All language subtitles for Oktoberfest.1905.S01E01

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Original subtitles

Mein Leben lang habe ich den Männern zugeschaut, wie sie gegeneinander ihren

Willen durchsetzen.

Ich habe schon gewusst, wo ich ihnen ins Wissen reden muss, damit sie auch

meinen mit durchsetzen.

Was wir stärker verkaufen, das sind ihre Schulden.

Und sie machen immer wieder dasselbe.

Sie folgen immer dem gleichen Muster.

Es ist fast schon beschämend, wie leicht man sie berechnen kann.

Was blüht unter der Haut dabei?

Schwarz ist das, was übrig bleibt.

Schwarz ist das, was übrig bleibt. Weil die Tonne in meine Augen erscheint.

Tonne in meine Augen erscheint. Und auch beim Schlag sind wir dann alle gleich.

Weil die Tonne auf Wiesen scheint.

Herr Prank, Sie sollten anfangen, letzte Angelegenheiten zu regeln.

Waren die Angst zu groß wert, empfehle ich Ihnen einen Priester.

Ich habe keine Angst vor dem Tod.

Ich muss nur das Oktoberfest überleben.

Herr Prank, der Tod kann Sie auch vorherholen.

akzeptieren Sie seinen Sieg wie den eines Freundes.

Vielen Dank.

Aber ich akzeptiere keine Niederlage, auch nicht gegen einen Freund.

Ich nehme an, deswegen hatte ich nie einen.

Damit der Krebs die Erste.

Ich habe noch eine Überraschung für dich.

Was?

Schau dich um.

Gersten? Das ganze Feld.

Ich habe es gekauft.

Was sagst du mir jetzt?

Das ist ja keine Überraschung.

Was hat er davon?

Warum?

Solange ich deine Zustimmung habe, kann ich meine Entscheidungen ohne ihn

treffen. Und die hast du?

Das ist eine gute Investition.

Es macht uns unabhängig von den Lieferanten und von ihnen die Preise. Es

uns freier. Das willst du doch, oder?

Machen auf.

Woher hast du das Geld, um so viel Land zu kaufen?

Machen auf.

Die Ozeanpassage.

4500 Seemeilen für Clara Hoflinger, ihre wunderschönen Töchter und ihren sie

über alles liebenden Ehemann.

Familiensuite von Triest bis nach Chicago.

Gleich nach der Wiese.

Du hast geglaubt, die würde unsere Träume verkaufen, gell?

All unsere Einnahmen stecken 1000 Hektolitern Wiesenbier. Und die brauchen

10 Wochen, um wieder zu Geld zu werden.

Also von welchem Geld?

Ein Investitionskredit. Der Bank.

Früher hast du sowas mit mir abgesprochen.

Bitte, Kandel, aufhören.

Wenn du alles machen könntest, was du magst, wo würdest du hin?

So bleiben, Mama, nur mit dir.

Und dein Papa?

Ja, besser, Maxi. Gut, gut, gut, gut, gut, gut. Ja, besser, besser.

Bei deiner Rechten nimmt man Schwung aus der Hüfte.

Probier mal.

Gar nicht so schlecht. Da fällt dein Gegner immer im Auge.

Ja, nicht schlecht.

Warum wollt ihr nach Chicago?

Da gehört's her.

Und mich lässt sie hier allein.

Warum kommst du nicht einfach mit?

Ich kann nicht.

Ich hab's ihr doch versprochen, dass sie da bleibt.

Bis sie rauskommt.

Du hast recht.

Bleib da und warte auf deine Mama.

Und wenn sie draußen ist, dann hole ich euch beide nach.

Dann lebt sie bei uns in Chicago.

Wäre das was?

Ja, schon.

Aber davor brauche ich dich hier.

Du bist sowas wie mein Vertrauensmann.

Wir telefonieren einmal in der Woche.

Und wenn ich dich frage, ist der Pau tot, dann meine ich damit, ob der Prank

der Nähe ist.

Und wenn der Pau noch lebt, dann erzählst du mir, was der Alte hier so

und ob er wieder irgendeinen Schmarrn gemacht hat.

Mach's das für mich.

Gut.

Sag's den Burschen, die letzte Vogel muss ins Eiskeller.

Und Maxi, wenn's mehrere sind, wen haust du zuerst um?

Den Größten.

Wo brennt's denn?

Servus Kurt.

Jetzt ist es noch ein wenig zu dunkel.

Schaut, dass ihr die Fenster laut kriegt.

Wie

schaut

es aus?

Die Entwürfe sind gut, Herr Nugel. Es dürfte nur nicht Bräu heißen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, aber das Bild ist fertig.

Entschuldigen Sie.

Aber ich dachte, in Russland lernt man Englisch.

Wenn Sie es nicht ändern, dann nehmen wir einen anderen Maler.

Anderen Maler?

So einfach ist das, Frau Lenklara?

Fräulein.

Nehmen Sie Ihre Bilder mit. Jemand wird sie raus begleiten.

Ich lasse Sie hier.

Vielleicht fällt Ihnen morgen auf, dass für Amerikaner nicht so deutsch ist wie

Diakritiker. Nicht nur das Oktoberfest.

Dass es genau so gewollt war, was man künstlerische Freiheit nennt, jedenfalls

außerhalb Bayerns.

Und vielleicht auch, wie viel Aufmerksamkeit sie hätte.

Oder nicht?

Wen kümmert's?

Was haben Sie eben gesagt?

Der Kritiker?

E -Striche, E -Striche, ja. Macht Ihre Sprache einzigartig in der Welt.

Ja, eine Marke, an der Sie jeder erkennt.

Zwei kleine Punkte machen das Profane besonders.

Zur Seltenheit, zur Fantasie.

Ja, ein deutsches Bier.

Dir ist gut.

Besuchen Sie mich doch mal.

Am Gärtnerplatz in der Deutschen Eiche.

Da bin ich jeden Abend.

In solche Wirtschaften gehe ich schon lange nicht mehr.

Dann bleibe ich eben nur der Mauler.

Mein Vater und ich kamen damals einen langen Weg von Berlin nach München.

Er wollte damals ein Bier auf dem Oktoberfest vorstellen.

Und er kam nicht zurück.

Aber ich bin zurückgekommen.

Vor zwei Tagen.

Aus den Vereinigten Staaten von Amerika.

Und was ich von dort mitgebracht habe, ist ein Traum.

Es ist der Traum meines Kindes. Ein Traum, den man nie aufhört zu träumen.

Traum, der Wirklichkeit werden muss. Für all die Erwachsenen, die glauben, ihre

Kindheit verloren zu haben. Sie finden sie zurück.

Auf dem Oktoberfest.

Denn die Wiesn ist eine Zeitmaschine in die Kindheit.

Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen die Deibel -Zeitmaschine, das

Prank -Kolosseo.

Kommen Sie, reisen Sie mit mir in die Zukunft mit der ersten Achterbahn

Röntgen entdeckt Strahlen, die das Innere unseres Körpers sichtbar machen.

Albert Einstein stellt die physikalische Welt auf den Kopf, indem er Masse mit

Energie verbindet und berechnet, was außerhalb unserer Sinne Realität ist.

In England hebt ein Flugzeug vom Boden ab und wird gesteuert.

Der Mensch segelt nicht mehr, er fliegt. Er fliegt.

Die Naturgesetze sind in unserer Hand. Wir haben sie unter Kontrolle. Wir sind

in einer neuen Welt angekommen, die immer kleiner wird, denn wir verbinden

Und jetzt bringen wir Ihnen die erste Achterbahn auf einer Bierburg.

Meine Damen und Herren, Willkommen in der neuen Welt. Willkommen auf dem neuen

Oktoberfeld.

Vielen Dank.

Nun, Einstein,

Röntgen, das ist eh gleich so grandios, Frau Kemmer.

Das ist ein Zirkus.

Wissen Sie was, mein lieber Obern?

Wenn man Sie sich erst mal um Ihre marode Kapitalfeuer agiert, genießen Sie

Tag.

Ich weiß, was du sagen willst.

Aber dieses Mal musste ich dir was verschweigen. Du kannst sowas nicht ohne

entscheiden. Es ging nicht anders. Die Gelegenheit war da. Du hattest mit dem

Festbiet zu tun.

Außerdem entscheidest du auch ohne mich. Ja, wenn ich dazu berechtigt bin.

Clara und ich haben die Mehrheit.

Ach ja?

Du hast ihm zugestimmt.

Hast du die Wohnung und die Brauerei in Chicago gekauft?

Du hast es versprochen.

Und du hast ihm geglaubt? Das ist doch nicht der Ernst, Klaus. Nach dem

Oktoberfest werdet ihr ein neues Leben haben. Wenn ihr dann immer noch nach

Chicago wollt, ist der Name Deibelprank weltberühmt als Erfinder einer

Innovation. Innovation?

Ja. Eine Drecksachterbahn von der Bierburg.

Und dafür setzt du die Träume deiner Tochter und die Zukunft deiner

aufs Spiel.

Wir sitzen auf gepackten Koffern. Na, na, Roma.

Werden dir die Amerikaner dein Bier aus den Händen reichen? Verdammt nochmal,

verstehst du das nicht?

Dir geht es nur darum, dass du der Größte bist.

Und du gibst ihm für diesen Wahnsinn eine Unterschrift.

Ich kann es nicht glauben. Echt.

Roman! Roman!

Vertrau mir.

Bitte.

Wie geht es den Kleinen?

Die freuen sich auf Chicago.

Opa, wie der Zufall es will, hätte ich jetzt Zeit für einen kleinen Plausch.

Natürlich nur, wenn Sie es möchten.

Ich habe schon gedacht, ich komme nieder, Herr Merz.

Die Kapitalfeuer gegen Übernahme aller Verbindlichkeiten zu erwerben. Ja, es

fehlt nur noch Ihre Unterschrift und Sie sind von Ihrem Aufsichtsmandat

entbunden. Und diese Altlast, einfach alle mal los.

Warum möchte ein Mann der Finanzen wie Sie seit Jahren eine rote Brauerei

erwerben?

Mei, mir soll es recht sein.

Vorausgesetzt, die Kapitalbräu bekommt noch in diesem Jahr eine Bierburg auf

Wieden.

Ausgeschlossen.

Es gibt laut Magistratstatut bloß Platz für Siebenburgen.

Das ist aber schade, nicht?

Übrigens hat sich bei einer Prüfung der Bilanzen herausgestellt, dass Sie sich

recht großzügig aus den Erträgen der Kapitalbräu bedient haben. So scheint es

zumindest.

Machen Sie sich nicht lächerlich.

Wahlkampfspenden aus dem Brauereisektor sind durchaus üblich.

Mein Westen ist reiner als das Bier der Kapitalbräu AG.

Was wäre denn, wenn eine der sieben in diesem Jahr verhindert wäre?

Also aus unerfindlichen Gründen.

Das wäre natürlich eine andere Situation.

Was halten Sie von einer Beteiligung von fünf Prozent?

Ist das Leben nicht manchmal eine achte

Bahnfahrt?

Post für Sie, Frau Hoflinger.

Ein bisschen.

Meine Trauer übergeht mich.

Genau.

Du bist immer der Leidtragende, sonst niemand.

Wir sitzen auf einem Haufen Schulden. Ist dir das eigentlich klar?

Jetzt muss ich den Wahnsinn von deinem Vater unterstützen, damit wir nach

Chicago können.

Er wollte meine Zustimmung für etwas, das er schon längst entschieden hatte.

Genau wie du.

Ich hab's satt. Ich bin mehr als nur ein Prozent zwischen euch. Dieser Mann ist

erst zufrieden, wenn er die Kontrolle hat über das Leben von alle anderen.

Ich rede mit dir.

Bleib jetzt da!

Hey! Hey!

Clara.

Ich habe für dich meine Mutter entmündigt. Die sicher war, dass sie

und meinen Bruder auf dem Wüsten hat.

Sag mir nicht, der Mond scheint.

Ich werde ihn niemals sehen.

Doch zeig mir seine Spiegelung, dein Licht in meinem zerbrochenen Glas.

Die Wahrheit ist, ich muss sie wiedersehen, Clara.

Wittwig Handel.

Letzte Worte?

Vierer Halbjahr.

18. Jänner 1901.

In Heidhausen wird das Scheißhaus ausgepumpt.

Sonnenmord.

Und aus dem Scheißhäusel rutscht ein Laich.

Wie ein frisch entbundener Fötus aus der Hölle. Drei Häuser vor deinem Fern.

Notwehr.

Gegen ein körperliches Überlegen. Links ein Bein, rechts ein Messer.

Wen deckst du?

Genosses aus.

Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme, dein Wille geschehe.

Drei Dinge braucht die Liebe.

Verlangen,

gemeinsamen Traum und Ehrlichkeit.

Verlieren wir eins, können wir es noch schaffen.

Aber wenn wir zwei verlieren, verlieren wir alle.

Uns. Ich möchte auch so viele Geschenke wie die Fili zum Geburtstag. Amen.

Amen.

Sie zögern.

Hm?

Schön, das Glück zu sehen, nicht wahr?

Leute wie wir sind's nur aus der Ferne.

Was wird er an Ihnen sehen?

Nach all den Jahren.

Maxi ist hier gut aufgehoben. Es geht ihm gut.

Ihr Sohn braucht Sie nicht.

Hören Sie auf.

Und Clara brauchst du auch nicht.

Du, Dämoni, hat dir nur aus einem einzigen Grund in die Eier gebissen.

Weil du ja Waffen an den Kopf gehalten hast, als du dich hinknien solltest. Du

Doldi, du!

Für das Stück, das ich dir geübt habe! Das Eisen!

Das ist ein Theaterrevolver, der war doch noch nicht einmal geladen.

Schatze dich doch.

Das ist Blut.

Das ist ein Spitzel, der ist von der Sitten.

Der will uns draufkriegen, das hat er gesagt. Das ist nicht klar.

Störe ich gerade?

Ich hab halt gedacht, das ist eine Chefin von der Zitte.

So ein Schmandi ist nicht von der Zitte.

Ja, aber ich hab's halt gedacht.

Die Tricks sind halt ein bisschen übertrieben.

Pardon.

Weißt schon.

Nein.

Du bist doch die Schüsselnieder, die man noch mal gesungen hat.

Schon besser.

Warst du im Zuchthaus?

Jetzt suchst du Arbeit.

Mir ist gesagt worden, da werden keine Fragen gestellt.

Kannst du auch arbeiten.

Unter zwei Bedingungen.

Was du gerade gesehen hast, das vergisst.

So etwas kommt nicht oft vor.

Zweitens, jeder Kundenwunsch wird erfüllt. Wenn einer ausfällig wird,

raus. Ich mache dir alles fürs Geld, aber anschaffen hat es du nicht mehr.

Kannst du auch das Scheißhäuser putzen.

Ich habe einen Sohn.

Ich kann alles brauchen, aber nicht, dass er mich wieder so sieht.

Da, hast du eine Nahrung für die Seele.

Bei mir bist

du keine Mörderin und auch keine Hure.

So wie die Moni keine Trinkerin, die Hanni keine Hysterikerin und die Baby

Taschendiebin ist.

Bei mir, da sind wir Frauen.

Und dafür kann uns keiner verurteilen.

Und du bist meine Sängerin.

Da, wo ich war,

da hat keiner gegeben.

Ich glaube nicht, dass ich das bekomme.

Tut mir leid.

Manchmal, da muss man sich vor sich selber verstecken, damit dich keiner

erkennt.

Du kannst dich aufbehalten, bis du wieder glücklich bist.

Du bist bei mir Mysteria.

Sie ist traurig und sie ist glücklich.

So wie du.

Mei, der Vogel nervt.

Und mir.

Warum hat euch der alte Deppernzeit Pau zur Hochzeit geschenkt?

Weil er so schön bunt ist.

Und weil mir lieber Herr Schwiegervater nicht verstanden hat, dass ein

Pfauenmännchen nur so schön bunt ist, wo wir Pfauen weit sind.

Wenn aber kein Weiberl im Käfig ist, dann schreit er.

Weil er dann sinnlos ist.

Ich bin mal darauf gewartet, dass der alte Depp das schon selber kapiert.

Die letzte Lieferung aus Übersee hat gerade noch ins Lager gepasst, Herr

Ab morgen wird aufgebaut.

Sie sind da?

Das

ist

besser,

wenn die Seele schmerzt und die Nacht nicht endet.

Woher wissen Sie denn, wie es meiner Seele geht?

Dunkle Seelen finden Sie, meistens bei Nacht.

Gleichaus.

Ich bin beeindruckt.

Hillel, auf geht's.

Langsam weiß ich, wonach ich suche, kleine Dichterin.

Versteckt die dahinter.

Sei die Vogelfrau.

Und dann flirten.

Und ihr, ihr unterstützt eure Sängerin. Verstanden?

Hoi, Mond, es quänt um drei in der Früh.

Wie schreibt dein Name mit meinem Blut?

Zwo weiße Kerzen, meine Lippen vibrieren.

Heiser wieder, hoi, mein Fluch. Immer wieder

die Luft.

Wann mit dem Teufel dann?

Wann mit dem Teufel dann?

Wann du mit dem Teufel dann? Dann brauchst du die Schuhe, weil dann der

fällt. und die Glühur umeinander spritzt, der Schwelwe blaubrennt und die

mehren.

Legt sie ja kalt nicht um mein Herz.

Ich treuze es nicht und fülle die Kerzen wieder um.

Ich schnaufe die Eier so tief, wie heute schnaufe ich Kohl.

Ich lasse die Eier aus, meine Herzen seien rot.

Und sie brennen und sie brennen und sie brennen.

Ich schnaufe im Zeitbild mit einem 1 ,40, der Doppelträger so weit.

Ich spüre, dass er muss fliehen, denn er hat einen Katzenfluss und wir haben

Floh. Und dann ist er nicht mehr da und die brennen.

Ich werde sie glauben!

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