All language subtitles for The.Serpent.Queen.S02E07.A.House.Divided.1080p.AMZN.WEB-DL.DDP5.1.H.264-FLUX

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Original subtitles

-Bisher bei The Serpent Queen... -Wir haben ein verdammtes Problem.

-Queen Elizabeth... -Mit der du Landesverrat begingst.

...kam heute als mögliche Braut für den König von Frankreich.

-Willkommen in unserem bescheidenen Heim. -Ich bin Euch auf der Spur. Ein Spiel.

Ich versichere Euch, wir bleiben Eurer Sache verpflichtet.

Ich hoffe, Ihr nehmt ein Geschenk an.

-Waffen. Vier Wagen voll. -Ich nehme Euer Geschenk an.

Wir repräsentieren die Katholische Liga Frankreichs.

Wir sollten über Euren Sohn sprechen.

Welchen denn?

Ihr könnt sehen, was ich nicht sehen kann.

-Möchtet Ihr für mich nützlich sein? -Ja.

-Ich habe das mit uns missverstanden. -Das habt Ihr nicht.

-Ich möchte dich wieder in meinem Dienst. -Wie immer ich zu Diensten sein kann.

Ich will zu jeder Zeit wissen, was mein Bruder tut.

Alles wurde mir gestohlen, und ich will es mir fünffach zurückholen.

Kennst du Sisi? Großnichte des Heiligen Römischen Kaisers.

Zufällig haben wir vieles gemeinsam.

Je länger ich bei Euch bin, desto mehr frage ich mich,

ob mir der richtige Bruder vorgestellt wurde.

Was haltet Ihr von einem Fechtkampf, um alles beizulegen?

Es ist meine Absicht, den Sieger zu heiraten.

Ein Arzt!

Ein Arzt!

Trotz meiner Anstrengungen wurden unsere Probleme täglich größer.

Schwester Aabis.

Bist du bereit, Gott den Erlöser in dein Leben zu lassen

und deine katholischen Meister zu verlassen?

Das bin ich.

Eine weise Wahl.

Sucht Ihr das hier?

-Eure Majestät. -Ihr habt den König untersucht?

Atmung, Puls und Familiengeschichte lassen mich vermuten,

dass die Symptome des Königs auf eine Diagnose hindeuten...

Schwindsucht.

Dieses Wort habe ich viel zu oft gehört. Ich wünsche es nicht noch mal zu hören.

Verzeiht, aber ich sehe keinen Sinn darin, Euch nicht die Wahrheit zu sagen.

Weiß er es?

Falls ja, gesteht er es sich nicht ein.

Und wie lange hat er noch zu leben?

Schwer zu sagen.

Ihr habt uns lange Zeit gedient.

Ihr habt uns immer die Wahrheit gesagt.

Aber wenn der Zustand des Königs zur falschen Zeit bekannt wird,

unterminiert das seine Autorität,

während das Land in seinem anfälligsten Zustand ist.

Daher...

Wenn Ihr jemandem auch nur ein Wort sagt, einschließlich des Königs selbst,

werdet Ihr wegen Hochverrats geköpft.

Aber wenn Ihr es geheim haltet,

werde ich immer dafür sorgen,

dass Ihr alles bekommt, was Ihr für Euren Zustand benötigt.

Wie geht es meinem Bruder, dem König?

Musst du fragen?

Was?

Ich tat, was du verlangt hast. Ich gab ihm jede Chance, zu gewinnen.

Wirklich?

Es waren dein Stolz und deine Eitelkeit,

die den Tod deines Bruders Hercule verursachten

-und jetzt vielleicht den deines Königs. -Sag das nicht.

Warum denn nicht, wenn es doch wahr ist?

Ich war zu lange nachsichtig mit dir.

Und dein Leben lang hast du mir Schande gemacht,

aber noch nie so sehr wie heute.

Aber jetzt wirst du ein für alle Mal

dein abartiges Wesen verbergen.

Du wirst verleugnen, was du bist, und dich wie der Rest von uns benehmen,

damit ich dein Chaos beseitigen kann. Hast du verstanden?

-Hast du verstanden? -Ja, Mutter.

Aber zweifelt keine Sekunde daran:

Was immer an mir eine Schande für Euch ist,

das lebt auch in Euch.

Obwohl ich es ungern zugebe,

hatte er natürlich recht.

Was soll das alles?

-Gesellt Euch zu uns. -Ich stehe lieber.

Soweit wir wissen, seid Ihr Prinzessin Margot sehr zugetan.

Ein hübsches Mädchen.

-Sie ist ein Kind. -Sie ist volljährig.

Für einen alten Dreckskerl wie Euch.

Francois, bitte vergiss deine Manieren nicht.

Manieren?

-Was soll das, verdammt? -Das ist Gottes natürliche Ordnung.

Der König wird über die Maßen von den Protestanten am Hofe beeinflusst.

Die Ketzerkönigin einzuladen, hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

Sein Bruder Anjou und seine Vorlieben

machen ihn als Herrscher ebenso ungeeignet.

Eine große Abrechnung wird kommen.

Alle wahren Gläubigen wollen einen neuen König, hinter dem sie stehen können.

Eine Ehe zwischen Euch und Prinzessin Margot

würde eine neue, rein katholische Linie schaffen.

Die Guise-Linie.

Ich soll König werden?

Bis ein Erbe volljährig ist.

Was ist das?

Eine Petition der katholischen Geistlichen,

Euch als Staatsoberhaupt zu ernennen.

Das geht nicht.

Wir repräsentieren die katholische Kirche,

und der Reichtum und die Macht des Vatikans stehen hinter uns.

Wahr ist, wir können tun, was immer wir wollen.

Und was wird Catherine dazu sagen?

Catherine hat ihren Einfluss verloren, so wie ihre Söhne.

Ich denke, wir sind uns einig, dass die Zeit des Valois-Hofes um ist.

Und wenn ich diesen Wahnsinn ablehne?

Wisst Ihr, wie wir Angehörige des Klerus bestrafen, die den neuen Glauben annehmen?

Die Methode wurde während der Großen Inquisition in Madrid perfektioniert.

Man häutet sie bei lebendigem Leibe und verbrennt sie auf dem Scheiterhaufen.

Das habe ich gesehen.

Dauert ein Weilchen.

Und wenn die Flammen das offene Fleisch erreichen,

sollen die Schmerzen unerträglich sein.

Wenn Ihr das nicht für Frankreich tun wollt...

...tut Ihr es vielleicht für Euren Bruder.

Es dauert einen Moment, bis mein Sohn Euren Vorschlag geprüft hat.

Wir lassen Euch als Familie beratschlagen.

Was hast du jetzt angezettelt, verdammt?

Majestät, es ist mir eine Ehre,

Euch dieses Modell des Tuilerienpalastes zu präsentieren.

Ich bemühte mich um die perfekte Mischung

aus französischer und italienischer Kultur.

Das habt Ihr erreicht.

-Ihr habt ein seltenes Talent, Alessandro. -Wird der Bau nicht ewig dauern?

Wie alles, das es wert ist.

Es wird ein Denkmal Eurer Herrschaft.

Ein Haus, eines Königs und seiner neuen Königin würdig.

Ich hoffe, wir haben den Grundstein gelegt,

bis Prinzessin Sisi uns wieder besucht.

Sisi?

-Warum sollte Sisi herkommen? -Sie kann wohl nicht anders.

Zufällig hat ihr Onkel heute Morgen bestätigt, dass sie wiederkommt.

Da ihr euch so gut versteht, dachte ich, Ihr würdet das begrüßen.

Scheint mir nicht ziemlich, wenn ich mich verloben soll, oder?

Rahima, unterhältst du bitte meinen Bruder für mich?

Was führst du im Schilde? Du hast Sisi hergebeten. Warum?

Ich gehorche lediglich einem Instinkt.

Dein Herz gehört offensichtlich Prinzessin Sisi.

Sonst hättest du den Fechtkampf gewonnen.

Natürlich hätte ich gewonnen. Mir war nur schwindlig.

Natürlich. Das sehe ich doch.

Aber Queen Elizabeth könnte anderer Meinung sein.

Dann ist sie eine Närrin.

Mag sein, aber ich fürchte, du hast die Gunst der Queen verloren.

Ich nehme sogar an, sie hat sich deinem Bruder zugewandt.

Anjou? Das ist doch wirklich das Allerletzte, oder nicht?

Anjous Energie passt besser zur englischen Queen,

aber Prinzessin Sisi würde eine gute Gattin für dich abgeben.

-Sisi ist keine Königin. -Aber sie wird sich um dich kümmern.

Warum nicht glücklich sein?

Soll ich dir wirklich glauben, dass es dir um mein Glück geht?

Hallo.

Warum so mürrisch?

Noch nicht gehört? Wir stehen kurz vorm Bürgerkrieg.

Stehen wir das nicht immer? In meiner Familie schon.

Scheint dieses Mal schlimmer zu sein.

Ich weiß jetzt, wie ich dem allen entkommen kann.

Ich fahre in die Neue Welt. Ihr solltet mitkommen.

Also, wir müssten zuerst heiraten.

Nur als Formalität natürlich.

Schlagt Euch das aus dem Kopf. Habt Ihr mich verstanden?

Warum?

Es ist nicht sicher für Euch in meiner Nähe.

Natürlich ist es das.

Ihr habt keine Ahnung, wer ich bin, oder?

-Doch. -Wirklich?

Weißt du, kleines Mädchen...

Ich habe alles angezettelt.

Ich zündete die Kirche an, um ganz Frankreich brennen zu lassen,

und es hat funktioniert, denn das ist die Art Mensch, die ich bin.

-Verstehst du mich? -Ihr habt mich angelogen.

Natürlich hab ich das.

Mir hat deine Fantasie von mir gefallen, also habe ich ihr nachgegeben.

Aber jetzt ist deine Unschuld zu nahe an Dummheit, um charmant zu sein.

Also tu uns beiden den Gefallen und halt dich von mir fern, verdammt.

Hast du verstanden, kleines Mädchen?

Bitte nennt mich nicht so.

-Danke, dass Ihr mich empfangt. -Natürlich. Wie geht es dem König?

Ihm geht es gut. Vor allem sein Stolz ist verletzt.

Meine liebe Catherine,

wenn man eine Lüge wiederholt, wird sie nicht wahr.

Ich weiß, wie Schwindsucht aussieht. Was für eine grausame Krankheit.

Meine eigene Schwester ist an ihren Lungen ertrunken.

Es war eine Qual, die ihren Geist störte.

Sie wusste, dass sie nicht immer als "Mad Mary" bekannt war.

Sie war sehr niedlich, als wir klein waren.

Ich hoffe, Ihr versteht, wie vertraulich diese Information ist.

Natürlich.

So wie ich hoffe, dass Ihr seht,

dass wir den Vertrag zwischen unseren Reichen brauchen.

Wir sind uns einig. Wir müssen nur einen Weg finden.

Ich bin überzeugt, dass wir uns über Calais und Handelsrouten einigen können

und sogar über Eure nervende Cousine Maria.

Also, das ist schön zu hören.

Aber gemäß Patriarchat müssen wir unsere Königreiche verbinden

wie benachbarte Farmen, die Schweine züchten.

Ein hässliches Geschäft, aber so funktioniert die Welt.

Ich glaube, Ihr seid willens, Anjou in Betracht zu ziehen,

als potenziellen Gemahl anstelle seines Bruders.

Ihr seid noch pragmatischer, als ich dachte.

Das könnte man mit Abgebrühtheit verwechseln.

-Das wäre eine Fehleinschätzung. -Natürlich. Throckmorton.

Das kommt doch sehr unerwartet, dass Eure Loyalität so schnell umschwenkt.

-Aber Ihr versteht Euch mit Anjou. -Er amüsiert mich wirklich.

Manche Ehe baut auf weniger auf.

Anjou hat den Kampf gewonnen,

und ich habe dem Sieger mein Herz versprochen, oder?

Das habt Ihr wirklich, Eure Majestät.

Mein Vater hat immer gesagt, man muss sein Wort halten.

Allerdings sagte er das Gleiche auch meiner Mutter,

also wer weiß, was er meinte?

Ich habe eine Idee.

Überbringen wir meinem neuen Verehrer die frohe Botschaft sofort.

Oh, aber es ist schon spät.

Bestimmt nicht zu spät für Anjou. Stimmt das nicht, Throckmorton?

Niemals, Eure Majestät.

Es sei denn, Ihr habt es Euch anders überlegt.

-Natürlich nicht. -Wie lustig.

Musik? Sehr festlich. Erwartet er uns etwa?

Ich denke, ein anderer Zeitpunkt wäre doch besser.

Unfug. Ich liebe Feste. Ihr gestattet?

Anjou.

-Anjou. -Was?

Also...

Was starrt Ihr so?

Ich denke, Ihr habt viel zu besprechen, von Mutter zu Sohn.

Ich lasse Euch allein.

Adieu, mein Prinz.

Machst du die Tür zu? Ich bin noch nicht fertig.

Rahima!

Rahima!

Catherine, ich dachte schon, wir können uns nicht verabschieden.

Ich wollte Euch nicht wecken.

Dachte, Ihr braucht nach der Aufregung Euren Schlaf.

Meine Zofe hat heute Morgen ihre Pflichten vernachlässigt.

Ihr verlasst uns doch nicht?

-Ohne unser Geschäft zu erledigen? -Natürlich tue ich das.

Ihr stimmt mir doch zu, dass alles anders ist.

Einer Eurer Söhne ist untauglich

und der andere hat sexuelle Bedürfnisse, die ich nie befriedigen kann.

Kommt schon. Wir wissen beide, dass in einer Ehe dieser Art

Raum für alle möglichen Exzentrizitäten ist.

-Das ist Privatsache. -Bis es das nicht mehr ist.

Wenn das bekannt wird und die Königshäuser von Charles und Anjou erfahren,

wird jede, die sie heiratet, zur Witzfigur.

Und Ihr werdet dafür sorgen, dass sie es erfahren.

Weil Ihr nie die Absicht hattet, einen meiner Söhne zu heiraten.

Ihr wollt in Frankreich Vorteile für England herausschlagen.

-Aber natürlich. -Was für eine Herausforderung,

sich als haarsträubendes, kicherndes Flittchen produzieren zu müssen,

um zu kriegen, was man will.

Ich wäre da vorsichtig. Mit der Zeit

könnte es schwierig werden, zwischen Pose und Realität zu unterscheiden.

Ich will Euch etwas erklären.

Seit Jahrtausenden verheiraten Männer Frauen.

Mein eigener Vater zum Beispiel

war ein starrköpfiger Narr, aber sein Wille war unwiderstehlich.

Er trotzte einem katholischen Gott, und das ganze Land ging mit.

Euer toter Schwiegervater, Francis I., war ihm fast ebenbürtig.

Aber sie handelten als Männer, kompromisslos in ihrem Appetit.

Wir haben diesen Luxus nicht.

Ja, ich spiele die Jungfrau und Ihr die Hexe,

um zu kriegen, was wir wollen.

Als ich Königin wurde, beschloss ich, dass mich kein Mann je verheiraten würde.

Ich wollte den Preis in die Höhe treiben, die Verehrer gegen einander ausspielen.

Also ja, Ihr habt recht.

Natürlich bin ich hier, weil ich das Beste für England will, keinen Ehemann.

Wie sich zeigt, gebt nicht Ihr mir das.

Aber Ihr habt es gefunden.

Ja, an einem völlig unerwarteten Ort.

Ach, das könnte Euch interessieren,

da Ihr offenbar keinerlei Ahnung habt, was unter Eurem Dach vor sich geht.

Ich hatte ja etwas mehr von der Schlangenkönigin erwartet.

Ich an Eurer Stelle würde in meinem Hause aufräumen.

Dafür wünsche ich Euch nur das Beste.

-Wir haben ein Problem. -Noch eins?

Sieh nur.

Wir müssen sofort aufbrechen.

-Wo sind die Prinzen von Geblüt? -Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung.

Es scheint, dass meine Herren und Meister ohne mich ins Exil gingen.

Dann nehmt ihn mit.

Für welches Verbrechen?

-Denen fällt sicher was ein. -Ich hab nichts getan!

Wo ist Rahima?

Sie vernachlässigte ihre Pflichten. Ich war gegenüber Queen Elizabeth im Nachteil.

Ich verlange eine Erklärung.

Lady Rahima hatte heute außer Haus zu tun.

-Was denn? -Wollt Ihr das wirklich wissen?

Ich sollte zurück.

Bist du es nicht leid, nach ihrer Pfeife zu tanzen?

-Das ist meine Position. -Muss nicht so sein.

Warum? Machst du mich zur Herzogin?

Hast du nicht gehört? Titel sterben aus.

Die sind fast bedeutungslos. Außerdem habe ich was Besseres.

Ich sprach mit Queen Elizabeth über meinen Plan für die Neue Welt.

-Hinter Catherines Rücken? -Nicht hinter Catherines Rücken.

Ich sah eine Gelegenheit und ergriff sie. Das kann sie mir nicht übelnehmen.

-Du kennst Catherine nicht. -Es ist zu spät.

Elizabeth wird meinen Plan finanzieren. Wir werden Handelspartner.

Ich bin in Frankreich, um zu sehen, ob mir meine Verbindung zu Catherine nützt.

Das hat sie jetzt.

Nutzt du mich auch aus?

Natürlich, auf die gleiche Art, wie du mich ausnutzt.

Zum Vergnügen.

Scheint mir das Vernünftigste der Welt zu sein.

-Sie ist vernarrt in dich. -Ist sie das?

Wenn das bedeutet, dass man jemanden nicht so sieht, wie er wirklich ist.

Dann ist sie vernarrt in die Vorstellung, dass sie nicht allein ist.

Ich nahm ihr nichts.

Hast du was gehört?

Ein Vogel.

Wenn ich aufbreche, will ich, dass du in die Neue Welt mitkommst,

ein Ort, wo du deine eigene Frau stehst und keine Befehle ausführen musst.

-Wirst du das tun? -Ich überlege es mir.

Unter einer Bedingung.

Ich schulde dir nichts.

Gleichfalls.

Mit diesem Wasser wirst du in einer zweiten Taufe wiedergeboren.

Fühlst du, wie Last von dir abfällt?

Das werde ich, wenn Ihr Euren Teil des Handels einhaltet.

Mein Kind, was ist denn?

-Nichts, das Euch etwas angeht. -Ist es mein Sohn?

Hat er versucht, mit Euch zu brechen?

Ich fürchte, ich werde nie wieder... die Gleiche sein.

Mein armes Kind.

Ich weiß, wie hoffnungslos es scheint, aber Ihr müsst Euch nicht so fühlen.

Wisst Ihr, der Herzog ist ein angeschlagener Mann.

Im Krieg ist ihm etwas Furchtbares zugestoßen.

Er hat keine Details genannt, aber die Folge ist,

dass er sich für nicht liebenswert hält. Ihr müsst ihn vom Gegenteil überzeugen.

Ich glaube, dass er bei mir der Mann sein könnte, der er wirklich sein will.

Mir geht das Herz auf, das zu hören, denn das glaube ich auch.

-Erlaubt Ihr mir, Euch zu helfen? -Ja.

Ja, natürlich.

Das Haus Bourbon möchte unsere Loyalität zu Euch

und Eurer Sache öffentlich bekunden.

Laut meiner Quellen seid Ihr nur hier, weil Catherine Euren Verrat entdeckte.

Es stimmt, dass unsere Unstimmigkeiten

mit dem Hause Valois eher ans Licht kamen, als wir uns gewünscht hatten,

aber wir waren stets bemüht, Catherine und ihre Familie zu stürzen.

Ich weiß, wozu sie fähig ist.

-Und Antoine weiß, wozu ich fähig bin. -Ja, leider. Das tue ich.

Eure Frau und Euer Sohn haben sich als fromme Pilger erwiesen.

Henri.

Glauben dein Vater und Onkel an unsere Sache?

Sind sie reinen Herzens?

-Ich fürchte nicht. -Was?

Sie haben sogar schon versucht, mich vom rechten Wege abzubringen.

-Aber... -Was soll das, Henri?

-Bitte nicht. -Aber...

Man kann sie unterrichten,

und mit der richtigen Führung könnten sie unserer Sache nützen.

Genau genommen...

Wenn sie eine zweite Taufe annehmen, um ihre Loyalität zu beweisen...

...glaube ich, dass sie ihren Weg ins Licht antreten könnten.

-Auf jeden Fall. -Willens und fähig.

-Dann soll es so sein. -Zum See.

-Ich dachte, ich komme zu spät. -Ihr dachtet, ich hätte Euch verlassen?

Wir sind verbunden, ob es uns gefällt oder nicht.

-Ich wurde zum Narren gehalten. -Ja, das könnte man wohl so sagen.

Hier.

Setzt Euch.

-Sag mir, was ich übersehen habe. -Queen Elizabeth hat Euch geschlagen.

Ediths Macht wächst, und Ihr seid von Verrätern umgeben.

Ihr seid in jeder Hinsicht im Arsch.

Da ist ein Püppchen für jedes Mitglied des Hofes, das Euch hintergangen hat.

Sechs Püppchen.

Sechs Verräter müssen erledigt werden.

Montmorency. Die Bourbons. Die Guises.

Meine Zofe, Rahima.

Mein Bruder Alessandro.

-Aber wer ist der sechste? -Das haben Eure Visionen nicht gezeigt?

Nein, aber sie quälen mich.

Wenn Ihr das trinkt...

...werdet Ihr es sehen.

-Was ist da drin? -Das wollt Ihr nicht wissen.

Ich bin Euer Wegweiser.

Alles.

Ihr wart stundenlang weg.

Was habt Ihr gesehen?

Mein Gesicht... war voller Blut.

Und in meinem Bett hat eine Frau ein Kind geboren.

Und im Wickeltuch...

...war kein Baby.

-Es war ein Schlangennest. -Dann ist der sechste Verräter ein Kind.

-Von mir? -Wer kann das sagen?

Hallo, Mutter.

Ich hoffe, ich komme nicht ungelegen.

Nein, gar nicht. Was kann ich für euch tun?

Ich habe die schlechte Nachricht gehört, dass Queen Elizabeth

den Antrag des Königs zurückweist.

In was für einer schwierigen Zeit wir leben.

Das Leben schien viel einfacher, als ich ein Mädchen war.

Ich nehme an, das sagen alle,

aber wenn ich sehe, womit die jungen Leute heute konfrontiert sind,

bin ich mir da ganz sicher.

Das Wunder ist, dass die Hoffnung in der Jugend nie versiegt.

-Wie aufsteigende Feuchtigkeit. -In der Tat.

Soweit ich weiß, haben sich mein Sohn und Eure Tochter verliebt.

Ich nehme an, das wisst Ihr.

Ich gestehe, ich wusste nicht, dass es so ernst ist.

Ich habe Euch mal gesagt, dass Ihr Partei ergreifen müsst.

-Warum nicht die Partei der Liebe? -Liebe?

Ja.

Mutter, meiner Ansicht nach ist ein solcher Bund,

der nicht auf Politik, sondern auf aufrichtiger Zuneigung gründet,

genau das, wonach das Volk der Franzosen verlangt.

Es ist diese Art von Ereignis, das die Existenz von Poesie rechtfertigt,

von Kunst, von Mode, von allem, das uns so...

...französisch macht.

Ganz zu schweigen davon, wenn ich mich nicht irre, dass Euch

durch die Absage der Queen

das Geld für den Palast an der Seine fehlt.

Außer, Ihr fragt die katholische Kirche,

was heutzutage bedeutet, die Katholische Liga anzusprechen.

Die sind etwas unnachgiebig in ihren Ansichten, aber zufällig

genieße ich in diesen Kreisen großen Einfluss.

Ist das so?

Wenn unsere Familien verbunden wären, würde ich gerne helfen.

Und du, Margot, kannst du in dich gehen

und mir sagen, dass das etwas ist, was du wirklich willst?

Dass du nicht nur trunken bist von der Faszination einer Hofromanze?

Das kann und tue ich.

Erlaubt Ihr es?

Ich werde alles in meiner Macht tun, damit du glücklich wirst.

Danke, Mutter.

Der König wird dagegen sein.

Überlasse es mir, ihn zu überzeugen.

Sind wir uns da einig?

Natürlich.

Danke.

Diese Göre.

Oh, Eure Majestät.

-Überrascht, mich zu sehen? -Ihr kommt nur selten zur Messe.

Das ist wahr.

Die Nonnen, die mich großgezogen haben, haben sie mir verdorben.

Allesamt Sadisten.

Die Wahrheit ist, ich habe nie verstanden, warum man sich wegen Religion streitet.

Die Unterschiede im Glauben schienen mir immer so bedeutungslos.

Ich habe oft gedacht, ich wäre dieselbe, wenn ich Mohammedanerin oder Jüdin wäre.

Und Ihr?

Ich glaube, es gibt falsche Propheten.

Glaubt Ihr, Schwester Edith gehört dazu?

Ich denke, das sollte Gott beurteilen.

Ich möchte sagen, dass ich eine neue Kraft in Eurem Glauben bemerke.

Und deshalb bin ich hier,

denn wenn der Glaube den Schmerz einer Mutter lindern kann,

die einen weiteren ihrer Söhne sterben sehen muss,

dann ist mir egal, woher das kommt.

Ich weiß nicht, wie ich einen weiteren Verlust überleben soll.

Der König ist krank?

Ich hoffe, ich kann bei Euch als meinem Priester auf Geheimhaltung vertrauen.

Der König darf in dieser kritischen Zeit nicht unterminiert werden.

Natürlich.

Ihr habt völlig recht, Majestät. Euer Geheimnis ist bei mir sicher.

Betet Ihr mit mir?

Ja. Ja, das wäre mir eine Ehre.

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Ja, mein Kind.

Vergib mir, Vater. Denn ich werde jetzt sündigen.

Du meinst, du hast schon gesündigt?

Nein.

Wenn ich es kommen fühle, kann ich es nicht aufhalten.

Das Gefühl ist... überwältigend.

Die Katholische Liga möchte den Herzog von Guise als König?

-Anscheinend. -Und er hat dir das gegeben?

Ich habe es genommen, als er unpässlich war,

mit einer Glocke im Arsch.

Dein Land wird deinen Dienst nicht vergessen.

-Hallo, Rahima. -Françoise.

Ja?

Es tut mir leid, dass Queen Elizabeth nach England abreiste.

Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich Euch gehindert,

Anjous Räume zu betreten.

Vielleicht war es so am besten.

Das hat mich sogar an eine der ersten Lektionen von mir an dich erinnert.

Vertraue niemandem.

-Du erinnerst dich also. -Natürlich.

Da bin ich aber froh.

Hast du die Bücher meines Bruders prüfen können?

Ihr hattet recht. Es war natürlich mein Fehler.

-Es ist alles in Ordnung. -Ich danke dir.

Es kommt die Zeit, da wir uns alle auf eine Seite schlagen müssen.

Und sie hat ihre gewählt.

Was zum Teufel willst du?

Vergebung.

Aber was ich zu dir gesagt habe, könnte unverzeihlich gewesen sein.

Ich sagte dir einst, dass du das, was dich anders macht, verschließen musst.

Das, was manche in dir Perversität nennen, sollte verborgen sein,

weil es schändlich ist.

Aber jetzt weiß ich, dass ich falsch lag.

Dein wahres Wesen zu leugnen, wäre der Tod.

Selbst wenn ich die Macht des Allmächtigen besäße...

...würde ich kein einziges Haar auf deinem Kopf ändern.

Denn dann wärst du nicht du.

Und es könnte dein Wesen sein, das vielleicht unsere Familie rettet.

Bald werde ich zu dir kommen und um deine Hilfe bitten.

Ich hoffe nur, dass du meiner Bitte entsprechen kannst,

trotz des Schadens, den ich dir zugefügt habe.

Der Rat ist ja wirklich reduziert.

Anjou hat sich wegen Befangenheit erst mal zurückgezogen.

Vielleicht ist es so effizienter.

Wir sollten anerkennen, wenn wir geschlagen sind.

Queen Elizabeth hat offenbar Edith und ihre Jünger bewaffnet.

Auch die Prinzen von Geblüt unterstützen sie

und die Händler, die sie repräsentieren.

Wir haben nur eine Wahl. Wir holen Edith in unseren Schoß

oder kämpfen einen Bürgerkrieg mit ungewissem Ausgang.

Ja.

Ich habe Euch hergerufen, weil ich eine Entscheidung getroffen habe.

Ich gehe mit Montmorency zu Edith und vermittle einen Frieden.

Das bekommt man heutzutage, wenn man einen Prinzen tötet? Einen Friedensvertrag?

Ich bin neugierig.

Wie hat Montmorency Schwester Edith überredet, Euch zu treffen?

Er wurde in ihrem Glauben getauft...

...wie ich es auch vorhabe.

Ich...

-Der König hat seine Weisheit bewiesen. -Das glaubst du?

Wenn ich zur neuen Religion konvertiere, wird Ediths Armee mir treu sein.

Die Katholiken werden Rache nehmen.

Mag sein, aber die Valois-Linie bleibt katholisch.

Und wenn ich eine königliche Katholikin heirate, wie Prinzessin Sisi,

Großnichte des Heiligen Römischen Kaisers, besänftigt das

die Katholiken vielleicht.

Vielleicht?

Ihr wollt das Land auf ein "Vielleicht" verwetten?

-Welche Wahl haben wir denn? -Es ist richtig so.

Ich freue mich, das zu hören. Ich hatte Sorge, Ihr wolltet mich aufhalten.

Nein.

Vielleicht war ich übereifrig in meinem Bemühen, Euch zu schützen, mein König.

Aber alles, was ich je für Euch wollte, ist Unabhängigkeit.

Und wenn Ihr glaubt, ein Kompromiss

mit Schwester Edith ist der Weg nach vorn, unterstütze ich Euch.

Ich möchte Euch sogar begleiten und meinen Segen anbieten.

-Wirklich? -Natürlich.

Dann fände ich das gut.

Ihr seid mein König, und ich bin vor allen Dingen Euch treu.

Eure Majestät, Ihr seid herzlich willkommen.

Sucht Ihr Euer Seelenheil?

Ja.

Und Ihr?

Ich suche Frieden.

Ich möchte mit der Königinmutter allein sprechen.

-Wenn Ihr einverstanden seid? -Natürlich.

Was zum Teufel soll das?

Habt Geduld. Ihr bekommt, wofür Ihr gekommen seid.

-Mich überrascht Euer Kommen. -Ihr seid die neue Macht im Land.

Ich erweise Euch den Respekt, der Euch ziemt.

Wäre es nicht richtiger, zu sagen,

dass Ihr, als die große Reise des Königs das Volk nicht geeint hat,

gehofft habt, Queen Elizabeth würde einen Eurer Söhne heiraten

und mich in den Herzen der Menschen ersetzen?

Aber sie hat sich geweigert.

Jetzt hofft Ihr, die Taufe des Königs verleitet meine Anhänger dazu,

die Waffen niederzulegen und ihm als treue Untertanen zu dienen.

Das tue ich.

Was habt Ihr anzubieten im Tausch für diesen Frieden, den Ihr sucht?

Die Bekehrung eines Königs reicht nicht?

Na ja, vielleicht schon.

Aber die Bekehrung eines sterbenden Königs...

...ist etwas ganz anderes, findet Ihr nicht?

-Ich sehe, Euch bleibt nichts verborgen. -Ich hatte eine Vision.

Mir scheint, Ihr sucht meine Freundschaft mit leeren Händen.

Nicht ganz.

Ihr habt völlig recht. Mein Sohn ist nicht mehr lange auf dieser Welt,

und sein Bruder ist bekanntermaßen ein Perversling.

Das wird das Ende der Valois sein.

Was passiert dann?

Antoine von Bourbon ist der nächste Thronfolger,

aber er ist des Hochverrats schuldig

und würde von den französischen Katholiken niemals akzeptiert.

Und Ihr wisst sicherlich, dass er kein wahrer Gläubiger Eures Glaubens ist.

Sein Sohn Henri ist allerdings ein anderes Kaliber.

Würde er eine katholische Prinzessin heiraten und einen Sohn zeugen,

würde das Volk der neuen Linie folgen, einer neuen protestantischen Linie.

Der König stünde unter Eurer Kontrolle.

Und wer, wenn ich fragen darf,

ist die glückliche Braut in dieser neuen Weltordnung?

Meine Tochter Margot.

-Ihr erwartet, dass ich Euch vertraue? -Ja.

Denn sobald die Eheschließung vollzogen wurde,

überschreibe ich Euch die Regentschaft.

Und Ihr werdet der mächtigste Mensch Frankreichs.

-Ich bin eine Bürgerliche. -So wie ich.

Ihr könnt mir sagen, dass Ihr keine irdische Macht anstrebt

und dass Euer Reich im Himmel liegt,

aber irgendwie glaube ich nicht, dass Ihr das tun werdet.

Ich frage mich...

Was würde Euer Sohn sagen, dass Ihr sein Erbe so leichtfertig weggebt?

Also...

Er würde mich noch mehr verachten, als er es schon tut.

Ihr verwechselt mich mit einer Figur, die Ihr so einfach auf dem Brett herumschiebt.

Nein. Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass Ihr das nicht seid.

Schwester Edith, ich bin dieses Spiel leid.

Alles, was ich will, ist kein weiteres Kind mehr begraben zu müssen.

Nur der Allmächtige entscheidet, wen wir begraben.

Und jetzt...

Ich glaube, wir haben sie lange genug warten lassen, findet Ihr nicht?

Untertitel von Stephanie Geiges

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