessiert sich nur f�r meinen Gesang, Elvira.

Darf man fragen, wer dieser Brian von Eskdale ist?

Brian von Eskdale ist mein Verlobter.

Dann muss ich die S�nde eingestehen, dass ich ihn wirklich beneide.

Und damit ich mich zu keiner anderen S�nde hinrei�en lasse, bleibt Ihr lieber hier.

Sie kommen mir vor wie ein Minnes�nger aus meiner Jugendzeit.

Er zog durch die Lande, dabei eilten ihm zahlreiche Skandalgeschichten voraus...

...und f�nf betrogene Ehem�nner hinter ihm her.

Kennt Ihr auch ein paar Balladen �ber Robin Hood?

Dieser Nichtsnutz hat es Euch doch nicht etwa angetan, Milady?!

F�r mich ist er kein Nichtsnutz.

Vor zwei Jahren sollte meine Cousine Alice von Bouffeur jemanden heiraten...

...den sie �berhaupt nicht liebte.

Robin Hoods M�nner aber entf�hrten sie zu dem Mann ihres Herzens.

Seine Name war Alain Delay. Ich kenne die Geschichte.

Aber wer so etwas tut, kann doch kein Nichtsnutz sein, oder?

Da habt Ihr Recht, Milady

Und was die Beschreibung des Abtes betrifft...

...er sei ein �bler Kerl, der dazu noch schielt, kann ich das einfach nicht glauben.

Ich bin ganz Ihrer Meinung.

Offen gestanden, traue ich dem Abt nicht. Wie klug, Milady.

Wenn Euer Vormund auch so klug w�re, w�rde er viel Geld sparen.

Stier gewinnt, Pech gehabt, Hubert.

Aber das ist ja kein Wunder, denn bei so viel Pech braucht man ein System.

Sir.

Was willst du von mir?

Verzeiht Sir, seid Ihr Ritter Saltire, Freund des Grafen Moraine.

Ja, das bin ich. Und deiner Kleidung nach geh�rst du zu Robin Hood.

Gut dass ich Euch getroffen habe, denn ich bin auf dem Weg zur Burg Moraine.

Habt Ihr Neuigkeiten? Eine Botschaft von Robin Hood.

Der K�nig landet in K�rze und die Verschw�rer wissen es.

Wie kommt er darauf? Er hat es auf Schloss Belton erfahren.

Robin Hood in Belton?!

Er ist schon seit �ber 20 Stunden dort.

Ist das wirklich wahr?

Das hast du gut gemacht, ich werde es Robin Hood berichten.

Dann brauche ich nicht mehr zum Grafen Moraine?

Das brauchst du nicht mehr, ich muss sowieso zu ihm.

Vielen Dank. Alles Gute, Sir. Alles Gute.

Wir reiten nicht zu Moraine, sondern nach Belton.

Stier, Pech gehabt, meine Herren. Aber was lange w�hrt, wird sicher gut.

Nigel, Ihr seid sehr fr�h hier. Im Gegenteil, ich komme zu sp�t.

Denn Robin Hood und Bruder Tuck waren schon vor mir da.

Robin Hood...

Haltet sie fest, ihr Dummk�pfe, sie spionieren f�r den K�nig.

Passt auf!

Tuck!

Vielen Dank, Sir Guy.

Sch�tzen, spannt eure Bogen.

Der Teufel soll euch holen, wenn er entwischt.

Ergebt euch, ihr t�richten Narren.

Dann haben wir wohl Pech gehabt.

Also gut.

Gibt es ein Losungswort? In der Botschaft wird nichts erw�hnt.

Wozu auch, er trifft sich ja mit seinem treuen Gefolgsmann, Sir Nigel Saltire.

Wie viele Leute soll ich mitnehmen? So wenig wie m�glich.

Ja, eure vier Bogensch�tzen gen�gen, so wird Richard keinen Verdacht sch�pfen.

Dann breche ich besser auf. Wir haben wenig Zeit.

Warum die Eile, Ihr seid doch in ein paar Stunden da?

Lieber komme ich zu fr�h, als dass ich Richard verpasse.

Es ist ja auch m�glich, dass er fr�her landet.

Au�erdem spielen wir ein gewagtes Spiel, Hubert.

Gott sch�tze Prinz John. Gott sch�tze K�nig John.

Pater David! Ja, mein Kind.

Besucht Ihr die Gefangenen noch mal, bevor sie...

Ja, ich habe gerade die Absicht.

Dann nehmt ihnen doch bitte diese Feile mit.

Mein Kind, was verlangst du da von mir.

Ich soll R�ubern zur Flucht verhelfen?!

Vater, habt Ihr denn nicht geh�rt, was dieser falsche Ritter Saltire gesagt hat?!

Sie spionieren f�r den K�nig, das bedeutet, hier im Schloss ist man f�r Prinz John.

Ich mische mich nicht in die Politik ein, mein Kind.

Es geht doch auch um Menschlichkeit. Ich kann es nicht.

Aber niemand au�er Euch kommt an den Wachen vorbei.

Deshalb bin ich auch der einzige Mensch, den Sir Guy verd�chtigen wird...

...wenn sie entfliehen. Aber Vater David...

Nein, mein Kind, ich will damit nichts zu tun haben.

Wache, Wache, komm doch an die T�r, du feiger Schlappschwanz.

Der Teufel soll dich holen, du gro�m�uliger Dieb.

Ist schon jemand von hier ausgebrochen?

Nein, niemals, das ist ausgeschlossen.

Wollen wir ein Spielchen machen?

Wenn das Pater David ist, lass ihn rein. Wenn es jemand anders ist, ruf mich.

Pater David.

Danke Pater.

Tuck, warum sind wir denn so traurig? Stimmen wir doch ein sch�nes Lied an.

Sing schon mit.

Das ist aber ein merkw�rdiges St�ndchen f�r Pater David.

So lustig singen sie morgen nicht mehr.

Sollten die beiden entwischen, l�sst Sir Guy mich sicher aufh�ngen.

Lady Alys wird das nicht zulassen...

...und wenn sie daf�r ausgepeitscht wird, und das wird sie sicher.

Aber Sir Guy macht sich nicht die M�he festzustellen, wer der wahre Schuldige ist.

Vater, Ihr malt den Teufel an die Wand.

Wartet, bis sie weg sind, dann wird sich alles finden.

Und jetzt bedeckt Eure Beine.

Und?

Es klappt, es klappt, Elvira, bald sind sie frei.

Ich meine nicht mehr gefesselt, wie sie aus dem Kerker kommen, wei� ich auch nicht.

Habt vielen Dank f�r Eure Kutte, Pater. Mein Kind, wenn Sir Guy das erf�hrt.

Ihr habt nichts zu bef�rchten, ich habe die Schuld und stehe daf�r ein.

Wenn es Euch st�rt, weil Ihr Euren Pflichten als Priester nicht nachgekommen seid...

...dann k�nnt Ihr das ja noch morgen nachholen.

Wenn Robin und Tuck dann noch da sind, was Gott verh�ten m�ge.

Darf ich mich empfehlen, Milady. Nat�rlich.

Und jetzt gebe ich Euch einen Rat, legt Euch direkt ins Bett und...

...denkt nicht mehr an Robin Hood, solange es nicht n�tig ist.

Ich werde es versuchen. Gute Nacht, Pater.

Gute Nacht, meine Kinder.

Elivira.

Das war die aufregendste Nacht seit...

Der junge Brian von Eskdale abgereist ist.

Das habe ich eigentlich nicht sagen wollen.

Ich finde es ja so aufregend, Elvira.

Milady, ich traue ja meinen Ohren nicht, wie kann man denn blo� so ein Lied singen.

Bitte sagt mir, Milady, woher habt Ihr denn dieses schreckliche Lied?

Die R�uber haben es eben gesungen, um den L�rm der Feile zu �bert�nen.

Was ist denn damit? Sangen sie auch �ber den Eremiten?

�ber den Eremiten?! Nein, nicht dass ich w�sste.

Dann ist es ja gut.

Es wird schon Tag, h�r doch endlich auf zu singen.

Aber ich denke, wir wollten fr�hlich sein, bevor wir aufgeh�ngt werden.

Ich hab's mir �berlegt, und das mit dem Sterben �berleg ich mir auch noch.

Wache, Wache.

Was soll der L�rm?

Willst du ein reicher Mann werden? Ja, aber wie?

In den letzten zehn Jahren habe ich gro�e Reicht�mer im Sherwoodwald versteckt.

Das glaube ich dir nicht.

Er geh�rt alles dir, wenn du uns zur Flucht verhilfst.

Erst peitscht Sir Guy mir die Haut von meinem K�rper.

H�r zu, mein Freund, wir sind meilenweit weg, bevor Sir Guy es merkt.

Und wenn du erst meinen Schatz in den H�nden hast...

...dann bist du reicher als die reichsten Leute in England.

Das ist purer Schwindel, sind die mal weg, bist du sie los.

Kann sein, er ist aber nicht der Einzige, der l�gen kann

Wer garantiert mir, dass deine M�nner mir den Schatz auch �berlassen?

Meine M�nner haben doch keine Ahnung, wo der Schatz versteckt ist.

Soll ich dir es verraten.

Du Schwein, du willst diesen Hunden geben, was deinen Kameraden zusteht.

Halt deinen Mund, in der Not ist sich jeder selbst der N�chste. Also?!

Aber erst sagst du mir, wo der Schatz versteckt ist.

Wirst du uns dann auch wirklich freilassen?

Einverstanden. Wamba ist mein Zeuge.

Gut, komm rein, ich sage es dir. Warum muss ich reinkommen?

Soll ich etwa laut schreien, dass Bruder Tuck es meinen M�nner erz�hlt...

...und sie dich vorher umbringen?! Das sehe ich ein.

Komm n�her, dann kann ich fl�stern.

Da kommt jemand.

Kommst du da durch? Auch nicht, wenn ich einen Monat faste.

Aber du kommst durch. Nein, wir bleiben zusammen.

Robin, einer in Ketten ist besser als zwei. Los, beeil dich.

Nein, Tuck, das mache ich nicht. Hubert, wo ist der Schl�ssel?

Ich befreie dich noch vor Sonnenaufgang.

Aber komm nicht zu sp�t.

Was f�r ein angenehmer Abend, meine Herren.

Verflixter M�nch, wo ist Robin Hood? Wo sind die W�rter?

Die W�chter sind da, wo sie hingeh�ren, im Gef�ngnis.

Entschuldigt, ich habe die Schl�ssel verlegt.

Aber ich breche die T�r auf, falls Ihr es... Wo ist Robin Hood?

Seid Ihr ihm nicht auf der Treppe begegnet?

Das verstehe ich nicht.

Er ist durch das Fenster entkommen. Ihm nach.

Nein Walter, du bleibst hier.

Ihr anderen nehmt jeden Mann, der gerade greifbar ist...

...und durchsucht Felder und W�lder.

Erwischen wir ihn vor Sonnenaufgang nicht...

...dann h�ngt Bruder Tuck mit jemand anderem am Galgen.

Nimm ihn mit zur Wachstube, Walter, und bewache ihn die ganze Nacht selbst.

Das mache ich gern, Sir. Komm mit.

Sagt mal, Walter, liebt ihr Gl�cksspiele. Gl�cksspiele?

Dann kommt mal mit.

Leute, wir haben hohen Besuch heute Abend.

Guten Abend, meine S�hne.

Soviel Frechheit ist mir noch nicht untergekommen.

W�nscht Ihr ein paar Landsknechtlieder, bevor Ihr in den Himmel kommt.

Danke mein Sohn, aber es ist an der Zeit meine Seele vorzubereiten.

Darf ich dazu etwas beiseite gehen? Bitte, aber nicht in die N�he der T�r.

Am Fenster bin ich meinem Herrn n�her. Danke.

Danke, mein Sohn.

H�rst du mich, Tuck?

Erinnerst du dich an das Spiel, das du uns in Greenwood gezeigt hast.

Spiel das mit der Wache. In etwa einer Stunde gebe ich Alarm.

Wenn du so gut wie damals spielst, wird ihnen der Alarm sehr ungelegen kommen.

Gott besch�tze dich, Tuck.

Was habt ihr da, Bruder? Was denn, das?

Das gab mir ein lieber Freund in der Nacht, bevor man ihn h�ngte.

Es ist eine Bilderserie, die die Ritterlichkeit und den Prunk des Hofes darstellt.

Seht. Juwelen.

Hermelin. Das ist ein Ritter.

Und hier eine h�bsche K�nigin.

Beim Himmel, das ist aber sch�n gemalt.

Seht, ein Drei Bl�tter Wappen.

Das Wappen meines letzten Herrn, des Grafen Bouvoir.

Und das ist ein K�nig in all seiner Pracht.

Sagt Bruder, wozu wird denn das gebraucht?

In der Tat ist es so, dass es sich dabei um ein lustiges, kleines Spiel handelt.

Ich m�chte sogar wetten, den Herrn gef�llt, dieser h�bsche Zeitvertreib.

Seit wann haben ehrliche Soldaten Geld f�r so was �brig.

Wir spielen nicht um Geld, ich habe selbst keins...

...wir k�nnten aber wie in Greenwood um Kleidungsst�cke spielen.

Kleider?! Genau, um Kleider.

Es ist sozusagen kinderleicht. Ihr m�sst euch nur Serien gut merken.

Ein Paar. Zwei Paar.

Und drei gleiche.

W�hrend des Spiels werdet ihr es schon lernen.

Es ist l�ngst Zeit ins Bett zu gehen, Milady.

Was redest du, wie kann ich zu Bett gehen, wenn hier soviel passiert.

Und unten durchsuchen Soldaten die Felder.

Sicher sind sie entkommen.

Ich m�chte zu gern wissen, ob es geklappt hat.

Aber Sir Guy wird sich bald fragen, wie sie �berhaupt entkommen konnten.

Ruhen wir uns aus, solange es uns noch m�glich ist.

Ich bete daf�r, dass sie sicher entkommen konnten.

Ich f�rchte, unser letztes St�ndlein hat geschlagen.

Darf ich eintreten? Robin!

Ich komme, um mich f�r Eure Hilfe zu bedanken.

Geht weg vom Fenster. Warum seid Ihr noch hier?

Tuck ist noch gefangen, und meine Aufgabe f�r den K�nig ist noch nicht erf�llt.

Und ich hoffe, dass Ihr mir helft. Mit Freuden Robin.

Gibt es hier einen Mann, dem Ihr vertrauen k�nnt.

Der meinen Leuten eine Botschaft bringt. Aber er darf kein Dummkopf sein.

Es darf jetzt kein Fehler passieren. Ich finde schon jemanden.

Wie lautet die Botschaft? Das wei� ich noch nicht.

Ich brauche zuerst noch ein paar Informationen.

Von Hubert zum Beispiel. Wo ist sein Zimmer?

Das Zimmer liegt am Ende des westlichen Fl�gels.

Gut. Geht nicht hin, es ist gef�hrlich.

Ich kenne keine Gefahr, wenn es um das Wohl des K�nigs geht.

Also im Westfl�gel. Wenn Ihr zur�ckkommt, wartet Euer Bote.

Brian von Eskdale.

Nein, ich kann nicht glauben, dass es Pater David war.

Aber er war als Einziger im Kerker. Hubert!

Wenn du morgen f�r mich was wert sein sollst, dann geh lieber schlafen.

Geh, scher dich ins Bett! Guth!

Herr. Weck Pater David und bring ihn her.

Jawohl.

Ein Schrei und Ihr landet im Himmel.

Ich brauche ein paar Informationen, Hubert.

Was plant ihr mit dem K�nig? Was plant ihr mit dem K�nig?

Saltire wird sich mit ihm treffen. Wann und wo?

Morgen in Harrow Weald. Und weiter?

Sie wollen seine Landung verhindern.

Du meinst, sie wollen ihn niederschie�en wie einen Hund, wenn er an Land kommt.

Du bist ein Schuft, Hubert. Es ist ja nicht mein Plan.

Wie viele Mann nimmt Saltire mit? 40.

Wenn du mich bel�gst...

Bestimmt, Robin, es ist wahr, ich schw�re es bei den Gebeinen meiner Ahnen.

Die retten dich auch nicht, wenn du mich belogen hast.

Los, dreh dich um. Dreh dich um.

Zeig mal, was du hast.

Da, vier Junker, Bruder, deine Kutte.

Vier Asse, Walter, deine Beinkleider.

Euer Bote, Herr.

Lady Alys, das ist nichts f�r Frauen.

Ist denn kein Mann in Belton? Ich traue keinem mehr als mir.

Schreibt die Botschaft. Die Botschaft, Robin.

Euch haben also zwei Weiber gefangen genommen.

Ich bin ein alter schwacher Mann, Sir Guy.

Und diese Amazone hatte wirklich Kraft f�r zehn.

Gut, Ihr k�nnt gehen. Danke mein Sohn.

Guth! Ja, Sir.

Bring mir Lady Alys und ihre Amme.

Du brauchst nicht zu warten, bis sie sich angezogen haben.

Bring sie, wie sie sind. Sofort, Sir.

Seid Ihr denn sicher, dass Ihr rauskommt?

Es gibt nicht nur ein Tor in dieser Burg. Sch�n.

Meine Leute lagern genau westlich von hier, nur wenige Schritte in den Wald.

Wendet euch bitte an Little John. Little John.

Ich bringe einen Befehl von Sir Guy.

Steht auf und weckt Eure Herrin, habt Ihr geh�rt?

Meine Herrin ist auf dem Weg in den Wald, mein Freund.

Erledigt, r�umt Ihn weg. Er hat den dicksten Sch�del in der Burg.

Z�hlt immer bis 50 und schlagt dann wieder drauf.

Sorgt euch nicht um Sir Guy, der hat im Moment andere Probleme.

Fertig, Milady? Fertig.

Robin, wenn Euch nun diesen Gefallen getan habe...

...tut Ihr f�r mich dann auch etwas? Jederzeit, Milady, was Ihr wollt.

Bringt mir den Vers von dem Eremiten bei.

Darum bittet Ihr besser Brian von Eskdale.

Viel Gl�ck.

Wenn Robin sich noch hier in der Gegend aufh�lt, bin ich der K�nig von Schottland.

Er ist sicher schon wieder l�ngst im Sherwoodwald.

Ich an seiner Stelle w�re das jedenfalls.

Der Gauner wird h�ngen, das ist sein Schicksal.

Ich f�r meinen Teil gehe zur�ck und melde, dass wir nichts gefunden haben.

Ich komme mit, hier im Wald herum zu laufen, ist doch sinnlos.

Hier geblieben. Sch�n hier geblieben.

Was, das ist ja Lady Alys.

Lasst mich los, ihr ungehobelten Kl�tze, sonst werde ich es Sir Guy sagen.

Sir Guy wird sicher sehr �berrascht sein, wenn er davon erf�hrt.

Warum lauft Ihr um diese Zeit mitten im Wald in M�nnerkleidung herum?

Ich k�nnte wetten, dass sie sich mit Robin Hood treffen will.

Nach meinen Erfahrungen mit adeligen Damen w�rde mich das nicht �berraschen.

Kommt mit, wir bringen Euch zu Sir Guy.

Das wird das vern�nftigste sein, was wir machen k�nnen.

Lasst mich. Lasst mich los.

Little John.

Little John. Ihr w�nscht bitte.

Seid ihr Little John.

Ja, ich bin Little John, Milady. Wie er leibt und lebt.

Das glaube ich auch. Eine Botschaft von Robin Hood.

Wo ist Harrow Weald, Milady.

Bis Harrow Weald ist es ein ziemlicher Weg, ein halber Tagesritt nach Westen.

Dann m�ssen wir uns beeilen.

Robin schreibt, dass der K�nig heute ankommt.

Und er und Bruder Tuck treffen sich mit uns unterwegs.

Hei�t das, dass Tuck auch entflohen ist?

Nein, aber Robin will ihn befreien.

Danke Milady, Ihr habt uns einen gro�en Gefallen erwiesen.

Das hoffe ich.

Hubert.

Hubert, wo steckst du denn?

Hubert.

Hubert. Was zum Teufel?

Alarm, um Himmels Willen.

Wach endlich auf. H�rst du nicht den Alarm.

Die Burg ist in Gefahr und du schnarchst wie ein Ochse.

Walter, was ist hier los und wo ist Bruder Tuck?

Bruder Tuck. Der ist doch eben noch hier gewesen.

Genau wie bei Robin Hood, ihr seid die gr��ten Schlafm�tzen der Welt.

Zum Teufel, wir sprechen uns noch. Aber zuerst m�ssen wir die beiden fangen.

Nur keine Aufregung. Wenn Ihr sie haben wollt, k�nnen wir...

...die beiden zusammen mit der ganzen Bande in aller Ruhe gefangen nehmen.

Ist das ein Witz, Hubert?! Und zwar in Harrow Weald.

Er ist dorthin geritten, um Saltire daran zu hindern...

...den K�nig bei der Landung zu ermorden.

Harrow Weald, aber der K�nig landet doch, wenn die Flut kommt, in Fosdyke.

Und Robin h�lt wirklich das M�rchen mit Harrow Weald f�r wahr?

Ich bin sehr �berzeugend als L�gner, insofern ist es gar nicht n�tig...

...deswegen unserer Leute in der Gegend herumjagen zu lassen.

Ausgezeichnet. Al, Al, komm her.

Ihr w�nscht, Herr? Gib den M�nnern Bauernkleider.

Alles fertig, Walter? Einen Augenblick noch, Sir.

Al, verteil die Masken.

Milady.

Ich habe Robins Leute gefunden, aber was passiert im Hof?

Entschuldigt bitte, aber ist mein Schwert hier?

Ja, aber warum bist du denn so komisch angezogen?

Findet Ihr nicht auch, dass ich wie ein echter F�rster angezogen bin?!

Komm hol dir dein Schwert, Guth. Danke, Milady.

Was soll dieser Aufzug?

Wenn wir den K�nig t�ten, dann soll jeder glauben...

...dass Robin Hoods M�nner das gemacht haben.

Einer von den Leuten des K�nigs k�nnte lebend davonkommen, und der w�rde...

Aber der K�nig landet doch in...

Das M�rchen hat sich Hubert ausgedacht.

Der K�nig landet in Wirklichkeit in Fosdyke.

Guth! Ich komme ja schon, ich komme.

Stets zu Diensten, Milady.

Wenn alle weg sind, sattle mein Pferd.

Robin Hood muss gewarnt werden, schnell.

Werden wir rechtzeitig ankommen, Robin?

Ich glaube schon, wir brauchen sicher nur noch eine Stunde.

Ich h�tte zu gern Sir Guys Gesicht gesehen...

...als er seine splitternackten Wachleute vorgefunden hat.

Wir sind bereit, Sir. Dann vorw�rts nach Marleywoods.

Vorw�rts, M�nner.

Und woran erkennen wir sein Schiff, Herr?

Es f�hrt am Mast eine Flagge mit den drei L�wen von England.

Der Sonne nach muss es bald kommen.

Unser geliebter, Heim gekehrter K�nig, empfangen von seinen treuen Untertanen.

Hier Guy? Ja, das ist ein gutes Versteck.

Walter! Ja, Herr.

Die M�nner sollen sich verstecken und sorge daf�r...

...dass sie ihre Masken anlegen. Jawohl, Sir.

Du bist mir daf�r verantwortlich. Jawohl, Sir.

Von den Begleitern des K�nigs muss einer am Leben bleiben...

...damit der �berall erz�hlen kann, wer die M�rder waren.

Ja, aber wenn keiner von den M�nnern des K�nigs entfliehen will?

Dann muss einer verwundet zur�ckbleiben, und den werden wir zuf�llig finden.

Aber was auch passiert, Richard muss sterben.

Ja, Herr.

Nigel.

Treue Diener Eurer Majest�t.

Erhebt euch, M�nner.

Es ist sch�n, ein treues Gesicht wiederzusehen.

Ihr kennt ja Sir Henry und den jungen Brian von Eskdale.

Wo ist Moraine?

Er bittet seine Abwesenheit untert�nigst zu entschuldigen, Sir.

Eine Beinverletzung hat ihn in letzter Minute ans Zimmer gefesselt.

Aber er erwartet Euch in seiner Burg.

Ich m�chte auf dem schnellsten Weg zu ihm.

Ihr habt Pferde f�r uns, wie ich sehe. Zu Eurer Majest�t Verf�gung.

Dann los.

Ihr glaubt gar nicht, wie ich mich auf mein geliebtes England gefreut habe.

Robin, ein Reiter.

Alles in Deckung.

Lady Alys.

Robin, wie gut, dass ich Euch gefunden habe, es gibt etwas schrecklich wichtiges.

Was gibt es denn?

Hubert hat gelogen, der K�nig landet nicht in Harrow Weald sondern in Fosdyke.

Sir Guy plant den Hinterhalt in Marleywoods.

Marleywoods, das schaffen wir nicht mehr rechtzeitig...

...das liegt eine Stunde von Fosdyke, aber von hier aus ist es dreimal so weit.

Wir haben sechs Pferde. Das ist unm�glich.

Sir Guy hat 20 Mann bei sich. Wir m�ssen es trotzdem wagen.

Ihr habt geh�rt, man hat uns reingelegt. Wir reiten nach Marleywoods.

Lady Alys, Ihr bleibt bei meinen Leuten und ruht Euch aus, bevor Ihr zur�ck reitet.

Gott sch�tze den K�nig.

Ich finde aber nicht, dass dieser der k�rzeste Weg zu Moraine ist, oder Nigel?

Nicht der k�rzeste, Majest�t, aber der sicherste.

W�hrend Eurer Abwesenheit hat die Zahl der R�uber zugenommen.

Besonders die R�uberbande von einem gewissen Robin Hood macht...

...den Sherwoodwald und Barnsdale zu einer Todesfalle f�r alle Reisenden.

Ist das wirklich so? Ja, Majest�t.

Es schien mir besser, einen Umweg zu w�hlen, um ihnen auszuweichen...

...so lange wir nicht in der Lage sind, es mit ihnen aufzunehmen.

Das war eine sehr weise Entscheidung.

Welchen Weg w�hlen wir? Dort entlang, Majest�t.

Die Gegend hei�t Marleywoods.

Also, versteckt euch Leute.

Alles klar? Jawohl.

Euch sieht man ja meilenweit.

Wir sind soweit.

Wir werden sicher nicht mehr lange warten m�ssen.

Frag Harald, ob es was Neues gibt? Ja.

Hast du schon was entdeckt, Harald? Noch nicht, Hauptmann.

Sperr die Augen auf, ich warte.

Walter. Reiter.

Sie sind es, ich kann ihre Wappen erkennen.

Saltire und der K�nig. Gut gemacht.

Mir fehlt nichts, schnell in Deckung.

Sir Guy ist gefallen, jetzt ist alles verloren. Rette sich, wer kann.

Wer sind diese tapferen M�nner?

Ich f�rchte Sir, es sind die R�uber, vor denen man Euch gewarnt hat.

Ich kenne Robin Hoods Gepflogenheiten von Alan Delays Hochzeit her.

Und die beiden anderen Burschen m�ssen Friar Tuck und Little John sein.

Mit solchen M�nnern im Gefolge, w�ren wir schon lange aus Deutschland geflohen.

Ich kann es kaum erwarten, ihre Bekanntschaft zu machen.

Und das, Majest�t, ist die ganze Geschichte.

Sollten wir einige Male gegen Eure Gesetze versto�en haben, verzeiht uns.

Ich werde wohl nicht anders k�nnen, als Euch zu verzeihen.

Ich kann auch nicht umhin, Euch daf�r zu danken, dass Ihr mein Leben gerettet habt.

Steht auf, Robin Hood, ich habe Euch vergeben.

Auch Euch Lady Alys habe ich f�r Eure Tapferkeit von Herzen zu danken...

...Ihr habt in mir einen Freund f�r heute und immer.

Brian. Sire.

Beltons Schloss wird von mir �bernommen und ich brauche daf�r einen Verwalter.

Ihr w�rt daf�r meines Erachtens der richtige Mann...

...aber ich habe das Gef�hl, dass Ihr besseres im Sinn habt.

Wir sind verlobt, Sire. Das ist allerdings etwas anderes.

Dann k�nnte ich Euch ja mit Beltons Schloss eine Freude bereiten.

Robin. Sire.

Eine Sache m�sst Ihr mir noch erkl�ren.

Wie war es m�glich, dass Euer unbewaffneter Bruder Tuck...

...mit so vielen Bewaffneten fertig wurde und unbehelligt aus dem Gef�ngnis entkam.

Ich bin zu einer Vorf�hrung immer gerne bereit, Eure Majest�t.

Das hei�t, wenn Ihr gewillt seid, mit mir um Eure Kleider...

Man sagt mir, Moraine, es gibt trotz meines Verbotes immer noch Leute...

...die in meinen k�niglichen W�ldern der Wilddieberei fr�nen.

Ich f�rchte, das stimmt, Sire.

Wenn das so ist, Robin, dann sorgt mir f�r ein k�nigliches Abendbrot.

Los geht's, M�nner.

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