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Untertitelung des ZDF, 2020
Servus, Peter, Alex hier. Sag mal, wann bist du wieder im Büro?
Na, na, lass dir ruhig Zeit. Nur keine Halle.
Alles klar.
Servus.
Mal wissen, wo der Christian so lange bleibt.
Drecks, wenn das der Christian ist, Vorsicht!
Entschuldigung sein, oder was?
Mein Gott, du kannst das.
Hast du wieder mit dem Rex gespielt, was?
Ja, eher er mit mir.
Schön feiern!
Wiederkommen!
Wiederkommen! Servus!
Sind die rumänischen Container gekommen?
Ja. Was hast du gemacht? Warst du wieder auf dem Boot?
Stört dich das?
Irgendwann wird dich schon einmal einer dabei erwischen.
Mach dir keine Sorgen.
Keine Angst.
Ich mach mir keine Sorgen.
Ich mach jetzt mal eine Kontrollrunde.
Der Langweg.
Rex, komm her. Bring mir ein Geschenk.
Was schenkt denn der Rex dem Heulacher?
Das darf ich Ihnen nicht verraten. Das soll jetzt schließlich eine Überraschung
sein, oder?
Ach ja.
Grüß Sie.
Danke, Dr. Garth.
Danke, Herren.
Der Höllerer muss gleich da sein.
Wisst ihr, was ich dem Höllerer zum Geburtstag gekauft habe? Das große Buch
Wurstsemmel. Und was steht da drin?
Ganz interessante Dinge. Zum Beispiel zerfällt die Wurstsemmel in zwei
Kategorien. In eine private und eine öffentliche.
Nachdem ist eine öffentliche Semmel so etwas wie eine Dienstsemmel.
Naja, bei der Polizei habt ihr doch so Essensmarkerl, gell?
Und wenn man eine Wurstsemmel mit so einem Bohnen kauft, dann ist es eine
Dienstsemmel. Im anderen Fall...
Ich glaube, er kommt.
Schott!
Hoch soll er leben!
Hoch soll er leben, dreimal hoch.
Bravo! Herzlichen Glückwunsch!
Danke, dass ihr uns wirklich überrascht habt.
Brandner Mordkommission?
Ja. Und wo ist das?
Zufahrt Freudenauer Hafenstraße. Ja, wir kommen gleich.
Tut mir leid. Wir haben einen Mord auf dem Containerplatz.
Na ja, dann können wir gleich gemeinsam fahren.
Jawohl.
Auf meinen Rheinisch.
Brandner, mein Kollege Böck und unser Gerichtsmedikiner, der Herr Dr. Graf.
Sie gut.
Es handelt sich um Ingenieur Kurt Kraus, den Firmenbesitzer.
Dort drüben sind seine Frau und sein Sohn. Ich gehe schon.
Verstanden. Ende.
Der Container ist herabgeworfen worden.
Wahrscheinlich mit Hilfe dieses Hubstaplers.
Naja, wenn der Container von diesem Hubstapler gerammt worden ist, dann
wir Spur zu finden sein.
Das wird nicht einfach.
Wir sind alle ziemlich zerbeult.
Ah, Rex, bleib lieber hier, da ist überall Glas.
Ja, da brauchen wir gar nicht lange reden.
Todesursache ist ziemlich klar und alles weitere nach der Obduktion.
Ja, die Todeszeit müsste auch einfach festbestellen sein. Irgendjemand wird ja
wohl den Krach gehört haben.
Gut.
Übrigens, es tut mir sehr leid, dass das mit der Geburtstagsfeier vom Heuler da
nicht geklappt hat.
Naja, also bis später.
Wiedersehen.
Zum Vorstehen ist Frau Kraus und ihr Sohn, der Vorarbeiter Ivan Reih.
Brandner mein Name. Können wir hier irgendwo in Ruhe reden?
Ja, da drüben in meinem Büro.
Waren Sie, als das passiert ist?
Ich war schon auf dem Heimweg. Da hat mich die Frau Kraus angerufen am Handy
gesagt, dass was geschehen ist.
War jemand bei Ihnen, der das bestätigen könnte?
Nein, ich war allein im Auto.
Hat der Kraus diese Kontrollfahrten regelmäßig gemacht?
Jeden Tag um die gleiche Zeit.
Immer dieselbe Route?
Ja.
Wer hier in der Firma kann mit seinem Hutstapler fahren?
Jeder, das ist nicht weiter schwierig.
Es könnte auch jemand über den Zaun geklettert sein und mit dem Stapler den
Container runtergestoßen haben.
Ja, aber nur jemand, der auch gewusst hat, dass der Chef um diese Zeit auf dem
Platz ist.
Stimmt.
Entschuldigung, möchten Sie vielleicht einen Kaffee?
Nein, danke. Ich komme gleich zu Ihnen.
Wer von Ihnen hat gewusst, wo Ingenieur Kraus sich zur Tatzeit befand?
Alle in der Firma.
Mein Vater hat jeden Tag nach Betriebsschluss so eine Kontrollfahrt
Und wer war zu diesem Zeitpunkt anwesend?
Nur meine Mutter und ich.
Es war kurz nach 17 Uhr, die Arbeiter waren schon weg.
Wo waren Sie während des Anschlags auf Ihren Vater?
Ich war hier im Büro und habe diesen furchtbaren Krach gehört.
War jemand bei Ihnen?
Nein, um diese Zeit sind nur noch meine Mutter und ich hier.
Ja?
Jetzt nicht später.
Ich war hier in unserem Büro, als es passiert ist.
Ich habe den Krach gehört und dann bin ich hinuntergelaufen.
Kann dir sich vorstellen, wer ihren Mann ermordet hat?
Nein.
Wem gehört eigentlich die Firma?
Zur Hälfte meinem Mann und zur Hälfte mir.
Und wer erbt jetzt seinen Anteil?
Ich.
Aber mein Mann hatte seinen Anteil verpfändet.
Mit großem Fuß gelebt.
Sehr viel Geld ausgegeben.
Wofür?
Autos, Boote.
Er hat immer irgendetwas gefunden, was Geld gekostet hat.
Ich kann mir vorstellen, dass ein Mann in seiner Position viele Feinde gehabt
hat. Wie schaut's denn mit dem Personal aus?
Ja, er war ein strenger Chef.
Er war trotzdem sehr beliebt.
Feinde hat er nicht gehabt.
Aber?
Neider.
Ja, er war ein Spieler.
Er hat regelmäßig gebrockert und dabei oft hohe Summen gewonnen.
Wo hat er denn da gespielt?
Meistens im Linkenbeißel, das ist hier im Hafen.
Servus.
Zusage. Können wir nicht bald die Torte anschneiden?
Leider nicht.
Erstens müssen wir auf den Alex warten.
Zweitens habe ich sehr viel zu tun. Ich muss das ganze Personal der Firma Kraus
überprüfen wegen Schulden und Vorstrafen und so weiter. Na, da kann ich dir doch
helfen. Du tust gar nichts. Du hast Geburtstag. Du bleibst sitzen und
dich. Danke, aber du glaubst ja nicht, dass ich dir die ganze Zeit bei der
Arbeit zuschauen werde.
Danke sehr nicht.
Was hat da Alex für Vermutung, wer den Kraus umgebracht haben könnte?
Na, so wie's ausschaut, haben die Mutter und der Sohn ein Alibi.
Der Alex meint, es könnte eventuell mit der Spielleidenschaft des alten Kraus
zusammenhängen.
Rex, du bleibst lieber hier.
Ich glaube irgendwie, ein Spieler mit Hund ist nicht so üblich.
Keine Sorge, ich pass schon auf mich auf.
Was soll's denn?
Stopp, bitte, aber stopp, bitte.
Bitte. Danke.
Nicht im Ton.
Bist du dir sicher?
Absolut sicher.
Ich hab noch mehr da.
Wie mehr?
Ich hab gehört, bei euch gibt's ein nettes kleines Spielchen.
Wie kommst du auf die Idee, dass bei uns gespielt wird?
Ich hab's halt eben gehört.
Wie ist es?
Können Sie mal versuchen.
Du kannst schon vorgehen.
Bringen Sie uns doch eine Flasche Wodka her.
Könnte ja wer hereinlegen.
Oh, oh, oh. Oh, oh, oh. Oh, oh, oh.
Oh, oh, oh.
Oh, oh, oh.
Die wird vielleicht halt nur ziemlich heiß werden.
Ich fühle mich eigentlich ganz wohl.
Aus dem Trinken könnte ich vertrauen.
Habt ihr das vom Kraus schon gehört?
Bei uns in der Gegend spricht sie alles schnell herum.
Woher kennst du den Kraus?
Wir haben ihn im Spiel.
Ganz schön verloren.
Ihr doch auch, oder?
Man soll nicht alles glauben, was man hat.
Der Graus hat ziemlich viel angegeben.
Ich steig aus.
Ich geh auch mit.
Ich bin draußen.
Sag mir, wem hat denn der Krause eigentlich das meiste Geld abgenommen?
Reisch, oder?
Du fragst ein bisschen zu viel für meinen Geschmack.
Ich würde sagen, du ziehst dich so mit der Arten aus.
Sonst geht's dir schon noch gut, ja.
Kriminalpräsident, ich war's weg.
Hört ihr schlecht, ihr sollt euer Kinderspielzeug einstecken.
Sofort!
Sie sind alle wegen illegalem Glücksspiel festgenommen.
Guten Abend, Herr Reich.
Sie können auch gleich mitkommen.
Also Herr Reich, die anderen Spieler haben ausgesagt, dass sie sehr hohe
Spielschulden bei Herrn Kraus haben. Er hat ihnen deswegen kaum mehr Gehalt
ausbezahlt, sondern das Geld zur Tilgung ihrer Schulden einbehalten. Sie haben
ein sehr starkes Motiv und ihr sogenanntes Anliegen. Dafür gibt es
Zeigen Sie mir, wie Sie den Anschlag verübt haben und ich werde beim Richter
positiv. Achtung!
Draufmachen!
Kannst ihn loslassen, Rex. Komm raus!
Ich könnte Ihre Frucht als ein Geständnis auslegen. Hey, ab denn! Muss
umgebracht!
Warst du derzeit ganz woanders? Ja, ja, ich war jetzt im Auto auf dem
Nachhauseweg. Nein!
Entschuldigen Sie.
Eine Wurst, wenn wir bitte mit viel Wurst. Wollen Sie vielleicht ein Senf
ein Gurken dazu?
Nein, nein, er mag nur Wurst.
Ja?
Er? Er.
Sagen Sie, der Mann, der dort in dem Wagen sitzt.
Kennen Sie den?
Ja, der war gestern da.
Und um wie viel Uhr war er hier?
Na, so um fünf herum.
Geben Sie es ruhig ihm.
Und war der alleine hier?
Er hat jemand getroffen.
Wissen Sie wen?
Nein. Keine Ahnung.
Aber ich weiß nur, dass der, der was in Ihrem Auto jetzt sieht, der hat was aus
seinem Auto ausgeladen und in das Auto von dem anderen eingeladen.
Haben Sie gesehen, was das war?
Kartons und der Art.
Aber wissen Sie, Herr Kommissar, wenn uns einer bei solchen Sachen genauer
hinschauen darf, dann hätten wir bald keine Kunden mehr.
Verstehen Sie mich?
Gut.
Danke Ihnen.
Wiedersehen.
Wiederschauen.
Warum haben Sie zuerst verschwiegen, dass Sie gestern hier waren?
Könnte es sein, dass Sie ein paar illegale Nebengeschäfte machen, um zu
kommen?
Hören Sie, Herr Reich, es wird nicht schwierig sein, die Wahrheit
herauszubekommen. Ich würde mir die Arbeit nur wirklich gerne sparen.
Ich vermute, dass Sie irgendwelche Ware aus den Containern gestohlen und
verkauft haben.
Zuerst hat mich der Kraus abgezockt und dann hat er mein Gehalt eingezogen.
Von dem kümmerlichen Rest kann doch kein Mensch leben.
Mir ist nichts anderes übrig geblieben.
Ich glaube eher, dass Sie Ihre Spielsucht mit dem Geld finanziert
Vielleicht hat der Herr Kraus bemerkt, dass Sie ihm... Glauben Sie mir, ich
mit dem Mord nichts zu tun.
Sie sind doch schon länger bei der Firma.
Wie war denn das Verhältnis zwischen Frau Kraus und ihrem Ehemann? Ich habe
nicht den Eindruck, dass ihr der Tod von Herrn Kraus sehr nahe geht.
Das wundert mich nicht.
Der hat doch dauernd irgendwelche Freundinnen gehabt.
Ja, Brandner hier, ich brauche einen Funktreifenwagen.
45, 46, 47, 48.
48 weibliche Vornamen.
Das klingt ja wie die Personalliste von einem Callgirl -Ring.
Ich ruf den Alex an.
Brandner?
Hallo, Christian.
Wie bitte, 48?
Na, ich weiß schon, der Reisch hat mir gerade erzählt, dass der Kraus jede
Freundinnen hatte, aber 48?
Ja, genau, damit hat's ja Motiv.
Ja, ja.
Na, ich bin schon unterwegs.
Servus.
48 Freundinnen.
Na ja, Schaubeck, was willst du schon mit 48 Freundinnen anfangen?
Ich wies halt schon.
Tag, Frau Kraus. Tut mir leid, ich muss Sie noch mal hören.
Na, haben Sie den Reis wieder eingefangen?
Ja, er hat gestanden.
Oh.
Bin ich aber froh, dass das jetzt aufgeklärt wird.
Allerdings müssen wir jetzt noch den Mörder Ihres Mannes finden.
Was?
Ich verstehe nicht ganz.
Ihr Vorarbeiter hat einige Diebstähle gestanden, aber Ihren Mann hat er nicht
umgebracht.
Sind Sie sicher?
Ganz sicher.
Er war zur Tatzeit woanders.
Und wer hat dann meinen Mann umgebracht?
Frau Kraus, wir haben festgestellt, dass Ihr Mann immer wieder Affären gehabt
hat.
Das stimmt.
Ich habe davon gewusst.
Am Anfang habe ich nur versucht, mich dagegen zu wehren, aber nach einigen
Jahren hat es mich nicht mehr sonderlich interessiert.
Warum haben Sie mir das nicht gleich erzählt?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein eifersüchtiger Ehemann die
Lebensgewohnheiten meines Mannes auskundschaftet, einen Hubstapler in
setzt und dann einen Container runterschmeißt.
Können Sie mit einem Hubstapler fahren?
Natürlich.
Mein Mann und ich haben diese Firma gemeinsam aufgebaut.
In der ersten Zeit bin ich fast jeden Tag mit dem Stapler gefahren.
Und zuletzt hat er Sie nur noch betrogen.
Wenn jede betrogene Ehefrau ihren Ehemann umbringen würde, wäre der
Zentralfriedhof völlig überfüllt.
Tja.
Trotzdem. Sie haben ein Motiv und eine Gelegenheit hatten Sie auch.
Ich war hier im Büro, als das passierte. Das wird Ihnen mein Sohn bestätigen.
Wissen Sie, mit wem Ihr Mann zuletzt ein Verhältnis hatte?
Nein, und ich will es auch nicht wissen. Und ich glaube, das wäre jetzt dann
auch alles, Kommissar.
Gehört das Boot Ihrem Mann?
Ja.
Es liegt im Yachthafen. Der Hafenmeister hat einen Schlüssel dafür.
Halten Sie sich bitte zu unserer Verfügung, Frau Kraus.
Ich habe sicher noch Fragen an Sie.
Wiedersehen. Komm mal.
Ich bin am Boot.
Es ist alles in Ordnung.
Was? Sie glauben
nicht, was du ihnen gesagt hast. Sie denken, wir geben uns gegenseitig ein
Alibi.
Das Boot wollen sie auch sehen.
Mach dir keine Sorgen, Mutter.
Die Reparatur an dem Unfallcontainer muss heute noch fertig werden.
Ja, heute.
Er ist ab morgens vermietet.
Der Kraus hat ja viele Frauenbekanntschaften gehabt. Wussten
Das war nicht zu übersehen. Alle paar Tage war eine andere Frau mit ihm auf
Boot unterwegs.
Warum?
Er ist zur Zeit niemand.
Er ist immer alleine rausgefallen.
Vielleicht, weil ihm seine Frau deswegen Vorwürfe gemacht hat? Ja.
Früher hat das ein paar mal große Szenen angegeben. In der Jagd müssen drei
Bootsfahrten gleichzeitig zugange gewesen sein. Kein Staub, keine
Fingerabdrücke, nichts. Irgendwelche persönlichen Gegenstände vom Kraus?
das Boot ist komplett ausgeräumt. Da hat nicht einmal die Spurensicherung eine
Chance. Sagen Sie, wer war denn als letztes auf dem Boot?
Sein Sohn.
Fährt er öfters damit?
Nie. Bis jetzt ist immer nur der Herr Kraus Senior gefahren. Und wann war der
Herr Kraus Junior hier?
Bis vor einer Viertelstunde war er am Boot.
Ich kann mich ohnehin nicht auf die Arbeit konzentrieren.
Die Sache mit meinem Vater geht mir einfach nicht aus dem Kopf.
Gibt es was Neues?
Die Polizei verdächtigt meine Mutter.
Sie scheint sich über seinen Tod doch nicht sehr zu kränken. Sie kränkt sich
sehr wohl.
Sie zeigt es nur nicht so.
Und seine vielen Frauenbekanntschaften?
Weiß die Polizei davon?
Höchstwahrscheinlich.
Und das hat mit der Sache nichts zu tun.
Ich glaube nach wie vor, dass es jemand war, dem man zu viel Geld beim Spielen
abgenommen hat.
Komm her.
Ich brauch dich.
Lass mich hin. Was ist denn los mit dir?
Dein Vater ist noch nicht mehr unter der Erde.
Du musst alles missverstehen.
Ich will nur... Ich fühle mich wahnsinnig allein.
Ich weiß, dass wir uns in letzter Zeit etwas auseinandergelebt haben, aber ich
verspreche dir, dass ich in Zukunft mehr Zeit für dich haben werde.
Ich will doch nur, dass wir glücklich werden.
Was wollen Sie hier?
Was für sich?
Guten Tag.
Bitte kommen Sie rein.
Gerne.
Bitte, kommen Sie weiter.
Hübsch haben Sie es hier.
Gefällt mir. Danke.
Wir teilen uns das Haus mit meinen Eltern.
Jetzt nur noch mit Mutter.
Ihre Mutter hat uns auch gesagt, dass wir Sie und Ihre Frau hier antreffen.
Ja.
Und was wollen Sie?
Ich wollte Sie fragen, ob Sie etwas Besonderes auf dem Boot gefunden haben.
Nein. Ich habe es gereinigt und durchgecheckt. Wir wollen es verkaufen.
So schnell?
Meine Mutter, mir liegt nichts daran.
Außerdem kostet es Liegegebühr.
Ja, gut.
Wir würden jetzt gerne mit Ihrer Frau sprechen.
So.
Ja, ich hole Sie.
Das fällt mir ein, dass ich auch noch nichts gegessen habe.
Das ist meine Frau Ines.
Tag. Brandner, das ist mein Kollege Böck. Guten Tag.
Guten Tag.
Worum geht's?
Wir würden mit Ihrer Frau gerne alleine sprechen.
Bitte.
Wem ist Ihr Mann eigentlich näher gestanden?
Seiner Mutter oder seinem Vater?
Seiner Mutter.
Würden Sie sagen, dass er eine sehr starke Mutterbindung hat?
Schon, aber nicht so stark, dass ich nicht damit leben könnte.
Und wie war Ihr Verhältnis zu Ihren Schwiegereltern?
Ich habe nie verstanden, dass sie nicht die Konsequenzen aus ihrer Situation
gezogen hat. Ich an ihrer Stelle hätte mich scheiden lassen.
Und das Verhältnis zu Ihrem Schwiegervater?
Eigentlich hatten wir ein ganz normales Verhältnis.
Angeblich hat er ja eine starke Wirkung auf Frauen gehabt.
Das ist allgemein bekannt.
Ja, wir gehen davon aus, dass Ingenieur Kraus bis zuletzt ein Verhältnis hatte.
Wie es uns über die Frau war?
Nein, ich habe mich um seine Privatangelegenheiten nicht gekümmert.
mich schließlich auch nichts an.
Wo war sie denn gestern zwischen 17 und 18 Uhr?
Hier, den ganzen Nachmittag.
Haben Sie Zeugen?
Nein.
Ich glaube, sie weiß mehr als uns hat.
Das Gefühl habe ich bei Mutter und Sohn auch.
Sie sind alle drei mehr, als Sie sagen.
Seid ihr auch zu sein?
Ja, ein Strafmann da.
Von gestern um 15 .30 Uhr, wie ein Paten im Halteverbot am Forstweg zu mir hat.
Dann war sie gestern vermutlich doch nicht den ganzen Nachmittag zu Hause.
Gehen wir nochmal zurück und befreien sich?
Ich weiß nicht, wer zu uns kommt.
Weißt du, was die bei deinem Auto wollen?
Keine Ahnung.
Jetzt fahren sie ohnehin weg.
Was wollte sie von dir wissen?
Sie suchen nach seiner letzten Freundin.
Sie glauben, dass sie was mit der Sache zu tun hat.
Ich war am Boot. Sie können nichts gefunden haben.
Was ist los?
Ich bin schwindelig.
Der Wignis war ich aber auch noch nie.
Tja. Komm zur Polizei und lern Land und Leute kennen.
Hier irgendwo muss sie ihr Auto geparkt haben.
Aber was hat sie in dieser entlegenen Gegend getan?
Auf jeden Fall etwas, was sie vor uns geheim halten will.
Schon schön.
So, das sind meine abgebrochene Äste.
Wechsel.
Willst du mir den Ast davon?
Ja? Ja.
Also.
Sie stellt ihren Wagen in dieser abgelegenen Gegend ab. Geht zum Wasser.
Hier legt er ein Boot an.
Jetzt wissen wir, wer die letzte Frau in seinem Leben war.
Da sind Farbsprünge an dem Ast.
Wenn der Lack von seinem Boot stammt, dann können wir beweisen, dass er hier
war.
Ines, machen Sie sich keine Sorgen. Aber was ist mit meiner Frau?
Sie muss nur in die Gynäkologie zu einer weiteren Untersuchung. Kann ich
mitkommen? Warten Sie hier, bitte.
War bestimmt.
Dieses Boot ist offensichtlich erst vor kurzem beschädigt worden. Ich würde
wetten, dass das derselbe Lack gibt.
Der Umstand, dass sich die beiden heimlich getroffen haben, lässt davon
Verhältnis schließen.
Dann wäre das Motiv Eifersucht.
Das würde bedeuten, dass ihn entweder seine Frau oder sein Sohn getötet haben
oder sie haben es zusammen gemacht.
Was hältst du denn davon?
Dass die Donau auch immer dreckiger wird.
Ja,
aber... Diese Tüte ist von der Boutique Kinky. Und in der kauft
auch Paul Kraus ein. Ich hab wohl genau dieselben in der Villa gesehen.
Tja, deswegen war der Helmut Kraus auf dem Boot. Das sollten wir alles nicht
finden. Glück für uns, Pech für ihn.
Stellst du fest, wo er und seine Frau sich aufhalten? Ich rufe dabei den Dr.
Graf an.
Grüße Sie, Herr Dr. Graf Brandner hier. Darf ich Sie kurz stören?
Kennen Sie ein Medikament namens Vertirosan? Guten Tag, Böck,
Frau Kraus, sind Ihr Sohn und Ihre Schwiegertochter zu Hause? Gegen
Beginn einer Schwangerschaft. Und Sie wissen nicht zufällig, warum Sie dorthin
gefahren sind?
Gut, danke Ihnen.
Wiederhören.
Ja, danke schön, Frau Kraus.
Und? Ich habe Martina Kraus telefoniert. Sie sagt, ihr Sohn und ihre
Schwiegertochter sind ins Westspital gefahren.
Werde ich mein Kind behalten können?
Machen Sie sich keine Sorgen.
Sie brauchen viel Ruhe und Sie dürfen sich überhaupt nicht aufregen.
Jede Aufregung kann Ihre Schwangerschaft gefährden.
Sie müssen sich schonen.
Nehmen Sie irgendwelche Medikamente.
Nur die Tabletten gegen das Erbrechen, aber ich habe keine mehr.
Ich schreibe Ihnen ein Rezept.
Was war?
Sie haben mir ein Beruhigungsmittel gegeben.
Nichts Besonderes.
Wie kommst du denn darauf?
Ich habe einen Krankenhausarzt gefunden.
Er hat auch wieder Vater.
Brandner, Kriminalpolizei. Eine Frau Ines Kraus ist bei Ihnen eingeliefert
worden. Kannst du mir sagen, wo sie ist?
Moment, bitte.
Wo entfahren wir?
Zur Mutter.
Ich will nicht.
Lassen Sie aussteigen.
Herr Brandner? Ja?
Der Professor Karasik operiert noch, aber dann steht er Ihnen gern für
Es ist also hundertprozentig sicher, dass Frau Kraus vorne ist? Ja.
Fest steht, dass sie aufgrund ihrer Komplikationen das Kind verlieren
Das ist unfassbar und geschmacklos. Wie lange ging das denn schon?
Das weiß ich auch nicht genau.
Ich habe einen Schwangerschaftstest gefunden.
Und eines war klar.
Ich konnte nicht der Vater sein, nachdem sie in letzter Zeit nicht mehr mit mir
geschlafen hat.
Dann habe ich beobachtet, wie sie und Vater sich heimlich auf dem Boot
haben.
Im Unterschied zu euch habe ich ihn wirklich geliebt.
Und? Wie habt ihr euch das vorgestellt?
Wir wollten uns beide scheiden lassen und zusammenbleiben.
Wir wollten es euch diese Woche sagen.
Das hat sie ja jetzt erledigt.
Und? Wie soll es jetzt weitergehen?
Sie muss das Kind abtreiben lassen.
Das werde ich nicht.
Ich verlasse dich, Helmut. Das wirst du nicht tun.
Das wird alles so wie früher.
Du hast ihn umgebracht.
Ja. Helmut, du lügst doch.
Nein, er lügt nicht. Er hat ihn kaltblütig ermordet.
Mein Gott, Junge, du sag doch was. Ja, ja, ich hab's getan, wegen dir, Ines.
Lass mich gehen.
Nie. Ich hab gesagt, nie!
Willkommen.
Und jetzt?
Hingang.
Können Sie uns nicht endlich in Ruhe lassen?
Wo ist Ihr Sohn, Frau Kraus?
Keine Ahnung, irgendwo auf dem Platz.
Wir haben herausgefunden, dass Ihre Schwiegertochter sich heimlich mit Ihrem
Mann auf dem Boot getroffen hat.
Außerdem ist sie schwanger.
Da wissen Sie allerdings mehr als ich.
Wo ist Ihr Sohn, Frau Kraus? Ich bin hier.
Wo ist Ihre Frau?
Ja, die ist ein paar Tage weggefahren. Die Ereignisse in der letzten Zeit sind
mir zu viel geworden.
Ja,
ich weiß, sie ist die Spur verlost.
Ist das der Quartier, der gerade da vorne stand?
Fahren Sie uns bitte da rauf.
Frau Kraus.
Frau Kraus!
Ganz ruhig.
Ich frage Sie zum letzten Mal, wo ist Ihre Frau? Ihre Beschuldigungen sind
infam. Bitte verlassen Sie mein Büro.
Oh Gott.
Frau Kraus, ich denke, es ist besser für Sie, wenn Sie Ihre kindischen Spielchen
unterlassen.
Mein Vater hat mir meine Frau weggenommen.
Und dann... wollte sie mich auch verlassen.
Gehen wir?
Die Ines Kraus ist zum Glück nicht schwer verletzt. Ein paar Tage kann sie
Spital verlassen.
Was ist mit dem Kind?
Alles in Ordnung.
Also, nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
Danke.
Also ich möchte mich bei jedem von euch noch einmal recht herzlich bedanken für
die lieben Geschenke. Vor allem beim Rex, für die Hosenträger.
Naja, damit weiß ich nicht, ob ich mich so richtig anfreunden kann.
Sag das nicht, da ist was für ein Sonntag.
Ist sehr tadellos.
Weißt du, was das?
Steht dir doch wunderbar, oder?
Was meinst du, Rex?
Untertitelung.
BR 2018
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