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Original subtitles

Ein Jahr ist vergangen und es kommt mir vor wie gestern.

Wir haben die Fahne vergessen.

Lass uns noch einmal nachsehen, oh auch alles in Ordnung ist.

Ich sehe hier noch einen Beweis, den wir verstecken müssen.

So, jetzt kann dein Mann zurückkehren. Es wird ihm nichts auffallen.

Egal wie sorgfältig wir aufräumen,

steht immer noch unser glühendes Verlangen in unseren Augen geschrieben.

Es ist zu riskant, ich bitte dich.

Ich möchte nicht, dass er uns überrascht.

Ich kenne ihn noch gar nicht.

Er hat mich auf eine Empfehlung hin eingestellt.

Es wäre furchtbar für mich, wenn er feststellt,

dass du und ich eine Liaison haben.

Mach dir deswegen keine sorgen.

Er hat mich nicht geheiratet, weil er mich für keusch und züchtig hält.

Ah, das wird er sein.

- Elio. - Schatz.

Lass dich anschauen. Es ist ein Traum dich zu berühren.

Ein Privileg der Götter.

Nu siehst erschöpft aus.

Deine Augen sagen mir, dass du müde bist.

Liegt es daran, dass du solange auf mich gewartet hast?

Es ist die Hitze.

Das Verlangen und die Sehnsucht.

Oder liegt es vielleicht an Vellmar?

Velma, wenn mir etwas zu Ohren kommt, werde ich Sie zu Rechenschaft ziehen.

Pepe, lade den wagen aus und bring das Gepäck ins Haus.

Ich hefte der Champagner steht schon bereit.

Es war gar nicht einfach den Veuf Licot zu kriegen.

Das ist eine wirkliche Überraschung. Du hast fantastische Sachen mitgebracht.

Diese großartigen Farben, sieh dir das an Velma.

- Ich freue mich wirklich. - Hier ist auch noch etwas.

Schaut mal hier. Das ist eine Maske. Mal schauen, wie sie dir steht.

Eine Figur. Das sind hinreißende Sachen.

Wo sollen wir das alles hinstellen?

Nun werft doch nicht alles auf den Boden.

Was ist denn das hier? Oh Gott, was ist das?

Elio, du schamloser Kerl.

Der hat mir gefehlt.

Das sind wirklich ausgefallene Geschenke.

Hast du noch mehr mitgebracht? Du bist aber sehr großzügig, Elio.

Nun, ...

... hier ist für euch die tropische Perle.

Mein Gott, wer ist denn das? Soll das ein Scherz sein?

Sie ist meine persönliche Beute.

Zu irgendetwas muss der Krieg doch gut sein.

Sie ist eine echte Prinzessin.

Ich kann euch garantieren, dass sie keine Kannibalin ist.

Sie heißt Zerbal.

Los, zeig dich!

Meine Frau ist ganz begierig darauf, dein Gesicht zu sehen.

Nimm dieses Tuch ah.

Sie ist eine Negerin!

Was ist dir bloß in den Sinn gekommen, mir eine Negerin ins Haus zu bringen?

Sie ist ganz schmierig und fettig. was soll das?

... Sag ihr, dass sie sofort das Öl von ihrer Haut entfernen soll,

sonst wird sie keinen schritt in meinem Haus tun.

Reg dich nicht auf. Sie wir eine gehorsamen Dienerin sein.

Versteht sie uns? Kann man sich mit ihr unterhalten?

Natürlich Liebling. Sie kennt schon 300 werte.

Sie hat bereits eine Menge von mir gelernt.

Lass hören Zerbal. Stell dich vor.

Sag den beiden Damen Outen Tag.

Nur Mut. Begrüße sie.

Meine Herren, verpisst euch.

Verpisst euch.

Nu hast die falschen Begriffe verwendet.

Das durftest du immer sagen, wenn es hoch herging und

uns die Frauen nicht in Ruhe ließen. Tue mir den Gefallen und sage nur

,,Outen Tag, Señora Alessandra."

Outen Tag, Señora ...

- ... Alekandra. - Alessandra.

Alessandra.

Wie sind Sie an die geraten?

Das ist eine komische Geschichte.

Ihr Vater war einer der Tyrannen, die die Hochehen beherrschten.

Velma notiere bitte, dass ich das in mein neues Buch aufnehme.

Ein Zug Schwarzhemden belagerten sein Haus

und die Männer waren kurz davor das Dorf in Schutt und Asche zu legen.

Aber da ich Kommandant war und den Einsatz leitete,

stoppte ich sie und der Tyrann begriff, dass er mir sein Lehen verdankte.

So hat er mir nach der feudalistischen Tradition Abessiniens

seine älteste Tochter geschenkt. nie Betonung liegt auf geschenkt.

Deshalb gehört mir Zerbal jetzt mit Leih und Seele.

Ich habe sie mitgenommen, weil du dich in deinen Briefen immer beklagt hast,

dass du in Italien keine Dienstbotin findest.

Das erwähnen wir nicht in dem Bericht.

Ich habe Recht, mich über das Personal zu beklagen.

Nie einheimischen Frauen sind arrogant, arbeitsscheu und im übrigen stehlen sie.

Alessandra du sprichst von einem Volk der Dichter, Seefahrer und Heiligen.

Und seit kurzem sind wir ein Volk der Herrscher.

Hör auf, bist du verrückt?

Warum? Unterscheidet sich dieser Abend von den anderen?

Hier sind wir unter zivilisierten Menschen, nicht bei deinem Stamm.

Auf diesen Tag musste ich eine Ewigkeit warten.

Du, mein Traum, empfängst mich nach Monaten des Krieges und der Entehrung.

Es war eine lange Trennung.

- Auf unsere Liebe. - Ja, auf unsere Liebe.

Liebster.

Mein Liebster!

Ja!

eigentlich wollte ich dich diese NaCht in Ruhe schlafen lassen,

aber es ist ein wichtiger Brief gekommen.

Er ist schon vor einigen Tagen angekommen.

schon wieder dieser Anwalt.

Ein geldgieriger Raubritter ist das.

schau, er trägt das Datum 9.Mai.

Er gibt mir einen Monat für die Bezahlung sämtlicher schulden.

Dieser Mistkerl. Dieser Rechtsverdreher.

Wäre ich gefallen, hätte er die Schulden niemals eintreiben können.

Irgendwie schaffe ich das schon.

Ich habe bereits einen Vertrag mit dem Verleger.

Jetzt muss ich nur noch das Buch schreiben.

Du wirst dich morgen um alles kümmern, nicht wahr?

Hast du keine Augen im Kopf?

Schau, was du angerichtet hast.

Senorina, passen Sie lieber auf, wo Sie hinschauen.

Sei schön vorsichtig, was du sagst. Du verdammtes Miststück.

Sei nicht so aufgebracht, Velma. Das hat doch keinen Sinn.

Hör zu Velma, ich möchte nicht, dass sich nochmal

solche billigen Hinterhofszenen abspielen.

Wer hat dir gesagt, dich so zu kleiden?

Das war Señora Alessandra.

Hör zu Alessandra, Zerbal ist wie eine Katze.

Sie ist ein Jaguar, der auf Palmen

klettert und du versuchst sie zu händigen.

Das ist auch bitter nötig, denn das hast du versäumt,

bevor du sie hier angeschleppt hast.

Ich habe ihr etwas anderes beigebracht.

In nur 3 Monaten hat sie soviel gelernt, wie ein Hure im Bordell in 10 Jahren.

Also wollen wir nun arbeiten, ja oder nein?

Velma, setz dich an die Maschine.

Erstes Kapitel.

entschuldige Velma, hol' mir bitte noch etwas zu trinken.

Sie haben schon den ganzen Krug getrunken.

Es geht dich nichts an, wie viel ich trinke, merke dir das.

Ein Schriftsteller braucht schließlich Inspiration.

Ich gehe schon.

Seit ihr endlich fertig?

Er trinkt zu viel. Ich verstehe nicht, wie er einen klaren Kopf behalten kann.

Erst wenn der wein alle ist, sind wir fertig.

Nenn mir einen abstinenten Schriftsteller,

der kein grausames Laster hat.

Nu bist das grausamste Laster.

Nu bist sehr erregt.

Velma, wo steckst du denn?

Wie müssen vorsichtig sein. Jetzt ist nicht der richtige Augenblick.

- Geh' jetzt. - Velma!

Das ist das erste Mal, dass ich am Morgen zweimal mit dir schlafe.

Ich fühle mich so befriedigt.

Nein.

Nein, Alessandra, das ist nicht wahr.

Nein Körper sagt mir, dass du noch Lust hast.

Nein!

Nein, ich hab' wirklich genug.

Du schaust so interessiert, Zerbal. Glaubst du, dass ich ...

nass ich kalt wie eine Statue sei?

Nein, Señora.

Ich habe dir beigebracht, dass man anklopft.

Da du jetzt da bist, geh und hole uns eine neue Flasche Champagner.

Du wolltest mir erzählen,

was du Zerbal in den 3 Monaten Bordellschule beigebracht hast.

All die Tricks und Spiele, die ich von den Huren auch gelernt habe.

Und wie ist sie im Bett?

So gut, wie alle Frauen, die durch meine schule gehen.

Dann muss sie fabelhaft sein, wenn der Meister sie unterrichtet hat.

- Starte den Motor. - wie?

- In dem du den Schlüssel umdrehst. - Ah, ja.

Hör auf, das reicht.

Elio, wieso überlegst du es dir nicht? Du könntest doch morgen früh fahren.

Ich habe bereits um 9 Uhr einen Termin heim Verleger

und ich möchte noch vor Einbruch der Dunkelheit in Livorno sein.

Ich hin schon seit einem Monat zurück und habe es nicht geschafft,

meinen Sohn in seinem Heimathafen zu besuchen.

An seinem freien Tag hätte er dich besuchen können.

Die Marineakademie ist kein Erholungsheim.

Hast du alles fertig, Velma?

Ich habe alles abgeschrieben und das eine Kapitel noch einmal umgestellt.

Danke, das müsste für einen Vorschuss reichen.

Gehst du fort, mein Herr?

Ich habe Termine, doch ich bin bald zurück.

Nu hast geschworen, dass du mich niemals verlassen würdest.

Ich verlasse dich nicht. Ich hin nur einige Tage weg.

In der Zwischenzeit wirst du meiner Frau gehorchen, in Ordnung?

Aber mein Herr. Mein Vater hat bestimmt, dass ich nur dir dienen soll.

Ja, das mag stimmen.

Wenn ich wieder zurück hin, werden wir alles in Ruhe besprechen.

Ist es wahr, dass sie mit Geld zurückkommen und meinen Lohn bezahlen?

Selbstverständlich. Auch du kriegst dein Geld.

Diese Fragerei ist schrecklich. Als gabe es kein anderes Thema.

Es ist 20:30 Uhr. Sie hören die Abendnachrichten.

Rom:

Oer Duce bat beute die Abgesandten der

abessinischen Regierung empfangen und im Namen

der italienischen Regierung versichert, dass jede Anstrengung unternommen wird,

um dem abessinischen Volk eine neue Ära zu eröffnen.

Er betonte ausdrücklich, dass dies eine Ära des Friedens ...

- Such bitte einen anderen Sender. - ... und dass die Beziehungen Italiens

intensiviert werden müssen.

Sein Wunsch ist es, dass in den östlichen Gebieten des Reiches

die Sonne der faschistischen ...

- Gefallt dir das besser? - Oh ja. Das ist schön.

Um ihren Gefühlen des Dankes Ausdruck zu verleiben

fOr die diversen Anstrengungen italienischer Organe,

dem abessinischen Volk seine Würde wiederzugeben ...

wer hat dir das erlaubt?

Du Miststück!

... wollen die Abgesandten dem Duce einige ...

Entweder sie verlasst das Haus oder ich gehe.

Beruhige dich, Velma. warum regst du dich so auf?

Sie tut dies ohne Überlegung. vergiss nicht, sie ist eine Primitive.

Sie hat vielleicht noch nie in ihrem Lehen Radio gehört.

Setz dich hin, sei nicht töricht.

Na gut.

Wenn wir uns liehen, fühle ich mich beobachtetet.

Sie spioniert uns nach und du machst nichts.

Ich habe das Gefühl, als würde sie sich im Schatten verstecken.

Sie ist arrogant und ziemlich aufdringlich.

Komm. Jetzt sprich nicht den ganzen Abend von ihr.

Sie ist nur eine Laune von Elio.

Es wir nicht lange dauern, dann hat er genug von ihr

und wird sie dem zoologischen Garten schenken.

Zerbal, komm runter.

Zerbal, los komm sofort runter.

Du hast einen Fehler gemacht. Du solltest sie wie ein Tier behandeln.

Tiere behandelt man vorsichtig, sonst werden zu Raubtieren.

Zerbal, ich bitte dich.

Du willst doch nicht, dass ich rauf komme und dich an den Haaren herunterziehe.

Zerbal, los runter mit dir.

Ich werde dich auch nicht bestrafen. Du hast keine schuld.

Ich habe dir ein Geschenk aus Livorno mitgebracht.

Zerbal, warum hast du das getan?

Wieso hast du nicht gehorcht? warum bist du weggelaufen?

Wieso wirfst du mit Steinen?

Mein Herr, ich weiß nicht mehr, wem ich gehöre.

Ich gehöre nur einem Menschen und kann auch nur von einem Befehle empfangen.

nicht von zwei oder von drei.

Oder vielleicht von allen.

Dann verliere ich etwas von meiner Persönlichkeit

und muss meine Seele unendliche Male teilen.

Mein Liebes Kind, es gibt nur eine Lösung,

denn ich kann dir nicht immer Befehle erteilen.

Ich werde dich meiner Frau unterstellen.

Von diesem Moment mit Leih und Seele Alessandra dienen.

Du wirst dich genauso opfern, wie damals, als dich dein Vater mir schenkte.

Sind denn so viele werte für eine einfache Sache nötig?

Wir behandeln sie als Freundin, sie hilft im Haushalt

und wir gehen ihr dafür Essen und Lagerstadt.

Ist das wirklich nötig?

Das ist ein unentbehrlicher Ritus. Damit ist der Vertrag besiegelt.

Das ist doch Lächerlich.

Nu, Zerbal, Tochter des Stammeskönigs der Absalinnen,

gehst ah sofort in den Besitz meiner Frau Alessandra über und

wirst ihr treu für alle Zeiten dienen.

Ich finde diesen Ritus geschmacklos.

Das Ritual ist beendet und wir sind alle zeugen.

Zerbal ist jetzt meiner Frau Alessandra unterstellt und muss ihr gehorchen.

Es mag euch komisch vorkommen, aber ihr habt keinerlei Arger mehr mit ihr.

Was ein Unsinn! wir können uns schon auf die ersten Schwierigkeiten gefasst machen.

Steh' bitte wieder auf, Zerbal.

Geh in die Küche und kümmere dich um den Abwasch.

Ah jetzt hin ich deine Herrin, nicht wahr?

Danke.

- Bitte. - Danke.

Wir müssen kräftig was tun. wir sind im Rückstand.

Kein Wunder, wenn Sie erst um 12 anfangen zu arbeiten.

Um 2 wollen Sie essen und danach halten Sie Siesta.

Hör auf mit den Vorhaltungen, sonst musst du in einem Büro arbeiten.

- Nun Elio, wie läuft es? - schlecht wäre geprahlt.

Der Verleger verlangt die letzten 100 Seiten his zum Ende des Monats.

Aber wir schaffen es.

Ich stelle mein Buch fertig und du malst genügend Bilder für die Ausstellung.

Oh,ja, denn jetzt habe ich ein hervorragendes Model gefunden.

Das ist eine gute Idee.

Sie kann stundenlang still stehen. Du brauchst es ihr nur zu befehlen.

Sie wir alles tun, was du verlangst, nicht wahr Zerbal?

Du sorgst dafür, dass er arbeitet.

Ciao.

Siehst du, dies ist der geeignete Platz.

Hier haben wir hervorragendes Licht. Sei so gut und leg dich hin.

Am besten gleich hier.

Versuche ganz entspannt zu wirken, leg den Kopf etwas nach hinten.

Und gib den Blick auf deine Schenkel frei.

Nein.

Du musst etwas lockerer wirken.

Nimm eine bequeme Haltung ein.

Nu hast eine seidenweiche Haut.

Nu wirkst zerbrechlich.

Nein Körper ist fest, straft und sehnig, wie der eines Raubtieres.

Wie schön du doch bist.

Sind die Frauen aus Absalinien alle so schön?

Nu wirst es vielleicht nicht glauben,

aber niemand von meinem Stamm wollte mich heiraten.

Weil ich so hässlich hin.

macht ihr in deiner Heimat auch Liebe zwischen Frauen?

Ja, das kommt vor.

Hattest du schon einmal das Vergnügen mit einer Frau zu schlafen?

Selbstverständlich, ich habe es schon oft getan.

In meinem Kopf.

Aber noch nicht mit meinem Körper.

Nu gehörst mir, oder nicht?

Ich sehne mich danach, meiner Herrin zu dienen.

Velma?

Velma!

Velma!

- Warum muss ich dich dauernd rufen? - Ich war im Bad.

Geh und sage diesen Störenfrieden, dass ich nicht zu Hause hin.

Ich weiß warum die klingeln. Sie wollen alle ihr Geld haben.

- Was willst du? - Ich möchte hereingelassen werden.

Das ist mein zuhause.

Ah, dann bist du Furie, der berühmte Sohn des Kommandanten.

Nu musst Velma sein, die berühmte Sekretärin.

Mein Vater erzählt allen, wie gut du sein sollst.

Lass uns hinein gehen.

Und so besiegten wir einen weiteren feindseligen Stamm in der Hochehen.

Wir begruben 26 unserer besten Soldaten

und zum Schluss waren wir nur noch 30 Mann.

Es war uns eine Genugtuung, 80 Leichen unser Feinde in den Abgrund zu werfen.

Und sofort kamen die Hyänen.

Das muss ja furchtbar gewesen sein.

Mein Sohn, merke dir: Krieg ist immer ein hartes Geschäft gewesen.

Wenn du einen Feind tötest, kommst du dir wie Gott vor,

doch wenn du ihn begraben musst, ekelst du dich vor ihm.

Im Krieg muss man die Gefühle verdrängen.

Ein Feind ist ein Feind, den man vernichten muss.

Wenn er aber eine andere Hautfarbe hat, dann erleichtert es den Kampf.

Dann gelingt es dir, ihn sich als Tier vorzustellen.

Es muss ein harter Kampf gewesen sein auf den Hochehenein.

Der Feind war listig wie ein Wolf. Er war nicht auszumachen.

Wenn man nicht aufgepasst hat, wurde man brutal abgeschlachtet.

schon heim leisesten Geräusch, war es ratsam zu schießen.

Doch dann musste man wieder Gräber ausgehen,

um Epidemien zu vermeiden.

Bei uns, bei der Marine, erhalten die Toten ein Seemannsgrab.

"Das Meer ist die Vergebung des Todes", wie schon der Dichter sagte.

Ich frage mich, wie ihr den ganzen Abend über Tote reden könnt.

Ich finde das sehr unpassend. Es schlagt mir auf den Magen.

Ich möchte dich bitten, darauf zu achten was du sagst.

Hast du nicht gesehen, wie verstört Zerbal war?

Das ist doch wirklich nicht nötig.

Du sprichst über ihresgleichen, als wenn sie Tiere wären.

Nu bist nicht sehr sensibel für einen Schriftsteller.

Wir sprechen vom Krieg.

Das steht alles in den Geschichtenbüchern. Kinder lernen das.

Wir sind es, die die Geschichte schreiben.

Das habe ich auch nicht in Abrede gestellt.

Allerdings stellt ihr euch immer so dar,

dass ihr in einem guten licht erscheint.

Es würde mich interessieren, was sie darüber denkt.

Gott ist es, der das Schicksal eines Volkes bestimmt.

Ich weiß nicht, warum du ihr die schuld gibst.

Ich glaube, aus dir spricht der Wein.

Und das bedeutet, dass ich jetzt ins Bett gehe.

Aber bitte, bleibe doch noch.

Eure heroischen Taten haben mir Kopfschmerzen bereitet.

Ich will euch nicht weiter stören.

Da hast du es, Furie.

Nu kannst ein alter Mann werden und wirst trotzdem nie

die Geheimnisse der weiblichen Psyche verstehen.

entschuldige Velma, das war nicht an dich gerichtet.

Zumindest bis jetzt.

Zerbal?

Zerbal?

Zerbal, wo bist du?

Zerbal?

Zerbal?

Ich hin hier drüben Herrin.

Zerbal, was tust du da?

Ich bete die Göttin der NaCht an, damit sie mich in ihre Arme nimmt und

mir erlaubt, in Prielen zu ruhen.

Aber warum? Du bist so schön, du darfst nicht sterben.

Ich wäre lieber mit meinen Brüdern gestorben.

Das wäre besser gewesen, als von der ein Knechtschaft in die andere zu wechseln.

Du bist keine Sklavin, du bist ein Gast.

Ich wollte nie deine Herrin sein.

Ich hin eine Freundin, deine Freundin.

Geh besser.

Komm. Lass uns ins Haus gehen.

Wir Heide werden diese NaCht gemeinsam verbringen.

Nein. Ich kann sowieso nicht die NaCht über in deiner Nähe sein.

Wenn dein Mann ins Bett kommt, wird er mich fortjagen.

Sorge dich nicht. Vergiss nicht, dass ich deine Herrin hin.

Und ich hin deine Freundin, deine Schwester, deine Geliebte.

Was für ein herrlicher Abend, aber irgendwann ist es Zeit schlafen zu gehen.

Oute NaCht, Papa.

Ich bleibe noch ein wenig, ich kann ja morgen ausschlafen.

Das würde ich auch gerne tun, aber mein Verleger drängt mich.

Lass es nicht zu spät werden. Oute NaCht.

- Oute NaCht. - Ciao.

erstaunlich wie mein Vater gealtert ist.

Das finde ich nicht.

Er ist in ausgezeichneter Form,

aber du bist erwachsen geworden und siehst die Dinge anders.

vielleicht hast du Recht.

Nie Erinnerung andert sich.

Besonders, wenn man lange getrennt ist.

Aber nach dem Tod meiner Mutter ist klar ...

Hör zu Furie, dein Vater ist ein Mann voller Energie und

es gibt nichts dagegen einzuwenden, dass er nochmal geheiratet hat.

Kann es sein, dass dir seine neue Frau nicht gefällt?

Sie gefällt mir nicht und sie kann mich auch nicht leiden.

Hallo Liebling, sag, was machst du da darin?

Warum hast du die Tür verriegelt? Alessandra, mach auf.

Du sollst die Tür aufmachen!

Alessandra! Liebling, mach auf!

Nein!

Warum willst du mich nicht reinlassen? Bist du verrückt geworden?

Nein, hör zu, ich will heute Abend allein sein.

Komm, mach doch auf. Liebling!

Mach auf! Hörst du, ich will schlafen gehen. Ich hin müde.

Du kannst auf der Couch schlafen. Wir sehen uns morgen früh.

Ich denke nicht daran.

Ich möchte in meinem eigenen Bett schlafen.

Alessandra, mach auf. Ich breche die Tür auf.

Vielleicht habe ich heute Abend ein bisschen viel geredet, es tut mir leid.

Komm schon, mach auf!

Liebling, sei vernünftig, ich möchte ich mein Bett.

Velma.

Du bist so eine verständnisvolle Frau.

Du bist jung und rein, Furio. Bleibe immer so.

Du hast einen guten Freund, es ist das Meer.

Es hält dich von den Versuchungen an Land fern.

Aber es gibt eine Menge an Land, dich eingeschlossen.

Ich hin nichts besonderes.

Ich finde, dass du eine sehr hübsche Frau bist.

Auch du siehst sehr gut aus.

Du bist intelligent.

Wer weiß, wie viele Mädchen hinter dir her sind und

ganz begierig darauf, dich glücklich zu machen.

Aber die jungen Mädchen gefallen mir nicht.

- SChlaf gut, Furie. - Warte Velma.

Darf ich dich küssen?

Danke das du gefragt hast.

Danke für alles.

- Velma! - Oute NaCht, Furie.

Bis morgen.

Oute NaCht, Velma.

Elio, was machen Sie hier?

Was ist denn los?

- Bleib hier. - Nein.

- Tu es. - Nein.

- Hol in raus. - Nein.

Oh.

entschuldige, Velma.

Ich wusste nicht ...

Entschuldige.

Entschuldige.

Hey, du. Wo willst du denn in diesem Aufzug hin?

- Kannst du dich nicht richtig kleiden? - Ich gehe doch nur spazieren.

Ich bitte dich, habe Respekt vor meinem Vater und bedecke dich.

Sehe ich wirklich so hässlich aus?

Du lebst hier unter zivilisierten Menschen.

Es hat keinen Sinn. Das sind Gewohnheiten der Eingeborenen.

tropische Bräuche oder soll ich sagen, von den Barbaren?

Die Bräuche der Weißen sind heuchlerisch und voller Scham.

Nein, Furie. Lass sie gehen.

Komm, machen wir einen Spaziergang.

Nun alter Mann, was schaust du so?

Hast du noch nie eine nackte Frau gesehen?

Hey, ihr vornehmen Italiener.

Lernt euch zu waschen.

- Also? - Nein, Furie.

- Das ist absurd, völlig unmöglich. - Aber warum?

Du hast mir doch gesagt, dass du mich magst.

Es ist wahr. Ich mag dich und hefte, dass dieses Gefühl noch lange anhält,

aber wir kennen uns gerade einen Tag und haben noch das ganze Lehen vor uns.

Nu musst verstehen ...

Ich hin 23 und habe schon viel im Lehen gelitten.

Das Alter ist ohne jede Bedeutung. Nur der Mensch zählt.

Ich habe dir in die Augen geschaut und gesehen,

dass du eine liebe und sensible Frau bist.

Nu bist die Frau, die ich schon immer suchte.

Die Frau, die ich mein ganzes Lehen ehren und liehen möchte.

Bis in alle Ewigkeit.

Nein. Tu es nicht, Furie.

Nein, Furie. Bitte nicht.

Geh nicht weiter, bitte.

Sei ein guter Junge. Ich hin noch nicht bereit.

Ich bin noch Jungfrau.

entschuldige, Velma.

Vergib mir. Ich wollte dir nicht zu nahe treten.

Aber ich ... Ich liebe dich.

wirklich.

Ich liebe dich auch.

Ich glaube, es wird zeit, dass wir ins Haus gehen.

Outen Morgen, Liebling. Out geschlafen? - Outen Morgen.

natürlich. Obwohl ich die meiste Zeit kein Auge zugetan habe.

- Wann kommst du wieder zurück? - Ich weiß es nicht.

Ich bringe Furio nach Livorno und dann muss ich den zweiten Teil des Buches

heim Verleger abgehen und kassieren. Ich denke, dass ich 3 oder 4 Tage weg hin.

Hetz dich nur nicht zu sehr ah, Liebling.

Aber dass du auf keinen Fall vergisst, mir Geld mitzubringen.

Jetzt ...

Jetzt wo die Schreinerarbeiten erledigt sind, musst du Velma bezahlen.

zunächst muss von ihr noch einiges Korrektur gelesen werden.

Aber auch dieses Problem werden wir lösen sie wird ihr Geld bekommen.

Kannst du das nicht allein machen?

Was hast du denn? Ist die große Liebe schon vorbei?

Glaubst du denn ich hätte nicht gemerkt, dass zwischen euch etwas gewesen ist?

Nu scheinst mich für recht dumm zu halten.

Allerdings habe ich für gewisse Dinge Verständnis.

Ich habe wirklich Glück, dass ich solch einen verständnisvollen Mann habe.

Ich habe gelernt, das Lehen so zu nehmen wie es ist,

und meine Frau ist nur ein Teil davon, wenngleich ein wichtiger.

In gewissen Dingen muss man großzügig sein.

Ich weiß, dass du mich nicht grenzenlos liehst.

Auf jeden Fall möchte ich, dass sie geht. Sie stört mich.

Sie ist den ganzen Tag um mich herum.

In letzter Zeit wurde sie sogar etwas aufdringlich.

Soweit ich das beurteilen kann, glaube ich,

dass sie sich sogar recht reserviert verhält.

Wenigstens verbringt sie, im Gegensatz zu

manch anderen, die NaCht auf ihrem Zimmer.

Was soll das heißen?

Kleine Affären sind das Salz des Lehens und ich gestatte sie dir.

Aber pass gut auf, dass dich die reizende Kannibalen nicht aufrisst.

Glaubtest du, dass wäre mich auch entgangen?

Immerhin hast du mich vor der Tür stehen lassen.

Ich habe euer Treiben gehört.

Wie zwei läufige Hündinnen habt ihr euch benommen.

Heute Nacht hast du dir das Lehen aussaugen lassen.

möglicherweise war es gut für meine Gesundheit.

Wie dem auch sei. Ich möchte dir einen Rat gehen.

Sei auf der Hut und unterschätze sie nicht.

Das ist Furie. Ich bitte dich, sei nett zu ihm.

Aber sicher.

Auf Wiedersehen, Alessandra.

Auf Wiedersehen, Furie.

Schade, dass du uns so schon wieder verlässt.

Ja, es ist ein Jammer, aber die Pflicht ruft.

- Darf ich dir schreiben, Velma? - Aber selbstverständlich.

Wenn ich nach Livorno komme, werde ich dich besuchen.

Wir müssen los, Furie.

Also, nun kann das heimliche Spiel wieder beginnen.

Hör zu, es gibt Momente, die nicht wiederholt werden dürfen,

denn dann verlieren sie ihre Faszination.

Die Vergangenheit kehrt nicht zurück, Velma.

Musst du immer neue Gefühle entwickeln, damit du dich lebendig fühlst?

Begreifst du nicht, dass du innerlich ausgebrannt bist?

Gehrauchte Dinge langweilen mich.

Ich frage mich wirklich, wer dir diese Ideen in den Kopf gesetzt hat.

Im Gegenteil. Frauen haben nur einen Gedanken.

Sie wollen, dass der Mann als Sieger zurückkehrt.

Es sei denn ihre Briefe kommen zurück, weil der Geliebte gefallen ist.

Ich fahre heute übrigens noch bei einer Kriegerwitwe vorbei.

- Um sie zu trösten? - Aber nicht im Traum!

Hör zu mein Sohn, ich hin ein Wahrzeichen der Treue.

Denke daran: Einmal den Frauen treu, immer den Frauen treu.

Das ist schon recht gut für den Anfang.

Do ...

Do ...

Du wirst sehen, wie schnell du es lernen wirst.

Fass auf! Do ...

Dein Duft der Wildheit und der Zügellosigkeit dringt mir ins Blut.

Meine Geliebte, du machst das sehr gut.

Ich habe ein Verlangen nach dir.

Ich genieße deine Nähe.

Ich begehre dich.

Könnte ich doch mein Verlangen stillen.

Ich halte es nicht aus. Lass uns miteinander schlafen.

Ich habe leider nicht viel in meinem bescheidenen zelt aufheben können.

Und ich bedauere zutiefst, dass einige Dinge

nach seinem Tod verloren gegangen sind.

- Hier ist seine goldene Uhr. - Sie war ein Geschenk von mir.

Er sagte immer: Jede Stunde, die vergeht, sei eine Stunde des Gedankens an mich.

Er hat häufig von Ihnen gesprochen.

Wir wollten zusammen einen Film drehen, nach einem Stoff von mir,

denn der arme Filiberti war ein grober Regisseur.

Sie können ruhig sagen, dass er begnadet war, ...

... leider kannte er nicht die richtigen Leute.

Ich war früher Schauspielerin und versprach mir eine große Zukunft.

Als noch sehr junges Mädchen habe ich Filibert kennengelernt.

Ich will Ihnen etwas zeigen.

Ich habe Fotografien, die mich in meiner Jugend zeigen.

Hier, all diese Bilder zeigen mich.

War ich nicht ein reizendes junges Ding?

Ist das nicht sehr geschmackvoll?

Uheraus attraktiv.

Ich hin fasziniert.

Ja, ja, wunderschön.

Sehr interessant.

Aber Filiberti war eifersüchtig und so wurde nichts aus meiner Karriere.

Ich kann Ihnen wirklich nichts zu trinken anbieten?

Einen Tee oder Kaffee oder Likör oder irgendetwas anderes Seher?

Danke, bemühen Sie sich bitte nicht, Señora.

welche Ausdruckskraft und welche Grazie.

Mein Mann hatte in letzter zeit gewisse Pflichten vernachlässigt, verstehen Sie?

Nein, ich sollte besser schweigen. Tote verdienen doch Respekt.

Seien Sie unbesorgt. Wir waren enge Freunde und sprachen oft miteinander.

Oh Gott, so einer war also mein Filiberti.

Er hat über mich geredet.

Nun ist es egal, da Sie doch schon alles wissen.

Bedienen Sie sich. Ich stehe Ihnen zur Verfügung.

machen Sie mit mir, was Sie wollen.

Sehen Sie Señora, ich möchte nicht,

dass irgendwelche Missverständnisse aufkommen.

Ich möchte nur einen der Filme erwerben, von denen Filiberti immer sprach.

Und Sie wollen ihn nicht in Gesellschaft der Hauptdarstellerin genießen?

Das würde ich zu gern tun, doch meine Zeit ist begrenzt.

Wie Sie wollen, aber ich sage Ihnen, der Preis bleibt der gleiche.

Oh mit oder ohne Gesellschaft: 5000 pro Rolle.

Es sind 15 Rollen inklusive der Rollen mit dem Ton.

Filiberti hatte mir angedeutet, dass eine Rolle um die 2000 kosten wurde.

Ich verstehe, dass der Krieg die Inflation mit sich bringt,

aber das grenzt bereits an eine galoppierende.

Sagen wir 3000, ohne sie vorher gesehen zu haben.

Ich fühle mich gedemütigt.

Sie können doch nicht mit einer Witwe über den Preis handeln.

Na gut, 3000.

Sagen Sie, mein Lieber.

Sie wollen wirklich nicht noch ein bisschen bleiben?

vielleicht ein anderes Mal. Könnten Sie mir die Rollen gehen?

natürlich.

Ich werde Ihnen ein paar Kunden vorbeischicken.

Ich melde mich wieder, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

Impotenter Kerl!

Ich möchte noch was.

Velma, bring uns noch eine Flasche Champagner.

Ich hin nicht deine Dienerin und ich hin auch nicht schwarz.

Du verdammtes kleines Miststück.

Nu hast in diesem Haus freie Kost und Logis und möchtest auch noch geachtet werden.

Dein Mann hat mich angestellt und für das Geld arbeite ich den ganzen Tag.

Und wenn ich das Geld erstmal in der Hand habe, ...

... werde ich das grobe Glück haben dich

und diese dahergelaufene Wilde zum Teufel zu schicken.

Velma! Wie redest du mit uns?

Du hast wohl vergessen, welche Position du inne hast.

Ich weiß, wie gut es dir gefiel die Zunge dahin zu stecken,

wohin ich es dir nicht mehr erlaube.

Es reicht dir wohl nicht, nur den Lohn zu nehmen.

Nie Senorina scheint noch weitere Plane zu haben.

Sie will die Frau von Desilvestres Junior werden.

Aber darauf würde ich nicht spekulieren.

Ich verspreche dir, dieser Junge wird eher schwul,

als dass er in dein Bett kommt.

Komm Liebling. Lass uns gehen. Wir holen uns den Champagner allein.

Hier drinnen stinkt es mir zu sehr nach Aas.

Lade den Wagen aus.

Aber ich verstehe das nicht.

Das ist ein Sommergewitter. Ein Schauer, und es ist vorbei.

Liebling, komm doch her.

schließt wieder Frieden und dann wir kein Wort mehr darüber verloren.

Warum sollte ich Frieden schließen? Ich führe doch gar keinen Krieg?

Ich werde dich umbringen, du dreckiges Luder.

Ich hingegen liebe dich, du dummes Stück.

Pepe, schaff bitte alles ins Haus.

Ihr werdet begeistert sein.

Ich habe etwas mitgebracht und habe ein unglaubliches Projekt vor.

Ich habe eine komplette Filmausrüstung gekauft,

so können auch wir einen Film drehen.

Es geht los.

Ich hätte das besser gemacht.

Pepe. Geh zum Tor.

Jawohl, Senorina.

Nie Post ist da!

Ja, ich komme.

- Das dauert immer eine Ewigkeit. - Ja.

Na ja, er ist ein bisschen hochgerutscht.

Was schaust du so? Geh endlich!

Meine Freundinnen, der Himmel klärt sich auf.

Es droht kein Gewitter, aber es kündigt sich ein kleiner Süd-West-Wind an.

Rede nicht drum herum. Drück dich etwas klarer aus.

Sie sind nicht bereit den wechsel zu prolongieren.

nicht einmal, wenn ich Ihnen überhöhte Zinsen zahle.

Wir schaffen es schon. Wir werden auch nachts durcharbeiten müssen.

Es gabe da noch eine Möglichkeit wie wir schnell zu Geld kommen könnten.

Als ich die Filmausrüstung kaufte, tat ich das nicht, um eure Begierde zu stillen.

- Nicht wahr, Alessandra? - Tatsächlich?

Ich habe bemerkt, dass Filiberti mit seinen schmutzigen Filmen

einen bemerkenswerten Markt bediente.

Dazu zählen Reiche, Würdenträger, industrielle.

Leute, die genug Geld haben,

um für ihr Vergnügen zu bezahlen und bei denen man von einer Anzeige,

wegen unmoralischen Handels absieht.

Und wer wären die Darsteller?

Na ihr. Ihr seid schön, jung und Leidenschaftlich.

Ihr wärt geeignet. Ihr drei seid ideal. Ich kann es mir sehr gut vorstellen.

Mir passt das nicht. Ich gehe doch meine Persönlichkeit auf,

wenn fremde sich an meinem Körper ergehen.

Daran habe ich auch gedacht.

Es werden Filme sein, die in Venedig, zu Zeiten des Casanova, spielen.

Nie Frauen werden Masken tragen, damit man sie nicht erkennt.

Oh, dann hin ich dabei.

- Aber nur, wenn Alessandra mitmacht. - Aber sicher wird sie das.

Ich mache mich jetzt daran ein Drehbuch zu schreiben.

Ich bitte euch, sagt zu niemandem etwas.

Ich stelle mir das so vor: Sie wird eine Nonne spielen. Die andere ...

... eine Freidenkerin, die in Männergarderobe auftritt.

Verzeihung, aber wie willst du hier drin einen venezianischen Schauplatz schaffen?

Noch Dazu aus dem 18. Jahrhundert.

Nun, ich denke mit Bildern.

Ich werde das geschickt arrangieren.

Das einzige was zählt, ist eine erregende Geschichte und das nackte Fleisch.

Wie schön du doch bist, Zerbal.

Ich habe mich nur für dich schön gemacht.

Du kannst mich nicht zwingen, diese Schweinereien mitzumachen.

Nu wirst mich jedenfalls nicht mit deiner Kamera filmen.

Es reicht mir.

Ich habe es getan, damit du Spaß hast. Für deinen Profit tue ich es nicht.

Sie hat recht.

Suche dir Schauspielerinnen, die bereit sind sich nackt zu zeigen.

Auf mich wirst du auch verzichten müssen.

Wenn wir den wechsel nicht bezahlen können, pfänden sie uns das Haus

und wir sitzen auf der Straße.

Du verstehst nicht was es heißt, Schulden zu haben, schöne Prinzessin.

Wenn du nicht mitmachst, schicke ich dich in ein Flüchtlingslager.

Wir werden in einem möblierten zimmer Unterschlupf finden.

Natürlich mit Küchenbenutzung.

Wir haben doch schmuck. Verkaufen wir ihn einfach.

Der schmuck gehört Furie. Seine Mutter hat ihn hinterlassen.

Einverstanden, Elio. Wir machen mit in deinem Film.

Beweise dein Talent als Regisseur.

Wir sollten am besten mit einer Szene beginnen, die grausam und erregend ist.

Warum nehmen wir nicht meine Lebensgeschichte?

Als ich noch ein jungfräuliches Mädchen war, kamen Männer in mein Dorf,

die jede Form von Gewalt anwendeten.

Sie trieben es wild mit den Frauen und sogar mit den Kindern.

Unsere Krieger hatten sie bereits umgebracht.

Ich floh vor ihnen in eine Grotte.

Und in der Dunkelheit fand mich ein Mann, ...

... der mir, mit dem Maschinengewehr in der Hand, meine Jungfräulichkeit nahm.

Ich hin sicher, dass diese Geschichte deinen Freunden,

den glorreichen Eroberern, gefallen wir.

Nu hast eine ganze Menge hinzugedichtet.

Ich will, dass das der Film schonungslos zeigt, ...

... aber an meiner Stelle muss eine weiße Frau leiden.

Velma! Alessandra!

Wir sind fertig.

Gebt rüber und halte euch im licht.

Die Kamera ist auf das Bett eingerichtet, also bleibt möglichst drinnen.

Wisst ihr noch, was ihr tun sollt? Wiederholen wir es noch einmal.

Ner Titel heißt: ,,Die Mysterien der Inquisition". Leg dich hin.

Nu bist eine unschuldige Jungfrau, und du die Oberin eines Klosters.

Das ganze muss Leidenschaftlich und möglichst brutal aussehen.

Binde ihre Hände und Füße fest.

Zieh den Strick fest, denn es soll echt aussehen.

So, das hatten wir.

Nu bist gefesselt,

Alessandra kommt rein und möchte von dir das Geständnis, dass du eine Hexe bist.

Sie zerreißt dir das Nachthemd und

verlieht sich in dich, statt dich zu foltern.

Dann beginnt sie langsam dich am ganzen Körper zu küssen.

Ist das soweit klar?

Sekunde noch, binde auch diesen Fuß fest.

Ihr hört auf mein Kommando und wenn ich Action rufe, fangt ihr an.

Macht es mit Leidenschaft.

Spielt nicht nur eure Geilheit, sondern seid es auch.

Das tut mir aber weh.

Es ist besser, wenn du schmerzen hast, denn nur so kannst du ausdrücken,

wie sehr du gequält wirst. Aber später wirst du es genießen.

Ich garantiere dir, du wirst Gefallen daran finden.

Nie Maske. Setze sie mir auf, schnell.

Meine Liebe, die brauchst du doch nicht.

Alessandra! Setz mir sofort die Maske auf.

Alessandra!

Bitte, Alessandra!

Ihr habt mir versprochen, dass ich eine Maske tragen darf. Alessandra!

Nein!

- Action! - Nein, nein, Alessandra!

Nein!

schau' mich an! So wolltest du mich doch über dir haben, oder?

Nein!

Nein!

Alessandra! Nein! Nein!

Nein!

Lasst mich gehen!

Nein, du magst das doch!

Nein!

Los, besorg es ihr. Worauf wartest du noch?

Nein, nein, nein!

Bitte nicht!

Nein! Nein!

Nein, nein!

Stopp! Stopp!

Stopp!

Aber, was sagst du da Zerbal?

Das ist doch nicht möglich.

Es darf nicht wahr sein, dass alles vorbei sein soll.

Das Lehen hat keinen Sinn mehr, wenn du mich nicht mehr liehst.

Hör zu, ich hin immer noch deine Herrin.

Nu gehörst mir. Du bist meine Sklavin.

Nein, Alessandra. Ich gehöre dir nicht mehr.

Aber ich liebe dich doch. Ich gehöre dir.

Lass mich deine Sklavin sein.

Ja, Alessandra.

Nu bist mein und wirst tun, was ich verlange.

Du bist meine grobe Hure. Du bist die beste aller Huren.

Hör zu, Alessandra.

Na du meine Sklavin bist, musst du tun, was ich von dir verlange.

Ich hin deine Dienerin, aber bitte Zerbal, küss mich.

- Ich verlange drei Dinge von dir. - Von mir aus auch Tausend.

Erstens ...

Du wirst das kleine Luder Velma umbringen, weil sie gefährlich ist.

- Ja, wir werden darüber reden. - Nein, jetzt.

versprich mir, dass du es tun wirst. schwöre es!

Ja, ich schwöre es.

Zweitens: Ich möchte den ganzen schmuck haben, der Furie gehört.

Ich will alles haben, was ihm seine Mutter überlassen hat.

In Ordnung, du bekommst ihn.

Und drittens?

Ich will auch deinen Mann als Sklaven haben.

- Er ist schon jetzt mein Sklave.

Ich werde ihn dir schenken.

Und jetzt küss mich.

Ich muss dringend telefonieren.

- Das Telefon hängt an der Wand. - Danke!

Wer ist da? Ich möchte bitte den Kadetten Furio Del Sivestres sprechen.

Es ist schrecklich gewesen, Furie.

Ich hin jetzt nicht mehr die, die du vor Wochen kennengelernt hast.

Sei tapfer.

Wir werden jetzt zusammen nach Hause gehen.

Mein Vater wird mir einiges erklären müssen.

Es ist sinnlos, dass du mich so prüfend anschaust.

Meine Antwort ist unwiderruflich : Nein.

Ich denke nicht im Traum daran jemanden umzubringen.

Genauso wenig werde ich meinem Sohn sein legales Erbe wegnehmen.

Mit der Unterwerfung hin ich, dir zu Liebe, einverstanden; aber nur, ...

... wenn du heute Nacht mit mir schläfst.

Wie stellst du dir das vor? Sie ist eifersüchtig und besitzergreifend.

Sie verlangt, dass mich niemand anfasst. nicht einmal mit dem kleinen Finger.

schon gar nicht mein eigener Mann.

Darin sehe ich kein Problem.

Zwei von denen in einem Glas Rum aufgelöst und sie wird 10 Stunden schlafen.

Du könntest es mit einer ganzen Fußballmannschaft treiben und

sie würde es nicht mitgekommen.

Irgendwie hat die Sache ihren Reiz, oder?

Sie hat uns eine Menge Ärger gemacht.

Mir nicht.

Zerbal, es ist alles soweit in Ordnung. Die Zeremonie kann beginnen.

- Was ist mit dem Miststück? - Er wird sie finden und herbringen.

Der schmuck?

Er sagt, dass es Probleme mit seinem Sohn gehen wir,

aber er findet auch dafür einen Weg.

Na dann, trink auf meine Unterwerfung.

Siehst du, was sie tun? schau dir diesen Blödsinn an.

Elio, du wirst jetzt aus meinem Besitz in die Hande von Zerbal übergeben.

Schwöre, dass du gehorchen wirst oder lieber stirbst.

Ich schwöre es.

Nu wartest hier auf mich.

Darf ich auch an diesem schönen Pest teilnehmen?

Hast du dich entschlossen zurückzukommen?

Benimmt man sich so?

Einfach das Haus zu verlassen.

Wo hast du dich versteckt?

Wir sind in Sorge um dich gewesen.

Nu hast dir sicher nur einen Spaß erlaubt, oder?

Ich glaube, du verstehst es nicht.

Ich hin dort hingegangen, wo ich hingehen sollte.

Jetzt kehre ich zurück, um es euch heimzuzahlen.

Was willst du damit sagen, Velma? Was hast du getan?

Wie dumm du doch bist, du grobes Genie.

Held der Liebe, Schriftsteller des Krieges ...

... und talentierter Geschäftemacher.

Man erreicht nicht immer seine hochgesteckten ziele.

Nu bist ein mieser Wurm, dessen Schicksal es ist,

vor Nutten auf Knien rumzurutschen.

Nur einer wie du konnte mir antun, was du mir angetan hast.

Was wird dir die Zerstörung meiner Jungfernschaft einbringen?

Du hast damit deinem eigenen Sohn seine Befriedigung genommen.

Was hat denn sein Sohn damit zu tun?

Ich habe dich doch mit meinen Händen entjungfert.

Dann habe ich dich solange benutzt, wie ich es wollte.

Du bist nichts weiter als eine Hure und ein lesbisches junges Ding.

Was für ein leidenschaftlicher Auftritt.

Nen solltest du dir für bessere Gelegenheiten aufheben.

Du redest nur Unsinn.

Was euch noch interessieren könnte: Ihr habt den Film nicht mehr.

Es sieht so aus, als hättet ihr es noch gar nicht entdeckt.

Du gemeiner, dreckiger, kastrierter Säufer.

Was hast du mit dem Film gemacht? Wem hast du ihn gegeben?

Ich habe ihn, Papa.

Gib ihn mir.

Los, mach schon!

Gib ihn mir!

- Zerbal! - zurück!

Nein, nein, nein!

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