All language subtitles for Lillys.Verschwinden.S01E01.GERMAN.1080p.WEB-DL.h264-GDR

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Original subtitles

* spannungsvolle Klaviermusik *

Wer ist denn jetzt bei Lilly? Papa.

Den sehe ich aber nirgends.

Gerade war er noch da.

Lilly.

Papa.

Ich bin ein Hai. Ja, Papa ist ein Hai.

Sehr witzig. * Sie lacht. *

* Kinderlachen *

Aber nur zehn Minuten.

Nicht so schnell.

Hi. Hey.

Das nette Paar aus Hamburg möchte mit uns essen.

Ah, schon was ausgemacht?

Um neun bei José.

Super.

(entfernt) Ich fand die ganz nett. Wie hießen sie noch?

Niklas und Sarah, die sind supernett.

Oh, ist das heiß.

Wie wars mit Johannas Kindern? (Noah) Cool.

War doch ne gute Idee, zusammen in den Urlaub zu fahren. Klar.

Lilly, komm.

* entferntes Gespräch *

Robert

(Lilly) Komme.

Anna

Komm, Lilly.

Johanna

(Lilly) Noah, ...

warte doch auf mich.

Bis gleich.

Sara

(Lilly) Ich will.

(Noah) Du kannst das noch nicht.

(am Handy) Warum sauer?

Wir haben alle über den Urlaub informiert.

Er liest nie Mails, sagt er. Sein Problem.

Soll er zu unserer Vertretung gehen.

Das will er nicht. Gib ihm einfach einen neuen Termin.

Und du sollst nicht den ganzen Tag am Telefon sein.

Einmal am Tag nach der Post schauen.

Genießt euren Urlaub. Danke.

Ähm, ... wir kommen heute Abend.

Ihr kommt jeden Abend. Wir wären zu fünft.

Ihr seid meine besten Gäste.

Da sollte etwas Chaos drin sein. Danke.

Bis nachher.

(Noah) Schlafen David und Paula wieder bei uns?

Nur, bis wir vom Essen zurück sind. Wir sind doch keine Babys.

Ihr wisst, wo wir sind? Ja, beim José feiern.

Genau, in der Tapas-Bar. Ihr könnt uns vom Fenster aus sehen.

Wo ist das Handy?

Machst du auch noch die Terrassentür zu?

(David) Nicht ganz zu, es ist viel zu warm.

Sind wir alle bettfertig? sie soll mich nicht wie ein Kind behandeln!

Und du machst trotzdem, was sie sagt. Okay?

Das Handy ist nur für den Notfall.

Und du passt auf deine kleine Schwester auf!

Mama... Gute Nacht.

Weiß oder Rosé? Rosé.

wir sitzen noch 'ne Weile in der Küche.

Schatz, gehst du ins Bett? Nacht, ihr zwei.

* entfernte Gespräche *

Was soll ich sagen? Das zur Menschenkenntnis des Mannes,

mit dem ich dann 'ne Praxis eröffnet habe.

Und der heute der Ehemann meiner besten Freundin ist.

Wir sind dann auf unserer Reise

die ganze französische Küste entlang getrampt.

In Barcelona sind wir dann auf die Fähre.

Die Insel sah völlig anders aus als heute.

Lange nicht so viele Hotels.

Wart ihr auch in Mirador?

Eine Bucht weiter haben wir gezeltet.

Johanna, wage es nicht.

Und gab es da auch Fotos von, oder?

Es könnte theoretisch Fotos geben.

Diese Geschichte erzählt doch Robert. Oder ich.

Nein, nein.

Wir wollten ein Foto von uns machen.

Robert stellt die Kamera auf eine Mauer.

Die war aber zu tief und die Köpfe abgeschnitten.

Hätte ich es gemacht, ... Wer erzählt?

Ich, weil du nicht die Wahrheit erzählst.

Er traut es sich nicht.

So geht man mit mir um.

Er fragt den Typen, ob er das Foto von uns macht.

Der Typ ist natürlich, zack, weggerannt.

Mit der Kamera. Natürlich mit ihr.

Wir sofort hinterher.

Moment, ich hinterher.

Der war natürlich schneller.

* spannungsvolle Klänge *

* Tür fällt ins Schloss. *

* entferntes Knarzen *

(flüstert) Noah.

Mama...

Die Kameratasche hat er auch da gelassen. Du lügst.

Gar nicht. Mit dem Reisepass und dem Geld.

Ihr dürft auf mich trinken.

Auf die Einladung.

Danke euch.

Bringst du mir auch ein Glas Wasser mit?

Hast du die Tür auf gelassen?

Welche Tür? Die Tür war offen.

Vielleicht hat Johanna sie nicht zu gemacht.

Als sie ihre Kinder holte. Mag sein.

* Die Katze miaut. *

Was machst denn du hier? Anna, komm mal.

Schläft wie ein Engel.

Papa? Ich mach schon.

Danke.

Ist alles gut. Wir sind wieder da.

Weck deine Schwester nicht auf.

Sag mal, du glühst ja.

(Noah) Schneller, Lilly, komm. - Mach ich.

Mama, ich will auch Eis. (Noah) Hey, Lilly.

* Stimmengewirr *

* dramatische Orchestermusik *

So, hier ist frisches Wasser. Danke.

Hier.

Du hast die Kanzlei in Hamburg? Ja.

Mit zwei Teilhabern. Seid ihr auf etwas spezialisiert?

Strafrecht. Schade, ...

sonst hättest du uns vertreten können,

wenn uns ein Patient verklagt.

Hast du deine Mama angerufen? Die Praxis macht Ferien.

Sie zahlt auch deinen Urlaub.

Ihr könnte keine zwei Wochen ohne auskommen.

Wir machen das später. Was wollt ihr heute machen?

Wir wollten in die Berge, wollt ihr mit? Oder wir bleiben hier.

Und gehen essen.

Das ist auch ein Riesenspaß für Kinder.

Auch für Mütter. Genauso wie schwimmen.

Noah.

Ist schon okay. Du weißt nicht, wozu die Jungs fähig sind.

Schrei nicht so. Er kann sich wehren.

Geh und rette sie.

Lilly, Schwimmis.

Sie muss nicht gerettet werden. Hat er "Schwimmis" gesagt?

Wenn sie dir auf die Nerven gehen, dann...

Sie sind hinreißend. Ist okay.

Ich löse dich ab.

Es macht mir nichts aus.

Ich glaube, dein Mann vermisst dich.

Stimmt, dann...

(ruft) Okay!

Wer kann am weitesten tauchen? (Noah) Ich.

* spannungsvolle Klänge *

* entferntes Stimmengewirr *

Wir haben die Praxis seit knapp, äh...

2002? Genau, knapp 20 Jahre.

20 Jahre. Um Gottes Willen.

Sie läuft sehr gut, aber wir haben nicht genug Kapital.

Wir könnten vergrößern, Fachpersonal einstellen.

Ich wusste nicht, dass für Sportmedizin ein Bedarf herrscht.

Doch. Die Leute bewegen sich zu wenig oder eben falsch.

Dazu kommen Sportverletzungen vom Fußball... Hey, was ist passiert?

Ach, vielleicht nur zu viel Sonne. Alles gut.

Am schlimmsten verletzen sich die Amateure.

Was machst du beruflich? Ich bin Grafikerin.

* Schritte *

Dann hab ich meinen Job gekündigt und bin jetzt frei. Weswegen?

Jeden Tag Büro passte nicht mehr in mein Leben.

In dein Leben oder ... in seins?

Ernst gemeinte Frage? Ja.

Was gibt's da zu lachen?

Gehe ich zu weit? Nein. Einfache Frage.

Sonne, ja?

Als Grafikerin kann ich von überall arbeiten.

Warum dann nicht von zu Hause? Perfekt.

Sie ist nicht sein Typ. Sie ist jedermanns Typ.

Nee ...

Irgendwoher kenne ich sie.

So hat sie zu Hause viel mehr Ruhe bei ihrer Arbeit.

Naja... Und, ... Kinder?

Habt ihr keine?

Glaubst du, wir hätten die zu Hause vergessen?

Ja, vielleicht wollt ihr keine.

Ja, vielleicht. (José) Gleich zehn. Wer ist mit den Kindern dran?

Ich war. Die schlafen fest. Ich geh. Du warst doch gerade.

Kein Problem. Nee, du!

Ich geh sehr gern.

Ich mach schon.

(José) Fünf Minuten. Okay? Keine Sekunde länger.

Ich komm mit. Hab mein Handy vergessen.

Was ist los mit dir? Was? Du bist faul geworden.

Faul? Ich wollte doch gerade. Du wolltest so halb. Getan, als ob.

Anna? Hm?

Dein Handy?

Doch, der ist schon gut. Oh, das sieht gut aus.

Ja. Wo ist Anna?

Die wird noch bei den Kindern sein.

Aber das Spannende war...

Als wir schnorcheln waren,...

Sie ist weg. Lilly ist nicht in ihrem Bett.

Lilly?

Lilly?

Und? Ist sie da? Nee, ist nicht da.

Vielleicht hat sie euch gesucht.

Was machen wir denn jetzt? Ich bring die Kinder hoch.

Ich hole Taschenlampen. Dann suchen wir sie.

Super. Ich hol Noah.

Ich helfe dir.

(flüstert) Hey, steh mal auf.

Wach auf, komm. Robert?

Ja? Hilf mir mal bitte.

Komm, Junge. Komm, halt dich fest.

Vorsicht.

Gehst du mit Johann mit. Geh bitte rüber.

Es darf ihr nichts passiert sein.

Lilly? Lilly?

(ruft) Lilly! Lilly.

Lilly.

(Niklas) Lilly!

Lilly! Lilly.

Lilly?

Lilly!

Nichts.

Weder auf dem Spielplatz und nicht an der Rezeption.

Ich gehe nochmal zu José. Okay.

Nichts. Ich weiß auch nicht.

(Polizist 1) Wie sieht ihr Kind aus? So groß.

Braune Haare.

Das ist sie. Genau.

Sie ist seit zwei Stunden verschwunden.

Sie müssen doch mal suchen. Ihre Schlüssel.

Was? Wir brauchen Ihre Schlüsselkarten.

Danke. Sind noch Türen offen?

Ich glaube nicht.

Sie dürfen das Appartement nicht betreten.

Wer war heute Abend noch da drin?

Ich? Ich war im Appartement.

Ich auch und meine Frau auch.

Ach so, meine Kinde auch. Zwei Kinder.

Okay...

Wir werden kaum noch Spuren finden.

Was passiert denn jetzt?

Mein Name ist Antonio Gomez.

Kommissarin Navarro und ich leiten die Suche nach Ihrer Tochter.

Unsere Kollegen suchen nach Ihrer Tochter.

Wir brauchen mehr Informationen.

Hat Lilly mit anderen Freundschaften geschlossen?

Sie ist fünf. Sie hat nicht in der Nacht jemanden getroffen.

Wir planten den Urlaub mit der Freundin,

damit sie immer jemanden zum Spielen haben.

Sind das die Reservierungen? - Ja.

Darf ich? - Natürlich.

Warum sind Sie gestern Abend so spät zum Essen gekommen?

Unser Sohn war gestern länger wach.

Haben Sie immer gewartet? Nicht immer.

Noah hat in der Nacht davor hohes Fieber bekommen.

Trotzdem ließen Sie sie allein?

Tagsüber war alles in Ordnung.

Wir waren sogar am Strand. Sie aßen öfter hier?

Fast jeden Abend.

Ja. Man kann unser Appartement von hier aus gut sehen.

Als hätten wir im Garten gesessen.

Wir brauchen eine detaillierte Beschreibung,

wie Sie das Appartement vorgefunden haben.

(Antonio) Wann zirka ist das Mädchen verschwunden?

(Niklas) Zwischen halb zehn und zehn.

Warum dann? Sie schauten alle 30 Minuten nach den Kindern.

Wir haben uns abgewechselt. Jeder von uns war bei ihnen.

Sind Sie in beide Appartements gegangen?

Nein, Paula und David schliefen bei den Bischoffs.

Wir wollten, dass die Kinder zusammen sind.

Robert und Johanna teilen sich eine Praxis.

Waren Sie auch in dem Appartement, vor dem Essen?

Nein, wir waren im Lokal.

Erst als Lilly verschwand, sind wir mit.

Dann wissen Sie nicht, ob alles geschlossen war? Doch.

Ich hab die Fenster zu gemacht.

In allen Zimmern? Es ist nicht mein Appartement.

Sie wissen also nicht, ob alles geschlossen war?

Nein.

Dann sind Sie gemeinsam ins Lokal gegangen. Ja.

(zögernd) Anna ist eine halbe Stunde später gekommen.

Sie wollte noch warten, bis die Kinder eingeschlafen sind.

Sie sollten einen Helikopter schicken. - Was sollte das?

Die haben ihre Kinder jeden Abend allein gelassen.

Würdest du das mit deinen tun?

Danke.

Die Hunde haben nichts gefunden.

Ich geh zurück zu Johanna. Ja?

Die haben uns regelrecht verhört.

Was wollten die wissen?

Wann wir im Lokal ankamen, wer den ersten Kontrollgang gemacht hat.

Die haben tausend Fragen gestellt.

Auch über die Tage davor. Und, was hast du gesagt?

Alles, was ich wusste.

Glaubst du, ich weiß, wann wir wo waren.

Fragten sie dich auch, wie oft wir bei José waren?

Vielleicht sollten wir uns absprechen.

Oder?

Was habt ihr Noah gesagt?

Dass Lilly sich verlaufen hat und die Polizei sie sucht.

Wir sollten auch los. Wohin geht ihr jetzt?

Wir wollten nochmal alle Orte abklappern.

Noah?

Danke, dass wir hier übernachten dürfen. Klar.

Kannst du die bei dir bunkern?

Was ist das?

Nur Medikamente. Sie sollen nicht rumliegen.

Okay, komm. Bis später.

Scheiße.

Na komm, die wissen doch nicht, wer wir sind.

(Journalist 1) Hier sind die Eltern. Verzeihung.

(alle) Frau Bischoff, bitte.

Sagen Sie uns, was passierte.

Lassen Sie uns in Ruhe.

Gehen Sie weg.

Frau Bischoff, bitte, warten Sie doch mal.

Herr Bischoff.

Warten Sie! - Steigen Sie ein.

Machen Sie schon. Die werden Sie nicht in Ruhe lassen.

Na los. * Stimmengewirr *

* quietschende Reifen *

Peter Maiwald. Ich wohne in dem Haus, oberhalb der Appartements.

Die rotten sich schon den ganzen Morgen zusammen.

Vielen Dank. Wir kennen uns doch. Von José.

Ja, richtig.

Wo wollen Sie denn hin?

Unsere Tochter ist weg. Das hat sich rumgesprochen.

Aber, ... die Polizei wird sie finden.

Die stellen einfach nur Fragen. Das sieht nur so aus.

Ich kenne die spanische Mentalität.

Die suchen Ihre Tochter.

Die können sich nicht leisten, dass hier ein Kind verschwindet.

Also, wo wollen Sie hin?

Zum Leuchtturm. Wir waren da gestern Mittag mit ihr.

Das hat ihr gefallen.

Sie müssten uns dann bitte zu unserem Wagen fahren. Okay.

Das hätte sie nie allein geschafft, hierher zu kommen.

Wie alt sie denn?

Lilly. Sie heißt Lilly.

Lilly.

Hm? Fünf.

Nein. Wo waren Sie denn sonst noch mit ihr?

Ich meine, näher am Hotel.

Eisdielen, Restaurants, Cafés...

Ihre Tochter könnte überall gesehen worden sein.

Die sollten wir abklappern.

Hat sie denn einen Lieblingsplatz? Am Strand.

Aber da waren wir schon und im Pool.

Bei den Appartements. Da suchten wir auch schon.

Ich würde dennoch nochmal alles abfahren.

Ich bin ein Hai! Ja, Papa ist ein Hai.

Sehr witzig.

* dramatische Klaviermusik *

* freudiges Kinderlachen *

Haben Sie ein Foto von ihrer Tochter dabei? Auf dem Handy.

Vielleicht sollten Sie Flugblätter verteilen.

* Das Handy klingelt. *

Ja?

Ja.

* Propellerrauschen * Oh, ... wohin sollen wir kommen?

Ich kann Sie nicht verstehen. Es ist sehr laut hier.

Anna, was ist? Okay, gut, wir kommen.

Es gibt 'ne Zeugin.

(Antonio) Die Frau hat ihn kurz nach 22 Uhr gesehen, vorm Hotel.

Er hatte ein Kind auf dem Arm. - Es hatte einen Pyjama an.

Sie wurde entführt?

Wir sind nicht sicher. Die Frau ist fast 80.

Sie wusste nicht, ob es ein Mädchen war.

Können Sie den Schlafanzug beschreiben?

Ich hab ein Foto.

Sie können's mir auch mailen.

Was ist mit dem Mann?

Konnte sie ihn beschreiben? Es war zu dunkel.

Er hatte Ihre Größe, helle Hose, dunkle Jacke.

Mehr weiß sie nicht.

- Er fiel ihr auf, wegen des Pyjamas.

Und jetzt? Bleiben Sie bei Ihrer Freundin.

Wir melden uns bei Ihnen.

Wir können doch nicht nur rumsitzen.

Wenn Ihre Tochter Sie sucht... Dann im Appartement.

Unsere Leute sind noch nicht fertig. Was suchen die da?

Hinweise Sie wurde also doch entführt?

Das schließen wir nicht aus. Das schließen Sie nicht aus?

(schreit) Hören Sie auf, mit uns wie mit Idioten zu reden.

Wir haben jedes Recht, dass Sie uns die Wahrheit sagen.

Sie bohren nur Fähnchen in einen albernen Plan.

Unsere Leute... Sollten meine Tochter suchen.

Sie ist ganz alleine da draußen.

Ich verfluche den Tag, als wir auf diese Insel kamen.

Besonders klug war das nicht.

Die brauchen wir. Das ist dir doch klar, oder?

Ich könnte ein anderes Appartement besorgen.

Das von einem Freund steht leer.

Dann sind Sie vor der Presse sicher.

Ja, das ...

wäre ein gute Idee.

Könnt ihr nicht eure Sachen holen?

Die Polizei sucht dort noch nach Spuren.

Wir sollen später hinkommen. * Klingeln *

Ich geh schon. Wer ist dieser Maiwald?

So'n deutscher Künstler, der vor 20 Jahren hergezogen ist.

Danke, dass Noah bei dir bleiben kann. Selbstverständlich.

Ich wusste nicht, was ihr essen wollt.

Hier sind noch Klamotten von Sara und mir.

Gib mir die Tasche. Ihr braucht jetzt einen Anwalt.

Wir wenden uns an den deutschen Konsul. Und dann?

Zur Polizei gehen und "Bitte" sagen?

Wenn du einen Pass verloren hast, ist der Konsul euer Mann.

Ich frage bei einer Kollegin.

Wieso machst du das nicht?

Weil ihr hier keine Zulassung habe. Ich gehöre zu den Verdächtigen.

Das tun wir alle. Auch du.

Ohne Ausnahme. Das ist das Vorgehen der Polizei.

Danke, bitte verlassen Sie die Terrasse.

(Antonio) Danke, dass Sie gekommen sind.

(Isabell) Jeder Hinweis kann helfen.

Die Kinder von Johanna haben auf den Sofas geschlafen

und Noah und Lilly hinten in ihrem Zimmer.

Wir bräuchten auch Ihre Fingerabdrücke. Wofür?

Um zu wissen, welche von Ihnen sind.

Wie ist er reingekommen? Das wissen wir nicht.

Es gibt keine Spuren.

Vielleicht hat er einen Schlüssel? Das Personal?

Möglich.

Sind Sie sicher, dass alles verschlossen war?

Ich hab alles zu gemacht. Die Tür zum Garten stand offen.

Ja. Ich hab sie aufgemacht.

Ich wollte nach ihr schauen.

Danke, dass Sie es auf sich nahmen.

Was sollte das?

* Tastentöne *

Anna. Hm?

Hast du die hier schon gesehen?

Ja.

Ich glaube nicht an einen Hotelangestellten.

Einen Moment.

Die arbeiten alle seit Jahren hier. - Woran dann?

Es gibt nur einen Fingerabdruck. Anna schloss dir Tür

ihr Mann öffnete sie.

Dann hat der Entführer das Fenster eben abgeputzt.

Die waren mit drei Leute esse.

Das Personal der Tapasbar bestätigt das.

Da bin ich wieder

(am Handy) Mutter, warum bist du in der Praxi?

- Ich habe nur Anrufe beantwortet.

Dafür ist der Anrufbeantwortet da.

Hätte ich gewusst, was hier für ein Chaos herrscht,

hätte ich euch nicht geholfen.

Na? Wie geht's euch?

Habt ihr es schön?

Was ist denn los?

Ist jemand krank? Lilly ist verschwunden.

Wir suchen bereits nach ihr. Wann ist das passiert? Gestern Abend.

Dann rufst du jetzt erst an?

Dutzende Polizisten suchen sie.

Das ist ein Tag her. Mach dir keine Sorgen. Keine Sorgen?

Du bist verrückt. Du kannst doch eh nichts machen.

Geh nach Hause. Ich ruf dich an, sobald es was Neues gibt.

Ich muss auflegen.

Ich melde mich. Versprochen.

Tschüss.

Tschüss.

Wie hat sie reagiert?

Ich hab der Polizistin das Foto vom Schlafanzug gebracht.

Sie haben den Flughafen informiert.

Soll sie außer Landes geschafft werden? Das sagten sie nicht.

Eine Frau hat sie gesehen. Das muss nicht Lilly sein.

Hier sind tausende im Bikini.

Hör auf. Wenn sich ein Schwein... Aufhören.

Vielleicht hat er ihr aufgelauert.

Ich will das nicht hören!

Arschloch.

Kurz nach zehn, ...

da warst du doch schon im Zimmer.

Oder?

Ihr seid kurz vor zehn weggegangen.

Du musst dem Mann doch begegnet sein.

Bin ich aber nicht.

Vielleicht ist er zum Krankenhaus.

Oder er war es gar nicht.

Hey...

Kannst du nicht schlafen?

Wir finden deine Schwester.

* Der Wasserhahn läuft. *

Deine Eltern tun alles, damit wir Lilly finden.

Warum nahm er nicht mich?

Der Mann, der Lilly entführte.

Wer hat dir das gesagt?

Am Schwimmbecken hat es einer erzählt.

Das ist nicht gesichert.

Bitte höre nicht darauf. Das ist meistens Unfug.

Nichts von dem, was passierte, ist deine Schuld.

Er hätte mich nehmen sollen.

Wieso ist da Licht in unserem Appartement?

Vielleicht hat es die Polizei angelassen.

Nee, da.

Schau mal.

Das war das Zimmermädchen von heute.

Okay, danke.

Nichts vom Flugplatz.

Er muss die Bischoffs beobachtet haben.

Wie wusste er, dass die Kinder allein sind?

Annas Tochter wurde eine Nacht vorher schon geweckt.

Sie hat es ihr erzählt.

(Maria) Sie können hier nicht sein. Es geht nicht.

Maria, ist okay.

Ist was passiert? Ja.

(Frau) Keiner von uns kann das Licht angestellt haben.

Alle Karten sind bei der Polizei.

Es gibt Generalkarten.

Ihre Tür wurde umprogrammiert.

Es tut mir leid, was Ihrer Tochter passierte.

Wir verbürgen uns für unsere Leute.

Die Frau, die das Nachbarzimmer reinigte, ist die neu?

Sie arbeitet seit Jahren bei uns. Sie hatte Urlaub.

Wir haben den Namen des Mädchens. Wir prüfen das.

Sicher hat unser Kollege das Licht angelassen.

* Kameraauslöser *

Das war das Mädchen. Ich bin sicher.

Das war sie nur von hinten. * Hupen *

Haben Sie Zeit?

Ich kenn die Frau, die Ihre Tochter gesehen hat.

* spannungsvolle Klavierklänge *

Etwa so? - M-hm.

Ja?

Kannst du dich an etwas erinnern?

Nase, groß, klein...

Naja, es...

Tut mir leid.

Ein Versuch war es wert.

Das war umsonst. Er wollte helfen.

Ein Mann ohne Gesicht? Wir fahren noch mal zur Polizei.

Okay, aber dann zu Noah.

Okay.

Doch, ich weiß Ihr Angebot zu schätzen,

aber das wäre früher als besprochen.

Nein, ich hab mich nicht gegen Sie entschieden.

Sie wissen, dass die Praxis nicht nur meine ist. * Kameraauslöser *

Ich melde mich morgen.

Noah. Gehst du mal nach hinten.

Sie sind die Freundin der Familie Bischoff. Sie suchte ich.

Ich hab einen Vorschlag.

Der Bürgermeister wird versuchen,

das Verschwinden aus den Medien rauszuhalten.

Sie befürchten, dass die nicht wiederkommen.

Das wird passieren,

wenn die Kinder hier nicht mehr sicher sind.

Davor haben hier alle Angst, Hotels.

Noch sucht die Polizei nach Ihrer Tochter.

Weil sie die draußen beruhigen wollen.

Sie werden die Suche abbrechen.

Dann brauchen Sie Verbündete.

Das sind Sie?

Wenn Sie mein Angebot annehmen? Was haben Sie davon?

Wir wollen helfen. Wir? Wer ist wir?

Die auflagenstärkste Zeitung auf der Insel.

Mein Chefredakteur... Super Idee.

Einfach mal nur zuhören.

Wir bieten eine Plattform auf der Sie gehört werden.

Sie können die Leute bitten,

sich auf der Suche zu beteiligen.

Selbst, wenn die Polizei nichts tut.

Sie hat einen Plan.

Und, was Neues? Nein.

Leider nicht.

Hallo. Hallo.

Und?

M-m.

Was ist mit Lilly?

Wir suchen sie. Wer hat sie entführt?

Das ist doch noch gar nicht sicher.

Was, wenn wir mit den Kindern was machen?

Wasserpark oder ... was mit dem Boot?

Danke. Los geht's.

Willst du zum Wasserpark? Gute Idee.

Ja, komm.

Noah kommt mit.

Was rennt ihr denn einfach so weg?

Das ist ein Superangebot. So ein Quatsch.

Die will eine Schlagzeile.

Natürlich will sie die.

Aber sie würde die Leute aufmerksam machen.

Jeder würde Lilly suchen.

Was wollt ihr tun? Instagram, Facebook.

Diese Zeitung kauft hier jeder.

Hier und nicht irgendwo auf der Welt.

Mit dieser Hilfe würdet ihr die ganze Insel erreichen.

Wir denken drüber nach. Es zählt jede Sekunde.

Glaubst du, das weiß ich nicht?

Noah tut das nicht gut. Noah? Er ist komplett überfordert.

Muss zurück nach Deutschland

Er hat doch deine Mutter. Quatsch. Warum nicht?

Ich kann ihn mitnehmen.

Du willst zurück?

Ich kann auch meinen Kindern den Stress nicht zumuten.

Die werden angequatscht, angestarrt.

Geht's um die Kinder oder um dich?

Hör auf. Antworte mir einfach.

Irgendjemand muss sich um die Praxis kümmern.

Du denkst nicht, dass wir Lilly finden?

Ich weiß es nicht.

Keiner weiß es. Die Praxis öffnet nächste Woche. Wann willst du weg?

Morgen oder heute?

Wir haben sehr viel Geld investiert. Schon wieder.

Ich habe viel Geld investiert,

dass ich mir von meinen Eltern geliehen habe.

Ich zahle es dir zurück.

Von was denn? Du arbeitest doch nicht mehr.

Noah bleibt hier.

Okay. Eure Entscheidung.

Sitzen sie immer an dem Tisch?

Ja.

(Antonio) Danke, dass Sie gekommen sind.

Haben Sie den schon gesehen?

Nein.

Was ist mit dem?

Er ist aus der gestern aufgefallen.

Eine Frau fotografierte ihn, weil er Ihre Tochter ansah.

Wissen Sie, wer das ist? Nein.

Es gibt viele, die nicht gemeldet sind.

Aber Sie suchen ihn? Natürlich. Warum nicht?

Ich wollte mich noch entschuldigen.

Ich hab selber zwei Kinder.

Wir haben Haare von einem Tier gefunden auf dem Bett der Tochter.

Eine streunende Katze ist immer zu uns gekommen.

Könnte Lilly das Fenster für sie geöffnet haben?

Das weiß ich nicht.

Aber Sie sagten, es stand offen.

Ja.

Haben Sie es dann angefasst?

Nein, ich bin in die anderen Zimmer gerannt.

Aber Sie haben es aufgeschoben? Ja, ich hab rausgeschaut.

Ich wollte nur sichergehen.

- Haben Sie vielen Dank.

Bitte bleiben Sie erreichbar. Wir melden uns.

Nur ein Fingerabdruck, aber beide haben angefasst.

Um das noch mal klarzustellen:

Hinter der Familie steht eine renommierte Hamburger Kanzlei.

Vergessen Sie das nicht. - Wenn wir uns bedrohen, lassen wir es.

Keiner bedroht hier wen. Wir sollten nur professionell bleiben.

Natürlich. - Dann können wir anfangen.

Meine Mandanten stellen Fotos zur Verfügung,

geben Interviews und halten Sie über die Ermittlungen am Laufen.

Exklusiv.

Solange Sie zum Auffinden von Lilly beitragen.

Sollten Sie gegen die Interessen der Familie handeln,

erlischt die Vereinbarung.

Sie machen das Richtige.

Wie lang ist das her? So ein halbes Jahr?

M-hm. Haben Sie auch ein Foto von sich?

Das ist nicht Gegenstand der Vereinbarung.

Die Leute sollten wissen, an wen sie sich wenden können.

Sonst müssen Sie der Polizei vertrauen.

Okay, wenn mich das handschriftlich vermerke? - Klar.

Was ist das?

(Peter) Der Mann, der vor dem Appartement war.

Wenn Sie wollen, können Sie das veröffentlichen.

Ein Mann ohne Gesicht? Das hilft Ihrer Tochter nicht.

Morgen erscheint der erste Artikel.

Solange man Lilly nicht findet, ist es nur einer von vielen.

Wenn die Leute nicht mehr über Sie reden,

wird auch die Polizei ihre Ermittlungen einstellen.

Das öffentliche Interesse ist Ihre Waffe.

Unsere Tochter Lilly ist vor drei Tagen

aus diesem Apartment verschwunden.

Lilly ist fünf Jahre alt.

Sie irrt irgendwo herum. Bitte helfen Sie uns.

Wenn Lilly bei Ihnen ist,

dann lassen Sie unsere Tochter bitte gehen.

Sie ist noch so jung und hat Angst

und will zu ihren Eltern zurück.

Richtige Entscheidung?

Ihnen bleibt nichts übrig.

Sie können nicht selbst suchen.

Die Polizei, die wird sich...

Die Polizei wird nicht ewig suchen.

Sowas kostet. Die Suchtrupps, Hubschrauber. Wahnsinn.

Was?

Was ist?

Geht's um das Kind?

Sie sagen, wir können es bald holen.

Wir melden uns bei Ihnen, danke.

Sie hätten das absprechen müssen. Wir erhalten hunderte Anrufe.

Das wollten wir.

Jeder der Hinweise ist eine Chance, unsere Tochter zu finden.

Ich bräuchte zehnmal so viele Leute.

Leute, die fehlen, um die Spuren zu verfolgen. Sie haben keine Spuren.

Die wollen nur einmal wichtig sein.

Ihrer Tochter läuft die Zeit davon.

Noah.

Es tut mir leid.

Sie sollten jetzt gehen.

Haben Sie wichtige Informationen vergeben? * Klingel. *

Es gibt Gründe, warum wir die Presse nicht involvieren.

Das sollte auch in ihrem Interesse sein.

Guten Tag, ich bin die Anwältin der Familie.

Ich bitte Sie, solche Gespräche nur mit mir zu tätigen.

So unterschreiben Sie Lillys Todesurteil.

Er kann ihr die Haare färben.

Aber diese Narbe gibt es in 30 Jahren noch.

Hoffen Sie, dass er das nicht kapierte.

Es ist nur eine Vermutung.

Und, wenn die Lilly wirklich was antun?

Wir können die Artikel stoppen. Das Foto ist raus.

Was soll das jetzt noch?

* unbeschwerte Kinderstimmen *

Ich glaub, wir haben Ihre Lilly gesehen.

Es tut mir leid.

* melancholische Klaviermusik *

Noah?

Hey Großer, ... alles okay?

Habt ihr sie gefunden?

Das werden wir.

Ganz bestimmt.

Der Flieger geht in 3 Stunden.

Wenn ihr es auch anders überlegt, hole ich ihn ab.

Ich bin da für dich.

Hey...

* Das Handy klingelt. *

Bischoff. (Antonio) Wir haben vielleicht eine Spur.

Wo genau ist es? Etwas außerhalb.

Du bleibst hier.

Ein Bauer will das Kind dort gesehen haben.

Er wunderte sich, was es hier allein macht.

Mit einer Kamera konnte sie das Kleidungsstück im Brunnen sehen.

Der Schlafanzug?

Das ist ein Mann von uns.

Ob er rankommt, wissen wir nicht.

Geh zu Noah.

Ich will nicht, dass er allein ist.

Anna, bitte.

Komm ...

Es tut mir leid.

Ich hätte aufpassen müssen.

Ich hätte auf Lilly aufpassen müssen.

Sie hat dich lieb.

Das hat sie mir an dem Tag noch gesagt.

(Taucher) Ich hab was.

Sie haben niemanden gefunden.

Nur ein Hemd von einem Erwachsenen.

Und?

Was Neues von der Kleinen? - Nein.

Sie ist eine ganze Woche weg.

Vielleicht hilft das.

Wenn sie noch lebt.

Hast du Besuch? - Nee.

Ich dachte, ich sah jemanden auf deiner Terrasse.

Danke.

Hey. Hey.

Wir haben es schon gehört.

Wisst ihr schon, wie wir weitermachen?

Ihr habt schon so viel geholfen.

Wir sind noch eine ganze Woche da.

Sara will das so und ich auch.

Danke.

Sag mal, wie lange kennt ihr den Maiwald schon?

Der schleicht immer um euch rum.

Ist das nicht komisch?

Diese Zeichnung, er hat 'ne Wohnung besorgt.

Der will doch nur helfen.

Wir auch, aber wir lauern euch nicht auf.

Als er euch mit dem Auto den Weg abgeschnitten hat...

Er hat euch fast gezwungen, einzusteigen.

Sein Haus ist genau oberhalb von unserem Appartement.

Die Tapas-Bar kann man wunderbar einsehen.

Was, wenn er euch hilft,

weil der den nächsten Schritt der Polizei wissen will?

Das glaubt ihr nicht. Wir sollten keine Möglichkeit ausschließen.

Sollen wir ihn jetzt verfolgen?

Warum nicht?

Er geht zu seinem Auto.

* Das Handy klingelt. *

Ja? Wo seid ihr?

Eine Ahnung, wo er hin will?

Wir sind raus Mirador.

Ich glaube nicht, dass er so schnell wieder heim fährt.

Du hast genug Zeit.

Alles klar.

Pass auf, dass wir ihn nicht verlieren.

(Mann) Hallo, was machen Sie denn da?

Ich hab mich nur ausgesperrt.

Alles klar. Danke.

Sind Sie nicht der aus der Zeitung? Mit der Tochter?

Alles Gute, ja. Danke.

* Das Handy klingelt. *

Ja? (Antonio) Herr Bischoff, können Sie bei uns vorbeikommen?

Wir haben Kontakt zu allen Feriengästen aufgenommen.

Die meisten zeigten uns ihre Urlaubsfotos.

Nicht ganz einfach.

Dafür war Ihr Artikel gut. - Ich muss sie runterladen.

Wir löschen die, die wir nicht brauchen.

Was soll das bringen?

Wir suchen darauf Ihre Familie.

Sicher stehen Sie nur irgendwo im Hintergrund, wie hier.

Aber vielleicht sind Sie nicht die einzigen.

Vielleicht ist der Entführer drauf.

Das sind doch tausende.

Wenn jemand öfter als einmal am selben Ort zu sehen ist,

ist das vielleicht unser Mann.

Dann bekommt der Entführer ein Gesicht.

Wo ist Ihre Frau?

Die kümmert sich um meinen Sohn.

Ihr Handy brauchen wir auch.

Ich sag ihr Bescheid.

Oh! Tada!

Sechs, eins, zwo, drei, vier,

fünf, sechs. Du hast geschummelt.

Das war erst 'ne Sechs, dann eine Fünf.

Und dann ... Hat sie dich rausgehauen?

Die schummelt die ganze Zeit. Ich bin unschuldig.

Kann ich? - Klar.

Wir spielen gleich weiter. Mal sehen.

Danke dir.

Er mag dich.

Noah erzählte, dass Anna nicht seine Mutter ist.

Ich war schon mal verheiratet.

Hm. Sie ist gestorben.

Krebs.

Das tut mir leid.

Ich lernte Anna vor sechs Jahren kennen.

Aber?

Noah sagt, ihr streitet oft.

Streitet ihr nie?

Könnte mehr sein.

* Die Tür schließt. *

Und?

Wir folgten ihm über die ganze Insel. Nichts.

Er belieferte Kunden. Irgendwann haben wir ihn verloren.

Er hat euch nicht bemerkt? Jeder Tourist fährt so ein Auto.

Wir müssen die Polizei informieren.

Die Chance, sie zu finden, wird immer kleiner.

Lilly ist seit über einer Woche weg.

Wenn Maiwald misstrauisch wird,... Vielleicht ist sie im Haus?

Wenn er bemerkt, dass wir... Wer sagt denn, dass er es war?

Niemand, aber...

Ich denke, wir lassen euch allein.

Ihr habt doch gesagt, ihr helft uns. Dann tut es.

Sie wissen, wie wir, was auf dem Spiel steht.

Würdest du zur Polizei gehen oder nicht?

Das ist nicht meine Entscheidung.

Ich will einfach nur deinen Rat.

Den kann ich dir nicht geben.

Wenn es dein Kind wäre?

Wenn du für dein Kind die Entscheidung treffen müsstest?

Würdest du zur Polizei gehen?

Euch läuft die Zeit davon.

Ich würde noch warten.

Wollte er Lilly was antun, hätte er das schon getan.

Wenn nicht, wird er nicht.

Ich denke, wir sollten an ihm dranbleiben.

Sie hätte dich nicht unter Druck setzen dürfen.

Wäre mein Kind verschwunden, würde ich auch um mich schlagen.

Langsamer, halt mehr Abstand.

Gut so. Wir waren zu nah dran.

Fahr weiter.

Hier drin wird er sie kaum versteckt haben.

Was ist das überhaupt für ein Gebäude?

Ich schau mir das mal an.

Hier. Da steht er immer noch.

Niklas.

Stehenbleiben.

Wie konnten Sie so dumm sein, ihn zu verfolgen?

Sie sind Anwalt. Wir haben... Ich spreche mit Ihrem Mann.

Sara ... Sie haben völlig recht.

Aber ... - Kein Aber.

Das ist das Einzige, das Sie endlich kapieren müssen.

Glauben Sie, wir können das nicht.

Wir befürchtet, Sie nehmen unseren Verdacht nicht ernst.

Peter Maiwald hat Ihnen seine Hilfe angeboten.

Er hätte uns beobachten können.

Er wusste genau, wann die Kinder allein im Zimmer sind.

Es kann doch kein Zufall sein, dass er an dem Abend nicht da war.

Es tut mir leid.

Ich weiß, wie verzweifelt Sie sind. - Fahren Sie heim.

Tut uns leid, dass das so passiert ist.

Und Sie hören endlich auf.

Damit helfen Sie Ihrer Tochter nicht.

(Frau) Er ist zu 90 Prozent allein im Haus.

Nur im Keller kann die Kamera nicht sehen.

Laut Plan gibt es keinen Keller.

(Antonio) Die Bischoffs hätten fast alles kaputt gemacht.

Hoffentlich hat Maiwald das abgenommen. Sonst hält er still.

Wo versteckt er das Mädchen?

Was, wenn er nicht mehr zu ihr fährt?

Wenn er sie einfach sterben lässt?

* Kirchenglocken läuten *

Geh.

Anna. Du sollst weggehen.

Ich weiß nicht mehr, was wir tun sollen.

Suchen.

Bis wir sie finden.

Und, wenn nicht?

Was, wenn wir sie nicht finden?

Ich weiß nicht, wie ich damit lebe.

Ich hätte sie nie allein lassen dürfen. Das bringt nichts.

Er hat mich geküsst

Oder ich ihn.

Deswegen war ich nicht rechtzeitig dort.

Wir waren alle angetrunken. Hör auf, es dir schön zu reden.

Wir haben rumgemacht, weil wir es nicht mehr tun.

Ich war nicht bei meinem Kind,

weil wir unsere Probleme nicht in den Griff kriegen.

Wo ist Papa?

Hier die Auswertungen, der Fotos auf die du gewartet hast.

Danke.

Jetzt haben wir ihn.

* Sirenen *

Die Spurensicherung kann kommen.

Wo waren Sie an dem Abend? - Zu Hause?

Jemand, der das bezeugen kann?

Mein Telefon, aber das prüften Sie schon.

Das heißt nicht, dass Sie da waren.

Ich bin seit Jahren allein.

Warum haben Sie den Bischoffs Ihre Hilfe angeboten?

Weil ich das richtig fand. - Wollten Sie ablenken?

Um zwei Menschen zu helfen.

Das sind Aufnahmen von vor der Entführung.

3 Tage und immer sind Sie in der Nähe.

Wollten Sie den Ablauf ausspähen?

Keine Ahnung, wie ich auf die Fotos gelangt bin.

Ich wollte sicher Besorgungen machen. - Am Strand?

Ja, ich lebe hier.

Ich geh einkaufen, ... habe Termine.

Manchmal bin ich auch am Strand.

Man sieht, dass Sie Lilly fotografieren.

Man sieht bloß, dass ich irgendwas fotografiere.

Auf meinem Handy finden Sie keine Fotos von dem Mädchen.

Weil Sie die Fotos gelöscht haben.

Ich habe das Mädchen nicht beobachtet.

Und nicht entführt. - Sie haben keine Frau.

- Na und? - Und keine Freundin.

Ich hab auch keinen Hund.

Hoffe, das spricht... - Interessieren Sie Frauen nicht?

(nervös) Jetzt wird's aber...

Ich hatte eine Freundin, wie jeder normale Mann.

Das ist lange her. Wir haben ihren Namen in den Kontakten gefunden.

War keine glückliche Beziehung.

Wer kann das schon behaupten? - Ihre Freundin war irritiert.

Wegen ihres Kindes.

Sie war eine sehr böse Frau.

Die Gerüchte verbreitete.

Sind Sie deswegen aus Deutschland weg?

An einen Ort, an dem Sie Kinder frei Haus geliefert bekommen?

Was hat er gesagt?

Er muss doch was gesagt haben. Nichts, was Ihre Tochter betrifft.

Wir haben keine DNA von Ihrer Tochter gefunden.

Dann hat er sie beseitigt. Wie weisen Sie das nach?

Sie hätten es sagen müssen. Sie wollten nicht kooperieren.

Ich will mit ihm sprechen. Auf keinen Fall.

Vielleicht wird er uns sagen... Er fuhr eine Woche mit Ihnen.

Sie glauben nicht, dass er die Tat jetzt zugibt.

Nur so kann er da heil raus.

Seine Chance ist, uns das Versteck zu verschweigen.

Und zu hoffen, dass sich das Problem löst.

Habt ihr das überprüft? - (Isabell) Sie ist noch dran.

Sie haben doch was. Was haben Sie?

Ganz kurz.

Anna!

Hey, Herr Bischoff!

Anna. Lass mich.

Anna.

Anna. Wo ist sie!

Was hast du mit ihr gemacht?

Du Schwein!

Du Schwein. Gehen Sie.

Sofort.

Lass mich.

Niklas? Und?

Was ist passiert?

Haben Sie Lilly gefunden?

Fass sie nicht an.

* Sie schluchzt. *

* Kinderstimmen *

Jetzt hört mal auf, zu streiten.

Ich hörte, die haben den Künstler verhaftet.

Ja, haben Sie, aber sie haben sie nicht gefunden. Das tut mir leid.

Wann kommt ihr wieder?

Ohne Lilly?

Ja, 'tschuldigung. Würde ich auch nicht machen. Schon okay.

Robert, es fällt mir schwer, das zu sagen, ...

Ich möchte, dass wir Investoren in die Praxis holen.

Es wären welche bereit. Was?

Du willst die Praxis verkaufen? Es ist 'ne einmalige Chance.

Das geht nicht. Die gehört auch mir.

Aber das Geld, das wir in das MRT investierten, war meins.

Ende der Diskussion.

Wir verkaufen nicht. Der Zeitpunkt ist blöd.

Können wir das bitte diskutieren?

Hast du schon unterschrieben? Es sind gute Leute.

Hast du oder hast du nicht?

Die interessieren sich für hunderte von anderen Praxen.

Robert?

Ich muss zurück nach Hamburg, sonst verliere ich die Praxis.

* spannungsvolle Musik *

Herr Bischoff, Ihre Post liegt auf dem Schreibtisch.

Danke.

Ich mach das für uns beide. Erzähl mir keinen Scheiß.

Wir haben uns jahrelang krumm gelegt.

Das willst du wegwerfen? Ich will endlich was davon haben.

Ich möchte nicht mehr fünf Tage an der Liege stehen.

Das hat mich meine Ehe gekostet.

Ich ziehe zwei Kinder allein groß.

Ich will unabhängig sein.

Nicht sagen lassen, was ich tun darf.

Dich interessiert die Praxis doch nicht.

Wie oft übernahm ich die Patienten?

Anna und ich hatten Probleme. Das weiß ich.

Glaubst du, du kannst hier einfach weitermachen.

Wie?

Seit wann ist Lilly weg? Seit ... zwei Wochen?

Wer weiß, wann ihr sie findet und...

Und ob du dann noch arbeiten kannst.

Es tut mir leid, dass ich dir das so sage,

aber wir sind seit 35 Jahren Freunde.

Diese Leute sind eine Riesengelegenheit für uns.

Für hätten Geld für mehr Platz, für mehr Arbeitskräfte.

Wir wären auf einen Schlag alle Schulden los.

Du wärst frei.

* dramatische Orchestermusik *

Die haben ihn wieder rausgelassen.

Das weiß ich noch nicht.

Ich schreib den Artikel hier und mail ihn euch.

Spätestens in 'ner Stunde.

Hi...

Wir haben geschlossen.

Aber du hast doch Gäste auf der Terrasse.

Die zahlen gerade.

Wir konnten ihm die Entführung nicht nachweisen.

Du willst doch nicht aufgeben.

Was haben wir denn? Seit zwei Wochen nichts.

Maiwald ist... - Der Täter, den die Bischoffs uns einredeten.

Vielleicht gibt es nichts zu finden.

Alle Indizien haben wir von den Bischoffs.

Die haben Alibis.

Wenn die Bischoffs was damit zu tun haben,

warum gehen sie an die Öffentlichkeit?

Um abzulenken.

Der Fingerabdruck war von Anna.

Der einzige Abdruck.

Warum hat ihr Mann gesagt, das Fenster geöffnet zu haben?

Anna hat die letzten beiden Gänge übernommen. Warum?

Du hast hinter meinem Rücken ermittelt.

Was, wenn sie Zeit brauchte, den Unfall zu kaschieren?

Hast du dich nie gefragt, warum die Kinder nicht aufgewacht sind?

Wir haben das Licht angemacht, Schränke aufgerissen.

Johanna hat die Kinder schlafend getragen.

Wie Noah, der sich mit seiner Schwester ein Zimmer teilte.

Vielleicht sorgte jemand dafür, dass sie schlafen.

Jemand, der ungestört Essen gehen wollte.

Was, wenn es schiefgegangen ist?

Ich schicke euch 'ne neue Headline.

(Antonio) Sie müssen bitte mitkommen. Warum?

Ich warte auf Noah.

Sind auch Fragen aufgetaucht?

Was für Fragen?

Das sollten wir nicht hier besprechen.

Die Anwältin ist schon informiert.

Sie wird gleich hier sein.

Es sind Fragen zur Aufklärung des Verschwindens.

Du musst das nicht machen.

Wir sollten gehen.

Ich ruf Robert an.

Könntest du dir vorstellen, das Haus zu verkaufen?

Wo soll ich denn dann hin?

Wir suchen dir eine Wohnung.

Ich werde sonst die Praxis verlieren.

* das Handy klingelt *

'Tschuldigung.

Bischoff?

* Türklingel *

Sie haben Anna verhaftet.

Lassen Sie uns nochmal über den Abend sprechen.

Roberts Sohn hatte Fieber und ich wollte, dass er schläft.

Gaben Sie Ihrem Sohn Medikamente?

Damit er durchschläft? Nein.

Nein. Nur was gegen das Fieber.

Bist du verrückt. Die dürfen uns nicht sehen.

Wir tun das Richtige.

Für uns und das Kind.

Die lügt.

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2024

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