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Original subtitles

ODE

ELÍSABET BENAVENT DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER MEINE LÜGEN

VALERIA IN SCHWARZ-WEISS

DIE NACKTE VALERIA

DRITTE AUFLAGE

NEUAUSGABE ÜBER 100.000 VERKAUFTE EXEMPLARE

NACH DEN ROMANEN VON ELÍSABET BENAVENT

Schöne Idee, aber auch deprimierend.

HIER UND JETZT

Ein ganzes Leben, zum Verkauf angeboten.

Sicher ist die Besitzerin tot, und das Haus wird verkauft.

Die Kinder wollen den Kram loswerden.

Denkt dran, wir suchen komplette Tischwäschesets.

Die deine Kinder dann später verkaufen.

Wer sagt, dass ich Kinder will?

Sorry, Mädels. Ich stecke bis zum Hals in Arbeit.

Und der beschissene Verkehr.

-Hallo. -Zu spät.

Ja. Okay. Hallo.

Und, irgendwas Interessantes?

-Wir suchen Tischwäschesets. -Was Interessantes.

Wir wollen feiern, dass Val in Madrid bleibt.

Ja!

Ich kann Víctor anrufen und ihm sagen…

-Nein! -Hey!

-Es dauert ewig, bis ein Baby schläft. -Tut mir leid.

Ich muss es ihm sagen, aber richtig. Er soll nicht denken, ich bleibe für ihn.

-Niemand denkt das. -Ruf ihn nicht an.

-Das ist die Arbeit. -Zeig.

Du hast das Foto wieder aufgehängt, das er dir schenkte.

Weil ich das Foto mag. Und es ist von Adrián.

Heißt das, ich will auch Adrián zurück?

Es ist nur ein Foto.

Nein. Es geht darum, was dieses Foto bedeutet.

Glaubt ihr, das ist sie?

Ja.

Wie sie es wohl fände, dass ihr Besitz verkauft wird?

Na, großartig.

Sie leben ja!

Natürlich.

-Wieso verkaufen Sie alles? -Ich verlasse Madrid.

Ich mag die Stadt, besonders vom Strand aus.

Stimmt.

Sehr mutig von Ihnen, diese Veränderung zu wagen.

Das Leben ist ständige Veränderung.

Schon vor Jahren habe ich mir vorgenommen, Abenteuer zu erleben.

Und solange das so ist, sprühe ich weiter vor Lebendigkeit.

Ja.

Und haben Sie Tischwäschesets?

-Geh. -Deshalb sind wir gekommen.

Mach den Mund auf. Es gibt Karotten.

Lass mal sehen. Na los.

-Sehr gut. Iss. -Und…

-Die Zahlen sprechen für die Investition. -Was?

-Danke. Wir hören voneinander. -Carmen?

Nimm dir doch Zeit fürs Mittagessen.

Keine Sorge. Alles gut.

Ich möchte mit dir reden.

Ja, klar.

Der Zeitpunkt ist wohl nicht ideal. Du bist Mutter geworden, aber…

Ich will dich nach Paris schicken.

Und wann?

In drei Monaten.

Perfekt, Gonzalo wird gerade entwöhnt. Das wäre fabelhaft.

Und für wie viele Tage?

Zwei Jahre. Mit Option zur Verlängerung.

Ja, jemand von hier muss das neue Team ausbilden und leiten.

Wir würden auch Borja gern versetzen.

Aber noch geht das nicht.

Okay. Nur, damit ich es richtig verstehe, ja?

Das heißt, ich würde allein gehen.

Ja.

Und meine ganze Familie hier zurücklassen.

-Ja. -Okay.

-Zwei Jahre. -Zwei Jahre oder länger.

Nein. Ich bin unterwegs nach Hause.

Ich bin früher gegangen. Gut, oder?

Tut mir leid. Nein, ich fahre Bus.

Ja, mit dem Parken… Entschuldigung.

Man findet hier keinen Parkplatz.

Okay, macht nichts. Kein Problem.

Ja… nein.

Ich brauche so 20 Minuten, länger auf keinen Fall.

Was willst du machen? In letzter Zeit arbeite ich nur,

und ich würde gern die Stadt genießen und…

Unglaublich. Einfach unglaublich.

Anderthalb Stunden, wegen Bauarbeiten im Zentrum.

Und ich konnte nicht etwa bequem sitzen.

Neben mir stand so ein Typ, der nach nassem Hund roch…

Scheiße. Stromausfall?

-Das sind romantische Kerzen. -Ganz genau.

Und aufgewärmtes Abendessen.

Das habe ich jetzt gebraucht.

Ich mache einen Wein auf…

Moment.

Ja?

Ich wollte gerade essen, aber okay.

Ja.

Rocío korrigiert es, und du gehst zur Konferenz.

Wäre mir lieber.

Dann setz dich woandershin, aber ihr müsst zusammenarbeiten.

Da kam eine Mail? Okay, einen Moment.

-Dauert nicht lang. -Es wird kalt.

Nein, das geht schnell.

Wie war dein Tag?

Gut. Ich setze die Idee um, von der wir sprachen.

Toll. Die Idee ist so gut, das wird fantastisch.

Wie viele Bilder machst du für die Ausstellung?

-Acht. -Zehn scheint mir etwas viel.

Ich sagte acht.

Oh Mann… So. Jetzt hast du meine volle Aufmerksamkeit.

Voll und ganz.

Fast.

Wo waren wir?

Du wolltest mir vom Dessert erzählen.

Na ja, ich dachte,

ich könnte die Sprühsahne aus dem Kühlschrank holen…

Ja?

Eins, zwei, drei.

Eins, zwei, drei. Jetzt!

Was machst du?

Ich ekle mich davor. Wieso hast du mich gefragt?

Wir sind Freundinnen. Kommst du nur zum Kacken?

Ich hasse Nadeln. Deshalb nähe ich nicht. Da.

Sich selbst verletzen ist widernatürlich.

-Dann frag Georgina. -Sie weiß es nicht.

Was?

Sie weiß nicht, dass ich das mache.

Ich will ihr nichts sagen, bevor ich weiß, was ich will.

Also verurteile mich bitte nicht.

Ich bin einfach nur bei dir.

Mach dir keine Sorgen.

Sag es nicht den Mädels.

Versuchen wir's? Die Zeit wird knapp.

Ja. Okay.

Also gut.

Eins, zwei, drei.

Jetzt spritz es rein!

Ja. Sie ist leer.

-Geschafft! -Super!

Ja! Toll!

-Fertig. -Ja.

Morgen zur selben Zeit.

Hallo.

Oh, das tut gut.

Mein kleiner Schatz. Er schläft.

Wer liebt dich über alles?

Wer ist der süßeste Fratz auf der Welt?

-Puri. -Carmen.

Hallo. Und…

Wo ist Borja?

Drüben. Er wurde angerufen.

Aha. Wie geht's?

Gut. Und dir?

Auch. Ziemlich müde.

Wenn man den ganzen Tag weg ist…

Sebas von der Arbeit hat mich angerufen.

War vermutlich ein Monolog, was?

Diese Klatschbase.

Er weiß und kommentiert alles, was im Büro passiert…

Was genau hat er erzählt?

Nur, dass es jetzt Tigretóns im Automaten gibt.

Ah. Ja.

Und dass meine Frau nach Paris gehen soll, um das französische Team zu leiten.

Wow.

Und Karottensticks gibt's jetzt auch.

Mama, lässt du uns kurz allein?

-Natürlich. -Hör zu.

Lass uns das alles bereden. Okay?

Ich dach…

Du hast es wohl nicht eilig.

Also?

Sorry. Aber ich wusste, du würdest mich dazu drängen.

Wie auch nicht? Es ist ein Traumjob.

-Warte. Sie kommt. -Redet nur weiter.

Ich muss hier aufräumen. Die Fläschchen riechen sonst.

Ich würde allein gehen und euch nur am Wochenende sehen.

Ach, das arme Kind, ohne seine Mutter.

Es geht nicht. So nicht. Komm.

Carmen, das ist eine unglaubliche Chance.

Das wär's vor Gonzalo gewesen.

Gonzalo geht bald in die Kita. Dann ist er den halben Tag woanders.

Du wärst von Freitag bis Montagmorgen da. Es sind nur zwei Flugstunden.

Und dann muss sie den Koffer holen, ein Taxi nehmen…

Ich denke nur laut.

Ja, schon klar.

Und es wird so schwierig für dich ganz allein.

-Ich bin nicht allein. -Er hat mich.

Noch schlimmer!

Ich lasse nicht zu, dass du…

Und ob du das tust.

Ich werde nicht gehen, okay?

Das entscheide ich. Nicht du und schon gar nicht du.

Okay?

Wir beide sind in letzter Zeit…

Ich lehne es ab.

Zu allem gibst du deinen Senf…

Ich? Ich habe gar nichts gesagt.

Da bin ich aber froh.

Hättest du den Mund aufgemacht…

BEREIT FÜR DEINE ABSCHIEDSÜBERRASCHUNG?

Víctor?

Hallo?

-Und jetzt? -Gleich siehst du's.

Was ist das?

Das ist das Studio von Mikel Avedaño, einem Freund von mir.

Wir werden unser eigenes Kunstwerk erschaffen.

Ein greifbares Andenken, bevor wir uns verabschieden.

-Ich male echt schlecht. -Ich auch.

Aber das ist das Gute an abstrakter Kunst. Hier.

Mann, das ist toll.

-Ja. -Warte.

-Genau so. -Das ist super.

Irgendwo fehlt noch Farbe.

-An den Seiten? -Ja, hier.

Nein…

Oh doch.

Nun gehst du als Schlumpf nach Asturien.

Dann sag ich's dir jetzt. Ich gehe nicht nach Asturien.

Mit Bruno ist es aus.

Was?

Nein…

Na so was, Víctor wird rot.

Im Ernst. Stimmt das mit Bruno?

Ja. Nicht nur, weil ich hätte umziehen müssen.

Es lief nicht mehr gut.

Er hat mich beruflich nicht so unterstützt,

wie ich es mir von einem Lebenspartner wünschen würde.

Das heißt…

Das heißt… nichts.

Das sind die Gründe.

Sonst nichts und niemand.

Ich hoffe, dass das klar ist.

Vollkommen klar.

Okay. Gut.

Was? Willst du nicht malen?

-Doch, lass uns malen. -Ja?

-Das machen wir. -Klar.

Auf geht's.

Da fehlt was.

-Ich zeig's dir. -Nein!

-Okay… -Fertig, oder?

-Ja? -Ja.

Keine Ahnung, ob das jetzt so toll ist.

-Nein? -Nein.

Es ist bunt.

Man sieht…

-Man sieht den Farbverlauf. -Na ja.

Und vor allem sieht man, dass die Künstler Spaß hatten.

Das ist definitiv unser bestes Kunstwerk.

Aber es ist kacke.

Dann ist es eine wunderschöne Kacke.

Unsere beste.

-Hör auf damit. -Womit?

Mich mit diesen Augen anzusehen.

-Die sind nun mal so. -Das ist es ja.

-Soll ich sie mir rausreißen? -Warum riechst du so?

-Wie denn? -Nach dir.

Du riechst nach dir.

Ich liebe deinen Geruch, und du veranstaltest das hier

und riechst nach dir.

So besser?

Nein.

Zu spät.

Das hat nichts mit Bruno zu tun. Das weißt du, oder?

Chai-Tee.

Danke.

Es ist unser bestes Kunstwerk.

Es war ein verrückter Moment.

Ja. Und eine einmalige Sache.

Aber ich hatte mir heute freigenommen. Um bei dir zu sein, bevor du abreist.

Das wäre keine gute Idee.

Ich verstehe.

Außerdem will ich ein kleines Feuer auf dem Balkon machen.

-Ein Feuer? -Ja. Es ist der 23. Juni.

Ja.

Man merkt, du bist nicht von der Küste. Es ist Johannisnacht.

Ach so, Johannisnacht. Genau.

-Klar. -Die feiere ich immer in Valencia.

Warum nicht dieses Jahr?

Weil ich morgen früh ein Meeting habe.

Ich gehe.

Und dann? Du machst mich echt nervös.

Ich bin nach Hause gegangen.

-Uff! -Okay.

Das heißt, ich wollte nach Hause gehen.

Ich schwöre.

Steig ein. Es ist Johannisnacht, weißt du noch?

Aber ich habe morgen früh ein Meeting.

Ich habe auch ein Meeting.

Riecht nach Salz.

Sag mal, sind das Essensreste?

-Was machst du da? -Paella.

Kein Reis mit Scheiß. Paella.

Und ihre Haare. Die sind total trocken.

Unterbrich sie doch nicht!

In einer Stunde will Gonzalo die Brust. Soll ich auf ihren nächsten Roman warten?

Erzähl weiter.

Danke.

Genau hier wollte ich sein.

Das kann ich sehr gut verstehen.

Ich weiß noch, als wir hier waren.

Mr. Champi.

Damals war ich eine andere Valeria.

Ja, und ich ein anderer Víctor.

Was?

Da bin ich mir nicht so sicher.

Na ja…

Dieser Víctor wusste nicht…

…was es heißt, verliebt zu sein.

Packen wir zusammen und gehen? Sonst kommst du zu spät.

-Sicher. -Ja?

Wäre es okay, wenn ich fahre?

-Er gab dir die Schlüssel? -Wen kümmert das?

Er sagte, er ist verliebt!

Als ich sie mal wollte, meinte er: "Nichts da".

Ich hab nichts erwidert.

Er hat auf dein Liebesgeständnis auch nicht reagiert.

-Ich hab kein Mitleid mit ihm. -Ihr seid herzlos.

Er hat hart an sich gearbeitet, um sich so zu öffnen.

Kriegt er jetzt ein Denkmal für Bindungsbereitschaft?

Den roten Teppich bei den Reife-Awards?

Einen Stern auf dem Walk of Affektive Verantwortung?

Was fühlst du?

Keine Ahnung. Ich musste fahren. Das hilft mir beim Denken.

Víctor, wegen dem, was du vorhin gesagt hast…

Ich würde gern…

Sag, dass du ihn liebst.

Sag es ihm, bitte. Sag ihm, dass du ihn auch liebst.

Okay, ich bin noch mit Adrián verheiratet. Aber wenn wir Víctor küssen…

Sag ihm, dass du ihn liebst.

Víctor?

-Víctor. -Lass das bloß sein.

Vergiss nicht, eure Beziehung ist rein körperlicher Natur.

Wer bist du denn?

Die, die nur Sex mit Víctor hat.

Ich weiß nicht, was es ist, aber…

Es ist gut. Es ist wirklich toll.

Es ist flexibel.

Ja.

Oh, sein Geruch…

Hör mir zu. Sie wird sich bald von Adrián trennen

und hat die rosarote Brille auf. Sei flexibel und vögel mit ihm.

Aber dann leidet sie, weil sie ihre Gefühle nicht ändern kann.

Denk dran, mit Bruno hattest du eine gesunde Beziehung.

-Aber sie sind getrennt. -Seht ihr?

Darum lieber keine emotionale Nähe. Sei einfach flexibel.

Aber er riecht so gut.

Der Sex funktioniert.

Reißt euch zusammen.

Ein fremder BH, und das Drama beginnt von vorn.

Oje, das Drama.

Welches Drama?

Wir stressen sie.

Du musst erst mal gar nichts entscheiden.

Wir können noch drei Stunden diskutieren.

Darf ich ihn anfassen?

Seht euch doch nur seinen Arm an.

Okay. Und… was hast du entschieden?

Keine Ahnung.

Die Valeria, die sich in Víctor verknallt hat,

die bin ich nicht mehr.

Oder die, die ihn ignorieren wollte. Oder die, die was mit Bruno anfing.

Natürlich.

Er hat sich verändert, aber du auch.

Und was will diese Valeria hier?

Die von jetzt?

Ich sehe eine selbstsicherere Valeria.

Aber bisweilen tauchen wieder Schatten und Zweifel auf.

Wie viel können wir ändern?

Niemand sollte versuchen, andere zu verändern.

Wenn man lang genug zusieht, wird man eine Veränderung bemerken.

Aber verlass dich nicht darauf.

Vertraue auf dich selbst. Und wenn es nicht klappt, kannst du einfach gehen.

Hallo.

Er schläft.

Wo ist Valeria?

Lola wollte, dass nur wir kommen.

Oh, der Süße…

Dann sind wir ja alle da.

Jemand wollte uns gern sehen.

Wie geheimnisvoll.

-Ich machte ein paar Fehler mit Valeria. -Viele.

-Was? -Nicht nur ein paar, viele.

-Also… -Nein, sie hat recht. Viele Fehler.

Du warst ichbezogen. Empathielos.

Verwirrend. Unreif.

-Arrogant. -Auch.

Nicht verlässlich.

Das reicht. Ich meine…

Jetzt lassen wir ihn mal reden, oder?

Es war eine sehr komplizierte Geschichte.

Ich habe so oft versucht, alles zu vergessen. Aber es geht nicht.

Wenn ich das aufgebe, lasse ich die Liebe meines Lebens gehen.

Ich habe euer Vertrauen wohl verspielt.

Aber ich verspreche, das zu ändern.

Wenn sie es will.

Wenn nicht,

bricht es mir das Herz.

Doch wenigstens habe ich es dann versucht.

Okay.

Warum erzählst du das alles uns und nicht ihr?

Ich will es ihr auch sagen. Aber nicht ohne eure Unterstützung.

Ihr seid ihre Familie.

-Oh Mann. Willst du unser Einverständnis? -Ich will ihr das hier geben.

Was zur Hölle ist das?

Also.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Ich habe darüber nachgedacht, wo ich mich in fünf Jahren sehe.

Und…

…ich habe mich entschieden.

Es tut mir leid, aber ich kann das nicht machen.

Wir haben drei brauchbare Eizellen.

Was willst du machen?

Sollen wir mit dem Prozess starten oder willst du warten?

-Scheiße. -Ich habe über die Zukunft nachgedacht.

Bist du zufrieden mit mir, seit du mich befördert hast?

Ja, natürlich.

Okay. Ich würde dir nämlich gern einen Vorschlag machen.

Sie ist…

Sie ist mehr.

-Mehr? -Mehr was?

Mehr.

Mehr und mehr.

Ja, mehr. Sie ist mehr. Viel mehr.

So viel mehr!

-Sie ist mehr. -Ja.

Geh und rede mit ihr. Na los!

HEY! KANNST DU MAL ZUM FENSTER KOMMEN?

Hallo?

Hallo. Hast du Zeit, um mitzukommen?

Warte.

Wo sind wir?

Geh weiter. Da passiert nichts.

-Ist da nichts? -Nein.

-Sicher? -Ja.

-Ich hab Angst. -Noch etwas weiter.

-Oh. Es ist… -Hier.

Hier?

Unsere erste fertiggestellte Wohnung.

Das ist ja der Wahnsinn.

Dein erstes Solo-Projekt.

Du bist bestimmt sehr stolz.

Gefällt sie dir?

Und wie. Sie ist umwerfend.

Komm.

Und das ist das Büro?

-Wohnt hier jemand? -Nein.

Erst, wenn ich einziehe.

Du wirst hier wohnen?

Ist das dein Büro?

Eigentlich ist es deins.

Wenn du möchtest, natürlich.

Ein paar deiner Lieblingsbücher.

Fotos mit den Mädels.

Die Schokolade, die du beim Schreiben isst.

Ein elektrischer Teekocher, damit du nicht aufstehen musst.

Víctor, was ist das?

Das ist ein Versprechen.

Hier hast du einen Ort zum Schreiben, zum Lesen,

zum Musikhören.

Valeria, willst du all das, was du bist, mit mir teilen?

DIE NACKTE VALERIA

Nimm das!

Mal sehen, wie lang du schaffst. Eins, zwei, drei…

Borja, er hat Saft getrunken. Könnt ihr aufrecht spielen?

Ist das nicht aufrecht?

Ist mir egal.

Ihr seht glücklich aus.

-Verrückt, dass fünf Jahre vergangen sind. -Ja.

Ich kann das nicht machen.

-Du kannst das nicht ablehnen. -Warte, Joaquín.

-Ich weiß nicht, was Borja hier… -Ich kündige.

-Was? -Was?

-Genau das. Ich kündige. -Aber…

Das ist eine Riesenchance, ich begleite meine Frau.

Und meinen Sohn.

Deine Entscheidung war richtig.

Ich weiß.

Wie geht es Puri?

Seit sie Witwe ist, verbringt sie das halbe Jahr in Paris.

Die Stadt der Liebe wurde zur Stadt der Schwiegermutter.

-Okay. -Wusstest du, dass sie Französisch lernt?

-Wirklich? -Hier ist der Salat.

-Lecker. -Lass mal sehen.

Stimmt. Man merkt es wirklich.

Wann kommt das Baby?

Stell dir mal vor…

Ich glaube…

…ich würde gern noch warten.

Jetzt, wo ich weiß, dass die Möglichkeit da ist,

will ich lieber in Ruhe entscheiden.

Offenbar vertrage ich bestimmte Nahrungsmittel nicht.

Das heißt DDFB.

Also Blähungen. Nur dass die Diagnose 600 Euro kostet.

So viel?

Wie läuft es mit Georgina?

Gut. Die Trennung war hart, aber…

-Ja, normal. -…jetzt ist es okay.

Wir sind ein gutes Team, wenn auch nur im Job.

Hatte ich erzählt, dass ich meine Eizellen spende?

Geht's dir gut damit?

Ich bin ja die kalte Nerea.

Warum sollte ausgerechnet ich irgendwas auftauen?

Der Rest kommt gleich.

-Steht dir gut. -Natürlich.

Aber weißt du, was mir noch besser steht? Wenn ich ihn Mama zurückgebe.

Komm her, mein süßer Schatz.

-Ja. -Willst du mit Papa und Gonzalo spielen?

Nein. Guck mich nicht so an.

Ich erfülle schon fast alle Klischees.

Verheiratet, Hund, Landhaus…

Es ist so, ich liebe Madrid.

Aber ich muss gehen, bevor ich die Stadt hasse.

Ich will wegziehen und von zu Hause arbeiten.

Hättest du mir vor fünf Jahren gesagt,

dass ich Gartenarbeit den Madrider Cocktailbars vorziehen würde,

hätte ich dir den Mund mit einer Supermarkt-Zucchini gestopft.

Nein, danke.

Wartet, bis wir die Hühner haben.

Wirklich?

Spaß. Wir haben keine Hühner.

-Du wirst ihre Lieblingstante. -Komm her.

Hör mal…

Schon so groß…

Und so hübsch.

Will noch jemand Wein?

Als ich mit den Mädels sprach…

-Du hast mit ihnen geredet? -Ich wollte…

Ich habe ihnen die Wohnungspläne gezeigt.

Und auch einen Ring?

Den siehst du zuerst.

Víctor, dieser Ring ist…

Es ist kein Ring.

Es ist viel mehr.

Da ist Mama.

Hallo!

Tut mir leid, dass wir so spät sind.

Wahnsinn!

Hört mal.

Jetzt, wo es offiziell ist, lasst uns auf Vals neuen Roman anstoßen.

Ja!

Und auf die großen Neuigkeiten.

Unfassbar, dass sie eine Serie zu deinen Büchern machen.

-Ich könnte weinen. -Deine Story mit Víctor hat das verdient.

Mädels, in dieser Serie geht es nicht um mich und Víctor.

Es geht um vier Freundinnen,

die sich lieben und bedingungslos unterstützen.

Auch wenn man manches nicht so gern hört.

Zum Beispiel: Wir haben deine Podcasts vermisst.

Auf uns.

Auf das, was wir waren, was wir sind

und was auch immer aus uns wird.

Ich liebe euch.

-Auf uns. -Auf uns.

Ich liebe euch.

Und nun die wirklich wichtige Frage.

Wer wird uns spielen?

Hey…

Ihr werdet ausrasten.

Sie räumt alle Preise ab!

Wer spielt mich?

Untertitel von: Catharina Zimmermann

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