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(Musik)
(Musik)
Nein, danke, ich vertrage nicht halb so viel wie Sie.
Was ist schon ein Schlückchen Wodka? - Ich glaube, wir sind uns einig.
Die Deutsche Chemie AG möchte im Frühjahr in Leningrad mit dem Bau...
Ich tue, was ich kann, Dr. Lohmeyer! - Die Deutsche Chemie AG
ist Ihnen zu großem Dank verpflichtet. - Es war mir ein Vergnügen.
Was ist mit Unimax, unserem Konkurrenten? - Unimax?
Aber ich bitte Sie, wer ist denn Unimax?
Damit sind Ihre Verhandlungen mit der Unimax sozusagen gestorben?
Sie haben das Wort von Boris Stravinski.
Nasdrowje!
(Boris) Fahren Sie zurück nach Ostberlin? - Nein, ich habe noch etwas Privates vor.
Ich verstehe. Auf Wiedersehen. - Doswidanja.
(Telefon)
Ja, was gibt's? - Schlechte Nachrichten.
Das Werk soll die Chemie AG bauen. - Verdammt! Seit dieser Boris Stravinski
die Wirtschaftsverhandlungen führt, wird ständig die Chemie AG bevorzugt.
Damit muss endlich Schluss sein! Sie wissen, was Sie zu tun haben.
(Musik)
Cheri...
Hallo!
(Russisch)
Das Übliche? Ein Cuba Libre! - Ja.
(Musik)
(Musik)
Fred. Yes, I have. Seems to be a really... - Hot stuff.
Hot stuff, you know. Top secret. Military stuff. Yes, Richard, Scheiße!
Where did you pick up that Iausi Englisch? - Aus dem Kentucky Fried Chicken!
(Spannende Musik)
Ja!
(Boris singt: "Kalinka")
(singt)
Untertauchen!
Bitte...
(Musik)
n' Abend. Wo soll's denn hingehen?
Malchower Straße 45, Ostberlin. - Moment mal!
Ostberlin? - Was macht das?
Da müsste ich 'ne Pauschale ausmachen mit dem Herrn. Ist dem nicht gut?
Er hat nur einen über den Durst getrunken. Reicht das?
100 Mark? Ja, das reicht. Der hat ganz schön zugeschlagen, was?
Kleine Familienfeier. - Ja, der Goldene Westen
bekommt nicht jedem. Hoffentlich kotzt er nicht.
Fahren Sie vorsichtig. - Ok.
So! Hier, 100 Mark! Mein absoluter Glückstag heute!
Aber echt sympathische Leute, Ihre Verwandten.
Also, Malchower Straße 45. Wart mal, die kenn ich!
Die geht doch von der Dingsda ab, na, von der... Ich seh schon,
mit Ihnen ist nichts mehr los heute. Keine Sorge, wenn ich erst mal drüben bin,
weiß ich's wieder. War schon oft drüben. Nicht privat, immer geschäftlich.
Hab ja keine Verwandten mehr da. Hier auch nicht. Alle tot.
Sie sind auch schon Rentner, was?
Ich mein ja nur, weil Sie einfach so von Ost nach West und so...
Mann, ist der voll! Wie ist es denn jetzt so da drüben, hm?
Na ja, um ehrlich zu sein, ich will's gar nicht wissen.
Interessiert mich nicht mehr. Weil, nächste Woche bin ich schon in Australien.
Australien, da staunen Sie, was? Ja! Taxi, ade!
Mach 'ne Schaffarm auf. Verstehen Sie was davon? Nicht?
Ich auch nicht. Na, und? Gibt ja schließlich Fachliteratur.
Hier! Ich bin schon auf Seite 346.
Gleich geht's weiter. Scheißgrenzübergang, was?
(Musik)
Ausweis...
Ausweis! Mann, ist der voll.
Und der Herr da? - Dem ist schlecht.
Machen Sie keine Witze, Mann! - Dem ist wirklich schlecht.
Dem Mann im Taxi soll's schlecht sein. Die Papiere!
Hallo! - He!
Das ist Boris Stravinski!
In Ordnung, Sie können weiterfahren.
Sie sind wohl 'n hohes Tier, was?
Hätten Sie doch gleich sagen können. Na, mich geht's ja nichts an.
So, wir sind da! Mann, ist der voll!
Bitte sehr! Mo, Moment!
Hallo?
Nein!
Das ist Stravinski. - Nein.
Doch, Sie haben es gewusst! - Nichts hab ich gewusst.
Was war 'n das? - Ein Kollege von Ihnen.
Er will auch nicht reden. (Schrei)
Das blüht Ihnen auch, wenn Sie nicht endlich die Wahrheit sagen.
Aber es ist die Wahrheit! - Verstehe. Natürlich.
Ihr Name war noch gleich? - Herbert, Joachim, Reinhold Böckmann,
geboren am 5.9.1935 in Dessau-Anhalt, Größe: 177 an, Augenfarbe: blau,
besondere Kennzeichen: keine. - Gut gelernt.
Ausgezeichnete Arbeit, ich kann nichts erkennen.
Böckmann! - Ja?
Noch mal von vorn! - Herbert, Joachim, Reinhold...
Sie wollen mir also weismachen, dass Sie durch Westberlin,
über den Grenzübergang, quer durch den russischen Sektor...
quer durch die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik fuhren,
ohne die Leiche hinter ihnen zu bemerken? - Ja.
Unsinn! So blöd kann doch keiner sein! - Doch, Herr PoPo, Protopopov,
ich bin so blöd. - Welche Blutgruppe?
Kein Blut, Ketchup! - Ketchup?
Ketchup, je Einheit auf 100 g bezogen: Eiweiß 2 g, Fett 0,4 g, Wasser 70 g...
Denken Sie vielleicht, ich weiß nicht, was Ketchup ist?
Wir haben zu Hause kistenweise Ketchup! - Ach ja, woher denn?
Wir haben das Auto auseinandergenommen und das gefunden.
"Schafzucht". "Wichtig: Hüte dich vor dem erregten Schafbock."
Lassen Sie das dechiffrieren! - 10 der besten Leute arbeiten schon dran.
Und? - Muss 'n ganz neuer Code sein.
Hören Sie, Freundchen,
wir können Sie hier stundenlang sitzen lassen! Tagelang!
Monatelang! - Jahrelang!
Meine Herren, ich bin doch nur Taxifahrer! Glauben Sie mir doch endlich!
Ich lese nicht mal Kriminalromane. Ich hab nichts damit zu tun.
Beruhigen Sie sich. Sie haben gehört, was mein deutscher Kollege sagte.
Jahrelang! Aber ich geb Ihnen jetzt 5 Minuten Zeit. Denken Sie nach.
Und dann sagen Sie endlich die Wahrheit. Zigarette? Whisky?
'N doppelten. - Scotch oder Bourbon?
Bourbon. - Jim Beam, Four Roses, Jack Daniels?
(Schreie)
Herr Oberst, ich hab's mir überlegt. - Wunderbar. Ich höre?
Ich hätt doch lieber 'n Scotch.
(Unverständlich)
Wie ist Ihre Meinung, Genosse Michael?
Entweder ist er absolut harmlos, oder aber...
Ein Topagent der Amerikaner. - In 2 Tagen haben wir ihn butterweich!
Überlassen Sie ihn uns. - Ich hab eine bessere Idee.
(Schrei)
Oh, Sie haben es sich überlegt? - Ja. Bitte behandeln Sie's vertraulich.
Das versteht sich von selbst. "Hiermit bekräftige ich
nochmals meine Unschuld. Sollte ich auf unnatürliche Weise sterben,
so vermache ich alle beweglichen Güter Emma Prietschke,
Hauswartsfrau, Knobelsdorffstraße 33 b, Gartenhaus, Parterre, 2 x klingeln.
Meine Barschaft soll an die Schafzüchter in Australien verteilt werden.
Herbert Böckmann". Sie bleiben also bei der Version?
Ja. - Sie wissen, was das für Sie bedeutet?
Ja, ich habe mit dem Leben abgeschlossen. - Schön. Sie sind frei.
Frei? Also keine Hinrichtung oder... - Aber ich bitte Sie!
Sie sind doch hier nicht beim CIA, - Ja, dann...
Da ist noch eine Kleinigkeit: Von alldem, was hier gesprochen wurde,
und was Sie hier gesehen haben, kein Wörtchen zu niemandem!
Kein Wort, Ehrenwort! - Ich sehe, Sie sind vernünftig.
Falls Sie aber doch... Sie müssen wissen, unser Arm reicht weit.
Nur ein Wort, und... (Schrei)
Herr Oberst, Sie können sich auf mich verlassen!
(Musik)
Hier, bitte!
Beeilen Sie sich, der Mann kann fahren.
Hör auf!
Sehr aufmerksam!
Los,ab!
Nun? Wird's bald? - Na, also...
Was versprechen Sie sich davon, Genosse Protopopov?
Sie müssen noch viel lernen. Er ist unser Köder, Genosse Michael.
Wenn er etwas damit zu tun hat, wird er uns zu dem großen Fisch führen.
Gut, meine Leute werden ihn überwachen. - Nicht Ihre, meine Leute!
(Russisch)
(Musik)
Geschafft! Mann, hatte ich ein Schwein! Die Geschichte glaubt mir keine Sau!
Oh!
Yippie!
Wahnsinn, diese Russen!
(singt)
(Russisch)
(Singt) Schneifi, Schnafi, Schnaffi, Schnaffi, Schnaf...
Schnasti, Schnasti, Schneuzi...
Keine Fahrgäste mehr, mir reicht's heute! Ich hab Feierabend, bzw. Feiermorgen.
Dahlem!
100 Mark? - Is it enough?
Wer sind Sie denn? - CIA!
Nein! - Go on, man!
Dada, Amerikanci!
Nein! Ich arbeite nicht für die Russen! - Und warum waren Sie 5 Stunden beim KGB?
Bei wem? - KGB!
I'm sorry, nix verstehen. - Get the bastard!
(Schrei)
Boris Stravinski ist sicher tot? - Ja, ich hab es direkt aus Ostberlin.
Die haben wohl rausbekommen,
dass er uns mit topsecret military informations versorgt hat.
Was ist das? - Nix Besonderes.
Das haben wir hier jeden Tag.
So, und was sagen Sie dazu? - Das ist Ketchup, Herr Colonel.
Um das festzustellen, musste ich es nicht ins Labor geben.
Was wollen Sie dann noch von mir? - Wissen, wann Sie in Leipzig waren.
Ich war noch nie in Leipzig. - Aber das Hemd ist aus Leipzig!
Das war der kleine Fehler in Ihrer perfekten Tarnung!
Sie tragen Ostkleidung und nähen West-Etiketten an. How silly!
1. kann ich gar nicht nähen, 2. ist das Hemd von Lineworth!
Die haben das nachträglich angenäht. - Sie wollen mir weismachen,
hier werden ostdeutsche Hemden verkauft? - Auch Braunkohle, Toilettenartikel und...
Warum sollten Westberliner Bürger in einem US-Kaufhaus ostdeutsche Waren kaufen?
Weil... - Sie dort billiger sind, Sir.
Genau. - Darf ich jetzt?
Ok, take over. Useless, but very well, take over.
Also noch mal: Wie war das?
Aber das hab ich doch schon 30-mal gesagt! - Sie haben 30-mal gelogen. Warum?
Weil... (Protopopov) "Unser Arm reicht weit."
Darum. - Alle Achtung, das nenn ich Charakter.
Was kriegen Sie denn so im Monat?
Wenn's hoch kommt 2.000 Mark. - 2.000 Mark...
Haben einfach keinen Stil, die Jungs da drüben. Passen Sie auf:
Sie kriegen von uns ab jetzt 8.000 Mark. Macht zusammen 10.000 Mark.
10.000? Das verstehe ich nicht. - Sie arbeiten jetzt für uns.
Ach, Sie haben auch Taxis?
No! Shit! Come on!
Entweder er ist absolut harmlos... - Oder er ist Topagent von den Sowjets.
Das werden wir bald wissen. Ich lasse ihn beschatten.
(Musik)
Schade, hätte ich noch verkaufen können.
Tschüss, Frau Prietschke! - Wohin denn so eilig?
Schafe züchten! Hier, die Wohnungsschlüssel!
Hallo, Zentrale! Hier 4-5-22, Ich fahr jetzt nach Australien.
Scherzkeks!
Gepäckwagen gefällig? - Danke, gerne.
Geht's nach Australien, Schafe züchten? - Ja.
Hüten Sie sich vor dem erregten Schafbock. - Ja, ich w... Woher wissen Sie?
Haben Sie so schnell vergessen? Unser Arm reicht weit!
Gestatten Sie?
So!
Und nun fahren wir direkt nach Ostberlin. Oberst Protopopov erwartet Sie.
Zu einer letzten Unterredung. - Na schön.
(Spannende Musik)
Aber... Aber, mein Herr!
Nein! - Komm her, mein Täubchen!
Aber, meine Herren! - Nein!
Oh!
Was soll das denn?
Danke, Sie haben mir das Leben gerettet. - Schnauze!
Oh!
Wo ist mein Taxi? Ach, so...
Eine Mark. - Hier, bitte.
Eine Mark! Die Süddeutsche kostet eine Mark!
Wo wollen Sie denn hin? Eine Mark!
Halt! Halt!
Aber... mein Wagen! Halt! Mein Wagen!
Sie“!
Da sitzt der Fahrer nicht drin. - Der kommt schon. Steig ein!
Da kommt er schon angerannt. Pension Augsburg!
Schnauze! Schnauze! - Sind Sie denn narrisch? Unsere Koffer!
(Spannende Musik)
(Spannende Musik)
(Russisch)
Das ist nett, dass Sie einen Moment Zeit für uns haben.
Die Sache mit den Koffern... - Da!
Jesses!
(Spannende Musik)
Jetzt hat's geschnackelt bei ihm. - Was hat geschnackelt?
Das mit den Koffern. - Ah, ja...
(Musik)
(Spannende Musik)
Das da ist die Siegessäule, Rosl. - Ah, ja...
Können Sie nicht mal anhalten? - Schnauze!
Das ist aber nicht die feine Art. - Schau, da steht's:
"Der Berliner, ein Mensch mit Herz und... - Schnauze!
Genau.
Geschafft!
("Horch, was kommt von draußen rein")
Einbahnstraße!
(Spannende Musik)
Donnerwetter!
Oh! Oh! Oh!
(Musik)
Wo kommen Sie denn her?
Aus Miesbach. Wir wollen in die Pension Augsburg.
Kennen Sie die? - Pension Augsburg?
Die ist doch nicht hier!
Sauber! - Die ist im 1. Stock.
Rosli, steig aus! Wir sind da.
(Böckmann) Wo bin ich? - Sie sind hier bei der Kriminalpolizei,
nicht in der Märchenstunde! Nun sagen Sie endlich die Wahrheit!
Verdammt noch mal!
Ich kann nicht mehr... - Sie haben einen interessanten Fall,
Herr Kollege? - Ja, sehr interessant. Moment mal.
Herr Böckmann, nun erzählen Sie doch alles noch mal! Hm?
Also, 2 Herren setzten mir einen Fahrgast ins Taxi,
Die Herren gehen, der Tote bleibt sitzen. Ab nach Ostberlin in die Malchower Straße.
Ich mache die Tür auf, die Leiche fällt raus. Sie heißt Boris.
Die Russen kommen. Ich werde verhört, sag die Wahrheit und mache mein Testament.
Schon bin ich frei. Aber ich darf nichts verraten.
Zurück in den Westen. Da warten die Amis. Ab nach Dahlem.
Ich werde verhört und sage nichts, sonst bringen mich die Russen um.
Die Amis bieten mir 8.000 Mark mehr, aber ich will ja nicht zum CIA
sondern nach Australien. Also sag ich ja und fahre zum Flughafen,
Dort lauert mir ein Gepäckträger auf. Er ist Russe und zerreißt mein Ticket.
Er wird auf der Damentoilette von einer Stewardess angegriffen.
Die Stewardess ist ein Amerikaner und auch hinter mir her.
Ich flüchte mit einem bayerischen Ehepaar, Ferdl und Rosl,
und die Agenten hinter mir her. Sie hetzen mich in die Tankstelle.
Explosion... - Ja, und Ihre Forderungen, Herr Böckmann?
Wegen seelischer Grausamkeit vom EKG 120 Mark in Westwährung,
und dasselbe vom CIA in Dollars. Dazu Rückerstattung des Tickets
durch den russischen Gepäckträger,
sowie Übernahme der Taxi-Reparaturkosten zu gleichen Teilen durch CIA und EKG.
Wohin sollen wir das Geld überweisen, Herr Blöd, Böckmann?
Auf mein Konto in Australien. Warum lachen Sie?
Das ist die Wahrheit, verdammt nochmal! Ich bin nicht verrückt, ich bin normal!
Glauben Sie mir doch endlich! - Ich glaube Ihnen ja!
Das ist doch alles ganz logisch, gell? Sie ruhen sich jetzt erst mal
bei uns von den Strapazen aus. Dann werden wir noch etwas tiefer
in Ihre Geschichte eindringen, gell? - Ich hab doch alles erzählt!
Da gibt es noch Details, von denen selbst Sie nichts wissen.
Die schlummern tief unten. - Was wollen Sie denn nun noch wissen?
Na, was Sie zum Beispiel als kleiner Junge gemacht haben.
Wir sind ja nicht in Eile, gell?
Ich soll also in die Klapsmühle, was? Weil ich verrückt bin, wie?
Bitte, das könnt ihr haben!
Jung und Janoff!
So, reicht das? - Jung und Janoff!
Guten Tag. - Was wollen Sie von mir?
Nein! Nein! Nein!
Au!
Gell?
Ein klassischer Fall von Verfolgungswahn, gepaart mit einer besonders starken Form
infantiler Regression. Hat man selten, Ein Glücksfall für die Forschung!
Verzeihung, Herr Professor... - Ja, Frl. Schmidt?
Vielleicht ist der Arme nur erschöpft. - Von was denn?
Das wäre doch normal nach allem, was er erlebte. Wenn es wahr ist.
Das darf ich eigentlich nicht. Das geht auf meine Kappe,
wenn Sie weglaufen. - Keine Angst,
ich lauf nicht weg, Frau Doktor. - Ich muss jetzt in die Bibliothek.
Ok. - Morgen früh sehen wir uns wieder,
Herr Böckmann, zur Therapie.
Also vertiefen wir... Wie war das so als kleiner Junge?
Erinnern Sie sich? Was haben Sie da so gespielt?
Als kleiner Junge, eh...
Doktorspiele. - Doktorspiele?
Ja, und ich war immer der Onkel Doktor.
Ach, interessant!
Das haben Sie gespielt? - Ja, das hat der Kleine immer gespielt.
Dann spielen Sie's mir doch noch mal vor.
Da braucht der Kleine... Da brauch er aber den Kittel von dir.
Kittel? Wieso? - Na, weil,
da hat er immer 'n weißen Kittel gehabt. Sonst kann Herbie das nicht spielen!
Ach ja, Herbert...
Hier ist doch der Kittel.
So, jetzt aber schön spieli-spieli machen, gell?
Hi!
Brilli! Hihi! - Ja...
Brilli...
Uh! Jetzt spielen wir: Toti erwecki.
Toti erwecki... - Ja! Du bist im Sargi,
und ich dich erwecki! - Wir haben aber keinen Sargi.
Scheißi! Aber dann kann Herbie das nicht spieli.
Spieli! Spieli! Spieli! - Schon gut, Herbie. Da, Schranki!
Oh ja, Schranki Sargi! Paletti!
Komm, spieli!
Spieli! Du, Sargi, ja? Sargi!
So!
Scheißspiel, was? Tschüss! - Herbie!
Jung und Janoff!
Da ist er! Ab in die Gummizelle mit ihm! - Aufhören, ihr Idioten!
Ich bin der Professor, er ist der Patient! - Ja,Ja.
Gell? - Hören Sie auf, mich nachzumachen! Gell?
Geht es Ihnen nicht gut, Herr Professor? - Danke, es geht mir gleich wieder besser.
Gell?
(Musik)
Hallo, Frau Doktor! - Herr Böckmann! Wo kommen Sie her?
Ehrlich gesagt, ich bin ausgebrochen. - Aber Sie versprachen doch...
Bitte kommen Sie mit in die Klinik, es ist in Ihrem Interesse.
Schade. Ich dachte, wenigstens Sie... Ach! - Herr Böckmann!
Laufen Sie doch nicht weg!
(Spannende Musik)
We got him!
(Hupen)
(Musik)
(Hupt)
Danke!
Damned!
(Russisch)
Wahnsinn! Das glaubt mir ja wieder keiner. - Doch.
Ach, ja? Wer denn? Aber in die Klinik gehe ich nicht mit Ihnen.
Keine 10 Pferde bringen mich dahin zurück! Gell?
Keine Angst. Denken Sie, ich hätte Sie sonst zu mir mitgenommen?
Krieg ich noch einen? - Bitte.
Aber das ist schon der 3.! - Na und?
Nach dem, was ich durchgemacht habe, bräuchte ich 'ne ganze Whisky-Fabrik.
Hab jetzt noch weiche Knie. Prost!
Was soll ich bloß machen? - Das Beste ist, Sie gehen zur Polizei.
Und mich haben Sie als Zeugen. Ich sah ja, wie Sie verschleppt wurden.
Aber Frau Doktor, wir sind doch hier nicht in der Märchenstunde!
Sie waren wohl zu lange in der Anstalt, Frau Doktor? Das färbt ab. Gell?
Sie wollen nicht zur Polizei, aber was bleibt Ihnen sonst übrig?
Es, eh...
Es gibt eigentlich nur einen Zeugen, der mir helfen könnte.
Und das ist? - Der Mörder von Boris Stravinski.
Den müsste ich finden. - Phantastisch!
Und wie stellen Sie sich das vor? - Ganz einfach...
Ich werde Agent!
Tor! Tor! - Ruhe! Was? Der Kerl ist ausgebrochen?
Das war ja wohl unverantwortlich, ihm die Zwangsjacke auszuziehen! Geil?
On the Contrary, we are hot on his tail, yes, sir!
Was, immer noch nicht? Anfänger!
(Russisch)
Was tun? Wo ist er?
Wo bin ich? - Pst! Nicht so laut!
Es darf doch niemand wissen, dass Sie hier sind.
Guten Morgen, Herr Böckmann! - Morgen. Wieso bin ich denn im Bett?
Das war der Whisky. Sie haben die ganze Flasche ausgetrunken.
Dazu der Stress der letzten Tage...
Wer hat mich denn ausgezogen? - Ich, wer denn sonst?
Danke. - Sie haben 18 Stunden durchgeschlafen.
Es ist 12 Uhr. - Wissen Sie eigentlich, was Sie da tun?
Wenn das hier rauskommt, dann... - Flieg ich aus der Klinik.
Ich glaub, ich geh jetzt besser. - Nicht so schnell.
Wenn Sie nicht zur Polizei wollen, dann bleibt Ihnen keine Wahl.
Na ja, den Mörder von Stravinski finden... - Ja!
Sie glauben doch nicht im Ernst, ich soll ins Agentenmilieu?
Sie ahnen nicht, was für Talente Sie haben.
Ich? - Haben Sie schon mal darüber nachgedacht,
wie viele Kämpfe Sie gewonnen haben, bevor Sie geboren wurden?
In der Weltgeschichte gab es noch keinen, der genau so war wie Sie!
Es wird nie wieder einen Menschen geben, der Ihnen gleicht.
Abermillionen von Samenzellen tragen einen Wettkampf aus,
aber nur eine von ihnen kann gewinnen. Die, aus der Sie entstehen.
Ein ungeheurer, gewaltiger Wettlauf, aber nur einer gewinnt.
Der Stärkste! Der Schnellste! Der Ausdauerndste!
Das sind Sie, Herbert Böckmann.
Danke, nicht der Rede wert, Frau Doktor. - Anna.
Anna... - Wissen Sie auch,
was ich jetzt von Ihnen erwarte?
Was wäre der selbstbewussteste Geist ohne einen Körper aus Stahl?
Ah,ja...
50-mal, das reicht. Jetzt an die Hanteln!
Entschuldigung! - Halt! Vorsicht!
'Tschuldigung. - Bitte...
Aua!
Und nun zur Auflockerung eine Runde Judo. - Ja.
Au!
Ja. Oh! - Tag!
Was?
Ich glaub's Ihnen jetzt. Oh!
An die Dorsibar! - An die Bar, ja!
Halt! An die Stange!
Weiter geht's nicht. - Runter!
Herr Lewandowski, Telefon bitte!
Herr Lewandowski, Telefon! - Arme schön gestreckt halten!
Ja.
Herr Lewandowski! (Mann) Der telefoniert!
Soll sich kurz fassen!
Nicht einschlafen, wir sind nicht bei der Bundeswehr!
Danke. Kann ich loslassen? - Bist wohl neu hier?
Ja, ich bin erst seit 7 Tagen hier. Und Sie?
Seit 7 Jahren. - Das ist der Große Klaus,
unser bester Mann hier. - Alle Achtung!
Kann ich ja 'ne Menge von Ihnen lernen. Ich bin nämlich nicht zum Spaß hier.
Hab da noch 'ne Rechnung zu begleichen. - 'ne Rechnung?
Privatangelegenheit. Wenn ich den zwischen die Finger kriege,
dann ist vielleicht was los! - Viel Glück!
Um was für 'ne Rechnung geht's denn da? - Ach, nur um 'n toten Russen.
(Russisch)
Mein Kopf! - Es kann doch nicht so schwer sein,
den Fahrer dieses Pkw zu finden! Die Nummer hat er! Und?
Hier ist die Nummer.
Aber unser Mann im Kraftverkehrsamt Westberlin...
(Russisch)
Er arbeitet nicht mehr für uns. - Wir bezahlten doch sehr gut.
Ja, eben! Davon hat er sich jetzt ein Haus auf Mallorca gekauft!
Wir arrangieren ein neues Treffen mit der Deutschen Chemie AG,
sonst wird der Vertrag nie unterschrieben. Genosse Major! Ich habe da eine Idee.
Die ist so gut, dass selbst die Amerikanci applaudieren würden.
Wer ist der Besitzer des Wagens? - Steht in dem Brief.
Wo ist der? - Unterwegs nach Washington.
Die Deutschen schickten ihn ins Hauptquartier.,
Während wir auf den blöden Brief warten, sitzt der Kerl wahrscheinlich...
gemütlich vor einem Kamin und überlegt, was er noch für Dummheiten machen kann!
Herbert! Was machst du denn da? - Aber ich sollte mich doch
um deine alten Gartenmöbel kümmern. - Holst du bitte die Tüten aus dem Auto.
Mir sind die zu schwer. - Gerne! Kein Problem für mich.
Hab ja letzte Woche hart trainiert.
Hau ab! Du sollst abhauen, hab ich gesagt!
Würdest du mich vielleicht, eventuell...
(Spannende Musik)
Aus! Alles im Eimer! Es war alles umsonst! - Was war umsonst?
Alles. Ich schaff's einfach nicht! Die Kurse hätte ich mir sparen können.
Auch deine Theorien und Übungen. "Selbstbewusstsein leicht gemacht",
"Werde Nr. 1", "Weck den Riesen in dir", "Sich der Krise stellen",
"Der alternative Ödipus-Komplex", "Der hysterische Charakter",
alles umsonst! Und du hast dir so 'ne Mühe gegeben.
Und der Fitnesskurs war so teuer. Das schöne Geld! Aua!
Und das klappt auch nicht mehr. - Was ist denn passiert?
Da draußen war so'n Mistvieh von Dogge. Ich hab mich nicht getraut,
sie zu verjagen. - Aber Herbert,
du bist doch jetzt selbstbewusst, das weißt du doch.
Aber der Hund wusste es nicht. - Dann setzen wir die Therapie eben fort.
Aber ich muss den Mörder finden, bevor die uns hier finden!
Es gibt noch eine Möglichkeit, die wende ich nur in Notfällen an.
Wenn das kein Notfall ist! - Ich kenne ein neues Medikament,
das ist aber noch nicht im Handel. Wir machen noch Experimente damit.
Es optimiert das Selbstbewusstsein. Du fühlst dich unbesiegbar.
Ach! - Die ersten Experimente wurden in Chicago
von Prof. Thompson gemacht. - Und mit welchem Erfolg?
Zuerst durchschwammen 2 Nichtschwimmer den Missouri.
Dann lief ein bayerischer Bauer barfuß über den Nordpol.
Und ein Schauspieler wurde Präsident. - Das wär das richtige Mittel für mich,
Trotzdem, es wurde noch zu wenig getestet. - Du weißt doch genau,
in was für einer Klemme ich stecke, Anna! - Gut, du hast es so gewollt.
(Bellen)
Herbert? - Ja. Hier.
Hier, man muss es inhalieren. Du musst daran schnüffeln.
Und das ist alles? - Ja, probier's gleich aus.
Spürst du schon, dass es wirkt? - Ja...
Atme ganz tief ein, dann wirkt es.
Ja,gut so! Jetzt spürst du, wie deine Kräfte wachsen,
wie dein Selbstbewusstsein immer größer wird!
Ja!
Siehst du.
Sagte ich dir nicht vorhin ausdrücklich, du sollst hier abhauen? Oder?
(Winseln)
Was...
So, und jetzt hopp, du Pinscher!
Was haben Sie mit meinem Hund gemacht? - Schnauze!
Hören Sie mal, so geht das aber nicht! - Ach...
Du suchst Streit, du kleiner, mieser, hässlicher Gartenzwerg?
Sonst noch Wünsche? - Nein, nein.
Ok. Aber wenn ich deine Töle hier draußen noch einmal sehe,
mach ich sie kaputt! Klar?
Ich trinke auf Herbert Böckmann. - Herbert Böckmann, eh...
War das dieser kleine, miese Feigling? - Ja.
Friede seiner Asche. Prost!
Also...
Ich muss dir was sagen, Anna. - Hm?
Wie du weißt, bin ich ganz schön weit rumgekommen mit meinem Taxi.
Hab 'ne Menge gesehen, 'ne Menge erlebt, weiß Gott.
Aber noch nie hab ich eine getroffen, die so wie du, eh...
wieso du, du...
(Chanson "Milord")
("Milord")
Widerlich! - Widerlich? Was denn?
Na, der Sänger. Pass mal auf!
Das Öl, bitte!
Für Ihre Stimme!
Aber mein Herr, was machen Sie denn da? - Ölwechsel. Ende!
Müller, nehmen Sie mir das doch mal ab! - Guten Abend, meine Damen und Herren!
Gestatten Sie mir, dass ich mich Ihnen kurz vorstelle.
Mein Name ist Herbie Melbourne... - Sie sehen bezaubernd aus, gnädige Frau.
Sie waren ewig nicht hier, Herr Kommissar. - Ja, die vielen Überstunden...
Aus diesem Grund habe ich, Herbie Melbourne, mich entschlossen,
Sie ein wenig zu unterhalten. - Gestatten Sie,
dass noch jemand an Ihren Tisch kommt? (Böckmann) So wenig?
Ich bin doch nicht der Bundeskanzler! Dasselbe noch mal, Jungs!
Aber mit 'nem bisschen Pep! - Welche Tonart?
Egal, sucht euch eine aus., - F, Swing.
Na und? Un, deux, un, deux, trois!
(Chanson "Milord")
("Milord")
("Milord")
Verzeihung, wer ist der Sänger? - Hm?
Wer ist der Sänger? - Herbie Melbourne.
Melbourne? - Ich glaube,
ich sah den schon mal im Fernsehen. - Melbourne?
Jui!
("Milord")
Mein Gott!
Herbert! - Böckmann!
Guten Abend. Böckmann?
Böckmann?
Guten Abend. Machen Sie keine Dummheiten, kommen Sie raus, Böckmann!
Nein. Was mach ich nur?
Na, was ist, Böckmann? Muss ich erst die Jungs vom Revier holen?
Wer sind Sie eigentlich? - Kommissar Runge! Woher kennen Sie ihn?
Sie meinen Mr. Melbourne? - Hören Sie doch auf mit dem Quatsch!
Sie irren sich, Herr Kommissar. Da muss eine Verwechslung vorliegen.
Wir sind hier nicht in der Märchenstunde! Böckmann! Kommen Sie doch raus, bitte!
Nein. - Geben Sie mir 2 Minuten.
Ich sprech mit ihm, und Sie werden sehen, er kommt freiwillig heraus.
Also gut, 2 Minuten. - Herbie! Lass mich rein!
Nein! - Mach die Tür nur einen Spalt auf.
Ich trau mich nicht. - Gib dir einen Ruck! Atme tief durch!
Du weißt doch, einmal tief durchatmen, das reicht.
Hier, atme ganz tief ein!
Sie werden sehen, wie gut es funktioniert.
Ja...
Sie wollten mich sprechen, Herr Kommissar? - Ja, ich, eh...
Pass mal auf, du alter Wurzelsepp!
Herbie Melbourne erschrickt sich nicht gerne, wenn er singt. Ist das klar?
Und pass mal auf! Guck dich mal in aller Ruhe 'n bisschen an!
Mo, Moment mal. - Merkst du,
wie dir ganz plötzlich schlecht wird? - Jawohl.
Und darüber solltest du jetzt mal in aller Ruhe
ein bisschen nachdenken, nicht?
(Plätschern)
Das tut gut, was? Auf Wiedersehen!
Kapitalisti!
Anfänger!
Um Gottes Willen, Herr Kommissar, Sie sind ja ganz nass!
Mr. Melbourne bat mich, nach Ihnen... - Mr. Melbourne?
Ja. Kennen Sie ihn nicht? - Wissen Sie, die vielen Überstunden...
Haben sich doch gelohnt. - Vergiss das Fläschchen nicht, Herbert.
Herbie, bitte, ja?
Oh la la! Aber alles in allem war's doch 'n netter Abend heut Abend, oder?
Hm. Bist du jetzt auch gut in Form? - Aber keine Frage, Babe!
Na, dann leg mal los. - Was denn, jetzt? Hier?
Dada!
Herbie! Du musst Boris Stravinski finden. - Ach so, Ja.
Das muss aber nicht heute sein. Ich würde viel lieber...
Der Fitnesskurs ist doch zu Ende. - Ich muss noch zur Abschlussfeier,
Wann ist die? - Mittwoch.
Heute ist Mittwoch! - Oh, verdammt! Da muss ich hin!
Die Jungs werden sonst sauer. Gib Gas! - Ok.
(Spannende Musik)
Ich bin das Gehirn, ist das klar? - Was kriegen wir?
Was euch zusteht. - Fifty-fifty! Oder gar nichts.
Ihr müsst wissen, was Ihr wert seid, Jungs!
Du wirst alt, Klaus. - Klaus! Telefon für dich.
Wir haben erfahren, dass die Russen einen neuen Unterhändler einschalten wollen.
Es wird also zu einem weiteren Treffen mit der Chemie AG kommen.
Wir müssen deutlicher werden. - Gut. Wie hätten Sie's denn gern?
Diesmal schalten Sie beide aus. - Den Deutschen und den Russen?
Aber nicht für denselben Preis. - Warten Sie.
Ok.
Hoffentlich ist der Große Klaus noch da, er hat mir 'ne Menge beigebracht.
Auf später, Herbert. - Herbie! Gell?
Ciao! - Ciao! Nimm das Fläschchen mit.
Aber das brauch ich doch jetzt nicht mehr. - Man kann nie wissen.
Na, ok. Also, tschüss! - Tschüss.
Ich komm so schnell wie möglich nach, ja? - Ja.
(Spannende Musik)
Wir nehmen den Chevy!
Follow the girl! - Nein! Willst du alles vermasseln?
Njet. Amerikanci.
Wer nicht hören will, muss fühlen. - Komm, Kurtchen!
(Spannende Musik)
'n Abend! Ist die Feier schon zu Ende? - Ja, Sie sind spät dran.
Schade. Ist der Große Klaus noch da? - Wir sind die Letzten.
Haben wir uns nicht schon mal gesehen? - Nein!
Wirklich nicht? - Nein!
Ist Ja komisch. Na ja, gehen wir.
Nehmen Sie mich ein Stück mit? - Nein.
Schade, muss ich extra 'n Taxi nehmen. - Reicht das?
Ostberlin!
Ich glaube, ich irre mich. Ich hab Sie noch nie gesehen.
Sie waren das bestimmt nicht damals. Bitte lassen Sie mich gehen.
Nein! Reicht das? Ah!
Halt! Flossen hoch!
Was haben wir denn da? - Wo denn?
Mein Fläschchen. - Dein Fläschchen? Was soll das denn?
Gegen Heuschnupfen.
Lass ihn noch ein letztes Mal schnüffeln, ich bin ja kein Unmensch.
Ok.
Das reicht wohl! - Sicher!
(Musik)
Was ist 'n hier los? - Du hast mir das Leben gerettet.
Ach, hör doch auf! - Das werd ich dir nie vergessen.
Komm rum.
Alle Achtung, du hast 'ne Menge gelernt! - Nicht der Rede wert. Waren das die da?
Ja. - Was wollten die von dir?
Privatangelegenheit. - Wir müssen die Polizei rufen.
Warum die Polizei? - Polizei? Ach so, ja. Nee, lieber nicht.
Warum auch? Das kannst du ja erledigen. Also, nichts für ungut!
Warum hast du's so eilig? Suchen die dich? - Eh, nein.
Was ist es? Spuck's aus. - Ach, Privatangelegenheit.
(Spannende Musik)
(Klaus) Fass an. Hier, doch! Jetzt...
Das müssen wir begießen.
Da!
Du weißt jetzt, wer dein Freund ist.
Aber wir wissen es nicht. Hände hoch!
(Spannende Musik)
Herbie! Herbert! Wo bist du?
Herbert, wo bist du?
Runter! - Herbie Melbourne!
Herbie Melbourne!
Herbie! Herbie!
(Schüsse)
(Musik)
Herbie Melbourne!
(Musik)
Herbie Melbourne! Wo bist du?
(Musik)
Nein! - Halt! Ich muss ihn noch etwas fragen.
Du hast mir zum 2. Mal das Leben gerettet. - Vergiss es!
Warum waren die hinter dir her? - Privatangelegenheit!
Alle Achtung! Dann trennen sich hier unsere Wege.
Es war eine schöne Zeit.
(Musik)
(Dramatische Musik)
(Russisch)
Mein Sohn, nix ponimaju. Ich spreche kein Russisch.
Bin schon die dritte Generation hier, - Väterchen, vergeben Sie mir!
Gerne, mein Sohn. Wie heißt du?
Dimitri Worozki. - Gut. Und?
Ich habe schwer gesündigt, Väterchen.
So? - Ich war 30 Jahre Kommunist.
Ich vergebe dir... - Väterchen...
wenn du mir erzählst, wer der Mörder von Boris Stravinski ist.
Woher kennen Sie ihn? - Gott weiß alles, mein Sohn. Also?
Ich weiß nicht, wer der Mörder ist.
Rede! Oder willst du in der ewigen Verdammnis schmoren?
Ich weiß nicht, aber es gibt einen Plan.
Erleichtere dein Gewissen, mein Sohn.
2. Treffen zwischen Deutsche Chemie AG und einem neuen russischen Unterhändler.
Deutsche Chemie AG. Wann? - Heute Nacht.
Weiter! - Der Russe ist ein Strohmann.
Strohmann? - Er kann nicht verhandeln,
aber gut schießen. - Und der Deutsche?
Ist auch ein Strohmann. - Versteh ich nicht.
Wenn der Killer wieder auftaucht, werden die Strohmänner ihn...
(Telefon)
Hallo?
Hallo, Anna? Ich bin's, Herbert. - Herbert? Wo bist du?
Ich hab 'ne heiße Spur. Ich meld mich wieder, wenn ich mehr weiß.
Wo bist du? - In 'ner Telefonzelle,
Dann warten wir eben.
Dimitri, so jung und so begabt...
Ausgerechnet in eine Kirche zu flüchten, um dort zu sterben. Peinlich!
Genosse Michael, Sie verstehen vielleicht viel von der Diktatur des Proletariats,
aber von russischer Seele haben Sie keine Ahnung.
Sollten die Gespräche noch stattfinden? - Natürlich! Dimitri wird gerächt werden.
Um Gottes Willen! Ein Verrückter ist auf dem Weg zu mir!
Warum? - Blöde Frage! Weiß ich doch nicht!
Zeigen Sie, was Sie können!
Grüß Gott! - Halt!
Was ist?
(Hupen)
Was geht denn hier vor? - Ich möchte mich bewerben!
An was dachten Sie denn? - Personenschutz!
Wunderbar! Er wird als neuer Strohmann Dr. Lohmeyer beim Geheimtreffen vertreten.
Ist Gregori Ustinov eingetroffen? Gut. Er soll sofort hereinkommen.
Gregori Ustinov? - Unser bester Mann!
Der Meisteragent aus dem Kaukasus? Ja, lebt der denn noch?
(Russisch)
Oberst Protopopov? - Major Michael.
Sehr angenehm! - Verzeihung...
Eine Nachricht von der Chemie AG. Sie haben ihren Strohmann ausgetauscht.
Hier ist das Foto. - Also doch!
Der Taxifahrer, alias Herbert Böckmann, alias Herbie Melbourne. Raffiniert!
Wer auch immer die Verhandlungen sabotieren will, sie haben es geschafft,
den Killer als Strohmann einzuschleusen.
Liquidieren? - Hm.
Wer reitet so spät... - durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater... - mit seinem Kind.
Wo? - Im alten Zwischenlager der Chemie AG.
Im alten Zwischenlager...
(Räuspern)
Oh!
(Mundharmonika)
(Mundharmonika)
(Mundharmonika)
(Finger knacken)
(Spannende Musik)
Ah! Nicht sterben!
Oh, Gott!
(Telefon)
Hallo?
Ich bin's, Herbert. - Wo bist du?
Im Zwischenlager der Chemie AG. - Warum?
Der Killer ist hier, aber die Flasche ist kaputt.
Was? - Ich kann nicht mehr schnüffeln!
Ganz ruhig. Mach dir keine Sorgen.
Das sagst du so. - Nein, wirklich!
Das Fläschchen war nur ein Trick. - Trick? Anna!
Was sagst du da? - In dem Fläschchen war nur Nagellack!
Nagellack? Warum hast du das getan?
Um dir zu zeigen, dass du so was nicht brauchst!
Wieso, was, warum? - Du bist fabelhaft, du schaffst es!
Ich liebe dich!
Donnerwetter! Alle Achtung! Da bin ich also tatsächlich,
ob mit oder ohne Fläschchen, Herbie Melbourne! Hahaha!
Hahaha!
Reiß dich zusammen, Herbie!
(Spannende Musik)
Warten Sie hier!
(Musik)
(Mundharmonika)
Kompliment! Kompliment, Herr Kollege.
Normalerweise muss ich nur einmal schießen.
(Schuss)
Das Spiel ist aus, Brüderchen.
(Schüsse)
(Spannende Musik)
Klaus!
Das versteh ich nicht. - Ich auch nicht!
Bist du der Mörder von Boris Stravinski? Das kannst du nicht machen, Klaus!
Ich hab dir zweimal das Leben gerettet! - Auftrag ist Auftrag!
Aber eins darfst du nicht vergessen... - Was?
Ich bleibe dein Freund. - Mein Freund...
(Schüsse)
Wer ist dein Auftraggeber? - Privatangelegenheit.
(Spannende Musik)
(Anna) Herbert!
(Spannende Musik)
Herbert!
Hey, hey! Halt! Stopp!
Oh! Oh!
Ah!
Anna!
Anna!
Anna?
Anna?
Anna!
Anna!
Anna!
Anna! Anna!
Anna!
Anna! - Herbert!
(Spannende Musik)
Langsam!
Ich bezeuge, dass Sie unschuldig sind! - Danke!
Aber dafür müssen Sie uns helfen, den Auftraggeber
des Großen Klaus zu finden. - Nee! In dem Beruf? Nie wieder!
(Musik)
Na, ist es nicht schön in Australien? - Ja.
Willst du eine?
(Romantische Musik)
Ich hab Hunger.
Dann zieh dir doch schon mal deinen Anzug aus.
(Musik)
Was soll das denn? Anna!
Soll ich dir helfen?
Ah! Get the police!
Polizei? Herbert!
Alles ok, Baby. Nur eine Leiche!
Untertitel für Hörgeschädigte: VICOMEDIA 06/2005
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