All language subtitles for Billy.the.Kid.S02E02.720p.AMZN.WEBRip.x264-GalaxyTV

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Original subtitles

Zuvor bei "Billy the Kid":

Wie kann es sein, dass die Reichen entscheiden,

was richtig und was falsch ist, wer lebt oder stirbt?

Das ist Verrat an Amerika!

Soweit wir wissen, will Tunstall hier eine Bank eröffnen.

Wenn ihr diese Bank nicht schließt,

und den Engländer bei seinen Geschäften behindert,

wird Mr. Catron euch aus der Gleichung entfernen.

Du bist eine Schande für dich und für dieses Geschäft!

Los, drück schon ab.

Man weiß nie, wer der Nächste ist.

Finde es heraus, denn ich muss wissen: Wer zum Teufel ist Billy the Kid?

Und wie komme ich an ihn ran?

Los! Los! Los!

Das ist Dulcinea, aber wer ist der Kerl bei ihr?

Hatte schon gehört, dass sie verlobt ist.

Willst du mitkommen?

-Ana! -Papa!

-Dafür bezahlst du. -Leg das Ding weg, alter Mann.

Wenn ich etwas will, bekomme ich es. Nicht nur Tochter,

sondern die ganze Welt.

Es steht außer Frage, dass wir uns im Krieg befinden.

Mit Mr. Murphy und dem Haus.

Eine Schießerei ist das Letzte, was ich will,

sollte es jedoch dazu kommen, müssen wir bereit sein.

Tunstall hat Vieh auf der Ranch von Dick Brewer.

Vieh und Pferde.

-Wir sollten ihn ausrauben.

-Ihn ausrauben?

Jesse Evans und seine Gang sind erfahrene Killer.

Die halten uns bestimmt für leichte Beute.

Nicht gerade das, was ich von dir hören wollte.

Das ist Buckshot Roberts. Ein fantastischer Scharfschütze.

-Wie heißt du?

-Tom O'Folliard.

Billy ist mein Held.

Ich habe einen langen Weg hinter mir und will in seine Gang.

Jesse Evans ist eine echte Gefahr für uns.

Ich wollte dich bitten, nicht mehr für Murphy zu arbeiten.

Er ist so verdorben wie der Teufel, Jesse.

Und wer bist du? Der verdammte Erzengel Gabriel?

-Was hast du herausgefunden? -Er hat die Pocken.

Er liegt in einem Krankenhaus in Las Vegas.

-Großartig. Vielleicht stirbt er ja. -Sicher.

Vielleicht aber auch nicht.

-Und? -Vielleicht sollte ihm jemand einen Besuch abstatten,

und ihn an die Tatsachen den Lebens erinnern.

Ich verstehe.

Schafft ihn rein! Schafft ihn rein!

Es ist schön, wenn man im Krankenhaus Besuch bekommt.

Vielleicht sollte man ihm Blümchen mitbringen.

Die Pocken!

Schön, dass wir uns einig sind.

-Da drüben. -Howdy, Sheriff.

Kann ich Ihnen irgendwie helfen?

Nicht wirklich, ich bin nur hier, um diese illegale Bank zu schließen.

Wie bitte?

-Dazu haben Sie kein Recht. -Ganz im Gegenteil.

-Hier ist die Bestätigung. -Wer hat die unterzeichnet?

Der Antrag wurde von Staatsanwalt Thomas Catron ausgestellt.

Dem zufälligerweise auch Catron Bank and Trust gehört.

Das ist doch Bullshit!

Sheriff Brady, ich werde das melden.

Ich glaube kaum, dass Sie dem Gesetz dienen,

oder den guten Leuten dieser Stadt.

Sieht aus, als würden Sie für das Haus arbeiten.

Mr. Brewer, mein Ruf als Gesetzeshüter ist makellos.

Ich begünstige niemanden, meine Aufgabe ist einfach:

Ich halte das Gesetz aufrecht.

Guten Tag! Gehen wir.

-Die Dinger soll ich treffen? -Ja!

-Ich kann die ja kaum sehen. -Ist ganz einfach.

-Wie oft übt ihr denn? -Man muss jeden Tag üben.

Du musst daran arbeiten,

damit die Waffe zu einem Teil deiner Hand wird.

Als würdest du mit dem Finger zielen.

Das braucht aber Zeit!

Du hast aber nicht viel Zeit, Tom.

Hier wird es bald ziemlich ungemütlich.

Entweder, du übst und arbeitest daran, oder du verschwindest.

Ich gehe bestimmt nicht.

Ich bleibe bei euch.

Könnt ihr auch mit links schießen?

Das werde ich niemals können.

Ich auch nicht, Tom.

Los, treiben wir sie zusammen!

Hey! Runter von meinem Land!

Hey!

Los! Verschwindet!

Das sind meine Pferde, ihr verfluchten Diebe.

So ein verdammter Mist.

-Hallo, Billy. -Hallo!

Ich helfe dir.

Danke.

Was ist denn los?

Warum bist du so still?

Ich habe dich in der Stadt gesehen. Mit einem Mann.

Hat ausgesehen, als würdest du ihn lieben.

Natürlich liebe ich ihn.

Er ist mein Bruder.

Darf ich meinen Bruder etwa nicht lieben?

Jemand sagte mir, dass du verlobt bist.

Es stimmt.

Mein Vater hat die Ehe arrangiert, als ich noch ein Kind war.

Eine gute Ehe mit dem ältesten Sohn einer reichen spanischen Familie.

Nächstes Jahr soll ich heiraten.

-Ich habe ihn nie getroffen. -Das ist doch verrückt.

Du solltest heiraten dürfen, wen du willst.

Du verstehst das nicht.

Ich würde meine Zukunft verlieren,

Und all dies setzt du hier und jetzt mit mir aufs Spiel?

Sheriff Brady!

-Mr. Brewer! -Ich will ein Verbrechen melden.

Dann sollten Sie besser reinkommen.

Was haben Sie für mich, Mr. Brewer?

Ich habe auf meiner Farm auf Mr. Tunstalls Tiere aufgepasst.

Gestern brach eine Diebesbande in den Pferch ein,

und hat einige Pferde gestohlen.

Verstehe. Haben Sie jemanden erkannt?

Ich habe Jesse Evans erkannt.

Die anderen gehörten sicherlich zur Seven-Rivers-Gang.

Vielleicht. Ich sehe mir die Sache an.

Nein!

Was meinen Sie mit "Nein"?

Es heißt, dass Sie sich nicht an das Gesetz halten.

Als Hilfssheriff kann ich darauf bestehen,

dass sie einen Trupp zusammenstellen und das Diebesgut zurückholen.

Ich werde mich sofort darum kümmern.

Mach dich an die Arbeit.

-Sofort! -Schon gut.

Mr. Brewer?

"Es freut mich Ihnen mitteilen zu können,

dass unser guter Freund Juan Patron herausgefunden hat,

wo Jesse Evans und seine Gang die Pferde verstecken.

Sie haben ihr Lager in Pecos aufgeschlagen.

Sheriff Brady hat einen Trupp zusammengestellt,

um sie aufzuscheuchen und zu verhaften.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Ihr Freund Williams H. Bonney."

-Mr. Tunstall? -Ich muss zurück!

Sie gehen nirgendwohin.

-Ich muss zurück... -Sie sind schwer krank.

Sie verstehen nicht. Sie verstehen nicht.

Sie verstehen nicht...

Da sind die Pferde.

Nicht vergessen: Wir sind nur wegen der Pferde hier.

Buckshot? Was zum Teufel machst du?

Holt euch die Pferde!

Einer von denen ist ein guter Schütze.

Ich tippe auf Buckshot Roberts. Er hat sich der Gang angeschlossen.

Los! Los! Los!

Los! Los! Schießt! Schießt!

Hier spricht Sheriff William Brady.

Sie sind in Besitz von Diebesgut und Sie sind umstellt.

Dies ist die einzige Warnung.

Netter Versuch, Opa!

Jetzt! Los! Los! Los!

Komm raus, Jesse!

Komm raus! Du willst doch nicht hier sterben.

Komm raus! Wir sind in der Überzahl. Ich bin es.

Okay! Okay! Jungs, immer mit der Ruhe.

-Schön ruhig. -Nicht schießen.

-Wir haben sie. -Okay, Jungs. Wir kommen raus.

-Sie kommen raus. -Die Hände hoch!

Nicht schießen.

Nehmt schön die Hände hoch!

-Wer von euch ist Buckshot Roberts? -Das bin ich.

Er hat den ersten Schuss abgegeben. Dafür muss er bezahlen.

Das hier ist noch nicht vorbei, Billy.

Sieht aus, als hätten wir gewonnen.

Das war nur die erste Runde.

Tut mir leid, Sie dürfen hier nicht rein.

Die Pocken sind höchst ansteckend.

Das Risiko gehe ich ein, Schwester.

Mr. Tunstall! Da sind Sie ja!

Guten Morgen.

Ich bin Edgar Walz, der Schwiegersohn von Thomas Catron. Also...

Ich denke, Sie wissen, wer das ist.

-Wer? -Mein Name ist Walz.

Ich vertrete Mr. Catron, den Eigentümer von Catron Bank and Trust.

Auch ist er Hauptanteilseigner des Hauses in Lincoln County.

Ja, ja... Ich habe von ihm gehört.

-Mr. Catron... -Das ist ein guter Anfang.

Sie müssen sich jetzt wirklich konzentrieren.

Was ich Ihnen nun sagen werde, ist nur zu Ihrem Besten.

Dann sollte ich wohl besser zuhören.

-Mr? -Walz!

Wie der Tanz.

Sind das Ihre...

-Ihre Schwestern? -Ja.

-Sie sind wirklich hübsch. -Sagten Sie nicht,

dass Sie mir etwas sagen wollten?

Mr. Tunstall...

Sie befinden sich in einem Wirtschaftskrieg mit Mr. Catrons Klienten.

Mit den Eigentümern von Murphys Laden, einem etablierten Geschäft.

Und Sie tun alles, um es in den Ruin zu treiben.

Das Haus ist eine korrupte,

illegale und kriminelle Organisation.

Ich will Ihnen nicht die Zeit stehlen.

Ich werde Ihnen ein gutes Angebot für Ihr Geschäft machen.

Mr. Catron ist ein sehr vernünftiger Mann,

und wird Sie nicht hintergehen.

Sie bekommen einen guten Preis für Ihre Waren, Ihr Vieh,

und für Ihre Immobilien.

Und im Gegenzug?

Sie entlassen Ihre Angestellten,

und Sie verlassen Lincoln County.

So einfach ist das, Mr. Tunstall.

Wir ziehen in diesem Moment vor Gericht,

um die Machenschaften des Hauses aufzudecken.

Leider gibt es kein einziges Gericht in New Mexico,

dass Anklage gegen Mr. Catron erheben würde.

Und das ist eine Tatsache!

Und was ist, wenn ich Ihr Angebot ablehne?

Dann sterben Sie.

Ich gebe Ihnen 24 Stunden für Ihre Antwort.

-Meine Dame! -Mein Herr!

-Du bist allein. -Ja.

Ich will, dass du meinen Vater kennenlernst.

Sollen wir los?

Willkommen!

Bist du nervös?

Alles wird gut.

Papa? Dies ist William Bonney.

Man kennt ihn auch unter dem Namen...

...Billy the Kid.

Freut mich.

Es ist mir eine Ehre, Sir.

Kommen Sie doch herein.

Lass uns bitte allein, damit wir reden können.

Papa, ich bin kein kleines Mädchen mehr.

Kannst du das nicht respektieren?

Ja, Respekt, mein Kind.

Es gibt heutzutage so wenig Respekt auf dieser Welt.

Das macht mich traurig.

Gut, vergiss es. Ich lasse euch dann allein.

Ich hätte mir nie träumen lassen,

dass ich je mit einem berühmten Gesetzlosen reden würde.

Das Leben ist seltsam, Mr. Bonney.

Wir haben viel gemeinsam, Señor.

Wir sind beide Einwanderer in Amerika.

Und dieses Land ist hart für Einwanderer.

-Möchten Sie etwas trinken? -Nein danke, Señor.

Laut meiner Tochter sind Sie kein Gesetzloser mehr.

Mr. Tunstall bot mir einen guten Job an, und ich habe ihn angenommen.

Der Engländer? Ja, von dem habe ich gehört.

Geschichten... Offenbar hat er Streit mit Major Murphy.

Natürlich mische ich mich in solche Dinge nicht ein.

Wie sieht es mit Ihrem Glauben aus, Mr. Bonney?

Glauben Sie?

Ich habe genug von dieser Welt gesehen,

um zu wissen, dass da oben niemand auf mich aufpasst.

Ich hatte einst einen Freund.

Ihm ist etwas Furchtbares zugestoßen.

Er sagte, er hätte den Glauben an Gott verloren.

Er ging nie wieder in den Gottesdienst.

Als er im Sterben lag, besuchte ich ihn.

Ich hielt seine Hand und fragte ihn:

"Bist du noch immer ein Atheist?"

Er sah mich an und sagte: "Ja, noch immer.

Gott sei Dank!"

Bitte! Kommen Sie herein.

Nehmen Sie bitte Platz.

Warum interessieren Sie sich für meine Tochter, Mr. Bonney?

-Die Wahrheit, Sir? -Ich bitte darum!

Du lieber Gott! Dies hier sind meine Vorfahren.

Sie würden dem niemals zustimmen!

Viele Amerikaner halten sich mit Recht

nicht an die alten Traditionen.

Manchmal stimme ich ihnen zu, manchmal nicht.

Aber wenn es darum geht,

ob sich eine Frau ihren Ehemann aussuchen darf,

stimme ich den Amerikanern zu!

Ich denke, Ihre Tochter hat diese Wahl verdient.

Willkommen zurück, John!

-Schön Sie zu sehen. -Wie geht es Ihnen?

Es geht mir schon viel besser, Mrs. McSween.

So viel ist sicher.

-Brauchen Sie Hilfe? -Nein, es geht schon.

Nach Ihnen!

Sheriff Brady und seine Truppe, inklusive Billy,

haben Jesse Evans und fünf seiner Gangmitglieder verhaftet,

und sie in der Stadt in eine Zelle gesperrt.

Sind sie noch immer dort?

Soweit wir wissen, landen wie wegen mehrfachen Diebstahls,

und wegen versuchten Mordes an einem Sheriff vor Gericht.

-Und wann? -In etwa einer Woche.

Endlich geht das Gesetz gegen das Haus vor!

Das sollten wir feiern.

Ja...

Ich denke, ich sollte nach Hause gehen.

Ich bin noch ein wenig müde.

Ja, natürlich.

Gehen Sie nach Hause und ruhen sich aus.

-Ich komme morgen vorbei. -Ja, sehr gut.

Also, ich kapiere das nicht.

Warum wollen Sie keine Verhandlung?

Dafür haben wir doch alle gekämpft.

Ich hatte Zeit nachzudenken,

und ich denke, die Verhandlung würde alles nur verschlimmern.

Aber ich habe einen Plan!

Einen Plan, der diesen Krieg beenden könnte,

noch bevor er wirklich begonnen hat.

Dafür verhelfen wir Jesse und seiner Gang

-zur Flucht aus dem Gefängnis. -Was?

-Warum sollten wir das tun? -Hör mich an, Billy.

Wenn wir Jesse und die anderen rausholen,

könnte das zu einer Art Übereinkunft mit dem Haus führen.

Wir könnten die Kämpfe einstellen,

und die wirtschaftlichen Möglichkeiten teilen,

die sich hier in Lincoln County bieten.

Sicher, dass Murphy Frieden will?

Er weiß, dass das Haus große Probleme hat.

Er braucht neue Partner und Investitionen.

Ich bin überzeugt, dass diese Geste des guten Willens

alles verändern kann.

Ich wünschte, ich könnte Ihren Optimismus teilen.

Gesten des guten Willens bedeuten ihm nichts.

Ich unterstütze diesen Plan nicht!

Ich habe dir eine zweite Chance gegeben, Billy.

Dafür erwarte ich Loyalität!

Papa? Darf ich dir Gesellschaft leisten?

Bitte! Nimm Platz.

Woran hast du gedacht?

An deine Mutter,

daran, wie lange wir verheiratet sind,

und dass ich sie immer als selbstverständlich angesehen habe.

Mochtest du Billy?

Den Banditen? -Er ist kein Bandit, Papa.

Du weißt, dass er kein Bandit ist.

Begleite mich. Gehen wir ein Stück.

Er gefällt mir sehr gut.

Er ist ein intelligenter Junge. Er ist ehrlich.

Und er glaubt an Gott.

Er will dich heiraten!

Hat er das gesagt?

Ich glaube, er meint es ernst.

Und was hast du gesagt?

-Was hätte ich sagen können? -Ich weiß es nicht.

Dass ich einem Mann zur Ehe versprochen bin,

den ich noch nie gesehen habe?

Hast du ihm das gesagt?

Nicht ganz.

Was hast du ihm denn gesagt?

Wir sprachen über die Vergangenheit.

Ich habe ihm von unseren Vorfahren erzählt.

Sagen wir es so: Dank ihm sehe ich sie in einem anderen Licht.

Was meinst du damit?

Sieh mal...

Deine Mutter und ich hatten keine Wahl.

Die Familien trafen eine Vereinbarung, wir akzeptierten.

Warst du in sie verliebt, als du sie geheiratet hast?

Ich habe eine andere geliebt.

Das habe ich noch nie jemandem erzählt.

Warst du unglücklich,

weil man dich zur Ehe gezwungen hat?

Ich war am Boden zerstört.

Aber die Zeit verging und ich vergaß.

Wir waren so jung.

Je besser ich deine Mutter kennenlernte,

desto mehr respektierte und bewunderte ich sie.

Denn sie ist eine unglaubliche Frau,

eine fantastische Ehefrau,

und eine wundervolle Mutter.

Aber es ist falsch.

Jeder sollte die Wahl haben.

Niemand hat das Recht, dir vorzuschreiben,

wen du heiraten sollst.

Ich liebe dich, Papa!

Steh auf!

Jesse, komm raus.

-Billy, was hast du denn da? -Geschenke für euch.

-Mit besten Grüßen von Mr. Tunstall. -Hey, das geht doch nicht!

-Für Sie, Officer. -Nein, das ist für euch alle.

Mr. Evans, ich bin John Tunstall. Dies ist ein Friedensangebot.

Was zur Hölle ist hier los, Billy?

Wir holen euch hier raus.

Nie im Leben!

Tja, Mr. Tunstall will es so.

Er will Frieden zwischen uns.

-Das ist doch verrückt. -Jesse?

Was in Gottes Namen geht hier vor sich?

Mr. Tunstall sagte, er hätte Ihre Erlaubnis,

mit seinen Männern herzukommen, Sheriff.

Hat er das gesagt?

Schafft die Gefangenen zurück in ihre Zellen,

bevor ich die Beherrschung verliere, und ich euch alle einsperren lasse!

-Los, beweg dich! -Auf ein Wort, Sheriff?

Das wäre angebracht.

Was hat das alles zu bedeuten, Mr. Tunstall?

Ich bin bereit, den Diebstahl meiner Pferde zu vergessen,

aber diese Männer wollten sie trotzdem erschießen.

Ich wäre Ihnen dankbar,

falls Sie den Vorfall vergessen könnten.

Wir wissen doch beide, dass Mr. Murphy erleichtert wäre,

bekäme er seine Männer zurück.

Ich will diese Fehde beenden und Frieden mit Murphy schließen.

Das verstehen Sie doch, oder?

Es soll aber nicht wie ein abgekartetes Spiel aussehen.

Ich ziehe die meisten meiner Deputies über Nacht ab.

Sie werden einbrechen müssen.

Ist das in Ordnung für Sie?

Sie tun das Richtige, Sheriff.

Beleidigen Sie nicht meine Intelligenz, Mr. Tunstall.

Okay, hört zu!

Ihr fünf reitet zurück,

und reitet ungesehen nach Lincoln zurück.

Dann holt ihr Jesse Evans und seine Gang aus dem Gefängnis raus.

Diese Pferde könnt ihr für ihre Flucht nehmen.

Das gibt eine Riesenschießerei.

Sie haben doch all die Wachen gesehen.

Sheriff Brady hat mir versprochen, die meisten abzuziehen.

Und ihr findet schon einen Weg hinein.

Warum sollte er das tun?

Ich habe ihm ein sehr gutes Angebot gemacht.

Nachdem ihr sie rausgeholt habt, reitet ihr zu Dick Brewers Ranch.

Diese Flucht ist der Beginn einer neuen Beziehung

zwischen meinem und Murphys Geschäft.

Ich hoffe, Sie sind bereit, meine Herren.

Das ist sehr wichtig für mich.

Komm schon.

-Keine Bewegung! -Nein, Sir.

-Hast du die Schlüssel für diese Tür? -Nein, Sir.

-Aber draußen liegen noch Steine. -Steine?

Was redest du da von Steinen?

Soll ja nicht abgesprochen aussehen.

Hier sind jede Menge Steine.

Gute Arbeit, Jungchen.

Los, gehen wir.

Danke!

Hey, Jesse.

Dies ist ein aufrichtiger Versuch von Mr. Tunstall,

Frieden zwischen den Seiten zu schaffen.

Er möchte, dass Mr. Murphy weiß,

dass er das Haus keinesfalls aus dem Geschäft drängen will.

Er denkt, dass Lincoln groß genug für zwei Geschäfte ist.

Es bringt doch nichts, wenn wir einander bekämpfen und umbringen.

Ab heute werden wir kooperieren, oder zumindest koexistieren.

Was genau hat seine Meinung geändert?

Als er in Las Vegas war, wurde er schwer krank.

Er dachte, er müsste sterben. Da hat er nachgedacht.

Ich muss pissen.

Die Hände auf den Tisch, meine Freunde.

-Setz dich hin! -Oder muss ich Mr. Brewer abknallen?

-Nehmt ihnen die Waffen ab. -Was zum Teufel tust du, Jesse?

Tunstall ist ein Narr. Es gibt keine Chance auf Frieden.

Das ist kein Spiel, Kleiner. Es herrscht Krieg.

Und du stehst auf der falschen Seite!

Okay, alle beruhigen sich jetzt.

Es gibt keinen Grund für noch mehr Gewalt, oder?

Und wieso nicht?

Wir haben den Kleinen in der Hand.

Das ist unsere Chance, Jesse!

Komm schon, Jesse! Wovor hast du Angst?

Los, komm schon, Jesse!

Vor dir habe ich keine Angst, Baker.

Niemand knallt Billy eiskalt ab!

Niemand!

Leg ihn um! Knall ihn einfach ab!

Gut so!

Das wäre also erledigt.

Wir schnappen uns die Pferde und teilen uns auf. Okay?

-Alles klar. -Gut.

Und was willst du Riley sagen?

Dass wir den Krieg gewinnen, Baker.

Was willst du ihm sagen?

Los, Jungs! Gehen wir!

Wir hatten unser Frühstück.

Verschwinden wir, Jungs.

Gott verdammt!

Scheiße!

Sie können jetzt reingehen.

Du hast einen Sohn, Charlie!

Einen Sohn? Wirklich?

Willst du ihn mal halten?

-Darf ich denn? -Ja.

Er gehört ja auch dir.

-Er ist wunderschön. -Ja.

Wie willst du ihn nennen?

Wenn es in Ordnung für dich ist,

würde ich ihn gerne Billy nennen.

-Ich bin so glücklich. -Und ich habe Angst.

Keine Sorge.

Alles kommt in Ordnung.

Ich liebe dich, Charlie.

Schließ die Augen.

Ruh dich aus.

Freunde!

Mrs. McSween, Richter Wilson. Meine Herren!

Nun, wir haben es versucht.

Das ist die Hauptsache.

Ich wollte Frieden und den Krieg verhindern.

Leider will die andere Seite keinen Frieden.

Nun gut, dann sind wir eben im Krieg.

Ich habe die besten,

ehrlichsten und anständigsten Menschen hier bei mir.

Wenn wir kämpfen müssen, müssen wir eben kämpfen.

So regeln wir die Dinge hier draußen.

Ich bin kein Narr,

ich wusste, worauf ich mich einlasse.

Und ich werde jetzt bestimmt nicht davonlaufen.

"So lasst uns Mord rufen und des Krieges Hund entfesseln,"

wie Shakespeare so schön sagte.

Ich habe keinerlei Zweifel,

dass wir als Sieger hervorgehen,

und gemeinsam das Haus vernichten werden.

Freunde, trinken wir darauf!

Trinken wir...

...auf den Sieg!

Auf den Sieg!

Billy?

Ich möchte mich bei dir entschuldigen.

Ich habe dich gezwungen,

meinen lächerlichen Plan zu unterstützen,

ohne den Anstand, dir die Dinge zu erklären.

Welche Dinge?

Im Krankenhaus besuchte mich jemand.

Eine wichtige Figur in diesem ganzen Spiel,

und er sagte mir, dass man mich töten würde,

falls ich meinen Krieg gegen das Haus weiterführe.

Ich geriet in Panik!

Mein Mut hatte mich verlassen.

Wie haben Sie ihn wiedergefunden?

Indem ich dich gezwungen habe, meinen lächerlichen Plan auszuführen,

hätte ich dich beinahe umgebracht.

Aber du bist für mich eingestanden,

obwohl du die Gefahr kanntest.

Ich schulde dir sehr viel, Billy.

Du hast mich an den Wert und die Kraft wahrer Freundschaft erinnert.

Dafür stehe ich auf ewig in deiner Schuld.

War das auch von Shakespeare, Mr. Tunstall?

Wenn ich Ihr Partner in der Sache sein soll,

wenn Sie gewinnen wollen, müssen Sie mir vertrauen.

Wir müssen einen Krieg gewinnen!

Morgen beginnt es.

Danke!

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