All language subtitles for The.Saddest.Music.in.the.World.(2003).DVDRip.XviD-ALLiANCE.german

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Original subtitles

Sie sind ein sehr trauriger Mann, Mr. Kent.

- Mich haut nichts um. - Legen Sie Ihre H�nde neben meine auf das Eis.

Einen Moment. Bleib hinter mir zur moralischen Unterst�tzung.

Meine andere Hosentasche ist einsam.

Lass sie machen.

Bewegen Sie Ihre H�nde, bis Sie etwas sp�ren.

Sie ist eine weise alte Frau.

Schauen Sie ins Eis. - Das tue ich.

Schauen Sie tiefer hinein. Schauen Sie in Ihre Seele, Mr. Kent!

Ich weinte bei der Beerdigung meiner Mutter nicht, und auch jetzt nicht.

Schauen Sie sich Ihren Kummer an, oder Sie sind ein toter Mann.

Narcissa, hast du noch f�nf Cents? Gib ihr Trinkgeld.

Ein toter Mann! Tot!

Sie werden schon sehen, wie viel Gl�ck Sie f�r Ihr Geld kaufen k�nnen!

DIE TRAURIGSTE MUSIK DER WELT

KANADA, 1933 MITTEN IN DER WELTWIRTSCHAFTSKRISE

Warum hast du mich dorthin geschleppt?

Als ich dich zum ersten Mal sah, sagte mein Bandwurm: Wahrsagerin.

Das war's. Ich h�re immer auf meinen Bandwurm.

Ich glaube nicht an deinen Bandwurm. Bandw�rmer kauen, sie sprechen nicht.

Er hat einen starken Willen. Man kann ihm nicht widerstehen.

Mir ist kalt. Nehmen wir die Stra�enbahn.

Wir haben kein Geld.

Das ist die "23". Wir m�ssen nicht zahlen.

Sind Sie Amerikanerin? - Nein. Ich bin Nymphomanin.

Hauptsache, Sie sind keine Amerikanerin.

Er ist Amerikaner. - Sie irren sich.

Es mag etwas Amerika an ihm haften, aber er ist 100% -iger Kanadier.

L�gst du mich an? - Nein.

Wie ich schon sagte: Ich bin ein Produzent aus New York.

Ich hab nur gerade eine Pechstr�hne, aber ich bin ein waschechter Yankee.

Dann bist du nicht mein Sohn.

"Muskeg-Bierlokal"! Endstation!

Im Muskeg str�mt noch Bier!

Ich bin Duncan Ellsworth, Ihr Moderator f�r klassische Musik.

Ich habe wichtige Neuigkeiten f�r Sie: Ein Wettbewerb!

Der aufregendste Wettbewerb aller Zelten.

M�chten Sie Ihren Kummer gegen Moneten tauschen?

Ihre Durchlaucht pers�nlich erkl�rt, wie das geht. Lady Port-Huntly!

Danke, Duncan.

Lauschen Sie den Ger�uschen Winnipegs,

dem wei�en Atem einer n�chtlichen Stadt

in dieser traurigen Welt.

"Muskeg Bier" ist stolz darauf, dass Winnipeg

zum vierten Mal hintereinander von der Londoner "Times"

zur "Welt-Hauptstadt des Kummers" In der Weltwirtschaftskrise erkl�rt wurde.

Diesem Titel zu Ehren veranstalten wir einen weltweiten Wettbewerb,

um herauszufinden, aus welchem Land die Musik kommt, die es verdient,

die traurigste der Welt genannt zu werden.

Musiker mit tr�nenreichen Melodien werden gebeten, hierher zu reisen

und Anspruch auf die juwelenbesetzte "Krone gefrorener Tr�nen"

und 25.000 $ Preisgeld zu erheben.

Ganz recht!

25.000 Weltwirtschaftskrisen-�ra-Dollars!

Ich seh schon das Ticket nach Manhattan! Trinken wir aus, ich hab zu tun.

Lady Port-Huntlys "Traurigste-Musik-der-Welt" - Wettbewerb.

Und los!

Was bekommen wir denn eigentlich f�r unser Geld?

H�ren Sie! In wenigen Monaten wird der Kongress die Prohibition aufheben.

Alkohol-Schmuggler sind dann Vergangenheit.

Die Amerikaner werden wie verr�ckt in die Bars rennen.

100 Millionen Trinker, die bereit sind, viel Geld f�r legalen Alkohol zu zahlen,

selbst wenn sie kein Geld f�r die Miete haben.

Wir, Kanada,

die fr�hlichen Trink-Kumpane im Norden, �ffnen die Schleusen und werden reich!

Wenn Sie traurig sind und Bier m�gen, sind Sie bei mir richtig.

Vielleicht solltest du dich eine Weile rar machen.

Warte. Verschwinde nicht. - Wie lange brauchst du?

Nicht l�nger als eine halbe Stunde.

Nicht l�nger als eine halbe Stunde.

Ich leg mich hier hin und mach ein Nickerchen.

Uns interessieren die L�nder mit der h�chsten Depressions-Quote.

Dort trinkt man viel.

Ein Herr, der sich der amerikanische Botschafter der Traurigkeit nennt,

m�chte sofort mit Ihnen sprechen. - Er soll warten wie alle anderen.

Er weigert sich.

Er sagt, wenn ich ihn nicht sofort anmelde, feuern Sie mich.

- Und wie sieht dieser Witzbold aus? - Tr�gt einen guten Anzug und Gamaschen.

Saubere Fingern�gel, frisch rasiert. - Gamaschen?

Ist sein Haar schmierig?

Chester Kent.

Also gut, wir machen in f�nfzehn Minuten weiter.

Teddy, du bleibst.

Lady P.

Mein Zug f�hrt erst in ein paar Stunden. Also schaue ich vorbei. - Wozu?

Tja... Um zu sehen, wie es dir geht.

Schlecht.

Mich plagen Schuldgef�hle, weil ich so unversch�mt viel Geld verdiene,

w�hrend so viele Menschen nichts haben. - Du tust sicher dein Bestes.

Und ich bin todungl�cklich wegen Teddy,

der eine Frau und zwei Kinder hat

und mich auf der Schaukel zum Singen bringen muss,

wann immer ich will, damit er seinen Job nicht verliert.

Schon gut, Teddy.

Idealismus und Gesch�ftssinn vertragen sich selten. Darf ich?

Aber eins tr�stet mich, Chester:

H�tte ich dich nicht getroffen, h�tte ich mich nie f�r etwas gesch�mt!

- Wozu sich �berhaupt sch�men? - Sieh dir die Bilder an! Sieh sie dir an!

Was denkst du? - Du bist �berall.

Du bist der Star deines eigenen Lebens.

Als ich noch ein Leben hatte, traf das zu!

Du hast einen neuen Rollwagen. Sch�n!

Teddy, hast du dich je gefragt, wo meine Beine sind?

Er ist ein Schatz. Er hat nie gefragt. - Du kannst mir nur ein Bein anh�ngen.

- Was willst du? - Das Preisgeld gewinnen.

Und wie?

Indem ich die traurigste Nummer singe, die du je geh�rt hast.

Wirklich? Und du w�rdest Amerika repr�sentieren?

Ja. Tr�nen, Helen! F�r all die Flenner im Alten Schmelztiegel.

Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der weniger �ber Trauer wei� als du.

An dir prallt alles ab. - Traurigkeit ist nur die Kehrseite des Gl�cks.

Das ist Showbiz! Hast du ein Orchester? Ich zeig's dir. - Hab ich!

- Gro�artig. Herein damit! - Teddy, das Orchester!

- Sie spielen mit verbundenen Augen. - Was ganz Neues? Was ist so toll daran?

Wenn Teddy und ich schaukeln, spielen sie dazu.

- Das ist nicht leicht zu �bertrumpfen! - Dein Vorsingen wird einfacher sein.

Ich m�chte, dass du von meinem "Unfall" erz�hlst. Falls du dich noch erinnerst!

Teddy.

Nein, Teddy, heute wirst du verschont. Geh!

Beginnt mit der Musik! Spielt nicht zu schnell und mit Gef�hl!

- Also, wo soll ich anfangen? - Mit deinem Vater. Und h�r mit ihm auf.

Alles.

Also...

Er liebte dich, aber es gab ein Problem: Du liebtest mich.

Ja, aber du liebtest mich nie. Ja, ich kann es sehen.

- So lange her. - Es kommt mir vor wie gestern.

Ich war geschmeichelt. Eine sch�ne Frau beachtete mich!

Er war misstrauisch.

Zu Recht. Direkt vor seiner Nase. Bei jeder Gelegenheit.

- Wir waren schuld, dass er trank. - Er wollte dich heiraten.

Er f�hlte sich als betrogener Ehemann. Betrogen von dir.

- Ja, ich kann es sehen. - So lange her. - Es kommt mir vor wie gestern.

Er trug wieder seine Leutnants-Uniform aus dem Ersten Weltkrieg.

- Er lief die Treppen rauf und runter mit seinem Gewehr. - Betrunken.

Dein Bruder Roderick versuchte, ihn mit Musik zu vers�hnen.

- Der Tag der Autofahrt. - Der Eissturm, die leere Stra�e.

- Bis auf ihn, der den Wagen anhalten wollte. - Seine Hand war drau�en.

Dein Kopf erhob sich und versperrte mir die Sicht.

- Ja, ich kann es sehen. - Ich kann es sehen.

- So lange her. - Es kommt mir vor wie gestern.

Himmel, Dad, was tun wir jetzt? - Gib mir meine Tasche.

- Ihr Bein ist eingeklemmt. Wir m�ssen... - Nicht doch, du trennst es noch ab!

- Ich bin hier der Arzt. - Du bist betrunken.

- Meine Tasche! Ich werde die Frau, die ich liebe, retten. Hast du das verstanden?

Wir werden heiraten.

Bitte! Bitte, tut etwas!

Helft mir!

Wir m�ssen attestieren... Ich meine amputieren.

- Lass mich helfen. - Verschwinde. Du machst mich krank!

Wunderbar, Liebling.

Ein richtiges Puzzle. Langsam und stetig...

Du s�gst das falsche Bein ab!

Du hast den Knochen durchs�gt! Das ist ihr gesundes Bein!

Sieh nur, was du getan hast!

Guten Tag, Helen. Ich bin hier, um Kanada zu vertreten.

Wenn du gestattest.

Augenbinden ab, bitte.

Achtung, hier spricht Kanada. Spielt "Red Maple Leaves".

Doppeltes Tempo.

Sagt blo� nicht, dass ihr das Lied nicht kennt!

- Was meinst du dazu? - Zu deinen Beinen?

- Das war wirklich Pech. - Macht es dich nicht traurig?

Das Leben ist voller �berraschungen.

Ohne diese �berraschungen w�r das Leben doch langweilig.

Stimmt's, Pop? - Warum bist du hier?

- Um wie du eine letzte Chance beim Jackpot zu bekommen.

Ich werde diese Frau mein Leben lang lieben. Alle sollen das wissen.

Ich hab ihr was mitgebracht. - Halt! Keine Bestechung!

Wie w�r's damit, Helen? "Amerika gegen Kanada".

Der forsche Sohn will sich mit seinem Vater musikalisch messen.

Der Vater versinkt in seinem Leid. Dem Sohn ist das egal,

aber um das Geld zu gewinnen, muss er schleunigst seine Tr�nend�se finden.

Nicht �bel.

Also gut, Amerika, du bist dabei.

Da kommt "der Gro�e Gavrilo", einer der gr��ten Cellisten Europas.

Niemand hat je sein Gesicht gesehen, denn es ist immer, selbst bei Auftritten,

mit einem Schleier verh�llt.

Es hei�t, er trage ihn, um die Trauer der Serben auszudr�cken,

deren Attent�ter Gavrilo Princip mit seinen Sch�ssen den 1. Weltkrieg ausl�ste.

Den Krieg, der alle anderen Kriege beendete. - 9 Millionen Tote, Duncan.

Da kann man schon traurig werden! - Roderick?

Roderick! - Vater.

Komm her! Umarme deinen Vater!

Komm her! Umarme deinen Vater!

Tut mir leid, aber meine Haut ist sehr empfindlich.

Du siehst gut aus. - Ich bin krank, aber ich trinke nicht,

bezahle meine Rechnungen und trage immer geb�gelte Hosen.

- Wo ist Chester? - Er sollte eigentlich hier sein.

Ich ertrug ihn vor 10 Jahren nicht mehr, und nun soll er mich ertragen? - Bitte!

Ich verga�, wie hell es hier ist. Entschuldige die Sonnenbrille.

Wie kannst du dadurch sehen? - Es ist, als w�rde ich Dinge malen,

indem ich sie ansehe. Wo ist Chester?

Wahrscheinlich im Variete. Die Er�ffnungsfeier findet heute statt.

Los, Junge! - Vater...

hat Chester je zugegeben, dass er meine Spieluhr gestohlen hat?

Das ist 10 Jahre her, Sohn. Kannst du nicht mal etwas vergessen?

Da w�ren wir.

Zu Hause.

Du lieber Gott! Was ist das?

H�r nicht hin. Entschuldige mich. Chester!

Dein Bruder ist hier! K�nntest du deinen "Gast" verabschieden und runterkommen?

Sofort! Sie soll den Hinterausgang nehmen.

Wir wollen keine Fremden bei deiner Heimkehr. - Du spielst nicht mehr.

Doch, aber auf den Knien. Ohne W�rde.

"Ohne W�rde. " Das Familien-Motto.

Wie geht's? - Chester!

So habe ich dich mir vorgestellt: Du polterst die Treppe hinunter.

Sogar barfu�. - Und du qu�kst immer noch auf dem Cello.

In einem lauten Hausmuss jemand leise sein. Er hier spielt die Ziernoten. Nicht wahr?

Da f�llt mir ein: Ich habe schon seit Jahren ein Geschenk f�r dich.

Ich habe auf diesen Tag gewartet. - Das w�re nicht n�tig gewesen, Vater.

Ich habe es immer nachts herausgeholt, wenn die Ratten herumhuschten.

Ich trug es zum Fenster und rief deinen Namen hinein,

damit du wieder nach Hause kommst.

Roderick!

- Was hast du noch? - Ich hab dir einen Pullover gestrickt.

Drei sogar. Einen f�r...

dich, einen f�r deine Frau und... einen f�r deinen Sohn.

Meine Haut ist zu reizbar f�r Wolle. K�nnten wir das Licht ausschalten?

Noch immer ein Hypochonder.

Sag das meinem Arzt, Dr. Lourdes, dem besten Arzt in Deutschland!

Er sagt, ich habe Gl�ck, dass ich lebe. - Hast du nichts von deiner Frau geh�rt?

- Kein Zeichen, kein Wort, gar nichts. - Sie verschwand einfach, als euer Sohn starb?

Es passierte nach und nach.

Wie ein Schiff, das mit allen Lichtern untergeht, ohne ein Ger�usch zu machen.

Sie verga�, mich zu lieben. Sie verga� sogar unseren Sohn.

Was ist das f�r ein Rauschen? - Ich glaube, oben l�uft Wasser.

- Ist deine Freundin noch hier? - Nein.

- Jemand lie� das Wasser laufen. - Streitet nicht, tut was!

Also gut, ich tue was.

Tu Roderick nicht weh.

Lady Port-Huntlys Traurigste-Musik- der-Welt-Er�ffnungsumzug hat begonnen,

angef�hrt von den Zanis aus Afrika! Pr�chtig!

Ich schaue noch mal durch mein Opernglas.

Ja, sie sehen pr�chtig aus mit ihren K�rper-Bemalungen und Narben.

Einfach wundersch�n!

Diesen Umzug der traurigen Nationen verdanken wir "Lady Port-Huntlys Bier"!

Es scheint ein be�ngstigender Wettbewerb menschlicher Verzweiflung zu werden.

Ein Umzug des Elends. Da sind Polen, China, Albanien!

Das war gut, Narcissa. - Ich muss dir von meinen Traum erz�hlen. - Schnell.

Der Wettbewerb geht gleich los.

Ein Mann zeigte mir, wie man die Eingeweide einer Gans entfernt.

Er stellte sich auf die Fl�gel und zog an den Beinen. - So macht man das.

Alles l�ste sich in einem nassen Klumpen, bis auf Brust und Herz.

Er legte mir das Herz in die H�nde. Es schlug noch ganz schwach.

- Vielleicht kannst du dar�ber singen und Geld gewinnen.

Aber im letzten Moment des Traums schien ich nicht mehr das Herz des Vogels zu halten.

Es war so klein. Ich wei� nicht, wem es geh�rte.

Dann wachte ich auf.

Da es klein und mit Schleim bedeckt war, war es wohl meins.

Du verstehst mich wirklich nicht. - Du musst verstehen:

Wenn ich nicht bald Geld f�r eine neue Produktion bekomme,

schnappt sich einer der Zwiebelsch�ler da unten mein Preisgeld.

Was ist? Los, gehen wir!

SIAM GEGEN MEXIKO

Niemand schl�gt die Siamesen in punkto W�rde, Katzen und Zwillinge.

Aber ich habe die siamesische Traurigkeit bisher nie ernst genommen.

Man h�rt f�rmlich den Taifun, der �ber ein schutzloses Dorf am Meer fegt,

In diesem herzzerrei�enden Fl�tensolo.

Die t�dliche �berschwemmung wird von V�geln angek�ndigt.

Der K�nstler hat Ihnen die Augen ausgestochen, um ihrem Zwitschern mehr Seele zu verleihen.

Es kommt eben auf die Details an, Mary.

Und das ist die erste Runde f�r Mexiko.

Die S�nger geben uns Einblick in die traurigen mexikanischen Br�uche bei Kinder-Beerdigungen.

Die mexikanische Mutter Ist streng zu Ihrem toten Kind.

"Fort mit dir!", klagt sie. "Du bist tot.

Schleich dich nachts nicht an meine Brust heran. Meine Milch ist nur f�r die Lebenden. "

Das mag f�r Kanadier grausam klingen.

Ich nehme an, tote Kinder m�ssen lernen, genau wie andere Kinder.

Die Mexikaner nehmen nun ein Siegesbad Im Port-Huntly- Teich.

Die Mexikaner baden hier zum ersten Mal In Bier.

Sie sehen nicht begeistert aus. Bisher trinkt keiner.

Verdammt!

Hier herrscht immer noch Prohibition, und in Kanada haben sie Swimmingpools voll Bier!

- Warum trinken sie nicht? - Mexikaner sind seit Alamo

nicht mehr ans Siegen gew�hnt. Sie sind misstrauisch.

H�tte ich solches Gl�ck, w�rde ich bis zum Umfallen trinken.

Wie traurig.

Guck dir die Stra�e an. Wo finde ich einen M�zen in Winnipeg?

Mitten in der Weltwirtschaftskrise! - Wie viel brauchst du?

Ich habe ein Lagerhaus gemietet, ich lasse Kost�me anfertigen.

Musiker hab ich auch, aber ich brauche Geld, sonst ist es aus.

Vielleicht solltest du's einfach halten.

Amerika und einfach. Der war gut!

Nein, es muss vulg�r, auff�llig und voller Gags sein.

Traurig, aber auch frech und mit Pep! Das kommt an.

Wenn wir der Kampfrichterin nicht etwas Neues bieten, h�lt sie die Schluchzer zur�ck.

Sir, wir haben Hunger. Haben Sie etwas zu essen f�r uns? - Nein.

Ziemlich kalt hier, was? - Ja, sehr.

Steigt ihr aus dem Wettbewerb aus und macht bei mir mit,

zahle ich eure Heimfahrt. - Wirklich?

Wartet an der Brauerei. - Ja. Danke, Senior.

Schlafwandler!

Gute Nacht, Mutter.

Du schaffst es also, immer traurig zu sein?

In meiner Hosentasche ist ein Gef��.

Darin ist, in meine Tr�nen eingelegt, das Herz meines Sohnes.

Das w�rde den Wettbewerb gewinnen. "Das Lied bist du".

Wir haben es f�r Mutter gespielt, ich habe es zur Beerdigung meines Sohnes gespielt.

Das ist meine Traurigkeit. Ein Tod...

oder zwei.

Ich spiele es jeden Tag, erst auf dem Zylinder, dann auf dem Cello.

Es gibt nichts Traurigeres. Ich brauche dieses Lied.

Aber ich werde es nie f�r Geld spielen. - Oh, Roderick!

Niemand soll es h�ren, bis ich es f�r meine Frau spiele, wenn ich sie finde.

Lass die Vergangenheit.

Ich f�r meinen Teil ziehe meine Kraft aus der Traurigkeit Serbiens,

diesem kleinen Land, das den Ersten Weltkrieg ausl�ste.

Der Gro�e Gavrilo wird f�r die 9 Millionen Toten S�hne tun,

indem er sie Chester in den Rachen schiebt

und 25.000 $ herauszieht. Dann k�nnte ich vielleicht meine Frau suchen.

Roderick!

Du bist durch und durch Kanadier!

Bis ich zum ersten Mal durch die Stra�en von Belgrad ging,

f�hlte ich mich nirgends zu Hause. Dort wusste ich endlich, wer ich war

und wo mein Herz verweilte. - Komm!

Ich will dir zeigen, wo ich mein Herz verstecke.

Was sagt dein Bandwurm zu Beerdigungen? - Wie eine Braut bei der Hochzeit.

Ein Wurm-Festival! Ein alter Banker aus Winnipeg wird heute versenkt.

Seine Witwe w�rde vermutlich ein trauriges Lied zu seinen Ehren sch�tzen.

Komm, wir brauchen einen guten Platz direkt bei der Familie.

Ich verrate dir ein Geheimnis: Traurigkeit existiert gar nicht.

- Was f�r ein wunderbarer Gedanke. - Es geschehen viele schlimme Dinge,

das bestreite ich nicht, aber wenn die Menschen zeigen wollen, wie mitgenommen sie sind,

ist ihr Leid immer aufgesetzt.

Sie wissen, dass es niemanden interessiert,

aber alle sollen wissen, dass sie leiden.

Alle machen mit, machen traurige Gesichter und hoffen, dass sie selbst,

wenn ihnen etwas zust��t, ebenfalls etwas falsches Mitleid abkriegen.

Und jetzt wird Michaels Tochter Agnes sein Lieblingslied singen.

Nicht doch!

- Mrs. Burne-Jones, ich bin Chester Kent, ein Musical-Produzent aus New York.

Der Auftritt Ihrer Tochter hat mich sehr ber�hrt. Uns alle!

Mehr Menschen sollten die M�glichkeit haben, sie zu h�ren

und die traurige Musik, die Ihren Mann tr�stete.

Wenn wir ihm zu Ehren ein Musical produzieren w�rden,

w�rde es die Menschen daran erinnern, was er ihnen bedeutete.

Und die, die nichts wissen �ber das Leben dieses gro�en Bankers...

Geht es hier um den Radio-Wettbewerb? - Nein!... Moment!

Wir k�nnten das miteinander verbinden. Das Publikum ist toll!

Soll meine Tochter singen, werden Sie nicht wenig und im Voraus zahlen m�ssen.

- Ich w�rde bis zu 1,75 $ zahlen. - Sie ist mehr wert!

Keiner wei�, dass ich pleite bin. Gib 'nem Musiker ein paar US-Dollar,

und er tut alles f�r die USA. Hey!

Wollen Sie tanzen?

Die armen Juden. Ihr habt kein eigenes Land, hm?

Kommt her, und gebt Amerika etwas Energie!

Wir lassen das Licht ged�mpft, bis sich deine Augen daran gew�hnt haben.

Beine.

Wie geschmeidig, zart und prall sie sind.

Welch gef�hrliche Stimmungen, welch subtile Unterschiede im Ausdruck.

Ein Bein neckt dich,

ein anderes f�hlt sich schuldig,

ein weiteres err�tet und m�chte sich entschuldigen.

Ein Bein stammelt seine Liebe heraus, und ein anderes dementiert sie.

Seit dem Unfall, als ich meine Arzt-Lizenz zur�ckgab,

ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht �berlegte, wie ich Helen helfen kann.

- Du liebst sie wirklich. - Hast du daran gezweifelt?

Sie muss inzwischen Prothesen tragen.

Nein. Holz und Leder vertr�gt sie nicht. Sie bekommt Ausschlag und Schwellungen.

Sie vertr�gt keines der �blichen Materialien f�r Prothesen.

Hier, zwischen all meinen leeren Flaschen, kam mir endlich die Idee:

Glas.

Glas?

Ja, es ist die perfekte L�sung. Helen liebt Glas.

Sie umgibt sich damit.

Ihr Haus ist voller Glas-Ornamente, gro�er und kleiner Figuren.

Sie hat hunderte von Glaspuppen in einem Raum aus Buntglas,

die wie sie darauf warten, zu laufen.

Sieh nur...

Ich wollte sie ihr geben, aber es war nie der richtige Moment.

Mein Gott!

Sie wurden hier in Kanada hergestellt.

Jetzt kann Lady Port-Huntly aufstehen und zur traurigsten Musik tanzen.

Ich hab sie sogar mit Port-Huntly Muskeg-Bier gef�llt.

Was ist los?

- Ich hab an meine Frau gedacht. - Fr�hlichere Gedanken, bitte.

Ich habe ein Foto von ihr,

wie sie �ber den Rinnstein springt, ihre Beine in der Luft schwebend.

Ich f�rchte, das k�nnen diese nicht, aber sie sind recht dehnbar.

Kann ich das Foto sehen?

Nein! Das ist...

Sie ist nicht so gro�, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Entschuldigen Sie, ich bewundere seit f�nf Minuten Ihr Ohr.

Es ist wundersch�n, und es ist perfekt geformt, das linke Ohr.

D�rfte ich vielleicht etwas in dieses Ohr fl�stern?

Nur eine kurze Geschichte. W�re Ihnen das recht? Ich komme auch nicht zu nah.

Auf dem Ohr bin ich taub, aber ich h�re gut auf dem anderen.

Nein, ich m�chte dieses.

Sie k�nnen ja meinen Atem sp�ren und sich vorstellen, was ich erz�hle.

- Warum hast du mich gerufen? - Was, wenn ich dich unterst�tzen w�rde?

Gro�z�gig! Aber ich warne dich: Es gibt viele unbezahlte Rechnungen

- Wir begleichen beide unsere Rechnungen. - Soll ich gewinnen?

Zieh mich aus.

- Wie bitte? - Du musst deine erste Rechnung jetzt bezahlen.

Ich hasse Bier.

F�r mein Jubil�um habe ich Champagner und Milch bestellt.

- Die Wanne ist klein. - Gro� genug.

- Und wenn ich mich weigere? - Du verschwendest deine Zeit.

- Bekomme ich eine Anleitung? - Hey...

Es ist ganz einfach. Du ziehst mich aus, badest mich und bringst mich ins Bett.

Ich werde gern gebeten. - Wen interessiert das? - Dich!

H�r auf mit den Schikanen. Sag einfach, dass du mich willst.

Es ist leicht, dich zu wollen. Du bist noch immer sch�n. Sag es einfach.

Und dann lass es uns irgendwo tun. - Zieh mich einfach aus.

Gesch�ft geplatzt!

Nehmt die Augenbinden ab, und holt sie raus, wenn sie fertig ist.

Das war mein letzter Funken Stolz. Gilt dein Angebot noch?

Ein bisschen R�ckgrat macht einen Mann sexy.

Wenn ich bis f�nf gez�hlt habe, bist du ausgezogen. Eins...

zwei...

drei... vier...

KANADA GEGEN AFRIKA

Unser erster K�nstler heute Abend vertritt Kanada: Fyodor Kent.

Er scheint eine Uniform aus dem Ersten Weltkrieg zu tragen.

Er steht neben einem umgefallenen Klavier,

ein Tribut an die Kanadier, die in Europa gefallen sind.

Ein kanadischer Truppenplatz in Ypres,

der Gesang der Trompete bei Anbruch der Morgend�mmerung!

Lasst uns den roten Bl�ttern folgen,

die �ber Frankreich und das tosende Meer fliegen.

Kommt nach Hause, meine Jungs.

Kommt nach Hause.

Nur die roten Ahornbl�tter...

Wenn sie wiederkommen, wirst du mich dort finden,

wo ich mein Herz zur�ckgelassen habe.

Das sind rote Ahornbl�tter.

Ahornbl�tter...

Jetzt zeigen uns die Zani-K�nstler aus Kamerun,

wie eine richtige Pygm�en-Beerdigung durchgef�hrt wird.

Die wild geschlagenen Dschungel-Trommeln vermitteln uns

den wahren Klang schmerzlichen Verlusts.

Freunde und Familienmitglieder der Toten bestrafen sich mit scharfen Steinen,

Indem sie sich auf Knien und Stirn Wunden zuf�gen,

Wunden, die Tr�nen des Bluts weinen.

Wir sammelten Bl�tter, um sie zu trocknen,

wie es Liebende manchmal tun.

Du bist weg, aber ich liebkose sie,

denn sie sind alles, was ich noch von dir habe.

Alles, was ich noch von dir habe.

Alles, was ich...

Das war eine Offenbarung f�r das sonst eher zur�ckhaltende kanadische Publikum.

Das Publikum tobt, keiner sitzt mehr, es ist berauscht von der Zani-Ekstase.

Afrika hat Kanada in der ersten Runde ausgestochen.

Das Bierbad macht es offiziell. Fyodor Kent muss begreifen,

dass in einem weltweiten Wettbewerb gew�hnliche Tr�nen nicht ausreichen.

Ja, Mary, eine herbe Entt�uschung f�r Kanada und f�r Fyodor Kent.

Aber die Zanis scheinen ihren Sieg zu genie�en.

Jetzt machen sie aus dem Bierschaum einen fr�hlichen Port-Huntly-Berg.

Tolle Leistung, Dad! Du hast noch nie so gut gesungen.

Die Stammesm�nner haben allerdings eine ziemliche Show hingelegt.

- Ich hoffe, die ausgehaltene Frau ist nicht mit hier. - Welche?

Die aus der Stra�enbahn, mit der du zusammen warst, als dein Bruder kam.

Narcissa? Sie ist hier. Mein Auftritt h�ngt von ihr ab.

Warum? Was ist los? - Woher kommt sie? Was wei�t du von ihr?

Ich hab sie auf dem Jahrmarkt getroffen. Sie sagt, sie sei aus Serbien.

- Hat sie Roderick erw�hnt? - Nein, sie kennt ihn nicht. - Sag den Auftritt ab.

Bring sie weg. Es ist das Risiko nicht wert.

Wo ich herkomme, ist jeder Gewinn ein Risiko wert.

Dann bringst du mich und deinen Bruder um, Judas. Sie ist Rodericks Frau.

Das ist ja eine tolle Geschichte!

Aber das nehme ich dir nicht ab.

Und selbst wenn: Das ist Showbiz!

Du kannst nicht mein Sohn sein. - Du hast deinen Auftritt nicht abgesagt.

In der n�chsten Runde tritt Amerikas Traurigkeit gegen die von Spanien an.

Der Broadway-Produzent Chester Kent hat sich f�r eine Traurigkeit entschieden,

die aus dem tiefen S�den Amerikas kommt.

Lass uns...

Lass uns verschwinden. Du brauchst deine Ruhe.

Oh, nein!

Ich m�chte sehen, wie dieser Broadway-Nasewei�

Traurigkeit zeigt.

Spanien, richtig?

Wenn ihr aus dem Wettbewerb ausscheidet und euch Amerika anschlie�t,

zahle ich eure Heimfahrt, wenn ich gewinne.

Denkt dr�ber nach.

SPANIEN GEGEN AMERIKA

Die Spanier zeigen uns, wie die gerechte Strafe in einem Gef�ngnis aussieht.

Esmeralda erwartet ihre Hinrichtung. Ihre Gef�ngniszelle ist voller Wehklage.

Meine Augen!

Schlie� sie.

Nein, schlie� deine Augen!

Atme tief ein und aus.

Zu viele Rosinenbr�tchen zum Abendessen.

Meine Ohren! Ihre Z�hne sind in meinen Ohren!

Die Regentropfen brennen! H�r, wie sie zischen.

Riechst du sie nicht? Rosen! Meine Nasenl�cher ersticken!

Zu viele Dornen! Ich blute!

H�her, h�her! Sie bleibt nicht unten! Narcissa!

Ich werde verr�ckt.

Amerika hat Spanien in dieser Runde geschlagen.

Das Publikum ist begeistert von den Darstellern und Show-Einlagen

und findet Traurigkeit nicht minder traurig,

wenn sie mit etwas Effekthascherei einhergeht.

Roderick, Roderick, Roderick...

Wer ist da? - Der Gro�e Gavrilo. Ich soll auf der Beerdigung spielen.

Tritt ein.

Wer ist da?

Roderick Kukoc, der Sohn von Fyodor.

Ich suche mein Instrument.

Geh hinein.

Du kommst sp�t. - Ich bin so schnell wie m�glich gekommen.

Ich habe alle T�ren passiert. - Das solltest du nicht.

Du hast gesagt, was sie h�ren wollten.

Jetzt ist er tot, und ich muss alle T�ren zwischen uns zumachen

und mit diesem Schl�ssel verschlie�en.

Unser Sohn ist tot?

Die T�ren waren f�r ihn, nicht f�r dich.

Du hast sie ihm weggenommen, und jetzt ist er tot.

Bitte lass mich nicht zur�ck. Wer spielt auf der Beerdigung?

Du kannst hier drinnen spielen. Aber nicht zu leise,

sonst h�rt er dich nicht.

Mein Sohn!

Ich bitte dich, nicht weiterzumachen.

Ich muss spielen.

Bitte.

Bitte, nicht!

Sie werden zuh�ren.

SERBIEN GEGEN SCHOTTLAND

Der Gro�e Gavrilo erscheint mit Versp�tung auf der B�hne,

um sich einem ungeduldigen Publikum zu stellen.

Wir haben viel �ber sein trauriges Cello geh�rt,

das die Augen einer verh�rteten Welt zum �berlaufen bringt.

Entschuldigen Sie die Versp�tung.

Entschuldigen Sie, aber ich habe empfindliche Ohren.

Einige von Ihnen in den ersten Reihen schlucken zu laut.

Und k�nnte der Herr aufh�ren, durch die Nase zu atmen?

Und der Magen einer Frau knurrt.

Was ist das f�r ein Gestank? Ist das hier ein Stall oder ein Konzertsaal?

Noch immer nichts Neues �ber den Zustand des Gro�en Gavrilo.

Wir wissen nicht, ob er in einem Koma ist oder nur sehr, sehr traurig.

Wir versuchen, es so schnell wie m�glich zu erfahren.

Und nun eine Nachricht von "Port-Huntly Bier"!

Steh auf, zieh die Stiefel an.

Beeil dich. Du verschwendest deine Zeit, wenn du's nicht probierst,

Lady Port-Huntlys Bier! Ich kann's kaum erwarten,

eins, zwei, drei davon zu trinken. Hier schworen wir uns ewige Treue.

Verschwinde! Hast du nicht genug angestellt?

Narcissa, hast du meinen Bruder jemals gesehen?

- Er kommt mir bekannt vor. - Du warst doch nicht mit ihm verheiratet, oder?

Hattest du ein Kind mit ihm? Das h�ttest du doch nicht vergessen?

Ich w�re ungern nachl�ssig mit meinen Lieben, aber...

Er k�nnte sonst wer sein.

Ich gebe zu, sie ist verwirrt,

aber sie l�gt nicht. - Hast du ihn vorhin gesehen? Guck ihn dir jetzt an!

- Wenn ich mit ihm sprechen k�nnte... - Geht!

Wenn er euch beim Aufwachen sieht, spielt er nie wieder.

Du hast ihn geh�rt, Narcissa.

Nat�rlich bist du nicht eifers�chtig, aber mein Bandwurm sagt,

ich sollte eine Nacht mit deinem Bruder verbringen.

Ich denke, die Tatsache, dass er mein Bruder ist, spricht eher dagegen.

Ich denke, die Tatsache, dass er mein Bruder ist, spricht eher dagegen.

- Es ist nicht meine Entscheidung. - Tu es nicht.

Es ist mir peinlich, aber ich bitte dich, es nicht zu tun.

Keine Sorge.

Was ist mit mir passiert?

Deine Sinne hatten keine Zeit, sich wieder zu beruhigen.

Du versuchst es eben ein andermal.

Die Schaukel und das M�dchen haben mich hypnotisiert. Wer war sie?

Eine Stripperin.

Eine von Chesters Showgirls. Dieses ganze Trara!

Sollte die Musik nicht reichen?

Ich habe Narcissa gesehen und geh�rt. Sie lie� mich schaudern.

Beim n�chsten Mal darfst du dich nicht vor einem Auftritt ablenken lassen.

Falls ich je wieder auftrete. Die Kampfrichterin ist sicher w�tend.

�rgere dich nicht.

Heute Abend machen wir sie so gl�cklich, dass sie alles Bisherige vergibt.

Sollten wir nicht auf einen besseren Zeitpunkt warten?

Denk daran, ihr zu sagen, dass sie von mir sind.

Ach Teddy, lass uns nicht streiten.

Die "Versailler Vertrag"- Nummer war doch ein Reinfall, oder?

Die Deutschen d�rften nicht mal meinen Boden schrubben.

Verzeihung, d�rfte ich Sie kurz unter vier Augen sprechen?

Der Gro�e Gavrilo. M�chten Sie noch mal auf den Erzherzog schie�en?

Bitte!

Ich bin hier, um Ihnen jemanden vorzustellen.

Ich bin gerade Kampfrichterin eines Wettbewerbs.

Sie m�ssen mir glauben, diese Begegnung wird Ihnen mehr bedeuten.

Keine Tricks! Sie m�ssen Ihr Geld wie alle anderen auf der B�hne gewinnen.

Ich bin lediglich als Botschafter des Gl�cks hier.

Sie hatten keinen Moment Ruhe, seit Sie und Ihre Freunde sich trennten.

Sie sind ebenso anma�end wie unh�flich. Gehen Sie!

- Sagen Sie mir, wenn ich im Unrecht bin. - Sie sind es!

Bin ich im Unrecht, k�nnen wir gemeinsam diese Freunde vom Balkon sto�en.

Gehen Sie mit ihnen.

Teddy!

Gib das Zeichen. Polen hat Deutschland geschlagen.

Zeigen Sie her, bevor wir die endg�ltige Entscheidung treffen. - Moment, bitte.

Von Vater.

Ich h�re Musik, wenn ich dich ansehe.

...aus jedem Traum, den ich je tr�umte.

Tief in meinem Herzen

h�re ich die Musik.

Ich h�re, wie sie beginnt

und wie sie dahinschwindet...

Ich h�re Musik, wenn ich dich ansehe.

Eine sch�ne Melodie aus jedem Traum, den ich je tr�umte.

Tief in meinem Herzen

h�re ich die Frage:

"Ist heute der Tag?"

Ich allein habe diese herrlichen Kl�nge vernommen.

Ich allein habe diesen freudigen Refrain geh�rt.

Wird er jetzt f�r immer in mir sein?

Warum kann ich nicht loslassen, es dir nicht sagen?

Warum kann ich dir nicht von dem Lied erz�hlen, das mein Herz singen m�chte?

Von dem Lied, das von Liebe, Jugend und vom Fr�hling handelt?

Die Musik ist sanft,

die Worte sind wahr.

Das Lied bist du!

Ich h�re Musik, wenn ich dich ansehe.

Eine sch�ne Melodie aus jedem Traum, den ich je tr�umte.

Tief in meinem Herzen

h�re ich die Musik.

Ich h�re, wie sie beginnt und wie sie dahinschwindet.

Ich h�re Musik, wenn ich deine Hand ber�hre.

Eine Melodie aus einem verzauberten Land.

Tief in meinem Herzen h�re ich, wie sie fragt:

"Ist heute der Tag?"

Ich allein habe diese herrlichen Kl�nge vernommen.

Ich allein habe diesen freudigen Refrain geh�rt.

Wird er jetzt f�r immer in mir sein?

Warum kann ich nicht loslassen, es dir nicht sagen?

Warum kann ich dir nicht von dem Lied erz�hlen, das mein Herz singen m�chte?

Von dem Lied, das von Liebe, Jugend und vom Fr�hling handelt?

Die Musik ist sanft, die Worte sind wahr.

Das Lied bist du!

Narcissa!

Ich kann etwas anderes singen. - Du hast aus unserem intimsten Kummer

eine n�rrische Peepshow gemacht.

Und mein Bruder, der Zuh�lter, verkauft Eintrittskarten daf�r!

Warum suchst du dir keine Tanzpartnerin? - Das Lied ist doch ein Ohrwurm!

Stirb!

Gebt mir noch Schampus!

Du warst lange genug weg.

M�chtest du tanzen?

Sieh mal einer an. Aschenputtel h�chstpers�nlich!

Man sagte mir, ich sei unzerbrechlich.

Ich habe gerade einen Ball getreten.

Und ich dachte mir: Heute Nacht schnapp ich mir 'nen Mann!

Ich bringe mein Orchester mit, aber es wird kein Maskenball.

Keine Augenbinden!

Wenn ich deine Frau sein soll, spiel ich gerne mit.

Wenn wir einen toten Sohn haben sollen, habe ich nichts dagegen.

Aber wenn er tot ist,

sehe ich eigentlich keinen Sinn darin.

Du bist ja kaum wieder zu erkennen.

Ich sp�re, wie all die verlorenen wunderbaren Jahre zur�ckkommen.

So kommt es mir zumindest vor. - Ich kenne dich nicht so gl�cklich.

Wo ist all deine Grausamkeit, Helen?

Lass uns unsere Beine vergleichen. Komm!

Da gibt es keinen Wettbewerb. In meinen ist kein Bier.

Sieh nur, wie sie funkeln!

Sie sind so glatt. Ich muss sie nie rasieren.

Komm, fass sie an.

Ich schw�re, ich sp�re deine Ber�hrung.

Sie bringt mich zum Sprudeln!

Hast du Nagellack da? Ich lackier dir die Fu�n�gel.

Hey, du Teufel, z�hlst du schon dein Preisgeld?

Nein!

Es ist, als w�ren wir einander v�llig fremd.

Gro�er Gott, die Zeit ist spurlos an dir vor�bergegangen.

Keinerlei Anzeichen.

Dabei muss es dich mehr getroffen haben als mich.

Warte! War ich das? Bin ich zerbrochen?

Warte! War ich das? Bin ich zerbrochen?

Nein, das war unten. Eine andere Dame aus Glas.

Schlampige Arbeit.

Es war nett mit dir. Ich hoffe, wir sehen uns wieder.

Wohin gehst du? - Zur Probe. Viel Gl�ck beim Wettbewerb.

Reiche ich dir eine Weile? - Du bist die Letzte auf meiner Liste.

- Wann f�ngst du an, mich auszulachen? - Ich werde dich nur gl�cklich machen.

Wenn dir das gelingt, werde ich dich sehr, sehr reich machen.

Ich w�nschte, ich k�nnte die K�lte an meinen Beinen oder am Rock f�hlen.

Sieh nur, sie sind weder schlaff noch haben sie Krampfadern.

Das sind Traumbeine, Helen.

Ich dachte mir, wenn ihr beide �ber etwas lachen m�chtet,

dann lacht doch �ber mich. - Vater.

Ich wusste, du w�rdest dich fr�her oder sp�ter bei mir bedanken.

Auf ein "Danke" kannst du lange warten!

- Er hat mir beim S�gen geholfen. - Das ist nicht wahr. Ich war dabei!

Sch�n.

Also gut, bitte verzeih mir.

H�r auf, du machst es nur schlimmer. - Lass uns gehen. Das ist ein Befehl!

Er ist verabscheuungsw�rdig!

Unsere Familie ist tot, wenn wir ihn begraben. - Das ist sie schon lange.

Und was machst du hier?

Als wir das letzte Mal hier waren, tobte ein Schneesturm, wei�t du noch?

Was soll das? Davon wirst du doch nur traurig.

- Nein, ich war fr�hlich. - Ja, ich machte eine Schneeengel auf dir.

Roderick, ich danke dir.

Du hast mich zu einem neuen St�ck inspiriert.

Es werden also Chester Kent f�r Amerika und der Gro�e Gavrilo f�r Serbien

im morgigen Finale des Traurigste-Musik- der-Welt-Wettbewerbs antreten.

Mir wird kalt.

Seit wann denn das? Ich hatte auf eine deiner Schnee-�berraschungen gehofft.

Vielleicht sollten wir uns aufs Singen konzentrieren.

Wie du meinst. Hat dein Bandwurm dir geraten, mir den Laufpass zu geben?

Ich glaube, er ist tot.

Das tut mir leid. Wir haben uns so gut verstanden.

Vielleicht isst er nur. Ich f�hle mich so leer.

Das tun wir beide. Ich muss mir noch etwas f�r das Finale ausdenken.

Wozu? Die Kampfrichterin singt doch die US-Nationalhymne schon im Schlaf.

Die Leute sollen sagen, dass ich es verdient habe. - Leute? - Mein Bruder!

Der Typ, mit dem du abgehauen bist, als ich fast an der Kopfwunde gestorben w�r.

Ich will ihn vernichten!

Im Namen von Serbien t�te ich euch. M�ge der Weltkrieg beginnen.

Wie viele Kugeln brauche ich? - Das ist das dritte Mal, dass du mich angreifst.

Wie viele Kugeln brauche ich? - Das ist das dritte Mal, dass du mich angreifst.

Es ist mir egal, ob du verr�ckt bist. Mir reicht es!

- Warum stirbst du nicht? - Du hattest keine Pistole.

Dem Gro�en Gavrilo w�re das nicht passiert.

Zwei Sch�sse in Sarajevo, und die ganze Welt befindet sich im Krieg.

Neun Millionen Tote, Narcissa!

Und... und du erinnerst dich nicht mal an einen?

Lass mich bitte aussteigen.

Ich habe mich mit dir am�siert.

Du findest mich bei den Gewinnern!

Weit bis nach Indien, was? W�rdet ihr f�r Geld zehn Minuten Eskimos spielen?

Laut meinen Spionen

hast du Narcissa gestern noch gesehen, bis sie in die Tundra verschwunden ist.

Als ich sagte, es w�re vorbei, dachte ich das.

Wirklich. Es war aber nur fast vorbei.

Du bist ein gemeiner Hund, Chester Kent.

Ich wei�, aber ich dachte, das magst du an mir.

Zu gemein, selbst f�r mich.

Hei�t das, du bist fertig mit mir? - Ich w�nschte, es w�re so.

Es soll hei�en: Du h�ngst an einem seidenen Faden.

Vielleicht wird dich die Nummer heute �berzeugen, und der Faden wird zum Tau.

Ach Helen, ich schw�re, ich mach es wieder gut bei dir.

Sieh nach, ob meine Beine hinten einen Riss haben.

Ich sehe nichts.

Amerikas Chester Kent hat �ber Himmel und Erde gesiegt.

Nun will er das Wasser besiegen,

indem er den tragische Kajak-Unfall in Alaska von 1898 verewigt.

Der B�hne n�hert sich jetzt der Maestro der Melancholie,

der unvergleichliche serbische Cellist, der Gro�e Gavrilo!

FINALE - AMERIKA GEGEN SERBIEN

Ist es nicht seltsam, dass Lady Port-Huntly bei diesem St�ck mitmacht,

wo sie doch Kampfrichterin ist? - Tja, Mary,

ich finde, sie sieht umwerfend aus.

Jetzt kommt der Sturm, die Wellen brodeln.

Eine furchterregende Darbietung einer st�rmischen See.

Mein Gott, Mary!

Aufh�ren!

Teddy!

Helen.

Alles in Ordnung?

Sieh mich doch an. Was glaubst du?

Ich denke, das kriegt man wieder hin.

Was einmal gebaut wurde, kann man nachbauen. Komm, das stehen wir durch.

St�tz mich. Hilf mir bitte hier heraus.

Aber nat�rlich. Entschuldige.

Aber willst du wirklich gehen, bevor...

Jetzt hast du mich zum Lachen gebracht.

Die Entscheidung ist wohl endg�ltig? - Fahr zur H�lle!

Alles zu seiner Zeit.

Aber zuerst rauche ich meine Sieges-Zigarre.

Bei Gott, die hab ich mir verdient.

Ich h�re Musik,

wenn ich dich ansehe.

Eine sch�ne Melodie

aus jedem Traum, den ich je tr�umte.

Tief in meinem Herzen

h�re ich die Musik.

Ich h�re, wie sie beginnt

und wie sie dahinschwindet...

Ich h�re Musik, wenn ich deine Hand ber�hre.

Eine sch�ne Melodie

aus einem verzauberten Land.

Tief in meinem Herzen

h�re ich, wie sie fragt:

H�re ich, wie sie fragt:

"Ist heute der Tag?"

Ich allein habe diese herrlichen Kl�nge vernommen.

Ich allein habe diesen freudigen Refrain geh�rt.

Wird er jetzt f�r immer in mir sein?

Warum kann ich nicht loslassen, es dir nicht sagen?

Warum kann ich dir nicht von dem Lied erz�hlen, das mein Herz singen m�chte?

Von dem Lied, das von Liebe, Jugend und vom Fr�hling handelt?

Die Musik ist sanft, die Worte sind wahr.

Das Lied bist du.

DAS LIED BIST DU

Ich frage Sie:

Ist irgendjemand hier so gl�cklich wie ich?

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