All language subtitles for Die.Kueste.der.Piraten.1960.GERMAN.dTV

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Original subtitles

Die K�ste der Piraten (1960) dTV - MDR - 12. April 2013

(Ruf) Hispaniola in Sicht!

Wir landen gleich in Hispaniola, Senor Salvador.

Ich bleibe an Bord. Ich m�chte die Mannschaft genau beobachten.

Wollt Ihr nicht mit zum Gouverneur? Die Polizei beim Gouverneur?

Nein, ich arbeite lieber im Stillen. Das w�re nichts f�r mich.

Klar. Ihr m�sst die Piraten schlagen.

Wenn ich den finde, der uns an sie verr�t.

Wir gr��en Hispaniola!

* Fanfaren *

* Leise Fl�tenmusik *

Langeweile gab es nicht. Die Reise war aufregend.

Unser Schiff wurde von Piraten �berfallen!

Du Gl�ckliche!

Nun, wie gef�llt es Euch?

Euer Empfang ist glanzvoller als ein Fest am Hof in England.

Durch meinen Bericht dringt Euer Ruhm bis London.

Eure schmeichelhaften Worte machen mir Freude.

Wir Engl�nder h�tten gern Gouverneure wie Euch.

Schmeichler! Entschuldigt mich.

Ah... Hinrei�end!

Ich bin begeistert.

Verschwende deine Komplimente nicht bei mir.

Du brauchst sie f�r die Damen beim Fest.

Und... sonst? Ihr k�nnt gehen.

Ich bleibe keinen Tag l�nger als n�tig auf Hispaniola, Onkel.

Ich k�mpfte darum, hier Gouverneur zu werden.

Und hoffte, dich bei mir zu haben. Hier ist die Zukunft!

In Spanien zwingt der K�nig seine Edelleute...

...als verweichlichte H�flinge zu leben. Das sagtest du oft.

Aber mir gef�llt das Leben bei Hofe.

Was hast du mir noch zu sagen? Ich h�re.

Der Resident von Santa Cruz m�chte dich gern als seinen Gast begr��en.

Und wenn ich es ablehne? Dein Vater war mein Bruder.

Er hinterlie� einen guten Namen. Aber leider zu wenig Geld.

Kein Grund, mich in seine Arme zu werfen.

Er ist der Resident von Santa Cruz!

Der Kommandant der Victoria bittet um Empfang. Er kommt direkt aus Spanien.

Ich fahre mit diesem Schiff zur�ck. Und muss nicht nach Santa Cruz.

Er soll morgen kommen.

Seine Exzellenz Don Fernando Linares, Graf von Cordoba, Thronw�chter,

Gouverneur von Hispaniola, und seine Nichte Gr�fin Isabella Linares.

Das edle Hoffr�ulein unserer Katholischen Majest�t, der K�nigin.

* Feierliche Musik *

Sind das Edelleute deines Hofes? Besitzer der gr��ten Plantagen.

Unter diesen Piraten soll ich leben?

Geld versch�nert das �belste Piratengesicht.

Wie lange dauerte Eure Reise? - Acht Monate, zwei Wochen.

Das ging aber schnell. - Bald dauert es nur noch 7 Monate.

Baron Franco Maria Perez, unser B�rgermeister.

Eure Gegenwart ist wie ein Geschenk des Himmels.

Capitano Monterey verlangt sofortige Audienz.

Mit dem Recht des k�niglichen Boten. - Er soll herkommen.

Der K�nig hat eifrige Offiziere,

die eine Anweisung gleich in eine Kriegserkl�rung verwandeln.

Sir Frederic Henderson, Botschafter von England.

* Stumme Szene *

* Romantische Musik *

Ich bliebe gern f�r immer hier. Verzeiht, Exzellenz.

Capitano Monterey, Kommandant der Victoria. Im Auftrag Seiner Majest�t.

Bei Staatsgesch�ften will ich nicht st�ren.

Meine Nichte Isabella. Capitano Luis Monterey.

Ich glaube, wir kennen uns schon. Ich erinnere mich nicht.

Wollen wir gehen, Capitano? Entschuldige mich.

Bei so viel m�nnlicher Sch�nheit ist die Nichte des Gouverneurs sprachlos.

Ein netter Kerl. Ein richtiger Seeb�r.

Monterey. Monterey. Ich wei� nicht, aus welchem Geschlecht er stammt.

Unsere Flotte ist dazu da, die Seewege zu sch�tzen.

Ich verspreche, dass Seine Majest�t diese Ladung Silber erh�lt.

Ihr seid so sicher. Das macht mich gl�cklich.

Die Victoria ist ein Schiff mit vierzig Kanonen.

Niemand wird es wagen, so ein Schiff anzugreifen.

Ich hoffe, Ihr vergesst die Pirateninsel Tortuga nicht.

Dort wimmelt es von Schiffen, die auf Beute warten.

Wir werden heimlich laden. Unser Vaterland braucht Geld.

F�r den Krieg? England ist eifers�chtig auf uns.

Es will uns vernichten. Wenn das so ist, werden wir helfen.

Der Wunsch des K�nigs ist uns Befehl. Danke, Capitano.

London h�tte Euch gern in seinen Mauern.

Der Capitano hat Gl�ck bei Frauen.

Verf�hren Franz�sinnen mit Parf�m? - Werden Hexen nicht mehr verbrannt?

Bitte mich zu entschuldigen.

Ich wei� nicht, was ich sagen soll. Ich bin nur ein einfacher Seemann.

Darf ich den Capitano entf�hren?

Danke. Das war Rettung in letzter Minute.

Die Ihr nicht verdient habt. Ich wei� und bitte um Verzeihung.

Aber als ich Euch pl�tzlich wiedersah, war alles wieder da.

Keine Frau weist gern Liebe zur�ck. Isabella...

Ihr wolltet mich vergessen. Aber es ist alles wie fr�her.

Ich denke genauso wie in Spanien.

Die Entfernung von Madrid macht uns noch lange nicht gleich.

Pass doch auf!

Ob da Gold drin ist? - Vermutlich. Man �berwacht uns.

Beeilt euch!

Ich gr��e Euch, Capitano. Ihr seht, ich habe alles erledigt.

Mit milit�rischer P�nktlichkeit. Es ist alles zur Abfahrt bereit.

Unterzeichnen wir die Papiere? Gern.

Ich habe unterschrieben. Nun b�rgt Ihr f�r das Silber des K�nigs.

Ich danke Euch. Noch einen Schluck zum Abschied?

Ausgezeichneter Madeira. Man merkt nicht, dass er auf See war.

Welchen Kurs werdet Ihr nehmen? Das ist noch geheim.

Ich gebe den Kurs erst auf See an. Wirklich umsichtig.

* Klopfen * Herein!

Die Ladung ist verstaut, Capitano. Danke. Fertig zum Auslaufen.

Welchen Kurs? - Nehmt Kurs auf die Hafenausfahrt von Hispaniola.

(Ruf) Segel setzen!

Wisst Ihr, dass ich eigentlich mit Eurem Schiff nach Spanien wollte?

Aber mein Onkel bat mich hierzubleiben.

Er hat mir so eine Absage erspart. Ihr wollt mich nicht an Bord haben?

Die Vorschrift verbietet Frauen auf einem Kriegsschiff.

Ihr seid ein vollendeter Soldat. Leider nehmt Ihr alles zu genau.

Habe ich mich gestern nicht genau danebenbenommen?

Jede richtige Frau verzeiht eine kleine Attacke.

Auf Wiedersehen, Capitano.

(Ruf) Anker auf! Leinen los!

Wen habt Ihr da noch an Bord? Senor Salvador, ein Kaufmann.

Eine gl�ckliche Fahrt, Capitano.

Setzt die Segel!

Taue los!

Macht das Ruder los!

Setzt das Vorsegel!

Gro�segel fertigmachen!

Der Gesch�tzmeister zu mir!

Ich melde das Schiff gefechtsbereit, Capitano.

Was hast du gegessen? - Nur Tabak gekaut.

Durchtr�nkt mit Jamaikarum. * Alle lachen. *

Wenn du da runterf�llst, schlage ich dir noch den Sch�del ein.

Abl�sung auf die Posten!

Schiffbr�chige backbord!

Frauen!

Schiffbr�chige. Wir nehmen sie auf. Gib Befehl zum Beidrehen.

Wir sichteten ein Flo�. Wir drehen bei.

Wer befahl das? Nehmt den alten Kurs wieder auf.

Da sind hilflose Frauen. Wir d�rfen nicht stoppen!

Wir k�nnen sie nicht ihrem Schicksal �berlassen.

Sie wurden von Piraten �berfallen.

Ein Wunder, dass die sie wieder freigelassen haben.

Danke. Unsere M�nner brachten uns in Sicherheit,

bevor die Piraten unser Schiff angriffen.

Wer gab den Befehl zur Kurs�nderung? Der Zweite Offizier.

R�umt das Deck und bringt die Frauen in den Laderaum.

Und du nimmst sofort wieder den alten Kurs auf.

Wenn sich die Frauen erholt haben, vernehmt sie und macht ein Protokoll

* Frauen st�hnen vor Ersch�pfung. *

Hast du Durst? - Auf Rum.

Sag deinen Namen, sch�ner Offizier. Dann kann ich f�r dich beten.

Manuelito. * Frauen lachen. *

Einen Schluck Rum? - Befehl des Capitano.

Besorgt Decken f�r die Frauen. - Die brauchen keine.

* Die Frauen juchzen begeistert. *

Da sind sie.

Alles auf Gefechtsstation!

Kanonen klarmachen! �ffnet die Pulverkammer! Richtet die Gesch�tze!

Ihr seid verloren. Ihr k�mpft auf verlorenem Posten.

Ergebt euch, dann kr�mmen wir euch kein Haar.

Gesch�tzmeister, gebt eine Breitseite steuerbord!

Ergebt Euch, wenn Ihr ein Gemetzel unter Euren Leuten verhindern wollt.

Verflixt noch mal.

Glaubt mir, Ihr seid verloren.

Die Pulverkammer ist voll Wasser. Verrat!

Alle auf das Oberdeck! Wof�r wollt Ihr denn k�mpfen?

Gebt uns freiwillig Eure Ladung.

* Dramatische Musik *

Der Maat zu mir!

Streicht die Segel!

Vorw�rts!

Wir verbrennen die Papiere. Das Silber ist gut verborgen.

(Pirat) Keiner bewegt sich. Waffen weg! Seid vern�nftig.

Wer sich r�hrt, wird erschossen. Wo ist der Capitano?

Das ist ein Kriegsschiff. Keine Beute f�r euch.

Vielleicht habt Ihr sch�ne Frauen an Bord.

Ich habe nur pers�nliche Wertsachen bei mir.

Habt Ihr das geh�rt? Alles hier an Bord sind pers�nliche Wertsachen.

Ich bin kein kleiner Gauner, der Euch ausrauben will.

Ihr k�nnt alles behalten, bis auf ein paar Ballen angeblicher Baumwolle.

Danke. Das habt ihr gut gemacht. - Ihr aber auch.

Na los! Holt endlich die "Baumwolle". Ihr seht, wir brauchen neue Kleidung.

Ich wollte meine M�nner vor dem sicheren Tod bewahren.

Mehr habt Ihr dazu nicht zu sagen? Das ist alles.

(Stimmen) Klingt sehr unglaubw�rdig. - Ich h�tte genauso gehandelt.

Die Piraten wussten vom Silber an Bord. Das war Verrat.

Der Polizeibeamte Pedro Salvador befand sich an Bord.

Er kann das beweisen. Den kennt hier nur leider niemand.

Ihr erm�det das Gericht mit dem nicht auffindbaren Zeugen.

Ich erinnere: Ihr steht unter der Anklage des Hochverrats.

Das Wort hat die Anklage.

Ist es bei der Kriegsmarine erlaubt, Frauen mit an Bord zu nehmen?

Nein.

Trotzdem nahmt Ihr die Weiber der Piraten an Bord.

Wir dachten, es sind Schiffbr�chige. Aha, Ihr dachtet.

Ihr, und wer noch? Wer gab den Befehl, das Schiff zu stoppen?

Mein Zweiter Offizier.

Der Offizier soll aussagen. - Er lebt nicht mehr.

Euer einziger Entlastungszeuge wurde durch einen einzigen Schuss get�tet.

Der reichte aus, ein Kriegsschiff mit vierzig Kanonen zu erobern.

Ich will keine mildernden Umst�nde.

Aber ich wehre mich gegen die Anklage des Hochverrats.

Nur einer kann die Wahrheit meiner Aussage beweisen:

Der Polizeioffizier Pedro Salvador.

Die Anklage bezweifelt, dass es ihn gibt. Aber er ist auf der Insel!

Kann man ihn nicht finden?

Nein. Der Gesuchte gab sich beim Gouverneur als Kaufmann aus.

Seit Abfahrt der Victoria ist er verschwunden.

Ich bin kein Verr�ter. Ich wollte ein sinnloses Gemetzel verhindern!

Die Verhandlung ist abgeschlossen!

Da ist einer, der aussagen will. - Ich bin dagegen!

Alles ist abgeschlossen. Vielleicht ist es Pedro Salvador.

Der Verteidiger will den Zeugen h�ren - Stattgegeben.

Das ist Pedro Salvador.

Ich bitte den Zeugen zu vereidigen.

Pedro!

Im Namen des K�nigs von Spanien schw�re ich,

die Wahrheit zu sagen. Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

(lallt) Im Namen seiner Majest�t, des K�nigs von Spanien,

schw�re ich, die Wahrheit zu sagen.

Die reine Wahrheit und...

Er ist tot. - Tragt den Mann hinaus.

Habt Ihr mehr Entlastungszeugen, die im rechten Moment sterben?

Mit ihm stirbt die Wahrheit. Ich fordere eine Untersuchung!

Ich bin dagegen! - Stattgegeben.

Ich fordere die H�chststrafe.

Als Gouverneur von Hispaniola bitte ich, nicht zu vergessen:

Capitano Monterey hat eine verdienstvolle Vergangenheit.

Ich erbitte Milde f�r diesen bew�hrten Offizier.

Wir alle k�nnen Fehler begehen.

Wir werden alle mildernden Umst�nde ber�cksichtigen.

Das Gericht zieht sich zur Beratung zur�ck.

Alle aufstehen!

Vertrauen wir auf den gesunden Menschenverstand der Geschworenen.

Capitano! Hoffentlich behalte ich den Titel.

Eure Verdienste �ffneten Euch die Tore bei Hofe.

Sie werden Euch die Gef�ngnistore �ffnen. - Isabella!

Ich glaube, wir sehen... Bitte keine Szene, Capitano.

Bei mir befolgtet Ihr die Vorschriften sehr genau.

Aber die Piratenfrauen sind sicher aufregender. - Schweigt, Gr�fin.

Und geht dahin, wo Ihr hingeh�rt. Vorher gebe ich Euch einen Rat:

H�tet Euch vor den Frauen. Manche M�nner haben mit Frauen kein Gl�ck.

Das Gericht kehrt zur�ck. Alles aufstehen!

Angeklagter, kommt nach vorn!

Angeklagter! Ehe das Gericht das Urteil verk�ndet, fragen wir:

Habt Ihr noch etwas zu sagen? Ja, Euer Ehren.

Ich habe mich wohl geirrt, aber ich bin kein Verr�ter an Spanien!

Das Gericht verk�ndet das Urteil.

Im Namen des K�nigs von Spanien:

Der Angeklagte ist schuldig der Nachl�ssigkeit in der Kommandof�hrung

und der geheimen Verbindung mit den Piraten. Er wird zum Tode verurteilt.

In voller Anerkennung der fr�heren Verdienste des Angeklagten

wird die Strafe in lebenslange Deportation umgewandelt.

Ich muss den Beschluss des Gerichts ausf�hren.

Aber dieser Auftrag schmerzt mich.

Luis Monterey, ich degradiere Euch. Gebt den Degen Spaniens zur�ck.

* Trommelschl�ge *

Luis!

Aufstehen! An die Arbeit!

Du faulenzt hier rum, was? - Er ist schwer krank.

So, schwer krank? Doktor!

Sei barmherzig! Er ist wirklich krank!

Nicht schlagen!

Luis! Misch dich nicht ein. Ich �bernehme seinen Platz.

Du elender M�rder!

Pedro... Pedro!

Er ist tot.

Deinen Tod sollen sie mir b��en.

Beeilt euch mit der Segelstange!

Holt die anderen herunter und bringt die da oben rauf.

Die oben ist zerbrochen, f�llt gleich herunter.

Nehmt uns die Ketten ab, dann klettern wir rauf.

Maat, nimm ihm die Ketten ab! Ich brauche den auch.

Und noch zwei, die keine Angst haben. Bringt noch zwei Mann!

Sie bringen Pedros Leiche. - Werft ihn ins Meer.

Ohne Totengebet? - Also gut, alle antreten!

Ich spreche schnell das Gebet.

* Stumme Szene *

* Dramatische Musik *

Bist du bereit? Wenn der Anschlag misslingt, sind wir verloren!

So krepieren wir auch. Dann lieber gleich.

Da sind sie!

Gott der tiefen Meeresfl�sse und der Wogen, des Sturmes und des Himmels!

Sei ihm gn�dig und verzeih ihm. Amen.

Bevor die Wachen weggehen, muss das Segelzeug unten sein!

Pass auf, wie die staunen!

* Schreie, Tumult *

* Dramatische Musik *

Ihr seid jetzt frei!

* Freudiges Stimmengewirr *

Alle mir nach!

Wir nehmen dieses Boot da als Deckung. Vorw�rts!

* Schreie, Sch�sse, Kampfger�usche *

Luis, bist du verwundet? Nein, schon gut.

Wirf den Degen weg! Was hast du vor, Verr�ter?

Jetzt frage ich! Wie willst du sterben?

Wir bringen ihn um!

Ihr k�nnt das Leben Eurer Leute retten. Gebt mir Euren Degen!

Steige mit allen in die Schaluppe, die dich begleiten wollen.

Schaluppe ins Meer!

* M�nner johlen. *

Hoffentlich wird den Haien nicht schlecht von dir!

Rudere! Rudere, du Haifischfra�! * M�nner lachen. *

Gebt ihm Wasser und Nahrung f�r eine Woche. Dann sei Gott ihm gn�dig.

Nein! Warum denn? Wir haben kein Vaterland mehr.

Aber wir haben unsere Ehre. * Hochrufe auf Monterey *

Santa Cruz... F�r uns ist es ein Spaziergang, die Stadt zu erobern.

Am alten Hafen gehen wir von den Schiffen, �berschreiten den Kanal,

dann durch den Wald und von hinten an das Schloss heran. Einfach!

Aber ein Schiff muss an der K�ste entlangfahren,

um die spanische Garnison in Atem zu halten. Kapit�n La Motte?

Mein Schiff ist zu klein und zu schwach f�r die Kanonen des Forts.

Und du, Kapit�n Brook? Oder haben deine Leute auch die Hosen voll?

Ich kann nicht.

Ich m�chte meinen Lebensabend bei meinen Freunden verbringen. In Irland.

Rock! Du segelst mit einem Schiff an der K�ste entlang,

w�hrend wir die Stadt im R�cken angreifen.

Was f�r eine Stadt? Santa Cruz.

Die Spanier lassen sich nicht von einem Schwarzen herausfordern.

Wollt ihr bei Tag oder bei Nacht angreifen?

Bei Nacht nat�rlich. Aber nachts sieht man mich nicht.

So eine Gelegenheit lasst ihr euch entgehen!

Ihr seid elende, feige Memmen!

In ein paar Tagen ist ein Fest im Schloss.

Da sind die Weiber mit Ohrringen und Brillanten �bers�t!

Gold und Silber warten auf uns!

Was willst du hier? Ein fremdes Schiff liegt im Hafen.

Scher dich raus!

Sch�n auf Tortuga, was?

Schick deine M�nner wieder weg. Habt Ihr Angst?

Wir trauen keinem. Auch wenn er die Flagge der Piraten zeigt.

Geht aufs Schiff. Wenn ich in einer Stunde nicht da bin, stecht in See.

Hier ist unser Anf�hrer. Olonese.

Was willst du auf Tortuga?

Wer bist du? Mein Name w�rde dir nichts sagen.

Aber ich habe ein Schiff mit 40 Kanonen und eine gute Mannschaft.

Ich m�chte auf Tortuga bei den K�stenpiraten bleiben.

* Allgemeines Gel�chter *

Was willst du noch? Unsere Frauen?

Kapit�n... Namenlos.

Eines wei� ich schon, Kapit�n Namenlos.

Du bist ein gro�artiger Seemann. Du kommst von Nordosten zum Ankerplatz.

Du hast das Felsenriff glatt umschifft. Bravo!

Du willst also bei uns leben. Mal sehen, ob das m�glich sein wird.

Sofern es die Herren hier auch gestatten.

Kapit�n La Motte? - Ja.

Kapit�n Brook? Ja.

Kapit�n Rock? Ja.

Was ist Eure Bedingung?

Santa Cruz. Los, verschwindet!

Das ist das Fort. Du greifst es von der See her an.

Bleibst so dicht an der K�ste wie du kannst. - Und dann geh ich unter.

Ich soll bei einem Fort anlegen, als w�re es eine Mole.

Wer zu den K�stenpiraten will,

darf keine Angst haben, von den Spaniern beschossen zu werden!

Ein guter Seemann wie du wei�, wie er den Kanonen entgeht.

Und wenn ich mein Schiff verliere?

Wir holen dich schon. Das ist die Probe, die ich von dir verlange.

Hilfst du mir wirklich, wenn ich absaufe?

Ich gebe dir mein Wort.

Was ist nun? Deine Antwort!

Angenommen.

Hole deine Leute an Land. Wir geben f�r euch ein Fest!

* Gitarrenmusik, Kastagnetten *

* Musik endet pl�tzlich. *

Kann dich gar nichts aufmuntern?

Nicht mal diese Frau bringt dein Blut in Wallung!

Vielleicht schafft es der Wein, Capitano.

Oder soll ich st�rkere Gesch�tze auffahren lassen?

Tanze. Tanze und zieh dich aus!

* Gitarrenmusik *

* Aufschrei *

Tanze!

Tanze.

Jetzt ist es genug!

Warte! Du wei�t, wir brauchen den Herrn noch. F�r Santa Cruz.

Komm, wir gehen hier raus.

Lasst ihn gehen.Jeder Todeskandidat darf einen letzten Wunsch haben.

Du hast dein Leben verspielt, Capitano.

Ich mag es nicht, wenn eine Frau zu etwas gezwungen wird.

Er ist ein Untier und ich hasse ihn. Trotzdem bleibst du bei ihm.

Manchmal suche ich nach einer Waffe, um ihn zu t�ten. Aber dann...

Wenn er mich z�rtlich in die Arme nimmt, ist alles vergessen.

Ich half ihm, auch wenn es aussichtslos war.

Ich ging auf ein Flo� und wartete auf ein Schiff,

das eine Ladung Silber an Bord hatte. Mutig.

Woher wusstet ihr den Kurs des Schiffes?

Nur ein Kurs war m�glich wegen der Str�mung.

Woher wusstet ihr von der Ladung?

Frag nicht so viel, Capitano Namenlos.

Woran denkst du jetzt?

An den Auftrag, den Olonese mir gab.

Santa Cruz.

* Festliche Musik *

Bei uns lebt es sich auch gut.

Eure Anwesenheit hat das Fest noch versch�nt.

Danke, Exzellenz. Ich freue mich auch, dass ich geblieben bin.

Wie gef�llt Euch das Schloss? Es ist herrlich.

Seid vorsichtig!

Wenn alle an Land sind, marschieren wir los. Geh!

Du auch.

Diese Ruhe gef�llt mir nicht.

* Explosionen krachen. *

* Rufe, Stimmengewirr *

* Beifall, freudiges Staunen *

Kapit�n La Motte, du greifst von hinten an.

Kapit�n Brook kommt von rechts. Der Brasilianer und ich nehmen die Mitte

Wird der Capitano das Fort angreifen? - Er riskiert bestimmt seine Haut.

Sonst riskieren wir sie. - Er f�hrt schon. Seid beruhigt.

Und wir werden warten.

Sehr sch�n. Wirklich sch�n.

* Beifall, Jubel *

Er�ffnet das Feuer!

* Kanonendonner, dramatische Musik *

Da, h�rt Ihr? P�nktlich wie zum Stelldichein mit seiner Liebsten.

* Frauen kreischen angstvoll. *

Aber, aber! Meine Damen, meine Herren! Es besteht keine Gefahr!

Unsere Soldaten verteidigen uns. Das Fort ist uneinnehmbar.

* Ferne Kanonensch�sse *

Wir sind da. Los denn!

* Frauen schreien. *

* Ferne Kanonensch�sse *

(sp�ttisch) Vielen Dank, Exzellenz. Ihr habt alles gut vorbereitet.

Sollen wir uns vorstellen oder legt Ihr keinen Wert auf Etikette?

Ihr seid ein elender Schurke!

* Frauen schreien. *

Nein! Nein! Lasst mich los! Ihr sollt mich loslassen!

(weint) Nein! Lasst mich doch!

Lass deine Dreckfinger von ihr! Sie geh�rt mir!

Olonese! Wir m�ssen schnell zum Fort!

Bringt sie zum Schiff. Und r�hrt sie nicht an!

Beeilt euch, ihr Kerle! Wir m�ssen dem Capitano helfen.

Bist du verr�ckt? Du hast es versprochen!

Du darfst dein Wort nicht brechen! Ich rechne sp�ter mit dir ab.

Scher dich in die Stadt, du Bastard!

Los, alle in die Stadt!

* Kanonendonner, Sch�sse *

Wir sind getroffen!

Wir d�rfen nicht fliehen. Ich gab Olonese mein Wort.

Capitano! Das Schiff beginnt zu sinken!

Alles fertigmachen zur Landung!

* Stumme Szene *

* Dramatische Musik *

* Frauen schreien panisch. *

* Frauen kreischen. *

Jetzt geben uns die Spanier den Gnadensto�.

Marcella sieht Spanien nicht wieder. Er war einer der Besten.

Olonese hat uns gemein verraten!

Dieser Halunke dachte nie daran uns zu helfen!

Aber ich werde auch mit diesem Verr�ter fertig!

* K�mpferische Musik *

* Stimmengewirr *

(lallt) Madame...

Meine Gesellschaft ist dir wohl nicht fein genug, du Zuckerpuppe?

Dich werde ich auch noch z�hmen.

Versuch es doch auch mit der Peitsche.

Scher dich weg, du! Unser Fest kann anfangen.

Ihr seid alle eingeladen!

Heult, ihr Weiber! Heulen sollt ihr!

Wir Piraten der K�ste, wir Freunde und Feinde des Toten...

Trinkt mit mir alle auf sein Wohl.

Und auf seine gl�ckliche Reise in die H�lle.

Auf wen trinken wir eigentlich? Keiner kennt seinen Namen.

Nennen wir ihn doch... - Kapit�n Ungl�ck!

Auf das Wohl von Kapit�n Ungl�ck!

* Jubelgeschrei *

Ich gr��e alle tapferen Piraten der K�ste!

* Totenstille *

Wir sind alle sehr gl�cklich, dass du wieder da bist.

Ich danke dir f�r die sch�ne Leichenfeier.

Aber wie du siehst, kehren die Toten manchmal zur�ck.

Und fordern, was ihnen zusteht. Was soll dieser Unsinn?

Du hast die Abmachung nicht eingehalten.

Du bist uns nicht zu Hilfe gekommen wie versprochen.

Aber das ist vorbei. Und jetzt hole ich mir, was mir zusteht!

Du wirst die Beute mit mir teilen.

Du verlangst ein bisschen viel. Meinst du?

Fragen wir deine Kapit�ne! Ihm geh�rt die H�lfte der Beute.

Das ist bei uns Gesetz. - Das ist sein Recht.

Also gut. Du bekommst den Teil, der dir zusteht.

Bist du zufrieden?

Du gibst meinen M�nnern Silber und Gold. Und ich bekomme diese Frau!

Du hast kein Recht etwas zu fordern!

Sie geh�rt mir!

Komm her!

* Alle lachen. *

* Anfeuerungsrufe *

Madonna, er soll ihn nicht t�ten. Aber gib ihm einen Denkzettel!

* Anfeuerungsrufe *

* Aufschrei der Frauen *

Willst du gegen einen Unbewaffneten k�mpfen?

* Dramatische Musik, Schreie und aufgeregtes Stimmengewirr *

K�mpfe wie ein Mann, du Feigling!

Du wei�t, man hat mich verurteilt.

Egal. Ich liebe dich und bleibe bei bei dir. - Unm�glich.

Ich habe zwei brave M�nner, die dich begleiten werden. Porro! Gogo!

Du f�hrst zur�ck und wirst bald in Hispaniola sein.

Die Piratenschiffe sind alle hier, es besteht keine Gefahr.

Bitte schick mich nicht weg!

Ich schicke dich weg, weil ich dich liebe. Hier ist die Gefahr zu gro�.

Luis, bitte komm mit! Versteh mich doch.

Als degradierter Offizier darf ich mich nirgends zeigen. Leb wohl.

Leb wohl, Luis.

Hast du gelauscht? Ja.

Aber ich verrate dein Geheimnis nicht. Mein Wort darauf.

Ich danke dir.

Ich lasse alle aufh�ngen! Ich habe erst Ruhe,

wenn alle Piraten einen Strick um den Hals haben!

Einer hat mich gerettet. Keiner dieser Hunde tut etwas umsonst!

Fr�her oder sp�ter fordert er seinen Lohn. - Nein, niemals.

Der Mann, der mein Leben und meine Ehre rettete, ist Capitano Monterey.

Monterey? Aber...

Wei�t du das genau? Ja, ich hab ihn gesehen.

Monterey. Auf Tortuga. Wie ist das m�glich?

Ich wei� es nicht.

Das ist einfach unglaublich! Monterey auf Tortuga.

Er lebt also. - Hilf ihm, dass er rehabilitiert wird.

Und warum? - Er ist unschuldig!

Unschuldig? Ja. Bitte, du musst ihm helfen!

Ich tue alles, um ihn dahin zu bringen, wo er hingeh�rt.

Ich verspreche es. - Euer Exzellenz!

Ich bringe eine dringende Botschaft vom Vizek�nig.

Das entschuldigt nicht Euer schlechtes Benehmen!

Schlechte Nachrichten? Ja. Es ist Krieg.

* Alle rufen durcheinander. * Ruhe!

England und Spanien beschlossen, sich die Sch�del einzuschlagen!

* Lachen *

Und wer verdient daran? Wir! (M�nner) Wir! Ja, wir!

Wir stellen uns auf die Seite der St�rkeren.

Die Engl�nder haben die st�rkste Flotte der Welt. Wir gehen mit ihnen!

* Zustimmung *

Nicht schlecht. Ein guter Vorschlag.

Die Engl�nder zahlen immer gut. Im Krieg besonders.

Wir erh�hen eben auch unsere Preise. Gesetzlich nat�rlich.

Wir gehen mit den Engl�ndern! (alle) Mit den Engl�ndern!

Wir k�mpfen f�r Spanien.

Brook, woher kommst du? (M�nner) Aus Irland! Aus Irland!

Dann bist du ein Feind Englands. (Gemurmel) Er hat recht.

Und du? Hast du die Windm�hlen der Mancha vergessen?

Und du? Denkst du nicht an die rote Erde von Kastilien?

Und du hast mir oft von Asturien erz�hlt.

La Motte! Du bist Franzose. Die Franzosen lieben England nicht.

Bist du wieder geheilt? Du tr�gst keine Augenbinde mehr.

Unser Freund sieht von heute an alles doppelt genau.

Du! Du warst Fischer in Barcelona.

Und du warst Gastwirt in Sevilla!

Und du, und du, und du! Ihr alle hier!

Welche Sprache sprecht ihr denn?

Bei euch fand ich wieder, was ich verloren glaubte: mein Vaterland.

Aber ich sch�me mich, dass wir Landsleute sind!

Schwere Zeiten kommen f�r Spanien. Wenn wir auf dessen Seite k�mpfen,

bekommen wir einen besseren Lohn als von den Engl�ndern.

Wir erhalten unsere Freiheit und der K�nig verzeiht uns.

Ganz gleich, was jeder von uns getan hat.

Habt ihr gut zugeh�rt?

"Erhaltet ihr eure Freiheit wieder!" Und einen Haufen Geld obendrauf! Ja?

Na, worauf wartet ihr noch? Doch h�chstens auf den Galgen!

Seid ihr nun Spanier oder nicht? Also, was ist?

Es lebe Spanien!

Ich sagte: Es lebe Spanien! (alle) Es lebe Spanien!

Es lebe Spanien! Es lebe Spanien!

Einverstanden, Kapit�n Ungl�ck. Du hast mich �berzeugt.

Im Namen des K�nigs befahrt ihr von nun an die Meere als freie Seeleute.

Und dich h�ngen sie auf.

Wir feiern wohl dein Leichenbeg�ngnis.

Der Rum daf�r muss erst noch in F�sser gef�llt werden.

Ihr werdet mir ein Treuegel�bnis auf den K�nig ablegen. Schriftlich!

Mit diesem Dokument gehe ich pers�nlich nach Hispaniola.

Sei gegr��t, mein Freund. Was machst du hier?

Du sollst nicht kommen, ohne mir vorher Bescheid zu sagen!

Keiner sah mich. Es ist die einzige M�glichkeit, dich zu sprechen.

Du hast unsere Abmachungen nicht eingehalten.

Warum gen�gte dir das Silber nicht?

Wer erlaubte, Santa Cruz zu �berfallen?

Niemand erlaubt oder verbietet mir etwas.

Deine erlaubten Raubz�ge sind nur Finger�bungen f�r meine Leute.

Sei vorsichtig, Olonese! Werde nicht zu unversch�mt!

Willst du mir Angst machen? Wir beide wissen zu viel voneinander.

Du Pirat! In Santa Cruz war auch meine Nichte!

Hat man ihr was angetan? Ihr Name ist Isabella.

Ach...

Dieses wunderbare M�dchen ist es also.

Ich behandelte sie mit �u�erster R�cksicht.

Und sie w�re noch bei mir auf Tortuga,

wenn nicht so ein lumpiger Pirat sie mir weggenommen h�tte!

Du wirst alt, Olonese.

Dieser Pirat ist der einstige Capitano Luis Monterey.

Der mit der Silberladung? Das ist er.

Und gerade ihm verdanke ich die Befreiung meiner Nichte.

Das da verdankst du ihm auch. Das Treuebekenntnis der Piraten.

Von allen unterschrieben, manchmal nur mit einem Kreuz.

Sehr sch�n. Aber dieses B�ndnis darf nicht zustande kommen.

Vielleicht kann ich noch was machen.

Aber Monterey hat meine Leute in der Hand.

Jetzt geht es um alles. Die Engl�nder nahmen meine Bedingungen an.

Ich musste mich mit ihnen anfreunden, da man mich in Spanien verd�chtigt.

Es gibt keine Beweise.

Der Mord an Pedro Salvador, sein pl�tzlicher Tod im Prozess...

Die Wahrheit kann herauskommen. Dann erwartet uns der Galgen.

Musst du gerade jetzt davon reden? Ja, jetzt!

Die Kriegserkl�rung kommt f�r mich sehr g�nstig.

Sonst s��e ich schon im Gef�ngnis. Du tust, was ich sage!

Du st��t mit deinen Leuten zur englischen Flotte.

Dann kann Spanien den Krieg nicht mehr gewinnen.

Wenn alles verloren ist, wird keiner mehr an mich denken.

Und du kassierst in Ruhe einen Haufen Gold. - Die H�lfte geh�rt dir.

Wie wir es immer machten.

Na gut.

Vorher m�ssen wir Tortuga zerst�ren.

Damit den spanischen Schiffen die Nachschubbasis fehlt.

Au�erdem m�ssen wir unsere Schiffe der englischen Flotte �bergeben.

Das ist das Ende f�r die Piraten! Aber du wirst ein reicher Mann.

Sp�ter, in der Neuen Welt. Was habe ich davon?

Ich werde also ein ehrenwerter Gro�grundbesitzer.

Was sage ich, wo ich herkomme?

Die anderen werden meine Vergangenheit nicht vergessen.

Die tr�gt man hinter mir her.

Gold l�sst alles vergessen.

Alles! Auch seine Freunde?

Habe ich dich jemals verraten? Bis jetzt nicht.

Vielleicht denkst du sp�ter anders dar�ber.

Niemand teilt gern etwas, das er auch allein haben kann.

Ausgenommen nat�rlich, es bleibt in der Familie.

Was soll das hei�en?

Dass der k�nftige Gro�grundbesitzer gleichzeitig dein Verwandter ist.

Ich will Isabella. Isabella!

Wenn du einwilligst. Du bist wahnsinnig!

Wenn du irgendetwas unternimmst, steche ich dich ab wie ein Schwein.

Ich verlange Isabella von dir. Antworte jetzt!

Ich gebe dir zwei Drittel des Goldes.

Damit kommst du bis nach Europa. Ich will nur die H�lfte.

Und diese Frau!

Oder soll ich Monterey erz�hlen, wie ich von der Silberladung erfuhr?

Nein. Das darfst du nicht tun! Was hast du davon?

Ich k�nnte einen Gouverneur am Galgen baumeln sehen.

Ich habe die Ehre, dich um die Hand deiner reizenden Nichte zu bitten.

Du sollst sie haben. Na siehst du!

Wir zwei sind uns doch immer wieder einig.

Ich werde ein guter Ehemann sein.

Aber erst, wenn Tortuga zerst�rt ist, bekommst du Isabella.

Du meinst, erst danach? Und das soll ich dir glauben?

Aber ich soll deinen Worten vertrauen. - Mein Plan ist fertig.

Kapit�n Brook!

Im Namen seiner Katholischen Majest�t...

...�berreiche ich dir das Dokument der freien Schifffahrt.

* Freudiges Stimmengewirr *

Kapit�n La Motte! Hier ist deines, sch�nster Kapit�n der Spanier.

Rock! Hier hast du!

Jeder geht sofort auf sein Schiff. Wir stechen bald in See.

Was mache ich? Ich habe kein Schiff mehr.

Du kannst stolz sein. Du hast einen besonderen Auftrag.

Anscheinend wollte der Gouverneur dir eine Gunst erweisen.

Er ernennt dich zum Kommandanten von Tortuga.

Die Spanier brauchen die Insel als Nachschubbasis.

Morgen treffen die ersten Kriegsschiffe ein.

Du hast die Ehre, sie mit deinen M�nnern zu empfangen.

Ausgestellt f�r Capitano Luis Monterey.

Im Namen des K�nigs von Spanien. Zufrieden?

Ich habe lieber ein Schiff unter den F��en.

Aber ich gehorche dem Befehl. Bravo!

Spanien wird dich belohnen, wie du es verdienst.

Diesmal fahre ich mit. Nein!

Warum nicht? Ich will keine Weiber an Bord.

* Seemannslied *

Froh, dass du wieder f�r Spanien k�mpfst?

Nat�rlich. Es ist mein Vaterland. Du m�chtest mit aufs Schiff.

Was hast du? Olonese l�sst mich nicht an Bord.

Meine M�nner bringen dich r�ber. Gogo!

Bring sie heimlich an Bord. Ja, mach ich.

Ich danke Euch, Capitano.

Du f�hrst an der Spitze der Formation. Alle Segel setzen!

Alle Segel setzen!

Ihr Hundes�hne! Fahrt ja in Formation!

* Abschiedsjubel *

* Lautes Treiben auf den Schiffen *

* K�mpferische Abschiedsrufe *

Du? Ich schlag dich tot!

Jetzt wei� ich, warum Olonese mich nicht an Bord haben will!

Ich st�re euch wohl!

Aber ahnst du nicht, was f�r ein Leben dich hier erwartet?

Mich hat er auch mit Gewalt genommen.

Als er mich damals in dieser Kabine einsperrte,

warf er eine andere Frau hinaus. Die, die vor mir da war.

Es ist wie ein Fluch. Ich h�nge an diesem Schuft und an diesem Leben!

Aber ich bin im Zigeunerwagen aufgewachsen.

Man hat mich mit Gewalt an Bord gebracht.

Was hei�t das: mit Gewalt? Verkauft!

Wer hat dich verkauft? - Mein Onkel!

Er und Olonese wollen alle Schiffe den Engl�ndern �bergeben!

Ich bin der Preis f�r diesen Bund! Hilf mir! Ich will zu Luis!

Es ist zu sp�t. Die K�ste ist schon zu weit weg. - Ich will fliehen!

Begreifst du nicht? Die K�ste ist zu weit weg! Es geht nicht!

Was willst du hier? Du siehst, hier ist eine Dame! Verschwinde!

Das wirst du mir b��en. Du dreckiger Verr�ter!

Verr�ter! Er hat euch alle verraten!

Diese Frau ist die Nichte des Gouverneurs! Sie erz�hlte mir alles!

Nein! Helft mir! Helft mir doch! Nein! Nein!

Hat einer von euch noch was zu sagen? Schert euch auf eure Posten!

Die Spanier! Die Spanier sind da!

(aufgeregte Rufe) Die Spanier! Die Spanier!

Mein Schiff an der Spitze! Die Victoria.

Hol unsere Flagge. Ja! Ja!

* Fanfarensignal, Hochrufe *

Hurra! Hurra!

Sie hissen die spanische Flagge. Diese elenden Banditen!

Exzellenz! Besser, wir verhandeln mit den Piraten auf Tortuga.

Ich verhandle nicht mit Schurken!

Die Hilfe der Piraten w�re wichtig. Wir k�nnen einen Vertrag schlie�en.

Keine Vertr�ge mit R�ubern! - Jeder Verb�ndete ist n�tzlich.

Entscheidend ist der Sieg. - Commandante!

Tortuga und seine Piraten sind ein Schandfleck f�r das stolze Spanien

Wir m�ssen dieses R�ubernest ausr�uchern! Das ist besser f�r uns.

Gebt sofort Befehl zum Angriff! - Jawohl, Exzellenz!

(Ruf) Alle Schiffe in Gefechtsformation auffahren!

Lebt wohl, Capitano Luis!

(Ruf) An die Gesch�tze!

Olonese und der Gouverneur... Sie haben euch verraten.

An England verraten. Sie sind mit den Engl�ndern verb�ndet.

Isabella... Was wei�t du von ihr?

Isabella ist bei Olonese auf dem Schiff.

Der Gouverneur hat sie verkauft.

* Kanonensch�sse *

Bringt die Frauen weg, schnell!

* Kanonensch�sse krachen, Frauen schreien angstvoll. *

Bringt euch in Sicherheit!

* Kanonendonner, Angstschreie *

Luis! Luis...

Sorge f�r unseren Capitano, wenn ich nicht mehr da bin.

Versprochen. Oh, ich m�chte zehn von denen umbringen f�r dich!

Man hat uns gemein verraten, Porro.

Das sollen die Verr�ter b��en! Ich r�che dich, Gogo.

Hol alle zusammen! Ohne Gewehre, nur mit Dolchen!

Freunde! Jetzt zeigt, was ihr k�nnt! Wir werden die Victoria entern!

Wir schwimmen unter Wasser. Vorw�rts!

Unsere Erkundungen sind richtig.

Sie sind zu schwach, um sich zu verteidigen. Das ist ein gro�er Tag!

Ihr erlebt das Ende der Pirateninsel.

* Triumphierende Musik *

* Kampfgeschrei *

Senores! Wir m�ssen einen Verr�ter unseres Vaterlandes bestrafen.

Da steht der Mann, der sich mit den Piraten verb�ndete!

Durch den viele von uns starben.

Jetzt verkaufte er euch an die Engl�nder!

Nein! Nein! Gnade!

Gnade! T�tet mich nicht.

Wenn du dein Leben retten willst, gib deinen Verrat offen zu.

Du wolltest deine Soldaten an England verkaufen.

Wie du meine M�nner an Olonese verraten hast. Rede!

Ich wei� nichts. Wir sind im Krieg. Ich f�hre nur Befehle aus.

Beeile dich. Du hast nicht mehr viel Zeit.

Also gut, ich gebe es zu. Capitano Monterey sagt die Wahrheit.

Du hast auch Isabella verkauft. Wo erwartet dich Olonese?

Olonese? Weiter �stlich. Wir wollten uns da mit den Engl�ndern vereinigen.

Du Schuft! Bete, dass Isabella nichts geschehen ist.

Habt ihr geh�rt? Spanien hat uns nicht verraten.

Nur dieser Schuft wollte mit unserem Leben Gesch�fte machen.

Das ist das Ende eines Verr�ters.

Er hat Spanien verraten wie Olonese seine M�nner auf Tortuga.

Soldaten von Spanien! Wir alle k�mpfen einen gemeinsamen Kampf!

Jetzt wollen wir auch gemeinsam den Verr�ter Olonese verfolgen!

(alle) Hurra! Hurra!

Freunde, wir fahren mit vollen Segeln!

* Begeisterungsrufe *

Der Steuermann bef�rchtet, dass wir zu nah an die Engl�nder herankommen.

Sag ihm, dass hier mein Kommando gilt. Los, verschwinde!

Das klappt ja. Jetzt kann ich endlich mit den Spaniern abrechnen.

Backbord ein Schiff in Sicht! Zieht die Segel ein!

Alle Schiffe mit uns auf gleichen Kurs gehen!

* Olonese lacht. *

Nein! Nein!

Olonese, die Victoria kommt heran! Bald wird dein Onkel hier sein.

* Tumult drau�en. *

* Kampfl�rm, dramatische Musik *

Luis!

Dein Gaunerleben ist zu Ende.

An welchem Mast m�chtest du gerne h�ngen? Porro!

Das Schiff beginnt zu sinken!

Isabella!

Endlich! Das Schwein Olonese ist krepiert. Er wollte uns reinlegen.

Wir w�ren den Engl�ndern glatt in die Arme gelaufen.

Alle Mann auf Posten!

Wir folgen der spanischen Flotte! Ruder hart backbord!

Der spanischen Flotte folgen! Setzt alle Segel!

Im Namen seiner Majest�t und nach gegl�ckter Revision des Prozesses

sowie nach Einsichtnahme in die Akten der k�niglichen Kommissionen

gebe ich als Vizek�nig diesem Mann seinen Rang zur�ck und seine Ehre.

Luis! Sei vorsichtig.

Ich bin nur ein Capitano der Marine. Mir gen�gt das.

* Hurrarufe *

Untertitel: Rosemarie Streibig

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