All language subtitles for The.Serpent.Queen.S02E08.All.Saints.Day.1080p.AMZN.WEB-DL.DDP5.1.H.264-FLUX

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Original subtitles

Bisher bei The Serpent Queen...

Ihr verlasst uns doch nicht?

Alles ist anders. Einer Eurer Söhne ist untauglich.

Der andere hat sexuelle Bedürfnisse, die ich nie befriedigen kann.

-Wie lange hat er zu leben? -Schwer zu sagen.

Bist du es nicht leid, nach ihrer Pfeife zu tanzen?

-Das ist meine Position. -Muss nicht so sein.

Eine Ehe zwischen Euch

und Prinzessin Margot würde eine rein katholische Linie schaffen.

Die Katholische Liga will den Herzog von Guise als König.

Warum nicht die Partei der Liebe?

-Liebe? -Erlaubt Ihr es?

Ich gehe mit Montmorency zu Edith und vermittle einen Frieden.

Wie hat Montmorency Schwester Edith überredet, Euch zu treffen?

Er wurde in ihrem Glauben getauft, wie ich es auch vorhabe.

Was habt Ihr anzubieten im Tausch

-für diesen Frieden, den Ihr sucht? -Meine Tochter Margot.

Sobald die Eheschließung vollzogen wurde,

überschreibe ich Euch die Regentschaft.

Weg da.

Was ist denn?

Diese Grausamkeit überlebe ich nicht.

Sag es mir, und ich helfe dir.

Ich werde gezwungen, unseren Cousin Henri zu heiraten.

Mutter hat es mit Schwester Edith arrangiert.

-Nein, nein. -Doch.

Nein, das wirst du nicht, weil ich es nicht erlaube.

-Und ich bin der König. -Danke.

Margot, mein Schatz, ich werde dich immer beschützen.

Mein Herr.

Du bist sicher enttäuscht. Margot ist mit ihrem idiotischen Cousin verlobt,

also werde ich nie König.

Das Schlimmste ist, dass du da nichts tun kannst.

Was ist mit deinem Bruder? Hast du kein Mitleid für ihn übrig?

Du hast gehört, was die Fanatiker mit ihm vorhaben.

Siehst du nicht, dass es aus ist? Du hast verloren.

Am besten, du ziehst dich vom Hofe zurück.

Ich schicke meinen Bruder dahin, wo keiner ihn findet,

damit er sich austoben und ich wieder meine Arbeit tun kann.

Findet diese Heirat statt,

folgt die Linie Bourbon auf die der Valois.

Und sie schicken uns alle ins Exil,

wo es für deinen Bruder kein Versteck vor der Rache der Liga geben wird.

Wenn sie ihn töten, müssen sie mich auch töten.

Und wozu sollte das gut sein?

Meine Söhne beide tot, wo die Lösung doch so einfach ist.

Die Lösung?

Mach die Heirat unmöglich, indem du Margot entjungferst.

Ich werde verbreiten, dass Margot von dir befleckt wurde,

aber da ich annehme, dass das nicht der Fall ist,

musst du ihr schreiben und um Einlass in ihre Gemächer bitten.

Sie wird Ja sagen, weil das arme Mädchen brünstig ist.

-Ist das dein Ernst? -So ernst wie nie zuvor.

Nimm ihr die Unschuld,

dann haben sie keine Wahl, als sie mit dir zu verheiraten.

Als gefallene Frau wird sie von der Gesellschaft ausgestoßen, ja.

Wenigstens hat sie dann mehr Zeit für ihre Bücher.

Es sei denn, dir ist ihre Ehre wichtiger als das Leben deines Bruders.

Aber ich glaube nicht, dass du damit leben kannst. Du?

Dafür schmoren wir in der Hölle.

Mein lieber Francois, das hier ist die Hölle. Hast du es nicht bemerkt?

Ich habe die Sache überdacht und eine Entscheidung getroffen.

Lasst uns allein.

Margot wird unseren Cousin nicht heiraten.

-Er ist nicht richtig im Kopf. -Charles...

Ich weiß, wie gern du deine Schwester hast,

dass dir der Gedanke nicht gefällt, sie an einen anderen zu verlieren,

aber es ist das Beste für das Land.

Welch seltsamer Spruch.

Ich bin und bleibe ihr Bruder und kann sie nicht verlieren.

Tatsache ist,

meine Taufe durch Schwester Edith sichert mir die Loyalität all derer,

die gegen die Krone protestieren, und wird das Volk einen.

Daher ist diese Ehe unnötig.

Also sage ich dir, was dir kaum jemand sagt:

Nein... du bekommst nicht, was du willst.

Bitte melde Schwester Edith die schlechte Nachricht.

Charles.

Hör mir zu.

Die königliche Hochzeit ist der einzige Weg, einen Bürgerkrieg zu verhindern.

Was soll das heißen? Meine Konvertierung bringt Frieden.

Das würde sie, wenn es anders stünde.

Und ich wollte, dass du so lange wie möglich

-frei von dieser Bürde lebst. -Welche Bürde?

Ich hatte keine andere Wahl,

als Schwester Edith Margots Hochzeit anzubieten.

Nichts anderes besänftigte sie.

Weil sie weiß, dass du sterben wirst.

Und du weißt es auch. Nicht wahr?

Wie lange habe ich noch?

-Das kommt darauf an. -Monate, Wochen?

Wie viel Stress du dir aufbürdest.

Na...

Wenn das so ist... Was kümmert es mich dann noch?

Wenn meine Taufe nicht reicht, sollen sie ihren Krieg haben.

Das Land kann brennen.

-Das meinst du nicht ernst. -Doch.

Wenn ich ein sterbender König bin,

habe ich das Recht, ein resoluter zu sein.

Du wirst Margots Leben nicht ruinieren, so wie du meins ruiniert hast,

denn das ist ja dein eigentliches Ziel.

Den beschissenen Grund dafür weiß ich noch nicht.

Finde was anderes, womit du dich amüsieren kannst.

Ein Brief vom Herzog von Guise, an Margot adressiert.

Was soll ich damit machen?

-Ihn abgeben. -Seid Ihr sicher?

-Vollkommen. -Wie Ihr wünscht.

Wer bin ich, dass ich der Liebe im Wege stünde?

-Ihr solltet essen. -Ich sagte doch, kein Hunger.

Lass mir ein Bad ein.

Danke, dass Ihr mich empfangt.

Ihr schriebt von Neuigkeiten,

-die uns beide verstören würden. -Ja.

Ich komme heute nicht als Königin zu Euch, sondern... als Mutter.

Natürlich.

Bitte sagt mir, wo der Schuh drückt und wie ich helfen kann.

Also, ich...

-Es fällt mir schwer, das zu sagen. -Mir scheint, Ihr werdet Euch durchringen.

Wir hoffen ja, Verwandte, eine Art Schwestern zu werden,

aber ich fürchte, dass der Bund zwischen unseren Kindern

nicht stattfinden wird.

Aber warum denn nicht?

Verlässliche Quellen haben mir berichtet,

dass Eure Tochter...

Das sage ich nur ungern...

-Unrein ist. -Unrein?

Befleckt durch einen anderen Mann: den Herzog von Guise.

Wie ich sehe, seid Ihr genauso geschockt wie ich.

Ihr müsst wissen, dass das für uns beide ein schwerer Schlag ist.

Ihr müsst mir sagen, wo Ihr eine solche Anschuldigung gehört habt.

Antoinette von Guise hat mich informiert.

Sicherlich aus Mitleid,

denn ich kann mir denken, dass ihr normalerweise

nichts lieber wäre, als uns beide gedemütigt zu sehen.

Aber das ließ sie außen vor,

und wir unterhielten uns von Mutter zu Mutter,

so wie wir beide heute.

Es ist die heiligste Schwesternschaft.

Ich kann nur beten, dass ihre Anschuldigungen unwahr sind.

Wir tun alles für unsere Kinder,

-und doch enttäuschen sie uns. -Ja.

Mein Sohn hat mich noch nie beschämt,

aber ich stelle mir das sehr schmerzlich vor.

Danke für Euer Mitgefühl.

Seid versichert, dass ich der Sache auf den Grund gehe,

alles vollständig prüfe

und sie gründlich ärztlich untersuchen lasse,

um jegliche Befleckung ihrer Weiblichkeit festzustellen.

Wenn das wirklich wahr ist, seid versichert,

dass ich als Erste die Hochzeit absage und meine Tochter in ein Kloster stecke.

Oh, ich denke, das wäre das Beste.

Aber auch, wenn die ärztliche Untersuchung den Namen Eurer Tochter reinwäscht,

eine jegliche, wie sage ich das... Unschicklichkeit

würde es mir unmöglich machen, einen solchen Bund gutzuheißen.

Es ist unerlässlich,

dass eine Frau für die Ehe

das andere Geschlecht in keinster Weise kennen darf.

Nur so übersteht sie

-das darauf folgende Unangenehme. -Natürlich.

Auch wenn manche behaupten,

dass ein wenig Erfahrung eine bessere Ehefrau macht,

so bin ich keine von denen.

In der Zwischenzeit, und ich hoffe, Ihr haltet mich nicht für frivol,

aber in solchen Zeiten lenke ich mich gerne von allem ab,

indem ich inkognito die Geschäfte von Paris besuche

und als Therapie einkaufen gehe.

-Wirklich? -Ja.

Vielleicht verurteilt mich Euer strenger Glaube.

Nein.

Ich meine, ja, natürlich. Aber Ihr werdet es nicht glauben,

aber Queen Elizabeth macht das gerne genauso.

Ach, wirklich?

Ich hatte ja keine Ahnung.

Würdet Ihr mich wohl begleiten?

Ich muss gestehen,

das könnte eine willkommene Abwechslung sein.

Na, das wäre dann abgemacht.

Ihr verbringt die Nacht in der Stadt,

und ich stoße morgen dazu, nachdem ich auf den Grund

dieser Peinlichkeit gegangen bin.

-Ich freue mich drauf. -Nicht so sehr wie ich.

-Geht es dir gut? -In Anbetracht der Tatsachen.

Vielleicht hast du's gehört. Du wirst bald König.

Na, da wäre ich mir nicht so sicher.

Du hast doch selbst gesagt...

Wer will schon eine Tunte als König, oder?

Na...

Welchen Unterschied macht das? Ist doch alles ein Zufall der Geburt.

-Glaubst du das wirklich? -Natürlich.

Hab ich schon immer.

Ich lasse euch mal allein.

Es bereitet mir Freude zu sehen, wie ihr zwei euch tröstet.

Ach ja?

Weißt du noch, als er klein war?

Er ist dir immer überallhin gefolgt,

wie ein Schatten.

-Er hat dich angebetet. -Die Zeiten ändern sich.

Was willst du?

Du hast meine Antwort. Du überredest mich nicht.

Es gibt noch einen Grund, weshalb du die Ehe unterstützen musst,

zwischen deiner Schwester und Henri Bourbon.

Ich wollte es dir bisher nicht sagen, aber ich denke, du musst es wissen.

Du hast doch immer noch einen Grund.

Ich mache mir Sorgen um die Unschuld deiner Schwester.

Mir wurde gesagt, dass sie in den Herzog von Guise verliebt ist.

Wir müssen sie vor sich selbst schützen, sonst ruiniert er sie.

Sie sind nur Freunde.

Also...

Es mag dich überraschen, dass sie ihn jetzt im Moment

in ihren Gemächern empfängt.

Hat dir das einer deiner Spione gesagt, ja?

Genau.

-Also... Ich glaube dir nicht. -Ich hoffe, dass du recht hast.

Aber es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.

Wie kannst du es wagen? Was willst du hier?

Raus.

-Du hast kein Recht. -Raus!

Du hast kein Recht.

Du bist genau wie die anderen, manipulierst mich für deine Zwecke.

Nein, Charles.

Und nur, um zu kriegen, was du willst.

Sagst nur, was ich vermeintlich glauben will.

Nicht ich manipuliere dich.

Nein, du bist schlimmer, weil du so tust, als wärst du anders.

Hättest keinen Anteil an der Dekadenz, aber du bist nur eine verwöhnte Göre.

-Nein. -Einmal wirst du tun, was man dir sagt.

Du wirst für unser Land Henri Bourbon heiraten.

Er wird mich nicht mehr wollen.

Doch, wenn ich es ihm sage.

Charles, das war Mutter.

-Ich habe deine dreckigen Lügen satt! -Nein! Nein!

Du wirst tun, was ich dir sage, denn ich bin mein eigener Herr,

wie du mir gesagt hast.

Du heiratest unseren Nichtsnutz von Cousin,

nicht nur für den Frieden, sondern weil es

mir Spaß macht, wenn du in dieser Ehe leidest!

Nein, nein.

Nein, Charles!

Zufrieden?

Charles, bitte!

Hilf mir.

Bitte hilf mir.

Ich wünsche mir wirklich, dass ich etwas für dich tun könnte.

Ob ihr's glaubt oder nicht,

das habe ich von ganzem Herzen gemeint.

Kann ich Euch helfen?

Ich bin mit der Königinmutter verabredet.

Oh, eine geschätzte Kundin.

Sie lässt ausrichten, dass sie sich verspätet.

Wie schade.

Du kommst mir bekannt vor.

Ich bin mir sicher, alle Verkäuferinnen sehen sich ähnlich.

Ja, das stimmt wohl.

Ich hoffe, Ihr gestattet mir zu sagen,

dass Ihr wunderschöne Hände habt.

Die verraten uns immer, nicht wahr?

Aber mit Euren Händen könntet Ihr eine 18-jährige Jungfrau sein.

Ach, na ja...

Ich gebe mir Mühe, jetzt, da du es sagst.

Vielleicht dürfte ich Euch dann

ein paar Reisehandschuhe anbieten? Die sind der letzte Schrei.

Weiches iberisches Leder in Tirolergrün.

Ach, die sind ja hübsch. Oh.

Welch feine Stickerei.

Vielen Dank.

Entschuldigt, ich sehe, ob es noch etwas gibt,

-das Euch interessieren könnte. -Tu das.

Ja. Oh.

Brennt... ein bisschen.

Nein.

Nein.

Oh, die jucken und brennen. Hallo!

Hallo!

Hilfe! Hilfe! Helft mir!

Oh Gott! Hilfe!

Möge man Jeanne D'Albret immer als bescheidener Frau gedenken,

bis zur letzten Stunde dem wahren Glauben verpflichtet.

-Amen. -Amen.

Der Hof von König Charles IX.

drückt sein tiefes Beileid für Euren Verlust aus.

-Von wegen. -Wo ist deine Herrin?

Natürlich hat sie nicht den Mut, herzukommen

und sich der Verantwortung für ihre Tat zu stellen!

Catherine drückt ihr tiefes Mitgefühl

für den verfrühten Tod der Königin von Navarra aus,

weist aber jede Beteiligung von sich.

Das würde sie ja sagen, oder?

Tod durch Einkaufen, das klingt für mich nach Catherine.

Die Königinmutter wünscht, dass die Hochzeit stattfindet.

Sie glaubt, die Königin von Navarra hätte es so gewollt.

Das hat sie bei ihrem letzten Treffen gesagt.

Tut mir leid, aber ich habe kein gutes Gefühl

bei der ganzen Sache.

Wir sollten die Hochzeit absagen.

Glaubt mir, wenn ich sage, Catherine kann man nicht trauen.

Sie ist eine unbeschreiblich gefährliche Frau.

Die Königinmutter versteht, dass wir die Zusicherung

einer sicheren Reise in die Hauptstadt brauchen,

nach dem, was der protestantischen Königin von Navarra zustieß?

Sie würde nichts anderes erwarten.

Zu diesem Behuf habe ich heute die Regentschaft dabei,

von der Königinmutter an Schwester Edith überschrieben.

"Die Königinmutter, Catherine de Medici,

hat ihre Regentschaft aufgegeben."

Soweit ich das verstehe,

muss erst noch der König unterzeichnen.

Und das wird er tun, wenn die Hochzeitszeremonie vollzogen ist.

Zeig mal her.

Das ist totaler Blödsinn. Das wird nie passieren.

Wenn das als Zusicherung reicht,

freut sich die Königinmutter, Euch zur Hochzeit zu begrüßen.

Was meinst du, Henri?

Wir könnten bei diesem Angebot eine Menge gewinnen.

Und zufällig mag ich Margot. Es ist das Risiko wert.

Henri...

Du hast in kurzer Zeit enorm viel gelernt,

aber du kennst Catherine nicht so wie wir.

Nein.

Und doch besitzt er den Glauben, der Euch abgeht.

Melde, die Hochzeit findet statt.

-Oh mein Gott. -Scheiße.

Gewiss doch.

Und mit Gott als unserem Wegweiser

reisen wir gemeinsam zum Palast

und feiern unseren Sieg!

Meine Fresse! Sie hat's geschafft.

Sie hat Catherine geschlagen. Du hattest recht.

Genießt Ihr die Ruhe?

Genauer gesagt überlege ich, mich vom Hofe zurückzuziehen.

Das wäre eine Verschwendung Eurer Fähigkeiten.

Aber Ihr habt Ruhe verdient.

Ich komme, um Euch zu sagen...

Meine Arbeit ist getan.

Deshalb ist es Zeit, dass ich Euch schweren Herzens verlasse.

Das tut mir leid zu hören. Wo wollt Ihr hin?

Ich muss mein Glück in Amerika suchen.

In Florenz warten auf mich nur Attentäter und Thronräuber.

Auch ich sehe den Reiz einer Flucht.

Sagt mir noch mal etwas

über die Investitionsmöglichkeit in Florida. Oder komme ich zu spät?

Also...

Wie es aussieht, habe ich einen Investor gefunden.

Na, das freut mich für Euch.

Ich behalte mein Bedauern für mich.

Das heißt aber nicht, dass es keine weitere Möglichkeiten geben wird,

-wenn sich das Projekt entwickelt. -Das hoffe ich.

Die Neue Welt braucht Menschen wie Euch.

Also...

Ich benachrichtige Euch, wenn ich in Übersee bin.

Aber...

ich will, dass Ihr wisst...

...dass ich meine Zeit mit Euch sehr genossen habe,

mit meiner Schwester Catherine.

Und ich ebenso, mein Bruder.

Aber Ihr dürft nicht sofort abreisen.

Das gestatte ich nicht.

Ihr müsst von den Valois ordentlich verabschiedet werden.

Das Hochzeitsbankett meiner Tochter soll unser letztes gemeinsames Mahl sein.

Ich möchte es nicht missen.

Ich hätte nie gedacht, dass dieser Tag kommt.

Solltet Ihr nicht sagen, Ihr habt noch nie an diesen Tag gedacht?

Er hat recht.

Letztes Jahr wusstest du kaum, dass du einen Sohn hast.

Das mag stimmen...

...aber mein Gefühl ist, dass ich meinem Sohn einen Rat schulde,

bevor er diese politische Ehe eingeht,

voller Höhen und Tiefen,

blauem Himmel und schlechtem Wetter.

Gestatte, Antoine.

Henri...

Es gibt eigentlich nur Eines, was du wissen musst.

Man darf Frauen nicht trauen.

Sie verlocken dich in ihrer betörenden Art,

lassen dich geliebt fühlen, auf eine Art, wie du immer geliebt werden wolltest,

und dann zerschmettern sie dein Herz, als würden sie eine Fliege zerquetschen.

Meint Ihr Königin Elizabeth?

Ja.

Unter anderem.

Aber vergiss nie,

dass die Hoffnungen und Träume der Bourbons

daran hängen, also vermassle es nicht, ja?

-Louis. -Überlasst das mir, Onkel.

Louis, dürfte ich einen Moment mit meinem Sohn allein sein?

Natürlich.

Henri, ich wollte nur sagen,

es tut mir leid, dass deine Mutter nicht hier ist.

Danke, Vater.

Und wie sich herausstellt,

tun mir eine Menge Dinge leid,

denn es ist nämlich so,

dass ich dich sehr lieb gewonnen habe.

Ich weiß, ich war kaum da, als du noch klein warst.

Ich hatte kein Interesse,

aber ich sehe jetzt, dass das mein Verlust war.

Keine Sorge. Ich nehme es nicht persönlich.

Nein, natürlich nicht.

Du bist nicht wie ich. Du bist praktisch. Du hast einen klugen Kopf.

Ich bin stolz auf dich.

Aber wenn du aus der ganzen Sache aussteigen

und dich aus dem Staub machen willst,

würde ich das verstehen und dich unterstützen.

Die Wahrheit ist, dass wir vielleicht mitten

in einer riesigen Bredouille stecken.

Und wenn dir etwas passieren sollte...

Das könnte ich mir nie verzeihen.

Ah, verstehe, du bist... Du bist um mich besorgt

auf eine Art wie noch nie zuvor.

Das ist echt nett, Dad. Ja.

Aber weißt du...

mir gefällt es hier, im Mittelpunkt von allem,

mit denen, die Entscheidungen fällen, die alle anderen betreffen,

die ganzen Intrigen und Betrügereien.

Und ich weiß, das macht dir Angst, aber es...

Es stimuliert mich.

Wer hätte das gedacht?

Und der Punkt ist, ich glaube, dass ich das gut kann,

weil, äh...

Na ja... Ich habe beobachtet,

wenn die Menschen starke Gefühle in Bezug auf etwas haben,

sind sie maßgeblich im Nachteil.

Ich dagegen habe keinerlei starken Gefühle...

...oder überhaupt irgendwelche Gefühle.

Also...

Ich glaube, egal, was passiert, ich komme damit klar.

Aber danke für die Ansprache, Dad.

Das wird ein großartiger Tag.

Er ist ein absoluter Psychopath.

-Ziehst du das an? -Was kümmert's dich?

Ich will, dass du besonders gut aussiehst.

Deine Intrigen haben wie üblich nichts gebracht,

-nur Jeannes Tod. -Das spielt keine Rolle.

Wichtig ist nur, dass du getan hast, was ich dir sagte.

Du hast doch getan, was ich dir sagte?

Du hast sie zur Frau gemacht.

Hervorragend.

Jetzt musst du nur noch in der Kirche aufstehen

und vor allen Leuten die Wahrheit sagen.

Wenn du mir trotzt,

werfe ich persönlich deinen Bruder der Katholischen Liga zum Fraß vor.

Zweifle nicht daran.

Wir sind heute hier, weil Margot und Henri

den heiligen Bund der Ehe schließen.

Aber, was noch wichtiger ist,

wir sind hier, um ihre zwei großen Häuser zu vereinigen,

Valois und Bourbon,

und die Konfessionen, die sie vertreten: katholisch und protestantisch.

Bevor wir fortfahren,

weiß jemand irgendeinen Grund,

warum die beiden nicht den heiligen Bund der Ehe schließen können?

Ich glaube, mein Sohn hat etwas über die Reinheit der Braut zu sagen.

Mir scheint, meine Mutter irrt sich.

Ich weiß nicht, wovon du redest.

In diesem Fall denke ich, können wir fortfahren.

Henri,

nimmst du diese Frau zu deiner rechtmäßig angetrauten Ehefrau?

Ja.

Bitte nicke zum Einverständnis.

Margot, nimmst du diesen Mann zu deinem rechtmäßig angetrauten Ehemann?

Mittels der Kraft meines Amtes

erkläre ich euch zu Mann und Frau.

Willkommen am Hofe.

Jetzt soll mich der König zur Regentin erklären.

Natürlich.

Sobald die Ehe vollzogen wurde,

sorge ich dafür, dass das passiert.

Darf ich darum bitten, dass bei den Feierlichkeiten

keine Waffen getragen werden?

Ihr habt sicher bemerkt, dass ich meine Wachen entfernt habe,

solange Ihr hier seid,

da wir uns heute Abend im Geiste des Friedens versammeln.

Danke, dass Ihr mich empfangt.

Wenn Ihr mich sehen wollt, müsst Ihr es nur sagen.

-Wir sind alle Freunde. -In der Tat.

Und auf Euer Geheiß

habe ich alles getan, was Ihr von mir verlangt habt.

Aber in meinem tiefsten Herzen

sehe ich keinen Frieden in unserer Zukunft.

Sobald Edith die Macht ergreift, die ich ihr übertragen habe,

wird sie das Land in Schutt und Asche legen.

Und das wisst Ihr auch.

Mag sein.

Aber ich kann ihren Tod nicht billigen.

Ich weiß.

Trotz unserer Bemühungen

scheint es, als sei die jüngere Generation darauf aus,

alles auf ihre eigene Art zu ruinieren.

Und was passiert jetzt?

Wenn es nach mir ginge...

...würde ich das Gute, das ich in Euch weiß, erhalten.

An dem ich seit unserer ersten Begegnung nie zweifelte.

Und ich würde Euch hier wegbringen, verdammt.

Uns gemeinsam vom Hof zurückziehen?

Was bleibt uns hier denn noch?

Catherine, werdet Ihr es in Betracht ziehen?

Wenn Ihr Euer Wort haltet

und wirklich so für mich empfindet, wie Ihr es sagt,

dann treffen wir uns nach dem Bankett im Hof.

Möge das Spiel beginnen.

Es ist getan.

Danke.

-Na, das war aber schnell. -Und doch ausreichend.

Die Ehe ist vollzogen.

Das Haus Valois lädt alle

zu einem Bankett zu Ehren der frisch Vermählten ein.

Wie könnte ich meiner Tochter erklären,

ihr, die nie Hunger verspürt hatte,

der nie kalt gewesen war,

die keinen Tag im Leben gelitten hatte...

...dass es Schlimmeres gibt als eine unglückliche Ehe?

Verdammt noch mal, komm schon, Antoine.

Du verpasst das ganze Essen.

Ach, natürlich, das geht noch weiter.

Ich schätze, ich gehe allein hin,

wie immer, verdammt.

Das mit Eurer Frau tut mir leid.

Und mir, dass Ihr die Hochzeit nicht verhindern konntet.

-Ihr habt mir gefehlt. -Wirklich?

Jetzt, da Ihr es sagt... Ihr habt mir auch gefehlt.

-Das ist unmöglich. -Warum?

Ich habe eine böse Ahnung, Antoine.

Oh Gott, ich auch.

Aber mein Sohn ist mit der Prinzessin von Frankreich verheiratet.

Catherine überschrieb Edith die Regentschaft,

die theoretisch

die Interessen des Hause Bourbon vertritt,

was wohl bedeutet, dass wir gewonnen haben.

Bravo für uns.

Ich weiß nicht, warum es sich einfach nicht so anfühlt.

Wie wäre es, wenn wir unsere Sorgen mit ein bisschen Bankett vertreiben?

Ich bin nicht in Stimmung. Bleibt hier bei mir.

Gott, mir fällt nichts ein, was ich lieber täte.

Aber... es ist die Hochzeit meines Sohnes.

Es soll Euer Schaden nicht sein.

-Lady Rahima. -Wann fahren wir ab?

-Nach dem Bankett. -Warum nicht jetzt?

Catherine hat mich gebeten, zur Feier zu bleiben.

Das hat sie wenigstens verdient.

-Sie weiß Bescheid. -Nein, sie hat keine Ahnung.

-Da liegst du falsch. -Hab Geduld.

Ich muss dir etwas sagen.

Sag's mir später.

Ich muss dich um einen letzten Gefallen bitten.

Du musst Edith die Regentschaft überschreiben.

Ich habe meine schon aufgegeben.

Ich hatte bezweifelt, dass der Tag je kommt.

Vielleicht habe dich falsch eingeschätzt.

Ist sie die Richtige?

Vielleicht ist sie uns wirklich von Gott gesandt.

Wenn du das sagst.

Und jetzt...

...hast du Besuch,

der dich in deiner Stunde der Not trösten soll.

Eure Majestät.

Wir sollten gehen, findest du nicht?

Geh nur, wenn du willst.

Ich werde bei dir bleiben.

Wie du willst.

Zehn Uhr.

-Wo ist Mutter? -Ist mir scheißegal.

Du hast bei der Zeremonie das Richtige getan.

Habe ich das?

Ich sagte dir doch,

ein Mensch kann nur begrenzt viel Sünde schlucken.

-Ich weiß. -Da bin ich mir nicht so sicher.

-Ruhe. -Ruhe jetzt.

Heben wir unser Glas auf die glücklichen Neuvermählten.

Schwachsinn.

Ich... ich meine, äh, Glückwunsch. Tut mir leid.

Sie scheinen aber im Moment unpässlich zu sein,

so wie mein Bruder.

Ich möchte auch einen Toast auf Frankreichs neue Regentin ausbringen.

Meine Mutter sagt, Ihr seid die, die das Land einen wird.

Und sie hat normalerweise bei so was recht.

Also...

-Auf Frankreich. -Auf Frankreich.

Auf Frankreich.

Es war eine Ehre und ein Vergnügen, bei Euch zu sitzen.

Das war es wirklich.

Ihr seid eine Frau, die ihr Wort hält.

Wann wird mir die Regentschaft präsentiert?

Ja...

Ich glaube, es ist Zeit, dass Ihr bekommt, wofür Ihr gekommen seid.

Das Haus DeGuise lässt grüßen.

Oh, Scheiße! Scheiße!

Das Haus DeGuise lässt grüßen!

Scheiße! Scheiße!

Das Haus DeGuise lässt grüßen.

Alessandro, ein Geschenk von deiner Königin.

Meine Damen und Herren, das Haus DeGuise lässt grüßen.

Kleiner Bruder.

Leider muss ich das glückliche Paar stören,

weil ich hier die Prinzessin befreien werde.

Das wirst du nicht tun!

Wenn die Königinmutter will, dass er stirbt...

...lass sie ihn selbst umbringen.

Oder...

...ist mein stolzer Bruder...

...jetzt ein kleiner Dienstbotenjunge?

Sieh nur, was sie dir angetan hat.

Wie du wünschst.

Du darfst nicht sterben, verdammt.

Was für einen Scheißsinn hätte das?

Ich lasse nicht zu, dass du meinen Mann tötest.

Du hast mich gezwungen, ihn zu heiraten,

und wenn das mein einziges Schicksal ist, beabsichtige ich, zu ihm zu stehen.

Ist dein Herz so flatterhaft?

-Ich dachte, du liebst den Herzog. -Ich liebe meinen Mann nicht.

Ich empfinde gar nichts für ihn.

-Und doch flehst du um sein Leben. -Aus nur einem Grund: um dir zu trotzen,

so wie ich es den Rest deiner Tage vorhabe.

Eines Tages wirst du verstehen, warum ich tat, was ich getan habe.

Zum Wohle deiner Kinder?

Hercule ist tot. Charles wird sterben.

Elisabeth wurde mit einem Krüppel verheiratet.

Anjou ist dein geistesgestörter Attentäter geworden,

und mich hast du zu lebenslangem Unglücklichsein verdammt.

Glücklichsein ist der Ehrgeiz eines Kindes.

Und mein Mann ist ein französischer Prinz.

Töte ihn, und du begehst einen Königsmord,

das eine Verbrechen, gegen das sich die anderen Könige verbünden werden.

Du kannst deinen kostbaren Mann behalten.

Aber vergiss nicht,

dass ich dir einen Ausweg angeboten habe,

weil er nämlich viel schlauer ist, als du denkst.

Willkommen in der Familie.

Montmorency ist tot, die Bourbons, der ganze Rest.

Anscheinend.

Du. Du hast das getan.

Ja.

In deinem Namen, denn nur so können wir überleben.

Ich wusste nicht, wie viel Böses in deinem Herze wohnt.

Wie dem auch sei, in ein paar Stunden

werden alle Anhänger Ediths wissen, was wir getan haben,

und uns holen kommen.

Du bist der König. Du willst herrschen...

...dann musst du entscheiden.

Bist du dazu fähig?

Was soll es sein, Eure Majestät?

Leben wir... oder sterben wir?

Tötet sie alle in ihren Betten.

Ich komme, Euch zu sagen, dass sich eine furchtbare Tragödie ereignet hat.

Mein Bruder hinterging uns mit der Königin von England.

Hochverrat wird mit dem Tode bestraft, und da darf ich niemanden bevorzugen.

Meint Ihr, weil Ihr mich eingesperrt habt, weiß ich nicht, was Ihr getan habt?

Ich, die Euch besser kennt als jeder andere?

Ihr habt aus Gehässigkeit gehandelt,

weil Alessandro nicht Euch geliebt hat, sondern mich.

Wie kann man auf den eigenen Bruder eifersüchtig sein?

Ist das die richtige Frage?

Mich schockiert Eure Naivität.

Ich dachte, Ihr wärt genau wie ich.

Aber da lag ich falsch.

Und Ihr habt mich hintergangen. Etwas so Belangloses wie Liebe?

Nach Eurem ganzen Gerede von Frieden

färben sich Frankreichs Flüsse jetzt rot.

In der Tat.

Und Ihr wollt entscheiden,

wer lebt und wer stirbt?

Weil es jemand tun muss.

Dann seid Ihr wirklich die Schlangenkönigin.

Und Gott wird Euch niemals verzeihen.

Glaubt Ihr wirklich, das interessiert Ihn einen Scheiß?

Sagt mir, Rahima,

wie dachtet Ihr, sollte das für Euch laufen?

Ich bin schwanger.

Ein Medici wächst in mir. Euer eigen Blut.

Und wenn es heranwächst,

schwöre ich, wird es wissen, wie Ihr es zur Waisen gemacht habt.

Also...

Wenn Ihr mich töten wollt...

...tut es jetzt.

Wenn Ihr dreist genug seid, um ein ungeborenes Kind

von Eurem Blute zu ermorden.

Bringt ihr was zu essen.

Oh.

Ich trete mit dem Beweis vor Euch,

dass das verräterische Haus Guise in Absprache mit der Katholischen Liga

den König stürzen wollte und für das Blutbad verantwortlich ist,

das sich in diesem Raum ereignet hat.

Seid versichert,

dass die Verantwortlichen bestraft wurden.

-Wo ist dein Gott jetzt? -Es gibt keinen Gott.

Aber das ist gut so,

denn mich wird keiner verurteilen,

wenn ich mich an Catherine für ihre Tat räche.

Uns bleibt nur die Trauer um die treuen Prinzen von Geblüt.

Scheiße. Scheiße.

Und die vielen unschuldigen Opfer, die so grausam massakriert wurden.

Die Königsfamilie ist vereint.

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