All language subtitles for Weissensee.S03E01.Eine.Nacht.im.November.German.720p.BluRay.x264-iND

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Original subtitles

Ich liebe dich. Ich dich auch.

H�rt ihr mich alle da drau�en? Julia und Martin kriegen ein Kind!

Da stimmt was nicht. Ich sp�r's.

Ich brauch Gewissheit, was unser Kind angeht.

Und du brauchst das auch.

Aber du glaubst nicht wirklich, dass sie entf�hrt wurde, oder?

Die Nachrichten.

Bundeskanzler Helmut Kohl

gab am Vorabend seiner Polenreise einen Bericht zur Lage der Nation ab.

"Die deutsche Teilung", so der Kanzler, "ist widernat�rlich."

Kohl wiederholte... Morgen.

Morgen, Falk.

Was h�rst du denn da? Ich werde dich melden m�ssen!

Sch�n, dass du den Humor noch nicht verloren hast.

(Radio) ... hielt Kohl die Forderung der DDR-B�rger nach �nderungen...

Ja, im Mondschein vielleicht.

(Radio) Die Menschen in der DDR...

Schei�e.

Okay.

Schei�e.

Kupfer.

Der stellvertretende Minister.

Halb zw�lf? Ja. Um was geht's?

Gut. Bis sp�ter.

Ich muss noch mal dienstlich telefonieren.

Ja? Ich muss dich treffen.

Warum? Ich mach mir Sorgen.

Um euch oder wie? Nein, um dich.

Hm.

Ja, okay, ich �berleg's mir.

Wer war 'n das? - Volker.

Wegen dem Auftritt in Erfurt.

Guten Morgen, Hans.

Deine Mutter glaubt sicherlich, ich hab es vergessen.

Unseren Hochzeitstag.

Du, ich werde heute Abend nach Hellersdorf fahren.

Ich kann mich nicht damit abfinden.

Ich hab's zwei Jahre versucht. Es hat nicht funktioniert.

Anna ist meine Tochter, ich...

Ich kann nicht einfach gar nichts machen.

Ja, Martin, ich verstehe dich ja, aber du kannst da gar nichts machen.

Hier, schau mal. Das ist 'n Foto von Anna.

Und das Foto, das hab ich von Dunja. Das ist Julia mit neun Jahren.

Ich will den Simkows diese Fotos vorlegen.

Und dass sie sich auf 'n Vaterschaftstest einlassen.

Und wenn sie sich weigern, Hans, dann brauch ich deine Hilfe.

Wie... wie soll ich... Du wirst schon wissen, wie.

Martin. Martin, du musst endlich loslassen.

Du machst dich doch fertig. Fang was Neues an, Martin.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Kommst du, Hans? Guten Morgen, Martin.

Guten Morgen. Fr�hst�ckst du mit uns?

Nein, danke. Ich hab schon.

Das neue Politb�ro ist eine Farce.

6 von angeblich 10 neuen Mitgliedern sa�en vorher auch drin.

Aber Krenz, Modrow, Herger sind j�nger!

Ach! Krenz ist Erichs Ziehsohn. Der hat den Chinesen gratuliert!

Sie denken �ber Neuwahlen nach, �ber neue Reiseregelungen.

Ist doch schon mal was.

Wir d�rfen uns nicht einlullen lassen von diesen Ref�rmchen.

Wir d�rfen uns nicht einlullen lassen von diesem Bonzen-Kasperletheater.

Richtig. - Richtig.

Morgen. - Morgen, ihr Turtelt�ubchen.

Morgen. - Na, du einsames Huhn?

Ich schreib 'ne Stellungnahme zu dieser Farce.

Die k�nnen wir heute Nachmittag im Demokratischen Forum verlesen.

Er sieht nicht gut aus. Hat wieder nicht geschlafen, wa?

Hier, Sch�fchen. - Danke, Oma.

Wie k�nnte ich den 9. November 1949 vergessen?

Es war saukalt damals.

Das Standesamt in Wei�ensee wurde verlegt in eine Turnhalle,

weil das Rathaus zerbombt war.

Wir haben unter Seilen geheiratet. Ja, es ging gleich sportlich los.

Ach was, Hans!

Meine alte war doch noch gut. Das ist eine Automatikuhr.

Die brauchst du nicht mehr aufziehen Richtig.

Danke, Hans.

Und heute Abend feiern wir alle zusammen, ja?

Ich komm sp�ter, ich hab eine Veranstaltung an der Uni.

Was ist das f�r 'ne Veranstaltung?

Wir wollen eine neue studentische Vertretung gr�nden.

Eine parteiunabh�ngige Vertretung.

Sonja, holst du deinen Schulranzen? Mach ich!

Da gehst du nicht hin. Das kannst du mir nicht verbieten.

Dein Vater hat Recht.

Was ist, wenn da Spinner sind und das Ganze eskaliert?

Wir sind garantiert friedlich! - Kannst du f�r alle sprechen, Roman?

H�r mal zu.

Wir sitzen auf einem Pulverfass. Wir haben Anweisung von ganz oben,

immer unsere Dienstwaffe zu tragen. Was glaubst du, warum?

Weil keine Konterrevolution je friedlich abgelaufen ist.

Also bitte...

Weitergehen. Gehen Sie weiter.

L�cheln! - Animieren Sie mich!

Ziel und Zweck der Einreise? - Aus touristischen Gr�nden.

Gehen Sie durch.

Frau mit Schal.

Halt! Sie kommen mit.

Keine Druckerzeugnisse oder so. - Sie studieren Geschichte?

Ja, ich bem�he mich. - Was ist das?

Mein Notizbuch. Ich hab ein schlechtes Ged�chtnis.

Was ist Ziel und Zweck Ihrer Reise?

Das Gigantenfries im Pergamonmuseum.

Es stellt den Kampf der G�tter gegen die Kinder der Urg�ttin Gaia dar.

Sie sollten die G�tter st�rzen. Hat aber letztlich nicht geklappt.

Ausreise bis sp�testens 24.00 Uhr am selben Grenz�bergang!

Und?

Schei�kalt.

Heute m�ssen wir den knacken. Robert hat einfach Schiss,

dass die Leute jetzt die eigentlichen Ziele vergessen.

Er ist noch misstrauischer als Falk.

10er Schrauben kommen heute nicht.

Kann nicht wahr sein!

Auch morgen nicht.

Vielleicht n�chste Woche. Und jetzt?

Maschinenwartung.

Die kannste f�r neu verkaufen, so oft sind die gewartet!

Ja, dann eben ohne Schrauben! Nur leimen.

Das h�lt doch nicht.

Ich fahr zur Schlosserei. Haben wir was zum Tauschen?

Tauschen...

Nee. Nee, nee, nee, nee.

Entschuldigung, haben Sie kurz Zeit?

Ich mach 'ne Fotoreihe �ber die Menschen in der DDR.

Nicht �ber B�rgerrechtler, die sieht man ja im Fernsehen.

�ber die normalen Leute. - Ja, die haben zu tun.

Darf ich Sie trotzdem fotografieren? - Finden Sie mich so sch�n?

Ja, schon.

Was glauben Sie, wird Ihnen die Zukunft bringen?

Vielen Dank.

Pfarrer Wolff? Haben Sie einen Moment Zeit?

Sie steigen jetzt besser ein.

Sagen Sie mal, ich hab mal 'ne Frage.

K�nnten Sie mir 'n Abzug machen?

Dann k�nnt ich das meiner Frau zu Weihnachten...

Ja. Ich schreib mir die Adresse auf. - Was zu schreiben ist drin.

Entschuldigen Sie bitte diese etwas rabiate Art meines Kollegen.

Ich wei�, in der Vergangenheit sind unsch�ne Dinge passiert.

Aber jetzt, ich meine...

Ich bin sehr froh, dass bis jetzt alles so friedlich verlaufen ist.

Wir sind beide daran interessiert, dass das auch so bleibt.

Und deshalb, denke ich, sollten wir aufeinander zugehen.

Die Zeiten haben sich ge�ndert. Die Zeiten haben sich ge�ndert, ja.

Und Ihre Zeit ist abgelaufen, Kupfer.

Gut, verstehe ich.

Wenn Sie nicht mit mir reden wollen, dann reden Sie mit meinem Kollegen.

Aber beschweren Sie sich nicht.

G�nther, ich bin zum Stellvertretenden bestellt.

Wei�t du, worum es geht?

Spulen Sie mal weiter!

Ja, weiter, weiter, weiter.

Stopp! Stopp, stopp, stopp.

Die hier, die m�ssen alle erfasst werden.

Wie meinst du das? Jeder einzelne Teilnehmer.

Jeder Einzelne, der da steht.

Die mit den Transparenten zuerst!

Wenn wir die Konterrevolution niederschlagen wollen,

m�ssen wir jeden Feind erfassen und aus dem Verkehr ziehen!

Das ist nicht mehr aufzuhalten! Krenz hat es ganz deutlich gesagt:

Bei uns l�sst keine Regierung eine Opposition zu!

Und das ist ein Befehl an uns!

Die B�rgerrechtsgruppen sind legalisiert.

Die Demonstrationen sind erlaubt. Die Opposition ist eine Tatsache!

Ich habe mit dem Minister gesprochen. Er ist meiner Meinung.

Wir m�ssen den Vorbeugekomplex aktivieren.

Wir m�ssen jetzt das Isolierungslager einrichten!

Die Pl�ne sind alle ausgearbeitet. Oder, Kupfer?

Wir k�nnten auf einen Schlag 85.000 Subjekte ausm Verkehr ziehen.

Genossen, machen wir uns nichts vor.

Das hier, das wird der schwerste Kampf

seit dem Bestehen unserer Deutschen Demokratischen Republik!

Aber wir sind daf�r ger�stet!

Er muss ausrangiert werden. Bevor du das Bauernopfer wirst?

Das Durchschnittsalter wird �berall gesenkt.

Stehst du immer noch hinter ihm? Ich sehe es wie du.

Diese Bewegung ist nicht zu stoppen. Ja!

Aber wir brauchen die Kontrolle.

Wir sollten die Parteilinie �berwachen.

Aber die gibt's nicht mehr! Und deshalb geben wir alles auf?

Falk! Was willst du?

Ah!

Genosse Oberst, Major Rothals versucht, Sie zu erreichen.

Scheint dringend zu sein.

Und Sie erwartet der stellvertretende Minister.

Ist er allein? Nein.

Zwei Genossen vom MDI

und zwei von der Abteilung Pass- und Meldewesen sind bei ihm.

Sicher wegen der neuen Reiseregelung.

Ah! Oh, Schei�e.

Hast du dich verletzt?

Oh nee, der ist hin�ber!

Schei�e! Der ist nicht mehr zu gebrauchen!

Das tut mir wirklich leid.

Ich meine, zum Tauschen jetzt. Ja, klar.

Kannst ihn vielleicht trockenf�hnen.

Hab zuf�llig grad keinen F�hn dabei.

Ahm... Was kostet denn so was?

20 Mark?

Komm, ich hab ihn kaputtgemacht. Das ist nicht so, wie's aussieht.

Ja, klar. Nimm, bitte!

H�ngt wirklich was davon ab, wenn man so will. Danke.

Nee!

Der ist von '87.

Ja. Ist ein immerw�hrender Kalender!

Na dann, viel Spa� noch damit!

Ach. Hallo?

Hallo!

"Wenn du willst, dass ein Schiff gebaut wird,"

"gib den Menschen nicht Holz und Segel,"

"sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer. Papa."

Es lief alles wie besprochen.

Oberste Priorit�t: die Sicherheit beider Seiten,

die nur geht, wenn wir voneinander wissen.

Also keine �bergriffe, daf�r Informationen, Zusammenarbeit.

Ich dachte, er geht mit allem mit. Aber da sagt er,

er macht mit uns keine Gesch�fte und will gehen.

Ich hab ihn nur festgehalten. Da ist er durchgedreht.

Ja, und dann der Reflex.

Weiter.

Ich hab ihn gepackt, aber er hat keine Ruhe gegeben.

Die geben doch nie Ruhe, Genosse Kupfer.

Das wissen Sie ebenso gut wie ich. Die geben keine Ruhe! Und dann?

Ist er pl�tzlich zusammengesackt.

Ihnen ist klar, was passiert, wenn das rauskommt?

Ein Pfarrer der Umweltbewegung.

Dann bricht 'n B�rgerkrieg los, dann bleibt's nicht bei dem einen!

Ich hab nur Ihren Befehl ausgef�hrt.

Ich habe nicht befohlen, ihn kaltzumachen!

Herrgott, es war 'n Unfall.

Gut, ich k�mmer mich drum. Es ist nicht passiert.

Zeugen gibt's ja wohl keine, oder? Nein.

Los.

Ist euch nicht kalt? Kommt doch rein, drinnen gibt's Schmalzstullen!

Diese bl�de Kuh.

Hallo! - Hallo!

Guckste mal drauf? Das ist der Ablauf f�r heute.

Mhm. Aber nach der Begr��ung

m�ssen wir die Stellungnahme abgeben zum neuen Politb�ro.

Robert wollte dazu auch was sagen. - Wo bleibt der?

Ich geh den suchen. - Gibt's eine Reaktion vom Magistrat?

Nee, die lassen eine Untersuchung auch nicht zu!

Dann machen wir Eingaben, bis sie weich werden.

Halt! Zeigen Sie mir mal Ihre Tasche!

Ich bin schon abgefertigt.

Sie sind noch auf Hoheitsgebiet der DDR.

Was haben Sie fotografiert?

Das Gigantenfries im Pergamonmuseum. Nein, das muss doch nicht sei...

Das Fotografieren von Kunstsch�tzen ist verboten.

Das habe ich noch nie geh�rt! Das ist reine Schikane, ist das!

Nicole!

Er ist weder in der Kirche noch zu Hause.

Das gibt's doch nicht. - Die haben ihn geholt.

Quatsch! - Die haben ihn morgens gekascht!

Wen haben sie gekascht? - Robert.

Das glaub ich nicht. - Passen w�rde es ja zu denen!

Diese Schweine!

Und jetzt? - Weitermachen.

Die wollen ja nur, dass wir abbrechen.

Aber was willst du denn sagen? - Gar nichts.

Solange wir nichts Genaues wissen, machen wir keinen Wind darum, ja?

Liebe Mitglieder, Neumitglieder,

engagierte, interessierte, politische Menschen.

Willkommen im Demokratischen Forum.

Wir m�ssen keine Angst mehr haben. Ab heute sind wir legal!

Ja, Hauptmann Mayer, bitte.

Nein, der mit ay, Abteilung 4.

Genosse Hauptmann, Kupfer hier. Ich brauch 'n Brief.

Ungef�hr eine Seite. Handschrift, ja?

Ja, morgen.

Die Vorlage lasse ich Ihnen in einer halben Stunde zukommen, ja?

Liebe Vera. Meine geliebte Vera.

Meine geliebte Vera.

(Dunja singt) In dem Cafe hoch �ber der Stadt,

nahe dem Tor mit dem goldenen Zifferblatt,

sa� ein Liebespaar Hand in Hand.

Und er sah und er schwieg. Und sie sah und verstand.

In dem Cafe hoch �ber der Stadt,

wo es Wolken und Sonne hat,

gehen die Wege fort �ber Land.

Pappeln stehen am Wegesrand.

Ja, richtig.

Gezeichnet Generaloberst Sch�ning. F�hren Sie den Befehl aus. Ja.

Ja.

Das ist genau so, wie Sie es gesagt haben.

Mit dem sind wir fertig? Ja!

Morgen montieren wir die letzten drei.

Sch�nen Feierabend.

Tag, Martin.

G�rlitz! �h...

Was hast 'n gemacht?

Ich bin von der Leiter gefallen. Im G�rtchen.

Ich hab Beate geholfen.

Schon vor vier Wochen. Seitdem bin ich krankgeschrieben.

Und Beate will nicht mehr, dass ich nach Hause komme!

Ich atme zu laut, sagt sie.

Martin, ich bin lebensm�de.

G�rlitz, du hast Depressionen vom Nichtstun!

Dir fehlt die Arbeit.

Ich bin ganz froh, dass ich nicht ran muss.

Bei den ganzen Demonstrationen wei� man gar nicht mehr,

auf wem seiner Seite man steht. Wessen.

Was? Wessen Seite.

Eben! Wei�t du es noch?

Siehst du, Martin?

Die sind weg.

Was sagst du? Elena und ihre Eltern.

Die sind schon weg, seit die Schule wieder angefangen hat.

Und wo sind sie hin?

Mama sagt, die sind �ber Ungarn.

Nach dr�ben. Ich find das doof.

Elena und ich, wir haben mit Maxi immer Vater, Mutter, Kind gespielt.

Und er hat auch fast noch nie bei Simkows ins Wohnzimmer gemacht.

Komm, Maxi!

Eure Gruppe hat 'ne Eingabe gemacht beim Magistrat wegen der Vorf�lle?

Vorf�lle nennst du das?

Das waren brutale �bergriffe!

W�hrend die Bonzen ihren 40. Geburtstag gefeiert haben,

seid ihr mit Wasserwerfern auf die Leute los.

Ihr habt sie gepr�gelt, verhaftet.

Und wir lassen die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Bei uns herrscht Chaos.

Es gibt nicht wenige, die die chinesische L�sung wollen.

Wir nehmen die Eingabe nicht zur�ck. Wir haben keine Angst mehr.

Nein.

Hans, ich brauch meine Verpflichtungserkl�rung.

Das ist nicht so einfach.

Wenn die in falsche H�nde kommt...

Keiner wird verstehen, warum ich das getan hab.

F�r die B�rgerrechtler w�rst du erledigt.

Klingt, als w�rde dir das gefallen. Was soll das?

Wieso?

Ich k�nnte dich doch dann wieder ein bisschen retten.

Marlene und ich sind heute 40 Jahre verheiratet.

Gl�ckwunsch.

Dann hoffe ich mal, dass eure Feier harmonischer abl�uft als die der DDR.

Gr�� sie von mir.

Oder lieber nicht. Wei�t du noch?

In einer neuen DDR... Ja.

Ja, da werden wir zusammen leben.

Sag deinen Kollegen, diese Aktion mit Wolff wird ihnen nur schaden.

Wie, wa... Was meinst du?

Ihr habt ihn doch verhaftet.

Martin! Guten Abend.

Guten Abend.

Isst du heute mit uns?

Bitte.

Die Simkows sind ausgereist.

Was?

Wieso?

Ich dachte...

Ich dachte, du h�ttest das abgeschlossen.

Das?

Das ist meine Tochter!

Das ist dein Enkelkind!

Anna ist jetzt irgendwo da dr�ben!

Vielleicht ist das die beste L�sung. Hast du �berhaupt kein Herz?

Hast du mich verfolgt? Nee, wieso?

Wei�t du was �ber Robert Wolff? Den Pfarrer?

Nee. Was ist mit dem?

Ihr habt ihn nicht festgesetzt? Na, die Zeiten sind vorbei.

Hallo! Wir sind da!

Hallo, Opa! Papa! Ich hab den Tisch ganz allein gedeckt!

Onkel Martin hat nur die Gl�ser hingestellt.

Toll, meine Gro�e.

'n Abend.

Du lebst eindeutig zu lange ohne Frau, Martin.

Und was ist mit dir? Ich kann bald stricken.

Na?

Ihr habt heute zusammengesessen mit Oberst Lauter und Dickel? Ja.

Schabowski gibt gleich die neuen Reiseregelung bekannt.

Ach, kommt doch jetzt, bitte!

... einen Beschluss des Ministerrates zu neuen Reiseregelungen bekannt.

Demzufolge k�nnen Privatreisen nach dem Ausland

ab sofort ohne besondere Anl�sse beantragt werden.

Privatreisen nach dem Ausland k�nnen ohne Vorliegen von Voraussetzungen,

Reiseanl�sse und Verwandtschafts- verh�ltnisse beantragt werden.

Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt.

St�ndige Ausreisen

k�nnen �ber alle Grenz�berg�nge der DDR zur BRD erfolgen.

Das tritt nach meiner Kenntnis... Wovon redet der?

Wie? Das habt ihr heute so beschlossen?

Nat�rlich nicht! Ist �berhaupt nichts vorbereitet!

Was hei�t das denn jetzt, Papa? - St�ndige Ausreisen

�ber alle Grenz�berg�nge der DDR zur BRD bzw. Berlin West erfolgen...

Ja, und was ist jetzt?

Komm, komm mal her! Schnell!

Komm mal, schnell! Das musst du sehen!

Was ist denn los? - Schabowski.

Was?

Die Grenze ist auf. - Was hat auf?

Die Grenze ist auf.

Nein, so war das nicht vorgesehen.

Ab Sonnabend. Fr�hestens!

Jawohl, Genosse Minister.

Ja, damit ist zu rechnen.

Warum seid ihr alle so komisch?

Ja.

Marlene? Ja.

Es tut mir leid. Der Minister befiehlt Anwesenheit.

Es... Es wird doch...

Es wird doch ruhig bleiben, Hans?

Sicher.

Falk.

Nun setz dich doch mal, Martin.

Und Roman, du auch!

Ich hab den Rotkohl vergessen.

Lass mal, ich mach schon.

Denkst du, die Sowjets fahren jetzt ihre Panzer auf?

In der Aktuellen Kamera muss gesagt werden,

dass die Ausreise beantragt werden muss!

In der Invalidenstra�e stehen an die 50 Leute am Schlagbaum.

Tendenz steigend. Verstanden, ja.

Ja, Gaucke hier. Genosse Minister, ich...

Ja. Ja.

Genosse Minister, Frage: Wie lautet der Befehl?

Ja, ich ruf gleich zur�ck. Ja, wir warten auf 'n Befehl.

Wir k�nnen unsere Leute nicht einfach so h�ngen lassen!

Ja? - Ach.

Ach!

Was sagt das Politb�ro dazu?

Verstanden, ja. - Was? Nichts?

Aber Genosse Minister, wir k�... Hallo?

Das Politb�ro schweigt!

Genosse Hund sagt, die Leute bestehen auf der Schlagbaum�ffnung.

Er wei� nicht mehr, was er tun soll.

Verdammt,dann muss 'ne Division hin! Wir m�ssen Macht demonstrieren!

Wenn wir uns �berrennen lassen, ist es das Ende!

Oberst Fridjoff, sofort.

Ja, General Gaucke hier.

So. Jetzt h�ren Sie mal zu, Genosse.

Ab sofort ist das Verbot aufgehoben, die Schusswaffe zu benutzen.

Ja. Wiederholen Sie das!

Was erlaubst du dir? Das ist nicht dein Ernst!

Das ist mein voller Ernst!

Du willst alles so laufen lassen?

Und wenn dieser Abschaum auf unsere Leute losgeht?

Auf uns? Was machst du denn dann? Womit denn?

Sie ist endlich eingeschlafen.

... und Verwandtschaftsverh�ltnisse beantragt werden.

Reisen m�ssen beantragt werden!

Das wird die Leute davon abhalten, jetzt kopflos loszust�rmen.

Was soll das? Ist doch Quatsch, was ihr da macht.

Wir wollen raus, und wir kommen doch alle wieder.

Mit Ausweis. - Mit Ausweis, hier!

Ich fahr dahin! Ja, ich auch!

Nein! Nein, ihr seid verr�ckt geworden!

Roman! Du bleibst, bitte! - Ich pass schon auf!

Nur mit 'm Ausweis, guck mal! - Gibt's doch gar nicht.

Was machen die jetzt? - Nein!

Ja!

Es ist tats�chlich wahr!

Kommst du mit?

Hm? - Nee, geh allein. Ja?

Das war's.

Das war's gewesen.

Wie die sich freuen.

Du wirst der Erste sein, der an der Laterne h�ngt!

(Mann) Unglaublich. Unglaublich! Wahnsinn!

Komm, freu dich doch mal!

Ja!

Sind wir jetzt im Westen?

Wei� ich nicht.

Na los, was ist?

Und wenn's nur 'n Trick ist? - Trick?

Wenn die die Grenze aufmachen, was sagen denn die Sowjets dazu?

Was, wenn die jetzt schie�en?

Seit 28 Jahren steht diese Schei�mauer.

Ich muss dabei sein, wenn sie aufgeht!

Wir m�ssen dabei sein! - Ich warte hier auf Robert.

Roman! Willkommen.

Willkommen im Westen!

Kannst es gar nicht glauben, was?

Invalidenstra�e offen.

Invalidenstra�e.

Heinrich Heine offen.

Heinrich Heine...

Chausseestra�e offen.

Chausseestra�e.

Sie halten uns auf dem Laufenden.

Na?

Moskau schweigt.

Nirgendwo Gewalt.

Falk...

Das ist gut.

H�r auf zu rauchen.

Ja.

Ja, weg damit.

Hey, die Grenze ist offen!

So eine Schei�e! Das glaub ich nicht!

Verdammt noch mal.

Ich hab die Musik l�ngst aus!

Was machst 'n du hier?

�hm... Ich war zuf�llig in der Gegend.

Ich hab...

Hier, das lag auf dem Boden. Hab ich gefunden.

Super.

Den hatt ich schon abgeschrieben.

Du bist doch ausm Osten, oder?

Ja.

Was machst du dann hier?

Die Mauer ist offen.

Ja, klar.

Ja!

Schei�e. Schei�e!

Ich hab doch noch kein Telefon.

Der Fernseher funktioniert auch nicht gescheit!

So 'ne Schei�e!

Ich raff's nicht. Ich raff's einfach nicht.

So 'ne Schei�e.

Mensch, ist doch...

Verdammt. Und ich lieg im Bett. Das kann nicht wahr sein.

Geh mal. Danke.

Okay, wir k�nnen los!

Was? Was, was, was, was? Darf ich?

Ja, gut.

Geht's los? Ja.

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